Ein bayrischer Priester sprach bei einer Primizpredigt über die Liturgiereform und nannte das Kind etwas zu deutlich beim Namen. Doch jetzt sind die Priester der Umgebung der beleidigten Reform heldenhaft zu Hilfe geeilt.
(kreuz.net, Traunstein) Am 9. Juli hielt der Münchner Kaplan Willi Schallinger in der bayrischen Ortschaft
St. Leonhard eine 45minütige Primizpredigt.
St. Leonhard befindet sich sechzig Kilometer östlich von
München. Kaplan Schallinger predigte in der Primizmesse von Hw. Gottfried Grengel. Der Kaplan war vor
Hw. Grengel der letzte Primiziant, der aus dem Dorf hervorgegangen ist.
In seiner Primizpredigt kritisierte
Kaplan Schallinger die Neue Messe als Satanswerk. Dies berichtete die Lokalzeitung ‘Traunsteiner Tagblatt’.
Das Verbot der alten Meßfeier sei rigoros und unverständlich – so der Kaplan: Es
habe eine schockierende Vorgeschichte aus trüben Quellen. Der Priester nannte den „finsteren Geist“ des
deutschen Reformers Martin Luther († 1546) und die „von den Freimaurern unterwanderte Liturgiebewegung
der 60er Jahre“.
Papst Paul VI. († 1978), der das Neue Meßbuch publizierte, habe zugelassen, daß alles
spezifisch Katholische – vor allem der Opfercharakter – aus der Meßliturgie verschwunden sei. Das sei
ein Verrat an der liturgischen Tradition der Kirche.
Viele Priester seien verunsichert, weil die Messe
nicht mehr als Opfer Christi, sondern als kultisches Mahl betrachtet werde.
Der Primiziant – von soviel
Kanzelmut sichtlich erschrocken – macht vor dem ‘Traunsteiner Tagblatt’ einen Rückzieher und distanzierte
sich mitbrüderlich von seinem Primizprediger. Er habe nicht geahnt, welche Botschaft der Kaplan seinen
Zuhörern mitgeben wollte.
Kaplan Schallinger wurde im Jahr 1970 zum Priester geweiht und wirkt seitdem
als Kaplan in München. Der Priester betet jeden Samstag an der Münchner Mariensäule den Rosenkranz.
Die Primizpredigt in St. Leonhard hatte ein Nachspiel und zwar beim jüngsten, monatlich stattfindenden
Treffen der Priester und Seelsorger des Dekanates Traunstein.
Es handelt sich um das Heimatdekanat von
Papst Benedikt XVI.
Die Dekanatskonferenz beeilte sich, die Kirche wieder ins Dorf zurückzuholen und
den rechten katholischen und apostolischen Glauben zu verteidigen.
Dabei erklärte sie, daß viele Gläubige
von der deutlichen Predigt verwirrt worden seien.
Primizprediger Schallinger habe private Meinungen –
die nicht im Einklang mit den Lehren der katholischen Kirche stünden – zu offiziellen kirchlichen Dokumenten
kundgetan. Darum sei eine Stellungnahme „zu diesen skandalösen Äußerungen“ angesagt.
Die katholische
Kirche halte daran fest, „daß wir in der Eucharistie die Feier des Todes und der Auferstehung unseres
Herrn Jesu Christi begehen und dies in der Form eines Mahls.“
Bei der Liturgiereform des Jahres 1970
sei diese auf Jesus zurückgehende urchristliche Tradition wieder aufgenommen worden. Man habe wieder
die Teilnahme am Mahl für alle Gläubigen betont.
Deshalb sei man auch wieder zur Lokalsprachen zurückgekehrt.
Auch Jesus habe beim letzten Abendmahl Aramäisch gesprochen – nicht Lateinisch.
Die Dekanatskonferenz
äußerte sich auch zu den Feststellungen des Kaplans über Martin Luther.
Auch wenn die christlichen
Kirchen noch schmerzhaft unter der Trennung leide, könne es nicht angehen, daß wichtige „Glaubenszeugen“
anderer christlicher Religionen verunglimpft würden.
Papst Benedikt XVI. habe in seiner Zeit als Kardinal
1998 maßgeblich an der ‘Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und
der Katholischen Kirche’ mitgewirkt. Darin werde noch einmal ausdrücklich auf jegliche gegenseitige Schuldzuweisung
und Beschimpfung verzichtet.
Die Dekanatskonferenz von Traunstein distanzierte sich von dieser Art des
„Angriffs“ auf das Zweite Vatikanische Konzil und von „diskreditierenden Äußerungen“ über Martin Luther
und die lutherischen Gemeinschaften.
Das große Verdienst des Konzils von Trient (1545-1563) sei die
Vereinheitlichung der Liturgie gewesen:
„Wir sind überzeugt davon, daß es dem Geist des Tridentinum
wie auch dem Zweiten Vatikanum zutiefst widerspricht, wenn diese Einheit nun aufs neue zerstört werden
soll.“
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Mühsam… Für einen ‘Spät-Kommer’ ist es nicht leicht, sich durch die vielen Meinungen zu arbeiten
und sich dann auch noch anzumelden. – Etwas scheint mir in der Debatte zu kurz gekommen, was aber Personen,
die bei der ganzen Feier dabei waren, betonen: der größere Teil der Predigt ermutigte doch den Primizianten
mit Hinweisen auf den Curé d’Ars, Padre Pio, auf den Beistand der Patrona Bavariae, auf das Gebet in
diesem Jahr für geistliche Berufe und auf den gläubigen und ehrfurchtsvollen Vollzug der Messe, unabhängig
vom aktuellen Formular. – Übrigens fand ich in meinem Bemühen mit den Konzilstexten noch keine konkrete
Stelle über solche Formulare. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
@23er Hansl Da bin ich ganz mit Ihnen einverstanden…! :)3 Die Art des Kommunionempfangs dürfte wohl
eher als akzidentell, d.h. nicht zum Wesen(tlichen) gehörend, anzusehen sein, während z.B. die Wandlungsworte
(auch in ihrer Treue zu den Einsetzungsworten Jesu!) durchaus zum Essenziellen, d.h. Wesentlichen oder
das Wesen Bestimmenden, gehören. Auch für „Glauben“ gibt es ja zwei Verständnisweisen: – fides quae
creditur: das, was zu glauben ist/geglaubt wird, sprich die Glaubenssätze oder Dogmen und – fides qua
creditur: das, wie geglaubt wird, sprich der Glaube als existenzieller Akt des Menschen. Auch hier dürfte
Zweiteres das Wesentlichere und Wichtigere sein. Angewendet auf Madonnen und Marienverehrung: Es ist nicht
so wichtig/wesentlich, vor welcher Madonna ich bete. Wenn ich jeweils die Gottesmutter darin erkenne und
verehre, führt es zum Wesentlichen, auf das es letzendlich ankommt…!
tja. Weils halt immer darauf ankommt, ob man glaubt oder für-wahr-hält, gibt es dinge, die … … weniger
oder mehr verunsichern. Es gibt Dinge, die den Glauben aus den Angeln heben können, und einen Menschen
veranlassen können, die Glaubensgemeinschaft aus guten Gründen verlassen zu wollen. Wenn solche Dinge
einen Großteil der Mitglieder einer Gemeinschaft in gleicher oder ähnlicher Form betreffen, kommt es
über kurz oder lang entweder zu einer Spaltung oder zu einem Zerfall der Gemeinschaft. Wenn es sich um
ein bloßes Für-Wahr-Halten von Fakten handelt, dann kann jede etwas fundiertere In-Frage-Stellung einen
solchen Prozess auslösen; in dem Fall ist es auch logisch, dass ein Für-Wahr-Halten auch zur Folge hat,
dass performative religiöse Handlungen den Charakter von magisch-mechanischer Wirkkraft erhalten, was
wiederum zur logischen Folge hat, dass sie diese auch verlieren, wenn sie nicht mit akribischer Präzision
durchgeführt werden. In dem Fall könnte es theoretisch schon sein, dass solche Kleinigkeiten derartige
Wirkmacht erhalten. Ich bin der Meinung, dass die römisch-katholische Kirche keine Gemeinschaft ist,
für die das gilt, und dass der Glauben in dieser Kirche ein echter Glauben ist und kein bloßes Für-Wahr-Halten.
Daher bin ich der Auffassung, dass diese Aussage strohdumm ist, keinen Wahrheitsgehalt besitzt und von
unüberbietbarer Irrelevanz ist. Damit möchte ich nicht – wie unterstellt – die Bedeutung von orthopraktischen
Elementen schmälern, doch wenn jemand der Meinung ist, die Existenz der Kirche steht und fällt mit der
Mundkommunion, ich bitte Sie…
@23er Hansl meinen Sie nicht, dass die Aussage:„Wenn wir es fertiggebracht haben daß die Katholiken die
Handkommunion praktizieren, haben wir es geschafft.“ auf einen nicht besonders hellen Geist schließen
lässt? Was würden Sie denn zu ähnlichen Aussagen z.B. hinsichtlich der (traditionellen) Messe, des
Papsttums, der Marienverehrung, die es – so oder ähnlich – auch gibt, sagen? Alles Dinge, die unwesentlich
(im Fachjargon akzidentell) für den katholischen Glauben sind und auf die wir gut verzichten können…?
q.e.d. Nach Malachias gibt es also zwei Kirchen – die FSSPX und die Konzilskirche. Ist ja hochinteressant.
Der Kirchenlehre widerspricht es allerdings vollkommen.
@Marcellinus Unzählige Madonnen von falschen und kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsstätten“ stehen
in unseren Kapellen und Kirchen. An was denken Sie denn konkret? Die meisten der Madonnen – zumindest
im deutschsprachigen Raum – dürften sich entweder an Lourdes (Unbefleckte Empfängnis) oder Fatima (Unbeflecktes
Herz Mariens) anlehnen. Die haben Sie aber wahrscheinlich nicht gemeint…?! Sie sind ein Teil der Greuel
unserer Konzilskirche. 1. Vom Namen her würde ich Sie spontan für einen FSSPX-ler halten. Als solcher
identifizieren Sie sich dann aber dennoch mit „unserer Konzilskirche“? 2. Nachdem Marienverehrung großen
Heiligen zufolge – zumindest bedingt(Kentenich) – heilsnotwendig(Grignion von Montfort) ist: Macht es
wirklich so einen großen Unterschied, welchem Erscheinungsort die Madonna zuzuordnen ist? Oder wäre
es Ihnen lieber, überall das in dieser Beziehung vollkommen unbedenkliche Gnadenbild der „Dreimal wunderbaren
Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt“ :(3 :(3 :(3 vor sich zu haben…?
@ Gotthard: kennen sie den film Erdbeer und Schokolade? Es macht einen riesen Unterschied, ob es eine
Madonna von Fatima, Lourdes, Medjugorje, eine Madonna di Campiglio, eine Madonna di Loreto, eine Madonna
Louise Veronica Ciccone oder eine Madona de Guadalupe ist. Es macht sogar schon einen Unterschied, ob
sie im Wohnzimmer oder in der Küche steht. Alles macht einen Unterschied.
Madonnenstatuen Unzählige Madonnen von falschen und kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsstätten“
stehen in unseren Kapellen und Kirchen. Wie soll ich das verstehen? Welchen Unterschied macht eine Statue,
der ich zB das Label „Madonna von Fatima“ gebe und einer Statue, der ich das Label „Madonna von xyz“ zuschreibe?
Tut mir leid, wenn ich mich hier einmische, aber meinen Sie nicht, dass die Aussage: „Wenn wir es fertiggebracht
haben daß die Katholiken die Handkommunion praktizieren, haben wir es geschafft.“ auf einen nicht besonders
hellen Geist schließen lässt? Ich meine, das ist gerade so, als wenn ich sagen würde „Wenn wir vom
Opel-Schriftzug das „l“ entfernen, ist das Auto kaputt.“
Benedikt – aschera Benedikt: Wenn Sie sich schon an der Literatur des Verlages Anton A. Schmid stören
…ww.verlag-anton-schmid.dewww.kreuz.net/, dann besuchen Sie doch einmal die Netzseite www.traditionalmass.orgwww.kreuz.net/, dann müssen Sie mal beginnen nachzudenken. aschera: „Brauchen Sie jetzt schon Satanisten,
um ihre Theorien zu stützen?“ Diese Aussage des abgefallenen katholischen Priesters Kabbalisten und Satanisten
Stanislas de Guaita: „Wenn wir es fertiggebracht haben daß die Katholiken die Handkommunion praktizieren,
haben wir es geschafft.“ ist deswegen zusätzlich aufgeführt, um einen Teil der Strategie der Gegner
der wahren katholischen Kirche aufzuzeigen. Wenn man dazu noch die Entwicklung in der römisch-katholischen
Kirche und die gleichzeitigen Vorbereitungen des II. Vatikanums nach dem hl. Pius X. etwa seit 1920 (ich
weiß, daß hl. Pius X 1914 vestorben ist) nachgelesen hat, wird einem klar, welch zerstörerisches Werk
dahintersteht. Es bedurfte einer langen Umerziehung und Umstrukturierung um das II. Vatikanum mit seinem
„Konzept“ aus der Taufe heben zu können.
@Perpetua: Das hat seinen guten Grund! Erstaunlicherweise haben Sie nur die Quelle des abgefallenen katholischen
Priesters, Kabbalisten und Satanisten Stanislas de Guaita, nicht aber die des Alten und Neuen Testamtes
berücksichtigt!!! Warum wohl?? Ganz einfach: Weil ich 1.) AT und NT nicht als dunkle Quellen bezeichnen
würde und weil ich mich 2.) heute einmal nicht über steinbruchexegetische Anwandlungen von Ihnen oder
Pünktchen aufregen werde. So einfach ist das. Hätten Sie sich vermutlich auch selbst zusammenreimen
können.
@Gotthard Vielleicht probieren Sie es ohne Zeues und mit der in Jeremia beschriebenen Himmelskönigin.
Unzählige Madonnen von falschen und kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsstätten“ stehen in unseren
Kapellen und Kirchen. Sie sind ein Teil der Greuel unserer Konzilskirche.
@ Perpetua Nein, „Geist der Liturgie“ habe ich nicht gelesen und werde es auch nicht lesen, weil ich nicht
Rotkäppchen oder die sieben Geislein oder die Großmutter bin. Nicht deshalb, sondern weil des Buch nicht
vom merkbefreiten Verlag Anton A. Schmid herausgegeben wird. Bei Büchern, die eine andere Sicht aufzeigen
müssten Sie ja glatt mal beginnen, nachzudenken.
aschera / catharina aschera: Erstaunlicherweise haben Sie nur die Quelle des abgefallenen katholischen
Priesters, Kabbalisten und Satanisten Stanislas de Guaita, nicht aber die des Alten und Neuen Testamtes
berücksichtigt!!! Warum wohl?? catharina: Nein, „Geist der Liturgie“ habe ich nicht gelesen und werde
es auch nicht lesen, weil ich nicht Rotkäppchen oder die sieben Geislein oder die Großmutter bin. Wenn
Sie den Text von 11.22 Uhr als Polemik bezeichnen, so sind sind eingeladen, ihn zu widerlegen!
@ Perpetua Wollen Sie hier denn wirklich die hinlänglich bekannte, unzählige Male schon wiedergekäute
0/8/15-Polemik gegen die liturgischen Veränderungen wie eine Neuheit zum Besten geben? Nun denn, als
christlicher Laie dürfen Sie das. Aber schlimm wird es, wenn auch Priester in diese Gemeinplätze einstimmen.
Haben Sie übrigens Kardinal Ratzingers „Geist der Liturgie“ gelesen? Obwohl vielleicht etwas anders gelagert
als die meisten Schriften sog. traditionalistischer Autoren, welche die Frage der Opfertheologie in den
Mittelpunkt stellen, schenkt uns dieses Buch doch sehr weitreichende Einblicke in das, was lebendige Tradition
unter Liturgie versteht. Die Beschäftigung mit dem Geist der Liturgie dürfte geistvolle Kritik an den
heutigen Zuständen befördern und geistlose Polemik überwinden helfen.
@Perpetua: der Herr Kaplan würde sagen: Dunkle und finstere Quellen, die sie da haben! Der abgefallene
katholische Priester, Kabbalist und Satanist Stanislas de Guaita sagte Ende des 19. Jhs. voraus Brauchen
Sie jetzt schon Satanisten, um ihre Theorien zu stützen? Na dann schaut es ja gut aus für die Aufrechterhaltung
des rechten Glaubens und der rechten, römischen Liturgie, wie sie von Rom aus geregelt wird.
„Mehr Ehrfurcht vor dem Dreifaltigen Gott Als Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre in der Konzilskirche
von den Feinden der Kirche die sogenannte „Neue Messe“ und mit ihr sich „der Greuel der Verwüstung an
Heiliger Stätte“, wie seit 2500 Jahren vom Proph. Daniel (vgl. Makk 1,57 und 1,62) im AT und seit 2000
Jahren durch Jesus Christus (vgl. Matth. 24,15 und Mk.) im NT vorhergesagt, erfüllten, (siehe „Die Entschlüsselung
der Apokalypse und die Gerechtigkeit Gottes“) und in diesem Zusammenhang die sog. stehende Handkommunion
aufgrund freimaurerischer Einflüsse eingeführt wurde, konnte man durch den Wegfall der Ehrfurchtsbezeugung,
der kniend in den Mund empfangenen hl. Kommunion, wie in einem weltweiten Großversuch, das allmähliche
Verschwinden des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu in der hl. Hostie (Realpräsenz) sowohl beim
Klerus als auch beim gläubigen Volk, beobachten. Der abgefallene katholische Priester, Kabbalist und
Satanist Stanislas de Guaita sagte Ende des 19. Jhs. voraus: „Wenn wir es fertiggebracht haben daß die
Katholiken die Handkommunion praktizieren, haben wir es geschafft.“ Der Plan zur Zerstörung des eucharistischen
Glaubens könnte etwa so gelautet haben: Wie kann man den Gläubigen den Glauben an die reale Gegenwart
rauben? … Erst muß man die Menschen überall dazu bringen, stehend zu kommunizieren, dann muß man
ihnen die Hostie in die Hand geben; so präpariert, werden sie dann in der Eucharistie nur noch ein Symbol
eines allgem. Brudermahles sehen und abfallen.
#81 23er Hansl 18:52:57 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ koptischer Papst Aus ihren Ausführungen im Zusammenhang mit anderen Äußerungen Ihrerseits entnehme
ich, dass das Kriterium für die Unfehlbarkeit einer kirchlichen Lehramtsentscheidung einzig und allein
ist, ob der Inhalt der Entscheidung Ihnen zu Gesicht steht, oder nicht.
@ Athanasius Sie wollen also wohl verbindliche Lehre etwa der Konzilien von damals „heute anders formulieren“?
Dás finde ich erst Häresie, denn andere Formel heisst andere Realitäten. Andere Realitäten in der
Doktrin ist aber: Häresien. Das kann man so nicht sagen. Es wäre wohl im Einzelfall zu prüfen, ob die
Lehre durch zB die eine verständlichere Formulierung verändert worden wäre. Das ginge dann nicht. Eine
Änderung von „der heilige Vater, von dessen erleuchteten Lippen wir erfahren haben…“ in „der Papst
sagte…“ wäre dagegen machbar.
#79 AthanasiusII 13:31:32 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Indertat Lima locuta cause finita? Cupiditas vel extremae in infallibilitáte Wer der Meinung ist, dass
offizielle römische Dokumente als „Teufelswerk“ zu bezeichnen sind, ist vom Glauben abgefallen und verbreitet
Häresie. Daran gibt es meiner Meinung nach nichts zu rütteln. Das ist Unsinn. Nicht jedes Dokument genießt
die Unfehlbarkeit und etwa Aussagen zum Geozentrismus würde ich lieber eingezogen sehen, samt alle Dokumente
(pastoral, nicht unfehlbar, sondern rein menschlich) zum Ökumenismus und Staat-Kirche-Verhältnis der
letzten 40 Jahre! Übrigens ist „vom Glauben abgefallen“ (apostasía) etwas anderes als Häresie (Leugnung
einer Grundwahrheit). Tatsache bleibt, dass die Liturgiereform missbraucht worden ist und sicherlich Glaubensschwächende
Auswirkungen gehabt hat. Sie ist nicht unfehlbar, ebensowenig das Meßbuch – nur in soweit, in dem es
mit der römisch-katholischen Überlieferung übereinstimmt! Wenn Sie anders glauben, sind Sie dem Irrtum
des Infallibilismus verfallen, das sagt, daß der Papst als Person überall und in allem unfehlbar spricht
sowie Rom selbst. Ich würde auch viele kirchliche Dokumente aus dem 14. bis 18. Jahrhundert aus heutiger
Sicht anders formulieren, aber ich weiß, dass die Dokumente nach dem damaligen Wissen und der damaligen
Formallogik so richtig waren, auch wenn es mir nicht gefällt. Sie wollen also wohl verbindliche Lehre
etwa der Konzilien von damals „heute anders formulieren“? Dás finde ich erst Häresie, denn andere Formel
heisst andere Realitäten. Andere Realitäten in der Doktrin ist aber: Häresien.
von Rom editiertes Teufelswerk … und Dr. Heger sieht die Häresie nicht! Nun habe ich doch noch einmal
reingeschaut und möchte zu einem Kommentar unter dem Namen Dr. Christoph Heger eine Stellungnahme abgeben:
Wenn der Kaplan in seiner Predigt die Art, in der die römisch-katholische Kirche ihre Messe feiert, als
Teufelswerk bezeichnet, dann tut er das auch mit der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium und mit
dem Römischen Messbuch sowie dessen Einleitung. Ich denke, dass eines außer Streit steht: Wer der Meinung
ist, dass offizielle römische Dokumente als „Teufelswerk“ zu bezeichnen sind, ist vom Glauben abgefallen
und verbreitet Häresie. Daran gibt es meiner Meinung nach nichts zu rütteln. Ich würde auch viele kirchliche
Dokumente aus dem 14. bis 18. Jahrhundert aus heutiger Sicht anders formulieren, aber ich weiß, dass
die Dokumente nach dem damaligen Wissen und der damaligen Formallogik so richtig waren, auch wenn es mir
nicht gefällt. Ich muss sie als Teil der Tradition akzeptieren und die Tradition in ihrer Gesamtheit
ist verbindliche Glaubensgrundlage für römisch-katholische Christen und Christinnen. Niemals würde
es mir einfallen, einen Teil davon als Teufelswerk zu bezeichnen. Was für mich gilt, gilt auch für den
Kaplan: Deshalb ist die vertretene Ansicht, die Neue Messe sei Teufelswerk, meiner Meinung nach eine Häresie.
Wenn Sie, Dr. Christoph Heger, das nicht sehen, würde ich Ihnen vorschlagen, selbst über ihre Rechtgläubigkeit
nachzudenken. Lima locuta …
#77 Athanasius 00:28:42 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Catharina Ich glaube eher, der Kaplan wurde darum gebeten zu predigen, da er letzte Primiziant war und
letzter Neupriester (1970) dieser Pfarrei in Bayern. Mögen Zeit und Ort vielleicht Zweifel aufrufen,
der Inhalt der Predigt stimmt aber völlig, und muss gesagt. Soviel steht fest. Man kann nur darüberdiskutieren,
ob denn nicht die teilweise passiv, teilweise aktive (Predigt) Teilnahme an einem Gottesdienst im reformierten
Ritus, mit der Attacke zu vereinigen ist. Dennoch bleibt es wahr, was der Kaplan gesagt hat: die neue
Liturgie hat seine Zerstörung gezeigt.
Cui bono? Der Kaplan, dem der Neupriester die Primizpredigt anvertraute, hat den Angaben zufolge ganz
offensichtlich einen formaliter Fehlgriff getan. Was den Inhalt anbelangt, so scheint er nach der kreuz.net-Zusammenfassung
nicht auf der Höhe einer kritischen Auseinandersetzung mit den liturgischen Veränderungen nach dem letzten
Konzil gestanden zu haben, die man von einem Priester und Theologen erwarten dürfte. Ein Bärendienst
für das berechtigte Anliegen. Aber seit dem Fall Bruno scheint man Bärendienste in Bayern ja zu schätzen…
#75 AthanasiusII 18:56:22 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Benedict Ich bin nur einverstanden, daß solch eine Predigt im Rahmen einer Novus Ordo-Messe eher zu
hart ankommt und Leute irritiert. Deshalb war vielleicht der Ort und die Zeit falsch, aber dennoch muß
auch ein durchschnittliches Bayerdorf mal hierüber hören. Ich gebe dem Kaplan kein Recht aus kirchenpolitischen
Gründen, sondern aus historisch-heilstheologischen Gründen. Solch ein Statement zu machen innerhalb
einer Novus Ordo-Meßfeier in liberaler Weise auf einem Tische wie eine Mahlzeit zelebriert, ist vielleicht
wohl widersprüchlich, aber ich denke sowieso, der Kaplan wurde zu dieser Predigt eingeladen weil er der
letzte Primiziant (1970) gewesen war. Nicht weil er unbedingt mitmachen wollte. Vielleicht sollte Schallinger
doch lieber auch mal seinen Auseinandersetzungen folgen und – ruhig, ohne Polemik – sich der katholischen
Tradition und der traditionellen römischen Liturgie „übergeben.“ Ich bleibe aber dabei, daß jedem Katholiken
die Ernsthaftigkeit der Krise und der Liturgiereformation unter dem Nasen gedrückt werden muß. Auch
den Teilnehmern einen deutschen Meßfeier nach Novus ordoischem Ritus bei Traunstein!
@ Athanasius Waren Sie dabei, Benedikt? Kennen Sie Hw. Schallinger? Es scheint, Sie sind sein Psychiater?
Dafür muss man nun wirklich kein Psychiater sein. Dem Hochwürden muss klar gewesen sein, was er mit
seiner Predigt in einer normalen Pfarrei auslöst. Ansonsten wäre er nciht mehr zurechnungsfähig. Ich
glaube eher, daß die übertriebende Reaktion des Primizianten Auch diese Reaktion hat der Hochwürden
mit seinem Verhalten provoziert. Sie ist auch nicht überzogen. Es wäre nichtmal überzogen gewesen,
wenn der Ortspfarrer den Kaplan nach der Predigt der Kirche verwiesen hätte. daß diese Kleriker keine
Kritik an „ihre“ Liturgiedeformation tolerieren/ertragen können. Sie können kritisieren, soviel Sie
wollen. Nur innerhalb der (NO-) Messe an sich ist das völlig unangebracht und wenn Sie ehrlich sind,
dann werden Sie das auch selber zugeben. Sie stimmen dem Kaplan nur aus kirchnpolitischen Gründen zu.
Objektiv gesehen gibt es für sein Verhalten keine Rechtfertigung. Kuschelkuschelküss’küsspredigte hangen
mir schon lange aus dem Halse vor Unsinnigkeit oder gar Häresie Hätte er ja auch nicht machen müssen.
Aber sind Sie etwa ein Provokateur? Wollen Sie solche Eskalationen? Das kann gar nicht in Ihrem Sinne
sein, denn es schadet der traditionalistischen Sache eher. Der Primizprediger hätte, in gut trad. Manier
zB über die mangelnde Achtung vor dem Priestertum predigen können (s. aktuelles FSSPX-MB). Das wäre
sinnvoller gewesen.
#73 AthanasiusII 18:37:06 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Unsinn Statt dem Primizianten stand wohl für den Rest des Tages Hw. Schallinger im Vordergrund, was wohl
gewollt war und auf eine ausgeprägte Profilneurose des Kaplan schließen lässt. Waren Sie dabei, Benedikt?
Kennen Sie Hw. Schallinger? Es scheint, Sie sind sein Psychiater? Ich glaube eher, daß die übertriebende
Reaktion des Primizianten und des Dekanats darauf schließen läßt, daß diese Kleriker keine Kritik
an „ihre“ Liturgiedeformation tolerieren/ertragen können. Das finde ich eher neurotisch. Zudem kann ich
mir nicht vorstellen, daß der Kaplan eine Tirade abgehalten hat. Eher hat er das Werken des Teufels auch
im liturgischen Tun der modernen Priester angeprangert, ein gutes Thema für eine Predigt für einen Primizianten
der Jahre hindurch selber die Hl. Eucharistie darbringen wird. Zum Nachdenken. Kuschelkuschelküss’küsspredigte
hangen mir schon lange aus dem Halse vor Unsinnigkeit oder gar Häresie (Leugnung der Gerechtigkeit Gottes
nach der ein hartnäckiger Massenmörder mit der frommen Oma gleich belohnt wird – Allerlösungshäresie).
Na klar Vielleicht haben Sie es noch nicht mitbekommen, aber Gott und seine Heiligen verstehen auch andere
Sprachen. Wirklich? Ich hatte mir schon gedacht Er habe das Kyrie eléison und Sabaoth wohl nicht verstanden.
Aber dennoch… Veterum sapientia (1962) – Johannes XIII. www.catholicculture.org/docs/doc_view.cfm?recnum=1160
Predigt, alte und neue Formen Grueß Gott! Wie mir scheint, wird hier heftig und teilweise angreifend
gestritten? Ich bin heute zum ersten Mal auf dieser Seite, und muss sagen, daß einige dieser heute aufretenden
Mißsstände schon vorhersagbar waren. Glücklicherweise gibt es noch katholische Gemeinden, die sich
nicht an „Aidsveranstaltungen, Fußball etc.“ beteiligen. Sie sind mir persönlich, lieber. Aber es ist
doch wichtig jedesmal auf das neue zu schauen, wann etwas mit der heiligen Schrift nicht in Einklang gebracht
werden kann. Jesus sagt: „Nächstenliebe“ ist wichtig, ja. Aber er ist auch dafür, dass keines der alten
Regeln abgeändert wird. So sind Homosexuelle (im Prinzip) so lange von der kath. Kirchengemeinde ausgeschlossen,
wie sie ihren Drängen nachgehen. Sind sie wirklich „reuig“, dürfen Sie in den Schoß der Kirche zurückkehren.
Ich weiß im übrigen, wovon ich rede. Auch ich hatte mal gesündigt. Es gibt kein Graubereich. Die Bibel
lehrt, ein Mann darf nicht bei einem Mann liegen, wie bei einer Frau. Was die inneren Zersetzungen der
Kirche angeht: Es ist solange an den alten Traditionen festzuhalten, bis eine begründete Kritik an diesen
besteht! Ich habe an den alten Strukturen nichts auszusetzen und vielleicht sollte die Struktur des Gottesdienst
auch mal mit Mitglieder der Gemeinde abgesprochen werden, bevor über und Laien hinwegentschieden wird.
Entspricht ein Gottesdienst nicht mehr den Regeln, bzw. ist mit der Bibel vereinbar, gehe ich nicht hin
und bete vor dem Kreuz wenn die Kirche leer ist.
@ Quis ut deus Ich würde vorschlagen, dass Sie, da Sie ja die lateinische Sprache so lieben, Ihre Beiträge
ab sofort nur noch in Latein verfassen (so muss ich mich nicht mehr darüber ärgern). Vielleicht haben
Sie es noch nicht mitbekommen, aber Gott und seine Heiligen verstehen auch andere Sprachen.
#69 Malachias † 15:57:48 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Gotthard Perverser – das heißt – kranker geht es doch nicht mehr,… …was die die offen praktizierte
Apostasie, die Korrumpiertheit und Verlogenheit in der „Konzilskirche“ – angefangen im Vatikan – betrifft?
#68 QUIS UT DEUS 15:12:10 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Gotthard Tun Sie mir bitte auch den gefallen und ziehen Sie sich in Ihre 4 Wände zurück und beten Sie
einmal,…! :(3 Hier eine kleine Hilfe aber im Himmel eine grosser Wert. Versuchen Sie es bitte einmal…ich
werde Sie auch ganz fest einschliessen. Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad
te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo
,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris
tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Lobesworte? Die Loblieder auf diesen Kaplan sind einfach lächerlich. Erstens ist es eine Unverschämtheit
gegenüber dem Primizianten, ihn mit solch einer Predigt vor seiner Heimatgemeinde derart in Verlegenheit
zu bringen. Statt dem Primizianten stand wohl für den Rest des Tages Hw. Schallinger im Vordergrund,
was wohl gewollt war und auf eine ausgeprägte Profilneurose des Kaplan schließen lässt. Zweitens: Am
NOM ist ja bereits viel Kritik geübt worden, auch von Priestern und Bischöfen. Was es allerdings noch
nie gab ist, dass jemanden INNERHALB einer Messe nach dem neuen Ritus eine derartige Fiundamentalkritik
in einer Predigt angebracht hat. Minuten später wird am Altar die Opferhandlung begonnen haben, hat Hw.
Schallinger hieran eigentlich teilgenommen? Vielleicht sogar zelebriert? Ein ziemlich armseliges Zeugnis,
was der Kaplan da abgelegt hat.
@ Lima Ich muss sagen, als katholische Christin bin ich von den hier vertretenen Meinungen schockiert…
Und wie, wenn Sie es einfach mal als katholischer Christ versuchen? Vielleicht denken „Katholiken (weiblich,
männlich)“ normaler als „Katholikinnen (weiblich, männlich – hä??)“…
#65 AthanasiusII 12:29:25 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Lima Sie haben es nicht gewagt meine Widerlegung Ihrer vorigen Behauptungen anzufassen. Nur wagen Sie
es wiederum zu schimpfen und eine Einführung zu einem Meßbuch dafür zu benutzen um das Konzil von Trient
bei Seite zu schieben. Sie nannten die Hl. Messe ein „Mahl“, was eine Häresie ist und bleibt. Eine Einführung
ist nicht von der Unfehlbarkeit betroffen, nur Teil des authentischen Magisteriums. Ja, es wird Ihnen
hier schwierig gemacht. Denn hier sind wir weder lutherisch, calvinistisch, römisch-ökumenisch, römisch-protestantisch
noch römisch-deutsch-altkatholisch, sondern Römisch-Katholischen Glaubens. Wie der Herr Kaplan. Natürlich
wittert er gegen Íhre Kirche. Aber nicht gegen die Lehre der wahren Kirche, der katholischen, die die
Prinzipien des Neuen Meßbuchs schon 1947, 1907 und 1794 und etwa im Codex Iuris Canonici 1917 endgültig
verurteilt hat, wenn auch nur als schwerste pastorale Irrtümer und nicht als Häresien.
@Lima: Inwiefern? Da stellt sich ein Kaplan in einem bayrischen Dorf mit radikalen, polarisierenden Ansichten
klar und deutlich gegen die Lehre der Kirche Inwiefern stellt sich der Kaplan klar und deutlich gegen
die Lehre der Kirche? Ich habe das zumindest nicht bemerkt. MfG Christoph Heger
erschreckende Ansichten, systematische Realitätsverweigerung und Verdrehung von Tatsachen, Zynismus Ich
muss sagen, als katholische Christin bin ich von den hier vertretenen Meinungen schockiert und vor allem
von der Art und Weise, wie diese gestützt oder begründet werden. Da stellt sich ein Kaplan in einem
bayrischen Dorf mit radikalen, polarisierenden Ansichten klar und deutlich gegen die Lehre der Kirche
und verurteilt die Art und Weise, in der die Päpste Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. und
Benedikt XVI. Gottesdienste feierten mit Worten wie „Satanswerk“. Und was passiert hier? Er erntet größtenteils
Zustimmung und Applaus! Aus den Kommentaren geht ein monolithisches, anthropomorphes Gottesbild hervor,
das sich Gott als senilen, monolingualen alten Dattergreis mit Bart vorstellt. Aus den Kommentaren geht
ein Kirchenbild hervor, das als Idealbild die Kirche in Form einer homogenen Masse verfolgt – dieser Anflug
von impliziten Kommunismus sollte zu denken geben. Erschreckend dabei ist auch der Zynismus, mit dem auf
der einen Seite die kirchliche Lehren herabgewürdigt werden – auch eine Allgemeine Einleitung in ein
Messbuch ist kirchliche Lehre – auf der anderen Seite päpstliche Privatmeinungen für ex cathedra – Lehre
angesehen werden, auch wenn sie es offensichtlich nicht sind. Was die Autoren solcher Äußerungen wirklich
wissen, kann ich nicht sagen: was man deutlich sagen kann ist, dass sie ihre Leserschaft für sehr dumm
halten. Insgesamt sind diese Ansichten – auch die der Redaktion – mit Sicherheit nicht mehr katholisch.
Daher: Auf Wiedersehen!
@Athanasius Diese Männer glauben das wirklich. Wie Luther meinen diese Herren wirklich, daß die katholische
Kirche spätestens seit 325 im Irrtum ist. Ich fürchte, Sie haben Recht. Und von den noch verbleibenden
rechtgläubigen Fossilien erwarten diese Herren dann wohl obendrein, daß sie die rechtgläubige Camouflage
ihrer Umtriebe abgeben. Allerdings habe ich den starken Verdacht, daß die raffinierteren unter diesen
Schönrednern der „Reform“ (ein Wort, das schon an sich Schaudern auslösen müßte)die Fehlentwicklung
nicht erst auf 325 oder sonstwann datieren, sondern schon Jesus für einen Irrtum halten. MfG Christoph
Heger
deutliche Worte sind nötig Der Festprediger hat doch nur – wenn vielleicht auch ein wenig derbe – das
gesagt, was viel öfter gesagt werden müsste: Die sog. Liturgiereform hat dem katholischen Glauben keinen
Dienst erweisen. Das merkt man schon daran, dass viele katholische Gläubige und Priester heute keinen
gravierenden Unterschied mehr zur protestantischen Irrlehre sehen. Die Messe, das Opfer Christi, ist längst
zu einem Gemeinschaftsmahl geworden, bei dem sich alle Anwesenden die Hostie abholen können, auch wenn
sie schon jahrelang nicht mehr zur Messe oder zur Beichte waren. Papst Paul VI. sprach schon wenige Jahre
nach dem Konzil vom Ruch Satans in der Kirche. Es gibt viele andere Zeugnisse hochrangiger Kirchenleute
über den Verfall des Glaubens und der Liturgie u.a. auch vom jetzige Papst. Das heißt im Grunde genommen:
Die konziliare Kirche legt zeugnis gegen sich selbst ab. Man braucht nicht erst die Schriften der Traditionellen
zu studieren. Aber trotz dieser Einsichten geschieht nichts! Man wurschtelt einfach so weiter und verschleudert
die Eucharistie und das nicht selten im wahrsten Sinne des Wortes. Die Feststellung Pauls VI. von der
Selbstzerstörung der Kirche hat nach wie vor ihre ernste Berechtigung.
Schlimm Schlimm finde ich auch, dass die bayrischen Konziliaren Kleriker die ‘Gemeinsame Erklärung zur
Rechtfertigungslehre’ herbeiführen um zum Indifferentismus der lutherischen Häresie gegenüber aufzurufen.
Aber wurde nicht gerade diese ‘Erklärung’ von Leo Kardinal Scheffczyk (requiescat in pace) als „Verrat
an das Konzil von Trient und somit an die Katholische Kirche“ bewertet? Oder interessiert den Bayern die
Meinung des Schlesischen Kardinals nicht? Dass Kardinal Ratzinger diese ‘Erklärung’ zujubelte, heisst
gar nichts über deren wirkliche Bewertung römisch-katholischerseits. Oder will man Kárdinál Scheffczyk
auch als „Attackierer gegen die katholische Kirche“ darstellen, weil er Kompromissskandale angriff? Der
Kaplan SChallinger hat nichts anderes getan, als die Wahrheit sprechen zum deformierten ‘Novus Ordo Missae’
von 1969/1970!
Kurz und bündig Der gute Kaplan hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich für meinen Teil spreche micht
mehr von Liturgiereform sondern von Liturgiereformation Ich denke dieser Ausdruck bringt das, was aus
in der Liturgie geschehen ist und täglich geschieht besser auf den Punkt. Ad multos annos! – Herr Kaplan
o^/
aus dem Verkehr ziehen Dieser Schallinger kann nur krank sein … er leidet an einer religiösen Neurose.
Wie kann er in einer Primizmesse eine Rede halten, in der er mit seiner Krankheit kämpft? Wie kann er
einem Primizianten sagen: 1. die Liturige, in der Du vor einigen Tagen zum Priester geweiht wurdest, ist
Satanswerk…? 2. Die Liturgie, die wir hier heute Morgen feiern, ist Satanswerk…? 3. Die Liturgie,
die Du in Zukunft mit Deinen Gemeinden feiern wirst, ist Satanswerk? Dieser Redner gibt sich zu einer
Ansprache her in einer Feier, die er selbst als Satanswerk deutet?…Perverser – das heißt – kranker
geht es doch nicht mehr. Herrn Schallinger sollte man sofort aus dem Verkehr ziehen…
#53 Malachias † 21:03:59 | Dienstag, 25. Juli 2006
@möchtegern-kathole „Kathole“ auf sich selbst bezogen ist sicher keine bösartige Verniedlichung – das
unterstellen Sie doch hoffentlich nicht auch z.B. einem Schwarzen, der sich selbst als Nigger bezeichnet?
Ich kenne keinen. Ich glaube auch nicht, dass die so dumm sind! Das wäre ungefähr so, wie wenn wir Deutsche
nichts dabei fänden, uns „Nazi“ zu nennen… Ich bitte sie! „Inquisition“ steht hier für Verfolgung
z.B. mit einem Gericht. Nein das will ich nicht, das habe ich auch nicht gesagt. Die Namen wüsste ich
trotzdem gerne – dieser Wunsch ist auch erlaubt. Warum wollen Sie die Namen? Wollen Sie die betreffenden
Herren anschreiben und sie als „Möchtegern-Kathole“ zum katholischen Glauben bekehren? Dass ich nicht
lache! …warum glauben Sie denn, dass ich gerne kathole wäre, wenn nicht wg. der Wahrheit und Ihren
Verkündern???? Warum sind Sie es dann nicht schon längst???? Die Frage danch dem Rosenkranz ist ernst –
wie kommen Sie auf die Idee, es könnte nicht ernst sein????? Dreimal dürfen Sie raten!
))))) nun „Kathole“ auf sich selbst bezogen ist sicher keine bösartige Verniedlichung – Wenn schon, dann
doch bitte Katholiban. Ich glaube das trifft es genauer und differenziert besser.
@Malachias nun „Kathole“ auf sich selbst bezogen ist sicher keine bösartige Verniedlichung – das unterstellen
Sie doch hoffentlich nicht auch z.B. einem Schwarzen, der sich selbst als Nigger bezeichnet? „Inquisition“
steht hier für Verfolgung z.B. mit einem Gericht. Nein das will ich nicht, das habe ich auch nicht gesagt.
Die Namen wüsste ich trotzdem gerne – dieser Wunsch ist auch erlaubt. Natürlich sind die Herren der
Dekanatskonferenz zu 90% oder so Priester – da habe ich ja auch ein Smiley dazugetan und gestehe nach
wie vor zu, dass das (und nur das!) sakastisch gemeint ist. Das Hoch auf jeden Schallinger – warum glauben
Sie denn, dass ich gerne kathole wäre, wenn nicht wg. der Wahrheit und Ihren Verkündern???? Die Frage
danch dem Rosenkranz ist ernst – wie kommen Sie auf die Idee, es könnte nicht ernst sein????? Und nun
zum letzten mal: erklären Sie doch, warum der Beitrag als ganzes sakastisch wäre, oder ziehen Sie den
Vorwurf zurück. Werde heute jedenfalls nix mehr dazu schreiben (der Abend ist zu schön) , Sie sollten
Ihren Vorwurf klarstellen.
#50 Malachias † 20:34:51 | Dienstag, 25. Juli 2006
@möchtegern-kathole 1. „Kathole“ ist das Pejorativ zu „Katholik“, ähnlich wie „Evangele“ für „evangelischer
Christ“, „Nigger“ für „Neger“ usw. Warum verwenden Sie das Pejorativ und nicht das Original? Wären Sie
nun gern katholisch oder nicht?? 2. Im Einzelnen: nur schade, dass immer nur von der „Dekanatskonferenz“
die Rede ist, wir wollen Namen, Namen, Namen Warum sind Sie so sehr an Namen interessiert? Inquisitorische
Gelüste, obwohl nur „Möchtegern-Kathole“? Immerhin warten die Herren sicherlich schon lange auf ihre
Beförderung zum Kaplan Schwachsinn hoch 10! Die Herren in der Dekanatskonferenz dürften zu 90% bereits
Pfarrer sein! Ein Hoch auf jeden mutigen Schallinger, der die Wahrheit verkündet Kann man aus dem Mund
eines wirklichen Katholiken so stehen lassen. Nicht jedoch aus dem eines m-k! Weiss jemand, wann Samstags
der Rosenkranz ist? 1. Wissen Sie, was der Rosenkranz ist und wie er gebetet wird? 2. Haben Sie ein echtes
Interesse an der Teilnahme?
ganz sachlich ganz sachlich: der name „möchte-gern-kathole“ ist inhaltlich in meinem fall vollkommen
korrekt. es ist auch nix schlimmes, wenn man gern kathole sein möchte. im gegenteil im übrigen haben
Sie leider immer noch nicht dargelegt, warum der ganze Beitrag sarkastisch gewesen sei. Bitte holen Sie
das nach oder ziehen Sie den Vorwurf zurück. Ansonsten: schönen Abend
#48 Malachias † 20:17:52 | Dienstag, 25. Juli 2006
@möchtegern-kathole Können Sie sachlich darlegen, warum Sie den ganzen Beitrag als Sarkasmus ansehen?
Ganz einfach, weil Sie eben als „Möchtegern-kathole“ hier outen… Schon der Benutzername an sich hat
„a Gschmäckle“, wie wir Schwaben sagen würden… Vielleicht sind Sie aber gefühlsmäßig auch schon
so abgestumpft, dass Ihnen das entgeht? Würde mich bei dem allgemeinen antikirchlichen und antireligiösen
Klima unserer Zeit auch nicht wundern… Da Sie so oder so (noch) kein echter Katholik sind, bleibt es
bei meinem dringenden Rat!
@Malachias Der Absatz Immerhin warten die Herren sicherlich schon lange auf ihre Beförderung zum Kaplan
ist selbstverständlich sarkastisch. Aber können Sie sachlich darlegen, warum Sie den ganzen Beitrag
als Sarkasmus ansehen?
#46 Malachias † 19:59:27 | Dienstag, 25. Juli 2006
@möchtegern-kathole Wenn Sie tatsächlich nur ein „Möchtegern-Kathole“ sind, muss ich Ihren Beitrag
als Sarkasmus pur interpretieren. So etwas hat in diesem Forum, zumindest wenn es um religiöse Themen
geht, aber absolut nichts verloren…! Sie sollten also sich entweder in Ihrem Auftreten zügeln oder
besser dieses Forum ganz meiden!
Namen! nur schade, dass immer nur von der „Dekanatskonferenz“ die Rede ist, wir wollen Namen, Namen, Namen
Immerhin warten die Herren sicherlich schon lange auf ihre Beförderung zum Kaplan Ein Hoch auf jeden
mutigen Schallinger, der die Wahrheit verkündet Weiss jemand, wann Samstags der Rosenkranz ist?
@Baby Das ist Blödsinn. Wenn man nicht mit den Wölfen heult, wird’s auch mit der kirchlichen „Karriere“
nichts. Da gibt es unzählige Beispiele… Das muß überhaupt nichts mit der Person zu tun haben betr.
Intellekt u.a.
Ironie steht Atha schlecht zu Gesicht Selbstverständlich muss man der apostolischen Tradition breitesten
Raum geben, auch dem Canon Missae. Aber die gegenteiligen Moden sind ja schon auf dem Rückzug. Sie konnten
sich nur so sehr ausbreiten, weil der liturgische Tiefgang bereits „vorkonziliar“ weithin nicht gegeben
war. Gerade Montini bemerkte das „Erkalten“ der liturgischen Frömmigkeit; und dagegen trat er an. Es
wird sich noch erweisen, dass „seine“ Messe im wesentlichen „römisch“ ist und kommunikativ zugleich.
Adrian: Exakt. Aber „in persona Christi“ meint eben KEIN Darstellertum, sondern hat Konsequenzen. Der
Priester vollzieht kein „Ritual“, dem er das Prädikat „Realpräsenz“ verleiht, sondern Christus selber
agiert „parmi nous“.
Seit 36 Jahren Kaplan! Na, der Mann ist dann ja wohl ganz besonders „qualifiziert“… Heute wird jeder
Kaplan nach 3-5 Jahren gut bezahlter Pfarrer, während der Dauerkaplan bereits kurz vor seiner Pensionierung
steht. Wenn das die große Hoffnung oder ein Hoffnungszeichen ist für die Tradis hier, dann sieht’s echt
düster aus bei Euch! Es gibt doch diesen hübschen Spruch: „Man kann ja über alles reden, aber nicht
über 10 Minuten!“ Und was macht der? Er benutzt eine Predigt, um seiner Profilierungssucht zu frönen
und einen auf professor zu machen, indem er eine Vorlesung hält. Das Ende ist nah!!!!! (für die Kirche,
hihihi…)
#41 Bernardin † 17:57:29 | Dienstag, 25. Juli 2006
PREDIGT ist Verkündigung der Frohen Botschaft Eigentlich erübrigt sich jeder Kommentar zu diesem Artikel.
Hier muss es aber doch gesagt werden: 1. Die Homilie ist Verkündigung der Frohen Botschaft! An einem
Primiztag will das Evangelium Mut machen, will aufrichten, den Primizianten und die Gemeinde!Ein Priester.
der die Frohe Botschaft nicht verkündet, hat seinen Auftrag missverstanden, auch und gerade an einem
Primiztag! Armseliger, lächerlicher Priester, der kein anderes Predigtthema findet… 2. Bei der Primiz
wurde eine 45-minütige (fünfundvierzig!) Predigt gehalten. Der sogenannte Prediger hat eindeutig die
Kanzel missbraucht, um sich und seine Ideen in den Mittelpunkt zu stellen.
Das Büchlein von Pater Martin Ramm FSSP . „Zum Altare Gottes will ich treten“ ist im Volltext auch im
Internet abzurufen: nämlich hier www.alte-messe.de/! Der Text ist, was die jew. Riten betrifft, erhellend
illustriert.
@Dr. Heger Diese Männer glauben das wirklich. Wie Luther meinen diese Herren wirklich, daß die katholische
Kirche spätestens seit 325 im Irrtum ist. Aber prächtig wird es erst, wenn man die apostolischen Liturgien
studiert hat, und die echten Historiker zur Liturgie gelesen hat (etwa A. Fortescue), dann wird es klar,
daß etwa der römische Kanon apostolischen Denkens ist, und die römische Messe die alte apostolsichen
Liturgien genau entspricht. Und in Herculaneum wird man dann aus 66 n.Chr. eine christliche Hauskapelle
mit Ostgewandtem Altar vorfinden. Aber natürlich war das alles Jesus-Christus und waren das die ersten
Christen nicht. Die ersten Christen waren ja Hippies, Rebellen, die ein wenig Brot und Wein aßen zum
Lustig sein. Na klar, das hat ja Paul VI. 1970 doch gelehrt ! Und er hat auch noch den Zölibat abgeschafft,
obwohl viele das vergessen haben. Und vergessen wir nicht, daß das II. Vatik. Konzil explizit gefordert
hat, daß jeder jetzt „Kumbaya my Lord“ singt bei der Wandlung und lateinische Worte wegkratzt. So haben
es die ersten Hippies eeehh… ersten Christen auch gewollt. Lustig und fröhlich sein. Tscha, und die
Evangelien ist ja auch alles nur traditionalistisches.
Unfreiwillige Komik? Die Rüge der Hochw. Herren vom Dekanatsrat an dem unbotmäßigen Kaplan wird an
zentraler Stelle wie folgt wiedergegeben: Bei der Liturgiereform des Jahres 1970 sei diese auf Jesus zurückgehende
urchristliche Tradition wieder aufgenommen worden. Ach wie herrlich, daß wir 1970 diesen Abgrund an Vergessen
und Verfälschen der auf Jesus zurückgehenden urchristlichen Tradition endlich überbrückt haben! Was
für dumme Jahrhunderte liegen hinter uns! Man fragt sich, ob die hochw. Herren sich ihrer (unfreiwilligen?)
Komik bewußt sind. MfG Christoph Heger
… @ aschera Ihr Vergleich der Messe mit einem Theaterstück ist äussert daneben. Besorgen Sie sich
mal eine gute Lektüre, zu empfehlen: „Zum Altare Gottes will ich treten“ von Pater Martin Ramm FSSP @ stat
crux Der Priester handelt nicht selbst in der heiligen Messe, er tritt (durch die Gewänder verdeutlicht)
ganz zurück in den Hintergrund: er handelt in persona Christi
Deus Caritas Est Wer versteht hier bitte ungarisch? Latein ist nicht nur die perenne Universale und Muttersprache
der Heiligen Römischen Kirche (Christus wird bei seiner Wiederkunft Latein sprechen), sondern immer noch
in Gebrauch. Gerade der hochwürdigste Primas von Ungarn, S. E. Peter Kard. Erdö, publizierte noch 1990
eine lateinisch verfasste Introductio in historiam scientiae canonicae. Daher der Text noch einmal in
kreuz.net angemessener Form: « Quicumque quaesierit animam suam salvam facere, perdet illam; et, quicumque
perdiderit illam, vivificabit eam » (Lc 17, 33), ait Iesus – cuius afirmatio apud Evangelia reperitur
pluribus in variationibus (cfr Mt 10, 39; 16, 25; Mc 8, 35; Lc 9, 24; Io 12, 25). Sic iter proprium suum
describit Iesus quod per crucem ad resurrectionem illum perducit: est iter grani frumenti quod decidit
in terram ac perit et sic multum profert fructum. Ab sui personalis sacrificii ipso principio atque amoris
qui in illo suam attingit perfectionem proficiscens, his verbis ipse describit etiam amoris essentiam
et hominum in universum vitae. (Quelle www.vatican.va/…-caritas-est_lt.html)
virOblationis Ich möchte Ihnen beipflichten, bester VirO! Der Zusammenhang von Kreuz und Auferstehung
des Gottmenschen ist undenkbar ohne die Opferbereitschaft des Gottessohnes, Golgotha ist im Sinne von
Gründonnerstag und Gethsemani zu deuten als bewußte und gewollte Selbstopferung pro nobis. Als kleiner
Denkanstoß für die Gulaschkanone folgendes Zitat unseres Papstes: „Aki meg akarja menteni az életét,
el fogja veszíteni; aki pedig elveszíti, meg fogja azt találni“ (Lk 17,33) – mondja Jézus. E szavak
több változatban visszatérnek az evangéliumokban (vö. Mt 10,39; 16,25; Mk 8,35; Lk 9,24; Jn 12,25).
Jézus e szavakkal a saját útját írja le, mely a kereszten át a föltámadásba visz – a búzaszem
útját, amely a földbe esik és meghal, és így hoz bő termést; de saját áldozatának és az abban
tökéletessé váló szeretetének központja felől nézve a szeretet és általában az emberi lét
lényegét is leírja.“ Benedikt XVI: Deus caritas est 6
#34 virOblationis 16:07:01 | Dienstag, 25. Juli 2006
Kreuz und Auferstehug Zitat: „Kreuzigungen ohne nachfolgende Auferstehung hat es damals zur Genüge gegeben.
Ohne Auferstehung wäre die Kreuzigung Jesu nur eine von vielen und kein Opfer, keine Erlösungstat, keine
Erfüllung alttestamentlicher Verheißungen!“ Hier scheinen mir, verschiedene Gedanken ein wenig durcheinander
geraten zu sein. Die Heilsbedeutung des Kreuzes hängt nicht von der Auferstehung ab, sondern davon, daß
nicht irgendein weiterer Mensch auf Golgotha gekreuzigt wurde, vielmehr der Gott-Mensch Jesus Christus.
Dies wurde nicht durch die nachfolgende Auferstehung bewirkt, sondern diese entsprach der Einzigartigkeit
Seiner Person. An ihr zeigte sich uns, daß Er der Gott-Mensch ist, aber sie machte Ihn nicht erst dazu,
so daß das Kreuz von ihr her seine Heilsbedeutung gewonnen hätte.
@ Gulaschkanone Die Auferstehung ist nicht die Wirkung der Kreuzigung! Die Kreuzigung ist nicht die Ursache
der Auferstehung! Ich hoffe, Sie verstehen selber, was Sie sagen wollen. Kreuzigungen gab es sicherlich
viele; eine Kreuzigung, die das gewollte sühnende/erlösende Opfer des inkarnierten Logos war, gab es
allerdings genau einmal. In diesem Fall ist der Kreuzestod konkret ursächlich. Von Bedingung zu reden
ist dagegen irreführend, weil das den Schluß nahe legt, Gott hätte die Erlösung ausschließlich in
der geschehenen Weise bewirken können.
#32 Tridentinus 15:28:35 | Dienstag, 25. Juli 2006
Ich weiss, dass ich Thalhofer schon vor Monaten empfohlen habe. Ich werde es immer wieder tun, gerade
WEIL es nichts nützt: Weder bei Tradis noch bei Modernistis, aber jeder will seinenen Senf zu schierigsten
theologischen Fragen mit 1500 Zeichen abgegeben!
Schöne Ironie des Zufalls, daß der Herr Kaplan eine NEUE, ACH SO UNWÜRDIGE MESSEnutzen muss, um ihre
„Defizite“ anzuführen. Daß er sich nicht schämt, einer solch „unwürdigen Messe durch seine Teilnahme
auch noch Schützenhilfe leistet. Ist es nicht lustig ?!
#30 AthanasiusII 14:48:05 | Dienstag, 25. Juli 2006
@Lima: Irrtümer allerseits Ihnen Freimaurerei zu unterstellen ist ein Anzeichen für Paranoia. Ich glaube
der Kaplan hat nicht von der Liturgischen Bewegung damals gesprochen, sondern von den Reformern in ihr
Anfangs der 1960er. Ab den 1940er aber, wurde sie unterwandert: lesen Sie hier mal www.kreuz.net/article.2634.html.
Erste Christen – mittelalterliche Fehlentwicklungen gehalten haben: das Missale von 1570. Was Sie hier
sagen, ist von Auctorem Fidei (1794) verurteilt. Die tridentinische hl. Messe ist von Irrtum frei. Es
ist übrigens archeologischer Unsinn zu glauben, dass der N.O.M. frühchristliche Liturgien wiederhergestellt
hat. Die Texte etwa der Jakobusliturgie sprechen vom Opfer für Lebende und Tote. Die Luther- und die
N.O.M.-Lit. aber von keins eigentlich. Noch ein Punkt zur Opfer-Thematik: Die Messe ist nicht das Opfer
Christi – das Opfer Christi ist der Tod am Kreuz! Sie sind der protestantischen Häresie verfallen. Es
ist römisch-katholische Lehre ex-cathedra, dass das Kreuz und die Messe eins und dasselbe Opfer sind,
nur verschiedenerweise dargebracht. Wenn Sie das leugnen, stehen Sie ausserhalb der katholischen Kirche,
Lima. „For the victim is one and the same, the same now offering by the ministry of priests, who then
offered Himself on the cross, the manner alone of offering being different.“ (Trient, S. 22, C. II) In
diesem Sinne kann ich der Erklärung der Dekanatskonferenz nur zustimmen. Der Kaplan ist in der falschen
Kirche. Er ist nicht lutherisch wie Sie, dat stimmt. Der Kaplan Willi ist r.-k.
mon chère jean, liehes hänschen … Wieso soll ich über den Unsinn nachdenken, den Sie schreiben? @ Gulaschkanone
Ich muss schon sehr bitten. Wenn schon Namensinterpretationen, dann doch etwas kreativer! Preisfrage:
Unterschied zwischen Zeugung und Schwangerschaft? Erstens hinkt der Vergleich, aber mal von Reproduktionsmedizin
abgesehen: Ohne Zeugnung keine Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft ohne Zeugung geht also nicht. Eine
Zeugung ohne Schwangerschaft wäre eine contradictio in se, weil sich Zeugung durch die daraus folgende
Schwangerschaft definiert. Zwischen Ursache und Wirkung? Das war genau der Punkt, auf den ich Sie hinweisen
wollte. Wenn Sie mir unterstellen, ich hätte es nicht verstanden, dann wird das aber wenig erfolg haben.
Die Auferstehung ist nicht die Wirkung der Kreuzigung! Die Kreuzigung ist nicht die Ursache der Auferstehung!
Der Tod ist sehr wohl die Bedingung der Auferstehung, aber nicht ihre Ursache! Und: Kreuzigungen ohne
nachfolgende Auferstehung hat es damals zur Genüge gegeben. Ohne Auferstehung wäre die Kreuzigung Jesu
nur eine von vielen und kein Opfer, keine Erlösungstat, keine Erfüllung alttestamentlicher Verheißungen!
Selber nachdenken macht schlau! Gilt auch für Sie. Hoffentlich auch für Sie. Denn so allgemeingültig
scheint mir das Prinzip nicht zu sein!
#28 AthanasiusII 14:34:54 | Dienstag, 25. Juli 2006
Man braucht nicht viel zu diskutieren Konzil von Trient, Sessio XXII history.hanover.edu/…exts/trent/ct22.html,
„Himself to be immolated, under visible signs, by the Church through (the ministry of) priests, in memory
of His own passage from this world unto the Father, when by the effusion of His own blood He redeemed
us, and delivered us from the power of darkness, and translated us into his kingdom. And this is indeed
that clean oblation, which cannot be defiled by any unworthiness, or malice of those that offer“ Es gibt
nur einen Hohepriester, Christus, und jeder Priester, ob Pfarrer oder Bischof, erneuert Sein hl. Kreuzopfer,
wiederholt es aber nicht, da Er nur einmal gestorben. Die Hl. Messe ist vor allem ein Sühnopfer für
Lebende und Tote, in dem Christus Sich aufs neue dem Allmächtigen Vater darbringt und vor Augen stellt.
(Trient, 22. Sessio) Ein Mahl ist die hl. Messe nicht, obwohl ein kleiner Teil von ihr, die hl. Kommunion,
manchmal mehr oder weniger korrekt als „Opfermahl“ bezeichnet wird oder als „consummatio“ (Vollendung,
Verzährung). Die actio missae an sich ist, und das ist die unreformierbare unfehlbare Lehre der hl. römischen
Kirche, ein Opfer – sonst nichts. Der Kaplan hat es gut begriffen, und gut die deformierte Liturgie Bugninis
angegriffen, auch wenn es weh getan haben mag bei den modernisierten und lutheranisierten anwesenden Klerikern.
Die Predigt ist da zur Wahrheit. Und auch ein Primiziant hat keine eigenständige Würde oder ein eigenes
Recht, sondern nur die missio pro Ecclesia. Und diese hat der Predigende Kaplan praktizier
@Adrian Also, ich möchte mal klarstellen. Opfertheologie, Karfreitagstheologie und was es sonst noch
in diesem Bereich gibt, das gehört weder zu meinen Spezial- noch zu meinen Lieblingsgebieten. Es waren
sich zuletzt schon alle mehr oder weniger einig, dass das Opfer Christi unwiederholbar ist (zumindest
hat niemand widersprochen), dass die Eucharistie auch Opfer ist und als Gegenwärtigsetzung des Opfers
Christi mit diesem Eins ist. Davon unbeschadet ist der Grundcharakter als Danksagung. Ihre Agnus-Dei-Interpretation
erweckt bei mir allerdings den Eindruck, als würden Sie die Messe als Theaterstück verstehen, dass den
Tod Christ nachstellt. Das ist sie nicht – hoffe, wir sind uns da einig. Nochwas: Ihren Applaus für den
Kaplan finde ich mehr als bedenklich – angesichts der Stellungnahmen anderer Alte-Messe-Befürworter unten
verwundert mich das ein bisschen. PS: @südostungarisches Kleinstkaff Danke für die Komplimente. Beim
Wort Pleonasmus müssen Sie aber vorsichtig sein und hoffen, dass die Redaktion als oberste Zensurbehörde
das Wort auch kennt – sonst werden sie wieder auf posting-diät gesetzt!
Die moderne Redeweise vom „eucharistischen Opfer“ leistet tatsächlich dem Mißverständnis Vorschub,
es gehe um ein reines „Dankopfer“. Aschera hat dazu mehr oder weniger die „Erläuterung“ geliefert, da
haben Sie recht, Jean!
@ aschera @ Gulaschkanone Was Sie sagen, ist Häresie! Quatsch. Dieses Opfer ist ein für alle mal erbracht
und unwiederholbar. Korrekt, darum reden wir ja von Vergegenwärtigung des einen Opfers in der mit dem
Opfer identischen Messe. Die objektive Erlösungstat Christi am Kreuz ist bereits vollkommen. Ich würde
die Messe aber in erster Linie als Danksagung der Menschen verstehen wollen (nichts anderes meint ja auch
das Wort „Eucharistie“). Ja dann, wenn Sie das wollen… die Kirche will (und lehrt) das jedenfalls nicht.
@ Gulaschkanone Preisfrage: Unterschied zwischen Zeugung und Schwangerschaft? Zwischen Ursache und Wirkung?
Selber nachdenken macht schlau! Gilt auch für Sie.
Der Priester als Kreuziger?? Adrian: Wer lehrt denn solche Anthropomorphismen? „Das ist die Stelle des
Todes Christi.“ Was für eine Gratwanderung! Pünktchen hat die Quellen aufgewiesen: Das gesamte Mysterium
wird in der Communio der Kirche vergegenwärtigt, nach „rückwärts“ (7.-9. April 30); aber auch nach
„oben“ (wie im Himmel so auf Erden) und nach vorne: Donec venias! „Durch den Dienst der Priester“ meint
eine klar hinter die Präsenz Christi zurückretende, dienende Funktion. Der katholische Priester ist
„religionssoziolgisch“ Nicht-Priester, da er keinerlei EIGENE Vermittlungsmacht zum Göttlichen hat; gerade
deshalb ist das sakramentale Amtspriestertum unverzichtbar (und für Frauen unmöglich), weil es völlige
Rückbindung an Christus, den EINZIGEN Priester bewirkt; könnte man allein aufgrund der Taufe beliebige
Rechtsämter verteilen, würde die Christozentrik des ordo „verwässert“ (was, unter Behauptung des Gegenteils,
den Religionsdiener NÄHER an heidnische Vorbilder heranrückt). Also: Christus gibt sich selbst. Der
Hostienbrecher ist eine völlig „nichtswürdige“ Funktion, die allein IHM diene: Durch ihn, mit ihm, in
ihm: Eucharistie.
Recht so Kaplan Schallinger Ich finde es gut, mutig und von Kaplan Schallinger auf den Punkt gebracht,
was er in dieser Predigt sagte. Allerdings hätte er wirklich auch an die Folgen seiner Kundgebung denken
sollen, zumal es eine Primiz war. Ich denke schon, dass viele Gläubige ins nachdenken gekommen sind und
so einen Anstoß bekamen. Es darf doch nicht verboten sein, auf die Entwicklungen hinzuweisen… (Aber
warum wohl ist er noch immer Kaplan???) @ aschera: Die heilige Messe ist sehr wohl ein unblutiges Opfer
Christi. Sein Kreuzestod wiederholt sich unblutig in jeder heiligen Messe!!!!!!!! (Beim Agnus Dei wird
die konsekrierte Hostie zerbrochen, dies ist die Stelle des Todes Christi.) Gruß.
Tridentinus Sie haben Thalhofer doch schon vor Monaten empfohlen?? Meines Erachtens ist die pastorale
Unfruchtbarkeit der SSPX (auch wenn GHuntram sie hochjubelt: mit „Schisma“ braucht man die Clique nicht
zu belegen, weil sie quantitativ marginal ist) ein direktes Ergebnis der „limitatio christi“ auf die weihepriesterliche
„Produktion“ des „Opfers“. An dieser Linie scheiden sich die Geister. Und alle, die allmählich ahnen,
dass die SSPX eben NICHT die tridentinische Messe feiert, sondern in deren Formen eine Neuerfindung (nämlich
ein Ritual), werden sich besinnen und zu Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in Kontakt treten. Denn „los von
Rom“ lässt sich die Römische Messe nunmal nicht realpräsent zelebrieren. Impossibilium nulla est obligatio.
„Das Opfer Christi u. das Opfer … … der Eucharistie sind ein einziges Opfer: „Denn die Opfergabe ist
ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der
Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden“. „In diesem göttlichen Opfer, das in der Messe
vollzogen wird, [ist] jener selbe Christus enthalten und [wird] unblutig geopfert … der auf dem Altar
des Kreuzes ein für allemal sich selbst blutig opferte“ (K. v. Trient: DS 1743). www.vatican.va/…ve/DEU0035/__P47.HTM
KKK 1367 Kraft ihrer innigen Beziehung mit dem Opfer von Golgotha, ist die Eucharistie Opfer im eigentlichen
Sinne, und nicht nur in einem allgemeinen Sinne, als ob es sich um ein bloßes Sichhingeben Christi als
geistliche Speise an die Gläubigen handelte. Das Geschenk seiner Liebe und seines Gehorsams bis zur Vollendung
des Lebens (vgl. Joh 10, 17-18) ist in erster Linie eine Gabe an seinen Vater. Natürlich ist es Gabe
zu unserem Wohle, ja für die ganze Menschheit (vgl. Mt 26, 28; Mk 14, 24; Lk 22, 20; Joh 10, 15), aber
dennoch vor allem Gabe an den Vater: »ein Opfer, das der Vater angenommen hat, indem er für die Ganzhingabe
seines Sohnes, der ,gehorsam wurde bis zum Tod’ (Phil 2, 8), die ihm als Vater eigene Gabe zurückschenkte,
d.h. ein neues, ewiges Leben in der Auferstehung«. www.vatican.va/…ocs/DEU0210/__P3.HTM Johannes Paul
II: Enz. Ecclesia de eucharistia 13
wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr – und es gibt genug solcher Freunde des OR1570 @schöne
peruanische Stadt: Auch wenn ich im Wesentlichen zustimme, muss ich doch sagen, dass Luther eigentlich
die Opfertheologie ablehnte – zumindest in der Form, in der er sie in der damaligen Feierpraxis vorfand.
So kann man – auch wenn der Karfreitag der höchste Feiertag der lutheranischen Kirchen ist – diesen trotzdem
nicht einfach eine Opfertheologie unterstellen, wie sie ja auch die Alte Messe nicht haben hätte sollen –
wenn man nach dem Ordo geht. (Winke an die, die des JHWH ist -freut mich, mit dieser Erkenntnis hier nicht
allein zu sein.) @französischer Hansl Sie schreiben: Das Sühnopfer selbst ist bereits vollkommen am
Kreuz. und fügen dann etwas stammelnd hinzu: Folge der Erlösungstat, damit die Wirklichkeit der Erlösung
ist die Auferstehung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das ernst gemeint haben. Ich sage dazu nichts,
vielleicht denken Sie noch einmal darüber nach! @koptischer Papst von Alexandrien In die hohe Schule
des Zählens hat sie ja schon stat crux eingeführt, das mit der Sprache wird sowieso nichts mehr. Bleibt
mir noch die Gratulation zu ihrer höchst ökumenischen Namenswahl, lieber Athanasius! @Norditaliener
Sie bringen auf den Punkt, was ja schon in der Überschrift meines Postings steht. Fragt sich nur, weshalb
sie solche Top-aktuellen Buchempfehlungen abgeben. Noch nichts Neueres dazu gelesen? @Göttergattin Bin
froh, dass Sie hier sind. Doch wenn ich auf dieser Seite lese Was Sie sagen, ist Häresie!, dann klingt
mir das nach Pleonasmus.
#19 Tridentinus 12:55:30 | Dienstag, 25. Juli 2006
@achera Versuchen Sie mal, an das Buch Thalhofer, V., Das Opfer des alten und des neuen Bundes unter besonderer
Rücksicht auf den Hebräerbrief dogmatisch-exegetisch gewürdiget, Regensburg (Manz) 1870 heranzukommen.
Dann kann man vielleicht weiterdiskutieren.
@Jean: „Die Messe ist das Opfer Christi“ Was Sie sagen, ist Häresie! Das Opfer Christi ist der Tod am
Kreuz, das Hinabsteigen in das Reich der Toten und die Auferstehung! Dieses Opfer ist ein für alle mal
erbracht und unwiederholbar. Die Messe können Sie – wenn Sie das so wollen – als Vergegenwärtigung dieses
einmaligen Opfers sehen. Ich würde die Messe aber in erster Linie als Danksagung der Menschen verstehen
wollen (nichts anderes meint ja auch das Wort „Eucharistie“). Zentrales Element jeder Danksagung ist die
Vergegenwärtigung dessen, wofür gedankt wird. Hier steht das Opfer Christi im Zentrum, das werden Sie
wohl nicht leugnen. Eucharistie kann und soll aber auch Danksagung des Menschen an Gott ganz allgemein
sein. So gesehen ist der reine Opfergedanke eine Engführung, die auch vom Missale 1570 in dieser Weise
nicht intentiert war! Die Reform der Liturgie nach dem 2. Vatikanum hat diese Fehlinterpretation des Missale
1570 für das neue Messbuch erschwert. So gesehen trauert der Kaplan nicht der Alten Messe nach, sondern
ihrer Fehlinterpretation mit allem, was daran hängt: Mit dem Bild eines nicht liebenden Gottes, der Opfer
will, mit dem Bild einer Kirche, die sich sozusagen als Zwischenhändler eingeschaltet hat und aus der
von ihr selbst verbreiteten falschen Gottesfürchtigkeit Kapital schlägt und mit dem zauber-haften Priesterverständnis
aus dem sich ja nicht umsonst der mittelalterliche Ausdruck Hocus Pocus entwickelt hat. Und das ist jämmerlich –
egal wie man zur Alten od. Neuen Messe steht!
#17 Malachias † 12:41:04 | Dienstag, 25. Juli 2006
Mutig, aber pastoral klug? Die Predigt von Kaplan war sicher mutig; hat er doch Dinge angesprochen, die
in der Konzilskirche weitgehend tabu sind, weil sie eben Dinge ansprechen, die an die Grundfesten rühren…
Ob die Predigt pastoral klug war, steht auf einem anderen Blatt. Wie die Reaktionen zeigen, sorgt ein
Prediger bei seinen Zuhörer(innen) eher für Unverständnis und Verwirrung, wenn er die Gelegenheit einer
Primiz für eine Generalabrechung mit seiner Kirche missbraucht. Es müsste doch während 35 Jahren priesterlichen
Dienstes schon 1000 andere Gelegenheiten für Kaplan Schallinger gegeben haben, seine „Probleme“ mit Bischöfen,
Theologen oder Mitbrüdern zu erörtern und auf dem Weg der vielgepriesenen (auch Laien-)Gremien eine
Diskussion über diese zweifelsohne schwerwiegenden Dinge anzustoßen. Man fragt sich, warum er das nicht
oder offensichtlich zu wenig getan hat. Außerdem frage ich mich, warum er nicht schon längst die Konsequenzen
für sich gezogen hat und sich der Petrus- oder Piusbruderschaft angeschlossen hat. Sollte es Versuche
gegeben haben, wäre zu fragen, warum sie erfolglos geblieben sind…
#16 Tridentinus 12:29:56 | Dienstag, 25. Juli 2006
Von der verzerrten Form der Kritik abgesehen, die mehr schadet als nützt, fragt man sich, wie der Herr
Kaplan diese Predigt in einer Messe nach dem NOM überhaupt halten konnte, ohne daran teilnehmen – etwa
auch konzelebrierend? – zu müssen! Das Thema war mit dieser Schwerpunktsetzung einer Primiz nicht angemessen.
Selbst inhaltlich gute Predigten würden schlecht, sobald sie zeitlich derart überdehnt würden.
Abertausende?? Die SSPX hat rd. 500 Kleriker, vielleicht 150.000 hardcore-user. Mein Gott Athanasius,
lesen Sie doch mal Humani Generis im Wortlaut! Pius XII. war ein Meister differenzierter Betrachtung,
der vorsichtige Innovation keineswegs scheute. Alle Tendenzen, die 1966 im Nieuwe Katechismus frech hochkamen,
hatte er schon analysiert. Und Paul VI. hat während des ganzen Pontifikats die Wahrheit verteidigt, cf.
Credo des Gottesvolkes (30. Juni 1968). Eine Konterkulturrevolution wird dem Integralismus nicht gelingen.
Auch wenn im übrigen stahlblauer Okkultismus wieder chic wird: Moralisch will nicht einmal die Extreme
Rechte vor 68 zurück, auch nicht die Alt 38er.
#14 AthanasiusII 11:58:46 | Dienstag, 25. Juli 2006
Haltet die Mut, Hw. Willi! Sie werden von Abertausenden moralisch unterstützt @Rituale Romanum: Wieso
sprechen Sie davon, dass die römisch-katholische Kirche Heil im Ökumenismus sieht oder in der Lutherverehrung?
Wohl kaum, denn sie ist unfehlbar. Modernisten wie Lehmann und andere Hierarchen sind kein Sprachrohr
der ewigen Lehre der hl. römischen Kirche, sondern Dissonnanten. Verwechsle die Kirche, die göttlicher
Einstellung ist, nicht mit Ihrem menschlichen Element, und schon gar nicht mit materiellen oder gar formalen
Häretikern. Ein Dekanat hat schon gar nichts zu lehren aus dem Namen unserer katholischen Kirche. In
der Reformation wurden im Norden auch alle dieser Dekanate häretisch. Das ist auch jetzt, hoffentlich
ohne Einstimmung, praktisch passiert. Der Kaplan war sehr mutig. Sehr mutig. Möge Gott ihn segnen für
sein Einstehen für die römische Liturgie und die katholische Tradition, gegen die Schändung der Hl.
Hostie bei der quasisakrilegischen Ausreichung durch die Handkommunion. Die Lehre der r.-k. Kirche und
das Magisterium aller Päpste durch die Jahrhunderte hindurch gibt ihm Recht. Vor allem dann ‘Mediator
Dei’ (1947) die all das was jetzt sogar in Bayern täglich Eingang findet und passiert, bereits damals
verurteilt hat als Irrtümer der Hyperliturgisten, oft motiviert mit falschem Ökumenismus auf der Basis
von Kompromiss und Dekatholizierung.
Hw. Herr Kaplan! Meinen herzlichen Glückswunsch zu Ihrer guten Predigt die diese lutheranisierten Bayern
jenes historisch gesehen urkatholischen Dorfes wieder wachgerüttelt hat! 1. Wer die Hl. Messe hauptsächlich
als Mahl (wie das Dekanat tut) bezeichnet wird vom Konzil von Trient aus der römisch-katholischen Kirche
geschlossen und vom II. Vatikanum widersprochen, da II. V. ja vom „eucharistischen Opfer“ spricht die
das Kreuzopfer erneuert. 2. Wer die Liturgische Einheit will mit Protestanten, wird von Pius XII. direkt
verurteilt. Sie, Hochwürden, stehen aber in direkter Linie verbunden mit den Englischen recusants und
den anderen katholischen Märtyrern die sogar weigerten auch nur solch einem protestantischen GOttesdienst
beizuwohnen. 3. Wir sehen in den Bildern schon, dass der junge Primiziant selber auch sich als Lutherischer
Pastor versteht, in dem er die Hl. Kommunion, Jesus Christus Selbst mit Seele und Gottheit, auf die Hand
gibt. – So wie es Luther und Cranmer und Zwingli vorgesehen hatten. 4. Die Liturgiedeform wurde nicht
vom II. Vatikanum effiziert, sondern von einer Kommission. Das II. Vatikanum gebot nur eine Revision auf
der Basis der alten, „tridentinischen“ Römischen Liturgie – so meinte es die Mehrheit der Konzilsväter.
Keine Neufassung lutherischer Art. 5. Mahllehre ist eine Lüge, vor allem wenn dafür das pastorale Konzil
angerufen wird. Trient hat endgültig ex-cathedra gelehrt, was die Hl. Eucharistie ist: Opfer und Sakrament
bei der Kommunion. Sonst nichts.
Kaplan Schallinger Das große Verdienst des Konzils von Trient (1545-1563) sei die Vereinheitlichung der
Liturgie gewesen: „Wir sind überzeugt davon, daß es dem Geist des Tridentinum wie auch dem Zweiten Vatikanum
zutiefst widerspricht, wenn diese Einheit nun aufs neue zerstört werden soll.“ Wobei natürlich verschwiegen
wird, daß V2 die Aufhebung des Tridentinums bedeutet hat. Klar, mit V2 die Liturgie auch einheitlich,
freilich als zerstörte Form. Die katholische Kirche verteidigt heute Martin Luther. Nach Lehmann soll
Luther unser gemeinsamer Kirchenlehrer werden. Mit der Kirche ist es auch nicht anders wie mit unserem
EU-verseuchtem Erfüllungsstaat des Globalismus, beide faulen langsam ab. Unsere verkommene und bankrotte
Bananenrepublik wird nicht müde auch beim sichtbarsten Verfall vom Aufschwung zu faseln und die Kirche
sieht nach wie vor im Ökumenismus ihr Heil. Dieses kranke Zeug was da von Kanzeln und Ordinariaten abgesondert
wird und unterscheidet sich von der Wertigkeit kaum noch von Stellungnahmen staatlicher Organe. Rettung
gibt es keine mehr, es sei denn die durch La Salette und Fatima angekündigte. Die Masse der Staatsbürger
wie auch der Konzilskatholiken ähndelt doch immer mehr einem Schwarm toter flußabwärts treibender Fische.
Kommt wider Erwarten mal ein lebendiger Fisch, der gegen den Strom schwimmt, ist man entsetzt daß er
noch lebt und sich wie ein richtiger Fisch verhält.
@ Lima Die Messe ist nicht das Opfer Christi – das Opfer Christi ist der Tod am Kreuz! Das Opfer Christi
ist die Mitnahme der Sünden im Tod am Kreuz. Das Opfer Christi wird vollkommen durch seine Auferstehung!
Die Messe ist die Feier der Kirche im Gedenken daran! Nein. Die Messe ist das Opfer Christi, real und
identisch in die Gegenwart gestellt, mit dem einzigen Unterschied der unblutigen Darbringung. Das Sühnopfer
selbst ist bereits vollkommen am Kreuz. Folge der Erlösungstat, damit die Wirklichkeit der Erlösung
ist die Auferstehung. Bitte die beiden Dinge (Ursache / Folge) logisch auseinanderhalten.
Verteidigung des Kaplans DerKaplan hat nur die „Liturguiebewegung der 60er Jahre“ als unterwandert bezeichnet,
nicht die Liturgiebewegung insgesamt. Ich bin zwar gegen die permanenten Freimaurer-Verdächtigungen,
aber daß die Liturgiebewegung in den 60ern nicht sehr rechtgläubig war und man sie deshalb ablehnen
sollte, ist wohl kaum anzuzweifeln. Was vielleicht gegen die Predigt spricht, ist ihre Länge. Ansonsten:
1a! Peinlich dagegen nur die Dekanatsstellungnahme. Der Eucharistiebegriff ist mal wieder so jämmerlich
dargestellt, daß keiner weiß, wieso die Eucharistie was wichtiges sein soll. Einen Vorteil hat die Reaktion
der Dekanatsversammlung aber: die Debatte bleibt aktuell! Kann denn kein Ortsansässiger mal einen Leserbrief
an die Lokalzeitung schicken?
Lima-Archeologie 1. Über die Feierpraxis der frühen Christen wissen wir im Detail nun wirklich nicht
viel. Wer immer glaubt, der Reform von 1969/70 liege diese Feierpraxis zugrunde, überfordert den Anspruch
selbst des Machers der Reform Bugnini. Wenn man aber dennoch glaubt, christliches/katholisches Leben sei
authentischer, wenn man wieder an der Frühzeit der Christen anknüpft, dann auch bitte an der damaligen
Form der Beicht- und Bußpraxis. Im übrigen gibt ja auch genügend kritische Anmerkungen u. a. vom einstigen
Kardinal Ratzinger am NOM. 2. Ich stimme zu: Es ist mindestens weit hergeholt, Parsch und Guardini in
die Nähe der Freumaurer zu rücken. 3. Ich denke, wer „seinen“ Luther kennt, kann die Kritik an diesem
Mann kaum überziehen. Neben den Schriften von Theobald Beer, der übrigens der einzige unter all den
wirklichen und selbsternannten Lutherkennern der letzten Jahrzehnte war, der Luher im Original lesen konnte,
ist auch Paul Hackers Buch „Das Ich im Glauben bei Martin Luther“ zu nennen.
Lima: sie haben so weit recht Weder Guardini noch die Mitgleider der liturgischen Bewegung waren Freimaurer.
Sie dessen zu verdächtigen verrät einen Mangel an Klarsicht. Dennoch ist die liturgische Bewegung problematisch,
denn wie für Luther ist ihr Ansatz das Erlebnis und nicht die Einsicht. Als Liebhaber der grossen Musik
habe ich so lange nichts gegen das Erlebnis einzuwenden als es von der Einsicht in Grenzen gehalten wird.
Bach, Mozart, Beethoven und Brahms waren darin unübertroffene Meister. Leider ist heute die Liturgie
an vielen Orten zu einem Happening entartet, wobei ich anerkennen muss, dass auch Benedikt XVI dies nicht
besonders schätzt. Mit seinem Opfertod am Kreuze hat unser Herr gegenüber seinem Vater Genugtuung geschaffen
für die Sünden der Welt und auf diese Weise für alle die an ihn glauben das Tor des Himmels geöffnet.
„Tu, devicto mortis aculeo aperuisti credentibus regna caelorum“
Schon seltsam wie sich kreuz.net hinter den unreifen, unhöflichen und unerleuchteten Kaplan stellt. Es
gibt keine größeren Eigentore der wahren Tradition als solche Äusserungen wie das der NOM „Satanswerk“
sei. Das sagt die FSSPX nicht, das denkt sie auch nicht, trotz all ihrer berechtigten Vorbehalte zum NOM
Wäre interessant, den Herrn Dauerkaplan zu fragen, wie er „katholisch“ übersetzen würde! Gedanken:
Liturgische Bewegung Was der Kaplan offensichtlich nicht weiß: Die Liturgische Bewegung hat ihre Anfänge
schon weit früher – Romano Guardini und Pius Parsch sind zwei der tragenden Figuren. Ihnen Freimaurerei
zu unterstellen ist ein Anzeichen für Paranoia. Quellen der heiligen Liturgie nach römischem Ritus Dass
die Liturgie nach dem Missale 1970 Luther als Quelle habe, ist absurde Kurzsichtigkeit und diese Behauptung
zeugt nicht gerade von besonderer Intelligenz. Möglicherweise hat sie eine Quelle mit Luther gemeinsam:
Die Feierpraxis der Christen in den ersten Jahrhunderten! Die einzige Quelle, die ich als trüb bezeichnen
würde, ist die Quelle, über die sich zahlreiche mittelalterliche Fehlentwicklungen gehalten haben: das
Missale von 1570. alles spezifisch Katholische – vor allem der Opfercharakter 1. ist der Opfercharakter
gerade nicht das spezifisch Katholische, denn der wird gerade in der lutherischen Tradition sehr stark
betont. 2. ist die Karfreitagstheologie der Frühneuzeit nicht Zentralinhalt der Messe – das ist immer
noch die Feier der Auferstehung! Opfer Christi Noch ein Punkt zur Opfer-Thematik: Die Messe ist nicht
das Opfer Christi – das Opfer Christi ist der Tod am Kreuz! Das Opfer Christi ist die Mitnahme der Sünden
im Tod am Kreuz. Das Opfer Christi wird vollkommen durch seine Auferstehung! Die Messe ist die Feier der
Kirche im Gedenken daran! In diesem Sinne kann ich der Erklärung der Dekanatskonferenz nur zustimmen.
Der Kaplan ist in der falschen Kirche.
#5 Pater Lingen 10:43:10 | Dienstag, 25. Juli 2006
Schallingers Predigt ist Satanswerk Die V2-Sekte versucht mit solchen lächerlichen Augenwischer-Aktionen,
diejenigen bei der Stange zu halten, die den V2-Satansbraten („Rauch des Satans“, O-Ton Montini) riechen.
Grengel hat sich mit seiner „Distanzierung“ am Schattenboxen-Theater beteiligt. Schallinger lässt sich
nicht nur königlich für seinen Job, andere in der V2-Sekte zu halten, d.h. in die Hölle zu führen,
bezahlen. Auch an seinen Händen klebt das Blut der „Sedisvakantisten“, also der wahren Katholiken, die
von Schallingers Verein ausgerottet werden.
Gott schenke uns mehr solche Priester endlich einmal eine klar Sprache und nicht diese ewige Leisetreterei.
Natürlich hat der Prediger eine Privatmeinung verkündet, was aber in keiner Weise bedeutet, dass er
nicht die Wahrheit gesagt hat. Privatmeinung können Naturalobligationen im juristischen Bereich entsprechen,
das heisst wegen der mangelnden Anerkennung von der zuständigen Seite lässt sich daraus kein Klageanspruch
ableiten. Unseren Apologeten der Liturgiereform empfehle ich erstens die Lektüre des Hirtenschreibens
Monsignor Montinis zur Fastenzeit 1958 und ausserdem der Zeitschrift Irenikon
Primiziant offensichtlich auch eine Marionette der jeweiligen Leitung Es ist wieder einmal eindeutig –
die Primizianten haben selbstredend Angst vor ihren „Oberen“ – die aber zu den „Untersten“ gehören werden.
Bravo an den Kaplan Willi Schallinger, seit Jahrzehnten Kaplan, das spricht für ihn. Wie sagte schon
Papst Paul VI. –“…der Rauch Satan’s ist in unsere Kirche eingedrungen…!“…jetzt ist sie nur noch
dunkel und von diabolischen Mächten „regiert“ auf den abgefallenen Engel Luzifer hin. Wo sind die Bischöfe
die den Glauben vertreten – nein – sie wollen ihr Konto retten! Orate Fratres – sofern es noch „echte“
gibt!