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Montag, 24. Juli 2006 08:10
kreuzmeldungen
Wort statt Mord + Parlamentarier mit Schirm + Bush ernennt Homo-Botschafter + Irland will auch in den Club + Moslemisches über David und Goliath
Wort statt Mord

Italien. beim gestrigen „Engel des Herrn“ in seinem Urlaubsort Les Combes richtete Papst Benedikt XVI. einen dringenden Friedensappell an die Israelis, Palästinenser und Libanesen: „Ich erneuere dringend meinen Appell an alle Beteiligten, damit sie umgehend die Waffen niederlegen und die Lieferung von Hilfsgütern ermöglichen.“ Der Heilige Vater drängte zur Wiederaufnahme von Verhandlungen und betonte besonders seine Sorge um die wehrlose Zivilbevölkerung. Nur mit Mut zum Dialog werde ein gerechter und dauerhafter Frieden errichtet.

Parlamentarier mit Schirm

Polen. Die polnische Regierungspartei für ‘Recht und Gerechtigkeit’ (PiS) organisierte am Donnerstag in einer Kapelle im Parlament eine Messe für gedeihliches Wetter. Dem Land droht angesichts einer anhaltenden Hitzewelle eine Dürrekatastrophe. Die Ankündigung des Gottesdienstes hatte am Vorabend bei den Parlamentariern der ehemaligen kommunistischen Partei Gelächter ausgelöst. Der Parlamentspräsident rief umgehend zur Ordnung. Sich über die Liturgie lustig zu machen, könne die Gefühle zahlreicher Abgeordneter verletzen.

Bush ernennt Homo-Botschafter

Vereinigte Staaten. US-Präsident George W. Bush ernannte den Arzt und Homo-Ideologen Mark Dybul zum weltweiten Aids-Koordinator der USA mit einem Budget von 15 Milliarden Dollar. Der Posten ist mit dem eines Botschafters gleichrangig. Dybul muß noch vom US-Senat bestätigt werden. Er ist erst der dritte Homo-Ideologe im Rang eines Botschafters. 1999 ernannte Präsident Bill Clinton den Millionenerben James Hormel (75) zum US-Vertreter in Luxemburg. 2001 beförderte Präsident Bush den Diplomaten Michael Guest zum Botschafter in Rumänien. Guest hauste dort bis 2004 mit seinem Homo-Partner.

Irland will auch in den Club

Irland. Der irische Minister für Forschung und Arbeit, Michael Martin, erklärte kürzlich vor der katholischen Wochenzeitung ‘Irish Catholic’, daß die irische Regierung der Stammzellforschung „grundsätzlich aufgeschlossen“ gegenüberstehe. Wenn die Forschung an Kindern, die kurz nach der Empfängnis getötet werden, zur Entwicklung neuer Therapien für bislang unheilbare Krankheiten führen sollten, begrüße er solche Experimente.

Moslemisches über David und Goliath

„Neben Juden bieten die Krise [im Libanon] auch Chancen für Christen. Sie können erkennen, welche ihrer Anführer Kriegstreiber sind und welche sich um das Leben der Menschen sorgen. Sie können sehen, wer die Worte Jesu vertritt und wer im mißbrauchten Namen Jesu kriegerische Unterdrückung rechtfertigt. Ist das nicht die einmalige Chance sich von falschen Kirchenoberhäuptern zu befreien? Ist das nicht die einmalige Chance, sich mit den Christen im Libanon zu solidarisieren, die sich jetzt hinter die Hizbullah stellen? Ist es nicht die Chance zu erkennen, wo David steht und wo Goliath?“

Aus Muslim-Markt vom 22. Juli 2006.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 16 Lesermeinungen:
Mittwoch, 26. Juli 2006 13:38
Benedikt: Babylon
Mich würde vielmehr interessieren, was Du (und die Glaubensgenossen) von einer Bittmesse erwarten. Auf den Punkt gebracht: Eigentlich nichts. Sofortiger oder baldiger Regen wäre für Dich ja nur eine magische Erwartung.

Warum stellen Sie mir eine Frage und beantworten Sie gleich, wie SIE darauf antworten würden? Natürlich erhoffen sich die Bittenden etwas von ihrer Bitte, aber die Bitte ist nicht der Auslöser. Das ist der Herr alleine.

Du wirst zugeben müsse, daß ich das eine so wenig wie Du das andere (Wein in Blut) wirst beweisen können.

Wen interessiert schon der Beweis? Der Glaube sagt es uns.

Nur in meinem Fall würdest Du (und alle anderen) mich als elendigen, dreisten Betrüger hinstellen.

Meinetwegen können Sie behaupten, was Sie wollen. Dass ohne Sie die Sonne nicht aufginge. Was auch immer. Nur: Das glaube ich dann eben nicht. Und das macht den Unterschied.
Dienstag, 25. Juli 2006 07:39
Brigitte Bussmann: Bush ernennt Homo-Botschafter
obwohl ich sonst mit Bush und seiner Politik nicht einverstanden bin, da er, weil er sich von Gott „auserwählt“ fühlt mehr Unfrieden als Frieden schaffte, hatte er doch gute Berater einen Homosexuellen in Sachen AIDS auszuwählen.
Es gibt ja bereits genug Heterosexuelle in Sachen AIDS.
?:)
Dienstag, 25. Juli 2006 00:11
Parzifal: Tod nach Israel! Nasrallah in Zitaten!
Sie können sehen, wer die Worte Jesu vertritt und wer im mißbrauchten Namen Jesu kriegerische Unterdrückung rechtfertigt.

Frage: Wer ist gemeint?
Antwort: Der Papst, der Vatikan hat schließlich Israel anerkannt.

Ist das nicht die einmalige Chance sich von falschen Kirchenoberhäuptern zu befreien?

Was schlägt Herr Özoguz denn zur Problemlösung vor? Soll man einen Selbstmordattentäter auf den Papst ansetzen? Stellt dieser Berufsvertriebene der Terrorakte verteidigt und die Kinder anderer Leute aus seinem bequemen, warmen Haus im sicheren Deutschland heraus in den Tod hetzt, dafür vielleicht fairerweise mal seinen eigenen Sohn oder seine eigene Tochter zur Verfügung?

Ist das nicht die einmalige Chance, sich jetzt hinter die Hizbullah zu stellen?

Nasrallah in Zitaten!

Ich persönlich stelle mich lieber hinter „das falsche Kirchenoberhaupt“
Überhaupt: Herr Özoguz verbittet sich doch jegliche Einmischung von „Islam Experten“ in „innerislamische“ Angelegenheiten. Ich verbitte mir jede Einmischung von „Vatikan Experten“ in innerkirchliche Angelegenheiten!

Ist es nicht die Chance zu erkennen, wo David steht und wo Goliath?“

Richtig! Auf der einen Seite steht Lefebreve, auf der anderen der mächtige Papst! Hier steht Özoguz und dort der mächtige Raddatz. Hier Israel mit 7 Mio. Einwohner, dort die arabische Welt mit knapp 400 Mio Einwohnern. Hier stehen 15 Mio Juden und dort 1,3 Milliarden Moslems!
Montag, 24. Juli 2006 18:28
Babylon †: @ Benedikt: Laß doch mal Deschner
jetzt Deschner sein. Ich hab doch nur dieses hübsche Zitat korrekterweise ihm und nicht mir zuschreiben wollen, nicht mehr. Ehre, wem Ehre gebührt.

Mich würde vielmehr interessieren, was Du (und die Glaubensgenossen) von einer Bittmesse erwarten. Auf den Punkt gebracht: Eigentlich nichts. Sofortiger oder baldiger Regen wäre für Dich ja nur eine magische Erwartung.

Mit der Argumentation „Fleisch sehen“ nach der Wandlung kann ich natürlich auch alles Mögliche behaupten. Ich hätte nur die Substanz der Cola in die Substanz von Milch verwandelt etc.
Du wirst zugeben müsse, daß ich das eine so wenig wie Du das andere (Wein in Blut) wirst beweisen können.
Nur in meinem Fall würdest Du (und alle anderen) mich als elendigen, dreisten Betrüger hinstellen. Nur Verblödete würden mir das glauben.
Bei der Wandlung in der Messe aber handele es sich um ein hochheiliges Glaubensgeheimnis.
Das den Gläubigen vermittelt zu haben: Nochmal Respekt für die Kirche. Man muß nur dreist genug agieren.
Montag, 24. Juli 2006 18:20
Benedikt: @ Babylon
warum ihm Religion schnuppe ist (außer im historischen und religionswissenschaftlichen Kontext natürlich).

Sie glauben, da steckt nichts persönliches dahinter? Sorry, aber das nehm ich dem nicht ab.

Durch die Blume sagst Du eigentlich, daß diese Bittmessen eigentlich wirkungslos sind

Selbstverständlich nicht. Nur Hr. Deschner hat wohl geglaubt, dass dann sofort Regen einsetzen müsste. Daher wohl seine Enttäuschung und hieraus resultierend sein pathologisches Verhältnis zur Katholischen Kirche.

Bittmessen also überflüssig.

Sie müssen es ja wissen, was für Gläubige wichtig ist.

A propos Magie: Was ist die Wandlung denn anderes? Woher kommt denn „Hokuspokus“? – Von „Hoc est corpus meum“ natürlich.

Ein Kommunikationsproblem beim Vermitteln der heiligen Geheimnisse würde ich nicht bestreiten. Dennoch wird es auch durch solch ein Beispiel keine Magie. Nur Hr. Deschner hat gehofft, es sei nun wirklich Fleisch auch zu sehen, weshalb er anschließend enttäuscht war und ein pathologisches Verhältnis zur Katholischen Kirche entwickelte.
Montag, 24. Juli 2006 17:31
Babylon †: @ benedikt: Ich glaube nicht
daß Du Dich in der Biographie von Deschner gut genug auskennst, um beurteilen zu können, warum ihm Religion schnuppe ist (außer im historischen und religionswissenschaftlichen Kontext natürlich). Er selbst hat dies ausführlich begründet in seinem hervorragenden, kundigen und ausführlichen Aufsatz : „Warum ich Agnostiker bin“.

Durch die Blume sagst Du eigentlich, daß diese Bittmessen eigentlich wirkungslos sind. Klimazonen sollen ja nicht geändert werden. Daß es in Polen aber auch ohne Bittmessen bald wieder regnen wird, kann ich Dir auch schon so vorraussagen. Da bin ich quasi prohetisch begabt!
Bittmessen also überflüssig.

A propos Magie: Was ist die Wandlung denn anderes? Woher kommt denn „Hokuspokus“? – Von „Hoc est corpus meum“ natürlich. Nur daß der Magier erstaunliche Ergebnisse vorzeigen kann, während die Kath. Kirche es schafft, das Gleichgebliebene als das Verwandelte rüberzubringen…Respekt!
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