08:41:49 | Dienstag, 25. Juli 2006
Der Papst auf Wallfahrt + Fauler Kompromiß + Durchgedreht + Bundeswehr will nicht im Homo-Strich nächtigen + Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
Der Papst auf WallfahrtItalien. Am 1. September wird sich Papst Benedikt XVI. in das abruzzische Dorf
Manopello östlich von Rom aufmachen, um das dort aufbewahrte
„Wahre Angesicht Christi“ zu verehren. Es
handelt sich dabei um eine Darstellung auf Muschelseidentuch. Die Entstehung des Bildnisses ist bis heute
ungeklärt, weil man auf der Unterlage keine Farbreste nachweisen kann. Bei der Abbildung soll es sich
um das Schweißtuch der Veronika handeln, von der im Kreuzweg – nicht aber in den Evangelien – die Rede
ist.
Fauler KompromißEuropa. Die EU entschloß sich gestern zu der Kompromißlösung, die Forschung
mit embyonalen Stammzellen weiterhin finanziell zu fördern, nicht aber die Gewinnung der Kinderzellen.
Polen, Österreich, Malta, die Slowakei und Litauen stimmten gegen den Kompromiß. Deutschland, Italien
und Slowenien waren zuerst dagegen, stimmten dann aber zu. Die deutsche Bischofskonferenz sprach von einem
erschütternden Zeichen, wie es um den Schutz menschlichen Lebens in Europa steht.
DurchgedrehtSchweiz.
Kürzlich entkleidete sich ein US-Tourist in der Rezeption seines Hotels im Westschweizer Kanton Waadt.
Danach zog er in die nächste protestantische Kirche, legte dort Feuer und schlug mit einem Schemel die
Kirchenfenster ein. Die Polizei schritt ein und legte dem Randalierer Handschellen an. Auf dem Weg in
die Polizeiwache entkam der Festgenommene jedoch und sprang gefesselt in den nahegelegenen Genfersee.
Er wurde schließlich von zwei Rettungskräften an Land gezogen, wobei er einen von ihnen spitalreif biß.
Bundeswehr will nicht im Homo-Strich nächtigenDeutschland. Das deutsche Verteidigungsministerium will
es Soldaten auf Dienstreisen ersparen, in die Nähe von Homo-Bars übernachten zu müssen. „Negative Auswirkungen
auf das Ansehen der Bundeswehr sollen so vermieden werden“, heißt es in einem Schreiben, aus dem das
Wochenmagazin ‘Spiegel’ am Wochenende zitierte. Konkret ging es um ein Hotel im homophilen Milieu Kölns.
Wegen knapper Parkplätze mußten die uniformierten Dienstreisenden den Weg zum Hotel zu Fuß zurücklegen.
Dadurch sei Dritten die Präsenz von Soldaten „in diesem einschlägigen Viertel“ vermittelt worden.
Damit
die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehenKrieg ist, wenn die Muskeln den Verstand zuerst aus
dem eigenen und dann aus den Köpfen der anderen bomben.
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#11
Franz Kappes 10:34:32 | Dienstag, 28. Juli 2009
#10
Babylon † 18:48:48 | Dienstag, 25. Juli 2006
#9
Jawohl! 17:05:15 | Dienstag, 25. Juli 2006
#8
Niclaas 14:49:15 | Dienstag, 25. Juli 2006
#7
Aloah 13:10:54 | Dienstag, 25. Juli 2006
#6
Rüdiger_Keller † 12:52:51 | Dienstag, 25. Juli 2006
#5
Aloah 12:42:08 | Dienstag, 25. Juli 2006
#4
Rüdiger_Keller † 12:19:44 | Dienstag, 25. Juli 2006
#3
aschera 10:04:12 | Dienstag, 25. Juli 2006
#2
Pünktchen 09:25:00 | Dienstag, 25. Juli 2006
#1
Niclaas 09:18:03 | Dienstag, 25. Juli 2006