Heiliges Land
Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
Das Töten von 10 bis 20 Palästinensern pro Tag ist zum Alltag geworden. Die Mentalität der Generäle ist gewaltorientiert. Sie basiert auf der Überzeugung, daß man alle Probleme mit Gewalt lösen kann. Wenn dies nicht zum Ziele führt, dann eben mit mehr Gewalt. Von Uri Avnery.
(kreuz.net) „Es scheint, Nasrallah sei am Leben geblieben“.

Das verkündeten israelische Zeitungen, nachdem 23 Tonnen Bomben auf die Beiruter Gegend abgeworfen worden waren, wo man das Versteck des Hisbollahführers vermutet hatte. Eine interessante Formulierung.

Einige Stunden nach den Bombardierungen gab Nasrallah dem Fernsehkanal Al-Jazeera ein Interview. Er sah nicht nur lebendig aus, sondern war sogar ruhig und gelassen. Er sprach über die Bomben – ein Beweis dafür, daß das Interview vom gleichen Tag stammte.

Was bedeutet also „es scheint“? Sehr einfach. Nasrallah behauptet, am Leben zu sein. Aber man kann Arabern ja nicht trauen. Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen.

Das gehört zu ihrem Wesen – wie es der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak einmal ausdrückte.

Das Töten dieses Mannes ist ein nationales Ziel. Fast das Hauptziel dieses Krieges. Es ist vielleicht der erste Krieg in der Geschichte, der von einem Staat begonnen wird, um eine einzige Person zu töten.

Bis jetzt dachten nur die Mafiosi in solchen Kategorien.
Die Folgen der israelischen Lynchjustiz:
Der Platz von Mussawi wurde von Nasrallah eingenommen, der viel fähiger ist. Scheich Yassin folgten weit radikalere Führer. Anstelle von Arafat haben wir nun die Hamas.
Selbst die Briten erklärten die Tötung Hitlers im Zweiten Weltkrieg nicht zu ihrem Kriegsziel. Im Gegenteil: Sie wollten ihn lebendig fangen, um ihn vor ein Gericht zu stellen.

Das wollten auch die Amerikaner in ihrem Krieg gegen Saddam Hussein.

Aber unsere Minister bezeichnen das als ein offizielles Ziel. Das ist keine große Neuigkeit. Aufeinanderfolgende israelische Regierungen haben die Politik übernommen, die Führer oppositioneller Gruppen zu töten.

Unsere Armee hat unter anderem den Hisbollahführer Abbas Mussawi, die Nummer zwei der PLO Abu Jihad, Scheich Ahmad Jassin und andere Hamasführer getötet.

Fast alle Palästinenser – und nicht nur sie – sind davon überzeugt, daß Jassir Arafat auch ermordet wurde.

Die Folgen? Der Platz von Mussawi wurde von Nasrallah eingenommen, der viel fähiger ist. Scheich Jassin folgten weit radikalere Führer. Anstelle von Arafat haben wir nun die Hamas.

Wie in anderen politischen Angelegenheiten wird auch diese Argumentation von einer primitiven militärischen Anschauung beherrscht.

Wenn jemand nach längerem wieder auf die israelischen Fernsehschirme schaut, könnte er den Eindruck gewinnen, daß Israel von einer Militärjunta der Art früherer südamerikanischer Staaten regiert wird.

Auf allen Fernsehkanälen erscheinen jeden Abend eine Reihe hoher Offiziere in Uniform. Sie erklären nicht nur die militärischen Operationen des Tages, sondern kommentieren auch politische Dinge und legen die politische und propagandistische Linie fest.

Während der anderen Stunden des Fernseh- und Radioprogramms wiederholen frühere Generäle die Botschaft der Armeekommandeure.

Einige von ihnen sehen nicht besonders intelligent aus – um nicht geradewegs „doof“ zu sagen. Es ist erschreckend, daß diese Leute einmal Positionen innehatten, in denen sie entschieden, wer leben durfte und wer sterben mußte.

Natürlich leben wir in einer Demokratie. Die Armee ist vollkommen dem zivilen Establishment untergeordnet. Nach dem Gesetz ist das Kabinett der Oberste Kommandeur der Armee – die in Israel die Flotte und die Luftwaffe miteinschließt.

In der Praxis sind es aber die Offiziere, die heute über alle politischen und militärischen Angelegenheiten entscheiden.

Wenn der Oberbefehlshaber der israelischen Streitkräfte, Dan Haluz, den Ministern sagt, die Armee habe diese oder jene Operation entschieden, wagt kein Minister dagegen zu stimmen. Gewiß nicht die armseligen Verteidigungsminister der Arbeiterpartei.

Ministerpräsident Ehud Olmert präsentiert sich als der Erbe Churchills: „Blut, Schweiß und Tränen“. Das klingt pathetisch genug.

Verteidigungsminister Amir Peretz steht mit stolz geschwellter Brust da und verteilt nach allen Richtungen Drohungen – auch das ist pathetisch. Er ähnelt nichts so sehr wie einer Fliege, die auf dem Ohr eines Ochsen sitzt und prahlt: „Wir pflügen!“

Der Generalstabschef verkündete letzte Woche befriedigt: „Die Armee erfreut sich der vollen Unterstützung der Regierung.“
Erst vor einem Monat
gab es ein großes Kriegsspiel, um den Einmarsch der Landtruppen in den Südlibanon einzuüben.


Auch das ist eine interessante Formulierung. Das bedeutet, die Armee entscheidet, was gemacht wird, und die Regierung steht „hinter ihr“. So ist es natürlich.

Nun ist es kein Geheimnis mehr. Dieser Krieg war schon lange geplant. Diese Woche berichteten die Militärkorrespondenten stolz, die Armee habe diesen Krieg seit Jahren bis ins Detail vorbereitet.

Erst vor einem Monat gab es ein großes Kriegsspiel, um den Einmarsch der Landtruppen in den Südlibanon einzuüben. Das war zu einer Zeit, als Politiker wie Generäle erklärten, daß „wir nie wieder in den Libanonsumpf hineingehen. Wir werden niemals mehr mit Landtruppen dort einmarschieren.“

Nun sind wir mitten in diesem Sumpf, und starke Heeresteile operieren in diesem Gebiet.

Auch die andere Seite hatte sich seit Jahren vorbereitet. Sie baute nicht nur Verstecke für Tausende von Raketen, sie hat auch ein raffiniertes System von Bunkern, Höhlen und Tunnel im vietnamesischen Stil gebaut.

Unsere Soldaten werden diesem System nun auf die Spur kommen und dabei einen hohen Preis zahlen. Wie immer hat unsere Armee „die Araber“ mit Verachtung behandelt und ihre militärischen Fähigkeiten gering eingeschätzt.

Das ist eines der Probleme militärischer Mentalität. Talleyrand hatte nicht Unrecht, als er sagte: „Der Krieg ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als daß man sie dem Militär überlassen kann.“

Die Mentalität der Generäle, die sich aus ihrer Erziehung und ihrem Beruf ableitet, ist von ihrem Wesen her gewalt-orientiert, eindimensional, um nicht „primitiv“ zu sagen. Sie basiert auf der Überzeugung, daß man alle Probleme mit Gewalt lösen kann, und wenn dies nicht zum Ziele führt, dann eben mit mehr Gewalt.

Das wird durch die Planung und Ausführung des gegenwärtigen Krieges sehr gut illustriert.

Am Anfang liegt die Vermutung, falls wir der Bevölkerung schreckliches Leid zufügen, wird sie sich erheben und die Entfernung der Hisbollah fordern.

Ein nur minimales Verständnis von Massenpsychologie beweist das Gegenteil.

Das Töten Hunderter libanesischer Zivilisten, die allen ethnisch-religiösen Gemeinschaften angehören, das Leben der anderen in eine Hölle verwandeln, und die Zerstörung der lebensnotwendigen Infrastruktur der libanesischen Gesellschaft wird zur Quelle für Wut und Haß gegen Israel – und nicht gegen die Hisbollah, die als Helden angesehen werden, die ihr Leben opfern, um sie zu retten.

Die Folge wird eine Stärkung der Hisbollah sein, nicht nur für jetzt, sondern auch für die kommenden Jahre.
Kinderfreundschaft
„Danke den israelischen Kindern für dieses schöne Geschenk. Dank an die Welt, die nichts tut.“ Unterzeichnet von den Kindern des Libanon und Palästinas.


Vielleicht wird dies das wichtigste Ergebnis des Krieges sein, wichtiger als die militärischen Errungenschaften, falls es diese überhaupt geben wird – nicht nur im Libanon, sondern in der gesamten arabischen und muslimischen Welt.

Mit den Schrecken konfrontiert, die auf allen Fernseh- und vielen Computerschirmen gezeigt werden, wird sich die Meinung der Weltöffentlichkeit ändern.

Was am Anfang als gerechtfertigte Antwort auf die Gefangennahme der beiden Soldaten betrachtet wurde, sieht nun wie barbarische Aktionen einer brutalen Kriegsmaschine aus. Wie der Elefant in einem Porzellanladen.

Tausende von Email-Verteilerlisten brachten schreckliche Serien mit Fotos verstümmelter Babys und Kinder. Am Ende gibt es ein makabres Bild: niedliche israelische Kinder schreiben „Grüße“ auf die Artilleriegranaten, die bald abgeschossen werden. Danach kann man die Botschaft lesen: „Danke den israelischen Kindern für dieses schöne Geschenk. Dank an die Welt, die nichts tut.“ Unterzeichnet von den Kindern des Libanon und Palästinas.

Die Frau, die der UN-Abteilung für Menschenrechte vorsteht, hat diese Akte schon als Kriegsverbrechen definiert – etwas, das den israelischen Offizieren in Zukunft wahrscheinlich noch einigen Ärger bereiten wird.

Im Allgemeinen ergeben sich ernsthafte moralische Probleme, wenn Armeeoffiziere die Politik einer Nation bestimmen.

Im Krieg ist ein Kommandeur verpflichtet, harte Entscheidungen zu treffen. Er schickt Soldaten in die Schlacht. Er weiß, daß viele nicht zurückkehren und andere verstümmelt werden. Er wird abgebrüht.

Wie General Amos Jaron seinen Offizieren nach dem Massaker von Sabra und Schatila sagte: „Unsere Gefühle waren abgestumpft!“

Jahre eines Besatzungsregimes in den palästinensischen Gebieten haben im Bezug auf menschliches Leben eine schreckliche Abgebrühtheit verursacht.
Jahre eines Besatzungsregimes
in den palästinensischen Gebieten haben im Bezug auf menschliches Leben eine schreckliche Abgebrühtheit verursacht.


Das Töten von 10-20 Palästinensern pro Tag, einschließlich von Frauen und Kindern, wie es jetzt im Gazastreifen geschieht, rührt keinen mehr. Das kommt auch nicht mehr in die Schlagzeilen.

Nach und nach verschwinden sogar Routineformulierungen wie „Wir bedauern … ,wir hatten nicht die Absicht … ,die moralischste Armee der Welt …“ und all die andern abgedroschenen Phrasen.

Diese Abgebrühtheit wird auch im Libanon deutlich. Luftwaffenoffiziere sitzen ruhig und bequem vor den Kameras und sprechen über „Bündel von Zielen“, als ob sie über ein technisches Problem plauderten – nicht über das Leben von Menschen.

Sie sprechen über die Vertreibung von hundert Tausenden von Menschen aus ihren Häusern als militärischem Ziel, und sie verbergen im Angesichts von Menschen, deren ganzes Leben zerstört worden ist, auch nicht ihre Zufriedenheit.

Das Wort, das bei den Generälen zur Zeit am beliebtesten ist, ist „pulverisieren“: Wir pulverisieren, sie wurden pulverisiert, Stadtteile wurden pulverisiert, Gebäude wurden pulverisiert, Leute werden pulverisiert.
Fast banal
Es sei einfacher, einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden. Man weiß, wie er anfängt – man weiß nicht, wie und wann er enden wird.


Sogar das Abfeuern von Katjuschas auf unsere Städte und Dörfer rechtfertigt dieses Ignorieren der Moral bei der Kriegsführung nicht. Es hätte andere Mittel und Wege gegeben, um auf die Provokation der Hisbollah zu reagieren, ohne den Libanon in Schutt und Asche zu legen.

Die moralische Abgebrühtheit wird sich in einem schweren politischen Schaden bemerkbar machen, sowohl jetzt als auch später. Nur ein Tor ignoriert die moralischen Werte. Das wird sich am Ende irgendwie rächen.

Es ist fast banal zu sagen, es sei einfacher, einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden. Man weiß, wie er anfängt – man weiß überhaupt nicht, wie und wann er enden wird.

Krieg findet im Bereich der Ungewißheit statt. Unvorhergesehene Dinge ereignen sich. Selbst die größten Heerführer der Geschichte konnten die Kriege nicht kontrollieren, die sie begonnen hatten. Der Krieg folgt seinen eigenen Gesetzen.

Wir begannen einen Krieg, der ein paar Tage dauern sollte – er wird zu einem Krieg von Wochen. Jetzt sprechen wir von einem Krieg von Monaten.
Das nächste Opfer
Alles deutet darauf hin, daß die USA Israel zu einem Krieg mit Syrien drängen.
Jetzt kämpfen ganze Brigaden dort, und nun wurden – wie bei der Großinvasion von 1982 – Reservisten en masse einberufen.

Es gibt schon Leute, die eine Konfrontation mit Syrien voraussehen.

Während dieser ganzen Zeit gebrauchen die USA all ihre Macht, um ein Ende der Feindseligkeiten zu verhindern. Alle Zeichen deuten darauf hin, daß sie Israel zu einem Krieg mit Syrien drängen – einem Land, das ballistische Raketen mit chemischen und biologischen Sprengköpfen besitzt.

Nur eine Sache scheint am 11. Tag des Krieges sicher zu sein. Er wird nichts Gutes zur Folge haben. Was auch immer geschieht – Hisbollah wird gestärkt werden.

Sollte jemand in der Vergangenheit gehofft haben, der Libanon werde langsam ein normales Land, in dem die Hisbollah keinen Vorwand mehr hat, eigene militärische Kräfte zu besitzen, so haben wir dieser Organisation jetzt die perfekte Rechtfertigung geliefert: Israel zerstört den Libanon, und nur die Hisbollah ist in der Lage zu kämpfen und das Land zu verteidigen.

Was die Abschreckung betrifft: Ein Krieg, in dem unsere riesige Militär-Maschinerie nicht innerhalb von elf Tagen eines totalen Krieges eine kleine Guerillaorganisation besiegen kann, hat seine abschreckende Kraft nicht wieder hergestellt.

In dieser Hinsicht ist es nicht wichtig, wie lang der Krieg dauern wird und wie er ausgeht.

Die Tatsache, daß ein paar Tausend Hisbollah-Kämpfer der israelischen Armee elf Tage und mehr widerstanden haben, hat sich schon dem Gedächtnis von hundert Millionen Arabern und Muslimen eingeprägt.

Dieser Krieg bringt nichts Gutes hervor – weder für Israel noch für den Libanon, auch nicht für Palästina.

Der „Neue Nahe Osten“ wird für seine Bewohner danach ein weniger guter Ort zum Leben sein.

Uri Avnery (83) wurde im nordrhein-westfälischen Beckum als Helmut Ostermann geborene und ist ein israelischer Publizist und Friedensaktivist.
      
71 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#71   Artois †   16:49:57 | Dienstag, 1. August 2006
@Gotthard
Lieber Gotthard, ich muß mich doch sehr wundern, was Dir so alles im Kopfe herumspukt. Kein Historiker würde so ein Buch auch nur mit der Kneifzange anfassen. Und ich bin nun einmal Historiker und kann mich nicht mit den Spinnereien jedes Durchgeknallten befassen. „Götz Aly“, so kann man doch zudem nicht heißen …
Redaktion benachrichtigen
#70   Sulpicius   16:48:54 | Dienstag, 1. August 2006
@Gotthard
Götz Alys Thesen sind von etlichen Historikern ad absurdum geführt worden…
Redaktion benachrichtigen
#69   Gotthard   16:46:02 | Dienstag, 1. August 2006
harte Fakten
lies bitte Götz Aly, Hitlers Volksstaat, S. Fischer Verlag 2005
Redaktion benachrichtigen
#68   Artois †   16:40:33 | Dienstag, 1. August 2006
@Gotthard
Klingt ja interessant Deine These, sie hält jedoch vor einer historischen Überprüfung niemals stand. Es handelt sich um reine Phantasie.
Redaktion benachrichtigen
#67   Malachias †   17:58:29 | Montag, 31. Juli 2006
@Michael Steffen
Adolf Hitler zwang die Juden zuerst wirtschaftlich in die Knie… Danach kam der sechsmillionenfache Mord an den Juden.
Der größte (Denk-)Fehler Adolf Hitlers, Mussolinis und anderer europäischer Machthaber der 30er-Jahre dürfte es gewesen sein, zu meinen, mit einer Unterdrückung und Verfolgung der Juden in ihrem begrenzten Herrschaftsbereich die Gefahr des internationalen Judentums bannen zu können. Das große Kapital lag ja bekanntlich damals schon in jüdischen Händen außerhalb Europas. Schon deshalb konnten diese Maßnahmen nur von räumlich wie zeitlich begrenzter Wirkung sein… :-S
Das hat man sicher auch im feindlichen Ausland gewusst. Weshalb hätte man sonst angesichts der Nachrichten über die massenhafte Ermordung europäischer Juden dort so gelassen sein, ja die Aufnahme von verfolgten Juden limitieren können…? Böse Zungen behaupten ja, „der Holocaust“ wäre dem internationalen Judentum eigentlich gerade recht gekommen, um danach besser, d.h. möglichst ungehindert, seine Macht – insbesondere auch in Europa – entfalten zu können… O:)
Ob da wohl was dran ist? ?:)
Redaktion benachrichtigen
#66   Gotthard   21:30:14 | Samstag, 29. Juli 2006
Kriegswirtschaft
Hitler hat die Juden niemals „wirtschaftlich“ in die Knie gezwungen.
Hitler hat die europäischen Juden erst wirtschaftlich ausgebeutet – und dann ermordet.
Die vielen Hilfsgüter, die die deutschen Ausgebombten in vielen deutschen Großstädten erhielten, stammten zum Beispiel aus dem beschlagnahmten Besitz der gefangengenommen und deportierten europäischen Juden.
Die Erhaltung des Lebensstandards der deutschen Zivilbevölkerung während des Krieges ist der Ausplünderung der besetzten europäischen Länder und der verfolgten Juden zu verdanken.
Redaktion benachrichtigen
#65   Pierre   21:07:19 | Samstag, 29. Juli 2006
Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen?
Ich weiß es nicht.
Aber jeder weiß doch auch, dass Christen immer lügen.
Und Juden auch.
Und Atheisten auch.
Und Agnostiker auch.
Und alle anderen ebenfalls.
Alle lügen.
Und manche Araber auch nicht immer.
Und manche Christen auch nicht immer…’
und…
und…
und…
Redaktion benachrichtigen
#64   Artois †   18:38:24 | Freitag, 28. Juli 2006
@„Michael“ Steffen
Die Substitutionstheologie ist de fide, sie ist Dogma und Lehre der Kirche (wenn auch vielleicht nicht der Frei- oder Konzilskirche, der Sie angehören). Was das Ganze mit einem Wirtschaftsboykott zu tun haben soll, werden nur Sie selbst verstehen, – falls man bei Ihnen überhaupt von „Verstehen“ reden kann …
Daß die Juden von den Kreuzrittern ausgeplündert wurden, ist zu bestreiten, umgekehrt wird ein Schuh daraus.
Hitler hat die Juden niemals „wirtschaftlich“ in die Knie gezwungen. Juden, die zwischen 1933 und 1939 auswanderten, durften ihren gesamten Besitz – auch die Immobilien – umrubeln und 1:1 in Palästina reinvestieren. Warum gerade in Palästina? Nun, denken Sie mal scharf nach. Doch dazu sind Sie ausweislich Ihres schwachsinnigen postings kaum in der Lage …
Redaktion benachrichtigen
#63   Catherine   18:01:16 | Freitag, 28. Juli 2006
Verallgemeinerungen
„Die“ Juden sind nicht „nur gut“ oder nur schlecht, „die“ Deutschen sind nicht „nur Links“ oder „nur Rechts“
oder alle Deutschen sind „Fußballfans“, oder auch „nicht“.
Nicht „alle“ Palästinenser sind Befürworter der „Hamas“ oder auch nicht…
Ich wünschte mir sehr, man könnte auf diese Verallgemeinerungen verzichten!

Dadurch kippt man doch nur noch Öl ins Feuer… Für seine Herkunft kann man doch häufig nichts!
Was wir brauchen ist interkulturelle Verständigung und gute Beispiele dafür!www.friedenstournee.com/stellungnahmen.html
Redaktion benachrichtigen
#62   aschera   14:00:18 | Donnerstag, 27. Juli 2006
????????????????????????
Die Eschatologielehre der hl. Schrift gibt es mindestens schon seit der Reformation und auch davor war sie schon vorhanden.
???????
Whatever. Eine kleine Lektüreempfehlung meinerseits: Klaus Koenen/Roman Kühschelm: Zeitenwende (in dem Buch geht es um biblische Eschatologien). Unbedingt lesen!
Redaktion benachrichtigen
#61   Sozialkatholisch   07:09:32 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Michael Steffen
Das hört sich bei ihnen so an als wären die Juden nur gut, die Kathos nur schlecht und fast Seite an Seite mit Hitler.
Die röm/kath Lehre ist keine Ersatzlehre sondern die Erfüllung des Alten Bundes. Ersatzreligionen kann manvieleicht zu den Abspaltungen sagen die sich von der Mutterkirche getrennt haben.
Redaktion benachrichtigen
#60   Benedikt   01:40:52 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Steffen
Adolf Hitler zwang die Juden zuerst wirtschaftlich in die Knie. Nach der Kristallnacht 1938, als in Deutschland die Synagogen brannten und ihre Geschäfte zerstört wurden, mussten die Juden noch Strafen in Millionenhöhe zahlen und das deutsche Volk wurde aufgefordert: „Kauft nicht bei Juden!“ Danach kam der sechsmillionenfache Mord an den Juden. Und dadurch sollten die Juden Christen werden?
Wer kommt denn auf die absolut kranke Idee, Hitlers Politik habe auf eine Bekehrung der Juden zum Christentum abgezielt? Das ist sogar im Vergleich zu dem, was hier bisweilen zu lesen ist Schwachsinn zur Potenz.
Redaktion benachrichtigen
#59   Michael Steffen   01:26:31 | Donnerstag, 27. Juli 2006
sozialkatholisch
Da irren die Substitutions-Theologen
Noch immer geistert die Ersatztheologie (Substitutionstheologie; Replacement-Theology) durch Kirchen und Freikirchen, die lehrt, dass die Kirche an die Stelle Israels getreten sei. So forderte im Juli die amerikanische United Methodist Church: „Wenn die Christen mit der Unterstützung Israels aufhören und über das Christus verneinende Judentum einen Wirtschaftsboykott verhängen, werden die Juden Jesus Christus annehmen.“
Diese antisemitische Logik verhöhnt und ignoriert sowohl die Geschichte als auch Gottes Wort.
Die Juden wurden schon von den Kreuzrittern ausgeplündert. Und als sich die Juden daraufhin nicht bekehrten, wurden sie im Namen des Gekreuzigten ermordet. Zudem nahm die Kirche den Juden zur Zeit der spanischen Inquisition alles ab, was sie besaßen. Danach wurden sie gezwungen, sich taufen zu lassen, um später als Marranen gefoltert und verbrannt zu werden. Alles geschah im Zuge der Ersatztheologie. Man hoffte, dass die Juden sich wegen ihrer wirtschaftlichen Not bekehren werden.
Adolf Hitler zwang die Juden zuerst wirtschaftlich in die Knie. Nach der Kristallnacht 1938, als in Deutschland die Synagogen brannten und ihre Geschäfte zerstört wurden, mussten die Juden noch Strafen in Millionenhöhe zahlen und das deutsche Volk wurde aufgefordert: „Kauft nicht bei Juden!“ Danach kam der sechsmillionenfache Mord an den Juden. Und dadurch sollten die Juden Christen werden?
Daher hat der neuerliche Aufruf verschiedener Kirchen wie z…
Redaktion benachrichtigen
#58   blueberry   00:57:32 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Steffen
Man sollte mal bei Augustinus, Luther und Calvin etc.nachschlagen, dann kann man nur staunen …wie „fundamentalistisch“ diese Menschen waren.
Ja aber sie hatten keine Atomwaffen weswegen sie reden konnten soviel sie wollten, die Apokalypse lag außerhalb dessen was sie realisieren konnten.
Heute könnte jeder Wahnsinnige der an diesen Unsinn glaubt wenn er entsprechen mächtig wäre die Apokalypse selbst auslösen. Weswegen die Angelegenheit hochprekär geworden ist.
@ Benedikt
In den USA handelt es sich aber schon lange nicht mehr um eine unbedeutende Sekte. Wenn sich eine Buchreihe wie „Babylon Rising“ zig millionenfach verkauft und alle Rekorde bricht, dann ist das ein Massenphänomen und sollte auch von den großen Kirchen (zumindest in den USA) thematisiert werden.
Redaktion benachrichtigen
#57   Benedikt   00:16:30 | Donnerstag, 27. Juli 2006
blueberry
aber letztlich auch von der Katholischen Kirche
Es wäre ja noch schöner wenn sich die Kirche mit dem Gequatsche jeder x-beliebigen Sekte auseinandersetzen würde. In der Bibel steht: „Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“ (Mt 25,13). Außerdem steht es uns nach den Worten des Herrn selbst nicht zu, solche Zeiten und Fristen zu erfahren (Apg 1,7), weswegen jeder, der behauptet, den Zeitpunkt des Gerichts zu kennen ein Schwätzer ist.
Redaktion benachrichtigen
#56   Michael Steffen   00:06:14 | Donnerstag, 27. Juli 2006
blueberry
Die Endzeit hat im weitesten Sinne mit der Himmelfahrt Jesu begonnen.
Wir leben heute in den letzten Tagen der Endzeit !!!
Oder wie erklären sie sich den heutigen Gesamtzustand der Welt? Normal ist der bestimmt nicht. Die Eschatologielehre der Bibel ist keine neue Errungenschaft, auch wenn Parzifal dieses hier im Forum verkaufen will. Die Eschatologielehre der hl. Schrift gibt es mindestens schon seit der Reformation und auch davor war sie schon vorhanden. Sie war lediglich im Mittelalter unter den Tepich gekehrt worden. Sie jetzt auf das Konto von christlichen „Fundis“ zu schreiben ist völlig geschichtslos und diffamierend. Man sollte mal bei Augustinus, Luther und Calvin etc.nachschlagen, dann kann man nur staunen …wie „fundamentalistisch“ diese Menschen waren.
Redaktion benachrichtigen
#55   Sozialkatholisch   23:47:34 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Michael Steffen
Hart, bzw, unnachgiebig zur Wahrheit stehen fasse ich als Kompliment auf, aber arrogant, das könnte ich auch ihnen vorwerfen. Habe ich bestritten das Israel gerettet wird? Wo sind die verlorenen Stämme geblieben?
Ich habe gesagt das die Freikirchen sich aus der historischen Verantwortung stehlen, denn wenn mal was nicht klappt geht man woanders hin, gründet eine neue Gemeinschaft und wäscht seine Hände in Unschuld. Der Satz war übrigens auf ihren Vorwurf der röm/kath Kirche mit ihrer Vergangenheit bezogen. Man sollte übrigens die Bibel nicht nur lesen sonder auch verstehen, da aber der Mensch durch die Sünde zum Irrtum neigt braucht er dazu das Lehramt der hl. Kirche.
Israel ist im Moment im Unrecht, diesen Staatsterror werden sie vor Gott zu verantworten haben, sehen sie denn christliche Werte dort ?
@ Parziberry, woher wollen sie eigentlich wissen ob ich freudlos bin ?
@ Simme aus Wien, können sie sich aus der hl. Schrift erschließen, nur müssen sie auch mal reinschauen
Redaktion benachrichtigen
#54   blueberry   23:46:36 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Benedikt
Gerade in den USA grassiert aber eine Endzeit Erwartung die von entsprechender Literatur wie „Babylon Rising“ massiv unterstützt wird. Bei diesem Buch handelt es sich um einen absoluten Bestseller, der sich haarklein an der Johannes Offenbarung orientiert und von evangelikalen Fundis geschrieben und für ihre Zwecke benutzt wird.
Um Gläubige nicht zu vergraulen wird dieses Phänomen von der Lutherischen Kirche bspw. (aber letztlich auch von der Katholischen Kirche) so gut wie gar nicht angesprochen. Obwohl Umfragen zufolge ein großer Teil der US Bürger glaubt in der Endzeit zu leben und bestimmte Ereignisse auch so zu interpretieren.
Diese Welle droht nun nach Europa überzuschwappen wie der von mir verlinkte Artikel beweist.
Leider kümmert das die Kirche eben gerade nicht. Diese freut sich höchstens dass die Leute sich mal mit einem vermeintlich christlichen Thema beschäftigen.
Ich finde das schon gefährlich im Sinne einer self fulfilling prophecy.
Redaktion benachrichtigen
#53   Benedikt   23:34:34 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Parzifal
Leider werden diese Themen von den großen Kirchen kaum thematisiert.
Das Verhältnis zwischen den Religionen wird von den großen Kirchen nicht thematisiert? :-D
Lesen Sie mal andere Zeitungen als „Blöd“ oder lassen Sie die Teile ausm Kopp. Dann merken Sie sicher wieder etwas :-). Nix für ungut ;-)
Redaktion benachrichtigen
#52   Michael Steffen   23:24:16 | Mittwoch, 26. Juli 2006
parzifal
Wenn für Sie die Johannesoffenbarung lächerlich ist, ist das Ihre Sache.
Mich als evangelikalen Fundi zu bezeichnen – danke für das Kompliment. Wollte eigentlich immer nur ein ganz normaler Christ sein, der der Bibel Vertrauen schenkt.
Die Zukunft wird zeigen, das die Johannesoffenbarung recht hat.
Redaktion benachrichtigen
#51   Parzifal   23:17:53 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ die Apologeten der Endzeit
Zum Thema Apokalypse und warum sich die großen Kirchen wie die meisten anderen Religionen um dieses heiße Eisen herum drücken obwohl es hoch wichtig wäre es zu thematisieren gibt es die sehr gute Seite:
www.trimondi.de
Sehr lesenswert darauf:
Bertelsmann – neuer Herold des christlichen Fundamentalismus www.trimondi.de/…rieg/Bertelsmann.htm
oder auch
Die Apokalyptische Matrix – Kommt es zu einem Krieg der Religionen www.trimondi.de/H.Krieg/Matrix.htm
Leider werden diese Themen von den großen Kirchen kaum thematisiert.
Redaktion benachrichtigen
#50   Michael Steffen   23:08:17 | Mittwoch, 26. Juli 2006
sozialkatholisch
Sie sind sehr hart und arrogant, was die Wahrheit betrifft. Leider irren Sie! Israel wird gerettet werden.Das steht in Römer 11 und hat mit dem Antichristus absolut nichts zu tun. Da beißt keine Maus den Faden ab. Ich glaube, was im Neuen Testament steht und denke dass Sie das als gläubiger Katholik auch tun. Lesen Sie die Bibel, wenn Sie die Fülle haben wollen. Zu sagen, dass die Freikirchen sich aus der Verantwortung stehlen ist pauschal und arrogant, fast beleidigend. Bleiben Sie beim Thema. Es ging um Israel… und diesem Israel gibt Gott wunderbare Verheißungen. Was die Supermächte sagen und tun wollen, ist sowieso belanglos. Gott ist der Herr der Geschichte.
Redaktion benachrichtigen
#49   Stimme aus Wien   23:07:28 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Sozialkatholisch
Im Moment ist Israel verworfen Und wir Christen sind das Volk der Verheißung. Jeder der leugnet das Jesus der Sohn Gottes, der Messias ist, ist vom Antichrist, ich glaub die Juden leugnen das im Moment
Was Sie alles wissen!!! Ich bin wirklich beeindruckt. :-D
Also – entweder sind Sie der liebe Gott oder wenigstens einer seiner engsten Berater ?:)
Redaktion benachrichtigen
#48   Parzifal   23:06:56 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Sozi
Damit ich am Ende noch so freudlos werde wie Sie?
Nein danke!
Da bleib ich lieber Antichrist Superstar!
Redaktion benachrichtigen
#47   Sozialkatholisch   23:01:23 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Tja Parziberry –--
–-- das ist ihr Problem, aber nicht aufgeben arbeiten sie dran O:)
Redaktion benachrichtigen
#46   Parzifal   22:57:37 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Sozi
Im Moment ist Israel verworfen Und wir Christen sind das Volk der Verheißung. Jeder der leugnet das Jesus der Sohn Gottes, der Messias ist, ist vom Antichrist, ich glaub die Juden leugnen das im Moment.
Ich glaub ich leugne das auch.
Und nun?
Redaktion benachrichtigen
#45   Sozialkatholisch   22:38:35 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Michael Steffen
Ob alle Juden am Ende errettet werden oder nur ein kleiner Teil darüber streiten sich die Gelehrten, wahrscheinlich werden fast ausschließlich nur die errettet werden die sich zum Schluss zu Christus bekennen. Es kann sein das ein großer Teil der Röm/kath Kirche sich abspaltet und zum bösen überläuft. Ein Teil wird aber bestehen bleiben, weil wir diese Verheißung haben, denn wie sie schon sagten Gott lügt nicht. Die röm/kath Kirche ist die Kirche die Jesus gewollt hat und nicht irgendeine Freikirche die sich aus so gut wie jeder historischen Verantwortung stiehlt. Nur in der röm/kath Kirche ist die Fülle der Wahrheit.
Im Moment ist Israel verworfen Und wir Christen sind das Volk der Verheißung. Jeder der leugnet das Jesus der Sohn Gottes, der Messias ist, ist vom Antichrist, ich glaub die Juden leugnen das im Moment.
Redaktion benachrichtigen
#44   Malachias †   22:36:22 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Michael Steffen
Ob die katholische Kirche bei der Wiederkunft Jesu Christi noch bestehen wird sei dahingestellt
„… und die Pforten der Hölle werden sie (meine Kirche) nicht überwältigen“ Schon mal was davon gehört?
Wenn Jesus Christus wiederkommt, werden wir eine Welteinheitsreligion haben, an deren Spitze die katholische Kirche stehen wird.
Sie meinten wohl „an deren Spitze das Judentum steht“? So sehen es zumindest die Pläne der im Hintergrund wirkenden Supermächte vor… ;-)
Leider meint die Kirche immer noch sie hätte die Stellung des biblischen Israels eingenommen, ebenfalls ein tragischer Irrtum; sie ist lediglich in den Olbaum Israel eingepfropft.
Da irren Sie sich, zumindest was das Gebilde, das sich immer noch „Katholische Kirche“ nennt, sich aber mit einem „Konzil“ in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts sich ein neues Selbstverständnis gegeben hat. Und dazu gehört es auch, dass jetzt das Judentum als gleichberechtigte Religion (Stichworte: „unsere älteren Brüder“, der alte Bund ist ein „ungekündigter Bund“)anerkannt wird. Warum denken Sie, gehen die „Päpste“ jetzt in die Synagogen? ?:)
Gott läßt sogar durch die alttestamentlichen Propheten sagen, dass er es am Ende der Tage aus allen Völkern sammeln wird, und wieder nach Israel zurückführt
„Nach Israel“ bedeutet im traditionellen Verständnis „in die Kirche Jesu Christi“, als dem Einzigen Weg zum Vater…! :-]
Redaktion benachrichtigen
#43   Parzifal   22:34:27 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Alexandra
Die Bedingungen um israelischer Staatsbürger zu werden sind äußerst lax.
Seit einer Änderung die vor zwei, drei Jahren durchgesetzt wurde hat auch ein Konvertit das Anrecht auf die israelische Staatsbürgerschaft. Die Rechte in Israel hat entsprechend den Untergang befürchtet. Theoretisch kann jetzt jeder Dritt Weltler Jude werden und in Israel einwandern.
Gleichzeitig wurde verfügt dass auch konservativ oder liberal Konvertierte die gleichen Rechte auf Einbürgerung erhalten, die bisher nur Orthodoxen offenstanden.
Die armen Orthodoxen in Israel haben entsprechend ebenfalls den Untergang befürchtet.
Damit kann praktisch jeder der nah oder entfernt etwas mit Judentum zu tun hat, einwandern. Ein Atheist dessen Großvater Jude war zum Beispiel ebenfalls.
Israel ist ein säkularer Staat der Judentum als Nation definiert, nicht als Religion.
Ansichten wie die von Michael Steffen sind gefährlich. Das ist apokalyptischer Irrsinn der Israel am liebsten in einen Endzeitkrieg verwickeln möchte um irgendeine lächerliche Johannes Offenbarung erfüllt zu sehen. Davor kann man nur warnen.
Ziel des Zionismus war und ist es die Juden zu einem normalen Volk unter Völkern zu machen und nicht zum Erfüllunggehilfen von evangelikalen Fundis.
Wobei Sie herzallerliebste Alexandra ein bisschen sehr im Mittelalter verhaftet sind. Kommen Sie doch mal in der Neuzeit an.
Redaktion benachrichtigen
#42   Michael Steffen   22:20:08 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Michael Steffen: sozialkatholisch
Ob die katholische Kirche bei der Wiederkunft Jesu Christi noch bestehen wird sei dahingestellt, die Frage wird vielmehr sein, ob sie vor dem Weltenrichter bestehen kann. Wenn man sich ihre Kirchengeschichte anschaut, wird das wohl eher nicht der Fall sein (siehe Offb 17).Wenn Jesus Christus wiederkommt, werden wir eine Welteinheitsreligion haben, an deren Spitze die katholische Kirche stehen wird.
Das die Juden, sprich das Volk Israel gerettet werden wird, kann man im Römerbrief (Römer 11) nachlesen, Leider meint die Kirche immer noch sie hätte die Stellung des biblischen Israels eingenommen, ebenfalls ein tragischer Irrtum; sie ist lediglich in den Olbaum Israel eingepfropft. Israel ist damit nicht verworfen; Gott läßt sogar durch die alttestamentlichen Propheten sagen, dass er es am Ende der Tage aus allen Völkern sammeln wird, und wieder nach Israel zurückführt. Diese Verheißung geht seit mehr als 50 Jahren in Erfüllung und ist durch sehr viele alttestamentlichen Bibelstellen belegt, die man auch nachzulesen kann Gott lügt nicht.
Redaktion benachrichtigen
#41   Sozialkatholisch   21:57:56 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Israelis
Nicht alle Israelis sind Juden, aber jeder Jude hat eine jüdische Mutter.
Redaktion benachrichtigen
#40   Malachias †   21:57:06 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Jawohl
Pius XI. am 8.3.1933 zum franz. Botschafter Charles-Roux: (Adolf Hitler ist der) „einzige Regierungschef, der seine [des Papstes] Meinung über den Bolschewismus nicht nur teile, sondern ihm mit großem Mut und unmißverständlich den Kampf ansage.“
Pius XI. am 9.3.1933 zum polnischen Botschafter Skrzynski: „…er müsse zugeben, daß Hitler der einzige Regierungschef der Welt ist, der letztens ‘über den Bolschewismus so spricht wie der Papst spricht’…er sehe, daß Hitler seine Ansicht teile, wonach der Bolschewismus nicht eine der Schwierigkeiten oder einer der Gegner ist, ‘mais que c’est l’ennemi…'“
Redaktion benachrichtigen
#39   Hypatia   21:49:26 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Eijeijei
Nicht alle Araber sind Semiten, aber was soll das? Es erfüllen auch längst nicht alle Israelis die Voraussetzungen, die zu erfüllen sind, wenn man als Jude anerkannt werden möchte. Ein Jude muß eine jüdische Mutter haben, darf nur von den 12 jüdischen Stämmen abstammen. Aber was hat die demokratisch gewählte Unrechtsregierung, was hat Zionismus mit Religion zu tun? Wollen wir Katholiken denn nicht alle im Vatikan leben?
Redaktion benachrichtigen
#38   Sozialkatholisch   21:35:15 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Jawohl
Toll das die Araber auch Semiten sind!!
Redaktion benachrichtigen
#37   Jawohl!   21:32:53 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Malachias
Du lügst.
»Spirituell sind wir alle Semiten.« (Papst Pius XI.)
Redaktion benachrichtigen
#36   Parzifal   21:16:27 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Hetzer
Ich würd mich hier gern mal intelligent unterhalten!
Redaktion benachrichtigen
#35   Hypatia   21:16:19 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wer wertet hier?
Sie wagen es, Kinderleichen ins Feld zu führen? Eine solche Equation des Perversen ist mir noch nicht begegnet.
Redaktion benachrichtigen
#34   Malachias †   21:11:14 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Michael Steffen
„Wer nicht für die Juden schreit, sollte auch nicht gregorianisch singen.“ (Bonhoeffer)
Die katholische Sicht sah da etwas anders aus:
„Israel ist der König, der Freimaurer ist sein Helfer und der Bolschewik sein Scharfrichter. Der Jude glaubt an die Weltherrschaft seiner Rasse… Vom dreifachen Standpunkt der Rasse, der Nationalität und der Religion aus ist der Jude der Feind der Menschheit geworden.“ (P. Ernest Jouin 1928)
Papst Pius XI. zu Jouin: „Sie bekämpfen unseren Todfeind.“ (1923)
Redaktion benachrichtigen
#33   blueberry   21:01:13 | Mittwoch, 26. Juli 2006
barbarisches israelisches Terrorregime?
Und wo soll das sein? Ich hab noch keins gesehen?
Glauben Sie Hisbollah ist die Heilsarmee?
Glauben Sie ein totes israelisches Kind sieht anders aus als ein totes palästinensisches?
Redaktion benachrichtigen
#32   Hypatia   20:57:10 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Stand ich daneben?
In etwa so, wie die gefolterten, entrechteten Palästinenser „neben sich stehen“, ob der Greueltaten des barbarischen israelischen Terrorregimes? Möge Ihnen, Verehrtester, im Leben ein solches Schicksal erspart bleiben.
Redaktion benachrichtigen
#31   blueberry   20:51:34 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ blueberry
Hezbollah feuert die Raketen von den offenen Flächen aus ab.
Ach was? Standen Sie am Ende daneben und habens mit eigenen Augen gesehen oder woher wissen Sie das so genau?
Redaktion benachrichtigen
#30   Hypatia   20:50:47 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Salonpalaver
Ist einer der Diskussionsteilnehmer Palästinenser? Nein, dann weiß er nicht, wovon er spricht. Graf von Galen kommt in seiner Analyse der Wahrheit sehr nahe. „Aber jetzt werde ich keine Worte mehr darüber verlieren. Denn dies muß man fühlen, man kann nicht darüber reden. Und diejenigen, die noch nie die Hand darauf gelegt haben, werden vielleicht in ihrem Herzen darüber lachen und niemals weiser sein.“ Jeremy Taylor
Redaktion benachrichtigen
#29   Sozialkatholisch   20:38:51 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Michael Steffen
Es kann gut sein das Israel noch einmal eine ganz besondere Gnade von Gott erhält, aber nicht so wie sie sich im Moment benehmen. Wenn unser Herr wiederkommt werden wir sicherlich viel erkennen was jetzt noch verschleiert vor uns liegt, aber wenn irgendwelche Juden ihn dann immer noch ablehnen wird er sich wahrscheinlich nicht zu ihnen bekennen. Wer im Moment zu sehr für die Juden schreit sollte auch die Tränen der muslimischen und arabischen Zivilisten sehen. Aber da sie wahrscheinlich nicht so oft gregorianisch singen kann ihnen das ja egal sein. Ich weiß nicht ob dieser Staat Israel noch bestehen wird wenn unser Herr wiederkommt, aber die röm/kath Kirche wird dann noch bestehen.
Redaktion benachrichtigen
#28   Michael Steffen   20:25:39 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Sacharja 12, 2ff
Folgende Bücher sollten die Israelkritiker zuerst einmal lesen, bevor sie wie gewohnt immer Israel die Schuld geben.
1. die Bibel (insbesondere die Alttestamentlichen Propheten)
2. Roger Liebi, Jerusalem – Hindernis für den Weltfrieden( erschienen im Schwengler Verlag)
3. Fritz May, Israel zwischen Blut und Tränen; der Leidensweg des jüdischen Volkes.
4. Fritz May, Apokalypse über Jerusalem
5. Dave Hunt Jerusalem- Spielball der Völker; CLV-Verlag
„Wer nicht für die Juden schreit, sollte auch nicht gregorianisch singen.“ (Bonhoeffer)
Israel bleibt! Auch wenn die katholische Kirche Israel immer noch nicht so richtig anerkennen will. Sie wird bald durch den wiederkommenden Herr Jesus Christus eines besseren belehrt werden.
Redaktion benachrichtigen
#27   Jawohl!   19:41:39 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Schlechter Schlächter
:-! (Um das Ding abzuschicken, muss man noch mind. 10 Zeichen eingeben, was hiermit getan ist.)
Redaktion benachrichtigen
#26   Horst Metzker   19:27:13 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Tja, Frau Jawohl! Oder wer immer sie sind.
Was sie in 2 Zeilen mir auf meinen Beitrag erwiderten, ist dümmlichste Polemik wenn sie mich reduzieren auf das Niveau eines Fleischers, also Metzgers. Ich darf ihnen aber auch sagen, daß ohne das Fleischerhandwerk sie vielleicht nicht mehr am Leben wären, oder überhaupt geboren wären. Es ist also ein sehr ehrenwerter Beruf.
Sie haben auch nicht einmal nachgedacht über das, was ich ein paar Minuten vorher schrieb. Trotzdem wollen sie für „Ernst“ genommen werden, und machen sich so lächerkich. Mein Name ist im übrigen Metzker, also mit k.
Schalten sie bitte das Gehirn ein, bevor sie so schreiben.
Es grüßt sie Horst Metz(k)er.
Redaktion benachrichtigen
#25   Athanasius   12:44:14 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Ja, doch
Die deutsche Luftwaffe hat ab 1941 wenigstens auf Bristol (England) Phosphorbrandbomben abgeworfen. Da die Bomben aber englisch-amerikanische Erfindungen waren, glaube ich, daß NS-Deutschland sie erst später eingesetzt hat, vor allem da man auch 1940 noch hoffte die „arischen“ Engländer würden sich am Ende wohl mit Adolf Hitler und Mussolini zusammen als Verbündete gegen den Bolschewismus setzten.
(Quelle: Bristol Past, Luftwaffe over Bristol fishponds.org.uk/luftbri5.html.)
Redaktion benachrichtigen
#24   AthanasiusII   12:38:27 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Artois
Das hatte ich so verstanden, ich finde davon aber nichts in Enzyklopedien zum Weißen Phosphor. Dennoch ist es sicher, daß die Briten es auf Dresden, Hamburg, Stettin, Königsberg (i. O.), Danzig, Essen, Duisburg, Düsseldorf und Osnabrück abgeworfen haben im II. WK. 2003 wurde es im Irak wieder benutzt. Mein Onkel war 1944 als kleiner Bube fast umgekommen als die britischen Befreier in den Niederlanden auf deutsche Stellungen in der Nähe seines Hauses schoßen und seinen Zimmer trafen mit abgeschoßenem Phosphor aus Mortierfeuer. Phosphor brennt mit Wasser (also auch auf die Haut!), Fett, und kann eigentlich nur mit Sand und speziellem Kunstschaum gelöscht werden. Die Bilder aus dem Libanon sind schrecklich.
Redaktion benachrichtigen
#23   Artois †   09:21:53 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Athanasius
Wie kommen Sie denn auf die Idee, die deutsche Luftwaffe hätte Phosphor-Bomben verwendet? Gibt es dafür Belge oder nachvollziehbare Aussagen?
Redaktion benachrichtigen
#22   Maurice Corvisier   02:10:19 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Bernardin
So tief unten denn doch?
So knapp nur oberhalb von Toussaint, der dumpfsten Sumpfblüte dieses Forums?
Und Sie …
Neee. Ba.
Redaktion benachrichtigen
#21   Sulpicius   01:17:01 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@DDL…
Ihre abwegigen Situationsethik-Entwürfe in diesem Forum verdienen leider keine andere Antwort…
Redaktion benachrichtigen
#20   DDL   01:14:36 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Sulpicius
„Warum nicht?“
Eine Antwort, eines wahren Christen so wirklich würdig.
Noch einen handlichen Wurfstein gefällig? Oder ein Tütchen Kies?
Redaktion benachrichtigen
#19   Sulpicius   00:56:02 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@DDL…
Wer wollte da ernstlich einseitig „Schuld“ zuordnen? Sie? Ich? Bequem aus dem Sessel heraus, wir, die wir nie Angst vor einer Bombe, einem Attentat haben mussten?
Warum nicht?
Redaktion benachrichtigen
#18   Athanasius   00:48:41 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@blueberry
Diese Wohnviertel waren keine Raketenplatforme. Man kann gar keine Raketen aus Wohnvierteln abschiessen, das ist unmöglich. Hezbollah feuert die Raketen von den offenen Flächen aus ab.
Phoshor ist dazu deutlich dazu gemeint die Bürger zu treffen und zu terrorisieren. Es wurde 1941 von der NS Luftwaffe auf London benutzt, und danach von den Briten für grosse Terrorangriffe auf deutsche Städte, etwa Dresden (1945) und Königsberg/Ostpreussen (1944).
Redaktion benachrichtigen
#17   Sulpicius   00:47:22 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@blueberry
Vielleicht fragen Sie mal bei Nasrallah nach warum er seine Raketen aus Wohnvierteln abschießt und nicht aus der offenen Wüste?
Lange kein Grund, so zu reagieren…
Redaktion benachrichtigen
#16   blueberry   00:41:02 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Athanasius
Die israelische Luftwaffe bombardiert mittlerweile auch mit Phosphor auf Zivilisten und Wohnviertel in Beirut, Tyrus bei Sidon und Südlibanon.
Vielleicht fragen Sie mal bei Nasrallah nach warum er seine Raketen aus Wohnvierteln abschießt und nicht aus der offenen Wüste?
Redaktion benachrichtigen
#15   deusexmachina   00:27:22 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@v. Galen
Man sollte ‘mal hervorheben, dass ich – wenigstens tendenziell – zum so ziemlich ersten Mal einer Meinung mit Ihnen bin: Ich habe auch etwas gegen die ggw. israelische Verfahrensweise.
Allerdings verstehe ich sie auch. Wäre ich Israeli, würde ich sie möglicherweise begrüßen. Dieser Konflikt ist einer, in der es kein Recht oder Unrecht mehr gibt. Zu jeder Aktion gibt es eine Begründung, und zu jeder Begründung gibt es ein Argument, warum sie falsch ist.
Was die „bedrohte Existenz Israels“ angeht, da haben sich Israels Nachbar immerhin selbst ein dickes Ei ins Nest gelegt: Zu häufig hat man die Parole vom „ins Meer werfen“ geäußert, zu oft sich in halbstarker Manier in die Brust geworfen. Wenn Israel heute über die ohne Zweifel beste Armee der region verfügt, dann, weil seine Nachbarn ihm diese Notwendigkeit vermittelt haben. Israel hat nur zwei Lebensfäden: Die USA und die eigene Armee. Letztere ist zweifellos der zuverlässigere. Israel musste in hartem Kampf lernen, dass man seine Sicherheit offenbar nur per Faustrecht garantieren kann. Diese Lehre hat sich verselbständigt; der ggw. Krieg (nennen wir’s doch beim namen) ist das Resultat.
Wer wollte da ernstlich einseitig „Schuld“ zuordnen? Sie? Ich? Bequem aus dem Sessel heraus, wir, die wir nie Angst vor einer Bombe, einem Attentat haben mussten?
Keine Frage: Da unten muss Frieden sein. Aber eben auch wirklich Frieden und nicht ein scheinbarer, bei dem die Attentate weitergehen.
Redaktion benachrichtigen
#14   Athanasius   00:03:18 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Phosphor
Die israelische Luftwaffe bombardiert mittlerweile auch mit Phosphor auf Zivilisten und Wohnviertel in Beirut, Tyrus bei Sidon und Südlibanon.
Quelle: CNN.
Film mit dem Beweis (CNN):
www.websitetoolbox.com/…/post/apologia/vpost?id=1269468
Redaktion benachrichtigen
#13   blueberry   23:55:57 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ Graf von Galen
Ich hab doch gar nix gesagt.
Nur sollten Sie mal verstehen:
Es gibt auch in Deutschland intelligente Linke die eine Situation treffend beschreibend. Nur würden Sie da reflexhaft aufjaulen und wie ein getretener Kojote (ich hab letztes einen gesehen, das sind da verdammt große Viecher!) ihre Schlagworte runterleiern.
Gerade Sie sortieren Menschen doch in Schubladen ein: links, rechts, verdammt links, weniger links, sehr rechts, moderat rechts usw. und unabhängig von den Argumenten verurteilen Sie dann eine Meinung oder heißen eine andere gut.
Nur bei Avnery machen sie alle eine Ausnahme. Da schauen sie höflich darüber hin weg dass er sehr links und sehr atheistisch und sehr Homosexuellen freundlich ist (jawohl: er hat einen Aufruf unterschrieben die Gay Parade in Jerusalem statt finden zu lassen!), da jubeln sie alle.
Also erzählen Sie doch keine Geschichten. Hier gehts nicht um Argumente, hier gehts darum Israel schlecht zu machen! Und dafür solidarisiert man sich dann mit alles und jeden. Offene Briefe von Avnery findet man auch auf dieser jüdischen Webseite hagalil.com/. Im Gegensatz zu kreiz.net ist das aber eine seriöse Seite. Wenn Sie so für Argumente sind mein lieber Möchtegern Stauffenberg, dann lesen Sie doch ein bißchen auf dieser Webseite und berichten mir anschließend welche Argumente sie ganz besonders gut fanden!
Ok? I love you! Bussy!
Redaktion benachrichtigen
#12   Graf von Galen   23:08:03 | Dienstag, 25. Juli 2006
Wider die israelische Agression
Mag sein, daß der Autor ein Linker ist, aber er beschreibt
die Situation sehr intelligent, so wie sich diese auch mir
darstellt. Er hebt sich damit wohltuend ab von der
unglaubwürdigen Propaganda, wie ich diese gerade
in den Tagesthemen gehört habe, Israel würde durch
die Hisbollah in seiner Existenz bedroht. Israel ist
Atommacht und ohne jeden Zweifel die stärkste und
modernster Armee in der ganzen Region. Ich vermute neben den USA und China gibt es keine Militärmacht, die
ihr das Wasser reichen könnte. Da sollen nun ein paar
Tausend Guerillias die Existenz Israels gefährden ?
Einfach lächerlich.
Nach meiner Meinung wird dies nur behauptet, um
so einer israelfeindliche Haltung i.d. Bevölkerung ob
der völkerrechtswidrigen Bombardierung des Libanon
vorzubeugen.
Redaktion benachrichtigen
#11   blueberry   22:28:12 | Dienstag, 25. Juli 2006
Rebuild the temple!
Woher kommt eigentlich die Begeisterung für Avnery?
Alle religiösen Fundis sind begeistert von Avnery.
Ein anderer großer Fan heiß Özoguz und Muslim Markt.
Sogar Nazis und die NPD zitiert gern mal Avnery.
Warum eigentlich?
Avnery ist ein Säkularer, ein Atheist und Kommunist. Kurz: er ist ein Linker.
Würde er in Dtl leben und die gleichen Positionen vertreten nur eben in Bezug auf Deutschland dann wäre er der Lieblingsfeind von kreuz.net.
Würde er im Iran leben, dann säße er schon im Gefängnis oder wäre vielleicht sogar schon tot und Özoguz würde in verfluchen.
Würde er als Jude in Dtl leben, dann würde die NPD kein gutes Haar an im lassen.
Warum also sind alle so begeistert von Avnery?
(die Überschrift ist übrigens ironisch gemeint.
Meine Freundin ist Jüdin. Sie hat mal ne Weile in Israel gelebt. Heute wohnt sie mit ihren Eltern in Dtl.
Ihre Eltern hatten mal auf ihrem Auto einen Aufkleber da stand einfach Israel drauf. Darauf hin wurden sie blöd angemacht, von wegen Israel ist eine Beatzungsmacht usw. usf. Dann haben sie den Aufkleber entfernt und den (ironisch gemeinten) Aufkleber „rebuild the temple“ angebracht. Eine Parole israelischer Rechtsradikaler. Seitdem regt sich keiner mehr auf…)
Redaktion benachrichtigen
#10   Jawohl!   19:33:51 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ Fleischer (Metzger)
Bär-lusconi. Der italienische Problembär.
Das ist Ihr Niveau. :-!
Redaktion benachrichtigen
#9   Horst Metzker   19:30:23 | Dienstag, 25. Juli 2006
Mit der Bibel und dem Gewehr, kam der weiße Mann zu uns.
Der kenyanische Schriftsteller Thiogi wa Ngugi, schrieb diese Eingangzeilen in seinem Buch: Der Fluß dazwischen. Dann stellte er fest: Die Bibel hat er uns gelassen, das Gewehr aber behalten. Er hat Recht.
Beginnt man in Asiens Indien und setzt die Reise westwärts fort über Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak, Syrien bis Israel stellt man fest, es waren alles britische Protekturate bzw. Kollonien. Sehen sie sich mal die Landkarte des Nordens von Afrika an. Dort sind Grenzen gezogen, nach Längen- und Breitengraden, jedoch nicht nach Befindlichkeiten von Stämmen oder gar Familien. Wir können dies beliebig fortsetzen, jedoch ist festzuhalten, wo Briten aber auch Franzosen im Spiel der Kollonisation die Verantwortung trugen, scheiterten sie genau an dieser Verantwortung. Der Freiheitskampf Kenyas kostete ca. 10.000 Kikuyus das Leben und 98 Engländern. Die Hereros in Namibia hatten auch 10.000 Opfer, wir Deutsche kamen mit ca. 100 davon. Eigentlich bin ich kein Konjektovdenker, aber:
Was wäre in Deutschland nach 1945 passiert, hätten die Amerikaner, Franzosen und Engländer in ihren Distrikten gesagt zu den Bayern, Rheinländern oder Hollsteinern: Ihr habt hier nichts mehr zu sagen, denn jetzt sind die Cheffos: Sudetendeutsche, Schlesier, Pommerer, usw.
Es geht im gegenwärtigen Konflikt nicht um die Autentizität der Bibel, auf die sich die Juden berufen,
sondern um die primitivsten Dümmlichkeiten der gesamten westlichen Welt. (Bush, Blair, Berlusconi, usw.)
Wie belügen wir uns?
Redaktion benachrichtigen
#8   Karl Murx   18:49:03 | Dienstag, 25. Juli 2006
Es gab und es gibt nichts aufdringlicheres als Demokratie
Lieben Herr Dr. Schlotterbeck,
ich empfehle Ihnen als Diskussionspartner in puncto Staat „Dottore“ alias Dr. Paul C. Martin im Elliottwellenforum „Börse & Wirtschaft“ f17.parsimony.net/forum30434/index.htm. Ich wette 10:1, daß Sie gegen ihn den Löffel abgeben. Gerade was Demokratie angeht und deren angebliche Diskretion. Warum ist eigentlich die Staatsquote beim Bruttoinlandsprodukt in allen Demokratien im radikalen Wachstum begriffen? Warum ist die Steuerquote in Frankreich so viel höher als beim „ancien régime“?
Zu Ihrer Info: Dottore, selbst Wirtschaftswissenschaftler, der bei Nobelpreisträger Milton Friedman promoviert hatte, ist der Entwickler des sogenannten Theorie des Debitismus. Seine Theorie wurde von den Professoren Heinsohn und Steiger an der Uni Bremen ausgebaut. Ich selbst habe im Forum das Synonym „Theo Stuss“. Zum Einlesen empfehle ich die Dottore-Sammlungen.
Redaktion benachrichtigen
#7   stat crux   18:20:40 | Dienstag, 25. Juli 2006
Murx!
Sie lernen! Genau darum, um die Politik vom Alltag ein bisschen fernzuhalten, dazu ist heute die Demokratie notwendig. Jede andere Regierungsform (es kommt auf die Regierungsform an, nicht auf das Staatsoberhaupt) ist zukünftig zu aufdringlich. Die mediale Totalisierung der parlamentarischen Regierungsform zu einem Dauerplebiszit ist nicht notwendig im Demokratieprinzip enthalten.
Redaktion benachrichtigen
#6   Karl Murx   18:12:07 | Dienstag, 25. Juli 2006
Demokratie hin oder her,…
…die Palästinenser lebten in Ruhe und Frieden bis diese Zionisten kamen. Der einfache Mensch will keine Demokratie! Er will nur, daß sich der Staat möglichst wenig in sein Leben einmischt.
Zum Glück gibt es täglich weniger Gutmenschen, wie diesen „Jawohl“.
Redaktion benachrichtigen
#5   Robert Ketelhohn   17:44:11 | Dienstag, 25. Juli 2006
Terror Zions
Kein Wunder, Kalle, daß Netanjahu dabei war. Schließlich war schon sein Vater Sekretär bei Jabotinskij, dem Odessiter Vater des zionistischen Terrors. Damals, als auch Begin und Schamir Partisanenbomben warfen.
Redaktion benachrichtigen
#4   Jawohl!   17:33:59 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ MuselMurx
Es sind sogar schon wieder besonders rote Kühe gezüchtet worden, damit man den Tempeldienst dereinst wieder ordnungsgemäß aufnehmen kann.
Es lebe der Staat Israel, einzige Demokratie im Nahen Osten und damit einzige Hoffnung auf Veränderungen zum Guten in dieser Region!
Jawohl! :)3
Redaktion benachrichtigen
#3   Karl Murx   17:29:36 | Dienstag, 25. Juli 2006
Wieso Musel?
Stimmt es etwa nicht, daß die israelische Rechte mit dem Promi Netanyahu das Ereignis gefeierte hatte? Sogar eine Gedenktafel haben sie angebracht, direkt vor dem Eingang des Hotels, aber nicht zum Andenken an die Opfer. Die englische Diplomatie hatte sehr verschnupft darauf reagiert.
Apropos, die Steine für den dritten Tempel liegen schon im Negev. Bei „Moshiach.COM“ kannst du spenden.
Redaktion benachrichtigen
#2   Jawohl!   17:20:56 | Dienstag, 25. Juli 2006
Nomen est omen
Murx, dein Name ist Programm.
Du bist ein invertierter Musel-Murx.
Redaktion benachrichtigen
#1   Karl Murx   16:00:17 | Dienstag, 25. Juli 2006
Ein Thema, das der Uri meidet:
Was haben die Juden eigentlich dort zu suchen? Mit welchem Recht haben am 22.07.1946 jüdische Terroristen das König-David-Hotel in die Luft gesprengt und 92 Menschen in den Tod gerissen? Warum wurde vor einigen Tagen das 60jährige „Jubileum“ dieses Anschlages vor dem Hotel gefeiert, bei dem auch prominente Politiker wie Netanyahu anwesend waren?
Da haben also jüdische Terroristen einen Staat gegründet, sind also nicht besser als die Hizbullah und man wundert sich, wenn Araber, die man auch als Terroristen bezeichnet, zurückschlagen. Man will den dritten Tempel bauen www.moshiach.com/, dafür will man alles riskieren. Die Juden haben das schon öfters versucht, erst dem Antichristen wird es gelingen.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Heiliges LandNeue Schlächtereien Heiliges LandIsrael hilft seinen christlichen Bürgern nicht Heiliges Land„Stoppt diese Scheiße“ Heiliges LandWer hat ein Interesse an der Zerstörung eines ganzen Landes? Heiliges LandFriedensverhandlungen statt Fliegerangriffe Heiliges LandWenn die Kanonen donnern, hört das Gehirn auf zu arbeiten Heiliges LandBlutrausch Heiliges Land„Eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg“ Heiliges LandViele Bomben und viel Schweigen Heiliges LandNeuer Todesfluch Heiliges LandDer Vatikan will vermitteln Heiliges LandMit brennender Sorge Heiliges LandIsrael führt Krieg gegen ein Hospiz der Vinzentinerinnen Heiliges LandEin Christ in der neuen Hamas-Regierung Heiliges LandDie israelische Armee tötet zu viele arabische Kinder
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net