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Dienstag, 25. Juli 2006 15:39
Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
Das Töten von 10 bis 20 Palästinensern pro Tag ist zum Alltag geworden. Die Mentalität der Generäle ist gewaltorientiert. Sie basiert auf der Überzeugung, daß man alle Probleme mit Gewalt lösen kann. Wenn dies nicht zum Ziele führt, dann eben mit mehr Gewalt. Von Uri Avnery.
Israel hat heute die Hisbollah-Hochburg Bint Dschbeil erobert. Ziel der Aktion sei es, die Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören und ihre Mitglieder zu töten, erklärte der israelische Befehlshaber in dem Gebiet.
Israel hat heute die Hisbollah-Hochburg Bint Dschbeil erobert. Ziel der Aktion sei es, die Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören und ihre Mitglieder zu töten, erklärte der israelische Befehlshaber in dem Gebiet.
(kreuz.net) „Es scheint, Nasrallah sei am Leben geblieben“.

Das verkündeten israelische Zeitungen, nachdem 23 Tonnen Bomben auf die Beiruter Gegend abgeworfen worden waren, wo man das Versteck des Hisbollahführers vermutet hatte. Eine interessante Formulierung.

Einige Stunden nach den Bombardierungen gab Nasrallah dem Fernsehkanal Al-Jazeera ein Interview. Er sah nicht nur lebendig aus, sondern war sogar ruhig und gelassen. Er sprach über die Bomben – ein Beweis dafür, daß das Interview vom gleichen Tag stammte.

Was bedeutet also „es scheint“? Sehr einfach. Nasrallah behauptet, am Leben zu sein. Aber man kann Arabern ja nicht trauen. Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen.

Das gehört zu ihrem Wesen – wie es der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak einmal ausdrückte.

Das Töten dieses Mannes ist ein nationales Ziel. Fast das Hauptziel dieses Krieges. Es ist vielleicht der erste Krieg in der Geschichte, der von einem Staat begonnen wird, um eine einzige Person zu töten.

Bis jetzt dachten nur die Mafiosi in solchen Kategorien.
Die Folgen der israelischen Lynchjustiz:
Der Platz von Mussawi wurde von Nasrallah eingenommen, der viel fähiger ist. Scheich Yassin folgten weit radikalere Führer. Anstelle von Arafat haben wir nun die Hamas.
Selbst die Briten erklärten die Tötung Hitlers im Zweiten Weltkrieg nicht zu ihrem Kriegsziel. Im Gegenteil: Sie wollten ihn lebendig fangen, um ihn vor ein Gericht zu stellen.

Das wollten auch die Amerikaner in ihrem Krieg gegen Saddam Hussein.

Aber unsere Minister bezeichnen das als ein offizielles Ziel. Das ist keine große Neuigkeit. Aufeinanderfolgende israelische Regierungen haben die Politik übernommen, die Führer oppositioneller Gruppen zu töten.

Unsere Armee hat unter anderem den Hisbollahführer Abbas Mussawi, die Nummer zwei der PLO Abu Jihad, Scheich Ahmad Jassin und andere Hamasführer getötet.

Fast alle Palästinenser – und nicht nur sie – sind davon überzeugt, daß Jassir Arafat auch ermordet wurde.

Die Folgen? Der Platz von Mussawi wurde von Nasrallah eingenommen, der viel fähiger ist. Scheich Jassin folgten weit radikalere Führer. Anstelle von Arafat haben wir nun die Hamas.

Wie in anderen politischen Angelegenheiten wird auch diese Argumentation von einer primitiven militärischen Anschauung beherrscht.

Wenn jemand nach längerem wieder auf die israelischen Fernsehschirme schaut, könnte er den Eindruck gewinnen, daß Israel von einer Militärjunta der Art früherer südamerikanischer Staaten regiert wird.

Auf allen Fernsehkanälen erscheinen jeden Abend eine Reihe hoher Offiziere in Uniform. Sie erklären nicht nur die militärischen Operationen des Tages, sondern kommentieren auch politische Dinge und legen die politische und propagandistische Linie fest.

Während der anderen Stunden des Fernseh- und Radioprogramms wiederholen frühere Generäle die Botschaft der Armeekommandeure.

Einige von ihnen sehen nicht besonders intelligent aus – um nicht geradewegs „doof“ zu sagen. Es ist erschreckend, daß diese Leute einmal Positionen innehatten, in denen sie entschieden, wer leben durfte und wer sterben mußte.

Natürlich leben wir in einer Demokratie. Die Armee ist vollkommen dem zivilen Establishment untergeordnet. Nach dem Gesetz ist das Kabinett der Oberste Kommandeur der Armee – die in Israel die Flotte und die Luftwaffe miteinschließt.

In der Praxis sind es aber die Offiziere, die heute über alle politischen und militärischen Angelegenheiten entscheiden.

Wenn der Oberbefehlshaber der israelischen Streitkräfte, Dan Haluz, den Ministern sagt, die Armee habe diese oder jene Operation entschieden, wagt kein Minister dagegen zu stimmen. Gewiß nicht die armseligen Verteidigungsminister der Arbeiterpartei.

Ministerpräsident Ehud Olmert präsentiert sich als der Erbe Churchills: „Blut, Schweiß und Tränen“. Das klingt pathetisch genug.

Verteidigungsminister Amir Peretz steht mit stolz geschwellter Brust da und verteilt nach allen Richtungen Drohungen – auch das ist pathetisch. Er ähnelt nichts so sehr wie einer Fliege, die auf dem Ohr eines Ochsen sitzt und prahlt: „Wir pflügen!“

Der Generalstabschef verkündete letzte Woche befriedigt: „Die Armee erfreut sich der vollen Unterstützung der Regierung.“
Erst vor einem Monat
gab es ein großes Kriegsspiel, um den Einmarsch der Landtruppen in den Südlibanon einzuüben.


Auch das ist eine interessante Formulierung. Das bedeutet, die Armee entscheidet, was gemacht wird, und die Regierung steht „hinter ihr“. So ist es natürlich.

Nun ist es kein Geheimnis mehr. Dieser Krieg war schon lange geplant. Diese Woche berichteten die Militärkorrespondenten stolz, die Armee habe diesen Krieg seit Jahren bis ins Detail vorbereitet.

Erst vor einem Monat gab es ein großes Kriegsspiel, um den Einmarsch der Landtruppen in den Südlibanon einzuüben. Das war zu einer Zeit, als Politiker wie Generäle erklärten, daß „wir nie wieder in den Libanonsumpf hineingehen. Wir werden niemals mehr mit Landtruppen dort einmarschieren.“

Nun sind wir mitten in diesem Sumpf, und starke Heeresteile operieren in diesem Gebiet.

Auch die andere Seite hatte sich seit Jahren vorbereitet. Sie baute nicht nur Verstecke für Tausende von Raketen, sie hat auch ein raffiniertes System von Bunkern, Höhlen und Tunnel im vietnamesischen Stil gebaut.

Unsere Soldaten werden diesem System nun auf die Spur kommen und dabei einen hohen Preis zahlen. Wie immer hat unsere Armee „die Araber“ mit Verachtung behandelt und ihre militärischen Fähigkeiten gering eingeschätzt.

Das ist eines der Probleme militärischer Mentalität. Talleyrand hatte nicht Unrecht, als er sagte: „Der Krieg ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als daß man sie dem Militär überlassen kann.“

Die Mentalität der Generäle, die sich aus ihrer Erziehung und ihrem Beruf ableitet, ist von ihrem Wesen her gewalt-orientiert, eindimensional, um nicht „primitiv“ zu sagen. Sie basiert auf der Überzeugung, daß man alle Probleme mit Gewalt lösen kann, und wenn dies nicht zum Ziele führt, dann eben mit mehr Gewalt.

Das wird durch die Planung und Ausführung des gegenwärtigen Krieges sehr gut illustriert.

Am Anfang liegt die Vermutung, falls wir der Bevölkerung schreckliches Leid zufügen, wird sie sich erheben und die Entfernung der Hisbollah fordern.

Ein nur minimales Verständnis von Massenpsychologie beweist das Gegenteil.

Das Töten Hunderter libanesischer Zivilisten, die allen ethnisch-religiösen Gemeinschaften angehören, das Leben der anderen in eine Hölle verwandeln, und die Zerstörung der lebensnotwendigen Infrastruktur der libanesischen Gesellschaft wird zur Quelle für Wut und Haß gegen Israel – und nicht gegen die Hisbollah, die als Helden angesehen werden, die ihr Leben opfern, um sie zu retten.

Die Folge wird eine Stärkung der Hisbollah sein, nicht nur für jetzt, sondern auch für die kommenden Jahre.
Kinderfreundschaft
„Danke den israelischen Kindern für dieses schöne Geschenk. Dank an die Welt, die nichts tut.“ Unterzeichnet von den Kindern des Libanon und Palästinas.


Vielleicht wird dies das wichtigste Ergebnis des Krieges sein, wichtiger als die militärischen Errungenschaften, falls es diese überhaupt geben wird – nicht nur im Libanon, sondern in der gesamten arabischen und muslimischen Welt.

Mit den Schrecken konfrontiert, die auf allen Fernseh- und vielen Computerschirmen gezeigt werden, wird sich die Meinung der Weltöffentlichkeit ändern.

Was am Anfang als gerechtfertigte Antwort auf die Gefangennahme der beiden Soldaten betrachtet wurde, sieht nun wie barbarische Aktionen einer brutalen Kriegsmaschine aus. Wie der Elefant in einem Porzellanladen.

Tausende von Email-Verteilerlisten brachten schreckliche Serien mit Fotos verstümmelter Babys und Kinder. Am Ende gibt es ein makabres Bild: niedliche israelische Kinder schreiben „Grüße“ auf die Artilleriegranaten, die bald abgeschossen werden. Danach kann man die Botschaft lesen: „Danke den israelischen Kindern für dieses schöne Geschenk. Dank an die Welt, die nichts tut.“ Unterzeichnet von den Kindern des Libanon und Palästinas.

Die Frau, die der UN-Abteilung für Menschenrechte vorsteht, hat diese Akte schon als Kriegsverbrechen definiert – etwas, das den israelischen Offizieren in Zukunft wahrscheinlich noch einigen Ärger bereiten wird.

Im Allgemeinen ergeben sich ernsthafte moralische Probleme, wenn Armeeoffiziere die Politik einer Nation bestimmen.

Im Krieg ist ein Kommandeur verpflichtet, harte Entscheidungen zu treffen. Er schickt Soldaten in die Schlacht. Er weiß, daß viele nicht zurückkehren und andere verstümmelt werden. Er wird abgebrüht.

Wie General Amos Jaron seinen Offizieren nach dem Massaker von Sabra und Schatila sagte: „Unsere Gefühle waren abgestumpft!“

Jahre eines Besatzungsregimes in den palästinensischen Gebieten haben im Bezug auf menschliches Leben eine schreckliche Abgebrühtheit verursacht.
Jahre eines Besatzungsregimes
in den palästinensischen Gebieten haben im Bezug auf menschliches Leben eine schreckliche Abgebrühtheit verursacht.


Das Töten von 10-20 Palästinensern pro Tag, einschließlich von Frauen und Kindern, wie es jetzt im Gazastreifen geschieht, rührt keinen mehr. Das kommt auch nicht mehr in die Schlagzeilen.

Nach und nach verschwinden sogar Routineformulierungen wie „Wir bedauern … ,wir hatten nicht die Absicht … ,die moralischste Armee der Welt …“ und all die andern abgedroschenen Phrasen.

Diese Abgebrühtheit wird auch im Libanon deutlich. Luftwaffenoffiziere sitzen ruhig und bequem vor den Kameras und sprechen über „Bündel von Zielen“, als ob sie über ein technisches Problem plauderten – nicht über das Leben von Menschen.

Sie sprechen über die Vertreibung von hundert Tausenden von Menschen aus ihren Häusern als militärischem Ziel, und sie verbergen im Angesichts von Menschen, deren ganzes Leben zerstört worden ist, auch nicht ihre Zufriedenheit.

Das Wort, das bei den Generälen zur Zeit am beliebtesten ist, ist „pulverisieren“: Wir pulverisieren, sie wurden pulverisiert, Stadtteile wurden pulverisiert, Gebäude wurden pulverisiert, Leute werden pulverisiert.
Fast banal
Es sei einfacher, einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden. Man weiß, wie er anfängt – man weiß nicht, wie und wann er enden wird.


Sogar das Abfeuern von Katjuschas auf unsere Städte und Dörfer rechtfertigt dieses Ignorieren der Moral bei der Kriegsführung nicht. Es hätte andere Mittel und Wege gegeben, um auf die Provokation der Hisbollah zu reagieren, ohne den Libanon in Schutt und Asche zu legen.

Die moralische Abgebrühtheit wird sich in einem schweren politischen Schaden bemerkbar machen, sowohl jetzt als auch später. Nur ein Tor ignoriert die moralischen Werte. Das wird sich am Ende irgendwie rächen.

Es ist fast banal zu sagen, es sei einfacher, einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden. Man weiß, wie er anfängt – man weiß überhaupt nicht, wie und wann er enden wird.

Krieg findet im Bereich der Ungewißheit statt. Unvorhergesehene Dinge ereignen sich. Selbst die größten Heerführer der Geschichte konnten die Kriege nicht kontrollieren, die sie begonnen hatten. Der Krieg folgt seinen eigenen Gesetzen.

Wir begannen einen Krieg, der ein paar Tage dauern sollte – er wird zu einem Krieg von Wochen. Jetzt sprechen wir von einem Krieg von Monaten.
Das nächste Opfer
Alles deutet darauf hin, daß die USA Israel zu einem Krieg mit Syrien drängen.
Jetzt kämpfen ganze Brigaden dort, und nun wurden – wie bei der Großinvasion von 1982 – Reservisten en masse einberufen.

Es gibt schon Leute, die eine Konfrontation mit Syrien voraussehen.

Während dieser ganzen Zeit gebrauchen die USA all ihre Macht, um ein Ende der Feindseligkeiten zu verhindern. Alle Zeichen deuten darauf hin, daß sie Israel zu einem Krieg mit Syrien drängen – einem Land, das ballistische Raketen mit chemischen und biologischen Sprengköpfen besitzt.

Nur eine Sache scheint am 11. Tag des Krieges sicher zu sein. Er wird nichts Gutes zur Folge haben. Was auch immer geschieht – Hisbollah wird gestärkt werden.

Sollte jemand in der Vergangenheit gehofft haben, der Libanon werde langsam ein normales Land, in dem die Hisbollah keinen Vorwand mehr hat, eigene militärische Kräfte zu besitzen, so haben wir dieser Organisation jetzt die perfekte Rechtfertigung geliefert: Israel zerstört den Libanon, und nur die Hisbollah ist in der Lage zu kämpfen und das Land zu verteidigen.

Was die Abschreckung betrifft: Ein Krieg, in dem unsere riesige Militär-Maschinerie nicht innerhalb von elf Tagen eines totalen Krieges eine kleine Guerillaorganisation besiegen kann, hat seine abschreckende Kraft nicht wieder hergestellt.

In dieser Hinsicht ist es nicht wichtig, wie lang der Krieg dauern wird und wie er ausgeht.

Die Tatsache, daß ein paar Tausend Hisbollah-Kämpfer der israelischen Armee elf Tage und mehr widerstanden haben, hat sich schon dem Gedächtnis von hundert Millionen Arabern und Muslimen eingeprägt.

Dieser Krieg bringt nichts Gutes hervor – weder für Israel noch für den Libanon, auch nicht für Palästina.

Der „Neue Nahe Osten“ wird für seine Bewohner danach ein weniger guter Ort zum Leben sein.


Uri Avnery (83) wurde im nordrhein-westfälischen Beckum als Helmut Ostermann geborene und ist ein israelischer Publizist und Friedensaktivist.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 71 Lesermeinungen:
Dienstag, 1. August 2006 16:49
Artois †: @Gotthard
Lieber Gotthard, ich muß mich doch sehr wundern, was Dir so alles im Kopfe herumspukt. Kein Historiker würde so ein Buch auch nur mit der Kneifzange anfassen. Und ich bin nun einmal Historiker und kann mich nicht mit den Spinnereien jedes Durchgeknallten befassen. „Götz Aly“, so kann man doch zudem nicht heißen …
Dienstag, 1. August 2006 16:48
Sulpicius: @Gotthard
Götz Alys Thesen sind von etlichen Historikern ad absurdum geführt worden…
Dienstag, 1. August 2006 16:46
Gotthard: harte Fakten
lies bitte Götz Aly, Hitlers Volksstaat, S. Fischer Verlag 2005
Dienstag, 1. August 2006 16:40
Artois †: @Gotthard
Klingt ja interessant Deine These, sie hält jedoch vor einer historischen Überprüfung niemals stand. Es handelt sich um reine Phantasie.
Montag, 31. Juli 2006 17:58
Malachias †: @Michael Steffen
Adolf Hitler zwang die Juden zuerst wirtschaftlich in die Knie… Danach kam der sechsmillionenfache Mord an den Juden.
Der größte (Denk-)Fehler Adolf Hitlers, Mussolinis und anderer europäischer Machthaber der 30er-Jahre dürfte es gewesen sein, zu meinen, mit einer Unterdrückung und Verfolgung der Juden in ihrem begrenzten Herrschaftsbereich die Gefahr des internationalen Judentums bannen zu können. Das große Kapital lag ja bekanntlich damals schon in jüdischen Händen außerhalb Europas. Schon deshalb konnten diese Maßnahmen nur von räumlich wie zeitlich begrenzter Wirkung sein…

Das hat man sicher auch im feindlichen Ausland gewusst. Weshalb hätte man sonst angesichts der Nachrichten über die massenhafte Ermordung europäischer Juden dort so gelassen sein, ja die Aufnahme von verfolgten Juden limitieren können…? Böse Zungen behaupten ja, „der Holocaust“ wäre dem internationalen Judentum eigentlich gerade recht gekommen, um danach besser, d.h. möglichst ungehindert, seine Macht – insbesondere auch in Europa – entfalten zu können…
Ob da wohl was dran ist? ?:)
Samstag, 29. Juli 2006 21:30
Gotthard: Kriegswirtschaft
Hitler hat die Juden niemals „wirtschaftlich“ in die Knie gezwungen.

Hitler hat die europäischen Juden erst wirtschaftlich ausgebeutet – und dann ermordet.
Die vielen Hilfsgüter, die die deutschen Ausgebombten in vielen deutschen Großstädten erhielten, stammten zum Beispiel aus dem beschlagnahmten Besitz der gefangengenommen und deportierten europäischen Juden.
Die Erhaltung des Lebensstandards der deutschen Zivilbevölkerung während des Krieges ist der Ausplünderung der besetzten europäischen Länder und der verfolgten Juden zu verdanken.
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