Die ‘Deutsche AIDS-Hilfe’ empfiehlt, daß jeder Homophile nach eigenem AIDS-Risiko entscheiden soll, ob er mit oder ohne Kondome Unzucht treiben will.
(kreuz.net) Anläßlich eines letztjährigen Homo-Umzugs in Frankfurt hielt der Staatssekretär im hessischen
Sozialministerium, Gerd Krämer, die Eröffnungsrede.
Die Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth,
richtete sich ebenfalls an das Publikum.
Gegen diese Mitwirkung protestierten die Sprecher des ‘Arbeitskreises
von Katholiken im Raum Frankfurt’ und der ‘Evangelischen Allianz Frankfurt’ in einem Offenen Brief. Das
Schreiben ist leider immer noch aktuell:
Sie haben am 23. Juli 2005 gemeinsam den diesjährigen Homosexuellen-Umzug
in Frankfurt eröffnet.
Wenn wir unser Befremden über diese Handlung ausdrücken, so sind wir uns sicher,
im Namen von vielen hessischen Bürgern und Christen zu sprechen, die kein Verständnis dafür haben,
daß hochrangige Repräsentanten von Stadt und Staat diesem schrillen Spektakel ihre amtliche Würdigung
und Absegnung erteilen, was in unseren Augen und Urteilen nichts anderes als eine Demonstration moralischer
Dekadenz ist.
Obwohl die Zahl der AIDS-Neuinfizierten bei Homosexuellen in den letzten Jahren erschreckend
angestiegen ist, wurde bei diesem Homosexuellen-Umzug von den Verantwortlichen nichts zur Aufklärung
getan.
Immerhin ist der Anteil der HIV-Neuerkrankten bei Homosexuellen mit 65% etwa vierzigfach höher
als ihr Bevölkerungsanteil.
Homo-Krankheit
Immerhin ist der Anteil der HIV-Neuerkrankten bei Homosexuellen
mit 65% etwa vierzigfach höher als ihr Bevölkerungsanteil.
Diese Zahlen sind kein Wunder bei der verbreiteten
Promiskuität von Schwulen.
Sogar in sogenannten festen Homopartnerschaften – die nach einer Studie 18
Monate halten – hatte jeder Partner jeweils noch zwölf andere Sexualpartner.
Selbst die staatlich geförderten
AIDS-Hilfe-Stellen propagieren Promiskuität und Untreue, so etwa in einer von der AIDS-Hilfe Gießen
verteilten Jugendbroschüre.
Die Deutsche AIDS-Hilfe empfiehlt, daß jeder Homophile nach eigenem AIDS-Risiko
entscheiden soll, ob er mit oder ohne Kondome Geschlechtsverkehr habe.
Und so macht man es: In Frankfurt
und andere Großstädten werden im großen Stile „Barebacking-Parties“ angeboten, also Sexorgien bewußt
ohne Kondome. Selbst der Szene-Kenner Wolfgang Joop stellt fest:
„Verantwortung will niemand mehr übernehmen.
Barebacking ist ein Zeichen von Dekadenz“ (‘Die Zeit’ am 25. November 2004).
Die Homo-Aufmärsche sind
im Grunde nichts anderes als die öffentliche Bekräftigung und Zurschaustellung solcher unmoralischen
Prinzipien der Homosexuellenbewegung.
Jedenfalls gibt es keine Distanzierungen von Promiskuität und
Barebacking auf den Homo-Paraden.
In Frankfurt sah man Schilder wie: „Liberté, Diversité, Perversité“
und: „Lieber Ferkel als Merkel“.
Anders als bei der sozialen Maskerade im heimischen Karneval wird bei
den Homo-Paraden die menschliche Sexualität zur Schau gestellt, Intimes und Intimitäten nach außen
gekehrt.
Alle Verkleidungen und Entkleidungen, alle Bewegungen und Tänze, alle Accessoires und Symbole
dienen der homosexuellen Prostituierung.
Warum müssen Sie als Oberbürgermeisterin beziehungsweise als
Staatssekretär dieser Demonstration moralischer Dekadenz mit Ihren Eröffnungsreden Legitimation und
offiziellen Segen geben?
Dazu kommt, daß im Vorfeld und am Rande des Frankfurter Homo-Marsches von Homo-Verbandspolitikern
wie überall Stimmung gegen die Familie gemacht wurde:
Ehe und Familie werden schlechtgeredet und totgeschrieben,
um die neuen „Regenbogenfamilien“ hochzujubeln.
Man scheut sich auch nicht, das grundgesetzlich geschützte
und zu fördernde Leitbild von Ehe und Familie – Artikel 6 des Grundgesetzes – anzugreifen und dessen
Abschaffung zu fordern.
In den Berliner Schulen ist es für die Lehrpersonen sogar schon verboten, die
Ehe als Wert und Leitbild aufzuzeigen. Dagegen soll Homosexualität in den wärmsten Tönen propagiert
werden.
Wie können staatliche und städtische Vertreter in ihrer offiziellen Verantwortung für Familie
und Jugend solchen destruktiven Tendenzen tatenlos zuwarten?
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jawohl, die Gosch’n halten können die beide nicht. Das sind Zwänge, die man nur psychologisch erklären
kann – Schuldkomplexe spielen da mit, und Neurosen.
DDL: Askese „Ein voller Bauch studiert nicht gern“! Es geht nicht um Verteufelung, sondern um sinnvolle
Nutzung! Askese (griechisch: askein = üben) meint Lösung vom Materiellen zugunsten des Geistigen. Vor
einer anspruchsvollen Programmierungsaufgabe werden Sie sich nicht durch unmäßigen Konsum von Nahrungsmitteln
(etwa umfangreichen Alkoholgenuß) um Ihre (geistige) Kondition bringen. Das erfordert Verzicht. Genauso:
wer Sexualität im Sinne eines hemmungslosen Konsums auslebt, wird tieferer religiösen Erkenntnis kaum
zugänglich sein. Es geht um goldenes Mittelmaß. Auch in einer ehelichen bzw. außerehelichen Partnerschaft
kann man sich nicht hemmungslos ausleben, also auch hier Verzicht! Die Frage einer Übertreibung ist auf
die konkrete Person bezogen. Wer die Kondition zum Besteigen von 3000ern hat, für den ist eine solche
Wanderung normal. Wer hingegen noch nie im Gebirge war und auch sonst keinen Sport betreibt, für den
ist diese Wanderung schlichtweg verantwortungslos. So ist es auch auf dem geistlichen Weg: geistliche
Höhenluft ist nicht für Jeden. Wer etwas erreichen möchte, bedarf einer behutsamen und verständnisvollen
Einführung. Übertriebene Frömmigkeit, die wie jede Übertreibung vom Teufel ist, meint eine Frömmigkeit,
die die Kräfte und sonstigen Möglichkeiten des Einzelnen unverhältnismäßig übersteigt. Hierzu gehört
auch Vernachlässigung von beruflichen, familiären und sonstigen ernsthaften Verpflichtungen. Siehe auch
positiver und negativer Grenznutzen in der BWL!
DDL …und die Diskussion – lachhaft! Du nennst diesen Ort: „einem in dieser Hinsicht unwahrscheinlichen
Ort“? Ja bist den du denn restlos von Sinnen, scheinbar schon! In der Agenda steht für die „Homo-Zauberer“
aber äußerst wichtiges: „Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“
Immer, wenn… …sich ‘mal eine fruchtbare und zivilisierte Diskussion, selbst an einem in dieser Hinsicht
unwahrscheinlichen Ort, entfaltet, kommt irgendein Höhlentroll an und meint, mit unqualifiziertem Grunzen
sein Missfallen kundtun zu müssen. Welcome to the wonderful world of online communication.
Wie es in den Wald hallt… Jetzt halten auch Sie endlich mal die Gosche! Und zwar dauerhaft! Ach, warum
so empfindlich? Vielleicht sollten Sie sich und Kreuz.net an die eigene Nase packen.
@Benedikt & Gerhard Kennen Sie das? Wenn Sie ein Wort so oft vor sich hin sagen, bis es völlig seine
Bedeutung verloren zu haben scheint? Falls nicht, probieren Sie es ‘mal: Sagen Sie z.B., in ruhigem Ton,
50mal „Kopf“. Irgendwann werden Sie sich wundern, was für komische Laute Sie da von sich geben, und die
Silbe wird zeitweilig jede Bedeutung verloren haben. So ist das auch mit Definitionen. Wenn man schlichterdings
alles als „irgendwie schlecht“ bezeichnet, verliert „schlecht“ seine Bedeutung (das funktioniert auch
mit vielen anderen Dingen, z.B. kann man jedes menschliche Verhalten auf „Egoismus“ zurückführen – nur
hat „egoistisch“ dann keine reale Bedeutung mehr). Wenn alles sündig ist, ist Sünde alles. Dann hat
der Begriff keine Daseinsberechtigung, ist redundant. Wenn man sagt, dass der Mensch fehlbar / fehlerhaft
sei, ist das sicher korrekt, aber auch das trifft auf ALLES (außer einem metaphysischen Idealgott) zu
und ist seinerseits redundant. Was ist denn überhaupt ein „Fehler“? „Fehler“, das impliziert, dass es
einen erkennbaren Idealzustand gibt. Und genau das ist der Knackpunkt, denn Ihre Religion extrapoliert
einen solchen Punkt jenseits alles Realen. Unerreichbar. Wissenschaftlich ist ein „Fehler“ eine Abweichung
vom Standard. Das ist real, das ist handhabbar. Ihre Illusion des Fehlerlosen ist es nicht, das ist ein
Ziel, an dem man scheitern MUSS. Und an dem man, wie ich vermute, auch scheitern SOLL, denn erst aus dem
Scheitern speist sich die Kraft der Kirche als stetem Mahner.
@ DDL Sie wollen partout den Menschen als Lebewesen in die gut-schlecht-Kategorie einsortieren. Das will
ich nicht. Dass der Mensch auch schlechten taten nicht abgeneigt ist, ist doch ganz klar. Sie bräuchten
doch gar keine Verhaltenkodices, wenn der Mensch quasi instinktiv das Gute und Angemessene wählen würde.
So ist es aber nicht: Der Mensch ist des Menschen Wolf – ein Zitat, dass nicht wirklich nur Katholiken
benutzen. Und jetzt kommen Sie bitte nicht mit „der Mensch als bewusstes Lebewesen“. Das ist ein gradueller
Unterschied, aus der Evolution hervorgegangen Schön, dass Sie wissen, woher dieser Unterschied kommt.
An seiner Existenz ändert das wenig. GERADE für Christen ist es doch absurd, von allen Lebewesen ausgerechnet
das EINZIGE, das angeblich „nach Gottes Ebenbild“ geschaffen wurde, mit einer Konstruktion namens „Erbsünde“
zu versehen. Gott hat den Menschen nicht als Sklaven erschaffen. Der Mensch ist frei, er kann sich auch
für das Böse entscheiden. Zur Diskussion im Allgemeinen: Darf ich Sie daran erinnern, dass Sie als Sympathisant
der Grünen einer Bewegung angehören, in denen es Gruppen gibt, die kein Problem mit der Auffassung haben,
dass es nicht schade wäre, der Mensch würde von diesem Planeten verschwinden, weil er eh nur Elend bringt?
Wo wird hier differenziert? Wird hier nciht auch jedem das „Böse“ angehangen? Was sagen Sie dazu? Diese
Gruppen üben sich in Fatalismus: Die Kirche hat da einen Ausweg anzubieten…
„Erlösung“ DDL am 30.7.: „Der Mensch ist sündig“ ist, als absolute Aussage, in sich Unfug. Werturteile
sind immer relativ – der Mensch ist also „sündig“, gemessen woran? An „Gott“? Das wäre insofern purer
Sophismus, als Gott ein Ideal ist. „Gut“ oder „schlecht“ beim Menschen kann immer nur an anderen Menschen
gemessen werden – es ist also witzlos, alle über einen Kamm zu scheren. Alle miteinander können wir
nicht „vollkommen“ oder „schuldlos“ anderen Menschen oder der Umwelt gegenüber leben! In irgendeiner
Weise werden wir immer „schuldig“. Die ganze Welt um uns her leidet unter ihrer Unvollkommenheit! Als
Christen warten wir darum auf die „neue“ Schöpfung, die uns verheißen ist!
@Benedikt Hm. Benedikt, wir haben hier ein Definitionsproblem. Die alles entscheidende Frage ist: „Was
ist gut“? Oder „schlecht“? Menschen als Art benehmen sich eben „menschlich“, gemäß ihrer Natur. Was
wir als „gut“ oder „schlecht“ ansehen, ergibt sich als ethisches Konstrukt und ist in gehöriger Bandbreite
variabel. Sie wollen partout den Menschen als Lebewesen in die gut-schlecht-Kategorie einsortieren. Der
„Mensch an sich“ ist aber weder noch – er ist Mensch. EINZELNE weichen ab, ins Gute (nach menschlichen
Maßstäben!) oder Schlechte. Ich sehe absolut nicht den allergeringsten Sinn darin, eine ganze Art so
einordnen zu wollen. Würden Sie das mit Amseln tun wollen? Mit Bienen? Mit Ratten? Und jetzt kommen Sie
bitte nicht mit „der Mensch als bewusstes Lebewesen“. Das ist ein gradueller Unterschied, aus der Evolution
hervorgegangen (womit sich das mit der Erbsünde eh’ erledigt hat, oder bei welchem Australopithecinenpärchen
genau möchten Sie den Apfel oder eben den Beginn der Sünde verorten?). Mit „fehlerlos“ (oder fehlerbehaftet)
hat das nichts zu tun. GERADE für Christen ist es doch absurd, von allen Lebewesen ausgerechnet das EINZIGE,
das angeblich „nach Gottes Ebenbild“ geschaffen wurde, mit einer Konstruktion namens „Erbsünde“ zu versehen.
Welcher göttliche Pfuscher soll denn da am Werk gewesen sein, dass er ausgerechnet bei der „Krone der
Schöpfung“ so patzt? Da hinkt doch die Logik vorn und hinten. Ach ja: „Versündigen“ messe ich am jeweils
herrschenden sozialen Konsenens.
@ DDL Nach Ihrer Auffassung gibt es somit völlig fehlerlose Menschen, die nie mal danebenhauen und sich
auch nur in einer Kleinigkeit verfehlen. Diese Aussage ist nicht haltbar. Zu bestreiten, dass es eine
Grundlage gibt, woran sich etwas „Schlechtes“ messen lässt hilft hier auch nicht weiter. Es gibt nunmal
Taten, für deren Bewertung es in der Gesellschaft einen Konsens gibt, ob sie gut oder schlecht sind.
Gott gilt hier sehr wohl – mit meiner Einschränkung, nämlich auf Gläubige beschränkt. Meine Frage,
woran Sie messen, ob sich jemand „versündigt“ hat, wann also ein Verhalten als schlecht einzustufen ist
und warum haben Sie höflichst umgangen. Zum Entscheiden: Ich weiß wenig von Ihnen, Benedikt, aber ich
würde schon eine Wette eingehen, dass Ihre Erziehung katholisch ist – und die Wette gewinne ich mit,
sagen wir, 90% Wahrscheinlichkeit (eher mehr). Das ändert nichts an meiner diesbezüglichen Aussage,
es bezieht sich nicht mal auf sie, sondern steht völlig isoliert.
@Benedikt & Jörg Guttenberger @Benedikt Nein, Sie verdrehen mich (ich weiß ja, WARUM): „Der Mensch“
ist m.E. keineswegs „schlecht“, auch nicht „in manchem“. MANCHE Menschen sind in manchem schlecht. „Der
Mensch“? Nein, das ergäbe keinen Sinn. Ich schreibe also keinewegs „selbst“, was Sie so energisch verteidigen.
Im Gegenteil, ich halte das für grotesk. „Der Mensch ist schlecht“ – WORAN gemessen? Ohne Maß keine
Wertung. Und, nein, „Gott“ gilt nicht, weil eh’ keine Aussage über Gott verifizierbar ist und daher als
Maßstab das denkbar Untauglichste, selbst, wenn es ihn gäbe. Wie wollen Sie denn eine real exisitierende
Art an BEHAUPTETEN Eigenschaften einer POSTULIERTEN allmächtigen Entität messen? Das ist moralische
„division by zero“. Zum Entscheiden: Ich weiß wenig von Ihnen, Benedikt, aber ich würde schon eine Wette
eingehen, dass Ihre Erziehung katholisch ist – und die Wette gewinne ich mit, sagen wir, 90% Wahrscheinlichkeit
(eher mehr). @Jörg Guttenberger Ich muss gestehen, ich hatte IMMER schon logische Probleme damit, warum
Askese, also der NICHTGEBRAUCH (Ihrer Meinung nach) gottgegebener, körperlicher Merkmale, kirchlicherseits
so hoch im Kurs steht. Das wirkte auf mich schon in der Schule so, als ob man einen Teil des Essens auf
dem Teller angeekelt liegen ließe. Warum, um Himmelswillen, sollte Gott es gerne sehen, wenn Menschen
einen zentralen Aspekt des Seins ignorieren oder sogar verteufeln? Eines noch: Übertriebene Frömmigkeit
wäre nach Ihren Worten also auch teuflisch? (Couldn’t resist)
Benedikt, DDL Zu Ihrem interessanten Meinngsaustausch darf ich in Sachen Erbsünde bzw. Erbschuld noch
auf die Existentielle Schuld hinweisen: allein durch unser Dasein verursachen wir z. B. nie völlig vermeidbare
Umweltverschmutzung. Daß Sexualität kultisch unrein macht, ist eine nichtchristliche, von den Kirchen
übernommene Auffassung, die im Westen heute m. W. keine Rolle mehr spielt, wenn sie auch noch vereinzelt
in manchen Hirnen herumgeistert. Beim Zölibat geht es auch um Verfügbarkeit, z. B. Versetzungsmöglichkeit
ohne Rücksicht auf berechtigte Interessen der Ehefrau. Ein eheloses Leben ohne Ersatzbefriedigung setzt
natürlich neben den bereits genannten Punkte ein intensives geistliches Leben voraus. Es geht hier um
ein ganz persönliches Verhältnis zu Gott. Hinzu kommt eine Askese, die uns befähigt, mit unerwünschten
körperlichen Bedürfnissen fertig zu werden. Aber auch hier gilt: jede Übertreibung ist vom Teufel.
Ein Beispiel: ein spielendes Kind, das seine Eltern kommen sieht, beendet aus Freude über deren Ankunft
ein noch so schönes Spiel, um bei den geliebten Eltern zu sein. Genauso ist es mit Gott: eine über reine
Rationalität hinausgehende Herzensliebe befähigt den Menschen zu Opfern, die nicht als schmerzhaft empfunden
werden aus Freude über die persönliche Begegnung mit der geliebten Gottheit. Auch sonst im Leben werten
wir: z. B. kaufen wir nur dann, wenn uns die erworbene Wahre mehr wert ist, als der Kaufpreis.
@ DDL Also halten wir mal fest: Der Mensch ist, wie Sie selbst schreiben, in manchem schlecht. Von einem
Einreden seitens der Kirche kann somit keine Rede sein. Gewisse Dinge werden überdies immer als schlecht
gelten; solange eine Zivilisation besteht kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Dinge wie Mord,
Verrat, Diebstahl jemals „gut“ sein werden oder Hass, Neid und Missgunst zu Kardinaltugenden erklärt
werden. Werturteile sind immer relativ – der Mensch ist also „sündig“, gemessen woran? Gute Frage. Bei
Gläubigen sicher immer gegen Gott (letztendlich). Sie als Agnostiker müssen selbst wissen, warum Sie
diese oder jene Verhaltensweise für schlecht halten obwohl sie vllt. nicht pönalisiert ist. abei gehen
Sie davon aus, dass man sich bei Glauben „entscheidet“. – seien wir doch bitte ehrlich: Beim Großteil
der (weiter in Teil 2). …hängt es von der Erziehung ab? Erstmal, werter DDL, erstmal. Mit zunehmendem
Alter kann man selbst entscheiden und dem Einfluss der Eltern ist man idR nicht ewig ausgesetzt. Als Kind
ist man vor geweisse Entscheidungen (um die es hier nämlich geht – nicht die Annahme eines Glaubens,
sondern das Entscheiden in Lebenssituationen aus dem Glauben heraus) noch nicht gestellt. Später ist
das anders. Da sind Entscheidungen gefordert, die man dann gemäß dem Glauben treffen kann, oder eben
in Opposition zu diesem. Ich jedenfalls sähe Glauben lieber so behandelt, wie man eine Partnerin behandelt
Auch Sie verbreiten hier, was Sie für richtig halten.
#311 deusexmachina 23:04:17 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Benedikt (Teil 2, es leben die alternativen Nicknames) …Menschen ist das doch gar nicht so. Da wird
der Glaube „mit der Muttermilch eingesogen“ (diesem einst auch in Europa vorherrschenden Zustand trauert
der Klerus doch so nach). Die weit überwiegende Mehrheit aller Gläubigen bleibt ein ganzes Leben bei
dem Glauben, der ihnen anerzogen wurde. Im weltweiten Vergleich sind wir hier in Deutschland ja schon
überproportional kritisch (und wohl deswegen mittlerweile katholisches Missionarsgebiet). Ganz erhrlich:
Was glauben Sie, wieviel Prozent der Katholiken haben sich tatsächlich „entschieden“ i.S.v. mehrere Alternativen
beleuchtet, abgewogen und dann bewusst und freiwillig einen Weg eingeschlagen? Etwas (für sich!) für
richtig halten und für andere, sind zwei Paar Schuhe. Es käme mir nicht in den Sinn, Sie von Ihrem Glauben
abbringen zu wollen, sofern dieser keinen unmittelbaren auf mich hat. Aber es liegt in der Natur der Sache
von Religion, dass der, nur allzu verbreitete, Absolutheitsanspruch bar jeden Belegs vollmundig unter
Vereinnahmung der ganzen Welt geäußert wird. Das ist mehr als ein harmloses „richtig finden“, Benbedikt.
Ich jedenfalls sähe Glauben lieber so behandelt, wie man eine Partnerin behandelt: Man liebt sie und
sie ist FÜR EINEN SELBST die großartigste Frau der Welt. Gleichzeitig weiß man, dass das für die meisten
anderen nicht so ist und nicht so sein kann. Ich würde meinen Schatz jedenfalls nicht meinem Kumpel empfehlen
;O) (Und, ja, natürlich hinkt auch dieser Vergleich, aber you get my meaning)
@Benedikt (Teil 1) „Sorry, aber wollen Sie mir grad erzählen die Menschen wären alle gut und heiligmäßig
oder wie?“ Nein, absolut nicht. Es ist, im Gegenteil, Ihre Kirche, die behauptet, die Menschen seien schlecht.
Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn darin, überhaupt ein solches Pauschalurteil zu fällen. Die Menschen
sind, wie sie sind, in manchem gut, in manchem schlecht, individuell verschieden… und dann wäre da
noch das klitzekleine Detail, dass sich unsere Definitionen von „gut“ und „schlecht“ in stetem Wandel
befinden. „Der Mensch ist sündig“ ist, als absolute Aussage, in sich Unfug. Werturteile sind immer relativ –
der Mensch ist also „sündig“, gemessen woran? An „Gott“? Das wäre insofern purer Sophismus, als Gott
ein Ideal ist. „Gut“ oder „schlecht“ beim Menschen kann immer nur an anderen Menschen gemessen werden –
es ist also witzlos, alle über einen Kamm zu scheren. „Oftmals zu hören ist, dass ausschließlich der
katholische Weg schlecht ist“ Aber nicht von mir, Benedikt. Es gibt unendlich viele Wege zu irren. Und
der katholische ist bestimmt nicht der übelste davon (Allenfalls manche der sumpfigeren Derivate). Ich
bin Programmierer – ich weiß sehr gut, dass jeder Weg ein „Trade-off“ ist (aus dem Abwägen davon besteht
unsere „Kunst“). „Wer sich für einen Weg fest entscheidet, hält diese Entscheidung idR für richtig.“
Dabei gehen Sie davon aus, dass man sich bei Glauben „entscheidet“. – seien wir doch bitte ehrlich: Beim
Großteil der (weiter in Teil 2).
@ DDL Ich halte es insgesamt für unglücklich, dem katholischen einen „säkularen“ Weg gegenüberzustellen.
Das würde implizieren, dass letzterer eine „säkulare Lehre“ hätte Nein, das würde es nicht bedeuten.
Es bedeutet nur, dass es feststellbare Fakten und Verläufe gibt. Im Übrigen war das natürlich eine
Verkürzung, die die Zeichenbeschränkung notwenig macht. Erbsünde: Zunächst einmal werden pauschal
ALLE zu „Sündern“ erklärt,(…)Parallelen zum Kurpfuscher zu sehen, der einem erst eine Krankheit einredet,
um so sein Wässerchen besser verkaufen zu können Sorry, aber wollen Sie mir grad erzählen die Menschen
wären alle gut und heiligmäßig oder wie? Dass der Mensch eine schlechte Seite hat, ist doch ganz offensichtlich.
Sehen Sie sich doch mal die Realitäten in der Welt an. Von „einreden“ kann wirklich keine Rede sein.
Das heißt aber nicht, dass andere Wege als der Ihre schlechter sein müssen. Oftmals zu hören ist, dass
ausschließlich der katholische Weg schlecht ist, weil er Freiheiten beschneidet (wenn auch selbstgewählt).
Ignoriert wird dabei stets, dass die Freiheiten anderswo auch Nachteile haben. Eine Einsicht wie die Ihre
hier herrscht oftmals gar nicht erst vor. ber dann muss man genau das auch gestatten und eben NICHT vom
einzig denkbaren Heilsweg salbadern Wer sich für einen Weg fest entscheidet, hält diese Entscheidung
idR für richtig. Andere hiervon überzeugen zu wollen ist durchaus legitim. Sie raten einem Kumpel ja
auch nur das, was Sie selbst für richtig halten.
@Benedikt Ich halte es insgesamt für unglücklich, dem katholischen einen „säkularen“ Weg gegenüberzustellen.
Das würde implizieren, dass letzterer eine „säkulare Lehre“ hätte. Die gibt es aber gar nicht, jedenfalls
nicht im Sinne des katholischen Lehramtes. Da können die, die stetig von irgendeiner „Ideologie“ reden,
noch so schreien: Es wird dadurch nicht wahrer. Aber sehen Sie doch einmal hin: Was Sie „meine Analyse“
nennen (tatsächlich sind ja viele andere vor und außer mir zu demselben Schluss gekommen), ist doch
nichts anderes als die konsequente Weiterführung der Geschichte mit der Erbsünde: Zunächst einmal werden
pauschal ALLE zu „Sündern“ erklärt, und anschließend preist man sich als das gottgesandte Heilmittel
an. Man muss gar nicht bösartig sein, um hier Parallelen zum Kurpfuscher zu sehen, der einem erst eine
Krankheit einredet, um so sein Wässerchen besser verkaufen zu können. Im Übrigen rede ich ja nicht
der Promiskuität das Wort, und der Probleme des (sagen wir mal korrekter) „nichtkatholischen Wegs“ bin
ich mir bewusst: JEDER Weg bringt seine spezifischen Probleme mit sich. Das heißt aber nicht, dass andere
Wege als der Ihre schlechter sein müssen. Von mir aus lassen wir beide parallel gelten und jeder darf
sich individuell entscheiden. Aber dann muss man genau das auch gestatten und eben NICHT vom einzig denkbaren
Heilsweg salbadern (sorry für die despektierliche Ausdrucksweise, aber dieses „die Wahrheit gepachtet
haben“ ist mir in jeder Geschmacksrichtung ein Graus).
@ DDL Ich bin der Überzeugung, dass man mit der Verteufelung des Sexuellen (von einer engen Gasse zur
Fortpflanzung abgesehen) sehr gezielt eine Forderung aufgestellt hat, der der Normalmensch (und sogar
der Normalpriester) nicht gerecht werden kann. Diese These ist nicht provokant, weil sie schon im Ansatz
falsch ist. Eine Verteufelung des Sexuellen mag in früheren Jahrhunderten stattgefunden haben, war jedoch
immer auch in der Gesellschaft begründet (die Evangelien befassen sich ja gar nicht mit der Frage, sondern
erst Paulus, der ja erst später zur Gemeinde stieß). In heutiger Zeit findet jedoch keine VErteufelung
mehr statt, sondern ein Warnung vor übermäßiger Kommerzialisierung des Sexuellen und die dadurch bedingte
Lösung des Sexuellen von der Liebe. Sie werden zugeben müssen, dass dies kein Prozess ist, der vor Vorteilen
nur so strotzt. Ichwürde nicht mal behaupten, dass der kirchliche Weg einfach und ohne Schwierigkeit
ist. Die Probleme des säkularen Weges (um es mal so zu nennen) erscheinen mir aber gravierende Probleme
zu haben. Auch hier bilden sich Neurosen etc nicht zu knapp. Das können Sie bei Ihrer Analyse nicht einfach
ausblenden.
@Jörg Guttenberger Ich hatte meine Antwort ja auch an Benedikt adressiert. ;O) Allerdings: Ob es „grundsätzlich
auch ohne (Ersatzbefriedigung) geht“, das ist zweifelhaft, jedenfalls beim Normalmenschen. Es mag einzelne
geben, die darauf ganz verzichten können, ohne sich psychische Gewalt anzutun, aber „natürlich“ im harmlosesten
Sinn des Wortes ist es nicht. Was vermutlich bei einzelnen funktionieren kann(!), ist eine so starke Fokussierung
auf anderes, dass der Geschlechtstrieb ganz einfach in den Hintergrund tritt. Das ergibt sich aber, ist
wohl kaum bei jedem erzwingbar – wobei sich mir, ehrlich gesagt, auch nicht im mindesten erschließt,
warum man es erzwingen SOLLTE oder was denn am Geschlechtstrieb bzw. den diversen Varianten seiner Befriedigung
das Schlimme sein soll. Meine These dazu muss in den Ohren eines gläubigen Katholiken natürlich provokant
klingen: Ich bin der Überzeugung, dass man mit der Verteufelung des Sexuellen (von einer engen Gasse
zur Fortpflanzung abgesehen) sehr gezielt eine Forderung aufgestellt hat, der der Normalmensch (und sogar
der Normalpriester) nicht gerecht werden kann. Sinn der Sache? Nun, um sich, als Kirche, hernach als Heilmittelchen
gegen die selbst gebastelte Krankheit präsentieren zu können. Erst erklärt man Sex für sündig, dann
stellt man sich selbst als Weg dar, von dieser Sünde gereinigt zu werden. Im Sinne maximaler Machtausbeute
eine exzellente Strategie. Menschenfreundlich oder -gerecht? Nein. Aber machiavellistisch betrachtet genial.
Nachtrag Ich stimme dem Beitrag von Benedikt am 30. Juli, 11.55 zu. Es geht im Prinzip auch nicht daraum
dauernd auf irgendwelchen homosexuellen Neigungen rumzureiten, sondern (mir persönlich) geht es um eine
bestimmte Geisteshaltung. Erklärung: Ein menschliches Bewußtsein, dass sich von Trieben abhängig macht
ist den Herausforderungen des Prieseramtes nun mal nicht gewachsen. Das gilt für Homos und natürlich
auch für ausschweifende Heteros. Ich habe dies auch schonmal so angedeutet. Ob sie „Krankenschwester“
o.ä. werden, und sich hervorragend mit ihrer „weiblichen Seite“ dort einbringen, mag ich in heutiger
Zeit für möglich halten.Die Bibel bietet jedoch (meiner Meinung nach) bereits verschiedene Hinweise,
welche Charaktere nicht für Prieserämter in Frage kommen. (das bezieht sich auf Homos und Heteros).
Auch in einer „medial übersexualisierten“ Gesellschaft sehe ich nicht ein, im großen „SexistGeil“- Mainstream
mitzuschwimmen. Ich habe mich über 20 Jahre mit dem Thema befasst, und begriffen welchen Reichtum es
bedeutet , ohne Sex leben zu dürfen. o^/
DDL, 29.7., 17.03 Uhr Meine Stellngnahme um 16.08 Uhr am 29.7. ist eigentlich nicht im Sinne unerschiedlicher
Ersatzbefriedigung bei fehlender Partnerin gedacht. Mein Anliegen in diesem Beitrag ist ja gerade zu zeigen,
daß es grundsätzlich auch ohne geht. Das ergibt sich m. E. eindeutig aus zunächst einmal genannten
äußeren Voraussetzungen, ohne hiermit den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Wichtig als dazu
gehörige innere Voraussetzung ist eine entsprechende Lebenshaltung im Sinne eines ernsthaften geistlichen
Lebens, eine gesunde Mischung von Extra- und Introvertiertheit, wobei der Akzent auf dem Innen liegt,
in dem Bewußtsein „ohne mich könnt ihr nichts tun“. Wichtig ist weiter die in der Bibel beschriebene
gesunde menschliche Grundhaltung, kurz zusammengefaßt: Gottesliebe = Nächstenliebe! Die Erfahrung der
Kraft der von Innen kommenden geistigen Energien wächst mit deren Nutzung.
@ Dummspecht Weil es aber eben NICHT so verstanden wurde, bzw. wird. In den Medien wird es doch so rausgepickt
und gedreht damit es möglichst viel Aufmerksamkeit erregt und dann eben „falsch“ rüberkommt. Die Medien
suchen sich immer das passende heraus – da können Sie sich auf den Kopf stellen. Das funktioniert so:
Man recherchiert ergebnisoffen einen Sachverhalt, beispielsweise im Bürger – Behördenverhältnis. Es
gibt da zwei Möglichkeiten: Entweder die Behörde hat überreglementiert, oder sie hat die Zügel schleifen
lassen. Im ersten Fall macht der Journalist dann eine Story über Behördenwillkür, im zweiten Fall eine
über die Behördenlauheit, die katastrophale Folgen habe. Wie man es auch macht: Der Journalist bekommt
auf jeden Fall seine Story. Bezüglich der kirchlichen Berichterstattung läuft das nicht anders. Hätte
man das Dokument neutraler gefasst, dann wäre halt statt angeblicher Homo-Diskriminierung über die „verklemmte“
Sexualmoral oder den Sinn des Zölibats berichtet worden. Man findet immer was, wenn man nur will. Die
kath. Kirche muss sich nun festlegen (oder hat es somit indirekt bereits getan) ob es sich um eine Veranlagung
oder eine Entscheidung handelt. Auch Sie sitzen leider dem in den Medien verbreiteten Unsinn auf. Die
Kirche muss sich hier nicht festlegen und hat es hier auch nicht indirekt getan. Die Kirche hat nämlich
bereits 1992 im Katechismus der Katholischen Kirche unter Nr 2358 gesagt: Sie haben diese Veranlagung
nicht selbst gewählt; Noch Fragen?
Antwort auf Ihre Frage Die kath. Kirche muss sich nun festlegen (oder hat es somit indirekt bereits getan)
ob es sich um eine Veranlagung oder eine Entscheidung handelt. Die Antwort lautet: weder noch. (Diese
Alternative als erschöpfend zu betrachten, zeugt von einer viel zu primitiven Anthropologie.) Die Kirche
spricht auch in diesem Dokument nicht von »homosexuellen Personene«, sondern von Personen mit homosexuellen
Neigungen. Diese Neigungen sind nicht »angeboren«! Man »entscheidet« sich auch nicht dafür. Homosexuelle
Neigungen, die ganz verschieden ausgeprägt sein können, sind nicht freigewähltes Ergenis von psychischen
Entwicklungsstörungen. Etwa vergleichbar, wie wenn sich ein Mann in der gegenwart einer Frau nicht normal
verhalten kann, sondern auf einmal keine zusammenhängenden Sätze mehr herausbekommt, patschnasse Pfötchen
bekommt etc. Ist das eine Krankheit? Reine Definitionssache. (Deshalb ist es auch müßig darüber zu
streiten, ob homosexuelle Neigungen »krankhaft« sind; ein streit um Worte.) Genau diese Position wird
auch in dem Dokument vom letzten Herbst vorausgesetzt, ersichtlich vor allem an der Wendung »tiefverwurzelte
homosexuelle Neigungen«. Wer Lust hat, möge auch diese www.kreuz.net/…ticle.3615-page.html interessante
Diskussion beachten!
–------- Wieso sollte man? Das war ein Dokument, dass sich ausschließlich mit der Zulassung Homosexueller
zu den Weiheämtern befasst hat. Man muss nicht – auch nicht im Sinne der pol. correctness – in jedem
Dokument kirchliche Lehrauffassungen und (vorliegend) Richtlinien wiederholen, nur demit auch Herr Beck &
Co. alles genau verstehen. Weil es aber eben NICHT so verstanden wurde, bzw. wird. In den Medien wird
es doch so rausgepickt und gedreht damit es möglichst viel Aufmerksamkeit erregt und dann eben „falsch“
rüberkommt. Dem hätte man vorbeugen können. Und eigentlich hat das Dokument weitreichende Folgen,
wenn man es genauer betrachtet: Die kath. Kirche muss sich nun festlegen (oder hat es somit indirekt bereits
getan) ob es sich um eine Veranlagung oder eine Entscheidung handelt. Bei ersterem gibt es eben nichts
zu therapieren, kann nichts beliebig verändert werden, es gibt auch keine Alternative. Und ich habe mich
damals gewundert (oder tue es noch immer), weshalb dies nicht thematisiert wurde.
@ Dummspecht Man hätte konsequent darauf hinweisen müssen das es sich sowohl als auch bezieht (tiefsitzende
Homo UND Heterosexuelle Tendenzen), dann wäre der Aufschrei auch nicht so gross gewesen. So klang das
wie eine „Extra“-Wurst. Wieso sollte man? Das war ein Dokument, dass sich ausschließlich mit der Zulassung
Homosexueller zu den Weiheämtern befasst hat. Man muss nicht – auch nicht im Sinne der pol. correctness –
in jedem Dokument kirchliche Lehrauffassungen und (vorliegend) Richtlinien wiederholen, nur demit auch
Herr Beck & Co. alles genau verstehen.
Teils teils Das ist – mit allem Respekt vor dem verstorbenen Erzbischof – einfach Unsinn. Vom Staatsanwalt
sind heterosexuelle Priester genauso bedroht wie homosexuelle. Soll hier ein Bezug zur Pädophilie angedeutet
werden, so ist mittlerweile bekannt, dass überführte Täter oftmals beliebte Familienväter mit mehreren
Kindern waren. Das mag in der Theorie stimmen, lieber Benedikt. Aber die Erfahrung spricht hier – nicht
nur in meiner Diözese – eine andere und sehr klare Sprache.
@ Jawohl! Natürlich gibt es trotz allem einen Unterschied zwischen gesunden Kandidaten und solchen mit
homosexuellen Neigungen. Johannes Dyba hat ihn einmal sehr prägnant in die Worte gefasst: Wenn normale
Geistliche einmal am Zölibat scheitern, dann landen sie beim Standesamt, homosexuelle Priester aber wegen
des oft verletzten Jugendschutzes meist beim Staatsanwalt. Das ist – mit allem Respekt vor dem verstorbenen
Erzbischof – einfach Unsinn. Vom Staatsanwalt sind heterosexuelle Priester genauso bedroht wie homosexuelle.
Soll hier ein Bezug zur Pädophilie angedeutet werden, so ist mittlerweile bekannt, dass überführte
Täter oftmals beliebte Familienväter mit mehreren Kindern waren.
Zustimmung Dies alles gilt ganz logischerweise auch für Heteros. Wenn festgestellt wird, dass jemand
schon als Seminarist nicht auf die holde Weiblichkeit verzichten kann, so wird man ihm auch einen Verzicht
nahelegen. In beiden Fällen dient das ganze schon dem Schutz des Kandidaten. Das hatte ich auch verstanden,
und genau darauf war ich auch aus. Es wurde aber in den Medien (und einigen „Fundis“) gerne so betont
das es aber speziell für Homosexuelle zu gelten haben und diese demnach überhaupt nicht Priester sein
dürfen. Wieso legt man dann Homosexuellen nahe enthaltsam zu leben, und diese sollen dann noch nicht
mal Priester werden dürfen? Das kann aber so nicht sein, denn Verzicht ist Verzicht. Und wenn man eben
NICHT Priester werden will, so ist im Umkehrschluss die Aufforderung zur Enthaltsamkeit auch irrelevant.
Man hätte konsequent darauf hinweisen müssen das es sich sowohl als auch bezieht (tiefsitzende Homo
UND Heterosexuelle Tendenzen), dann wäre der Aufschrei auch nicht so gross gewesen. So klang das wie
eine „Extra“-Wurst.
DöDeL bleibt DöDeL: Keine Gnade für die Sau DöDeL schreibt: Ist das Deuten auf die Negativaspekte
nicht vollkommen legitim? Von der Kirche selbst wird man doch lediglich Belobhudelungen in dieser Hinsicht
hören – irgendeiner muss den Job doch übernehmen, klarzumachen, dass da keineswegs alles Gold war /
ist, was da glänzt(e). Und ist es nun wirklich so ein großes Geheimnis, dass Klöster über viele Jahrhunderte
als Entsorgungsbetriebe für Ungelegene dienten? Ich ziehe keine einzige meiner Äußerungen zurück,
Sie [s. u.] Arschloch, Herr Becker. Man sollte Sie hier endlich sperren, damit Sie uns nicht weiter auf
den Sack gehen. zu Herrn Benedikt: Natürlich gibt es trotz allem einen Unterschied zwischen gesunden
Kandidaten und solchen mit homosexuellen Neigungen. Johannes Dyba hat ihn einmal sehr prägnant in die
Worte gefasst: Wenn normale Geistliche einmal am Zölibat scheitern, dann landen sie beim Standesamt,
homosexuelle Priester aber wegen des oft verletzten Jugendschutzes meist beim Staatsanwalt. (Dieser wunderbare
Satz ist weithin bekannt, für diejenigen, die trotzdem eine Quelle wünschen, habe ich diesen www.welt.de/…02/07/24/432813.html
Artikel der WELT ergoogelt.)
@ Dummspecht Wenn Sie meine Beiträge aufmerksam lesen, und nicht versuchen, sie mit üblichen Klischees
über „Konservative“ etc aufzufüllen, dann werden Sie merken, dass zwischen Ihrem Beitrag unten und meinen
kein wirklicher Dissens besteht. Ob hetero – oder homosexuell zölibatär, warum wird denn dann ein Unterschied
gemacht? Warum soll es plötzlich darauf ankommen WORAUF verzichtet wird? Es kommt nicht darauf an. Sie
müssen das aktuelle Dokument aufmerksam lesen. Abgelehnt werden soll hiernach, wer „tiefsitzende homosexuelle
Tendenzen“ aufweist. Es ist daraus nicht ableitbar, dass generell keine Homosexuellen ins Seminar aufgenommen
werden, weil dies letztendlich gar nicht überprüft werden kann. Es sollen eben nur solche nicht aufgenommen
werden, die tiefsitzende Tendenzen haben. Bei solchen muss man mit aller Wahrscheinlichkeit davon ausgehen,
dass sie den Zölibat nicht durchhalten, oder bei dem Versuch zerbrechen, ihren Trieb zu kontrollieren.
Dies alles gilt ganz logischerweise auch für Heteros. Wenn festgestellt wird, dass jemand schon als Seminarist
nicht auf die holde Weiblichkeit verzichten kann, so wird man ihm auch einen Verzicht nahelegen. In beiden
Fällen dient das ganze schon dem Schutz des Kandidaten.
@Jawohl! Nein, die Antwort finde ich dort www.kreuz.net/…er.1790-page.34.html ganz sicher nicht, denn
„dort www.kreuz.net/…er.1790-page.34.html“ ist ein Verweis auf die ersten, unter diesem Nick von mir
verfassten, Kommentare hier. Wenn Sie mich darüberhinaus irrig ausgerechnet mit dem Namen des bekannten
Hochstaplers Becker ansprechen (an die diversen Verballhornungen meiner Nicks habe ich mich ja schon längst
gewöhnt), der hier als „antiHomoLobby“ unterwegs ist, dann liegt die Vermutung nahe, dass es Ihnen ausschließlich
um völlig sinnbefreite Provokation rein aus Freude am Zetern geht. Im Internetjargon nennt man derlei
Leutchens „Trolle“.
@ Benedikt & Jörg Das mit der A-Sexualität sollte eigentlich sarkastisch gemeint sein und – zwischen
den Zeilen gelesen – auf die widersprüchliche Haltung zum Thema „sexuelle Orierntieung“ seitens der kath.
Kirche und einiger Fundis hier hinweisen. Egal wie man sich zur eigenen sexuellen Orientierung äussert
(als ob andere es besser wüssten, wie man selber empfindet ) es wird immer so gedreht wie es einem
passt. Wenn man darauf hinweist das die sexuelle Orientierung KEINE Wahl ist, dann wird hier mit der „Veränderbarkeit“
gekontert – wie sie es erfasst haben, das Bedürfnis BLEIBT – die Unterdrückung ist eben KEINE Umpolung.
Aber bitteschön, wenn die Herren es besser wissen wollen (die haben sich ja auch mal eben für heterosexuell
entschieden) aus dieser Logik folgt dann heraus, das ein Priester sich eben für die „asexuelle Orientierung“
zu entscheiden hat – ist doch eine Entscheidung, oder nicht? Es ist doch eine Veranlagung? Plötzlich
doch? Ja dann, wo ist dann das Problem? Ob hetero – oder homosexuell zölibatär, warum wird denn dann
ein Unterschied gemacht? Warum soll es plötzlich darauf ankommen WORAUF verzichtet wird? Warum soll die
heterosexuelle Orientierung plötzlich eine Vorraussetzung sein? Verzicht ist doch Verzicht – oder? Gerade
in dieser Frage (Entscheidung oder Veranlagung) zeigt sich ein Widerspruch, egal welcher Haltung vertreten
wird, es ist eine Zwickmühle. Und ich wunder mich, daß dies gar nicht angesprochen wurde, als die Wellen
wegem dem Erlass hochschlugen.
zu Befehl! Jawohl, wie wär’s, wenn Du Dich erstmal sexuell etwas entspannst? Dann werden die Beiträge
bestimmt auch wieder besser. Solange du mich nicht aufforderst, mich homosexuell zu entspannen… Aber
im Ernst: Da ich immer am Samstag vormittag beichten gehe, um am Sonntag morgen an den Tisch des Herrn
treten zu können, geht das gerade nicht. Morgen nachmittag sehe ich meine Freundin aber schon wieder
das nächste mal (erstmal am Baggersee zur Abkühlung). Danach werden sicherlich auch die Beiträge wieder
besser. (Danke für das Kompliment.) Übrigens: Ganz viele gute Beiträge findet man hier www.kreuz.net/reader.2051.html.
(Bitte auch die Seiten mit den älteren Postings beachten!)
Och, Benedikt… „In der Praxis heißt das, dass die Sexualität nicht ausgelebt wird. Da es außer Priestern
auf dieser Welt noch jede Menge Singles (gewollt oder ungewollt) etc wüsste ich jetzt auch nicht, wo
da das besondere ist.“ Dieser Vergleich von Priestern mit Singles ist doch aberwitzig, ich bitte Sie.
Ich bin ja nun auch lange Zeit Single gewesen, kenne genügend andere – „Single“ heißt nichts anderes,
als dass man keinen FESTEN Partner hat. Je nach persönlichem Geschmack kann man diese sexuelle Bezugslosigkeit
mit Onenightstands, lockeren Affären, Prostitution, Pornographie und selbstverständlich Masturbation
auffüllen. So sieht das bei einem Single aus. Und was genau davon ist jetzt dem Priester erlaubt? Bislang
dachte ich eigentlich, NICHTS davon, aber Sie scheinen ja ein großer Fan priesterlicher Sexualität zu
sein. Ich lausche gespannt.
Sexualität und Ehelosigkeit Natürlich sind Zölibatäre und sonstige Ehelose nicht asexual! Zunächst
eine Frage: muß jedes Bedürfnis unbedingt befriedigt werden? Gibt es nicht auch in anderen Bereichen
unbefriedigte Bedürfnisse, ohne daß es uns schadet? Voraussetzung für ein geordnetes Leben ist gerade
hier, wo es um den zweitstärksten Trieb geht, innere Ausgeglichenheit und Gelassenheit. Ähnliches steht
schon in der Benediktregel. Verdrängung und Verkrampfung können zur Kathastrophe führen. Ohne einen
natürlichen und tiefgehenden Atem finden wir kaum zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Eine mögliche Hilfe
bietet hier Yoga an (Lektüre z. B. „Die 5 Tibeter“). Die Kräfte, die üblicherweise den Körper verlassen,
werden so innerlich hochgesogen. Das führt zu einer innerlich starken und ausgeprägten Persönlichkeit,
die nicht wie ein toter Fisch mit dem Strom schwimmt. Es geht hier weder um Abschottung, noch um unkritisches
Mitmachen, sondern um kritische Auseinandersetzung. Daß dieser Weg auch über die Ehe führen kann, das
ist sogar der normale Weg, habe ich am 28.7.2006 um 17.36 Uhr unter „Im Letzten geht es um Sex“ nachgewiesen.
Es geht also auch hier um unbefangene Integration in unser gesamtes Menschsein.
Länge einer Beziehung Hier wird wieder einmal das Verhalten einzelner auf alle Homosexuelle bezogen.
Dies ist genau das gleiche, als wenn man mehrfach geschiedene ‘Normal’-Sexuelle’, die wohlmöglich noch
Swinger-Clubs besuchen, als d e n Heterosexuellen darstellt. Sicherlich halten manche homosexuelle Beziehungen
nicht lange. Aber gerade diejenigen, die über der Schiene einer eingetragenen Lebenspartnerschaft geführt
werden, haben durchaus lebenslange Aussichten. Sicherlich gibt es auch Schwule, die neben ihrem Partner
noch andere sexuelle Kontakte suchen, aber sowohl die Angabe der Anzahl und der Anschein der Allgemeingültigkeit
lassen nur schlussfolgern, dass es dem Verfasser nur wieder um die Saat von Hass und Difamie geht. Wie
christlich. Die Pharisärer zu Jesu Zeiten konnten es nicht besser.
Bernardin: Ihre Frage vom 27.7., 13.33 Den Eindruck, einer früheren Zugehörigkeit zu einer klösterlichen
Gemeinschaft, habe ich erstmals durch Ihre Stellungnahme vom 7.6., 23.15 gewonnen: Sie fragen, wer schon
einmal einer klösterlichen Gemeinschaft usw. angehört hat. Dieser Eindruck wird weiter genährt, weil
aus Ihre Stellungnahmen zuweilen eine geistliche Erfahrung erkennbar scheint, wie Sie üblicherweise außerhalb
eines Klosters kaum anzutreffen ist. Hinzu kommt Ihr Wissen über Ordensregeln, insbesondere OSB und Barmherzige
Brüder (3.7., 19.19). Es handelt sich, wie gesagt um meinen ganz persönlichen Eindruck. Griff unter
die Gürtellinie: verbale und sexuele Ergüsse (25.7., 23.32) und Verbalorgasms (7.7., 23.23). Dieses
Vokabular scheint mir mit – auch ehemaliger – klösterlicher Gemeinschaft unvereinbar. Nur wegen dieses
Eindrucks ist mir bei Ihnen das beanstandete Vokabular aufgefallen. Stellungnahmen anderer gehen z. T.
weiter. Ich will selbstverständlich in keiner Weise an Ihre Annonymität und hoffe sehr, Ihnen nicht
persönlich zu nahe getreten zu sein. Eien gesegneten Sonntag! J.G.
I feel free … @benedikt Tja, ich frage mich, ob es so sehr unverständlich ist, wenn wir der Ansicht
sind „zölibatär“ zu leben befreit uns von Erfahrungen, die wir eben nun mal weder machen wollen und
nicht brauchen. Im Gegenteil: Sie wollen uns ihren Lebensstil „sexuelle Freiheit um jeden Preis“ geradezu
aufdrängen. Gestern abend hatte ich übrigens einen hübschen kleinen Trojaner in meinem Briefkasten.
Dies soll jetzt keine Unterstellung sein, bekräftigt mich aber, das ungeschütztes Surfen durch die teilweise
jauchigen Aussagen der „Save_the_Homos“ Kampagne, zu einer Übertragung von Viren führen können… Wir
sollen sie nicht auf ihre Homosexualität reduzieren, Ich möchte dann aber auch nicht auf Zölibat reduziert
werden. Ich kenne eine Reihe von Ordensleuten, die fröhlich sind und glücklich. Bei einem Gespräch
fand ich heraus, dass sie die „Sexualität und sogar damit verbindene Gedanken“ hinter sich gelassen haben.
Weil es sie einfach nicht mehr interessiert. Man wird ihnen hier nicht gerecht.
@ DDL In der Praxis heißt das, dass die Sexualität nicht ausgelebt wird. Da es außer Priestern auf
dieser Welt noch jede Menge Singles (gewollt oder ungewollt) etc wüsste ich jetzt auch nicht, wo da das
besondere ist.
@Benedikt Öhm, und was heißt das denn, bitte, in der Praxis, dieses „im Griff haben“? Völlige Negation
in jeder Hinsicht doch wohl, denn jedewede irgendwie sexuelle Handlung gilt doch als Tabu. Ich lasse mich
da aber gerne belehren und und darüber aufklären, in welchem Rahmen die Kirche ihren Priestern Sexualität
zugesteht.
@ Dummspecht Ein Priester hat weder hetero- noch homosexuell zu sein, sondern asexuell. Nein, er kann
durchaus Sexualität haben. Er muss sie eben im Griff haben. @ R. Keller Jedenfalls war ich ziemlich überrascht,
als ich feststellte, wieviele schwule Priester im Internet auf der Suche nach Partnern sind. Insofern
gehe ich schon davon aus, daß man locker an die angenommene Zahl hinkommen wird. Hm, sorry, aber: Internet-Charaktere
als Beweis? „Na und – Pfarrer sind auch nur Menschen. Die müssen eh schon auf so vieles verzichten …“
Stimmt. Teilweise. Aber müssen sie wirklich? Wer Priester ist, der hat bereits eine längere Ausbildung
hinter sich, in der regelmäßig bereits zölibatär gelebt wird. Jeder weiß also, was ihn erwartet,
wenn er bei Weiheversprechen auch gelobt, ehelos zu leben. Das alles ist freiwillig. Wer das nicht möchte –
keiner ist zum Priester werden gezwungen.
#278 Bernardin † 13:33:37 | Freitag, 28. Juli 2006
GUTTENBERGER Welche Stellungnahmen meinen Sie konkret? Und wie unter der Gürtellinie? Konkret! KONKRET:
Ich gehörte und ich gehöre keiner Ordensgemeinschaft an!
#277 deusexmachina 02:59:09 | Freitag, 28. Juli 2006
@Catherine „Lest ihr eigentlich auch manchmal was?“ Ich würde ja gerne, aber Sie schreiben ja nichts,
das des Lesens wirklich wert wäre. Alles, was von Ihnen kommt, sind die Kondenswolken einer offenbar
überhitzten Phantasie, durchmischt mit dem Nebel uninformierter Vorurteile, das Ganze unter einer Käseglocke
des absoluten Willens zur Ignoranz. Wie so mancher hier, fröhnen Sie der Herabsetzung von Menschen, die
Sie nicht kennen, nicht verstehen und nicht verstehen WOLLEN, und diesen Wust von Herabwürdigen sehen
Sie abstruserweise auch noch von Ihrer Religion gedeckt. Verzeihung, was sollte an dem Geschwafel denn
lesens- oder gar bedenkenswert sein? Melden Sie sich wieder, wenn Sie in der Lage und willens sind, sachlich
und wahlweise kompetent oder aufnahmewillig zu diskutieren, dann gerne. Man muss nicht jedes Gequassel
ernst nehmen.
@Catherine Aber wozu die Finger Wund schreiben, ihr kapiert es ja doch nicht … darum schreiben auch
sowenig nicht kath. Fundis in diesem Forum an Ihrer Stelle würde ich das CSD meiden, denn Sie könnten
sich mit HS anstecken
Und so weiter Weisheit hat nicht mit Alter zu tun, wer das glaubt läuft in die Irre. Wissen Sie, wenn
Sie Schwul sind, sind Sie ein schlechtes Vorbild mit unschönen Neigungen, und wollen es nicht wahrhaben.
Priester haben weder heterosexuelle, noch homosexuelle Neigungen zu haben. Lest ihr eigentlich auch manchmal
was? Tja, und das Homos eine „arme, bedrohte Minderheit“ innerhalb der Gesellschaft darstellt … Fehlanzeige.
Bunt hopsende, schlecht riechende Männer in Frauenkleidern, die sich alkoholisieren sind halt nicht jeder
Manns Geschmacksache, und haben im Priesteramt nichts verloren. Tja, ich war auch mal auf dem CSD… aber
muss ich es mögen? Alleine die teilweise erschrockenen Gesichter der Passanten am Straßenrand zeigt
doch: Es geht hier nicht um den Erwerb von Gleichstellung homosexueller Paare und dem Ehesakrament, eher
geht es um die Schaustellung notgeiler Potenz, die sich jedes Jahr über die Großstädte gießt. Aber
natürlich, ihr meint es nicht so… Bei euch ist das alles gaaanz anders … Und wechselnde Partnerschaften
gibt und gab es auch nicht… Ach Leute, wenn ihr euch jeden Tag sehen könntet, wie ihr um Anerkennung
bettelt, und scheinbar nicht verstanden habt, das ihr aus katholisch- christlicher Sicht fürs Priester
oder sonstiges Lehramt ungeeig net seid. Aber wozu die Finger Wund schreiben, ihr kapiert es ja doch nicht
…
Bernardin:verbale Ergüsse, 25.7. 23.32 Wenn man schon einmal einer klösterlichen Gemeinschaft angehört
hat, diesen Eindruck hinterlassen manche Ihrer Stellungnahmen, dann sollten Sie nicht dermaßen unter
die Gürtellinie greifen!
#273 Bernardin † 23:04:37 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Weisheit des Alters Die Weisheit des Alters sagt mir, sehr geehrte FRAU CATHERINE, dass wirkliche und
echte Frauen und Männer keine Probleme mit Schwulen und Lesben haben! Ihre und andere Aufgeregtheit sprechen
für sich!
Dümmliches Geschnatter >> Was ein „tolles Priesterbild“ wow… war wohl deine „Erste Liebe“, wie? <<
Wissen Sie, Catherine, wollte ich jetzt dem Klischee dienen, müßte ich antworten „Typisch Frau. Diese
d… G…s.“ Aber ich lasse es lieber. Statt dessen will ich galant sein: „Catherine, Liebelein – nein,
dieser Pater wäre gar nicht mein Typ. Etwas zu füllig am Leib, etwas zu bärtig u. leider etwas zu klein.
Trotzdem ein Mensch, der seinen Job gut macht und in die Welt paßt.“ Und wissen Sie was? Nicht nur in
unserer Gemeinde war er anerkannt, nein, sogar sein Orden hält große Stücke auf ihn. Zu Recht, wie
ich meine. Was ich Ihnen nicht bescheinigen kann. Würden Sie mich persönlich kennen, kämen solche Anmaßungen
eh nicht über Ihre Lippen – wetten!? Aber hier, hinter Ihrem schützenden Monitor trauen Sie sich das.
Macht nix. Sie sind damit ja nicht alleine. Paßt schon – Liebelein. Und auf eine Lossprechung durch Sie
verzichte ich gerne. Sie sind eine Frau … Und jetzt beschnattern Sie bitte einen anderen …
#270 Catherine 22:51:56 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Bernadin Wenn du den gesamten Thread gelesen hast, und immer noch der Meinung bist, möchte ich dich nicht
davon abhalten. Mich dumm und primitiv zu finden, denn das ist ja Ansichtssache. Tja, Frauen haben in
eurem Schwulenpostingverein hier nichts verloren, wie? Und Humor habt ihr auch nicht??? Tja, wenn man
über seine eigenen Unverstand nicht mehr lachen kann, was nützen dann kluge Worte? Und da soll eine
Homopartnerschaft lange halten LOL :) Ich bin dafür, dass Homosexuelle keine Priester werden dürfen.
Und das ist auch gut so.
#268 Catherine 22:11:06 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Tja wird’s dem Bruder zu warm, postet er hier „Bier, Zigaretten, sein Gesichtsteppich und sein Schlapphut
zählen für mich zur persönliche Note. Nicht Vorbild.“ Was ein „tolles Priesterbild“ wow… war wohl
deine „Erste Liebe“, wie? Freisprechen: Tja, wie ich schon sagte, selbst wenn ich’s könnte, ich würde
es nicht tun. Wozu auch? Ich weine dir keine Träne nach, auch wenn du „kein Priester“ wirst…
Wer weiß, wer weiß … @ Bernardin Na, ich würde nicht zu früh unken. Er kommt schon noch – so sicher
wie das Amen in der Kirche! Es könnte aber auch sein, daß er den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden hat
oder sowieso „Familientag“ auf dem Plan stand. Möglicherweise prüft ihn Gott gerade und er steht im
Keller. Wasser pumpen. Sollen doch irgendwelche Unwetter herunter gegangen sein? Hier ist der Himmel klar …
Ein Zeichen? Habe ich jetzt zu früh geunkt? Na ja – auch egal … @ Catherine Wer sprach von Freisprechen
von einer Sünde? Das erste Bier wurde in einem Kloster gebraut. Vorbildlich. Das Gesöff … Im Kontext
zur „Vorbildfunktion“ stand auch meine Erzählung dieser Anekdote. Man hätte auch sagen können: „Schau
Dir diesen Pfaffen an, stellt sich vor die Kommunionsschüler und kippt sich ein Weizen nach dem anderen
rein und verpfeift die Marlboros stangenweise. Schönes Vorbild für unsere Kinder!“ Hätte das hier besser
hergepaßt? Nein, nein – keine Angst –- sowat kommt nicht von mir. Dieser Pater ist ein Mensch – der es
glänzend versteht den Glauben und das Wort Gottes zu vertreten. Und Vorbild zu sein. Für christliche
Menschlichkeit. … wenn Sie wissen, was das sein kann? Bier, Zigaretten, sein Gesichtsteppich und sein
Schlapphut zählen für mich zur persönliche Note. Nicht Vorbild. Und eine Freisprechung durch Sie –
würde das gehen?
#266 Bernardin † 21:07:31 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Warmer Bruder Theophil Die Kommentare der letzten Nacht zu seiner Person haben offensichtlich dem warmen
Bruder die Sprache verschlagen. Er hat sich noch nicht zu Wort gemeldet, weder zu diesem Thema noch zu
einem anderen bei KREUZ.NET. Kein schlechtes Zeichen!
#265 Catherine 19:41:23 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Das Bier Netter Versuch. Schlechter Vergleich. Gegenfrage: „Wenn ma ab und zu mal Heroin konsumiert, ist
man dann Abhängig?“ Sorry, aber du brauchst dich für dein Handeln nicht vor mir rechtfertigen, sondern
beim Allmächtigen und deinem eigenen Gewissen. Klar, machen Menschen Fehler. Es werden auch nicht alle
gerettet. Aber wäre es nicht schön, auf das „Heroin“ oder das „Bier“ verzichten zu können? Tja, du
wirst wahrscheinlich „nein“ sagen. Erwartest du von mir, dass ich dein Verhalten „absegne?“ Das kann ich
nicht tun. Du bist für dein Leben verantwortlich.
Anekdote zum Thema Vorbild … Sorry – mein Java / die 1.5oo Anschläge waren voll. –------------- Dazu
(Vorbildfunktion) fällt mir eine nette Anekdote aus dem wirklichen Leben ein. „Als wir anläßlich unseres
Pfarrfestes in gemütlicher Runde beisammen saßen, trat unser Dorfpfarrer Pater L. hinzu, ein Glas Weizenbier
in der Hand. Woraufhin ihn mein Sohn (damals 10 J. alt) fragte: ‘Sag mal, Pater L., bist Du Alkoholiker?
Du trinkst jetzt schon am zweiten Bier.’ Erst eine Sekunde betretenes Schweigen, der Sohn vom FW-Kommandanten
fragt Hochwürden ‘sooowas’ … Doch dann allgemeine Erheiterung und die Antwort des Paters: ‘T., nein –
ich bin kein Alkoholiker. Es ist warm heute, ich habe jetzt frei und erlaube mir auch einmal etwas irdisches
Glück. Wäre ich Alkoholiker, dann stünde eine Krankheit dahinter. Das nennt man dann Sucht.’ Sprachs
und zündete sich eine Zigarette an.“ Unser Sohn durfte im Jahr darauf trotzdem zur Hl. Kommunion …
Einige Jährchen später, wieder in geselliger Runde, kamen wir darauf zu sprechen. Worauf mein Sohn meinte
(sinngemäß): „Na und – Pfarrer sind auch nur Menschen. Die müssen eh schon auf so vieles verzichten
…“ Stimmt. Teilweise. Aber müssen sie wirklich? Und: Absolute Keuschheit ist kein Vorbild …
Ach ja … @ jawohl: Bitte sehr! Doch eine Frage: Woher wissen Sie, das „Homos fühlen sich von ihren
Partnern zu gegebenem Anlass oft mehr betrogen“ als ihre Hetero-Mitmenschen.“? Eigene Erfahrung/en? Vor
allem fehlt zu dieser Aussage der Kontext. Oder habe ich etwas übersehen? @ Catherine Im Gegensatz zu
der weiter unten direkt an Sie adressierten Frage, war mein Post, auf den Sie sich jetzt beziehen, mehr
allgemein an die hier versammelten Kreuz-Retter gerichtet. (Alle über einen Kamm scheren – das ist doch
hier die allgegenwärtige Losung – oder etwa nicht?) Aber macht nix. Entschuldigung … wollte Sie nicht
persönlich treffen. >> Es ging mir lediglich um eine Hilfestellung die manchmal etwas wirren Gedanken
der hier postenden Gemeinde auf einen möglicherweise adäquaten Weg zu bringen. << Was halten Sie von
meiner Korrektur Ihrer Wortschöpfung? –- Paßt jetzt, oder!? Vorbildfunktion – Richtig! Aber wenn schon,
denn schon auch wirklich richtig. Und wenn möglich, in aller Konsequenz! Um in ihrem Sinne zu reden.
Fragt sich nur, welche Parameter werden denn herangezogen, in denen Priester (und Ordensleute) als Vorbilder
zu dienen haben? Das transparente Privatleben im Dienste der Nächstenliebe … Dazu fällt mir eine nette
Anekdote aus dem wirklichen Leben ein. „Als wir anläßlich unseres Pfarrfestes in gemütlicher Runde
beisammen saßen, trat unser Dorfpfarrer Pater L. hinzu, ein Glas Weizenbier in der Hand. Woraufhin ihn
mein Sohn (damals 10 J. alt) fragte: ‘Sag mal, Pater L., bist Du A…
#261 Catherine 18:10:40 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Homosexualität @Jawohl! danke. Ich warte aber noch auf bessere Zeiten der Einsicht… Übrigens hat er
mich „Christ“ genannt, und mich damit als Katholikin ordentlich über den Kamm geschert… Ich sehe auch
keine Notwendigkeit, das zu wiederholen, was ich unten postete. Es ging mir lediglich um eine Hilfestellung
die manchmal etwas wirren Gedanken der hier postenden Homo-Gemeinde auf einen möglicherweise adequaten
Weg zu bringen. Ich kann mich auch nicht erinnern, irgendjemanden beleidigt zu haben. Es ist ja die mangelnde
Einsicht und nicht der Mensch, der hier spricht. Übrigens: Priester haben Vorbildfunktion. Sie sind nicht
nur Vorbeter. Genau so wie Ordensleute (Schwestern etc.) im Allgemeinen
–--------- >> Und muss ich es als Laie akzeptieren, dass da vorne ein Priester steht, der dies vielleicht
noch nicht verarbeitet hat? << Ich dachte ein Priester hat ASEXUELL zu sein. Dann ist das doch wurscht,
oder nicht? Oder war damit gemeint, das ein Priester mit dem Zölibat nicht klar kommt, weil er seine
HETEROSEXUELLE Orientierung schlecht unterdrücken kann? Vielleicht ist das ja noch nicht verarbeitet…
Was denn nun? >> Und muss ich es als Laie akzeptieren, dass da vorne ein Priester steht, der dies vielleicht
noch nicht verarbeitet hat? << Was ficht es mich an? Bin ich gekommen, um seines Fleisches zu begehren
oder will ich seine Predigt hören und mit ihm beten? Wegen Ersterem habe ich zu warten bis er wieder
in Zivil ist. Bin ich wegen Zweitem gekommen, interessiert mich sein Privatleben einen feuchten Kehrricht.
Es ist niemand gezwungen, Freitagsabends dem Mainstream zu folgen oder einer der genannten Veranstaltungen
zu folgen. Es muß auch niemand homo werden. Wegen mir schon mal gar nicht. Und wäre ich der Einzige
Homo auf Gottes Erdboden, auch gut. Genauso wenig sollte man gezwungen werden, so zu leben, wie andere
es gerne hätten … Die eigene, innere Überzeugung sollte der Wegweiser sein – wohin der Weg auch führen
mag. Äußerer Zwang war noch nie gut, denn irgendwann versucht man doch, diesem Zwang zu entrinnen. Wozu
also die zwanghaften Versuche, jemanden auf einen anderen Weg zu führen? Sollte die biblische Glaubenslehre
wirklich die absolute Wahrheit sein, dann stehen wir einer nach dem/der Anderen eines Tages vor IHM. Und
dann? – Wer es weiß wird’s wissen … Nur frage ich mich, warum Ihr beredten Christen, die Ihr vorgebt,
so fürsorglich zu sein und uns ebenfalls das gleiche Heil wie Euch wünscht, dann hier unten und jetzt
so verdammt? Was lebt Ihr da jetzt aus: Homophobie oder Christentum?
Dummspecht redet sowieso nur dummes Zeug Stattdessen dies: Fakt ist: Homos fühlen sich von ihren Partnern
zu gegebenem Anlass oft mehr „betrogen“ als ihre Hetero-Mitmenschen. Das ist traurig. Denn sie haben ja
nur den Willen der Versuchung gelebt, und sind nicht den christlichen Weg gegangen. Das ist der Punkt,
an dem umkehr einsetzen kann. Wenn das Schäfchen seine Stricke erkennt, und sich Christus dem Erlöser
erneut in brüderlich reiner Liebe zuwendet. Das ist richtig und exzellent formuliert!
Doppelgähn… Ach stell dir mal vor, wie UNSEREINS dieses Blablabla satt hat… ein Leben lang eingetrichtert.
Und das ist „euer“ Problem: Wer Selbtsbewusstsein zeigt, tut das nicht weil er sich für etwas besseres
hält (habe ich das irgendwo geschrieben??)… sondern weil er sich nicht unterkriegen lässt. Genauso
wie es viele andere Menschen auch tun, von denen man meint sie haben unter ihrer Eigenschaft zu leiden,
die es dann aber doch nicht tun! Wie können die nur? Homosexualität ist „nur“ EINE Eigenschaft, die
auch kein Thema wäre, wenn man den Menschen auch nicht darauf reduzieren würde! Und für viele Selbstbewusste
Menschen auch kein Thema ist. Man ist so und punkt. m Übrigen lehne ich nicht nur arrogantes Homoverhalten
ab, sondern auch Love Parade, und Hetero-Swinger Club Veranstaltungen (Karneval gerhört nicht dazu??)
Ach, und deshalb macht man hier eine Ausnahme und schert nicht alle Heterosexuellen über einen Kamm?
Aber Arrogantes Homoverhalten… hmmm da schert man wieder alle über den Kamm? Das gilt dann für alle
„Homos“ oder wie ist das gemeint? Mainstream? Hmm, da muss ich enttäuschen – ein Grossteil entspricht
nicht den Klischees, sitzt nicht weinerlich in der Ecke oder legt ein tuntiges Verhalten an den Tag. Und
findet sich auch nicht „toller“ als die anderen. So what? ?:)
#255 Catherine 16:37:55 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Bla Bla warum Schwul sein toll ist Bla Bla (gähn) Knecht: wenn du das Zeug nicht hast im Zölibat zu
leben, dann musst du auch kein Priester werden. Tip: werd’Krankenschwester. Oder Hochschullehrer in Bremen.
Ich muss jetzt gehn, hab auch noch anderes zu tun… Im Übrigen lehne ich nicht nur arrogantes Homoverhalten
ab, sondern auch Love Parade, und Hetero-Swinger Club Veranstaltungen. Lasst es euch gesagt sein: Es gibt
so EINIGE Jungs und Mädelz, die lieber Freitagabends ein gutes Buch lesen, als dem des Mainstreams zu
folgen. Glücklichweise werde ich euch wohl nie begegnen.
Was für eine Logik Ist es im Leben wirklich notwendig Schwarz, Linkshänder, weiblich, behindert, etc…
zu sein, oder liegt das Problem evtl. woanders? ?:) ?:) . . . . . . Vielleicht sollte man einfach mal
die Menschen SELBER fragen, was es damit auf sich hat… ?:)
#253 Catherine 16:25:50 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Hab Bücher gelesen… Ist es in eurem Leben wirklich notwendig schwul zu sein, oder sitzen die Probleme
gar woanders? Ich bin kein Freudianer, habe aber lange Zeit darüber philosophiert. In Fachbüchern taucht
immer wieder der Begriff „neurotische Kränkung“ auf. Demnach wird jeder Mensch im Laufe seiner Sozialisation
geprägt. Man wird von dem einen Elternteil mehr „abgelehnt“ als von dem anderen, und das soll (angeblich)
dazu führen später Frau oder Mann zu lieben. Ist es jetzt aber wirklich gut, Zeit seines Lebens Homo
zu bleiben, weil man diese Prägung mitbekommen hat??? Und muss ich es als Laie akzeptieren, dass da vorne
ein Priester steht, der dies vielleicht noch nicht verarbeitet hat? Schwule sind nicht „böse“ aber vielleicht
doch! „in die Irre geführt“. Und es wirkt (auch auf sonst tolerante) Menschen eben abschreckend. Für
mich keine Grundlage, einen Homo-Priester als Priester zu akzeptieren.
?????????????? Klar, gibt es auch die diskret lebende Homobevölkerung. Es bleibt ihr ja auch (außer
dem CSD) kaum was anderes übrig, als in irgend einem Bärchen Café zu sitzen, und über sich selbst
zu weinen.???? Und was hat bitteschön mit denjenigen zu tun, die in festen Beziehungen genauso alltäglich
wie die heteroexuelle Mehrhreit leben, vom Freundes- und Familienkreis genauso anerkannt wie heterosexuelle
Beziehungen? Es ist weder besonders diskret, noch besonders auffällig, noch besonders abgeschottet, und
schon gar nicht schrill. Aber genau DAS wollen viele nicht wahr haben – es passt na nicht in das (EIGENE??)
Bild. Sie müssen ja nicht von IHREM Umgang mit der (eigenen??) HS auf andere schliessen. Nur weil SIE
damit ein Problem haben müssen sie nicht anderen unterstellen, daß diese ein Problem mit der eigenen
Orientierung haben (und deshalb weinerlich im Cafe sitzen sollen) oder mit der HS anderer Menschen (weshalb
diese dann angeblich nicht mit denen befreundet sein wollen, aus Angst angebaggert zu werden) Selbstbewusste
homosexuelle Menschen sind weitaus akzeptierter und brauchen keine Angst zu haben von Freunden verlassen
zu werden, DAS ist es nicht, womit manche Probleme haben, sondern mit mangelnder Selbstakzeptanz (weil
man ja ein Leben lang eingetrichtet bekommt, so habe es zu sein!) Etwas, was viele homosexuelle Menschen
schmerzhaft erlebt haben – aber entweder gehen sie gestärkt aus dieser Phase heraus, oder sie zerbrechen
daran. Was sich manche zweifelhaft zu Nutze machen. :
Wirbel … Strom … >> Es ist auch sehr schön, wenn man sich für seine Orientierung nicht dauernd entschuldigen
muss, und nicht dauernd auf diese reduziert wird,[kursiv] sondern ganz einfach mit seinem Partner normal
lebt, OHNE das man – um möglichst UNAUFFÄLIG zu leben, einen grossen Wirbel veranstalten muss. << Super,
Knecht Dummspecht – BRAVO – Du hast es auf den Punkt gebracht. @ Chaterine Bitte nimm meine Frage nicht
persönlich, es ist nur eine Frage: „Kann es sein, daß Du von Wüstenstrom bekehrt wurdest?“ Deine allzu
genauen Kenntnisse rufen in mir den Verdacht auf …
#250 Catherine 15:52:55 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Alice Schwarzer & Papst Benedikt Fan Dummspecht’s Knecht: Der Zusammenhalt der Homoszene beschränkt sich
auf das alljährliche CSD-Treffen, wo lieblos geschminkte und besoffen Tunten durch die Straßen stöckeln.
Das so einer Priester ist? Nach biblischer Vorstellung kaum möglich. Klar, gibt es auch die diskret lebende
Homobevölkerung. Es bleibt ihr ja auch (außer dem CSD) kaum was anderes übrig, als in irgend einem
Bärchen Café zu sitzen, und über sich selbst zu weinen. Vorbild für Christen? Nö. Wenigstens werden
Gratiskondome verteilt, damit mögliche „Freizeitschwule“ (viele sind ja brav verheiratet) zuhause die
Frau nicht mit Aids infizieren… Immer noch kein Beispiel für christliches Verhalten, denn der exuelle
Akt allein ist für Priester unwürdig. Es stimmt. Gott gibt die Kraft auf ihn zu vertrauen und asexuell
zu leben. Und ich glaube daran, dass es einige Priester noch gibt die das schaffen…
@ Chaterine, @Maledica @Maledica …und nun bekommen die perverslinge auch noch den Kaiserdom für ihre
Zurschaustellung- Kamphaus sei dank!!! Ich werde dort hingehen, komm doch auch – dann kannst du dir dein
eigenes Bild machen. 30.07.2006, 15:00 AIDS-Gedenk-Gottesdienst im Dom „Zum Leben berufen“ mit dem Chor
‘Orpheo’ und dem Quilt Ort: Dom, FFM @ Chaterine Es gibt auch ein Leben ohne Schwulsein. Ist im großen
und ganzen sehr schön. Und man hat (sogar) wieder mehr Freunde, weil die keine Angst mehr vor seltsamen
Annäherungsversuchen haben… Ich verstehe das nicht. Welche „seltsamen Annäherungsversuche“? Warum
sollten wir Schwule Angst vor der Annäherungen anderer Männer haben? Und was ist überhaupt mit homosexuellen
Frauen, die ignorieren Sie so schön.
Ach, was für eine Überraschung… Es gibt auch ein Leben ohne Schwulsein. Ist im großen und ganzen
sehr schön. Und man hat (sogar) wieder mehr Freunde, weil die keine Angst mehr vor seltsamen Annäherungsversuchen
haben… Ach, happerst mit dem Selbstbewusstsein, weil man Annäherungsversuche von HS Menschen fürchtet?
Warum? Das ist doch nicht anssteckend… Klingt wie eine Hardcore-Emanze, die meint das es auch ein Leben
ohne Männer gibt. Weil die sich vor Annäherungsversuche fürchtet… Es gibt auch ein Leben ohne Schwulsein.
Ist im großen und ganzen sehr schön. Ach, stellen Sie sich mal vor, das gibt es auch für Schwule! Es
ist auch sehr schön, wenn man sich für seine Orientierung nicht dauernd entschuldigen muss, und nicht
dauernd auf diese reduziert wird, sondern ganz einfach mit seinem Partner „normal“ lebt, OHNE das man –
um möglichst UNAUFFÄLIG zu leben, einen grossen Wirbel veranstalten muss.
@ Benedikt Die %-Rechnung hinkt daran, weil man hier Einstein mit seiner Relativitäts-Theorie bemühen
müßte, da sich aus dem Homo-Anteil an der Ges.-Bevölkerung kein direkter Wert auf den Anteil Schwuler
im Priester-Dienst ableiten läßt. Wobei die „20-40%“ schon ein ziemlich breites Spektrum darstellen –
zwischen „Homosexuell bekennend“ und „Homosexualität auslebend“. …> anhand Ihrer Erfahrungen, die ja
offenbar Milieu-Erfahrungen sind <… Wenn Sie das Internet als dem Milieu zugehörig zählen – ja. Ansonsten
kann ich Ihnen versichern, daß Sie mich im schwulen Rotlicht-Mief wahrscheinlich so oft antreffen werden,
wie ich zum Beichten gehe. Jedenfalls war ich ziemlich überrascht, als ich feststellte, wieviele schwule
Priester im Internet auf der Suche nach Partnern sind. Insofern gehe ich schon davon aus, daß man locker
an die angenommene Zahl hinkommen wird. Doch bitte denken Sie jetzt nicht, daß ich damit Stimmung machen
möchte. Weder für noch wider. Schon schlimm genug, in welchem Zwiespalt diese Männer leben müssen.
– Aber das, so wie das Zölibat, sind ein anderes Thema. Daß das vatikan. Dekret zum Thema schwuler Priester
aus r.-k. Sicht, wie auch entsprechende Passagen in den Dienstverträgen u.a. der Caritas (bezügl. der
arbeitsrechtl. Folgen bei hs Outing kirchl. Bediensteter) ihre „Berechtigung“ haben, wenn man sich strikt
an die r.-k. Glaubenslehre richtet, leuchtet mir schon ein. Ob man das natürlich alles noch zeitgemäß
nennen kann? – Aber auch das ist ein anderes Thema.
@Benedikt :)3 Zustimmung. Ein Priester hat weder hetero- noch homosexuell zu sein, sondern asexuell. Insofern
ist es dann ja wurscht auf welche Sexualität er verzichtet, da dies ja eh darauf hinaus läuft asexuell
zu sein. Darum ist die Betonung welche sexuelle Orierung eine Voraussetzung ist, falsch: Weder die hetero-
noch die homosexuelle Neigung kann eine „bessere“ Voraussetzung als die andere sein. Das Problem ist nur:
Man kann es drehen und wenden wie man will: Es ist immer ein Widerspruch, und das passt den Leuten hier
nicht. Entweder ist die Orientierung eine Entscheidung, wie soviele hier vorgeben: Dann braucht sich derjenige
ganz einfach für die asexuelle Orientierung zu entscheiden. Ist doch ganz einfach oder nicht? Oder doch
nicht? Dann muss die kath. Kirche zugeben, das diese eben NICHT auf eine Entscheidung beruht, sondern
eine Veranlagung ist. Und für die Veranlagung kann derjenige nix. Eine Zwickmühle, denn das passt nicht
so recht ins Bild mancher Hardliner über die vermeintliche Änderbarkeit von HS. Wenn also extra in dem
Schreiben betont wird, das HS Priester ungeeignet sind, dann wird nämlich letzteres zugegeben. (Wenn
dem nicht so wäre, dann müsste Das Schreiben nämlich konsequent beinhalten, das Heterosexualität genauso
ungeeignet ist.)
#244 Catherine 15:35:33 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Kirche als Darkroom?! Tja, euren Lachkrämpfen zum Trotz. Jedes adoptierte Kind tut mir leid, dass in
einer Homo- Ehe aufwachsen muss. Es ist doch immer schön, 2 liebende Väter zu haben, oder? LOL Und wenn’s
Ihr so für die Anerkennung schwuler Pastoren seid, dann macht doch gleich einen Darkroom aus eurer Gemeinde.
Piep Piep, Jesus hat euch lieb… Schwule verstehn’s halt immer gerne falsch und andersrum… komisch,
dass euer Verhalten für mich immer so „antichristlich“ rüberkommt… Es gibt auch ein Leben ohne Schwulsein.
Ist im großen und ganzen sehr schön. Und man hat (sogar) wieder mehr Freunde, weil die keine Angst mehr
vor seltsamen Annäherungsversuchen haben…
#243 Maledica 15:24:18 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Schwule Priester Wie sollte es auch anders sein , der schwule Dominikanerpater kommt aus Holland. Ohne
Holland fahrn wir nach Rom… Das schwule Priester Angst haben müssen, sich zu outen ist Quatsch, diese
werden eher noch gefördert!!! Im Mainzer Priesterseminar haben da so einige abartige Kapläne mit ebensolch
perversen Seminaristen rumgemacht und nix ist passiert. Der Regens wußte es und der Bischof ist herbeigeeil
und weiß es auch. Doch er lügt noch die Öffentlichkeit an, daß in Mainz nach dem Dokument aus Rom
nichts geändert werden müsse… Die Pfarrei- katholisch kann man diese nicht mehr nennen- St. Maria
Hilf in Frankfurt ist auch hinreichend für ihre ekelhafte Propaganda bekannt und nun bekommen die perverslinge
auch noch den Kaiserdom für ihre Zurschaustellung- Kamphaus sei dank!!! www.psk-ffm.de/
… Also ich halte Homosexualität immer noch für ein Überbleibsel aus irgend einem babylon? Besessenheitsritual.
Lachanfall, Zwerchfellkrampf, Gesichtslähmung!
#241 Benedikt 15:23:03 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Maledica Aus dem Programmhinweis geht nicht hervor, ob die genannten auch ihre Veranlagung ausleben.
Wenn nicht, dann leben diese Priester getreu dem Katechismus der Kirche und es ist ihnen nichts vorzuwerfen.
Die Aussage, dass Homosexuelle keine Priester werden dürften ist Blödsinn, den nur Leute vorbeten, die
das päpstliche Dokument nicht gelesen haben, wo es heißt: Tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Anders
ausgedrückt: Kandidat X. kommt ohne Ausleben seiner Sexualität offenbar nicht klar. So jemand wäre
auch als Hetero ungeeignet. Dann spricht es noch von der Unterstützung der gay-Kultur. Nun, wer als Unterstützer
der Hetero Kultur im Zuhälterlook das Seminar betritt, der wird auch nicht genommen. Insofern ist mir
auch nicht klar, was alle wieder herumzujammern hatten, als das Dokument erschien. Vom Priester wird Ehelosigkeit
und Keuschheit erwartet, das Dokument schließt jene aus, die dies nach lebensnaher Auslegung des Sachverhaltes
nicht schaffen würden. Wer dagegen eigentlich immer lieber Männern hinterhergeguckt hat, dies aber nicht
ausleben will und Priester wird, dem wird niemand – auch Sie nicht – jemals seine Veranlagung anmerken.
???????? Woher nehmen Sie denn ihre „Fakten“ her? Kurze Bindungen? (deshalb erkennt man lange Bindungen
auch nicht an??) Zeugungsunfähigkeit? (Deshalb gibt es auch homosexuellen Elternteile??) Mehr betrogen?
(Weil Ehepartner ihre Untreue mehr verheimlichen, oder wer besucht Bordelle und Swinger-Clubs?) Überbleibsel?
Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft was Sie schreiben, etwas was man sich im Hier und HEUTE NICHT aussucht
soll ein Überbleibsel sein?
#239 Catherine 15:14:13 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Homosexualität Also ich halte Homosexualität immer noch für ein Überbleibsel aus irgend einem babylon?
Besessenheitsritual. Fakt ist: Homos können (in der Regel) keine Kinder bekommen. Und das ist auch gut
so. Fakt ist: Homo-Partnerschaften dauern auch gerade deshalb nicht so lang. Auch das ist gut so. Fakt
ist: Homos fühlen sich von ihren Partnern zu gegebenem Anlass oft mehr „betrogen“ als ihre Hetero-Mitmenschen.
Das ist traurig. Denn sie haben ja nur den Willen der Versuchung gelebt, und sind nicht den christlichen
Weg gegangen. Das ist der Punkt, an dem umkehr einsetzen kann. Wenn das Schäfchen seine Stricke erkennt,
und sich Christus dem Erlöser erneut in brüderlich reiner Liebe zuwendet. o^/ gesegneter gruß Catherine
#238 Maledica 15:11:46 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Schwule Priester Autor: @Benedikt Gegen Ihre Verblendung helfen auch die besten Beweise nix… Hier die
Perverslinge, welche sich vor der Kamera geoutet haben, doch mit vollem Namen nur der perverse Pater:
Film von Peter Schmidt Wenn in der katholischen Kirche alles nach römischem Willen laufen würde, dann
gäbe es sie gar nicht: die drei katholischen Geistlichen, die sich in „37°“ der Kamera stellen. Denn
Pater Theo Koster OP(55), Diakon Christian L.(41) und Pfarrer Sebastian(52) sind homosexuell veranlagt.
Homosexuelle aber dürfen keine Priester werden, wie der Vatikan erst jüngst wieder offiziell betont
hat. Was dabei verschwiegen wird: seriösen Schätzungen zufolge sind (je nach Jahrgang und Ort) zwischen
20 und 40 Prozent aller katholischen Priester „schwul“, wie heute die gängige Selbstbezeichnung lautet.
Die Kirche duldet das stillschweigend – solange die Betreffenden sich nicht outen. Tun sie es, müssen
sie um ihre berufliche Existenz fürchten. Und die ist für sie, wie für ihre heterosexuellen Kollegen
auch, weit mehr als ein Job: Sie ist „Berufung“. www.prisma.de/…rnsehen/sendung.html?cid=Zdf&stime=…
#236 Maledica 15:01:08 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Vermutungen 20-40% treffen für das Mainzer Priesterseminar zu. Auch wenn in der Bevölkerung der Anteil
der Perverslinge geringer ist, heißt das nicht gleichzeitig, daß der Anteil der Schwuchteln in den Seminaren
gleich gering ist. Diese sind bekanntlich magische Anziehungspunkte. Und wenn der Bischof und Regens nix
dagegen unternimmt, sondern diese widernatürliche Unzucht auch noch fördert, dann strömen diese in
Scharen dorthin. Das Mainzer Seminar ist nun mal hinreichend bekannt für seine Exzesse und Lehmann weiht
alles, ob schwul oder kirchenfeindlich ist egal, hauptsache nicht katholisch!!!
#235 Benedikt 13:56:53 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Rüdiger Keller Ihre %-Rechnung hinkt … Wo? Aber ich kann Ihnen bestätigen, daß eine nicht geringe
Anzahl schwuler Priester reichlich unkeusch lebt. Das würde ich nicht bestreiten. Daher ja auch das römische
Dokument, dass hier durchaus Sinn macht. Wie groß diese Anzahl jedoch tatsächlich ist, kann nicht mit
absoluten Zahlen belegt werden. Die %-Zahl aus 37° (ZDF) kann ich so nicht bestätigen, denke aber, wenn
die das sagen, deckt es sich ungefähr mit meinen Erfahrungen. Sie können sie nicht bestätigen, aber
wenn die das sagen, deckt es sich mit Ihren Erfahrungen? Sorry, aber anhand Ihrer Erfahrungen, die ja
offenbar Milieu-Erfahrungen sind können Sie gar keine prozentuale Angabe bestätigen. Sie treffen ja
immer auf den gleichen Typus von Priestern. Das wäre so, wie wenn infratest dimap eine Wahlumfrage am
Eingang der CDU-Bundeszentrale durchführen würde. Welche das sind, gerne per eMail – Diskretion, Sie
verstehen? Ich kann hier nur über das Forum per E-Mail kontaktiert werden (also _nicht_ sicher), angeben
werde ich die Adresse hier natürlich nicht, auf so etwas warten die Spambots nur.
37° … @ Benedikt Ihre %-Rechnung hinkt … Daß ich hier nicht als seriös eingestuft werden kann,
nehme ich gerne hin. Aber ich kann Ihnen bestätigen, daß eine nicht geringe Anzahl schwuler Priester
reichlich unkeusch lebt. Ob es hier jemand wahrhaben will oder nicht. Und bitte jetzt keine Angriffe,
von wegen unwahre Behauptung oder Diffamierung katholischer Glaubensbrüder, denn ich kann belegen, woher
ich meine Kenntnis habe. Die %-Zahl aus 37° (ZDF) kann ich so nicht bestätigen, denke aber, wenn die
das sagen, deckt es sich ungefähr mit meinen Erfahrungen. Welche das sind, gerne per eMail – Diskretion,
Sie verstehen? Nachdem auch ich der Meinung bin, daß 37° etwas Format hat, gehe ich davon aus, daß
nicht zu befürchten ist, Szenen aus den Schlafzimmern oder sonstigen dubiosen Orten gezeigt zu bekommen,
die gemeinhin kein Mensch unbedingt braucht, selbst wenn er schwul ist …
#233 Benedikt 13:14:47 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ derfux Wenn in der katholischen Kirche alles nach römischem Willen laufen würde, dann gäbe es sie
gar nicht: die drei katholischen Geistlichen, die sich in „37°“ der Kamera stellen sind schwul. Falsch.
Homosexuelle aber dürfen keine Priester werden, wie der Vatikan erst jüngst wieder offiziell betont
hat. Falsch. Was dabei verschwiegen wird: seriösen Schätzungen zufolge sind zwischen 20 und 40 Prozent
aller katholischen Priester schwul. Also beinahe die Hälfte, während der Anteil in der Bevölkerung
nur 10% beträgt. Was für ein Unsinn. Was ist überhaupt eine seriöse Schätzung und von wem stammt
sie? Und: Bezügl. „was verschwiegen wird“: Warum sollte man sich groß mit seriösen Schätzungen befassen?
Wie kann man etwas beurteilen, von dem nur Schätzungen existieren, wie kann man sich dieser Sache überhaupt
annehmen? „37°“ erzählt drei Geschichten aus dem Lebens- und Arbeitsalltag dreier schwuler katholischer
Seelsorger. Hoffentlich keine Bettgeschichten. Naja…im allgemeinen hat 37° ja Format.
Zwei Irrtümer Wenn in der katholischen Kirche alles nach römischem Willen laufen würde, dann gäbe
es sie gar nicht: die drei katholischen Geistlichen, die sich in „37°“ der Kamera stellen sind schwul.
Homosexuelle aber dürfen keine Priester werden, wie der Vatikan erst jüngst wieder offiziell betont
hat. [das ist so falsch, und darüber dass das falsch ist, kann man nicht diskutieren, da das entsprechende
Dokument eindeutig ist] Was dabei verschwiegen wird: seriösen Schätzungen zufolge sind zwischen 20 und
40 Prozent aller katholischen Priester schwul. [das ist auch falsch, aber darüber kann man streiten,
was freilich zu nichts führen würde, daher: „geschenkt“] „37°“ erzählt drei Geschichten aus dem Lebens-
und Arbeitsalltag dreier schwuler katholischer Seelsorger. Der Salzburger Weihbischof Laun äußerte einmal
die Überzeugung, dass es unter den vielen heiliggesprochenen Priestern sicherlich auch homosexuell veranlagte
Männer gegeben habe. was soll daran schlimm sein? Wir sind alle zur Keuschheit berufen, je nach unserem
Stand (Ehe oder ledig). Außerhalb der Ehe bedeutet Keuschheit die Enthaltsamkeit von sexuellen Handlungen.
Mit Gottes Hilfe ist nichts unmöglich. Und das ist nicht Dogmatik, sondern Lebenserfahrung.
37°: Schwul vor Gottes Angesicht – Priester im Konflikt (Dokumentation, D 2006) Wenn in der katholischen
Kirche alles nach römischem Willen laufen würde, dann gäbe es sie gar nicht: die drei katholischen
Geistlichen, die sich in „37°“ der Kamera stellen sind schwul. Homosexuelle aber dürfen keine Priester
werden, wie der Vatikan erst jüngst wieder offiziell betont hat. Was dabei verschwiegen wird: seriösen
Schätzungen zufolge sind zwischen 20 und 40 Prozent aller katholischen Priester schwul. „37°“ erzählt
drei Geschichten aus dem Lebens- und Arbeitsalltag dreier schwuler katholischer Seelsorger. Di, 15.8.,
ZDF www.zdf.de/…1872,2020819,00.html
#229 Tridentinus 12:06:21 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Es ist wirklich eine Belästigung, auf kreuz.net immer wieder über die Homosexualität lesen zu müssen.
Kein Mensch, dessen sittliches Empfinden dem Naturrecht verpflichtet ist, begrüßt dieses Phänomen.
Dazu braucht man gar nicht einmal katholisch zu sein. Aber primitive Beleidigung Betroffener – teils mit
erschreckend niveaulosem Vokabular – nützt niemandem. Ignorieren wäre wirkungsvoller. Von neutralen
Staaten kann man eben nicht erwarten, daß sie wie ein christliches Staatswesen funktionieren. Daher:
Warum die Verwunderung über eine liberale Gesetzgebung auch in diesen Fragen? Das ist nur konsequentes
Ergebnis sogenannter wertanschaulicher Neutralität. Aber diese ist kein Geheimnis, sondern uns allen
bekannt. Ob man damit zufrieden ist oder nicht, ist etwas vollkommen anderes.
@Maledica Ach wie gut, daß der Großteil der Menschheit NORMAL veranlagt ist und eine natürliche Abneigung
gegen das Schwuchtelghabe hat. Je mehr diese ihre Abartigkeit produzieren, desto mehr wird die Bevölkerung
angeekelt von deren ekelhaften Praktiken. Und das ist gut so. Da muss ich Sie aber enttäuschen. Auf Grund
der erfolgreichen Arbeit der Homolobby ist der Anteil der Bevölkerung, die sich von HS angeekelt fühlt
oder eine natürliche Abneigung dagegen hat, deutlich gefallen. Wie sonst ließe sich die homofreundliche
Gesetzgebung in Europa erklären?