Gymnasium der SJM
Staatliche Schikanen
Eine katholische Ordensgemeinschaft bemüht sich seit Jahren, in Deutschland eine Schule zu gründen. Doch die Behörden tun ihr bestes, um das Spiel zu verderben.
(kreuz.net, Lippetal) Die Ordensgemeinschaft ‘Servi Jesu et Mariae’ (SJM) betreibt seit mehreren Jahren im Haus Assen in Norddeutschland ein Internat für Gymnasiasten.

Das Haus Assen ist ein großes Renaissanceschloß in der Ortschaft Lippetal – fünfzig Kilometer südöstlich von Münster.

Das Gebäude wurde der Ordensgemeinschaft im Jahr 1997 von einem Neffen des Seligen Clemens Augustin Kardinal Graf von Galen geschenkt, um es der Jugendarbeit zukommen zu lassen.

Die Kongregation der Servi Jesu et Mariae
Die Kongregation der 'Servi Jesu et Mariae' - SJM - wurde 1988 von Pater Andreas Hönisch gegründet.

Die ersten Mitglieder setzten einen apostolischen Schwerpunkt in der Jugendarbeit - besonders in der Pfadfinderseelsorge und der Gruppenarbeit in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. Deren Logo ist auf dem Altartuch zu sehen.Die Ordensgemeinschaft zelebriert die Messe nach dem Alten und dem Neuen Ritus.

Im Bild ein levitiertes Hochamt am Herz-Jesu Fest in der Hauskapelle im Mutterhaus der SJM.Das Mutterhaus der SJM: Schloß Auhof im niederösterreichischen Blindemarkt - zwischen Linz und St. Pölten.

Das Internat ohne eigenen Schulbetrieb trägt deshalb den Namen ‘Kolleg Kardinal von Galen’ und ist unter den besonderen Schutz des Seligen Bischofs gestellt.

Schon lange möchten die Servi Jesu et Mariae im Haus Assen auch ein eigenes Gymnasium betreiben. Doch die Behörden tun ihr bestes, um das zu verhindern.

Bereits im Mai berichtete der gegenwärtige Hausleiter – Pater Raphael von Canstein – in einem Brief an Freunde und Wohltäter von staatlichen Schikanen.

Man habe im letzten Jahr wegen des Regierungswechsels in Nordrhein-Westfalen große Hoffnungen gehegt – so der Pater.

Im Mai 2005 erreichten dort die Christdemokraten bei den Landtagswahlen 44 Prozent der Stimmen.

Die gegenwärtigen Machthaber in Düsseldorf hätten den ‘Servi Jesu et Mariae’ vor ihrem Wahlsieg alle Hilfe zugesagt – erinnert sich Pater von Canstein.

Doch im Dezember 2005 hätten sich diese Versprechen im Düsseldorfer Landtag in heiße Luft aufgelöst.

Als Trostpreis wurde dem Orden wenigstens erlaubt, eine Erschließungsstraße zum Haus Assen zu bauen.

Die Straße ist dringend notwendig, weil die Zufahrt zum Internat sonst von der Willkür der Nachbarn abhängt.

Doch nicht einmal diese Zusage erwies sich als ehrlich.

Die Behörden ließen – so Pater von Canstein – „unglaubliche Dinge“ gegen das Haus Assen geschehen, um auch den Bau dieser Straße zu verhindern.

Gegenwärtig ist der Fall vor Gericht. Ein Urteil steht noch aus.

Das sind nicht die einzigen Sorgen im Haus Assen. So berichtet Pater von Canstein, daß es einen Prozeß gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen des staatlichen Sexualkundeunterrichts gebe.

Auch katholische Schüler müssen dort an diesem Unterricht teilnehmen, obwohl Inhalt und Lernziele der Sexualerziehung der kirchlichen Lehre widersprechen.

Darum sandte Pater von Canstein dem Ministerpräsidenten und anderen christlichen Politikern in Düsseldorf eine kommentierte Zusammenfassung des Dokumentes des Päpstlichen Familienrates von 1995 zum Thema: „Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfe für die Erziehung in der Familie“.

Zugleich bat der Pater um eine Befreiung seiner Internatszöglinge von diesem umstrittenen Lehrfach. Umsonst.

„Entweder wurden unsere Schreiben nicht beantwortet oder man lobte und verteidigte die staatlichen Richtlinien über die Geschlechtererziehung.“

Schließlich kam es zu einer Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen. Grund: Verweigerung der Grundrechte auf freie Erziehung und freie Religionsausübung.

Das Internat informierte die zuständigen Bischöfe in Nordrhein-Westfalen und die päpstliche Nuntiatur und bat um Hilfe.

Am 22. März 2006 – zufällig der erste Festtag des neuen Seligen Kardinal von Galen – gab das Gericht zum Fall eine öffentliche Erklärung ab.

Dabei wurden so viele personenbezogene Daten bekanntgegeben, daß nicht nur die Schule und das Internat, sondern auch der betroffene Schüler identifiziert werden konnten. Außerdem sprach das Gericht von „Kreationisten“.

In der Lokalpresse schlug sich das folgendermaßen nieder: „Nach Auskunft des Verwaltungsgerichts gehören die Eltern den Kreationisten an, und dieser vor allem in den USA verbreitete Fundamentalismus erkennt unter anderem die Evolution nicht an.“

Nach Angaben der monatlich erscheinenden ‘Initiativkreisnachrichten’ gab das Gericht dem Land Ende Juni in erster Instanz Recht. Doch das Internat und die betroffenen Eltern wollen nicht aufgeben.

Nach Ansicht von Pater Canstein ist der Sexualkundeunterricht auch der eigentliche Grund für die Ablehnung einer Schulgenehmigung für das Haus Assen.

Die Genehmigungsbehörde verlangt ausdrücklich, daß die Betreiber dem vom Land vorgeschriebenen Geschlechtsunterricht zustimmen:

Pater von Canstein ist nicht dagegen, solange der Staat bereit ist, die Binsenwahrheit zu akzeptieren, daß eine katholische Schule im Rahmen der katholischen Lehre unterrichtet.
      
87 Lesermeinungen
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#87   Jörg Guttenberger, Köln   15:58:03 | Sonntag, 30. Juli 2006
Jawohl!, Obelix
Jawohl!: Ich bin Jahrgang 1942!!!
Obelix: Ihre Ausführungen über die Beichtpraxis stimme ich vollinhaltlich zu.
Die biologischen Grundlagen hatte ich damals, und das hat der betreffende Priester von mir natürlich gewußt, über Schule, Jugendvorträge im Rahmen einer hiesigen Volksmission und nicht zuletzt durch mir von meiner Mutter geschenkte Lektüre.
Es stimmt in der Tat, damals hat es eine nicht unerhebliche Befangenheit gerade von Eltern gegenüber ihren Kindern gegeben, die sie entweder, wie meine Mutter, durch Schenkung von einschlägiger Lektüre oder durch Erwartung an Religions- und Biologieunterricht sowie Jugendseelsorge überbrückt haben.
Bitte, bedenken Sie, in den 50er und 60er Jahren hat es weit mehr Priester gegeben, als heute, so daß Einzelseelsorge noch möglich war und auch in großem Umfang praktiziert wurde.
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#86   obelix †   20:38:53 | Samstag, 29. Juli 2006
Hallo Herr Guttenberger!
Jörg Guttenberger, Köln: Obelix: SexualaufklärungWarum soll man hier nicht den Pfarrer fragen? Meine hiesigen Ausführungen verdanke ich ja gerade einem katholischen Priester, der mich vor etwa 50 (!) Jahren, das biologische Wissen zu recht voraussetzend, in diesem Sinne aufgeklärt hat!
Wenn das biologische Wissen schon da war, woher auch immer, ist das doch vollkommen in Ordnung. Gute Priester sind dafür ja geradezu prädestiniert. Auch bin ich der Meinung, dass der Verlust der Ohrenbeichte durch den Missbrauch durch schlechte Priester eine Katastrophe ist. Ein guter Beichtiger erspart einem den Psychiater allemal! Ein schlechter bringt sie geradezu auf seine Couch! Stellen Sie sich aber vor, was Sie mit der geistig/seelischen Aufklärung des Priesters hätten anfangen können, wenn die Grundlagen gefehlt hätten. Viele Eltern trauen sich bis heute nicht ihre Kinder mit den biologischen Tatsachen zu versorgen und ich habe das Gefühl, dass von manchen Katholiken extrem strenger Observanz, das überhaupt nicht gewollt ist, oder wenn, dann erst in der Hochzeitsnacht. Wohin das führt, wissen Sie genauso gut wie ich.
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#85   Jawohl!   15:41:31 | Samstag, 29. Juli 2006
zu Herrn Guttenberger
Warum soll man hier nicht den Pfarrer fragen? Meine hiesigen Ausführungen verdanke ich ja gerade einem katholischen Priester, der mich vor etwa 50 (!) Jahren, das biologische Wissen zu recht voraussetzend, in diesem Sinne aufgeklärt hat!
Dann dürften Sie jetzt stramm auf die 80 zugehen! :-D :-D :-D ^-^
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#84   Jörg Guttenberger, Köln   15:15:43 | Samstag, 29. Juli 2006
Obelix: Sexualaufklärung
Warum soll man hier nicht den Pfarrer fragen? Meine hiesigen Ausführungen verdanke ich ja gerade einem katholischen Priester, der mich vor etwa 50 (!) Jahren, das biologische Wissen zu recht voraussetzend, in diesem Sinne aufgeklärt hat!
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#83   Abu   09:20:50 | Samstag, 29. Juli 2006
@ wunderkind2
Nur zu Ihrer Information: Deutschland ist kein laizistisches Land. Im üblichen deutschen Verhältnis Staat-Kirche spricht man nicht von Trennung sondern von Unterscheidung. Deshalb gibt es in staatlichen Schulen auch Religionsunterricht, dessen Inhalt die jeweilige Kirche bestimmt und nicht der Staat. Es gibt auch evangelische und katholische, aber auch anthroposophische und muslimische Schulen, und zwar nicht nur auf einem Schild vor der Tür, diese Schulen sind davon auch geprägt.
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#82   wunderkind2 †   00:31:21 | Samstag, 29. Juli 2006

1.ja stimmt. es sind allgemeingültige und allgemein bekannte plätze.
seiner als richtig erkannnten Wertordnung zu sichern…
ja aber de römisch- katholische glaube ist nun mal nicht staatsdoktrien. das hätten sie nur gerne so.
2.Auch in Sexualkunde kann man entweder im Sinne eines unbefangenen, verantwortungsbewußten Umgangs oder eines hemmungslosen Konsums unterrichten, unter Vermittlung ansonsten derselben wissenschaftlichen Tatsachen
nein es ist doch eben der punkt das egal wer die schule leitet, er seine private, religiöse anschauung nicht einfließen lassen darf um den lehrplan abzuändern.
eine interpretation der lehrpläne ist zum beispielim fach biologie beim thema sexualkunde eben nicht möglich.
entweder man bringt die fakten, oder man bringt sie nicht (zum beispiel bei der verhütung). es kann also in einer religiös verbrämten schule nicht umgangen werden lehrpläne zu vernachlässigen.
haben sie persönlich eine staatliche schule besucht?
die frage stelle ich weil sie offensichtlich keine ahnung vom sexualkundeunterricht dort haben.
3. Wer diese Wertvorstellungen ablehnt, kann eine staatliche Schule besuchen.naja womit wir wieder bei der dikriminierung wären.
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#81   Jörg Guttenberger, Köln   21:58:52 | Freitag, 28. Juli 2006
wunderkind2
Wenn Sie zu faul sind, sich die bisherigen Beiträge durchzulesen, zum Schreiben sind Sie wohl nicht zu faul?!
Was Sie über die Trennung von Kirche und Staat schreiben, sind Allgemeinplätze.
Im Rahmen der Gewerbefreiheit ist jeder zur Gründung einer Schule berechtigt, das gilt selbstverständlich auch für die Kirchen.
Wer eine Schule gründet, tut das üblicherweise nicht, um damit Geld zu verdienen, sondern um die Verbreitung seiner als richtig erkannnten Wertordnung zu sichern. Auch das ist erlaubt. Es gibt keine Rechtsvorschrift, die den Kirchen verbietet, in ihren Schulen unter Beachtung der vom Staat verordneten Lehrpläne entsprechend ihren eigenen Wertvorstellungen zu unterrichten. Wer diese Wertvorstellungen ablehnt, kann eine staatliche Schule besuchen.
Auch in Sexualkunde kann man entweder im Sinne eines unbefangenen, verantwortungsbewußten Umgangs oder eines hemmungslosen Konsums unterrichten, unter Vermittlung ansonsten derselben wissenschaftlichen Tatsachen. Die r.-k. Kirche fühlt sich selbstverständlich der erstgenannten Richtung verpflichtet.
Was wollen Sie nun mit Ihrem Beitrag erreichen, Wunderkind2?
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#80   wunderkind2 †   18:34:49 | Freitag, 28. Juli 2006
wurde hier siche schon von jemandem geschrieben aber…
ich bin zu faul mir alle beiträge durchzulesen.
deshalb hier noch mal: kirche und staat sind in deutschland getrennt. schulische bildung fällt in den berreich des staates, der die richtlinien über den zu lernenden stoff estellt.
das ist schon lange so und ich kann nicht verstehen warum sich gerade jetzt darüber gewundert wird.
und zur binsenweisheit das an einer katholischen schule katholisch unterrichtet wird… im grunde darf es eben so etwas wie eine schule auf der grundage eines glaubens nicht geben wenn man konsequent die trennund von kirche nd staat durchsetzt.
weil andersgläubige die möglicher weise dort gerne zur schule gehen wollen kirchlicher unterricht aufgezwungen wird, oder es ihnen nicht erlaubt wird diese schule zu besuchen. weil aber in deutschland jeder bürger zumindest offiziel ohne ansehen seiner religion etc. gleich viel gilt wäre dies illegal.
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#79   Gotthard   17:41:31 | Freitag, 28. Juli 2006
Biologie?
Vermutlich hätten sie dann nur noch das Problem mit der Schöpfungsgeschichte klären müssen, die sie, so verstehe ich die Zitate aus dem Urteil, im Biologieunterricht durchnehmen wollten.
Was die „Schöpfungsgeschichte“ in Biologie verloren haben soll, ist mir höchst unklar. Wer einen solchen Unsinn verzapft, kann keine Erlaubnis zu einer Schulgründung erhalten!
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#78   Jörg Guttenberger, Köln   17:36:14 | Freitag, 28. Juli 2006
Sexualität
Herzlichen Dank für Ihre Zustimmung!
Ein Punkt scheint mir noch wichtig:
Gelebte Sexualität bedeutet Begegnung, in erster Linie also liebende Hingabe und keinen gegenseitigen Konsum im Sinne einer Befriedigung rein physischer Reize (obwohl das natürlich dazu gehört). Hier spielt die Menschenwürde eine entscheidende Rolle.
Die alte Kirche kennt zwei Sakramente der Einheit: das Altarssakrament und das Ehesakrament.
Im Altarssakrament begegnen wir Christus, in Christus der Fülle der Gottheit, allen Menschen, die in Christus leben und dem gesamten Kosmos; also eine Vorwegname der Einheit, die wir nach unserer Vollendung erleben.
Beim Vollzug des Ehesakramentes vereinigen sich die Partner miteinander, in den Partnern mit dem in ihnen lebenden Christus, in Christus mit der Fülle der Gottheit, allen Menschen, die in Christus leben und mit dem gesamten Kosmos. Damit bedeutet dieser Vollzug eine Vorwegnahme der Fülle von Freude und Einheit, die uns nach unserer Vollendung erwartet.
Soweit mir bekannt, spielt dieser Gesichtspunkt in der heutigen Ehepastoral leider so gut wie keine Rolle mehr.
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#77   DDL   14:22:42 | Freitag, 28. Juli 2006
@r.ruhrgebietler
Also, bei manchen Äußerungen frage ich mich ja schon, wieviele Kronenkorken da wohl bereits neben dem Aschenbecher gelegen haben mögen:
„anders aufwachsen lassen scheint bei Ihnen ausschließlich lesbisch/schwul zu sein bzw. ähnlich Pervertierte… Geben Sie endlich den Versuch auf sich gg. den Herrn Jesus Christus zu stellen, der auch die Sexualität gottbefohlen geordnet hat und dem FREIEN WILLEN DES MENSCHEN überantwortete!
Aber das hat mit Demut zu tun.“
Ahja. Ich kommentiere das nicht weiter. Das steht in seiner absoluten Unsinnigkeit und Widersprüchlichkeit für sich.
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#76   Abu   14:15:51 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Obelix
Vielleicht haben Sie ja recht.
Ich vermute aber, daß eine Schule mit einem ordentlichen Unterrichtsfach auch einen Lehrplan und bestimmte Bücher übernimmt.
Und was da drin steht, ist halt nicht auf den ganzen Menschen bezogen, wie Dr. Guttenberger und ich fordern. Ich sagte Ihnen ja schon, das Problem ist, daß gewöhnlich nur Funktionen, Techniken, Spielarten vermittelt werden.
Das reicht aber nicht und verkürzt die Sache.
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#75   MK28   13:51:16 | Freitag, 28. Juli 2006
Ersatzschule oder staatlich anerkannte Schule?
Das Problem dürftze doch darin liegen, daß SJM staatlich anerkannt werden will mit der Folge, staatliche Zuschüsse zu erhalten. Das ist an die Beachtung des Lehrplanes geknüpft.
Die Alternative ist eine Ersatzschule. Da ist es deutlich freier (wie etwa die Waldorfschulen oder die Internationalen Schulen), aber es gibt halt keine Staatsknete.
Nur: Staatsgeld haben zu wollen, aber machen, was man will – bei allem Verständnis für die SJM: das ist nicht wirklich überzeugend.
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#74   obelix †   11:01:20 | Freitag, 28. Juli 2006
Nein Abu, in dieser Schule sollte es gar keinen Unterricht in Sexualkunde geben!
Zugleich bat der Pater um eine Befreiung seiner Internatszöglinge von diesem umstrittenen Lehrfach. Umsonst.
Man will mit diesem ganzen äh bäh Zeugs dort absolut nichts zu tun haben. Wenn Die Schule ein Curriculum vorgelegt hätte, das den von Herrn Gutteberger aufgezeigten Kriterien entsprochen hätte, wäre eine Zulassung sicher kein Problem gewesen.
Vermutlich hätten sie dann nur noch das Problem mit der Schöpfungsgeschichte klären müssen, die sie, so verstehe ich die Zitate aus dem Urteil, im Biologieunterricht durchnehmen wollten.
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#73   Abu   10:38:46 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Obelix-Methusalix
Was Herr Guttenberger hier im Aufriss gezeichnet hat, eine geistig/seelische Sexualaufklärung synchron zu Informationen über alles körperliche, abgestimmt auf das Alter des Kindes, halte ich für ideal.
Na also. Dann hätten Sie sich Ihr Gegifte ja sparen können.
Nichts anderes wird auch diese Schule wollen, mit anderen pädagogischen Inhalten als Sie eben. Aber da dürfte doch wohl ein wenig Toleranz Ihrerseits genügen, meinen Sie nicht?
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#72   obelix †   10:07:01 | Freitag, 28. Juli 2006
@Abu über Sexualaufklärung
Abu: @ Methusalix
Nun denn, frisch voran! Wie stellt sich denn unser hochgeschätzter Methusalix, die Blüte des abendländischen Geistes, jene Sexual-aufklärung konkret vor, die vor Kindesmißbrauch schützt? Aber bitte vom Kindergartenalter an!
Kindergartenalter? Das ist zu spät. Die Kinder fragen ja bereits vorher und diese Fragen dürfen nicht mit „Dafür bist du noch zu klein!“ und „Das verstehst du noch nicht!“ oder gar dem berüchtigten „Pfui!!!“ beantwortet werden.
Unsere Tochter wusste bereits bevor sie in den Kindergarten ging über ihren Körper bescheid und das hat sich als absolut hilfreich erwiesen, um die Horrorphatasien und Märchen zu bremsen, die andere, uninformierte Kinder herausplapperten.
Wenn Sie eine genaue Anleitung zur Sexualaufklärung haben wollen, fragen Sie den Gynäkologen Ihrer Frau oder noch besser pro familia. Auf keinen Fall fragen Sie bitte Ihren Pfarrer oder sonst irgendeinen Sexualtheoretiker.
Was Herr Guttenberger hier im Aufriss gezeichnet hat, eine geistig/seelische Sexualaufklärung synchron zu Informationen über alles körperliche, abgestimmt auf das Alter des Kindes, halte ich für ideal.
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#71   r.ruhrgebietler   07:29:55 | Freitag, 28. Juli 2006
@ddl: anders aufwachsen lassen
scheint bei Ihnen ausschließlich lesbisch/schwul zu sein bzw. ähnlich Pervertierte… Geben Sie endlich den Versuch auf sich gg. den Herrn Jesus Christus zu stellen, der auch die Sexualität gottbefohlen geordnet hat und dem FREIEN WILLEN DES MENSCHEN überantwortete!
Aber das hat mit Demut zu tun.
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#70   Abu   05:32:53 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Methusalix
Nun denn, frisch voran! Wie stellt sich denn unser hochgeschätzter Methusalix, die Blüte des abendländischen Geistes, jene Sexual-aufklärung konkret vor, die vor Kindesmißbrauch schützt? Aber bitte vom Kindergartenalter an!
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#69   DDL   03:05:16 | Freitag, 28. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Das ist doch ein ordentlicher Konsens, auf der Basis kann man reden. Der Rest sind Nuancen, über die sich zwar sicher ebenfalls trefflich streiten ließe, die sich aber so oder so im Rahmen des grundsätzlich Wünschenswerten hielten.
Es muss ja auch nicht immer alles uniform sein; ein gewisser Pluralismus ist ja durchaus gewollt und richtig. Aber eine GEWISSE Übereinstimmung, gerade in Erziehungsfragen, ist alleine schon deshalb notwendig, weil man sonst Gefahr läuft, Kinder so „anders“ aufwachsen zu lassen, dass sie sich später, auf sich gestellt, in der Gesellschaft nicht mehr zurechtfinden, abseits derer sie erzogen wurden.
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#68   obelix †   00:39:06 | Freitag, 28. Juli 2006
Danke Herr Guttenberger!
Mit diesem Bietrag kann ich völlig überinstimmen. Bei allen anderen im Forum habe ich immer den Verdacht, dass sie die notwendige seelische und körperliche Aufklärung auf den Sankt Nimmereleinstag verschieben wollen. Und das ist katastrophal für das Kind.
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#67   Jörg Guttenberger, Köln   23:40:04 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Bernardin
„Durch Heftigkeit ersett der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften mangelt!“, so Goethe in seinem Thasso.
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#66   Bernardin †   23:24:44 | Donnerstag, 27. Juli 2006
GUTTENBERGER
Mensch, sie haben einen Knall! Lesen Sie noichmals den ersten Abschnitt und sie werden merken, wer sie sind!
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#65   Jörg Guttenberger, Köln   23:18:58 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Obelix
„Je stärker der Glaube, desto naiver das Hirn“ ist nachweislich allerbilligste Polemik, denn das analytsche Denken der Wissenschaft und das verknüpfende Denken der Meditation gehören zusammmen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes, von mir wiederholt erwähnt. Bitte, bleiben Sie sachlich!
Ich habe von einem unverkrampften, d. h. unbefangenen, jedoch verantwortungsbewußten Verhältnis zur Sexualität geschrieben. Meine Ausführungen sind so gemeint, daß eine zeitnahe Aufklärung vor der ersten Menstruation bzw. Pollutio notwendig ist, d. h. im 1. Schuljahr dürfte es sicher zu früh sein. Für ein verantwortungsbewußtes „wann“ sind entsprechende Fachleute, z. B. Mediziner, zuständig.
Eine altersgemäß verständliche Aufklärung zum Schutz vor Sittenstrolchen versteht sich ebenfalls von selbst. Hierzu ist sicher keine technische Anweisung zum Koitus notwendig.
Eine Stellungnahme zu Ihrer Behauptung, Sexualität gehöre zu den Grundbedürfnissen des Menschen, geht über meine Kompetenz als Single hinaus. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um den zweitstärksten menschlichen Trieb (nach dem Nahringstrieb). Ich bleibe bei meiner Forderung eines unverkrampften (= unbefangenen), verantwortungsbewußten Umgangs.
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#64   deusexmachina   20:27:05 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Abu – Na immerhin…
…zeigen Sie ‘mal ganz unerwartete, humoristische Qualitäten.
Das 2. Beispiel ist allerdings gar nicht so völlig dämlich, wie Sie glauben. Nur mit „Pädophilie“ hätte es vermutlich nichts zu tun, denn Sie lassen das beabsichtigte Opfer wie einen ziemlich neunmalschlauen 13- bis 14-jährigen erscheinen, also eher kein „Kind“.
Aber seien Sie sicher: Wem eine so kesse Lippe präsentiert würde, dem verginge es wohl bald. Das ist nicht eben das, was sich ein Triebtäter wünscht, denke ich :O)
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#63   obelix †   20:22:51 | Donnerstag, 27. Juli 2006
wei sich klein Abu die Aufklärung von Kindesmissbrauch vorstellt.
Aber wir wissen ja alle, je stärker der Glauben um so naiver das Hirn.
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#62   Abu   19:59:14 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ methusalix
Die Kinder müssen Kinderschändern ohne jedes Wissen über ihren Körper ausgeliefert werden. Die können noch nicht einmal benennen, was genau ihnen angetan wurde, geschweige denn sich wehren. Das ist Kinderschändung!
Genau! Es ist nämlich so, daß wenn man ein Körperteil, vor allem ein sexuell relevantes, möglichst rein biologisch-funktional benennen kann und die dazugehörigen Sexualtechniken, am besten noch mit ihren Fachtermini, genau aufzählen kann, der Polizei am besten bei der Identifizierung des Täters helfen kann:
Wachtmeister: Du meinst, es sei ein koprophager Sadist gewesen?
Mißbrauchtes Kind: Ich bin mir nicht sicher, ob seine Analfixierung nicht fetischistischen Charakter hatte.
In der Regel jedoch wird es bei Methusalix’ Kindern so weit nicht kommen, da diese vermittels Ihres Faktenwissens jeden Kinder-schänder in die Flucht zu schlagen pflegen:
Kind: Das wäre ja Fellatio! Uns Sie tragen noch nicht mal ein Kondom. Wissen Sie, wie hoch die Gefahr der HIV-Infektion ist?
Kinderschänder: Äh …
Kind: Ihre Absicht zeigt deutlich pädophile Tendenzen. Wir haben das in der Schule durchgenommen. Opferrollen liegen mir nicht. Der Julian meint, Masochismus, das wär was für ihn. Vielleicht hat er Lust: Parkstr. 7.
Kinderschänder: (packt sein Glied in die Hose, macht eine resignierte Handbewegung und geht)
Bravo: Die Methusalix-Frühestauklärungspädaogik hat wieder einmal Erfolg gehabt! Wissen ist Macht! Deshalb wird Methusalix heute mit dem großen Gnosis-Orden am Bande geehrt!
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#61   obelix †   19:35:50 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Hallo Herr Guttenberger!
Jörg Guttenberger, Köln: Noch einmal: Sexualität und Schule … das sagt doch einiges über die Bedeutung im Gesamtgefüge menschlicher Werte!
Das ist vollkommen richtig, Herr Guttenberger! Nur hier in kreuz.net hat die Sexualität einen Logenplatz.
Wenn dieses Thema in Schulen hiervon abweichend eine solche Bedeutung gewinnt, daß den Schülern das Bewußtsein Vermittelt wird, hier handele es sich um das Leben schlechthin,
Nein, das wird in den Schulen nicht vermittelt! Dort werden solche Dinge vermittelt wie, Menarche, Menstruation, Penis, Vagina, Zyklus, Gelbkörperhormon, Unterus, Samenleiter, Nebenhoden, Prostata, Glans Penis, grosse und kleine Labien etc. etc.
dann ist die Wertevermittlung in der Schule schlichtweg falsch. Insbesondere wirkt sich verhängnisvoll aus, wenn bereits Kindern zu früh ein Wissen vermittelt wird, das deutlich über ihren Erfahgungshorizont hinausgeht.
Sie wollen doch erst fünfzehnjährige aufklären und die Mädchen in entsetzliche Angst stürzen, wenn sie ihre erste Periode bekommen? Sie wollen den Jungen nicht sagen, was eine pollutio nocturna ist? Oder dies gar als „Sünde“ vermitteln? Sie wollen Jungs nichts über Erektion und Phimose sagen?
Kindern Angst zu machen ist ein Verbrechen!
Im übrigen, Sex macht Spass und ist eines der Grundbedürfnisse der Menschheit; Sie wissen schon, für Fortpflanzung und so. Ausserdem ist sie dir Grundlage der Evolution. Die semikonservative Reduplikation der DNS-Helix. Insofern hätte Sex einen Logenplatz verdient!
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#60   Dr. Otterbeck   17:14:43 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Sollte sich bewahrheiten, dass an NRW-Schulen der Evolutionismus
als Dogma gelehrt werden muss und nicht nur eine Evolutionstheorie naturwissenschaftlicher Provenienz, so wäre die freie Religionsausübung tangiert; denn der Evolutionismus ist in NRW lt. Verfassung NICHT Staatsreligion.
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#59   Jörg Guttenberger, Köln   16:10:54 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Noch einmal: Sexualität und Schule
Nicht umsonst wird Sexualität im Dekalog nicht an erster, sondern an sechster Stelle abgehandelt, und das sagt doch einiges über die Bedeutung im Gesamtgefüge menschlicher Werte!
Wenn dieses Thema in Schulen hiervon abweichend eine solche Bedeutung gewinnt, daß den Schülern das Bewußtsein Vermittelt wird, hier handele es sich um das Leben schlechthin, dann ist die Wertevermittlung in der Schule schlichtweg falsch. Insbesondere wirkt sich verhängnisvoll aus, wenn bereits Kindern zu früh ein Wissen vermittelt wird, das deutlich über ihren Erfahgungshorizont hinausgeht.
Bei Verweigerung der staatlichen Anerkennung der genannten Ordensschule bekommt man den Eindruck der Staat erhebe zumindest auf dem Gebiet der Sexualität den Anspruch einer Wissensvermittlung auf 68er Grundlage. Man kann hier durchaus einen Versuch sehen, diese Ideologie grundgesetzwidrig zur Staatsideologie zu machen.
Prüderie und freie Beliebigkeit der 68er sind gleichermaßen verhängnisvoll. Es geht einzig um unverkrampfte und verantwortungsbewußte Integration in unser Menschsein.
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#58   methusalix †   16:00:00 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@stimme & abu
Stimme aus dem Tradiland: @ Methusalix – Sie haben keinen Grund, sich wichtig zu machen!
Sie sind also ein Befürworter der Kinderfrühsexualisierung?
Und Sie, Sie wollen die Kinder ahnungslos den Kinderschändern, wo auch immer diese lauern, ausliefern. Sie vollkommen unwissend in ihr Unglück rennen lassen? Wann wollen sie denn Jugendlichen erklären, wie Sexualität funktioniert? Am besten gar nicht, oder erst mit fünfunddreissig? Das wäre nicht nur Auslieferung, das ist ein Verbrechen an den Kindern selbst. Sie möglicherwiesen ohne jedes Wissen in eine „römisch-katholische Ehe“ zu schicken. Das ist pure Barbarei und genauso schlimm wie eine Abtreibung, wenn nicht schlimer. Diese Kinder sind dann für den Rst ihres Lebens geschockt und psychisch gestört, so wie Sie. Aber dafür haben Sie ja den Exorzismus.Ich nehme an, Sie wurden auch nicht aufgeklärt, um Sie später in Ihr Unglück rennen zu lassen. Den Erfolg sieht an an Ihren Beiträgen.
Abu: Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beigebracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
Genau um das geht es. Die Kinder müssen Kinderschändern ohne jedes Wissen über ihren Körper ausgeliefert werden. Die können noch nicht einmal benennen, was genau ihnen angetan wurde, geschweige denn sich wehren. Das ist Kinderschändung!
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#57   Abu   15:26:45 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Sagen Sie mal, methusalix,
können Sie nicht lesen oder was?
nach Abu dürfen die Kinder ihren eigenen, von Gott geschenkten, Körper nicht kennen!
Abu: Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beigebracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
Sind Sie ernstlich nicht in der Lage, einen rein biologischen Vorgang, ein bloßes Funktionieren von einer Betrachtungsweise zu unterscheiden, in der dieses eingebettet wird in eine Wert-orientierung, in eine respektvolle Haltung?
So wenig Vertrauen in Ihren Gott?
Und was soll das heißen?
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#56   23er Hansl   14:05:43 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Muttersprache = ?
Was wär das dann?
koptisch, oder?
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#55   Benedikt   14:02:06 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ aschera
Wenn es Ihnen nicht passt, können Sie mit Athanasius ja in seiner Muttersprache sprechen.
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#54   aschera   13:53:09 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ AthanasiusII:
Das Deitschkurs hat Sie nicht wenig viel gehölfen, hat es nicht?
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#53   AthanasiusII   13:19:28 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@aschera
Ihre Perversität zeigt sich wohl darin, daß Sie Kinder als sexuelle Wesen definieren, was in den wilden 1960er oft zu Unzucht führte zwischen Erwachsenem und Kind. Vor meinem 13. Lebensjahr, hatte ich keine sexuelle „Triebe“ und Gefühle, absolut nicht. Das Leben dreht ja auch nicht um Sex. Es dreht auch nicht Essen. Beide Sachen sollen ohne Verkrämpfung christlich beurteilt und praktiziert werden, in Mäßigung und nur in bestimmten Umständen.
Sie mögen Verschwörungen suchen und vorwerfen, aber letztendlich gibt es überall Verschwörungen wo Menschen zusammentreffen, so Franklin D. Roosevelt. Und die neo-sozialistischen Wurzeln der sexuellen Revolutionären sind reichlich bekannt.
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#52   Benedikt   12:54:00 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ aschera
Selbstwiderspruch, denn Kinder sind – wie wir seit Sigi Freuds Untersuchungen wissen sollten – von Anfang an sexuelle Wesen
na sieh mal an auch Sie haben Ihr unfehlbares Lehramt.
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#51   aschera   12:34:02 | Donnerstag, 27. Juli 2006
und da wären wir wieder…
…bei der jüdisch-homosexuell-feministisch-sozialistisch-freimaurerischen Weltverschwörung. Fällt euch nichts Besseres ein? (Betrachtet die Frage bitte als eine rhetorische.)
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#50   santa rita   11:07:00 | Donnerstag, 27. Juli 2006
methusalix
Die von Ihnen angeführten Belegstellen sind reine Desinformationspropaganda. Je mehr sich der wissenschaftliche Zusammenbruch der Evolutionstheorie vollzieht, umso wütender und giftiger arbeitet die Propagandamaschinerie zwecks Aufrechterhaltung in den Köpfen.
Die führenden Medienkonzerne der westlichen Welt haben schon seit längerem die Anweisung erhalten, die Propaganda zugunsten der Evolutionstheorie drastisch zu forcieren.
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#49   aschera   10:30:02 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Unwissen hoch 1000!
Kinderfrühsexualisierung
Selbstwiderspruch, denn Kinder sind – wie wir seit Sigi Freuds Untersuchungen wissen sollten – von Anfang an sexuelle Wesen.
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#48   Stimme aus dem Tradiland   10:14:11 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Methusalix – Sie haben keinen Grund, sich wichtig zu machen!
Sie sind also ein Befürworter der Kinderfrühsexualisierung? Das heißt, sie finden die ganz furchtbaren Früchte derselben – empirisch seit Jahrzehnten feststellbar – gut? Dann ist Ihre Haltung nichts anderes als antichristliche Perversion!
ad Evolution: Wenn Sie für einen Darwinismus keine kirchlichen Quellen angeben könne, schweigen Sie lieber. Oder beweisen Sie einmal, wie aus nichts (kein Atom, keine Energie, einfach nichts) etwas wird.
Dass aus Affen Menschen wurden, besagt ja auch nur Ihre gottlose perverse Ideologie.
Aber alles wäre nicht so schlimme, wenn Sie Methusalix, nicht auch noch behaupten würden, Katholik zu sein. Das ist mit Gewißheit falsch, auch wenn Sie Kirchenbeiträge zahlen würden. Es ist Ihre erste und keineswegs einzige Lüge!
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#47   methusalix †   09:39:07 | Donnerstag, 27. Juli 2006
nach Abu dürfen die Kinder ihren eigenen, von Gott geschenkten, Körper nicht kennen!
Abu:Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beige-bracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
So wenig Vertrauen in Ihren Gott?
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#46   Jawohl!   09:14:01 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Exakt
Abu:
Ohne die beabsichtigten Lerninhalte dieser Schule zu können, würde ich sagen: Das ist Quark, was Sie da behaupten.
Zum Abitur hin werden die Schüler volljährig. Bis dahin dürfte es auch nach strenger katholischer Auffassung keineswegs schädlich sein, die Humanbiologie der Fortpflanzung durchgenommen zu haben.
Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beige-bracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde noch allerlei Ideologie mit draufge-sattelt, z.B. Kenntnisse über alle möglichen Sexualtechniken und sexuelle Neigungen –- und alles gleichwertig nebeneinander.
So stellt sich die Kirche halt keine Erziehung vor. Erziehung hat mit Orientierung zu tun, mit Werten, mit Grundeinstellungen, mit Fragen nach dem ganzen Menschen. Wenn ein Zwölfjähriger gefragt wird, was den Liebe sei, und er hat nur eine Stelle aus einem Lehrbuch der Humanbiologie im Kopf oder ein Pornoheft, dann ist das das eben nicht adäquat.
Sicher wird in diesem Alter, in dem sich Kinder für das andere Geschlecht zu interessieren beginnen, auch die Erziehung und schulische Bildung darauf einzugehen haben. Wie das im einzelnen geschieht, weiß ich nicht. Aber auch dieses katholische Internat wird es nicht ignorieren.
Exakt!
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#45   Abu   06:56:24 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ methusalix
Ohne die beabsichtigten Lerninhalte dieser Schule zu können, würde ich sagen: Das ist Quark, was Sie da behaupten.
Zum Abitur hin werden die Schüler volljährig. Bis dahin dürfte es auch nach strenger katholischer Auffassung keineswegs schädlich sein, die Humanbiologie der Fortpflanzung durchgenommen zu haben.
Es geht doch beim Widerstand gegen den staatlichen Sexual-kundeunterricht um folgendes: Dort werden Kindern im Grundschul-alter rein „mechanisch“ die Funktionen der Sexualorgane beige-bracht. Das widerspricht dem ganzheitlichen Bild des Menschen und der Würde der geschlechtlichen Vereinigung.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde noch allerlei Ideologie mit draufge-sattelt, z.B. Kenntnisse über alle möglichen Sexualtechniken und sexuelle Neigungen –- und alles gleichwertig nebeneinander.
So stellt sich die Kirche halt keine Erziehung vor. Erziehung hat mit Orientierung zu tun, mit Werten, mit Grundeinstellungen, mit Fragen nach dem ganzen Menschen. Wenn ein Zwölfjähriger gefragt wird, was den Liebe sei, und er hat nur eine Stelle aus einem Lehrbuch der Humanbiologie im Kopf oder ein Pornoheft, dann ist das das eben nicht adäquat.
Sicher wird in diesem Alter, in dem sich Kinder für das andere Geschlecht zu interessieren beginnen, auch die Erziehung und schulische Bildung darauf einzugehen haben. Wie das im einzelnen geschieht, weiß ich nicht. Aber auch dieses katholische Internat wird es nicht ignorieren.
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#44   methusalix †   01:16:20 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@abu & athanasius
Abu:
Wenn der Staat Angst hat, daß den Schulabgängern bestimmte Kenntnisse der Sexualkunde oder der Evolutionslehre fehlen, dann kann er das ja nachprüfen. Und bis zum Abitur wird es jeder Schule möglich sein, diese Kenntnisse zu vermitteln.
Genau das kann ja nicht funktionieren, Abu! Genau diese Lerninhalte, die im Abitur geprüft werden müssten, dürfen ja nach Ansicht unserer hochgeschätzten Durchlaucht NICHT unterrichtet werden, da diese die Jugend verderben.
Im Abitur können dann solche Fragen wie: was ist eine Genfähre und wie funktioniert sie? nicht beantwortet werden, weil man dazu grundlegendes Wissen zur Sexualität benötigt. Setzen sechs! Abitur nicht bestanden.
Athanasius: @DDL: SIe sind Katholik oder nicht?
Eine Theorie, wie der Evolutionismus, ist eine Hypothese die bereits mit gewissen, nicht-empirischen oder nur teilweise empirischen Argumenten unterstützt werden kann. Eine wissenschaftliche LEHRE aber ist erst etwas, wenn es wiederholt, empirisch wahr zu nehmen ist und aufzuweisen ist.
Zu Ihrer Beruhigung Athanasius: die Evolutionsbiologie ist laufend dabei ihre Erkenntnisse durch neue Erfahrungen (z. B. Forschungsergebnisse im Bereich der Molekularbiologie und Genetik und Neuentdeckungen von nicht-mehr-missing-links) empirisch zu untermauern www.palaeo.de/…us/presse/index.html?/palaeo_de/edu…
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#43   Jörg Guttenberger, Köln   00:06:12 | Donnerstag, 27. Juli 2006
DDL, Graf von Galen
Die Stellungnahmen hinterlassen zum Teil einen etwas überspitzen Eindruck.
Letztlich geht es darum, Sexualität auch im Unterricht unverkrampft in ein verantwortungsbewußtes Menschsein zu integrieren. Soweit bekannt, ist das heute Anliegen der r. -k. Schulen.
Sexualität ist nach dem Nahrungsrieb der stärkste menschliche Trieb und damit einem hohen Verantwortungsbewußtsein verpflichtet. Da staatliche Lehrpläne, wie in Diskussion immer wieder behauptet wird, auch bei diesem Thema der freien Beliebigkeit der 68er Ideologie huldigen, haben verantwortungsbewußte Eltern das grundgesetzlich garantierte Recht, ihre Kinder vor staatlicher Fremdbestimmng zu schützen. Da auch Privatschulen unter staatlicher Aufsicht stehen, sind die Schüler vor pädagogischem Unfug geschützt. Kirchlichen Schulen die 68er-ideologie-orientierten Lehrpläne aufzunötigen, ist schlichtweg anmaßend und läßt auf innere Unsicherheit der staatlichen Entscheidungsträger schließen, die Angst vor Konkurrenz haben.
Kinder benötigen wie andere Lebewesen (Tiere, Pflanzen) eben auch den Schutz elterlicher Geborgenheit, ehe sie der rauhen Wirklichkeit bzw. den Widernissen der nicht immer lebensfreundlichen metereologischen Umstände uneingeschränkt ausgesetzt werden!
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#42   Babylon †   23:24:45 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Im Zweifelsfall ist die Freimaurerei
an allem schuld. Oder der Teufel.
Das sind doch armselige „Erklärungs“versuche.
Intersubkektiv nachvollziehbare, methodisch gewonnene Erkenntnisse sollen mit dem Zauberwort „Freimaurer“ diskreditiert werden.
Grotesk. Geistig nicht gesund.
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#41   Graf von Galen   23:12:48 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wider die Irrlehre von der Evolution, @ Dämon
„Wir sitzen da in einer Art Gedankengefängnis.“
Sie sitzen in diesem Knast, nicht ich.
Aber ansonsten ist dies schon ein bedeutender
Schritt zur Selbsterkenntnis. Weiter so. Dann wird vielleicht doch noch etwas aus Ihnen.
@ Gunter Maria Michel
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschuß, nie mehr
CDU zu wählen. Ich mache mein Kreuz dort, wo es den
Abtreibungs- Homounkultur- und Jugendverführungsparteien am meisten weh tut.
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#40   gunther maria michel   22:09:14 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Die Konsequenz…
… aus den Erfahrungen mit der CDU in den letzten Jahren, die ich für mich persönlich gezogen habe: nie mehr CDU wählen!
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#39   Gotthard   20:59:29 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Zufahrt
Ich finde es einen Witz, in einem Gebäude, das keine direkte Zufahrt hat, eine öffentliche Privatschule einzurichten…
Ich finde es einen Witz, Schöpfung gegen Evolution auszuspielen – Aussagen auf zwei unterschiedlichen Ebenen.
Wer eine öffentliche Ersatzschule betreiben will, sollte ordentliche Anträge und Konzepte einreichen… das ist in diesem Fall wohl nicht geschehen.
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#38   santa rita   18:42:17 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Benedikt
Insofern ist die Evolutionstheorie durchaus annehmbar, nicht aber die Behauptung, sie beruhe auf einem Zufall.
Die Evolutionstheorie ist unter keinem Gesichtspunkt annehmbar, da sie ein von verschiedenen Wissenschaftszweigen längst widerlegtes Märchen aus dem 19. Jahrhundert ist, das aus dem Maul des Lügenpropheten, der Freimaurerei gekommen ist.
Die kath. Kirche betätigt sich einmal mehr als Trittbrettfahrerin des Zeitgeistes, wenn sie einen Kompromiss zwischen Schöpfung und Evolution propagiert (Theistische Evolution).
Weiterführend zum Thema: …w.evolutionsschwindel.com/
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#37   Athanasius   18:22:31 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@DDL: SIe sind Katholik oder nicht?
Eine Theorie, wie der Evolutionismus, ist eine Hypothese die bereits mit gewissen, nicht-empirischen oder nur teilweise empirischen Argumenten unterstützt werden kann. Eine wissenschaftliche LEHRE aber ist erst etwas, wenn es wiederholt, empirisch wahr zu nehmen ist und aufzuweisen ist. Wie etwa die Evolutionismus hat seine Anomalien und der atheistische Evolutionismus ist ohnehin statistisch unmöglich und somit unwissenschaftlich. Und ja, die Relativitätstheorie steht momentan unter gewaltigem Druck. Das wüßten Sie, wenn Sie wirklich Wissenschaftler wären.
Das Land fordert hier aber die absolute Annahme ihrer Schulideologie die sich vor allem auf linker Psychologie, Sexualindoktrination und Antireligiosität stützt.
Das ist verfassungswidrig!
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#36   Jawohl!   18:19:43 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Agnostiker
Das gilt heutzutage ganz besonders für katholische Schüler an öffentlichen Schulen.
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#35   -Agnostiker-   18:10:57 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Abu kann ich nur zustimmen.
Was sicherlich nicht oft vorkommt. :-) Solange wirklich ein entsprechender Lehrplan eingehalten wird, gibt es ansich keinen Grund der dagegen spricht.
Was vielleicht zu prüfen wäre, ob die Bekenntnisfreiheit nach Art 4 GG gewährleistet bleibt für die Schüler. Da trotz des Besuchs eines katholischen Internats, den Schüler die Möglichkeit bleiben sollte, sich auch mit anderen Glaubensrichtungen auseinanderzusetzen. Dies gilt natürlich auch für Schule anderen Glaubens
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#34   Abu   17:54:26 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wieso eigentlich nicht?
Ob Kindern qualitativ entsprechende Kenntnisse vermittelt werden wie auf anderen Schulen, das zeigt sich beim Abitur. Außerdem gibt es für die Behörden genügend Möglichkeiten, zwischendrin nachzu-sehen, ob nur auf Linie liegende Schüler durchkommen.
Es gibt Waldorfschulen, in denen eine gewisse weltanschauliche, ja religiöse Präferenz herrscht, es gibt katholische und evangelische Schulen, die gewiß nicht antichristlich unterrichten, aber halt etwas zu indifferent für überzeugte Christen. Warum sollen nicht Eltern, die strengere Vorstellungen vom Glauben haben als ein durchschnitt-licher Taufscheinchrist, eine passende Schule für ihre Kinder bekommen? Das gilt selbstverständlich auch Juden und Moslems.
Wenn der Staat Angst hat, daß den Schulabgängern bestimmte Kenntnisse der Sexualkunde oder der Evolutionslehre fehlen, dann kann er das ja nachprüfen. Und bis zum Abitur wird es jeder Schule möglich sein, diese Kenntnisse zu vermitteln. Aber heute schon hat jeder Lehrer die Freiheit, seine Schüler zu einem kritischen Umgang mit bestimmten Lernstoffen oder zu einer anthropolgisch-ethischen Einbettung derselben anzuhalten.
Daß entsprechende Schulen in spießiger und kafkaesker Weise verhindert werden, zeigt die widerliche laizistische Diktatur, welche im Heraufdämmern ist.
:-!
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#33   deusexmachina   17:19:46 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Galen
Ideologische Bezüge lassen sich leider nicht völlig vermeiden, wenn jemand wie Sie für den Primat der eigenen Ideologie über die wissenschaftliche Forschung eintritt.
Bzgl. „gesunder Menschenverstand“: Witzlos, lieber „Graf“. Selbstbezügliche Argumentation => Tonne.
Zum „Beispiel Evolution“:
Jetzt ‘mal ernstlich, mir liegt daran, dass Menschen die ET auch wirklich verstehen. Ich stelle nur immer wieder fest, dass die lauteste Kritik meist von denen ertönt, die das ausweislich ihrer Äußerungen nicht tun.
Sie z.B. unterliegen dem fundamentalen Irrtum des anthropischen Prinzips: Sie meinen, Menschen hätten genau so und nicht anders werden müssen. Tatsächlich ist, vom Blickwinkel von vor 3 Milliarden Jahren aus, die Entwicklung des Homo sapiens so dermaßen unwahrscheinlich, dass sie praktisch bei Null liegt. Dass hingegen eine Form von Intelligenz entstehen würde, war um viele Größenordnungen wahrscheinlicher. Wie die letztendlich aussieht, war kaum vorherzusehen (von einigen sinnvollen Prinzipien abgesehen, die einfach plausibel sind). Was wir darüber hinaus gar nicht wissen, ist, das Ergebnis von wievielen Billiarden solcher Evolutionen wir sind. Auf wievielen Welten passiert das? In wievielen Universen? Über welchen Zeitraum? Denn in der Unendlichkeit wird die niedrigste Wahrscheinlichkeit zur Gewissheit.
Das ist alles zunächst schwer zu verstehen, weil es sich in Dimensionen jenseits unserer täglichen Erfahrungswelt abspielt. Wir sitzen da in einer Art Gedankengefängnis.
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#32   Benedikt   17:03:03 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Galen
Ein Problem mit dem Zufall muss nicht deckungsgleich mit der Evolutionstheorie sein. Die Evolution muss ja nicht durch einen Zufall angestoßen worden sein (dies ist in der Tat eine seltsam hilflose Erklärung), sondern es kann durchaus eine Ursache gesetzt worden sein. Insofern ist die Evolutionstheorie durchaus annehmbar, nicht aber die Behauptung, sie beruhe auf einem Zufall.
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#31   Graf von Galen   16:58:08 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wider die Verführung der Jugend, @ Vita
Im „Vater Unser“ beten wir, „führe uns nicht in
Versuchung“. Wenn Sie trotz aller Widrigkeiten
katholisch geblieben bzw. geworden sind, um so
besser. Die allgemeine Erfahrung ist jedoch eine
andere. Die Weitergabe des Glaubens an die Jugend
und die Erziehung zur kath. Morallehre ist in der
Regel gescheitert. Dies war früher, als es noch ein
katholisches Umfeld gab, anders. Von daher lehne
ich es ab, Kinder der Verführung durch Dritte auszusetzen. Die Gefahr, daß diese hierbei zugrunde
gehen ist zu hoch und das ewige Heil zu kostbar, als daß
man hier Kompromisse eingehen könnte.
Zusatz f. den Dämon :
Sie argumentieren eben gerade nicht wissenschaftlich
sondern ideologisch.
Gewisse Dinge z.B. das Embryone Menschen sind,
das Homosexualität pervers ist, daß die Evolutionstheorie
(zufällige Entstehung des Menschen) falsch ist,
sind für jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand offensichtlich, werden aber trotzdem
von Ihnen vehement bestritten. Warum ?
Ich kann mir dies nur mit ideologischen Scheuklappen
erklären.
Beispiel Evoltution.
Wenn jemand sagen würde, das Auto da vorne auf
dem Parkplatz, daß ist durch Zufall entstanden, dann
würden Sie die Männer mit den weißen Kittel holen.
Wenn jedoch jemand behauptet der Mensch, der
in Potenzen komplexer ist als ein Auto und keine
tote Materie, daß dieser zufällig aus ebenfalls toter
Materie und Energie mit dem IQ 0 entstanden sein
soll, dann ist das wissenschaftlich ?
Dies ist völlig absurd.
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#30   DDL   16:00:10 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Galen
Sie verfolgen hier eine Linie, die ich schon oft beobachtet habe: Sie lassen jedes Argument dafür vermissen, warum ich Unrecht haben sollte, sondern sehen es als selbstverständlich an, DASS ich Unrecht habe, und leiten daraus beliebige Konsequenzen des „Widerstandes“ ab.
Das also ist die von Ihnen so geschätzte „offene Diskussion“. Aha.
Im übrigen sprechen Sie allerdings die Unwahrheit: Es ist keineswegs so, dass die Schule die Kinder antikatholisch indoktrinieren würde (das ist alleine schon deswegen absurd, als ja auch nicht wenige Lehrer selbst katholisch sind). Was die Schule will und (wenn sie gut ist) auch macht, ist, einen Grundwortschatz der Gesamtheit menschlichen Wissens zu vermitteln, sowie Anleitungen zum Lernen zu geben. Wenn das der kirchlichen Lehre (in diesem Falle wohl eher Ihrer Privatauffassung davon) widerspricht, sollte die Kirche (oder vielmehr: Sie) vielleicht ‘mal schauen, dass man zu einem Einklang zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Glaube gelangt. Auf Dauer geht es nicht gut, wenn sich beides diametral widerspricht. Ihre Obersten versuchen das ja seit vielen Jahren, was Sie aber geflissentlich ignorieren.
Beharren Sie weiter auf diesem Gegensatz zwischen Glaube und Forschung, und Sie werden den weiteren Niedergang der Ihnen gewohnten Glaubensform erleben. Weggucken und Nichtwissenwollen sind intellektuelle Offenbarungseide; in dem Streit ziehen Sie den Kürzeren. Aber das wissen Sie ja, deswegen sind Sie auch so gallig.
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#29   vita   15:58:25 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Graf von Galen
Haben Sie so wenig Vertrauen in Ihre Kinder, bzw. in Ihre eigene Erziehungsfähigkeit/ Fähigkeit als Glaubens- und Wertevorbild zu dienen, dass sie so extrem sind ? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich bin kein Freund der heutigen Sexualmoral etc. Aber ich denke doch, dass man Kindern schon etwas zutrauen darf. Man kann ihnen etwas zutrauen, wenn man ihnen die Möglichkeit zu Wachstum und Reife gibt. Damit meine ich nicht, die Kinder vor einen Porno zu setzen und dann über die Reinheit der Sexualität des Menschen und seine Bezogenheit auf Gott zu dikutieren. Ich selbst habe mich durch das eigenständige Auseinandersetzen mit der katholischen Lehre und dem kath. Glauben zu einer kath. Frau mit Wertvorstellungen entwickelt. Ich habe ganz klar ein eindeutiges Ja aus freien Stücken zu meinem Glauben gesagt. Trauen Sie Ihren Kindern das nicht zu ?
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#28   Beobachterin   15:54:50 | Mittwoch, 26. Juli 2006
warum denn noch katholische Schulen?
Sollen sie doch eine Moschee dort gründen statt einer Schule. Die wird bestimmt erlaubt und gefördert. Oder eine zweite Fahd-Akademie. Ob dort Sexualkundeunterricht erteilt wird, kann aber bezweifelt werden.
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#27   Graf von Galen   15:49:16 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wider die Verführung der Jugend, @ Dämon
Sie offenbaren hier klar Ihre totalitäre Gesinnung und
Ihren mangelnden Respekt vor der Überzeugung des
anderen.
Es wäre besser für Sie, Sie würden Ihre falschen, perversen, jedem gesunden Menschenverstand widersprechenden Ansichten für sich behalten.
Nicht daß wir uns falsch verstehen.
Ich bin durchaus für eine offene Diskussion.
Aber wenn jemand sich anmaßt, Kinder, die leicht
manipuliert werden können und die in Ihrer Naivität
auch einem „Dämon“ Glauben schenken würden, gegen
den Willen Ihrer Eltern, die vor Gott für diese Verant-
wortung tragen, mit gottlosen Ideen, die das ewige Heil kosten können, indoktrinieren zu wollen, hört bei mir
der Spaß auf. Dies ist ein Akt ungerechter Gewalt,
der die traditionellen Kathoiken zum Widerstand verpflichtet. Das GG hat dieses Recht auf Widerstand ja
auch ausdrücklich vorgesehen.
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#26   DDL   15:11:31 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Athanasius
„Die Erzwingung der angeblichen Evolutionslehre, die nur eine Theorie ist,“
Wer sich so äußert, verrät einen geradezu erschreckenden Mangel an Kompetenz auf dem Gebiet, zu dem er sich so empört äußert. Athanasius, bitte, bitte, lesen Sie doch ‘mal nach, was eine „Theorie“ eigentlich ist, dann wird sich das mit dem „nur“ schon geben.
Sie verwechseln hier „Hypothese“ mit „Theorie“ (zu Ihrer Verteidigung: Den Fehler machen viele). Tatsächlich ist vieles andere, was wir als bewiesene Gesetzmäßigkeiten anerkennen, „Theorie“ im wissenschaftlichen Sinn. Schwerkraft. Relativität. Kein geistig gesunder Mensch bezweifelt diese, und doch sind es „Theorien“.
Wenn Sie die Evolutionstheorie angreifen möchten, bitte, tun Sie das, aber dann bitte mit inhaltlichen Argumenten und nicht mit einer fehlerhaften Ausdeutung der Bezeichnung, damit markieren Sie Ihre Einlassungen nur als unbeachtlich, weil uninformiert.
@Karl Murx
Und auf welcher Klippschule hat man Ihnen Ihre fanatische Vorliebe für Gewalttaten und Verstümmelungen eingebleut?
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#25   Maledica   15:04:58 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Scheinwelt
@Babylon
Nein es nützn nichts, die Kinder fernab der linksindoktrinierten Welt zu erziehen.
Genau die Kinder müssen doch Mitläufer werden und dürfen ja nicht anecken, nein es könnten ja Sonderlinge werden!
Genau so dachten auch 1933 ein Großteil der Eltern und alle waren in der HJ. Nein nicht alle, denn die Katholiken trotzen dem Staate, denn diese hatten ihren freien willen.
Wider den Sozialismus in seiner Nationalen wie auch Internationalen Ausprägung!
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#24   Adamah   14:20:11 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Die Kirche lehnt die „Evolution“ nicht ab!
[fett]„Die Erzwingung der angeblichen Evolutionslehre, die nur eine Theorie ist,…“
Die Kirche lehnt die „Evolution“ nicht ab!
Ganz im Gegenteil, die Botschaft ist, dass die Kirche kein Problem mit Evolution hat, solange die Möglichkeit der göttlichen Kausalität berücksichtigt wird.
„Gaudium et Spes“ spricht davon, dass „die Menschheit einen Übergang von einem mehr statischen Verständnis der Ordnung der Gesamtwirklichkeit zu einem mehr dynamischen und evolutiven Verständnis (Nr. 5) „
Es ist aber auch fest zu halten, dass GS weder Darwins Theorie noch irgendeine andere Evolutionstheorie direkt anerkennt, sondern sie stellt lediglich fest, dass eine positive Dynamik der Entwicklung der Schöpfung nicht im Widerspruch zum Schöpfer-Gott steht.
Die Problematik des Begriffs „Evolution“ liegt für mich in der beharrlichen Identifikation und Gleichsetzung dieses Wortes mit Darwins „Evolutionstheorie“. Darwins Theorie ist unter keinen Umständen die einzige mögliche Erklärung für einen „dynamischen und evolutiven“ Entwicklungsprozess der Menschheit.
Pius XII. hat in ‘Humani generis’ einen messerscharfen Unterschied zwischen der Evolution der humane Spezis und die Erschaffung des Menschen samt seiner unsterblichen Seele – welches nur durch die direkte Intervention Gottes geschehen kann – gemacht (vgl. HG IV.) Ich denke, dass wir Gott als Ziel, als Omega Punkt, dieser (von ihm gewollten) evolutionären Entwicklung sehen müssen.
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#23   DDL   13:23:41 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Galen
Je lauter Sie Ihre Verschwörungsphantasien hinausplärren, desto deutlicher wird es, dass man (noch) unkritische Kinder solchem Geschwurbel nicht auch noch in Form einer weltanschaulich extrem einseitigen Schule aussetzen darf. Die Kleinen sind schon gestraft genug, wenn die Eltern so drauf sind, aber lassen wir ihnen wenigstens die Möglichkeit, sich durch Abgleich mit der wirklichen Welt ein eigenes Urteil zu bilden.
Sie hätten’s natürlich am liebsten von der Wiege bis zu Bahre katholisch, um am besten erst gar keinen anderen Gedanken aufkommen zu lassen. Das aber wäre geistige Verkrüppelung, sonst gar nichts. Versucht haben das ja schon manche, und praktisch nie waren die Motive dabei lauter. Wer Recht hat, braucht die Andermeinung nicht zu fürchten.
Nichts gegen die RKK, aber man sollte sich doch vorzugsweise bewusst und aus eigenen Gründen für sie entscheiden, und nicht, weil einem irgendwelche scheuklappenbewehrten Pseudopädagogen alles andere als die eigene, vemeintliche „Wahrheit“ vorenthalten und den großen Bannfluch mit Schwertern und Brillianten über den Rest der – ach, so satanischen! – Welt gesprochen haben.
Leute wie Sie sind doch ein wandelndes Mahnmal dafür, dass wir derlei „Schulen“ nicht dulden dürfen: Das wären doch Kaderschmieden für zukünftige Menschenverächter, Produktionsstätten halbseitig gelähmter Charaktere ohne eigenen Willen.
Sowas braucht kein Mensch und erst recht nicht die Gesellschaft.
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#22   Babylon †   13:22:36 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Lieber Graf,
es nützt nichts, die Kinder und Jugendlichen fernab der Lebenswirklichkeit in einer „heilen“ Scheinwelt zu erziehen.
Irgendwann sind die erwachsen und dann kommt der dicke Hammer.
Die Gesamtschule halte ich für absolut wegweisend. Erziehung zu freier Persönlichkeit, sozialem Miteinander und Solidarität, Chancengleichheit für alle.
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#21   vita   13:18:51 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Graf von Galen
Lieber Graf, ich kenne sehr viele Staatsdiener die nicht zur 68er Generation gehören. Was auch immer das in Ihren Augen auch heißen mag.
Niemand nimmt den Eltern das Recht, ihre Kinder ihren Wertevorstellungen gemäß zu erziehen.
Ich gehöre nicht zu den 68ern (bin zu jung). Bin konservativ und katholisch. Das heißt ich habe auch etwas gegen die Sexualmoral dieser Gesellschaft. Aber ich werde mit meinen Kindern darüber reden. Ihnen Argumente geben und sie in Liebe zur echten Liebe, die sich Mann und Frau in der Ehe schenken erziehen. Dabei schätze ich meine eigene Fähigkeit zu lieben und zu erziehen so gut ein, dass ich auf Schulausschluss für sie verzichten kann.
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#20   Graf von Galen   12:56:24 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wider die Verführung der Jugend, @ Vita
Und stattdessen dem Staat bzw. dem arbeitsscheuen
68’er- Gesindel erlauben, die Kinder zu verderben ?
Hierzu ein klares „Nein“.
Wer seine Kinder auf eine sozialistische Gesamtschule
schicken will, der kann dies ja tun.
Aber den Katholiken verwehren zu wollen, die eigenen
Kinder in Glaube, Wahrheit und Reinheit zu erziehen, ist
an Boshaftigkeit kaum zu überbieten.
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#19   Babylon †   12:55:31 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Schützt „unsere“ Kinder vor Fanatikern!
Danke, liebes NRW!
Diese Typen sind doch genau so obskur wie irgendwelche Fundi-Moslems, die ihre Kinder vom Sport-, Schwimm- und Sexualkundeunterricht befreien lassen wollen.
Fundis sind doch religionsübergreifend alle gleich: Körperfeindlichkeit, Unterdrückung der Sexualität. Die Jugendlichen zu gestörten Spastis machen.
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#18   Karl Murx   12:49:00 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Wer sagt denn, daß die Kinder den Eltern gehören?
Niemand, erst recht nicht diejenigen, die sich gegen den Massenmord an Kindern wehren, sei es im Mutterleib, sei der moralische Mord an den Gewissen der Kinder durch Mißbrauch und Unzucht.
Aber den Eltern kommt aus der Schöpfungsordnung das Recht und die Pflicht zu, für die Kinder zu sorgen.
Apropos, als die mexikanische Regierung Anfang der 30er Jahre linke Lehrer in die Berge zu den Indianern schickte, um den dortigen Schulkindern zur Unzucht anzuhalten, schnitten die Eltern den Lehrern Nasen, Lippen und Ohren ab. So sieht die Wahrung des Elternrechtes aus, notfalls auch gegen den Staat, der heute nichts anderes ist, als die institutionaliserte Revolution. Die Revolution kann von uns keinen Gehorsam erwarten. Jeder, der stolz auf seine Kinder ist und sie liebt, kann diese Indios verstehen.
Viva Christo Rey!
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#17   Athanasius   12:47:47 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Tridentinus
1. Ich bin auch gegen viktorianischen Moralismus, der ja heute nur Neugierde nach Prostitution, Sex in allen Arten, aufrufen würde. Da sind wir uns einig, aber nicht, daß man das einer einfachen katholischen Institution wie dem der SJM vorwirft! Woher behaupten Sie dass die SJM viktorianisch sei?
2. Ich denke ‘Karl Murx’ nimmt Bezug auf die Bundesländer und ihre Offiziale. In Malta hat man bekanntlich auch trotz britischer Herrschaft immer katholisches Sexualunterricht bewahrt, auch heute noch. Nicht umsonst, stellt Malta sich als eines der wenigen Ländern konsequent gegen die Legalisierung etwa des Mordes an Ungeborenen (‘Abtreibung’) und die Verwendung von Stammzellen aus Embryonen.
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#16   Tridentinus   12:44:27 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Murx, Athanasius II
AthanasiusII: Das ist kein Angriff, sondern nur der Hinweis, Extreme nicht mit entgegengesetzten Extremen zu beantworten bzw. einzelne Aspekte der Moral zu isolieren und zu stark zu akzentuieren.
Murx: Auf wen oder was nehmen Ihre Eintragungen bezug?
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#15   vita   12:38:32 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Kinder gehören den Eltern ?
Menschen können keinem anderen Menschen „gehören“. Ich muss leider tagtäglich miterleben, wie Eltern ihre Kinder seelischen, geistigen und körperlichen Schaden zufügen. Der Staat muss da eingreifen ! Was für eine Alternative gibt es wohl dazu ?
Ach ja richtig. Aishe gehört ihrem Vater und ihren Brüdern. Wenn sie nicht tut, wird man das Eigentum Aishe einfach ENTSORGEN ! Einfach gell…
:-(
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#14   Karl Murx   12:25:21 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Viel zu viel Niveau für diesen Typen
In dem „Sektenstaat“ Malta hätten die Leute diese Schwuchtel in sein Auto gezerrt und dann ab über die Kaimauer damit.
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#13   AthanasiusII   12:23:46 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Tridentinus
Beispielsweise der „Freundeskreis Maria Goretti“ tut dies. Die SJM ebenfalls?
Nun greift man auch aus dem eigenen Tradi-Lager an, Tridentinus? Warum tun Sie das?
Ist katholische Sexuallehre „prüderie“, was das auch sein mag? Man darf ganz gut die Sachen beim Namen nennen, das tut man heute in den Medien und der agnostischen Aussenwelt ja auch, aber dennoch soll und muss man vor Gefahren warnen. Man kann ja nicht – in gutem Gewissen – die heutige Sexualmethoden der Bundesländer verwenden. Diese sind unverantwortet und setzen aktiv zur Jugendsexualität, inkl. frequente Geschlechtsausübung, an. Ich weiß etwa, daß in Deutschland „Tips“ an Schüler gegeben wurde für das Abitur oder für Examina (12. Klasse), daß man zur Entspannung „Mit Freund oder Freundin zuerst ein wenig Sexen sollte“. Das zeigt schon, wie tief man drin steckt. Und wie satanisch-dumm man ist.
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#12   Athanasius   12:19:10 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@@@rhi
Das stimmt, aber das geht um die Gesundheit der Kinder. Die Gesundheit der Kinder fordert aber nicht, daß sie mit sexualem Schwachsinn aus dem Büro der Krypto-Marxisten NRWs indoktriniert werden. Eltern haben bis zum 18. Lebensjahr Recht auf freies Unterricht für Ihre Kinder. Nicht auf Mißhandlung.
Es ist aber ein Einbruch gegen die bürgerliche Freiheit, daß man Eltern verweigert Kinder in eine römisch-katholische Schule zu schicken wo ohne weiteres einfach den Katholizismus und katholisches auf Enthaltsamkeit orientiertes Sexualunterricht gelehrt wird. Ich glaube nicht Helmut Kohl, Konrad Adenauer, Blaise Pascal, Charles de Gaulle, Pius XI., Otto von Habsburg, Franz-Josef Strauß, Kurt Waldheim, Prof. Dr. Msgr. Lemaître, Reichskanzler Brüning u.a. wurden von einer Sekte isoliert, indoktriniert und weltfremd gehalten von ihren „traditionalistisch“ römischkatholischen (oft jesuitischen) Erziehungsinstitutionen oder dadurch geschädigt. Das doch zu behaupten ist reinster Sowjetpropaganda, oder Gedanke der Mai 68er, dieser verdummten Generation, die in Deutschland das humboldtsche Bildungsideal und den hohen Stand der wissenschaftlichen Ausbildung vernichtet haben.
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#11   Karl Murx   12:17:16 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Mach dich vom Acker, du Depp!
Die Kinder werden immer noch in der Familie geboren und gehören nicht dem Staat. Und die Last haben die Eltern auch. Welche Rechte solltest du an unseren Kindern, der du nicht zu unserer Gesellschaft gehörst.
Leute wie du bringen es bald noch dahin, daß wir bald mit anderen Bandagen gegen einander antreten werden. Wart’s nur ab. Und sei es, daß die Moslems ohne Probleme in diesem Land mit dir fertig werden, wenn sie erst einmal die Mehrheit haben sollten. Ich höre dich jetzt schon winseln.
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#10   Tridentinus   12:17:09 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Viktorianische
Prüderie ist nicht katholisch. In der Jugenderziehung sollte man sich nicht so stark auf die geschlechtliche Sphäre fixieren. Auch in der Beichtpraxis und Moraltheologie gab es hier allerdings erst seit dem 19. Jahrhundert in verschiedener Hinsicht Einseitigkeiten. Einen 50iger-Jahre-Status sollte man nicht perpetuieren. Beispielsweise der „Freundeskreis Maria Goretti“ tut dies. Die SJM ebenfalls?
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#9   rhi   12:06:09 | Mittwoch, 26. Juli 2006
An den ehrwürdigen Doktor:
Wieso sollten Kinder quasi das Eigentum der Elten sein und diese alles mit ihren Kindern anstellen dürfen, was ihnen einfällt? Kinder sind eigenständige Individuen, die auch ein Recht darauf haben, von der Allgemeinheit vor bestimmten Dingen geschützt und unterrichtet zu werden.
Wahrscheinlich würde es ja hier auch niemand gutheißen (oder irre ich mich??), wenn irgendwelchen Sektenmitglieder Kinder haben und die dann mit völlig weltfremdem Schwachsinn indoktrinieren, der den Kinder noch lange Zeit schadet.
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#8   Agiafortuni   11:51:04 | Mittwoch, 26. Juli 2006
rhi: über jedem Zweifel erhaben
woher nimmt sich der Staat das Recht, ohne vertretbaren Grund, in die Kompetenz der Eltern einzugreifen
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#7   rhi   11:37:40 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Präpotenz
Sich einerseits aufs Grundgesetz berufen (siehe diverse Artikel über das „Homo-Konkubinat“), andererseits auf alle rechtsstaatlich-demokratischen Prinzipien verzichten und Kinder in Privatschulen mit irgendwelchen weltfremden Dogmen vergiften wollen, und sich dann auch noch über den Staat beschweren, der das zu Recht verhindern will – das nenne ich Präpotenz.
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#6   Athanasius   11:26:35 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Rechtsstaat
Deutschland scheint kein Rechtsstaat mehr zu sein. Das zeigt sich hier deutlich. Man verurteilt religiöse Ansichten, und will allen Schulen anstatt wissenschaftliches Wissen und Research Sexualverdrehung aufzwingen. Es zeigt sich wohl, daß man in Deutschland kein Recht auf konfessionelles Unterricht mehr hat, solange man den neo-marxistischen und linksliberalen Ideologen der Schulbehörden der Bundesländern nicht zustimmt in ihrem Wahn. Die Erzwingung der angeblichen Evolutionslehre, die nur eine Theorie ist, kommt mir äussert DDR-ähnlich vor. Hat man in Westdeutschland in den 1950er die katholischen Schulen auch die Öffnung verweigert, weil man damals wie heute zu ‘Humani generis’ (1950) steht? Daß ein Verwaltungsgericht über ausländische Strömungen mit den Worten „Fundamentalismus“ spricht, wo damit im Englischen etwas ganz anderes als im Deutschen gemeint wird (nämlich [usa] Calvinistischen Pietismus anstatt [de] religiösen gewalttätigen Extremismus), zeigt wohl, wie tief alle Ideologen der Mai 1968er Generation noch in allen Institutionen stecken.
Ich wünsche der SJM viel Glück, Segen und Geduld! Die römisch-katholische Kirche wird aber am Ende siegen, vor allem im Münsterland, das doch Selige wie von Galen und Anna Katharina Emmerick hervorgebracht hat. Deus solus!
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#5   ExBochumer †   11:14:16 | Mittwoch, 26. Juli 2006
kreuz.net
gehört nicht zu den Medien. Ein anonymes „Team“ gibt zum überwiegenden Teil aller „Meldungen“ keine Quellen an, läßt Politiker mit äußerst zweifelhaftem Ruf Kommentare abgeben usw.
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#4   Maledica   11:01:25 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Sex Sex Sex
@Markus-Antonius
Den Katholiken geht es ja gerade nicht nur um Sex, sondern die sexualisierte Gesellschaft denkt bei fast ALLEM und JEDEM ziemlich häufig an Sex und dies auf primitivste Art. Entweder Sie sind völlig naiv oder verblendet, wenn Sie dies nicht sehen, lauschen Sie einfach mal den Gesprächen in der heutigen Gesellschaft.
Witze drehen sich häufig nur um das eine. Und wenn mal wieder eine dreckige Lache auftaucht, dann können Sie sicher sein, da hat wieder einer einen Witz gemacht, der tief unter der Gürtellinie war!!!
So geht es den Modernisten bei der bösen bösen Kirche nur um Sex, denn alle linken Forderungen drehen sich nur um das Eine: Freie wilde „Liebe“, hauptsache es macht Spaß- Gott darf da ja nicht reinreden!
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#3   Peterchen   10:37:28 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Fortschritt
Endlich eine katholische Schule, die nicht deutsch-katholisch sondern römisch-katholisch unterrichtet möchte.
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#2   Markus-Antonius †   10:19:04 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Typisch
Da wird von den Nöten eines kirchlichen Hauses berichtet, und mehr als die Hälfte des Artikels beschäftigt sich mit dem Sexualkundeunterricht. Sex scheint bei Kreuz-net wirklich eine Droge zu sein, auf der sich die Katholiban mit Eifer stürzen.
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#1   Graf von Galen   10:18:45 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland
Deutschland ist eben keine Demokratie im vollen Sinne
mehr. Die Grundrechte werden immer mehr ausgehöhlt.
Der Staat greift in totalitäer Anmaßung nach den Kindern
und um diese im Sinne der antichristlichen,
antideutschen 68’er zu indoktrinieren.
Diese sind selber oft schwul oder haben ihren Nachwuchs
abgetrieben oder verhütet und vergreifen sich nun
an den Kindern der traditionellen Katholiken, um den
Fortbestand Ihrer verderblichen, destruktiven Ideologie
und Poltik zu sichern. Dies hat schon etwas satanisches.
Es wäre besser für diese Leute, mit einem Mühlstein
um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt zu
werden.
Um so wichtiger sind Medien wie Kreuz.net, die diese
Mißstände aufgreifen und beim Namen nennen.
Es muß Ziel sein, die kulturelle Hegemonie der 68’er
aufzubrechen und so den wahren Werten wieder zum
Druchbruch zu verhelfen und damit die Jugend vor
der Verführung zu bewahren.
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