Die ökumenische Bewegung tritt gegenwärtig in eine neue Phase: die Ökumene im eigenen Haus. Sie ist bei den Orthodoxen dringend notwendig.
(kreuz.net) Ende April diesen Jahres sandte der für Großbritannien und Irland zuständige russisch-orthodoxe
Bischof Basil Osborne einen Brief an seinen obersten Chef, Patriarch Alexij II. von Moskau und ganz Rußland.
Darin teilte er dem Patriarchen mit, daß er sich von der Jurisdiktion Moskaus losgesagt und dem Patriarchat
von Konstantinopel zugewandt habe.
Bis zu diesem Zeitpunkt war Bischof Osborne Administrator der sogenannten
Diözese von Sourozh. Es handelt sich dabei um die russisch-orthodoxe Diözese in Großbritannien und
Irland.
Die Diözese wurde nach einem nicht mehr existierenden Bischofssitz auf der Halbinsel Krim in
der gegenwärtigen Ukraine benannt.
Die britisch-irische Diözese von Sourozh war 1962 von Metropolit
Anthony Bloom († 2003) gegründet worden.
Nach dessen Tod wurde Bischof Osborne als Administrator eingesetzt.
Osborne ist ein in Ägypten geborener US-Amerikaner, der vor vierzig Jahren nach Großbritannien kam.
Sein Abfall von Moskau blieb nicht ungestraft. Bereits im Mai suspendierte Alexij II. den Bischof. An
seiner Stelle wurde Erzbischof Innokentij Wasiljew von Korsun als Übergangsadministrator eingesetzt.
Als Diözese von Korsun wird der Jurisdiktionsbereich der Moskauer Patriarchates in Westeuropa bezeichnet.
Bischof Osborne verließ seinen Platz nicht in Minne, sondern forderte seine Priester und Diakone auf,
es ihm gleichzutun. Dem Aufruf folgten bisher neun der 34 russisch-orthodoxen Pfarreien in Großbritannien.
Sie schlossen sich dem ‘Patriarchalen Exarchat orthodoxer Pfarreien der russischen Tradition in Westeuropa’
an. Dessen Zentrum befindet sich in Paris. Das Exarchat – Verwaltungsbereich – steht unter der Jurisdiktion
des Patriarchen von Konstantinopel.
Die Unruhen bei den Russisch-Orthodoxen in Großbritannien kamen
nicht überraschend.
Schon seit langem stand die Diözese von Sourozh im Ruf, eine anglikanische Form
der Orthodoxie zu pflegen.
Die Diözese, in der viele konvertierte englische Anglikaner beheimatet sind,
hat sich in den Jahren des Eisernen Vorhanges sehr eigenständig entwickelt.
In ihr herrschen etwas liberalere
Sitten als im Moskauer Patriarchat. Auch gibt es kleinere liturgische Abweichungen.
Durch den Zuzug russisch-sprechender
orthodoxer Gläubigen, die sich mit vereinzelten Sonderbräuchen in der Diözese nicht abfinden wollten,
kam es teilweise zu Spannungen.
Der Abgang von Bischof Osborne kam somit nicht ganz unterwartet.
Wie
es scheint, wurde er vom Heiligen Synod des Patriarchates von Konstantinopel in Istanbul mit offenen Armen
empfangen.
Bischof Osborne wurde am 8. Juni ohne die kanonisch notwendigen Entlassungsschreiben in die
neue Jurisdiktion aufgenommen und ohne daß die Russen benachrichtigt worden wären.
Wenige Tage später
protestierte der Heilige Synod von Moskau dagegen und forderte Bischof Osborne auf, sich bei einem Treffen
vom 17. Juli in Moskau zu erklären.
Doch Osborne schlug die Einladung in den Wind. Er befindet sich
nicht mehr in Großbritannien, sondern ist inzwischen Bischof von Amphipolis in Griechenland.
Am vergangenen
Montag richtete sich auch Erzbischof Innokentij – der neue Administrator von Sourozh – in einem Hirtenbrief
an die dortigen Gläubigen.
Darin erklärt der Erzbischof, daß Bischof Basil Osborne aufgrund der Entscheidung
des Moskauer Heiligen Synod immer noch zur Russischen Kirche gehöre. Er sei aber suspendiert.
Innokentij
ruft alle Gläubigen – unbeschadet ihrer Nationalität und ihres kulturellen Hintergrundes – zur kirchlichen
Einheit auf.
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11 Lesermeinungen
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Ein jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt! Wie könnt ihr Katholiken verlangen,dass das ganze Christentum
nach eurer Pfeife tanzt.Also ich kann auch die russisch orthodoxe Kirche verstehen,wenn sie an dieser
Annäherung an die römische Kirche nicht mitmacht. Ihr beruft euch auf das Wort von Christus an Petrus“Auf
diesen Fels will ich meine Kirche bauen!„Damit ist der Berg Zion gemeint und nicht der vatikanische Hügel.„Es
werden Hügel weichen müssen,aber mein Wort nicht!“ Galater Kapitel 2 Als aber Kephas nach Antiochia
kam, widerstand ich ihm ins Angesicht,denn es war Grund zur Klage gegen ihn.Denn bevor einige von Jakobus
kamen, aß er mit den Heiden;als sie aber kamen,zog er sich zurück und sonderte sich ab,weil er die aus
dem Judentum fürchtete.(Petrus beging auch Fehler wie jeder Mensch.)Wisst ihr Katholiken überhaupt ob
Petrus einer Meinung mit euch ist? Dan 7,11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete,
und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde. Dan 7,20 und
über die zehn Hörner auf seinem Haupt(Offenbarung Kapitel 17) und über das andere Horn, das hervorbrach,vor
dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die
Hörner, die neben ihm waren. Mit dem Tier ist nicht das heidnische römische Reich gemeint,wie es die
Katholiken verstehen und die Weisen dieser Welt,sondern das vierte letzte Tier ist damit gemeint.Lest:Daniel
7,8/7,11/7,20/7,21/8,8/8,9/8,12/8,21/Sacharia 2,4=Babylonier
Orthodoxie in England Was hat Lehmann mit der russisch-othodoxen Kirche in England zu tuen? Daß jemand
in der Orthodoxie schon einmal die Jurusdiktion wechselt ist nicht ganz außergewöhnlich. Daß ein solcher
Wechsel seine Gründe hat, versteht sich von selbst. Also, bitte keine Aufgregung, insbesonderer nicht
die Ökumene bemühen!
Carneval Lehmensch Wie kann man Lehmensch überhaupt ernst nehmen! Die Heiden nehmen die Kirche in Mainz
nicht ernst, da alles erlaubt ist, blos nicht katholisch sein. Als Manager hat er völlig versagt, denn
er hat sein Unternehmen völlig abgewirtschaftet und in den Konkurs getrieben, doch weiterhin werden immense
Summen ausgegeben, um noch intakte katholische Kirchen in geistlose Konzilsbunker umzuwandeln. Als Hirte
hat er noch jämmerlicher versagt. Als Showmaster ist er auch schlecht, denn bei der griesgrämigen Fratze
schauen selbst die Protestanten in ihrer Schicksalhaftigkeit erlöster!!! Ich finde es beschämend und
für einen Christenmenschen unwürdig wie abschätzig sie immer wieder von Kardinal Lehmann reden. Schade.
es ist immerwieder erschreckend wie hier einige ihre persönliche ungfehlbarkeit zelebrieren … so nach
dem motto, wer ein guter hirtre ist, entscheide immer noch ich! aber, ubi petrus ibi ecclesia! alles andere
ist schismatisch (fratres pii jedenfalls) oder häretisch!
finde ich nicht… Lehmann ist als Seelenhirte und Kirchenfürst eine Flasche, ohne Charisma, ohne Ausstrahlung.
Ein guter Verwalter, mag er sein. Das braucht die katholische Kirche auch im deutschsprachigen Raum, wird
sie doch zusehends zur Insolvenzmasse. Zwar respektiere ich das Bischofsamt von Lehmann, aber menschlich
halte ich nicht viel davon. Um es ketzerisch auszudrücken, bei der Berufung Lehmanns hat der hl. Geist
wohl gepennt…
Der Felsen Petri Ach wie gut, daß wir das einigende Band des Glaubens haben und den Felsen Petri der
darüber wacht und keine Nationalkirchen (außer natürlich die Deutschkatholische Kirche welche durch
den Oberguru Lehmensch stets auf Konfrontation zu Rom ist)