Kinderschlachtung
Für ihn ist Leben Tod
Seit den 70er Jahren spielt er in München das Lied vom Tod. Jetzt zwitschern ihm Lebensretter dazwischen. Der Todbringer kann dagegen nichts tun.
(kreuz.net, München) Akut abtreibungs- gefährdeten Müttern darf auf Münchens Straßen unmittelbar vor Kinderschlachthöfen Hilfe angeboten werden.

Das entschied das Münchner Landgericht am Dienstag.

Das Gericht wies eine Klage des Münchener Kinderabtreibers Friedrich Stapf zurück. Dieser versuchte, die sogenannte Gehsteigberatung vor seinem privaten Kinderschlachthof loszuwerden.

Seit dem Jahr 2000 bieten ehrenamtliche Mitarbeiter der deutschen Lebensrechtsorganisation ‘Lebenszentrum München – Helfer für Gottes Kostbare Kinder Deutschland’ Müttern vor Stapfs Tötungsinstitut Hilfe an.

Die Lebensrechtler retteten mit ihrer Gehsteigberatungen bislang mehr als 300 Kinder vor dem sicheren Tod durch Abtreiber Stapf.

Der Abtreiber betrachtet das Überleben von 300 Menschen – etwa 15 Schulklassen – als Schädigung seiner Einkünfte. Darum wollte er vor Gericht durchsetzen, daß die Hilfe in letzter Minute verboten wird.

Bei Zuwiderhandlung wollte er den Lebensrettern ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro anhängen.

Kinderabtreiber Stapf verleumdete die Gehsteigberatung vor seinem Todesunternehmen als „massiven Eingriff in das Arzt-Patienten-Verhältnis“.

Abtreibungswillige Mütter kämen bei ihm nach den Gesprächen oft verärgert, verwirrt oder weinend an. Manche wollten sich keinen weiteren Termin geben lassen, um nicht noch einmal an den Gehsteigberatern vorbei zu müssen.

Doch Todbringer Stapf steht mit dieser Darstellung einsam auf weiter Flur.

Vor Gericht erklärten Zeugen, daß die Beratung freundlich und respektvoll angeboten werde. In den Gesprächen würden keine negativen Worte über den Kindertöter fallen.

Diese Aussage bestätigte auch eine Polizeistreife in zivil, welche die Lebensretter wegen Stapfs Beschwerden zwei Wochen lang sporadisch und versteckt beobachtete.

Der Richter erklärte, daß er in der Gehsteigberatung keine substantielle Beeinträchtigung des „Geschäftsbetriebs der Abtreibungsklinik“ sehe.

Es handle sich auch nicht um einen „vorsätzlichen Eingriff in das Arzt-Patienten-Verhältnis“.

Die schriftliche Begründung für die Abweisung der Klage wird frühestens in einem Monat vorliegen. Kindertöter Stapf will Berufung einlegen.

Der Anwalt des ‘Lebenszentrums’, bezeichnete das Urteil gegenüber der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’ als einen „bedeutsamen Teilerfolg für den Lebensschutz in Deutschland“.

Kindertöter Friedrich Stapf betreibt die größte Abtreibungsanstalt Deutschlands, in der jährlich rund 4.000 Deutsche ihr Leben lassen müssen. Mit seinem blutigen und brutalen Geschäft erwirtschaftet er jährlich einen Umsatz im Millionenbereich.

In seinem Kinderschlachthof wurden seit Mitte der siebziger Jahre über 100.000 Kinder vernichtet.

1998 erstritt sich Stapf vor dem Bundesverfassungsgericht die Erlaubnis, mehr als 25 Prozent seiner Einkünfte aus dem Geschäft mit illegalen aber straffrei durchgeführten vorgeburtlichen Kindsmorden zu erzielen.

Der Freistaat Bayern versuchte damals vergeblich, das wirtschaftliche Interesse an Kinderabtreibungen einzudämmen.

Abtreiber Stapf wurde auch gesehen, wie er versuchte, eine Lebensrechtlerin (25) vor seiner Tötungsstation mit dem Auto anzufahren.
      
164 Lesermeinungen
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#164   Pünktchen   20:51:18 | Donnerstag, 3. August 2006
„Das Selbstbestimmungsrecht der Frau
.
werte ich sehr hoch. Die kann allein entscheiden, ob sie ein Gespräch führen will oder nicht!“
Richter Nikolaus Stackmann scharf an den Kläger und Haupterwerbsfötentöter Stapf im Prozeß vor dem
Münchener Landgericht I.
Weiter Infos hier www.merkur.de/…in_letz.14283.0.html?&no_cache=1
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#163   nachdenken   20:55:23 | Mittwoch, 2. August 2006
Guten Abend
Hallo.
Ich habe durch Zufall dieses Forum gefunden und die Beiträge teilweise genau gelesen, teilweise überflogen.
Folgendes möchte ich anmerken:
– Zunächst: Ich schreibe bewusst nicht, ob ich einer Glaubensrichtung und welchem Geschlecht ich angehöre, um einfach eine „neutrale Stimmung“ zu erzeugen. Denn das, was ich teilweise gelesen habe, fand ich erschrecken (vor allem der gegenseitige Hass/die Diskussionsunfähigkeit und die Wortwahl).
-Zum Thema: Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich. Das hängt weniger nur vom Glauben ab. Jeder Staat kann auf Dauer nur dann existieren, wenn jeder für sein Handeln die Verantwortung übernimmt (der Sinn/die Berechtigung, dass es z. B. ein StGB gibt).
-Es ist inzwischen wissenschaftlich nicht mehr strittig, dass Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzellen beginnt. Die Konsequenzen für sich muss jeder selbst tragen und verantworten.
-Für jedes Leben sind immer beide „Erzeuger“ verantwortlich – weder die Frau alleine, noch der Mann alleine,
-Meine persönliche Sichtweise: Ich kann keine Kinder bekommen, hätte sehr gerne welche und appelliere deshalb an alle, die sich mit dem Gedanken an eine Abtreibung befassen: Es gibt sehr viele staatliche -und von Organisationen betreute uneigennützige- Hilfsangebote (mental, finanziell, Aufbauen einer Perspetkive…) Bitte nutzen Sie diese. Eine Abtreibung ist endgültig mit allen psychischen und physichen Problemem – lebenslang. Bedenken Sie das bitte…
Grüße an Alle
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#162   Hódmezövásárhelykutasipuszta:   16:51:55 | Mittwoch, 2. August 2006
Abtreiber Stapf läßt sich von der Münchener Abendzeitung als Mobbing-Opfer bedauern
Er behauptet: die „Patientinnen kommen nach den Gesprächen auf der Straße oft weinend, verwirrt und wütend in die Klinik…Die werden richtiggehend schickaniert und wollen sich anschließend keinen weiteren Termin mehr geben lassen“ :'( Die Ordnungsbehörden, die über Wochen in Zivil das Ganze beobachtet haben, können dies jedoch nicht bestätigen!
Der Richter kauft es ihm auch nicht ab!
Aus dem SPIEGEL von 1998 / 35:
Medizin studierte Stapf zunächst nur, um vom Wehrdienst zurückgestellt zu werden. Er hat nie promoviert, die Facharztausbildung zum Gynäkologen in Wiesbaden brach er nach zwei Jahren ab…
Fünf Jahre arbeitete er als Notarzt, 1980 eröffnete er mit einem Kollegen in Wiesbaden seine erste gutgehende Abtreibungspraxis. Zwei Jahre später landete er für ein paar Wochen im Gefängnis wegen des Konsums von Kokain. Ein Drogendealer hatte ihn verpfiffen.
Als er herauskam, hatte die Bank sämtliche Kredite gekündigt. Stapf saß auf zwei Millionen Mark Schulden, die zum Teil durch den Verkauf der Praxis getilgt wurden…
Vier Jahre lebte er als Hausmann und Vater in Wiesbaden, nach weiteren fünf Jahren hatte er sich durch die Mitarbeit in einer gynäkolog. Praxis im hess. Langen finanziell saniert…
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelte gegen ihn wg. Mordverdachts: Der Arzt sollte in den siebziger Jahren vier unheilbar an Krebs erkrankten Frauen die Todesspritze gegeben haben.(Spiegel 1998 / Nr. 35)
@Toussaint: schwache Performance, die Sie hier zeigen!
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#161   Pünktchen   15:48:55 | Mittwoch, 2. August 2006
M. Corvisier
Die Frage, wie jemand mit eigenen Schuldgefühlen umgeht, der sich selbst zum „absolutum“ erklärt, ist nicht uninteressant. Daß jemand z.B. im Kampf gegen Abtreibungsgegner eigene Schuldgefühle wg. von ihm selbst veranlaßter Abtreibungen eigener oder fremder Kinder „verarbeitet“, ist ja nicht neu! Wenn solch ein Diskussionsgegner, trotz leidlicher Intelligenz, die Grenze zur Absurdität und zur öffentlichen Selbstdemontage bereitwillig überschreitet, legt sich tatsächlich der Verdacht nahe, daß er schon Selbstbestrafungstendenzen zeigt, wie Sie richtig analysiert haben, Herr Corvisier. (Was immer nun die Gründe für die hier beobachteten Verhaltensauffälligkeiten sein mögen…: ) Tatsächlich sollte so jemand professionelle therapeutische Hilfsangebote in Anspruch nehmen, statt die Diskussionen hier von den Sachthemen immer auf seine Person zu lenken!
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#160   Bernardin †   15:31:00 | Mittwoch, 2. August 2006
Corvisier
Woher nehmen SIE eigentlich die Berechtigung, einen solchen Unsinn zu schreiben? SIE wollen über andere Menschen urteilen, sie verurteilen!
Wie war das mit dem Brett, sorry mit dem Balken im Auge?
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#159   Maurice Corvisier   15:28:33 | Mittwoch, 2. August 2006
Ich halte eigentlich sogar dafür,
daß die Abtreibungsfrage mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hinter Toussaints psychischen Problemen (Selbstbestrafung usw.) steckt. In welcher Weise auch immer: die Verbiegung seiner Persönlichkeitsstruktur und die dadurch hervorgerufenen, deshalb nämlich vorhersehbaren Verhaltensweisen sprechen deutlich dafür.
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#158   Pünktchen   15:06:42 | Mittwoch, 2. August 2006
Köstlich!
.
Dies war nun – wie auf Bestellung – eine weitere Probe der DDLschen Hilflosigkeit, die immer in Beschimpfungen des Argumentationsgegners enden! (Heute gab es u.a.: „Rotzlöffel“, „offene Hose“, „so nicht – Kleiner!“, „Waschlappen“ … !!! Ist er nicht irgendwie rührend in seiner Hilflosigkeit? :-D )
Für alle, die hier neu einsteigen: Die „Fangfrage“, an die sich DDL nicht heranwagt, lautet:
Akzeptiere ich fremdes menschliches Leben als Grenze für eigenes Handeln oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes menschliches Leben.
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#157   deusexmachina   14:56:19 | Mittwoch, 2. August 2006
Eines noch @Pünktchen
1. sind Diskussionen mit Ihnen vollkommen zwecklos, da Sie Gelesenes nicht verarbeiten, sondern verdrehen. Was Sie da behaupten, dass ich ich gesagt hätte, habe ich so nie gesagt. Sie drehen es sich lediglich so, auf dass Sie sich möglichst larmoyant echauffieren können.
2. sehe ich keine Veranlassung dazu, jemandem, der argumentativ so armselig daherkommt, dass er sich ohne Verdrehungen, glatte Lügen und ständigen Spekulationen über und ad hominems zur Person zu helfen weiß, Antworten auf unverschämt vorgetragene Fangfragen zu geben.
3. bin ich Ihren Affentanz, den Sie hier im fröhlichen Verbund mit anderen, deren Primäraugenmerk nicht auf Sachthemen, sondern auf die (versuchte, dummerweise nicht gelungene) Erledigung des Gegenübers mit allen, auch illegitimen, Mitteln, gerichtet ist, langsam leid. Was Sie hier vorexerzieren, ist virtuelle Onanie, und ich habe wenig Lust, mich da von Ihnen beferkeln zu lassen.
Merkwürdigerweise führe ich hier mit Leuten, die ein Mindestmaß sowohl an Intellekt als auch an Anstand haben, durchaus interessante Gespräche. Mit Ihnen – nicht im Traum, denn Sie sind lediglich an der Absonderung Ihres Schwulstes interessiert und daran, sich dafür auch noch als Helden feiern zu lassen. Wer anderer Meinung ist als Sie, der wird von Ihnen zugekippt mit allem Dreck, den sie sich gerade aus der Nase ziehen können, mit freundlicher Assistenz der hiesigen Lichtgestalten.
Sie, Pünktchen, sind ein Waschlappen, zu feige zum ernsthaften Disput. Cheerio!
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#156   Pünktchen   14:33:42 | Mittwoch, 2. August 2006
Wir sind Zeuge geworden für die beispiellose Selbstdemontage des Lesers DDL, der keine Gründe da-
für geben kann, warum er menschliches Leben nicht prinzipiell zu achten gewillt ist, sondern dieses vielmehr von (s)einem beliebigen Gutdünken abhängig macht. Als Konsequenz aus seiner Aussage, er selbst sei für sich das „absolutum“ und „die einzige unbedingte Voraussetzung seines Handelns“ mag dies sogar schlüssig erscheinen, denn die Welt des DDL dreht sich nun mal nur um DDL, was bei Programmierern eine häufige berufsbedingte Wahrnehmungsverzerrung ist. Es fragt sich jedoch, warum er überhaupt an Diskussionen teilnimmt, wenn für ihn gilt, daß fremdes Leben in ihm als Handelnden eine Grenze haben dürfe, während noch immer opinio communis ist,daß Handeln von der Achtung vor menschlichem Leben begrenzt wird. Bei diesen Diskussionen hat er sich tatsächlich so oft rote Ohren eingehandelt, daß man sich wundern muß, wieso er davon nicht genug bekommen kann. Die Meinung von Herrn Corvisier, daß DDL (Dominique Toussaint) einer unbewußten Selbstbestrafungstendenz erliegt, halte ich nicht mehr für ganz abwegig, so aussichtslos unterbelichtet und dümmlich, wie sich die Auslassungen von DDL hier lesen und so hilflos, wie seine Pöbeleien daherkommen. Was er hier abgeliefert hat, disqualifiziert ihn als ernstzunehmenden Diskussionspartner in der Abtreibungsfrage so lange, bis er für die von ihm hier vorgetragenen Positionen Gründe nennt oder ihren reinen Willkürcharakter eingesteht.
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#155   Maurice Corvisier   12:37:57 | Mittwoch, 2. August 2006
Keine Träne.
Das einzige, das mich stört, ist das Wort „vorerst“.
Nun, es wird nicht lange dauern, dann steht er wieder vor der Tür.
Garantiert.
Als ob nichts gewesen sei.
Ansonsten: schwacher, sehr schwacher Vorerst-Abgang.
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#154   DDL   12:24:58 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jawohl!
So, mein vorerst letztes Posting in diesem Thread, der ja doch nur wieder der üblichen Bande zum substanzlosen Schlammcatchen dient:
Nein, ich bin nicht Herr Becker. Von all dem Dummsinn, den Moritz so über mich ablässt, ist so ziemlich das einzig richtige der Name (den scheint er ja zu lieben).
M.W. ist übrigens auch Magnus Becker (alias „antiHomoLobby hier bei kreuz.net) nicht pädophil. Er ist zwar ein berüchtigter Hochstapler und hat sich bereits häufig als ein Mensch äußerst zweifelhaften Charakters mit einem Hang zu niederträchtigen Methoden gezeigt, aber Pädophilie gehört scheinbar nicht zu seinen Eigenschaften. Ein ausgeprägtes Interesse an jungen Mädchen, nun gut. Vorpubertäre? Soweit ich weiß, nicht. Und über weitere Dinge, die man „sexuelle Perversionen“ nennen könnte, weiß ich bei ihm nichts, und selbst, wenn er solche hätte, würden sie mich nicht interessieren, sofern er nicht deswegen vorbestraft wäre.
Vielleicht wollen Sie sich dieses Desinteresse für anderer Leute Intimleben auch aneignen?
@Moritz
Offenbar haben Sie mit „Koks“ weitaus mehr Erfahrung als ich. Und das in Ihrem Alter, ts…
So, viel Spaß noch beim Rumlästern. Wird Euch ohne mich aber eh’ zu öde werden ;O)
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#153   Maurice Corvisier   12:14:51 | Mittwoch, 2. August 2006
also, für mich ist ganz
eindeutig, daß Toussaint heute wieder auf Koks ist. Niemand im Normalzustand würde so reagieren. Nun – jeder ruiniert sich, wie er kann.
Was Toussaint anbetrifft, so lege ich mich fest auf alles, was ich vorhergesagt habe. Daß auch zwanghafte Handlungsweisen Alternativen aufweisen können, liegt in der Natur der Sache und widerspricht in nichts den Gegebenheiten.
Schließlich erleben wir Toussaint hier schon lange genug. Wieder ein feines Wortspiel: lange genug.
Eine Entschuldigung seitens Toussaint für seine Pöbeleien ist nicht nötig. Er ist aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur nicht verantwortlich.
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#152   Jawohl!   12:12:42 | Mittwoch, 2. August 2006
Fragen über Fragen… Harharhar…
?:) Wieso, sind Sie nicht der Herr Becker? Wenn nicht, bitte ich natürlich um Verzeihung für die Verwechslung.
Freilich ändert das nichts daran, dass Sie hier in sämtlichen Ihren Beiträgen nichts als heiße Luft produziert haben.
Herr Becker, der Philosoph: :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D ^-^
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#151   DDL   12:08:38 | Mittwoch, 2. August 2006
@Lästerbande :O)
@Jawohl
Aha. 3 Fragen:
a) Sie meinen vermutlich „Kindesmissbrauch“, oder? „Pädophile Handlungen“, das kann alles mögliche sein.
b) Was hat irgendwas mit Pädophilie mit mir zu tun?
c) Wie wollen Sie so etwas jemandem anhängen können, den Sie gar nicht kennen?
a) ist mir etwas nebulös, aber das ich die Antworten zu b) und c) ja kenne, Sie aber nihctsdestotrotz herumtröten… schenken Sie’s sich. Ich bin an weiterem Blödsinn dieser Art nicht wirklich interessiert.
@Moritz
Neben jemandem wie Ihnen wirkt man sogar arrogant, wenn man den Mund hält und zu Boden schaut. Sie wissen doch: Null ist größer als minus 6.
Übrigens putzig, Ihre bemühten Versuche, irgendein Geschwätz als „Prognose“ auszugeben: Gestern „prognostizierten“ Sie ja auch, dass ich umgehend antworten würde „noch während ich das schreibe“ ODER dass ich „beredt schweigen“ würde. Ganz großes Kino, Moritz. Ich mache dann ‘mal die Wettervorhersage á la Moritz: „Morgen wird die Sonne scheinen. Oder nicht. Aber auf jeden Fall hab’ ich’s vorhergesagt!“. Was immer passiert, Sie feiern sich, als ob Sie in irgendwas Recht hätten, und sei es noch so offenkundig, dass Sie Müll erzählt haben (hat Ihnen ja bereits – sehr zu recht – den Ehrentitel „Lästersack“ eingetragen… was ich etwas unfair gegenüber den armen Säcken finde).
Man muss ganz schön wenig zu sagen haben, wenn man sich auf so billige Scharaden einlässt, meinen Sie nicht? Und da dachte ich immer, mit dem Alter würde man weiser…
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#150   Pünktchen   12:01:38 | Mittwoch, 2. August 2006
Das arme DDL-Subjekt windet sich …
.
DDL: so muss die „Frage selbst“ wohl einstweilen unbeantwortet bleiben.
Darüber kann ich nur noch müde Lächeln :-S !
Daß man nicht als „Subjekt“ ansprechen dürfe, wer gerade in seinem Subjektstatus seine höchste Würde erblickt und diesen auch zum „absoluten“ Ausgangspunkt seiner bescheidenen Denke erhebt, kann ich auf sich beruhen lassen. Die Probleme, die DDL hat mit einer Frage, die er nicht beantworten kann/will, sind offensichtlich! Die Frage lautet:
Akzeptiere ich menschliches Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze menschlichen Lebens.
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#149   Maurice Corvisier   11:51:34 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Pünktchen
Typischer Argumentationsnotstand bei Toussaint. Und wieder seine arrogante Art, dann rumzupöbeln. Der Gipfel der Frechheit ist es aber, sich aus dem Argumentationsnotstand freischlagen zu wollen, indem man jemanden, der gar nicht beleidigt hat, wegen angeblicher Beleidigung zu einer Entschuldigung aufzufordern.
Und dann der Tonfall, die Wortwahl – abstoßend arrogant.
Das ist Toussaints typisches Verhaltensmuster. Er zeigt damit, welch’ armseliger Blender er ist.
Seine auffällige Persönlichkeitsstruktur wird ihn weiterhin zwingen, immer wieder hier aufzutauchen und seine unsinnigen Aussagen zu verbreiten. Selbst wenn er die Diskussion mit Ihnen abbricht: er wird weiterhin zwanghaft andere Teilnehmer aggressiv angehen, zu gewissen Themen aggressiv Stellung nehmen.
Sein vermuteter Schuldkomplex läßt ihm gar keine andere Wahl, als sich hier immer und immer wieder seine (unbewußt?) gewollte Ab- bzw. Bestrafung abzuholen.
Da er ganz offensichtlich verhaltensauffällig ist, ist auch keine wirklich argumentative Auseinandersetzung mit ihm möglich. Er sucht (unbewußt?) nichts weiter als seine Strafe.
Wetten, daß er spätestens morgen wieder da ist, als sei nichts geschehen? Spätestens. Ich setze meine Altersrente.
Beste Grüße
M.C.
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#148   Jawohl!   11:49:12 | Mittwoch, 2. August 2006
Unglaublich – er schäme sich!
Bis jetzt sind pädophile Handlungen bei uns allemal kriminell und justiziabel. Freilich arbeitet die Homo-Lobby à la DöDeL kräftig daran, dies zu ändern. Wahrscheinlich wird denen leider auch hier eine Entkriminalisierung gelingen.
Zu DöDeLs Versuchen, den Philosophen zu spielen: :-D :-D :-D
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#147   Pünktchen   11:45:15 | Mittwoch, 2. August 2006
Lieber VirO,
.
aber auch „eine Philosophie, die von sich selbst ausgeht und in sich selbst das Endziel erblickt“ wird von mir als Subjekt angenommen oder verworfen. Damit will ich sagen, daß ich um die höchst subjektive Erkenntnisbemühung nicht herumkomme, indem ich etwa irgendetwas willkürlich (und nicht „begründet“)for granted nehme.
Im Bereich des Ethischen betrete ich ein Feld, in dem m.E. Erkennen zugleich „An-erkennen“ bedeutet. Wenn Sie so wollen, handelt es sich hier um die notwendig „metaphysische“ Verwurzelung der Ethik, die auch Kant klar gesehen hat, der ja von einer „Metaphysik der Sitten“ spricht.
Den Ausgangspunkt des Subjekts habe ich argumentativ nur eingenommen, um DDL vorzuführen, wohin er gelangt, wenn er entweder: eine „moralische Vernunft“ (Kant) als über-individuellen und verbindlichen Ausgangspunkt, den ich qua factum als vernünftiges Wesen in mir auffinde, zum Ausgangspunkt nehme oder mein willkürliches und interessegeleitetes Dafürhalten („Nutzen“, „Kosten“) und letzteres gar als Urteil über das Lebensrecht anderer menschlicher Wesen.
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#146   DDL   11:24:18 | Mittwoch, 2. August 2006
@Pünktchen
Ach soooooo… ja, wenn Sie *so* fragen… klingt ja wieder ganz anders! :O)
Schade nur, dass Sie wieder in Ihren Gossenjargon zurückfallen – so muss die „Frage selbst“ wohl einstweilen unbeantwortet bleiben. Aber vielleicht lernen Sie ja die Grundbegriffe menschlicher Kommunikation noch’mal, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Allerdings hätte ich diesmal gern eine Entschuldigung für Ihre Frechheiten. Sie brauchen nicht zu glauben, ich ließe mir beliebig lange von irgendwelchen Rüpeln auf der Nase herumtanzen.
Also, Pünktchen, wie heißt das, wenn man etwas möchte? Und wenn man sich daneben benommen hat?
@Aloah
Nun geben Sie doch einfach zu, dass Sie von Logik und Mathematik nicht viel verstehen, ist doch kein Beinbruch. Ich z.B. habe keine Ahnung von Musik, man kann ja nicht alles wissen.
„Tu ich das?“
Ja, tun Sie. Mit Ihrem Vokabular könnte man ein Wörterbuch für Hilfshalbstarke füllen.
In unserem kleinen Dialog verwechseln Sie „absolut“ mit „exakt“. Das ist nicht dasselbe. Und übrigens: Ja, 2+2 ist tatsächlich EXAKT (oder, schief, aber in Ihren Worten: „absolut“) gleich 3.999…
„Ja was jetzt „Falsch“, oder gibt es doch Regeln? Typisch „Ja, aber…,“ Methode.“
Korrekt. Ja, aber. Es gibt Regeln, aber nahezu keine ist „absolut“. Das war, was ich eingangs bereits mit „Alles ist relativ“ sagte.
In Sachen „Test“: Aloah, ich kenne meine Pappenheimer mittelweile SEHR genau. Ich ahne schon beim Schreiben, WAS sie mir im Mund rumzudrehen versuchen werden. Pure Berechnung ;O)
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#145   virOblationis   11:21:59 | Mittwoch, 2. August 2006
Liebes Pünktchen!
Ist es nicht inkonsequent, die Erkenntnis auf das eigene Subjekt zu gründen, das Handeln (das ja ein Erkennen des andern voraussetzt) jedoch nicht? Stringenter erschiene mir eine Philosophie, die von sich selbst ausgeht und in sich selbst das Endziel erblickt. In diesem Sinne schrieb ich: Wenn einer sich selbst zum Ausgangspunkt der Philosophie macht, wie weit ist er dann noch von einer Selbstvergötzung entfernt?
Dem, denke ich, entspricht auch die gegenwärtige Entwicklung, deren Ethik sich um Kant kaum mehr schert, sondern dem Einzelnen auf Kosten seines Nächsten immer mehr Rechte zubilligen will. Dies zeigt sich besonders schlimm in der Abtreibungsfrage.
Natürlich kann man vom eigenen Selbst auf gleichwertige andere schließen, aber das Eis ist dünn, auf dem man sich dann bewegt: Man kann sich ja gewiß eigentlich nur des eigenen Selbst sein, denn wie sollte ich mich in einen anderen so hineinversetzen, daß ich mich seiner vergewissere? Dies ist unmöglich. Erkenntnistheoretisch vom eigenen Subjekt auszugehen, moralisch jedoch nicht, dies bleibt in meinen Augen „ein Ritt über den Bodensee“.
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#144   Pünktchen   11:05:11 | Mittwoch, 2. August 2006
DDL stellt die Frage und beantwortet sie nicht
Das eine mag die Person sein, die eine Frage stellt. Das andere aber ist die Frage selbst:
Akzeptiere ich fremdes menschliches Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für menschliches Leben.
Wie also lautet die Antwort? DDL bleibt sie schuldig!
…Ihre persönliche Sichtweise, die Sie nichts kostet…
Sie äußern damit die Vermutung, daß ich kinderlos sei, Eltern aber ihre Kinder aus „Kostengründen“ abtreiben dürften?
Von einer „persönlichen Sichtweise“ mag jemand reden, der sich als „absolutum“ versteht und damit jede Sichtweise als rein willkürlich und subjektiv. In diesem Falle vetrete ich aber die Auffassung, die das BVfG als Grundlage seiner Sicht auf die fundamentalen Rechte der Person nach dem Grundgesetz vertritt. Das Recht auf Leben nach Art. 2 GG schließt demnach das ungeborene Leben für die volle Dauer der Schwangerschaft ein. Abtreibung sei daher, auch wenn es straffrei bliebe, ein „Unrecht“.
Daß diese „persönliche Sichtweise“ auch die begründete des Aufklärungsphilosophen Immanuel Kant ist, wird ein DDL-Subjekt nicht weiter verunsichern! (Von den Kirchen gar nicht zu reden!) DDL behandelt Philosophie und Weltanschauungsfragen doch längst als seinen Gemischtwarenladen. Wer sich selbst als „absolutum“ definiert, den müssen auch Begründungszwänge nicht beunruhigen. Er selber ist sich ja in seiner Grundlosigkeit Grund aller Entscheidungen und Urteile: nach dem Maßstab des eigenen Nutzens („Kosten“) und willkürlichen Dafürhaltens
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#143   Aloah   11:02:39 | Mittwoch, 2. August 2006
DDL Kurzer Einschub: Kannst du nicht lesen?
Dein letztes Posting an Pünktchen zeigt nur deine Verwirrtheit auf! Armer Tropf.
Zur Sachgrundlage „Alles ist relativ“ komme ich später.
>>DDL: Und wieso müssen Sie ständig herumflegeln?<<
Tu ich das?
Kaum, weil mir ein Kleingeist-krämerisches-subjektchen dauernd erklärt, dass 2+2=3,quatsch^-500 ist, hier scheint deine Tickfrequenz gestört zu sein.
1. Beispiel von DDL:
Aloah:
„Es gibt fundamentale Regeln für die Wahrheitsfindung. Und die so erhaltenen Ergebnisse sind absolut!“
DDL:
Falsch. Zwar gibt es in der Tat Regeln, nach denen Aussagen „wahr“ oder „falsch“ sind (als Programmierer kennt man seine Boolsche Algebra ja), aber der Wahrheitsgrad hängt von den Regeln ab.
Ja was jetzt „Falsch“, oder gibt es doch Regeln? Typisch „Ja, aber…,“ Methode.
2. Beispiel von DDL’s Kurzschlussrhetorik an @Pünktchen:
DDL:

Der werte Diskussionspartner, der sich an despektierlicher Anrede ergötzt und sich dann wundert, wenn man ihn im Regen stehen lässt, hat zielgenau justament DIE Lesart davon verwendet, die ich explizit NICHT gemeint hatte (das war übrigens ein Experiment – ich wollte ‘mal sehen, ob er sich tatsächlich die Blöße gibt, obwohl jeder nachlesen kann, dass er’s verdreht).
Nach seinem Crash an die Wand, wird jetzt alles als: „ätschi bäh, war nur ein Test“ hingestellt.
Trillerchen pfei…, andere Leute können auch lesen. Gönn’ dir eine Pause.
Du bist und wirst hier nicht der Möchtegernstar.
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#142   DDL   10:30:21 | Mittwoch, 2. August 2006
@Pünktchen
Da Sie ausnahmsweise auf Ihre Spezialanrede „Subjekt“ verzichtet haben, hier eine Antwort auf diese Ihre Frage an mich:
akzeptiere ich fremdes menschliches Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes menschliches Leben?
Tja, Pünktchen, offenkundig tun Sie das ausweislich Ihres praktisch nicht vorhandenen Respekts (ich meine gar nicht nur Ihre flegeligen Anreden, sondern erinnere mich da der diversen Lügen, die Sie über mich verbreitet haben, weil Sie sich – irrig – davon billige Argumentationsvorteile versprachen) vor anderen Menschen nicht.
Hinzu kommt, dass Sie nimmermüde Ihre persönliche Sichtweise, die Sie nichts kostet als ein paar wohlfeile Kommentarpostings hier, moralisch und rechts-verbindlich machen wollen für jene, für die das lebenslange Konsequenzen bedeutet, mit denen Sie bequemerweise nichts zu schaffen haben. Damit dürfte auch der Letzte kapiert haben, dass Sie sich über alle und jeden zu erheben gedenken, was Ihnen dankenswerterweise nicht geling (was wiederum Ihre Verkniffenheit erklärt).
Das alles wissen Sie allerdings besser als ich, insofern war die Frage, vor allem in der Form: „akzeptiere ich…?“ ziemlich überflüssig.
Frage damit geklärt?
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#141   Pünktchen   10:18:35 | Mittwoch, 2. August 2006
Jawohl DDL !
@jawohl!
Ihre Beschimpfungen tragen nichts zur Sache bei und liefern DDL einen billigen Vorwand, seine immer deutlicher werdende Ratlosigkeit in der Sachargumentation zu kaschieren. Freilich kann DDL nicht erwarten, hier noch mit Glacé-Handschuhen angefaßt zu werden. (Wie war das doch gleich: „Rotzlöffel“, „offene Hose“ usw. usf.!)
Es bleibt also die Frage an DDL bestehen:
akzeptiere ich fremdes menschliches Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes menschliches Leben?
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#140   DDL   10:09:05 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jawohl
Wenn Sie von „hier in Deutschland strafbar“ sprechen, meinen Sie, wie ich vermuten darf, die Strafbarkeit Ihrer verleumderischen Lügengeschichtchen?
Ansonsten wäre ich ja ‘mal gespannt zu erfahren, wie Sie, als eingebildeter Kenner der Materie, von all’ diesen schlimmen, furchtbaren und – vor allem – strafbaren „Perversionen“ wissen, merkwürdigerweise aber sonst niemand und vor allem nicht der Staatsanwalt? Rätsel über Rätsel… Sie werden sich doch nicht etwa mitschuldig machen, indem Sie Ihnen bekannte Straftaten nicht zur Anzeige bringen? Na sowas. Nun aber hopp, auf zur Polizei, worauf warten Sie?
Leute, Euch ist nichts zu billig, wenn Ihr Euch anders nicht zu helfen wisst. Aber die Tour kenne ich ja nun schon…
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#139   Pünktchen   09:56:25 | Mittwoch, 2. August 2006
VirOblationis hat richtig verstanden!
Sie sehen ganz richtig, lieber VirO, daß es zwei „Lesarten“ der Wende zum Subjekt gibt, die die neuzeitliche Philosophie vollzieht. Wer sich selbst als „absolutum“ bezeichnet und diesem Prädikat die Kennzeichnung gibt, er sei „sich selbst die einzinge unbedingte Voraussetzung seines Erkennens und Handelns“, der muß in der Tat darlegen können, welche Maßstäbe für sein Handeln in der Begenung mit anderem Leben gleicher Art er „aus sich selbst“ gewinnt und wie er diese Maßstäbe begründet und rechtfertigt. Anders gesagt: was ist das Maßstäbliche am Maßstab, wenn ich nur an mir selber und meinen „Bedürfnissen“ Maß nehme? Für Kant war dieser Maßstab das „factum der Vernunft“ und Kant hielt die Moral als aus der Vernunft begründbar. In diese „Begründung“ war jedoch eingeschlossen, daß fremdes menschliches Leben nicht nur Wert besitze, sondern „Würde“, dh. in seinem Sein unbedingt zu achten sei. Kant würdigt die Person als „Zweck an sich selbst“, die niemals zu einem „bloßen“ Mittel herabgewürdigt werden darf. Zur Abtreibung meint daher Kant:
„Denn da das Erzeugte eine Person ist, und es unmöglich ist, sich von der Erzeugung eines mit Freiheit begabten Wesens durch eine physische Operation einen Begriff zu machen: so ist es eine in praktischer Hinsicht ganz richtige und auch notwendige Idee, den Akt der Zeugung als einen solchen anzusehen, wodurch wir eine Person ohne ihre Einwilligung auf die Welt gesetzt und eigenmächtig in sie herübergebracht haben.“
(Rechtslehre § 28)
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#138   Jawohl!   09:52:26 | Mittwoch, 2. August 2006
DöDeL
Ich habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass DöDeL ein Arschloch ist mit einer langen Vorgeschichte sexueller Perversionen, die hier in Deutschland kriminell und justiziabel sind.
Sein Auftritt hier setzt seiner kranken Persönlichkeit (oder sollte ich sagen: Subjektivität) die Krone auf.
Gratuliere, DöDeL, du perverse Sau! ^-^
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#137   Maurice Corvisier   09:30:38 | Mittwoch, 2. August 2006
Pünktchen, Sie haben es
gelesen? Klar.
Auch das war vorhersagbar. Da wird gedreht, verdreht, geknetet, zerknetet, verwurstet, behauptet.
Nur keine eindeutige, klare Aussage im Sinne von logisch sauberer Argumentationskette. Gibt’s nicht! Stattdessen das Ausbreiten „intimster“ Kenntnisse dessen, was irgendeine angebliche Natur so eingerichtet hat, genaue Kenntnisse über die Weltläufte:
Toussaint ist nämlich der Berater des Herrgotts, und damit das nicht auffällt, verleugnet er ihn, und das ergibt dann die Neurosen (zugegeben, das war jetzt auch nicht sachlich, aber immer noch intelligenter als die offene Hose – einmal hat die Redaktion netterweise sogar gelöscht, als er mit mir allen Ernstes über die Länge eines gewissen männlichen Körperteils diskutieren wollte).
Im Ernst: er ist ein armer, psychisch schwer belasteter Kerl, möglicherweise unter einem schweren Schuldkomplex leidend und diesen durch sein zwanghaftes Verhalten kompensierend.
Mir tut er leid – ich möchte so nicht leben müssen.
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#136   DDL   09:19:22 | Mittwoch, 2. August 2006
@virOblationis – Bewusstes Falschvesrtehen?
Lassen Sie sich von Pünktchens Phrasendrescherei nicht verwirren – so war das mit dem „das eigene Ich als Absolutum“ nicht gemeint, wie ich auch schon im ersten, diesbezüglichen Posting gesagt hatte. Der werte Diskussionspartner, der sich an despektierlicher Anrede ergötzt und sich dann wundert, wenn man ihn im Regen stehen lässt, hat zielgenau justament DIE Lesart davon verwendet, die ich explizit NICHT gemeint hatte (das war übrigens ein Experiment – ich wollte ‘mal sehen, ob er sich tatsächlich die Blöße gibt, obwohl jeder nachlesen kann, dass er’s verdreht).
Mit „Selbstvergötzung“ hat das nichts zu tun. Die Natur sorgt von ganz alleine dafür, dass sich jeder Mensch, im wahrsten Sinn des Wortes, „selbst der Nächste“ ist, deswegen gibt’s auch keine religiösen Mahnungen, sich um sich selbst zu kümmern und sich selbst zu lieben, denn das tun wir ganz von allein. Nein, die Regeln und Gebote sind ja dazu da, uns daran zu erinnern, dass andere eben „auch noch da sind“.
Sie selbst sind sich „absolut“ schon alleine dadurch, dass Ihre Welt mit Ihnen beginnt und endet und als Abbild in Ihrem Kopf existiert. „Ihre“ Wahrheit, „Ihre“ Welt.
Aber was red’ ich – an sich ist das selbsterklärend. Wenn man natürlich mit aller Gewalt „Selbstvergötzung“ daraus stricken möchte: Bitte, viel Vergnügen. Es ist zwar Unfug, aber wenn Sie sich so daran freuen.
Tip: Wenn Sie echte Selbstvergötzung suchen, die finden Sie bei den Satanisten.
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#135   Maurice Corvisier   09:10:13 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Pünktchen
Sie sehen: diese Knallcharge ist vorhersagbar bis ins Détail. Ich habe das bei verschiedenen Themen mehrfach vorexerziert: es ist völlig einfach, Toussaint immer wieder gegen die Wand rennen zu lassen, weil er in Wirklichkeit auf grund seiner verschiedenen Neurosen, Psychosen usw. zwanghaft nur auf solche Weise handeln kann.
Nun sage mir niemand, ich sei böswillig ihm gegenüber. Mehrfach habe ich ihm geraten, sich helfen zu lassen. Irgendwann ist man auch dann für sich selbst verantwortlich, wenn man sich in solcher Zwangslage wie Toussaint befindet.
Wäre er nicht so auffällig aggressiv, so wäre der Umgang mit ihm auch leichter für alle, die mit ihm zu tun haben.
Wobei mir einfällt, daß er in einer seiner Wortmeldungen, die sich auf mich bezog, nicht nur Bischofsheim erwähnte, sondern auch Bielefeld, eine der – soviel ich weiß, durch den (wörtlich) Fall des dortigen Polizeipräsidenten – Drogenmetropolen dieses Landes. Ich hatte von Bielefeld nichts gesagt. Und auch wenn er da wieder eine seiner vorhersagbaren Reaktionen zeigt: ich habe eine liebe Bekannte in Bielefeld (Lange Wiese, falls ihm das was sagt). Die frage ich mal.
Nur, um das Toussaint-Bild abzurunden.
Ihnen, Pünktchen, einen schönen Tag!
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#134   Pünktchen   09:04:15 | Mittwoch, 2. August 2006
DDL argumentiert und das geht so: „Rotzlöffel“, „mit offener Hose“, „So nicht – Kleiner!“
.
DDL: Sie können mit einer Antwort rechnen, sobald Sie sich ‘mal besser benehmen als der Rotzlöffel, als welcher Sie sich hier präsentieren.
Ich rechne mit keiner brauchbaren Antwort mehr von Ihnen, DDL, denn Sie blieben die Antwort schon schuldig, als Sie mich ständig angesprochen hatten (s.u.!), obwohl ich Sie – und mit Bedacht! – als „Subjekt“ anredete! Jetzt, wo Ihnen diese Anrede als Ausrede dient, haben Sie sicher noch weniger eine Antwort auf meine Frage!
Den weiteren Widerspruch, daß Sie gerade im Subjekt-Begriff den Dreh- und Angelpunkt Ihres Denkens und Handelns, den höchsten Würdebegriff im Reich des Wirklichen sehen, selbst aber nicht angeredet werden wollen als „Subjekt“, werde ich Ihnen gerne auch noch häufiger vorhalten!
@VirOblationis: Sie haben vollkommen recht! Auf diese Gefahr der „Selbstvergötzung“ wollte ich DDL ja die ganze Zeit hinweisen mit der Anrede „Subjekt“! Der Durchbruch zum Wirklichen gelingt immer erst dann, wenn mir als Selbst-Sein fremdes Selbst-Sein so wirklich wird wie ich mir selbst bin. Das gelingt nie ganz! Der Solipsist aber objektiviert und verdinglicht das Wirkliche auch dort, wo ihm ein Selbst-Sein mit dem unterhintergehbaren Anspruch auf Leben und Würde begegnet.
Die Frage an DDL bleibt also offen:
akzeptiere ich fremdes Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes Leben ?
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#133   virOblationis   08:51:03 | Mittwoch, 2. August 2006
Selbstvergötzung
Zitat Pünktchen:
„…er betrachte sich selbst als „absolutum“ und „einzige unbedingte Voraussetzung seines Handelns“. Damit gedachte er wohl, die neuzeitliche Wende zum Subjekt als archimedischem Punkt allen Erkennens mitzuvollziehen, in seiner – nur angeblich „relativistischen“ – Version jedoch gerät dieser Subjektivismus zum Solipsismus eines Menschen, der seine subjektive Willkür zum Maßstab auch des Wirklichen und Normativen erhebt.“
Dies, denke ich, ist gar keine überraschende Kehre des Denkens, sondern hat eine gewisse Konsequenz. Wenn ich an Descartes denke, der auf sich selbst Bezug nimmt, um der alles relativierenden Skepsis zu entgehen, so frage ich mich: Wenn einer sich selbst zum Ausgangspunkt der Philosophie macht, wie weit ist er dann noch von einer Selbstvergötzung entfernt?
Man hat mit der Selbstvergewisserung (Ich denke, also bin ich o.ä.) scheinbar erkenntnistheoretisch sicheres Terrain betreten und kommt doch vom Regen der Skepsis in die Traufe der Selbstvergötzung. Dies wird auch der Grund dafür sein, daß St. Augustinus (Bekenntnisse VII) bei solcher Negation der Skepsis durch Selbstvergewisserung (Ich will, also bin ich) nicht stehenblieb, sondern sich danach wieder der nicht durch Skepsis beeinträchtigten, von ihr unabhängigen philosophisch-theologischen Betrachtung zuwandte.
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#132   DDL   08:34:53 | Mittwoch, 2. August 2006
@Pünktchen
Sie können mit einer Antwort rechnen, sobald Sie sich ‘mal besser benehmen als der Rotzlöffel, als welcher Sie sich hier präsentieren.
Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, Sie könnten sich hier aufführen wie mit offener Hose und dann auch noch herrisch Antworten auf Ihre Litaneien einfordern?
So nicht, Kleiner – und jetzt hab’ weiter Spaß damit, Dich selbst zum großen Sieger zu küren und Dir von Moritz auf die Schulter klopfen zu lassen. Wenn keiner mit einem reden will, ist „Das-letzte-Wort-haben“ kein Problem. ;O)
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#131   Pünktchen   08:25:54 | Mittwoch, 2. August 2006
DDL, das „Subjekt“ !
.
DDL offenbart sein argumentatives Scheitern in der Abtreibungsfrage, hat aber nicht das charakterliche Format dazu, dies auch einzugestehen! Maurice hatte also recht: DDL flieht in eine Beschimpfung, wo es ihm an Argumenten gebricht! Ich bin es inzwischen gewohnt, daß er immer dann (z.B. hier www.kreuz.net/article.3307.html!) sich dessen erinnert, daß ich ihn als „Subjekt“ anrede, wenn er – argumentativ in der Klemme – eine Generalausrede braucht dafür, daß er nichts mehr erwidern kann. Wie bedacht und passend die Anrede als „Subjekt“ ist, das hat DDL gerade in diesem thread jedoch bewiesen: er betrachte sich selbst als „absolutum“ und „einzige unbedingte Voraussetzung seines Handelns“. Damit gedachte er wohl, die neuzeitliche Wende zum Subjekt als archimedischem Punkt allen Erkennens mitzuvollziehen, in seiner – nur angeblich „relativistischen“ – Version jedoch gerät dieser Subjektivismus zum Solipsismus eines Menschen, der seine subjektive Willkür zum Maßstab auch des Wirklichen und Normativen erhebt.
Ich hatte ihn daher – in Bezug auf die Abtreibung – gefragt: akzeptiere ich fremdes Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes Leben? Diese Frage bleibt bestehen. Es mutet schon aberwitzig an, wenn jemand der Antwort ausweicht, weil er als „Subjekt“ angesprochen werde, der „philosophisch“/weltanschaulich gerade auf diesen Begriff alles aufzubauen versucht!
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#130   DDL   02:42:37 | Mittwoch, 2. August 2006
Übrigens, weil es so nett passt:
Ein Bild zum Thema idrewthis.org/2006/children.png (Der Typ mit den großen Ohrwascheln ist G.W.Bush)
Ach, übrigens, Pünktchen: So lange Sie sich nicht entblöden, Ihr Gegenüber als „Subjekt“ zu titulieren, so lange signalisieren Sie überdeutlich, dass es Ihnen nicht nur an der erforderlichen Reife und dem wünschenswerten Benimm mangelt, sondern tragen quasi ein in flammenden Lettern geschriebenes „Nehmt mich nicht ernst, ich will nur pöbeln!“ vor sich her. Verzichtbar.
@Moritz
Analog zu Ihrer Umdeutung von Pünktchens ad hominem gerichteter Polemik zu „Sachlichkeit“ darf ich Ihre unsinnige Zuerkennung eines „Schachmatt“ dann wohl als Hissen der weißen Flagge auffassen, ja? Man liegt, so als Faustregel, schon ganz gut, wenn man davon ausgeht, dass jeweils immer das Gegenteil der von Ihnen gemachten Aussagen zutrifft. Sie sind, wenn Sie so wollen, die inkarniertie Verneinung. „NOT TRUE“, logisch ausgedrückt.
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#129   deusexmachina   23:12:43 | Dienstag, 1. August 2006
@Aloah
„Für dich als kleinen Relativisten beide Ergebnisse.“
Wohl eher für mich als jemandem, dem Binärarithmetik vertraut ist: 0001 + 0001 = 0010.
„Es gibt fundamentale Regeln für die Wahrheitsfindung. Und die so erhaltenen Ergebnisse sind absolut!“
Falsch. Zwar gibt es in der Tat Regeln, nach denen Aussagen „wahr“ oder „falsch“ sind (als Programmierer kennt man seine Boolsche Algebra ja), aber der Wahrheitsgrad hängt von den Regeln ab. Und davon gibt es nicht nur eine Möglichkeit. Es gibt z.B. logische Verknüpfungen, von denen Sie noch nie gehört haben – und Sie können beliebig neue erfinden, mit den resultierenden, neuen Wahrheiten.
„2+2=4 ist absolut richtig“
Aha. Und wie wäre es mit „2+2=3.99999…“?
Aber: Meinen Sie nicht, das Wort „absolut“ ist hier redundant?
„So tolerante Haubentaucher können hier natürlich einwenden, dass es engstirnig sei, nicht auch 2+2=5 zuzulassen.“
Mein Schatz hat nicht umsonst ein T-Shirt mit der Aufschrift: „2+2=5 (for extremely large values of 2)“ *g*
Ich denke, sie haben mittlerweile komplett das Areal verlassen, auf dem der Begriff „absolut“ Sinn hat.
„Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT, dein Pech trillerchen-pfei…“
Nun, wenn das so ist, dann können Sie das ja problemlos (wie sagten Sie? „experimentell“?) beweisen?
„ES liegen doch… (bla)“
Anders ausgedrückt: Sie „beweisen“ Ihr metaphysisches Konstrukt, indem Sie eine Axiom behaupten.
Was genau soll das mit „Wahrheit“ zu tun haben?
Und wieso müssen Sie ständig herumflegeln?
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#128   Pünktchen   21:01:32 | Dienstag, 1. August 2006
bonjour
Ich fand es okay, daß Sie sich über die Heuchelei eines Richters Ott erregt zeigten! Warum lassen Sie aber nun die Informationen über den Abtreibungsarzt Stapf kalt? Kann es sein, daß Ihre Erregbarkeit weniger moralisch als praopagandistisch zu deuten ist?
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#127   Bonjour   20:09:01 | Dienstag, 1. August 2006
Hódmezövásárhelykutasipuszta:
war schon klar. Ist womöglich derselbe Schwachkopf, der den genialen legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért zu sabotieren versucht; dessen „Harte Nuss“ vom 8.7. unter dem Artikel „Participatio actuosa“ bleibt unerreicht!
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#126   Pünktchen   19:20:30 | Dienstag, 1. August 2006
Abtreiber Stapf – ein Heldenleben im Dienst
der Frauenrechte:
Leider liegt mit das SPIEGEL-Heft nicht vor, aus dem weiter unten zitiert wurde! Ich habe nun selbständig im Internet recherchiert und es ist wirklich haarsträubend, was da alles über den Haupterwerbs-Fötentöter Stapf in Erfahrung zu bringen ist: Titelanmaßung in Stuttgart, in München ist er zweimal vor dem Zulassungsausschuß der kassenärztl. Vereinigung abgelehnt worden wg. unzureichender medizin. Qualifikation, in Wiesbaden ruhte seine Approbation wg. diverser Probleme, in Stuttgart drohte ihm ein Strafverfahren, weil er für den Abbruch geworben hatte (starfbar nach § 219a StGB), vor der Stuttg. Ztg. bezichtigt er am 21 . Aug. 1992 der Beihilfe zu einer kriminellen Abtreibung; Drogenprobleme und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, und, und, und.
Wenn die Frauen vor der Fötentötungsfabrik die Schwangeren auch wg. des zweifelhaften Rufes des „Mediziners“ Stapf gewarnt hätten, wäre dies also nicht einmal wahrheitswidrig gewesen. Aber die Gehsteigberaterinnen beschränken sich dennoch darauf, Frauen in Not Alternativen zur Abtreibungen anzubieten und nahezulegen! Bravo! Hier nochmals das Spendenkonto des Münchener Lebenszentrums:
Liga-Bank München BLZ: 750 903 00 Konto-Nr.: 23 23 23 0 kostbare-kinder.de/Home.html
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#125   Sulpicius   18:04:27 | Dienstag, 1. August 2006
Daß dieser Herr Stapf…
… eine so kaputte Biographie hat, konnte man schon erahnen…
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#124   Maurice Corvisier   17:16:16 | Dienstag, 1. August 2006
an Pünktchen
Erhalten. Danke! – Sie wissen, wofür.
Abwarten. Spätestens morgen ist wieder ein neuer Tag. Das gehört zum Bild.
Trotzdem: bene dixisti!
Besten Gruß; Maurice.
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#123   legeslegmegszentségtelenitheteltenségeskedéseitekért   17:10:57 | Dienstag, 1. August 2006
Aber, aber, Hódmezövásárhelykutasipuszta,
wer hatte denn je behauptet, daß Hódmezövásárhelykutasipuszta mit Hódmezövásárhelykutasipuszta:identisch sei? Wenn Sie hier eine Verwechslungsgefahr sehen, dann bemühen Sie sich doch um einen entsprechend übersichtlichen Nickname!
Hódmezövásárhelykutasipuszta: hatte aus dem Spiegel zitiert, ohne weiteren Zusatz, wenn das richtig einschätze! Wieso ist das „unfundiert“ und „unsachlich“? Haben Sie was gegen den SPIEGEL als Informationsquelle?
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#122   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:58:42 | Dienstag, 1. August 2006
Klarstellung: Diese unsägliche Person hat nichts mit Hódmezövásárhelykutasipuszta zu tun!
Liebe Leute!
Ich möchte nur klarstellen: Hódmezövásárelykutasipuszta: www.kreuz.net/reader.1974.html hat nichts mit mir zu tun und ich distanziere mich von den Postings, die er schon von sich gegeben hat und auch proleptisch gleich vor jenen, die noch kommen werden.
Leider dürfte der User, der sich hier einen üblen Scherz erlaubt hat und meinen Namen geklaut hat, über durchaus gute Beziehungen zur Redaktion verfügen oder aus dieser Stammen, denn auf mehrmalige Intervention meinerseits erhielt ich keine Antworten, der Username wurde nicht gesperrt und meine Sperrung auf fünf Nachrichten, die mich oft daran hindert, mich von diesem Unsinn zu distanzieren, wurde weder aufgehoben noch begründet, obwohl ich dahingehend ebenfalls mehrmals schon angefragt habe.
Die unfundierten und unsachlichen Äußerungen dieser Person, die dem zierlichen Ortsnamen einfach ein Doppelpünktchen nachgestellt hat, könnten nie und nimmer von mir stammen!
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#121   Hódmezövásárhelykutasipuszta:   16:39:17 | Dienstag, 1. August 2006
Aus der Vergangenheit des Abtreibers Friedrich Stapf
Medizin studierte Stapf zunächst nur, um vom Wehrdienst zurückgestellt zu werden. Er hat nie promoviert, die Facharztausbildung zum Gynäkologen in Wiesbaden brach er nach zwei Jahren ab…
Fünf Jahre arbeitete er als Notarzt, 1980 eröffnete er mit einem Kollegen in Wiesbaden seine erste gutgehende Abtreibungspraxis. Zwei Jahre später landete er für ein paar Wochen im Gefängnis wegen des Konsums von Kokain. Ein Drogendealer hatte ihn verpfiffen.
Als er herauskam, hatte die Bank sämtliche Kredite gekündigt. Stapf saß auf zwei Millionen Mark Schulden, die zum Teil durch den Verkauf der Praxis getilgt wurden. Den Rest stotterte der ruinierte Mediziner in Raten ab.
Vier Jahre lebte er als Hausmann und Vater in Wiesbaden, nach weiteren fünf Jahren hatte er sich durch die Mitarbeit in einer gynäkolog. Praxis im hess. Langen finanziell saniert.
1991 eröffnete er mit Unterstützung des damaligen Stuttgarter Gesundheitsreferenten und Ersten Bürgermeisters Rolf Thieringer (CDU) eine private Abtreibungsambulanz in den Räumen der städt. Frauenklinik Berg. Thieringer begründete sein Votum für Stapf: „Ihre Kokaingeschichte sehe ich als Jugendsünde an, Stuttgart ist schließlich auch in der Drogenrehabilitation engagiert. Sie haben den Vertrag.“
… Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelte gegen ihn wg. Mordverdachts: Der Arzt sollte in den siebziger Jahren vier unheilbar an Krebs erkrankten Frauen die Todesspritze gegeben haben.(Spiegel 1998 / Nr. 35)
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#120   Pünktchen   13:40:01 | Dienstag, 1. August 2006
Maurice und das „absolutum“ DDL
Danke für Ihre Zustimmung, Maurice. Ihre Einschätzung ist zutreffend. Es wird für das DDL-Subjekt sehr, sehr eng: argumentativ nämlich:
Hatte es doch erklärt,
ich …bin ich mir selbst das einzige Absolutum…
das sich selbst als die
„einzige unbedingte Voraussetzung seines …Handelns“
verstehen will. Daß es sich damit als Grenze für das Lebensrecht anderer deklariert, statt das Lebensrecht eines jeden unbegrenzt zu respektieren, bleibt unwidersprochen stehen, ebenso wie der Hinweis, daß er keineswegs Relativist ist, sondern eher ein solipsistischer Amoralist, der sich selbst als einzige Quelle von Normen und Maßstäben, sowie sein willkürliches Dafürhalten als einzige nicht-relative Wahrheit verabsolutiert.
Mit dieser Auffassung steht das DDL-Subjekt jedenfalls sehr alleine da, denn es gibt ja vielleicht noch andere Subjekte, die ihr Dasein und Lebendürfen nicht einem DDL-Subjekt und seinen willkürlichen Definitionen und Urteilen verdanken wollen!
„Argumentativ“ eng wird es deswegen für das DDL-Subjekt, weil ja nun jeder Gesprächspartner weiß, daß auch sein Lebensrecht für DDL in DDL eine Willkürgrenze hat. Auch wenn sich DDL an die Gesetze hält, so handelt er im Grunde nicht aus Achtung vor dem Gesetz (z.B. einem solchen, das Leben schützt), sondern lediglich gesetzeskonform und aus individuellem Vorteilskalkül (Angst vor Strafe).
Welche diskutierbaren Maßstäbe für Lebendürfen und Nichtlebendürfen das DDL-Subjekt hat und mit wem es diese diskutieren will, bleibt spannend !
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#119   Maurice Corvisier   11:47:19 | Dienstag, 1. August 2006
Pünktchen:
Bravo! Schach und Matt.
Jetzt folgt seinerseits entweder beredtes Schweigen oder eine Schimpforgie – vielleicht schon, während ich dieses tippe.
Der Arme ist so berechenbar!
Ihnen aufrichtiger Dank.
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#118   Pünktchen   11:41:23 | Dienstag, 1. August 2006
Der Relativist: „Für ihn ist Leben Tod“
Mit jedem einfachen Aussagesatz erhebe ich einen Wahrheitsanspruch. Diskurse sind tatsächlich „Sprachspiele“, die zum Ziele haben, der Wahrheit zur Geltung zu verhelfen. Gäbe es prinzipiell keine Verifizierungsmöglichkeiten z.B. für Tatsachenbehauptungen („Heute, am so-uns-so-vielten um so-und-so-viel Uhr regnet es in München“!), dann würden auch die Sprachspiele nicht funktionieren können! Weil es jedoch so ist, daß wir uns idR einigen und verständigen können über die Wahrheit eines Satzes, hat es für unsere individuelle Orientierung in einer mit anderen geteilten Welt einen Sinn, sich über Faktisches, aber auch über die Sprache und über „Wahrheit“ zu unterhalten.
Der Wahrheitsrelativist hat mit dem Satz: „Alles ist relativ“ zumindest eine Aussage für nicht-relativ erklärt und befindet sich damit im Selbstwiderspruch. Der Werterelativist ist in der Klemme, daß er keine Geltungsabsprüche erheben kann.
Das Notwehrrecht als Grenze des Tötungsverbotes wurde von mir mehrfach eigens betont. Dem entspricht die medizinische Indikation im Abtreibungsrecht. Was das DDL-Subjekt aber bis heute nicht erklärt hat: wieso sich Frauen gegen wehrlose Föten in einer Notwehrsituation befänden, die es sogar rechtfertigt von einem erlaubten „Krieg“ www.kreuz.net/article.3307.html gegen die Ungeborenen zu sprechen. Das DDL-Subjekt war bis heute nicht in der Lage meine damalige www.kreuz.net/article.3307.html Frage zu beantworten, was für ein „Recht“ es geben könne, wehrlose menschliche Wesen zu töten, die auch niemandem einen Krieg erklärt haben!
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#117   Aloah   11:39:47 | Dienstag, 1. August 2006
Stimme aus Wien
Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT
>>Aloah – dafür müssten Sie schon Gründe nennen, wieso die Wahrheit der Hl Schrift auch außerhalb des Glaubens erkannt werden kann.
In Wirklichkeit gibt es sie nicht – sonst wäre die ganze Welt längst christlich.<<
Warum frägst du mich dann… wenn du dir selbst die Antwort gibst.
Danke für deine Mühe.
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#116   Stimme aus Wien   11:34:49 | Dienstag, 1. August 2006
Aloah
Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT
Aloah – dafür müssten Sie schon Gründe nennen, wieso die Wahrheit der Hl Schrift auch außerhalb des Glaubens erkannt werden kann.
In Wirklichkeit gibt es sie nicht – sonst wäre die ganze Welt längst christlich.
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#115   Maurice Corvisier   11:29:03 | Dienstag, 1. August 2006
Ja, Aloah,
es waren schöne Tage voller Harmonie und hochinteressanter Gespräche. Gestern sind wir aus Frankreich zurückgekommen und haben das dort nach langer Schwüle endlich eingetroffene kühlere Wetter gleich mitgebracht.
Meine Tochter war übrigens gestern in München – Zwischenstation auf dem Weg nach Süden. Deshalb hat der weißblaue Himmel Freudentränen vergossen.
Und unser Psycho guckt gerade nach den neuesten Problemstellungen in der Physik. Da er das aber auf wikipedia tut, findet er natürlich nix – weil da keine Fachleute schreiben, sondern Typen wie er.
Jetzt mache ich mir einen schönen Tag im köstlichen Rheinland (und lese eine Monatsschrift, die bei gewissen Leuten pawlowhaft einen Bellreflex auslösen würde) und grüße Dich ins wunderschöne München (Grüß’ Dich Gott, Du Land der Bayern, deutsche Erde, Heimatland…!) – ich mag’s sehr!
Tschöö! Moritz.
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#114   Aloah   11:19:59 | Dienstag, 1. August 2006
DDL der Rechenkünstler
>>1+1 = 2
1+1 = 10
Was davon ist „wahr“? Was MEINEN Sie? Hm?<<
Für dich als kleinen Relativisten beide Ergebnisse.
Wichtig ist hier allein das Ergebnis: Es gibt fundamentale Regeln für die Wahrheitsfindung. Und die so erhaltenen Ergebnisse sind absolut!
In der Mathematik gibt es keine „relativen“ Wahrheiten. 2+2=4 ist absolut richtig. So tolerante Haubentaucher können hier natürlich einwenden, dass es engstirnig sei, nicht auch 2+2=5 zuzulassen.
Doch hier kommt wieder die Intuition der Erfahrung aus der Welt zu Hilfe: Wenn man einmal sich auf die Zahlenschreibweise geeinigt hat ( was keine Logik, sondern nur Semantik in einer Sprache erfordert), so kann man zumindest experimentell beweisen, dass 2+2=4 ist, probiere es mal mit Äpfel du Pfeife? Nein besser du(…) ist sicher eine Vorlage der Tarski’schen Wahrheitsdefinition.
>>Und, um auf Ihr Lieblingsbuch zurückzukommen: Sie meinen also, weil ein paar Leute vor 2000 Jahren etwas erzählt und schließlich aufgeschriben hätten, wäre das die „Wahrheit“? Angenommen, das wäre alles nur ein Mythos gewesen, so wie das griechische Pantheon – meinen Sie, Ihr Glaube würde daraus „Wahrheit“ machen?<<
Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT, dein Pech trillerchen-pfei…
ES liegen doch apriorische Voraussetzungen vor, die nicht über Sinnenerfahrung gewonnen werden, sondern ihr vorausliegen, müssen sie „von oben“ gegeben sein, also ihren Ursprung in der Einfachheit und Notwendigkeit der göttlichen Wahrheit selbst haben.
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#113   deusexmachina   11:10:00 | Dienstag, 1. August 2006
@Pünktchen
Finde ich ja ausgesprochen fürsorglich, dass Sie mir eklären wollen, was ich so alles „muss“. Dumm nur, dass Sie irren. „Alles ist relativ“ zu einerm „Absolutum“ umzudeuten, zeugt schon von exzessiver Borniertheit – und in welcher Bedeutung ich meine Wenigkeit als „absolut“ begreife, hatte ich Ihnen auseinandergesetzt. Dass Sie es nicht begreifen wollen würden, war allerdings bereits vorher klar.
Übrigens ist auch für unsere Rechtsprechung das eigene Leben die Grenze, bis zu der anderes Leben unbedingt schützenswert ist – „Notwehr“ ist Ihnen ein begriff, denke ich? Soviel also dazu.
@Moritz
Falls Ihr Fremdwörterbuch versagt: Douglas R. Hofstaedter, „Gödel, Escher, Bach – Ein endlos geflochtenes Band“ befasst sich fast exklusiv mit Selbstreferenziellem. Ist allerdings „heavy stuff“ und setzt ein wenig mathematisches und eine Menge logisches Verständnis voraus. Aber Sie dürfen mir zwischendurch gerne einen Link zu den angeblichen „Fachkreisen“ geben, in denen die Relativitätstheorie „neuerdings umstritten“ wird *prust*.
Immer her damit :O)
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#112   Pünktchen   10:48:29 | Dienstag, 1. August 2006
Absolutistische Relativisten
DDL: Sicher gibt es auch ohne Absoluta Maßstäbe. Wie kommen Sie auf den absurden Gedanken, dem sei nicht so?
Wenn das DDL-Subjekt sich selber für sich selber als absolutum deklariert:
In der Tat bin ich mir selbst das einzige Absolutum… Wennn es eine unbedingte Voraussetzung meines Wahrnehmens und meines Handelns gibt, dann bin das zwangsläufig… ich, nicht wahr?
dann begegnet es anderen Subjekten so, daß diese für das DDL-Subjekt eine Grenze ihres Existenzrechtes im DDL-Subjekt und seinem individuellen Wohlwollen haben???
Sicher gibt es konventionelle und d.h. nicht-absolute Maßstäbe. In der Idee der Menschenrechte jedoch koinzidieren Aufklärung und Christentum dahingehend, daß es Maßstäbe für das Handeln geben muß, die nicht konventioneller Natur sind. Wenn die Aufklärung mit solcher Emphase diejenigen Rechte hochhebt, die der Mensch „von Natur“ besitze, dann will sie ja bestimmte Rechte als jeder möglichen Konvention vorausliegend deklarieren. Es handelt sich also um Rechte, die mit dem Menschsein als dieses ermöglichend und konstituierend gleichursprünglich gedacht sind! Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht auf Versammlungsfreiheit, Religions- und Gewissensfreiheit usw.usf.
Der „Relativist“ befindet sich tatsächlich in einem Selbstwiderspruch, weil er irgendetwas zum absolutum erklären muß: und sei es er selbst und seine willkürlichen Entscheidungen oder z.B. die „Wahrheit“, daß „alles relativ“ sei.
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#111   Aloah   10:45:53 | Dienstag, 1. August 2006
@Maurice Corvisier: Guten Morgen, Maurice.
Hoffe du hattest ein paar schöne Tage.
Gut, jetzt regnet es (endlich) hier in München auch. Zum Glück nicht als Wolkenbruch mit eventuellen Schäden, so dass der Boden es langsam aufnehmen kann.
Später mehr,
Gruß,
Aloah
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#110   Maurice Corvisier   10:39:01 | Dienstag, 1. August 2006
Du, Aloah,
unser durch den Fremdwörterduden viertelgebildetes Kerlchen hat noch nicht davon gehört, daß gerade diese Relativitätstheorie in Fachkreisen (im Unterschied zum Kerlchen bin ich aber nicht überall Super-Hobby-Fachmann, habe auch keine Minderwertigkeitskomplexe durch hohles – daher das Echo – Wortgerappel zu kompensieren) neuerdings ausgesprochen umstritten ist. Sagst Du es ihm?
Sag’ ihm dann auch gleich, daß seine Ansichten über das, was er „Liebe“ nennt, gar nicht umstritten sind – sondern günstigstenfalls als „spätpubertär“ eingestuft werden können. Das gehört zu seinem Krankheitsbild, ebenso wie das ständige Wühlen in Körperausscheidungen verschiedenster Art oder die zwanghafte Wiederholung von Worten wie „Geschwurb(s)el“, wenn ihm mal wieder die Luft ausgeht und die Ohren rot werden.
Grüß’ Dich!
Moritz.
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#109   deusexmachina   10:27:44 | Dienstag, 1. August 2006
@Aloah – Netter Versuch
Öhm, Aloah, ich bin nicht sicher, ob Sie das Phänomen des Selbstreferenziellen wirklich durchdrungen haben…
Also, erstens ‘mal ist „Alles ist relativ“ nicht von MIR, sondern von Einstein (auch schon ‘mal gehört, nehme ich an?). Zum zweiten macht der Satz eine Aussage über Verhältnisse von Dingen untereinander – EIN Ding kann ja schlecht relativ sein, nicht (relativ zu WAS denn)? Demgegenüber ist Ihr „Es gibt keine absoluten Wahrheiten“ eine Aussage über einzelne Aussagen, zu denen dummerweise auch Ihr Satz gehört. Genausogut hätten Sie schreiben können: „Dieser Satz ist nicht wahr“. Klassischer Knieschuss: „Alle Kreter lügen“ (does that ring a bell?).
Und, soso, Wahrheiten sind unabhängig von Meinungen?
Ach ja?
1+1 = 2
1+1 = 10
Was davon ist „wahr“? Was MEINEN Sie? Hm?
Und, um auf Ihr Lieblingsbuch zurückzukommen: Sie meinen also, weil ein paar Leute vor 2000 Jahren etwas erzählt und schließlich aufgeschriben hätten, wäre das die „Wahrheit“? Angenommen, das wäre alles nur ein Mythos gewesen, so wie das griechische Pantheon – meinen Sie, Ihr Glaube würde daraus „Wahrheit“ machen?
Ach, übrigens, bzgl. Ihrer kleinen Flegelei: Ceci n’est pas une pipe! – um es mit Magritte zu sagen ;O)
@Pünktchen
Sicher gibt es auch ohne Absoluta Maßstäbe. Wie kommen Sie auf den absurden Gedanken, dem sei nicht so?
@Moritz
Moin, Lästerbacke! Immer schön das Visier putzen, gell? Wird ja sonst schnell sehr eklig.
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#108   Pünktchen   10:02:15 | Dienstag, 1. August 2006
„Alles ist relativ“
Es hilft gar nichts: entweder man akzeptiert das menschliche Leben als absolute Grenze eigenen Handelns (im Sinne einer Unterlassung: „Du sollst nicht töten!“) oder man erhebt sich selber zum absolutum, das die Maßstäbe für das Lebensrecht anderer aus sich selber hervorholt.
DDL: Wennn es eine unbedingte Voraussetzung meines Wahrnehmens und meines Handelns gibt, dann bin das zwangsläufig… ich, nicht wahr
Erkenntnistheorie und Ethik „geschwurbelt“ (DDL- Lieblingswort?): Wenn man die transzendentalphilosophische Nichthintergehbarkeit des Ich und seiner Erkenntnisbedingungen auch akzeptiert, so heißt dies für das Ich doch keineswegs, daß es in dieser Welt ein einziges seiner Art sei (Solipsismus). Im Gegenteil: indem ich den anderen als Selbst-Sein, als ein Subjekt eigenen Erkennens und Handelns von meiner Art erkenne, vollziehe ich in diesem Akt des Erkennens gleichursprünglich ein An-Erkennen seiner nichthintergehbaren Ansprüche auf Sein und Leben.
DDL: …findet mein „persönliches Absolutum“ natürlich seine Grenzen in all den Absoluta anderer, derer Existenz ich mir ja bewusst bin. Also letztendlich doch wieder alles relativ…
Hier gilt die Entscheidung: akzeptiere ich fremdes Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich zur Grenze für fremdes Leben? Wenn ich Letzteres bejahe, dann ist in der Tat letztendlich alles relativ! Dann habe ich aber auch keinen Maßstab mehr, an dem ich Verbrecher und selbst Massenmörder verurteilen könnte …
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#107   Aloah   09:52:25 | Dienstag, 1. August 2006
DDL das Absolu…waaas, jetzt wär ich fast vom Stuhl gekippt.
>>…
„Wahrheit“ mag meinetwegen immer absolut sein, aber da haben wir zwei Probleme:<<
Ich absolut nicht!
>>a) kennt kein Mensch „die Wahrheit“ in toto, und da alles von allem beeinflusst wird, ist Wahrheit nur als Ganzes völlig wahr (außer in einem idealen, geschlossenen System, das es nicht gibt). <<
Absolut FALSCH!
Durch die Offenbarung Jesu Christi, ist die Eigenart des christlichen Glaubens in der Welt der Religionen, dass er behauptet, uns die Wahrheit über Gott, Welt und Mensch zu sagen und dass er beansprucht, die religio vera, die Religion der wahrheit zu sein. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. (Joh 14,6) ist der grundlegende Anspruch des christlichen Glaubens ausgedrückt.
>>b… „Wahrheit ist immer absolut“? „Fünf“ ist auch immer absolut, absolut fünf nämlich. Absolut WAS DENN, mein Lieber? Absolut blau? Absolut wahr (*scherz*)? Absolut nach Nusskuchen schmeckend? Ja, was denn nun?<<
In der Mathematik sicherlich du Pfeife, aber was ist wenn ich sage: „du bist schön“?
Hier KÖNNEN verschiedene semantische Bedeutungen vorliegen.
>>Übrigens: „Alles ist relativ“. Schon ‘mal gehört?<<
Ach herrje auch das noch.
Dieser Satz von dir ist das logische Äquivalent zu „Es gibt keine absoluten Wahrheiten“. Wenn der Satz stimmen würde dann wäre er ja (absolut) wahr und widerspricht sich selbst.
Wahrheiten sind unabhängig von Meinungen. Dass im Mt alle glaubten, die Erde sei eine Scheibe, hat die absolute Wahrheit, dass sie nämlich eine Kugel ist, nicht geändert.
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#106   Maurice Corvisier   09:40:40 | Dienstag, 1. August 2006
Guten Morgen, Pünktchen,
da haben Sie aber jemanden so richtig vorgeführt: er schimpft schon wieder herum und beleidigt, tut also das, was für ihn und seinesgleichen eine sachliche Diskussion ist. Sobald er argumentativ gestrandet ist, rastet er aus.
Alle über ihn erstellten Analysen bestätigt dieser Tropf in einem fort. Seinen Rote-Nasen-Tag hat er eben nur einmal im Jahr – seinen Rote-Ohren-Tag feiert er jeden Tag neu und intensiv auf kreuz.net – und wohl nicht nur hier.
Sie sind ihm haushoch überlegen, und ich finde es stark, wie sachlich Sie ihm gegenüber bleiben, selbst wenn er seinen Anfall kriegt.
Bravo! und:
beste Grüße von Maurice.
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#105   deusexmachina   09:34:14 | Dienstag, 1. August 2006
Tja, Pünktchen…
…da haben Sie doch in der Tat ausnahmsweise ‘mal etwas Richtiges gesagt. Versehentlich, nehme ich an.
In der Tat bin ich mir selbst das einzige Absolutum. Oh, nein, nicht, wie Sie das zu drehen versuchen, sondern rein praktisch: Wennn es eine unbedingte Voraussetzung meines Wahrnehmens und meines Handelns gibt, dann bin das zwangsläufig… ich, nicht wahr? Und „mein Universum“, also die Summe alles dessen, was ich wahrnehme, und alles dessen, was ich wenigstens theoretisch beeinflussen kann, endet mit… mir.
Aber dieses Absolutum gilt natürlich nur für mich, und wie auch bei den Rechten, findet mein „persönliches Absolutum“ natürlich seine Grenzen in all den Absoluta anderer, derer Existenz ich mir ja bewusst bin. Also letztendlich doch wieder alles relativ. Ts, man kommt doch nicht davon weg, nicht wahr?
Der Rest von Ihnen: Geschwurbel. Sie drücken sich um den „absoluten Einsatz“ mit der faulen Ausrede, Sie seien ja selbst nicht absolut. Ja, wissen Sie, es würde ja – im Sinne Ihres Anspruchs – schon genügen, Sie würden das geben, was MÖGLICH wäre, Ihr „persönliches Absolutum“. Allein, schon dazu reicht’s ja nicht, sondern nur für wohlfeiles Internetblabla. Sie Held. Man müsste Sie umgehend fürs Bundesverdienstkreuz vorschlagen, Sie, der Sie unter größten Entbehrungen und Einsatz Ihres Lebens… bei kreuz.net ins Forum gepinselt haben.
Die „Unerfüllbarkeit“, mein Lieber, kommt von IHNEN.
*SIE* schwatzen hier von Absolutem und Allerhöchstem.
SIE fordern ALLES – von anderen.
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#104   Pünktchen   09:13:10 | Dienstag, 1. August 2006
Wenn Relativisten mit dem „absolutum“
argumentieren, kommt nur absoluter Käse heraus…
Einen „absoluten Einsatz“ kann es nicht geben, weil nicht-absolute Wesen sich immer nur relativ für etwas einsetzen können, auch für etwas Absolutes!
Es ist nicht mein „bedingungsloser Einsatz“ gefordert, sondern mein Einsatz für das Bedingungslose. Das ist nicht dasselbe. Wenn ich den Bürgerkrieg in irgendeinem Erdteil ablehne, weil das Leben Unschuldiger geopfert wird, muß ich deswegen nicht mit meinem ganzen Vermögen dafür „eintreten“.
Menschliches Leben ist nicht „das Absolutum“ (DDL), sondern es bildet eine absolute Grenze für mein Handeln, insofern ich keine Bedingungen formulieren darf, unter denen ich menschliches Leben leben lasse.Das kategorische Tötungsverbot formuliert also eine absolute Unterlassungs- und nicht eine universale Handlungspflicht.
Die Abtreibungsbefürworter verfolgen die durchsichtige Strategie, ihre Gegner mundtot zu machen, indem sie a) sinnlose oder b) unerfüllbare „Bedingungen“ formulieren, unter denen sie Lebensschützer zur Debatte zulassen wollen (nämlich gar nicht!) Wie a) funktioniert, hat DDL und das methusal hier erfolglos demonstriert, b) funktioniert nach der Methode Wolkenkuckucksheim: fordere mehr, als selbst ein Wohlfahrtsstaat erfüllen kann…
Der „Relativist“ DDL macht sich selber zum absolutum, indem er sich zu bestimmen anmaßt, wann menschliches Leben leben darf und wann nicht. Nicht das Leben bildet eine Grenze seines Handelns, sondern er will diesem Leben eine Grenze setzen!
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#103   Maurice Corvisier   09:11:43 | Dienstag, 1. August 2006
oh, Guten Morgen und: Grüß’ Dich, Aloah!
Ich wette, Dir geht es genauso: wenn diese schmutzsaugmattige Sumpfblüte „Mein Bester“ zu einem sagt, verursacht das Würgreflexe. Vielleicht wäre das eine passende Diät für unseren überernährten Obelix!
Jedenfalls haben unsere linksextremen Asbach-Uralt-68er in all den Tagen für sich null Erkenntnisfortschritt erreicht, wie man lesen muß (uns hingegen ist, diese betreffend, wieder einiges deutlicher geworden. Erschreckend hohl, diese Köpfe! Nur Phrasengedresche ‘drin). Nun ja. Wenn dem so wäre, dann wären sie ja auch nicht mehr da, wo sie jetzt steckengeblieben sind. Und dann hätten wir die jetzt in der Nähe – wo doch die Distanz so ausgesprochen wohltuend ist, schon des Geruches wegen (des Stallgeruches, meine ich).
Und, weia, weia: wenn unser israelophiler Parzibäri aus seinem Rausch aufgewacht ist und erkennt, daß er die beste Werbung für uns ist – was der dann wohl tut?
Ich wünsche Dir einen schönen Tag – ich denke, wir hören noch voneinander!
Maurice.
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#102   Bonjour   08:48:42 | Dienstag, 1. August 2006
Memmingen
Methusalix’ Information fand ich so unglaublich, dass ich darüber nachgeschlagen habe. Folgendes fand sich dazu unter „Memminger Prozess“ in Wikipedia:
Am 13. März 1989 erscheint im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein Bericht über den beisitzenden Richter Detlev Ott, der im Sommer 1980 daran mitgewirkt haben soll, dass seine damalige Freundin ihre Schwangerschaft abbrach. Das Paar fuhr dafür nach Hessen, da die einzige Möglichkeit vor Ort die Praxis des späteren Angeklagten Dr. Theißen war. Der betreffende Richter hatte also genau das gemacht, wofür zuvor mehrere andere Männer eine Strafanzeige wegen Unterstützung eines illegalen Schwangerschaftsabbruchs bekommen hatten. Zudem hatte gerade er, selbst in soliden finanziellen Verhältnissen lebend, besonders nachdrücklich Fragen zum finanziellen Hintergrund der Zeuginnen gestellt. Dem folgenden Befangenheitsantrag der Verteidigung gibt das Gericht schließlich statt, sein Platz wird von der jungen Ersatzrichterin Barbara Grenzstein eingenommen.
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#101   deusexmachina   07:36:22 | Dienstag, 1. August 2006
@Aloah – Aber, aber, mein Bester…
…schlecht gefrühstückt?
Zunächst einmal wollen Sie das Lesen noch einmal üben. Ich sagte explizit, dass ich nichts als absolut und unantastbar auffasse, insofern geht Ihr nöliges „dem Hedonismus als ‘absolut’ fokussiert“ (falscher Kasus übrigens) in den Ofen. Aber das sind Sie ja gewöhnt :O)
„Wahrheit“ mag meinetwegen immer absolut sein, aber da haben wir zwei Probleme:
a) kennt kein Mensch „die Wahrheit“ in toto, und da alles von allem beeinflusst wird, ist Wahrheit nur als Ganzes völlig wahr (außer in einem idealen, geschlossenen System, das es nicht gibt). Sie nicht. Ich nicht. Papst Benedikt nicht. Insofern: Schön, dann ist sie eben absolut, nur kennt sie blöderweise niemand. Schad’.
b) ist das ein Null-Satz. Was soll das denn eigentlich heißen, „Wahrheit ist immer absolut“? „Fünf“ ist auch immer absolut, absolut fünf nämlich. Absolut WAS DENN, mein Lieber? Absolut blau? Absolut wahr (*scherz*)? Absolut nach Nusskuchen schmeckend? Ja, was denn nun?
Aloah, den Tag, an dem ausgerechnet Sie ausgerechnet mich einer „Lüge“ überführen… der wäre in der Tat etwas Besonderes. Absolut. :O)
Übrigens: „Alles ist relativ“. Schon ‘mal gehört?
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#100   Aloah   07:10:36 | Dienstag, 1. August 2006
DDL der armselige Relativist
>>…um Ihr argumentatives Problem herum, dass jedes Absolutum bedingungslosen Einsatz erfordert. Das ist IHR Problem, nicht meins – ich bin ja tatsächlich Relativist insofern, als ich alles in Bezug zueinander setze und abwäge, keine unantastbaren Absoluta kenne (alles ist unter gewissen Umständen antastbar).<<
Nein, du nicht als windiger Utilitarist, der dem Hedonismus als „absolut“ fokussiert, ist ja in der Priorität hier das Leben, besonders dem des ungeborenen völlig egal.
Sach ma hast du Probleme mit dem Vakuum in deiner Birne?
Übrigens: Wahrheit ist immer absolut.
Die Wahrheit ist es, die dir am meisten zusetzt und dich in deinem Lügendesaster atemlos rumtreibt, was an deinen quantitativen Beiträgen abzulesen ist. Meinte doch Moritz schon, du brauchst Hilfe.
Spar dir den übliche blah-blah, „alles ist Quatsch“, kenn’ ich schon.
@Pünktchen, meine Hochachtung für dein Engagement im Kampf FÜR das Leben, besonders im vorgeburtlichem Stadium.
Dank + Gruß.
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#99   DDL   01:57:57 | Dienstag, 1. August 2006
@Pünktchen – Sie drücken sich, wie immer
…um Ihr argumentatives Problem herum, dass jedes Absolutum bedingungslosen Einsatz erfordert. Das ist IHR Problem, nicht meins – ich bin ja tatsächlich Relativist insofern, als ich alles in Bezug zueinander setze und abwäge, keine unantastbaren Absoluta kenne (alles ist unter gewissen Umständen antastbar). Sie tun das zwar auch (das tut eigentlich JEDER Mensch), entblöden sich aber nichtsdestotrotz, vom „Absoluten“ zu schwadronieren, obwohl Sie diesem überhöhten Anspruch gar nicht gerecht werden wollen (vermutlich auch nicht können).
Noch einmal: „absolutes“ Einstehen für etwas bedingt völligen, bedingungslosen Einsatz. Es darf dann NICHTS wichtiger sein als das Absolutum, denn wenn etwas wichtiger ist als das, dann ist das Absolute eben nicht mehr absolut und verdient ganz einfach den Namen nicht.
Sie werden sich entscheiden müssen: Entweder, Sie gestehen ein, dass Ihr Eifer der Vokabel nicht gerecht wird, oder Sie verzichten einfach auf dieses, in diesem Kontext blödsinnige Wort.
Grenzenlose Überhöhung anderen gegenüber, aber Relativieren zugunsten der eigenen Bequemlichkeit, das geht nicht zusammen. Ich würde allerdings darauf wetten, dass Ihr „absolutes Einstehen für das Leben“ im wesentlichen aus Maulaffenfeilhalten in Internetforen besteht. Vielleicht werfen Sie gelegentlich noch einen Plastikembryo, das war’s dann. Aber von anderen erwarten sie, dass sie ihr Leben nach IHREN Paradigmen ausrichten? Lächerlich.
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#98   methusalix †   01:25:18 | Dienstag, 1. August 2006
Schöne Suada, Pünktchen, wie Sie selbst wissen sinnlos, weil die Voraussetzungen falsch sind.
5. „Heuchelei“ wäre es, wenn Lebensschützer öffentl. Abtreibungen verurteilen, sie privat aber vornehmen ließen. Dies mag es in Einzelfäällen geben, i.d.R. kommt es nicht vor.
Sie dürfen getrost eine sehr, sehr hohe Dunkelziffer annehmen. Darin sind Sie doch auch sonst so gut; wenn es darum geht Zahlen aufzublasen.
Denken Sie nur an den Prozess in Memmingen. Ja, den der die Bayerische Justiz sogar bei den allerhartleibigsten Hardcorekatholiken auch noch die allerletzte Glaubwürdigkeit verspielen liess. Sie erinnern sich an den Richter, der den „scharfen Hund“ gab? Genau, der war richtig gut und echt katholisch. Von dem hätte nie im Leben jemand angenommen, dass er einer Schwangerschaftsunterbrechung auch nur in die Nähe gekommen wäre, geschweige denn, dass er seiner Geliebten (heisst das nicht Konkubine?) eine erlaubt hätte. Hat er auch nicht. Er hat sie dazu gedrängt und ihr das Geld gegeben.
Wie Sie sagen, ein Einzelfall. Über die anderen katholischen Abtreibungen weiss man in der Regel nichts.
Da wird aus guten Gründen geschwiegen.
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#97   Pünktchen   11:57:39 | Montag, 31. Juli 2006
Methusalix und die „Heuchelei“
Methusal: Also wenn man das, was man als menschliches Leben derartig absolut setzt, wie die erzreaktionären möchtegern-Katholiken, dann hat man gefälligst ebenso absolut dafür einzustehen. Also mit seiner ganzen Kraft, mit seiner gesamten Leistungsfähigkeit. Jeder Schritt zur Nichterfüllung der eigenen Forderung, ist pure Heuchelei.
1. Das „Einstehen“ für das Lebensrecht bedeutet zunächst die Anerkennung dieses Rechtes als universaler („absoluter“) Grenze meines Handelns: ich darf niemanden töten!
2. Wer dem Motto „Leben und leben lassen“ folgt, der steht bereits absolut für das Lebensrecht ein, denn er macht das Recht anderer zu leben niemals von Bedingungen irgendeiner Art abhängig! Aus diesem Grund spricht man auch von einem „unbedingten“ (= absoluten) Recht.
3. Das Lebensrecht wird nicht absolut „gesetzt“, sondern es ist absolut. Dies ist jedenfalls der Gedanke, der die Mütter und Väter des Grundgesetzes dazu brachte, die entsprechenden Grundrechte jeder möglichen Verfassungsänderung zu entziehen („Ewigkeitsgarantie“). Das Recht auf Leben wird nicht zuerkannt, sondern lediglich anerkannt.
4. Mit seiner „ganzen Leistungsfähigkeit“ für das absolute Lebensrecht einzustehen ist eine unsinnige Forderung, weil es im Allgemeinen keine Leistungsfähigkeit erfordert, Menschen nicht zu töten.
5. „Heuchelei“ wäre es, wenn Lebensschützer öffentl. Abtreibungen verurteilen, sie privat aber vornehmen ließen. Dies mag es in Einzelfäällen geben, i.d.R. kommt es nicht vor.
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#96   Benedikt   21:01:19 | Sonntag, 30. Juli 2006
@ obelix
Also wenn man das, was man als menschliches Leben derartig absolut setzt, wie die erzreaktionären möchtegern-Katholiken, dann hat man gefälligst ebenso absolut dafür einzustehen.
Ja sicher, ich hab auch nichts anderes gesagt. Sie behaupten lediglich – wie immer entgegen dem von Ihnen selbst zitierten – es wäre solches gesagt worden.
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#95   obelix †   18:24:00 | Sonntag, 30. Juli 2006
@benedikt
Benedikt schrieb:
methuslaix: andererseits sind sie nicht bereit mit eigener Leistung ebenso absolut für ihre Überezugungen einzustehen.
Diese Vorgehensweise spottet jeder Beschreibung. Geradezu lachhaft, dass sich dieser Herr an anderen Stellen als moralisches Gewissen dieses Forums und des Katholizismus im Allgemeinen aufspielt.
Also wenn man das, was man als menschliches Leben derartig absolut setzt, wie die erzreaktionären möchtegern-Katholiken, dann hat man gefälligst ebenso absolut dafür einzustehen. Also mit seiner ganzen Kraft, mit seiner gesamten Leistungsfähigkeit. Jeder Schritt zur Nichterfüllung der eigenen Forderung, ist pure Heuchelei.
Benedikt@ 23er hansl
große Neugier der Jugendlichen auf das tabuisierte, unbekannte Handlungsfeld Sexualität.
Hallo, die 50er sind lange vorbei! Aufwachen!
Also wenn Sie sich den Nachbarthread www.kreuz.net/article.3595.html nochmal genüsslich reinziehen Hansl, werden sie feststellen, dass sich die Gründer einer gut katholischen Schule geweigert haben, einen suffizienten Sexualkundeunterricht ins Curriculum aufzunehmen. Da feiern die fünfziger Jahre aber ganz fröhliche Urständ. Alles andere ist Benedikts Wunschdenken. Man hält sich für ach so unverklemmt und will am liebsten fünfzehn- oder sechzehnjährige gründlich, vor allem „wertorientiert“ aufklären, versinkt dabei aber in elende Prüderei, weil die Kids nicht wissen dürfen, dass eine Scheide eben Scheide heisst und ein Glied eben Glied.
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#94   methusalix †   18:19:36 | Sonntag, 30. Juli 2006
weiter geht’s mit Ihrer wunderbaren Liste, Hansl!
* Setzen Sie sich dafür ein, dass die Kirche wieder in der Schwangerenberatung aktiv wird…
Da hat doch erst der letzte eilige Vater diese „Tötungslizenzen“ mit Donner und Blitz verboten, nach dem Pontius Pilatus-Prinzip: „Wir waschen unsere Hände in Unschuld!“, da können Sie doch nicht von PapaRatzi verlangen, dass er eine Kehrtwende macht. Wo kämen wir denn da hin? Sowas dauert; mindestens fünfhundert Jahre. Nur bei bestimmten Expressheiligen arbeiten die Kirchenbeamten schneller. Wenn Sie auf der richtigen Seite stehen; möglichst weit rechts und möglichst nah an der Macht. (z. B. Balaguer und Karl Habsburg). Das geht dann ruck-zuck.
* Setzen Sie sich für alle anderen Auswege ein, die man einer Mutter in Not bieten kann!
„Aber nur, wenn wir weiterpöbeln dürfen und allen anderen ihren schweren „Sünden“ aufzeigen dürfen. Sonst macht das ja keinen Spass!“
Diese Liste könnte man stundenlang fortführen,
daher last but not least …
– Hören Sie auf, vor Abtreibungskliniken herumzulungern und sorgen Sie dafür, dass dort in Hinkunft einfach nur mehr Tote Hose herrscht.
Na ja, auf diesen Vorschlag hat Ihnen Jawohl schon explizit geantwortet.
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#93   Horst Schlämmer   17:39:03 | Sonntag, 30. Juli 2006
@23erHänschen
Es tut mir leid, das so formulieren zu müssen, aber nach Lektüre Ihrer literarischen Ergüsse muss ich feststellen, dass sie unter einer intellektuellen Disposition leiden, die sehr starke defizite aufweist!
Ich fürchte fast, da ist nichts mehr zu machen.
Na, das will ich doch hoffen, daß Pünktchen so bleibt wie er ist und auch Horstels Ansicht in Punkto Massenmord an den Ungeborenen weiterhin so excellent vertritt.
Daß es Ihnen allerdings leid getan hat, das so formulieren zu müssen, nehmen wir Ihnen gerne ab.
Zeigt es doch einmal mehr, wie schwer Sie sich mit dieser Kritik getan und den inneren Kampf, den Sie mit sich geführt, bevor Sie sich dazu durchgerungen haben, diesen inhaltlich ziemlich dürftigen Luftballon steigen zu lassen.
Liebe Grüsse vom Horst ! :-)
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#92   23er Hansl   16:57:20 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Pünktchen: Es tut mir leid, das so formulieren zu müssen,
aber nach Lektüre Ihrer literarischen Ergüsse muss ich feststellen, dass sie unter einer intellektuellen Disposition leiden, die sehr starke defizite aufweist!
Ich fürchte fast, da ist nichts mehr zu machen.
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#91   Pünktchen   13:29:44 | Sonntag, 30. Juli 2006
Methusalix spricht: „ Lieber Fötus, ich habe
eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich, mit welcher soll ich beginnen?“
Der Fötus: „ Fang mit der schlechten an, liebes methusal, dann habe ich immer noch was, worauf ich mich freuen kann!“
Methusalix: „ Hmm, ja, also dann: ich bin ein Verfechter des Frauenrechtes auf Abtreibung und im Rahmen dieses Rechtes wirst Du in wenigen Minuten abgetrieben!“
Der Fötus: „ Aha, ‘abgetrieben’, was ist denn das?“
Methusalix: „Ja, weißt Du, da gibt es solche Fachleute in weißen Kitteln und die holen Dich mithilfe einer Saugkürette jetzt raus aus der Mamma und dann geht’s ab in die Mülltonne!“
Der Fötus: „ Ihr wollt mich TÖTEN ?“
Methusalix: „Ja, wenn Du es so nennen willst!“
Der Fötus: „Und was ist dann die gute Nachricht?“
Methusalix: „Stell Dir vor, Dir bleiben Studiengebühren erspart!“
(vgl. das letzte posting von methusal! )
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#90   Benedikt   12:06:38 | Sonntag, 30. Juli 2006
Hier sieht man die Prioritäten von Methusalix/ Obelix
Verleumdungen, Verkürzungen Fälschungen:
Er zitiert folgenden Satz von mir:
Ich bin durchaus der Meinung, dass finanzielles Engagement notwendig ist.
Und schreibt dann darunter:
andererseits sind sie nicht bereit mit eigener Leistung ebenso absolut für ihre Überezugungen einzustehen.
Diese Vorgehensweise spottet jeder Beschreibung. Geradezu lachhaft, dass sich dieser Herr an anderen Stellen als moralisches Gewissen dieses Forums und des Katholizismus im Allgemeinen aufspielt.
Sie suchen windelweiche Ausflüchte wie „Steuererhöhungen sollens richten“
Die Einrichtungen von Kinderkrippen, auf die diese Forderung zurückgeht, ist eine Standardforderung der Frauengruppen (nicht nur der) dieses Landes.
@ 23er hansl
große Neugier der Jugendlichen auf das tabuisierte, unbekannte Handlungsfeld Sexualität.
Hallo, die 50er sind lange vorbei! Aufwachen!
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#89   Pünktchen   11:26:05 | Sonntag, 30. Juli 2006
Die „Absolutheit“ des Lebensrechtes
.
ist seine „Unbedingtheit“, d.h. es ist an keine Bedingung zu knüpfen, es ist durch kein Vorteilskalkül und keine „Güterabwägung“ außer Kraft zu setzen. Aus diesem Grunde gilt das Tötungsverbot „kategorisch“ und nicht nur hypothetisch, d.h. bei Erfüllung bestimmter „Bedingungen“. Diesem absoluten Recht verschaffen alle schon dadurch Geltung, daß sie dem Grundsatz „Leben und leben lassen!“ folgen. Das absolute Recht wird also in erster Linie durch eine universale Unterlassung („Du sollst nicht töten!“) respektiert. Die zusätzliche Bereitschaft von einzelnen, anderen zu helfen in der Respektierung dieses absoluten Rechtes, ist zu loben und wünschenswert, sie ist aber nicht im selben Maße aus der kategorischen Pflicht eines jeden zur Unterlassung von Tötungshandlungen ableitbar!
In diesem Sinne anerkennt das Grundgesetz in seinen Artikeln 1 und 2 das Lebensrecht und die Menschenwürde als etwas Unantastbares (!) und stellt es unter staatlichen Schutz. Abtreibungen aus den einfachen Gründen der Unerwünschtheit einer Schwangerschaft bleiben daher für das deutsche Verfassungsrecht „rechtswidrig“ und „Unrecht“, auch wenn sie unter bestimmten Bedingungen außer Strafe gesetzt sind.
Die meisten aktiven Lebensrechtler verfahren daher so, daß sie an Politik und Mitmenschen appellieren und zugleich – auch finanzielle – Unterstützung leisten, so wie es auch das Münchener Lebenszentrum und viele andere vergleichbare Einrichtungen flächendeckend www.alfa-ev.de/…fe/adressen/anzeige/?tx_whfdealerBa… tun!
Töten dagegen ist niemals „Hilfe“!
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#88   methusalix †   01:53:30 | Sonntag, 30. Juli 2006
weiter an Hansl
* Engagieren Sie sich gegen den patriarchalen Gedanken des Sexkonsums innerhalb der Ehe,
Die römisch-katholischen Kirchenbeamten haben das Gleichberechtigungsgesetz, das in der Verfassung der BRD verlangt wurde aufs heftigste bekämpft. Dieses Gesetz erlaubte nämlich den Ehefrauen im Ehebett auch NEIN zu sagen. Vorher stand im Gesetz, dass sich eine Ehefrau „ihrem Ehemann nicht verweigern durfte“!
* engagieren Sie sich auch für die Vermittlung und Enttabuisierung…
Was glauben Sie eigentlich tut der Papst? Homosexuelle verdammen. Zuletzt wieder in Spanien.
* Achten Sie darauf, dass diese Bestrebungen auch die bildungsfernen Schichten erreichen!
Bildung für alle? Da käme ja das Herrschftswissen abhanden.
* Setzen Sie sich politisch für die Geburtenförderung ein!
Klar, aber nur in der kirchlich, römisch-katholisch geschlossenen Ehe. Alle anderen Trauscheine sind ja wertlos.
* Setzen Sie sich für Ausweitung von Karenzzeiten für Mütter und Väter jedes Familienstandes ein auch für die Ausweitung des Kündigungsschutzes!
Im Gegenteil! Der gute Benediktinerabt (im Nachbarhtread) ist der Meinung, dass es den Arbeitnehmern und vor allem den Arbeitslosen noch viel zu gut geht!
* Steigen Sie auf die Barrikaden für kostenlose Schulbücher und gegen Studiengebühren!
Ich habe keinen Aufschrei der Bischöfe gehört, als in Deutschland Studiengebühren eingeführt wurden.
* Setzen Sie sich für Kinderbetreuungsplätze ein!
OK, das tun sie.
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#87   obelix †   01:49:55 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Hansl
23er Hansl: @Pünktchen & Co, machen Sie doch folgendes:
* Bekämpfen Sie mit allen Mitteln…Patriarchat und Tabuisierung von sexuellen Themen.
Die Konservativen politischen Kräfte haben sich in Deutschland am allerheftigsten gegen die Aufnahme des Paragrafen gegen Vergewaltigung in der Ehe eingesetzt. Die Herren wollten das einfach nicht haben. Genau die Kreise in der CDU/CSU, die den bischöflichen Ordinariaten am allernächsten standen.
* Bekämpfen Sie mit allen Mitteln die Ursachen für ungewollte Schwangerschaften:
Dazu müssten die katholischen Kirchenbeamten über Verhütung nachdenken. Das können sie nicht.
Dazu müssten die Sexualtheoretiker der römisch-katholischen Kirche eingestehen, dass eine umfassende und möglichst frühzeitig einsetzende Sexualaufklärung stattfindet. Das wollen sie nicht. Schauen Sie in den Nachbarthread über die katholische Schule, der die staatliche Zulassung verweigert wurde. Der Grund dafür war die Weigerung den Sexualkundeunterricht in den Lehrplan aufzunehmen.
* Fordern Sie von allen, die ja eigentlich zu Recht die kirchliche Ablehnung des Kondoms predigen,…
Zuviel verlangt. Das würde ja alles relativieren.
* Treten Sie für eine umfassende Aufklärung der Jugendlichen ein, …
Siehe oben
* Treten Sie für positive Gesellschaftskonstruktionen ein, …
Verbal ja. In Taten? Absolut NEIN!
* Treten Sie für positive … Bewertung von Formen des Lebens und Zusammenlebens ist, …
Sie wollen Hurerei erlauben???
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#86   Jawohl!   00:07:28 | Sonntag, 30. Juli 2006
Das eine tun ohne das andere zu lassen!
Diese Liste könnte man stundenlang fortführen,
daher last but not least …
– Hören Sie auf, vor Abtreibungskliniken herumzulungern und sorgen Sie dafür, dass dort in Hinkunft einfach nur mehr Tote Hose herrscht.
Das ist nun leider völlig falsch. Zumindest wenn das »herumlungern« hier nicht deskriptiv gemeint ist, sondern eine [freilich verleumderische] Bezugnahme auf die lobenswerten Aktivitäten vor der »Klinik« von Herrn Stapf.
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#85   23er Hansl   23:59:12 | Samstag, 29. Juli 2006
danke für den Einwurf, jetzt kann ich weiterschreiben.
* Treten Sie für positive Gesellschaftskonstruktionen ein, in denen das faktisch gelebte Gute erstes Kriterium für die Bewertung von Formen des Lebens und Zusammenlebens ist, und keine papiernen oder sonstigen Konstrukte als Ideal und Messlatte zur Diskriminierung verwendet werden!
* Engagieren Sie sich gegen den patriarchalen Gedanken des Sexkonsums innerhalb der Ehe,
* engagieren Sie sich auch für die Vermittlung und Enttabuisierung der vielfältigen Formen von Sexualität und Erotik und treten Sie vehement gegen die Reduktion von Sexualität auf Geschlechtsverkehr auf!
* Achten Sie darauf, dass diese Bestrebungen auch die bildungsfernen Schichten erreichen!
* Setzen Sie sich politisch für die Geburtenförderung ein!
* Setzen Sie sich für Ausweitung von Karenzzeiten für Mütter und Väter jedes Familienstandes ein auch für die Ausweitung des Kündigungsschutzes!
* Steigen Sie auf die Barrikaden für kostenlose Schulbücher und gegen Studiengebühren!
* Setzen Sie sich für Kinderbetreuungsplätze ein!
* Setzen Sie sich dafür ein, dass die Kirche wieder in der Schwangerenberatung aktiv wird und einen Großteil ihrer Mittel darin investiert!
* Setzen Sie sich für alle anderen Auswege ein, die man einer Mutter in Not bieten kann!
Diese Liste könnte man stundenlang fortführen,
daher last but not least …
– Hören Sie auf, vor Abtreibungskliniken herumzulungern und sorgen Sie dafür, dass dort in Hinkunft einfach nur mehr Tote Hose herrscht.
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#84   Jawohl!   23:17:36 | Samstag, 29. Juli 2006
Exakt
Fordern Sie von allen, die ja eigentlich zu Recht die kirchliche Ablehnung des Kondoms predigen, dass Sie auch predigen, worauf sich diese Ablehnung bezieht und dass mit jeder Erwähnung dieser Meinung auch erwähnt werden muss, dass die Kirche Geschlechtsverkehr vor der Ehe generell ablehnt! Denn wieso sollte sich jemand wegen eines Verstoßes gegen ersteres Verbot schuldig fühlen, wenn er zugleich gegen zweiteres verstößt?
Das ist richtig.
Man muss sogar noch einen Schritt weitergehen. Man darf jemandem, der fest entschlossen ist, außerhalb der Ehe geschlechtlichen Umgang zu haben, sogar positiv das geringere Übel raten (consulere minus malum), allerdings niemals öffentlich, sondern privatissime unter vier Augen, und stets verbunden mit der eindringlichen Mahnung, überhaupt nicht zu sündigen, sondern um die Keuschheit zu kämpfen. Dies alles in völliger Übereinstimmung mit dem großartigen Lehramt von JP2 und B16 in dieser Materie!
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#83   23er Hansl   23:07:45 | Samstag, 29. Juli 2006
Prävention des hier angeprangerten Unrechts – wie Sie ganz ohne Finanzmittel dazu beitragen können:
@Pünktchen & Co,
Sie wollen etwas zur Eindämmung von Abtreibungen beitragen und nicht ihre wertvollen finanziellen Ressourcen dafür aufwenden? Gut, dann machen Sie doch folgendes:
* Bekämpfen Sie mit allen Mitteln die Bedingungen, unter denen Vergewaltigung, Vergewaltigung od. Nötigung in der Ehe oder innerhalb einer Beziehung und sexueller Missbrauch innerhalb von Familien stattfinden: Patriarchat und Tabuisierung von sexuellen Themen.
* Bekämpfen Sie mit allen Mitteln die Ursachen für ungewollte Schwangerschaften: Mangelnde Aufklärung, mangelnde Bereitschaft der Männer, Kondome zu verwenden, fehlendes Selbstbewusstsein bei Mädchen und Frauen, sich dem Geschlechtsverkehr zu verwehren, große Neugier der Jugendlichen auf das tabuisierte, unbekannte Handlungsfeld Sexualität.
* Fordern Sie von allen, die ja eigentlich zu Recht die kirchliche Ablehnung des Kondoms predigen, dass Sie auch predigen, worauf sich diese Ablehnung bezieht und dass mit jeder Erwähnung dieser Meinung auch erwähnt werden muss, dass die Kirche Geschlechtsverkehr vor der Ehe generell ablehnt! Denn wieso sollte sich jemand wegen eines Verstoßes gegen ersteres Verbot schuldig fühlen, wenn er zugleich gegen zweiteres verstößt?
* Treten Sie für eine umfassende Aufklärung der Jugendlichen ein, damit Sexualität kein Tabu mehr wird und die Jugend Wertschätzung gegenüber ihrem Körper lernt, anstatt durch lückenhafte Information neugierig zu werden!
* Treten Sie für positive Gesellschaftskonstruktionen ein, …
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#82   Sulpicius   22:58:01 | Samstag, 29. Juli 2006
Mord und Abtreibung…
… sind auf jeden Fall eng verwandt. Juristische Begriffe helfen da nicht weiter.
Und warum Fremde dafür aufkommen müssen, wenn ein Pärchen sinn- und verantwortungslos drauflos poppt und ein Kind zeugt, das es eigentlich nicht will, kann man wohl auch niemandem plausibel erklären…
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#81   DDL   22:32:49 | Samstag, 29. Juli 2006
@Pünktchen
Solange Sie sich nicht entblöden, Mord und Abtreibung auf eine Stufe zu stellen, solange dürfen Sie nicht erwarten, dass man Ihre vorgeblich philosophelnden Einlassungen ernst nimmt.
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#80   Pünktchen   21:51:48 | Samstag, 29. Juli 2006
Die billige Lösung!
.
Das Argument:
„Du sollst Dich nicht gegen die Straflosstellung eines Unrechts wenden, wenn Du nicht bereit bist, aus Deinen eigenen Finanzmitteln zur Prävention dieses Unrechtes beizutragen“
ist absurd!
Die Stichhaltigkeit von Argumenten in einer rechtsethischen Debatte über die Tötung ungeborenen Lebens hängt überhaupt nicht von den individuellen Entscheidungen der Diskursteilnehmer ab, wo sie persönlich in ihrem näheren oder weiteren Umfeld Hilfestellungen leisten. Die Absolutheit des Lebensrechtes ist durch die Bereitschaft zum Töten bedroht und man wird dieser Absolutheit durch kategorische Unterlassung gerecht, nicht dadurch, daß man überall dort Geld spendet, wo durch Einsatz solcher Mittel angeblich irgendwelche Personen bereit wären, auf eine Rechtsverletzung oder ein Verbrechen zu verzichten. Die Absolutheit des Lebensrechtes wird z.B. auch durch Mord und Totschlag bedroht. Niemand würde aber auf die Idee kommen zu fordern: Du darfst nur dann die Strafandrohung für Raubmord bejahen, wenn Du zuvor Dein ganzes Geld für die Prävention von Mord ausgegeben hast, oder: die Bestrafung von Diebstahl darf nur fordern, wer bedürftigen Dieben freiwillig sein Vermögen überläßt usw.
Die kirchl.Hilfswerke und Sozialverbände leisten eine ganze Menge zur Unterstützung von Frauen, die sich dazu entschlossen haben, ihrer Verantwortung für das durch eigenes Verhalten ins Dasein getretene Leben gerecht zu werden.
Die billigere „Lösung“ lautet: TÖTEN, statt helfen!
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#79   obelix †   20:25:56 | Samstag, 29. Juli 2006
Da sehen Sie die Prioritäten von Leuten wie Benedikt, Philomena:
Benedikt: @ PhilomenaWolkensteinIch habs schon ein paar Mal geschrieben: die lieben Lebenschützer sollen sich einen Job suchen, ihr Gehalt in eine Stiftung einzahlen,…
Wovon sollen die dann leben? Ich bin durchaus der Meinung, dass finanzielles Engagement notwendig ist. Warum jeder, der gegen Abtreibung ist sein komplettes Gehalt abgeben soll,…
Einerseits setzten sie das, was sie als „menschliches Leben“ bezeichnen absolut und versteigen sich zu Ausdrücken wie Abtreibungsmord, andererseits sind sie nicht bereit mit eigener Leistung ebenso absolut für ihre Überezugungen einzustehen. Sie suchen windelweiche Ausflüchte wie „Steuererhöhungen sollens richten“ oder haben Angst dass „Anspruchsdenken“ erzeugt wird. Wenn jemand Anspruch auf jede Unterstützung hat, zu deren wir fähig sind, dann doch wohl eine Mutter mit Kind, die es nötig hat. Für mein Teil habe ich beschlossen keinerlei Spenden mehr an Personen und Institutionen zu geben, die nicht absolut garantieren können, dass mein Geld ausschliesslich Müttern zugute kommt. Ein gut Teil meines Jahreseinkommens geht deswegen an das nächstgelegene Frauenhaus und zwar direkt, ohne Umweg über irgendeinen Klingelbeutel oder irgendwelche obskuren „Lebensschützer“.
@Benedikt: Es wäre schon hilfreich, wenn die sogenannten „Lebensschützer“ ihre Zeit nicht vor Gyn-Praxen verplempern würden, sondern arbeiten gehen und den Verdienst den Frauenhäusern zukommen lassen würden. Zuviel verlangt?
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#78   Benedikt   14:51:28 | Samstag, 29. Juli 2006
@ PhilomenaWolkenstein
Ich habs schon ein paar Mal geschrieben: die lieben Lebenschützer sollen sich einen Job suchen, ihr Gehalt in eine Stiftung einzahlen,
Wovon sollen die dann leben? Ich bin durchaus der Meinung, dass finanzielles Engagement notwendig ist. Warum jeder, der gegen Abtreibung ist sein komplettes Gehalt abgeben soll, um letztendlich Frauen dafür zu bezahlen, dass sie ihre Kinder nicht abtreiben, erklärt sich mir aber nicht. Sie müssen doch zugeben, dass hier dann ein völlig falsches Anspruchsdenken erzeugt wird. Eher bin ich für eine Steuerhöhung, damit endlich ein flächendeckendes Netz von Kinderkrippen entstehen kann.
Und 1500 Euro scheint mir für ein vernünftiges Auskommen nicht zuviel.
1.500 x 12 = 18.000 € x 20 = 360.000 €/ Kind. 600.000 Geburten/ Jahr = 216 Mrd € über 20 Jahre, also etwa 11 Mrd € pro Jahr. Im nächsten Jahr wären die 11 Mrd € wieder fällig zuzüglich den 11 Mrd für die nun Neugeborenen und immer so weiter, bis nach 20 Jahren die ersten aus der Förderung fallen. Dann wird der Staat jedes Jahr 216 Mrd € für diese Förderung aufwenden müssen, der Bundeshalt aber nur etwa 270 Mrd € umfassen. Ich weiß wirklich nicht, was an dieser Rechnung so schwierig ist. Dieses System kann nicht funktionieren. Das hat nichts mit Frauenfeindlichkeit etc. zu tun, sondern ist einfach eine Frage der finanziellen Realität.
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#77   PhilomenaWolkenstein   14:12:37 | Samstag, 29. Juli 2006
@Benedikt
Es geht nicht um den Bundeshaushalt: es geht schlicht und einfach darum, daß die, die sich so gegen Abtreibung engagieren, doch endlich Taten setzten sollen. Ich habs schon ein paar Mal geschrieben: die lieben Lebenschützer sollen sich einen Job suchen, ihr Gehalt in eine Stiftung einzahlen, aus der werden, natürlich ohne Ansehen der Konfession, Frauen wärend der Schwangerschaft und nachher die Kinder bis zur Selbständigkeit (so meistens mit Ende der Lehre, oder des Studiums) unterstützt. Das nenne ich anständige Hilfe.
Ich hab auch nirgendwo geschrieben, daß Frauen nicht arbeiten gehen dürfen, wenn sie Geld für ihre Kinder erhalten. Aber den Zeitpunkt dürfen die Frauen bestimmen und nicht Geldnot.
Und 1500 Euro scheint mir für ein vernünftiges Auskommen nicht zuviel. Abzüglich Versicherung und Wohnungskosten bleiben da eh nur mehr ein paar Hundert Euro übrig. Sie wollen doch daß es Kind und Mutter gut geht, daß sie nicht an oder unter der Armutsgrenze dahinvegetieren.
Aber offenbar ist außer heißer Luft nix hinter den pro life Parolen.
Und die Frage nach den Regenbogenkindern bleibt weiter unbeantwortet …
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#76   Benedikt   23:54:34 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Methusalix
Jemand der Frauen derartig angreift wie Sie und Ihre Kampfgenossen („Abtreibung ist schlimmer als Mord“)
Dieses Zitat stammt nicht von mir. Fangen wir jetzt mit Kollektivhaftungen an, oder wie?
und dann langatmig vorrechnet, dass wir es uns in den reichsten Ländern der Welt nicht leisten können, Frauen, die sich von den sogenannten Lebensschützern überreden liessen auf den Abbruch zu verzichten, ein menschenwürdiges Auskommen zu sichern,
Das hat doch NIEMAND behauptet!! Es geht EINZIG UND ALLEIN darum, dass das Wolkenstein-Konzept nicht umsetzbar ist, und wenn Sie ehrlich wären, dann würden Sie das zugeben. Der Bundeshaushalt umfasst nur 256 Mrd €, von denen das Wolkensteinkonzept nach 20 Jahren gleich 200 Mrd € wegnehmen würde. Wie schwer ist es einfach, solche Zahlen in die Realpolitik zu übernehmen?
Entweder wollen Sie menschliches Leben absolut schützen, dann müssen Sie dafür auch absolut dafür einstehen; mit allen Ihren Kräften, koste es was es wolle.
Ja sicher. Nur muss das Geld natürlich auch DA sein. Und der Staat hätte natürlich Geld. Aber sicher nicht 360.000 für jedes Neugeborene. Das ist doch sonnenklar und auch nicht notwendig. 360.000 € verdienen einige Bürger im ganzen Leben nicht.
Sie verfolgen andere Ziele. Welche das sein könnten, will ich gar nicht wissen.
Ach, wieso denn so zurückhaltend? Bei dem Unsinn, den Sie hier schon völlig grundlos über mich ausgeschüttet haben, fällt Ihnen zu dieser Frage doch sicher auch noch irgendwas ein.
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#75   Pünktchen   23:48:17 | Freitag, 28. Juli 2006
Lieber Benedikt,
ich bewundere Ihre Geduld mit Figuren wie methusalix und Ihre Bereitschaft, solche Pfeifen überhaupt noch wie ernstzunehmende Diskussionspartner zu behandeln.
methusal: Das ist allerschäbigste, frauenverachtende Heuchelei.
Die Frauen sollen gefälligst das Kind zur Welt bringen. Aber dann werden sie aus „gesellschaftspolitischen Gründen“ alleine gelassen. Sie sind mir vielleicht ein Kavalier… römisch-katholisch eben
Hier wird unterstellt, daß die Verantwortung für eigene Kinder in erster Linie bei anderen läge, und nicht bei den Eltern. Schwangerschaften sind in diesem Weltbild durch äußere Fremdeinwirkung („Verkehrsunfälle“) entstanden und Abtreibungen eine probate „Medizin“ dagegen. Daran zu erinnern, daß Männer und Frauen ihre Verantwortung für mögliche Zeugungungen VOR dem Sex wahrnehmen müssen, ist „frauenverachtend“, wahrscheinl. weil man Frauen hier zu viel Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zumutet. „Heuchelei“ ist es also, daß Tötungshandlungen nicht durch jahrzehntelange Alimentierung verhindert wird! Warum schlägt man diese Form der Gewaltprävention nicht auch z.B. bei räuberischer Erpressung vor?
Daß sehr wohl finanzielle Hilfen geleistet werden durch die kirchl.Sozialverbände und staatl. Institutionen als Unterstützung zur Eigenverantwortung wird unterschlagen zugunsten der geheuchelten Vollkasko-Maximalforderung, deren Unernsthaftigkeit offensichtlich ist: sie muß zurückgewiesen werden und soll so die billigere „Möglichkeit“ der Abtreibung rechtfertigen.
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#74   methusalix †   23:41:55 | Freitag, 28. Juli 2006
Benedikt ich will nicht mehr!
Jemand der Frauen derartig angreift wie Sie und Ihre Kampfgenossen („Abtreibung ist schlimmer als Mord“) und dann langatmig vorrechnet, dass wir es uns in den reichsten Ländern der Welt nicht leisten können, Frauen, die sich von den sogenannten Lebensschützern überreden liessen auf den Abbruch zu verzichten, ein menschenwürdiges Auskommen zu sichern, ist für mich kein ernsthafter Diskussionspartner. Entweder wollen Sie menschliches Leben absolut schützen, dann müssen Sie dafür auch absolut dafür einstehen; mit allen Ihren Kräften, koste es was es wolle. Absolut eben. Oder Sie wollen menschliches Leben eben nicht absolut schützen, sondern Sie verfolgen andere Ziele. Welche das sein könnten, will ich gar nicht wissen.
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#73   Benedikt   23:30:07 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Methusalix
Vorab: Ich habe Ihnen eine E-Mail geschrieben, um das ganze mal genauer zu erklären.
wir können es uns also nicht leisten, die Kinder zu alimentieren, die die sogenannten „Lebensschützer“ errettet haben. Das sind die finanziellen Gründe.
Das habe ich nicht gesagt. Es wird nur nicht mit dem Wolkenstein’schen System funktionieren. Rechnen Sie das doch mal nach: 360.000 pro Kind, das sind bei 600.000 Lebendgeborenen/ Jahr 216 Mrd € Verbindlichkeit auf 20 Jahre. Jedes Jahr käme eine ähnliche Summe hinzu. Woher soll denn das Geld kommen?
Sie wollen diese Kinder und ihre Mütter auch nicht alimentieren. Das sind die von Ihnen aufgeführten gesellschaftspolitischen Gründe.
Hören Sie, wo steht denn das? Wo habe ich das geschrieben? Wie kommen Sie nur darauf? Was soll das? Das ist doch gar nicht wahr! Ich habe mich allein mit dem unrealistischen Konzept von PhWolkenstein auseinandergesetzt. Wenn Sie es selbst durchrechnen und sich die Begleitumstände mal überlegen, werden Sie auf ein ähnliches Ergebnis kommen wie ich.
Das ist allerschäbigste, frauenverachtende Heuchelei.
Die Frauen sollen gefälligst das Kind zur Welt bringen. Aber dann werden sie aus „gesellschaftspolitischen Gründen“ alleine gelassen…
Wie gesagt: Was Sie mir vorwerfen habe ich nirgendwo geschrieben. Im Gegenteil, ich erinnere mich sogar, dass ich genau mit Ihnen schon mal völlig überein gekommen bin, dass der Staat die Mütter fördern muss. Ich verstehe wirklich nicht, warum Sie so vorgehen.
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#72   methusalix †   23:10:09 | Freitag, 28. Juli 2006
Schön Benedikt,
Benedikt: @ methusalixIhr Beitrag strotzt nur so vor Frauenverachtung und Misogynie.
Das werfen Sie in Ihrem pathologischen Hass hier jedem vor. Aus meinem Beitrag ist indes nichts davon zu lesen. Fr. Wolkenstein hat hier ein Programm gefordert, dass ich sowohl aus finanziellen als auch aus gesellschaftspolitischen GRünden für absurd halte.
wir können es uns also nicht leisten, die Kinder zu alimentieren, die die sogenannten „Lebensschützer“ errettet haben. Das sind die finanziellen Gründe.
Sie wollen diese Kinder und ihre Mütter auch nicht alimentieren. Das sind die von Ihnen aufgeführten gesellschaftspolitischen Gründe.
Das ist allerschäbigste, frauenverachtende Heuchelei.
Die Frauen sollen gefälligst das Kind zur Welt bringen. Aber dann werden sie aus „gesellschaftspolitischen Gründen“ alleine gelassen. Sie sind mir vielleicht ein Kavalier. Na ja, römisch-katholisch eben. Was kann man da schon erwarten.
Das mit dem „pathologischen Hass“ können Sie sich sonstwohin stecken. Das sind Sie mir nicht wert.
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#71   Benedikt   21:30:39 | Freitag, 28. Juli 2006
@ methusalix
Ihr Beitrag strotzt nur so vor Frauenverachtung und Misogynie.
Das werfen Sie in Ihrem pathologischen Hass hier jedem vor. Aus meinem Beitrag ist indes nichts davon zu lesen. Fr. Wolkenstein hat hier ein Programm gefordert, dass ich sowohl aus finanziellen als auch aus gesellschaftspolitischen GRünden für absurd halte. Nur nebenbei: Eine solche Pension hält die Frauen viel länger am Herd, da sie ja für 20 Jahre vollversorgt sind, bei zwei Kindern mit 3000 € monatlich. Das ist nichts weiter als ein goldener Käfig, aber für solche Gedankengänge hat Ihr Hass längst Ihren Verstand vernebelt.
Dann glauben Sie auch noch alle müssten einen Kotau vor irgendwelchen Fundamentalkatholiken machen
Wo steht das? Das sind bloß Ihre Hirngespinste.
Sie schützen kein einziges Leben mit Ihrem Geflenne über „Abtreibungsmord“.
Ich habe hier auch noch nie über Abtreibungsmord „geflennt“.
das ist, wie Sie jetzt bewiesen haben, in höchstem Masse heuchlerisch und selbstgefällig.
Von einem notorischen Verleumder und Lügner muss ich mir in dieser Hinsicht wirklich keine Belehrungen anhören. Kehren Sie mal lieber vor Ihrer Tür.
Frauen mit Kindern bekommen Geld aus den Sozialkassen. Soviel Geld, dass Sie zum verhungern zu viel, für ein menschenwürdiges Leben aber viel zu wenig haben.
Dass Frauen genug bekommen habe ich gar nicht behauptet. Ihre Hirngespinste.
Hauptsache man kann auf Frauen eindreschen.
Auch das habe ich nirgendwo getan.
Typen wie Sie sind der Grund dafür…
Sonst noch was?
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#70   methusalix †   20:35:48 | Freitag, 28. Juli 2006
@benedikt
Was glauben Sie eigentlich dürfen Sie sich heruasnehmen, nur weil Sie das Schild „ich bin ach so gut katholisch“ vor sich hertragen? Ihr Beitrag strotzt nur so vor Frauenverachtung und Misogynie. Dann glauben Sie auch noch alle müssten einen Kotau vor irgendwelchen Fundamentalkatholiken machen nur weil die sich „Lebensschützer“ schimpfen? Vergessen Sie es! Sie schützen kein einziges Leben mit Ihrem Geflenne über „Abtreibungsmord“. Das einzige was Sie schützen ist ihr Gewissen und das ist, wie Sie jetzt bewiesen haben, in höchstem Masse heuchlerisch und selbstgefällig.
Ja, Sie haben recht. Frauen mit Kindern bekommen Geld aus den Sozialkassen. Soviel Geld, dass Sie zum verhungern zu viel, für ein menschenwürdiges Leben aber viel zu wenig haben. Aber darauf kommt es Ihnen ja gar nicht an. Hauptsache man kann auf Frauen eindreschen.
Typen wie Sie sind der Grund dafür, dass unsere heiligen Messen vor fast leeren Kirchenbänken gelesen werden. Nicht Ihre ach so „libertinen“ 68er.
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#69   Benedikt   19:26:13 | Freitag, 28. Juli 2006
@ PhilomenaWolkenstein
Warum überrascht mich Ihr Post nicht. Frauen sollen gefälligst die Bälger kriegen.
Hallo, dieser Satz stammt von dem notorischen Verleumder Methusalix. Ich habe nie etwas derartiges gesagt und bin auch nicht der Meinung, dass sich das Problem so einfach lösen ließe. Letzteres ist Methusalix aus vielen Diskussionen auch bekannt, was ihn nicht daran hindert, weiterhin seine Verleumdungen zu verbreiten.
Und nur ja nicht aufmucken, wenn man sie mit Almosen abspeist, die zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel sind.
Ich sage auch nichts gegen das aufmucken. Ich habe lediglich Ihre Forderung kritisiert, das Müttern gefälligst 20 Jahre lang monatlich 1500 € pro Kind zu zahlen sei.
Dies ist nicht nur schlicht nicht finanzierbar, es ist auch mehr als fragwürdig. Um ein Kind aufzuziehen ist eine 20 jährige Pension von 1500 € nicht notwendig. Das Geld ist also, spätestens nach 3 Jahren ein bloße Bezahlung für Mutterdienste. Sollen Kinder jetzt nur noch ausgetragen werden, wenn die Mutter hierfür 360.000 € erhält, oder wie? Fänden Sie das gut? Für mich ist das nahe am Mutterkreuz.
weil sie sind ja so böse Rabenmütter und lassen ihre Kinder in einer Kinderkrippe.
So etwas werden Sie von mir nicht hören. Meine Beiträge lassen auch keine derartige Interpretation zu.
vernünftige Unterstützung für Mütter
360.000 über 20 Jahre – das soll vernünftig sein? Es ist unfinanzierbar und schlicht falsch. Man hält die Frauen dadurch ja geradezu am Herd! Arbeit lohnt sich dann nicht mehr!
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#68   Sulpicius   19:18:59 | Freitag, 28. Juli 2006
@Philo
Frauen sollen gefälligst die Bälger kriegen, die ihnen die Männer anhängen.
Die Abtreibungsrate bei kriminell verursachten Schwangerschaften ist verschwindend gering. Bei den anderen haben wohl die Frauleut auch ihren willentlichen Beitrag geleistet. Also sind sie auch mit in der Verantwortung. Schwätzen Sie doch nicht so dumm daher.
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#67   PhilomenaWolkenstein   19:14:11 | Freitag, 28. Juli 2006
@Benedikt
Warum überrascht mich Ihr Post nicht. Frauen sollen gefälligst die Bälger kriegen, die ihnen die Männer anhängen. Und nur ja nicht aufmucken, wenn man sie mit Almosen abspeist, die zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel sind.
Eigene Entscheidungen? Wo käm man da hin?
Und natürlich können sie nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen, damit die netten Fundi Katholen wieder auf sie schimpfen können, weil sie sind ja so böse Rabenmütter und lassen ihre Kinder in einer Kinderkrippe.
Schön, daß Sie gezeigt haben, was dahinter steckt, wenn man Ihr pro life Gefasel erst nimmt und vernünftige Unterstützung für Mütter samt Kindern fordert …
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#66   Benedikt   18:14:58 | Freitag, 28. Juli 2006
@ methusalix
Also sehen Sie das so: Die Schlampe hat sich schwängern lassen, wir sorgen dafür, dass das Balg auf die Welt kommt und dann soll sie gefälligst sehen, wo sie damit bleibt.
Über ihre Verleumdungen und sonstige Unverschämtheiten haben wir uns ja schon öfter unterhalten. Auch hier wieder ein Paradebeispiel dafür.
Extra für Sie daher noch mal mein Beitrag:
Es gibt für Mütter durchaus finanzielle Unterstützung
Dass Sie mit solchen verleumderischen Maßnahmen noch ankommen, um den Katholizismus einiger zu bewerten ist wirklich grotesk.
Mit dem wirklichen Inhalt meines Beitrages haben Sie sich gar nicht befasst, auch das ist wieder einmal bezeichnend. Hauptsache, man hat wieder mal eine Salve abgelassen. Sie tun mir echt leid.
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#65   methusalix †   18:05:55 | Freitag, 28. Juli 2006
@benedikt
Das war ja ein sehr katholischer Beitrag den Sie da abgeliefert haben. Der strotzte nur so von Frauenfreundlichkeit.
Also sehen Sie das so: Die Schlampe hat sich schwängern lassen, wir sorgen dafür, dass das Balg auf die Welt kommt und dann soll sie gefälligst sehen, wo sie damit bleibt.
Damit werden Sie keine Begeisterung bei den Frauen hervorrufen, aber das ist augenscheinlich auch nicht beabsichtigt; den Frauen geht es ja jetzt schon viel zu gut und Schwangerschaftsabbrüche machen sie ja nur aus Jux und Dollerei, pardon Hurerei ist ja der korrekte fundamentalkatholische Ausdruck dafür.
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