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Mittwoch, 26. Juli 2006 16:24
Für ihn ist Leben Tod
Seit den 70er Jahren spielt er in München das Lied vom Tod. Jetzt zwitschern ihm Lebensretter dazwischen. Der Todbringer kann dagegen nichts tun.
Das jüngste Urteil des Münchner Landgerichtes ist ein kleiner Sieg im Kampf um das Lebensrecht für alle
Das jüngste Urteil des Münchner Landgerichtes ist ein kleiner Sieg im Kampf um das Lebensrecht für alle
(kreuz.net, München) Akut abtreibungs- gefährdeten Müttern darf auf Münchens Straßen unmittelbar vor Kinderschlachthöfen Hilfe angeboten werden.

Das entschied das Münchner Landgericht am Dienstag.

Das Gericht wies eine Klage des Münchener Kinderabtreibers Friedrich Stapf zurück. Dieser versuchte, die sogenannte Gehsteigberatung vor seinem privaten Kinderschlachthof loszuwerden.

Seit dem Jahr 2000 bieten ehrenamtliche Mitarbeiter der deutschen Lebensrechtsorganisation ‘Lebenszentrum München – Helfer für Gottes Kostbare Kinder Deutschland’ Müttern vor Stapfs Tötungsinstitut Hilfe an.

Die Lebensrechtler retteten mit ihrer Gehsteigberatungen bislang mehr als 300 Kinder vor dem sicheren Tod durch Abtreiber Stapf.

Dieses Baby starb im Alter von 11 Wochen
Dieses Baby starb im Alter von 11 Wochen
Der Abtreiber betrachtet das Überleben von 300 Menschen – etwa 15 Schulklassen – als Schädigung seiner Einkünfte. Darum wollte er vor Gericht durchsetzen, daß die Hilfe in letzter Minute verboten wird.

Bei Zuwiderhandlung wollte er den Lebensrettern ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro anhängen.

Kinderabtreiber Stapf verleumdete die Gehsteigberatung vor seinem Todesunternehmen als „massiven Eingriff in das Arzt-Patienten-Verhältnis“.

Abtreibungswillige Mütter kämen bei ihm nach den Gesprächen oft verärgert, verwirrt oder weinend an. Manche wollten sich keinen weiteren Termin geben lassen, um nicht noch einmal an den Gehsteigberatern vorbei zu müssen.

Doch Todbringer Stapf steht mit dieser Darstellung einsam auf weiter Flur.

Vor Gericht erklärten Zeugen, daß die Beratung freundlich und respektvoll angeboten werde. In den Gesprächen würden keine negativen Worte über den Kindertöter fallen.

Diese Aussage bestätigte auch eine Polizeistreife in zivil, welche die Lebensretter wegen Stapfs Beschwerden zwei Wochen lang sporadisch und versteckt beobachtete.

Der Richter erklärte, daß er in der Gehsteigberatung keine substantielle Beeinträchtigung des „Geschäftsbetriebs der Abtreibungsklinik“ sehe.

Es handle sich auch nicht um einen „vorsätzlichen Eingriff in das Arzt-Patienten-Verhältnis“.

Die schriftliche Begründung für die Abweisung der Klage wird frühestens in einem Monat vorliegen. Kindertöter Stapf will Berufung einlegen.

Der Anwalt des ‘Lebenszentrums’, bezeichnete das Urteil gegenüber der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’ als einen „bedeutsamen Teilerfolg für den Lebensschutz in Deutschland“.

Kindertöter Friedrich Stapf betreibt die größte Abtreibungsanstalt Deutschlands, in der jährlich rund 4.000 Deutsche ihr Leben lassen müssen. Mit seinem blutigen und brutalen Geschäft erwirtschaftet er jährlich einen Umsatz im Millionenbereich.

In seinem Kinderschlachthof wurden seit Mitte der siebziger Jahre über 100.000 Kinder vernichtet.

1998 erstritt sich Stapf vor dem Bundesverfassungsgericht die Erlaubnis, mehr als 25 Prozent seiner Einkünfte aus dem Geschäft mit illegalen aber straffrei durchgeführten vorgeburtlichen Kindsmorden zu erzielen.

Der Freistaat Bayern versuchte damals vergeblich, das wirtschaftliche Interesse an Kinderabtreibungen einzudämmen.

Abtreiber Stapf wurde auch gesehen, wie er versuchte, eine Lebensrechtlerin (25) vor seiner Tötungsstation mit dem Auto anzufahren.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 164 Lesermeinungen:
Donnerstag, 3. August 2006 20:51
Pünktchen: „Das Selbstbestimmungsrecht der Frau
.

werte ich sehr hoch. Die kann allein entscheiden, ob sie ein Gespräch führen will oder nicht!“

Richter Nikolaus Stackmann scharf an den Kläger und Haupterwerbsfötentöter Stapf im Prozeß vor dem
Münchener Landgericht I.

Weiter Infos hier
Mittwoch, 2. August 2006 20:55
nachdenken: Guten Abend
Hallo.

Ich habe durch Zufall dieses Forum gefunden und die Beiträge teilweise genau gelesen, teilweise überflogen.

Folgendes möchte ich anmerken:

– Zunächst: Ich schreibe bewusst nicht, ob ich einer Glaubensrichtung und welchem Geschlecht ich angehöre, um einfach eine „neutrale Stimmung“ zu erzeugen. Denn das, was ich teilweise gelesen habe, fand ich erschrecken (vor allem der gegenseitige Hass/die Diskussionsunfähigkeit und die Wortwahl).

-Zum Thema: Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich. Das hängt weniger nur vom Glauben ab. Jeder Staat kann auf Dauer nur dann existieren, wenn jeder für sein Handeln die Verantwortung übernimmt (der Sinn/die Berechtigung, dass es z. B. ein StGB gibt).

-Es ist inzwischen wissenschaftlich nicht mehr strittig, dass Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzellen beginnt. Die Konsequenzen für sich muss jeder selbst tragen und verantworten.

-Für jedes Leben sind immer beide „Erzeuger“ verantwortlich – weder die Frau alleine, noch der Mann alleine,

-Meine persönliche Sichtweise: Ich kann keine Kinder bekommen, hätte sehr gerne welche und appelliere deshalb an alle, die sich mit dem Gedanken an eine Abtreibung befassen: Es gibt sehr viele staatliche -und von Organisationen betreute uneigennützige- Hilfsangebote (mental, finanziell, Aufbauen einer Perspetkive…) Bitte nutzen Sie diese. Eine Abtreibung ist endgültig mit allen psychischen und physichen Problemem – lebenslang. Bedenken Sie das bitte…

Grüße an Alle
Mittwoch, 2. August 2006 16:51
Hódmezövásárhelykutasipuszta:: Abtreiber Stapf läßt sich von der Münchener Abendzeitung als Mobbing-Opfer bedauern
Er behauptet: die „Patientinnen kommen nach den Gesprächen auf der Straße oft weinend, verwirrt und wütend in die Klinik…Die werden richtiggehend schickaniert und wollen sich anschließend keinen weiteren Termin mehr geben lassen Die Ordnungsbehörden, die über Wochen in Zivil das Ganze beobachtet haben, können dies jedoch nicht bestätigen!
Der Richter kauft es ihm auch nicht ab!

Aus dem SPIEGEL von 1998 / 35:

Medizin studierte Stapf zunächst nur, um vom Wehrdienst zurückgestellt zu werden. Er hat nie promoviert, die Facharztausbildung zum Gynäkologen in Wiesbaden brach er nach zwei Jahren ab…

Fünf Jahre arbeitete er als Notarzt, 1980 eröffnete er mit einem Kollegen in Wiesbaden seine erste gutgehende Abtreibungspraxis. Zwei Jahre später landete er für ein paar Wochen im Gefängnis wegen des Konsums von Kokain. Ein Drogendealer hatte ihn verpfiffen.

Als er herauskam, hatte die Bank sämtliche Kredite gekündigt. Stapf saß auf zwei Millionen Mark Schulden, die zum Teil durch den Verkauf der Praxis getilgt wurden…

Vier Jahre lebte er als Hausmann und Vater in Wiesbaden, nach weiteren fünf Jahren hatte er sich durch die Mitarbeit in einer gynäkolog. Praxis im hess. Langen finanziell saniert…

Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ermittelte gegen ihn wg. Mordverdachts: Der Arzt sollte in den siebziger Jahren vier unheilbar an Krebs erkrankten Frauen die Todesspritze gegeben haben.(Spiegel 1998 / Nr. 35)


@Toussaint: schwache Performance, die Sie hier zeigen!
Mittwoch, 2. August 2006 15:48
Pünktchen: M. Corvisier
Die Frage, wie jemand mit eigenen Schuldgefühlen umgeht, der sich selbst zum „absolutum“ erklärt, ist nicht uninteressant. Daß jemand z.B. im Kampf gegen Abtreibungsgegner eigene Schuldgefühle wg. von ihm selbst veranlaßter Abtreibungen eigener oder fremder Kinder „verarbeitet“, ist ja nicht neu! Wenn solch ein Diskussionsgegner, trotz leidlicher Intelligenz, die Grenze zur Absurdität und zur öffentlichen Selbstdemontage bereitwillig überschreitet, legt sich tatsächlich der Verdacht nahe, daß er schon Selbstbestrafungstendenzen zeigt, wie Sie richtig analysiert haben, Herr Corvisier. (Was immer nun die Gründe für die hier beobachteten Verhaltensauffälligkeiten sein mögen…: ) Tatsächlich sollte so jemand professionelle therapeutische Hilfsangebote in Anspruch nehmen, statt die Diskussionen hier von den Sachthemen immer auf seine Person zu lenken!
Mittwoch, 2. August 2006 15:31
Bernardin †: Corvisier
Woher nehmen SIE eigentlich die Berechtigung, einen solchen Unsinn zu schreiben? SIE wollen über andere Menschen urteilen, sie verurteilen!
Wie war das mit dem Brett, sorry mit dem Balken im Auge?
Mittwoch, 2. August 2006 15:28
Maurice Corvisier: Ich halte eigentlich sogar dafür,
daß die Abtreibungsfrage mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hinter Toussaints psychischen Problemen (Selbstbestrafung usw.) steckt. In welcher Weise auch immer: die Verbiegung seiner Persönlichkeitsstruktur und die dadurch hervorgerufenen, deshalb nämlich vorhersehbaren Verhaltensweisen sprechen deutlich dafür.
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