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Donnerstag, 27. Juli 2006 08:24
kreuzmeldungen
„Endlich bewegt sich etwas“ + Hilfe im Blitzkrieg + Beeindruckt + Wechsel im Generalsekretariat + Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
„Endlich bewegt sich etwas“

Italien. Bei einer gestrigen Nahost-Konferenz in Rom forderte der libanesische Premierminister Fuad Siniora, daß Israel für die angerichtete Zerstörung in seinem Land juristisch und finanziell zur Rechenschaft gezogen werde: „Israel kann nicht unbegrenzt fortfahren, das Völkerrecht zu mißachten“. An der Konferenz beteiligten sich Diplomaten aus 15 Ländern. Es fehlten Vertreter Israels, der Hisbollah, Syriens und des Iran. Papst Benedikt XVI. erklärte am Dienstag angesichts der bevorstehen Konferenz, daß sich „endlich etwas bewegt“: „Ich sehe, daß die Gebete nicht umsonst sind.“ Der Heilige Vater hoffte auf konkrete Ergebnisse und einen sofortigen Frieden.

Hilfe im Blitzkrieg

Deutschland. Das Hilfswerk ‘Kirche in Not’ hat 20.000 Euro für libanesische Familien bereitgestellt, die vom israelischen Blitzkrieg heimatlos gemacht wurden. Das Hilfswerk schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf hunderttausend. Viele Familien haben Zuflucht in Schulen, katholischen Ordenshäusern und kirchlichen Gebäuden gefunden. Sie brauchen vor allem Konserven, Milch für die Kinder, Reinigungsmittel, Seife und Medikamente. Letzte Woche stellte das Hilfswerk 15.000 Euro für arabische Christen im Norden Israels bereit, weil diese im Gegensatz zu den jüdischen Bürgern keine Entschädigung für den durch Raketen der Hizbullah entstandenen Schaden erhalten.

Beeindruckt

Deutschland. Am 10. Juni weihte der emeritierte Kurienkardinal Jorge Medina Estevez im Priesterseminar der Petrusbruderschaft im bayerischen Wigratzbad sieben Diakone zu Priestern. Eine Woche später schrieb er dem bisherigen Regens, Pater Philipp Creuer, daß ihm die Spendung der Priesterweihe „eine große Freude“ gewesen sei: „Das Priesterseminar hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht und gerne habe ich nach meiner Rückkehr dem Heiligen Vater einen Brief geschrieben, um ihn über meinen Aufenthalt in Wigratzbad zu informieren.“

Wechsel im Generalsekretariat

Deutschland. Im Einvernehmen mit der Führungsspitze des Hilfswerks ‘Kirche in Not’ ist dessen Generalsekretär Dr. Norbert Neuhaus von seinem Amt zurückgetreten, um sich „neuen beruflichen Herausforderungen“ zu widmen. Zwei Mitarbeiter der Zentrale in Königstein/Taunus – die Irländerin Regina Lynch und der kolumbianische Wirtschaftsfachmann Carlos Gorricho – werden das Generalsekretariat bis zur Wahl eines Nachfolgers führen. ‘Kirche in Not’ wurde 1947 vom niederländischen Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten gegründet wurde.

Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen

Alle Grausamkeit entstammt der Schwäche und der Krieg ist Angst, die sich in Mut kleidet.

"Der Libanon ist tot!" erklärte Erzbischof Paul Youssef Matar (65) von Beirut vor der Schweizer Boulevardzeitung 'Blick'
„Der Libanon ist tot!“ erklärte Erzbischof Paul Youssef Matar (65) von Beirut vor der Schweizer Boulevardzeitung ‘Blick’
2 Lesermeinungen:
Donnerstag, 27. Juli 2006 22:33
möchtegern-kathole: viel zu wenig
viel zu wenig bewegt sich dort, wo B16 für den Hausputz zuständig ist …
Donnerstag, 27. Juli 2006 09:41
Bruder Theophil: Evangelium des Tages
EVANGELIUM Matthäus 13, 10-17
In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen.
An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas:
Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
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