„Endlich bewegt sich etwas“ + Hilfe im Blitzkrieg + Beeindruckt + Wechsel im Generalsekretariat + Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
„Endlich bewegt sich etwas“
Italien. Bei einer gestrigen Nahost-Konferenz in Rom forderte der libanesische
Premierminister Fuad Siniora, daß Israel für die angerichtete Zerstörung in seinem Land juristisch
und finanziell zur Rechenschaft gezogen werde: „Israel kann nicht unbegrenzt fortfahren, das Völkerrecht
zu mißachten“. An der Konferenz beteiligten sich Diplomaten aus 15 Ländern. Es fehlten Vertreter Israels,
der Hisbollah, Syriens und des Iran. Papst Benedikt XVI. erklärte am Dienstag angesichts der bevorstehen
Konferenz, daß sich „endlich etwas bewegt“: „Ich sehe, daß die Gebete nicht umsonst sind.“ Der Heilige
Vater hoffte auf konkrete Ergebnisse und einen sofortigen Frieden.
Hilfe im Blitzkrieg
Deutschland.
Das Hilfswerk ‘Kirche in Not’ hat 20.000 Euro für libanesische Familien bereitgestellt, die vom israelischen
Blitzkrieg heimatlos gemacht wurden. Das Hilfswerk schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf hunderttausend.
Viele Familien haben Zuflucht in Schulen, katholischen Ordenshäusern und kirchlichen Gebäuden gefunden.
Sie brauchen vor allem Konserven, Milch für die Kinder, Reinigungsmittel, Seife und Medikamente. Letzte
Woche stellte das Hilfswerk 15.000 Euro für arabische Christen im Norden Israels bereit, weil diese im
Gegensatz zu den jüdischen Bürgern keine Entschädigung für den durch Raketen der Hizbullah entstandenen
Schaden erhalten.
Beeindruckt
Deutschland. Am 10. Juni weihte der emeritierte Kurienkardinal Jorge Medina
Estevez im Priesterseminar der Petrusbruderschaft im bayerischen Wigratzbad sieben Diakone zu Priestern.
Eine Woche später schrieb er dem bisherigen Regens, Pater Philipp Creuer, daß ihm die Spendung der Priesterweihe
„eine große Freude“ gewesen sei: „Das Priesterseminar hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht und gerne
habe ich nach meiner Rückkehr dem Heiligen Vater einen Brief geschrieben, um ihn über meinen Aufenthalt
in Wigratzbad zu informieren.“
Wechsel im Generalsekretariat
Deutschland. Im Einvernehmen mit der Führungsspitze
des Hilfswerks ‘Kirche in Not’ ist dessen Generalsekretär Dr. Norbert Neuhaus von seinem Amt zurückgetreten,
um sich „neuen beruflichen Herausforderungen“ zu widmen. Zwei Mitarbeiter der Zentrale in Königstein/Taunus –
die Irländerin Regina Lynch und der kolumbianische Wirtschaftsfachmann Carlos Gorricho – werden das Generalsekretariat
bis zur Wahl eines Nachfolgers führen. ‘Kirche in Not’ wurde 1947 vom niederländischen Prämonstratenserpater
Werenfried van Straaten gegründet wurde.
Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
Alle Grausamkeit entstammt der Schwäche und der Krieg ist Angst, die sich in Mut kleidet.
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Evangelium des Tages EVANGELIUM Matthäus 13, 10-17 In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und sagten:
Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs
zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss
haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen,
weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen
erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr,
sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie
nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren
Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren
und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage
euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht
gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.