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Freitag, 28. Juli 2006 11:03
„Godi“ steht nicht für Gaudi, sondern für „Gottesdienst“. Doch in der Praxis muß der Unterschied nicht notwendigerweise sehr groß sein.
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Dienstag, 1. August 2006 12:11
Maledica: Die Profanisierung
geht weiter, Lederwesten, rote Nasen, Fußbälle, Weinorgien, Computerkonferenzen, Narrenkappen, Büttenreden, Schlagzeug, Nebelmaschinen, …
…die Anbiederung an den Zeitgeist geht immer weiter…
…die Kirchen werden immer leerer…
…die Menschen werden dadurch nicht frömmer- im Gegenteil!!!
Wir brauchen kein extra Kindergehampele, sondern die Kinder merken, daß dort etwas sakrales, etwas Heiliges geschieht!
Die Kinder müssen langsam zu Gott geführt bekommen. Wenn man jedoch alles profanisiert und alles Erklären will, aber doch immer versagt- denn das Mysterium ist nicht Erklärbar- verliert das Heilige seinen Glanz, und die Kinder fragen sich später, was soll ich bei diesem Quatsch eigentlich- Topfschlagen habe ich im Kindergarten tausendmal besser- da steh ich später doch nicht extra am Sonntag auf.
Kinder müssen nicht ALLES kapieren.
Kinder wollen erwachsen werden.
Kinder wollen begleitet werden auf diesem Weg.
Nehmen wir die Kinder ernst, nicht indem wir kindisch werden und eine Blablatritratrullalasprache in der Messe verwenden, sondern indem wir diese zur Anbetung und Ehrfurcht anleiten. Dann werden diese später auch fromme Jungs- aber so etwas will das Bistum Mainz ja nicht.
Lehmensch und seine Kumpanen unterstützen lieber geistigen Dünnpfiff und regen sich später nur auf, wenn zu wenig Kirchensteuereinnahmen kommen!!!
Samstag, 29. Juli 2006 13:52
gretipleti: Ist der Pfarrer von Bischofsheim wirklich glücklich?
Mir scheint, dass hier wieder so eine mächtige linke kirchenfeindliche Substruktur am Werk ist, die einen vietnamesischen „Fremdling“ dazu bringt, nach ihrer Pfeife zu tanzen! Der Pfarrer ist ja auch nur Pfarr-Vikar. Das ist nichts anderes als ein Kaplan mit dem Pfarrertitel. Das bedeutet: Ohne Weisungsbefugnis. Er wird als Pfarrvikar auch nicht ernst genommen. So unglücklich wie der arme Kerl auf dem Bild dreinschaut, kann ich mir nicht vorstellen, dass er damit einverstanden ist.
Samstag, 29. Juli 2006 08:59
Bernd Stromberg: Lederweste
Also ne, Kinders… Die „Lederweste“ über der ohnehin schon langweiligen und trostlosen Mantelalbe sieht einfach total lächerlich aus. Aber wie gesagt, solche und andere Plattheiten und liturgische Flegeleien haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu tun, schauen Sie mal in Sacrosanctum Concilium nach. Es ist der (Un)Geist der kirchlichen 68er, nichts anderes. Dazu gehören auch die „Roten Nasen“. Nein, der Red-Nose-Day ist sicherlich eine gute Sache, und auch eine Kirchengemeinde darf dafür spenden, ja man kann eine solche Aktion auch in der Predigt erwähnen. Aber dass man sich selbst solche Nasen in der Liturgie aufsetzt, ist genau so lächerlich wie die alberne Lederweste. Form und Inhalt gehören eben zusammen und stützen sich gegenseitig. Da es aber um die Verehrung Gottes geht, muss man solche unwürdigen „Showeffekte“ außen vorlassen. Es wirkt einfach nur lächerlich und ziemlich dämlich, und so etwas gehört ja wohl nicht in die offizielle Liturgie der Kirche!!!! Dies gilt bei großen weltlichen Anlässen doch genau so!! Oder könnte sich jemand einen offiziellen Staatsempfang oder eine akademische Promotionsfeier z.B. vorstellen, bei der die Teilnehmenden rote Nasen tragen oder Jeans und Turnschuhe?? Bitte nicht!! Übrigens: Was würde wohl ein orthodoxer Kleriker oder Gläubiger zu St. Michael sagen??
Freitag, 28. Juli 2006 22:47
Benedikt: @ DDL: Fortsetzung
Also um das noch mal etwas klarar auf den Punkt zu bringen: Natürlich können Sie sagen: „Gottesdienste sind falsch“, oder „Die beten den falschen Gott an“, problematish ist es, wenn sie nicht grundsäzlich sagen: Gottesdienste sind falsch, sondern sich als Außenstehender auf ein Detail stürzen, und dies kritisieren. Das können Sie ja eigentlich nur, wenn Sie grundsätzlich von der Richtigkeit von Liturgie überzeugt sind und auch ihren Sinn bejahen. Genau das ist aber bei Ihnen nicht der Fall.

Ich kann natürlich sagen: „Der Islam betet den falschen Gott an, ihre Betrituale sind Götzendienst, etc.“ Unfug, wäre es aber, wenn ich keine solche Fundamentalkritik, sondern eine Detailkritik bringen würde, à la: „Also das mit dem Knien und Verbeugen auf den Teppichen ist Unsinn, glaubt ihr, euer Gott interessiert sich dafür, stellt doch Stühle rein.“ In dem Fall erkläre ich nämlich als Außenstehender, wie die Liturgie einer fremden Religion gefälligst abzulaufen habe.
Freitag, 28. Juli 2006 22:46
Ansgar: Aber Gotthard…
… Sie sind doch ein wacher Kopf, was soll diese Frage? Der Gottesdienst ist ein Treffen mit dem Höchsten, eine heilige Feier, eine Opferung, alles sollte daran erinnern. Ein schlichter Holzkelch kann ein würdiges liturgisches Gerät sein, wenn er der asketischen Spiritualität des Umfeldes entspricht – und wenn er überzeitlich, jenseitig, transzendent wirkt. Ein Glas-Römer ist das nicht, den breche ich morgens von meinem Couch-Glastisch ab. Und die Lederweste ist lächerliche Anbiederei an das Publikum, unwürdig der Feier des Höchsten. Als ob Sie das nicht verstehen würden.
Freitag, 28. Juli 2006 22:38
Gotthard: fehlende Würde?
Das kann natürlich eine schlichte franziskanische Messe mit Holzkelch sein oder ein prunkvolles Hochamt in einem Dom. Die Würde ist die Grenze. Un die ist bei Lederweste und Glas-Römer überschritten.

ach, wo liegt denn nun der Würde-Unterschied zwischen dem Holzkelch (über die Form gibt es keine Aussage) und dem Glas-Römer (hier gibt es eine Aussage über die Form und das Material).

Die Lederweste des Zelebranten war ein Zeichen für die „horizontale (menschliche) Verbundenheit“ mit den Gottesdienstfeiernden, die Stola und die Mantelalbe das „vertikale Zeichen“ für den priesterlichen Dienst – also ergab die Paramentik – bestimmt sehr ungewöhnlich – das Zeichen des Kreuzes.
Wo liegt dabei nun die fehlende Würde?
Freitag, 28. Juli 2006 22:20
Benedikt: @ DDL
Das war jetzt aber possierlich. Ja, selbstverständlich beurteilt man Religionen, denen man nicht angehört, muss man doch sogar, wenn man die eigene (Nicht-)Zugehörigkeit anders als mit schlichter Gewohnheit und / oder Nachplapperei begründen will.

Ja sicher – aber daraum geht es hier nicht, ist das denn so schwer? Es geht hier um Liturgie, und wie der Katholizismus sie sieht. Dass Sie das nicht nachvollziehen können ist hier jedem klar, deshalb ja die Kritik hier.

Und, nein, ich will niemandem so etwas erklären

Sorry, aber so kommen Sie nicht herüber. Sie haben in Ihren Beiträge kundgetan, dass Sie der auffassung sind, das unser Gott, falls es ihn gäbe (O-Ton) sich für diese Diskussionen nicht interessieren würde.

Mich nerven, im Gegenteil, diese ständigen Begründungen, man würde dies und jenes so tun, weil „Gott „das angeblich so wolle.

In Bezug auf die Liturgie kann Ihnen das doch wirklich egal sein.

Wenn irgendwelche Voodoo-Sekten Menschenopfer darbrächten, wäre Ihnen das egal?

Also bitte, was ist denn das für ein Vergleich?

Verhaltensweisen der Zeugen Jehovas

Ich sprach von fremdreligiösen Ritualen, nicht von Missionspraktiken.

Scientology?

Die rel. Rituale der Scientology sind mir nicht bekannt.

Islam?

Die beten gen Mekka. Was soll ich da sagen?

Judentum?

Was soll ich da sagen?

Protestantismus? Keine Beurteilung durch Sie?

Der Protestantismus, soweit er das Ap. Glaubensbekenntnis hat, betet denselben Gott an. Insofern ist das sicher ein Sonderfall.
Freitag, 28. Juli 2006 22:18
Ansgar: @ DDL
Sie dürfen nicht so selbstverliebt Ihren Skeptizismus als art pour l’art betreiben, wenn Sie aus dieser Diskussion Honig saugen wollen. Wenn Sie schon nicht glauben können, versuchen Sie doch zu begreifen: Veräußerungen katholischer Formen sind unnötig, verwirren und machen den Glauben verwechselbar. Der Inhalt der Botschaft Jesu ist das Gewaltigste und Kostbarste, was der Menschheit je geschenkt wurde. Also muß die Form, die diesen Inhalt transportiert und birgt, auch kostbar und würdig sein – so kostbar wie möglich. Das kann natürlich eine schlichte franziskanische Messe mit Holzkelch sein oder ein prunkvolles Hochamt in einem Dom. Die Würde ist die Grenze. Un die ist bei Lederweste und Glas-Römer überschritten.
Freitag, 28. Juli 2006 21:42
DDL: @Benedikt
„Sie haben also eine Religion beurteilt, der Sie nicht angehören, Sie wollten sogar den Gläubigen erklären, was ihr Gott von ihrer Verehrungspraxis wohl halten wird.“

Das war jetzt aber possierlich. Ja, selbstverständlich beurteilt man Religionen, denen man nicht angehört, muss man doch sogar, wenn man die eigene (Nicht-)Zugehörigkeit anders als mit schlichter Gewohnheit und / oder Nachplapperei begründen will.

Und, nein, ich will niemandem so etwas erklären (äh, das wäre grotesk, nicht? Bei einem Gott, den ich nicht für real halte? Ich bitte Sie…). Mich nerven, im Gegenteil, diese ständigen Begründungen, man würde dies und jenes so tun, weil „Gott „das angeblich so wolle. Die einzige Aussage, die ich selbst dahingehend gemacht habe, ist die, dass ich es als nicht plausibel ansehe, warum eine postulierte allmächtige Wesenheit sich um so einen detailverliebten Zirkus kümmern sollte. Statt sich darüber zu empören, dass ich das wage, begründen Sie doch bitte einfach einmal, warum ein solches Wesen das tun sollte.

„Ich jedenfalls käme nie auf die Idee, irgendwelche fremdreligiösen Rituale zu beurteilen.“

Nicht? Wenn irgendwelche Voodoo-Sekten Menschenopfer darbrächten, wäre Ihnen das egal? „Keine Meinung, nicht mein Ding“? Ähm.

Ich glaube Ihnen kein Wort.

Oder nehmen wir, weniger extrem, die Verhaltensweisen der Zeugen Jehovas – keine Meinung dazu, Benedikt? Wie sieht’s aus mit Scientology? Islam? Judentum? Protestantismus? Keine Beurteilung durch Sie?
Freitag, 28. Juli 2006 21:22
Benedikt: @ DDL
Sorry, aber das führt nun wirklich völlig am Thema vorbei. Es ist völlig klar, dass hier der christliche Gott gemeint ist, wie er sich nach katholischer Lehre geoffenbart hat. Es dürfte klar sein, dass ich hier keinen generellen Bezug aufbauen wollte, was hinduistischen Gottheiten (die für mich nicht existieren) so alles an „Gottes“verehrung gefällt. Von daher habe ich als Katholik von einer katholischen Auffassung geprochen, Sie jedoch als Agnostiker versucht, die liturgischen Vorschriften der Katholiken aus Ihrer Warte mit vermeintlicher Allgemeingültigkeit zu bewerten. Sie haben also eine Religion beurteilt, der Sie nicht angehören, Sie wollten sogar den Gläubigen erklären, was ihr Gott von ihrer Verehrungspraxis wohl halten wird.

Es bedarf wirklich keiner allzu großen Selbsteinschätzungsgabe, dass man als Religionsfremder über die Vrrehrungspraxis der Religionen nicht viel sagen kann. Ich jedenfalls käme nie auf die Idee, irgendwelche fremdreligiösen Rituale zu beurteilen.

Sie müssen hier wirklich nicht mit fundamentalen Gottesbildern kommen und der Frage,wer Anspruch auf die wahre Lehre hat. Das ist hier nicht das Thema.
Freitag, 28. Juli 2006 20:43
DDL: @Benedikt
Mit Verlaub, als Katholik können Sie in Sachen „Gott“ und was er gut oder nicht gut findet, genausoviel „abschließend beurteilen“ wie ich: Gar nichts. Sie können lediglich behaupten – das kann ich auch, wenn ich lustig bin, und ohne ein Gran weniger Berechtigung.

Da „Gott“ sich nicht zeigt und sagt: „Hey, die Katholiken haben Recht, so und nicht anders meine ich das wirklich“ (oder dasselbe für irgendeine andere der X Religionen und Sekten), können Sie darüber, ob die spezielle Art der Verehrung (oder eine Verehrung überhaupt) einem solchen Wesen irgendetwas bedeutet, viel erzählen, das allerdings nicht den mindesten Anspruch haben kann, irgendwie berechtigter zu sein als jede andere Aussage. Alles, was Sie können, ist, darauf zu verweisen, was Sie als Katholik annehmen. Definitionskraft hat das nicht.

Zum „Sinn der Sache“: Ist das nicht klar? Die Bergpredigt als eine der Kernbotschaften des NT z.B. bedarf keines liturgischen Mummenschanzes. Wenn ein Kult mit der Zeit eine gewisse Tradition aufbaut, mag das nett und anrührend sein, aber wenn man sich, wie hier geschehen, über rote Nasen in der Messe aufpudelt, weil es rote Nasen sind, aber völlig am Sinn dieser roten Nasen vorbeisieht und daran, dass diese Aktion sehr viel mehr mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat als die korrekte Gewandung während des Gottesdienstes, dann läuft irgendwas quer.

@mahner

Wenn Sie Mathematik mit Theologie oder Glaube vergleichen, haben Sie etwas Grudnsätzliches nicht begriffen.
Freitag, 28. Juli 2006 20:19
Benedikt: @ Gotthard
Sind Sie sicher? Also ich habe immer wieder das Gefühl, und Religionslehrer bestätigen mir das, dass die Lehrpläne von einem größeren Vorwissen und einer christlichen Erziehung der Schüler ausgehen. Insofern hätte sich zwar bei den Anforderungen viel verändert, nicht aber bei den „Strategiepapieren“.

Wegen dieser achso Gott fern aufgewachsenen Kinder wird so viel versucht…

Auch hier ist oftmals eine bedauerliche Nibelungentreue zu offensichtlich untauglichen Konzepten zu beobachten.
Freitag, 28. Juli 2006 20:12
Gotthard: @Benedikt
DAS war die Beschreibung aus dem Jahre 1973… seitdem hat sich soo viel geändert.
Wegen dieser achso Gott fern aufgewachsenen Kinder wird so viel versucht… aber alle Fundis der Welt sind weltfremd.
Freitag, 28. Juli 2006 20:03
Benedikt: Kindermess-Direktorium
9. Daher sollen alle Erzieher in gemeinsamer Überlegung und mit vereinten Kräften darum bemüht sein, dass die Kinder – die ja schon einen gewissen Sinn für Gott und religiöse Dinge mitbringen

Genau das ist der große Irrtum der Verantwortlichen. Lehrpläne, Katechesen, Kindermessdirektorien – sie alle setzen offenbar voraus, dass es immer noch eine christliche Erziehung im Elternhaus gibt. Das ist aber oft nicht mehr der Fall, weshalb Lehrpläne, Direktorien und Katechesen oft den völlig falschen – und für die Rezipienten letztlich nicht verständlichen Ansatz haben. Das erzählen unsere Religionslehrer bei jeder Visitation – es ändert sich nichts.
Freitag, 28. Juli 2006 20:02
Gotthard: Verkündigung
Die Verkündigung in der Messe – besonders der Kindermesse – ist nicht auf verbale Äußerungen begrenzt…
– dabei vergaß ich allerdings, dass die Predigt bei vielen Forumsaktivisten von sehr untergeordneter Bedeutung ist.
Freitag, 28. Juli 2006 19:51
Aragorn: Direktorium für Kindermessen
Wenn man heute in der Liturgie machen will was man will, erklärt man die Veranstaltung halt flucks zur Familienmesse und beruft sich auf das Direktorium für Kindermessen. Von Märchen, Karnevalsbräuchen und Fußballspielen steht da übrigens nichts drin. Es dient den Liturgieverdrehern in den Gemeinden heute dazu, die Liturgie, oder was das VII davon noch übrig gelassen hat, nach eigenem Gutdünken zu „gestalten“. Übrigens gibt es auch die sehr lesenswerte Instruktion „Redemptionis Sacramentum“, die Entstellungen in der Liturgie verbietet. Bitte einmal lesen. Man hat im übrigen geglaubt, der liturgische Zerstörungsprozess habe in der Messe Pauls VI. seinen Abschluss gefunden. Die „WM-Messe“ und ähnliche Veranstaltungen machen deutlich, dass Steigerungen unter dem Stichwort Aggiornamento immer noch möglich sind.
Freitag, 28. Juli 2006 19:39
Sulpicius: @maledica
Freitag, 28. Juli 2006 19:36
Gotthard: @maledica
Du Dreckschleuder solltest Dich lieber mal klug machen durch Lesen!
Lies bitte mal das „Direktorium für Kindermessen“ …aber ist natürlich – da von Rom approbiert – vom Teufel.

Kindermess-Direktorium
Freitag, 28. Juli 2006 19:21
Bernd Stromberg: O tempora, o mores;-)
Ich denke, der erwähnte Pf. Breitenbach ist ein Relikt der kirchlichen Alt-68er. St. Michael in Schweinfurt scheint der Selbstdarstellung auf der entsprechenden Internetseite nach eine ganz „eigene Sache“ zu sein, die gewissen „freikirchlichen“ Denominationen gar nicht so unähnlich sein dürfte. Wer mal mit ihm diskutieren will, kann dies hier tun. Dort meldet er sich regelmäßig zu Wort.
Was die erwähnte Bergmesse angeht, erinnere ich mich an ein Foto in der Autobiographie des Hl. Vaters, wo er bei der Zelebration einer solchen zu sehen ist. Es geht eben auch anders!!

Euer Bernd
Freitag, 28. Juli 2006 18:55
Benedikt: @ DDL
Selbst unter der gewagten und durch nichts belegten Annahme, dass ein solcher Gott existiere, spottet liturgische Korinthenkackerei der Auffassung von diesem als allmächtiger Wesenheit. Ein allmächtiger Gott, der sich dafür interessiert, ob Menschen ihn mit oder ohne Stola verehren, oder dafür, ob man eine Oblate in den Mund oder in die Hand nimmt? Das ist absurd.

Mit Verlaub, aber als Agnostiker können Sie das vermutlich nicht abschließend beurteilen. Die Art der Verehrung ist schon eine wichtige Sache. Wenn sich jeder an einen Grundkonsens halten würde, dann bräuchte man vermutlich keine Vorschriften. Gerade an einem Beispiel wie in diesem Artikel können Sie aber sehr gut sehen, dass dies eben nicht der Fall ist, daher sind auch Vorschriften notwendig. Eine Glaubenspraxis, die sich nur in solchen Albernheiten ausdrückt ist nämlich nicht tradierbar, da vollkommen sinnenleert und damit hohl.

Liturgie kann ein nettes, stimmungsvolles, psychologisches Add-on sein, aber wo sie dem SINN einer Sache entgegensteht, wird sie zur Farce. Wo sie diesen Sinn gar verdrängt oder ersetzt, wird sie zum Problem.

Dasselbe wie oben. Die Liturgie als unmittelbarer Ausdruck der Gottesverehrung ist kein einfaches „add-on“, dies ist in keiner Religion der Fall. Der Gottesdienst, ob nun Messe oder vergleichbare Rituale anderer Religion stellt stets den Mittelpunkt des Glaubenslebens dar. Was ist denn für Sie, wenn man fragen darf, der „Sinn der Sache“?
Freitag, 28. Juli 2006 18:43
mahner: @.DDL
„Ich habe zwar keine Ahnung von Mathematik, lehne Mathematik vom Ansatz her ab und beherrsche nicht mal die vier Grunrechnungsarten. Aber gesetzt den Fall es gäbe so etwas wie Mathematik, dann wäre es doch völlig unerheblich in welcher Form und nach welchen Regeln ich addiere, subtrahiere etc… Ob komplizierte Integrale oder gar erst die Differentialgleichungen höherer Ordnung, imaginäre Zahlen – ich rede über Alles mit, und erkläre die Mathematiker für Vollidioten, weil sie sich an Regeln halten.“ So oder ähnlich könnte man Ihren Zugang zu dieser Diskussion umschreiben…
Freitag, 28. Juli 2006 18:32
DDL: @Maledica
Sie scheinen nicht so ganz verstanden zu haben, daher noch einmal im Abriss:

a) Ich glaube nicht an einen Gott oder ein gottähnliches Wesen. Insofern könnte mir grundsätzlich nichts egaler und unbeachtlicher sein als irgendwelche Vorschriften, wie genau man denn nun eine Wesenheit, die ich als pure Fiktion begreife, zu verehren sei.

b) Selbst unter der gewagten und durch nichts belegten Annahme, dass ein solcher Gott existiere, spottet liturgische Korinthenkackerei der Auffassung von diesem als allmächtiger Wesenheit. Ein allmächtiger Gott, der sich dafür interessiert, ob Menschen ihn mit oder ohne Stola verehren, oder dafür, ob man eine Oblate in den Mund oder in die Hand nimmt? Das ist absurd.

c) Ungeachtet meines Nichtglaubens sehe ich in vielen Religionen, auch der katholischen, positive Aspekte. Diese haben aber mit der hier als so hochheilig angesehenen Liturgie nichts zu tun; es geht um philosophische Punkte, die wahr bleiben, ganz egal, ob man sie nun auf einen Gott zurückführt oder aus der Vernunft ableitet. Liturgie kann ein nettes, stimmungsvolles, psychologisches Add-on sein, aber wo sie dem SINN einer Sache entgegensteht, wird sie zur Farce. Wo sie diesen Sinn gar verdrängt oder ersetzt, wird sie zum Problem.

Übrigens schweige ich nicht, weil kreuz.net die Form eines öffentlichen Forums gewählt hat. Wenn man möchte, dass andere schweigen, darf man sich unter diese anderen nicht begeben. That simple.
Freitag, 28. Juli 2006 18:22
Maledica: Gottesdienst
Welcher Gottesdienst???
Meinen sie den Menschendienst, bei welchem egozentrische Showmaster im Bühnenraum stehen und ein paar Theaterbesucher am Sonntag morgen bespaßen und aktuelle Ereignisse in den Mittelpunkt stellen???
Für so einem Müll muß ich wahrhaftig nicht Sonntag früh aufstehen, da haben Sie Recht!
Ich brauche mir aber so einen Müll nicht anzuschauen, um zu wissen, daß mit solchen Spielchen die Kirche karikiert wird und der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Es reicht, doch schon das das Image in unsrem Bistum durch den obersten Manager praktisch bei Null ist, da müssen nicht noch ALLE Pfarreien dazu noch gänzlich zerstört werden. Hier im Westen sind wir schon so weit wie zur Zeit des Kalten Krieges im Osten- da wurden die Kirchen zu Konzertsälen, Theaterbühnen und Kinosälen umgebaut- gegen den Widerstand der kirchlichen Vertreter. Heute wird fast jede Kirche im Bistum profanisiert und den Lehmensch freuts und der unterstützt noch dieses Gehampel- Helau Carneval Lehmensch!!!
Freitag, 28. Juli 2006 18:11
Bernardin †: MALEDICA
Sie Dummschwätzer, Sie Giftspritze! Waren Sie bei dem besagten Gottesdienst persönlich anwesend??? Woher, von wem haben SIE Ihre Informationen?
Freitag, 28. Juli 2006 18:10
Benedikt: @ PhilomenaWolkenstein
Die „Peace“ Fahne hat sich aus der Regenbogenfahne entwickelt, das Wort wird oft draufgedruckt, um brave Fundi – Katholen ein wenig zu verwirren, der Sinn der Fahne verändert sich dadurch nicht …

Auch das ist natürlich falsch (wie verwunderlich ). Bei der Peace-Fahne sind die Farben umgedreht. Guten Morgen.
Freitag, 28. Juli 2006 18:04
Maledica: Keine Ahnung und Mitredenwollen
Lassen Sie es mich anders sagen: Ich nehme zugunsten des katholischen Glaubens an, dass liturgische Vorschriften nicht dessen Essenz ausmachen, dass sie aber nichtsdestotrotz von manchen hier so gehandhabt werden.
@DDS
Aber von mir aus leben Sie Ihren Bürokratenkult weiter, so lange Sie mögen und können.Genau, ich glaube Christus hat vor 2.000 Jahren am Sabbat im Tempel auch angeregt, Mätzchen zu machen und rumzuhampeln, oder hat er sich nicht doch-obwohl wahrer Mensch und wahrer Gott- den jahrhundertealten ach so verstaubten Riten unterworfen…

Wie weit das „katholisch“ ist, das sollen die beurteilen, die dazu die Kompetenz haben.Also, warum schweigen Sie nicht???

Persönlich halte ich so manchen Freikirchler für christlicher (im positiven Sinne) als die vergreiste Formalistenclique, die sich hier ein Stelldichein gibt.Diese ach so tollen Freikirchlicher halten auch immer alles persönlich für besser, deshalb gründet auch jeder persönlich wieder eine neue Sekte, weil ihm persönlich irgendtetwas an der ach so persönlich selbstgestrickten Glaubenslehre nicht paßt.
Wollen Sie nicht auch eine persönliche eigene Sekte gründen- dann können Sie alles machen, was sie wollen und brauchen sich nicht über ach so verstaubte Riten aufregen, die Katholiken immer noch feiern
Freitag, 28. Juli 2006 17:46
DDL: @Sulpi
Lassen Sie es mich anders sagen: Ich nehme zugunsten des katholischen Glaubens an, dass liturgische Vorschriften nicht dessen Essenz ausmachen, dass sie aber nichtsdestotrotz von manchen hier so gehandhabt werden.

Aber von mir aus leben Sie Ihren Bürokratenkult weiter, so lange Sie mögen und können. Wie weit das „katholisch“ ist, das sollen die beurteilen, die dazu die Kompetenz haben. Persönlich halte ich so manchen Freikirchler für christlicher (im positiven Sinne) als die vergreiste Formalistenclique, die sich hier ein Stelldichein gibt. Und wenn dann so ein Formalist bezweifelt, ob ich dies oder jenes verstanden habe – quem iucat, nicht wahr?
Freitag, 28. Juli 2006 17:42
Maledica: Lehmensch und seine Freunde…
…haben doch nur aus einem Grunde noch keine eigene Sekte mit ShowGoDis gegründet, weil die Einnahmen aus dem Säckel der Kirchensteuer sie daran hindert.
Ansonsten haben diese Apostaten nicht viel mit der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche gemein.
So wie das Geld im Kasten klingt.
Deshalb wehrt sich auch Lehmensch vehement dagegen, daß mit dem Austritt aus dem Kirchensteuersystem nicht auch die Exkommunikation verbunden ist. ZDK und andere Genossen müssen doch in Ihrer Arbeit wider die Wahrheit unterstützt werden und weiterhin glaubenstreue Hirten in der Bischofskonferenz blosgestellt werden.
Wenn Lehmensch seinen Fanclub nicht mehr bezahlen könnte, würde er alleine dastehen. Die Kommunistischen Kader mußten ihre Leute auch immer kaufen und die Winkelemente am Straßenrand aufstellen, damit sie sich selbst in dem Glauben wiegen konnten, daß überhaupt noch einer zu ihnen stehen würde…
Freitag, 28. Juli 2006 17:37
Gotthard: Bergmesse
bei einer solchen Bergmesse finde ich die Überstola als vollkommen ausreichende Paramente… Volksaltar ist absolut ok!
Freitag, 28. Juli 2006 17:29
ExBochumer: @ Gotthard
Vor einigen Tagen war noch ein anderes Bild zu sehen:

Pfr. Breitenbach in Berg-„Wanderkleidung“ nur mit Überstola und Zelebrationsrichtung a la NOM.
Freitag, 28. Juli 2006 17:26
Sulpicius: @DDL…
Haben Sie etwas von katholischer Liturgie verstanden?
Freitag, 28. Juli 2006 17:23
DDL: @mahner
Kann es sein, dass Sie nicht den leistesten Dunst davon haben, was der Red Nose Day eigentlich ist und worum es dabei geht?

Dass Sie sich hier über etwas aufbrezeln, weil Sie eine äußere Form sehen, die Ihnen nicht gefällt, das Sie aber in keinster Weise verstanden haben?
Freitag, 28. Juli 2006 17:10
Maledica: Mainz und Rom- dazwischen liegen Lichtjahre
Ist der Breitenbach nicht schon scheintod???

Doch Bischofsheim liegt im Bistum Mainz. Und von dem Bischof, oh sorry Showmaster ist bekanntlich keine Reaktion zu erwarten, wenn die Messe zu einer Show verkommt- Hauptsache es erinnert nicht zu sehr an ein Opfer und ist womöglich katholisch…
Carneval Lehmann sollte lieber sein Amt aufgeben und dafür Hauptamtlich in die Bütt steigen, doch er hat eher den griesgrämigen Gesichtsausdruck seines gemeinsamen Kirchenlehrers Luther angenommen, so daß er auch dort nur eine jämmerliche Figur abgiebt und noch niicht einmal dafür geeignet ist, sich über ihn lustig zu machen…

http://www.kreuz.net/article.3203.html
Freitag, 28. Juli 2006 17:09
mahner: Die Pfarre St. Michael in Schweinfurt ist wirklich was besonderes
… under „lustige“ Diakon ist auch wieder dabei )))http://www.bruecke-sw.de/galerie/RedNoseDay/
Freitag, 28. Juli 2006 16:30
Gotthard: Was ist Sache?
Was ist an diesem Bild zu einer Bergmesse auszusetzen? Noch ist über die Zelebrationsrichtung nichts ausgesagt…
Freitag, 28. Juli 2006 16:18
ExBochumer: Weinglas / Weingläser als Kelch(e)?
Bitte schön – auch von Pfr. Breitenbachs Seite:

http://www.stmichael.de/…uette_2006_02_03.jpg

(„Messe“ bei der Kissinger Hütte in 2006, z.Z. auf der Homepage von St. Michael in Schweinfurt zu sehen)
Freitag, 28. Juli 2006 16:17
Babylon †: @ Marcel: Woher konnte
sich Pius V. eigentlich so sicher sein, daß sich jemand den „Zorn der Apostel“ (meine Güte, wie pathetisch) zuziehe, wenn er etwas am Missale ändere?

Übrigens ist das Missale sehr oft geändert worden. Die ganzen neuen Feste, die ingeführt wurden, oder auch die neue Karwochenliturgie von Pius XII. etc.

Haben sich alle den „Zorn der Apostel“ zugezogen…
Freitag, 28. Juli 2006 16:14
Die „Peace“ Fahne hat sich aus der Regenbogenfahne entwickelt, das Wort wird oft draufgedruckt, um brave Fundi – Katholen ein wenig zu verwirren, der Sinn der Fahne verändert sich dadurch nicht …
Freitag, 28. Juli 2006 16:11
Benedikt: Ausfall
Eher nicht. Besser als die Messe zu einem Fantheater zu machen jedoch schon
Freitag, 28. Juli 2006 15:59
Gotthard: Messe und Fußball-WM
Wäre es eigentlich von einem Pfarrer richtig gewesen, die Samstagabend-Messe wegen des Fußball-Spiels D – Ecuador ausfallen zu lassen? Beginn des Fußballspiels um 17 Uhr, der Messe um 18 Uhr.
Freitag, 28. Juli 2006 15:13
mahner: Außerdem…
was hat diese „pace“- Fahne mit irgendwelchen Schwuchteln zu tun ???
Freitag, 28. Juli 2006 15:12
Benedikt: Bummm
Die Gruppe ging vom Fan-Gesang der britischen Fußballmannschaft ‘Manchester United’ „You never walk alone“ aus.

Falls ein Fan des FC Liverpool diesen Fehler bemerkt wird diese Seite wohl aus dem Netz verschwinden .

@ „Messe“: Kein Kommentar
Freitag, 28. Juli 2006 15:07
Sulpicius: @thaumaturgos
warum gott keinen blitz schickte?

Nun, er liebt es halt auch, einmal ordentlich zu lachen…
Freitag, 28. Juli 2006 15:03
mahner: @ sulpi…
Freitag, 28. Juli 2006 14:57
Sulpicius: @mahner
Freitag, 28. Juli 2006 14:56
mahner: @ aschera…
… fühlt sich da jemand auf den Schlips getreten ???
Freitag, 28. Juli 2006 14:55
thaumaturgos: und schon wieder hat die redaktion übersehn,
dass da nicht nur wilder motoradrocker geladen waren, auchschwule haben sichin diese höllische himmelsveranstaltun g gemischt: warum gott keinen blitz schickte?

siehe;: http://www.dp5.de/…ges/MoGo2006_008.htm
Freitag, 28. Juli 2006 14:53
mahner: Mein absoluter Favorit
Freitag, 28. Juli 2006 14:52
Sulpicius: @mahner
Diese „Gemoinde“ scheint auch zu wenig Stühle und Kniebänke zu haben. Man sollte vielleicht einmal eine Spendenaktion starten…
Freitag, 28. Juli 2006 14:49
mahner: Fanke für den tip…
Echt super

http://www.dp5.de/stmpict/mogo106/

am „goilsten“ find ich den „Diakon“

aber auch die Schüsseln voller „Pringles“- Chips haben was …
Freitag, 28. Juli 2006 14:37
aschera: weitermachen, was ist los? nicht so lahm! kommt doch!
Kommt doch, postet noch mehr Photos von Messen mit besonderen Gruppen, in besonderen Situationen, zu besonderen Anlässen!
Ein paar Missbrauchsfälle werden sich doch auch noch auftreiben lassen, irgendwo im internet!
Ich vermisse ein Photo von einem Jesuitenpater, der in einem südostasiatischen Kaff eine Messe mit Reis feiert!
Ich vermisse ein Photo von einem Priester nur in Stola, der eine Nudistenhochzeit zelebriert!
Ich vermisse ein Photo von einem Kaplan am Wandertag, der ein Weinglas als Kelch verwendet!
Ich vermisse ein Photo von einem Rockpriester in Lederjacke, der auf fundamentalistischen Jugendveranstaltungen eine Rock-Messe zelebriert.
Das sind doch die wahren und wirklichen Argumente, die für die tridentinische Messe sprechen, oder?
Freitag, 28. Juli 2006 14:20
Aragorn: leider ist es so…
leider ist es manchmal auch so, wie Adrian sagt: Priester fühlen sich von „Liturgiegruppen“ gedrängt, derartigen Firlefanz mitzumachen. Von den Bischöfen jedenfalls bekommen Priester, die sich dagegen zur Wehr setzten, nur selten Unterstützung. Es sind die Bischöfe, die durch ihre Blindheit und Taubheit den Verfall der Liturgie mitverursachen und zu verantworten haben.
Freitag, 28. Juli 2006 14:17
23er Hansl: Wie jetzt was?
Ein mir bekannter Priester untersagte den Kommonionkindern und den Kindern in der Kirche während einer Verlautbarung, dass sie am Rosenmontag nicht verkleidet in die Kirche kommen sollen.

Also, was genau wollte der dir bekannte Priester nun?
Was du schreibst, klingt so, als würde er alle Kinder, die nicht verkleidet in die Messe kommen wollten, ausschließen!

Würde ich garnicht toll finden!
Freitag, 28. Juli 2006 14:01
Adrian: Leider…
…ist das in unserer Gesellschaft keine Seltenheit mehr. Im Gegenteil, die Leute verlangen das von ihren Priester. Sonst ist er nämlich kein guter Priester, in deren Augen. Das ist doch kein Verständnis von einer heiligen Messe. Bistum Mainz = Em. Kard. Lehmann. Ob dieser Gottesdienst wohl Folgen haben wird? Eher fraglich.
Ein mir bekannter Priester untersagte den Kommonionkindern und den Kindern in der Kirche während einer Verlautbarung, dass sie am Rosenmontag nicht verkleidet in die Kirche kommen sollen. Denn dies würde der Messe an Würde nehmen, es wäre lächerlich und eine würdige und entsprechende Andacht wäre nicht gegeben. Dies fand ich toll! Allerdings gab es einen rießigen Aufschrei von den Eltern, wobei manche sagten, dass sie jetzt nicht mehr in die Kirche gehen, da ihre Kinder nicht willkommen sind. Der Priester hat an Ansehen verloren. Was soll man dazu noch sagen…

@ExBochumer: Ihr Link ist eher ein Wink mit dem Zaunpfahl. Es ist ja erschreckend was man auf den Bildern sieht. Brot-Hostien in Brotkörbchen. Man, man, man Gruß.
Freitag, 28. Juli 2006 13:03
ExBochumer: Es gibt noch wesentlich attraktivere
„liturgische“ Kleidung.

So z.B. von Pfr. Breitenbach der „etwas anderen“ Gemeinde St. Michael in Schweinfurt:

Verkleinerte Kasel in Form einer Motorradweste.

http://www.dp5.de/…ges/MoGo2006_030.htm
Freitag, 28. Juli 2006 12:10
Sulpicius: Fußball-Stola?
Ganz neu kreiert. Vermutlich vom sog. „Deutschen Liturgischen Institut“ Trier und seinen Frontmännern in „Gottesdienst“…
Freitag, 28. Juli 2006 12:08
23er Hansl: Armseligkeit auf beiden Seiten – Liturgie ist keine Show! Weder Fußballshow noch Mysterien-Show!
Also ich weiß gerade nicht, was ich armseliger finden soll. Den Pfarrer, der ein Fußballspektakel veranstaltet und dabei einen Fanschal zweckentfremdet, oder die Leser, die sich auf solche Ereignisse stürzen müssen, um ihre schrullig-altertümelnden Meinungen zu bestätigen.

Wer sich für einen Wettlauf unbedingt einen Gegner aussucht, der mit Krücken unterwegs ist, der braucht sich dann nicht groß über den Sieg zu freuen.

Aber wehe, es kommt jemand mit der frühneuzeitlichen Privatmesse, mit der Praxis des Elevations-Hoppings statt des Messbesuches, erwähnt gar noch das Wort Ablasshandel oder so. Dann ist Feuer am Dach. Wenn man da noch gegenüberstellt, wie die Allgemeine Einleitung zum Römischen Messbuch (die gültige meine ich!) die Optimalform der Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst sieht, dann ist Feuer am Dach.
Aber auf der anderen Seite ist der Vergleich zwischen dem Ideal und der Praxis zulässig – ich darf jederzeit die Einleitung vom alten Missale aus dem 16. Jahrhundert mit einer nicht sehr gelungenen praktischen Anwendung des Neuen vergleichen.

Fazit: Die geschilderte Veranstaltung mag kritikwürdig sein – das „Outfit“ des Zelebranten ist es mit Sicherheit! Wenn man aber solches braucht, um die Präferenz für die Alte Messe zu fundieren, dann tun mir die Befürworter dieser Restauration aber ziemlich leid – das bedeutet nämlich, dass sie keine wirklichen Argumente haben und sich im Wettlauf bestenfalls mit Lahmen messen können!
Freitag, 28. Juli 2006 11:53
Marcel: Gelobt sei der Herr!
… hier im Zusammenhang besonders dafür, daß Er die Priesterbruderschaft St. Pius X. ins Leben rief, bei dessen im Geiste der ewigen Lehre der Kirche herangebildeten katholischen Priestern man noch würdevoll die hl. Sakramente gespendet bekommt und wo die hl. Messe als wahrhaft göttlicher Kult zelebriert wird, so wie es die heilige Kirche festschrieb für alle Zeiten: in Stein gemeißelt vom Bischof von Rom, dem hl. Papst Pius V.
(„Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies [Einführung des Röm. Meßbuches 1570] anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.“)

Beten und opfern wir für den Papst, denn nur er kann Kraft Gottes die tödliche Krise der Kirche beenden!

Hl. Papst Pius X. – bitte für uns!
Freitag, 28. Juli 2006 11:38
Aragorn: Selbstzerstörungsprozess der Kirche
in anderen Bistümern wurde gar während der WM 2006 in manchen Kirchen Fußball gespielt. Das nenne ich doch ein gelungenes Aggiornamento. Priester und Gläubige, die die „vorkonziliare“ Liturgie feiern wollen, werden dagegen regelmäßig abgewiesen. Die Konzilskirche macht sich nicht nur mit solchen Liturgieverhunzungen lächerlich, sondern auch überflüssig. Sie ist auf dem beste Wege, sich selbst zu eliminieren.
Freitag, 28. Juli 2006 11:27
Horst Schlämmer: @Gute Idee … eine Springmesse !
Nach dem Wortgottesdienst wurden die Gläubigen in den Kirchenbänken aufgefordert, einen Seitenwechsel vorzunehmen.
Die „Gottesdienstbesucher“ – wie die Gläubigen auf der Homepage genannt werden – wechselten auf Kommando die Bankseite von rechts nach links oder umgekehrt.


Wenn ROM das erfährt wird Freude aufkommen über die gehorsamen Schäfchen, die auf Kommando die Seite wechseln.
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