„Godi“ steht nicht für Gaudi, sondern für „Gottesdienst“. Doch in der Praxis muß der Unterschied nicht notwendigerweise sehr groß sein.
(kreuz.net, Bischofsheim) Am 11. Juni wurde in der katholischen Pfarrei Christkönig in Bischofsheim ein
Familien- gottesdienst gehalten.
Die Eisenbahnergemeinde Bischofsheim befindet sich 30 Kilometer südwestlich
von Frankfurt/Main und gehört zur Diözese Mainz.
Dem Familiengottesdienst stand der örtliche Pfarrvikar
vietnamesischer Herkunft, Hw. Johannes Minh Dinh, vor. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft,
die im Juni in Deutschland ausgetragen wurde.
Der Gottesdienst wurde von einem Vorbereitungsteam erarbeitet.
Die Gruppe ging vom Fan-Gesang der britischen Fußballmannschaft ‘Manchester United’ „You never walk alone“
aus.
Anhand von vielen Beispielen bemühte man sich zu zeigen, daß es nicht nur im Fußball, sondern auch
im richtigen Leben Siege und Niederlagen, brenzlige Situationen und Freude über gelungene Spielzüge
gibt.
In solchen Augenblicken erkenne man die Wahrheit des Fan-Gesanges: „You never walk alone“ – Du
bist nie alleine. Es sei immer jemand da, „der zu dir hält“.
Während des Gottesdienstes ging es nach
Angaben der Pfarrei-Homepage „besonders bunt“ zu.
Der Pfarrvikar, einige Ministranten und viele Kinder
zogen sich zum Anlaß die Trikots ihrer Lieblingsvereine an. Sie hatten sich auch mit Deutschland-Schals
oder deutschen Fahnen ausgerüstet.
Nach dem Wortgottesdienst wurden die Gläubigen in den Kirchenbänken
aufgefordert, einen Seitenwechsel vorzunehmen.
Die „Gottesdienstbesucher“ – wie die Gläubigen auf der
Homepage genannt werden – wechselten auf Kommando die Bankseite von rechts nach links oder umgekehrt.
Der Kommentar einer Gläubigen: „Auch wenn viele ihren angestammten Platz haben, auf der anderen Seite
ist es auch ganz schön“.
Am Ende des Gottesdienstes gab es für jeden eine süße Überraschung: ein
Stückchen Schokolade in Form eines kleinen Fußballs.
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Die Profanisierung geht weiter, Lederwesten, rote Nasen, Fußbälle, Weinorgien, Computerkonferenzen,
Narrenkappen, Büttenreden, Schlagzeug, Nebelmaschinen, … …die Anbiederung an den Zeitgeist geht immer
weiter… …die Kirchen werden immer leerer… …die Menschen werden dadurch nicht frömmer- im Gegenteil!!!
Wir brauchen kein extra Kindergehampele, sondern die Kinder merken, daß dort etwas sakrales, etwas Heiliges
geschieht! Die Kinder müssen langsam zu Gott geführt bekommen. Wenn man jedoch alles profanisiert und
alles Erklären will, aber doch immer versagt- denn das Mysterium ist nicht Erklärbar- verliert das Heilige
seinen Glanz, und die Kinder fragen sich später, was soll ich bei diesem Quatsch eigentlich- Topfschlagen
habe ich im Kindergarten tausendmal besser- da steh ich später doch nicht extra am Sonntag auf. Kinder
müssen nicht ALLES kapieren. Kinder wollen erwachsen werden. Kinder wollen begleitet werden auf diesem
Weg. Nehmen wir die Kinder ernst, nicht indem wir kindisch werden und eine Blablatritratrullalasprache
in der Messe verwenden, sondern indem wir diese zur Anbetung und Ehrfurcht anleiten. Dann werden diese
später auch fromme Jungs- aber so etwas will das Bistum Mainz ja nicht. Lehmensch und seine Kumpanen
unterstützen lieber geistigen Dünnpfiff und regen sich später nur auf, wenn zu wenig Kirchensteuereinnahmen
kommen!!!
Ist der Pfarrer von Bischofsheim wirklich glücklich? Mir scheint, dass hier wieder so eine mächtige
linke kirchenfeindliche Substruktur am Werk ist, die einen vietnamesischen „Fremdling“ dazu bringt, nach
ihrer Pfeife zu tanzen! Der Pfarrer ist ja auch nur Pfarr-Vikar. Das ist nichts anderes als ein Kaplan
mit dem Pfarrertitel. Das bedeutet: Ohne Weisungsbefugnis. Er wird als Pfarrvikar auch nicht ernst genommen.
So unglücklich wie der arme Kerl auf dem Bild dreinschaut, kann ich mir nicht vorstellen, dass er damit
einverstanden ist.
Lederweste Also ne, Kinders… Die „Lederweste“ über der ohnehin schon langweiligen und trostlosen Mantelalbe
sieht einfach total lächerlich aus. Aber wie gesagt, solche und andere Plattheiten und liturgische Flegeleien
haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu tun, schauen Sie mal in Sacrosanctum
Concilium nach. Es ist der (Un)Geist der kirchlichen 68er, nichts anderes. Dazu gehören auch die „Roten
Nasen“. Nein, der Red-Nose-Day ist sicherlich eine gute Sache, und auch eine Kirchengemeinde darf dafür
spenden, ja man kann eine solche Aktion auch in der Predigt erwähnen. Aber dass man sich selbst solche
Nasen in der Liturgie aufsetzt, ist genau so lächerlich wie die alberne Lederweste. Form und Inhalt gehören
eben zusammen und stützen sich gegenseitig. Da es aber um die Verehrung Gottes geht, muss man solche
unwürdigen „Showeffekte“ außen vorlassen. Es wirkt einfach nur lächerlich und ziemlich dämlich, und
so etwas gehört ja wohl nicht in die offizielle Liturgie der Kirche!!!! Dies gilt bei großen weltlichen
Anlässen doch genau so!! Oder könnte sich jemand einen offiziellen Staatsempfang oder eine akademische
Promotionsfeier z.B. vorstellen, bei der die Teilnehmenden rote Nasen tragen oder Jeans und Turnschuhe??
Bitte nicht!! Übrigens: Was würde wohl ein orthodoxer Kleriker oder Gläubiger zu St. Michael sagen??
@ DDL: Fortsetzung Also um das noch mal etwas klarar auf den Punkt zu bringen: Natürlich können Sie
sagen: „Gottesdienste sind falsch“, oder „Die beten den falschen Gott an“, problematish ist es, wenn sie
nicht grundsäzlich sagen: Gottesdienste sind falsch, sondern sich als Außenstehender auf ein Detail
stürzen, und dies kritisieren. Das können Sie ja eigentlich nur, wenn Sie grundsätzlich von der Richtigkeit
von Liturgie überzeugt sind und auch ihren Sinn bejahen. Genau das ist aber bei Ihnen nicht der Fall.
Ich kann natürlich sagen: „Der Islam betet den falschen Gott an, ihre Betrituale sind Götzendienst,
etc.“ Unfug, wäre es aber, wenn ich keine solche Fundamentalkritik, sondern eine Detailkritik bringen
würde, à la: „Also das mit dem Knien und Verbeugen auf den Teppichen ist Unsinn, glaubt ihr, euer Gott
interessiert sich dafür, stellt doch Stühle rein.“ In dem Fall erkläre ich nämlich als Außenstehender,
wie die Liturgie einer fremden Religion gefälligst abzulaufen habe.
Aber Gotthard… … Sie sind doch ein wacher Kopf, was soll diese Frage? Der Gottesdienst ist ein Treffen
mit dem Höchsten, eine heilige Feier, eine Opferung, alles sollte daran erinnern. Ein schlichter Holzkelch
kann ein würdiges liturgisches Gerät sein, wenn er der asketischen Spiritualität des Umfeldes entspricht –
und wenn er überzeitlich, jenseitig, transzendent wirkt. Ein Glas-Römer ist das nicht, den breche ich
morgens von meinem Couch-Glastisch ab. Und die Lederweste ist lächerliche Anbiederei an das Publikum,
unwürdig der Feier des Höchsten. Als ob Sie das nicht verstehen würden.
fehlende Würde? Das kann natürlich eine schlichte franziskanische Messe mit Holzkelch sein oder ein
prunkvolles Hochamt in einem Dom. Die Würde ist die Grenze. Un die ist bei Lederweste und Glas-Römer
überschritten. ach, wo liegt denn nun der Würde-Unterschied zwischen dem Holzkelch (über die Form gibt
es keine Aussage) und dem Glas-Römer (hier gibt es eine Aussage über die Form und das Material). Die
Lederweste des Zelebranten war ein Zeichen für die „horizontale (menschliche) Verbundenheit“ mit den
Gottesdienstfeiernden, die Stola und die Mantelalbe das „vertikale Zeichen“ für den priesterlichen Dienst –
also ergab die Paramentik – bestimmt sehr ungewöhnlich – das Zeichen des Kreuzes. Wo liegt dabei nun
die fehlende Würde?
@ DDL Das war jetzt aber possierlich. Ja, selbstverständlich beurteilt man Religionen, denen man nicht
angehört, muss man doch sogar, wenn man die eigene (Nicht-)Zugehörigkeit anders als mit schlichter Gewohnheit
und / oder Nachplapperei begründen will. Ja sicher – aber daraum geht es hier nicht, ist das denn so
schwer? Es geht hier um Liturgie, und wie der Katholizismus sie sieht. Dass Sie das nicht nachvollziehen
können ist hier jedem klar, deshalb ja die Kritik hier. Und, nein, ich will niemandem so etwas erklären
Sorry, aber so kommen Sie nicht herüber. Sie haben in Ihren Beiträge kundgetan, dass Sie der auffassung
sind, das unser Gott, falls es ihn gäbe (O-Ton) sich für diese Diskussionen nicht interessieren würde.
Mich nerven, im Gegenteil, diese ständigen Begründungen, man würde dies und jenes so tun, weil „Gott
„das angeblich so wolle. In Bezug auf die Liturgie kann Ihnen das doch wirklich egal sein. Wenn irgendwelche
Voodoo-Sekten Menschenopfer darbrächten, wäre Ihnen das egal? Also bitte, was ist denn das für ein
Vergleich? Verhaltensweisen der Zeugen Jehovas Ich sprach von fremdreligiösen Ritualen, nicht von Missionspraktiken.
Scientology? Die rel. Rituale der Scientology sind mir nicht bekannt. Islam? Die beten gen Mekka. Was
soll ich da sagen? Judentum? Was soll ich da sagen? Protestantismus? Keine Beurteilung durch Sie? Der
Protestantismus, soweit er das Ap. Glaubensbekenntnis hat, betet denselben Gott an. Insofern ist das sicher
ein Sonderfall.
@ DDL Sie dürfen nicht so selbstverliebt Ihren Skeptizismus als art pour l’art betreiben, wenn Sie aus
dieser Diskussion Honig saugen wollen. Wenn Sie schon nicht glauben können, versuchen Sie doch zu begreifen:
Veräußerungen katholischer Formen sind unnötig, verwirren und machen den Glauben verwechselbar. Der
Inhalt der Botschaft Jesu ist das Gewaltigste und Kostbarste, was der Menschheit je geschenkt wurde. Also
muß die Form, die diesen Inhalt transportiert und birgt, auch kostbar und würdig sein – so kostbar wie
möglich. Das kann natürlich eine schlichte franziskanische Messe mit Holzkelch sein oder ein prunkvolles
Hochamt in einem Dom. Die Würde ist die Grenze. Un die ist bei Lederweste und Glas-Römer überschritten.
@Benedikt „Sie haben also eine Religion beurteilt, der Sie nicht angehören, Sie wollten sogar den Gläubigen
erklären, was ihr Gott von ihrer Verehrungspraxis wohl halten wird.“ Das war jetzt aber possierlich.
Ja, selbstverständlich beurteilt man Religionen, denen man nicht angehört, muss man doch sogar, wenn
man die eigene (Nicht-)Zugehörigkeit anders als mit schlichter Gewohnheit und / oder Nachplapperei begründen
will. Und, nein, ich will niemandem so etwas erklären (äh, das wäre grotesk, nicht? Bei einem Gott,
den ich nicht für real halte? Ich bitte Sie…). Mich nerven, im Gegenteil, diese ständigen Begründungen,
man würde dies und jenes so tun, weil „Gott „das angeblich so wolle. Die einzige Aussage, die ich selbst
dahingehend gemacht habe, ist die, dass ich es als nicht plausibel ansehe, warum eine postulierte allmächtige
Wesenheit sich um so einen detailverliebten Zirkus kümmern sollte. Statt sich darüber zu empören, dass
ich das wage, begründen Sie doch bitte einfach einmal, warum ein solches Wesen das tun sollte. „Ich jedenfalls
käme nie auf die Idee, irgendwelche fremdreligiösen Rituale zu beurteilen.“ Nicht? Wenn irgendwelche
Voodoo-Sekten Menschenopfer darbrächten, wäre Ihnen das egal? „Keine Meinung, nicht mein Ding“? Ähm.
Ich glaube Ihnen kein Wort. Oder nehmen wir, weniger extrem, die Verhaltensweisen der Zeugen Jehovas –
keine Meinung dazu, Benedikt? Wie sieht’s aus mit Scientology? Islam? Judentum? Protestantismus? Keine
Beurteilung durch Sie?
@ DDL Sorry, aber das führt nun wirklich völlig am Thema vorbei. Es ist völlig klar, dass hier der
christliche Gott gemeint ist, wie er sich nach katholischer Lehre geoffenbart hat. Es dürfte klar sein,
dass ich hier keinen generellen Bezug aufbauen wollte, was hinduistischen Gottheiten (die für mich nicht
existieren) so alles an „Gottes“verehrung gefällt. Von daher habe ich als Katholik von einer katholischen
Auffassung geprochen, Sie jedoch als Agnostiker versucht, die liturgischen Vorschriften der Katholiken
aus Ihrer Warte mit vermeintlicher Allgemeingültigkeit zu bewerten. Sie haben also eine Religion beurteilt,
der Sie nicht angehören, Sie wollten sogar den Gläubigen erklären, was ihr Gott von ihrer Verehrungspraxis
wohl halten wird. Es bedarf wirklich keiner allzu großen Selbsteinschätzungsgabe, dass man als Religionsfremder
über die Vrrehrungspraxis der Religionen nicht viel sagen kann. Ich jedenfalls käme nie auf die Idee,
irgendwelche fremdreligiösen Rituale zu beurteilen. Sie müssen hier wirklich nicht mit fundamentalen
Gottesbildern kommen und der Frage,wer Anspruch auf die wahre Lehre hat. Das ist hier nicht das Thema.
@Benedikt Mit Verlaub, als Katholik können Sie in Sachen „Gott“ und was er gut oder nicht gut findet,
genausoviel „abschließend beurteilen“ wie ich: Gar nichts. Sie können lediglich behaupten – das kann
ich auch, wenn ich lustig bin, und ohne ein Gran weniger Berechtigung. Da „Gott“ sich nicht zeigt und
sagt: „Hey, die Katholiken haben Recht, so und nicht anders meine ich das wirklich“ (oder dasselbe für
irgendeine andere der X Religionen und Sekten), können Sie darüber, ob die spezielle Art der Verehrung
(oder eine Verehrung überhaupt) einem solchen Wesen irgendetwas bedeutet, viel erzählen, das allerdings
nicht den mindesten Anspruch haben kann, irgendwie berechtigter zu sein als jede andere Aussage. Alles,
was Sie können, ist, darauf zu verweisen, was Sie als Katholik annehmen. Definitionskraft hat das nicht.
Zum „Sinn der Sache“: Ist das nicht klar? Die Bergpredigt als eine der Kernbotschaften des NT z.B. bedarf
keines liturgischen Mummenschanzes. Wenn ein Kult mit der Zeit eine gewisse Tradition aufbaut, mag das
nett und anrührend sein, aber wenn man sich, wie hier geschehen, über rote Nasen in der Messe aufpudelt,
weil es rote Nasen sind, aber völlig am Sinn dieser roten Nasen vorbeisieht und daran, dass diese Aktion
sehr viel mehr mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat als die korrekte Gewandung während des Gottesdienstes,
dann läuft irgendwas quer. @mahner Wenn Sie Mathematik mit Theologie oder Glaube vergleichen, haben Sie
etwas Grudnsätzliches nicht begriffen.
@ Gotthard Sind Sie sicher? Also ich habe immer wieder das Gefühl, und Religionslehrer bestätigen mir
das, dass die Lehrpläne von einem größeren Vorwissen und einer christlichen Erziehung der Schüler
ausgehen. Insofern hätte sich zwar bei den Anforderungen viel verändert, nicht aber bei den „Strategiepapieren“.
Wegen dieser achso Gott fern aufgewachsenen Kinder wird so viel versucht… Auch hier ist oftmals eine
bedauerliche Nibelungentreue zu offensichtlich untauglichen Konzepten zu beobachten.
@Benedikt DAS war die Beschreibung aus dem Jahre 1973… seitdem hat sich soo viel geändert. Wegen dieser
achso Gott fern aufgewachsenen Kinder wird so viel versucht… aber alle Fundis der Welt sind weltfremd.
Kindermess-Direktorium 9. Daher sollen alle Erzieher in gemeinsamer Überlegung und mit vereinten Kräften
darum bemüht sein, dass die Kinder – die ja schon einen gewissen Sinn für Gott und religiöse Dinge
mitbringen Genau das ist der große Irrtum der Verantwortlichen. Lehrpläne, Katechesen, Kindermessdirektorien –
sie alle setzen offenbar voraus, dass es immer noch eine christliche Erziehung im Elternhaus gibt. Das
ist aber oft nicht mehr der Fall, weshalb Lehrpläne, Direktorien und Katechesen oft den völlig falschen –
und für die Rezipienten letztlich nicht verständlichen Ansatz haben. Das erzählen unsere Religionslehrer
bei jeder Visitation – es ändert sich nichts.
Verkündigung Die Verkündigung in der Messe – besonders der Kindermesse – ist nicht auf verbale Äußerungen
begrenzt… – dabei vergaß ich allerdings, dass die Predigt bei vielen Forumsaktivisten von sehr untergeordneter
Bedeutung ist.
Direktorium für Kindermessen Wenn man heute in der Liturgie machen will was man will, erklärt man die
Veranstaltung halt flucks zur Familienmesse und beruft sich auf das Direktorium für Kindermessen. Von
Märchen, Karnevalsbräuchen und Fußballspielen steht da übrigens nichts drin. Es dient den Liturgieverdrehern
in den Gemeinden heute dazu, die Liturgie, oder was das VII davon noch übrig gelassen hat, nach eigenem
Gutdünken zu „gestalten“. Übrigens gibt es auch die sehr lesenswerte Instruktion „Redemptionis Sacramentum“,
die Entstellungen in der Liturgie verbietet. Bitte einmal lesen. Man hat im übrigen geglaubt, der liturgische
Zerstörungsprozess habe in der Messe Pauls VI. seinen Abschluss gefunden. Die „WM-Messe“ und ähnliche
Veranstaltungen machen deutlich, dass Steigerungen unter dem Stichwort Aggiornamento immer noch möglich
sind.
@maledica Du Dreckschleuder solltest Dich lieber mal klug machen durch Lesen! Lies bitte mal das „Direktorium
für Kindermessen“ …aber ist natürlich – da von Rom approbiert – vom Teufel. Kindermess-Direktorium
www.liturgie.de/liturgie/index.php?datei=pub/op/d…
O tempora, o mores Ich denke, der erwähnte Pf. Breitenbach ist ein Relikt der kirchlichen Alt-68er. St.
Michael in Schweinfurt scheint der Selbstdarstellung auf der entsprechenden Internetseite nach eine ganz
„eigene Sache“ zu sein, die gewissen „freikirchlichen“ Denominationen gar nicht so unähnlich sein dürfte.
Wer mal mit ihm diskutieren will, kann dies hier www.partenia.org/phorum/list.php?f=1 tun. Dort meldet
er sich regelmäßig zu Wort. Was die erwähnte Bergmesse angeht, erinnere ich mich an ein Foto in der
Autobiographie des Hl. Vaters, wo er bei der Zelebration einer solchen zu sehen ist. Es geht eben auch
anders!! Euer Bernd
@ DDL Selbst unter der gewagten und durch nichts belegten Annahme, dass ein solcher Gott existiere, spottet
liturgische Korinthenkackerei der Auffassung von diesem als allmächtiger Wesenheit. Ein allmächtiger
Gott, der sich dafür interessiert, ob Menschen ihn mit oder ohne Stola verehren, oder dafür, ob man
eine Oblate in den Mund oder in die Hand nimmt? Das ist absurd. Mit Verlaub, aber als Agnostiker können
Sie das vermutlich nicht abschließend beurteilen. Die Art der Verehrung ist schon eine wichtige Sache.
Wenn sich jeder an einen Grundkonsens halten würde, dann bräuchte man vermutlich keine Vorschriften.
Gerade an einem Beispiel wie in diesem Artikel können Sie aber sehr gut sehen, dass dies eben nicht der
Fall ist, daher sind auch Vorschriften notwendig. Eine Glaubenspraxis, die sich nur in solchen Albernheiten
ausdrückt ist nämlich nicht tradierbar, da vollkommen sinnenleert und damit hohl. Liturgie kann ein
nettes, stimmungsvolles, psychologisches Add-on sein, aber wo sie dem SINN einer Sache entgegensteht,
wird sie zur Farce. Wo sie diesen Sinn gar verdrängt oder ersetzt, wird sie zum Problem. Dasselbe wie
oben. Die Liturgie als unmittelbarer Ausdruck der Gottesverehrung ist kein einfaches „add-on“, dies ist
in keiner Religion der Fall. Der Gottesdienst, ob nun Messe oder vergleichbare Rituale anderer Religion
stellt stets den Mittelpunkt des Glaubenslebens dar. Was ist denn für Sie, wenn man fragen darf, der
„Sinn der Sache“?
@.DDL „Ich habe zwar keine Ahnung von Mathematik, lehne Mathematik vom Ansatz her ab und beherrsche nicht
mal die vier Grunrechnungsarten. Aber gesetzt den Fall es gäbe so etwas wie Mathematik, dann wäre es
doch völlig unerheblich in welcher Form und nach welchen Regeln ich addiere, subtrahiere etc… Ob komplizierte
Integrale oder gar erst die Differentialgleichungen höherer Ordnung, imaginäre Zahlen – ich rede über
Alles mit, und erkläre die Mathematiker für Vollidioten, weil sie sich an Regeln halten.“ So oder ähnlich
könnte man Ihren Zugang zu dieser Diskussion umschreiben…
@Maledica Sie scheinen nicht so ganz verstanden zu haben, daher noch einmal im Abriss: a) Ich glaube nicht
an einen Gott oder ein gottähnliches Wesen. Insofern könnte mir grundsätzlich nichts egaler und unbeachtlicher
sein als irgendwelche Vorschriften, wie genau man denn nun eine Wesenheit, die ich als pure Fiktion begreife,
zu verehren sei. b) Selbst unter der gewagten und durch nichts belegten Annahme, dass ein solcher Gott
existiere, spottet liturgische Korinthenkackerei der Auffassung von diesem als allmächtiger Wesenheit.
Ein allmächtiger Gott, der sich dafür interessiert, ob Menschen ihn mit oder ohne Stola verehren, oder
dafür, ob man eine Oblate in den Mund oder in die Hand nimmt? Das ist absurd. c) Ungeachtet meines Nichtglaubens
sehe ich in vielen Religionen, auch der katholischen, positive Aspekte. Diese haben aber mit der hier
als so hochheilig angesehenen Liturgie nichts zu tun; es geht um philosophische Punkte, die wahr bleiben,
ganz egal, ob man sie nun auf einen Gott zurückführt oder aus der Vernunft ableitet. Liturgie kann ein
nettes, stimmungsvolles, psychologisches Add-on sein, aber wo sie dem SINN einer Sache entgegensteht,
wird sie zur Farce. Wo sie diesen Sinn gar verdrängt oder ersetzt, wird sie zum Problem. Übrigens schweige
ich nicht, weil kreuz.net die Form eines öffentlichen Forums gewählt hat. Wenn man möchte, dass andere
schweigen, darf man sich unter diese anderen nicht begeben. That simple.
Gottesdienst Welcher Gottesdienst??? Meinen sie den Menschendienst, bei welchem egozentrische Showmaster
im Bühnenraum stehen und ein paar Theaterbesucher am Sonntag morgen bespaßen und aktuelle Ereignisse
in den Mittelpunkt stellen??? Für so einem Müll muß ich wahrhaftig nicht Sonntag früh aufstehen, da
haben Sie Recht! Ich brauche mir aber so einen Müll nicht anzuschauen, um zu wissen, daß mit solchen
Spielchen die Kirche karikiert wird und der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Es reicht, doch schon das
das Image in unsrem Bistum durch den obersten Manager praktisch bei Null ist, da müssen nicht noch ALLE
Pfarreien dazu noch gänzlich zerstört werden. Hier im Westen sind wir schon so weit wie zur Zeit des
Kalten Krieges im Osten- da wurden die Kirchen zu Konzertsälen, Theaterbühnen und Kinosälen umgebaut-
gegen den Widerstand der kirchlichen Vertreter. Heute wird fast jede Kirche im Bistum profanisiert und
den Lehmensch freuts und der unterstützt noch dieses Gehampel- Helau Carneval Lehmensch!!!
MALEDICA Sie Dummschwätzer, Sie Giftspritze! Waren Sie bei dem besagten Gottesdienst persönlich anwesend???
Woher, von wem haben SIE Ihre Informationen?
@ PhilomenaWolkenstein Die „Peace“ Fahne hat sich aus der Regenbogenfahne entwickelt, das Wort wird oft
draufgedruckt, um brave Fundi – Katholen ein wenig zu verwirren, der Sinn der Fahne verändert sich dadurch
nicht … Auch das ist natürlich falsch (wie verwunderlich ). Bei der Peace-Fahne sind die Farben umgedreht.
Guten Morgen.
Keine Ahnung und Mitredenwollen Lassen Sie es mich anders sagen: Ich nehme zugunsten des katholischen
Glaubens an, dass liturgische Vorschriften nicht dessen Essenz ausmachen, dass sie aber nichtsdestotrotz
von manchen hier so gehandhabt werden. @DDS Aber von mir aus leben Sie Ihren Bürokratenkult weiter, so
lange Sie mögen und können. Genau, ich glaube Christus hat vor 2.000 Jahren am Sabbat im Tempel auch
angeregt, Mätzchen zu machen und rumzuhampeln, oder hat er sich nicht doch-obwohl wahrer Mensch und wahrer
Gott- den jahrhundertealten ach so verstaubten Riten unterworfen… Wie weit das „katholisch“ ist, das
sollen die beurteilen, die dazu die Kompetenz haben. Also, warum schweigen Sie nicht??? Persönlich halte
ich so manchen Freikirchler für christlicher (im positiven Sinne) als die vergreiste Formalistenclique,
die sich hier ein Stelldichein gibt. Diese ach so tollen Freikirchlicher halten auch immer alles persönlich
für besser, deshalb gründet auch jeder persönlich wieder eine neue Sekte, weil ihm persönlich irgendtetwas
an der ach so persönlich selbstgestrickten Glaubenslehre nicht paßt. Wollen Sie nicht auch eine persönliche
eigene Sekte gründen- dann können Sie alles machen, was sie wollen und brauchen sich nicht über ach
so verstaubte Riten aufregen, die Katholiken immer noch feiern
@Sulpi Lassen Sie es mich anders sagen: Ich nehme zugunsten des katholischen Glaubens an, dass liturgische
Vorschriften nicht dessen Essenz ausmachen, dass sie aber nichtsdestotrotz von manchen hier so gehandhabt
werden. Aber von mir aus leben Sie Ihren Bürokratenkult weiter, so lange Sie mögen und können. Wie
weit das „katholisch“ ist, das sollen die beurteilen, die dazu die Kompetenz haben. Persönlich halte
ich so manchen Freikirchler für christlicher (im positiven Sinne) als die vergreiste Formalistenclique,
die sich hier ein Stelldichein gibt. Und wenn dann so ein Formalist bezweifelt, ob ich dies oder jenes
verstanden habe – quem iucat, nicht wahr?
Lehmensch und seine Freunde… …haben doch nur aus einem Grunde noch keine eigene Sekte mit ShowGoDis
gegründet, weil die Einnahmen aus dem Säckel der Kirchensteuer sie daran hindert. Ansonsten haben diese
Apostaten nicht viel mit der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche gemein. So wie das Geld
im Kasten klingt. Deshalb wehrt sich auch Lehmensch vehement dagegen, daß mit dem Austritt aus dem Kirchensteuersystem
nicht auch die Exkommunikation verbunden ist. ZDK und andere Genossen müssen doch in Ihrer Arbeit wider
die Wahrheit unterstützt werden und weiterhin glaubenstreue Hirten in der Bischofskonferenz blosgestellt
werden. Wenn Lehmensch seinen Fanclub nicht mehr bezahlen könnte, würde er alleine dastehen. Die Kommunistischen
Kader mußten ihre Leute auch immer kaufen und die Winkelemente am Straßenrand aufstellen, damit sie
sich selbst in dem Glauben wiegen konnten, daß überhaupt noch einer zu ihnen stehen würde…
#31 ExBochumer † 17:29:10 | Freitag, 28. Juli 2006
@ Gotthard Vor einigen Tagen war noch ein anderes Bild zu sehen: Pfr. Breitenbach in Berg-„Wanderkleidung“
nur mit Überstola und Zelebrationsrichtung a la NOM.
@mahner Kann es sein, dass Sie nicht den leistesten Dunst davon haben, was der Red Nose Day de.wikipedia.org/wiki/Red_Nose_Day
eigentlich ist und worum es dabei geht? Dass Sie sich hier über etwas aufbrezeln, weil Sie eine äußere
Form sehen, die Ihnen nicht gefällt, das Sie aber in keinster Weise verstanden haben?
Mainz und Rom- dazwischen liegen Lichtjahre Ist der Breitenbach nicht schon scheintod??? Doch Bischofsheim
liegt im Bistum Mainz. Und von dem Bischof, oh sorry Showmaster ist bekanntlich keine Reaktion zu erwarten,
wenn die Messe zu einer Show verkommt- Hauptsache es erinnert nicht zu sehr an ein Opfer und ist womöglich
katholisch… Carneval Lehmann sollte lieber sein Amt aufgeben und dafür Hauptamtlich in die Bütt steigen,
doch er hat eher den griesgrämigen Gesichtsausdruck seines gemeinsamen Kirchenlehrers Luther angenommen,
so daß er auch dort nur eine jämmerliche Figur abgiebt und noch niicht einmal dafür geeignet ist, sich
über ihn lustig zu machen… www.kreuz.net/article.3203.html
Die Pfarre St. Michael in Schweinfurt ist wirklich was besonderes … under „lustige“ Diakon ist auch
wieder dabei )))www.bruecke-sw.de/galerie/RedNoseDay/
#25 ExBochumer † 16:18:15 | Freitag, 28. Juli 2006
Weinglas / Weingläser als Kelch(e)? Bitte schön – auch von Pfr. Breitenbachs Seite: www.stmichael.de/…uette_2006_02_03.jpg
(„Messe“ bei der Kissinger Hütte in 2006, z.Z. auf der Homepage von St. Michael in Schweinfurt zu sehen)
@ Marcel: Woher konnte sich Pius V. eigentlich so sicher sein, daß sich jemand den „Zorn der Apostel“
(meine Güte, wie pathetisch) zuziehe, wenn er etwas am Missale ändere? Übrigens ist das Missale sehr
oft geändert worden. Die ganzen neuen Feste, die ingeführt wurden, oder auch die neue Karwochenliturgie
von Pius XII. etc. Haben sich alle den „Zorn der Apostel“ zugezogen…
@mahner Die „Peace“ Fahne hat sich aus der Regenbogenfahne entwickelt, das Wort wird oft draufgedruckt,
um brave Fundi – Katholen ein wenig zu verwirren, der Sinn der Fahne verändert sich dadurch nicht …
Messe und Fußball-WM Wäre es eigentlich von einem Pfarrer richtig gewesen, die Samstagabend-Messe wegen
des Fußball-Spiels D – Ecuador ausfallen zu lassen? Beginn des Fußballspiels um 17 Uhr, der Messe um
18 Uhr.
Bummm Die Gruppe ging vom Fan-Gesang der britischen Fußballmannschaft ‘Manchester United’ „You never
walk alone“ aus. Falls ein Fan des FC Liverpool diesen Fehler bemerkt wird diese Seite wohl aus dem Netz
verschwinden . @ „Messe“: Kein Kommentar
#14 thaumaturgos 14:55:52 | Freitag, 28. Juli 2006
und schon wieder hat die redaktion übersehn, dass da nicht nur wilder motoradrocker geladen waren, auchschwule
haben sichin diese höllische himmelsveranstaltun g gemischt: warum gott keinen blitz schickte? siehe;:
www.dp5.de/…ges/MoGo2006_008.htm
Fanke für den tip… Echt super www.dp5.de/stmpict/mogo106/ am „goilsten“ find ich den „Diakon“ aber
auch die Schüsseln voller „Pringles“- Chips haben was …
weitermachen, was ist los? nicht so lahm! kommt doch! Kommt doch, postet noch mehr Photos von Messen mit
besonderen Gruppen, in besonderen Situationen, zu besonderen Anlässen! Ein paar Missbrauchsfälle werden
sich doch auch noch auftreiben lassen, irgendwo im internet! Ich vermisse ein Photo von einem Jesuitenpater,
der in einem südostasiatischen Kaff eine Messe mit Reis feiert! Ich vermisse ein Photo von einem Priester
nur in Stola, der eine Nudistenhochzeit zelebriert! Ich vermisse ein Photo von einem Kaplan am Wandertag,
der ein Weinglas als Kelch verwendet! Ich vermisse ein Photo von einem Rockpriester in Lederjacke, der
auf fundamentalistischen Jugendveranstaltungen eine Rock-Messe zelebriert. Das sind doch die wahren und
wirklichen Argumente, die für die tridentinische Messe sprechen, oder?
leider ist es so… leider ist es manchmal auch so, wie Adrian sagt: Priester fühlen sich von „Liturgiegruppen“
gedrängt, derartigen Firlefanz mitzumachen. Von den Bischöfen jedenfalls bekommen Priester, die sich
dagegen zur Wehr setzten, nur selten Unterstützung. Es sind die Bischöfe, die durch ihre Blindheit und
Taubheit den Verfall der Liturgie mitverursachen und zu verantworten haben.
Wie jetzt was? Ein mir bekannter Priester untersagte den Kommonionkindern und den Kindern in der Kirche
während einer Verlautbarung, dass sie am Rosenmontag nicht verkleidet in die Kirche kommen sollen. Also,
was genau wollte der dir bekannte Priester nun? Was du schreibst, klingt so, als würde er alle Kinder,
die nicht verkleidet in die Messe kommen wollten, ausschließen! Würde ich garnicht toll finden!
Leider… …ist das in unserer Gesellschaft keine Seltenheit mehr. Im Gegenteil, die Leute verlangen
das von ihren Priester. Sonst ist er nämlich kein guter Priester, in deren Augen. Das ist doch kein Verständnis
von einer heiligen Messe. Bistum Mainz = Em. Kard. Lehmann. Ob dieser Gottesdienst wohl Folgen haben wird?
Eher fraglich. Ein mir bekannter Priester untersagte den Kommonionkindern und den Kindern in der Kirche
während einer Verlautbarung, dass sie am Rosenmontag nicht verkleidet in die Kirche kommen sollen. Denn
dies würde der Messe an Würde nehmen, es wäre lächerlich und eine würdige und entsprechende Andacht
wäre nicht gegeben. Dies fand ich toll! Allerdings gab es einen rießigen Aufschrei von den Eltern, wobei
manche sagten, dass sie jetzt nicht mehr in die Kirche gehen, da ihre Kinder nicht willkommen sind. Der
Priester hat an Ansehen verloren. Was soll man dazu noch sagen… @ExBochumer: Ihr Link ist eher ein Wink
mit dem Zaunpfahl. Es ist ja erschreckend was man auf den Bildern sieht. Brot-Hostien in Brotkörbchen.
Man, man, man Gruß.
Es gibt noch wesentlich attraktivere „liturgische“ Kleidung. So z.B. von Pfr. Breitenbach der „etwas anderen“
Gemeinde St. Michael in Schweinfurt: Verkleinerte Kasel in Form einer Motorradweste. www.dp5.de/…ges/MoGo2006_030.htm
Armseligkeit auf beiden Seiten – Liturgie ist keine Show! Weder Fußballshow noch Mysterien-Show! Also
ich weiß gerade nicht, was ich armseliger finden soll. Den Pfarrer, der ein Fußballspektakel veranstaltet
und dabei einen Fanschal zweckentfremdet, oder die Leser, die sich auf solche Ereignisse stürzen müssen,
um ihre schrullig-altertümelnden Meinungen zu bestätigen. Wer sich für einen Wettlauf unbedingt einen
Gegner aussucht, der mit Krücken unterwegs ist, der braucht sich dann nicht groß über den Sieg zu freuen.
Aber wehe, es kommt jemand mit der frühneuzeitlichen Privatmesse, mit der Praxis des Elevations-Hoppings
statt des Messbesuches, erwähnt gar noch das Wort Ablasshandel oder so. Dann ist Feuer am Dach. Wenn
man da noch gegenüberstellt, wie die Allgemeine Einleitung zum Römischen Messbuch (die gültige meine
ich!) die Optimalform der Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst sieht, dann ist Feuer am Dach. Aber
auf der anderen Seite ist der Vergleich zwischen dem Ideal und der Praxis zulässig – ich darf jederzeit
die Einleitung vom alten Missale aus dem 16. Jahrhundert mit einer nicht sehr gelungenen praktischen Anwendung
des Neuen vergleichen. Fazit: Die geschilderte Veranstaltung mag kritikwürdig sein – das „Outfit“ des
Zelebranten ist es mit Sicherheit! Wenn man aber solches braucht, um die Präferenz für die Alte Messe
zu fundieren, dann tun mir die Befürworter dieser Restauration aber ziemlich leid – das bedeutet nämlich,
dass sie keine wirklichen Argumente haben und sich im Wettlauf bestenfalls mit Lahmen messen können!
Gelobt sei der Herr! … hier im Zusammenhang besonders dafür, daß Er die Priesterbruderschaft St. Pius
X. ins Leben rief, bei dessen im Geiste der ewigen Lehre der Kirche herangebildeten katholischen Priestern
man noch würdevoll die hl. Sakramente gespendet bekommt und wo die hl. Messe als wahrhaft göttlicher
Kult zelebriert wird, so wie es die heilige Kirche festschrieb für alle Zeiten: in Stein gemeißelt vom
Bischof von Rom, dem hl. Papst Pius V. („Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies [Einführung
des Röm. Meßbuches 1570 www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=311] anzutasten, so soll er wissen, daß
er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.“)
Beten und opfern wir für den Papst, denn nur er kann Kraft Gottes die tödliche Krise der Kirche beenden!
Hl. Papst Pius X. – bitte für uns!
Selbstzerstörungsprozess der Kirche in anderen Bistümern wurde gar während der WM 2006 in manchen Kirchen
Fußball gespielt. Das nenne ich doch ein gelungenes Aggiornamento. Priester und Gläubige, die die „vorkonziliare“
Liturgie feiern wollen, werden dagegen regelmäßig abgewiesen. Die Konzilskirche macht sich nicht nur
mit solchen Liturgieverhunzungen lächerlich, sondern auch überflüssig. Sie ist auf dem beste Wege,
sich selbst zu eliminieren.
@Gute Idee … eine Springmesse ! Nach dem Wortgottesdienst wurden die Gläubigen in den Kirchenbänken
aufgefordert, einen Seitenwechsel vorzunehmen. Die „Gottesdienstbesucher“ – wie die Gläubigen auf der
Homepage genannt werden – wechselten auf Kommando die Bankseite von rechts nach links oder umgekehrt.
Wenn ROM das erfährt wird Freude aufkommen über die gehorsamen Schäfchen, die auf Kommando die Seite
wechseln.