Bademeister Christi
Jugendliche finden nur selten den Weg zur Kirche. Darum müssen moderne Missionare auf dem Terrain des Teufels um die Seelen kämpfen.

Dort häufen sich Pizzerias und Nachtlokale, Spielhallen und Pubs. Während der Nacht werden am Meer wilde Parties mit lauter Musik veranstaltet.
Dieses gott- und hirnlose Treiben ist das Missionsgebiet von Pater Vito Canto (33).
Der Priester hat gemeinsam mit einigen Freiwilligen am Strand ein Zelt – quasi eine mobile Kirche – aufgebaut, um die Sünder in der Beichte mit Gott zu versöhnen. Die Gruppe nennt sich „Die Bademeister Jesu“. Sie ist an roten T-Shirts zu erkennen.
Vor dem Zelt befindet sich ein großes Holzkreuz mit der Aufschrift: „Jesus ist unser Retter“. Abends ist das Schild mit einer Fackel erhellt. Aus einem Lautsprecher ertönt Rosenkranzgebet.
Die Beichten am Strand beginnen um zehn Uhr nachts. Die Truppe verteilt Flugblätter mit dem Spruch: „Ein Herz betet auch für dich in der Nacht“.
Pater Vito erklärte kürzlich vor der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’, daß man das Zelt am Strand aufgeschlagen habe, weil die Touristen nachts gerne spazieren gingen:
„Viele Leute sehen uns und gehen weiter. Aber dann kommen sie doch noch zurück und möchten beichten. Die meisten Leute wollen anfangs nur reden. Danach bitten fast alle um die Vergebung ihrer Sünden.“
Die Nacht sei der beste Moment für die Beichte – meinte der Priester: „Nachts ist es dunkel. Daher ist die Suche nach Licht am stärksten.“
Früher sei es leichter gewesen, die Jugendlichen in die Kirche zu locken. Jetzt gebe es zuviel Unterhaltung außerhalb der Kirche. Deshalb müsse man den Jugendlichen dort begegnen, wo sie sich herumtreiben.
Am selben Strand missionieren auch Kapuzinermönche und Karmelitinnen einer apostolischen Kongregation. Ein Mädchen, das bald eintreten wird, erklärte, daß man sich wie der Heiland unter die Bevölkerung mische.
Sie spreche die Jugendlichen direkt an: „Willst du mit uns beten?“
Die Antworten seien nicht immer freundlich: „Viele beschimpfen uns und behandeln uns schlecht.“
Doch das sei gut so: „Wenn wir nur Zustimmung erhalten würden, müßten wir uns Sorgen machen. Dies würde bedeuten, daß wir einem Sieger, nicht einem Kreuz folgen.“ Diejenigen die einhalten und mit den Strandmissionaren beten, finden oft zum vergessenen Glauben zurück.
Die Strandinitiative findet die volle Unterstützung des Pfarrers von Pescara (41): „Wir müssen dorthin gehen, wo die Leute leben, Spaß haben und Hoffnung brauchen.“
Die Kirche müsse wieder missionieren – meint der Pfarrer.
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Dienstag, 1. August 2006 12:06
23er Hansl: Szenen am Strand III: Schlechtwetter
Stille an der italienischen Küste. Die Bademeister Christi öffnen ihre Zelte und sorgen für Leben am
Strand. Doch trotz Rosenkranz-CD will nicht so recht Stimmung aufkommen.
BMC1: Schau, da drüben ist jemand.
BMC2: Gehen wir hin und laden ihn zum Beten ein.
BMC3: Ich geh mit.
BMC4-7: Wir auch!
In einiger Entfernung hat ein älterer Tourist beschlossen, sich trotz des Wetters ein kühles Bad zu gönnen.
BMC6: Wir müssen uns beeilen, sonst geht er schwimmen.
BMC4: Ja, er hat schon das T-Shirt ausgezogen.
Die Horde kommt dem Touristen unbemerkt näher. Der wiederum hat den Strand kurzerhand zum FKK-Gebiet erklärt.
BMC2: Um Gottes willen, was ist denn das?
BMC5: Der hat aber eine komische Badehose!
BMC4: Das ist keine Badehose.
BMC1: Was soll es denn sonst sein.
BMC3 versucht BMC6 die Augen zuzuhalten.
BMC6: He, was machst du denn da!
BMC3: Sieh nicht hin, es wird dich auf ewig verderben!
Nur wenige Schritte vor dem Ziel entschließt sich die Gruppe, umzukehren. So hat eine nicht vorhandene Badehose den Touristen vor einer massiven Belästigung bewahrt!
BMC1: Schau, da drüben ist jemand.
BMC2: Gehen wir hin und laden ihn zum Beten ein.
BMC3: Ich geh mit.
BMC4-7: Wir auch!
In einiger Entfernung hat ein älterer Tourist beschlossen, sich trotz des Wetters ein kühles Bad zu gönnen.
BMC6: Wir müssen uns beeilen, sonst geht er schwimmen.
BMC4: Ja, er hat schon das T-Shirt ausgezogen.
Die Horde kommt dem Touristen unbemerkt näher. Der wiederum hat den Strand kurzerhand zum FKK-Gebiet erklärt.
BMC2: Um Gottes willen, was ist denn das?
BMC5: Der hat aber eine komische Badehose!
BMC4: Das ist keine Badehose.
BMC1: Was soll es denn sonst sein.
BMC3 versucht BMC6 die Augen zuzuhalten.
BMC6: He, was machst du denn da!
BMC3: Sieh nicht hin, es wird dich auf ewig verderben!
Nur wenige Schritte vor dem Ziel entschließt sich die Gruppe, umzukehren. So hat eine nicht vorhandene Badehose den Touristen vor einer massiven Belästigung bewahrt!
Dienstag, 1. August 2006 11:39
Hódmezövásárhelykutasipuszta: Heilsarmee
Irgendwie nimmt das Ganze schon die Züge an, wie bei der Heilsarmee oder so, die sich im Rotlichtmilieu
missionierenderweise einen Namen gemacht hat.
Sing: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht …“ (Udo Jürgens)
Sing: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht …“ (Udo Jürgens)
Montag, 31. Juli 2006 09:08
23er Hansl: @aschera: stimmt, lesen „könen“ reicht nicht aus
Ein bisserl Ortographie schadet nie!
Sonntag, 30. Juli 2006 19:51
Jawohl!: Süüüüüüüß!
Die süße kleine Aschera aus dem Reli-LK ist wieder da! Besonderes Kennzeichen: hypertrophe Verwendung
des Wortes »Steinbruchexegese«.
Hast einen ganz dollen Reli-Lehrer, du süße kleine T-Maus!
Hast einen ganz dollen Reli-Lehrer, du süße kleine T-Maus!
Sonntag, 30. Juli 2006 17:25
aschera: Lesen müßte man könen!
Sehen Sie, schon wieder!
Sie wollen einfach nur beleidigen. Aber, sie können mir glauben:
1. Am Können liegt es sicher nicht. Vielmehr daran, dass nach solchen Beschimpfungsaktionen die restlichen möglicherweise nicht unflätigen Äußerungen einfach zu uninteressant sind.
2. Das Lesen-Können alleine reicht nicht! Für die Gabe, das Gelesene auch intellektuell zu erfassen und interpretieren zu können, bin ich äußerst dankbar. Sie wären es wahrscheinlich auch.
Sie wollen einfach nur beleidigen. Aber, sie können mir glauben:
1. Am Können liegt es sicher nicht. Vielmehr daran, dass nach solchen Beschimpfungsaktionen die restlichen möglicherweise nicht unflätigen Äußerungen einfach zu uninteressant sind.
2. Das Lesen-Können alleine reicht nicht! Für die Gabe, das Gelesene auch intellektuell zu erfassen und interpretieren zu können, bin ich äußerst dankbar. Sie wären es wahrscheinlich auch.
Samstag, 29. Juli 2006 13:29
Dr. Christoph Heger: @aschera: Lesen müßte man könen!
Dr. Christoph Heger: Haben sie noch etwas anderes auf Lager, oder ist mit den Beschimpfungen ihr …
Dann würde man weniger Unsinn über die bisher 364 Leserbeiträge und einen Artikel von mir in kreuz.net posaunen.
MfG
Christoph Heger
Dann würde man weniger Unsinn über die bisher 364 Leserbeiträge und einen Artikel von mir in kreuz.net posaunen.
MfG
Christoph Heger
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