Heute ist der 450. Todestag des Heiligen Ignatius von Loyola. Nach so langer Zeit dürfte der Ordensgründer mit gemischten Gefühlen auf seine Jesuiten niederblicken. Ein Gespräch zwischen den Generationen.
Samstag, 5. August 2006 15:56
Frasim: zum Thema
Ich war kürzlich selbst bei den SJ in St. Georgen, Frankfurt. Was ich dort erlebt habe, hat mich traurig gestimmt. Das Verständnis von Priester, Messopfer usw. ist total verzerrt und verwässert. Hauptsache dort ist die Sendung der Patres… Überallhin, nur dann nicht richtig strahlen. Mir fiel da spontan das Gleichnis ein, wo Jesus sagt, dass man das Licht ja auch nicht unter den Scheffel stellt. SJ heute ist das Salz, das schal geworden ist, man wird es wegwerfen und zertreten! Armer Ignatius, was leidest du wohl für deinen Orden?!? Bitte für ihn, uns und die ganze Welt!
Donnerstag, 3. August 2006 15:27
Jörg Guttenberger, Köln: Bernardo
Sie ergänzen die Ausführungen von Benedikt noch um den Gesichtspunkt „Mystik“.
Ferner bringen Sie das Gegensatzpaar Objektivismus und Subjektivismus, also u. a. zwei Ideologien, um die es m. E. nicht gehen, weil eine Ideologie der Wirklichkeit nicht gerecht werden kann.
Beispiel: wir können über jeden Menschen objektiv richtige Aussagen machen, ohne ihm mit unserer Objektivität voll gerecht zu werden, so sehr sich diese Aussagen Allgemeinverbindlichkeit erfreuen. Wir können über denselben Menschen unsere eigenen subjektiven Erfahrungen wiedergeben, wiederum ohne ihm voll gerecht zu werden, so sehr wir auch einen mehr oder weniger großen Teil unserer Erfahrungen mit Anderen teilen.
Mir scheint daher wichtig, in Verbindung von Objektivität und Subjektivität (also nicht Objektivismus und Subjektivismus) bei der Verkündigung das objektive Bild der Schrift mit unseren eigenen subjektiven Erfahrungen zu verbinden. Wie sollen wir anders ein persönliches Glaubenszeugnis geben? Letzteres ist aber gefragt.
Die Kirche sollte die Verkündigung Jesu Christi einmal unter diesem Gesichtspunkt analysieren: wie war die Akzentsetzung zwischen Objektivität und Subjektivität in seiner Verkündigung und der der Apostel? Sie sollte sich ernsthaft fragen, ob die Ideologisierung von Objektivität zu Objektivismus zu einer manchmal blutleeren Glaubensverkündigung führt und so für die Leerung der Kirchen mitverantwortlich ist.
Ferner bringen Sie das Gegensatzpaar Objektivismus und Subjektivismus, also u. a. zwei Ideologien, um die es m. E. nicht gehen, weil eine Ideologie der Wirklichkeit nicht gerecht werden kann.
Beispiel: wir können über jeden Menschen objektiv richtige Aussagen machen, ohne ihm mit unserer Objektivität voll gerecht zu werden, so sehr sich diese Aussagen Allgemeinverbindlichkeit erfreuen. Wir können über denselben Menschen unsere eigenen subjektiven Erfahrungen wiedergeben, wiederum ohne ihm voll gerecht zu werden, so sehr wir auch einen mehr oder weniger großen Teil unserer Erfahrungen mit Anderen teilen.
Mir scheint daher wichtig, in Verbindung von Objektivität und Subjektivität (also nicht Objektivismus und Subjektivismus) bei der Verkündigung das objektive Bild der Schrift mit unseren eigenen subjektiven Erfahrungen zu verbinden. Wie sollen wir anders ein persönliches Glaubenszeugnis geben? Letzteres ist aber gefragt.
Die Kirche sollte die Verkündigung Jesu Christi einmal unter diesem Gesichtspunkt analysieren: wie war die Akzentsetzung zwischen Objektivität und Subjektivität in seiner Verkündigung und der der Apostel? Sie sollte sich ernsthaft fragen, ob die Ideologisierung von Objektivität zu Objektivismus zu einer manchmal blutleeren Glaubensverkündigung führt und so für die Leerung der Kirchen mitverantwortlich ist.
Donnerstag, 3. August 2006 08:07
Bernado: Esotorik
Ende Oktober letzten Jahres hat ein hiesiger kath. Priester im Rahmen seiner ansonsten überzeugenden
Predigt behauptet, genauso, wie damals die Reformation der Hauptfeind der r.-k. Kirche war, sei es heute
die Esoterik. Ich war einigermaßen überrascht!
Ich bitte um Differenzierung. Esoterik hat starke mystische Züge – die kennt die Kirche auch, wenn sie ihnen auch gelegentlich mit Vorsicht begegnet. Und das hat seinen Grund: Mystik geht, das ist nun mal ihr Wesen, sehr stark von der Einzelperson und ihrem Erleben aus. Das enthält die ständige Gefahr, auf Irrwege zu geraten. Nicht Christus und sein Evangelium zu leben, sondern sich selbst.
Letzteres ist in der modernen Esoterik aber geradezu das bestimmende Element: Die Geistige Welt aller Zeiten und Weltgegenden als Steinbruch zur Gewinnung von Elementen zur eigenen Erbauung, Relativismus und Eklektizismus in Reinkultur.
Die katholische Kirche vertritt demgegenüber einen klaren Objektivismus: Gott ist Realität, geoffenbart, mit Autorität vermittelt und (in diesem Rahmen) erkennbar.
Das sind tiefgehende Gegensätze. Ob sie die Esoterik gleich zum „Hauptfeind“ der Kirche machen, weiß ich allerdings nicht.
Ich bitte um Differenzierung. Esoterik hat starke mystische Züge – die kennt die Kirche auch, wenn sie ihnen auch gelegentlich mit Vorsicht begegnet. Und das hat seinen Grund: Mystik geht, das ist nun mal ihr Wesen, sehr stark von der Einzelperson und ihrem Erleben aus. Das enthält die ständige Gefahr, auf Irrwege zu geraten. Nicht Christus und sein Evangelium zu leben, sondern sich selbst.
Letzteres ist in der modernen Esoterik aber geradezu das bestimmende Element: Die Geistige Welt aller Zeiten und Weltgegenden als Steinbruch zur Gewinnung von Elementen zur eigenen Erbauung, Relativismus und Eklektizismus in Reinkultur.
Die katholische Kirche vertritt demgegenüber einen klaren Objektivismus: Gott ist Realität, geoffenbart, mit Autorität vermittelt und (in diesem Rahmen) erkennbar.
Das sind tiefgehende Gegensätze. Ob sie die Esoterik gleich zum „Hauptfeind“ der Kirche machen, weiß ich allerdings nicht.
Donnerstag, 3. August 2006 00:22
Jörg Guttenberger, Köln: Maledica
Den Ausführungen von Aphrodite zu diesem Thema schließe ich mich an.
Ihre Stellungnahme ist weit mehr polemisch, als sachlich zu verstehen.
Das Verschwinden des im Ergebnis unglücklichen Verständnisses vom Gottesgnadentum der Monarchie war eindeutig ein langfristiges Ergebnis der Aufklärung. Denn daß ein Herrscher seinen eigenen Vogel mit der Taube des heiligen Geistes verwechselt und dieser Verwechslung auch noch göttlichen Glanz zu geben sucht, ist schlichtweg untragbar. Die Dekadenz des damaligen Adels (Ehebruch als Zeitvertreib!) ist Ihnen hoffentlich bekannt!
Über das heute durchweg falsche Konzilsverständnis habe ich mehrfach ausführlch geschrieben. Siehe dort!
Ich kann es daher bei dieser kurzen Stellungnahme belassen.
Ihre Stellungnahme ist weit mehr polemisch, als sachlich zu verstehen.
Das Verschwinden des im Ergebnis unglücklichen Verständnisses vom Gottesgnadentum der Monarchie war eindeutig ein langfristiges Ergebnis der Aufklärung. Denn daß ein Herrscher seinen eigenen Vogel mit der Taube des heiligen Geistes verwechselt und dieser Verwechslung auch noch göttlichen Glanz zu geben sucht, ist schlichtweg untragbar. Die Dekadenz des damaligen Adels (Ehebruch als Zeitvertreib!) ist Ihnen hoffentlich bekannt!
Über das heute durchweg falsche Konzilsverständnis habe ich mehrfach ausführlch geschrieben. Siehe dort!
Ich kann es daher bei dieser kurzen Stellungnahme belassen.
Mittwoch, 2. August 2006 15:53
aphrodite †: Lernen Sie Philosophiegeschichte!
Also ehrlich, den Aquinaten mit Teilhard de Chardin zu vergleichen, ist so wie die christliche Welt mit
der islamischen…
Wohl noch nie davon gehört, dass der Aristoteliker Thomas von Aquin die Texte des Aristoteles über Vermittlung durch arabische Gelehrte (Avicenna, Averroes etc.) rezipierte?
Na gut, aber wundern tut mich Ihr Unwissen nicht…
Wohl noch nie davon gehört, dass der Aristoteliker Thomas von Aquin die Texte des Aristoteles über Vermittlung durch arabische Gelehrte (Avicenna, Averroes etc.) rezipierte?
Na gut, aber wundern tut mich Ihr Unwissen nicht…
Mittwoch, 2. August 2006 11:55
Maledica: Spiritualität?
hätten wir ohne Aufklärung dieselben Verältnisse, wie im Mittelalter und heute noch im Islam.Die islamische
Welt ist wohl nicht mit der christlichen Vergleichbar.
Der Koran ist ein Buch des Terrors und der Unterdrückung.
Die Heilige Schrift ist das Buch der Liebe
Hier sind schon mal die Voraussetzungen nicht Vergleichbar
Übrigens war das Mittelalter im Abendland nicht finster sondern von einer Blüte, Aufbruch und Forschung geprägt
Die Verurteilung Teilhard durch Pius XII. war nie Dogma und ist durch das Konzil überholt.Sorry, ich vergas: Dank dem Konzil ist ja alles was 1962 Jahre zuvor war überholt
Heute wird auch von der Kirche weitestgehend anerkannt, daß Teilhard den Glauben genauso auf naturwissenschaftlicher Grundlage erklärt hat, wie Thomas von Aquin mit der Philosophie .Das wäre wohl eine schändliche Beleidigung des Doctor Angelicus.
Also ehrlich, den Aquinaten mit Teilhard de Chardin zu vergleichen, ist so wie die christliche Welt mit der islamischen…
Enzykliken nehmen ohne Unfehlbarkeitsanspruch zu Zeitfragen Stellung und können durch die Entwicklung überholt werden.Stimmt, wer heute von morgen ist, der ist übermorgen schon von gestern.
Also immer schön mit der Zeit gehn! Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
Wir dürfen uns der Fortentwicklung der Tradition nicht verschließenGenau, deswegen sind die Menschen dank dem Aggiornamento auch erst heute so fromm und gehn Sonntags im Wald spazieren. Dann dürfen die Förster bals auf Friedwäldern beerdigen
Der Koran ist ein Buch des Terrors und der Unterdrückung.
Die Heilige Schrift ist das Buch der Liebe
Hier sind schon mal die Voraussetzungen nicht Vergleichbar
Übrigens war das Mittelalter im Abendland nicht finster sondern von einer Blüte, Aufbruch und Forschung geprägt
Die Verurteilung Teilhard durch Pius XII. war nie Dogma und ist durch das Konzil überholt.Sorry, ich vergas: Dank dem Konzil ist ja alles was 1962 Jahre zuvor war überholt
Heute wird auch von der Kirche weitestgehend anerkannt, daß Teilhard den Glauben genauso auf naturwissenschaftlicher Grundlage erklärt hat, wie Thomas von Aquin mit der Philosophie .Das wäre wohl eine schändliche Beleidigung des Doctor Angelicus.
Also ehrlich, den Aquinaten mit Teilhard de Chardin zu vergleichen, ist so wie die christliche Welt mit der islamischen…
Enzykliken nehmen ohne Unfehlbarkeitsanspruch zu Zeitfragen Stellung und können durch die Entwicklung überholt werden.Stimmt, wer heute von morgen ist, der ist übermorgen schon von gestern.
Also immer schön mit der Zeit gehn! Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
Wir dürfen uns der Fortentwicklung der Tradition nicht verschließenGenau, deswegen sind die Menschen dank dem Aggiornamento auch erst heute so fromm und gehn Sonntags im Wald spazieren. Dann dürfen die Förster bals auf Friedwäldern beerdigen
Dienstag, 1. August 2006 18:22
Jörg Guttenberger, Köln: Maledica: Spiritualität
Ihre Ausführungen betreff Aufklärung sind von einer Einseitigkeit, die ich gerade vermeiden wollte,
inhaltlich richtig, aber in ihrer Einseitigkeit falsch, denn, wie ich schon erwähnt habe, hätten wir
ohne Aufklärung dieselben Verältnisse, wie im Mittelalter und heute noch im Islam.
Wie schon bemerkt, führt jede Einseitigkeit zu Fehlergebnissen, das gilt auch für eine einseitige kalte Vernunft. Auf die innere Leere als Folge habe ich bereits hingewiesen. Wie ebenfalls schon mehrfach bemerkt, gehören analytisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditation zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes.
Die Verurteilung Teilhard durch Pius XII. war nie Dogma und ist durch das Konzil überholt. Sie ist vor dem Hintergrund der Neoscholastik zu sehen, für die Naturwissenschaft, überspitzt formuliert, noch böhmische Dörfer waren. Heute wird auch von der Kirche weitestgehend anerkannt, daß Teilhard den Glauben genauso auf naturwissenschaftlicher Grundlage erklärt hat, wie Thomas von Aquin mit der Philosophie .
Die neuere Methode (Naturwissenschaft statt Philosophie) erfordert zwar eine Überdenkung des Glaubensgutes, aber nicht im Sinne von Infragestellung, sondern von Vertiefung, wie ebenfalls an anderer Stelle bemerkt.
Enzykliken nehmen ohne Unfehlbarkeitsanspruch zu Zeitfragen Stellung und können durch die Entwicklung überholt werden.
Wir dürfen uns der Fortentwicklung der Tradition nicht verschließen!
Wie schon bemerkt, führt jede Einseitigkeit zu Fehlergebnissen, das gilt auch für eine einseitige kalte Vernunft. Auf die innere Leere als Folge habe ich bereits hingewiesen. Wie ebenfalls schon mehrfach bemerkt, gehören analytisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditation zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes.
Die Verurteilung Teilhard durch Pius XII. war nie Dogma und ist durch das Konzil überholt. Sie ist vor dem Hintergrund der Neoscholastik zu sehen, für die Naturwissenschaft, überspitzt formuliert, noch böhmische Dörfer waren. Heute wird auch von der Kirche weitestgehend anerkannt, daß Teilhard den Glauben genauso auf naturwissenschaftlicher Grundlage erklärt hat, wie Thomas von Aquin mit der Philosophie .
Die neuere Methode (Naturwissenschaft statt Philosophie) erfordert zwar eine Überdenkung des Glaubensgutes, aber nicht im Sinne von Infragestellung, sondern von Vertiefung, wie ebenfalls an anderer Stelle bemerkt.
Enzykliken nehmen ohne Unfehlbarkeitsanspruch zu Zeitfragen Stellung und können durch die Entwicklung überholt werden.
Wir dürfen uns der Fortentwicklung der Tradition nicht verschließen!
Dienstag, 1. August 2006 15:13
Maledica: Spiritualität
1950 veröffentlicht Pius XII die Enzyklika „Humani generis“ – „Über einige falsche Ansichten, die die
Grundlage der katholischen Lehre zu untergraben drohen“. Darin werden die Ideen der „Neuen Theologie“,
worunter auch die Ansichten Teilhards sind, verurteilt.
Die Aufklärung erst hat solche unmenschlichen Systeme wie die Französische Revolution und die Diktaturen des 20. Jahrhunderts möglich gemacht.
Und ach so aufgeklärt, siegt nun stets die Vernunf über den Göttlichen Geboten.
Der Gott der Vernunft hat Christus ersetzt und solche freimaurerischen Denkweisen wurden in der Kirche Tür und Tor geöffnet.
Das Resultat bietet sich in der Situation der heutigen Kirche: Ein babylonisches Glaubensgewirr, wo jeder dank seiner Vernunft sich selbst zu Gott erhebt und sagt was richtig ist. Für einige Jesuiten sind das Mandalas, die Benediktiner stehen eher auf Joga, oder wie wärs mit esoterischem Sackhüpfen zur Panflöte, bitte suchen Sie sich etwas aus, in dem Markt der Heilsangebote.
Doch dieser Markt hat die Wahrheit verdrängt.
an diese Stelle ist nun das goldene Kalb der Vernunft getreten
http://www.kreuz.net/article.3046.html
Die Aufklärung erst hat solche unmenschlichen Systeme wie die Französische Revolution und die Diktaturen des 20. Jahrhunderts möglich gemacht.
Und ach so aufgeklärt, siegt nun stets die Vernunf über den Göttlichen Geboten.
Der Gott der Vernunft hat Christus ersetzt und solche freimaurerischen Denkweisen wurden in der Kirche Tür und Tor geöffnet.
Das Resultat bietet sich in der Situation der heutigen Kirche: Ein babylonisches Glaubensgewirr, wo jeder dank seiner Vernunft sich selbst zu Gott erhebt und sagt was richtig ist. Für einige Jesuiten sind das Mandalas, die Benediktiner stehen eher auf Joga, oder wie wärs mit esoterischem Sackhüpfen zur Panflöte, bitte suchen Sie sich etwas aus, in dem Markt der Heilsangebote.
Doch dieser Markt hat die Wahrheit verdrängt.
an diese Stelle ist nun das goldene Kalb der Vernunft getreten
http://www.kreuz.net/article.3046.html
Dienstag, 1. August 2006 14:50
Jörg Guttenberger, Köln: Maledica: Spiritualität
Bei Zutreffen Ihrer Ausführungen zum Religionsunterricht ist fehlendes Glaubenswissen verständlich.
Die Ursache heute fehlender Spiritualität liegt in der nachmittelalterlichen Tradition. Nach der weitgehend rational ausgerichteten Scholastik (seitdem haben wir statt der mit den Orientalen gemeinsamen Bildersprache eine Begriffssprache) konntenn sich Mystiker wie Meister Eckehard nicht durchsetzen. Den Rest besorgte die Aufklärung.
Damit ist nichts Grundsätzliches gegen die Aufklärung gesagt, ohne die wir heute noch genauso denken würden, wie der Islam. Der technisch-wissenschaftliche Fortschritt, den wir alle nicht missen mögen, hat sich nicht zufällig im Abendland entwickelt, führt aber in seiner einseitig rationalen Ausrichtung auf Dauer zu gähnender inneren Leere.
So bedürfen die von Ansgar erwähnen Autoren tatsächlich der Wiederentdeckung. Hinzu kommen die Kirchenväter und Teilhard de Chardin, dessen Anliegen einer Verbindung von Naturwissenschaft und Glauben sen Lebenswerk war (www.teilhard.de).
Weitere Anregung schenkt uns die Hesychia (nicht Hesychasmus) die mit Atemtechnik auch den Körper einbezieht (Lektüre: GL 6, „aufrichtge Erzählungen eines russischen Pilgers“, Werke von E. Junclaussen).
Die Ursache heute fehlender Spiritualität liegt in der nachmittelalterlichen Tradition. Nach der weitgehend rational ausgerichteten Scholastik (seitdem haben wir statt der mit den Orientalen gemeinsamen Bildersprache eine Begriffssprache) konntenn sich Mystiker wie Meister Eckehard nicht durchsetzen. Den Rest besorgte die Aufklärung.
Damit ist nichts Grundsätzliches gegen die Aufklärung gesagt, ohne die wir heute noch genauso denken würden, wie der Islam. Der technisch-wissenschaftliche Fortschritt, den wir alle nicht missen mögen, hat sich nicht zufällig im Abendland entwickelt, führt aber in seiner einseitig rationalen Ausrichtung auf Dauer zu gähnender inneren Leere.
So bedürfen die von Ansgar erwähnen Autoren tatsächlich der Wiederentdeckung. Hinzu kommen die Kirchenväter und Teilhard de Chardin, dessen Anliegen einer Verbindung von Naturwissenschaft und Glauben sen Lebenswerk war (www.teilhard.de).
Weitere Anregung schenkt uns die Hesychia (nicht Hesychasmus) die mit Atemtechnik auch den Körper einbezieht (Lektüre: GL 6, „aufrichtge Erzählungen eines russischen Pilgers“, Werke von E. Junclaussen).
Dienstag, 1. August 2006 13:32
Maledica: Christliche Spiritualität
Es ist unverständlich, daß – auch unter religiös interessierten Mneschen – kaum einer Namen wie Johannes
vom Kreuz, Mechthild v. Magdeburg, Nikolaus v.d. Flüe und die vielen anderen kennt.Den suchenden Menschen
ist kein Vorwurf zu machen.
Wohl aber den Aggiornamento-Fanatikern, welche jeglichen christlichen Bezug aus katholischen Religionsbüchern ausgemerzt haben und als Ordensgeistliche sich nun selbst finden müssen, weil sie den Weg der Wahrheit verlassen haben.
Im Reliunterricht habe ich mehr vom Islam, Buddhismus, etc als von meiner eigenen Religion gelernt.
Im Kommunionunterricht lernt man Brot backen.
Im Firmunterricht lernt man Mandalas malen.
Nur wann lernen die Kinder und Jugendlichen die Religion kennen, in der sie getauft wurden???
Die Religionslehrer und Geistlichen hätten dank Konkordat hier eine riesige Chance.
Doch sie versagen jämmerlich
Wohl aber den Aggiornamento-Fanatikern, welche jeglichen christlichen Bezug aus katholischen Religionsbüchern ausgemerzt haben und als Ordensgeistliche sich nun selbst finden müssen, weil sie den Weg der Wahrheit verlassen haben.
Im Reliunterricht habe ich mehr vom Islam, Buddhismus, etc als von meiner eigenen Religion gelernt.
Im Kommunionunterricht lernt man Brot backen.
Im Firmunterricht lernt man Mandalas malen.
Nur wann lernen die Kinder und Jugendlichen die Religion kennen, in der sie getauft wurden???
Die Religionslehrer und Geistlichen hätten dank Konkordat hier eine riesige Chance.
Doch sie versagen jämmerlich
Dienstag, 1. August 2006 13:24
Ansgar: @ Maledica
Ihr Hinweis auf die abendländische spirituelle Tradition ist wichtig. Hier wurde Großes, Bewundernswertes erreicht. Es ist unverständlich, daß – auch unter religiös interessierten Mneschen – kaum einer Namen wie Johannes vom Kreuz, Mechthild v. Magdeburg, Nikolaus v.d. Flüe und die vielen anderen kennt. Oder die Spiritualität der Orden. Dafür aber etliche Jogis und Zen-Meister. Fernstenliebe und Selbsthaß, ein mitteleuropäisch-deutsches Phänomen. Dabei hat selbst der Dalai Lama die Europäer dazu aufgefordert, ihr reiches geistliches Erbe mehr zu würdigen…
Dienstag, 1. August 2006 12:49
Maledica: Esoterik
Unter dem Deckmantel der Esoterik bastelt sich jeder so sein eigenes Gottesbild zusammen, so wie es gerade
gefällt. Doch ist dies ein unpersönlicher Gott, Alles ist göttlich- eine pantheistische Lehre, sich
blos nicht konkret festlegen- man müßte dann ja selbst etwas tun, was einem nicht paßt, also immer
fröhlich weiter sein Heil selbst basteln, nicht wenige landen dann in der Midlifecrisis in Depressionen,
weil die Esoterik dann doch keine konkreten Antworten auf den Sinn des Lebens bringen kann! Aber in Münsterschwarzach,
St. Georgen und anderen zu buddhistischen Tempeln umgewandelte Klöster werden weiter munter Mandalas
gemalt und Yogasitzungen gehalten, aber Vorsicht blos nicht auf die Idee kommen, den reichhaltigen Schatz
unserer christlichen Überlieferung einzubeziehen. Wir haben uns ja 2.000 Jahre geirrt und nach dieser
langen Zeit der Verblendung haben wir uns endlich geöffnet und dürfen nun den reichhaltigen Schatz von
anderen Religionen ein Stück weit auf uns einwirken lassen. Jeder darf sich dann seine eigenen Wahrheit
zusammenbasteln- aber bitte nicht zu viele christliche Elemente- denn wir haben ja 2.000 Jahre keine Spiritualität
gehabt.
Dank der Esoterik leeren sich die Klöster auch und werden eins nach dem anderen Dicht gemacht. Überalterte ewiggestrige Spinner, die immer noch nicht kapiert haben, daß ihr Konzept jämmerlich versagt hat, sorgen für die gänzliche Entleerung der Klöster!!!
http://www.evangelikal.de/cgesoterik.htm
Dank der Esoterik leeren sich die Klöster auch und werden eins nach dem anderen Dicht gemacht. Überalterte ewiggestrige Spinner, die immer noch nicht kapiert haben, daß ihr Konzept jämmerlich versagt hat, sorgen für die gänzliche Entleerung der Klöster!!!
http://www.evangelikal.de/cgesoterik.htm
Montag, 31. Juli 2006 23:57
Jörg Guttenberger, Köln: Benedikt: Esoterik
Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen!
Ihre Beschreibung besitzt offenbar keine allgemeine Anerkennung: unser inzwischen verstorbener ehemaliger Pfarrer hat aus seelsorglicher Erfahrung um die Angst der Sterbenden häufig über die letzten Dinge gepredigt, über das, was uns nach dem Tode erwartet. Hierbei hat er sich eindeutig an der Bibel orientiert, fern jeglichem Subjektivismus. Ihm wurde vom damaligen PGR-Vorsitzendem, allerdings einem 68er, esoterische Predigt vorgeworfen.
Ende Oktober letzten Jahres hat ein hiesiger kath. Priester im Rahmen seiner ansonsten überzeugenden Predigt behauptet, genauso, wie damals die Reformation der Hauptfeind der r.-k. Kirche war, sei es heute die Esoterik. Ich war einigermaßen überrascht!
Es ergibt sich die Frage, inwieweit Esoterik auch als Schlagwort benutzt wird, um anspruchsvollere geistliche Auffassungen zu diffamieren.
Ihre Beschreibung besitzt offenbar keine allgemeine Anerkennung: unser inzwischen verstorbener ehemaliger Pfarrer hat aus seelsorglicher Erfahrung um die Angst der Sterbenden häufig über die letzten Dinge gepredigt, über das, was uns nach dem Tode erwartet. Hierbei hat er sich eindeutig an der Bibel orientiert, fern jeglichem Subjektivismus. Ihm wurde vom damaligen PGR-Vorsitzendem, allerdings einem 68er, esoterische Predigt vorgeworfen.
Ende Oktober letzten Jahres hat ein hiesiger kath. Priester im Rahmen seiner ansonsten überzeugenden Predigt behauptet, genauso, wie damals die Reformation der Hauptfeind der r.-k. Kirche war, sei es heute die Esoterik. Ich war einigermaßen überrascht!
Es ergibt sich die Frage, inwieweit Esoterik auch als Schlagwort benutzt wird, um anspruchsvollere geistliche Auffassungen zu diffamieren.
Montag, 31. Juli 2006 23:06
Benedikt: @ J. Guttenberger
Was Esoterik genau ist, ist nicht genau abgrenzbar. Grundsätzlich aber kann man sagen, dass in der Esoterik eine subjektivistische Gottesvorstellung vorherrscht, also ein personal-göttliches Bild abgelehnt wird. Das Gottesbild entsteht also im Inneren des Menschen. Das ist mit der christlichen Lehre unvereinbar. Esoterische Strömungen sind der Gnostizismus, der Kabbalismus, New Age oder auch Okkultismus und ähnliches.
Montag, 31. Juli 2006 22:17
Jörg Guttenberger, Köln: Monti, Maledica, Benedikt
Monti: Jesus Christus war kein Modernist, sondern nachweislich konservativ! Er ist nämlich laut eigener
Aussage nicht gekommen, um Gesetz und Propheten aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen.
Maledica, Benedikt: Sie schreiben beide von Esoterik. Was ist das eigentlich? Oder besser: was verstehen Sie darunter?
Maledica, Benedikt: Sie schreiben beide von Esoterik. Was ist das eigentlich? Oder besser: was verstehen Sie darunter?
Montag, 31. Juli 2006 20:01
monti: @Ansgar
Der Buddhismus kennt kein Du, keinen dem Individuum liebend zugewandten Gott
Weil es den nicht gibt!
@Babylon
Sie müssten doch mittlerweile wissen, dass hier hauptsächlich Personen posten, die niemals von ihrer „Wahrheit“ abweichen würden, selbst wenn Jesus persönlich ihnen sagen würde, dass er eben nur ein Sandalen tragender Zimmermannssohn war, der die Welt ein wenig verbessern wollte.
In diesem Sinne war Jesus der erste „Modernist“, die ja hier immer so verteufelt werden.
Weil es den nicht gibt!
@Babylon
Sie müssten doch mittlerweile wissen, dass hier hauptsächlich Personen posten, die niemals von ihrer „Wahrheit“ abweichen würden, selbst wenn Jesus persönlich ihnen sagen würde, dass er eben nur ein Sandalen tragender Zimmermannssohn war, der die Welt ein wenig verbessern wollte.
In diesem Sinne war Jesus der erste „Modernist“, die ja hier immer so verteufelt werden.
Montag, 31. Juli 2006 18:35
Ansgar: @ Babylon
Ich wollte Sie nicht herabwürdigen. Sie sollten angesichts des Tons Ihrer Postings auch nicht so dünnhäutig
sein. Bitte finden Sie sich damit ab, daß – bei einem katholischne Forum eigentlich naheliegend – Ihre
persönlichen Präferenzen für abseitige Religionsstifter nicht jeden interessieren.
Nur soviel: Der Buddhismus kennt kein Du, keinen dem Individuum liebend zugewandten Gott. Dessen Wirklichkeit ist aber gerade Inhalt und Aussage des Christentums. Bedient man sich, wie viele Jesuiten, buddhistischer Techniken, läuft man Gefahr, den christlichen Boden unter den Füßen zu verlieren.
Ansonsten: Herr Gauthama war ein weiser und sympathischer Mann. Jesus Christus ist Gott. Ob sie den einen nun interessanter als den anderen finden … das ist cura posterior.
Nur soviel: Der Buddhismus kennt kein Du, keinen dem Individuum liebend zugewandten Gott. Dessen Wirklichkeit ist aber gerade Inhalt und Aussage des Christentums. Bedient man sich, wie viele Jesuiten, buddhistischer Techniken, läuft man Gefahr, den christlichen Boden unter den Füßen zu verlieren.
Ansonsten: Herr Gauthama war ein weiser und sympathischer Mann. Jesus Christus ist Gott. Ob sie den einen nun interessanter als den anderen finden … das ist cura posterior.
Montag, 31. Juli 2006 18:04
Jawohl!: Hervorragende unpolemische und gerechte Analysen. Ich stimme dem völlig zu. Glückwunsch!
MK28
Mein Heimatpfarrer (mittlerweile tot) war noch ein Vertreter der Konzilsjesuiten; vorkonziliar und damit extrem gutausgebildet und dann leider Rahner-erleuchtet.Er war logischwerweise kein Vertreter der reinen Lehre, aber was er tat, hatte Stil. Die nächste GEneration hatte nicht mal mehr den. Sie ist einfach nur noch dämlich, ihre Texte, Meditationen und Predigten sind von einer Dümmlichkeit, die wenigstens den Vorteil hat, daß jeder halbwegs Gebildete erkennen kann, daß das nicht katholisch sein kann.
stat crux
Was dier S.J. verstört hat? – Vermutlich das Laienapostolat. Denn wenn man weltliche Kompetenz in den elitären Klerus integriert, wie es die Söhne des Ignatius bis 1773 taten (und 1815-1958 nochmals „revitalisierten“), kommt man mit der Ekklesiologie des Vatikanum II schlecht zurecht. Aber der Antwortversuch ging dort halt in die Gegenrichtung: „moderner Integralismus“?? Ein sperriges Wort. Aber einen eigentlichen Begriff vom allg. Priestertum und der relativen Autonomie der weltliche Sachbereiche ist möglicherweise bei den Jesuiten nicht geglückt, sondern durch einen „Kurzschluss“ überspielt worden (dieselbe Attitüde, modernes Programm).
Und schließlich @ Babylon:
Wer nicht glaubt, glaubt schließlich alles!
Mein Heimatpfarrer (mittlerweile tot) war noch ein Vertreter der Konzilsjesuiten; vorkonziliar und damit extrem gutausgebildet und dann leider Rahner-erleuchtet.Er war logischwerweise kein Vertreter der reinen Lehre, aber was er tat, hatte Stil. Die nächste GEneration hatte nicht mal mehr den. Sie ist einfach nur noch dämlich, ihre Texte, Meditationen und Predigten sind von einer Dümmlichkeit, die wenigstens den Vorteil hat, daß jeder halbwegs Gebildete erkennen kann, daß das nicht katholisch sein kann.
stat crux
Was dier S.J. verstört hat? – Vermutlich das Laienapostolat. Denn wenn man weltliche Kompetenz in den elitären Klerus integriert, wie es die Söhne des Ignatius bis 1773 taten (und 1815-1958 nochmals „revitalisierten“), kommt man mit der Ekklesiologie des Vatikanum II schlecht zurecht. Aber der Antwortversuch ging dort halt in die Gegenrichtung: „moderner Integralismus“?? Ein sperriges Wort. Aber einen eigentlichen Begriff vom allg. Priestertum und der relativen Autonomie der weltliche Sachbereiche ist möglicherweise bei den Jesuiten nicht geglückt, sondern durch einen „Kurzschluss“ überspielt worden (dieselbe Attitüde, modernes Programm).
Und schließlich @ Babylon:
Wer nicht glaubt, glaubt schließlich alles!
Montag, 31. Juli 2006 17:53
Babylon †: Ansgar, wirklich nichts
zu sagen zu dem Komplex Buddha-Jesus, um den es im Artikel geht?
Statt dessen lieber einen sachlichen Diskutanten herabwürdigen wollen?!
Na ja, ich werd’s überleben.
Statt dessen lieber einen sachlichen Diskutanten herabwürdigen wollen?!
Na ja, ich werd’s überleben.
Montag, 31. Juli 2006 17:53
Benedikt: @ Babylon
Daß Ansgar nicht hören will, daß Buddha eine viel höherstehende und umfassendere Ethik hatte als Jesus,
ist mir schon klar.
Ob Sie hören wollen, dass dies nur IHR subjektives Urteil ist?
Im Gegensatz zu Jesus hat Buddha eben auch etwa 45 Jahre und nicht nur 1-3 Jahre öffentlich gewirkt.
Ein nettes Kriterium zu Beurteilung der Qualität.
Ich find’s gut, wenn man keine Tierleichen essen will.
Auch das garantiert keine höherstehende Moral.
Buddha, Pythagoras und andere: alle faszinierender als Jesus.
Vermutlich ist er daran zerbrochen, dass die Menschheit ihm hier nicht folgen wollte. Darauf erstmal ein stück Fleischwurst. Mahlzeit.
Ob Sie hören wollen, dass dies nur IHR subjektives Urteil ist?
Im Gegensatz zu Jesus hat Buddha eben auch etwa 45 Jahre und nicht nur 1-3 Jahre öffentlich gewirkt.
Ein nettes Kriterium zu Beurteilung der Qualität.
Ich find’s gut, wenn man keine Tierleichen essen will.
Auch das garantiert keine höherstehende Moral.
Buddha, Pythagoras und andere: alle faszinierender als Jesus.
Vermutlich ist er daran zerbrochen, dass die Menschheit ihm hier nicht folgen wollte. Darauf erstmal ein stück Fleischwurst. Mahlzeit.
Montag, 31. Juli 2006 17:52
Adrian: @ Babylon
Jesus warnte uns bereits, dass viele falsche Propheten autreten werden und dass viele in die Irre geraten werden. Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater, ausser durch mich!“ Viele Menschen in unserer Zeit, rennen blind jedem möglichen dahergelaufenen Dermagogen hinterher. Wenn wir uns an Jesus Christus und an seine Wahrheiten, an sein Leben, sein Wirken, sein Handeln und an seinen Worten uns ausrichten, festhalten und orientieren, dann sind wir auf dem sicheren Weg. Gruß.
Montag, 31. Juli 2006 17:52
Maledica: Esoterische Jesuiten
@Babylon
Wer glaubt, als Wurm, Schlange oder Rindvieh wiedergeboren werden muß natürlich die Welt so verbiegen, daß ein Affe oder Rindvieh eine ebensolche Seele hat wie ein Mensch- was man bei manchen auch glauben könnte!!!
Wer aber der Wahrheit verpflichtet ist, der hat Achtung vor Gottes Schöpfung und macht diese sich zu Untertan, ohne diese freilich auszubeuten. Tiere sind dazu da, den Menschen auch zur Nahrung zu dienen. Ständig fleischlos ist genauso ungesund wie eine Überdosis Fleisch.
@Benedikt
Nennen Sie mir eine anerkannte katholische theologische Fakultät im deutschen Sprachraum, die ihrem Namen KATHOLISCH auch gerecht wird!
Da es darauf keine Antwort gibt, erübrigt sich Ihre Frage, warum jemand in St. Georgen studiert. Vielleicht, weil er Theologe werden will, obwohl er die Tortur der Häresie durchstehen muß.
Vielleicht will er ja auch nur die Fakultäten wie seit 68 geschgehen unterwandern, nur in umgekehrter Richtung, damit der Glaube- gemeint ist nicht der buddhistische, esoterische, oder sonst ein Mumpitz, sondern der katholische- wieder eine Chance hat!
@Adrian
Senior Benedikt wird auch nicht glauben, selbst wenn er die Jesuiten als Zen-Meister chinese Gongs schlagen hört…
Wer glaubt, als Wurm, Schlange oder Rindvieh wiedergeboren werden muß natürlich die Welt so verbiegen, daß ein Affe oder Rindvieh eine ebensolche Seele hat wie ein Mensch- was man bei manchen auch glauben könnte!!!
Wer aber der Wahrheit verpflichtet ist, der hat Achtung vor Gottes Schöpfung und macht diese sich zu Untertan, ohne diese freilich auszubeuten. Tiere sind dazu da, den Menschen auch zur Nahrung zu dienen. Ständig fleischlos ist genauso ungesund wie eine Überdosis Fleisch.
@Benedikt
Nennen Sie mir eine anerkannte katholische theologische Fakultät im deutschen Sprachraum, die ihrem Namen KATHOLISCH auch gerecht wird!
Da es darauf keine Antwort gibt, erübrigt sich Ihre Frage, warum jemand in St. Georgen studiert. Vielleicht, weil er Theologe werden will, obwohl er die Tortur der Häresie durchstehen muß.
Vielleicht will er ja auch nur die Fakultäten wie seit 68 geschgehen unterwandern, nur in umgekehrter Richtung, damit der Glaube- gemeint ist nicht der buddhistische, esoterische, oder sonst ein Mumpitz, sondern der katholische- wieder eine Chance hat!
@Adrian
Senior Benedikt wird auch nicht glauben, selbst wenn er die Jesuiten als Zen-Meister chinese Gongs schlagen hört…
Montag, 31. Juli 2006 17:52
Aloah: Babylon das „Sprach-Wunder“
Na du scheinst das „Wunder der Gegenwart“ zu sein, was du alles weist, grenzt an ein „Wunder“.
Eigentlich sollte man dich bewundern, aber ich bin eher verwundert, was es alles gibt, unglaublich.
Eigentlich sollte man dich bewundern, aber ich bin eher verwundert, was es alles gibt, unglaublich.
Montag, 31. Juli 2006 17:47
Ansgar: Wir haben schön verstanden…
… was Babylon so alles fasziniert und interessant findet. Ich erzähle jetzt auch mal was: Meine Oma
hatte einen blauen Wellensittich, den sie Buttje nannte. Er flog gerne im Wintergarten. Am Nordpol ist
es kalt. In Polen soll viel Wodka getrunken werden, der aber billiger ist als der norwegische.
So, Babylon, jetzt können Sie wieder eine Ihrer Geschichten erzählen. Und danach bin ich wieder dran. Aber muß das unbedingt auf kreuz.net sein?
So, Babylon, jetzt können Sie wieder eine Ihrer Geschichten erzählen. Und danach bin ich wieder dran. Aber muß das unbedingt auf kreuz.net sein?
Montag, 31. Juli 2006 17:43
Babylon †: @ Adrian: Gerade, daß
sie keine „Wunder“ getan haben, macht sie doch glaubwürdig und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Ethik,
während die Volksmasse doch sonst immer nur scharf auf Wunder ist.
Alle, ausnahmslos alle(!) „Wunder“ wurden schon von Leuten vor Jesus vollbracht. Was sie nicht gerade glaubwürdiger macht. Wunder waren damals üblich, normal und allgegenwärtig. Eben eine antik-orientalische Wunderwelt.
Alle, ausnahmslos alle(!) „Wunder“ wurden schon von Leuten vor Jesus vollbracht. Was sie nicht gerade glaubwürdiger macht. Wunder waren damals üblich, normal und allgegenwärtig. Eben eine antik-orientalische Wunderwelt.
Montag, 31. Juli 2006 17:40
Adrian: @ Babylon
Bloß konnten die keine Wunder tun (Wasser in Wein verwandeln, Tausendspeisung, Dämonenaustreibung, Krankenheilungen, ect. und schließlich die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu Christi, der wahre und einzigste Sohn Gottes selbst), na wenn dass nicht faszinierend ist…
Montag, 31. Juli 2006 17:35
Babylon †: Nanana, jetzt mal nicht ungerecht werden.
Ich kenne sehr wohl die christliche Religion (war übrigens auch mal in St. Georgen) und habe mich auch
schon mit seriöser Literatur über den Buddhismus informiert.
Daß Ansgar nicht hören will, daß Buddha eine viel höherstehende und umfassendere Ethik hatte als Jesus, ist mir schon klar. Im Gegensatz zu Jesus hat Buddha eben auch etwa 45 Jahre und nicht nur 1-3 Jahre öffentlich gewirkt. Und Buddha ging auch nicht davon aus, daß in allernächster Zeit das Weltende, der Einbruch des Gottesreiches ins Diesseits geschehen würde. Buddha war gebildet, Jesus kaum. Bei diesen unterschiedlichen Prämissen schneidet Buddha natürlich besser ab.
Ich find’s gut, wenn man keine Tierleichen essen will.
Arno Schmidt hat in seinem berühmten Artikel von 1957 „Atheist? – Allerdings!“ folgende schöne Zeilen geschrieben:
„Welch bösartig-charakteristischen Kontrast bietet nicht die „evangelische“ Geschichte vom „Fischzug Petri“, den der Heiland durch ein ausdrückliches Wunder dermaßen segnet, daß die Boote mit der Beute fast bis zum Sinken überfüllt werden – mit dem Verfahren des großen Heiden Pythagoras, der den Fischern ihren Zug, während das Netz noch unter Wasser liegt, abkauft: und allen geängsteten Tieren die Freiheit schenkt!! Wen von beiden könnte man mit mehr Recht einen „Sohn Gottes“ nennen?“ (kursiv im Text)
Buddha, Pythagoras und andere: alle faszinierender als Jesus.
Daß Ansgar nicht hören will, daß Buddha eine viel höherstehende und umfassendere Ethik hatte als Jesus, ist mir schon klar. Im Gegensatz zu Jesus hat Buddha eben auch etwa 45 Jahre und nicht nur 1-3 Jahre öffentlich gewirkt. Und Buddha ging auch nicht davon aus, daß in allernächster Zeit das Weltende, der Einbruch des Gottesreiches ins Diesseits geschehen würde. Buddha war gebildet, Jesus kaum. Bei diesen unterschiedlichen Prämissen schneidet Buddha natürlich besser ab.
Ich find’s gut, wenn man keine Tierleichen essen will.
Arno Schmidt hat in seinem berühmten Artikel von 1957 „Atheist? – Allerdings!“ folgende schöne Zeilen geschrieben:
„Welch bösartig-charakteristischen Kontrast bietet nicht die „evangelische“ Geschichte vom „Fischzug Petri“, den der Heiland durch ein ausdrückliches Wunder dermaßen segnet, daß die Boote mit der Beute fast bis zum Sinken überfüllt werden – mit dem Verfahren des großen Heiden Pythagoras, der den Fischern ihren Zug, während das Netz noch unter Wasser liegt, abkauft: und allen geängsteten Tieren die Freiheit schenkt!! Wen von beiden könnte man mit mehr Recht einen „Sohn Gottes“ nennen?“ (kursiv im Text)
Buddha, Pythagoras und andere: alle faszinierender als Jesus.
Montag, 31. Juli 2006 17:33
Adrian: St. Georgen
Auch ich habe einen guten Freund, der im Priesterseminar St. Georgen studiert. Es müssen wohl dortige
Patres von Rom aus vorübergehend suspendiert worden sein, so hätte wohl ein Pater während der hlg.
Wandlung einen Topf mit Erde mithochgehalten, um zu verdeutlichen, dass auch darin Gott ist: Folge war
eine zeitlang Zelebrationsverbot. Die Jesuiten von von heute sind wirklich nicht mehr die Jesuiten von
damals. Ob sie wirklich noch „die Gesellschaft Jesu“ sind???
_____________Heiliger Ignatius von Lojola,________________
_______________bitte für Deinen Orden und für uns!________
_____________Heiliger Ignatius von Lojola,________________
_______________bitte für Deinen Orden und für uns!________
Montag, 31. Juli 2006 17:06
Benedikt: Fragt sich nur…
Die mir bekannten Absolventen von St. Georgen lehnen den unkatholischen Geist von St. Georgen (zu recht)
als antichristlich ab.
…warum jemand eine Ausbildung an einer Stätte absolviert, die er für antichristlich hält.
…warum jemand eine Ausbildung an einer Stätte absolviert, die er für antichristlich hält.
Montag, 31. Juli 2006 16:48
Ansgar: @ Babylon
Wie schön, daß sie für Buddha und für Tiere sind. Und wie unsäglich interessant.
Vorschlag: Seiern Sie auf Buddha- und Tierschutzseiten weiter. Und bleiben Sie hier weg. Ja?
Vorschlag: Seiern Sie auf Buddha- und Tierschutzseiten weiter. Und bleiben Sie hier weg. Ja?
Montag, 31. Juli 2006 16:48
Maledica: uiuiui
@Babylon
Wieder einer der Schmalspuresoterikfritzen, die von den Äußerlichkeiten exotischer Religionen fasziniert sind, diese aber nicht im geringsten kennen und von der eigenen- ich nehme an Sie sind Kind Gottes durch die Taufe- noch weniger Ahnung haben, aber überall mitbabbeln wollen.
Sind wir hier im Kindergarten???
Wieder einer der Schmalspuresoterikfritzen, die von den Äußerlichkeiten exotischer Religionen fasziniert sind, diese aber nicht im geringsten kennen und von der eigenen- ich nehme an Sie sind Kind Gottes durch die Taufe- noch weniger Ahnung haben, aber überall mitbabbeln wollen.
Sind wir hier im Kindergarten???
Montag, 31. Juli 2006 15:39
Babylon †: Buddha ist mir viel lieber als Jesus.
Buddha hatte auch Mitleid mit den Tieren. Das spricht für ihn und macht ihn mir sehr sympathisch.
Zen hat mit Esoterik nun wirklich gar nichts zu tun. Es sei denn, man faßt den Begriff so weit, daß jede Religion darunter fällt.
Zen hat mit Esoterik nun wirklich gar nichts zu tun. Es sei denn, man faßt den Begriff so weit, daß jede Religion darunter fällt.
Montag, 31. Juli 2006 14:25
Maledica: @Typisch
@Benedikt
Mal wieder die übliche unsinnige Verblendung. Die mir bekannten Absolventen von St. Georgen lehnen den unkatholischen Geist von St. Georgen (zu recht) als antichristlich ab.
Da bei Ihnen die besten Argumente auch nichts helfen, erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Mal wieder die übliche unsinnige Verblendung. Die mir bekannten Absolventen von St. Georgen lehnen den unkatholischen Geist von St. Georgen (zu recht) als antichristlich ab.
Da bei Ihnen die besten Argumente auch nichts helfen, erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Montag, 31. Juli 2006 14:06
Benedikt: Typisch
St. Georgen in Frankfurt ist gemein hin als esoterische Kaderschmiede bekannt.
Mal wieder die übliche unsinnige Polemik. Die mir bekannten Absolventen von St. Georgen lehnen die Esoterik (zu recht) als antichristlich ab.
Mal wieder die übliche unsinnige Polemik. Die mir bekannten Absolventen von St. Georgen lehnen die Esoterik (zu recht) als antichristlich ab.
Montag, 31. Juli 2006 13:55
Maledica: SJ???
steht für sozialistische Jungs, oder???
Welcher Orden ist noch nicht verdorben???
Fast überall sind schon die letzten Ordensbrüder gestorben!!!
St. Georgen in Frankfurt ist gemein hin als esoterische Kaderschmiede bekannt.
Welcher Orden ist noch nicht verdorben???
Fast überall sind schon die letzten Ordensbrüder gestorben!!!
St. Georgen in Frankfurt ist gemein hin als esoterische Kaderschmiede bekannt.
Montag, 31. Juli 2006 12:49
Sulpicius: @Ansgar
Na, ich weiß nicht, wenn nur etwas Schimmel vorhanden ist, ist meist das ganze Brot verdorben…
Montag, 31. Juli 2006 12:18
Ansgar: Ungerecht
Die Jesuiten haben Probleme, keine Frage. Doch das SJ-Bashing von kreuz.net ist ungerecht. Es gibt immer
noch gute Jesuiten, und der Ruhm der Gesellschaft wird noch Jahrhunderte strahlen.
Die Jesuiten haben immer unkonventionelle, grenzkatholische Denker in ihren Reihen geduldet. Jetzt müssen sie aufpassen, daß diese nicht dauerhaft die Mehrheit bilden.
Denn welcher ausgezeichnete Kopf – und solche braucht die Gesellschaft – entschließt sich, Jesuit zu werden, wenn die SJ gar nicht mehr jesuitisch ist? Weiter: Welcher potentielle Konvertit bekehrt sich zur katholischen Kirche, wenn diese nicht mehr als solche zu erkennen ist?
Die Jesuiten haben immer unkonventionelle, grenzkatholische Denker in ihren Reihen geduldet. Jetzt müssen sie aufpassen, daß diese nicht dauerhaft die Mehrheit bilden.
Denn welcher ausgezeichnete Kopf – und solche braucht die Gesellschaft – entschließt sich, Jesuit zu werden, wenn die SJ gar nicht mehr jesuitisch ist? Weiter: Welcher potentielle Konvertit bekehrt sich zur katholischen Kirche, wenn diese nicht mehr als solche zu erkennen ist?
Montag, 31. Juli 2006 12:07
stat crux: Was die S.J. verstört hat?
Vermutlich das Laienapostolat. Denn wenn man weltliche Kompetenz in den elitären Klerus integriert, wie es die Söhne des Ignatius bis 1773 taten (und 1815-1958 nochmals „revitalisierten“), kommt man mit der Ekklesiologie des Vatikanum II schlecht zurecht. Aber der Antwortversuch ging dort halt in die Gegenrichtung: „moderner Integralismus“?? Ein sperriges Wort. Aber einen eigentlichen Begriff vom allg. Priestertum und der relativen Autonomie der weltliche Sachbereiche ist möglicherweise bei den Jesuiten nicht geglückt, sondern durch einen „Kurzschluss“ überspielt worden (dieselbe Attitüde, modernes Programm).
Montag, 31. Juli 2006 11:14
Rituale Romanum: Wozu der Umweg?
Das bekommt man ebensogut in jedem Esoterikzentrum
Gebetsübung empfohlen von jesuiten.org, weiterverlinkt nach sacredspace.ie
Atem-Übung (in Anlehnung an In Gottes Lachen einstimmen von Gerry W. Hughes SJ)
Bei dieser Übung richtet man die ganze Aufmerksamkeit auf das rein körperliche Wahrnehmen des Ein- und Ausatmens, ohne dabei den Atemrhythmus dadurch zu beeinflussen.
Konzentrier dich auf die kühle Luft, die in die Nase einströmt, und auf die erwärmte Luft beim Ausatmen. Am Anfang kann es sein, dass das Atmen zu bewusst und kontrolliert ist und dadurch aus dem Rhythmus gerät, aber das lässt in aller Regel nach. Halten die Rhythmusstörungen jedoch an, und du gerätst außer Atem, dann ist diese Übung für dich vorläufig nicht geeignet.
Die meisten machen die Erfahrung, dass sich der Atemrhythmus bei dieser Übung verändert: er wird tiefer und langsamer; es stellt sich Müdigkeit ein. An sich ist das eine sehr gute Entspannungsübung, aber wenn du mit ihrer Hilfe Zugang zum Gebet finden möchtest, dann soll das Einatmen alles ausdrücken, wonach du dich im Leben sehnst, so unerreichbar es in der Realität auch scheinen mag. Mit dem Ausatmen kannst du alles Gott anheim stellen, dein ganzes Leben mit den Sorgen und Verfehlungen, der Schuld und dem Bedauern.
Es ist wichtig, weder positive noch negative Selbstkritik zu üben. Im Mittelpunkt muss der Wunsch stehen, auf Selbsteinschätzungen zu verzichten und sich nicht an sie zu klammern, als wären sie deine Schätze.
Gebetsübung empfohlen von jesuiten.org, weiterverlinkt nach sacredspace.ie
Atem-Übung (in Anlehnung an In Gottes Lachen einstimmen von Gerry W. Hughes SJ)
Bei dieser Übung richtet man die ganze Aufmerksamkeit auf das rein körperliche Wahrnehmen des Ein- und Ausatmens, ohne dabei den Atemrhythmus dadurch zu beeinflussen.
Konzentrier dich auf die kühle Luft, die in die Nase einströmt, und auf die erwärmte Luft beim Ausatmen. Am Anfang kann es sein, dass das Atmen zu bewusst und kontrolliert ist und dadurch aus dem Rhythmus gerät, aber das lässt in aller Regel nach. Halten die Rhythmusstörungen jedoch an, und du gerätst außer Atem, dann ist diese Übung für dich vorläufig nicht geeignet.
Die meisten machen die Erfahrung, dass sich der Atemrhythmus bei dieser Übung verändert: er wird tiefer und langsamer; es stellt sich Müdigkeit ein. An sich ist das eine sehr gute Entspannungsübung, aber wenn du mit ihrer Hilfe Zugang zum Gebet finden möchtest, dann soll das Einatmen alles ausdrücken, wonach du dich im Leben sehnst, so unerreichbar es in der Realität auch scheinen mag. Mit dem Ausatmen kannst du alles Gott anheim stellen, dein ganzes Leben mit den Sorgen und Verfehlungen, der Schuld und dem Bedauern.
Es ist wichtig, weder positive noch negative Selbstkritik zu üben. Im Mittelpunkt muss der Wunsch stehen, auf Selbsteinschätzungen zu verzichten und sich nicht an sie zu klammern, als wären sie deine Schätze.
Montag, 31. Juli 2006 10:59
obelix †: fünf Zeichen als Titel
Frage von Rosalinde:
kann man Menschen wirklich heilig sprechen??
Im Prinzip nein, aber es wird immer wieder versucht.
MK28 der Prophet:
DerOrden wird untergehen.
Im Prinzip ja, aber sie kommen immer wieder wieder…
kann man Menschen wirklich heilig sprechen??
Im Prinzip nein, aber es wird immer wieder versucht.
MK28 der Prophet:
DerOrden wird untergehen.
Im Prinzip ja, aber sie kommen immer wieder wieder…
Montag, 31. Juli 2006 10:31
MK28: Jesuiten sind nur im Präteritum interessant
Wer einmal Gegenwarts-Jesuiten erleben mußte, weiß, daß dieser Orden nur eine – glorreiche – Vergangenheit
hat, die Gegenwart finster und deshalb eine Zukunft nicht zu erwarten ist.
Mein Heimatpfarrer (mittlerweile tot) war noch ein Vertreter der Konzilsjesuiten; vorkonziliar und damit extrem gutausgebildet und dann leider Rahner-erleuchtet.Er war logischwerweise kein Vertreter der reinen Lehre, aber was er tat, hatte Stil. Die nächste GEneration hatte nicht mal mehr den. Sie ist einfach nur noch dämlich, ihre Texte, Meditationen und Predigten sind von einer Dümmlichkeit, die wenigstens den Vorteil hat, daß jeder halbwegs Gebildete erkennen kann, daß das nicht katholisch sein kann.
DerOrden wird untergehen. Selbst ein Abtrünniger schrieb auf seiner HP, der heutige Orden sei nur noch ein Schatten seiner selbst. Das OD istnur ein schwacher Erbe, auch wenn in den 60er/70ern viele SJ-Priester in der spanischsprachigen Welt, die nicht aufhören wollten, katholisch zu sein, dort unterkommen sind und SJ-Spiritualität mitbrachten. Es fehlt eine SJ in der Tradition; eine intellektuelle Speerspitze, die sich dem Diskurs mit der nichtkatholischen Welt stellt. Das dürfte eines der letzten großen Defizite der Tradition sein, daß wir da noch zu schwachbrüstig sind.
Mein Heimatpfarrer (mittlerweile tot) war noch ein Vertreter der Konzilsjesuiten; vorkonziliar und damit extrem gutausgebildet und dann leider Rahner-erleuchtet.Er war logischwerweise kein Vertreter der reinen Lehre, aber was er tat, hatte Stil. Die nächste GEneration hatte nicht mal mehr den. Sie ist einfach nur noch dämlich, ihre Texte, Meditationen und Predigten sind von einer Dümmlichkeit, die wenigstens den Vorteil hat, daß jeder halbwegs Gebildete erkennen kann, daß das nicht katholisch sein kann.
DerOrden wird untergehen. Selbst ein Abtrünniger schrieb auf seiner HP, der heutige Orden sei nur noch ein Schatten seiner selbst. Das OD istnur ein schwacher Erbe, auch wenn in den 60er/70ern viele SJ-Priester in der spanischsprachigen Welt, die nicht aufhören wollten, katholisch zu sein, dort unterkommen sind und SJ-Spiritualität mitbrachten. Es fehlt eine SJ in der Tradition; eine intellektuelle Speerspitze, die sich dem Diskurs mit der nichtkatholischen Welt stellt. Das dürfte eines der letzten großen Defizite der Tradition sein, daß wir da noch zu schwachbrüstig sind.
Montag, 31. Juli 2006 10:18
Rosalinde: Na, da bin ich ja gespannt…
…wie hier auf den Artikel reagiert werden wird. „Pfui“ – so stell’ ich mir eine angemessene Reaktion der Hardcorekatholiken vor, „wie kann man nur, diese jesuiten bezeugen ihre homoideologie mit zen-kommunismus“ bloss nix von anderen Kulturen lernen und wenn doch jemand mal was neues entdeckt, wird mit einem Exerzitenbüchlein von 1559 entgegen“argumentiert“. Naja, die Autorität eines Heiligen (kann man Menschen wirklich heilig sprechen??) reicht ja hier aus.
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