Ich verehrte den Buddha, wie ich vorher Christus verehrt hatte
Heute ist der 450. Todestag des Heiligen Ignatius von Loyola. Nach so langer Zeit dürfte der Ordensgründer mit gemischten Gefühlen auf seine Jesuiten niederblicken. Ein Gespräch zwischen den Generationen.

Pater Stefan Bauberger SJ: Hochwürdiger Vater, man merkt, daß Ihr seit 450 Jahren unter der Erde liegt. In unserer Zeit spielt die Selbstfindung eine große Rolle. Wie können wir da von Selbstverleugnung oder gar „Abtötung“ sprechen?
Heiliger Ignatius: Das fordert Christus von uns. Seid gewiß: Letztlich kann man nur unter einem von zwei Bannern streiten:
Das eine Banner gehört Christus – dem höchsten Befehlshaber. Er läßt sich in der Gegend von Jerusalem nieder, zwar an einem unscheinbaren Ort, aber in der Gestalt von Schönheit und Anmut.
Das andere Banner gehört dem Teufel. Er sitzt im großen Heerlager von Babylon auf einem großen Thron aus Feuer und Rauch – eine Gestalt von Schauer und Schrecken.
Pater Stefan Bauberger SJ: Mein Zugang, lieber Iñigo, ist anders. Ich glaube, daß die Begegnung mit Zen uns helfen kann, den zweifellos wichtigen Aspekt der Selbstverleugnung zeitgemäß neu zu entdecken.
Ein zeitgenössischer Zen-Meister beschreibt das so:
„Sei Nicht-Selbst. Sei ganz und gar Nicht-Selbst. Wenn du wirklich Nicht-Selbst bist, gibt es dann einen Unterschied zwischen dir und der Welt?
Um jeden Preis mußt du zunächst wirklich Nicht-Selbst sein. Das ist die erste und absolute Bedingung im Zen. Wenn du stirbst, dann stirb wirklich. Wenn du wirklich gründlich und vollständig stirbst, dann hast du Leben und Tod überschritten. Dann wird zum ersten Mal freies und kreatives Zen-Leben und Wirken entfaltet.“
Heiliger Ignatius: Sehr interessant, der Zen-Meister. Doch im christlichen geistlichen Leben geht es weder um Selbst noch um Nicht-Selbst. Es geht um den Schöpfer und um den Dienst für ihn, durch den wir in der eigenen Seele Fortschritte machen.
Je mehr sich die Seele so an ihren Schöpfer bindet, um so mehr macht sie sich bereit, von seiner göttlichen und höchsten Güte Gnaden und Gaben zu empfangen.
Pater Stefan Bauberger SJ: Für mich ist Zen zu einer Hilfe geworden, jenseits aller gut gelernten Formeln über Erlösung vom Geheimnis Gottes selbst beschenkt zu werden.

Die Betrachtung braucht den Heiland als konkreten Gegenstand. Man kann nicht ohne Verstand betrachten. Doch der Verstand braucht die Formeln des Evangeliums und der Kirche, um Christus zu kennen.
Dann müssen wir uns Christus anwesend und am Kreuz hängend vorstellen und mit ihm ein Gespräch halten: Wie er denn als Schöpfer dazu kam, sich zum Menschen zu machen und vom ewigen Leben um zeitlichen Tod niederzusteigen und so für meine Sünden zu sterben.
Pater Stefan Bauberger SJ: Auch der bereits zitierte Zen-Meister hat als Buddhist seine Sicht von Christi Tod und Auferstehung:
„Ich glaube, daß die Auferstehung Jesu bedeutet, im menschlichen Fleisch zu sterben, Leben und Tod zu überschreiten, und als Sohn Gottes wieder lebendig zu werden. Es ist das geheimnisvolle Wirken Gottes, die neue und wahre Welt zu schaffen.“
Heiliger Ignatius: Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstanden habe: Der Sohn Gottes ist Jesus Christus – nicht der Zen-Meister. Oder?
Pater Stefan Bauberger SJ: Oh Vater, seht doch: Was im Prozeß der Zen-Meditation geschieht, kann einen Christen lehren, in der eigenen Tradition Gott neu zu entdecken, nicht als ein totes Wort, sondern als eine lebendige Erfahrung.
Außerdem hat mich diese Erfahrung auch einen großen Respekt vor Buddhisten gelehrt.
Heiliger Ignatius: Das will ich Dir gerne glauben. Doch hier geht es zunächst um etwas anderes: um die Gefahr, vom bösen Feind vom wesentlichen abgelenkt zu werden.

Ebenso umschleicht er auch alle unsere theologischen, kardinalen und moralischen Tugenden. Wo er uns schwächer und ungeschützter für unser ewiges Heil findet, dort führt er seinen Schlag gegen uns und trachtet uns einzunehmen.
Pater Stefan Bauberger SJ: Zugegeben: Die Zen-Meditation ist eine buddhistische Form der Meditation.
Als ich mich diesem Weg intensiver zuwandte, ist mir eine Erfahrung passiert, mit der ich vorher nie gerechnet hatte, die ich aber mit vielen teile, die diesen Weg gegangen sind.
Plötzlich mußte ich feststellen, daß ich angefangen hatte, buddhistisch zu denken und zu fühlen. Ich verehrte den Buddha, wie ich vorher Christus verehrt hatte.
Und ich verstand meine religiöse Erfahrung in buddhistischen Begriffen – also als eine Erfahrung von „Buddha-Natur“ und „Leerheit“, auf einmal besser als mit den Begriffen, die ich in der christlichen Theologie gelernt hatte.
Heiliger Ignatius: „Zur Türe des anderen hinein und zur eigenen hinaus“ – hat man zu meiner Zeit in der Gesellschaft Jesu gesagt. Doch Dir, lieber Pater, scheint das Gegenteil passiert zu sein.
Pater Stefan Bauberger SJ: Ich muß gestehen, daß ich zuerst selber Schwierigkeiten hatte, mit meiner Erfahrung umzugehen. Aber dann bemerkte ich, daß ich beim Feiern eines Gottesdienstes auf einmal viel mehr verstand als zuvor.
Das Geschehen der Eucharistie wurde mir durchsichtiger auf Gott hin, als es je zuvor gewesen war. Ich begann zu verstehen, was Erlösung ist, und zwar in einer Weise, wie ich es nie zuvor verstanden hatte, trotz aller Studien der Theologie.
Beim Lesen der Bibel war es wie eine neue Offenbarung für mich. Indem ich mein christliches Denken und Fühlen verlassen und mich in den Buddhismus hinein begeben hatte, war ich ein besserer Christ geworden.
Ich habe den Weg des Zen fortgesetzt, und inzwischen selbst begonnen, Zen-Kurse zu geben. Es gibt nicht wenige Jesuiten, die Zen üben.
Heiliger Ignatius: Wie ich sehe, habe ich auch nach 450 Jahren Himmel noch nicht ausgelernt. Zu meiner Zeit habe ich noch den Franz Xavier nach Indien und China geschickt, um den dortigen Götzendienern das Licht Christi zu bringen. Ist in meiner Gesellschaft das Licht ausgegangen? Oder sind meine Asienmissionare als Buddhisten zurückgekehrt?
Pater Stefan Bauberger SJ: Sicher spielt es eine große Rolle, daß Pater Hugo Makibi Enomiya-Lassalle SJ († 1990) diese Form der Meditation im Westen bekannt gemacht hat.
Aber ich glaube, daß es noch mehr Zusammenhänge gibt. Schon Lassalle hatte darauf hingewiesen, daß die Form der Zen-Kurse viele Ähnlichkeiten mit Euren Exerzitien hat.
Heiliger Ignatius: Das freut mich. Denn in meinen Exerzitien geht es einzig darum, zum Heil der Seele den göttlichen Willen zu suchen, zu finden und ihn der göttlichen Majestät darzubringen.
Pater Stefan Bauberger SJ (46) promovierte in Physik und lehrt Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Hochschule für Philosophie in München. Er ist anerkannter Zen-Meister und lehrt an verschiedenen Orten Deutschlands die Zen-Meditation.
Seine Aussagen im fiktiven Gespräch mit seinem Ordensgründer stammen im wesentlichen aus einem Aufsatz vom Juli 2001, erschienen in der Quartalsschrift der Jesuiten für Süddeutschland „An unsere Freunde“.
Die Zitate von Ignatius von Loyola († 31. Juli 1556) stammen im wesentlichen aus seinem Exerzitienbüchlein.
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Samstag, 5. August 2006 15:56
Frasim: zum Thema
Ich war kürzlich selbst bei den SJ in St. Georgen, Frankfurt. Was ich dort erlebt habe, hat mich traurig gestimmt. Das Verständnis von Priester, Messopfer usw. ist total verzerrt und verwässert. Hauptsache dort ist die Sendung der Patres… Überallhin, nur dann nicht richtig strahlen. Mir fiel da spontan das Gleichnis ein, wo Jesus sagt, dass man das Licht ja auch nicht unter den Scheffel stellt. SJ heute ist das Salz, das schal geworden ist, man wird es wegwerfen und zertreten! Armer Ignatius, was leidest du wohl für deinen Orden?!? Bitte für ihn, uns und die ganze Welt!
Donnerstag, 3. August 2006 15:27
Jörg Guttenberger, Köln: Bernardo
Sie ergänzen die Ausführungen von Benedikt noch um den Gesichtspunkt „Mystik“.
Ferner bringen Sie das Gegensatzpaar Objektivismus und Subjektivismus, also u. a. zwei Ideologien, um die es m. E. nicht gehen, weil eine Ideologie der Wirklichkeit nicht gerecht werden kann.
Beispiel: wir können über jeden Menschen objektiv richtige Aussagen machen, ohne ihm mit unserer Objektivität voll gerecht zu werden, so sehr sich diese Aussagen Allgemeinverbindlichkeit erfreuen. Wir können über denselben Menschen unsere eigenen subjektiven Erfahrungen wiedergeben, wiederum ohne ihm voll gerecht zu werden, so sehr wir auch einen mehr oder weniger großen Teil unserer Erfahrungen mit Anderen teilen.
Mir scheint daher wichtig, in Verbindung von Objektivität und Subjektivität (also nicht Objektivismus und Subjektivismus) bei der Verkündigung das objektive Bild der Schrift mit unseren eigenen subjektiven Erfahrungen zu verbinden. Wie sollen wir anders ein persönliches Glaubenszeugnis geben? Letzteres ist aber gefragt.
Die Kirche sollte die Verkündigung Jesu Christi einmal unter diesem Gesichtspunkt analysieren: wie war die Akzentsetzung zwischen Objektivität und Subjektivität in seiner Verkündigung und der der Apostel? Sie sollte sich ernsthaft fragen, ob die Ideologisierung von Objektivität zu Objektivismus zu einer manchmal blutleeren Glaubensverkündigung führt und so für die Leerung der Kirchen mitverantwortlich ist.
Ferner bringen Sie das Gegensatzpaar Objektivismus und Subjektivismus, also u. a. zwei Ideologien, um die es m. E. nicht gehen, weil eine Ideologie der Wirklichkeit nicht gerecht werden kann.
Beispiel: wir können über jeden Menschen objektiv richtige Aussagen machen, ohne ihm mit unserer Objektivität voll gerecht zu werden, so sehr sich diese Aussagen Allgemeinverbindlichkeit erfreuen. Wir können über denselben Menschen unsere eigenen subjektiven Erfahrungen wiedergeben, wiederum ohne ihm voll gerecht zu werden, so sehr wir auch einen mehr oder weniger großen Teil unserer Erfahrungen mit Anderen teilen.
Mir scheint daher wichtig, in Verbindung von Objektivität und Subjektivität (also nicht Objektivismus und Subjektivismus) bei der Verkündigung das objektive Bild der Schrift mit unseren eigenen subjektiven Erfahrungen zu verbinden. Wie sollen wir anders ein persönliches Glaubenszeugnis geben? Letzteres ist aber gefragt.
Die Kirche sollte die Verkündigung Jesu Christi einmal unter diesem Gesichtspunkt analysieren: wie war die Akzentsetzung zwischen Objektivität und Subjektivität in seiner Verkündigung und der der Apostel? Sie sollte sich ernsthaft fragen, ob die Ideologisierung von Objektivität zu Objektivismus zu einer manchmal blutleeren Glaubensverkündigung führt und so für die Leerung der Kirchen mitverantwortlich ist.
Donnerstag, 3. August 2006 08:07
Bernado: Esotorik
Ende Oktober letzten Jahres hat ein hiesiger kath. Priester im Rahmen seiner ansonsten überzeugenden
Predigt behauptet, genauso, wie damals die Reformation der Hauptfeind der r.-k. Kirche war, sei es heute
die Esoterik. Ich war einigermaßen überrascht!
Ich bitte um Differenzierung. Esoterik hat starke mystische Züge – die kennt die Kirche auch, wenn sie ihnen auch gelegentlich mit Vorsicht begegnet. Und das hat seinen Grund: Mystik geht, das ist nun mal ihr Wesen, sehr stark von der Einzelperson und ihrem Erleben aus. Das enthält die ständige Gefahr, auf Irrwege zu geraten. Nicht Christus und sein Evangelium zu leben, sondern sich selbst.
Letzteres ist in der modernen Esoterik aber geradezu das bestimmende Element: Die Geistige Welt aller Zeiten und Weltgegenden als Steinbruch zur Gewinnung von Elementen zur eigenen Erbauung, Relativismus und Eklektizismus in Reinkultur.
Die katholische Kirche vertritt demgegenüber einen klaren Objektivismus: Gott ist Realität, geoffenbart, mit Autorität vermittelt und (in diesem Rahmen) erkennbar.
Das sind tiefgehende Gegensätze. Ob sie die Esoterik gleich zum „Hauptfeind“ der Kirche machen, weiß ich allerdings nicht.
Ich bitte um Differenzierung. Esoterik hat starke mystische Züge – die kennt die Kirche auch, wenn sie ihnen auch gelegentlich mit Vorsicht begegnet. Und das hat seinen Grund: Mystik geht, das ist nun mal ihr Wesen, sehr stark von der Einzelperson und ihrem Erleben aus. Das enthält die ständige Gefahr, auf Irrwege zu geraten. Nicht Christus und sein Evangelium zu leben, sondern sich selbst.
Letzteres ist in der modernen Esoterik aber geradezu das bestimmende Element: Die Geistige Welt aller Zeiten und Weltgegenden als Steinbruch zur Gewinnung von Elementen zur eigenen Erbauung, Relativismus und Eklektizismus in Reinkultur.
Die katholische Kirche vertritt demgegenüber einen klaren Objektivismus: Gott ist Realität, geoffenbart, mit Autorität vermittelt und (in diesem Rahmen) erkennbar.
Das sind tiefgehende Gegensätze. Ob sie die Esoterik gleich zum „Hauptfeind“ der Kirche machen, weiß ich allerdings nicht.
Donnerstag, 3. August 2006 00:22
Jörg Guttenberger, Köln: Maledica
Den Ausführungen von Aphrodite zu diesem Thema schließe ich mich an.
Ihre Stellungnahme ist weit mehr polemisch, als sachlich zu verstehen.
Das Verschwinden des im Ergebnis unglücklichen Verständnisses vom Gottesgnadentum der Monarchie war eindeutig ein langfristiges Ergebnis der Aufklärung. Denn daß ein Herrscher seinen eigenen Vogel mit der Taube des heiligen Geistes verwechselt und dieser Verwechslung auch noch göttlichen Glanz zu geben sucht, ist schlichtweg untragbar. Die Dekadenz des damaligen Adels (Ehebruch als Zeitvertreib!) ist Ihnen hoffentlich bekannt!
Über das heute durchweg falsche Konzilsverständnis habe ich mehrfach ausführlch geschrieben. Siehe dort!
Ich kann es daher bei dieser kurzen Stellungnahme belassen.
Ihre Stellungnahme ist weit mehr polemisch, als sachlich zu verstehen.
Das Verschwinden des im Ergebnis unglücklichen Verständnisses vom Gottesgnadentum der Monarchie war eindeutig ein langfristiges Ergebnis der Aufklärung. Denn daß ein Herrscher seinen eigenen Vogel mit der Taube des heiligen Geistes verwechselt und dieser Verwechslung auch noch göttlichen Glanz zu geben sucht, ist schlichtweg untragbar. Die Dekadenz des damaligen Adels (Ehebruch als Zeitvertreib!) ist Ihnen hoffentlich bekannt!
Über das heute durchweg falsche Konzilsverständnis habe ich mehrfach ausführlch geschrieben. Siehe dort!
Ich kann es daher bei dieser kurzen Stellungnahme belassen.
Mittwoch, 2. August 2006 15:53
aphrodite †: Lernen Sie Philosophiegeschichte!
Also ehrlich, den Aquinaten mit Teilhard de Chardin zu vergleichen, ist so wie die christliche Welt mit
der islamischen…
Wohl noch nie davon gehört, dass der Aristoteliker Thomas von Aquin die Texte des Aristoteles über Vermittlung durch arabische Gelehrte (Avicenna, Averroes etc.) rezipierte?
Na gut, aber wundern tut mich Ihr Unwissen nicht…
Wohl noch nie davon gehört, dass der Aristoteliker Thomas von Aquin die Texte des Aristoteles über Vermittlung durch arabische Gelehrte (Avicenna, Averroes etc.) rezipierte?
Na gut, aber wundern tut mich Ihr Unwissen nicht…
Mittwoch, 2. August 2006 11:55
Maledica: Spiritualität?
hätten wir ohne Aufklärung dieselben Verältnisse, wie im Mittelalter und heute noch im Islam.Die islamische
Welt ist wohl nicht mit der christlichen Vergleichbar.
Der Koran ist ein Buch des Terrors und der Unterdrückung.
Die Heilige Schrift ist das Buch der Liebe
Hier sind schon mal die Voraussetzungen nicht Vergleichbar
Übrigens war das Mittelalter im Abendland nicht finster sondern von einer Blüte, Aufbruch und Forschung geprägt
Die Verurteilung Teilhard durch Pius XII. war nie Dogma und ist durch das Konzil überholt.Sorry, ich vergas: Dank dem Konzil ist ja alles was 1962 Jahre zuvor war überholt
Heute wird auch von der Kirche weitestgehend anerkannt, daß Teilhard den Glauben genauso auf naturwissenschaftlicher Grundlage erklärt hat, wie Thomas von Aquin mit der Philosophie .Das wäre wohl eine schändliche Beleidigung des Doctor Angelicus.
Also ehrlich, den Aquinaten mit Teilhard de Chardin zu vergleichen, ist so wie die christliche Welt mit der islamischen…
Enzykliken nehmen ohne Unfehlbarkeitsanspruch zu Zeitfragen Stellung und können durch die Entwicklung überholt werden.Stimmt, wer heute von morgen ist, der ist übermorgen schon von gestern.
Also immer schön mit der Zeit gehn! Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
Wir dürfen uns der Fortentwicklung der Tradition nicht verschließenGenau, deswegen sind die Menschen dank dem Aggiornamento auch erst heute so fromm und gehn Sonntags im Wald spazieren. Dann dürfen die Förster bals auf Friedwäldern beerdigen
Der Koran ist ein Buch des Terrors und der Unterdrückung.
Die Heilige Schrift ist das Buch der Liebe
Hier sind schon mal die Voraussetzungen nicht Vergleichbar
Übrigens war das Mittelalter im Abendland nicht finster sondern von einer Blüte, Aufbruch und Forschung geprägt
Die Verurteilung Teilhard durch Pius XII. war nie Dogma und ist durch das Konzil überholt.Sorry, ich vergas: Dank dem Konzil ist ja alles was 1962 Jahre zuvor war überholt
Heute wird auch von der Kirche weitestgehend anerkannt, daß Teilhard den Glauben genauso auf naturwissenschaftlicher Grundlage erklärt hat, wie Thomas von Aquin mit der Philosophie .Das wäre wohl eine schändliche Beleidigung des Doctor Angelicus.
Also ehrlich, den Aquinaten mit Teilhard de Chardin zu vergleichen, ist so wie die christliche Welt mit der islamischen…
Enzykliken nehmen ohne Unfehlbarkeitsanspruch zu Zeitfragen Stellung und können durch die Entwicklung überholt werden.Stimmt, wer heute von morgen ist, der ist übermorgen schon von gestern.
Also immer schön mit der Zeit gehn! Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
Wir dürfen uns der Fortentwicklung der Tradition nicht verschließenGenau, deswegen sind die Menschen dank dem Aggiornamento auch erst heute so fromm und gehn Sonntags im Wald spazieren. Dann dürfen die Förster bals auf Friedwäldern beerdigen
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