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Freitag, 28. Juli 2006 15:31
Der Fall des ehemaligen Dekans von Gulpen/Gronsveld könnte sogar den Diözesanbischof in Schwierigkeiten bringen.
Zurück zum Artikel 11 Lesermeinungen:
Mittwoch, 31. Januar 2007 18:09
Levit: @ Asbeel
Ich sehe das anders. Sicherlich sind die Anforderungen hoch an uns Christen und wir werden sie auch nicht immer erfüllen können, dies hat ja auch unser Herr und Heiland vorausgesehen und gesehen. Er hat uns aber auch den Weg der Umkehr ermöglicht, dies steht uns immer offen. Die christliche Lehre ist nicht einfach zu erfüllen – sie ist jedoch erfüllbar. Ich will micht nicht als Super – Heiligen darstellen, ich habe auch viele Schwächen und Fehler, aber der Sinn ist ja, dass wir uns nach und nach verbessern sollen. Wären wir schon perfekt zur welt gekommen, wäre das ganze Erdenleben ja eigentlich unnütz. Wozu dann noch Erfahrungen machen? Wie soll man wachsen? etc.
Das eigentliche Problem, so denke ich, liegt im Zölibat, es ist in meinen Augen ein unnatürlicher Zustand, welcher auch nicht wirklich durch die Heilige Schrift geboten ist.
Ich finde es gut, dass die katholische Kirche ihre Werte vertritt und nicht weicht, lediglich beim Zölibat sollte man anders handeln, es ist kein guter Zustand für die Priester. Außerdem könnten einen dann Priester bei Eheproblemen viel besser beraten, beispielsweise…naja…kann man so oder so sehen.
Samstag, 29. Juli 2006 02:48
Asbeel: …
Ein gesunder Glaube hat Selbsterkenntnis zur Voraussetzung.

Die Annahme, daß „innige Hinwendung nach Oben“ ein In-Sich-Hineinschauen und -Horchen überflüssig mache, ist irrig, führt zu einem unhaltbaren Supernaturalismus, einer Zwangsneurose.

Daher ist der streng religiöse Mensch immer auch ein Neurotiker, ein Verleugner seiner Selbst

Das Christentum hat von Anfang an zu hohe Forderungen an den Menschen gestellt, die den Menschen in seinen Möglichkeiten bei weitem überfordern und ihn seelisch beengen.

Das christliche Ideeal eines Menschen der auswerwählt, vollendet, ohne Fehl und Tadel ist, ist nicht erfüllbar, daher lebt der Christ in permanenden Sündenproblematiken die ihn letzten Endes zu zerreißen drohen.

Die Folge dieses schädlichen Konflikts ist das christliches Heuchlertum, das in Wahrheit nur ein Ventil ist um den hohen christlichen Ansprüchen zu genügen.
Freitag, 28. Juli 2006 21:52
23er Hansl: Wieso überrascht mich das jetzt überhaupt nicht?
dass der Dekan auf der Kanzel „ein sittenstrenger Hardliner“ gewesen sei. Doch es scheint, daß er privat ein Lotterleben führte.
Ist es nicht so, dass die Sittenstrengen immer die wahren schwarzen Schafe sind?
Ein Priester, der zu einer Beziehung steht, wird rausgeschmissen. Einer, der sie verleugnet, erhält in manchen Bistümern sogar noch die Alimente bezahlt.
Jetzt werden sicher wieder einige sagen, letzteres sei besser und ersteres nur die bösen Auswirkungen von V2 oder der neuen Messe. Glauben sie das nicht wirklich.
Es hat lang vor dem II. Vatikanum schon Historiker gegeben, die hielten es für besonders bemerkenswert, wenn sich ein Priester zufällig mal an das Zölibat gehalten hat!
Freitag, 28. Juli 2006 17:25
Karl Murx: Nach 28 JPII?
Nun ja, von dem waren wir ja auch einiges gewohnt.
Freitag, 28. Juli 2006 16:58
Jawohl!: Sündenpfuhl
Altlasten der 70er. Gott sei Dank hat sich da nach 28 Jahren JP2 einiges geändert. Und B16 führt diese Linie konsequent fort, siehe das Dokument vom letzten Herbst!
Freitag, 28. Juli 2006 16:12
Sulpicius: @Philo
Offensichtlich homosexuell oder mehrere Freundinnen?

Jo, er dachte sich offenbar: Bißchen bi, schadet nie!
Freitag, 28. Juli 2006 16:04
Offensichtlich homosexuell oder mehrere Freundinnen? Ja, die Auswirkungen des Zölibats …
Freitag, 28. Juli 2006 15:53
Sulpicius: @Murx
Solange man keinen Einkauf zu schleppen hat, ist das auch egal.

Wie wahr, wie wahr!
Freitag, 28. Juli 2006 15:50
Tridentinus: St. Pölten – die wievielte!?
Und wieder werden Hoffnungen auf konservative (und traditionalistische) Nischen zerschmettert. Gut, dass der „13.“ kein niederländisches Organ ist.
Freitag, 28. Juli 2006 15:49
Gotthard: Belgien
Gulpen und Gronsveld liegen in der südniederländischen Provinz Limburg, wenige Kilometer östlich der belgischen Stadt Maastricht.
Wo in Belgien finde ich nur diese Stadt?
Freitag, 28. Juli 2006 15:46
Karl Murx: Seit wann liegt Maastricht in den Niederlanden?
Wohl mit Maasmechelen verwechselt, oder?

Bei so vielen Ösis in der Redaktion und der Kenntniss der rein alpenländischen Geographie, kein Wunder! Das Herzogtum Limburg gehörte ganz klar zum deutschen Reich. Da der niederländische König auch Herzog von Limburg war, versuchte er diese Personalunion zur einer Eingliederung in die Niederlande zu nutzen. Wie auch immer, das Herzogtum wurde geteilt und ein Stück fiel an Belgien, welches auch einen Teil des Erzherzogtums Luxemburg bekam. Maasricht liegt in einer geographischen Einschnürung, weswegen man den Grenzverlauf genau beachten muß. Selbst Dörfer waren damals geteilt worden. Eine Hälfte Lemiers liegt in Deutschland, die andere in niederländisch Limburg, beide sich durch einen Bach geteilt. Wer von Aachen nach Lemiers fahren will, sollte sich vorher erkundigen, ob er den deutschen, oder den niederländischen Bus nehmen will. Solange man keinen Einkauf zu schleppen hat, ist das auch egal.
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