15:31:29 | Freitag, 28. Juli 2006
Der Fall des ehemaligen Dekans von Gulpen/Gronsveld könnte sogar den Diözesanbischof in Schwierigkeiten bringen.
(kreuz.net, Gulpen) Hw. Joep Haffmans (63) ehemaliger Dekan von Gulpen/Gronsveld im niederländischen
Bistum Roermond versinkt immer mehr in seinen Skandalen.
Das berichtete die niederländische Tageszeitung
‘Dagblad de Limburger’ am Mittwoch.
Gulpen und Gronsveld liegen in der südniederländischen Provinz
Limburg, wenige Kilometer östlich der Stadt Maastricht.
Gegenwärtig ermittelt sogar der Untersuchungsrichter
gegen Hw. Haffmans – unter anderem wegen Steuerhinterziehung.
Der Fall des Priesters wurde von seiner
angeblichen Ex-Freundin (50) ins Rollen gebracht. Sie hatte ihn beschuldigt, massiv Gelder aus einer Armenkasse
in der Pfarrei
gestohlen zu haben.
Die ‘Aachener Zeitung’ wußte am Mittwoch, daß der Dekan auf der
Kanzel „ein sittenstrenger Hardliner“ gewesen sei. Doch es scheint, daß er privat ein Lotterleben führte.
Am 22. Juli weitete die angebliche Ex-Freundin des Priesters ihre Anschuldigungen aus.
Sie wollte den
Bischof von Roermond, Mons. Frans Wiertz, für eine Lustseuche verantwortlich machen, mit der sie nach
eigenen Angaben von Dekan Haffmans angesteckt wurde.
Nach Ansicht der Ex-Freundin ist der Bischof von
Roermond für die Ansteckung mitverantwortlich, weil es ihm obliege, dafür zu sorgen, daß seine Priester
den Zölibat befolgten.
Die Dame erklärte auch, vom Dekan „sexuell mißbraucht“ worden zu sein, weil
sie sich zu ihm in einem Abhängigkeitsverhältnis befunden habe.
Ein Sprecher des Bistums stellte dagegen
fest, daß der Bischof dem Priester nie die Erlaubnis für ein Verhältnis mit der Dame gegeben habe und
davon auch nichts gewußt habe. Der Dekan habe ein solches Verhältnis bei Nachfragen stets bestritten.
Doch in der Zwischenzeit soll Hw. Haffmans die Liaison zugegeben haben. Wenigstens indirekt. So erklärte
sein Rechtsanwalt, es sei ein offenes Geheimnis gewesen, daß der Priester zweimal pro Monat mit der Frau
Umgang hatte.
Da zu einer richtigen Seifenoper auch ein Mord gehört, verbreitet die Ex-Freunde auch,
daß Hw. Haffmans ihr gedroht habe, ihren Sohn umzubringen, wenn sie nicht schweige.
Es ist unklar, warum
die Dame ihr Schweigen brach. Das ‘Dagblad de Limburger’ weiß, daß Dekan Haffmans während der Zeit
mit ihr offenbar noch mit weiteren Frauen Kontakte gepflegt haben soll.
Dagegen zitierte die ‘Aachener
Zeitung’ eine angebliche Aussage von Hw. Ab Blijlevens – dem früheren Rektor der Theologie-Hochschule
in Heerlen, 25 nordöstlich von Maastricht.
Der Rektor soll bereits in den 70er Jahr vor einer Weihe
Haffmans zum Priester gewarnt haben.
Als Grund soll er die „offensichtliche Homosexualität“ des Weihekandidaten
angegeben haben.
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#11
Levit 18:09:22 | Mittwoch, 31. Januar 2007
#10
Asbeel 02:48:25 | Samstag, 29. Juli 2006
#9
23er Hansl 21:52:54 | Freitag, 28. Juli 2006
#8
Karl Murx 17:25:49 | Freitag, 28. Juli 2006
#7
Jawohl! 16:58:26 | Freitag, 28. Juli 2006
#6
Sulpicius 16:12:07 | Freitag, 28. Juli 2006
#4
Sulpicius 15:53:45 | Freitag, 28. Juli 2006
#3
Tridentinus 15:50:39 | Freitag, 28. Juli 2006
#2
Gotthard 15:49:32 | Freitag, 28. Juli 2006
#1
Karl Murx 15:46:51 | Freitag, 28. Juli 2006