13:51:07 | Samstag, 29. Juli 2006
Das Land ist im Westen vor allem wegen Bürgerkrieg und Drogenmafia bekannt. Von seiner blühenden Kirche und den vielen Berufungen hört man weniger.
(kreuz.net/Kirche in Not) „Die Priesterseminare Kolumbiens sind praktisch voll“ – sagt Mons. Ricardo Tobon,
der Bischof von Sonsón Rionegro in der nordwestlichen Provinz Antioquia.
„Es ist leider nur wenigen
bekannt, was die kolumbianische Kirche leistet“ – erklärt Erzbischof Flavio Calle Zapata aus Ibagué
im Südwesten des Landes.
Gegenwärtig bereiten sich im ganzen Land 1200 junge Männer auf ihren priesterlichen
Dienst vor.
Sie wollen nicht nur in einheimischen Diözesen evangelisieren. Fast 700 von ihnen sind bereit,
als Missionare ins Ausland zu gehen.
Bereits jetzt sind kolumbianische Priester und Ordensleute in ganz
Mittel- und Südamerika tätig – so in in Argentinien, Brasilien, auf Kuba, in der Dominikanischen Republik,
in Nicaragua und in den Vereinigten Staaten.
Sogar in Afrika, Europa und Asien trifft man Geistliche
aus den kolumbianischen Priesterseminarien.
Die Kirche Kolumbiens ist dynamisch, weil der christliche
Glaube lebt. Neun von zehn der 46 Millionen Kolumbianer sind katholisch.
Jeder Dritte nimmt regelmäßig
am kirchlichen Leben teil.
Allein in der Erzdiözese Medellin – im Herzen des Landes – arbeiten unter
den 2,6 Millionen Katholiken fast tausend Geistliche. Die Zahl der Seminaristen geht in die Hunderte.
Es gibt Pfarreien, wo an Sonntagen bis zu acht Messen zelebriert werden. In manchen Gemeinden sind bis
zu vier Priester tätig.
Viele Gläubige gehen häufig und regelmäßig beichten.
Seit vielen Jahren
unterstützt das in Deutschland beheimatete internationale Hilfswerk
‘Kirche in Not’ die Priesterseminarien –
und damit auch den Wunsch vieler Kolumbianer, die gesellschaftlichen Konflikte durch eine Besinnung auf
das Evangelium zu überwinden.
Kenner Kolumbiens führen die anhaltende Bereitschaft zum Dienst am Nächsten,
auf das gewachsene Selbstbewußtsein der Katholiken zurück.
Sie trotzen der schwierigen politischen
wie sozio-ökonomische Lage des Landes, die von einer kleinen Klicke von Mächtigen verursacht wird.
Allein in den 90er Jahren sind – Schätzungen zufolge – 40.000 Menschen bei den Kämpfen zwischen der
Armee und den Guerilleros ums Leben gekommen.
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DDL 01:32:25 | Sonntag, 30. Juli 2006
#16
Frasim 00:17:01 | Sonntag, 30. Juli 2006
#15
Gotthard 21:52:06 | Samstag, 29. Juli 2006
#14
Puchil2 † 20:07:29 | Samstag, 29. Juli 2006
#13
Beobachterin 20:02:55 | Samstag, 29. Juli 2006
#12
Puchil2 † 17:56:24 | Samstag, 29. Juli 2006
#10
Gotthard 17:40:04 | Samstag, 29. Juli 2006
#9
Jawohl! 16:50:18 | Samstag, 29. Juli 2006
#8
Puchil2 † 16:47:54 | Samstag, 29. Juli 2006
#7
Babylon † 16:24:24 | Samstag, 29. Juli 2006
#6
Jawohl! 16:19:59 | Samstag, 29. Juli 2006
#5
Babylon † 16:16:25 | Samstag, 29. Juli 2006
#4
Jawohl! 16:13:24 | Samstag, 29. Juli 2006
#3
Babylon † 16:06:54 | Samstag, 29. Juli 2006
#2
Elendester Sünder 14:38:35 | Samstag, 29. Juli 2006
#1
Adrian 14:21:22 | Samstag, 29. Juli 2006