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Samstag, 29. Juli 2006 07:51
kreuzmeldungen
Interessante Änderungen + Interreligiöses Friedensgebet + Tausche Eizellen gegen Kind + Ein wahrer Krieg + Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
Interessante Änderungen

Rom. Der Ökumenismus hat sich nach der Wahl von Benedikt XVI. geändert, erklärte Pater James Puglisi – Direktor des römischen Zentrums Pro Unione – vor der katholischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’: „Der Papst hat für sein Pontifikat ein mehr bischöfliches Modell gewählt. Man braucht nur auf seine ersten Briefmarken zu schauen. Sie zeigen keine Tiara und tragen die Aufschrift »Episcopus Romae« – Bischof von Rom. Ferner würden die päpstlichen Bestätigungen der Wahl griechisch-katholischer Bischöfe auf der Vatikan-Webseite nicht mehr unter der Rubrik »Rücktritte und Ernennungen«, sondern auf einer eigenen Seite publiziert. Dabei würden Formulierungen wie »Wir haben die Entscheidung der Synode angenommen« oder »Ich nehme in die Gemeinschaft der Bischöfe auf« benützt.“

Interreligiöses Friedensgebet

Pakistan. Gestern beteten Christen und Muslime in der westpakistanischen Stadt Lahore gemeinsam für den Frieden im Libanon. Sie kamen damit dem Aufruf von Papst Benedikt XVI. nach. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ‘asia-news’ lasen Jugendliche beim Friedensgebet aus dem Koran und dem Evangelium vor.

Tausche Eizellen gegen Kind

Großbritannien. Seit kurzem dürfen britische Biotechniker, die mit Zellen von getöteten Kleinstkindern experimentieren, für Eizellspenden Geld bezahlen. Der ‘Britische Rundfunk’ berichtete am letzten Donnerstag, daß die zuständige staatliche Aufsichtsbehörde diese Praxis erlaubt habe. Lieferantinnen für Eizellen wollen die Biotechniker vor allem unter den Frauen finden, die sich eine künstliche Befruchtung wünschen, dafür aber nicht bezahlen können. Als Gegenleistung für die Eizellen könnte für diese Frauen ein Kind im Reagenzglas produziert werden.

Ein wahrer Krieg

„Für die »glorreiche« israelische Armee, die zu sehr daran gewöhnt ist, in Gaza gegen steinewerfende Kinder und schlecht ausgerüstete, für den Guerrilla-Krieg nicht vorbereitete Milizen mit Kalaschnikows zu »siegen«, ist der Krieg im Libanon eine bitter Überraschung. »Das ist ein wahrer Krieg« sagte der Befehlshaber einer israelischen Einheit, die mit einer Ladung von Verletzten zurückkehrte.“

Der italienische Journalist Maurizio Blondet auf seiner Webseite ‘effedieffe.com’.

Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen

Krieg ist etwas für den Dummen. Er kann zuerst zusammenschlagen und hat anschließend alle Zeit der Welt, sich Gedanken über die Scherben zu machen.
4 Lesermeinungen:
Samstag, 29. Juli 2006 15:07
Catherine: @Wolkensein
Tja, dass werde ich mich dann auch mal fragen, wenn es Ihnen mal so dreckig geht… mache Ihrer Äußerungen sind einfach derb und unangebracht.
Samstag, 29. Juli 2006 13:12
PhilomenaWolkenstein: Kleinstkinder
Wie alt sind denn die getöteten Kleinstkinder, 2 Jahre, 3 Jahre …
Und wo ist der Beweis, daß dieses Foto aus Israel stammt und nicht von rotten.com?
Samstag, 29. Juli 2006 09:37
Puchil2: Frage
Welche Haufen liegen vor den vatikanischen Türen?
Samstag, 29. Juli 2006 08:48
… sollte langsam anfangen, die Kirche zu regieren, sonst werden die Haufen vor der vatikanischen Türe langsam zu seinen eigenen …
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