Benedikt XVI. will etwas für die Alte Messe tun, doch die Kardinäle stemmen sich dagegen. Darum beschloß die Piusbruderschaft, dem Papst mit einer ungewöhnlichen Maßnahme zu Hilfe zu eilen.
(kreuz.net, Ecône) Der wiedergewählte Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard
Fellay, veröffentlichte gestern zwei Schreiben: eine Erklärung zum Abschluß des letzten Generalkapitels
seiner Gemeinschaft und einen Brief an die Gläubigen zum Mandatsbeginn.
Das dritte Generalkapitel der
Piusbruderschaft tagte vom 3. bis zum 15. Juli.
Im ersten Schreiben – der abschließenden Erklärung –
wird unterstrichen, daß die Priesterbruderschaft weiterhin auf der Linie ihres Gründers, Mons. Marcel
Lefebvre, wirken will.
Die Erklärung erinnert an Worte von Mons. Lefebvre vom November 1974: „Wir hängen
mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des katholischen Glaubens und
der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen, am ewigen Rom, der Lehrerin der Weisheit
und Wahrheit.
Wir lehnen es dagegen ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen
und neo-protestantischen Tendenz zu folgen, die klar im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil
in allen Reformen, die daraus hervorgingen, zum Durchbruch kam.“
Die Bruderschaft hofft im Schreiben
auch auf eine Freigabe der Alten Messe und auf die Annulierung der Exkommunikation der vier von Erzbischof
Lefebvre im Jahr 1988 unerlaubt geweihten Bischöfe.
Nach diesen zwei Schritten erwartet sie Gespräche
mit Rom über die Lehre. Sie wünscht sich, daß bei diesen Unterredungen die Stimme der überlieferten
Lehre in der Kirche wieder stärker hörbar würde.
Bei den sporadischen Kontakten mit dem Vatikan gehe
es nicht darum, ein unmögliches, rein praktisches „Abkommen“ zu erreichen. Man wolle der Römischen Kurie
helfen, sich die Tradition wieder zueigen zu machen.
Im zweiten Dokument – dem Brief an die Gläubigen –
verkündet Bischof Fellay, daß man sich auf dem Generalkapitel zu einem „ehrgeizigen Unternehmen“ entschlossen
habe:
Die Piusbruderschaft hat die Absicht, dem Papst bis Ende Oktober – dem Rosenkranzmonat – einen
geistlichen Blumenstrauß bestehend aus einer Million Rosenkränze zu überreichen.
Die Rosenkränze
sollten in folgender Meinung gebetet werden:
1. Dafür, daß Papst Benedikt XVI. von Gott die notwendige
Kraft erhalte, um die Alte Messe vollkommen freizugeben.
2. Für die Wiedererrichtung des Königtums
unseres Herrn Jesus Christus über die Gesellschaft.
3. Für den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens.
Mons. Fellay hatte diese Millioneninitiative bereits am 16. Juli während der Predigt bei einer Primizmesse
in Oensingen – unweit der Nordschweizer Stadt Solothurn – vorgestellt.
Der Heilige Vater wolle etwas
für die Alte Messe tun, aber er stoße verschiedentlich auf Widerstände – erklärte der Bischof: „Er
sucht nach Unterstützung von Kardinälen, und wir wollen vom Himmel diese Unterstützung erbeten.“
Insgesamt
sei die Lage nicht rosig. Das Bewußtsein „Wir müssen zurück zur Tradition“ fehle noch.
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99 Lesermeinungen
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#102 Artois † 17:07:26 | Donnerstag, 3. August 2006
@Gotthard Diese Frage ist nun wirklich leicht zu beantworten: 1. Streichung aus den Körperschaftsregistern;
2. Enteignung ihres gesamten, zweifellos ergaunerten Vermögens, vor allem aller ihrer Immobilien; 3.
Ausweisung aller ausländischen, d.h. meist us-amerikanischen „Prediger“ etc. etc. 4. Aburteilung sämtlicher
Personen, die danach noch aufmucken, mit Hilfe des Gotteslästerungsparagraphen. Das sollte dann wohl
reichen …
Was tun? Das Dulden amerikanischer Sekten in katholischen Ländern hat sich als Katastrophe erwiesen Welche
staatliche Vorgehensweise schlägst Du gegen diese Sekten vor? …
#99 Agiafortuni 09:15:46 | Dienstag, 1. August 2006
die Fähigkeit zu unterscheiden Melchior Cano unterscheidet zwischen Häresien und Häresien begünstigenden
Irrtümer. Diese Unterscheidung gilt es auf das katholische Staatsverständnis anzuwenden. Einkatholischer
Staat begünstigt den Glauben ohne eine Glaubensinstanz zu sein. Er tut es hauptsächlich in zwei Bereichen,
der Familien und Kulturpolitik. Gegenüber nichtkatholischen Gemeinschaften kann der Grundsatz der Toleranz
so lange angewendet werden, als sie keine Gefahr für den rechten Glauben sind. Das Dulden amerikanischer
Sekten in katholischen Ländern hat sich als Katastrophe erwiesen
@ möchtegern-kathole Mgr. Lefebvre und seiner Bewegung liegt ein starker Integralismus zugrunde, der
dazu führt, alle Dinge durch die religiöse Brille zu sehen. Diese Ansicht erklärt auch die Erbitterung
gegen Dignitatis Humanae. Was eigentlich bloß eine Frage der katholischen Staatslehre ist (s. Beitrag
von Jawohl!) ist für Integralisten natürlich auch unmittelbares Glaubensleben. Bei Integralisten gehört
letztlich jede Frage zu den Glaubensfragen. Das führt häufig zu einer grotesken Überhöhung eigentlich
simpelster Alltagsdinge.
@Benedikt Ihr Einwurf führt zu der interessanten Frage, ob Lefebvre die Dokumente ablehnt wegen Fragen
des Glaubens, oder anderen Fragen. In letzterem Fall wäre das alles überhaupt keine Frage der Dogmatisierung,
weil man Durchführungsverordnungen nicht dogmatisieren kann. In der Hinsicht muss ich mich mal schlau
machen. Umgekehrt gibt es auch „zwischenfälle“, wenn nämlich eine Durchführungsverordnung (z.B. wie
die Hl. Messe gelesen werden muss) Fragen des Glaubens berührt (nämlich die den Glauben ausdrückenden
Texte der Hl. Messe). Er sagt natürlich, der Glaube wäre wichtiger.
@ Jawohl Dieser (im übrigen üble) Vorwurf geht bezgl. meiner Person absolut an der Realität vorbei.
Wie kommen Sie auch darauf, Sie wären gemeint gewesen? Es ist doch ganz deutlich, dass sich das auf Gotthard
bezogen hat.
Vorläufiges Fazit Das 1. Vatikanum gibt durch präzise (Deo gratias) Definition der Unfehlbarkeit implizit
mit an, welche Texte nicht (!) unfehlbar sind. Herr Möchtegern hat das non sequitur immer noch nicht
begriffen… Und auf den Lackmustest Frauenordination geht er immer noch mit keinem Wort ein… Gotthard:
All diese spizfindigen Diskussionen sind völlig unerheblich. Die Pius-Leute haben denselben Status wie
die chinesische Patriotische Vereinigung … mit einer Ausnahme: viele ihrer Bischöfe sind nicht exkommuniziert,
da in Übereinstimmung mit Rom geweiht… im Unterschied zu den Pius-bischöfen… Völlig richtig. Benedikt:
Kritik an der Piusbruderschaft wird dann unglaubwürdig, wenn sie von jemandem stammt, der ansonsten jede
Art von Liturgieverstößen, Ungehorsam gegen den Papst, Verbreiten von Irrlehren etc. mit schöner Regelmäßigkeit
rechtfertigt. Dieser (im übrigen üble) Vorwurf geht bezgl. meiner Person absolut an der Realität vorbei.
Fazit bis hierhin: Zu keinem einzigen meiner Argumente habe ich von Herrn Möchtegern bisher irgendetwas
ad rem gelesen. Ein letztes, Benedikt: Dignitatis Humanae erklärt beispielsweise, dass jeder verpflichtet
sei, die Wahrheit zu suchen, welche nur in der Kirche zu finden ist, dass diese Suche aber nicht staatlich
aufgezwungen werden dürfe. Wo ist hier eine Glaubensfrage? Ganz richtig. Es liegt bei DH freilich ein
radikaler Bruch zur kath. Staatslehre bis Pius XII. vor, aber diese frühere Lehre war eben nie dogmatisiert
worden, anders als die FSSPX meint.
@ möchtegern-kathole Es meint den Gehorsam. Man kann inhaltlich anderer Meinung sein, aber gehorchen
muss man, solange nichts gegenteiliges vom Papst oder einem Konzil beschlossen wird. Kritik ebenfalls
möglich, da ja kein Dogma vorliegt. An der Verbindlichkeit ändert das aber nichts. Es ist allerdings
durchaus anzumerken, dass eine Liturgiekonstitution, ein Dekret über den Ökumenismus, das Verhältnis
zu anderen Religionen, die Religionsfreiheit usw. in ihrem Kerngehalt keine Glaubensthemen berühren wollen.
Dignitatis Humanae erklärt beispielsweise, dass jeder verpflichtet sei, die Wahrheit zu suchen, welche
nur in der Kirche zu finden ist, dass diese Suche aber nicht staatlich aufgezwungen werden dürfe. Wo
ist hier eine Glaubensfrage? Für Glaubensinhalte wesentlich wichtiger ist da die Konstitution über die
göttliche Offenbarung Dei Verbum, von der Leo Kard. Scheffcyk in seiner Dogmatik schreibt, sie lehne
sich eng an das I. Vatikanum an.
@Bendikt aber was heisst bei Glaubensfragen „äusseres handeln“? Muss ich es glauben oder nicht? ich denke:
nein. Darf ich es kritisieren oder nicht: ich denke: ja Genau das machte Lefebvre mit paar Konzilsdokumenten.
Aber für heute gehe ich ins Bett, obwohl es jetzt schon morgen ist
@ möchtegern-kathole Aber der Text ist deshalb nicht verbindlich zu glauben. Insofern gibt es nicht DIE
Verbindlichkeit, soindern man muss bei Verbindlichkeit immer dazusagen, welche gemeint ist. Das widerspricht
nicht dem, was ich gesagt habe: Dass nämlich ein solches Dokument ohne ein Delikt zu begehen kritisiert
werden kann, obgleich es ansonsten verbindlich zu befolgen ist (befolgen im Sinne äußeren Handelns).
@Benedikt Meine Argumentation bezog sich nur auf Glaubensfragen. Ein Dekret in Disziplinfragen oder Regierungsfragen
(z.B. Regelungen im CIC, wer was wann machen darf und muss und wer nicht, oder ein Dekret, ob eine Kongregation
aufgelöst oder ein Orden gegründet wird, Regelungen zu Wahlen, Kardinalsernennungen usw) sind von meiner
Argumentation nicht erfasst. Diese Fragen sind nicht Gegenstand von „fehlbar“ oder „unfehlbar“ wie Glaubensfragen,
sondern werden vom Papst nach seiner Klugheit geregelt. D.h. aber natürlich, dass „Regierungsfragen“
vom Papst in jeder beliebigen Form verbindlich geregelt werden können, solange nur seine Unterschrift
dort steht. Zum 1. Vatikanum: dies legt (die vorher bereits existente) Lehre fest, dass der Papst einen
Text seiner Wahl dogmatisieren kann und dieser Text dann sicher richtig ist. Es besagt nicht, dass z.B.
Konzilstexte per se sicher richtig sind. Der Absatz im 1. Vat., in dem das festgelegt ist, wurde vom Papst
dogmatisiert. Zur Verbindlichkeit: einem nicht-dogmatisierten Text fehlt die Zusicherung des Hl.Geist,
dass kein Fehler enthalten ist. Trotzdem kann der Text von seinem Bischof verbindlich zum Gebrauch in
seinem Seminar festgelegt werden, oder verbindlich vom Papst zum Verlesen in Kirchen gemacht sein usw.
Aber der Text ist deshalb nicht verbindlich zu glauben. Insofern gibt es nicht DIE Verbindlichkeit, soindern
man muss bei Verbindlichkeit immer dazusagen, welche gemeint ist.
Papst will was tun für die alte Messe Wenn der Papst zu lange auf Demokratie bzw. Kollegielität setzt,
wird er die Unordnung in der Kirche nie mals im Griff bekommen. Er muss Machtwort sprechen; denn als Führer
der Weltkirche muss er auch Stärke zeigen. J. B. E. I aus Köln
@ Vereinfacher Kritik an der Piusbruderschaft wird dann unglaubwürdig, wenn sie von jemandem stammt,
der ansonsten jede Art von Liturgieverstößen, Ungehorsam gegen den Papst, Verbreiten von Irrlehren etc.
mit schöner Regelmäßigkeit rechtfertigt.
ganz einfach All diese spizfindigen Diskussionen sind völlig unerheblich. Die Pius-Leute haben denselben
Status wie die chinesische Patriotische Vereinigung … mit einer Ausnahme: viele ihrer Bischöfe sind
nicht exkommuniziert, da in Übereinstimmung mit Rom geweiht… im Unterschied zu den Pius-bischöfen…
@ möchtegern-kathole Die im 1. Vatikanum definierte Unfehlbarkeit darf nicht weiter gefasst werden, als
es das 1. Vatikanum tut. Ich bin kein Dogmatiker, aber für meine Begriffe hat das I. Vatikanum nicht
die päpstliche Unfehlbarkeit in einem bestimmten Fall festgestellt, sondern eine so lautende, bereits
existente Lehre dogmatisiert. Somit ist nicht gesagt, dass nicht auch andere Möglichkeiten vorliegen
können, die eine Unfehlbarkeit nach sich ziehen. Dies wäre nur nicht vom Dogma umfasst. Ein fehlbarer
Text kann nicht (!) verbindlich sein Da bin ich anderer Ansicht. Was ist etwa mit dem CIC? Soll alles,
was nicht Dogma ist, und sei es ein Dekret(!) eine Ökumenischen Konzils, bloß eine Handreichung sein?
So etwas kann ein Dekret schon dem Wort her kaum sein. Wie begründen Sie diese Ansicht? wer in einem
fehlbaren Text einen Fehler findet, darf den auch behaupten und darf den Fehler im Gewissen nicht annehmen
Muss aber im Zweifelsfall gehorchen, da er schlicht und einfach nicht die Autorität besitzt, einfach
einen Konzilsbeschluss in Frage zu stellen. Da könnte ja jeder kommen. er hat deshalb naturgemäß eine
grosse Verbindlichkeit, aber keine Unfehlbarkeit Nun also doch verbindlich? Aber unfehlbar gemäß Vat.1
ist er nicht. D.h. dass ein Bischof dem Text widersprechend darf. Richtig, aber bis zur Klärung muss
er ihm noch Folge leisten.
@Benedikt Es gibt also 3 Typen von Texten in Glaubensfragen: * unwichtig (z.B. eine so gekennzeichnete
Hypothese) * Päpstlicher Text ohne Dogmatisierung, z.B. Konzilstext und * Päpstlicher Text mit Dogmatisierung
Für Texte ohne Dogmatisierung gilt: * Ablehnung führt nicht zur Exkommunikation wg. Häresie * darf
kritisiert werden Soweit unsere Einigkeit. Meine Argumentationskette ist nun: * das 1. Vatikanum gibt
durch präzise (Deo gratias) Definition der Unfehlbarkeit implizit mit an, welche Texte nicht (!) unfehlbar
sind * Die im 1. Vatikanum definierte Unfehlbarkeit darf nicht weiter gefasst werden, als es das 1. Vatikanum
tut. * Deshalb ist ein nicht nach Vat. 1 dogmatisierter Konzilstext fehlbar * Ein fehlbarer Text kann
nicht (!) verbindlich sein Auch bin ich mir sicher: * wer in einem fehlbaren Text einen Fehler findet,
darf den auch behaupten und darf den Fehler im Gewissen nicht annehmen * wer glaubt in einem unfehlbaren
Text einen Fehler zu finden, macht irgendwo selbst einen Fehler Natürlich wird ein von vielleicht 200
Bischöfen geprüfter Konzilstext meistens richtig sein und er hat deshalb naturgemäß eine grosse Verbindlichkeit,
aber keine Unfehlbarkeit. Seine Verbindlichkeit bezieht sich z.B. auf die Priester, soweit dem Text nicht
vom Ortsbischof widersprochen wird. Aber unfehlbar gemäß Vat.1 ist er nicht. D.h. dass ein Bischof dem
Text widersprechend darf. D.h. auch: das Bischofskollegium kann dem einzelnen Bischof keine Vorgaben machen,
nur der Papst
@ mariokin Wer sie in der heutigen Weise „befolgt“ fehlt objektiv. Ich weiß, worauf Sie anspielen. Diese
Leute, meist von einem ominösen „Geist“ besessen () behaupten nur, dass Konzil zu befolgen. Das ist ein
Unterschied. Im Prinzip verstößt schon gegen das Konzil, wer trotz Sacrosanctum Concilium immer auf
die dritte Lesung am Sonntag verzichtet. Denn man müsste erst einmal im Licht der Tradition klären,
was das Konzil wirklich wollte. Oh ja. Unterbreiten Sie das mal dem Generaloberen. Einer solchen Klärung
will sich die FSSPX gar nicht stellen. Vielleicht werden Sie ja eines Tages in der Position sein, solches
in Angriff zu nehmen. Es wiederspricht laut Aussagen des jetzigen Papstes und einer nominierter Kirchenrechtler,
Kardinäle und Liturgen erheblich der Absicht der Konzilsväter, was heute läuft. Da werden wir sicher
schnell einig – nur kann eine fehlerhafte Praxis nicht die Legitimität eines Konzils aufheben. Bedenken
Sie, dass es auch schon früher solche Krisen gab. Wie lange die Kirche zB mit dem Arianismus gerungen
hat, oder mit der Reformation. Und ich bin mir ganz sicher, das nächste Konzil, vielleicht auch schon
dieser Papst wird eine trendwende zur Klärung dieser Vorfälle einleiten und sie verurteilen. Vieles
der heutigen Praxis kann bereits auf Grundlage des II. Vatikanums verurteilt werden (s.o.). Das Übel
sind die Beliebigkeit, der Relativismus und das selektive Lesen der Dekrete. Auch das hat Benedikt XVI.
schon scharf verurteilt.
Antwort Wer sie in der heutigen Weise „befolgt“ fehlt objektiv. Denn man müsste erst einmal im Licht
der Tradition klären, was das Konzil wirklich wollte. Solange Benedikt XVI. dies nicht tut, kann ich
der jetzigen Auslegung und Praxis meine kindliche Glaubenszustimmung nicht geben. Es wiederspricht laut
Aussagen des jetzigen Papstes und einer nominierter Kirchenrechtler, Kardinäle und Liturgen erheblich
der Absicht der Konzilsväter, was heute läuft. Und ich bin mir ganz sicher, das nächste Konzil, vielleicht
auch schon dieser Papst wird eine trendwende zur Klärung dieser Vorfälle einleiten und sie verurteilen.
Anzeichen dafür gibt es bereits. Jeder weiß was Papst Benedikt vom jetzigen NOM und seiner Entstehung
hält und das er für eine Reform der Reform (oder besser eines Machwerks des Augenblicks seine eigenen
Worte) zugunsten einer gewachsenen Liturgie (so z.B. den 65 Ritus, den er und viele weitere für das hält,
was sich die Konzilsväter dachten) steht, um nur ein Bsp. zu nennen. Kadavergehorsam, der das Gehirn
des einzelnen ausschaltet ist nicht katholisch. Das war er noch nie und wird er auch nie sein.
@ mariokin Der verlangte Gehorsam ist aber nicht der Art, daß alles, auch das, was man im Glauben für
falsch erkennt, anzunehmen hätte. Dieser Automatismus würde gegen die Vernünftigkeit des Glaubens sprechen
und ein Denken verbieten. Wo ist denn der Unterschied zu Dogmen? Diese haben Sie anzunehmen. Spricht dass
dann auch gegen die Vernünftigkeit im Glauben? Wenn etwas wirklich nicht unfehlbar ist, kann es auch
möglich sein, dass es einen Fehler enthält. Und diesen darf man nicht einfach übernehmen, weil es von
oben befohlen wird! Also möglich ist es. Nur steht es Ihnen nicht zu frei zu entscheiden, was Sie anerkennen.
Es handelt sich hier um Beschlüsse eines Ökumenischen Konzils und nicht um die Sonntagspredigt eines
Dorfpfarrers. Zudem behaupten Sie nun nicht nur, dass man die Beschlüsse nicht annehmen müsse, sondern
dies auch nicht dürfe. Dies bedeutet also, dass jemand fehlt, wenn er Beschlüsse des II. Vatikanums
befolgt. Das ist absurd. Stimmen die Dekrete einer pastoralen Synode, oder sonstige Verlautbarungen mit
der Lehre der Kirche eindeutig! überein, schulden wir kindlichen Glaubensgehorsam, auch wenn kein Dogma
ausgesprochen ist. Viele Konzile haben theologische Streitigkeiten entschieden. Was Kirchenlehre ist,
wurde erst durch diese Versammlungen geklärt. Was dann?
Glaubensgehorsam und Lehramt Der verlangte Gehorsam ist aber nicht der Art, daß alles, auch das, was
man im Glauben für falsch erkennt, anzunehmen hätte. Dieser Automatismus würde gegen die Vernünftigkeit
des Glaubens sprechen und ein Denken verbieten. Wenn etwas wirklich nicht unfehlbar ist, kann es auch
möglich sein, dass es einen Fehler enthält. Und diesen darf man nicht einfach übernehmen, weil es von
oben befohlen wird! Im Normalfall gebe ich den weiter unten angegebenen Ausführungen volle Zustimmung.
Stimmen die Dekrete einer pastoralen Synode, oder sonstige Verlautbarungen mit der Lehre der Kirche eindeutig!
überein, schulden wir kindlichen Glaubensgehorsam, auch wenn kein Dogma ausgesprochen ist. Dies ist aber
bei den Dokumenten des VII nicht möglich, da ich die Dokumente erst eindeutig der Tradition nach auslegen
muß. Sie sind nämlich so zweideutig formuliert, dass man eben aufgrund gewisser Sprengklauseln all die
Mißbräuche und Irrtümer von heute aufgrund pastoraler Notwendigkeit irgendwie herbeiziehen könnte.
darauf hat Papst Benedikt erst kürzlich hingewiesen. Und da diesen Gehorsam zur kirchl. Lehre heute sogut
wie keiner befolgt und die Reformen, die weit über den Willen der Konzilsväter gingen, rechtfertigt
und weiter aushöhlt, der Papst aufgrund des Drucks der Kardinäle im Moment nicht wirklich dagegen angehen
kann, besteht durchaus eine Notstandslage, die außergewöhnliche Mittel wie seinerzeit bei Athanasius
rechtfertigt. Übrigens, die Piusbr. beruft sich auf das frühere Lehramt
@ möchtegern-kathole Ich glaube schon, dass dieser Kanon den Priester aufordert, die päpstlichen Dokumente,
soweit bekannt, bei seiner Amtsführung und Pastoral zu berücksichtigen hat. In einem allgemeinen Sinne
soll der Gläubige nach der festen Lehre zu streben, aber deshalb sind nicht alle Papst- und Konzilsdokumente
unfehlbar und automatisch dogmatisiert. Dogmatisiert nicht, aber nur weil es kein Dogma ist wird ein von
einem ökumenischen Konzil verabschiedetes Dekret nicht auf den Status eines Aufsatzes in einer thoelogischen
Zeitschrift reduziert sein. Der Can. hat in der hier zitierten Form folgendes Problem: 1) Was ist „Rechtsverbindlichkeit“
im Vergleich zu „unfehlbar“? Das ist der Kern unserer Diskussion hier. M.E. kann ein Konzilsdokument eben
nicht, nur weil kein Dogma, wie eine unverbindliche Richtlinie oder „Idee“ behandelt werden. Die Beschlüsse
sind durchaus verbindlich, können aber – im Gegensatz zu Dogmen – durchaus kritisiert werden. Eine Ablehnung
führt daher nicht zur Exkoimmunikation wegen Häresie. Es ändert jedoch nichts daran, dass auch der,
der ablehnt, gehorchen muss. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Kirche ein Irren eines ökumenischen
Konzils zumindest in Einzelpunkten für möglich hält. Selbst wenn das so wäre – eine Priesterbruderschaft
könnte diesen Irrtum nicht aus eigener Autorität behaupten und daher befugt sein, die Dokumente zu verwerfen.
Das könnte eben abermals nur der Papst – oder ein Konzil. Anderenfalls kann hier jeder sein eigenes Lehramt
aufmachen.
Unbelehrbar Der Typ ist unbelehrbar. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Kirche ein Irren eines ökumenischen
Konzils zumindest in Einzelpunkten für möglich hält. Selbstverständlich tut sie das. Wer hätte das
je bstritten? Genauso wie sich hier und da alle früheren Konzilien in Einzelpunkten geirrt haben… Wer
freilich daraus für sich das Recht ableitet, zum Beispiel die Lehren von DH oder UR abzulehnen – der
steht nicht mehr in der Gemeinschaft mit der katholischen Kirche. Unbeschadet seiner obstinaten privaten
Überzeugung des gegenteils, die er dann mit Hans Küng und den Diskontinuitätshermeneutikern der linken
Seite teilt. Über die Frage unfehlbar vorgelegter Wahrheiten im Bereich der Moral (direkte Tötung unschuldiger,
diverse specimina der luxuria etc.) haben sie sich anscheinend sowieso noch nie Gedanken gemacht… Von
irgendeiner Sachlichkeit konnte man bei Ihnen, lieber Herr Möchtegern, bisher nichts spüren. Sachlichkeit
bedeudet nicht Verzicht auf gelegentlich beißende Ironie, sondern schlicht das Ausfechten einer Auseinandersetzung
mit Argumenten zur Sache; und da ist bei Ihnen Fehlanzeige. Übrigens haben Sie uns immer noch nicht erklärt,
wie das mit der Priesterweihe Ihrer Enkeltöchter aussehen wird.
@Benedikt danke für die sachliche Entgegnung. Natürlich ist richtig, dass ich darauf hinaus will, dass
keine Dogmen verkündet wurden – darin sind wir vermutlich einig. Frage ist aber: kann ein Ökumenisches
Konzil irren? Der von Ihnen zitierte Can. 279 § 1 trifft das nicht, denn dann wären ja alle „Dokumente …
der Päpste“, also jede schriftliche Papstmeinung verbindlich. Alle Dokumente, das kann’s kaum sein, das
wären zigtausende Seiten Enzykliken, schriftlich festgehaltene Predigten, Botschaften, usw. In einem
allgemeinen Sinne soll der Gläubige nach der festen Lehre zu streben, aber deshalb sind nicht alle Papst-
und Konzilsdokumente unfehlbar und automatisch dogmatisiert. Can 341 spricht von einer „Rechtsverbindlichkeit“.
Der Can. hat in der hier zitierten Form folgendes Problem: 1) Was ist „Rechtsverbindlichkeit“ im Vergleich
zu „unfehlbar“? In Fragen von Recht und Ordnung, den Disziplinfragen ist das ok. Aber in Fragen des Glaubens?
Es steht ja nicht da: „Dekrete des Ökumenischen Konzils sind unfehlbar (!) nur, wenn …“. Deshalb halte
ich diesen Can. 341 für überinterpretiert, wenn Sie daraus eine Art Dogmatisierung aller päpstlich
promulgierten Dokumente herleiten. Deshalb bin ich der Meinung, dass die Kirche ein Irren eines ökumenischen
Konzils zumindest in Einzelpunkten für möglich hält.
CIC 1917 Herrn Möchtegern darf man nun freilich nicht mit dem CIC/1983 kommen, der ist ja schließlich
von JP2 als Frucht des V2 promulgiert worden… Hier die entsprecheneden canones des CIC/1917: Can. 227.
Concilii decreta vim definitivam obligandi non habent, nisi a Romano Pontifice fuerint confirmata et eius
iussu promulgata. Can. 228. par. 1. Concilium Oecumenicum suprema pollet in universam Ecclesiam potestate.
par. 2. A sententia Romani Pontificis non datur ad Concilium Oecumenicum appellatio. Im übrigen scheint
die Absurdität immer noch nicht begriffen worden zus ein, die darin liegt, die Lehre des V1 auf das »eingeengte
Dogmenverständnis der Jesuitendogmatik des 19. Jahrhunderts« zu reduzieren. Die Lehre von OS ist unfehlbar,
aber nicht aufgrund einer ex-cathedra-Definition des Papstes. Zum Punkt der Frauenordination hat sich
Herr Möchtegern bisher ausgeschwiegen, um mir stattdessen den absurden Vorwurf zu machen, ich hätte
ihn als einen Befürworter derselbigen hingestellt…
@ möchtegern-kathole Kennen sie ein Argument für diese Ihre Position, die Sie „@mariokin“ geschrieben
haben? Kurz: Weil es sich um ein Ökumenisches Konzil der Kirche gehandelt hat. Ein Ökumenisches Konzil
und seine Beschlüsse können kaum mit einer unverbindlichen Plauderrunde einiger Würdenträger verglichen
werden, deren Erkenntnisse man nu befolgen kann oder auch nicht, wie es eben gerade beliebt. Sie wollen
vermutlich darauf hinaus, dass ja keine Dogmen verkündigt wurden. Eine solche Notwendigkeit besteht aber
nicht. Die Verbindlichkeit ergibt sich z.B. aus can 279 § 1, der die Kleriker auffordert eifrig nach
jener festen Lehre zu streben, die in der Heiligen Schrift begründet, von den Vätern überliefert und
von der Kirche allgemein angenommen ist und wie sie in den Dokumenten, vor allem der Konzilien und der
Päpste, festgelegt ist; oder (direkter) can 341: Dekrete des Ökumenischen Konzils haben Rechtsverbindlichkeit
nur, wenn sie zusammen mit den Konzilsvätern vom Papst genehmigt, von diesem bestätigt und auf seine
Anordnung hin promulgiert worden sind. Trifft alles auf die Dekrete des II. Vatikanums zu.
@Benedikt Ihren Kommentar von heute Mittag (DAs I. Vatikanum hat nicht beschlossen … gleichwohl sie
legitim ist.) sehe ich exakt genauso. Allerdings sehe ich nicht, dass die Texte des 2. Vatikanums verpflichtend
wären. Kennen sie ein Argument für diese Ihre Position, die Sie „@mariokin“ geschrieben haben?
Verzeihung, mein Lieber Jawohl ist niveaulos aus folgenden Gründen: 1) er hat fellay beleidigt („Msgr.
Fellatio“) 2) er beleidigt jetzt auch mich, indem er meinen nick zu „Möchtegern-Onanist“ verstümmelt
3) er geht kaum noch auf sachliche argumente ein. Mir war ganz entfallen, wie beschränkt Ihre Intelligenz
ist. Natürlich verstehen Sie nicht, was geistige Onanie ist. Genau das, was Sie hier bieten. Zu Ihrem
Punkt 3 erübrigt sich hier jeder Kommentar. Es ist nur verwunderlich, dass hier noch niemand aus der
FSSPX-Fraktion aufge-kreuz-t (haha) ist, um Ihren Unsinn zu korrigieren. Der ist nämlich für die theologische
Position der Bruderschaft tödlich. (Alle Priester sollen keusch leben; nun bin ich kein Priester; also
soll ich nicht keusch leben.)
beleidigung Jawohl ist niveaulos aus folgenden Gründen: 1) er hat fellay beleidigt („Msgr. Fellatio“)
2) er beleidigt jetzt auch mich, indem er meinen nick zu „Möchtegern-Onanist“ verstümmelt 3) er geht
kaum noch auf sachliche argumente ein. Wg. 1 und 2 bitte ich die Redaktion, den Namen zu sperren. Mit
freundlichem Gruß an alle Beteiligten
Möchtegern-Onanist (»Die zwölf sich krank lachenden Apostel.«) So bleibt es also dabei.
Die FSSPX wird demnächst Frauen zu Priestern weihen können. Da die entgegenstehende Lehre niemals von
einem Papst ex cathedra definiert wurde, ist sie bloß »Teil des fehlbaren, ordentlichen Lehramts«.
Natürlich werden diese Priesterinnen nur nach dem Missale von Johannes XXIII. zelebrieren… Zur Einstimmung
empfehle ich diese www.spiegel.de/…gmbnI9MQ_3_3,00.html hübsche Gallerie: Sie erinnert tatsächlich
an die Bilder, die man aus dem Umkreis der FSSPX gewohnt ist. Keine richtigen Kirchen, dafür Gottesdienste
und Versammlungen in irgendwelchen Scheunen oder Gaststätten. Im Ernst: Man darf die unqualifizierten
Äußerungen mancher Sudel-Opas hier nicht mit der Meinung der Lefebvrianer verwechseln. Natürlich vertreten
die Lefebrianer NICHT die in jedem Fall abwegige Meinung, verpflichtende Glaubenslehre sei nur, was der
Papst ex cathedra zum Dogma erklärt. Abgesehen davon, dass dies ihre ganze Kritik am Vaticanum II zum
Einsturz brächte, hat die Kirche diesen Irrtum stets zurückgewiesen. Wenn sich hier irgendein Ignorant
zum Interpreten des Vaticanum I aufspielen will, dessen Texte er nicht einmal kennt, zeigt dies nur die
partielle Richtigkeit der berühmten Bemerkung von Msgr. Talbot: What is the province of the laity, to
hunt, to shoot, to entertain. Den Fehlschluss „Wenn A dann B, nun aber nicht-A, also nicht-B“ werde ich
im Wintersemester als Material für mein Logik-Proseminar verwenden.
@ mariokin Er las es bis zur Gänze wortwörtlich vor: und ein Punkt der Stellungnahme heißt eben wörtlich :
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält treu an der überlieferten Lehre der Kirche fest.“ Ein netter
Satz für die FSSPX. Wenn die diesen Satz zitiert, klingt es aber immer so, als sei da ein „Nur“ vorangestellt.
Das steht aber nirgendwo, und der GV hat sicher auch nichts derartiges sagen wollen. –---- Die Texte des
Zweiten Vatikanischen Konzils sind – Dogma oder nicht, für jeden Katholiken verpflichtend. Es ist ein
aus der Tradition (!) nicht ableitbarer Schritt, dass alles, was nicht dogmatisiert hat nur den Charakter
von Vorschlägen oder Programmschriften ist. Es bedeutet lediglich, dass derjenige, der den Inhalt bestreitet
nicht der Exkommunikation als Häretiker verfällt. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Inhalte
verbindlich sind. @ möchtegern-kathole Jawohl!: Das V1 lehrt, dass der Papst, wenn er ex cathedra lehrt,
unfehlbar ist … Daraus zu schließen, dass nur dasjenige Dogma ist, was vom Papst in dieser Weise definiert
wurde, ist ein Irrtum Glauben Sie also, dass das 1. Vatikanum da nicht ganz kapiert hat, was es zu definieren
hat? DAs I. Vatikanum hat nicht beschlossen, dass der Papst unfehlbar ist, sondern die Auffassung dogmatisiert,
dass der Papst, wenn er ex-cathedra spricht unfehlbar ist. Das schließt nicht aus, dass der Papst auch
unter anderen Voraussetzung unfehlbar lehren kann, nur ist diese Ansicht nicht vom Dogma gedeckt, gleichwohl
sie legitim ist.
„ex cathedra“? Das V1 lehrt, dass der Papst, wenn er ex cathedra lehrt, unfehlbar ist … Daraus zu schließen,
dass nur dasjenige Dogma ist, was vom Papst in dieser Weise definiert wurde, ist ein Irrtum Glauben Sie
also, dass das 1. Vatikanum da nicht ganz kapiert hat, was es zu definieren hat? Lassen sie mal das 1.
Vatikanum unsere Richtschnur sein, nicht ihre Meinung.
Die FSSPX ist Wahrering der Tradition der hl. Mutter Kirche, sie ist katholisch. Alles weitere ist geistige
Onanie, wie sie untenstehend betrieben wird.
Desaster Jetzt treten Sie auf der Stelle. Das steht da eben nicht. Das V1 lehrt, dass der Papst, wenn
er ex cathedra lehrt, unfehlbar ist (und zwar nicht, weil er der absolute Monarch der Kirche wäre o.
ä., sondern weil ihn in diesen Fällen der göttliche Beistand [assistentia divina] vor einem Irrtum
bewahrt.) Daraus zu schließen, dass nur dasjenige Dogma ist, was vom Papst in dieser Weise definiert
wurde, ist ein Irrtum, dem zugegebenermaßen manche Erklärungen Pius IX. Vorschub leisten konnten. Aber
dort, wo Pius IX. selbst diesen »eingeengten« (Ratzinger) Dogmenbegriff verwendet (siehe nur DS 2879),
tut er es präzise, um der Vorstellung entgegenzutreten, nur diese »dogmata ab Ecclesia expresse definita«
seien verbindliche Lehre der Kirche. Im übrigen ist dieser Punkt gerade für Ihre Auffassung essentiell,
da Sie ansonsten nie und nimmer irgendwelche Widersprüche konstruieren könnten zwischen dem Lehramt
von V2 und den entgegenstehenden (angeblichen) »Dogmen« aus früheren Zeiten. Wo wäre denn jemals z.
B. die noch von Pius XII. in Ci riesce vertretene Lehre vom »katholischen Staat« ex cathedra als Dogma
verkündet worden? Meine Bemerkungen zu OS scheinen Sie immerhin begriffen zu haben; auf eine Bitte um
Entschuldigung Ihrerseits werde ich wohl vergeblich warten. Im übrigen setze ich die Diskussion fort
vor allem im Blick auf andere Leser dieser Seiten; letzteres bitte ich dabei aber nicht als Geringschätzung
Ihrer Person auszulegen, keineswegs.
Desaster Ich habe zunächst mal nur die Definition für „dogmatisch“ angegeben, sonst nichts. Die von
Ihnen gegebene Definition ist falsch. Sie wurde nicht nur vom Lehramt JP2s abgelehnt, sondern bereits
in aller Form von Pius IX. Es ist mir rätselhaft, woher sie die haben. Sie sagen, ich halte den Text
von JPII über Frauenpriestertum für nicht-dogmatisch? Wie kommen Sie nur darauf, dass ich diese Meinung
hätte? Ich habe nichts dergleichen geschrieben. (Sollte Ihnen die Argumentationsfigur der reductio ad
absurdum nicht geläufig sein, empfehle ich das Studium eines beliebigen neuscholastischen Logiklehrbuches
der pianischen Ära…) JP2 selbst hält OS nicht für eine ex-cathedra-Definition, sondern für die bloße
Bestätigung einer Lehre, die bereits »ab ordinario et universali magisterio infallibiliter proposita
[est]«. Sie werden in der gesamten Kirchengeschichte keine ex-cathedra-Definition in dieser Frage finden.
(Genausowenig z. B. zur immerwährenden Jungfräulichkeit der BMV und anderen wichtigen Fragen; genau
dazu die Stelle aus Ratzingers Einführung.) Deshalb bleibt meine Feststellung bestehen, dass (nicht nach
Ihrer Auffassung [!], aber) nach der inneren Logik Ihrer Position die Lehre der Kirche zu der nur Männern
vorbehaltenen Priesterweihe als »Teil des fehlbaren, ordentlichen Lehramts« zu betrachten wäre. Mithin
könnte man nach Ihrer falschen Definition von »Dogma« nicht ausschließen, dass die Kirche ihre Lehre
in der Zukunft ändert und Frauen zu Priestern weiht.
@Jawohl Ich habe zunächst mal nur die Definition für „dogmatisch“ angegeben, sonst nichts. Sie sagen,
ich halte den Text von JPII über Frauenpriestertum für nicht-dogmatisch? Wie kommen Sie nur darauf,
dass ich diese Meinung hätte? Geschrieben habe ich sie nicht. Bitte legen sie mir nur Gedanken in den
Mund, die auch aus meinem Mund gekommen sind, alles andere ist mir zu unappetittlich! Mir eine Meinung,
die ich nicht vorgetragen habe, nicht nur in den Mund zu legen, sondern mich dafür auch noch wegen dieser
Meinung zu kritisieren, ist für Sie ein diskussionsmässiges Desaster.
Extrema se tangunt Es ist so wunderbar! Sie argumentieren ja schon wieder exakt genau so wie Ihre unfreiwilligen
Freunde vom linken Flügel der Diskontinuitätsfraktion. Das Lehramt der Kirche ist anderer Meinung, man
vergleiche nur dieses web.infinito.it/…rface/Ordinatio.html responsum der CDF von 1995: Dub.: Utrum
doctrina, tradita tamquam definitive tenenda in Epist. Ap. Ordinatio Sacerdotalis, iuxta quam Ecclesia
facultatem nullatenus habet ordinationem sacerdotalem mulieribus conferendi, ut pertinens ad fidei depositum
intelligenda sit. Resp.: Affirmative. Haec enim doctrina assensum definitivum exigit, cum, in verbo Dei
scripto fundata atque in Ecclesiae Traditione inde ab initio constanter servata et applicata, ab ordinario
et universali magisterio infallibiliter proposita sit (cfr. Conc. Vat. II, Const. dogm. Lumen gentium,
25, 2). Quapropter, praesentibus adiunctis, Romanus Pontifex, proprium munus fratres confirmandi exercens
(cfr. Lc 22, 32), eandem doctrinam per formalem declarationem tradidit, explicite enuntians quod semper,
quod ubique et quod ab omnibus tenendum est, utpote ad fidei depositum pertinens. Aber nein, Ordinatio
sacerdotalis selbst ist nicht förmlich ex cathedra erlassen, also kein Dogma, also »Teil des fehlbaren,
ordentlichen Lehramts« (Ihre Formulierung), und es spricht nichts dagegen, dass der nächste Papst diese
Lehre ändert und Frauen zu Priestern weiht… Ihre Position ist nicht diejenige von V1, sondern die »eingeengte
Perspektive der Jesuitendogmatik des ausgehenden 19. Jahrhunderts« (Ratzinger).
Kabarett es gibt wirklich sehr lustige Theorien: der 1. Weltkrieg wurde geführt als Instrument zur Zerschlagung
bzw Unterdrückung der katholischen Kirche … VERDUN als Todesengel der Kirche… Wann spricht Pius-X
Louis XIV heilig?
2. Vatikanum dogmatisch? Für ein Dogma in Glaubensfragen (Moral lassen wir der vereinfachung halber weg)
muss lediglich gelten, dass: der Papst ausdrücklich sagt, dass etwas unfehlbar sein soll (Das 1. Vatikanum
formuliert das etwas ausschweifender, aber für den chat hier reicht das schon.) Mehr ist nicht nötig,
aber auch nicht weniger. Wie er das sagt ist nicht wichtig („ich verkünde jetzt ein dogma“, „bulle xy,
absatz 5 ist ein dogma“, „wir verkünden unfehlbar xyz“). Bei keinem Text des 2. Vatikanum liegt eine
solche päpstliche Erklärung vor. Deshalb gelten alle Dokumente des 2. Vatikanums als Teil des fehlbaren,
ordentlichen Lehramts, aber nicht als unfehlbare Dogmen. o^/
Was soll eigentlich ein Staat tun, wo die Mehrheit katholisch ist? Soll der sich verhalten wie in Mexiko
zur Zeit der Christeros, oder wie in Portugal nach dem 1.Weltkrieg? Krieg gegen die eigene Bevölkerung?
In einem Land, wo die Mehrheit der Bevölkerung katholisch ist, zumal die große Mehrheit, haben die Katholiken
auch das Recht, das Ruder zu führen. Dort wo sie in der Minderheit sind, werden sie vieles tolerieren.
Aber die Befürworter von DH wollen, daß sich eine Bevölkerungsmehrheit von Katholiken in eine Situation
begibt, wo sie von einer okkult organisierten Minderheit, der Freimaurerei, selbst in die Situation der
Minderheit gedrückt wird. Dazu gibt es zwei Wege: a) Ausbluten lassen auf dem Schlachtfeld, siehe Frankreich
und WK1, oder aber b), die Zerschlagung des katholischen Schulsystems und die Entfremdung der Kinder von
der Religion ihrer Eltern in der staatlichen Erziehung. Auch so kann man „demokratische“ Mehreiten schaffen.
Variante a) sah in Frankreich nach dem WK1 so aus: Rückgang der Berufungen um 70%, weil alle die anderen
potentiellen Berufungen in Verdun gefallen waren. Das Wählerverhalten änderte sich ebenfalls, logisch!
Pius X. hatte das vorausgesehen und war drauf und dran allen Katholiken die Beteiligung am Krieg zu untersagen,
wie einige Leute behaupten. Ich bin noch dabei, das zu überprüfen. Wer behauptet, der Staat habe kein
Recht die katholische Religion als die seine zu erklären, der leugnet die Sozialnatur des Menschen, als
auch die sozialen Folgen der Erbsünde. Er will also dem Staat Heilmittel vorenthalten.
Missbrauch Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich ganz bewusst in
einem niederen Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem interpretieren es viele, al
sei es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Diese Passage sagt doch nichts Weltbewegendes:
es wurde in der Tat kein Dogma formuliert – Gott sei Dank. Aber es wurden sehr den Glauben vertiefende
und erhellende Dokumente verfasst. Den Glauben darzulegen und zu erklären und dazu einzuladen ist allemal
besser, als zu sagen: wer das und jenes sagt, sei ausgeschlossen! Aussagen eines Konzils haben die höchste
Autorität für alle Katholiken – höher jedenfalls als solche irgendeines Generalkapitels. Jurisdiktionsakte
eines Papstes nach einem Konzil haben die höchste Autorität – von allen anzunehmen. Es gibt keine Notstandsparagrafen
und Notstandsannahmen. Das größte Hindernis auf dem Weg einer Einheit sind exkommunizierte Bischöfe,
die ohne äußeren Druck ohne kirchliches Einverständnis auf privater Ebene geweiht wurden. Einen viel
größeren Notstand sehe ich in der Priesterweihe von Frauen während der kommunistischen Diktatur in
der damaligen CSSR… doch diese Priesterinnen – aus echter Not unter Anleitung des Hl. Geistes geweiht,
werden totgeschwiegen… während politisch motivierte französische Rückwärtsgewandte diesen Notstand
für sich reklamierten – und eine Kirchentrennung in Kauf nahmen. Diese Trenner und Exkommunizierten missbrauchen
nun das Gebet.
senza parole Die von Ihnen zitierten Aussagen Ratzingers sind doch völlig richtig und unbestritten. Doch
aus der Tatsache, dass V2 keine Dogmen im Sinne der Schuldogmatik des 19. Jh. definiert hat, auf die Unverbindlichkeit
seiner Lehren zu schließen, ist genau das non sequitur, dass Ratzinger seinerzeit ganz zurecht dem Modernisten
Schoonenberg vorgeworfen hat. Extrema se tangunt. Insbesondere die Lehre von DH steht in einer substantiellen
Kontinuität mit der gesamten christlichen Tradition, gerade der ersten Jahrhunderte. Freilich gibt es
auch einen Bruch. Das V2 räumt endgültig auf mit der falschen Vorstellung, es sei die Aufgabe des Staates,
seine Untertanen (»Bürger« kamen in dieser pseudo-klassischen Sicht nicht vor) mit der wahren Religion
zu beglücken. Doch diese verfehlte Sicht von den Rechten und Pflichten des Staates ist ihrerseits niemals
als Dogma verkündet worden. Und wenn jetzt jemand den Syllabus von Pio No No oder diverse Ansprachen
von Pius XII. zitieren wollte: Diese Äußerungen sind allesamt a fortiori keine unfehlbaren Akte des
Lehramtes gewesen. Abgesehen davon, dass man sich hier und da auch um die exakte Interpretation streiten
kann. Es bleibt dabei, dass Sie mit Ihrer Hermeneutik der Diskontinuität in einem Boot sitzen mit Hans
Küng und allen seinen Freunden. (B16 über die rechte Interpretaion von V2: hier www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html)
@Jawohl Jawohl!: Hahahahahaha die theorie, die dokumente des 2. vatikanum wären dogma, ist nicht totzukriegen.
der käse ist nicht haltbar Nein natürlich nicht. Das II. Vatikanum war einfach nur ein Kongress privater
Theologen, die sich zufällig in Rom getroffen haben, weil es da das bessere Eis gibt. „Das II. Vat. Konzil
behandelt man nicht als ein Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als Ende der tradition
und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert
hat und sich ganz bewusst in einem niederen Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem
interpretieren es viele, al sei es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Dieser
Eindruck wird besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als das Heiligste
galt- die überlieferte Form der Liturgie- scheint plötzlich das Verbotenste und das Einzige, was man
mit Sicherheit ablehnen muß… Das führt bei vielen Menschen dazu, daß sie sich fragen, ob die Kirche
von heute wirklich noch die gleiche ist, wie gestern, oder ob man sie nicht ohne Wahrnung gegen eine andere
ausgetauscht hat.“ Auszug aus einer Rede des jetzigen Papstes als Kardinal Ratzinger am 13.07.1988, abgedruckt
in der Zeitschrift Der Fels 12/88, S. 343
Wooow! Da geht man mal für eine Stunde an den Baggersee, und hier geht derweil die Post ab. Respekt!
Sie haben behauptet, Aussagen des 2. Vatikanums wären Dogma. Und ich will zeigen, dass Sie noch nicht
mal wissen, was ein Dogma zum Dogma macht. Ihr Verständnis des Dogmas haben Sie uns bisher vorenthalten,
doch vermute ich, dass auch für Sie zutrifft, was Joseph Ratzinger, Einführung in das XPtum, S. 229f.
Anm. 52, zu Schoonenberg anmerkt (den ich übrigens bedenkenlos als Neomodernisten bezeichnen würde,
S. nicht R.!) Auch hier zeigt sich wieder, wie die Extreme sich berühren. Wenn Sie dieses Werk des »modernistischen«
Herrn Prof. Ratzingers (ja, damals war er wirklich nur Prof…) nicht besitzen, kann ich Ihnen die Stelle
gerne noch einmal hierhersetzen. PS: Es wäre schön, wenn die Redaktion von ihr als zensurbedürftige
Beiträge nicht vollständig löscht, sondern sich auf die inkriminierten Passagen beschränkt. Ansonsten
verlieren übrigens auch die Vorwürfe mancher Möchtegern-Katholiken an Transparenz. Aber ich bitte natürlich
um Verzeihung für meine Beleidigungen gegenüber Herrn Fellay oder wie er heißt.
@Ansgar Ich bin immer noch mit dem Heiland der Meinung: nicht gleiches mit gleichem zu vergelten. Das
macht nämlich auch nicht glaubwürdig! Auch wenn ich Ihre Meinung diesbezüglich nicht teile, bemühe
ich mich gerade als Piusbruderschafts Freund sachlich und so objektiv wie möglich zu sein, eigene Fehler
nicht ausschließend. Ist das nicht der Geist, in dem wir begegnen sollten, damit die Welt erkennt: „Seht
wie sie einander lieben“! Auch mir gefällt mancher niveaulose Kommentar aus eigenen Reihen nicht, er
gibt kein gutes Zeugnis. Wenn ich von mir denke, ich spreche die Wahrheit und kann entsprechende Quellen
angeben, brauch ich keine Polemik. Ich hoffe, damit meinen Standpunkt für alle ausreichend klar erklärt
zu haben. Versuchen wirs doch mal! Laudetur Jesus Christus!
nicht nur scharf Der Ton von Jawohl ist nicht etwa scharf, sondern auch formal niveaulos, wenn er z.B.
Bischöf Fellay als Msgr. Fellatio bezeichnet. Des weiteren war er nicht in der Lage zu sagen, wodurch
ein Dogma zum Dogma wird (was nicht schwer ist, und deshalb nicht zu viel verlangt), aber er behauptete,
das 2. vatikanum sei dogmatisiert worden (was nicht stimmt). Das ist dann auch inhaltlich niveaulos.
@ mariokin, Jawohl! Der scharfe Ton, den Jawohl! anschlägt, findet sich auch in den Interview-Aussagen
der Pius-Bischöfe. Dort ist sogar der Papst das Ziel knatternder Angriffe. Mariokin darf sich nicht wundern,
wenn das einen glaubenstreuen Katholiken wie Jawohl! gegen die FSSPX aufbringt, und er mit gleicher Münze
gegenklingelt! Lesen Sie doch mal, was die Herren Exkommunizierten vor der Rosenkranzoffensive so losgelassen
haben!
@Fellay Am besten würde Bischof Fellay dem Heiligen Vater zur Hilfe eilen, wenn er den schismatischen
Zustand beenden würde und gegen die offensichtlich durchgeknallten Zeitgenossen aus seinen Reihen wie
Bischof Williams einwirken würde. Im Klartext: Es ist nicht Aufgabe des Heiligen Vaters, irgendwelche
kirchlichen Randgruppen zu bedienen, sondern höchstens umgekehrt. Daher ist allein die „FSSPX“ am Zug.
Richtig aber ist, daß, wenn sich etwas tut, dann in diesem Pontifikat: Wenn nicht, wäre es auch denkbar,
daß sich die „FSSPX“ in einiger Zeit im Rat von Kard. Kasper bzw. seinen Nachfolgern wiederfindet! Schnell
kann’s gehen… @ Karl Murx: Was meinen Sie mit dem „zweifelhaften“ Weihegrad „Prof. Ratzingers“? Sedisvakantistenalarm
auf kreuz.net?
@Gotthard Wissen Sie mir geht es um das Niveau und um sachliche Argumentation. Was Jawohl hier macht ist
blanke Provokation durch Polemik. Helfen und wirklich im Austausch weiterbringen tut das keinem. Übrigens,
da Sie grad da sind zu Ihrer Frage: Auch wenn das nicht in ihr zartes Welt und Glaubensweltbild passt,
schon der hl. Paulus bediente sich dieser „kriegerischen Sprache, wenn er sagte: Zieht als Panzer die
Gerechtigkeit an, ergreift den Helm des Heiles…“ und der das Leben eines Christen mit einem Rennen um
den Siegeskranz verglichen hat. Harte Konkurrenz, denn nur einer gewinnt diese Krone.
Polizei …Polizei!!!!! Übrigens, wegen Ihres verbissenen Tones mit dem Sie hier agieren, weise ich Sie
darauf hin, dass ich mir bei fortgesetztem widrigem Verhalten vorbehalte, der Redaktion ihre Sperrung
vorzuschlagen. Polizei… Polizei … hier hat einer einen verbissenen Ton! Der schadet meiner zarten
Seele…
@Jawohl Ich schreibe keineswegs unbegründete Zitate. Dieses Dokument der Kommission Ecclesia Dei wurde
höchstpersönlich in der österreichischen Presse im ORF anläßlich einer Sendung über die Priesterbruderschaft
Pius X. vom dortigen Generavikar vorgestellt. Anlaß war die unsinnige Behauptung einer österr. Schulbehörde,
Kinder die bei der Bruderschaft getauft sind, seien nicht röm. katholisch. Nach Interventionen des Volksanwalts
Stadler und Anfrage in Rom mußte die Diözesanleitung zur Kenntnis nehmen, dass es sich sehr wohl um
römisch katholische Christen handelt. Dabei wurde auch der Status der Bruderschaft aus Sicht der Kommission
wiedergegeben. Sie können die gesamte Sendung des ORF unter www.fsspx.info live herunterladen wenn Sie
wollen. Der Generalvikar hielt das Dokument nicht nur in die Kamera. Er las es bis zur Gänze wortwörtlich
vor: und ein Punkt der Stellungnahme heißt eben wörtlich : „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält
treu an der überlieferten Lehre der Kirche fest.“ Tut mir leid, wenn Sie es nicht wirklich akzeptieren
wollen, aber so ist es nun mal. Übrigens, wegen Ihres verbissenen Tones mit dem Sie hier agieren, weise
ich Sie darauf hin, dass ich mir bei fortgesetztem widrigem Verhalten vorbehalte, der Redaktion ihre Sperrung
vorzuschlagen.
was das soll? Sie haben behauptet, Aussagen des 2. Vatikanums wären Dogma. Und ich will zeigen, dass
Sie noch nicht mal wissen, was ein Dogma zum Dogma macht.
Was soll das? Besorgen Sie sich doch eine beliebige Einführung in die theologische Erkenntnislehre.
Zum Beispiel die klassische von Scheeben. (Allerdings aufgepasst: in älteren Arbeiten findet man bisweilen
auch abwegige Auffassungen, z. B. diejenige, der Syllabus von Pio Non No sei »Dogma«. Diese Meinung –
auch damals schon Unfug – ist spätestens seit dem Vaticanum II [und durch das Vaticanum II] endgültig
widerlegt und wird auch nicht mehr vertreten.) Wider den »Gehorsam nach Ermessen« (der große Theologe
O. H. Pesch)!
Hahahahahaha die theorie, die dokumente des 2. vatikanum wären dogma, ist nicht totzukriegen. der käse
ist nicht haltbar Nein natürlich nicht. Das II. Vatikanum war einfach nur ein Kongress privater Theologen,
die sich zufällig in Rom getroffen haben, weil es da das bessere Eis gibt.
@Babylon Horst mach mal nicht den dicken Max hier. Besser hier den dicken Max als den Dünnbrettbohrer
Babylon. Jeder atheistische Theologe oder Religionswissenschaftler hat mehr Ahnung von Deiner Religion
als Du. Du hast doch den Scheuklappenblick als Gläubiger. Wieder einmal konnte Babylon nicht ansichhalten
und dem gemeinen Forenvolk seine Privaterkenntnisse vorenthalten. Für diese Selbstlosigkeit gebührt
ihm Dank. Es grüsst Horst, – Freund vom strammen Max !
Lepanto Mit dem Rosenkranzgebet wurde die schlacht von Lepanto gewonnen, Ich kenne zwar die Geschichte –
sie entspricht allerdings nicht meinem Weltbild und meinem Glauben. Ich denke eher, auch bei diesem Krieg
bzw dieser Schlacht hat sich der Himmel entsetzt abgewandt. Diese Seeschlacht wurde von Venedig propagandistisch
ausgeschlachtet – der Jahrestag zu einem wichtigen Staatsfeiertag. Dank der schnellen Normalisierung der
Verbindungen zur Hohen Pforte waren schon wenige Jahre nach dem zyprischen Krieg venezianische Kaufleute
wieder führend im Export zyprischer Baumwolle tätig, gemäß ihrem Leitspruch „Wir sind zuallererst
Venezianer, danach erst Christen“. Grundlage der neuen venezianisch-türkischen Beziehungen war ein umfassendes
Vertragswerk, das entgegen den Absprachen mit den Verbündeten der „Heiligen Liga“ und dem Vatikan 1573
einen Separatfrieden besiegelte, der die Abtretung der Insel Zypern an das Osmanische Reich bestätigte
und den Venezianern trotz des epochalen Sieges bei Lepanto sogar die Zahlung einer Kriegsentschädigung
(!) an die Hohe Pforte in Höhe von 300.000 Dukaten auferlegte.
Lepanto durchaus aktuell Dummes Geschwätz aus babylon. Auch heute ist eine Zeit für Kreuzzüge, an erster
Stelle brauchen wir einen Kreuzzug für Reinheit. Sehr gut zu einem Teilaspekt: Roberto de Mattei (Hrsg.):
Kirche und Homosexualität. Die Gründe einer unwandelbaren Verurteilung. Vorwort von Alfons M. Kardinal
Stickler. Recherchen und Textauswahl: Studienkommission des Kulturzentrums Lepanto. Nachwort: Gibt es
Homosexualität auch im Tierreich? Wissenschaftliche Erkenntnisse aus biologischer Sicht von Univ.-Prof.
Dr.Wolfgang Kuhn. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1996, 57 S. – Übersetzung durch Prof. Dr. Carl Franz
Müller. Lassen wir nicht nach in unseren Rosenkranz-Kreuzzügen!
Locker bleiben, Ansgar. Erstmal besteht überhaupt kein Bezug zwischen irgendwelchen Themen (und zu Abtreibung
äußere ich mich hier quasi gar nicht, weil: zwecklos) und der Ausdrucksweise als Reaktion auf die Ausdrucksweise
eines anderen. Aber da stellt man ja lieber den pösen Pabylon vor Gericht. Ansonsten bestätigt das hier
doch immer wieder, daß es tatsächlich noch Leute gibt, die Krieg unter religiösen Vorzeichen irgendwie
geil finden. Lepanto läßt grüßen.
@Gotthard „Gebet“ als Waffe…, was ist daran falsch? Mit dem Rosenkranzgebet wurde die schlacht von Lepanto
gewonnen, sont wäre unsere Region längst muslimisch. Hl. Pater Kolbe gründete die „Ritter der Immaculata“,
die Kämpfer an der Seite der Jungfrau, deren Waffen natürlich nicht das Schwert oder die Bombe oder
das Selbstmordattentat ist, sonders das Gebet zur Rettung der Seelen.(Auch der Ihren! )[link]www.pro-immaculata.de[link]www.pro
immaculata.de/[link] Was, bitte, ist an den von Bischof Fellay genannen Zielen im mindesten egoistisch???
Das hätten sie wohl gern?
@ Babylon Sie diskutieren hier über Gott, Kindermorde und dergleichen mit – und bedienen sich im nächsten
Satz des übelsten Gossenjargons. Pausenhof Rütli-Schule. Aber sich als Theologe gerieren. Zum Fremdschämen.
@ Pius-Bruderschaft: Seit ich dieses Forum verfolge, ist dies der erste, unbeholfene Schritt in Richtung
Verständigung mit Rom. Lobenswert.
#35 QUIS UT DEUS 16:19:00 | Samstag, 29. Juli 2006
Vergelts Gott Bischof Fellay !!!! ich schliesse mich Marcel gerne an: Ein sehr guter Gebetskreuzzug, zu
dem der hochwürdigste Herr Bischof da aufruft. Die Muttergottes :(3 :(3 :(3 : unsere Zuflucht! o^/ Darum,
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad
te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes
oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens
o pia o dulcis Virgo Maria. Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Der Nussknacker schlägt wieder zu. Selbstverständlich ist der komplette Inhalt von DH verpflichtendes
Dogma der Kirche, du dumme Tridenti-Nuss. Und den Denzinger zitieren wir selbstverständlich in der Schönmetzer-Ausgabe
als DS, oder hast du etwa deutsche Übersetzungen nötig, du dumme Tridenti-Nuss? Im übrigen habe ich
in der tat keine Einwände dagegen, Herrn Hünermann als einen gefährlichen Neomodernisten zu bezeichnen,
der freilich erkennbar NICHT mehr auf dem Boden des Vaticanum II steht, du dumme Tridenti-Nuss.
DH soll hier… …wahrscheinlich eher Dignitatis Humanae bedeuten, nicht Denzinger-Hünermann. Aber was
von ersterem soll dogmatisiert sein? Das ganze Dokument ja wohl kaum!
@ Horst: Mach mal nicht den dicken Max hier. Wer hat Dir den lustigen Floh in den Kopf gesetzt, man müsse
an die Inhalte einer Religion glauben, um etwas davon zu verstehen?! Hast Du eine Extra-Bibel, in der
mehr drinsteht? Irgendwelche Extra-Konzilsdokumente oder sonstwas? Jeder atheistische Theologe oder Religionswissenschaftler
hat mehr Ahnung von Deiner Religion als Du. Du hast doch den Scheuklappenblick als Gläubiger.
Gebets-Krieg? warum der sonst so liberale Gotthard plötzlich etwas dagegen hat, wenn jemand den Rosenkranz
beten will. gegen das Gebet des Rosenkranzes habe ich nichts. Ich habe sehr wohl etwas gegen magische
Vorstellungen und Aufrufe, die auf solchen Vorstellungen fußen. „Gebet“ als Waffe… Aufruf, ein bestimmtes
Gebet zu beten … um etwas zu erreichen, was den eigenen egoistischen Zielen dienen soll.
zu Herrn Mario Ansonsten spreche ich mit der jüngsten Verlautbarung aus dem Vatikan an die Diözesanleitung
des Bistums Linz, die um eine Stellungnahme ersucht hatte: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält
treu an der überlieferten Lehre der Kirche fest“ Und dass man gewissenlos irgendeinen Unsinn behauptet,
mit gefälschten Zitaten um sich wirft, sich dabei selbst gerne in die Anonymität zurückziehend usw.
usf., das kennen wir auch alles schon, z. B. aus dem Pontifikat des hl. Pius X. Das waren nämlich die
bevorzugten Methoden der Modernisten. Gute Beiträge hier www.kreuz.net/reader.2051.html.
@Jawohl Das sie die Lehre der Kirche im großen Glaubenskompendium ablehnen, müssen sie erst einmal beweisen!
Ansonsten spreche ich mit der jüngsten Verlautbarung aus dem Vatikan an die Diözesanleitung des Bistums
Linz, die um eine Stellungnahme ersucht hatte: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält treu an der
überlieferten Lehre der Kirche fest“ Die Haeresie besteht, aber nur in Ihrem Kopf. Weiter sollte auf
solche Provokationen nichts gesagt werden, sie führen am Thema vorbei
Schisma & Häresie Dass die Lefebvristen sich im Schisma befinden, ist klar. (Freilich der hl. Pius X.
hätte sie nicht so sanft behandelt wie JP2 und B16.) Darüberhinaus aber befinden sie sich auch in der
Häresie, insofern sie die Lehre der Kirche in DH ablehnen. Aber da sie auf den gang der Dinge ohnehin
keinen Einfluss haben, kann man ihr Treiben amüsiert betrachten.
Immerhin Vielleicht ist dieses Gebets-Gelöbnis die unbeholfene Art und Weise, in der die Pius-Bruderschaft
mal nett zum Vatikan zu sein versucht. Nach all den Unverschämtheiten in den Interviews der exkommunizierten
Bischöfe eine Wohltat.
Interessanter… …ist viel mehr, warum der sonst so liberale Gotthard plötzlich etwas dagegen hat,
wenn jemand den Rosenkranz beten will. Lassen Sie das die Leute doch tun, wenn die das möchten.
@Gotthard mir will einfach nicht in den Kopf, dass das biblische Gebet Jesu weniger „wert“ sein soll,
als eine Gebets-„Empfehlung“ durch eine Privatoffenbarung… Schon mal überlegt, dass das biblische Gebet
Jesu (=das Vaterunser) siebenmal im Rosenkranz vorkommt?! Diese „Privatoffenbarung“ ist kirchlich approbiert
und hat schon unzählige wunderbare Ereignisse geschehen lassen. Sollten Sie ruhig auch mal ausprobieren.
Nicht zuletzt ist Maria unsere mächtigste Fürsprecherin im Himmel. Aber das ist Ihnen jetzt wohl alles
zu katholisch und zu fromm, oder…?
Verständnis mir will einfach nicht in den Kopf, dass das biblische Gebet Jesu weniger „wert“ sein soll,
als eine Gebets-„Empfehlung“ durch eine Privatoffenbarung… Diese Erklärungen grenzen schon sehr an
ein magisches Gebetsverständnis …
@Gotthardt Warum dieser Aufruf zum Rosenkranzgebet? Warum nicht die Allerheiligenlitanei oder das Vater
unser? Weil die Gottesmutter in Fatima für den Triumph ihres Unbefleckten Herzens und zur Überwindung
der schwierigkeiten dieses einfache schlichte und demütige Gebet empfohlen und erbeten hat. es ist sozusagen
ihr Gebet, sie hat es uns durch den hl. Dominikus geschenkt. Es ist ihre Waffe mit der sie den Stolz des
Widersachers brechen will, durch das bescheidene Gebet des Rosenkranzes. Ein mächtiges, meditatives Gebet.
Es lehrt uns das Leben Christi, denn es ist ein betrachtendes Gebet mit dem wir die wichtigsten Glaubensgeheimnisse
mit unserem geistigen Auge schauen und Christus auf seinem Erdenweg begleiten, sein Heilswirken erkennen
und ihn so aufrichtig nachahmen und lieben lernen.
Catharina gab auch ihr Bestes, zu mehr hat es nicht gereicht: Weshalb zeigt sich der Generalobere eigentlich,
ganz in der Art der nachkonziliaren Bischöfe, immer so grinsend?
Gebetsform Warum dieser Aufruf zum Rosenkranzgebet? Warum nicht die Allerheiligenlitanei oder das Vater
unser? Wir lehnen es dagegen ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen
Tendenz zu folgen, die klar im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in allen Reformen, die
daraus hervorgingen, zum Durchbruch kam. DAS ist der eigentliche Zweck dieses „Kreuzzuges“ … die Ablehung
der Kirche. Es geht nicht um die Liturgie – das ist der Nebelvorhang für die Leute, den Mitgliedern der
Bruderschaft wird Eindeutigkeit gegeben. Ein typisches Zweiklassen-Schema: hier die Eingeweihten – dort
die Dummen!
@Babylon Man möchte die „Gegner“ im Staub kriechen sehen. Das gibt dann ja erst so richtige Befriedigung.
Ein wahrer Kenner christlichen Glaubens hat hier sein Bestes von sich gegeben. Manchmal reicht es halt
nicht zu mehr
Hihi…herrlich! Es ist schon interessant, welch unterschiedliche Katholiken-„Sorten“ es so gibt! Achtet
mal auf diese vorsintflutliche Sprache: Gebets“kreuzzug“: Da scheint jemand ein sehr „heiles“ Kirchengeschichtsbild
zu haben. Natürlich, sind ja Tradis. „Triumph“ des Herzens Marias: Triumphalismus ist natürlich wiederum
eine Tradi-Eigenschaft. Man möchte die „Gegner“ im Staub kriechen sehen. Das gibt dann ja erst so richtige
Befriedigung. „Königtum Christi“: Ist schon klar, was das soll: Gegen die Religionsfreiheit des Vat.
II. Was haben die Tradis für eine armselige Auffassung von ihrer Religion, wenn diese den Staat für
sich einspannen muß, damit sie eine gesellschaftlich relevante Kraft wird. Das ist der beste Beweis,
daß es sich hier weniger um Religion als um Ideologie geht. Uuuund, zu guter letzt: Dann hakt mal schön
Euer Gebetspensum ab. Ich empfehle Mt 6, 7f.
Scheiterhaufen An eurer Einstellung zu Andersdenkenden kann ich nichts Christliches mehr erkennen. Was
kommt nach dem erhobenen Knüppel? Der Scheiterhaufen?
Benedikt XVI Papst Benedikt XVI hatte in seiner früheren Zeit als Joseph Ratzinger auch mehrmals eine
Tridentinische Messe gehalten. Allerdings sollte man nicht und das kann man auch nicht in nächster Zeit
die jetzige Liturgie-Form einfach abschaffen! Ich rede hier von der „Litrugie-Forum“ und nicht dem treiben
der in so manchen lächerlichen Gottesdiensten zum vorschein kommt. o^/
@Pudil2 Seit wann lässt denn ein Hirte seinen Stab auf den Rücken seiner Schafe tanzen? Doch nicht auf
dem Rücken der Schafe, sondern auf dem der Wölfe im Schafspelz! Oder auf dem der Mietlinge!! Dieser
Rosenkranzkreuzug wird ganz sicher etwas bewirken! Mitmachen ist selstverständlich. :)3 (Die Schlangen
finden sogar bei dieser guten Sache irgend etwas, worüber sie Gift spritzen können.)
@Purchil2 Warum so aggressiv? Seit wann lässt denn ein Hirte seinen Stab auf den Rücken seiner Schafe
tanzen? Der Hirtenstab ist da um die Wölfe und die Schwarmgeister der Welt zu vertreiben, die in die
Herde Christi eingedrungen sind. Leider macht kaum noch ein ( kein ) Oberhirte mutig davon gebrauch. Jesus
hat offenbar ein anderes Bild vom Hirten. Wie kann ER ein anderes Bild vom Hirten haben, wenn ER es doch
selber ist? Ich bin der gute Hirte … Genau bei der Tempelreinigung hat ER ihnen gezeigt, wie gut er
sein kann, wenn das Haus seines Vaters missbraucht wird. Horst – es lebe der erhobene Knüppel gegen
den Zeitgeist ! Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!
Nüchterne Anmerkung 2. Für die Wiedererrichtung des Königtums unseres Herrn Jesus Christus über die
Gesellschaft. Das Königtum Jesu Christi über die Gesellschaft ist entweder eine Selbstverständlichkeit,
da Ihm ja alles unterworfen ist: In diesem Sinne braucht man keine „Wiedererrichtung“ zu erbeten; oder
es ist eine (sicher gut gemeinte, aber deshalb nicht minder unrealistische) Utopie. Ich schlage ganz unpathetisch,
schlicht und bescheiden, dabei durchaus schrift- und traditionsgemäß, das Gebet um die Bekehrung der
Menschen vor. Daß ich darum bete, brauche ich dem Papst eigentlich nicht mitzuteilen. Für ihn aber erbitte
ich die Kraft, die Kirche Gottes wirklich zu regieren, denn damit wäre uns allen doch schon viel geholfen,
wenn der Papst von seiner apostolischen Vollmacht zur Stärkung der Brüder und zum Schutz der Herde Gebrauch
machen würde. P.S. Weshalb zeigt sich der Generalobere eigentlich, ganz in der Art der nachkonziliaren
Bischöfe, immer so grinsend? Weniger wäre mehr.
Glaube, Hoffnung und Liebe Murx: Warum fällt ihm denn nichts zum Erhalt des Priestertums ein? Sie haben
weder den zweiteiligen Brief des hochwürdigsten Herrn Bischof Fellay gelesen, obwohl ich ihn „idiotensicher“
referenzierte, noch begriffen – obwohl Ex-Seminarist der Bruderschaft! –, was der Sinn der Bruderschaft
ist (s.u.). Direktzitat aus dem zweiten Teil des Briefes: >> {…} Bei dieser langwierigen Arbeit der
Wiedereroberung ermutigt das Kapitel alle Mitglieder der Bruderschaft, noch intensiver in der Gleichförmigkeit
mit den Statuten aus dieser Gnade heraus zu leben, die ihr eigen ist: die Vereinigung mit dem großen
Gebet des Hohenpriesters im heiligen Meßopfer. Mögen sie mit ihren Gläubigen überzeugt sein, daß
die einzige Lösung für die Übel unserer Zeit in diesem Bemühen einer immer größeren Heiligung im
Herzen der Kirche liegt: Die Wiederherstellung der Kirche durch die Wiederherstellung des Priestertums.
{…} << Das ist das ganze Gründungsanliegen der Priesterbruderschaft St. Pius X.: die Erneuerung des
katholischen Priestertums und somit {der} priesterlichen Heiligung www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=679&pid=77….
Dadurch wird die Kirche gerettet. Sie können beitragen. Nicht durch Ihre wadenbeißerische Theoriefixierung,
sondern indem Sie genau das tun, was der Bischof uns eindringlich nahelegt. Tun Sie es – geben Sie sich
einen Ruck. Nach jedem innigen Rosenkranz wird Ihre Verzweifelung schwinden und die Kirche gesunden.
Ich bin dabei Auch ich möchte dem neuen Generaloberen meine Unterstützung in diesem Anliegen versichern
und werde mich diesem Gebetsaufruf gern anschließen. @Gotthardt der Versuch einer kleinen Antwort auf
ihre Fragen: Das Königtum Christi ersteht dann, wenn es in den Herzen der Gläubigen wieder fest verwurzelt
ist (sprich: jeder versucht nach besten Kräften die Lehre Christi zu verstehen und in seinem Leben umzusetzen)
und wenn dies dann ausstrahlt und in der Gesellschaft durch den Staat im öffentlichen Leben sichtbar
unterstützt wird (sprich auch der Staat tut alles ihm eigene zum ewigen Heil der Seelen notwendige dazu,
denn er ist die von Gott gegebene Autorität) Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens wurde in der
Botschaft von Fatima von Maria als ihr Sieg über Satan und seinen Feldzug gegen ihre Kinder, die ihrem
Sohn und ihr gehören, vorhergesagt. Er besteht in einem Erstrahlen der Kirche, des mystischen Leibes
Christi, in einem neuen Glanz der Einheit, der Liebe und im Erstarken der kirchlichen Frömmigkeit und
des Glaubens an ihren göttlichen Sohn Jesus Christus, der von allen in der Kirche wieder anerkannt und
gebührend verehrt sein wird. Damit wird von ihr auch der Sieg über die heutige Kirchenkrise (die kontroversen
Disskusionen erleb ich ja häufig beim Lesen der Antworten hier) verkündet. Sie wird es sein, die diese
Not wenden wird. Sie hat alle ihre Kinder, besonders die ihr geweihten, kleinen, demütigen Seelen aufgerufen
ihr durch ihr Opfer und Gebet dabei zu helfen.
An Horst Schlämmer Warum so aggressiv? Seit wann lässt denn ein Hirte seinen Stab auf den Rücken seiner
Schafe tanzen? Jesus hat offenbar ein anderes Bild vom Hirten. Ich bin der gute Hirte …
Mal schauen… …was sich daraufhin ergibt. Die Piusgemeinschaft steht ja leider immer noch in dem Ruf
im Schisma zu stehen, was nicht stimmt. Wenn manche Priester von der tridentinischen Messe hören, schellen
bei ihnen meist die Alarmglocken, leider. Daran kann in der Tat nur der Papst etwas ändern. Der erste
Schritt wäre doch getan, wenn der Heilige Vater sich positiv für die tridentinische Messe ausspricht
und betonen würde, dass sie mindestens gleichberechtigt neben dem NOM steht und nicht unterdrückt werden
dürfe! Ich werde mich jedenfalls an dem „geistigen Rosenkranzblumenstrauss“ beteiligen.
Warum fällt ihm denn nichts zum Erhalt des Priestertums ein? Minable! Ohne gültige Weihen, keine Messe.
Vom Weihegrad, den Prof. Ratzinger tatsächlich innehat, reden wir lieber nicht.
ich bin dabei ich bin beim Rosenkranzbeten für die Alte Heilige Messe dabei. Ab jetzt täglich einen
Rosenkranz für die Bekehrung Deutschlands und einen für die Alte Messe. Bitte machen Sie alle mit! :(3
:(3 :(3
Inhalt? 2. Für die Wiedererrichtung des Königtums unseres Herrn Jesus Christus über die Gesellschaft.
Was soll man/frau sich darunter vorstellen? Wann hat dieses Königtum schon einmal regiert? 3. Für den
Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens. Gibt es zu dieser Gebetsmeinung auch konkret etwas zu sagen?
@sehr guuut ! Diese Initiative findet Horstels Beifall. o^/ Möge der Heilige Vater die Kraft haben den
Hirtenstab zu erheben und den Mut, ihn auf den Rücken der Modernisten tanzen zu lassen.