Mel Gibson läuft Amok
Der Regisseur des Filmes „Die Passion Christi“ mußte am vergangenen Freitag von der Polizei in Handschellen gelegt werden.

Er war auf der Küstenautobahn von Malibu mit einer überhöhten Geschwindigkeit unterwegs.
Laut der Nachrichtenagentur ‘AP’ fuhr der Erfolgsschauspieler mit 140 Stundenkilometern. Die Geschwindigkeitsbegrenzung lag bei 72 Stundenkilometern.
Der Alkoholanteil im Blut betrug 1.2 Promille. Das sind 0.4 Promille über dem im US-Bundesstaat Kalifornien erlaubten Limit.
1.2 Promille Blutalkohol werden im Schnitt mit 6 bis 7 Glas Bier oder 1,2 Liter Wein erreicht. Sie bewirken eine sehr deutliche Angetrunkenheit mit Störungen der Bewegungskoordination, des Gleichgewichts und der Reflexe.
Der Produzent des Kinoerfolgs „Die Passion Christi“ wurde zwischen 2.30 Uhr und 4.00 Uhr auf der Polizeistation von Malibu festgehalten. Dann durfte er gegen Zahlung einer Kaution von 5.000 Dollar nach Hause zurückkehren. Die Ermittlungen laufen aber weiter, teilte das Polizeibüro mit.
Laut der Online-Zeitung TMZ.com wurde Gibson bei seiner Festnahme ausfällig. Angeblich gab er antijüdische und obszöne Sprüche von sich.
So soll der Star-Produzent dem Polizisten, der ihn festnahm, gesagt haben, daß die Juden für alle Kriege in der Welt verantwortlich seien. Mel Gibson sei im weiteren so ausfällig und obszön geworden, daß die Polizei eine zensierte Version des Protokolls veröffentlicht habe.
Er soll auch den ihn einvernehmenden Polizisten heftig beschimpft und bedroht haben: Er besitze Malibu und werde sein gesamtes Geld aufwenden, es ihm heimzuzahlen.
Gibson mußte schließlich mit Handschellen gefesselt werden. In der Zelle auf der Polizeiwache habe er versucht zu urinieren und das Telephon zu beschädigen, das man ihm zur Benutzung überreicht hatte.
Gibson hatte bereits in der Vergangenheit Probleme mit der Trunksucht.
Laut der australischen Tageszeitung ‘Herald Sun’ drohte ihm seine Gattin Robyn im Jahr 1991, ihn zu verlassen, wenn er seine Alkoholprobleme nicht in den Griff bekäme.
Daraufhin habe Gibson Hilfe bei den ‘Anonymen Alkoholikern’ gesucht.
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Sonntag, 6. August 2006 11:04
deusexmachina: @Athanasius
„Ist der Film auch anti-römisch und anti-italienisch, weil heidnische Legionäre Ihn zum Blutens abgeschlagen
und verspotten?“
Der Film ist natürlich nicht antirömisch, genau, wie die gesamte, biblische Passionsgeschichte auf romfreundlich getrimmt wurde, weil man dort bzw. im römischen Reich ja schließlich „gut ‘rüberkommen“ wollte und von daher den brutalen Gewaltherrscher Pilatus nicht gar so sehr anprangern durfte. Hat man ja auch mit Erfolg hingemogelt, nicht wahr? Noch heute denken die meisten, wenn sie „Pilatus“ hören, an das unschuldige Händewaschen – und nicht etwa daran, dass sein Gouvernement derart miserabel war, dass der Kaiser ihn vor sich zitieren ließ.
„Aber anti-judaistisch, und zeitweise anti-israelisch, bin ich schon.“
Verzeihen Sie die Frage, aber… warum?
Ich fand dieses ganze „anti-(irgendeine Nation, Volk, Religion oder Rasse hier einsetzen)“ schon immer eine Angelegenheit für eher schlichtere Gemüter.
Kennen Sie viele Juden persönlich? Haben die Ihnen was getan? Oder gehört das zu Ihrem katholischen Verständnis dazu, ganz selbstverständlich „antijudaistisch“ zu sein? Dann hätten wir das nämlich geklärt und die Vorwürfe wären wohl berechtigt. Oder ist das nur ganz privater Antijudaismus aufgrund von… ja, was denn eigentlich?
Der Film ist natürlich nicht antirömisch, genau, wie die gesamte, biblische Passionsgeschichte auf romfreundlich getrimmt wurde, weil man dort bzw. im römischen Reich ja schließlich „gut ‘rüberkommen“ wollte und von daher den brutalen Gewaltherrscher Pilatus nicht gar so sehr anprangern durfte. Hat man ja auch mit Erfolg hingemogelt, nicht wahr? Noch heute denken die meisten, wenn sie „Pilatus“ hören, an das unschuldige Händewaschen – und nicht etwa daran, dass sein Gouvernement derart miserabel war, dass der Kaiser ihn vor sich zitieren ließ.
„Aber anti-judaistisch, und zeitweise anti-israelisch, bin ich schon.“
Verzeihen Sie die Frage, aber… warum?
Ich fand dieses ganze „anti-(irgendeine Nation, Volk, Religion oder Rasse hier einsetzen)“ schon immer eine Angelegenheit für eher schlichtere Gemüter.
Kennen Sie viele Juden persönlich? Haben die Ihnen was getan? Oder gehört das zu Ihrem katholischen Verständnis dazu, ganz selbstverständlich „antijudaistisch“ zu sein? Dann hätten wir das nämlich geklärt und die Vorwürfe wären wohl berechtigt. Oder ist das nur ganz privater Antijudaismus aufgrund von… ja, was denn eigentlich?
Sonntag, 6. August 2006 10:49
Athanasius: @blueberry
Lügner. Und wer unterstützte im Film Jesus-Christus? Waren das nicht alles auch Juden? Ist der Film
auch anti-römisch und anti-italienisch, weil heidnische Legionäre Ihn zum Blutens abgeschlagen und verspotten?
Wirklich, ihr Deutsche sind entweder só von der eigenen Geschichte bedrückt oder sósehr von einer gewissen ‘Version’ der eigenen Geschichte überzeugt, dass ihr in allem neurotisch „Antisemitismus“ findet. Sei es im Kult des Anderl von Rinn, in einem FDP-Fraktionsvorsitzenden, in einem Kardinal, in einem jüdischen Wiener Rabbi, oder bei der Nachbarin die ja sagte Israel verbreche jetzt gegen jede Gerechtigkeit in dem es die Libaneser Bürger ausbombt. In der Psychologie heisst so etwas wirklich Neurosis. Blueberry und viele andere hier sind davon beherrscht. Ich bleibe lieber ein normaler Römischer Katholik, mit jüdischen Freunden, und mit Kenntniss über jüdische Missbräuche. Ich könnte niemals etwas ‘antisemitisches’ sagen, weil ich es einfach nicht bin. Aber anti-judaistisch, und zeitweise anti-israelisch, bin ich schon. Und das wissen die Juden.
Wirklich, ihr Deutsche sind entweder só von der eigenen Geschichte bedrückt oder sósehr von einer gewissen ‘Version’ der eigenen Geschichte überzeugt, dass ihr in allem neurotisch „Antisemitismus“ findet. Sei es im Kult des Anderl von Rinn, in einem FDP-Fraktionsvorsitzenden, in einem Kardinal, in einem jüdischen Wiener Rabbi, oder bei der Nachbarin die ja sagte Israel verbreche jetzt gegen jede Gerechtigkeit in dem es die Libaneser Bürger ausbombt. In der Psychologie heisst so etwas wirklich Neurosis. Blueberry und viele andere hier sind davon beherrscht. Ich bleibe lieber ein normaler Römischer Katholik, mit jüdischen Freunden, und mit Kenntniss über jüdische Missbräuche. Ich könnte niemals etwas ‘antisemitisches’ sagen, weil ich es einfach nicht bin. Aber anti-judaistisch, und zeitweise anti-israelisch, bin ich schon. Und das wissen die Juden.
Mittwoch, 2. August 2006 21:05
Babylon †: Diese herrlich androgyne Teufelsgestalt
in dem Film war ja wohl der Hammer!
Absolut super! Das hat mir am besten gefallen.
Und das italienisch ausgesprochenen Latein des Pilatus…z.B. tschinque statt quinque etc.
Aber der androgyne Teufel war gut!
Absolut super! Das hat mir am besten gefallen.
Und das italienisch ausgesprochenen Latein des Pilatus…z.B. tschinque statt quinque etc.
Aber der androgyne Teufel war gut!
Mittwoch, 2. August 2006 20:57
blueberry: @ Guiseppe
Schauen Sie sich mal „the Passion of the Christ“ an, da verwandeln sich kleine jüdische Kinder in Dämonen…
Mittwoch, 2. August 2006 16:25
Guiseppe: @aphrodite
aphrodite: „Gibson ist ein alter Antisemit und wird’s immer bleiben.“
Warum?
Warum?
Mittwoch, 2. August 2006 15:41
aphrodite †: Endlich zurück zum Thema:
Gibson ist ein alter Antisemit und wird’s immer bleiben. Hat er’s im Umfeld von „The Passion“ immer bestritten, so hat der Wein ihm nun doch die grausame Wahrheit entlockt. Danke, Alkohol!
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