Heiliges Land
Was ist die Lösung?
Wenn ein Federgewichts-Boxer gegen einen Schwergewichtler kämpft und in der 15. Runde immer noch steht, dann ist das ein Sieg – egal wie die Sache am Ende ausgeht. Interview mit dem israelischen Friedensaktivisten Uri Avnery.
(kreuz.net) Kürzlich äußerte sich der israelische Friedensaktivist Uri Avnery in einem Interview auf seiner Homepage. Dabei sprach er über den Kern des Libanon-Konfliktes, über internationale Friedenstruppen und über die Zeit nach dem Krieg.

Wer gewinnt diesen Krieg?

Am 15. Tag des Krieges funktioniert die Hisbollah und kämpft weiter. Allein dies wird in die Geschichtsbücher der arabischen Völker als glänzender Sieg eingehen.

Wenn ein Federgewichts-Boxer gegen einen Schwergewichtler kämpft und in der 15. Runde immer noch steht, dann ist das ein Sieg – egal wie es am Ende ausgeht.

Kann die Hisbollah aus dem Grenzgebiet vertrieben werden?
Was ist die Hisbollah?
Die Hisbollah ist eine tief in der schiitischen Bevölkerung des Südlibanons verwurzelte politische Organisation. De facto repräsentiert sie diese Gemeinschaft, die 40 Prozent der libanesischen Bevölkerung ausmacht.


Die Frage beruht auf einem Mißverständnis über das Wesen der Hisbollah. Nicht zufällig wird die Organisation Hizb-Allah – „Partei Gottes“ – und nicht Dscheisch-Allah – „Armee Gottes“ – genannt.

Es ist eine tief in der schiitischen Bevölkerung des Südlibanons verwurzelte politische Organisation. De facto repräsentiert sie diese Gemeinschaft. Die Schiiten machen 40 Prozent der libanesischen Bevölkerung aus. Zusammen mit den anderen Muslimen stellen sie die Mehrheit.

Hisbollah kann nur vertrieben werden, wenn die ganze schiitische Bevölkerung vertrieben wird – eine ethnische Säuberung, an die hoffentlich niemand denkt. Nach dem Krieg wird die Bevölkerung in ihre Städte und Dörfer zurückkehren, und die Hisbollah wird weiter wachsen und gedeihen.

Was würde geschehen, wenn die libanesische Armee an der Grenze entlang aufgestellt würde?

Vom ersten Augenblick an war das einer der Sprüche der israelischen Regierung. Sie würde das als einen entscheidenden Sieg verkaufen. Für jeden, der keine Ahnung von den Verflechtungen des Libanons hat, klingt eine solche Lösung sehr überzeugend.

Wer 1982 im Libanon war und die libanesische Armee in Aktion gesehen hat, weiß, daß das keine ernstzunehmende Truppe ist. Außerdem sind viele ihrer Offiziere und Soldaten Schiiten. Eine solche Armee wird nicht gegen die Hisbollah kämpfen.

Ihr Einsatz im Süden hinge vollständig von der Zustimmung der Hisbollah ab. Das würde für jeden Tag gelten, an dem sie dort wäre.

Würde eine internationale Truppe hilfreich sein?

Dito. Das ist ein Spruch der besonders für Diplomaten zugeschnitten wurde, die nach einer Idee Ausschau halten, der sie leicht zustimmen können. Sie klingt gut, besonders wenn man noch das Wort „robust“ hinzufügt.

Was genau soll eine „robuste internationale Truppe“ tun?

Es wird vorgeschlagen, daß sie die Hisbollah aus dem Grenzgebiet fernhalten sollte. Nicht durch Worte – wie die glücklose UNIFIL [United Nations Interim Force in Lebanon], die jeder von Anfang an ignorierte, sondern durch Gewalt.
Hisbollah ist unser Produkt
1982 fiel die israelische Armee im Libanon ein und beschloß, zu bleiben. Damit begann ein Guerillakrieg aus dem die Hisbollah hervorging.


Wenn eine solche Truppe in Absprache mit beiden Seiten – Israel und der Hisbollah – aufgestellt würde, wäre das in Ordnung. Das könnte auch der israelischen Regierung als Leiter dienen, um von dem Baum herunterzusteigen, auf den sie geklettert ist.

Aber wenn diese Truppe gegen den Willen der Hisbollah aufgestellt würde, wird sich ein Guerillakrieg entwickeln. Wird eine internationale Armee an einem Ort standhalten und kämpfen, von dem die mächtige israelische Armee vor sechs Jahren mit eingezogenem Schwanz geflohen ist?

Für Israel wird dies ein spezielles Dilemma sein: Was wird geschehen, wenn die Hisbollah Israel trotz der Pufferkräfte angreifen wird? Wird Israel wieder in das Gebiet einmarschieren und einen Zusammenstoß mit der internationalen Truppe riskieren – zum Beispiel mit deutschen Soldaten?

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sagte, daß Israel nicht mit Syrien verhandeln solle. Ist das durchführbar?

So sagte er. Er sagte überhaupt eine Menge und seine Zunge ist immer noch aktiv.

Syrien ist eine zentrale Größe auf diesem Feld. Keine Abmachung mit dem Libanon wird ohne direkte oder indirekte Beteiligung Syriens Erfolg haben.

Eigentlich wurde die Hisbollah von uns geschaffen. Als die israelische Armee 1982 in den Libanon einfiel, wurde sie von den Schiiten mit Reis und Süßigkeiten empfangen. Die Schiiten hofften, daß wir die PLO-Kräfte vertreiben würden, die damals das Gebiet kontrollierten.

Doch als ihnen klar geworden war, daß unsere Armee dort war, um zu bleiben, begannen die Schiiten einen Guerillakrieg, der 18 Jahre lang dauerte. In diesem Krieg entstand die Hisbollah und breitete sich aus, bis sie die stärkste Organisation des ganzen Libanon wurde.

Das wäre natürlich nicht ohne massive syrische Unterstützung geschehen. Syrien verlangt die Rückgabe der Golanhöhen, die Israel annektiert hat. Deshalb ist es für die Syrer wichtig, Israel keine Ruhe zu gönnen. Da sie an ihrer eigenen Grenze mit Israel keine Unruhe haben wollen, benützen sie die Hisbollah, damit diese die israelische Grenze zum Libanon unruhig hält.

Die libanesische Grenze wird nicht ruhig sein, bis wir nicht ein Abkommen mit Syrien abgeschlossen haben – das heißt – bis wir die Golanhöhen zurückgegeben haben.
Syrien und die USA
Die Syrer schieben die Hisbollah vor, um an ihrer eigenen Grenze zu Israel Ruhe zu haben. Indes drängen die USA Israel zum Angriff auf Syrien, um von ihren Fiaskos im Irak und in Afghanistan abzulenken.


Die Alternative ist ein Krieg mit Syrien, das ballistische Raketen, chemische und biologische Waffen sowie einer Armee besitzt, die sich bewährt hat.

Präsident Bush drängt Israel dazu, um vielleicht die Aufmerksamkeit von seinen Fiaskos im Irak und in Afghanistan abzulenken.

Wie ist die israelische Kampagne im Libanon militärisch zu bewerten?

Der Oberbefehlshaber der israelischen Armee, Dan Haluz, will nicht als der größte Feldherr aller Zeiten in die israelischen Geschichtsbücher eingehen.

Er hat die Regierung in diesen Krieg gestoßen, um zwei beschämende militärische Fehlschläge zu vertuschen: die palästinensische Kommando-Aktion in Kerem Schalom und die Hisbollah-Aktion an der libanesischen Grenze.

Kein Offizier wurde deshalb zur Rechenschaft gezogen. Die Hauptverantwortung ruht natürlich auf dem Generalstabschef.

Haluz – der erste israelische Generalstabschef, der aus den Reihen der Luftwaffe kommt – war davon überzeugt, daß er die Hisbollah mit einem Bombardement aus der Luft und der Hilfe der Artillerie und der Kriegsschiffe erledigen könne. Er hat sich gewaltig geirrt.

Sogar nach der mannigfachen Zerstörung der libanesischen Infrastruktur gelang es ihm nicht, den Gegner zu besiegen.

Jetzt ist er gezwungen, das zu tun, wovor alle Angst hatten: Bodentruppen in den libanesischen Sumpf zu schicken. Am 15. Tag des Krieges war kein einziges Ziel erreicht. Was Haluz als Stratege und Kommandeur betrifft, so ist seine Benotung nahe Null.

Haben sich die Zivilisten in der Regierung unter Beweis gestellt?

Nach den Wahlen dachten viele Leute in Israel, daß eine bürgerliche Ära begonnen habe, da beide, der Ministerpräsident und der Verteidigungsminister, komplette Zivilisten ohne militärischen Hintergrund sind. Es hat sich herausgestellt, daß das Gegenteil der Fall ist.

Die Geschichte zeigt, daß politische Funktionäre, die starken Führern nachfolgten, in der Lage sind, schreckliche Dinge zu tun. Sie wollen beweisen, daß auch sie starke Führer sind und daß sie den Schneid haben, einen Krieg zu führen.

Harry Truman († 1971), der als US-Präsident auf Franklin Roosevelt († 1945) folgte, ist für das vielleicht größte Kriegsverbrechen der Geschichte verantwortlich. Er ließ die Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki fallen.

Der britische Premierminister Antony Eden († 1977), der auf Winston Churchill folgte, begann in den 50er Jahren den dummen Suez-Krieg in Verschwörung mit Frankreich und Israel.

Die Olmert-Regierung hat diesen Krieg – schockierend verantwortungslos – ohne ernsthafte Debatten und Beratung begonnen. Sie scheute sich, sich gegen die Forderungen des Generalstabschefs zu stellen.

Regierungschef Olmert hat versprochen, daß die Situation nach dem Krieg anders sein werde als vorher. Gibt es dafür Chancen?

Absolut, nur wird die Situation für uns viel schlimmer sein als vorher.
Was kann also getan werden?
Antwort: Den israelisch-palästinensischen Konflikt beenden, der den ganzen Nahen Osten am Brodeln hält.


Ein Ziel von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallahs (45) ist, die Schiiten und die Sunniten in einem gemeinsamen Kampf gegen Israel zu vereinigen.

Man sollte wissen, daß Sunniten und Schiiten Jahrhunderte lang Todfeinde waren. Viele orthodoxe Sunniten betrachten die Schiiten als Ketzer.

Indem er den sunnitischen Palästinensern zu Hilfe kam, hofft Nasrallah, unter anderem eine neue Allianz zu schmieden. Im Nahen Osten könnte eine Achse entstehen, welche die Hisbollah, die Palästinenser, Syrien, den Irak und den Iran einschließt.

Syrien ist ein sunnitisches Land. Der Irak wird jetzt von den Schiiten kontrolliert, welche die Hisbollah voll unterstützen. Auch die irakischen Sunniten, die einen harten Guerillakrieg gegen die Amerikaner führen, unterstützen die Hisbollah.

Dieser Block erfreut sich in der Bevölkerung der arabischen Staaten großer Beliebtheit, weil er gegen die USA und Israel kämpft.

Der andere Block – der Saudi Arabien, Ägypten und Jordanien umfaßt – verliert täglich an Popularität. Diese Regime werden von der Bevölkerung als Söldner der Amerikaner und als Agenten Israels betrachtet. Der Vorsitzende der PLO Mahmoud Abbas tut alles, um nicht mit ihnen in einen Topf geworfen zu werden.

Was kann also getan werden?

Den israelisch-palästinensischen Konflikt beenden, der den ganzen Nahen Osten am Brodeln hält.

Die Hamas aus dieser feindlichen Front herausholen, indem man mit ihr als der gewählten palästinensischen Regierung verhandelt.

Ein Abkommen mit dem Libanon erreichen. Damit ein solches Abkommen hält, müssen die Hisbollah und Syrien darin miteingeschlossen sein. Das verpflichtet Israel, den Golan zurückzugeben.

Man sollte sich daran erinnern, daß der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak schon damit einverstanden war und mit Syrien fast einen ähnlichen Friedensvertrag wie mit Ägypten unterzeichnet hätte. Doch dann hat er leider im letzten Augenblick aus Furcht vor der öffentlichen Meinung gekniffen.

Uri Avnery (83) wurde im nordrhein-westfälischen Beckum als Helmut Ostermann geboren. Er ist ein israelischer Publizist und Friedensaktivist und veröffentlicht auf seiner Webseite regelmäßig Stellungnahmen zum Konflikt im Nahen Osten.
      
79 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#79   Hypatia   09:05:46 | Donnerstag, 3. August 2006
@ Ihr Lieben Alle
Klartext hat bestimmt etwas für sich, daß ich mich bei diesem Forum nicht im Damenstift befindet und daher auch nicht mit entsprechender Idiomatik rechnen darf, weiß ich. Es wäre aber schön, wenn ein klein wenig Netiquette gewahrt würde, einfach des Repekts wegen. Schönen Tag noch!
Redaktion benachrichtigen
#78   Parzifal   00:25:08 | Donnerstag, 3. August 2006
@ Maurice
Wollten Sie nicht mal ins Bett gehen!?
Wie DDL schon sagte: Sie sind nicht satisfaktionsfähig!
Ausserdem glaube ich dass Sie alter Mann (ich vermute mal 75 +) keine Chance hätten gegen einen Jungspund wie mich!
Jetzt sollten Sie aber wirklich schlafen gehen und von der süßen Rahel träumen!
Redaktion benachrichtigen
#77   Maurice Corvisier   00:07:59 | Donnerstag, 3. August 2006
Blaubeere, man soll ja
lebenslang lernen.
Also: es heißt
L-E-F-E-B-V-R-E
Zu schwer? Schon verziehen.
Und, ööh, da war niemand, vor den Mauern der Stadt! Der alte Franzose lebt noch immer.
Redaktion benachrichtigen
#76   Parzifal   23:59:43 | Mittwoch, 2. August 2006
Berichtigung!
Josef musste 14 Jahre arbeiten für Rahel!
Ich meinte natürlich Jakob!
Das sollte man sich in der Tat nicht in jedem Fall zumuten…
Sicher, aber es ist immer noch besser als Lefebreve!
Redaktion benachrichtigen
#75   Bernardin †   23:56:05 | Mittwoch, 2. August 2006
sulpicius
wann wurden sie entlassen???
Redaktion benachrichtigen
#74   Sulpicius   23:51:38 | Mittwoch, 2. August 2006
@Parzifal
Ausserdem müssen wir (= mein Bruder, meine Schwester und ich) uns jede Übertragung einer Papstmesse anschauen.
Das sollte man sich in der Tat nicht in jedem Fall zumuten…
Redaktion benachrichtigen
#73   Parzifal   23:47:23 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Vorposter
Ich bin nicht DDL, falls Sie das meinen sollten.
Sulpicius.
Sie werden noch enden wie Pünktchen. Das arme Pünktchen sieht auch überall deusexmachinas und DDLs am Werk.
Ich bin aber ein Unikat!
Die Welt besteht nicht nur aus DDL!
Schade Maurice, grade dachte ich du seist ein netter Kerl, da fängst du wieder an zu pöbeln!
Ich kann aber schon deshalb nicht von ihr träumen, weil sie gegen mich – wegen desd Alters – keine Chance hätte. Trotzdem kann ich sie mir „süß“ vorstellen.
Sie erinnern mich an Humbert aus dem Roman Lolita von Nabokov! Sie scheinen ein ziemlicher Lüstling zu sein!
Schlage einfach mal unter „orthodox“, „katholisch“ usw. usf.
Mit katholisch meine ich das was man unter katholisch gemein hin versteht. Meine Mutter was 10 Jahre lang Nonne in einem Kloster bis sie gemerkt hat dass es nix ist für sie. Trotzdem ist sie heute noch Pfarrgemeinderatsvorsitzende, Küsterin und Wortgottesdienstleiterin. Ausserdem müssen wir (= mein Bruder, meine Schwester und ich) uns jede Übertragung einer Papstmesse anschauen.
Mit orthodox meine ich das othodoxe Judentum im Unterschied zum Reformjudentum oder konservativen Judentum.
Der alte Franzose (geboren bei Chlodwigs Taufe – aber das sagt Dir nix) wünscht Dir einen katerfreien Morgen!
Ich rauche Joints grundsätzlich nur am Wochenende!
grüßt ohne Häme Deine Rahel im umgekehrten Sinne, wenn es sie gibt.
Im umgekehrten Sinn? Was ist das wieder für ein welscher Unsinn?
Sie wissen doch: Josef musste 14 Jahre arbeiten für Rahel!
Redaktion benachrichtigen
#72   Sulpicius   23:30:13 | Mittwoch, 2. August 2006
Tja,…
Letztlich fühlt sich DDL doch irgendwie schuldig, daß er junge Mädchen in sein lasterhaftes Leben miteinbezieht. Dies führt dazu, daß er hier als großspuriger Kirchenhasser auftritt (vgl. seinen Nick), um seine Schuldgefühle zu kompensieren. Das ist alles.
Redaktion benachrichtigen
#71   Maurice Corvisier   23:28:31 | Mittwoch, 2. August 2006
Schade, Blaubeere,
Du bist ja schon wieder bekifft.
Ich meine, in Deinem Normalzustand wäre noch was zu machen. Aber so?
Schade.
Nun, und was Franzosen anbetrifft: stimmt. In Frankreich ist die größte jüdische Kolonie in Europa, obwohl da doch so viele ausgerottet worden sind. Spricht das nicht für uns?
Deine, falls es sie gibt, kleine Freundin mag ja süß sein. Ich kann aber schon deshalb nicht von ihr träumen, weil sie gegen mich – wegen desd Alters – keine Chance hätte. Trotzdem kann ich sie mir „süß“ vorstellen.
Unbehelflich dessen ist Deine Begriffswelt erheblich durcheinander und müßte erstmal ordentlich durchgeharkt werden. Schlage einfach mal unter „orthodox“, „katholisch“ usw. usf. (= und so weiter, und so fort) nach.
Der alte Franzose (geboren bei Chlodwigs Taufe – aber das sagt Dir nix) wünscht Dir einen katerfreien Morgen!
Und grüßt ohne Häme Deine Rahel im umgekehrten Sinne, wenn es sie gibt. Bonne nuit.
Redaktion benachrichtigen
#70   Jawohl!   23:21:09 | Mittwoch, 2. August 2006
Leider…
… hat Bernardin da völlig recht:
MC verbürgt sich für die Wahrheit, dabei kann er noch nicht einmal für sich selbst bürgen!
MC eine Tratschtante – eine Tante in Fummeln!
Mit der Geschichte aus Berlin zeigt er, dass er immer noch eine Märchentante braucht.
Man schaue sich zur Bestätigung MCs übrige Beiträge an! :-!
X www.sg.org.tr/…latt/2005/01/s12.htm
Redaktion benachrichtigen
#69   Bernardin †   23:19:55 | Mittwoch, 2. August 2006
sulpicius
WANN WURDEN SIE ENTLASSEN?
Redaktion benachrichtigen
#68   Sulpicius   23:09:59 | Mittwoch, 2. August 2006
@Parzifal
Er ist mein persönlicher Held!
Ja, so hat’s bei Vielen angefangen, die später in der Klapsmühle oder im Gefängnis gelandet sind…
Redaktion benachrichtigen
#67   Bernardin †   23:09:35 | Mittwoch, 2. August 2006
MC verbürgt sich für
MC verbürgt sich für die Wahrheit, dabei kann er noch nicht einmal für sich selbst bürgen!
MC eine Tratschtante – eine Tante in Fummeln!
Mit der Geschichte aus Berlin zeigt er, dass er immer noch eine Märchentante braucht.
Redaktion benachrichtigen
#66   Parzifal   23:08:41 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Moritz
Ich verehre Thomas Mann!
Er ist mein persönlicher Held!
Mein Vorbild!
Einer der größten Menschen (neben Albert Camus) der je gelebt hat!
Ein schriftstellerisches und künstlerisches Genie!
Was haben Sie gegen Thomas Mann?
Ich hab gedacht Sie liegen schon im Bett und träumen „von der kleinen Jüdin“?! Sie reden wie ein echter Franzose!
Redaktion benachrichtigen
#65   Maurice Corvisier   23:03:37 | Mittwoch, 2. August 2006
Blaubeere
uääääh! T h o m a s – M a n n !
Nöö.
Redaktion benachrichtigen
#64   Parzifal   22:53:08 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Jawohl
Tut mir leid für Sie, aber die unter blueberry angegebene Email Adresse ist eine Spam Adresse. Ihre Mail ist also irgendwo im Nirvana gelandet.
Sie können mir aber gern (so es was sinnvolles ist!) eine Mail an Parzifal zukommen lassen.
Da hab ich eine vernünftige Email Adresse hinterlegt.
Da kommts auch an.
Redaktion benachrichtigen
#63   Maurice Corvisier   22:51:10 | Mittwoch, 2. August 2006
Hm, naja, keine Ahnung…!
… das ist’s (war’s) denn wohl.
Schade. Wär’ schön gewesen!
Eine inzwischen verstorbene protestantische, sehr liebe Kollegin (von katholischen Schwesatern erzogen) sagte mir einmal: „Katholisch, das ist etwas für ganz Doofe und für Intelligente. Nicht für Mittelmäßige.“
Recht hatte sie.
Und damit keine Mißverständnisse aufkommen: ihr Leid war, daß sie eben nicht mittelmäßig war, daß sie die Schwestern ehrte, die sie erzogen haben, und daß sie eher litt wie Maurras.
Nacht, Blaubeere. Der alte Franzose ist doch noch nicht tot. Bonne nuit, aussi à la petite juive!
Redaktion benachrichtigen
#62   blueberry   22:34:44 | Mittwoch, 2. August 2006
Jesus Maria und Moritz!
Gehts vielleicht noch kryptischer?
wenn Sie sagen, Sie seien katholisch, und wenn Sie zugleich sagen, Sie seien säkular: dann paßt das nicht zusammen.
Und wieso nicht? Es ist nun mal die zutreffendste Beschreibung: ich bin ein säkularer Katholik. So wie es säkulare Juden oder Moslems gibt, so gibt es auch säkulare Katholiken. Tut mir leid aber auf 1500 Zeichen kann ich das auch nicht besser beschreiben. Die katholische Kirche hat nun mal dieses Land oder Europa geprägt, ich bin in einem zutiefst katholischen Elternhaus aufgewachsen, ohne dass ich heute aber noch viel anfangen könnte mit all den Dogmen und Verhaltensregeln. Meine Freundin ist auch orthodox und lebt nicht mehr im Ghetto.
Über „Toleranz“ können wir uns gern unterhalten. – Aber auf 1500 Zeichen? Schwer.
Wieso? Ich rede hier nicht von einer theoretischen Konstruktio, sondern einer praktischen Liebesbeziehung, die sich so ergeben hat.
Wenn Sie „Joseph“ begreift, begreift Sie sich selbst
Hö? Ich hab Josef gelesen, sowohl im AT als auch die Josef Tetralogie von Thomas Mann. Ich weiß auch in welchem Zusammenhang Josef diesen Satz sagt, verstehe aber trotzdem nicht was sie sagen wollen.
Meine Freundin übrigens auch nicht! Ich darf sie zitieren: „Hm, naja, keine Ahnung…!“.
Redaktion benachrichtigen
#61   Jawohl!   22:26:50 | Mittwoch, 2. August 2006
Gemailt
Habe Blaubär gerade eine Mail zukommen lassen.
Redaktion benachrichtigen
#60   Maurice Corvisier   22:24:28 | Mittwoch, 2. August 2006
blaubär, ich will
Ihnen keine Religion absprechen und tue das auch nicht. Aber: wenn Sie sagen, Sie seien katholisch, und wenn Sie zugleich sagen, Sie seien säkular: dann paßt das nicht zusammen. Man ist das eine, oder man ist das andere. Beides geht nicht.
Das mit „Joseph“ erklärt sich leicht, wenn Sie die Josephsgeschichte (aber bitte, bitte nicht bei wikipedia) nachlesen. Ich will Sie nicht „belehren“, deshalb: tun Sie es selbst.
Über „Toleranz“ können wir uns gern unterhalten. – Aber auf 1500 Zeichen? Schwer.
Gruß an Ihr Mädel. Wenn Sie „Joseph“ begreift, begreift Sie sich selbst – und ihre und Ihre Zukunft, wenn gewollt.
Ich würde es gerne faßlicher ausdrücken, kann es aber nicht. Tut mir leid. Tschuldigung. Da müßt Ihr nun selbst ‘ran, denkmäßig.
Gruß vom Moritz (hab’ mich dran gewöhnt).
Redaktion benachrichtigen
#59   blueberry   22:13:51 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Maurice
1.) lass ich mir von Ihnen nicht meine Religion absprechen!
2.) bin ich säkular und ziemlich lax in Glaubensdingen, meine Freundin orthodox und gläubig aber tolerant. Ich missionier sie nicht und sie missioniert mich nicht.
ich bin Joseph, Euer Bruder!
ich verstehe ehrlich gesagt nicht was sie mit diesem Zitat aus dem AT sagen wollen?
Redaktion benachrichtigen
#58   Maurice Corvisier   22:03:27 | Mittwoch, 2. August 2006
Sie sind bestenfalls
katholisch getauft.
Machen Sie was draus!
Ihr Verhältnis zum Judentum dürfen Sie gerne an dem ausrichten, das Papst Pius XII. vorgelebt hat.
Der römische Oberrabbiner Zolli wurde ob des Erlebens des Hl. Vaters, seines Eintretens für die Juden und einer Erscheinung Jesu in der Synagoge (!!) katholisch. Sein Taufname wurde Eugenio, nach dem Vornamen Pius’, Pacellis.-
Schönen Gruß an Ihre Freundin. Sie wird wissen, was ich sage: ich bin Joseph, Euer Bruder!
Redaktion benachrichtigen
#57   blueberry   21:55:23 | Mittwoch, 2. August 2006
An die Nervensäge…
Damit Sies auch wissen:
Ich bin kein Jude, sondern Katholik.
Ich hab auch nie meinen Namen oder sonstwas geändert… ;-)
Meine Freundin ist Jüdin.
Sie gehört zum Stamm der Abiturientinnen und zukünftigen Physik Studentinnen.
Ausserdem ist Sie Italienerin und findets cool dass die miesen Franzmänner ordentlich gelost haben :-D
Redaktion benachrichtigen
#56   Maurice Corvisier   21:50:45 | Mittwoch, 2. August 2006
zu welchem
Stamm gehört denn nun Blaubär (aber nicht der Käptn)?
Redaktion benachrichtigen
#55   blueberry   21:44:21 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Alexandra
Wieso beantworten Sie nicht mal meine Fragen?
In ihrem Link steht nichts verwertbares.
Seit 1967 operieren Elitesoldaten der Armee in den Besetzten Gebieten, um, als Araber verkleidet, gesuchte Personen zu liquidieren.
Und wo ist da jetzt der „Staatsterrorismus“?
Redaktion benachrichtigen
#54   Hypatia   19:08:35 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Stimme aus Wien
Ende Mai legte Olmert George W. einen Plan für die Befriedung der Region vor, nicht etwa den Palästinensern. Israel sieht vor, innerhalb von 4 Jahren im Alleingang seine Grenzen zu ziehen, im Prinzip entlang der Mauer, große Siedlungen sollen annektiert werden. Bush zeigte sich begeistert, obwohl damit seine eigene Roadmap vom Tisch ist. Kein Einzelschicksal, denn noch kein Friedensplan wurde je verwirklicht, egal, wer ihn entworfen hatte. Auch Olmerts Plan benachteiligt die Palästinenser auf inakzeptable Art und Weise, denn es ist nicht vorgesehen, daß ein lebensfähiger, zusammenhängender Staat entsteht. Jene Palästinenser, die von einem binationalen Staat träumten, dürften mittlerweile ziemlich desillusioniert erwacht sein.
Redaktion benachrichtigen
#53   Stimme aus Wien   14:13:23 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Nicht die Palästinenser wollen Israel auslöschen, sondern umgekehrt
Auf wessen Fahnen seht: Israel ins Meer – nicht auf die der Hisbolach und Hamas? Welche Partei haben die Palästinenser unlängst gewählt – Fatah oder Hamas?
Ihre Behauptung: Seit 1967 operieren Elitesoldaten der Armee in den Besetzten Gebieten, um, als Araber verkleidet, gesuchte Personen zu liquidieren. ist mir zwar neu, aber nicht unglaubwürdig. Die Frage bleibt aber unbeantwortet: nach welchen Kriterien wurde eine Person zur „gesuchten Person“? Weil sie vielleicht ein Drahtzieher der Terroristen war?
Das ist Staatsterrorismus und wurde auch in Oslo thematisiert. Aber, wie immer, zeigt sich Israel Kritik gegenüber äußerst schmerzfrei.
Diese Aussage könnte von mir stammen – diese Personen und Bewegungen auszuschalten ist keine Aufgabe von Israel, sondern der Obrigkeiten der Länder wo sie aktiv sind – wieso tun das diese Länder nicht? Sind sie nicht in der Lage, so wie Libanon? Soll man ihre Aktivitäten deswegen dulden? – oder haben Sie eine bessere Idee, wie das Existenzrecht Israels gewährleistet werden könnte, ohne Ausschalten von Personen, die dieses Recht dem Staat Israel absprechen?
Ich glaube, für Ihre Antwort wären sowohl die Israelis wie auch die Palästinenser, wie auch alle arabischen Nachbarn Israels dankbar.
Redaktion benachrichtigen
#52   Hypatia   13:26:58 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Stimme aus Wien
Sie argumentieren mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand! Nicht die Palästinenser wollen Israel auslöschen, sondern umgekehrt. Israels Liquidierungspolitik hat seine Vorläufer bereits in vorstaatlicher Zeit. Seit 1967 operieren Elitesoldaten der Armee in den Besetzten Gebieten, um, als Araber verkleidet, gesuchte Personen zu liquidieren. Das ist Staatsterrorismus und wurde auch in Oslo thematisiert. Aber, wie immer, zeigt sich Israel Kritik gegenüber äußerst schmerzfrei.
Redaktion benachrichtigen
#51   Benedikt   13:09:53 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Galen
Sie sind der Frage erneut ausgewichen.
Das Problem ist ja, daß Sie nur negative Aspekte sehen
und alles Entlastende ausblenden, nicht zur Kenntnis
nehmen und hartnäckig leugnen.
Das nennt man dann wohl Fernprojektion.
In der Tat halt ich die blutige Unterdrückung der
deutschen Minderheit in Polen und die chauvinistische
Außenpolitik Polens für einen schwerwiegenderen
Kriegsgrund als die Entführung von 2 Soldaten, die man
durch Austausch leicht hätte wieder frei bekommen
können.
Aufwachen Hr. Graf. Es geht hier nicht um zwei Soldaten, sondern um die Zerschlagung der Hisbollah.
Auch ist es für die Frage, ob eine Bombardierung
kriegsrechtswidrig ist oder auch nicht, völlig irrelevant
ob diese zu Testzwecken ausgeführt wurde.
Das denken Sie. Die Bombadierung von Zivilgebieten ist grundsätzlich verboten. Lediglich wenn militärischer Widerstand bekämpft werden soll, kann sie gerechtfertigt sein. Das ist nicht der Fall, wenn ein Gebiet bloß zu Testzwecken zerstört werden soll. Kriegrechtswidrig war in diesem Sinne selbstverständlich auch die Zerstörung von Nürnberg (Test, wie Brandbomben in einer mittelalterlichen Stadt wirken), Mainz, Würzburg etc…
Redaktion benachrichtigen
#50   Stimme aus Wien   12:22:10 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Wir argumentieren anscheinen aneinander vorbeit.
Ich bin nämlich der Überzeugung, dass sich die Selbstmordattentäter nicht auf Grund ihrer Diskriminierung in Israel in die Luft sprengen – sie sind auch keine Israelis mehrheitlich – sondern weil ihre echte Verzweiflung dazu genützt wird, um den Staat Israel auszulöschen.
An ihrer echten Verzweiflung ist aber nicht ausschließlich Israel schuld – über Korruption u.ä. in den palästinensischen Gebieten haben Sie ganz bestimmt gelesen.
Dass eine Sitz-Protest heute keine Chance hätte, ist jedem klar – aber nicht wegen Unwillen der Israelis, sondern wegen des Zieles der Protestierenden: die Auslöschung Israels.
Gäbe es niemanden, der diesen Ziel verfolgen würde, hätte auch ein Sitz-Protes sehr viel Chancen.
Was die jüdische Mitbürger, die „freiwillige Selbstentleibung“ den Gaskammern vorgezogen“ betrifft, so muss ich Sie korrigieren, wenn Sie ihre Haltung als Vertsändigungshilfe für die palästinensische Selbstmörder anführen wollen. Denn: im 3. Reich war auf Grund der Rassenlehre für Juden die einzige Erlösung der Tod – so eine, oder ähnliche Lehre in Israel ist mir unbekannt.
Redaktion benachrichtigen
#49   Hypatia   11:43:28 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Stimme aus Wien
Wenn hinten, weit in der Türkei, die Völker aufeinander schlagen… Da läßt es sich gut resümieren, im Exil. Für die menschliche Geduld gibt es Grenzen und die Zeiten der friedlichen Demos, sowohl in den Besetzten Gebieten, als bei Peace Now sind wohl vorbei, leider. Das Maß der Güte ist voll und ich frage Sie, wie verzweifelt Menschen sein müssen, wenn sie sich selbst in die Luft sprengen? Davon abgesehen haben nicht wenige unserer ehemaligen jüdischen Mitbürger die „freiwillige Selbstentleibung“ den Gaskammern vorgezogen.
Redaktion benachrichtigen
#48   MK28   10:33:52 | Mittwoch, 2. August 2006
Guter Beitrag aus Spiegel-online
von Henryk Broder www.spiegel.de/…,1518,429217,00.html, zwar einseitig pro-israelisch, aber dennoch gut.
Redaktion benachrichtigen
#47   Stimme aus Wien   10:11:14 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Danke für Ihr mitgefühl – bin aber trotzdem der Meinung, dass auch eine Diskriminierung (die ich, was Israel betrifft, nicht bestreite) nie der Grund für Selbstmordattentate oder Raketenbeschüße sein kann.
Ich kann von mir aus sprechen – der Friede kommt immer vom Schwächeren (eine Weißheit, die Israels Ende des Exils entdesckt hatte – leider, hat sie der sekuläre Staat Israel auch wieder vergessen).
Israel hat ein Recht auf Existenz und auch seine Nachbarn müssen das akzeptieren, so Staaten wie Parteien.
Hätten alle Beteiligten dies akzeptiert, so gäbe es keine Raketenbeschüsse, keine Selbsmordattentäter, sondern Groß-Demos, die eine Diskriminierung in Israel anprangern und eine Gleichbehandlung verlangen.
Redaktion benachrichtigen
#46   Hypatia   09:51:47 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Stimme aus Wien
Ad 1: Den ersten Krieg – 1947 – 1949 – haben die Terrororganisationen Hagana, Irgun und Lechi angefangen.
Ad 2: „Nine-eleven“ hätte es ohne die fortwährende Erniedrigung und Zerstörung der palästinensischen Gesellschaft nie gegeben.
Last but not least: Das Schicksal, das Ihnen und Ihrer Familie widerfahren ist, betrübt mich zutiefst.
Redaktion benachrichtigen
#45   Graf von Galen   09:36:39 | Mittwoch, 2. August 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Benedikt
Das Problem ist ja, daß Sie nur negative Aspekte sehen
und alles Entlastende ausblenden, nicht zur Kenntnis
nehmen und hartnäckig leugnen.
In der Tat halt ich die blutige Unterdrückung der
deutschen Minderheit in Polen und die chauvinistische
Außenpolitik Polens für einen schwerwiegenderen
Kriegsgrund als die Entführung von 2 Soldaten, die man
durch Austausch leicht hätte wieder frei bekommen
können.
Auch ist es für die Frage, ob eine Bombardierung
kriegsrechtswidrig ist oder auch nicht, völlig irrelevant
ob diese zu Testzwecken ausgeführt wurde.
Redaktion benachrichtigen
#44   Hypatia   09:14:32 | Mittwoch, 2. August 2006
Diskriminierung – es bleibt dabei
www.friedensprozess.de/…ze/aufsatz_002.shtml
Redaktion benachrichtigen
#43   Stimme aus Wien   08:36:03 | Mittwoch, 2. August 2006
Alexandra Zayadeh
Woher mag das nur rühren?
Sagen Sie mal, welchen Krieg hat Israel angefangen?
Ich habe nie behauptet, alle Palästinenser sind für die Auslöschung Israels – es gibt jedoch eine Gruppe, die in Palästina sehr aktiv ist und sich dies auf die Fahne geschrieben hatte. Oder glauben Sie, die Selbsmordattentaten gehören zum Volkssport im Nahen Osten?
Welche Reaktionen rief der 11/9 in den USA aus? Waren alle Afghanen Terroristen? Entspricht das Abhören von Telefongesprächen dem Schutz der Menschenrechte?
Zum Thema Recht auf Heimat, Vertreibung und Schmerz sollten Sie sich vielleicht einmal mit den Vertretern des Bundes der Vertriebenen unterhalten
Brauche ich nicht – meiner Familie und mir wurde ebenfalls das Recht auf Heimat aberkannt.
Redaktion benachrichtigen
#42   Hypatia   07:34:58 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Stimme aus Wien
Interessant, Ihr Einwurf, Israel würde von seinen Nachbarn in seinem Existenzrecht infrage gestellt und dadurch zusammengehalten. Woher mag das nur rühren? Dabei zeigen Sie leider weder Wirkkette noch Kausalität auf und verkehren das Opfer-Täter-Verhältnis. De facto litten und leiden unschuldige Menschen unter Israels Schreckensherrschaft. Palästina wirft doch keine Juden ins Meer, warum sollte man das tun? Jeder 6. Einwohner Jerusalems ist armenischer Abstammung, man nahm diese Menschen auf, als sie infolge des Genozids flüchteten. Zum Thema Recht auf Heimat, Vertreibung und Schmerz sollten Sie sich vielleicht einmal mit den Vertretern des Bundes der Vertriebenen unterhalten und/oder sich ein palästinensisches Flüchtlingslager ansehen.
Redaktion benachrichtigen
#41   Benedikt   02:44:13 | Mittwoch, 2. August 2006
@ Galen
Anscheinend sind Sie ein Ignorant, der Fakten einfach
nicht zur Kenntnis nehmen möchte.
Ich wundere mich, wie man als Christ so sehr gegen
sein eigenes Volk eingenommen sein kann.
Ein mehr als durchsichtiges Ablenkungsmanöver, das Sie hier fahren. Sie drücken sich vor einer angemessenen Antwort, Hr. Graf.
Fakt ist, dass – wenn Sie den Angriff des Deutschen Reiches auf Polen rechtfertigen – Sie den Angriff Israels auf den Libanon zehnmal rechtfertigen müssten.
Fakt ist auch, dass man nicht „gegen sein eigenes Volk eingenommen“ ist, wenn man negative Aspekte der deutschen Geschichte erwähnt. Wir sind hier nicht in der Türkei.
Ich weiß auch nicht, was mein religiöses Bekenntnis damit zu tun hat, ich bin Katholik und kein Nationalist und auch kein Angehöriger einer Nationalkirche. Meinetwegen können Sie hier weiter auf blind stellen und für jede Beurteilung einen Maßstab wählen, der es Ihnen erlaubt, die Dinge so zu drehen, wie es Ihnen passt. Aber ersparen Sie uns doch diese pseudoreligiöse Verbrämung Ihrer Ansichten. Für die können Sie die christliche Lehre nicht im entferntesten heranziehen.
Redaktion benachrichtigen
#40   DDL   01:56:42 | Mittwoch, 2. August 2006
@Benedikt
Dann ergänzen Sie’s doch :O)
Erwähnt wird es allerdings unter dem Lemma Sklavenhandel de.wikipedia.org/wiki/Sklavenhandel.
Redaktion benachrichtigen
#39   Benedikt   01:10:46 | Mittwoch, 2. August 2006
Wiener Kongress
Der Wiener Kongress ächtete übrigens die Sklaverei und den Sklavenhandel. Interessant, dass die Wikipedia-Artikel „Sklaverei“ und „Wiener Kongress“ hierüber kein Wort verlieren.
Redaktion benachrichtigen
#38   deusexmachina   00:29:43 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jörg Guttenberger
Es hat vielleicht nichts mit Theokratie zu tun, vom „heiligen Land“ zu sprechen, aber mit Höflichkeit, Respekt und Dipolamtie.
Wenn Sie selbst sagen, dass eigentlich JEDES Land irgendwie heilig sei (Schöpfung und so), dann ist das Wort redundant (Sie reden ja auch nicht von der heiligen Ratte oder der heiligen Brennessel, obwohl die auch Teil der Schöpfung sind – streng genommen, wäre da sogar die proletige Formel „heilige Scheiße!“ korrekt). Benutzt man es dennoch, so kann dies sinnvoll nur in einer Form geschehen, die ihrerseits SInn trägt, also über diese „allgemeine Heiligkeit“ hinausgeht – womit wir beim nächsten Punkt wären.
Spricht man von Israel als vom „Heiligen Land“, so meint man damit „heilig“ im jeweils EIGENEN Sinn. Sie erinnern sich, dass Jerusalem, sowohl Juden als auch Christen und Arabern als heilige Stadt gilt? Jede Bezeichnung als „heilig“ stellt aber den EIGENEN Anspruch heraus (Juden z.B. meinen damit ja nicht den Auferstehungsort Christi, der ist ihnen wurscht). „Heilig“, das wird meistens als Überhöhung verwendet – als Angeberei und Anspruch, flapsig gesagt. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ war ja auch nichts anderes als der Versuch, an römische Glorien anzuknüpfen.
Am besten, man vermeidet die Vokabel im Zusammenhang mit geographischen Bezeichnungen – sie bewirkt nichts Gutes, sondern wirkt allenfalls provokant auf alle, die nicht dieselbe Auffassung von „heilig“ haben. Wie uns der Nahe Osten seit langer Zeit vor Augen führt.
Redaktion benachrichtigen
#37   Parzifal   23:54:00 | Dienstag, 1. August 2006
@ Guttenberger
Der Wiener Kongreß hat jedoch den Chefs gräflicher Häusern (und nur diesen!) die Anrede „Erlaucht“ zuerkannt.
So, hat er das? Na der Wiener Kongress ist ja nun wahrlich die richtige Veranstaltung für Sie!
Der Wiener Kongress war eine Veranstaltung der Reaktion zur Verhinderung von Liberalismus, Freiheit, Fortschritt und Nationalstaat. Dass Sie ausgerechnet diese Veranstaltung von Tyrannen und Diktatoren zitieren, sagt einiges über Ihren Charakter aus!
Nie wieder Wiener Kongress! Nie wieder Metternich!
Das hat mit Theokratie und Freiheitseinschränkung nichts zu tuen. Denn der Weg zu Gott verträgt keinen Zwang.
Na hoffentlich! Ich bin nämlich allergisch gegen Hofprediger die mir erklären wollen wie ich zu leben habe!
sondern verwirklicht sích am überzeugendsten in einem demokratischen Rechtsstaat.
Ach was? Ehrlich? Und Sie können mir sicherlich sagen wie Sie es schaffen eine Brücke zu schlagen vom Wiener Kongress zum demokratischen Rechtsstaat? Da bin ich ja mal gespannt!
Redaktion benachrichtigen
#36   Jörg Guttenberger, Köln   23:40:02 | Dienstag, 1. August 2006
Methusalix: heiliges Land
Grafen werden nicht mit „Durchlaucht“ angeredet. Diese Anrede ist ausschließlich Mitgliedern fürstlicher Häuser vorbehalten. Der Wiener Kongreß hat jedoch den Chefs gräflicher Häusern (und nur diesen!) die Anrede „Erlaucht“ zuerkannt.
Heiliges Land: So wird z. B. der Staat Israel genannt und Jerusalem die heilige Stadt. Im Übrigen ist die ganze Schöpfung heilig, so daß man grundsätzlich jedes Land so nennen kann, freilich als Aufforderung an seine christlichen Bewohner, diesen Anspruch unaufdringlich, aber überzeugend zu verwirklichen. Das hat mit Theokratie und Freiheitseinschränkung nichts zu tuen. Denn der Weg zu Gott verträgt keinen Zwang.
Die Christen haben sich, geheiligt durch die Taufe anfänglich u. a. „die Heiligen“ genannt. Insoweit kann man jedes Land heilig nennen, in dem Christen wohnen. Es ist sowieso Aufgabe der Christen, durch bewußte Verantwortung vor Gott diesem Anspruch gerecht zu werden. Das widerspricht keineswegs der vom Konzil verkündeten Religionsfreiheit und hat ebenfalls nichts mit Theokratie zu tuen, sondern verwirklicht sích am überzeugendsten in einem demokratischen Rechtsstaat.
Redaktion benachrichtigen
#35   Parzifal   23:33:01 | Dienstag, 1. August 2006
@ „Graf von Galen“
Könnten Sie bitte so freundlich sein und mit Ihrer Phrasendrescherei aufhören?!
Redaktion benachrichtigen
#34   methusalix †   23:09:38 | Dienstag, 1. August 2006
Kann ein Land „heilig“ sein?
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Deutschland,
Muss es dazu heiliggesprochen werden? Ist dazu nicht irgendein Wunder nötig?
Und hat Deutschland das überhaupt verdient?
Fragen über Fragen.
@benedikt: danke für Ihre Ausführungen zum Krieg gegen Polen. Sie haben mir den schriftlichen Kampf gegen seine Durchlaucht erspart, der anscheinend immer noch der unseligen Blut-und-Boden-Ideologie verhaftet ist.
Redaktion benachrichtigen
#33   Graf von Galen   23:03:19 | Dienstag, 1. August 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Benedikt
Anscheinend sind Sie ein Ignorant, der Fakten einfach
nicht zur Kenntnis nehmen möchte.
Ich wundere mich, wie man als Christ so sehr gegen
sein eigenes Volk eingenommen sein kann.
Redaktion benachrichtigen
#32   Parzifal   22:21:31 | Dienstag, 1. August 2006
@ Alexandra
In der Tat ist es so, daß Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft nicht etwa die gleichen, natürlichen Privilegien besitzen wie die jüdischen Mitbürger, denn die zionistische Staatsideologie kennt nur Bürger jüdischen Glaubens, obwohl 1/5 seiner Bevölkerung Araber sind.
Wie kommen Sie denn auf sowas? Laut Gesetz und Unabhängigkeitserklärung stehen jedem israelischen Staatsbürger unabhängig von seiner Religion oder Ethnie die gleichen Rechte zu.
Praktisch kommt es immer wieder zu Benachteiligungen. Die jüdische Bevölkerung steht der arabischen Bevölkerung feindselig und mistrauisch gegenüber. Aber im Gesetz hat das bis jetzt keinen wirklichen Niederschlag gefunden.
Zu keiner Zeit, seit der Staatsgründung 1948, gab es eine Trennung von Religion und Staat.
Das ist doch der gleiche Unsinn. Gäbe es keine Trennung zwischen Staat und Religion in Israel dann würden die Rabbis Gesetze erlassen und Recht sprechen. Das ist nun nachweislich nicht so. Gesetze werden vom Parlament erlassen in das sich jeder israelische Staatsbürger wählen lassen kann, eine Bindung an die Halacha oder sonstige religiöse Grundlagen gibt es dabei nicht. Recht gesprochen wird von säkularen an Universitäten ausgebildeten Richtern , genau wie in Deutschland.
Unterschiede gibt es lediglich bei Angelegenheiten wie Heirat oder Scheidung. Dafür sind allein die Religionsgemeinschaften zuständig. Eine Zivilehe existiert nicht.
Sie haben keine Ahnung aber viel Meinung!
Redaktion benachrichtigen
#31   Elendester Sünder   19:37:46 | Dienstag, 1. August 2006
Was ist Mk28?
Entweder ist MK28 ein Agent provokateur oder Johannes Rothkranz hat doch nicht ganz unrecht, wenn er eine Verbindung zwischen FSSPX und Freimaurerei sieht.
Redaktion benachrichtigen
#30   Benedikt   19:14:20 | Dienstag, 1. August 2006
@ Galen
Es wurden dabei keine kriegsrechtswidrigen
Bombardierungen polnischer Dörfer und Städte
durchgeführt.
Die Bombadierung Warschaus war kriegsrechtswidrig und geschah nur, um ein solches Bombardement zu testen. Wenn das nicht kriegsrechtswidrig war, dann sind die Bombadierungen von Hamburg, Köln, Dresden etc auch nicht kriegsrechtswidrig.
Der Einmarsch war u.a. eine Reaktion auf
die blutige Unterdrückung der deutschen Minderheit
in Polen.
Abseits von Propagandablättern bleibt von diesem Märchen nichts übrig. Die SS musste ja eigens den Überfall auf den Sender Gleiwitz inszenieren, um einen Grund zu liefern.
Israel hat seinen Krieg, der sich offiziell ja nur gegen
die Hisbollah richtet, damit begründet, daß es zwei
entführte Soldaten befreien will.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Offiziell will man die Soldaten, in Wirklichkeit aber die Hisbollah zerschlagen.
Redaktion benachrichtigen
#29   Hypatia   14:54:22 | Dienstag, 1. August 2006
@ MK „Demokratie“
Bei Musterdemokratie fällt mir speziell in dem vorliegenden Fall „Muster ohne Wert“ ein. Ihnen nichts anderes als Benevolenz unterstellend kann ich zu Ihrer Sicht nur sagen: You ain’t seen nothing yet!
Redaktion benachrichtigen
#28   Stimme aus Wien   14:51:58 | Dienstag, 1. August 2006
Alexandra Zayadeh
Ich glaube, Sie fordern etwas zu viel von einem Land, dem seit der Gründung immer das Recht auf Existenz von den Nachbarn aberkannt wurde.
Zu keiner Zeit, seit der Staatsgründung 1948, gab es eine Trennung von Religion und Staat. Für westliches Demokratieverständnis ist das ein höchst bedenklicher Zustand.
Israel hat bekanntlich keine Verfassung, wo die Trennung von Religion und Staat festgeschrieben wäre.
Außerdem, Israel hat keine homogene Gesellschaft (geschichtlich bedingt), ganz im Gegenteil – einzig was diese Gesellschaft zur Zeit zusammenhält ist die Abwähr der Bedrohung die von den Nachbarn ausgeht.
Redaktion benachrichtigen
#27   MK28   14:46:43 | Dienstag, 1. August 2006
Alexandra, Galen
@ Alexandra: Daß Israel einige Defizite hat, weiß ich auch. Aber im Vergleich zu den Despotien, die in diesem Weltteil üblich sind, handelt es sich bei I. um eine Musterdemokratie. Und ich bezweifle, daß die Araber mit israelischem Paß das anders sehen und etwa in die palästinensischen Selbstverwaltungsgebiete oder Syrien übersiedeln wollen. Letztlich ist Israel der meinetwegen unvollkommne Vorposten der westlichen Zivilisation in Nahost. Und als solcher ist es verteidigenswert.
@ Galen: „Heiliges Deutschland“ -Stefan George läßt grüßen. Nichts gegen das geheime Deutschland, Graf Stauffenberg war eine herausragende Persönlichkeit. Nur ist eben nur Gott heilig, und nicht ein Vaterland. Die Vergottung, die religiöse Überhöhung des Vaterlandsbegriffes ist den Deutschen nicht gut bekommen, und deshalb sollte man sie sein lassen. Katholisch ist sie ohnehin nicht. Also: Ehre wem Ehre gebührt, und Heilig ist Gott und seine Kirche. Der Patriotismus ist wichtig, aber er darf nicht ausschließend sein, sondern muß Raum lassen für andere Identitäten wie den Glauben, die lokale Gemeinschaft, die Region, Europa. Schließlich muß er den Einzelnen und die Familie achten. Das hat der historische dt.Nationalismus nicht hinbekommen, und deshalb ist er zurecht ad acta gelegt wurden. Und er wird nicht zurückkommen, glauben Sie mir. Das große konservative Projekt ist das christliche Europa, und Patriotismus ist in seinem Rahmen, aber nicht außerhalb dieses Rahmens nötig.
Redaktion benachrichtigen
#26   Hypatia   14:36:27 | Dienstag, 1. August 2006
Rassistischstes Regime der Region
Dies ist ein geschlossener Zirkel, off limits, und wer diesem Kaninchenzuchtverein nicht von vorne herein angehört, hat schlechte Karten, versuche sein Glück vielleicht bei einem anderen Club, salopp gesagt. In der Tat ist es so, daß Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft nicht etwa die gleichen, natürlichen Privilegien besitzen wie die jüdischen Mitbürger, denn die zionistische Staatsideologie kennt nur Bürger jüdischen Glaubens, obwohl 1/5 seiner Bevölkerung Araber sind. Zu keiner Zeit, seit der Staatsgründung 1948, gab es eine Trennung von Religion und Staat. Für westliches Demokratieverständnis ist das ein höchst bedenklicher Zustand. Der Spagat zwischen demokratischem Anspruch und rassistischer Diskriminierung innerhalb seines Apartheidsystems will Israel partout nicht gelingen.
Redaktion benachrichtigen
#25   Graf von Galen   14:34:13 | Dienstag, 1. August 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ MK28
Sie irren. Bei der Eroberung Polens wurde Warschau
nicht völkerrechtswidrig bombardiert. Warschau wurde
von der Wehrmacht zur Übergabe aufgefordert, was
diese ablehnten. Danach hat die Luftwaffe Stellungen
der Polen angegriffen, was jedoch nach dem Kriegsrecht
erlaubt ist.
Außerdem war die Unterdrückung der Deutschen in
Polen äußerst blutig. Es wurden Tausende ermordet.
Ich habe außerdem „u.a.“ geschrieben als ich einen
Grund für den Einmarsch in Polen nannte.
Ich sage also nicht, daß es nicht noch andere Motive
gab.
Im Gegensatz zu Ihnen lehne ich eine einseitige,
undifferenzierte Sichtweise ab. Außerdem denke ich,
daß das 4. Gebot, „Du sollst Vater und Mutter ehren“
auch dazu verpflichtet, das eigene Volk vor ungerechten
Anklagen in Schutz zu nehmen und auch das Entlastende
zu suchen.
Redaktion benachrichtigen
#24   MK28   14:17:51 | Dienstag, 1. August 2006
Galen, seine Vorurteile und die Fakten
Es wurden dabei [im dt. Polen-Feldzug] keine kriegsrechtswidrigen
Bombardierungen polnischer Dörfer und Städte
durchgeführt.
Sind Sie noch bei Trost? Noch nie was von der Bombardierung Warschaus gehört? Kein Land hat derartige Kriegsschäden erlitten wie Polen.
Da im Unterschied zu den Israelis die Nazis beabsichtigten, Polen dauerhaft zu besetzen, sie also einen Eroberungskrieg führten, bestand i.ü. ein nachvollziehbares Interesse, das Land einigermaßen unzerstört in die Hände zu bekommen. Israel hingegen will den Libanon nicht besetzen, sondern nur dauerhaft verhindern, daß es von seinem Staatsgebiet angegriffen wird.
Der Einmarsch [der Wehrmacht in Polen] war u.a. eine Reaktion auf
die blutige Unterdrückung der deutschen Minderheit
in Polen.
Unterdrückung – ja, blutig – nein! Der Einmarsch war zu allererst Folge der NS-Welteroberungspläne. Um dt. Minderheiten ging es dabei nicht, denn anderenfalls hätte man im Hitler-Stalin-Pakt wohl kaum die alten und großen dt. Minderheiten im Baltikum den Russen überlassen und stattdessen rein polnische Gebiete erobert. Die polnischen Repressionen gegen die Deutschen im Korridor waren kein Kriegsziel, sondern ein Kriegsvorwand.
Sehen Sie, Galen, Ihre Beiträge folgen einem einfachem Muster:
Drittes Reich: gut bis höchstens entschuldbar;
Israel und USA: abgrundtief böse.
Und dann folgern Sie stets messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Hauptsache, das Vorurteil bleibt bestehen.
Redaktion benachrichtigen
#23   Graf von Galen   13:44:40 | Dienstag, 1. August 2006
Wider die israelische Agression, @ Benedikt
Als die deutsche Wehrmacht 1939 in Polen einmarschiert ist, hat diese die polnische Armee in ca. 2 Wochen
besiegt. Es wurden dabei keine kriegsrechtswidrigen
Bombardierungen polnischer Dörfer und Städte
durchgeführt.
Der Einmarsch war u.a. eine Reaktion auf
die blutige Unterdrückung der deutschen Minderheit
in Polen.
Israel hat seinen Krieg, der sich offiziell ja nur gegen
die Hisbollah richtet, damit begründet, daß es zwei
entführte Soldaten befreien will.
Es hat zu diesem angeblichen Zweck die Infrastruktur
des Libanon (Flughäfen, Brücken, Straßen, Elektrizitätswerke) weitgehend zerstört und bombardiert
kriegsrechtswidrig Städte und Dörfer und richtet dabei
verheerende Massaker an.
Wenn die IDF nur versucht hätte, in einer
Bodenoffensive mit Luftunterstützung die Hisbollah
niederzuringen, hätte ich dies nachvollziehen können.
So aber halte ich das Vorgehen der IDF für ein
rücksichtsloses Verbrechen.
Es erweckt bei mir den Eindruck, daß für die Israelis
Nicht-Juden nur Menschen zweiter Klasse sind.
Redaktion benachrichtigen
#22   Sozialkatholisch   07:07:58 | Dienstag, 1. August 2006
@ Parziberry
Warum ich Staat in Klammern gesetzt habe, weil Staatsterrorismus für mich viel schlimmer ist als Terrorismus.
Antisemit kann ich nicht sein, weil die semitischen Araber habe ich eigentlich ganz gerne (besonders die christlichen)
Sie sind völlig manipiliert, das ist auch mein voller Ernst.
Redaktion benachrichtigen
#21   blueberry   00:14:54 | Dienstag, 1. August 2006
@ Sozialkatholisch
Israel muss endlich lernen das man das eigene Glück nicht auf dem Leid seiner Mitmenschen aufbauen kann.
Grundsätzlich ist es sicherlich richtig dass Israel sich endlich dafür entscheiden sollte in der Region anzukommen. Das heißt es sollte versuchen bei den Nachbarstaaten den eindruck zu erwecken dass seine Existenz auch ihnen zu Wohlstand und Glück gereicht. Dazu sollte es sich sicher auf endgültige Grenzen zurück ziehen und die besetzten Gebiete räumen. Diese Grenzen sollte es dann aber auch entschieden verteidigen. Es kann nicht angehen dass eine Terroristenorganisation über Jahre hinweg Raketen auf Nordisrael abfeuert und dafür praktisch keinen Grund hat. Der Libanon ist schließlich nicht besetzt.
bunkerbrechende, uranangereicherte Munition an die Israelis liefern
Die Existenz Israels beruht bis auf weiteres auf seiner militärischen Überlegenheit. Solange Iran oder Syrien Israel nicht anerkannt haben, kann ich keinen GRund erkennen warum die USA oder Europa nicht entsprechende Waffen liefern sollten?!
des „Staates“ Israels
Wieso setzen Sie denn Staat in Klammern? Auch gibt es in der Region genügend Staaten die es mit den Menschenrechten nicht sehr genau nehmen. Wie steht es bspw. mit den Menschenrchten der iranischen Christen?
trägt nicht dazu bei an eine Verschwörung nicht zu glauben.
Wieso Verschwörung? Sie sind ein gutes Beispiel für einen Antisemiten der sich als Antizionist tarnt.
Das ist mein voller Ernst. Meiner Meinung nach sind Sie ein Antisemit!
Redaktion benachrichtigen
#20   Sozialkatholisch   19:01:44 | Montag, 31. Juli 2006
@ MK28
Wer die Unrechte der Israelis gegenüber den Palästinensern und der libanesischen Zivilbevölkerung nicht gutheißt ist für die Hisbollah, Achmadinedschad und Osama bin Laden? Dummfug!
Meiner Meinung nach ist die unbarmherzige Gewaltpolitik der Israelis die Stärkung dieser Gruppen. Israel muss endlich lernen das man das eigene Glück nicht auf dem Leid seiner Mitmenschen aufbauen kann. „Wer Gewalt säht wird den Sturm ernten !“
Das die Amerikaner bunkerbrechende, uranangereicherte Munition an die Israelis liefern, alle Empörungen und Versuche der Weltgemeinschaft die Kriegsverbrechen des „Staates“ Israels zu verurteilen lässig mit einem Veto zunichtemachen, trägt nicht dazu bei an eine Verschwörung nicht zu glauben.
Wer den Löwen ärgert sollte sich über einen Tatzenhieb nicht wundern? So ein Schwachsinn menschenfressende Löwen gehören betäubt und eingesperrt.
Redaktion benachrichtigen
#19   Sulpicius   18:49:16 | Montag, 31. Juli 2006
From The Lebanese People To The So Called „Civilized“ West:
THANK YOU!
….fromisraeltolebanon.info ….fromisraeltolebanon.info/
Redaktion benachrichtigen
#18   MK28   18:40:57 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt: Galen, Malachias, Elendester Sünder etc.
Danke für die Unterstützung, Benedikt. Ich hoffe ja, die Argumenten bewirken bei unbefangenen Lesern etwas, denn Galen & Co werden wir von ihren vorgefertigten Meinungen mit Fakten nicht abbringen. Für die ist die Sache klar: Israel, USA = Freimaurerei –> abolut böse. Der Feind meines Feindes ist mein Freund –> Hisbollah, Achmadinedschad, Osama bin Laden (sofern man den nicht für eine „Erfindung“ der Amerikaner hält) sind folglich gut. So schlicht kann Weltpolitik sein.
Redaktion benachrichtigen
#17   Benedikt   18:04:49 | Montag, 31. Juli 2006
@ Galen: Grenzzwischenfall
Israel hat die Eskalation dieses Konfliktes zu
verantworten, da es auf einen kleinen Grenzzwischenfall völlig unverhältnismäßig reagiert hat.
Diese Feststellung ist unglaubwürdig, wenn sie von Ihnen kommt. Mit Übergriffen der Polen auf Deutsche haben Sie erst unlängst den Polenfeldzug gerechtfertigt. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass die Lage in Nahost auf Deutschland übertragen bedeuten würde, dass im Grenzgebiet angesiedelte Terrorgruppen durch Raketenbeschuss ca 22.000 Deutsche getötet hätten, und das in den umliegenden Ländern Gruppen in Parlament und Regierung vertreten wären, die die Vernichtung Deutschlands nicht nur fordern würden, sondern durch finanzielle und logistische Unterstützung von Terroristen auch aktiv betreiben würden.
Um den Polenfeldzug zu rechtfertigen hat Ihnen wesentlich weniger genügt; und selbst das sind Übergriffe gewesen, die propagandistisch aufbereitet gewesen sind.
Es ist damit selbstentlarvend, wenn sie im Falle von Israel auf einmal von Ihrem eigenen Maßstab nichts mehr wissen wollen.
Sie haben somit eben Ihre eigene Argumentationsgrundlage pulverisiert – wie auch die Ihres Kumpels Malachias.
Redaktion benachrichtigen
#16   MK28   17:34:42 | Montag, 31. Juli 2006
Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung, @Galen
Sicher sind auch die Raketenangriffe der Hisbollah
auf Israel, so weit diese auf zivile Einrichtungen ab-
gefeuert werden, kriegsrechtswidrig.
Immerhin!
Das Abfeuern von Raketen aus Dörfern und Städten
ist, soweit ich weiß, jedoch erlaubt.
Sie irren! Die Hisbollah ist nämlich eine irreguläre Kriegspartei. Und Terrororganisationen mangelt es schon am ius ad bellum, so daß es auf die hypothetische Frage, ob die reguläre libanesische Armee aus Dörfern schießen dürfte, gar nicht mehr ankommt.
Israel hat die Eskalation dieses Konfliktes zu
verantworten, da es auf einen kleinen Grenzzwischenfall völlig unverhältnismäßig reagiert hat.
Israel hat sich aus dem Südlibanon und dem Gaza zurückgezogen. Nach einer UN-Resolution sollte die Hisbollah bereits vollständig entwaffnet sein und eine normale Partei. Die Realität: Sowohl aus dem Südlibanon wie dem Gaza erfolgt Dauerbeschuß auf Israel. Die Hisbollah sitzt in der lib. Regierung (eine Terrororganisation!) und die lib. Armee macht nichts. Wer ständig den Löwen zwickt, soll sich über den Tatzenschlag nicht aufregen. Es steht dem Libanon frei, gemeinsam mit den Israelis die Hisbollah auszuschalten. Wer das nicht tut, muß sich eigenes kriegerisches Handeln vorwerfen lassen.
Es darf sich daher auch nicht groß über den Raketenhagel der Hisbollah beklagen.
Genau! Die Juden sind selber schuld! Immer! Aber ein Antisemit – das sind Sie nicht, oder?
Redaktion benachrichtigen
#15   Rosalinde   16:50:04 | Montag, 31. Juli 2006
@Alexandra
Ja, daß Uri Avnery ein engagierter Mann ist, daran habe ich überhaupt keinen Zweifel. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß er einen guten Grund hat, für Frieden zwischen Israel und Palästina zu kämpfen. Dieses Engagement schliesst das Engagement für die Zwei (!)-Staaten-Lösung ein. Der Hinweis galt denjenigen, die nur den Staat Palästina zu sehen vermögen und in Israel den Teufel wittern.
Redaktion benachrichtigen
#14   Hypatia   15:50:45 | Montag, 31. Juli 2006
@ Rosalinde
Uri Avnery ist ein charismatischer, bemerkenswerter Mann, Palästina könnte mehr Menschen seines Geistes vertragen.
Redaktion benachrichtigen
#13   Graf von Galen   15:47:30 | Montag, 31. Juli 2006
Wider die israelische Agression, @Rosalinde
Sicher sind auch die Raketenangriffe der Hisbollah
auf Israel, so weit diese auf zivile Einrichtungen ab-
gefeuert werden, kriegsrechtswidrig.
Das Abfeuern von Raketen aus Dörfern und Städten
ist, soweit ich weiß, jedoch erlaubt.
Israel hat die Eskalation dieses Konfliktes zu
verantworten, da es auf einen kleinen Grenzzwischenfall völlig unverhältnismäßig reagiert hat durch das
Bombardieren von Wohnvierteln und das Zerstören der
Infrastruktur des Libanon.
Es darf sich daher auch nicht groß über den Raketenhagel der Hisbollah beklagen.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten !
Redaktion benachrichtigen
#12   Rosalinde   15:41:22 | Montag, 31. Juli 2006
@euch alle
Bevor einige von Euch weiter versuchen, aus dem Konflikt eine Infragestellung des Existenzrechtes Israels zu basteln,
fragt doch mal wie
Uri Avnery (83) wurde im nordrhein-westfälischen Beckum als Helmut Ostermann geboren. Er ist ein israelischer Publizist
nach Palästina, was dann seit 1948 zur Hälfte Israel ist, kam. Naaaa?
Redaktion benachrichtigen
#11   Hypatia   15:00:59 | Montag, 31. Juli 2006
@ Graf von Galen
Einverstanden mit allem, was Sie anführen! Nur kann Jordanien die Lösung nicht sein. Nach der Schlacht von Karame 1968 bildete die PLO in Jordanien einen Staat im Staate, es kam zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen, als die jordanische Armee gegen die Palästinenser eingesetzt wurde. Mein verehrter Graf, Jordanien ist ein souveräner Staat und den Palästinensern gebührt der ihrige, er heißt Palästina.
Redaktion benachrichtigen
#10   Rosalinde   14:54:45 | Montag, 31. Juli 2006
Graf von Galen
Da kommt mir die Galle hoch :-!
Bevor Sie Ihre eigene Angst vor einer Kollektivstrafe (die sicherlich einen guten Grund hat…) auf die Hisbollah projizieren- informieren sie sich doch einfach mal vernünftig über den Konflikt und den Grund für die unnötige Zahl von Zivilisten, die dort zu schaden kommen- z.B. die Angriffe auf Haifa, und andere Orte im Galil, die von Orten im Südlibanon vorgenommen werden, wo sich die Hisbollah ganz bewusst hinter Zivilisten verschanzt.
Redaktion benachrichtigen
#9   Graf von Galen   14:45:08 | Montag, 31. Juli 2006
Wider die israelische Agression, @MK28
An gestohlenem Gut kann man kein Eigentum erwerben.
Von daher ist das mit dem Existenzrecht Israels so eine
Sache. Selbst wenn man aus theologischen Gründen
Israel den Juden zugesteht, so haben diese doch die
Pflicht, die Palästinenser in angemessener Weise zu
entschädigen und ihnen die Möglichkeit zu verschaffen, z.B. in Jordanien eine Heimat zu finden. Dieser Pflicht
kommen die Israelis in keiner Weise nach. Im Gegenteil sie behandeln die Palästinenser u.a. die Libanesen wie
den letzten Dreck.
Sie werfen rücksichtslos Bomben auf Dörfer, nur weil
von dort Tage vorher Raketen gegen Israel gezündet
wurden und nehmen billigend in Kauf, dabei massenweise Zivilisten
zu töten. Die Raketenstellungen sind natürlich bis dahin
längst verschwunden, denn die Hisbollah ist nicht so
dumm, so lange zu warten, bis die israelische Aufklärung
diese geortet hat und der Gegenschlag erfolgt.
Dies ist mit Sicherheit auch der israelischen Luftwaffe
klar. Ich habe von daher keine andere Erklärung für
die Bombardements als die einer ungerechten
Kollektivstrafe.
Nach dem Motto, jedes Dorf, welches von der Hisbollah
genutzt wird, wird zur Strafe in Schutt und Asche
gelegt.
Redaktion benachrichtigen
#8   MK28   10:23:37 | Montag, 31. Juli 2006
Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung
Die Hamas aus dieser feindlichen Front herausholen, indem man mit ihr als der gewählten palästinensischen Regierung verhandelt.
An solchen Statements erkennt man wirkliche Experten! So einfach ist das: Einfach mal mit der Hamas verhandeln. Die wird sofort Frieden schließen und das israelische Existenzrecht anerkennen, was sonst? Wenn da nur nicht die böse präfaschistische und US-hörige israelische Regierung wäre.
Im Ernst: Uvery ist nicht umsonst ein Außenseiter der israelischen Politik, auf den zurecht keiner hört. Hamas und Hisbollah wollen nicht verhandeln. Die wollen den israelischen Staat ins Meer treiben, nichts anderes. Und deshalb gibt es nur eine militärische Lösung; entweder die Hisbollah wird nachhaltig ausgelöscht oder es geht weiter.
Uvery irrt übrigens weiter: Syrien hat Heidenangst vor einem israelischen Angriff, denn seine veraltete Armee wäre gegen die israelische chancenlos (von wegen „kampferprobt“). Eine Einheit von Sunniten und Schiiten ist nicht zu befürchten; man beachte die versteckt pro-israelische Haltung der arabischen Öldynastien.
Und ehe man bei kreuz.net weiterhin Krokodilstränen über die schiitischen Opfer vergießt wären auch mal Nachrichten aus den Bunkern von Haifa angemessen. Es ist doch letztlich einfach: Hamas und Hisbollah wollen die israelische Existenz vernichten, Israel will in Frieden leben. Wer alos ist hier aggressiv, wer defensiv?
Redaktion benachrichtigen
#7   Hypatia   10:04:45 | Montag, 31. Juli 2006
@ Sulpicius
Richtig. Kein weiteres Dilettieren beim Versuch Symptome auf Kosten der Betroffenen zu behandeln. Die Region muß befriedet werden, der politischen Lösung ist gegenüber der militärischen der Vorzug zu geben.
Redaktion benachrichtigen
#6   Sulpicius   02:44:17 | Montag, 31. Juli 2006
Tom Segev: „Israel hat nur auf eine Gelegenheit gewartet“
www.spiegel.de/…,1518,427366,00.html
Redaktion benachrichtigen
#5   Parzifal   23:58:31 | Sonntag, 30. Juli 2006
Best wishes to Israel!
Leserbrief eines Libanesen
Aus dem „Tagesspiegel“:
„Ich wohnte bis 2002 in einem kleinen Dorf im Süden nahe Mardschajun, das mehrheitlich von Schiiten wie mir bewohnt ist. Nach Israels Verlassen des Libanon dauerte es nicht lange, bis die Hisbollah bei uns und in allen anderen Ortschaften das Sagen hatte. Als erfolgreiche Widerstandskämpfer begrüßt, erschienen sie waffenstarrend und legten auch bei uns Raketenlager in Bunkern an. Die Sozialarbeit der Partei Gottes bestand darin, auf diesen Bunkern eine Schule und ein Wohnhaus zu bauen! Ein lokaler Scheich erklärte mir lachend, dass die Juden in jedem Fall verlieren, entweder weil die Raketen auf sie geschossen werden oder weil sie, wenn sie die Lager angriffen, von der Weltöffentlichkeit verurteilt werden ob der dann zivilen Toten. Die libanesische Bevölkerung interessiert diese Leute überhaupt nicht, sie benutzen sie als Schilder und wenn tot als Propaganda. Solange sie dort existieren, wird es keine Ruhe und Frieden geben.
Dr. Mounir Herzallah,
Berlin-Wedding“
Quelle www.tagesspiegel.de/….07.2006/2660279.asp
Redaktion benachrichtigen
#4   Karl Murx   21:04:48 | Sonntag, 30. Juli 2006
Wenn selbst Aoun so redet,…
…dann wird er bald die Fronten wechseln. Er war ja von Chriac aufgepäppelt worden. Wenn Aoun ins andere Lager wechseln wird, dann wird das für Chriac eine der größten Schlappen überhaupt
Redaktion benachrichtigen
#3   turk   20:54:52 | Sonntag, 30. Juli 2006
Zwei Meinungen aus dem Libanon
Der christliche Oppositionsführer Michel Aoun meint, Rice könne als „unverheiratete Frau wohl nicht nachempfinden, was eine libanesische Mutter fühlt, die sieht, wie in Kana die Kinder getötet werden“. Staatspräsident Émile Lahoud macht die internationale Gemeinschaft für den Tod der Menschen in Kana mit verantwortlich, „weil der Staat Israel für die Massaker, die er verübt, nie von den Vereinten Nationen zur Rechenschaft gezogen wird“.
Redaktion benachrichtigen
#2   möchtegern-kathole   20:16:43 | Sonntag, 30. Juli 2006
Liebe (deutsche) UNO-Soldaten,
zieht euch schon mal warm an, wenn ihr während des Irankrieges der USA die israelische Grenze bewachen dürft :-)
Redaktion benachrichtigen
#1   Graf von Galen   19:57:54 | Sonntag, 30. Juli 2006
Wider die israelische Agression
Es läßt sich wohl nicht leugnen, daß sich die IDF
im Kampf gegen die Hisbollah blamiert hat.
Ich hoffe, daß die Bomben auf Kana nicht eine
blindwütige Reaktion war, um das Versagen im
Bodenkrieg zu kompensieren.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Heiliges LandEin wahrer Freund oder ein Freund ohne Wahrheit? Heiliges LandDie erbarmungslose Schlächterei in Gaza geht weiter Heiliges LandJeder weiß doch, daß Araber immer lügen Heiliges LandNeue Schlächtereien Heiliges LandIsrael hilft seinen christlichen Bürgern nicht Heiliges Land„Stoppt diese Scheiße“ Heiliges LandWer hat ein Interesse an der Zerstörung eines ganzen Landes? Heiliges LandFriedensverhandlungen statt Fliegerangriffe Heiliges LandWenn die Kanonen donnern, hört das Gehirn auf zu arbeiten Heiliges LandBlutrausch Heiliges Land„Eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg“ Heiliges LandViele Bomben und viel Schweigen Heiliges LandNeuer Todesfluch Heiliges LandDer Vatikan will vermitteln Heiliges LandMit brennender Sorge
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net