Was steckt hinter den Verleumdungen gegen Kardinal von Galen?
Im Haß gegen den Löwen von Münster sind sich Sozialisten und Nationalsozialisten einig. Dafür gibt es einen Grund. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Am 26. Juni 2006 publizierte die ‘Frankfurter Allgemeine’ einen Artikel von Rudolf Willenborg
unter dem Titel „Hitlers willige Vollzieher?“.
Der Autor deckte darin billige Verleumdungen auf, die
zum Beispiel von der abgesetzten Theologin Ute Ranke-Heinemann gegen den Löwen von Münster, August Kardinal
von Galen, vorgetragen wurden.
Nach der Veröffentlichung des Artikels zeigte sich Frau Ranke in einem
Leserbrief an die ‘Frankfurter Allgemeine’ trotz eindeutiger Faktenlage wenig lernbereit.
Inzwischen
hat noch eine weitere Gruppe aufgeheult, die durch die treffende historische Analyse des Artikels von
Willenborg in Bedrängnis gebracht wurde.
Die Gruppe, die sich ‘Initiative freier Christen für den Christus
der Bergpredigt’ nennt, hat den Kardinal in der Vergangenheit in einer Publikation verleumdet, die sich
‘Friedens-Zeitung’ nennt und ihre Seite auch ins Internet gestellt hatte.
Dabei wurde ebenfalls das fabrizierte
Zitat verwendet, dessen sich auch Frau Ranke bedient hatte, um Kardinal von Galen als angeblichen Englandhasser
und Kriegstreiber hinzustellen.
Der entsprechende Artikel unter der Überschrift: „Seligsprechung eines
Kriegstreibers“ enthielt auch den Hinweis, daß der Bischof in jungen Jahren ein begeisterter Jäger gewesen
sei und schloß daraus:
„Wer Lust am Töten von Tieren hat, der findet auch nichts dabei, Soldaten für
den ‘Endsieg’ verheizen zu lassen.“
Diesen Angriff bewertete Willenborg in seinem Artikel in der ‘Frankfurter
Allgemeinen’ als „tiefstes Niveau“.
Wie schon vorher Frau Ranke ließ auch die ‘Initiative’ diese berechtigte
Kritik nicht auf sich sitzen. In einem Leserbrief in der ‘Frankfurter Allgemeinen’ vom 6. Juli konterte
sie mit einem Tolstoi-Zitat: „Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt und damit auch von der
Tierquälerei zur Menschenquälerei.“
Zu dieser verqueren Tier-Mensch-Theorie passt die Weltanschauung
des zweifelhaften Tierschutz-Philosophen Peter Singer, der zum Anlaß seines 60. Geburtstages in der gleichen
Zeitungsausgabe vorgestellt wurde.
Dieser umstrittene Philosoph wendet seine Philosophie der Einebnung
des Unterschiedes zwischen Tier und Mensch allerdings in einem anderen Sinn an als die Tolstoi-Christen.
Wer Fleisch ißt und damit die Tötung von Haus- und Wildtieren billigend in Kauf nimmt, darf nach Singer
auch die Tötung von ungeborenen und geborenen Kleinkindern sowie geistig behinderten Kindern nicht verurteilen.
Singers ethische Kriterien für die Tötung von Lebewesen sind die jeweils aktuellen Fähigkeiten und
Eigenschaften eines Individuums und nicht ihre Zugehörigkeit zur Gattung Mensch oder Tier.
„Bei jedem
fairen Vergleich moralisch relevanter Eigenschaften wie Rationalität, Selbstbewußtsein, Bewußtsein,
Autonomie, Lust- und Schmerzempfindung und so weiter haben das Kalb, das Schwein und das viel verspottete
Huhn einen guten Vorsprung vor einem menschlichen Fötus.“
Auch das geborene Kleinkind sowie ein behindertes
Kind seien weniger ‘Person’ als ein erwachsenes Haustier – glaubt Singer:
In einer Gesellschaft, in der
weit entwickelte Formen des Lebens um des menschlichen Verzehrens willen getötet werden, sei die Kinderabtreibung
selbst aus oberflächlichen Gründen und bei fortgeschrittener Schwangerschaft nicht zu verurteilen.
Singer löst damit das Grundrecht auf Gleichheit und Gleichbehandlung des Menschen in jeder Entwicklungsphase
und jedem Lebenszustand auf.
Das ist eine bedrohliche Philosophie, welche eine weitere Büchse der Pandora
öffnet. Doch die progressiven Vertreter unserer Gesellschaft brauchen heute solche falschen Propheten,
um Massentötung von ungeborenen Kindern zu legitimieren und die geplante Tötung behinderter Kleinkinder
und alter Menschen zu rechtfertigen.
Diese philosophische Verbrämung des Rechts des Stärkeren steht
im unversöhnlichen Gegensatz zum christlichen Menschenbild des seligen Kardinals von Galen.
Dieser war
als junger Mann und Jäger selbstverständlich dem Gedanken verpflichtet, daß Tiere nicht gequält werden
dürfen, sondern gehegt werden sollen und schonend zu behandeln sind.
Aber nur dem Menschen kommt aufgrund
seiner Gottesebenbildlichkeit ein unbedingter Lebensschutz und eine unantastbare Würde zu.
Deshalb hat
sich Bischof von Galen – wie alle deutschen Bischöfe seiner Zeit – strikt gegen das nationalsozialistische
Abtreibungsgesetz von 1935 ausgesprochen und in seinen drei berühmten Predigten vom Juli/August 1941
gegen die Tötung von Kranken und Behinderten durch die nationalsozialistischen Banditen gekämpft.
Auf
diesem Hintergrund geht urplötzlich ein Licht auf, warum die vielfältigen Verleumdungen des seligen
Kardinals besonders in linken und progressiven Kreisen so gierig aufgenommen werden:
Der historische
Vorkämpfer für Lebensschutz und Lebensrecht ist auch ein Ankläger gegen die heutige Tötungspraxis
und gegen weitergehende Tötungspläne.
Deshalb also soll der Löwe von Münster demontiert und denunziert
werden.
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31 Lesermeinungen
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Parzifal, deusexmachina P.: Bitte, bleiben Sie sachlich! Hinweis auf eine protokollarische Entscheidung
des Wiener Kongresses bedeutet keinerlei Wertung seiner politischen Entscheidungen. Damit bedarf es keines
Brückenschlages zum demokratischen Rechtsstaat. d.: Das Konzil hat, Gedanken von Teilhard de Chardin
bestätigend, die gesamte Schöpfung heilig genannt. Exkrementen diese Eigenschaft zuzuerkennen, bedeutet
eine ganz erhebliche Überspitzung. Durch Überspitzung ist jeder noch so vernünftige Gedanken ad absurdum
führbar. Ihre Aussage betreff Jerusalem trifft zu. Heiligkeit bedeutet nach damaligem Verständnis nicht
Hervorhebung, sondern Normalität! Da dieser Begriff heute in der Tat als Überhöhung verstanden wird,
benutzt man ihn nur sehr zögerlich und kommt damit Ihren Vorstellungen entgegen. Mir ging es lediglich
darum, die offenbar nicht verstandenen Gedanken Galens in einem angemessenen Gesamtzusammenhang verständlich
zu machen. Das hl. röm. Reich deuscher Nation habe ich ganz bewußt ausgeklammert, weil es die üblichen
Probleme aufweist, die mit einer Übertragung weltlicher Gewalt an geistliche Funktionsträger verbunden
sind: man fühlt sich, einer aus unser aller Erfahrung verständlichen Bequemlichkeit folgend, zunehmend
mehr dem Materielen, als dem Geistlichen verpflichtet, die Kirche droht im Würgegriff weltlicher Gewalt
zu ersticken, weil kirchliche Posten als Absatzstellen für nachgeborene, nicnt erbberechtigte Adelige
dienten, deren geisltliche Intgeressen oft mehr, als begrenzt waren.
Zuckerschnecke, alte Schachtel, identisch mit einer Schlampe … haben Sie etwas gegen mich? Also, einmal
zur Klarstellung: Ich finde Ihre Einlassungen zu meiner Person schon ein bisschen lästig. Das ist virtuelles
Stalking, wenn sie mich fragen. Wieso sollte ich das piefke-Vokabel anbaggern verwenden, noch dazu wo
es in unmittelbarer Nähe zum Begriff Baggersee eine Wortwiederholung wäre. Ihren Postings nach habe
ich offenkundig aber beim Begriff Bagger-see ohnehin etwas missverstanden! Ihre Strategie, jede inhaltliche
Stellungnahme meinerseits durch ihr Zuckerschneckengesülze ins Lächerliche zu ziehen, wird nicht allzu
oft aufgehen. Was aphrodite betrifft, abgesehen von einem leichten Überschuss an verbaler Treffsicherheit
habe ich nicht viel an ihren Positionen auszusetzen. Für eine Personalunion mit aphrodite bin ich aber
nicht zu haben!
Lachkrampf O-Ton aphrodite: Das Naturrecht ist ein Postulat konservativer, totalitaristischer und paternalistischer
Ethiktheorie. PS: Fragt sich nur, ob die Schlampe »Aphrodite« identisch ist mit der
süßen Zuckerschnecke »Aschera« aus dem Reli-LK.
#25 Benedikt78 15:47:10 | Mittwoch, 2. August 2006
Hahaha! Also wenn man das Geschrei der von Galen-Kritiker anschaut, muss man doch grinsen. Er sei Jäger
und habe Spass am Töten von Tieren. Das heisst auf Deutsch: Vom Tiermord zum Menschenmord sei es nur
ein kurzer Schritt. Ja, so ist es eben. Vegetarier sind schon die besseren Menschen. Man schaue sich nur
Hitler an. So ein vorbildlicher Mensch! Und natürlich war er Vegetarier!!! Oh, und gegen so einen guten
Menschen hetzt dieser unsägliche von Galen? Das ist aber schlimm! Die Hunde bellen, die Karawane zieht
weiter! Schliesslich hat die Kirche schon 2000 Jahre überlebt.
@Dr. Otterbeck Die Brüder kamen nicht darüber hinweg, Was sollen solche haltlosen psychologisierenden
Ferndiagnosen? dass ich deren Phantomschmerz auf Juli 1830 lokalisierte, womit das ganze Geschwafel, das
Vatikanum II sei „1789 in der Kirche“ widerlegt ist. Dieses „Geschwafel“ stammt vom Konzilsvater Kardinal
Suenens – und ist sehr wohl treffend. Der Integralismus verwindet es nicht, dass der Papst schon 1830
die konstitutionelle Monarchie in Frankreich akzeptiert hat, also die parlamentarische Regierungsform.
Das ist – Verzeihung – dummes Zeug! Die Kirche hat immer schon gelegentliche parlamentarische Systeme
akzeptiert. Und Pius VII. hatte vorher das revolutionäre Kaisertum Napoleons akzeptiert. Das meint man
da, wenn es heißt „Sie haben ihn entthront!“ Nehmen Sie doch schlicht zur Kenntnis, was Erzb. L. unter
diesem Titel geschrieben hat. einschließlich der bekloppten Fehlinterpretation des Meßopfers, Was für
eine Fehlinterpretation? Ich kenne nur die aus der berüchtigten „Allgemeinen Einführung“ Pauls VI.,
die in aller Peinlichkeit und Heimlichkeit berichtigt werden mußte. Ein Akt der Dokumentenfälschung!
Schwarzbraun ist die Haselnuss. Müssen Sie sich auch noch an dieser linken Anschwärzungsmasche beteiligen?
MfG Christoph Heger
Für ein freies und heiliges Deutschland Von Frau Ranke-Heinemann beleidigt zu werden, ist doch keine
Schande. Im Gegenteil. Sollte ich jemals von Ihr Zustimmung ernten, gäbe mir dies ernsthaft zu denken.
Pünktchen, Dr. Otterbeck Pünktchen: herzlichen Dank für die positive Wertung meiner Ausführungen!
Dr. Otterbeck: zu welchem Zeitpunkt sind Sie gesperrt worden? Zwar tauchten zwischendurch Stellungnahmen
von stat crux auf, die Ihnen zugeschrieben wurden, aber ein Kreuz habe ich hinter Ihrem Namen nie gesehen.
Sperrungen, Limitierungen, Zensuren. leider habe ich (=pünktchen) nicht aufgepaßt: ihr redet ja von
„redaktionellen Maßnahmen“ im kreuzforum! Ja, das kann ich mir schon denken, daß es da ruppiger zugeht
als hier in kreuz.net. Mein Mitgefühl mit Dr.O.! Alles Gute: Euer pünktchen
Jörg Guttenberger Auch ich liege nicht auf FSSPX-Linie: was die Religionsfreiheit betrifft, die vom Papst
beklagte www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html „Hermeneutik des Bruches“ im Bezug auf Vatikanum II, den
von Dr. Otterbeck zu recht gegeißelten Integralismus de.wikipedia.org/…alismus/Naturalismus der Piusbrüder
usw. Dennoch war ich nie von einer Limitierung oder Sperrung bedroht. Herrn Guttenberger möchte ich übrigens
meinen Respekt zollen für die stets unaufgeregt sachlichen und in der Sache trefflichen Wortmeldungen!
Herr Guttenberger, Ihre Glaubwürdigkeit erspart mir eine Nachprüfung in dieser Rumpelkiste. Ich werde
mich erst wieder nach dorthin begeben, wenn „über die Kleidung der Frau im allgmeinen und im besonderen
zur Messe“ u.ä. Realsatire wieder zum Besten gegeben wird!
#16 Dr. Otterbeck 22:04:31 | Dienstag, 1. August 2006
Gesperrt im kreuz.forum (das meinte Gotthard wohl) wurde z.B. meine Person, OBWOHL ich die Regeln dort
einhielt. Die Brüder kamen nicht darüber hinweg, dass ich deren Phantomschmerz auf Juli 1830 lokalisierte,
womit das ganze Geschwafel, das Vatikanum II sei „1789 in der Kirche“ widerlegt ist. Der Integralismus
verwindet es nicht, dass der Papst schon 1830 die konstitutionelle Monarchie in Frankreich akzeptiert
hat, also die parlamentarische Regierungsform. Das meint man da, wenn es heißt „Sie haben ihn entthront!“
(Nämlich Pius VIII. hat die Entmachtung Charles X. anerkannt.) Alles andere ist nur Theaterdonner drumherum,
einschließlich der bekloppten Fehlinterpretation des Meßopfers, die entweder Mallerais oder Ducaud-Bourget
(der Freund des Okkultisten Plantard (=„prieuré de Sion“!)) dem „Erzbischof“ eingetrichtert hat, der
1964 noch für die Liturgiereform war. Schwarzbraun ist die Haselnuss.
Bonjour Lesen Sie meine Stellungnahmen, und Sie sehen, daß ich trotz Kritik nicht gesperrt worden bin.
Wie Sie weiter sehen, bin ich allerdings unter Vermeidung jeglicher Polemik sachlich geblieben.
Jörg Guttenberger, haben Sie diese Kritiken tatsächlich im „kreuzforum.net“ anbringen können, ohne
sich die von Gotthard erwähnte Sperrung einzuhandeln?
#13 Dr. Otterbeck 21:54:54 | Dienstag, 1. August 2006
Wahrscheinlich ist der Hass auf Montini, seinen Vorgänger und seine Nachfolger, der eigentliche Katechismus
dieses Forums. Man vergisst: Die Demokratie hat auds kath. Sicht Pius XII. 1944 anerkannt (NUR 30 Jahre
nach Ausbruch des 1. Weltkriegs); Pius XII. hat die Liturgiereform befördert, die Bibelwissenschaften,
eine moderne Ekklesiologie und in Humani generis auch Anerkennung für zeitgemäße Wissenschaft gezollt.
Ihr müsst schon konsequent sein und auch Pius XII. steinigen!
Gotthard: Pius-Brüder Daß Stellngnahmen gegen die Pius-Brüder zu Sperrung führt, stimmt nachweislich
nicht. Ich habe die Gruppe mehrfach kritisiert, so u. a. wegen ihrer Ablehnung von Religonsfreiheit und
der durch das Konzil veranlaßten Weiterführung der Tradition.
Schande dass im hier abgebildeten Inhaltsverzeichnis des kreuz.forums nicht permanent „Denunziationen“
Papst Pauls VI. zu Mordursachen erklärt werden. DAS folgt der offiziellen Linie der Pius-Leute, der sich
dieses Forum verpflichtet weiß. Wer dieser Linie nicht folgt, wird gesperrt… die Denunziation Montinis
ist also offizielle Linie! Eine Schande …
Pünktchen Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Selbstverständlich meine ich Abtreibungsbefürworter,
wie Sie richtig feststellen und sich aus dem Zusammenhang ergibt. Ich veranlasse entsprechende Berichtigung.
#9 Dr. Otterbeck 21:32:31 | Dienstag, 1. August 2006
Im niederrheinischen Dorf Kervenheim fand 1944, wie überall, eine Bürgerversammlung statt. Erscheinen:
Pflicht! Der Kreispropagandaleiter der NSDAP zog massiv gegen Bischof von Galen zu Felde. Da mit den sonst
üblichen Sittlichkeitsargumenten gegen Kleriker nichts auszurichten war, mussten u.a. angebliche Devisenvergehen
herhalten. „Kirche und Geld“ ist auch heute ein beliebtes Argument. Und selbstverständlich wurde die
Treue des Bischofs zu Führer, Volk und Vaterland auf das brutalste in Zweifel gezogen. Mit einigen anderen
hat auch ein Prokurist einer in K.heim ansässigen Schuhfabrik durch stilles Verlassen des Saales gegen
die Tiraden protestiert. Eine in heutiger Sicht so wenig couragierte Verhaltensweise genügte damals,
dass man sich lieber freiwillig zur Wehrmacht begab, um nicht der Gestapo in die Hände zu fallen. Mit
solchen Realitäten gegen sich die Galen-Kritiker aber nicht ab. Richtig, von Galen ist nicht ins Martyrium
gegangen. Aber wer von seinen Kritikern mag sich beimessen, dazu fähig gewesen zu sein? Allerdings muss
eine Redaktion, die sich für v. Galen engagiert, auch dafür Sorge tragen, dass im hier abgebildeten
Inhaltsverzeichnis des kreuz.forums nicht permanent „Denunziationen“ Papst Pauls VI. zu Mordursachen erklärt
werden. So weit darf der Hass auf den Antifaschisten Montini auch bei Tradi-Sympathisanten nicht gehen!
Unwissenschaftliches aus der UB (ich entwickel mich zum Deschnerologen, habe mich gerade eingedeckt mit
paar Büchern von ihm aus der Uni-Bibliothek: ein Genuß!!) An was für einer Uni studierst denn du, dass
die dort Pamphlete von Deschner anschaffen? Bei uns gibt’s das nicht, die UB bedient neben Belletristik
ausschließlich wissenschaftliche Literatur. Und außerdem verraten Sie mir bitte einmal, wie alt Sie
sind.
Lieber Herr Guttenberger, Sie meinten sicher Abtreibungstoleranzler, bzw. -befürworter und nicht „-gegner“,
wie Sie irrtümlich geschrieben haben!? Mit besten Grüßen nach Köln und Dank für gelegentliche Schützenhilfe:
Ihr pünktchen
Kardinal von Galen Daß K. v. G. Abtreibungsbefürwortern und Seniorenabmurxern ein Dorn im Auge ist,
versteht sich von selbst. Die Gegnerschaft hat aber tiefer liegende Gründe: als selbständig denkender
Mensch mit unabhängigem Urteil, das auch noch durch die Bibel legitimert ist, muß er jedem linientreuen
Ideologen als Erzfeind Nummer 1 vorkommen! Wie sagte doch Kurt Schumacher: „Die Kommunisten sind rot lackierte
Faschisten“. Es ergibt sich die Frage, inwieweit nicht alle linientreuen Ideologen, erst recht die Hardliner
unter ihnen, mit irgendeiner Farbe oder auch farblos lackierte Faschisten sind. Gemeint sind also nicht
diejenigen Ideologieanhänger, die wissen, daß es ohne einen guten Schuß Pragmatik nicht geht, die deswegen
auch nicht linientreu sein können und daher konstruktiven Gesprächen zugänglich sind.
Nö, nur Deschner (ich entwickel mich zum Deschnerologen, habe mich gerade eingedeckt mit paar Büchern
von ihm aus der Uni-Bibliothek: ein Genuß!!), Feuerbach und Marx.
Tiefrot ist besser als schwarz… Obskures Dunkelmännertum. Bäh. Für Ungeborene und Behinderte mag
er ja gewesen sein, der selige Graf: Aber für Juden hat er sich nicht eingesetzt, und die geborenen deutschen
Soldaten hat er angefeuert, sich verheizen zu lassen an der Front mit seinen widerlichen klerikalen Durchhalteparolen.
Zitat Diesen Angriff bewertete Willenborg in seinem Artikel in der ‘Frankfurter Allgemeinen’ als „tiefstes
Niveau“. „Unterste Schublade“ ist wohl die bessere Bezeichnung. Man muss befürchten, dass solches Gelichter
den Begriff „Niveau“ gar nicht versteht. Was war der größte Schlächter des II. Weltkriegs nochmal?
Ach ja richtig, Vegetarier.
Ob rot oder braun die Methoden sind die gleichen: Üble Verleumdung bar jeder Realität. Die InterNATIONALSOZIALISTEN
stehen ihren braunen Brüdern in nix nach…