Heute begeht die Schweiz ihren Bundesfeiertag. Aber was gibt es in diesem Land heute noch zu feiern? Von Lukas Brühwiler-Frésey.
(kreuz.net) Viele Christen in der Schweiz sind ratlos. Sie wissen nicht mehr, was sie am 1. August – dem
Nationalfeiertag der Schweiz – feiern sollen.
Der ehemalige Schweizerische Rechtsstaat ist bis zur Unkenntlichkeit
zu einem Unrechtsstaat verkommen.
Trotzdem vermag die Liebe zu unserer stolzen christlichen Tradition
immer noch eine Aufgabe für die Gegenwart zuweisen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nähren.
In diesem Rahmen ist christlicher Patriotismus möglich, der damit zu einer Angelegenheit des Herzens
wird.
Zur Zeit läuft vieles in der Schweiz völlig entgegen dem, was Christen unter einem guten Gemeinwesen
verstehen.
Die Zerstörung des Lebens schreitet rasant voran. Die Umwelt geht kaputt. Menschen werden
vor und nach der Geburt massenweise vorsätzlich getötet oder töten sich aus Verzweiflung oft selber.
Allerorts wird an der Demontage der Familie gearbeitet, ohne daß ein Ersatz sichtbar wäre.
Die einst
so stolze Schweizer Armee ist weitgehend zerschlagen.
Staatliche und private Großbetriebe schränken
die Freiheit des Menschen immer mehr ein.
Der Staat ist spätestens nach der Leugnung des Lebensrechtes
ungeborener Menschen im Juni 2002 nicht einmal mehr formell ein Rechtsstaat.
Wie kann Patriotismus da
noch überleben?
Patriotismus kann überleben, wenn die Bedeutung der Nächstenliebe als staatstragendes
Element erkannt wird.
Nächstenliebe ist das Wesentliche und Einzigartige des christlichen Staates. Das
wissen wir aus der Tradition, die heute gerne verleumdet wird.
Nie gab es in der Geschichte ungerechtere
Staatsgebilde als seit der französischen Revolution.
Dennoch lobte der Thurgauer SVP-Regierungsrat Jakob
Stark zum 1. August eine angebliche Befreiung durch die französische Revolution.
SVP-Bundesrat Christoph
Blocher höhnt über christliche Heuchler.
Beide liegen falsch und quer zur ganzen Geschichte. Lassen
wir die Wölfe heulen. Ihren Gesichtern sieht man es oft an, daß sie keine guten Menschen sind.
Hüten
wir uns aber auch vor den entgeisterten Bleichgesichtern der Linken. Ihre Ideologien sind nicht weniger
blutarm als jene der Rechten.
Für uns gilt: Demokratie ja, Rechtsstaat ja, Menschenrechte ja – aber
alles im Rahmen der verfaßten Nächstenliebe im Sinne der traditionellen und bewährten christlichen
Werte.
Dazu gehört die liebende Neutralität gegenüber Krieg führenden Parteien.
Der christliche
Staat gründet auf den ehernen Gesetzen Gottes, wie sie uns als Rechte und Pflichten geoffenbart sind.
Daran werden sich alle politischen Entscheidungen messen lassen müssen.
Menschen und Bürger, die auf
diesem Boden stehen, haben keine Mühe, einen Patriotismus zu pflegen, da dieser Patriotismus immer ein
Patriotismus des Herzens und des Glaubens sein wird.
Er beginnt zu Hause in der Familie. Auch soll der
1. August gefeiert werden.
Er ist günstiger zu haben als der millionenteuere, gepanzerte Fernsehkamera-Patriotismus
des Staatsapparates auf dem Rütli.
Rechtsanwalt Dr. Lukas Brühwiler-Frésey (57) ist gegenwärtig Parteipräsident
der KVP. Er lebt im Kanton Thurgau.
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41 Lesermeinungen
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#41 Bernardin † 20:44:57 | Mittwoch, 2. August 2006
FRau Lucrezia 1.Sie haben Ihre Gedanken betr. CH und CHer geäussert und M.C. wollte ihnen zustimmen!
Wie dumm muss dieser MC sein, wenn er Ihnen heute zustimmt und gestern zum Thema ganz andere Gedanken
öusserte! Mein Votum hatte nichts mit Ihnen zu tun, sondern mit MC! 2. Möchte Sie bitten, konkret zu
sagen, welche unsachlichen und beleidigenden Voten Sie von mir meinen! Danke!
Knecht Ruprecht: Was für ein Menschen- und Gottesbild.*Kopfschüttel* In deiner Haut möchte ich nicht
stecken. Was du sagst zeugt nicht von christlichen Gedankengut, sondern ist erfüllt von einer Sehnsucht
nach Rache. Ich frage mich was dir passiert ist, dass du so verletzt bist. Dein Auftritt ist faschistoider
Natur.
@aphrodite Blödsinn! International glauben, national handeln ist gefragt. Heute ist es genau umgekehrt
und falsch: es wird politisch international gedacht, dafür aber entstehen Nationalkirchen (z.B. in Deutschland)…
@Bernardin Vielen Dank für die Wertung meines Postings. Finden Sie, ich sollte mich Ihrem Niveau anpassen
und so beleidigende und unsachliche Kommentare machen wie Sie?
#37 Benedikt78 15:32:52 | Mittwoch, 2. August 2006
Blödsinniger Bericht SVP-Bundesrat Christoph Blocher höhnt über christliche Heuchler. Komisch, bei
seiner 1. August-Ansprache hat der Pfarrersohn Blocher mehrmals die Wichtigkeit des Glaubens betont und
auch „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ erwähnt. Welcher Regierungschef oder Minister oder eben Bundesrat
in Europa hat so was je gemacht? Oder meint der Verfasser, dass dieser Bundesrat dem Gott-„Monopol“ der
KVP Konkurrenz macht? Aber er hat ja recht. Es gibt nichts schlimmeres als „christliche Heuchler“! Wieso
lässt sich der Autor darüber aus? Fühlte er sich betroffen? Ihren Gesichtern sieht man es oft an, daß
sie keine guten Menschen sind. Oha, jetzt werden Menschen schon nach ihrem Aussehen klassiert? Wie macht
man denn das? Wer eine krumme Nase hat ist nicht genehm, die anderen schon? Vielleicht sollte man ein
Foto des Autors veröffentlichen. Nur so als Anschauung! Damit wir wissen, wie ein guter Mensch denn wirklich
aussieht! Fazit: Wenn es christlich sein sollte auf diese Art und Weise über Vertreter anderer Parteien
herzufallen, dann muss ich mir überlegen aus dieser Lichtträger-Partei wieder auszutreten!
Danke für Ihre konstruktiven Kommentare Natürlich findet nicht jeder Schweizerbürger in der KVP seine
politische Heimat, genausowenig wie der christliche Glaube per se der Besitz aller Menschen sein kann.
Wer auf die Law-and-Order-Karte als Allheilmittel setzt und am liebsten alle Ausländer draussen haben
will, soll ruhig der SVP seine Stimme geben. Als praktizierender Christ muss er sich allerdings fragen,
ob er sich gängeln lassen will, denn Blocher lässt die Kirche gerne aussen vor, wie er auch jüngst
wieder drastisch in der Asylfrage geäussert hat: Die Kirche habe gefälligst den Mund zu halten. Friedfertiger
schweizer Patriotismus und internationales christliches Geeintsein widersprechen sich in der KVP übrigens
in keinster Weise. Für jemanden, der zum Rechtsextremismus tendiert – da gebe ich StimmeDerVernunft recht –
wird die KVP in der Tat niemals erste Adresse sein. Was halten Sie denn von der Initiative zu einer Solidaritätsabgabe
(siehe www.kvp.ch)?
Warum denn? Warum sollte jemand denn die KVP wählen? Wenn jemand zu Rechtextremismus neigt, wählt er
lieber gleich Blocher und die SVP anstatt seine Stimme an einer bedeutungslosen Splittergruppe zu verschwenden.
Grüss Gott, liebe Mitschreiber Da ich regelmässig die Presseberichte und sonstige Informationen über
die KVP Katholische Volkspartei lese, bin ich auf dieses Thema ‘Wie können Christen patriotisch sein?’
gestossen. Dass Sie alle ein wenig vom Thema abgewichen sind, macht nichts; so konnte ich ein wenig schmunzeln,
was da so alles an Klischees über die Schweiz und seine liebenswerten, oft etwas kauzigen Bewohner im
Umlauf ist. Immer wieder werden auch hämische Bemerkungen gemacht über die zahlenmässige Kleinheit
der KVP. Doch man unterschätze nicht die gewaltige Substanz dieser Partei und das enorme Potential, dass
immer offenkundiger wird, wenn Christen – gerade katholische – sich fragen: Wen sollen wir, ja können
wir überhaupt noch wählen? Es lohnt sich, auf www.kvp.ch zu klicken! Die Initiative www.solidaritaetsabgabe.ch
nötigt nicht nur Katholiken Respekt ab.
@ LukreciaB Da kann ich Ihnen nur recht geben. Im übrigen kann man von dem Inhalt der Postings und des
Umgangstones derselbsen, gut auf den Charakter des Verfassers schliessen. Mancheiner sollte mal besser
die „Schule des guten Benehmens“ aufsuchen, als hier seine Unarten rauszulassen. Gruß.
@Babylon Hahaha, die Schweiz!Die können ja nicht mal richtig deutsch. Ganz scheußlich, was die sprechen.
Aha, ja die Deutschen können’s umso besser, man sieht es in diesen Postings hier… Und wenn sie aber
die Mundart meinen, so hören sie genauso „scheussliches“ (Wort von Ihnen) in Bayern, Baden, Rheinland,
Niederdeutschland etc. Aber wahrscheinlich ist es nur der Neid von Babylon, denn die Schweizer haben nicht
nur eine noch gesprochene Mundart und beherrschen Standartdeutsch, sie können neben Englisch meistens
auch noch eine zweite Landessprache. Da können wir noch viel lernen!
@ M.C. fragen Sie ihn halt nicht ständig nach Ihrem Pfarrer Soundso aus dem Ruhrpott, da dies ihn besonders
aufzubringen scheint; zumindest nicht öffentlich, da dies sonst sicherlich keinen interessieren dürfte.
Übrigens mussten Sie dieses Jahr wohl sicher den „Portiunkula-Ablass“ sausen lassen, da eindeutig zu
viele Lästereien und unflätige Nachstellungen im Internet hinterlassen.
@ tach auch: alter Lästersack? Das trifft mich aber hart. Hier werden Senioren hemmungslos diskriminiert.
Gut, daß wi.bi uuäääh! bald sein Gesetz durchgebracht hat! Lästersack? Na ja. Lästern ist dem Rheinländer
eigen. Teil der Identität. Gehört zum Lachen-Können.
#21 Bernardin † 20:42:30 | Dienstag, 1. August 2006
SAUERLICH Ja, bei Ihnen und Ihren Mitgenossen gibt es nur ein säuerliches Aufstossen! Und den 1. August
stecke ich mir nicht, Sie elender arroganter Dummschwätzer!
Nationalhymne Die Schweizer Nationalhymne wurde von einem Priester geschrieben. Sie ist sehr religiös
und wunderschön. Die Schweizer singen diese zu recht mit Stolz. Hört sie euch doch mal an: [link]www.admin.ch/ch/d/schweiz/psalm/index.html –
6k[link] P.S. Sie wird übrigens „Schweizer Psalm“ genannt.
na, na Bernardin, Sie legen tatsächlich eine Säuerlichkeit an den Tag, selbst einem alten Lästersack
wie M.C. gegenüber Und den „1. August“ müssen Sie sich irgendwo hinstecken, nur nicht zu den Tatsachen.
Rein willkürlich festgelegt durch den Bundesrat im 19. Jhdt. Ist aber immerhin ein äußerst praktisch
gelegenes (Fest-)Datum. Zum Artikelchen selbst kann man nur sagen: der Promillepartei-Mann hat’n Rad ab;
wahrscheinlich begleicht kreuz.net auf diese Weise die Bannerwerbung links außen.
Bernardin, Himmel, ja! Ich weiß! Tippfehler werden im allgemeinen hier nicht ausgeschlachtet, von mir
auch nicht. Wo es gerade so gut klappt: ich hatte da noch einige Fragen offen. Erinnern Sie sich?
Hahaha, die Schweiz! Die können ja nicht mal richtig deutsch. Ganz scheußlich, was die sprechen. Der
Artikel ist so richtig schön nach dem Motto: „*seufz* die böse Welt ist ganz anders, als sie mal war“.
Besonders gut: „die einstmals stolze Schweizer Armee“: Ja wenn die Armee nicht schon nicht mehr stolz
ist, ja dann geht’s natürlich bergab…
Bernardin, zum letzten. Mann, Mann: Ich habe enge Bekannte in der Schweiz, mit denen mich schon jahrelang
sehr viel verbindet. Für Ihr ganz persönliches Humorvakuum kann ich nun wirklich nichts (Vorsicht: Ihr
ist mit Absicht groß geschrieben). – Als Rheinländer ist man da wesentlich toleranter. Man lacht ölfter.
Ist hier Prinzip, deshalb lebt sich’s hier trotz allem ganz passabel. Wenn’s nicht gerade das heutige
Köln ist. Und was Schwyzerdüütsch angeht: nein, Kuchenkästchen (Sie kennen es, vielleicht) könnte
ich nie sagen. Versuche ich auch nicht. Aus Respekt. Ich hatte da noch ein paar Fragen offen. Erinnern
Sie sich?
#14 Bernardin † 19:07:13 | Dienstag, 1. August 2006
M.C. als Antwort Ja wie sind sie denn, die Schweizer? Wissen Sie das? Ja, der Emmentaler Käse passt zu
Ihnen – der Käse hat Löcher! Nur die Löcher des Emmentalers sprechen von seiner Qualität! Und dann:
Sie betonen: Ein NICHTSCHWEIZER Kollege wollte einen Vortrag halten im Dialekt eines fremden Landes…
Wie finden Sie das, wenn ein Hamburger den Kölner Dialekt nachäfft! Uebrigens: Was wissen Sie vom Schweizer
Dialekt?
Warum, Bernardin, hätte ich schweigen sollen? Hätte ich denn meine ehrliche Sympathie für Schweiz und
Schweizer verschweigen sollen? Ich habe dort sehr liebe Bekannte, die mich ab und an mit echtem Emmentaler
(!!) und Bergkirsch versorgen. Aber nicht deshalb mag ich sie. Sondern weil sie so sind, wie sie sind.
Warum finden Sie das denn dumm? ÄÄh, ich hatte da noch ein paar Fragen offen. Erinnern Sie sich?
Sulpicius, wg. Menschenwürde Ein nichtschweizer Kollege kündigte vor Jahren einen Vortrag in Schwyzerdüütsch
an. Er sah davon ab, als man ihm zu recht vorhielt, daß man sich über die Behinderungen seiner Mitmenschen
nicht lustigmachen dürfe. Ansonsten: ich finde die Schweiz und ganz, ganz viele Schweizer richtig nett.
Deshalb gibt’s alljährlich am 25. September immer ein Glas äußerst guten Bergkisch. Die Flasche ist
ein Geschenk. Naja, also: der Schweiz alle guten Wünsche zum heutigen Tage! Gruß! M.C.
#8 Bernardin † 18:26:53 | Dienstag, 1. August 2006
GEBURTSTAG Die Schweiz feiert am 1. August Geburtstag, übrigens den 715. Geburtstag am heutigen 1.8.2006!
Dem Schreiber des Artikels und den Kritkern der Schweiz hier sei gesagt: Wo Licht ist, ist auch Schatten!
Wer nur den Schatten sieht, der sei an das Licht erinnert!
@ deacon Dir is schon klar, dass Jesus das selber entscheiden kann, wen er liebt und wen nicht? Gott hat
bereits entschieden, ist übrigens jedermann in der Einheitsübersetzung nachzulesen. Dass die die schlecht
wegkommen, ein auf „man weiß erst später was Gut und Böse ist“ tun, liegt in der Natur der Sache.
@Maledica Die Widerständler im 3. Reich waren auch nur wenige Trotzdem war das 3. Reich nach nur 12 Jahren
Geschichte. In dieser Zeit hat es die KVP gerade mal geschafft, 2 oder 3 Gemeinderatsposten zu erobern…
Wie gesagt, das Schweizervolk hatte noch nie etwas für Extremisten übrifg.
Knecht Ruprecht Also so ganz scheinst du auch nicht mehr gesalzen zu sein!? Wie kannst du keines Menschenkind
dir denn anmaßen zu erklären was chrsitlich ist und was nicht? Dir is schon klar, dass Jesus das selber
entscheiden kann, wen er liebt und wen nicht? Depp!
Wenn etwas christlich an der Schweiz ist dann die päpstliche schweizer Garde. Darüberhinaus ist die
Schweiz genau so christlich wie Deutschland, das sagt dann auch schon alles. Was gibt es denn so alles
in der Schweiz? Drogen für alle, Homoehe und Kapitalschutz für Terroristen und wo gibt es da Christen?
Die paar schweizer Gardisten der päpstlichen schweizer Garde, sind doch alles was die Schweiz an Christen
zu bieten hat.
Tote Fische schwimmen mit dem Strom. Lebendige halten dagegen. Die Widerständler im 3. Reich waren auch
nur wenige- also waren diese nach Meinung „Stimme der UNVernunft“ auf dem falschen Weg…
wenn ich lese was der Herr Parteipräsidnet so von sich gibt und auch wo er es von sich gibt, dann wundert
es mich nicht, daß die KVP es in all den jahren nicht geschafft hat, über den Status einer winzigen,
unbedeutenden Splittergruppe im Promillebereich hinauszukommen. Das Schweizervolk hat Extremisten noch
nie mögen.
Christen sind immer patriotisch! Und Katholiken besonders – tragen sie doch den Herrn Jesus Christus am
Kreuz immer als Banner in ihrem Leben vorneweg! Besonders die Priester, sind exponierte Bannerträger.
Sie erkennen die hlg. Jungfrau und Gottesmutter Maria als ihre Mutter und Helferin sowie Fürsprecherin
an! Ja, Katholiken sind immer patriotisch! Gott sei Dank!