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Dienstag, 1. August 2006 14:33
Wie können Christen patriotisch sein?
Heute begeht die Schweiz ihren Bundesfeiertag. Aber was gibt es in diesem Land heute noch zu feiern? Von Lukas Brühwiler-Frésey.
(kreuz.net) Viele Christen in der Schweiz sind ratlos. Sie wissen nicht mehr, was sie am 1. August – dem Nationalfeiertag der Schweiz – feiern sollen.

Der ehemalige Schweizerische Rechtsstaat ist bis zur Unkenntlichkeit zu einem Unrechtsstaat verkommen.

Trotzdem vermag die Liebe zu unserer stolzen christlichen Tradition immer noch eine Aufgabe für die Gegenwart zuweisen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nähren.

In diesem Rahmen ist christlicher Patriotismus möglich, der damit zu einer Angelegenheit des Herzens wird.

Zur Zeit läuft vieles in der Schweiz völlig entgegen dem, was Christen unter einem guten Gemeinwesen verstehen.

Die Zerstörung des Lebens schreitet rasant voran. Die Umwelt geht kaputt. Menschen werden vor und nach der Geburt massenweise vorsätzlich getötet oder töten sich aus Verzweiflung oft selber.

Allerorts wird an der Demontage der Familie gearbeitet, ohne daß ein Ersatz sichtbar wäre.

Die einst so stolze Schweizer Armee ist weitgehend zerschlagen.

Staatliche und private Großbetriebe schränken die Freiheit des Menschen immer mehr ein.

Der Staat ist spätestens nach der Leugnung des Lebensrechtes ungeborener Menschen im Juni 2002 nicht einmal mehr formell ein Rechtsstaat.

Wie kann Patriotismus überleben?
Wie kann Patriotismus überleben?
Wie kann Patriotismus da noch überleben?

Patriotismus kann überleben, wenn die Bedeutung der Nächstenliebe als staatstragendes Element erkannt wird.

Nächstenliebe ist das Wesentliche und Einzigartige des christlichen Staates. Das wissen wir aus der Tradition, die heute gerne verleumdet wird.

Nie gab es in der Geschichte ungerechtere Staatsgebilde als seit der französischen Revolution.

Dennoch lobte der Thurgauer SVP-Regierungsrat Jakob Stark zum 1. August eine angebliche Befreiung durch die französische Revolution.

SVP-Bundesrat Christoph Blocher höhnt über christliche Heuchler.

Beide liegen falsch und quer zur ganzen Geschichte. Lassen wir die Wölfe heulen. Ihren Gesichtern sieht man es oft an, daß sie keine guten Menschen sind.

Hüten wir uns aber auch vor den entgeisterten Bleichgesichtern der Linken. Ihre Ideologien sind nicht weniger blutarm als jene der Rechten.

Für uns gilt: Demokratie ja, Rechtsstaat ja, Menschenrechte ja – aber alles im Rahmen der verfaßten Nächstenliebe im Sinne der traditionellen und bewährten christlichen Werte.

Dazu gehört die liebende Neutralität gegenüber Krieg führenden Parteien.

Der christliche Staat gründet auf den ehernen Gesetzen Gottes, wie sie uns als Rechte und Pflichten geoffenbart sind.

Daran werden sich alle politischen Entscheidungen messen lassen müssen.

Menschen und Bürger, die auf diesem Boden stehen, haben keine Mühe, einen Patriotismus zu pflegen, da dieser Patriotismus immer ein Patriotismus des Herzens und des Glaubens sein wird.

Er beginnt zu Hause in der Familie. Auch soll der 1. August gefeiert werden.

Er ist günstiger zu haben als der millionenteuere, gepanzerte Fernsehkamera-Patriotismus des Staatsapparates auf dem Rütli.

Rechtsanwalt Dr. Lukas Brühwiler-Frésey (57) ist gegenwärtig Parteipräsident der KVP. Er lebt im Kanton Thurgau.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 41 Lesermeinungen:
Mittwoch, 2. August 2006 20:44
Bernardin †: FRau Lucrezia
1.Sie haben Ihre Gedanken betr. CH und CHer geäussert und M.C. wollte ihnen zustimmen! Wie dumm muss dieser MC sein, wenn er Ihnen heute zustimmt und gestern zum Thema ganz andere Gedanken öusserte!
Mein Votum hatte nichts mit Ihnen zu tun, sondern mit MC!
2. Möchte Sie bitten, konkret zu sagen, welche unsachlichen und beleidigenden Voten Sie von mir meinen! Danke!
Mittwoch, 2. August 2006 19:12
deacon: Knecht Ruprecht:
Was für ein Menschen- und Gottesbild.*Kopfschüttel*
In deiner Haut möchte ich nicht stecken.
Was du sagst zeugt nicht von christlichen Gedankengut, sondern ist erfüllt von einer Sehnsucht nach Rache.
Ich frage mich was dir passiert ist, dass du so verletzt bist. Dein Auftritt ist faschistoider Natur.
Mittwoch, 2. August 2006 19:00
Sulpicius: @aphrodite
Blödsinn! International glauben, national handeln ist gefragt. Heute ist es genau umgekehrt und falsch: es wird politisch international gedacht, dafür aber entstehen Nationalkirchen (z.B. in Deutschland)…
Mittwoch, 2. August 2006 18:56
LukreciaB: @Bernardin
Vielen Dank für die Wertung meines Postings. Finden Sie, ich sollte mich Ihrem Niveau anpassen und so beleidigende und unsachliche Kommentare machen wie Sie?
Mittwoch, 2. August 2006 15:32
Benedikt78: Blödsinniger Bericht
SVP-Bundesrat Christoph Blocher höhnt über christliche Heuchler.

Komisch, bei seiner 1. August-Ansprache hat der Pfarrersohn Blocher mehrmals die Wichtigkeit des Glaubens betont und auch „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ erwähnt. Welcher Regierungschef oder Minister oder eben Bundesrat in Europa hat so was je gemacht? Oder meint der Verfasser, dass dieser Bundesrat dem Gott-„Monopol“ der KVP Konkurrenz macht?

Aber er hat ja recht. Es gibt nichts schlimmeres als „christliche Heuchler“! Wieso lässt sich der Autor darüber aus? Fühlte er sich betroffen?

Ihren Gesichtern sieht man es oft an, daß sie keine guten Menschen sind.

Oha, jetzt werden Menschen schon nach ihrem Aussehen klassiert? Wie macht man denn das? Wer eine krumme Nase hat ist nicht genehm, die anderen schon? Vielleicht sollte man ein Foto des Autors veröffentlichen. Nur so als Anschauung! Damit wir wissen, wie ein guter Mensch denn wirklich aussieht!

Fazit: Wenn es christlich sein sollte auf diese Art und Weise über Vertreter anderer Parteien herzufallen, dann muss ich mir überlegen aus dieser Lichtträger-Partei wieder auszutreten!
Mittwoch, 2. August 2006 15:31
noch so ein Fall.
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