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Mittwoch, 2. August 2006 07:33
kreuzmeldungen
Papst wird evangelischer Pate + Katholischer Liturgie-Preis für evangelischen Pastor + Blutrausch 5 + Priester als Millionenbetrüger + Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
Papst wird evangelischer Pate

Deutschland. Die evangelische Elisabethkirche in Marburg hat eine neu Orgel installiert und dem Papst dabei ein Patenamt für eine Orgelpfeife geschenkt. Die Pfeife des Heiligen Vaters spielt den Ton „B“ wie Benedikt. Pfeifenpatenschaften dienen gewöhnlich neben Stifterbriefen und Spenden zur Finanzierung der Orgel. Die Päpstliche Nuntiatur in Berlin bedankte sich im Auftrag seiner Heiligkeit für die aufmerksame Geste, welche die Verbundenheit mit dem Nachfolger des Apostels Petrus bekunde.

Katholischer Liturgie-Preis für evangelischen Pastor

Deutschland. Der evangelische Pfarrer Olaf Richter aus Oederan bei Chemnitz erhielt am 31. Juli im Robert-Schuman-Haus in Trier den Balthasar-Fischer-Preis 2006 des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier. Der sächsische Theologe wurde für seine an der Universität Leipzig eingereichte Doktorarbeit „Der Gottesdienst als Ort religiöser Bildung“ ausgezeichnet. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre für herausragende Arbeiten in der Liturgiewissenschaft vergeben.

Blutrausch 5

Heiliges Land. Der Gazastreifen wird von Israel praktisch rund um die Uhr beschossen. Gestern tötete ein Panzer dort einen 16jährigen Jungen durch einen gezielten Granatenschluß in der Nähe seines Elternhauses. Mehrere Personen wurden verletzt, darunter ein zweijähriges Kleinkind. Um 13.40 Ortszeit beschoß die Armee im nördlichen Gazastreifen bei Beit Hanoun Wohnhäuser. Dabei wurde der 14jährige Aref Achmed Abu Qeida (14) ermordet. Das Kind war bei seinem Großvater. Es gab auch drei Verletzte. Von ihnen starb eine junge Frau, Merwat Fajez Abu Scharich (24), eine Stunde nach dem Anschlag.

Priester als Millionenbetrüger

USA. Im Bistum Bridgeport im östlichen US-Bundesstaat Connecticut ist der Finanzbetrug eines Priesters bekannt geworden. Der Geistliche veruntreute in den vergangenen sechs Jahren umgerechnet etwa eine Million Euro Spendengelder aus der Pfarrei. Er erzählte, die Spenden an bedürftige Pfarreimitglieder weiterzugeben. Tatsächlich leistete er sich gemeinsam mit einem Freund teure Urlaube, Autos, Juwelen, Designerkleidung sowie eine Privatwohnung.

Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen

Kriege würden schnell enden, wenn die Toten zurückkehren könnten.

Ein israelischer Feuerwehrmann löscht die Leiche eines Lastwagenfahrers.
Ein israelischer Feuerwehrmann löscht die Leiche eines Lastwagenfahrers.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 15 Lesermeinungen:
Donnerstag, 3. August 2006 23:01
Benedikt: @ Babylon
Ach was…dass der neue Petersdom nicht nur mit Ablassbriefen finanziert wurde weiß doch jeder. Wie langweilig. Sowas als Enthüllungsstory zu verkaufen – der reinste Wahnsinn
Donnerstag, 3. August 2006 22:55
Babylon †: Sicher, sicher,
aber daß der Papst höchstpersönlich ein Bordell erbauen läßt, war vielleicht nicht ganz so bekannt.

Und daß zum Konzil von Konstanz 1414-1418 Konstanz überschwemmt wurde von Prostituierten…

Kardinal Danielou und Papst Sixtus IV. und die anderen hochwürdigsten Herren Kleriker lassen grüßen!
Donnerstag, 3. August 2006 20:18
Benedikt: @ Babylon
Dass Rom die Stadt der Dirnen war, ist ja wohl altbekannt. Auch ohne Herrn Deschner .
Mittwoch, 2. August 2006 22:55
Babylon †: @ Jawohl: Ich führe Deine Beiträge
auf katholische Umnebelung und zunehmende delirierende Umnachtung zurück, ansonsten könnte ich mir nicht erklären, wie man zu dem Ergebnis kommen könnte, ich hätte hier auch nur einen einzigen antisemitischen Beitrag verfaßt.

Daß Kardinal Danielou natürlich im reinsten Dienste der Seelsorge im Bordell verschieden ist, versteht sich von selbst. Seelsorge bei Prostituierten ist manchmal etwas, was die ganze Person fordert. In die Jahre gekommene Kardinäle sind zu dieser Anstrengung eben manchmal nicht mehr fähig…

Und – mein Gott! – warum denn auch nicht? Papst Sixtus IV. (der mit der Sixtinischen Kapelle und der 1476 das Fest der Unbefleckten Empfängnis gestiftet hat, das Pius V. 1568 dann wieder abgeschafft hat…) hat ja auch mit seiner Schwester und seinen Kindern koitiert und in Rom ein offizielles Bordell erbauen lassen.

Ich liiiiiebe Kirchengeschichte (und Deschner, der dieses Wissen nicht geflissentlich unter den Tisch fallen läßt, sondern der breiten Öffentlichkeit mitteilt in unbeschreiblich hoher Auflage, in viele Sprachen übersetzt, der (!) Aufklärer unserer Zeit).
Mittwoch, 2. August 2006 22:05
Jawohl!: Geoutet
Damit hat sich Babylon endgültig als dieses Forums unwürdig geoutet, nein vielmehr in besonderer Weise würdig. (Bisher qualifizierte dich dafür besonders dein offener Antisemitismus.)
Kardinal Daniélou war einer der vierzig »Unsterblichen«, und so wurde nach seinem Tod eine genaue Untersuchung eingeleitet, die jeden etwa aufkommenden Verdacht beseitigt hat, der Kardinal hätte sich irgendetwas zu Schulkden kommen lassen, außer etwa eine gewisse Naivität.

(Das kann man vom schwulen Bruder des Kardinals, Alain Daniélou, natürlich nicht sagen. Immerhin hat er seinen unsittlichen Lebenswandel ausgeglichen durch seine exzellenten indologischen Arbeiten, darunter eine meisterhafte Kamasutra-Übersetzung; auf Fürsprache seines heiligmäßig verstorbenen Bruders Jean wird jetzt gewiss auch Alain im Himmel sein.)
Mittwoch, 2. August 2006 20:13
Babylon †: @ Benedikt: Ich hoffe
doch nicht auch im Bordell wie Kardinal Danielou 1975?

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