Eine einzigartige Aktion
Als „erzkonservativ“ werden sie gewöhnlich hingestellt. Doch dieses Mal haben sie ihren phantasielosen Kritikern ein Schnippchen geschlagen.

Zu dieser Erkenntnis kam kürzlich Pater Niklaus Pfluger, der Obere des deutschen Distriktes der Priesterbruderschaft St. Pius X., in einer Presseaussendung.
Weltweit sei bei Diözesan- und Ordenspriestern besonders der jüngsten Generation ein wachsendes Interesse an der Alten Messe zu beobachten.
Dieser Offenheit will die Piusbruderschaft jetzt durch eine in Deutschland einzigartige Aktion entgegenkommen.
Sie besteht darin, allen Priestern der Bundesrepublik ein besonderes Hilfsmittel zur Erlernung des überlieferten lateinischen Ritus in die Hand zu geben.

Der Film ist „von Priestern für Priester“ gemacht und erklärt minutiös und Schritt für Schritt, wie der uralte Ritus der Heiligen Messe zu zelebrieren ist.
In einer Briefaussendung an alle deutschen Diözesanpriester bietet die Bruderschaft den Film zur kostenlosen Bestellung an. Sie verbindet damit zugleich ein Dialogangebot über die Ursachen der Kirchenkrise.
Letzte Woche erhielten 7.000 der ungefähr 16.100 Priester in Deutschland Post von Pater Pfluger, dem deutschen Distriktoberen:
„Nach Jahrzehnten der liturgischen und pastoralen Experimente möchten wir Sie auf ein Heilmittel aus der Tradition der Kirche aufmerksam machen – auf ein erprobtes Mittel zur Heiligkeit des Priestertums und der Heiligung des katholischen Volkes: die überlieferte lateinische Messe“.
In einem Offen Brief fordert der Distriktobere die Diözesanbischöfe auf, den „rechtlich einwandfreien Status des überlieferten Ritus“ endlich anzuerkennen und den Priestern „die Angst zu nehmen, gemaßregelt zu werden“, wenn sie ihre Treue zur alten Messe erneuern.
Das Zweite Vatikanum verbürge dieses Recht, wenn es in der Liturgiekonstitution Nr.4 schreibt:

Es ist ihr Wille, daß diese Riten in Zukunft erhalten und in jeder Weise gefördert werden.“
Dem Schreiben an die Priester und Bischöfe ist eine Broschüre mit dem Titel „Neue Sehnsucht nach dem Alten Ritus“ angefügt.
Mit dem Presseecho auf den 40. Jahrestag der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums wird dort zum Thema eingeleitet.
Dieses Presseecho macht deutlich, daß alle großen überregionalen deutschen Tageszeitungen zur
Auffassung gelangt sind, daß die Liturgiereform des Zweiten Vatikanums
gescheitert ist.
Auch sie stellen ein neuaufbrechendes Interesse an der Alten Messe fest.
Im Hauptteil der Schrift sind Aussagen namhafter Personen aus Kirche und Öffentlichkeit gesammelt, die für die traditionelle katholische Liturgie und gegen die Neue Meßordnung sprechen.
An erster Stelle finden sich Aussagen des jetzigen Papstes und des von ihm hoch geschätzten Liturgiewissenschaftlers DDr. Klaus Gamber aus Regensburg.

Die Broschüre beantwortet die Fragen, ob das Zweite Vatikanum die Neue Messe gewollt habe. Sie zeigt auch die Hintergründe auf, durch die es zur Messe von Paul VI. gekommen ist.
Bekanntlich wurde dieser Ritus schon kurz nach seiner Einführung von höchsten kirchlichen Würdenträgern als Bruch mit der liturgischen Tradition der Kirche erkannt.
Die Priesterbruderschaft sieht sich bei diesen ihren Bemühungen auch Papst Benedikt XVI. gegenüber im Wort.
Der Heilige Vater hatte bei der August-Audienz des letzten Jahres für Mons. Bernard Fellay nach den Bemühungen der Bruderschaft um die Kirche auf nationaler und diözesaner Ebene gefragt.
Es ist bekannt, daß Benedikt XVI. den derzeitigen Status des alten Ritus als ungerecht betrachtet.
So hatte er noch im Jahre 2000 im unter dem Titel „Gott und die Welt“ veröffentlichten Gespräch mit Peter Seewald klar gesagt:

Bereits am 16. Juli 2006 hat der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Fellay, die Traditionalisten weltweit dazu aufgerufen, eine Million Rosenkränze dafür zu beten, „daß Papst Benedikt vom Himmel die notwendige Kraft erlangt, damit er die Messe aller Zeiten, benannt nach dem hl. Pius V., vollkommen freigebe“.
Hintergrund dafür ist das offenbare Aufbegehren einiger Kardinäle gegen den Wunsch des Papstes, die Freiheit der Alten Messe öffentlich zu erklären.
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Mittwoch, 16. August 2006 12:51
stat crux: Carlo
Da die SSPX (gut, Sie distanzieren sich noch weiter) die Feier der Messe gem. NOM 1970 bzw. MR 2002 für sündhaft hält, ist diese Distanznahme wohl das stärkste Arguiment ddafür, dass man dort (unter Behauptung des Gegenteils) die amtliche Liturgie der Kirche nicht feiern will; wer also der Intention nach die Römische Messe ablehnt (deren Feier den vitalen Zusamenhang mit der „Rechtskirche“ voraussetzt), bestehen nicht nur Zweifel an der Erlaubtheit, sonderen auch an der Gültigkeit der dortigen Zelebrationen. Denn Spitzfindigkeiten wie „zwar unerlaubt, aber gültig“ öffnen die Tür für Notstandsargumente. Diese greifen aber nicht, wenn der geheime Vorbehalt des integralistischen „Priesters“ gegen die römische, amtsverfasste Kirche gerichtet ist. You can’t eat the cake and have it.
Montag, 14. August 2006 14:05
Gerhard: Gelebte Gemeinschaft aller Christen
„Bei der «alten» Messe treten Priester und Volk vor Gottes Gegenwart im Tabernakel. Alle Gesten, alle
Worte, alle Handlungen atmen Demut, Ehrfurcht, Anbetung und Heiligkeit. Die Gläubigen empfangen den Leib
des Herrn kniend und auf die Zunge. Selbst der Priester wagt es kaum, die Heilige Hostie zu berühren.
In der neuen Messe stehen sich Priester und Volk ständig gegenüber. Man hat den Eindruck, hier feiert
die Gemeinde ein Mahl, bei dem Gott nur eine Nebenrolle spielt.“
Menschen sind unterschiedlich, Christen sind unterschiedlich! Die einen fühlen sich zur „Alten Messe“ hingezogen und sehen in ihr die „angemessene“ Form der Messe, andere wieder feiern die Eucharistie in einer „lockeren“ Form, wie sie vielerorts auch praktiziert wird. Wichtig ist es zu sehen, dass hier wie dort Christen miteinander das Mahl feiern, in das Gott selbstverständlich einbezogen ist und in dem er auch in „modernen“ Formen nicht nur eine „Nebenrolle“ spielt!
„Nur ich habe recht!“ ist ein Satz, der nicht in die Gemeinschaft aller Christenpasst, wenn es eine gelebte Gemeinschaftsein soll!
Menschen sind unterschiedlich, Christen sind unterschiedlich! Die einen fühlen sich zur „Alten Messe“ hingezogen und sehen in ihr die „angemessene“ Form der Messe, andere wieder feiern die Eucharistie in einer „lockeren“ Form, wie sie vielerorts auch praktiziert wird. Wichtig ist es zu sehen, dass hier wie dort Christen miteinander das Mahl feiern, in das Gott selbstverständlich einbezogen ist und in dem er auch in „modernen“ Formen nicht nur eine „Nebenrolle“ spielt!
„Nur ich habe recht!“ ist ein Satz, der nicht in die Gemeinschaft aller Christenpasst, wenn es eine gelebte Gemeinschaftsein soll!
Mittwoch, 9. August 2006 21:23
haher: viele hier sind taub, blind und sehr gestört
da halte ich es mit dem guten, alten hl. Paulus: Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese drei …
Und „wer Ohren hat zu hören, der höre“ …
Alle andern, die einfach nicht hören und sehen wollen, können mir einfach mal den Rücken runterrutschen, sie seien der Gnade GOTTES anvertraut, sollen die Welt und ihre Mitmenschen aber bitte mit ihrem militanten, ignoranten und hasserfüllten missionarischen Aktionismus verschonen.
Das gilt für Anhänger und Priester der einen genauso wie der andern Seite und Gruppierung; das gilt für Menschen mit hetero- genauso wie mit homosexuellen Empfindungen. Hass, Gehässigkeit und Zynismus sind auf keinen Fall Zeugnis für gelebten Glauben und Hingabe an GOTT!
Und „wer Ohren hat zu hören, der höre“ …
Alle andern, die einfach nicht hören und sehen wollen, können mir einfach mal den Rücken runterrutschen, sie seien der Gnade GOTTES anvertraut, sollen die Welt und ihre Mitmenschen aber bitte mit ihrem militanten, ignoranten und hasserfüllten missionarischen Aktionismus verschonen.
Das gilt für Anhänger und Priester der einen genauso wie der andern Seite und Gruppierung; das gilt für Menschen mit hetero- genauso wie mit homosexuellen Empfindungen. Hass, Gehässigkeit und Zynismus sind auf keinen Fall Zeugnis für gelebten Glauben und Hingabe an GOTT!
Mittwoch, 9. August 2006 20:54
Bernardin †: DANKE HAHER
Sie haben gut geschrieben, nur viele hier sind taub, blind, und sie sind sehr gestört!
Mittwoch, 9. August 2006 20:48
haher: „alte“ Messe … „neue“ Messe
meine Erfahrung ist, dass Anhänger der sog. trid. Messe ebenso hasserfüllt und intolerant gegenüber
anderen sind, wie sie diese Intoleranz seit Jahren im Jargon der Ewigverfolgten den sog. Progressisten
bzw. Liberalen tun. Wer mir als Teilnehmer einer normalen hl. Messe ein Sakrileg unterstellt, indem ich
es wage, mit der Hand zu kommunizieren (anstatt meine Zunge bis zum Kinn rauszustrecken), hat vor meiner
bewusst und mit Respekt vor der Eucharistie vollzogenen Glaubenspraxis keinen Respekt. Und kann diesen
von mir für seinen „Klerikalfetischismus und -transvestismus“ kaum als Gegenleistung erwarten! Die Würde
des Vollzugs der Liturgiefeier hängt nicht von einem Haufen Vorschriften und Rubriken ab oder der psychiatrisch
verdächtigen Äußerung von Skrupeln, die eher Ähnlichkeit mit phatologischer (oder vorchristl.) Unterwürfigkeit
haben, als der fromen Ehrfurcht eines zur Kindschaft GOTTES berufenen Menschen. „Wir danken DIR Vater,
dass DU uns berufen hast, vor DIR zu stehen und DIR zu dienen …“, das sollte die Maxime unseres Tuns
am Altar sein!
Liturgie und der Vollzug derselben ist „Sache“ aller in der Kirche, niemals Einzelner. Das gilt für alle Seiten!
Liturgie und der Vollzug derselben ist „Sache“ aller in der Kirche, niemals Einzelner. Das gilt für alle Seiten!
Dienstag, 8. August 2006 15:24
Agiafortuni: Benedikt
wenn das kein argumentum ad hominem ist
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