Eigentlich wäre der hundertste Weihetag der Pfarrkirche Kirche St. Georg in Gelsenkirchen erst in zwei Jahren fällig. Doch es gibt Gründe, schon nächsten Samstag fröhlich zu sein.
Sonntag, 6. August 2006 17:55
Benedikt: @ Babylon
Vielleicht macht Ihr Euch mal kunsthistorisch etwas schlau. Vielleicht auch mal über die modernen Architekturkonzepte
moderner Kirchen.
Kunst, die sich nur irgendwelchen Kunststudenten im 17. Semester erschließt? Was nutzt das bei einer Kirche? Die wenigsten Messbesucher sind Kunststudenten.
Kunst, die sich nur irgendwelchen Kunststudenten im 17. Semester erschließt? Was nutzt das bei einer Kirche? Die wenigsten Messbesucher sind Kunststudenten.
Samstag, 5. August 2006 13:45
möchtegern-kathole: zu was …
… sollte die Kirche auch im Dorf bleiben, wenn „Bischof“, „Priester“ und ‘Gläubige’ nicht mehr in der
Kirche sind?
Ja, ich trauere auch dieser untergegangenen Kultur nach, aber irgendwie ist das konsequent. Es schmerzt nur sehr den Augen, wenn am Schluss auch die Mauern zerbrochen werden.
Trotzdem muss man sagen: brecht erst die hässlichen Betonkirchen, dann die schönen alten Kirchen
Ja, ich trauere auch dieser untergegangenen Kultur nach, aber irgendwie ist das konsequent. Es schmerzt nur sehr den Augen, wenn am Schluss auch die Mauern zerbrochen werden.
Trotzdem muss man sagen: brecht erst die hässlichen Betonkirchen, dann die schönen alten Kirchen
Samstag, 5. August 2006 00:27
ExBochumer †: Eben drum
Ich weiß von nichts.
Zufällig war ich aber in den 90ern Gemeindemitglied. – Aber ich weiß ja von nichts.
Zufällig war ich aber in den 90ern Gemeindemitglied. – Aber ich weiß ja von nichts.
Freitag, 4. August 2006 23:45
Bernardin †: ExBochumer
WOW!!!
Ihre Antworten sind toll! Sie sprechen Bände!
Zum Glück sind Sie ein Ex!
Niemand will von Ihren Geheimnissen wissen!
Ihre Antworten sind toll! Sie sprechen Bände!
Zum Glück sind Sie ein Ex!
Niemand will von Ihren Geheimnissen wissen!
Freitag, 4. August 2006 23:37
ExBochumer †: @ bernardin
Verleumderisch ist kreuz.net in weiten Kreisen, Sie auch.
Verleumdungen passen hier hin.
Herr Dr. Genn ist mir persönlich bekannt. Näheres binde ich Ihnen nicht auf Ihre neugierige Nase.
Verleumdungen passen hier hin.
Herr Dr. Genn ist mir persönlich bekannt. Näheres binde ich Ihnen nicht auf Ihre neugierige Nase.
Freitag, 4. August 2006 23:24
Bernardin †: ExBochumer
Für Ihre Antwort sind allein Sie verantwortlich!
Wo haben Sie Verleumdungen gelesen, wer will Sie verleumden?
Haben Sie zu tief in Fiege-Glas geschaut?
Haben Sie echt Mühe, sich mit der Meinung eines anderen auseinanderzusetzen? Fühlen Sie sich als den Nabel der Welt?
Gilt bei Ihnen auch: Ein Gekränkter kränkt? Was hat Felix Genn Ihnen getan?
Wo haben Sie Verleumdungen gelesen, wer will Sie verleumden?
Haben Sie zu tief in Fiege-Glas geschaut?
Haben Sie echt Mühe, sich mit der Meinung eines anderen auseinanderzusetzen? Fühlen Sie sich als den Nabel der Welt?
Gilt bei Ihnen auch: Ein Gekränkter kränkt? Was hat Felix Genn Ihnen getan?
Freitag, 4. August 2006 23:12
ExBochumer †: Da helfen nur noch Verleumdungen. Danke.
…
Freitag, 4. August 2006 23:09
Bernardin †: ExBochumer
Ihr Verhalten und ihre Antworten sprechen für sich!
Gut, dass Sie ein Ex-Bochumer sind!
Für die Stadt Bochum im Bistum Essen genügen die Pfarreien: Propstei, St. Meinolphus, Liebfrauen, Niklaus von Flüe, St. Franziskus Weitmar, St. Johannes und Linden, und natürlich Stiepel mit dem tollen Kloster!
Gut, dass Sie ein Ex-Bochumer sind!
Für die Stadt Bochum im Bistum Essen genügen die Pfarreien: Propstei, St. Meinolphus, Liebfrauen, Niklaus von Flüe, St. Franziskus Weitmar, St. Johannes und Linden, und natürlich Stiepel mit dem tollen Kloster!
Freitag, 4. August 2006 23:00
ExBochumer †: @ bernardin
Sie haben offenbar allen Sinn für die Realität verloren.
Gott sei Ihrer armseeligen Seele gnädig.
Gott sei Ihrer armseeligen Seele gnädig.
Freitag, 4. August 2006 22:44
Babylon †: @ sulp: Manche studieren
eben auch ohne Erfolg…
Freitag, 4. August 2006 22:31
Bernardin †: ExBochumer
Nochmals: Genn als Sündenbock abzustempeln ist sehr billig! Können Sie etwas mit dem Namen Stuetting
anfangen?
Ob geschickt oder ungeschickt, dass die drei Bistümer Köln, Münster und Paderborn sich von den Pfarreien für das Bistum Essen trennten – ob die drei Bistümer diese Pfarreien zurücknehmen??? Bitte mehr Sinn für Realität!
Sind Sie nur ein Ex-Bochumer oder auch ein Ex-Ruhrgebietler?
Ob geschickt oder ungeschickt, dass die drei Bistümer Köln, Münster und Paderborn sich von den Pfarreien für das Bistum Essen trennten – ob die drei Bistümer diese Pfarreien zurücknehmen??? Bitte mehr Sinn für Realität!
Sind Sie nur ein Ex-Bochumer oder auch ein Ex-Ruhrgebietler?
Freitag, 4. August 2006 22:28
Maurice Corvisier: care „ita est“:
auf diesem Wege, weil anders zu lange, und ich bin müde:
logo: „tibi“ und „situendum“.
veterum sapietia saepe non … !
Vale et: bona nox!
logo: „tibi“ und „situendum“.
veterum sapietia saepe non … !
Vale et: bona nox!
Freitag, 4. August 2006 22:23
ExBochumer †: @ bernardin
Treten Sie hier als Fürsprecher für den Konkursverwalter Genn auf?
Fakt wäre, das Bistum Essen aufzulösen bzw. vorhandenen Erzbistümern anzugliedern. Mehr nicht und nicht weniger.
Fakt wäre, das Bistum Essen aufzulösen bzw. vorhandenen Erzbistümern anzugliedern. Mehr nicht und nicht weniger.
Freitag, 4. August 2006 22:14
Bernardin †: ExBochumer
Bischof Dr. Felix Genn als SUENDENBOCK missbrauchen, ist wohl unzulässig! Das war Politik, einen „Fremden“
zum Vollstrecker der längst bekannten Tatsachen zu machen!
Vor Genn leiteten Hengsbach und Luthe das Ruhrbistum. Beide Bischöfe haben sich für das Ruhrbistum eingesetzt, aber Seelsorger haben eine andere Optik. Sie glaubten an das Morgen und haben sich im Heute eingesetzt!
Das Bistum Essen leidet nicht nur unter einem starken Priestermangel, sondern auch unter einem sehr starken Gläubigen-mangel! Viele Kirchen werden nicht mehr betreten von den Leuten im Ruhrgebiet! Sie haben der Kirche den Rücken zugewandt, obwohl sich das Bistum Essen unter Hengsbach und Luthe mit Grave sehr für die Menschen im Ruhrgebiet eingesetzt haben. Die Bischöfe waren Anwälte der Menschen in schwierigen Situationen!
Leere Kirchen, leere Kassen, wer will das bezahlen? In einer mobilen Gesellschaft ist es kein Problem, statt 3 Minuten 6 Minuten mit dem Auto unterwegs zu sein, um einen Gottesdienst am Sonntag zu besuchen! Nach dem Krieg wurden z.B. viel zu viele Kirchen im Ruhrgebiet gebaut – Kirchen die oft nicht solide gebaut waren. Ich denke da z.B. an Albertus-Magnus in Bochum!
Immer war die Marienpfarrei St. Marien eine kleine Pfarrei. Ihr Pfarrer Chrstoph Allroggen hat sich grossartig für die Kirche engagiert, und doch gibt es auf engem Raum viel zu viele Kirchen. St. Marien ist keine Wohngemeinde, andere Kirchen im Raum aber sind in Wohngemeinden!
Vor Genn leiteten Hengsbach und Luthe das Ruhrbistum. Beide Bischöfe haben sich für das Ruhrbistum eingesetzt, aber Seelsorger haben eine andere Optik. Sie glaubten an das Morgen und haben sich im Heute eingesetzt!
Das Bistum Essen leidet nicht nur unter einem starken Priestermangel, sondern auch unter einem sehr starken Gläubigen-mangel! Viele Kirchen werden nicht mehr betreten von den Leuten im Ruhrgebiet! Sie haben der Kirche den Rücken zugewandt, obwohl sich das Bistum Essen unter Hengsbach und Luthe mit Grave sehr für die Menschen im Ruhrgebiet eingesetzt haben. Die Bischöfe waren Anwälte der Menschen in schwierigen Situationen!
Leere Kirchen, leere Kassen, wer will das bezahlen? In einer mobilen Gesellschaft ist es kein Problem, statt 3 Minuten 6 Minuten mit dem Auto unterwegs zu sein, um einen Gottesdienst am Sonntag zu besuchen! Nach dem Krieg wurden z.B. viel zu viele Kirchen im Ruhrgebiet gebaut – Kirchen die oft nicht solide gebaut waren. Ich denke da z.B. an Albertus-Magnus in Bochum!
Immer war die Marienpfarrei St. Marien eine kleine Pfarrei. Ihr Pfarrer Chrstoph Allroggen hat sich grossartig für die Kirche engagiert, und doch gibt es auf engem Raum viel zu viele Kirchen. St. Marien ist keine Wohngemeinde, andere Kirchen im Raum aber sind in Wohngemeinden!
Freitag, 4. August 2006 21:56
Maurice Corvisier: Lieber Ex-Bochumer,
die Konsequenzen habe ich schon recht lange gezogen. Sie noch nicht? Interesse? Mailen!
Es ist ja erstaunlich, daß gerade Essen, das jüngste und damals hoffnungsvollste Bistum Deutschlands, so dasteht, wie es heute dasteht.
Nun ja. Erstaunlich ist das eigentlich nicht. Nach dem, was so abgelaufen ist.
Es ist ja erstaunlich, daß gerade Essen, das jüngste und damals hoffnungsvollste Bistum Deutschlands, so dasteht, wie es heute dasteht.
Nun ja. Erstaunlich ist das eigentlich nicht. Nach dem, was so abgelaufen ist.
Freitag, 4. August 2006 21:52
Sulpicius: @baby
Vielleicht macht Ihr Euch mal kunsthistorisch etwas schlau
Geschenkt. Habe ich schon im Studium gemacht.
Geschenkt. Habe ich schon im Studium gemacht.
Freitag, 4. August 2006 21:52
ExBochumer †: @ maurice
Vergessen sollte man nicht, aus welchen Mitteln die „eingestampften“, „zur Veräußerung“ anstehenden
Kirchen mitfinanziert worden sind.
Da bleibt doch nur der Aufruf: Mitfinanzierende Katholiken, vereinigt Euch!!
Doch Herr Genn ist taub. Ein Betonkopf, ein Konkursverwalter.
Aber ein Konkursverwalter aus eigenen Reihen?
Ich weiß nicht.
Da bleibt doch nur der Aufruf: Mitfinanzierende Katholiken, vereinigt Euch!!
Doch Herr Genn ist taub. Ein Betonkopf, ein Konkursverwalter.
Aber ein Konkursverwalter aus eigenen Reihen?
Ich weiß nicht.
Freitag, 4. August 2006 21:40
Maurice Corvisier: Bochumer im Exil:
Make Money – das ist das Motto von Dr. Genn
Na ja, dem Armen bleibt ja auch sonst nichts. Menschen fischen? Seelen retten? Wie soll ein Manager das können?
Leute seiner Art mußte ich in meinem recht langen Leben zur Genüge kennenlernen.
Denken, daß Golgotha profaniert, gar abgerissen – vor allem aber: in deren Augen verhandelbar ist: das ist Grusel.
Die Marienkirche in Ihrem Ex-Bochum verschwindet ja wohl auch im Bermuda-Dreieck.
Keine falschen Schlüsse: alles ergoogelt.
Besten Gruß!
M.C.
Na ja, dem Armen bleibt ja auch sonst nichts. Menschen fischen? Seelen retten? Wie soll ein Manager das können?
Leute seiner Art mußte ich in meinem recht langen Leben zur Genüge kennenlernen.
Denken, daß Golgotha profaniert, gar abgerissen – vor allem aber: in deren Augen verhandelbar ist: das ist Grusel.
Die Marienkirche in Ihrem Ex-Bochum verschwindet ja wohl auch im Bermuda-Dreieck.
Keine falschen Schlüsse: alles ergoogelt.
Besten Gruß!
M.C.
Freitag, 4. August 2006 21:26
ExBochumer †: Erwartungen vom Bistum Essen?
Wer vom Bistum Essen noch was erwartet, wird enttäuscht werden.
Essen ist „bankrott“. Warum sollte dann auch das Bistum noch Respekt vor Gotteshäusern haben?
Make Money – das ist das Motto von Dr. Genn
Essen ist „bankrott“. Warum sollte dann auch das Bistum noch Respekt vor Gotteshäusern haben?
Make Money – das ist das Motto von Dr. Genn
Freitag, 4. August 2006 21:26
Jawohl!: Lächelnd
Tja, es hilft alles nichts: „Duc in altum“ ist sehr mißverständlich. Wer was anderes behauptet, sollte
mal Latein lernen.
Dass altus je nach dem Standort des Betrachters sowohl »hoch« als auch »tief«
bedeutet, sollte jeder lateinlernende Sextaner wissen. Dass für die Bedeutung eines Wortes stets der
Kontext mitzuberückichtigen ist, weiß der Sextaner noch nicht. Manche lernen es bis zum Abitur nicht,
was dann recht amüsante »Übersetzungen« zur Folge hat. (Typus: »a big chancellor« = »ein großer
Kanzler«…)
In altum ducere, provehi, eminere bedeutet »hinausfahren auf die hohe See«. Da ist nichts missverständlich, außer für den, der nur unzureichende Lateinkenntnisse vorzuweisen hat.
Ok, das
war jetzt alles unerträglich oberlehrerhaft, und Lehrer bin ich nicht und wollte ich nie werden.
Tatsächlich
habe ich den Scherz lächelnd sehr goutiert.
In altum ducere, provehi, eminere bedeutet »hinausfahren auf die hohe See«. Da ist nichts missverständlich, außer für den, der nur unzureichende Lateinkenntnisse vorzuweisen hat.
Freitag, 4. August 2006 21:16
Maurice Corvisier: öööh, Baby
könnte Latein? Oberhalb von Gallia est omnis divisa…?
Freitag, 4. August 2006 21:06
Babylon †: Beton ist super.
Vielleicht macht Ihr Euch mal kunsthistorisch etwas schlau. Vielleicht auch mal über die modernen Architekturkonzepte
moderner Kirchen.
Aber bei Euch hängt ja auch noch der röhrende Hirsch vor Alpenpanorama an der Wand.
Tja, es hilft alles nichts: „Duc in altum“ ist sehr mißverständlich. Wer was anderes behauptet, sollte mal Latein lernen. Ansonsten immer schön die Bibelstelle dahinter.
Aber bei Euch hängt ja auch noch der röhrende Hirsch vor Alpenpanorama an der Wand.
Tja, es hilft alles nichts: „Duc in altum“ ist sehr mißverständlich. Wer was anderes behauptet, sollte mal Latein lernen. Ansonsten immer schön die Bibelstelle dahinter.
Freitag, 4. August 2006 18:20
möchtegern-kathole: immerhin …
… will der Hiszorizismus und was erzählen, im Gegensatz zu den modernen „Schwimmhallen“-Kirchen, die gar nix mehr zu sagen haben
Freitag, 4. August 2006 16:42
Sulpicius: @Baby
Typische Auswüchse des Historismus im 19. Jh. Abreißen und weg damit.
Lieber originell statt original.Du spinnst und hast einen Traditionsallergie. Natürlich sind nicht alle „historistischen“ Bauten toll. Aber das sind einige „Originale“ auch nicht. Bevor hier solche Parolen gekloppt werden, sollte man lieber die unmenschlichen Gebets-Betonschuppen des 20. Jh. entsorgen…
Lieber originell statt original.Du spinnst und hast einen Traditionsallergie. Natürlich sind nicht alle „historistischen“ Bauten toll. Aber das sind einige „Originale“ auch nicht. Bevor hier solche Parolen gekloppt werden, sollte man lieber die unmenschlichen Gebets-Betonschuppen des 20. Jh. entsorgen…
Freitag, 4. August 2006 15:52
virOblationis: Das ist mir zu hoch (oder: zu tief?)
Zitat:
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen. Böser Verführer! (et ne nos inducas in tentationem…)
Wieso „auch“ in die ‘Tiefe’“? Im Zusammenhang von Luk. 5, 4, dem die Wendung „duc in altum“ entnommen ist, bedeutet altum doch gerade Tiefe, nicht Höhe: „Fahre hinaus zur Tiefe [des Sees]…“
Zitat:
Erst mal Latein lernen@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen.
Wieso „erst mal Latein lernen“? – Was ist denn an „duc in altum“ auszusetzen?
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen. Böser Verführer! (et ne nos inducas in tentationem…)
Wieso „auch“ in die ‘Tiefe’“? Im Zusammenhang von Luk. 5, 4, dem die Wendung „duc in altum“ entnommen ist, bedeutet altum doch gerade Tiefe, nicht Höhe: „Fahre hinaus zur Tiefe [des Sees]…“
Zitat:
Erst mal Latein lernen@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen.
Wieso „erst mal Latein lernen“? – Was ist denn an „duc in altum“ auszusetzen?
Freitag, 4. August 2006 15:17
Puchil2: An: duc in Altum
Natürlich geht es auch um Geldmangel. Der Priestermangel ist es aber auch. Die Kirche der Zukunft wird auch in unseren Breiten immer mehr eine Kirche des Ehrenamtes sein, oder sie wird nicht mehr sein.
Freitag, 4. August 2006 14:38
Ich denke oft an Piroschka: @Jawohl!
Das ist kein missverständnis, das heißt es auch in der Praxis!
Freitag, 4. August 2006 14:37
Jawohl!: Erst mal Latein lernen
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen.
Freitag, 4. August 2006 13:28
Babylon †: Kunsthistorisch betrachtet
sind diese ganzen neoromanischen und neogotischen Monstren von vor 100 Jahren ziemlich für den Eimer.
Geschmacklos und steril. Typische Auswüchse des Historismus im 19. Jh. Abreißen und weg damit.
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen. Böser Verführer! (et ne nos inducas in tentationem…)
Geschmacklos und steril. Typische Auswüchse des Historismus im 19. Jh. Abreißen und weg damit.
@ duc in altum: Das ist aber sehr mißverständlich. „Altum“ kann ja auch in die „Tiefe“ heißen. Böser Verführer! (et ne nos inducas in tentationem…)
Freitag, 4. August 2006 12:44
duc in altum: Es geht hier nicht um Preistermangel …
… es geht hier um Geldmangel. Wenn die beschriebenen Laien die Gottesdienste kostenlos halten, und wie in anderen Ländern üblich, von Haus zu Haus gehen, um Spenden für den Gebäudeunterhalt sammeln würden, dann wäre es kein Problem, die Kirchen zu behalten. Es geht hier einfach darum, daß jahrelang Missmanagement geherrscht habt und zum einen Geld zum Fenster raus geworfen wurde und zum anderen auch Gläubige aus der Kirche rausgetrieben wurden.
Freitag, 4. August 2006 12:14
Puchil2: Der falsche Weg
Auf Grund des Priestermangels Pfarren auflösen, zusammenlegen, Kirchen verkaufen…wie in Essen, ist
der falsche Weg.
Einen anderen, richtigen Weg gehen einige Diözesen in Österreich (Linz, Innsbruck)
1. Auch priesterlose Pfarreien bleiben bestehen
2. Hauptberufliche oder ehrenamtliche ausgebildete Laien übernehmen die Leitung und die Verantwortung
3. Dazu ausgebildete Laien gestalten Liturgie: Wortgottesfeiern, Tagzeitenliturgie …
4. Wenn irgendwie möglich, bleiben die von Priestern verwaisten Pfarrhöfe bewohnt.
Zugegeben: das ist „Mangelverwaltung“, aber eine verantwortbare, als Übergangslösung, bis die Kirchenleitung durch Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt endlich ihre Verantwortung für den Bestand von Pfarrgemeinden ernstnimmt.
Einen anderen, richtigen Weg gehen einige Diözesen in Österreich (Linz, Innsbruck)
1. Auch priesterlose Pfarreien bleiben bestehen
2. Hauptberufliche oder ehrenamtliche ausgebildete Laien übernehmen die Leitung und die Verantwortung
3. Dazu ausgebildete Laien gestalten Liturgie: Wortgottesfeiern, Tagzeitenliturgie …
4. Wenn irgendwie möglich, bleiben die von Priestern verwaisten Pfarrhöfe bewohnt.
Zugegeben: das ist „Mangelverwaltung“, aber eine verantwortbare, als Übergangslösung, bis die Kirchenleitung durch Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt endlich ihre Verantwortung für den Bestand von Pfarrgemeinden ernstnimmt.
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