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Dienstag, 8. August 2006 11:13
Die Scham der Kinder ist ein Schutz dagegen, sich als ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer Begierden zu betrachten. Diese Scham wird gezielt zerstört. Von Michael K. Hageböck.
Zurück zum Artikel 57 Lesermeinungen:
Donnerstag, 10. August 2006 00:28
Gerhard: Schrankenlosigkeit
„Frei ist nicht der Schrankenlose – etwa der Süchtige –, sondern wer durch den Verzicht auf gewisse Handlungen Herr über seine Entscheidungen bleibt – wie man im Deutschen so schön sagt: durch Beherrschung.“
Diesen Satz halte ich für einen der wichtigsten in dem Artikel! Ebenso kann ich zustimmen, dass es im Leben des Menschen einen Intimbereich gibt, der nicht an die Öffentlichkeit gezerrt werden soll – nicht bei homo- und nicht bei heterosexuellen Menschen! Schamlosigkeit ist nicht das, was erstrebenswert ist!
Mittwoch, 9. August 2006 23:59
_Ungläubig-: @ Grafilein
Kurz: Am besten die Kinder beängstigen, was die natürliche Sexualität angeht, damit diese zu psychischen Krüppeln werden!

Die Sexualität, ansich die stärkste Macht über die ein Mensch verfügt, zu kontrolieren, war doch wichtig für die Kirche, um weiterhin die Macht über diese zu behalten!
Mittwoch, 9. August 2006 23:34
methusalix †: Hallo euer Peinlichkeit!
daß die nötige Reife
für die Belehrung in diesen Dingen nicht abgewartet wird.


Wann hätten denn, nach Ihro Gnaden Meinung, die Mädels und Jungs die nötige Reife? Mit dreissig in der Hochzeitsnacht? Oder doch eher am Sankt Nimmerleinstag?

Das was Sie wollen, läuft auf gar keine Aufklärung hinaus und das ist ein Verbrechen an der Jugend.

Aber was kümmert es die Sexualtheoretiker und Kirchenbeamten der langen langen Liste der Verbrechen, die sie an den Menschen begangen haben, ein weiteres hinzuzufügen.
Mittwoch, 9. August 2006 22:19
Graf von Galen: Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @Ungläubig
Es geht nicht um praktizierte Sexualität im Rahmen der
göttlichen Ordnung. Es geht darum daß Kindern und
Jugendliche Böses z.B. Selbstbefriedigung, Verhütung usw. als gut dargestellt wird und daß die nötige Reife
für die Belehrung in diesen Dingen nicht abgewartet wird. Bewußt nicht abgewartet wird, um die Kinder und
Jugendlichen um so leichter verderben zu können und
gem. der eigenen, falschen Ideologie manipulieren zu
können.
Mittwoch, 9. August 2006 13:53
_Ungläubig-: @ Ansgar
So ist es nun mal im Leben, aber deswegen einen wichtigen, sehr wichtigen Bestandteil des Menschsein verteufeln ist idiotisch.

Man könnte dieses auch auf Nahrungsaufnahme beziehen, entweder man kann damit den Hunger stillen, oder man verdirbt sich den Magen, aber sollte man es deswegen verteufeln.

@ derfux

Österreicher?

@ Maurice

Da haben Sie aber wieder Geist bewiesen *gähn*
Mittwoch, 9. August 2006 12:25
23er Hansl: @derfux
war bei Ihnen denn letztes Wochenende auch Hochwasser?
Mittwoch, 9. August 2006 12:04
Ansgar: @ Ungläubig
Was für eine Frage. Dahinter steht: Hach, Sex ist so schön, macht zufrieden, man kriegt keine Pickel. Leute die das anders sehen, sind verklemmt! Vielleicht sogar Katholiken, bigottes Volk das!!

In Wahrheit birgt Sexualität die Anlagen zu hoher Erfüllung und Glück und Kräfte schwerster Zerstörung. Schauen Sie sich mal an, was Sexualstraftäter anrichten. Jeder gesunde Erwachsene weiß: Die größten Lebensprobleme kommen durch Verwicklungen aufgrund des Sexus. Untreue, neue Partner, Trennungsleid, verzehrende Begierde… Das ist das potentiell Schlechte an der Sexualität. Und kommen Sie nicht mit: „Das kommt nur davon, wenn man Sex nicht lustvoll auslebt.“ Das ist Unsinn, allein im Hinblick auf Einvernehmlichkeit, die selbst bei langjährigen Partnern nicht immer gegeben ist.
Mittwoch, 9. August 2006 00:22
derfux: @_Ungläubig-
Was ist schlecht an Sexualität?Es ist die schändliche, animalische Lust, die, in unmengen genossen, zu Sintfluten führen kann!
Dienstag, 8. August 2006 23:38
Maurice Corvisier: Was schlecht daran ist?
Ganz einfach: Folgen wie Sie!
Dienstag, 8. August 2006 23:14
_Ungläubig-: Wo bleibt eigentlich die Antwort???
Was ist schlecht an Sexualität?
Dienstag, 8. August 2006 22:49
Graf von Galen: Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht
Die Verführung der Kinder und Jugendlichen zur
Unzucht, gar zur widernatürlichen Unzucht, ist
neben dem Massenmord an den Ungeborenen der
schlimmste Auswuchs einer verkommenen, dekadenten,
dem Untergang geweihten Republik.
Dienstag, 8. August 2006 19:44
Hódmezövásárhelykutasipuszta: @Firefox … kranke Phantasie ist das fundament, auf dem diese Seite gebaut ist!
Außerdem ist der Gedanke doch logisch:
Wir sind katholisch – wir fordern Tabu und Prüderie in der Sexualerziehung, die es de facto gar nicht geben soll. Die Folge sind dann unaufgeklärte, ahnungslose junge Menschen (manche würden sagen Frischfleisch) mit denen man in ihrer – ich zitiere – „natürlichen Unbekümmertheit“ theoretisch wenn man wollte ziemlich viel anstellen könnte, ohne dass sie Dritten etwas darüber sagen würden.
Wenn uns jetzt die bösen Sexualaufklärer das nehmen wollen, dann doch wohl nur weil sie selber (jetzt natürlich nicht nur theoretisch) etwas im Schilde führen.
Dienstag, 8. August 2006 18:58
Firefox: Es ist doch schön zu sehen, dass einige einfach falsch verstehen wollen
Es geht mit sicherheit nicht darum 3-Jährige mit harter Pornographie aufzuklären.

Es geht auch nicht darum Kinder durch Mißbrauch aufzuklären (Auf so eine verquere Logik muß man erstmal kommen)

Der Autor des Textes ist anscheinend Lehrer einer Realschule und damit in Kontakt mit Jugendlichen, die sehr wohl schon in der Lage sind zu verstehen um was es geht.

Diesen Kinder eine objektive Aufklärung zu unterziehen ist mehr als Fahrlässig.
Dienstag, 8. August 2006 18:55
derfux: @_Ungläubig
Wahrscheinlich ist es nicht die besste Aufklärungsmethode, lässt sich leider nur durch „Einzelhaft“ vermeiden.

Mal eine Frage an die hier versammelte Gemeinde, besonders an die Eltern unter euch/Ihnen:
Wann sind Kinder im „sinvoll aufklärungsfähigen“ Alter?
Ich bin mir selbst noch nicht so ganz sicher.
Dienstag, 8. August 2006 18:39
_Ungläubig-: @ derfux
Sicherlich ist es die Regel, aber ansich nicht das Beste! Grade wenn man bedenkt, dass heutige Jugendliche nicht so aufgeklärt sind, wie man meint.

Bei mir war es ja auch nicht anders. Wobei die Bravo, da den größeren Teil übernahm, bevor man dann doch mal aktiv wurde.
Dienstag, 8. August 2006 18:23
derfux: @_Ungläubig-
Oder ist es Ihnen lieber Kinder klären sich auf der Straße gegenseitig auf?
Bei mir war das so, ich hatte ein,zwei Jahre älteres Mädchen in der Nachbarschaft – die hat das übernommen, zusammen mir der Margit vom Dr. Sommer Team.

Mein Vater war dazu zu katholisch. Es war ziemlich peinlich, als er es mehrere Jahre zu spät versuchte.
Dienstag, 8. August 2006 18:22
_Ungläubig-: @ Ansgar
Insoweit unterscheidet sich unsere Meinung nicht. Ich bin allerdings der Meinung, dass die Kinder bedingungslos aufgeklärt gehören, zwar abgestuft mit Berücksichtigung der jeweiligen sexuellen Reife, von der Grundschule an, aber wesentlich umfangreicher und besser, als wie es zur Zeit der Fall ist.

Allerdings halte ich nichts vom verteufeln der Sexualität. Und dieses geschieht, wenn man die Kinder zu Keuschheit erziehen will, wie im Artikel beschrieben!
Dienstag, 8. August 2006 18:10
Ansgar: @ Ungläubig/Agnostiker
Das gegenseitige Aufklären durch ältere (erfahrenere) Freunde – nicht optimal, aber wohl die Realität. Oder war das bei Ihnen anders?

Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Da meine kleinsten Kinder noch sehr klein sind, und ich daher weiß, wie idiotisch das Geseiere von „kindlicher Sexualität“ in diesem Alter ist, will ich sie schützen. Hier reicht es, Pipimann und Pipimaus zu benamsen, ohne gleich ins Kamasutra einzusteigen. Bei 6-Jährigen müssen Eltern sicher schon konkreter werden. Aber das schließt Hageböck ja gar nicht aus. Immer schlecht ist diese – vermutlich auch von Ihnen vertretene – Erwachsenensicht auf kindliche Sexualwissens-Bedürfnisse.
Dienstag, 8. August 2006 18:08
Benedikt: @ FritzG
Nein, dies ist keine Meinungsäußerung. Es handelt sich viel mehr um eine Aussage, welche einen allgemeingültigen Wahrheitsanspruch erhebt (und noch nicht einmal begründet wird). Dies wissen sie auch ganz genau.

Erhebt diese Behauptung von Ihnen nun ihrerseits allgemeingültigen Wahrheitsanspruch?
Dienstag, 8. August 2006 17:55
_Ungläubig-: @ Ansgar
Iher „ernstgemeinte“ Frage kann ich durchaus verneinen!

Und zum hundertsten Mal. Es geht hier in keinsterweise darum, dass Kinder für Erwachsene „sexualisiert“ werden, sondern für sich selbst. Oder ist es Ihnen lieber Kinder klären sich auf der Straße gegenseitig auf?
Dienstag, 8. August 2006 17:41
Ansgar: @ Daniel Cohn-Agnostiker
Das Ausleben von Sexualität für Kinder endet immer mit einer Therapie.

Was ist Ihnen widerfahren, daß Sie unsere schützens- und liebenswerten Kleinsten für Ihre kranken Libertinismen mißbrauchen wollen?

Eine ernstgemeinte Frage: Sind Sie pädophil?
Dienstag, 8. August 2006 17:24
-Agnostiker-: @ Ansgar
Wissen Sie, wie teuer die späteren Therapien für die Kleinen dann werden, wenn sie aus Ihresgleichen verkorkster Sexualschulung hervorgegangen sind?

Eine ernstgemeinte Frage:

Was ist Ihnen wiederfahren, dass Sie der Meinung sind, das Ausleben seiner Sexualität führt gleich zu einer Therapie?
Dienstag, 8. August 2006 17:02
FritzG: @ Maurice Corvisier:
Welche ungewohnte Freundlichkeit! Wenn sie nicht die Ausnahme bliebe, würde ich das sehr begrüßen. Es interessiert mich jetzt natürlich brennend, ob sie meine Herkunft unter zu Hilfenahme meiner Worte korrekt identifizieren konnten. Ich warte gespannt auf ihre Rückschlüsse!

Und ja, die 68 sind vorbei. Ich persönlich war im Übrigen nie einer (wäre auch zu jung dafür), sympathisiere jedoch in manchen Belangen mit ihnen. Differenzierung tut dringend Not, denn jede Münze hat zwei Seiten. Von einem angewiderten Abwenden kann bei mir also nicht die Rede sein – immerhin könnte ich ohne sie mein Leben heute nicht in der Weise leben, wie ich es tue und wünsche. Als Vorbild betrachte ich 68er, Grüne und dergleichen mehr jedoch nicht. Die Kulturrevolution war nötig (und wird auch dauerhaft Bestand haben), hätte aber sanfter und mit etwas mehr Feingefühl von Statten gehen können.
Dienstag, 8. August 2006 16:50
Ansgar: @ FritzG
Als Kinderloser kompetent über Sexualpädagogik reden? Vielleicht. Gestatten Sie mir dennoch, daß ich meine Kinder lieber einem Menschen zu einer derart sensiblen Belehrung anvertraue, der selbst Verantwortung für eigene Kinder übernommen hat. Gerade nach der Lektüre Ihrer und anderer libertinistischer Beiträge hier verfestigt sich mein Eindruck, daß es sich bei Ihresgleichen um eine Gruppe geistig kindisch und pubertär gebliebener Laberköpfe handelt. Mich schaudert bei dem Gedanken, Ihresgleichen kleine, seelenreine Kindchen zur linkssexuellen Indoktrination zu überlassen. Wissen Sie, wie teuer die späteren Therapien für die Kleinen dann werden, wenn sie aus Ihresgleichen verkorkster Sexualschulung hervorgegangen sind? Volkswirtschaftlich bedenklich. Nochmal: Werden Sie erwachsen, kriegen Sie Kinder, dann gibt sich das mit dem Flachsinn.

Übrigens: Wo stelle ich „groteske Behauptungen“ auf?
Dienstag, 8. August 2006 16:44
DDL: @Ansgar
„Es werden ja bei weitem nicht so viel mampfende Leute an Litfassäulen und Plakatwände gepappt wie nackte und bumsende.“

Verzeihung – wann sind Sie das letzte Mal offenen Auges durch die Stadt gegangen? Haben Werbesendungen gesehen? Wie groß ist dort der Anteil an Inseraten für Getränke und Nahrungsmittel? Und wie sehr sind diese darauf getrimmt, unwillkürliche Reaktionen (Wasser-im-Munde) zu provozieren, also an durchaus „tierische Instinkte“ zu appelieren?

Wie oft sehen Sie jemanden im Fernsehen, der herzhaft und mit lautem „Mmmmh!“ in irgendetwas beißt – und wie of sehen Sie, im Vergleich, kopulierende Paare?

Das ewige Gerede von der „Sexualisierung“ kann doch nur von Menschen kommen, die Sex als unnatürlicher als eben z.B. Essen wahrnehmen – warum, frage ich? Wieso sollte das so sein?

„Auch das Defäkieren“

Das hat tief verwurzelte, biologische Gründe – Fäkalien sind als Nahrung untauglich, daher interpretieren wir deren Geruch als schlecht. Das ist alles. Uralte Instinkte.

„das Schlafen, das Nägelschneiden, alles „Aspekte des Menschseins“, erfreuen sich nicht einer solchen Penetrierung in der Öffentlichkeit wie Beischlaf und seine Begleiterscheinungen.“

Ja und? Ist doch logisch: Beim Anblick geschnittener Zehennägel wird Ihnen ja auch nicht die Hose eng, um es ‘mal salopp auszudrücken (vorbehaltlich der Möglichkeit, dass Sie Fußfetischist sind).

Sex ist das attraktivste Signal – aus gutem Grund: Notwendig für die Arterhaltung.

WO, VERDAMMT, IST DAS Problem?
Dienstag, 8. August 2006 16:29
Maurice Corvisier: Ich bin beeindruckt von
Fritzchens sachlicher Diskutierweise. Und die Eleganz der Wortwahl!

Vorbildlich.

So ist es: an der Sprache erkennt man, woher jemand kommt.

Und dazu: Ja! 68 ist Gott sei Dank vorbei, auch wenn die asbach-68er es noch nicht gemerkt haben. Immer mehr entdecken die abartige Hohlheit und den hemmungslosen Egoismus, der diese Leute beherrscht, und wenden sich angewidert ab von dieser Generation der „best-agers“ – was ich bitte ausdrücklich als Schimpfwort verstanden wissen will.
Dienstag, 8. August 2006 16:26
-Agnostiker-: Schade,
dass DDLs Frage bisher ignoriert wurde. Es wäre wirklich interessant zu erfahren, warum Sexualität stets verteufelt wird.
Dienstag, 8. August 2006 16:24
FritzG: Da sind ja die wahren Ferkel…
@ derfux:

Ein kleiner Tipp von meiner Seite: Versuchen sie erst gar nicht, mit Maurice Corvisier eine *sachliche* Unterhaltung zu führen – das bringt nichts. Sie werden mit drögen Wortspielchen, kindischer Rhetorik, nervigen Haarspaltereien oder ähnlichen Inhaltslosigkeiten – gepaart mit einer großen Portion Arroganz – abserviert.

@ Jawohl!:

Nur sie können ultrahocherhitzte Scheiße wie diesen Artikel als Entschädigung für kaltgeschleuderte Scheiße empfinden.

@ Ansgar:

Seltsam. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Millionen Eltern in Deutschland gibt, welche sich ihrer grotesken Behauptung nicht anschließen würden. Entweder haben sie selbst keine Kinder und wissen es folglich nicht besser, oder sie erziehen ihren Nachwuchs zu intoleranten, unselbstständigen Gottesanbetern ohne eigene Meinung. Im Übrigen ist es nicht nötig Kinder zu haben, um Sexualpädagogik objektiv diskutieren zu können.

@ Benedikt:

Nein, dies ist keine Meinungsäußerung. Es handelt sich viel mehr um eine Aussage, welche einen allgemeingültigen Wahrheitsanspruch erhebt (und noch nicht einmal begründet wird). Dies wissen sie auch ganz genau.

@ MK28

Der 68er-Stachel scheint bei so manchem Diskutanten auf kreuz.net doch sehr tief zu sitzen. Scheinbar auch bei ihnen. Und wie von ihresgleichen gewohnt, kommen auch aus ihrer Feder nur vage Vermutungen, unerwiesene Zusammenhänge und eine große Portion leerer Worthülsen.
Dienstag, 8. August 2006 16:16
23er Hansl: @DDL: Also wie Nahrungsaufnahme würde ich es nicht behandeln, aber wie Sachwissen. Wobei es zu beach
ten gilt, dass mit diesem Sachwissen (mit welchem eigentlich nicht?) ethische Implikationen verbunden sind.
Ich kann einen staubtrockenen Vortrag darüber halten, wie das männliche Geschlechtsorgan Penis in das weibliche Geschlechtsorgan Vagina eindringt, dadurch davon umschlungen wird und durch mehr oder weniger langes Reiben der Innenseite der Vagina an der Oberfläche des Penis die Samenleiter zu einer Ejakulation stimuliert werden. Damit habe ich das trockene Sachwissen toll rübergebracht. Habe ich?
Nein, denn ich habe darauf vergessen, dass dieser Akt für die Mehrzahl der Menschen mit Gefühlen und Empfindungen im Zusammenhang, der Orgasmus der dabei allenfalls entstehen könnte (wenn mans richtig macht) ist nur eine davon. Wenn ich über Gefühle wie jenes, das mit dem etwas verkorxten Wort „Vereinigung“ ausgedrückt wird, sprechen und informieren soll, muss ich auch vermitteln, dass dieses Gefühl nicht immer und überall gleich empfunden wird und auch bewusst ausgeblendet werden kann. Und schon sehe ich die Grenze dessen, was Sachwissen ist und dessen, wo die ethische Beeinflussung beginnt, verschwimmen.
Die Strategie der verschiedenen Informationsfolder aus Ministerien, die physischen Möglichkeiten zu schildern, von Abtasten bis zur Abtreibungsklinik, greift mit Sicherheit zu kurz und ist immer noch in der Tabuisierungsschiene verhaftet (weil sie intentional enttabuisieren will). Der Gegenvorschlag ist sowieso jenseitig, das liegt auf der Hand.
=> Bedingungslos Aufklären!
Dienstag, 8. August 2006 16:15
Maurice Corvisier: Bedenken Sie, werter Ansgar,
wer da geschrieben hat und warum: es ist eben eines seiner Themen. Mit Grund.

Danke für Ihre gestrige mail, Mgr. Lefebvre betreffend. Man wird etwas dünnhäutig, wenn z.B. Dr. Otterbeck Luther, Mgr. Lefebvre und Hitler in eine Reihe stellt (womit er sich allerdings als fürchterlicher Jurist gezeigt hat) heute mittag.

Ansonsten: ich schließe mich Ihnen völlig an.

Gruß! M.C.
Dienstag, 8. August 2006 16:10
Ansgar: Es werden ja…
… bei weitem nicht so viel mampfende Leute an Litfassäulen und Plakatwände gepappt wie nackte und bumsende. Auch das Defäkieren, das Schlafen, das Nägelschneiden, alles „Aspekte des Menschseins“, erfreuen sich nicht einer solchen Penetrierung in der Öffentlichkeit wie Beischlaf und seine Begleiterscheinungen.

Kinder müssen damit nun wirklich nicht ab der Wiege katechisiert werden.
Dienstag, 8. August 2006 14:55
DDL: Ach ja, „Durchsexualisierung“…
Ich würde gerne ‘mal einen einzigen, plausiblen Grund hören, warum man die sexuellen Funktionen grundlegend anders behandeln sollte als, sagen wir, die Nahrungsaufnahme?

Nun?

Was ist so schröcklich an diesem Aspekt des Menschseins, dass man es zur heiligmachenden Gnade erhebt, ihn selten oder – im Idealfall – nie auszuleben?
Dienstag, 8. August 2006 14:22
Firefox: @Ansgar
Doch doch, ich habe sie schon recht verstanden, keine Sorge. Und seien sie beruhigt, auch jemandem wie mir ist das Wort Keuschheit ein Begriff.

[…]alles überall auf Sex zu reduzieren[…]
Das ist etwas verallgemeinernd, meinen sie nicht? Die Schulbücher, die mir bekannt sind gehen mit diesem Thema jedoch sehr vorsichtig und objektiv um.

[…]Auch mal „sich beherrschen“ […]
Darüber lässt sich diskutieren. Doch sollte diese Frage getrennt werden von der Aufklärung der Sexualfunktionen und Gefahren. Der Autor suggeriert, dass jegliche Sexualerziehung Kinder nur zum Sex verführt. Und da sie anscheinend Kinder haben, sollte ihnen bewusst sein, dass es dazu keinen Sexualkundeunterricht braucht.
Dienstag, 8. August 2006 13:58
Ansgar: @ Firefox
So schwer kann Kommunikation sein. Ich schreibe: „Ich stimme Ihnen zu“ und Sie wähnen mich damit im „unteren Bereich persönlicher Beleidigungen“ angekommen. Naja.

Ich glaube nicht, daß Keuschheit (Begriffe wie diesen meinte ich mit „mit Ihnen fremdem Vokabular“) unbedingt körperfremde Verklemmtheit bedeutet. Der verantwortungsvolle Umgang mit Sexualität, den man den Kindern beibringen sollte, beinhaltet, nicht alles überall auf Sex zu reduzieren. Auch mal „sich beherrschen“. Daran ist nichts schlecht, doch genau das wird dauernd suggeriert und als gefährliche Verklemmtheit geächtet.
Dienstag, 8. August 2006 13:32
Firefox: @Ansgar
Ahhh wir sind also schon auf den unteren Ebenen der persönlichen Beleidigungen angekommen. Na das ging ja schnell

Die menschliche Sexualentwicklungen sollte uns allen wohl ein Begriff sein. Es sollte auch hinreichend bekannt sein, dass sich der menschliche Hormonhaushalt nicht durch verdrängen oder verschweigen beeinflussen lässt. Herr Hageböck (und anscheinend auch sie) scheinen die Meinung zu vertreten, dass das Ansprechen dieser Entwicklung gleichzusetzen ist mit Sexualisierung. Dieser Meinung kann ich mich nur entgegenstellen. Erst der offene Umgang mit der biologischen Entwicklung kann Kinder dazu befähigen verantwortungsvoll mit ihrer Sexualität umzugehen und die Gefahren (Ungewollte Schwangerschaft, HIV etc.) zu erkennen. Aber das passt wohl nicht in die Moralvorstellungen vieler Anwesender hier.
Dienstag, 8. August 2006 13:31
MK28: Sexualerziehung ist ein Erbe der 60er Jahre
Die 60er waren ja die Zeit der großen Hoffnungen. Alles sollte anders werden. Recht schnell zeigte sich, daß es mit den neuen Ideen nicht ging, und man ruderte zurück. Nur dort, wo sich Institutionen des unseligen Gedankengutes angenommen haben, werden wir die Revolution nicht mehr los. Das ist zum einen die Kirche, die immer noch meint, Gitarren und Regenbogengewänder seien der letzte Schrei, und das ist zum anderen der Staat. Da haben sich einmal die Linken mit ihrer Sexualisierungspädagogik eingenistet, und ich befürchte, ehe die nicht sterben (und ihre Schülergleich mit) ist das verbrannte Erde.

Daß in den USA solche Extreme schneller überwunden werden konnten, dürfte daran liegen, daß dort sowohl der Staat (einschl. die Schulen) wie auch die Religion viel weniger institutionalisiert sind. Dadurch schlagen die Trends zwar heftiger durch, aber es ebbt auch schneller ab.

In Dtl. könnte nur konsequentes Klagen der Eltern vor den Gerichten Druck machen; allein die Verfahren – unabhängig vom ausgang – dürften hier den Lehrern die Lust an der Sexualaufklärung vermiesen. Denn noch wichtiger als die falsche Ideologie ist: die Ruhe.
Dienstag, 8. August 2006 13:27
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †: Durchsexualisierung – ich meine nicht, dass jede Sexualerziehung gut gemacht wird, aber…
der These, dass garkeine(!) besser wäre, kann ich auch nicht zustimmen!
In letzter Konsequenz fordert der Artikel nichts anderes, als die (möglicherweise, das kann ich von hier aus nicht beurteilen) unzulängliche Sexualerziehung durch garkeine zu ersetzen, und an Ihre Stelle Tabuisierung, Unkenntnis und Verbote treten zu lassen.
Dass das nicht besser sein kann, muss doch sogar hier konsensfähig sein, oder?
Ich meine, dass Information in den Vordergrund treten muss, und Meinungsdiktatur von jeder Seite weg gehört – oder besser noch: nicht weg gehört, sondern besprochen werden muss und als Manipulation bloßgestellt.
Könnte mir gut vorstellen, in der Sexualerziehung dafür die Artikel dieses Autors zu verwenden!
Dienstag, 8. August 2006 13:12
Ansgar: @ Firefox
Da stimme ich Ihnen zu. Nur: Was ist eine „normale“ Sexualentwicklung? Hageböck wendet sich doch nur gegen die Durchsexualisierung (mit Ihnen fremdem Vokabular).
Dienstag, 8. August 2006 13:02
Firefox: @Ansgar
So unglaublich es ihnen erscheinen mag, aber auch ich habe schon Kinder erzogen. Und ich glaube, dass ich sie zu toleranten, verstehenden Mitmenschen erzogen habe, die reflektieren und sich ihre eigene Meinung bilden können. Dabei war es sicher nicht mein Ziel ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit ihrer (normalen) Sexualentwicklung abzuerziehen.

Daher ist es auch wichtig hier von vielen Seiten klarzustellen, dass die Beiträge dieser Seite mitnichten die endgültige Wahrheit darstellen, sondern die Meinung einer (hoffentlich kleinen) Minderheit. So kann sich dann jeder seine eigene Meinung bilden.
Dienstag, 8. August 2006 12:52
23er Hansl: nein, gerade wenn man verantwortung für ein kind hat, sollte man es von hagenbeck uä fernhalten!
Also wenn ich einmal eine Tochter habe, dann wird die sicher nicht ein Trauma davontragen, wenn das erste Mal irgendwo ein Exhibitionist aus dem Gebüsch hüpft – was bei einer Erziehung a la Hagenbeck schon der Fall wäre.
Überhaupt glaube ich, dass solche Leute entweder mit Absicht oder aus Dummheit den Kindesmissbrauch fördern, indem Sie Kindern in ihrer „natürlichen Unbekümmertheit“ einreden wollen, dass sexuelles intim und Tabu sei!
Dienstag, 8. August 2006 12:52
Benedikt: @ FritzG
Ich frage mich, wer Herrn Hageböck erlaubt hat, das zu definieren?

Das ist eine Meinungsäußerung. Sie äußern auch Ihre Meinung. Wenn da immer jeder fragen würde, mit welcher Autorität Sie sich äußern, dann wird sich nie eine Diskussion über den Inhalt ergeben. Vielleicht ist das hier aber auch gewollt.
Dienstag, 8. August 2006 12:52
private-notes: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 8. August 2006 12:51
derfux: Ich finde es pervers,
die Jungfräulichkeit erwachsener Menschen zum größten Wert zu erheben.

Aber ich bin ja auch nur ein kleines, sodomitisches Ferkelchen, das jede Heilungshilfe ablehnt.
Dienstag, 8. August 2006 12:49
Ansgar: @ M. Corvisier
Die Sicht der Vorposter wird sich automatisch von infantilen Freiheitsphantasien reinigen, wenn sie selbst erwachsen werden und einmal Kinder haben. Wenn man in der Verantwortung für Kinder steht, muten Herrn Hagenböcks Thesen keinesfalls so seltsam an.
Dienstag, 8. August 2006 12:48
Jawohl!: @ derfux
Ja.

An kreuz.net: Dankeschön! Dieser schöne Artikel entschädigt für so manche Entgleisungen auf dieser Seite.
Dienstag, 8. August 2006 12:46
derfux: @Maurice Corvisier
…kommen all’ unsere kleinen Ferkelchen aus ihren Suhlen und schütteln sich
Wann wird denn der normale Mensch zum Ferkelchen?
Bin ich schon eins, wenn ich den Satz „Statt für Werte wie Keuschheit und Jungfräulichkeit zu werben, will man das Problem der Sexualisierung… “ für unmöglich halte?
Dienstag, 8. August 2006 12:41
FritzG: @ Maurice Corvisier:
Ach, ich war gar nicht gemeint?
Dienstag, 8. August 2006 12:37
Maurice Corvisier: ach schau,
da hat sich also Ferkelchen 1 angesprochen gefühlt?
Dienstag, 8. August 2006 12:34
FritzG: @ Maurice Corvisier:
Wenn du dich jetzt nur schon genug geschüttelt hättest…
Dienstag, 8. August 2006 12:24
Maurice Corvisier: ist ja witzig, sobald
bestimmte Themen angesprochen werden, kommen all’ unsere kleinen Ferkelchen aus ihren Suhlen und schütteln sich.

Nun. Die Gründe sind ja hinlänglich bekannt. Und wenn man hartnäckig Hilfe verweigert, dann muß man eben zwanghaft weitermachen.

Muß schon schwer sein, Anstand, Moral, Sauberkeit, Prinzipien zu sehen, wenn man selbst …
Dienstag, 8. August 2006 12:18
FritzG: Realitätsferner gehts nicht!
Denn es zerrt an die Öffentlichkeit, was seinem Wesen gemäß in die Privatsphäre gehört.

Ich frage mich, wer Herrn Hageböck erlaubt hat, das zu definieren?

Bewusst wird die Scham der Kinder zerstört, die ein Schutz dagegen ist, sich selber als ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer Begierden zu betrachten.

Falsch, lieber Herr Hageböck! Diese Begierden sind nicht viehisch, sie sind MENSCHLICH. Und die Verleugnung, Einschränkung oder Sanktionierung eben dieser Begierden ist UNMENSCHLICH.

Die Keuschheit ist eine geistige Kraft, die Liebe von Egoismus und Aggressivität befreit – und so zu einer wahren Freiheit führt.

Wieder falsch! Keuschheit führt zu Aggressivität hin, und nicht von ihr weg. Schließlich wird die (menschliche) Begierde nicht befriedigt, was zu Unausgeglichenheit führt, welche wiederum in Aggressivität mündet.

Ob eine Geschlechtserziehung gelingt, hängt weniger von der Menge des Wissens ab, sondern von der Stärkung des Willens und der Bewahrung des Schamgefühls.

Ich hoffe, das sich Herr Kübelböck …äh… Hageböck reichlich für seinen Beitrag schämt.

Die verfrühte Beschäftigung mit diesen Dingen beeinträchtigt die Entwicklung der Gefühlswelt, stört die natürliche Unbefangenheit und verletzt schließlich die Unschuld des Kindes.

In welchen Kontext man doch das Wort „natürlich(e)“ setzen kann… Nicht zu fassen…
Dienstag, 8. August 2006 12:05
DDL: Königlich
„Nach christlichem Verständnis muß Geschlechtserziehung vor allem eine Erziehung zur Keuschheit sein.“

Oder, anders ausgedrückt:

Nach (angeblich) christlichem Verständis nähert man sich der Sexualität am besten an, indem man sie bleiben lässt.

Super.

Bei solchen Äußerungen muss ich immer auf denm Kalender gucken und mich beruhigen, dass wir doch im 21. Jahrhundert leben – und nicht im 11.
Dienstag, 8. August 2006 12:04
OnanII: einfach dumm…
solche artikel sollten ihrem wesen nach einfach im privaten bleiben
Dienstag, 8. August 2006 11:56
PhilomenaWolkenstein: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 8. August 2006 11:48
Firefox: Whoohoo auf gehts zum lustigen Faktenverdrehen
Es lohnt sich ja immer mehr diese Seite zu lesen…

Wenigstens muss man Herrn Hageböck zugute halten, dass er nicht anonym bleibt. Und hoffentlich entscheiden sich auch nur ein paar Eltern für eine andere Schule aufgrund dieses Artikels. Es wäre ihnen anzuraten.

Hatte Kreuz.net sich nicht vor ein paar Tagen noch darüber beklagt, dass die HIV Neuinfektionsrate ansteigt??
Aber klar doch, dann wär auch mein erster Gedanke den Aufklärungsunterricht abzuschaffen.

Kleiner Hinweis noch für die „Journalisten“ von Kreuz.net: Meine These ist, ja, dass an diesen ganzen negativen Auswirkungen die schwulen Lehrer schuld sind. Die infiltrieren die Kinder von klein auf und verderben sie. Zuhause unterrichten wäre mein Vorschlag, damit die armen Hascherl ja nicht Kontakt mit der realen Welt kommen.

Kopfschütteltenden Gruß aus der Realität
Dienstag, 8. August 2006 11:32
-Agnostiker-: Schon wieder???
Bewußt wird die Scham der Kinder zerstört, die ein Schutz dagegen ist, sich selber als ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer Begierden zu betrachten.

Man könnte auch sagen:

Damit die Kinder keine gesunde Beziehung zu ihrem eigenen Körper aufbauen, um somit auch kein vernünftiges Selbstbewusstsein entwickeln zu müssen
Dienstag, 8. August 2006 11:27
23er Hansl: Wenn ich mir vorstelle, dass der Mensch erwachsenenbildungsseminare hält … *kotzspeibwürg*
Die verfrühte Beschäftigung mit diesen Dingen […] stört die natürliche Unbefangenheit, was vor allem den guten Onkels mit Schokolade und den Exhibitionisten im Gebüsch überhaupt nicht ins Konzept passt!
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