Das Konzept der Sexualpädagogik ist in sich schlecht
Die Scham der Kinder ist ein Schutz dagegen, sich als ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer Begierden zu betrachten. Diese Scham wird gezielt zerstört. Von Michael K. Hageböck.
(kreuz.net) Das Konzept der Sexualpädagogik ist in sich abzulehnen.
Denn es zerrt an die Öffentlichkeit,
was seinem Wesen gemäß in die Privatsphäre gehört.
Bewußt wird die Scham der Kinder zerstört, die
ein Schutz dagegen ist, sich selber als ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer Begierden zu betrachten.
Nach christlichem Verständnis muß Geschlechtserziehung vor allem eine Erziehung zur Keuschheit sein.
Die Keuschheit ist eine geistige Kraft, die Liebe von Egoismus und Aggressivität befreit – und so zu
einer wahren Freiheit führt.
Michael K. Hageböck:
Die Keuschheit ist eine geistige Kraft, die Liebe von
Egoismus und Aggressivität befreit – und so zu einer wahren Freiheit führt.
Frei ist nicht der Schrankenlose –
etwa der Süchtige –, sondern wer durch den Verzicht auf gewisse Handlungen Herr über seine Entscheidungen
bleibt – wie man im Deutschen so schön sagt: durch Beherrschung.
Ob eine Geschlechtserziehung gelingt,
hängt weniger von der Menge des Wissens ab, sondern von der Stärkung des Willens und der Bewahrung des
Schamgefühls.
Aus einem zweiten Grund ist schulische Geschlechtserziehung in sich schlecht: Die Aufklärung
in der Gruppe vermag nicht dem individuellen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes gerecht zu werden.
Die verfrühte Beschäftigung mit diesen Dingen beeinträchtigt die Entwicklung der Gefühlswelt, stört
die natürliche Unbefangenheit und verletzt schließlich die Unschuld des Kindes.
Wessen Gedanken nur
um den Unterleib kreisen, hat den Kopf nicht mehr frei, um konzentriert zu lernen, geschweige denn unbeschwert
Kind sein zu können.
Denkblockade
Wessen Gedanken nur um den Unterleib kreisen, hat den Kopf nicht mehr
frei, um konzentriert zu lernen, geschweige denn unbeschwert Kind sein zu können.
Nach vierzig Jahren
Aufklärung besteht die Standard-Sozialisation eines Kindes bis zum 14. Lebensjahr darin, die verkrachte
Beziehung seiner Eltern zu verdauen, um dann hart genug zu sein, um als Wanderpokal herumgereicht zu werden.
Was hat die Sexualpädagogik bewirkt, außer sexuelle Übergriffe von Kindern untereinander – der Autor
weiß allein in seinem näheren Umfeld von sieben solchen Fällen –, Teenager-Schwangerschaften und einer
Akzeptanz von Massenabtreibungen?
Statt den Kurs zu ändern, beschleunigt der Staat den Weg in die falsche
Richtung.
Nach der ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’ muß bei einer Begründung der Geschlechtserziehung
„das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. Mai 1993 zur Neugestaltung des Paragraphen 218 im Strafgesetzbuch
erwähnt werden, da es den sexualerzieherischen Auftrag der Schule aktualisiert und aufwertet.
Die Karlsruher
Richter gehen davon aus, daß sich die immer noch zu hohe Zahl ungewollter Schwangerschaften verringern
ließe, wenn eine nachhaltige Aufklärung in der Schule, insbesondere zum Thema ‘Zeugungs- und Empfängnisverhütung’,
stattfindet.
Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben allerdings gezeigt, daß die bloße Information
über die Existenz von Verhütungsmitteln nicht ausreicht, wenn Jugendliche nicht gleichzeitig befähigt
werden, sich über ihre Anwendung zu verständigen.
Statt für Werte wie Keuschheit und Jungfräulichkeit zu werben, will man das Problem der
Sexualisierung durch eine verstärkte Sexualisierung lösen.
Denken und Umdenken tut Not.
Michael K.
Hageböck (37) ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Er arbeitet in der Leitung einer christlichen
Schule und hält Fortbildungen für Lehrer.
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#57 Gerhard 00:28:51 | Donnerstag, 10. August 2006
Schrankenlosigkeit „Frei ist nicht der Schrankenlose – etwa der Süchtige –, sondern wer durch den Verzicht
auf gewisse Handlungen Herr über seine Entscheidungen bleibt – wie man im Deutschen so schön sagt: durch
Beherrschung.“ Diesen Satz halte ich für einen der wichtigsten in dem Artikel! Ebenso kann ich zustimmen,
dass es im Leben des Menschen einen Intimbereich gibt, der nicht an die Öffentlichkeit gezerrt werden
soll – nicht bei homo- und nicht bei heterosexuellen Menschen! Schamlosigkeit ist nicht das, was erstrebenswert
ist!
#56 _Ungläubig- 23:59:25 | Mittwoch, 9. August 2006
@ Grafilein Kurz: Am besten die Kinder beängstigen, was die natürliche Sexualität angeht, damit diese
zu psychischen Krüppeln werden! Die Sexualität, ansich die stärkste Macht über die ein Mensch verfügt,
zu kontrolieren, war doch wichtig für die Kirche, um weiterhin die Macht über diese zu behalten!
#55 methusalix † 23:34:11 | Mittwoch, 9. August 2006
Hallo euer Peinlichkeit! daß die nötige Reife für die Belehrung in diesen Dingen nicht abgewartet wird.
Wann hätten denn, nach Ihro Gnaden Meinung, die Mädels und Jungs die nötige Reife? Mit dreissig in
der Hochzeitsnacht? Oder doch eher am Sankt Nimmerleinstag? Das was Sie wollen, läuft auf gar keine Aufklärung
hinaus und das ist ein Verbrechen an der Jugend. Aber was kümmert es die Sexualtheoretiker und Kirchenbeamten
der langen langen Liste der Verbrechen, die sie an den Menschen begangen haben, ein weiteres hinzuzufügen.
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @Ungläubig Es geht nicht um praktizierte Sexualität im
Rahmen der göttlichen Ordnung. Es geht darum daß Kindern und Jugendliche Böses z.B. Selbstbefriedigung,
Verhütung usw. als gut dargestellt wird und daß die nötige Reife für die Belehrung in diesen Dingen
nicht abgewartet wird. Bewußt nicht abgewartet wird, um die Kinder und Jugendlichen um so leichter verderben
zu können und gem. der eigenen, falschen Ideologie manipulieren zu können.
#53 _Ungläubig- 13:53:55 | Mittwoch, 9. August 2006
@ Ansgar So ist es nun mal im Leben, aber deswegen einen wichtigen, sehr wichtigen Bestandteil des Menschsein
verteufeln ist idiotisch. Man könnte dieses auch auf Nahrungsaufnahme beziehen, entweder man kann damit
den Hunger stillen, oder man verdirbt sich den Magen, aber sollte man es deswegen verteufeln. @ derfux Österreicher? @ Maurice Da haben Sie aber wieder Geist bewiesen *gähn*
@ Ungläubig Was für eine Frage. Dahinter steht: Hach, Sex ist so schön, macht zufrieden, man kriegt
keine Pickel. Leute die das anders sehen, sind verklemmt! Vielleicht sogar Katholiken, bigottes Volk das!!
In Wahrheit birgt Sexualität die Anlagen zu hoher Erfüllung und Glück und Kräfte schwerster Zerstörung.
Schauen Sie sich mal an, was Sexualstraftäter anrichten. Jeder gesunde Erwachsene weiß: Die größten
Lebensprobleme kommen durch Verwicklungen aufgrund des Sexus. Untreue, neue Partner, Trennungsleid, verzehrende
Begierde… Das ist das potentiell Schlechte an der Sexualität. Und kommen Sie nicht mit: „Das kommt
nur davon, wenn man Sex nicht lustvoll auslebt.“ Das ist Unsinn, allein im Hinblick auf Einvernehmlichkeit,
die selbst bei langjährigen Partnern nicht immer gegeben ist.
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht Die Verführung der Kinder und Jugendlichen zur Unzucht,
gar zur widernatürlichen Unzucht, ist neben dem Massenmord an den Ungeborenen der schlimmste Auswuchs
einer verkommenen, dekadenten, dem Untergang geweihten Republik.
@Firefox … kranke Phantasie ist das fundament, auf dem diese Seite gebaut ist! Außerdem ist der Gedanke
doch logisch: Wir sind katholisch – wir fordern Tabu und Prüderie in der Sexualerziehung, die es de facto
gar nicht geben soll. Die Folge sind dann unaufgeklärte, ahnungslose junge Menschen (manche würden sagen
Frischfleisch) mit denen man in ihrer – ich zitiere – „natürlichen Unbekümmertheit“ theoretisch wenn
man wollte ziemlich viel anstellen könnte, ohne dass sie Dritten etwas darüber sagen würden. Wenn uns
jetzt die bösen Sexualaufklärer das nehmen wollen, dann doch wohl nur weil sie selber (jetzt natürlich
nicht nur theoretisch) etwas im Schilde führen.
Es ist doch schön zu sehen, dass einige einfach falsch verstehen wollen Es geht mit sicherheit nicht
darum 3-Jährige mit harter Pornographie aufzuklären. Es geht auch nicht darum Kinder durch Mißbrauch
aufzuklären (Auf so eine verquere Logik muß man erstmal kommen) Der Autor des Textes ist anscheinend
Lehrer einer Realschule und damit in Kontakt mit Jugendlichen, die sehr wohl schon in der Lage sind zu
verstehen um was es geht. Diesen Kinder eine objektive Aufklärung zu unterziehen ist mehr als Fahrlässig.
@_Ungläubig Wahrscheinlich ist es nicht die besste Aufklärungsmethode, lässt sich leider nur durch
„Einzelhaft“ vermeiden. Mal eine Frage an die hier versammelte Gemeinde, besonders an die Eltern unter
euch/Ihnen: Wann sind Kinder im „sinvoll aufklärungsfähigen“ Alter? Ich bin mir selbst noch nicht so
ganz sicher.
#43 _Ungläubig- 18:39:09 | Dienstag, 8. August 2006
@ derfux Sicherlich ist es die Regel, aber ansich nicht das Beste! Grade wenn man bedenkt, dass heutige
Jugendliche nicht so aufgeklärt sind, wie man meint. Bei mir war es ja auch nicht anders. Wobei die Bravo,
da den größeren Teil übernahm, bevor man dann doch mal aktiv wurde.
@_Ungläubig- Oder ist es Ihnen lieber Kinder klären sich auf der Straße gegenseitig auf? Bei mir war
das so, ich hatte ein,zwei Jahre älteres Mädchen in der Nachbarschaft – die hat das übernommen, zusammen
mir der Margit vom Dr. Sommer Team. Mein Vater war dazu zu katholisch. Es war ziemlich peinlich, als er
es mehrere Jahre zu spät versuchte.
#41 _Ungläubig- 18:22:13 | Dienstag, 8. August 2006
@ Ansgar Insoweit unterscheidet sich unsere Meinung nicht. Ich bin allerdings der Meinung, dass die Kinder
bedingungslos aufgeklärt gehören, zwar abgestuft mit Berücksichtigung der jeweiligen sexuellen Reife,
von der Grundschule an, aber wesentlich umfangreicher und besser, als wie es zur Zeit der Fall ist. Allerdings
halte ich nichts vom verteufeln der Sexualität. Und dieses geschieht, wenn man die Kinder zu Keuschheit
erziehen will, wie im Artikel beschrieben!
@ Ungläubig/Agnostiker Das gegenseitige Aufklären durch ältere (erfahrenere) Freunde – nicht optimal,
aber wohl die Realität. Oder war das bei Ihnen anders? Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Da meine
kleinsten Kinder noch sehr klein sind, und ich daher weiß, wie idiotisch das Geseiere von „kindlicher
Sexualität“ in diesem Alter ist, will ich sie schützen. Hier reicht es, Pipimann und Pipimaus zu benamsen,
ohne gleich ins Kamasutra einzusteigen. Bei 6-Jährigen müssen Eltern sicher schon konkreter werden.
Aber das schließt Hageböck ja gar nicht aus. Immer schlecht ist diese – vermutlich auch von Ihnen vertretene –
Erwachsenensicht auf kindliche Sexualwissens-Bedürfnisse.
@ FritzG Nein, dies ist keine Meinungsäußerung. Es handelt sich viel mehr um eine Aussage, welche einen
allgemeingültigen Wahrheitsanspruch erhebt (und noch nicht einmal begründet wird). Dies wissen sie auch
ganz genau. Erhebt diese Behauptung von Ihnen nun ihrerseits allgemeingültigen Wahrheitsanspruch?
#38 _Ungläubig- 17:55:25 | Dienstag, 8. August 2006
@ Ansgar Iher „ernstgemeinte“ Frage kann ich durchaus verneinen! Und zum hundertsten Mal. Es geht hier
in keinsterweise darum, dass Kinder für Erwachsene „sexualisiert“ werden, sondern für sich selbst. Oder
ist es Ihnen lieber Kinder klären sich auf der Straße gegenseitig auf?
@ Daniel Cohn-Agnostiker Das Ausleben von Sexualität für Kinder endet immer mit einer Therapie. Was
ist Ihnen widerfahren, daß Sie unsere schützens- und liebenswerten Kleinsten für Ihre kranken Libertinismen
mißbrauchen wollen? Eine ernstgemeinte Frage: Sind Sie pädophil?
#36 -Agnostiker- 17:24:48 | Dienstag, 8. August 2006
@ Ansgar Wissen Sie, wie teuer die späteren Therapien für die Kleinen dann werden, wenn sie aus Ihresgleichen
verkorkster Sexualschulung hervorgegangen sind? Eine ernstgemeinte Frage: Was ist Ihnen wiederfahren,
dass Sie der Meinung sind, das Ausleben seiner Sexualität führt gleich zu einer Therapie?
@ Maurice Corvisier: Welche ungewohnte Freundlichkeit! Wenn sie nicht die Ausnahme bliebe, würde ich
das sehr begrüßen. Es interessiert mich jetzt natürlich brennend, ob sie meine Herkunft unter zu Hilfenahme
meiner Worte korrekt identifizieren konnten. Ich warte gespannt auf ihre Rückschlüsse! Und ja, die 68
sind vorbei. Ich persönlich war im Übrigen nie einer (wäre auch zu jung dafür), sympathisiere jedoch
in manchen Belangen mit ihnen. Differenzierung tut dringend Not, denn jede Münze hat zwei Seiten. Von
einem angewiderten Abwenden kann bei mir also nicht die Rede sein – immerhin könnte ich ohne sie mein
Leben heute nicht in der Weise leben, wie ich es tue und wünsche. Als Vorbild betrachte ich 68er, Grüne
und dergleichen mehr jedoch nicht. Die Kulturrevolution war nötig (und wird auch dauerhaft Bestand haben),
hätte aber sanfter und mit etwas mehr Feingefühl von Statten gehen können.
@ FritzG Als Kinderloser kompetent über Sexualpädagogik reden? Vielleicht. Gestatten Sie mir dennoch,
daß ich meine Kinder lieber einem Menschen zu einer derart sensiblen Belehrung anvertraue, der selbst
Verantwortung für eigene Kinder übernommen hat. Gerade nach der Lektüre Ihrer und anderer libertinistischer
Beiträge hier verfestigt sich mein Eindruck, daß es sich bei Ihresgleichen um eine Gruppe geistig kindisch
und pubertär gebliebener Laberköpfe handelt. Mich schaudert bei dem Gedanken, Ihresgleichen kleine,
seelenreine Kindchen zur linkssexuellen Indoktrination zu überlassen. Wissen Sie, wie teuer die späteren
Therapien für die Kleinen dann werden, wenn sie aus Ihresgleichen verkorkster Sexualschulung hervorgegangen
sind? Volkswirtschaftlich bedenklich. Nochmal: Werden Sie erwachsen, kriegen Sie Kinder, dann gibt sich
das mit dem Flachsinn. Übrigens: Wo stelle ich „groteske Behauptungen“ auf?
@Ansgar „Es werden ja bei weitem nicht so viel mampfende Leute an Litfassäulen und Plakatwände gepappt
wie nackte und bumsende.“ Verzeihung – wann sind Sie das letzte Mal offenen Auges durch die Stadt gegangen?
Haben Werbesendungen gesehen? Wie groß ist dort der Anteil an Inseraten für Getränke und Nahrungsmittel?
Und wie sehr sind diese darauf getrimmt, unwillkürliche Reaktionen (Wasser-im-Munde) zu provozieren,
also an durchaus „tierische Instinkte“ zu appelieren? Wie oft sehen Sie jemanden im Fernsehen, der herzhaft
und mit lautem „Mmmmh!“ in irgendetwas beißt – und wie of sehen Sie, im Vergleich, kopulierende Paare?
Das ewige Gerede von der „Sexualisierung“ kann doch nur von Menschen kommen, die Sex als unnatürlicher
als eben z.B. Essen wahrnehmen – warum, frage ich? Wieso sollte das so sein? „Auch das Defäkieren“ Das
hat tief verwurzelte, biologische Gründe – Fäkalien sind als Nahrung untauglich, daher interpretieren
wir deren Geruch als schlecht. Das ist alles. Uralte Instinkte. „das Schlafen, das Nägelschneiden, alles
„Aspekte des Menschseins“, erfreuen sich nicht einer solchen Penetrierung in der Öffentlichkeit wie Beischlaf
und seine Begleiterscheinungen.“ Ja und? Ist doch logisch: Beim Anblick geschnittener Zehennägel wird
Ihnen ja auch nicht die Hose eng, um es ‘mal salopp auszudrücken (vorbehaltlich der Möglichkeit, dass
Sie Fußfetischist sind). Sex ist das attraktivste Signal – aus gutem Grund: Notwendig für die Arterhaltung.
WO, VERDAMMT, IST DAS Problem?
Ich bin beeindruckt von Fritzchens sachlicher Diskutierweise. Und die Eleganz der Wortwahl! Vorbildlich.
So ist es: an der Sprache erkennt man, woher jemand kommt. Und dazu: Ja! 68 ist Gott sei Dank vorbei,
auch wenn die asbach-68er es noch nicht gemerkt haben. Immer mehr entdecken die abartige Hohlheit und
den hemmungslosen Egoismus, der diese Leute beherrscht, und wenden sich angewidert ab von dieser Generation
der „best-agers“ – was ich bitte ausdrücklich als Schimpfwort verstanden wissen will.
Da sind ja die wahren Ferkel… @ derfux: Ein kleiner Tipp von meiner Seite: Versuchen sie erst gar nicht,
mit Maurice Corvisier eine *sachliche* Unterhaltung zu führen – das bringt nichts. Sie werden mit drögen
Wortspielchen, kindischer Rhetorik, nervigen Haarspaltereien oder ähnlichen Inhaltslosigkeiten – gepaart
mit einer großen Portion Arroganz – abserviert. @ Jawohl!: Nur sie können ultrahocherhitzte Scheiße
wie diesen Artikel als Entschädigung für kaltgeschleuderte Scheiße empfinden. @ Ansgar: Seltsam. Ich
kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Millionen Eltern in Deutschland gibt, welche sich ihrer
grotesken Behauptung nicht anschließen würden. Entweder haben sie selbst keine Kinder und wissen es
folglich nicht besser, oder sie erziehen ihren Nachwuchs zu intoleranten, unselbstständigen Gottesanbetern
ohne eigene Meinung. Im Übrigen ist es nicht nötig Kinder zu haben, um Sexualpädagogik objektiv diskutieren
zu können. @ Benedikt: Nein, dies ist keine Meinungsäußerung. Es handelt sich viel mehr um eine Aussage,
welche einen allgemeingültigen Wahrheitsanspruch erhebt (und noch nicht einmal begründet wird). Dies
wissen sie auch ganz genau. @ MK28 Der 68er-Stachel scheint bei so manchem Diskutanten auf kreuz.net doch
sehr tief zu sitzen. Scheinbar auch bei ihnen. Und wie von ihresgleichen gewohnt, kommen auch aus ihrer
Feder nur vage Vermutungen, unerwiesene Zusammenhänge und eine große Portion leerer Worthülsen.
#29 23er Hansl 16:16:53 | Dienstag, 8. August 2006
@DDL: Also wie Nahrungsaufnahme würde ich es nicht behandeln, aber wie Sachwissen. Wobei es zu beach
ten gilt, dass mit diesem Sachwissen (mit welchem eigentlich nicht?) ethische Implikationen verbunden
sind. Ich kann einen staubtrockenen Vortrag darüber halten, wie das männliche Geschlechtsorgan Penis
in das weibliche Geschlechtsorgan Vagina eindringt, dadurch davon umschlungen wird und durch mehr oder
weniger langes Reiben der Innenseite der Vagina an der Oberfläche des Penis die Samenleiter zu einer
Ejakulation stimuliert werden. Damit habe ich das trockene Sachwissen toll rübergebracht. Habe ich? Nein,
denn ich habe darauf vergessen, dass dieser Akt für die Mehrzahl der Menschen mit Gefühlen und Empfindungen
im Zusammenhang, der Orgasmus der dabei allenfalls entstehen könnte (wenn mans richtig macht) ist nur
eine davon. Wenn ich über Gefühle wie jenes, das mit dem etwas verkorxten Wort „Vereinigung“ ausgedrückt
wird, sprechen und informieren soll, muss ich auch vermitteln, dass dieses Gefühl nicht immer und überall
gleich empfunden wird und auch bewusst ausgeblendet werden kann. Und schon sehe ich die Grenze dessen,
was Sachwissen ist und dessen, wo die ethische Beeinflussung beginnt, verschwimmen. Die Strategie der
verschiedenen Informationsfolder aus Ministerien, die physischen Möglichkeiten zu schildern, von Abtasten
bis zur Abtreibungsklinik, greift mit Sicherheit zu kurz und ist immer noch in der Tabuisierungsschiene
verhaftet (weil sie intentional enttabuisieren will). Der Gegenvorschlag ist sowieso jenseitig, das liegt
auf der Hand. => Bedingungslos Aufklären!
Bedenken Sie, werter Ansgar, wer da geschrieben hat und warum: es ist eben eines seiner Themen. Mit Grund.
Danke für Ihre gestrige mail, Mgr. Lefebvre betreffend. Man wird etwas dünnhäutig, wenn z.B. Dr. Otterbeck
Luther, Mgr. Lefebvre und Hitler in eine Reihe stellt (womit er sich allerdings als fürchterlicher Jurist
gezeigt hat) heute mittag. Ansonsten: ich schließe mich Ihnen völlig an. Gruß! M.C.
Es werden ja… … bei weitem nicht so viel mampfende Leute an Litfassäulen und Plakatwände gepappt
wie nackte und bumsende. Auch das Defäkieren, das Schlafen, das Nägelschneiden, alles „Aspekte des Menschseins“,
erfreuen sich nicht einer solchen Penetrierung in der Öffentlichkeit wie Beischlaf und seine Begleiterscheinungen.
Kinder müssen damit nun wirklich nicht ab der Wiege katechisiert werden.
Ach ja, „Durchsexualisierung“… Ich würde gerne ‘mal einen einzigen, plausiblen Grund hören, warum
man die sexuellen Funktionen grundlegend anders behandeln sollte als, sagen wir, die Nahrungsaufnahme?
Nun? Was ist so schröcklich an diesem Aspekt des Menschseins, dass man es zur heiligmachenden Gnade erhebt,
ihn selten oder – im Idealfall – nie auszuleben?
@Ansgar Doch doch, ich habe sie schon recht verstanden, keine Sorge. Und seien sie beruhigt, auch jemandem
wie mir ist das Wort Keuschheit ein Begriff. […]alles überall auf Sex zu reduzieren[…] Das ist etwas
verallgemeinernd, meinen sie nicht? Die Schulbücher, die mir bekannt sind gehen mit diesem Thema jedoch
sehr vorsichtig und objektiv um. […]Auch mal „sich beherrschen“ […] Darüber lässt sich diskutieren.
Doch sollte diese Frage getrennt werden von der Aufklärung der Sexualfunktionen und Gefahren. Der Autor
suggeriert, dass jegliche Sexualerziehung Kinder nur zum Sex verführt. Und da sie anscheinend Kinder
haben, sollte ihnen bewusst sein, dass es dazu keinen Sexualkundeunterricht braucht.
@ Firefox So schwer kann Kommunikation sein. Ich schreibe: „Ich stimme Ihnen zu“ und Sie wähnen mich
damit im „unteren Bereich persönlicher Beleidigungen“ angekommen. Naja. Ich glaube nicht, daß Keuschheit
(Begriffe wie diesen meinte ich mit „mit Ihnen fremdem Vokabular“) unbedingt körperfremde Verklemmtheit
bedeutet. Der verantwortungsvolle Umgang mit Sexualität, den man den Kindern beibringen sollte, beinhaltet,
nicht alles überall auf Sex zu reduzieren. Auch mal „sich beherrschen“. Daran ist nichts schlecht, doch
genau das wird dauernd suggeriert und als gefährliche Verklemmtheit geächtet.
@Ansgar Ahhh wir sind also schon auf den unteren Ebenen der persönlichen Beleidigungen angekommen. Na
das ging ja schnell Die menschliche Sexualentwicklungen sollte uns allen wohl ein Begriff sein. Es sollte
auch hinreichend bekannt sein, dass sich der menschliche Hormonhaushalt nicht durch verdrängen oder verschweigen
beeinflussen lässt. Herr Hageböck (und anscheinend auch sie) scheinen die Meinung zu vertreten, dass
das Ansprechen dieser Entwicklung gleichzusetzen ist mit Sexualisierung. Dieser Meinung kann ich mich
nur entgegenstellen. Erst der offene Umgang mit der biologischen Entwicklung kann Kinder dazu befähigen
verantwortungsvoll mit ihrer Sexualität umzugehen und die Gefahren (Ungewollte Schwangerschaft, HIV etc.)
zu erkennen. Aber das passt wohl nicht in die Moralvorstellungen vieler Anwesender hier.
Sexualerziehung ist ein Erbe der 60er Jahre Die 60er waren ja die Zeit der großen Hoffnungen. Alles sollte
anders werden. Recht schnell zeigte sich, daß es mit den neuen Ideen nicht ging, und man ruderte zurück.
Nur dort, wo sich Institutionen des unseligen Gedankengutes angenommen haben, werden wir die Revolution
nicht mehr los. Das ist zum einen die Kirche, die immer noch meint, Gitarren und Regenbogengewänder seien
der letzte Schrei, und das ist zum anderen der Staat. Da haben sich einmal die Linken mit ihrer Sexualisierungspädagogik
eingenistet, und ich befürchte, ehe die nicht sterben (und ihre Schülergleich mit) ist das verbrannte
Erde. Daß in den USA solche Extreme schneller überwunden werden konnten, dürfte daran liegen, daß
dort sowohl der Staat (einschl. die Schulen) wie auch die Religion viel weniger institutionalisiert sind.
Dadurch schlagen die Trends zwar heftiger durch, aber es ebbt auch schneller ab. In Dtl. könnte nur konsequentes
Klagen der Eltern vor den Gerichten Druck machen; allein die Verfahren – unabhängig vom ausgang – dürften
hier den Lehrern die Lust an der Sexualaufklärung vermiesen. Denn noch wichtiger als die falsche Ideologie
ist: die Ruhe.
Durchsexualisierung – ich meine nicht, dass jede Sexualerziehung gut gemacht wird, aber… der These,
dass garkeine(!) besser wäre, kann ich auch nicht zustimmen! In letzter Konsequenz fordert der Artikel
nichts anderes, als die (möglicherweise, das kann ich von hier aus nicht beurteilen) unzulängliche Sexualerziehung
durch garkeine zu ersetzen, und an Ihre Stelle Tabuisierung, Unkenntnis und Verbote treten zu lassen.
Dass das nicht besser sein kann, muss doch sogar hier konsensfähig sein, oder? Ich meine, dass Information
in den Vordergrund treten muss, und Meinungsdiktatur von jeder Seite weg gehört – oder besser noch: nicht
weg gehört, sondern besprochen werden muss und als Manipulation bloßgestellt. Könnte mir gut vorstellen,
in der Sexualerziehung dafür die Artikel dieses Autors zu verwenden!
@ Firefox Da stimme ich Ihnen zu. Nur: Was ist eine „normale“ Sexualentwicklung? Hageböck wendet sich
doch nur gegen die Durchsexualisierung (mit Ihnen fremdem Vokabular).
@Ansgar So unglaublich es ihnen erscheinen mag, aber auch ich habe schon Kinder erzogen. Und ich glaube,
dass ich sie zu toleranten, verstehenden Mitmenschen erzogen habe, die reflektieren und sich ihre eigene
Meinung bilden können. Dabei war es sicher nicht mein Ziel ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit
ihrer (normalen) Sexualentwicklung abzuerziehen. Daher ist es auch wichtig hier von vielen Seiten klarzustellen,
dass die Beiträge dieser Seite mitnichten die endgültige Wahrheit darstellen, sondern die Meinung einer
(hoffentlich kleinen) Minderheit. So kann sich dann jeder seine eigene Meinung bilden.
#18 23er Hansl 12:52:55 | Dienstag, 8. August 2006
nein, gerade wenn man verantwortung für ein kind hat, sollte man es von hagenbeck uä fernhalten! Also
wenn ich einmal eine Tochter habe, dann wird die sicher nicht ein Trauma davontragen, wenn das erste Mal
irgendwo ein Exhibitionist aus dem Gebüsch hüpft – was bei einer Erziehung a la Hagenbeck schon der
Fall wäre. Überhaupt glaube ich, dass solche Leute entweder mit Absicht oder aus Dummheit den Kindesmissbrauch
fördern, indem Sie Kindern in ihrer „natürlichen Unbekümmertheit“ einreden wollen, dass sexuelles intim
und Tabu sei!
@ FritzG Ich frage mich, wer Herrn Hageböck erlaubt hat, das zu definieren? Das ist eine Meinungsäußerung.
Sie äußern auch Ihre Meinung. Wenn da immer jeder fragen würde, mit welcher Autorität Sie sich äußern,
dann wird sich nie eine Diskussion über den Inhalt ergeben. Vielleicht ist das hier aber auch gewollt.
Ich finde es pervers, die Jungfräulichkeit erwachsener Menschen zum größten Wert zu erheben. Aber
ich bin ja auch nur ein kleines, sodomitisches Ferkelchen, das jede Heilungshilfe ablehnt.
@ M. Corvisier Die Sicht der Vorposter wird sich automatisch von infantilen Freiheitsphantasien reinigen,
wenn sie selbst erwachsen werden und einmal Kinder haben. Wenn man in der Verantwortung für Kinder steht,
muten Herrn Hagenböcks Thesen keinesfalls so seltsam an.
@Maurice Corvisier …kommen all’ unsere kleinen Ferkelchen aus ihren Suhlen und schütteln sich Wann
wird denn der normale Mensch zum Ferkelchen? Bin ich schon eins, wenn ich den Satz „Statt für Werte wie
Keuschheit und Jungfräulichkeit zu werben, will man das Problem der Sexualisierung… „ für unmöglich
halte?
ist ja witzig, sobald bestimmte Themen angesprochen werden, kommen all’ unsere kleinen Ferkelchen aus
ihren Suhlen und schütteln sich. Nun. Die Gründe sind ja hinlänglich bekannt. Und wenn man hartnäckig
Hilfe verweigert, dann muß man eben zwanghaft weitermachen. Muß schon schwer sein, Anstand, Moral, Sauberkeit,
Prinzipien zu sehen, wenn man selbst …
Realitätsferner gehts nicht! Denn es zerrt an die Öffentlichkeit, was seinem Wesen gemäß in die Privatsphäre
gehört. Ich frage mich, wer Herrn Hageböck erlaubt hat, das zu definieren? Bewusst wird die Scham der
Kinder zerstört, die ein Schutz dagegen ist, sich selber als ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer
Begierden zu betrachten. Falsch, lieber Herr Hageböck! Diese Begierden sind nicht viehisch, sie sind
MENSCHLICH. Und die Verleugnung, Einschränkung oder Sanktionierung eben dieser Begierden ist UNMENSCHLICH.
Die Keuschheit ist eine geistige Kraft, die Liebe von Egoismus und Aggressivität befreit – und so zu
einer wahren Freiheit führt. Wieder falsch! Keuschheit führt zu Aggressivität hin, und nicht von ihr
weg. Schließlich wird die (menschliche) Begierde nicht befriedigt, was zu Unausgeglichenheit führt,
welche wiederum in Aggressivität mündet. Ob eine Geschlechtserziehung gelingt, hängt weniger von der
Menge des Wissens ab, sondern von der Stärkung des Willens und der Bewahrung des Schamgefühls. Ich hoffe,
das sich Herr Kübelböck …äh… Hageböck reichlich für seinen Beitrag schämt. Die verfrühte Beschäftigung
mit diesen Dingen beeinträchtigt die Entwicklung der Gefühlswelt, stört die natürliche Unbefangenheit
und verletzt schließlich die Unschuld des Kindes. In welchen Kontext man doch das Wort „natürlich(e)“
setzen kann… Nicht zu fassen…
Königlich „Nach christlichem Verständnis muß Geschlechtserziehung vor allem eine Erziehung zur Keuschheit
sein.“ Oder, anders ausgedrückt: Nach (angeblich) christlichem Verständis nähert man sich der Sexualität
am besten an, indem man sie bleiben lässt. Super. Bei solchen Äußerungen muss ich immer auf denm Kalender
gucken und mich beruhigen, dass wir doch im 21. Jahrhundert leben – und nicht im 11.
Whoohoo auf gehts zum lustigen Faktenverdrehen Es lohnt sich ja immer mehr diese Seite zu lesen… Wenigstens
muss man Herrn Hageböck zugute halten, dass er nicht anonym bleibt. Und hoffentlich entscheiden sich
auch nur ein paar Eltern für eine andere Schule aufgrund dieses Artikels. Es wäre ihnen anzuraten. Hatte
Kreuz.net sich nicht vor ein paar Tagen noch darüber beklagt, dass die HIV Neuinfektionsrate ansteigt??
Aber klar doch, dann wär auch mein erster Gedanke den Aufklärungsunterricht abzuschaffen. Kleiner Hinweis
noch für die „Journalisten“ von Kreuz.net: Meine These ist, ja, dass an diesen ganzen negativen Auswirkungen
die schwulen Lehrer schuld sind. Die infiltrieren die Kinder von klein auf und verderben sie. Zuhause
unterrichten wäre mein Vorschlag, damit die armen Hascherl ja nicht Kontakt mit der realen Welt kommen.
Kopfschütteltenden Gruß aus der Realität
#2 -Agnostiker- 11:32:08 | Dienstag, 8. August 2006
Schon wieder??? Bewußt wird die Scham der Kinder zerstört, die ein Schutz dagegen ist, sich selber als
ein Stück Fleisch zur Stillung viehischer Begierden zu betrachten. Man könnte auch sagen: Damit die
Kinder keine gesunde Beziehung zu ihrem eigenen Körper aufbauen, um somit auch kein vernünftiges Selbstbewusstsein
entwickeln zu müssen
Wenn ich mir vorstelle, dass der Mensch erwachsenenbildungsseminare hält … *kotzspeibwürg* Die verfrühte
Beschäftigung mit diesen Dingen […] stört die natürliche Unbefangenheit, was vor allem den guten
Onkels mit Schokolade und den Exhibitionisten im Gebüsch überhaupt nicht ins Konzept passt!