Ende Juni berichtete die Berliner ‘Ärzte Zeitung’, daß Abtreiber nach dem Urteil des obersten deutschen Gerichtes gegen den Vorwurf des Babycaustes klagen können. Von Pornojäger Martin Humer.
(kreuz.net) Was das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verkündet, dürfen wir und die verehrten Doktores
der Medizin nicht immer ganz ernstnehmen.
Am 28. Mail 1993 verkündete das deutsche Bundesverfassungsgericht
zum Beispiel, daß die Abtreibung „rechtswidrig“ sei.
Im Klartext hätte die Formulierung heißen müssen:
Die vorsätzliche Ermordung ungeborener Menschen ist rechtswidrig.
Doch die „Geleerten der Juristerei“
können jedes Gesetz zurechtbiegen. Diese Kunst hat eine lange Tradition. Sogar Dummheiten, die dem gesunden
Menschenverstand widersprechen, nennen sie oft sogar „positives Recht“.
Den Begriff „Rechtswidrigkeit“
benützt im Zusammenhang mit „Fristenlösung“ nur die deutsche Gesetzgebung. Das ist bemerkenswert.
Ich
glaube, der Begriff „rechtswidrig“ ist aus der Erinnerung an Auschwitz entstanden. Hat vielleicht das
schlechte Gewissen den Begriff „rechtswidrig“ geprägt?
Schwer zu sagen. Denn von Auschwitz haben die
Deutschen offensichtlich nicht viel gelernt. Denn die fristgerechte Ermordung ungeborener Menschen wurde
im Deutschen Bundestag beschlossen.
Korrekterweise müßte man somit sagen: Die Fristenlösung ist der
fristgerechte, demokratische Tod ungeborener Menschen.
Aber man vergesse nicht, daß dieses Gesetz nach
Aussage des Obersten Deutschen Gerichtes rechtswidrig ist. Trotzdem wird dieses Gesetz eifrig angewendet.
Die vornehmen Schickimicki-Doktores in Deutschland – die sich an der vorgeburtlichen Kinderschlachtung
eine goldige Nase verdienen – kümmern solche Widersprüche nicht.
Für Geld killen sie ungeborene Menschen –
die Zukunft eines ganzen Volkes – und fordern für ihre Schlachtereien auch noch einen Persönlichkeitsschutz
als „Arzt“.
Und der Bundesgerichtshof ist nicht dafür, daß die Lebensschützer solche ehemalige Gynäkologen
auf eine Stufe mit den Nationalsozialisten stellen.
Ich bin auch nicht dafür.
Das wäre ein Denkfehler.
Der Vergleich: „Damals Holocaust – heute Babycaust“ ist irreführend. Aus drei Gründen:
1. Die Nationalsozialisten
hätten die Schickimicki-Doktores und Kinderblut-Millionäre mit Sicherheit eingesperrt.
2. In den Konzentrationslagern
wurden meist wehrhafte Leute ermordet – „Daddy, warum habt Ihr Euch nicht gewehrt?“, fragen junge Juden
oft ihre Elterngeneration.
3. In den Abtreibungsstationen werden die wehrlosesten aller Menschen ermordet.
Daher sind die geldgierigen Schickimicki-Doktores die größeren und feigeren Verbrecher als die Kommandanten
der Konzentrationslager.
Die Ärztekammern sollten die Kinderblut-Millionäre unter den Ärzten aus ihren
Standesvertretungen ausschließen.
Man könnte für die Schlächter der ungeborenen Kinder eine neue,
zukunftsorientierte Berufsbezeichnung ausdenken – ähnlich dem Henker.
„Ärzte“, die ihr Geld mit Töten
verdienen wollen, könnte man zum Beispiel als „Euthanasianer“ oder „Killerkologe“ in einer eigenen Berufsgruppe
zusammenfassen.
Martin Humer (80) Waizenkirchen/Oberösterreich, als „Pornojäger“ bekannt, kämpft seit
den 70er Jahren gegen die Verwahrlosung des Geistes durch Pornographie, gegen die Zerstörung der Familie
durch die Massenprostitution, gegen den Menschenhandel und gegen korrupte Politiker und treulose Beamte
bei den Behörden
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46 Lesermeinungen
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@methusalix sie sollten sich hüten pünktchen als kassier auf einen turnverein zu hetzen. solange er
hier aktiv ist, kann er wenigsten im real-life keinen schaden anrichten. das der artikel, derb gesprochen,
unter aller sau war, war ja wohl bei dem verfasser zu erwarten. warum ist der eigentlich nur teilbesachwaltet?
ich hatte gedacht der sei nach der prozessserie gegen den ökm – herausgeber und den verschmierten auslagen
der sex-shops ganz entmündigt worden…
Hallo Jawohl, ich sehe natürlich auch reichlich Unähnliches mit Voltaire: dieser war wirklich ein brillanter
Polemiker, bei DDL reicht’s nur zum Gekläffe!
Sie sehen, jawohl!, wie sehr Pünktchen recht hat – und ich auch. Ich darf sicher auch in Pünktchens
Namen sprechen und sagen: daß es uns leid tut, recht zu haben. Wer sich mit Toussaint einläßt, erntet
früher oder später eine Schimpfkanonade übelster Art; je früher, je eher Toussaint seine argumentative
Niederlage eingestehen muß. Das läßt sein ego nämlich nicht zu, aus Gründen, die ich bereits des
öfteren darlegen mußte. Einen schönen Rest-Sonntag!
#43 deusexmachina 18:02:30 | Sonntag, 6. August 2006
Mja, natürlich… Anders ausgedrückt, Pünktchen: Sie haben meiner Aussage, dass Sie hier nur laut herumschwätzen
und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, sich dafür aber auch noch heldisch feiern
lassen wollen, nichts entgegenzusetzen als das altbekannte Potpourrie von haltlosen Unterstellungen, pseudopsychologischen
Mutmaßungen und unter die Gürtellinie gezielten ad hominems. Semper idem. Ihre Kreativität ist so nulldimensional
wie Ihr Nick. Es ist interessant, das zu beobachten: Bei Ihnen weiß man immer exakt, wann Sie keine passenden
Worte mehr finden, dann fangen Sie nämlich immer an, meinen Realnamen (plus Wohnort, weil der ja argumentativ
so ungeheuer wichtig ist) herumzuspammen, begleitet von verstellten Halbzitaten. Wissen Sie, würden wir
hier Schach spielen, so wären Sie derjenige, der dummdreist seinen König vor meine Dame zöge und triumphierend
und sich beifallheischend umblickend „Gardez!“ plärren würde. Zwischenzeitlich greifen Sie sich noch
meinen Springer, malen ihn schnell in Ihrer Farbe an und glauben allen Ernstes, das merkt niemand… Na,
dann noch viel Vergnügen bei Ihrem tapferen Maulheldengetue. Sie haben’s ja offenbar bitter nötig. @Jawohl!
Ach, wissen Sie, seit Sie hier aufgeschlagen sind (wohl genauer: Seit Sie sich DIESEN Account angelegt
haben), benehmen Sie sich völlig erratisch und widersprüchlich. Schade eigentlich, es gab interessante
Diskussionsansätze, aber Ihnen sind die 50% Müll offenkundig doch zu wichtig. Belassen wir’s dabei.
Jawohl! Übrigens, Jawohl!, im nachfolgenden kreuz.net-Artikel wird Voltaire mit den Worten zitiert: „Lügen
ist ein Laster bei bösen Folgen, bei guter Wirkung aber eine große Tugend“ Erinnern Sie sich noch, wer
es war, der sich Ihnen gegenüber auf Voltaire berief, der „Ähnliches vertreten“ habe wie er? Das war
unter diesem www.kreuz.net/…ticle.3503-page.html Artikel (27. Juli 22:44 Uhr) mit dem bezeichnenden
Titel: „Stummes Geschrei und leeres Geschnatter“ wer, na, wer war es … ? Der Leser vertritt nicht Ähnliches,
sondern exakt dasselbe wie Voltaire. Er folgt der Maxime: Du darfst lügen!
Exakt, Pünktchen. Getroffene Hunde bellen. Nachdem DDL mich hier bewusst genervt hat (mal gucken, ob
er das hierauf erneut tut, wetten?), seit ich dabei bin, weiß ich, dass Argumente bei ihm allenfalls
in 10 % seiner Äußerungen enthalten sind.
Pünktchen Herzlichen Dank. Pünktchen, sehe ich auch so, soweit meine Zeit es erlaubt . Dir noch einen
angenehmen Sonntag. DDL – Subjekt – Kläfferchen, dein Beitrag entspricht exakt dem eines heißen Luftballons
ohne Hülle. Epigone methusalix deine Frustration und der Verachtung für andere aufgrund sinnentleerter
Existenz als Projektionsfläche zu missbrauchen, weil es im nicht-virtuellen Leben als nicht-pubertierender
Erwachsener kaum mehr straffreie Möglichkeiten dafür gibt. Also alles reine Provokation.
Wo überall und in welcher Form ich für das Lebensrecht eintrete, überlassen Sie vielleicht besser mir,
methusalix! Solange Sie hier, wenn auch wenig überzeugend, für ein Tötungsrecht eintreten, sehe ich
auch hier eine Aufgabe!
#36 methusalix † 15:38:57 | Sonntag, 6. August 2006
und wieder haben Sie nichts für das ungeborne Leben getan Pünktchen! Ausser Zeit fürs frömmelnde salbadern
und beleidigen zu verschwenden. Tipp: werden Sie Kassenwart beim Turnverein. Dort tun Sie mehr fürs Leben
als hier.
Er kläfft wieder …: >>Aber alles, was Sie tun, ist doch, hier Maulaffen feilzuhalten. Sie reden von
Taten, aber selber schwatzen Sie ja doch nur, das dafür aber reichlich und unter Verwendung aller, auch
der übelsten, Tricks… Sie sind einer von denen, die eigentlich gar nichts tun, aber das dauernde Reden
davon, was sie alles täten, für die Tat nehmen.<< Wenn man keine Argumente mehr hat, kann man natürlich
immer noch versuchen den anonymen Diskussionsgegener persönlich zu diffamieren! Das ist die durchsichtige
Taktik, die einem DDL-Subjekt (deusexmachina, bürgerl. „Dominique Toussaint“, Wiesbaden) noch bleibt,
nachdem es in der Diskussion auf rechtsphilosophischer oder bioethischer Ebene kläglich eingebrochen
ist: s. z.B. hier www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html, wo es den „Krieg“ gegen die Ungeborenen für
gerechtfertigt erklärte oder hier www.kreuz.net/…ticle.3601-page.html, wo es nicht rechtfertigen konnte,
wieso es menschliches Leben nicht als Grenze eigenen Handelns akzeptiert, sondern sich selbst als Handelnder
befugt sieht, menschliches Leben aktiv zu begrenzen. Der Mann, über dessen mögliche ureigenste Verstrickung
in die Abtreibungsproblematik verschiedene Hinweise im Web zu finden sind, hat offensichtlich einen sehr
persönlichen Grund für dieses unethische Diskussionsverhalten und man möchte ihm wünschen, daß er
irgendwann Ruhe in seiner Seele findet, indem er das Übel an der Wurzel packt: in sich selbst und mit
therapeutischer Hilfe, wenn auch sicher das Beichtstuhl der hilfreichste Ort für ihn wäre…
#34 deusexmachina 14:30:13 | Sonntag, 6. August 2006
Na, Pünktchen, dann… …„wehren“ Sie sich doch. Aber alles, was Sie tun, ist doch, hier Maulaffen feilzuhalten.
Sie reden von Taten, aber selber schwatzen Sie ja doch nur, das dafür aber reichlich und unter Verwendung
aller, auch der übelsten, Tricks. Was glauben Sie denn, HIER bewirken zu können? Hier, wo sich sowieso
schon wenige Frauen, geschweige denn schwangere, blicken lassen? Hier, wo das Stammpersonal ohnehin Ihrer
Meinung ist, Sie also gar nichts zu gewinnen, erst recht nicht zu retten hätten? Klar, Sie feiern sich
selbst als den großen Helden, der sich unermüdlich „einsetzt“. Aber wofür denn tatsächlich? „Für
das Leben“? Da ist hier wenig zum Einsetzen. „Für die Frauen“? Machen Sie sich nicht lächerlich. Das
einzige, wofür Sie sich einsetzen – das aber mit aller Larmoyanz – ist Ihr eigener, selbstgestrickter
Heiligenschein. Was glauben Sie denn, wieviele Ungeborene haben Sie bereits „gerettet“ mit Ihren Einlassungen
hier? Mein Tip: Eine dicke, fette Null. Was Sie aber nicht stört, denn es geht Ihnen weder um die Kinder
noch um die Mütter, sondern ja doch nur… um Sie. Sie sind einer von denen, die eigentlich gar nichts
tun, aber das dauernde Reden davon, was sie alles täten, für die Tat nehmen. Was hätten Sie, wenn Sie
es ernst meinten, in der Zeit, die Sie hier verbringen, schon bewegen können… Wenn Sie es denn wollten.
Aber es ist viel gemütlicher, vor dem Bildschirm zu glucken und frechfröhlich zu behaupten, man „täte“,
indem man doch in Wahrheit nur polemisiert. Na dann.
Jawohl! Die 68er-Mentalität mit Ihrem Grunddogma, die Elterngeneration hätte alles falsch gemacht, hat
sich auch unter den jungen Juden überlebt. So ist es! Und auch die Älteren heute können kaum noch „Täter“
im eigentlichen Sinne sein, wenn sich auch etliche Linke die Mühe geben, PapaRatzi wg. seiner nie geleugneten
HJ-Mitgliedschaft eine „Täter“-Eigenschaft anzudichten. Zum ersten Mal funktionieren die einfachen Schablonen
der Alt-68er nicht mehr und diese selbst müssen sich nun für ihre Täterschaft an der Tötung von zig-Millionen
Ungeborenen verantworten! Und wie in früheren Zeiten nehmen sie als Täter für sich in Anspruch „nur
das Beste gewollt“ zu haben: hatte sich doch die böse Welt ihrem sozialtechnolog. Optimierungsprogramm
versagt und war es doch daher im besten und ureigensten Interesse der Kinder, das Licht einer so düsteren
Welt niemals erblicken zu müssen, einer Welt, in der z.B. „Studiengebühren“ erhoben werden! (Schönes
Gedicht von R. Gernhardt:) Erstmals sind die Älteren nicht per se schon Täter. Erstmals heißt es: Macht
erst mal, bilanziert wird später Erstmals sind die Jüngeren nicht per se schon Richter. Erstmals schreckt
das Kainsmal nicht älterer Gesichter. Erstmals müssen alle ran, Turnschuhe wie Krücken. Glückt’s nicht,
sind wir alle dran, ergo muß es glücken. Die Frage aber: „Warum habt ihr euch nicht gewehrt?“ gegen
den Wahnsinn der Massen-Abtreibung, diese Frage wird einmal jeder beantworten müssen, gleich ob es „glückt“
oder nicht – i.S. von Gernhar…
Hahahaha Das Wort besachwaltert gefällt mir außerordentlich! Ad 3. Das gehört ja wohl nicht unter das
Heading »@ jawol!«. Und die besachwalterte Flachzange schreibt: »Daddy, warum habt Ihr Euch nicht gewehrt?«,
fragen junge Juden oft ihre Elterngeneration. Und das ist definitiv richtig, wenngleich man das »oft«
durch ein »nicht selten« ersetzen sollte sowie »fragen« durch »fragten«, da sich das heute geändert
hat. Natürlich ist die Frage ungeheuerlich. Aber da dürfen Sie nicht dem österreichischen Gurkenkopf
ans Bein pinkeln, sondern da muss man den jeweiligen nachgeborenen Juden klarmachen, die Ihre Eltern und
Verwandten exakt diese Frage regelmäßig gestellt haben. Wie gesagt: mittlerweile hat sich das gelegt.
Die 68er-Mentalität mit Ihrem Grunddogma, die Elterngeneration hätte alles falsch gemacht, hat sich
auch unter den jungen Juden überlebt. Im übrigen erklärt die in dieser Frage zum Ausdruck kommende
Mentlität auch die Politik, die Israel seit seiner Gründung 1948 fährt und die ich – im Gegensatz zu
den »Antizionisten« dieser Seite für absolut richtig halte. Gerade in den letzten Wochen hat die israelische
Verteidigungsarmee alles richtig gemacht, auch wenn das manche nicht begreifen wollen. Sollte der Staat
Israel tatsächlich einmal von der Landkarte verschwinden, was Gott verhüten möge, könnte die nachgeborene
Generation jedenfalls nicht die Frage stellen: »Warum habt Ihr Euch nicht gewehrt?«
@jawol! 1. Wenn Sie Dorly treffen wollen, dann geben Sie mir Ihre Telefonnummer, sie wird sie anrufen
und sich köstlich über Sie amüsieren (tut sie übrigens jetzt schon …). Allerdings müßten Sie dann
eben nach Wien fahren. 2. „Besachwaltert“ ist in Deutschland wohl noch immer „entmündigt“, also nicht
mehr fähig, seine eigenen Geschäfte zu führen. Außerdem ist der gute Herr aufs Existenzminimum gepfändet,
und das bis weit über sein Lebensende hinaus, weil er zig Prozesse angestrengt hat und alle verloren,
deshalb wurde er ja auch besachwaltert. 3. Die Frage der jüdischen Nachfahren, warum sich die Eltern
nicht gewehrt haben, ist so was von ungeheuerlich, daß es einem die Sprache verschlägt. Außerdem impliziert
der Artikel, daß nur Erwachsene ermodert wurden. Die Nazis haben mit Vergnügen kleine Kinder zu Versuchen
eingesetzt haben, wenn sie sie nicht gleich ins Gas geschickt haben. Mit dem Artikel wird sich die Staatsanwaltschaft
beschäftigen, strafrechtlich kann man ja gegen den Herren noch was tun …
#30 franco.felice 07:55:02 | Sonntag, 6. August 2006
Dr. Heger hat Recht mit der Feststellung „Eiertanz“. Der „Eiertanz“ hat aber eine Ursache: unser Wahlsystem.
Ohne jedwedes, ferneres Mitspracherecht des einzelnen Wählers verselbständigt sich dessen Stimme und
wird benutzt, auch Mehrheiten zu generieren, die vom ursprünglichen Wählerwillen Äonen entfernt sind.
Zuletzt „erwog“ gar die CDU mit den Grünen – was für „Christen“ sie doch sind. Dann können auch Absurditäten
Raum greifen und mit dämlichsten Sprüchen („Mein Bauch gehört mir“ – als hätte das Ungeborene keinen
solchen „Rechtsanspruch“?) zu ungeheurer Macht aufsteigen und selbstherrlich einem Heer von Unschuldigen
den Schutz entziehen. Andererseits sind es genau diese, die scheinheilig und bei jeder Gelegenheit anderen
Staaten bei der Todesstrafe hineinreden wollen. (Aber den, der während der Rede Arafats zur Vernichtung
eines ganzen Volkes mit der Faust grüßte, beherbergten sie in ihren Reihen.) Wäre nicht das Zeitparadoxon
zu wünschen, dass die Befürworter der nihilistischen „Ethik“ das bekommen hätten, was sie anderen „großzügig“
zugestehen? Wäre vielleicht als präventiver Tyrannenmord von dem Gott, den sich ein Super-Atheist des
Forums gerne zurechtbiegen möchte, milder gewertet worden. Der Wähler allerdings ist an Taten, durch
Gesetzgebung demokratisch gewählter Parteien ermöglicht, die hinterher jedwede Volksbefragung scheuen,
so unschuldig wie an Taten einer offenen Diktatur. Die Zeit wird aber auch eine Parteienherrschaft richten,
falls es dann wieder (ungesteuerte) Meinungsfreiheit geben wird …
@DieFidele „Unterstützen wir die Hilfsorganisationen mit Wort und Tat und Gebet!“ „Tat“ klingt gut, bedeutet
aber in erster Linie: Griff in den eigenen Geldbeutel. Wieviel genau haben Sie denn schon so für bedürftige
Schwangere gespendet? Nur keine falsche Bescheidenheit – tue Gutes und rede darüber, nicht wahr? In Anbetracht
der Tatsache, dass die Mehrheit der betroffenen Frauen an keinen oder doch zumindest nicht an speziell
Ihren Gott glaubt, dürften Frömmeleien übrigens so ziemlich das Allerletzte sein, was die in einer
solchen Problemsituation hören wollen bzw. was ihnen hilft. So etwas machen Sie vielleicht, damit Sie
sich als ein besserer Mensch fühlen (sehr zu Unrecht übrigens, IMHO), aber denen ist damit zero geholfen.
Nicht einmal dann, wenn Sie behaupten, dass es des Glaubens auf seiten der Betroffenen ja gar nicht bedürfe,
weil ja Ihr Gebet zwischen Ihnen und Ihrem Gott stattfände: Was soll denn das für ein Gott sein, der
zwar die Macht hätte, ein Leben (das ihm ja, Ihrer Meinung nach, so ungeheuer wichtig ist!) unbedingt
auf die Welt zu bringen, das aber nicht tut, sich dann aber von den Gebetsbitten einer Person, die die
Betroffene gar nicht kennt, bequatschen lässt? Entweder Ihr Gott ist barmherzig oder er ist es nicht –
wenn er zur Barmherzigkeit aber Ihrer Erinnerung oder Aufmunterung bedarf, ist er jedenfalls ein sehr
merkwürdiger und alles andere als verehrenswerter Gott, allenfalls ein launischer und eitler.
Distanz? Nein danke! an 23er Hansl: Natürlich könnte ich die Distanz wahren. Es ist einfach, die Möglichkeiten
aufzählen, die es in der Tat gibt. Die in Not geratene Schwangere muß dann letztendlich eh selbst entscheiden
und dann gehts mich nix mehr an. Eine noch hohl dahingeworfene Phrase wie bspws. Bei allem Vorzug für
das Leben rundet das Bild noch ab, ein bißchen Mitgefühl für das ungeborene Kind zu zeigen, man will
ja nicht ganz als Unmensch dastehen. Nein, nicht mit mir, das will ich nicht! Unrecht müssen wir beim
Namen nennen. Deshalb nochmal mein Aufruf: Unterstützen wir die Hilfsorganisationen mit Wort und Tat
und Gebet!
@Gotthard: verwirrt diesen Mann sollte man wegen Wirrheit aus dem Verkehr ziehen. Es mag ja sein, daß
Gotthard schon etwas verwirrt ist – und so nicht mehr erkennen kann, daß „dieser Mann“ mit einer Klarheit
den Eiertanz unserer obersten Richter (und Politiker) entlarvt, die Applaus verdient. Um es mit meinen
Worten zu sagen: Zum ersten Mal in der gesamten Geschichte Deutschlands ist (in der weiland DDR und) in
der BR Deutschland das Leben eines Unschuldigen von Gesetzes wegen in die Entscheidung Dritter gelegt
worden – mit dem Eiertanz-Segen des Bundesverfassungsgerichts. MfG Christoph Heger
betrüblich, dass Sie es nicht schaffen, die Distanz zu wahren. Die betroffene Frau hat nicht einmal die
Möglichkeit dazu! Sie, wo Sie die Möglichkeit hätten, sollten sie nutzen! Stimmt, die kühle Distanziertheit
mit der das Vorgehen geschildert wird, mag schon befremdlich wirken. (Ich kenne Mechaniker, die den Austausch
einer Schraube emotionaler beschreiben.) Doch ich bleibe dabei, dass der Ratsuchenden damit besser gedient
ist. Und es ist die selbe kühle Distanziertheit, wie jene, mit der die Möglichkeiten des Annehmens eines
behinderten Kindes geschildert werden. Ich hätte keinen Sinn darin gesehen, der Mutter eine Entscheidung
aufzudrängen, und ich sehe (vor allem in der Situation der Beratung im Internetforum) auch keinen Grund,
der Mutter zu unterstellen, sie würde sich falsch entscheiden, wenn sie jetzt nicht sofort von jemandem
beeinflusst wird! Beeinflusst wird sie aber mit Sicherheit genug. Jede Beratung, die Klarheit schafft
und nicht beeinflusst, ist in einer solchen Lage goldeswert! Außerdem: Dem Klang des Textes möchte ich
doch entnehmen, dass die kühle Schilderung des Vorganges doch auch eine leichte Abschreckung beabsichtigt.
Ich bin der Meinung, dass diese Beratung (unter Berücksichtigung des Settings) fast perfekt war. Mir
fehlt eigentlich nur der Verweis darauf, persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen (Lebens- & Sozialberatung
z.B.). Ich verstehe schon, dass Sie gerne eine grausamere, pathetische Schilderung gelesen hätten. Aber
wäre die ernst genommen worden? – Eine weitere Manipulation unter vielen? Ich habe da meine Zweifel!
Che decadenza! Wenn die Beraterin sagt „ich würde raten das zu tun“, dann ist das keine Beratung, sondern
ein Vorschlag. Um Gottes Willen. Was für ein Vollidiot.
an 23er Hansl ich wiederhole nochmal meinen Kommentar: „Mir zerreißt es das Herz, mit welcher Gleichgültigkeit,
mit welcher Gleichmütigkeit diese Elke davon spricht, wie ein Kind im Mutterleib getötet wird, geradeso,
als wäre es das Selbstverständlichste der Welt… Das zeigt uns aber, daß das Unrechtsbewußsein bezüglich
der Tötung des eigenen Kindes im Mutterleib derart am Sand ist, sodaß wir nicht aufhören dürfen, unsere
Stimme für die wehrlosen Ungeborenen zu erheben! Unterstützen wir die Hilfsorganisationen mit Wort und
Tat und Gebet! Von „na dann brings halt um die Ecke“ keine Spur. –------------------------ 23er Hansl:
Man schützt es, indem man Schwangere in Krisensituationen zu möglichst guten, eigenständigen und autonomen
Entscheidungen befähigt! nochmals Elke: Die Kinder sind in dem Alter, in dem das Ergebnis der Untersuchung
vorliegen würde, potentiell lebensfähig und das Baby würde eine Sprize ins Herz bekommen, wodurch das
Herz stehen bleibt. Die Wehen werden künstlich eingeleitet und du bekämst dein Kind auf natürlichem
Wege Egal ob behindert oder gesund, egal ob die Umstände schlecht sind oder gut, ich kann nicht anders,
es geht um Leben oder Tod! Wenn Sie hier kein Unrecht erkennen können, wehrlose Kinder – aus welchen
Gründen auch immer – zu töten, dann kann ich Ihnen schwer argumentativ entgegentreten.
sehen Sie, aber genau das ist der Unterschied! Die Handlungsoption existiert nun einmal! Wenn die Beratende
das verschweigt, dann war ihre Beratung erstens nicht gut, weil unvollständig, und zweitens nicht kompetent,
weil unvollständig und drittens nicht glaub- und vertrauenswürdig, weil möglicherweise aufgrund eines
spezifischen Interesses nicht vollständig. Wenn die Beraterin sagt „ich würde raten das zu tun“, dann
ist das keine Beratung, sondern ein Vorschlag. Meiner Meinung nach – deshalb habe ich auch den ganzen
Text reingestellt – lässt die Beraterin durchaus ihr Interesse am Erhalt des Lebens erkennen und versucht
vorsichtig, die Vorteile dieser Handlungsoptionen aufzuzeigen. Nur den Ausschnitt zu posten, den Sie zitiert
hatten, wirft ein falsches Licht auf dieses Posting. Sie haben richtig darauf hingewiesen, dass es ein
Ausschnitt ist und dass andere Optionen genannt werden, daher kann man Ihnen das nicht vorwerfen. Ihrem
Kommentar war allerdings zu entnehmen, dass sie gewollt den Eindruck entstehen ließen, als würde hier
jemand sagen, „na dann brings halt um die Ecke“. Und dass dieser falsch ist, wollte ich aufzeigen. Bei
allem Vorzug für das Leben, darf man nie dem Irrtum aufsitzen, man würde es schützen, wenn man Schwangeren
in Krisensituationen die Möglichkeiten, die nun mal existieren, verschweigt. Man schützt es, indem man
Schwangere in Krisensituationen zu möglichst guten, eigenständigen und autonomen Entscheidungen befähigt!
Und aus dieser Perspektive gesehen war das Posting der zitierten Elke sogar toll!
an 23er Hansl Schmutzkübel werfen ist nicht meine Sache, deshalb habe ich auch geschrieben Dort gibt
Elke am 19. June 2005 16:02 unter anderen Möglichkeiten folgenden Ratschlag: damit ich nicht alles zitieren
brauche. Und Kaltherzigkeit habe ich der Beratenden auch nicht unterstellt, wie Sie es mir unterstellen.
Bitte nochmals lesen, worum es geht. Es geht um Lebenlassen oder Töten eines Kindes im Mutterleib! Läßt
Sie das kalt oder haben Sie schon mal genauer darüber nachgedacht … als Handlungsoption wie Sie es
nennen, die vorsätzliche Tötung eines wehrlosen Kindes … Das schreit doch zum Himmel!
es als eine umfassende Beratung, die keine Entscheidungen aufdrängt oder suggeriert sondern zum selb
st entscheiden ermächtigt. und es dann tot auf natürlichem Weg zur Welt zu bringen? –-> Ja! = Fruchtwasseruntersuchung,
anders als durch eine solche Untersuchung ist eine Trisomie 21 vorgeburtlich nicht zu diagnostizieren
–-> Nein! = keine Fruchtwasseruntersuchung, weil sich die Risiken nicht lohnen 3. Würdest du dein Kind
wenn es Down-Syndrom hätte in die Hände einer Pflege- oder Adoptivfamilie geben wollen, weil du dir
nicht vorstellen kannst, es anzunehmen und zu lieben? –-> Ja! Eine Fruchtwasseruntersuchung könnte in
diesem Fall lediglich dafür hifreich sein, im Falle eines Down-Syndroms mit dem Jugendamt schon vor der
geburt Kontakt aufzunehmen, damit eine Familie gesucht werden kann, die das Kind direkt nach der Geburt
aufnimmt. –-> Nein! = siehe Möglichkeiten 1 und 2 ========================================== Hier sieht
man natürlich nichts von wehleidigem Gejammer, doch das soll uns nicht dazu bringen, der Beratenden Kaltherzigkeit
zu unterstellen, sondern vielleicht das Wissen darum, was in so einer Situation notwendig ist, und was
überflüssig. Mitleidsbekundungen mögen zwar gut gemeint sein, aber konstruktives Aufzeigen von Handlungsoptionen
hilft in solchen Situationen mehr. Ich würde sogar sagen, dass das hier gezeigte eine gelungene Demonstration
von Beratung ist.
@DeiFidele: Bevor Sie mit dem Schmutzkübel werfen, zitieren Sie doch ganz! Hier erfolgt nichts ander
Wenn du dein Kind auch mit einem Down-Syndrom lebend zur Welt bringen möchtest, lass’ das mit der Amniozentese,
denn die white spots sind nur Softmarker mit verglcihsweise wenig Hinweiskraft. Wenn du dir sicher bist,
dein Kind nicht lebend zur Welt bringen zu wollen, wenn es Trisomie 21 hat, lass die Untersuchung machen,
damit du es falls es wirklich DS haben sollte, töten lassen und zur Welt bringen kannst. Die Kinder sind
in dem Alter, in dem das Ergebnis der Untersuchung vorliegen würde, potentiell lebensfähig und das Baby
würde eine Sprize ins Herz bekommen, wodurch das Herz stehen bleibt. Die Wehen werden künstlich eingeleitet
und du bekämst dein Kind auf natürlichem Wege. Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, aber dein Kind
mit Down-Syndrom auch nicht annehmen und lieben würdest, besteht die Mäglichkeit, es in die Hände einer
Pflege- oder Adoptivfamilie zu geben. Dann könnte es für dich natürlich hilfreich sein, schon vor der
Geburt zu wissen, ob dein Kind ein Zusatzchromosom 21 hat, damit du dich mit dem Jugendamt in verbindung
setzen kannst und eine Familie gesucht wird. In Kürze: 1. Liebst du dein Kind so wie es ist und würdest
es auch mit einem Down-Syndrom annehmen? –-> Ja! = Keine Fruchtwasseruntersuchung, weil sich die Risiken
nicht lohnen –-> Nein! = siehe Möglichkeiten 2 und 3 2. Würdest du die Schwangerschaft abbrechen lassen,
wenn dein kind Down-Syndrom hätte und wärst bereit, es troz der bereits potentiell gegebenen Lebensfähigkeit
töten zu lassen […]
#18 aphrodite † 18:57:03 | Samstag, 5. August 2006
Naturrecht ist super! Sagen Sie mir ja nichts gegen Naturrecht! Schließlich ist das Naturrecht die Quelle
allen fundamentalistischen Denkens, denn es funktioniert sehr ähnlich. Das lustige daran ist, dass für
das Naturrecht natürlich nur Natur verwendet werden darf, die das gewünschte Ergebnis bringt! Das hat
der obernaturrechtler von Wien, Reinhold Messner, etwas anders formuliert aber doch so gemeint. (Weiß
übrigens jemand, wie es dem schwulen Flamingo-Paar in einem Zoo in Miami geht, die ein Flamingo-Kind
„adoptieren“ wollten?) Das ist echt herrlich, wie schön man naturrechtliche Argumentationen aufmachen
kann. Da kann man dann so richtig beobachten, wie im naturrechtlich geschulten Fundamentalistenhirn alle
Rädchen anfangen, sich zu drehen, dann schön langsam durchdrehen und dann wegen Überhitzung irgendwelche
Genieblitze wie „Blödsinn! Das ist halt so!!“ kommen.
#17 methusalix † 18:42:33 | Samstag, 5. August 2006
Hallo möchtegern-kathole! möchtegern-kathole: dumm … … dass Abtreibung auch gegen Naturrecht verstößt.
Ihr sogenanntes „Naturrecht“, ist das so etwas wie „das gesunde Volksempfinden“ fundamentalistischer Katholiken?
Sozusagen gefühltes Recht? Ein Recht, das Sie sich nach Belieben zurechtzimmern und relativieren können?
Passt das nur zum römisch-katholischen Christentum, oder auch für Protestanten und freikirchliche Evangelikale?
Stehen da nur katholische Paragrafen drin, so nach dem Motto: „codex iuris canonici fürs Volk“? Wo ist
dieses Recht festgelegt und wer hat das niedergeschrieben?
#15 deusexmachina 16:32:31 | Samstag, 5. August 2006
@Pünktchen „Die „unchristliche“ lautet: Wozu helfen, man kann doch töten!“ Das ist blanke Polemik –
und eine besonders dumme und durchschaubare noch dazu. Auch hier auf kreuz.net lässt sich in praktisch
jeder Diskussion nachlesen, dass auch die Befürworter der Möglichkeit einer Abtreibung stets und ständig
betonen, das Beste wäre natürlich(!) eine Schaffung von Umständen, in denen das Gros der Beweggründe
für Frauen, die abtreiben wollen, wegfiele. Lies: Hilfe. Wie bei Ihnen aber an der Tagesordnung, schieben
Sie Ihren argumentativen Gegenübern allen möglichen Quatsch ins Maul, um sich selbst als den gleißenden
Engel erscheinen zu lassen. Ohne derlei Phrasendrescherei scheinen Sie nicht auszukommen – ein beredtes
Zeugnis dafür, als wie sicher Sie selbst Ihre tatsächliche, argumentative Basis betrachten, wenn Sie
Dinge erst erfinden müssen, um dann großmäulig als der vermeintliche, strahlende Ritter dagegen auftreten
zu können. „Pappdrachentöten“ nennt man das – und zählt es zu Recht zu den besonders unlauteren Taktiken.
@Jawohl! „(Antisemitisch ist auf kreuz.net allenfalls die antizionistisch verbrämte Anti-Israel-Stimmung.)“
Das ist so leider nicht ganz richtig. Zum einen treiben sich hier einige tatsächliche Vollblutnazis herum
(denken Sie ‘mal an rudolfsohn), denen man erstaunlicherweise Obdach gewährt; zum anderen äußern sich
einige der hiesigen Protagonisten durchaus – religiös motiviert – antisemitisch, wie man sehr hübsch
im assoziierten kreuzforum nachlesen kann.
heute 18.00 Uhr Stephansdom achja: heute 5. August 2006 um 18.00 zelebriert Weihbischof Laun einen Abschlußgottesdienst
im Stephansdom für den Pro-Life Marsch von Jugend für das Leben.
Nanu! In meinem Bekanntenkreis gibt es eine supernette Frau, praktizierende BDSMler, blitzgescheid und
in einer Führungsposition tätig, die auf jedem CSD zu sehen ist, aus Solidarität, und sie sitzt im
Rollstuhl, und trotzdem braucht sie niemand hinschieben, sie rollt von selbst, motorisiert noch dazu …
Reich mir mal ihre Handynummer rüber.
Wo bleibt das Unrechtsbewußtsein? Unlängst bin ich auf der Suche nach Infos über das „Golfballphänomen“
auf nachstehende Aussage in diesem Forum forum.edu.uni-graz.at//read.php?1,197,page=2 gestoßen. Dort
gibt Elke am 19. June 2005 16:02 unter anderen Möglichkeiten folgenden Ratschlag: „… Wenn du dir sicher
bist, dein Kind nicht lebend zur Welt bringen zu wollen, wenn es Trisomie 21 hat, lass die Untersuchung
machen, damit du es falls es wirklich DS haben sollte, töten lassen und zur Welt bringen kannst. Die
Kinder sind in dem Alter, in dem das Ergebnis der Untersuchung vorliegen würde, potentiell lebensfähig
und das Baby würde eine Sprize ins Herz bekommen, wodurch das Herz stehen bleibt. Die Wehen werden künstlich
eingeleitet und du bekämst dein Kind auf natürlichem Wege…“ Mir zerreißt es das Herz, mit welcher
Gleichgültigkeit, mit welcher Gleichmütigkeit diese Elke davon spricht, wie ein Kind im Mutterleib getötet
wird, geradeso, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt… Das zeigt uns aber, daß das Unrechtsbewußsein
bezüglich der Tötung des eigenen Kindes im Mutterleib derart am Sand ist, sodaß wir nicht aufhören
dürfen, unsere Stimme für die wehrlosen Ungeborenen zu erheben! Unterstützen wir die Hilfsorganisationen
mit Wort und Tat und Gebet!
Nanu? »besachwalterter Mann«? ?:) Ok, die Antisemitismus-Keule darf auch nicht fehlen, obwohl davon
diesmal keine Rede sein kann. (Antisemitisch ist auf kreuz.net allenfalls die antizionistisch verbrämte
Anti-Israel-Stimmung.)
möchtegern-kathole, rhi Ich stimme Ihnen zu! Die kirchl. und christl. Antwort heißt deswegen: Lebenlassen
und helfen! Die „unchristliche“ lautet: Wozu helfen, man kann doch töten!
@ rhi (was bedeutet dieses Kürzel eigentlich?) diese Münze hat zwei Seiten. Das eine ist die Hilfe,
die andere ist Gerechtigkeit. Eine der beiden Seiten dauerhaft wegzulassen bedeutet, die ganze Münze
wegzulassen.
Pünktchen… …hat es auf den Punkt gebracht. Hier noch ein paar Vorschläge für eine neu zu schaffende
amtliche Berufsbezeichnung für geprüfte Abtreiber, damit sich jedem normal gebliebenen Menschen beim
Lesen von „Abtreibungsarzt“ nicht mehr jeweils die Nackenhaare sträuben müssen: Fristentodpraktiker
diplomierter Fötentöter Embryoentsorger Pränataleuthanasist
Berufsethos Der Hippokratische Eid in seiner ursprünglichen Fassung enthielt eine klare Bindung des Berufes
an das Ziel, menschliches Leben zu schützen und zu erhalten. U.a. enthielt er folgende Verpflichtung:
Ich werde niemandem, nicht einmal auf ausdrückliches Verlangen, ein tödliches Medikament geben, und
ich werde auch keinen entsprechenden Rat erteilen; ebenso werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel
aushändigen. Der Eid endete mit den Worten: „Wenn ich diesen meinen Eid erfülle und ihn nicht antaste,
so möge ich mein Leben und meine Kunst genießen, gerühmt bei allen Menschen für alle Zeiten; wenn
ich ihn aber übertrete und meineidig werde, dann soll das Gegenteil davon geschehen.“ Wie müßte ein
Eid für Fötentöter aussehen? Welche ethischen Selbstverpflichtungen über die Einhaltung von Kunstregeln
und korrektes Geschäftsgebaren hinaus enthielte sein Eid? Ach ja, natürlich: „Ich gelobe, das Leben
derer zu schützen, in deren Auftrag ich töte!“
Rechtsverdrehung und Juristerei… … hat auch kirchliche Tradition, wenn ich an diverse Ketzerei- und
Hexenprozesse erinnern darf. Aber auch in der heutigen Welt kommt Doppelzüngigkeit und Rechtsverdrehung
nicht zu kurz: Christliche Fundamentalisten in USA, Polen und sonstwo fordern und fördern die Todesstrafe,
während sie gegen den Abtreibungs-„Mord“ vorgehen. Leider kommen konstruktive Gedanken dabei zu kurz –
es wird nicht darüber diskutiert, wie man betroffene Frauen unterstützen kann, sodass sie es gar nicht
nötig haben, abzutreiben – stattdessen wird andauernd mit Hitler und Euthanasie verglichen, bis selbst
diese Phrasen abgedroschen sind. Traurig…
dumm … … dass Abtreibung auch gegen Naturrecht verstößt. Damit ist man nach einem möglichen Ende
dieses Staates nicht an sein Recht gebunden und dies erlaubt, Abtreibung auch in 50 Jahren noch zu bestrafen,
wenn es vielleicht Bonn und Berlin gar nicht mehr gibt.