[ « 270 271 272 273 274 » ]
Freitag, 4. August 2006 18:17
Ist die EU lernfähig?
Einzelkämpfer werden gegen die organisierten Politverbrecher der Gegenwart wenig ausrichten können. Von Günter Annen.
Bei der embryonalen Stammzellenforschung werden Kleinstkinder produziert, ausgeweidet und ihre Leichenteile für Menschenversuche geschändet.
Bei der embryonalen Stammzellenforschung werden Kleinstkinder produziert, ausgeweidet und ihre Leichenteile für Menschenversuche geschändet.
(kreuz.net) Am 24. Juli stimmte der EU-Ministerrat in Brüssel ab.

Dabei wurde beschlossen, Forschungen an Kleinstkindern – sogenannten Embryonen – zuzulassen und finanziell zu fördern.

Damit stehen jetzt europaweit die Tore zum Töten von Menschen offen.

Ich kann nicht verstehen, daß 61 Jahre nach Auschwitz die nächste Tötungsmaschinerie ohne große Gegenwehr anlaufen kann – als ob nichts geschehen wäre.

Damals befreiten uns die Alliierten von den Verbrechern des Dritten Reiches. Heute schlüpfen sie – nachdem entsprechende EU-Gesetze gemacht wurden – in die gleiche Rolle.

Sie zwingen auf diese Weise auch noch andere EU-Mitglieder, bei den menschenverachtende Forschungsprogramme mitzumachen und mitzufinanzieren.

Der Verbrecher Adolf Hitler könnte heute von unseren Politikern eine Menge lernen, wie „man es besser macht“. Wir leben heute tatsächlich in einer Unkultur des Todes.

Die „Initiative Nie Wieder!“ fordert alle Lebensrechtsgruppen in Europa auf, sich endlich zu vernetzen und zusammen wirksame Aktionen zu starten.

Einzelkämpfer werden gegen diese organisierten Verbrecher der Gegenwart wenig ausrichten können.


Günter Annen aus Weinheim ist Lebensrechtler, Herausgeber der Nachrichten Europäischer Bürgerinitiativen ‘Nie Wieder’ und setzt sich für den Schutz des Lebens und der Menschenwürde ein.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 15 Lesermeinungen:
Samstag, 5. August 2006 17:03
möchtegern-kathole: @Bernardin (Mord und Tötung)
im Allgemeinen wird mit den den beiden Begriffen und noch paar mehr (Totschlag) unterschiedliche Dinge bezeichnet. Der Unterschied liegt z.B. im Motiv, oder im Vorsatz bzw. dem fehlenden Vorsatz. Bei der Abtreibung gilt aber:
* es ist fast immer ein Vorsatz gegeben
* es kommt jemand wehrloses um’s Leben
* es kommt jemand um’s Leben, der dem Täter anvertraut ist
* bei dem Motiv gibt es ein gewisses Spektrum. Im allgemeinen dürften jedoch ziemlich niedere Beweggründe vorliegen, etwa dass das Kind ja Arbeit mache, oder 1 Kind reiche, oder der Lebensabschnittspartner das Kind nicht mag, oder dass die 60qm für 2 Leute schon ziemlich wenig wären, oder das Kind sei ja behindert und müsse deshalb weg.

Jeder kann aber gerne „Tötung“ schreiben.
Samstag, 5. August 2006 01:23
erstens war unter den nationalen Sozialisten Abtreibung unter schwere Strafe gestellt.

Das ist eine Teilwahrheit und damit gleichzeitig auch eine Teil-Lüge.

Die Nationalsozialisten haben sogar Zwangsabbrüche durchführen lassen. Bei Sinti- und Romafrauen zum Beispiel, deren Nachwuchs, so wie sie selbst zum „lebensunwerten Leben“ zählten.

Bestraft wurde ein Abbruch nur dann, wenn eine „reinrassige, nordische Arierin“ ihn vornehmen liess.
Samstag, 5. August 2006 00:42
Gotthard: mehrfach
BTW: die CDU ist keinen Deut besser und verlangt zur Zeit nicht mal einen Waffenstillstand in Nahost, was mit Aufforderung (bzw. Duldung/Akzeptanz) zum weiteren Massenmord gleichzusetzen ist.

und sie verlangt auch keinen Waffenstillstand in Sri Lanka!
Samstag, 5. August 2006 00:03
Jawohl!: Vorwärts!
Ich bin seit sechs Jahren in der SPD. In dieser Zeit haben wir da gar nichts derartiges beschlossen…

Der Punkt ist doch der: Die Frage des Schutzes ungeborener Babys trennt die Parteien gegenwärtig nicht wirklich. (Natürlich gibt es Differenzen im Verbalen, geschenkt. Dann müssen Sie aber auch klarmachen, dass die FDP ja noch radikaler das Lebensrecht ungeborener Babys bestreitet, als SPD und Grüne, um diese Verallgemeinerung überhaupt einmal zu benutzen.)

Daraus folgt aber doch, dass man sein politisches Engagement parteipolitisch nach anderen Kriterien positionieren muss.

Eines ist dabei klar: Alle meine »Parteifreunde« im OV wissen um meine Auffassung.
Freitag, 4. August 2006 23:52
Bernardin †: Möchtegern
Gibt es zwischen Mord und Tötung einen Unterschied?
Freitag, 4. August 2006 23:47
möchtegern-kathole: es muss schon noch …
… erlaubt sein, die Abtreibung als Mord zu geisseln, und klar zund deutlich zu sagen, dass sie mit den Stimmen der SPD (und FDP) in Deutschland eingeführt wurde.

Wer das abstreitet, ist nicht ganz helle in der Birne, schließlich kann er das leicht nachlesen. Auch SPDler haben Lesen in der Schule gelernt.

BTW: die CDU ist keinen Deut besser und verlangt zur Zeit nicht mal einen Waffenstillstand in Nahost, was mit Aufforderung (bzw. Duldung/Akzeptanz) zum weiteren Massenmord gleichzusetzen ist.
Alle Lesermeinungen anzeigen 9 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net