Einzelkämpfer werden gegen die organisierten Politverbrecher der Gegenwart wenig ausrichten können. Von Günter Annen.
(kreuz.net) Am 24. Juli stimmte der EU-Ministerrat in Brüssel ab.
Dabei wurde beschlossen, Forschungen
an Kleinstkindern – sogenannten Embryonen – zuzulassen und finanziell zu fördern.
Damit stehen jetzt
europaweit die Tore zum Töten von Menschen offen.
Ich kann nicht verstehen, daß 61 Jahre nach Auschwitz
die nächste Tötungsmaschinerie ohne große Gegenwehr anlaufen kann – als ob nichts geschehen wäre.
Damals befreiten uns die Alliierten von den Verbrechern des Dritten Reiches. Heute schlüpfen sie – nachdem
entsprechende EU-Gesetze gemacht wurden – in die gleiche Rolle.
Sie zwingen auf diese Weise auch noch
andere EU-Mitglieder, bei den menschenverachtende Forschungsprogramme mitzumachen und mitzufinanzieren.
Der Verbrecher Adolf Hitler könnte heute von unseren Politikern eine Menge lernen, wie „man es besser
macht“. Wir leben heute tatsächlich in einer Unkultur des Todes.
Die „Initiative Nie Wieder!“ fordert
alle Lebensrechtsgruppen in Europa auf, sich endlich zu vernetzen und zusammen wirksame Aktionen zu starten.
Einzelkämpfer werden gegen diese organisierten Verbrecher der Gegenwart wenig ausrichten können.
Günter
Annen aus Weinheim ist Lebensrechtler, Herausgeber der Nachrichten Europäischer Bürgerinitiativen ‘Nie
Wieder’ und setzt sich für den Schutz des Lebens und der Menschenwürde ein.
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15 Lesermeinungen
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@Bernardin (Mord und Tötung) im Allgemeinen wird mit den den beiden Begriffen und noch paar mehr (Totschlag)
unterschiedliche Dinge bezeichnet. Der Unterschied liegt z.B. im Motiv, oder im Vorsatz bzw. dem fehlenden
Vorsatz. Bei der Abtreibung gilt aber: * es ist fast immer ein Vorsatz gegeben * es kommt jemand wehrloses
um’s Leben * es kommt jemand um’s Leben, der dem Täter anvertraut ist * bei dem Motiv gibt es ein gewisses
Spektrum. Im allgemeinen dürften jedoch ziemlich niedere Beweggründe vorliegen, etwa dass das Kind ja
Arbeit mache, oder 1 Kind reiche, oder der Lebensabschnittspartner das Kind nicht mag, oder dass die 60qm
für 2 Leute schon ziemlich wenig wären, oder das Kind sei ja behindert und müsse deshalb weg. Jeder
kann aber gerne „Tötung“ schreiben.
#14 methusalix † 01:23:37 | Samstag, 5. August 2006
@moritz erstens war unter den nationalen Sozialisten Abtreibung unter schwere Strafe gestellt. Das ist
eine Teilwahrheit und damit gleichzeitig auch eine Teil-Lüge. Die Nationalsozialisten haben sogar Zwangsabbrüche
durchführen lassen. Bei Sinti- und Romafrauen zum Beispiel, deren Nachwuchs, so wie sie selbst zum „lebensunwerten
Leben“ zählten. Bestraft wurde ein Abbruch nur dann, wenn eine „reinrassige, nordische Arierin“ ihn vornehmen
liess.
mehrfach BTW: die CDU ist keinen Deut besser und verlangt zur Zeit nicht mal einen Waffenstillstand in
Nahost, was mit Aufforderung (bzw. Duldung/Akzeptanz) zum weiteren Massenmord gleichzusetzen ist. und
sie verlangt auch keinen Waffenstillstand in Sri Lanka!
Vorwärts! Ich bin seit sechs Jahren in der SPD. In dieser Zeit haben wir da gar nichts derartiges beschlossen…
Der Punkt ist doch der: Die Frage des Schutzes ungeborener Babys trennt die Parteien gegenwärtig nicht
wirklich. (Natürlich gibt es Differenzen im Verbalen, geschenkt. Dann müssen Sie aber auch klarmachen,
dass die FDP ja noch radikaler das Lebensrecht ungeborener Babys bestreitet, als SPD und Grüne, um diese
Verallgemeinerung überhaupt einmal zu benutzen.) Daraus folgt aber doch, dass man sein politisches Engagement
parteipolitisch nach anderen Kriterien positionieren muss. Eines ist dabei klar: Alle meine »Parteifreunde«
im OV wissen um meine Auffassung.
es muss schon noch … … erlaubt sein, die Abtreibung als Mord zu geisseln, und klar zund deutlich zu
sagen, dass sie mit den Stimmen der SPD (und FDP) in Deutschland eingeführt wurde. Wer das abstreitet,
ist nicht ganz helle in der Birne, schließlich kann er das leicht nachlesen. Auch SPDler haben Lesen
in der Schule gelernt. BTW: die CDU ist keinen Deut besser und verlangt zur Zeit nicht mal einen Waffenstillstand
in Nahost, was mit Aufforderung (bzw. Duldung/Akzeptanz) zum weiteren Massenmord gleichzusetzen ist.
Jawohl, wir überschneiden uns – es bleibt aber: Sie passen höchstens zu jenen anderen 50 % in die SPD.
Die restlichen 50 % sind ausgesprochen akzeptabel, und das meine ich nicht als hochnäsige Beurteilung
(die steht mir nicht zu, und sie wäre irrelevant), sondern als ganz ernsten Eindruck. Was die andere
Abteilung anbetrifft: ich habe nicht erwähnt, daß die „Prière de la Fin“ ganz kurz vor seiner Bekehrung
(auch so ein altes Wort, das heute keiner mehr hören will) geschrieben wurde: Maurras wurde erhört!
Nun. Besten Gruß!
Wie bitte? Wir haben hier den typischen Fall der Einheitspartei, die sich in verschiedenen Fraktionen
präsentiert. Was auch immer Sie in diesem Land „wählen“!: Sie „wählen“ immer dieselben approbierten
Leute, Programme und Pläne. Das ist richtig, wenn man es so versteht, dass sich alle Parteien dem Fundamentalkonsens
»freiheitlich-demokratische Grundordnung« verpflichtet wissen. Das ist – mit Ausnahme der NPD und Teilen
der PDS – der Fall. Im übrigen kommt Ihr Eindruck vielleicht daher, dass es für Sie gar keine andere
politische Frage als den Lebensschutz gibt. Das zeugt dann freilich nicht von politischer Reife. Es gibt
noch tausend weitere Felder heutigen politischen Handelns. Und mit Blick auf die sage ich: Ich weiß,
warum ich Sozialdemokrat bin.
Die Alternative zur SPD ist nun sicher nicht die „C“DU. Wir haben hier den typischen Fall der Einheitspartei,
die sich in verschiedenen Fraktionen präsentiert. Was auch immer Sie in diesem Land „wählen“!: Sie „wählen“
immer dieselben approbierten Leute, Programme und Pläne. Es kann einem so vorkommen, als ob die „D“DR
lebe …
Wie bitte? In Deutschland war es nämlich schon immer von allen einflußreichen Parteien die SPD, die
für die Kultur des Abtreibungstodes eintrat, ganz offen in der „Weimarer Republik“. Als Mitglied dieser
Partei darf ich vielleicht mal anmerken, dass diese verallgemeinernde Aussage weder für die Vergangenheit
noch für die Gegenwart so richtig sind. Dass da manches verbesserungswürdig ist, steht außer Frage.
Aber dazu ist wichtig, nicht wie auf kreuz.net herumzupolemisieren, sondern ruhig und sachlich das Bewusstsein
dafür zu schärfen, dass die Abtreibungsfrage die entscheidende Menschenrechtsfrage in unserem Kulturkreis
ist. Der Einsatz der Union in für den Schutz ungeborener Kinder ist ja allseits bekannt…
rhi – wie auch immer sich das aufschlüsselt Sie haben zweifach recht: erstens war unter den nationalen
Sozialisten Abtreibung unter schwere Strafe gestellt. Abtreibungsbefürworter und nationale Sozialisten
können in diesem Sinne also nicht verglichen werden. Zweitens ist es genau der richtige weg, Mütter
ungeborener Kinder zu stützen, zu ermutigen, ihnen zu helfen mit allem, was irgend möglich ist. Für
eine Kultur des Lebens – gegen eine (nationale und internationale) sozialistische Kultur des Todes! In
Deutschland war es nämlich schon immer von allen einflußreichen Parteien die SPD, die für die Kultur
des Abtreibungstodes eintrat, ganz offen in der „Weimarer Republik“. Es gibt da Zeugnisse von, na ja,
Frauen, die noch im Alter stolz darauf waren, für das Töten von ungeborenen Kindern eingetreten zu sein.
Frauen! die Leben schenken können, kämpfen für das „Recht“ auf Töten. Das ist doch verdreht – pervers
eben. Zu was man Leute so bringen kann …
Abtreibungsbefürworter und Adolf Hitler auf eine Stufe zu stellen, ist wie den armen Sünder von der
Straße mit dem einen durchtriebenen Tausendkünstler zu vergleichen… Wäre es nicht besser, mit Argumenten
zu erklären, dass es fast nie Grund zur Abtreibung (und damit auch zum schlechten Gewissen) und immer
Alternativen gibt? Aber nein, stattdessen müssen Kampfparolen ausgegeben, „Mörder“-Transparente abgerollt
und fiese Plastikföten verteilt werden. Ich bin für positiveres Denken – Frauen, die abtreiben wollen,
unterstützen und Alternativen aufzeigen anstatt sie einzuschüchtern und ihr auf Erden einen Vorgeschmack
auf die ewige Hölle zu geben!
#3 methusalix † 19:04:36 | Freitag, 4. August 2006
Wirksame Aktionen? Die „Initiative Nie Wieder!“ fordert alle Lebensrechtsgruppen in Europa auf, sich endlich
zu vernetzen und zusammen wirksame Aktionen zu starten. Dazu sind die doch viel zu zerstritten. Da kocht
jeder sein eigenes Süppchen. Ausser Pöbeleien und dem Werfen von Plastikembryonen bringen die doch nichts
auf die Reihe. Wie wäre es mit ein ganz klein wenig Diplomatie und guter Erziehung? Damit erreicht man
bedeutend mehr, als mit blanker Rabulistik und diesem unsäglichen hau-drauf-Katholizismus. Am wirkungsvollsten
wäre es natürlich, den Frauen die Gründe für den Abbruch zu nehmen. Aber das ist ja viel zu mühsam
für die Wahrheitsverkünder.
vollommener … … Unsinn, wenn der Holocaustvergleich als Holocaustverharmlosung dargestellt wird. Das
„61“ gefällt mir aber auch nicht, denn die Deutsche Tötungsmaschinerie ist schon lange im Gange …
Holocaustverharmlosung – so wird man politisch nichts erreichen außer der eigenen Lächerlichkeit!!!!
Ich kann nicht verstehen, daß 61 Jahre nach Auschwitz die nächste Tötungsmaschinerie ohne große Gegenwehr
anlaufen kann – als ob nichts geschehen wäre. Der Verbrecher Adolf Hitler könnte heute von unseren Politikern
eine Menge lernen, wie „man es besser macht“. Wieder einmal kräftig umrühren im Holocaustvergleichs-
und -verharmlosungsbrei! Also wenn das die Gegner dieser Forschungspraxis sind, dann wird dagegen nie
etwas zu machen sein!