Der Bischof der Heimatdiözese von Mons. Milingo predigte bei einer Priesterweihe auch über dieses Thema: „Ihr glaubt, daß die Alumnen im Priesterseminar Pillen bekommen, um ihre Gefühle zu unterdrücken.“
(kreuz.net) Die Kirche in Sambia ist über Erzbischof Emanuel Milingo betrübt.
Das erklärte der Bischof
der Diözese Tschipata in Sambia, Mons. George Lungu nach Berichten der Tageszeitung ‘The Post’ am 1.
August.
Sambia befindet sich in Westafrika zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Simbabwe.
Die Kirche ist insbesondere über Erzbischof Milingos Haltung zum Priesterzölibat betrübt.
Der Bischof
von Tschipata äußerte sich während der Weihe von sieben Priestern und drei Diakonen am vergangenen
Sonntag.
Erzbischof Milingo habe die Kirche durch seine jüngsten Äußerungen enttäuscht, daß der
Zölibat der katholischen Weltpriester abgeschafft werden sollte.
„Es ist wahr, daß die Kirche in der
Diözese Tschipata über Erzbischof Milingo betrübt und beschämt ist. Wir können nicht sagen, daß
diese Geschichte uns nicht betrifft. Sie betrifft uns, weil Erzbischof Milingo unser Mann ist“ – sagte
Bischof Lungu.
„Wir waren stolz auf ihn, weil er ein Kind der Diözese Tschipata ist. Wir waren stolz
auf seine Gaben. Er war ein Modell unseres Priestertums wegen seiner Liebe zur Kirche.“
„Er stärkte
uns durch seinen kirchlichen Dienst. Aber was hat ihn dazu geführt, zu tun, was er tat und zu sagen,
was er gesagt hat? Was für eine Botschaft gibt er unseren jungen Leuten?“
Der Bischof bat die Gläubigen,
für Mons. Milingo zu beten:
„Wir legen ihn nicht in die Hände von Maria Sung, sondern in die Hände
von Maria, der Mutter des Erlösers.“
Das sei nicht zum Lachen: „Er benötigt unsere Gebete. Er ist unser
Sohn, der Sohn dieser Diözese“ – so Bischof Lungu.
Der Bischof sprach auch im Namen des Klerus seiner
Diözese: „Wir, der Klerus dieser Diözese, wollen uns bemühen, unserem Gelübde des Zölibats und der
Keuschheit bis zum Tod treu zu bleiben.“
„Ich weiß, daß einige von euch nicht glauben können, daß
man ohne eine Gattin oder einen Gatten bleiben kann. Ihr glaubt, daß die Alumnen im Priesterseminar Pillen
bekommen, um ihre Gefühle zu unterdrücken. Aber das ist nicht wahr.“
Bischof Lungu forderte die Christen
auch auf, für die Priester zu beten, damit sie ihre Mission erfüllen können.
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@ Puchil2 Es geht nicht ums Hinuntersetzen, sondern um das Erweitern: Ja, man kann sich alles schöndefinieren.
um die Erfahrungen und Qualitäten von Verheirateten, von Frauen … für das Priesteramt fruchtbar werden
zu lassen Klerikalismus in Reinform.
Zulassungsbedingungen Es geht nicht ums Hinuntersetzen, sondern um das Erweitern: um die Erfahrungen und
Qualitäten von Verheirateten, von Frauen … für das Priesteramt fruchtbar werden zu lassen
@ puchil2 Vielleicht ist der katastrophale Priestermangel der Nachhilfeunterricht des heiligen Geistes
und die Kirchenleitung ist nicht fähig, ihre Hausaufgaben endlich zu erledigen und die Zulassungsbedingungen
zum Amt zu erweitern. Ich hätte da eine andere Idee: Den Glauben wieder lehren und vorleben. Dauernd
die Zulassungsbeschränkungen nach unten zu setzen halte ich für totalen Unfug. Irgendwann sind wir dann
wieder bei Pippin & Co. als es noch reichte, das Glaubensbekenntnis zu können um Priester zu werden.
Profane Adnote Die Abschaffung des Zölibats wäre für die Kirche als Körperschaft schwer zu stemmen.
Rein finanziell: Witwen und Kinder müßten versorgt werden, Priester würden kürzer arbeiten, Pfarrhaushalte
wären aufwendiger, von der Mobilitätsfrage zu schweigen. Das sind nur die praktischen Gründe für den
Zölibat, die spirituellen sind weit schwerwiegender.
Information Innere Blutungen – Frauen über ihre Liebe zu Priestern rpd. Sind katholische Priester die
besseren Männer? – Zumindest behaupten dies viele Frauen, die eine Liebesbeziehung zu katholischen Priestern
haben. Sie seien einfühlsamer, sagen Priesterpartnerinnen. Doch sie bezahlen diese Menschlichkeit mit
vielen Unmenschlichkeiten. Der Pflichzölibat drängt die Liebenden in die Heimlichkeit. Unzählige Frauen
sind so mancherlei Willkür ausgeliefert, können mit niemandem über ihren Schmerz reden, sind allein.
Schätzungsweise haben über die Hälfte der Priester eine Beziehung zu einer Frau oder zu einem Mann.
Der Druck auf das Paar ist enorm. Wird die Liebe öffentlich, schicken die Bischöfe die Priester in die
Wüste. – Die Selbsthilfeorganisation ZÖFRA (vom Zölibat betroffene Frauen) präsentierte kürzlich
der Schweizerischen Bischofskonferenz einen Bericht, der über dreihundert Priesterfrauen und mehr als
140 Priesterkinder erwähnt. kath.ch, 17.07.2003
@…Purch Die dauernden Übertretungen der Zölibatsregelung schadet meiner Erfahrung nach am aller wenigstens
den „Übertretern“. Ich habe gegenteilige Erfahrungen gemacht, die ich hier nicht weiter ausführen werde.
Ich möchte nicht in der „Haut“ eines Geistlichen stecken, der das Zölibat unbereut gebrochen hat. Die
haben sich mit ihrer Situation der „Zweigleisigkeit“ meistens ganz gut arrangiert. Ja, irgendwann wird
die Sünde wird zur Gewohnheit. Am schlechtesten sind die davon betroffenen Frauen dran, … mehr. Für
diese vom Dämon geführten Weiber bedeutet es einen besonderen „Kick“ einen Priester zu verführen. Der
Reiz des Verbotenen ist eine besondere Triebfeder. Vielleicht ist der katastrophale Priestermangel der
Nachhilfeunterricht des heiligen Geistes und die Kirchenleitung ist nicht fähig, ihre Hausaufgaben endlich
zu erledigen und die Zulassungsbedingungen zum Amt zu erweitern. Der katastrophale Priestermangel, den
ich nicht sehe, wenn sich die Priester auf das besinnen, was ihre ureigensten Aufgaben sind. Zur „wahren“
Kirche: Vielen Menschen fällt es durch hausgemachte Fehler der Kirche immer schwerer, das Wahre an ihr
zu entdecken. Hartnäckiges aufdecken dieser Fehler wird zur Heilung führen. Ja, die Mehrheit der Scheinkatholiken
erwartet von der Kirche die Spendung von sozialen Wohltaten, da ihnen der Sinn für das Heilige aus eigener
Schuld abhanden gekommen ist. Das Verhältnis der Anzahl der Beichten zum Kommunionempfang dient als Beleg.
An Horst Schlämmer Die dauernden Übertretungen der Zölibatsregelung schadet meiner Erfahrung nach am
aller wenigstens den „Übertretern“. Die haben sich mit ihrer Situation der „Zweigleisigkeit“ meistens
ganz gut arrangiert. Am schlechtesten sind die davon betroffenen Frauen dran, auch wenn diese Beziehungen
zum Teil öffentlich bekannt sind und von den jeweiligen Gemeinden auch toleriert werden mit dem Hintergedanken:
Wenn der auch noch weggeht, haben wir gar keinen Priester mehr. Vielleicht ist der katastrophale Priestermangel
der Nachhilfeunterricht des heiligen Geistes und die Kirchenleitung ist nicht fähig, ihre Hausaufgaben
endlich zu erledigen und die Zulassungsbedingungen zum Amt zu erweitern. Zur „wahren“ Kirche: Vielen Menschen
fällt es durch hausgemachte Fehler der Kirche immer schwerer, das Wahre an ihr zu entdecken. Hartnäckiges
aufdecken dieser Fehler wird zur Heilung führen.
@…Purch Die dauernde Übertretung – und zwar im großen Stil, damals wie heute – schadet der Wahrhaftigkeit.
Es schadet denen, die nach genügend Zeit der Überlegung ob dieses Schrittes nicht bereit sind ein einmal
gegebenes Versprechen einzuhalten. Sie befinden sich damit im Stand der schweren Sünde und dürften das
Heilige Messopfer nicht mehr feiern. Ähnlich einem Ehebrecher, der gleich einem besudelten Schwein das
Allerheilgste betritt. Da wäre es doch sinnvoller, diese Regelung überhaupt aufzugeben. Was sinnvoll
ist bestimmt der Heilige Geist, der die wahre Kirche leitet und nicht ein paar amoklaufende ehebrecherische
Laien und untreue Geistliche. Diese Forderung muss hartnäckig wiederholt werden. Was die vom Dämon geleiteten
Seelen so hartnäckig wiederholen interessiert nur die wahre Kirche nicht, wenn es auch einige abgefallene,
untreue Glieder umsomehr erfreuen wird.
An Benedikt ,nur weil einige ein Problem damit haben. Ich glaube, sie verkennen die Größenordnung des
Problems. Ich habe gute Einsicht in die „Priesterszene“ und weiß deshalb, was sich dort in Bezug auf
die Einhaltung des Zölibates abspielt. Übrigens: Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass die verheirateten
orthodoxen und anglikanischen Priester und die verheirateten evangelischen Pastoren durchwegs nur „Sozialpädagogen“
sind, die so nebenbei etwas Liturgie feiern.
@ Puchil2 Ich vertraue dem Prinzip Catos: „Ceterum censeo … „sie wissen schon! Nicht wenige Römer waren
damals der Ansicht, Karthago solle lieber nicht zerstört werden, da der Kampf das Volk vor der Dekadenz
bewahre. An dieser Dekadenz ist Rom schließlich zerbrochen. Ich sehe wirklich keinen Sinn darin, eine
Regelung aufzuheben, nur weil einige ein Problem damit haben. Der Zölibat hat nicht nur traditionelle
Gründe, er ist auch kein bloßes Instrument, um Priester zu gängeln, sondern hat seit jeher praktische
Gründe gehabt, früher zB den der Vorbeugung der Simonie und Ämtervererbung. Auch heute hat der Zölibat
neben theologischen auch prafane finanzielle Gründe. In der SZ war mal zu lesen, die Abschaffung des
Zölibats würde das Priesteramt zu einem völlig normalen Beruf zu machen, während heute gerade der
Zölibat das besondere und auch ein Gutteil der Authentizität des Priesterberufs und des Priesters ausmacht:
Seht her, hier ist einer, der ganz für Gott und seine Gemeinde da ist, der dafür sogar auf das Glück
eine Familie zu haben verzichtet. Eine Abschaffung des Zölibats dagegen würde diesen Beruf mit lauter
Sozialpädagogen füllen. Motto: „Das bißchen Liturgie schaff ich auch noch.“
An Benedikt Solche Zahlen von Priestern, die mit einer Frau zusammenleben finden sie auch in Deutschland …
Das war in den Wirren der Reformation, ich weiß. Übrigens auch in Österreich. Die Gegenreformation
hat allerdings dieses Problem wieder etwas beruhigt. Trotzdem: Es geht um die Glaubwürdikeit einer kirchlichen
Regelung. Die dauernde Übertretung – und zwar im großen Stil, damals wie heute – schadet der Wahrhaftigkeit.
Da wäre es doch sinnvoller, diese Regelung überhaupt aufzugeben. Diese Forderung muss hartnäckig wiederholt
werden. Ich vertraue dem Prinzip Catos: „Ceterum censeo … „sie wissen schon!
@ Puchil2 Solche Zahlen von Priestern, die mit einer Frau zusammenleben finden Sie auch in Deutschland –
in Visitationberichten aus dem 16. Jh. Es ist nicht bekannt, dass dies an der Zölibatsfrage irgendetwas
geändert hätte. Versuchen Sie es doch im Jahre des Herrn 2457 nochmal.
@Lady Bussmann Papst Benedikt, heben Sie endlich die Verpflichtung zum zölibatären Leben des katholischen
Priesters auf, das bedeutet ja nicht, dass der Zölibat als solches aufgehoben wird, denn jeder soll so
leben können, wie er möchte sexuell enthaltsam (auf Zeit) oder in einer Beziehung lebend. Liebe Frau
Bussman, vielen Dank für Ihre Anfrage an Seine Heiligkeit, die ich Ihnen auf Geheiss gerne beantworte.
Lieber empfangen Horst Schlämmer zusammen mit Seiner Heiligekeit die wohlverdiente Strafe für diese
Verpflichtung als das wir, Horst Schlämmer und der Papst die Verpflichtung zum zölibätaren Leben aufheben.
Ich hoffe, daß Sie mit dieser Entscheidung auch weiterhin leben und lieben können. Wir wünschen Ihnen
weiterhin viele fruchtbare, erfüllte und lebenschenkende Akte, – in versprochener ehelicher Treue selbstverständlich.
Ihr Horst Schlämmer – 1. Sekretär S.H.
Maria-nicht Maria Sung wann versteht die Leitung der katholischen Kirche endlich, dass der Pflichtzölibat,
dem Ansehen der Kirche mehr geschadet als genützt hat? Wann verstehen die Oberhirten endlich, dass sie
schuldig werden, wenn auch nur ein Priester die Verpflichtung zum Zölibat nicht mehr halten kann. Es
ist einfach menschenverachtend, was Priestern zugetraut wird und das alles im Namen einer falsch verstandenen
Sexualmoral und in der Bibel steht nirgends etwas darüber, dass jemand verpflichtet werden soll zur sexuellen
Enthaltsamkeit. Die katholische Kirche ist doppelmoralig, wenn sie auf der einen Seite verheiratete konvertierte
Männer zum Priester weiht und auf der anderen Seite junge Männer, die Priester werden wollen, zum Zölibat
verpflichtet. Papst Benedikt, heben Sie endlich die Verpflichtung zum zölibatären Leben des katholischen
Priesters auf, das bedeutet ja nicht, dass der Zölibat als solches aufgehoben wird, denn jeder soll so
leben können, wie er möchte sexuell enthaltsam (auf Zeit) oder in einer Beziehung lebend.
An Jawohl! Ihr Motto lautet wohl: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Der Kirche hat es noch immer
geschadet, wenn sie vertuscht, unter den Teppich gekehrt, verschwiegen, verdrängt … hat. Glaubwürdigkeit
geht dadurch total verloren. Schade!
Aufklärung (lumen de lumine!) Und der »National Catholic Reporter« ist das »Publik-Forum« der USA.
Kommentar überflüssig. Jedenfalls für die »alten Hasen« hier. Trotzdem besten Gruße! PS: Interessant
am NCR ist nur John Allen …ionalcatholicreporter.org/word/.
Zur Information 2 Der National Catholic Reporter berichtet über die sexuelle Ausbeutung von Nonnen durch
Priester in Entwicklungsländern. Junge Nonnen werden demnach von Priestern zu Sex gezwungen oder überredet,
weil sie in den AIDS-geplagten Ländern als „sichere“ Sexualpartner angesehen werden. In einigen Fällen
wurden Nonnen geschwängert und dann zur Abtreibung gezwungen. „O’Donohue [die Autorin eines Berichts]
stellte fest, dass das Zölibat in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutung hat. Zum Beispiel
schreibt sie, dass ein Generalvikar in einer afrikanischen Diözese ‘recht offen’ über die Ansichten
zum Zölibat in Afrika gesprochen habe. Er habe gesagt, dass das ‘Zölibat im afrikanischen Kontext bedeutet,
dass ein Priester nicht heiraten darf, nicht, dass er keine Kinder haben darf.’“ Natürlich gibt eine
andere Schreiberin zu, dass die Priester nicht immer allzuviel Überredungskünste anwenden müssen: „Manche
Schwestern sind nur zu willig und naiv.“ Die genannten Probleme existieren nach dem O’Donahue-Bericht
nicht nur in Entwicklungsländern. Sie nennt Botswana, Burundi, Kolumbien, Ghana, Indien, Irland, Italien,
Kenia, Lesotho, Malawi, Nigeria, Papua Neu-Guinea, die Philippinen, Südafrika, Sierra Leone, Tansania,
Tonga, Uganda, die Vereinigten Staaten (!), Zambia, Zaire und Zimbabwe. (EMÖ)
@puchil Das ist doch fast eine gute Nachricht! Viele Priester und Seminaristen hier, die ich kenne, leben
mit einem Mann oder sind hinter Männern her. Und je konservativer ein Seminar, desto homoerotischer (St.
Pölten, das Menetekel). Da ist man ja um jeden Priester froh, der mit einer Frau lebt, und nicht entweder
schwul oder persönlichkeitsgestört ist. Der Zölibat ist halt doch ein Charisma, das nicht automatisch
mit der Weihe verliehen wird, sondern zu dem man berufen und gereift sein muss. Petrus hatte dieses Charisma
wohl nicht, im Unterschied zu Paulus…
Zur Information Begründeten Schätzungen nach leben Priester in einer Beziehung zu einer Frau: Philippinen:
50 % Brasilien: 50 – 60 % Peru: 80 % Bolivien 95 % Zaire: an die 100 %
Schliessen … … wir in das Gebet auch jene Bischöfe und Priester ein, die ebenfalls den Zölibat verletzen –
und die Laien, die „es“ außerhalb der Ehe machen. o^/
nochmals Geo Es ist ja nicht nur, dass die „Redaktion“ nicht nur keine Ahnung zur Lage Sambias hat, sondern
offenbar überhaupt vom afrikanischen Kontinent. „Sambia befindet sich in Westafrika zwischen der Demokratischen
Republik Kongo und Simbabwe“
Rührend (das ist ohne Ironie gesagt) Wir legen ihn nicht in die Hände von Maria Sung, sondern in die
Hände von Maria, der Mutter des Erlösers. Oremus pro episcopo! Sancte Maria, Mater Dei et Advocata omnium
sacerdotum, ora pro eo!