Er hat es gut gemeint
Es gibt verschiedene Gründe, warum im Bistum Essen so viele Kirchen zugesperrt werden müssen.

Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ Mitte Juli.
Das Ruhrbistum befindet sich in einem gigantischen Umbauprozeß. Künftig werden 96 der 350 Kirchen außer Betrieb genommen.
Die 249 Pfarreien werden zu 43 Großpfarreien mit 6.500 bis 35.000 Gläubige zusammengelegt.
Das Bistum begründet die Maßnahmen mit zurückgehenden Kirchensteuer-Einnahmen, weniger Kirchenbesuchern, weniger Geburten und dem Priestermangel.
Doch im Bistum weiß man noch andere Gründe: Hätte der erste Ruhrbischof Franz Kardinal Hengsbach nicht so viele neue Kirchen geweiht, wäre es heute leichter für das Bistum.
Albert Kaussen (78) der unter Kardinal Hengsbach im Generalvikariat des Bistums für die Planung zuständig war, lächelt:
„Ja, Hengsbach war ein unverbesserlicher Optimist“ – sagt er vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen’.
Es habe schon damals Zahlen gegeben, welche die gegenwärtige Entwicklung vorhergesagt hätten. Aber Planungen seien auch eine Frage der Mentalität.
So sei dem Ruhrbischof schon in den 70er Jahren eine Statistik über die Entwicklung der Priesterzahlen auf zehn Jahre im voraus vorgelegt worden.
Doch Mons. Hengsbach habe davon nicht viel wissen wollen. Er habe geglaubt, daß es eine Trendwende geben werde.
Ähnlich sei es mit den neugebauten Kirchen gewesen.
Von den 350 Gotteshäusern des Bistums Essen sind etwa fünfzig nach der Gründung des Bistums im Jahr 1958 entstanden. 47 Pfarrzentren wurden neu errichtet.
Zur Gründung neuer Pfarreien hätten auch die Gläubigen gedrängt: „Die treibende Kraft bei Neugründungen waren häufig die Katholiken. Das ging von unten nach oben zum Bischof, selten umgekehrt“ – so Baldur Hermans, ehemaliger Dezernent für gesellschaftliche und weltkirchliche Aufgaben.
Pfarrgemeinderäte hätten damals geglaubt, daß eine selbständig gewordene Filialkirche auch mehr Geld bekomme. Sinkende Kirchensteuern seien noch kein Thema gewesen.
Doch Hinweise auf die erste Kohlekrise gab es bereits ein Jahr vor der Bistumsgründung. Die Arbeitslosigkeit machte sich bemerkbar – auch die demographische Entwicklung.
Die Zahl der Katholiken im Bistum Essen sank von 1,5 Millionen bei der Gründung auf heute 950.000.
Heute gehen gerade mal noch 11,5 Prozent der Katholiken regelmäßig in die Kirche. 1958 waren es 35,5 Prozent.
Kardinal Hengsbach habe die zurückgehenden Zahlen der Kirchenbesucher nicht zur Kenntnis nehmen wollen – so Albert Kaussen:
„Er kam ja aus dem Sauerland und dort war die Entwicklung anders als hier im Schmelztiegel Ruhrgebiet. Hengsbach guckte in der Beziehung auf das Sauerland. Er war eben immer Optimist.“
Zudem habe zur Gründungszeit ein besonderer Geist geweht. Bischof Hengsbach sei mit außerordentlichem Elan nach Essen gekommen.
Die Gründung eines neuen Bistums in einer Industrieregion sei für die Kirche eine große Herausforderung gewesen. Verbunden mit der Neugründung war eine neue Form der Seelsorge – die Begleitung der Kumpel und Stahlarbeiter –, die es bis dahin europaweit nicht gab.
Damals habe man auch gewollt, daß die nächste Kirche höchstens fünf Minuten weit entfernt sei.
Wo 2.000 oder 3.000 Katholiken wohnten, sollte auch eine Kirche stehen.
„Die Fiktion anhaltender Normalität hat lange vorgehalten, aber sie zerreißt.“
Mit diesen Worten begründete der jetzige Ruhrbischof, Mons. Felix Genn, den Umbau.
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Donnerstag, 16. November 2006 10:41
mathild: Alte Essener Dom-Orgel mit 64 Registern der Fa. Walcker wurde für 1-Euro verkauft
Von Geldmangel im Bistum Essen kann man nicht reden. Das sind Lügen die uns vorgegeben werden müssen
und die „dummen“ Schafe glauben es auch noch, was der Bischof Dr. Felix Genn und seine „Kohorte“ uns vorplappern.
Wieso wurde die alte vollkommen intakte Domorgel für 1,--Euro verkauft, geschweige in diesen schwierigen
Zeiten eine neue erbaut? Da stimmt doch was nicht. Das Bistum Essen besitzt erhebliche Anteile an Kölner
und auch Aachener Wohnungsbaugenossenschaften die einen stolzen Gewinn alljährlich einbringen. Geldnot
? – bestimmt nicht!
Glaubenslosigkeit und Gewissenlosigkeit seitens der Bistumsleitung hingegen sind vorhanden. Könnte der Bischof Dr. Feleix Genn ansonsten noch eine Nacht ruhig schlafen?
WEHRT EUCH CHRISTEN – laßt EUCH nicht für dumm verkaufen!
Glaubenslosigkeit und Gewissenlosigkeit seitens der Bistumsleitung hingegen sind vorhanden. Könnte der Bischof Dr. Feleix Genn ansonsten noch eine Nacht ruhig schlafen?
WEHRT EUCH CHRISTEN – laßt EUCH nicht für dumm verkaufen!
Freitag, 11. August 2006 23:57
Aldo Carigiet: Kirchenverkauf: kein WUNDER
macht nur weiter so
mit dem sozial-Getünkel nimmt doch niemand mehr die Kirche ernst…
eigentlich sollte die Kirche den Glauben verkünden…
Wenn es schöne Kirchen zum Verkauf gibt, dann meldet Euch bei mir
Danke im vorau
mit dem sozial-Getünkel nimmt doch niemand mehr die Kirche ernst…
eigentlich sollte die Kirche den Glauben verkünden…
Wenn es schöne Kirchen zum Verkauf gibt, dann meldet Euch bei mir
Danke im vorau
Dienstag, 8. August 2006 17:11
AthanasiusII: Niedrige Zahlen
Heute gehen gerade mal noch 11,5 Prozent der Katholiken regelmäßig in die Kirche. 1958 waren es 35,5
Prozent.
Das ist sowieso sehr niedrig, vor allem in 1958 (war es nicht 1968?), als in den Niederlanden noch mehr als 90 % der Katholiken wochentlich in der Hl. Messe am Sonntag war, und in Québec 89 %, und in den USA 75 % jeden Sonntag und 20 % jeden Tag.
Aber gut: Hitlerjugend, NS-Regime, Bombardemente, Kommunismus, Arbeiterbewegung und der Wohlstand lassen Leute häufig nicht ganz unbewegt, auch nominalen Katholiken nicht.
Das ist sowieso sehr niedrig, vor allem in 1958 (war es nicht 1968?), als in den Niederlanden noch mehr als 90 % der Katholiken wochentlich in der Hl. Messe am Sonntag war, und in Québec 89 %, und in den USA 75 % jeden Sonntag und 20 % jeden Tag.
Aber gut: Hitlerjugend, NS-Regime, Bombardemente, Kommunismus, Arbeiterbewegung und der Wohlstand lassen Leute häufig nicht ganz unbewegt, auch nominalen Katholiken nicht.
Dienstag, 8. August 2006 14:08
Horst Schlämmer: @Purchil
Sind ihnen die Argumente ausgegangen, weil sie wieder zynisch und untergriffig werden?
Hören Sie mal, sollten Sie schon jemals einen Protestanten dazu ermutigt haben zur Heiligen Kommunion zu gehen, dann haben Sie schwere Schuld auf sich geladen.
Hören Sie mal, sollten Sie schon jemals einen Protestanten dazu ermutigt haben zur Heiligen Kommunion zu gehen, dann haben Sie schwere Schuld auf sich geladen.
Dienstag, 8. August 2006 13:42
Benedikt: @ Puchil2
Hängt die katholische Identität nun wirklich daran, ob ein Laientheologe einen Teil des Hochgebetes
spricht oder wenn einmal ein anderes Hochgebet verwendet wird oder wenn ein evangelischer Christ bei uns
die Kommunion empfängt oder wenn ein evangelischer Pastor mit am Altar steht?
Einem ev. Pastor, der „bei uns“ am Altar stehen will steht es frei, zu konvertieren. Ansonsten wüsste ich nicht, was so ein geheucheltes Treiben bringen soll.
Ich wüsste auch nciht, was es für einen Sinn machen soll, Teile des Hochgebets von einem halben Dutzend Laien sprechen zu lassen. Das soll der Priester machen, der dafür beauftragt ist. Die Laien schließen sich im Kirchenschiff dem Beten an.
Einem ev. Pastor, der „bei uns“ am Altar stehen will steht es frei, zu konvertieren. Ansonsten wüsste ich nicht, was so ein geheucheltes Treiben bringen soll.
Ich wüsste auch nciht, was es für einen Sinn machen soll, Teile des Hochgebets von einem halben Dutzend Laien sprechen zu lassen. Das soll der Priester machen, der dafür beauftragt ist. Die Laien schließen sich im Kirchenschiff dem Beten an.
Dienstag, 8. August 2006 13:13
Bernardin †: Puchil2
Selbstverständlich!
Ich könnte ganz konkret werden, will hier aber nicht!
Schauen Sie auf die Situation des Bistums heute! Diese Situation sagt ihnen alles!
Ich denke hier auch an Röschenz! Die Art und Weise zeigt das wahre Gesicht der beiden Herren Koch und Trauffer!
Lesen Sie alle Bücher von Koch, die er als junger Theologe und als Professor geschrieben hat und vergleiche Sie ihn heute! Das sind Welten!
Ich könnte ganz konkret werden, will hier aber nicht!
Schauen Sie auf die Situation des Bistums heute! Diese Situation sagt ihnen alles!
Ich denke hier auch an Röschenz! Die Art und Weise zeigt das wahre Gesicht der beiden Herren Koch und Trauffer!
Lesen Sie alle Bücher von Koch, die er als junger Theologe und als Professor geschrieben hat und vergleiche Sie ihn heute! Das sind Welten!
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