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Mittwoch, 16. August 2006 15:47
Ein evangelischer Neutestamentler glaubt, daß man den Schleier der Musulmaninnen und der Ordensschwestern nicht in einen Topf werfen dürfe. Ob er recht hat?
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Samstag, 19. August 2006 12:03
Abu: @ Parzifal, dem Toren
Erst verkünden Sie großartig dass Deutschland scheiße ist und Sie gemeinsam mit der Muslimbruderschaft die Macht übernehmen wollen um anschließend mal eifrig die USA zu bekäpfen und natürlich die „braun-rosa-pißgelbe“ dt. Fahne abzuschaffen und dann verlangen Sie mit ihrer typischen höchst aggressiven Naivität dass ich doch bitte nix dagegen haben darf.

Hab ich nie gesagt. Wenn Sie nicht in der Lage sind, Texte zu verstehen und in ihren Zusammenhang einzuordnen, dann würde ich Ihnen empfehlen, Ihre Nächte schlafend zu verbringen und tagsüber zu studieren statt nachts im Internet zu posten und tagsüber bekifft rumzuhängen. Aber verzerrende Darstellungen der Positionen anderer waren ja auch schon immer Kennzeichen nationalistischer Heiden.

Die Verpflichtung einer Muslima zum Tragen eines Kopftuches ergibt sich aus den Quellen Koran und Sunna. Sie wird von sämtlichen großen Rechtsschulen der islamischen Orthodoxie geteilt. Fragen Sie einfach einen beliebigen muslimischen Verband oder einen beliebigen Imam.

Warum „Schlampe“? – Man kann halt davon ausgehen, daß junge Frauen ohne jedes Signal wie Ehering oder Kopftuch grundsätzlich nichts gegen einen Flirt haben.

Lehrer sind aber per Gesetz zu weltanschaulicher Neutralität verpflichtet.
Zitieren Sie das Gesetz. Definieren Sie „weltanschauliche Neutralität“.

Wenn Sie der Auffassung sind, in der Türkei herrsche Religionsfreiheit, ist das nur ein Zeichen Ihrer Blindheit und Unbildung. Über andere Länder habe ich nichts gesagt.
Samstag, 19. August 2006 00:27
Jörg Guttenberger, Köln: Abu: wie wäre es, wenn…?
Es kommt nicht darauf an, was wäre wenn, sondern was tatsächlich ist. Alleine von den Tatsachen ist auszugehen und nicht von irgendwelchen abstrakten Überlegungen zur Relativierung der Wirklichkeit.

Ich habe absolut kein Verständnis für Christen, die in ihrem wirklichkeitsfremden Denken die Ordenstracht als Berufskleidung in die Nähe des Kopftuchs als Ausdruck einer Religionszugehörigkeit rücken wollen, um so das Spiel kirchenfeindlicher Kräfte mitzumachen oder zumindest Verständnis hierfür zu wecken.
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Freitag, 18. August 2006 23:50
Hypatia: Dresscodes
Das Leben ist bunt, wie wir wissen. Dennoch war es mir bisher nicht gestattet, mich nach Gutdünken zu kleiden. Als Kind war es mir bei den Nonnen verwehrt, Hosen zu tragen, als Erwachsene gestattete weder der Dresscode meiner amerikanischen noch der arabischen Dienstherren, etwas anderes als Röcke und Kleider zu tragen. Hätten mich diese Einschränkungen ernsthaft gestört, hätte ich sicher den Dienst quittiert. „In Rome do, as the Romans do“ ist eine Devise, mit der ich leben kann.
Freitag, 18. August 2006 23:43
Parzifal: @ Abu: Könnten Sie mich nicht mal verschonen mit dieser penetranten aggressiven Naivität?
Erst verkünden Sie großartig dass Deutschland scheiße ist und Sie gemeinsam mit der Muslimbruderschaft die Macht übernehmen wollen um anschließend mal eifrig die USA zu bekäpfen und natürlich die „braun-rosa-pißgelbe“ dt. Fahne abzuschaffen und dann verlangen Sie mit ihrer typischen höchst aggressiven Naivität dass ich doch bitte nix dagegen haben darf.
Das ist Abu wie er leibt und lebt. Naiv, blauäugig und dazu aggressiv und penetrant-lästig.

MUSLIMAS SIND QUA RELIGION ZUM TRAGEN DES KOPFTUCHES sowie weiteren Kleidervorschriften VERPFLICHTET.

So? Und woher wissen Sie das so genau?

Es bedeutet: „Ich bin eine anständige Muslima und habe kein Interesse an Flirts mit Männern.“

Und was sagt eine Frau aus die keins trägt? „Hallo! Ich bin eine Schlampe du darfst mich vergewaltigen“ oder was?

IN DEUTSCHLAND HERRSCHT RELIGIONSFREIHEIT.

Hab ich das bezweifelt? Lehrer sind aber per Gesetz zu weltanschaulicher Neutralität verpflichtet. Ein Lehrer darf auch kein T-Shirt tragen auf dem steht: „Wählt die Grünen!“.

Der Turk-Islam, der dabei herauskommt, ist die einzige staatliche Religion.

Ach was? Und was ist mit dem Shiismus in Iran oder den Wahabiten in Saudi Arabien? Auch da bestimmt der Staat was Religion ist und was nicht.

Weder haben andere muslimische noch christliche Bekenntnisse eine Chance.

Höh? Werden in der Türkei etwa Bibeln eingestampft wie in Saudi Arabien? Wird in der Türkei ein Christ der ein Liebesverhältnis mit einer Muslimin anfängt getötet, wie in Iran?
Freitag, 18. August 2006 23:10
Abu: Adelgunde Mertensacker
Sie zitieren mit Serap Cileli nicht eine Frau, „die es wissen muß“, sondern eine Frau, die dagegen ist. Wäre diese Frau katholisch, würden Sie sie weder für eine Gläubige halten noch ihre Kirchenkritik akzeptieren. Oder ist für Sie das Bundesverdienstkreuz von Bedeutung?

Sie weisen auf die Verhältnisse in der Türkei hin, einem laizistischen Staat, in dem die Religion aber, vom Staat zurechtgestutzt, als Staatsreligion gehandhabt wird. Der Turk-Islam, der dabei herauskommt, ist die einzige staatliche Religion. Weder haben andere muslimische noch christliche Bekenntnisse eine Chance. Und das soll ein Vorbild sein? Bei uns hatten sich das im 19. Jh. ein paar preußische Protestanten so vorgestellt, unter Ausschluß von Rom!

Lieber Jörg Guttenberger,
mit Ihrer Differenzierung haben Sie natürlich recht. Aber wie wäre es, wenn Frauen einer geistlichen Gemeinschaft eine bestimmte Kleidung tragen, ohne deshalb einem Orden anzugehören, oder ein gut sichtbares, großes Kreuz? Das gehört für die dann dazu, ist nicht unbedingt religiös verpflichtend, die private Zugehörigkeit zu der Gemeinschaft ist auch keine Voraussetzung, um zB Religionsunterricht zu erteilen. In Frankreich oder Berlin wäre das verboten. Auch die Kippa oder der Sikh-Turban, in Frankreich hat Stasi sogar über ein Vollbartverbot nachgedacht, der sei Zeichen der Islamisten.
Freitag, 18. August 2006 21:28
Jörg Guttenberger, Köln: Mertensacker und andere: Ordenstracht – Kopftuch
Nicht der Professor, sondern Frau Mertensacker greift zu kurz, indem sie übersieht, daß die Ordenstracht, wie schon mehrfach erwähnt, eine Berufskleidung ist, wie Richterroben, Uniformen von Soldaten, Polizisten, Bahn- und Postpersonal. Denn Ordenskleidung ist genauso an den betreffenden Beruf gebunden, wie die genannten Roben/Uniformen, wohingegen das Kopftuch alleine, das heißt ohne berufliche oder sonstige gruppenzugehörigkeitsbedingte Einschränkung, eine Religionszugehörigkeit dokumentiert und daher von allen Frauen zu tragen ist!

Da wird über weibliche Kopfbedeckung und männliche Barhäuptigkeit von früher und mittelaltrliche Damenmoden drauflos argumentiert. Was hat das mit der Gegenwart zu tun, auf die es alleine ankommt? Was haben wir Heutigen mit der Mode von damals zu tun? Reaktionärer geht es kaum.

Interessant ist das fleißige Schimpfen auf die ewig Gestrigen, wenn man die r.-k. damit verbal verprügeln kann, dieselbe Vergangenheit aber zu Lasten der Kirche gerade gut genug ist. Auf mich macht das Ganze eher einen heuchlerischen Eindruck.
Freitag, 18. August 2006 14:14
Adelgunde Mertensacker: Prof. Dr. D.A. Koch greift zu kurz
Unter Hinweis auf den Gleichheitsgrundsatz erklärte das Verwaltungsgericht Stuttgart, eine muslimische Lehrerin trage ihr Kopftuch zurecht, da in Baden-Württemberg auch Ordensfrauen in ihrer Tracht unterrichten.

Prof. Dr. Koch stellt richtig fest, daß das islamische Kopftuch nicht mit der Ordenstracht vergleichbar ist. Aber er greift mit seiner Begründung zu kurz: Die Ordenstracht ist ein religiöses Symbol, das Kopftuch dagegen ein politisches.

Sera Cileli, türkische Muslima und Autorin, muß es wissen. Sie erklärt: „Das Kopftuch ist ein Zeichen der Islamisierung, ein Zeichen mangelnder Integrationsbereitschaft in die Mehrheitsgesellschaft. Das Islamische Kopftuch ist und bleibt eine klare Absage an die westliche Gesellschaft und deren freiheitlich-demokratische Grundwerte.“

Erinnert sei daran, daß in der Türkei das Tragen des Kopftuches in öffentlichen Institutionen unter Strafandrohung verboten ist. Ministerpräsident Erdogan mußte deshalb seine Töchter zum Studium in die USA schicken, da sie nicht bereit waren, das Kopftuch in der Universität abzulegen.
Ebensowenig konnte sich seine Frau durchsetzen, die das Tragen des Kopftuches an Schulen und Univeritäten gerichtlich erzwingen wollte.
Freitag, 18. August 2006 13:24
Abu: @ Bullshit-Blueberry
Das Kopftuch ist ein politisches Symbol? Haben Sie repräsentative Umfragen, wie viele Prozent der Muslimas das Kopftuch für ein politisches Symbol halten? Und für welche Politik bitte? Und was bitteschön soll das dann bringen, auf diese Weise mit dem Kopftuch zu demonstrieren?
Kommt die Scharia später zu uns, wenn die Lehrerinnen kein Kopftuch tragen dürfen? Möglicherweise werden unsere bauchnabelgepiercten, arschgeweihversehrten Girlies zum Islam konvertieren, ja? Oder gar die kleinen Grundschülerinnen, weil sie die Frau Lehrerin dann für das Aschenputtel halten? Und einen Peace-Aufkleber darf der Lehrer dann auch nicht haben, was? Oder für die CDU kandidieren?

DAS IST VOLLKOMMENER SCHWACHSINN, MANN!

Sie sind auf eine bedepperte Propagandalüge von Merkel, Schavan und Stoiber hereingefallen, die Wählerstimmen bei Senioren einfahren wollten, die Angst haben, daß ihnen der Mufti eine herunterhaut, wenn sie ihn nicht grüßen.

MUSLIMAS SIND QUA RELIGION ZUM TRAGEN DES KOPFTUCHES sowie weiteren Kleidervorschriften VERPFLICHTET. Es bedeutet: „Ich bin eine anständige Muslima und habe kein Interesse an Flirts mit Männern.“
Wenn es darüber hinaus auch noch eine Kulturkritik an unserer durchgesexten Gesellschaft ist, na und?

IN DEUTSCHLAND HERRSCHT RELIGIONSFREIHEIT. JUDEN DÜRFEN IHRE KIPPA TRAGEN, CHRISTEN EIN KREUZ UM DEN HALS UND EINEN FISCH AM AUTO, SIKHS EINEN TURBAN UND SIE EIN PAAR RUNEN, BLUEBERRY!
Freitag, 18. August 2006 11:07
Hypatia: @ Hans Mohrmann
Als Kind war ich Gast bei der Erstkommunion eines amerikanischen Freundes. Keine der anwesenden Frauen betrat die Kirche ohne Hut. Und weshalb tragen die Frauen bei Papstaudienzen eine Kopfbedeckung?
Freitag, 18. August 2006 11:02
miles immaculatae: Long time ago
Hätte diese Diskussion wohl vor einem halben Jahrhundert geführt werden können? Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, an die fünziger Jahre, dann war dies eine Zeit, in der eine verheiratete Frau ohne Kopfbedeckung nicht die Straße betrat. Selbstverständlich saßen in der Kirche die Frauen links, ja nach Alter mehr oder weniger verschleiert, die Männer rechts, selbstverständlich barhäuptig. Für beides „Trachten“, wie auch Sitzordnung finden sich klare, unausdeutbare biblische Begründungen – die man nur vergessen hat. Die Ordenstrachten sehen – sieht man sich Gemälde aus der Zeit an, in der die Orden entstanden – nicht anders aus, als die Kirchentrachten verheirateter Frauen. Wer anderes behauptet, will diese Tradition einfach nicht sehen.
Der Herr Professor kann sich wohl auch nicht mehr an die Zeiten erinnern, in denen es noch evanglische Diakonissen gab. Auch die trugen nichts anderes als die in ihrer Zeit übliche Tracht verheirateter Frauen.
Freitag, 18. August 2006 08:36
Josef: @Blueberry: Warum müssen wir so ängstlich sein,
uns die Rechtssprechungen des Iran, der Saudis und der Sudanesen als Vorbild zu nehmen ? – Schade, kann man Mutter Teresa nicht mehr fragen, ob sie etwas dagegen hätte, eine Muslimin mit Kopftuch als Lehrerin an irgendeiner Schule im Westen zu akzeptieren. Sie schiene mir in christlicher Nächstenliebe kompetenter als ein evangelischer Theologieprofessor.
Donnerstag, 17. August 2006 23:12
Jörg Guttenberger, Köln: Kopftuch – Ordestracht
Die Auffassung, die Ordenstracht christlicher klösterlicher Gemeinschaften und das Kopftuch der Moslems seien gleichermaßen Ausdruck religiöser Bekenntnisse, ist schlichtweg falsch!

Bekanntlich werden Ordenstrachten und Priesterkleidung ausschließlich von den entsprechenden Berufsgruppen getragen, ähnlich Kleidung von Richtern, Rechtsanwälten (jedoch nur bei Gerichtsverhandlungen), Soldaten, Polizisten, Post- und Bahnbeamten. Es handelt sich ausschließlich um Berufskleidung.

Das Kopftuch hingegen soll von allen Moslem-Frauen getragen werden und ist damit einzig ein Zeichen religiöser Zugehörigkeit.

Die Auffassung des genannten Priesters entbehrt jeglicher sachlichen Grundllage, denn die genannten Frauen trugen und tragen heute in Rußland in der Kirche einen kleinen, das Gesicht nur ein wenig verhüllenden Schleier, aber keine Ordenstracht. Mann kann und konnte auch in Rußland eine Nonne schon auf den ersten Blick von einer Zivilistin unterscheiden. In Westeuropa war und ist es genauso.

Im Übrigen kommt es hier nicht auf die geschichtliche Entwicklung, sondern alleine auf die heutige Praxis und das heutige Verständnis an.

Daß ausgerechnet ein Priester für das Urtreil Verständnis zeigt, und auch noch mit sachfremder und oberflächlicher Begründung, kann man nur mit höchstem Befremden zur Kenntns nehmen. Dem die Dinge richtig sehenden evangelischen Professor gebührt aufrichtiger Dank.
Donnerstag, 17. August 2006 22:42
blueberry: Warum müssen wir so ängstlich sein, denen eine Verschleierung zu verbieten ?
Tja, warum müssen die Regierung im Iran, Saudi Arabien oder dem Sudan so ängstlich sein ihrer Bevölkerung das Kopftuch bei Androhung einer Körperstrafe vorschreiben?

Nach der iranischen Revolution ist das Kopftuch ein politisches Symbol geworden. Politik hat an Schulen nichts verloren, folglich auch kein politischer Islam.
Schülerinnen können ja das Kopftuch tragen wenn sie das mögen und nicht gezwungen werden.
Donnerstag, 17. August 2006 13:31
Josef: Zum Glück für uns Männer, Aphrodite,
entscheiden sich nicht alle christlichen Frauen für diesen Schritt ) Aber es gibt christliche Frauen, die zum Islam konvertieren und dann freiwillig den Schleier nehmen, obwohl das von ihrer Herkunft her nicht nötig wäre. Oder Musliminnen, die sich von der Kultur ihrer Heimat trennen aber das Kopftuch als Zeichen für ihre ‘besondere’ Gesinnung der Schamhaftigkeit behalten möchten. Und um diese Menschen geht es mir. Warum müssen wir so ängstlich sein, denen eine Verschleierung zu verbieten ?
Donnerstag, 17. August 2006 12:42
Guldin: Aber im Gebäude hat man auch den Hut abgenommen.
Nun, das taten (tun) nur die Männer. Frauen behielten ihre Kopfbedeckung (Hut oder Kopftuch) auf. !:)
Donnerstag, 17. August 2006 12:29
haher: BossCo: Kopftuch
wie wäre es, diese Ihre (irrige) Meinung genau in dieser Form und dieser Wortwahl den arabischen Christen nahezubringen?

Nicht nur, dass Sie sich völlig despektierlich, unappetitlich und absolut un-christlich über eine andere Religion äußern, nein- Sie besudeln auch noch das Wort, das Christen einer anderen Kultur und Sprache für GOTT verwenden! PFUI Teufel, schämen Sie sich!
Donnerstag, 17. August 2006 11:08
Shatterhand: Ordenstracht
Ich verstehe dieses Herumreden nicht. Die Priesterkleidung und die Ordenstracht der katholischen Kirche in Deutschland ist durch ein Konkordat geschützt.

Was soll diese „Betrachtung“ eines Neutestamentlers? Kopftücher als normale Frauenkleidung gab es auch früher in Bayern – das ist alle noch gar nicht solange her. Aber im Gebäude hat man auch den Hut abgenommen.
Donnerstag, 17. August 2006 10:58
BossCo: Kopftuch
Der feine Unterschied ist, daß der Dreieinige GOTT der Christenheit der wahre GOTT ist im Gegensatz zu Allah, der nichts weiter als ein Dämon und Götze ist, wenn nicht Satan selbst! Zumindest ist Allah ein Nachäffer GOTTes, den man allerdings, so man unvoreingenommen und wachen Geistes ist, an seiner Theologie, siehe Koran, erkennt.
Donnerstag, 17. August 2006 10:51
Pünktchen: Ordenstracht
Die Ordenstracht ist Ausdruck der Zugehörigkeit von Personen zu einem eigenen Stand: Kleriker und Religiose bringen durch „standesgemäße“ Bekleidung zum Ausdruck, 1) daß sie einem solchen Stand angehören und 2) (oft:) welchem Stand (und Orden) genau sie angehören. Die Zugehörigkeit einer Person zu einem „Stand gottgeweihten Lebens“ wird aufgrund einer Willenserklärung („Gelübde“) durch prinzipiell öffentliche Aufnahmeriten, Segens- und Weihehandlungen angezeigt. Die Ordenstracht ist daher nicht einfach als Ausdruck einer religiöser Ausrichtung zu betrachten, sondern sie signalisiert ein spezielles, durch öffentliche Akte begründetes Loyalitätsverhältnis der Person zur Kirche und einer ihrer religiösen Gemeinschaften. Eine Gleichsetzung der Ordenstracht mit dem muslimischen Kopftuch würde tatsächlich Ungleiches gleich behandeln und daher gegen den Gleichbehandlungsgrunsatz verstoßen! („Gleiches muß gleich und Ungleiches gem. seiner Ungleichheit ungleich behandelt werden!“)

Prof. Koch und aphrodite ist zuzustimmen!
Donnerstag, 17. August 2006 10:38
Dr. Christoph Heger: Sprachgebrauch, Kultur, Ethik
Ein gewisser Bernardin meint:

Fragen Sie nicht die Deutschen was richtig ist, fragen Sie die Frauen und Männer der Islamischen Welt, wie sie genannt werden möchten!

Nein, in Sachen der deutschen Sprache frage ich weder „Frauen und Männer der islamischen Welt“ noch eine Multi-Kulti-Sprachpolizei, sondern den Sprachgebrauch der Denker oder Dichter, die die deutsche Sprache geprägt haben.

Zu der Behauptung (ich weiß nicht von wem), die Muslime hätten keine Kultur: Davon kann keine Rede sein.

Wohl aber gilt es zu bemerken, daß der Islam keine eigentliche Ethik kennt, vielmehr lediglich ein im islamischen Gesetz gegebenes Sammelsurium von ethischen, strafrechtlichen, zivilrechtlichen, familienrechtlichen, kultischen und hygienischen (d.h. zum Teil äußerst unhygienischen) Einzelbestimmungen, die jeweils als von Allah (in Koran und Brauch/sunna des Propheten) dekretiert gedacht werden.

MfG
Christoph Heger
Donnerstag, 17. August 2006 10:25
aphrodite †: @ Josef: Natürlich kann ich weder behaupten noch bestreiten, dass Musliminnen sich auch
bewusst und frei für diese Kleidung entscheiden.
Nur, was ich behaupten kann – und behauptet habe – ist die Tatsache, dass sie erst aufgrund des Hineingeboren Seins in dieser Kultur vor dieser Entscheidung stand. Und sagen Sie jetzt nicht, dass jede christliche Frau auch vor der Entscheidung steht, Nonne zu werden!
Donnerstag, 17. August 2006 09:30
Josef: @Aldo Garigiet
Man kann sehr wohl einen Apfel mit einer Birne vergleichen. Man MUSS das sogar tun, um den Unterschied festzustellen. Man muss auch eine Beere mit einer Erdbeere vergleichen um festzustellen, dass letztere gar keine Beere, sondern eine Nussfrucht ist. Und man muss ehrlich eine Nonnentracht mit einem Muslimaschleier vergleichen, um die Gesinnung der Trägerin dahinter zu erkennen. Wenn natürlich ein Vorurteil besteht, ist dieser Vergleich sinnlos.
Donnerstag, 17. August 2006 09:09
Aldo Carigiet: Sind Gerichte und Kirche schuld am Niedergang des christlichen Abendlandes???
Gerichte holen überall Expertiesen und Sachverständige, weil sie gar nicht alles wissen können, aber über Sachen entscheiden müssen, die sie absolut nicht verstehen. Soweit ist nichts einzuwenden.
In kirchlichen Angelegenheiten übergehen sie diesen Grundsatz fliessendlich
Man kann einen Apfel nicht mit der Birne vergleichen und die Birne nur innerhalb der gleichen Sorte.
Ein Kopftuch hat mit einer „geweihten“ Klosterfrau, die ihr Leben zu 100 % in den Dienst Gottes stellt, absolut nichts zu tun.
Herzlichen Dank dem evang. Kirchenprofessor, der solche Dinge klarstellt. Dies wäre sicher auch die Aufgabe der Bischöfe. Aber die melden sich lieber zu politischen Themen, statt zu kirchlichen Angelegenheiten.

Hoffentlich wird dieser Kopftuch-Gerichtsentscheid möglichst bald korrigiert, damit wir nicht -so schnell- als Christen untergehen, weil wir unseren Glauben seicht werden und verleugnen lassen.
Herzlichst Ihr Aldo Carigiet
Donnerstag, 17. August 2006 07:23
Josef: @Aphrodite
Insofern hat Koch NICHT recht !

„"„Das eine ist die Folge einer individuellen, bewussten Entscheidung, die als erwachsener Mensch nach Vorbereitung und reiflicher Überlegung getroffen wurde, das andere ist die Folge eines Hineingeboren-Seins in eine Religionszugehörigkeit, die sich im Umfeld anderer Kulturen befindet.“"“

Wo bitte, liebe Aphrodite, liegt da der Unterschied ? Meinen Sie tatsächlich, eine Muslima, die aus der Geborgenheit ihres Heimatlandes hierher nach Europa verpflanzt wurde, hätte als ‘öffentliche’ Person – wie zum Beispiel eine Lehrerin – nicht auch
eine bewusste Entscheidung getroffen, verschleiert zu sein ?
Donnerstag, 17. August 2006 00:13
Doriano: @Bernardin
Wieso? Ist doch erst 00:13
Donnerstag, 17. August 2006 00:10
Bernardin †: DORIANO
SIND SIE WIEDER GEISTIG AM ABBAUEN? – Aussage von Ihnen hier im Kreuz.Net.
Donnerstag, 17. August 2006 00:04
Doriano: @Bernardin
Und sonst fällt Ihnen nichts mehr ein? Gut – ich sage mal:
Diese(andere)Konversation erheitert mich – und Sie soll-
ten mal gaaanz tief Luft holen…
Mittwoch, 16. August 2006 23:59
Bernardin †: DORIANO
Wenn mich aber ein…nennt! SO haben Sie geschrieben’!
Uebrigens: Ergötzen – in dem Wort steckt das Wort Götze! Verstanden?
Mittwoch, 16. August 2006 23:46
Doriano: @Bernardin
WER hat Sie schon so genannt???
Habe ich das etwa behauptet? Erstens war das ein Beispiel somit auch eher allgemein gehalten(statt ‘ich’ hätte da auch ‘man’ stehen können) – , um auf etwas hinzuweisen;
nämlich zweitens die Verfolgung, der Christen in islamischen Ländern wie z.B. Saudi-Arabien, Pakistan, Indonesien und Sudan(ich kenne einen katholischen Priester aus dem Sudan, der mit dem Leben gerade nochmal davon gekommen ist – leider habe ich ihn seit längerem nicht mehr gesehen) ausgesetzt sind. Und nicht zu vergessen z.B.die König-Fahd-Akademie in Bonn(steht zwar jetzt unter strenger Aufsicht-aber das Denken wird sich wohl kaum geändert haben) – also drittens diverse
Koranschulen – und was da gesprochen bzw. gelehrt wird,
ist auch nicht gerade von Freundlichkeiten bestimmt –
Ende der Durchsage
Mittwoch, 16. August 2006 23:25
Bernardin †: DORIANO
Lesen Sie zuerst, was der Herr DR geschrieben hat und dann meine Antwort!
Hand aufs Herz! WER hat Sie schon so genannt??? Wer, wann, wo?
Mittwoch, 16. August 2006 23:22
Doriano: @Bernardin
Das war eine Frage an SIE!(Fragezeichen nicht gesehen??)
Also: Wenn ich einen Moslem frage, wie er genannt werden
möchte, dann habe ich Kultur. Wenn mich aber ein Moslem
ungefragt „Ungläubiger Hund“ nennt, dann hat jener keine
Kultur. Nun werden wir Christen aber – ob es uns passt
oder nicht – als solche o.Ä. bezeichnet. Nicht von allen!! – aber es ist allgemeiner Tenor…
Mittwoch, 16. August 2006 23:13
Bernardin †: DORIANO
Ihre Antwort entlarvt Sie! Wieso haben die Menschen der Islamischen Welt keine Kultur?
Ein Herr mit Dr-Titel sollte eine besondere Kultur pflegen… Wissen Sie, dass nennt man z.B. Anstand!
Uebrigens, lesen Sie einfach auf was ich dem Doktor geantwortet habe, aber dann merken Sie nicht!
Mittwoch, 16. August 2006 23:08
Doriano: @Kultur
Dann haben die Moslems also keine Kultur? Es ist in diesem
Zusammenhang nämlich gleichgültig, ob jemand ein DR. vor
seinem Namen trägt – oder nicht…
Mittwoch, 16. August 2006 23:03
Bernardin †: Doriano
Ein Doktor, wenn er dann wirklich Doktor ist, der hat diese Kultur!
Mittwoch, 16. August 2006 22:58
Doriano: @Bernardin
Uns fragt auch keiner, wie wir genannt werden möchten…
Mittwoch, 16. August 2006 22:48
Bernardin †: HERR DOKTOR
Das UEBLICHE ist nicht auch das RICHTIGE! Oder?
Sonst müssen Sie hier viele Beiträge umschreiben! Ublich ist heute…
Uebrigens: Fragen Sie nicht die Deutschen was richtig ist, fragen Sie die Frauen und Männer der Islamischen Welt, wie sie genannt werden möchten!
Mittwoch, 16. August 2006 22:37
matt: das Mausi mit Tuch
hat aber einen verführerischen Blick
ich würde gerne mal ihr Verborgenes ergründen
Mittwoch, 16. August 2006 22:34
welcher Schwachmat kommt auf die Ideeeine Frau islamischen Glaubens als „Musulmanin“ zu bezeichnen?

Jeder blamiert sich so gut er kann!

Weder „Muselman“ (von türkisch aus persisch „musulman“) noch die weibliche Form „Muselmanin“ sind irgendwie dumm oder gar diskriminierend, sondern seit alters im Deutschen üblichere Bezeichnungen als etwa die erst in jüngerer Zeit üblich gewordenen Arabismen „Muslim“ oder „Muslima“.

MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 16. August 2006 22:15
Sirilo: @Gotthard (Kleidervorschriften)
Betrachen Sie doch einfach mal mittelalterliche Altar- unVotivbilder, wo die Familien der Stifter dargestellt sind. Da werden Sie erkennen, daß die Kleidung der Frauen auffällig den Nonnentrachten ähnelt.
Mittwoch, 16. August 2006 20:39
Gotthard: Kleidervorschriften
„Die Ordenstracht ist nichts anderes, als die Bekleidung, die für alle verheirateten christlichen Frauen vorgeschrieben war.
Dieser anonyme Priester soll doch mal seine Quellen offenlegen, aus denen diese allgemeinen Kleidervorschriften hervorgehen … es ist wohl besser, er bleibt anonym…
Mittwoch, 16. August 2006 20:17
haher: welcher Schwachmat kommt auf die Idee
eine Frau islamischen Glaubens als „Musulmanin“ zu bezeichnen? Das ist wohl genauso unsinnig wie (wahrscheinlich beabsichtigt) herabwürdigend, als wenn man Menschen katholischen Bekenntnisses als „Kathole“ und „Katholin“ bezeichnen würde. Aber diese merkwürdige „Kath“ Red. von Kreuz.net hat ja sowieso für alles außerhalb des eigenen engen Horizontes ein eigenes, verqueeres Vokabular. Verqueer, aber alles andere als christlich.
Mittwoch, 16. August 2006 16:16
aphrodite †: ein katholischer Priestera auf Anfrage …
Ich frage mich immer wieder, wenn die Redaktion dieses Mediums so von der Richtigkeit ihres Tuns überzeugt ist, wieso kommt es dann immer wieder zu solchen Berichten, in denen ein katholischer Priester auf Anfrage etwas erklären muss und dann dabei anonym sein muss.

Besonders wunderlich ist das Zitieren eines anonymen katholischen Prieseters dann, wenn dieser nichts Neues, nichts Falsches, nichts Verbotenes sagt, sondern eine historische Begebenheit referriert, die jeder bessere Kulturwissenschafter auch kennt.

Die Frage, ob diese Anmerkung für den Artikel tatsächlich relevant ist, ist eine andere. Die Vergleichbarkeit ist durch gemeinsame oder ähnliche historische Entwicklungen nicht größer oder kleiner.

Meines Erachtens gibt es einen völlig anderen Grund, warum Ordenskleidung und muslimischer Schleier nicht verglichen werden dürfen:

Das eine ist die Folge einer individuellen, bewussten Entscheidung, die als erwachsener Mensch nach Vorbereitung und reiflicher Überlegung getroffen wurde, das andere ist die Folge eines Hineingeboren-Seins in eine Religionszugehörigkeit, die sich im Umfeld anderer Kulturen befindet.

Die Frage, ob man durch diese Nicht-Vergleichbarkeit (wenn man sie beachtet hätte) zu einem anderen Ergebnis gekommen wäre (also ob das überhaupt relevant ist), steht auf einem anderen Blatt.
Jedenfalls kann man so das vorliegende Ergebnis nicht sauber und intellektuell redlich begründen!

Insofern hat Koch recht.
Mittwoch, 16. August 2006 16:10
Elendester Sünder: Sehr richtig
Guter Artikel. Danke Kreuz.net.
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