Dank der erfreulichen Berichterstattung der Lokalpresse habe man sehr viele Menschen erreichen können:
„Autofahrer blieben stehen und ermutigten uns. Mamis winkten gemeinsam mit ihren Kindern aus den Fenstern.
Passanten kamen zu uns, um uns zu unterstützen. Täglich erreichten uns herzliche Telefonanrufe und Briefgrüße“,
berichtet der Vorsitzende der ‘Jugend für das Leben ‘ – Diplomingenieur Martin Minkowitsch.
Würde man
die gegangenen Kilometer der Teilnehmer hintereinander legen, ergäbe sich eine Länge, die in etwa dem
Äquatordurchmesser der Erde entspricht.
Bei ihrem Marsch für das Leben habe es jedoch nicht nur Zustimmung
gegeben.
Bei einem Konzert mit der kalifornischen Sängerin Alyssa am Wiener Karlsplatz sei es sogar
zu einer Rauferei zwischen der Polizei und linken Abtreibungslobbyisten gekommen. Zusätzlich hätten
„schrille Trillerpfeifen, dröhnende Parolen und Aggressionen linker Lebensverweigerer“ den friedlichen
Anlaß gestört.
Nur durch das Einschreiten der „Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung“ (WEGA) konnte ein
unblutiger Ausgang der abendlichen Musikveranstaltung gewährt werden.
„Anscheinend fühlen sich die
Linksextremisten von dutzenden Jugendlichen zwischen neun und 27 Jahren, die der Dauerhitze trotzen und
für ihre ungeborenen Mitmenschen marschieren, provoziert“, vermutet der Vorsitzende des Jugendvereins.
Wie Minkowitsch weiter berichtet, belästigten die linken Störenfriede die Jugendlichen auch am nächsten
Tag. Bei einer Informationskundgebung über Abtreibung auf der Mariahilfer-Straße am vergangenen Samstag
tauchten dunkle Gestalten auf und schmissen den Info-Tisch der jugendlichen Lebensschützer um.
Der Marsch wurde mit einer Heiligen Messe im Wiener Stephansdom abgeschlossen.
Der Salzburger Weihbischof,
Mons. Andreas Laun, ermutigte die ‘Jugend für das Leben’ in seiner Predigt, den Einsatz für die ungeborene
Menschheit weiterzuführen:
„Wir brauchen Menschen, die in der Öffentlichkeit den Mut haben, den Mund
auf zu machen und das Bewußtsein der Menschen zu verändern“ – sagte der Weihbischof:
„Wir haben einen
großen Verbündeten in dieser Frage: das Gewissen der Menschen.“
„Sie wissen es in der Tiefe ihres Herzens
sehr gut. Das ist unsere Chance.“
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35 Lesermeinungen
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#35 23er Hansl 12:39:17 | Mittwoch, 9. August 2006
Wenn sich kreuz.net und die Applaudierer auf ihre Diskussionsregeln besinnen würden, die Sie für andere
aufstellen, dann gäbe es zwei Drittel der Artikel und drei Viertel der Postings garnicht. Wäre doch
einmal ein Vorschlag, oder? Kein lineares Weiterdenken von gegnerischen Argumenten mehr! Man könnte zwar
manche Absurditäten nicht mehr derart erheiternd aufdecken, aber dafür würden auch alle linearen Zusammenhänge
zwischen 1968 und Martin Humer, Konzil und schwindenden Beitragszahlen, … einfach nicht mehr argumentierbar
werden! Ich bin dafür. Gleiches Recht für alle. Und ich will auch so viel Unsinn schreiben wie sulpi,
heger, otterböck, der mauritische rabe und der koptische papst …
Sie sehen, Benedikt, daß Toussaint Ihr und auch – obgleich tatsächlich polemischer verfaßtes – mein
Argument nicht enkräften kann. Deshalb weicht er jetzt aus und verstrickt franco in einen Nebenkriegs –
Schaukampf. Mit ist nicht klar, ob er das bewußt tut. Sicher ist aber, daß er es zwanghaft tut. Wenn
man (sich) durchschaut, was er hier alles angezettelt und dann klammheimlich wieder aufgegeben hat, wenn
ihm der Boden unter den Füßen zu heiß wurde: beachtlich. Und immer wieder die unerträglich dummen
und arroganten Angriffe auf Kirche, Lehre und Ritual. Letztlich paßt das zusammen, wie andernorts bereits
dargelegt. Noch vor zwei Jahren haben wir hier eine Feldmesse in einem Pfadfinderlager gehabt: alte Messe,
mit allem, was dazugehört, unter einem Zeltdach. Ausgesprochen würdig; ich hatte die Freude, ministrieren
zu dürfen. Wenn so jemand wie der arme, gequälte Toussaint das dann in seinen Schmutz hinabzieht: das
nervt. Nun wird er sich ein wenig an franco festbeißen, eine Pause machen und demnächst wieder auftauchen,
um zu einem neuen Artikel mit einem seiner Themen (Religionshaß und Erlaubnis der Tötung ungeborener
Menschen) Immer wieder dieselben Argumente bringen. Er muß das. Er kann nicht anders. Ihnen einen Gruß!
M.C.
#33 deusexmachina 07:50:53 | Mittwoch, 9. August 2006
@franco.felice Es tut mir leid, aber Sie haben den Kern meines Postings unten nicht erfasst. Schauen Sie,
es geht mir um Folgendes: Solche Aussagen wie: „Gut, dass es mich / Dich / uns gibt“ rutschen einem gerne
raus. Das ist normal, denn die Alternative „nicht sein“ ist ja dem Lebenden mit dem unangenehmen (weil
persönlich unbekannten) Ereignis „Tod“ verknüpft. Unser biologisch sinnvoller Selbsterhaltungstrieb
besorgt den Rest: Wir, die wir leben, WOLLEN leben. Völlig selbstverständlich. Die Alternative ist uns
ohnehin nicht vorstellbar (Niemals wird sich ein Mensch sich selbst als nichtexistent vorstellen können –
das wäre ja ein Paradox). Das macht aber keine Aussage darüber, ob Leben bzw. Auf-die-Welt-kommen „gut“
ist für den Geborenen. „Gut“ ist ein relativer Ausdruck – „gut“ also im Verhältnis zu WAS? Zur Nichtexistenz?
Das ist keine legitime Relation, da uns diese Nichtexistenz nicht erfahrbar, sie also auch nicht bewertbar
ist. Selbst, wenn wir das bewerten KÖNNTEN, wäre immer noch die Frage, ob das Leben eines durchschnittlichen
Menschen überwiegend als „gut“ empfunden wird… ein Fass ohne Boden, da kommen Sie nie auf einen erfassbaren
und damit vergleichbaren Wert. Ein Satz wie „seien Sie froh, dass Sie Ihre Mutter nicht abgetrieben hat“
ist insofern einfach nur sinnlos, eine logische Division durch Null. Und deswegen nenne ich solche Anspielungen
„Schattenboxen“, denn sie appelieren lediglich an leicht zu manipulierende Emotionen und Instinkte, entbehren
aber jedweder Logik.
#32 franco.felice 07:29:03 | Mittwoch, 9. August 2006
deusexmachina: „Was für ein Glück, dass die Erde genau diese Entfernung von der Sonne hat – sonst würde
es mich ja gar nicht geben!“. Genau so ist es. Dies ist eine der nicht geringsten Voraussetzungen für
das Leben auf der Erde. Auch Ihnen ward dieser Umstand zum Segen. Und so ist meine „Bemerkung“ nicht entkräftet.
Dass wir im Übrigen, die wir für das Recht auf Leben bereits streiten müssen, nur noch „Schattenboxen“
können – wovon auch Ihre Beiträge selbstverständlich nicht ausgenommen sind –, ist einem besonders
gottlosen Zeitgeist zu verdanken. Das kommt … „Wenn der Mensch allein, ohne Gott bestimmen kann, was
Gut und was Böse ist …!“ Und weiter: „Die Gottlosen haben den … verursacht!“ Ich hoffe, Sie haben
(noch) „Erinnerung und Identität“! Aber Johannes Paul II. boxte wahrscheinlich auch nur Schatten. Ansonsten
gilt das Wort „Man soll andere nicht für dümmer halten als man selber ist!“ Und wenn schon Grübeln
angemahnt wird: Ihrer Worte Sinngehalt einer potentiell nicht traurigen Erde lässt sich auch nicht entlocken,
ob Sie „gegrübelt“ haben. Trotzdem Dank, dass Sie es wenigstens versucht haben. Jedenfalls sollte niemand
hier hoffärtig werden. Denn daraus ist die gegenwärtige Arroganz einer Gesellschaft, deren Wirken in
einer anderen Zeit (welch ein Segen!) nur hypothetisch erörtert werden kann, entstanden.
#31 deusexmachina 05:30:03 | Mittwoch, 9. August 2006
@Benedikt „Sie bestritten die Sinnhaftigkeit der Zeilen eines Users, und stellten somit die Tötungstatbestände
in Frage, die bei gleicher Argumentation ebenfalls sinnlos werden würden.“ Unfug. Um die Strafbarkeit
ging es nicht. Es ging – und das müsste auch ziemlich deutlich sein – ja gerade um die Konsequenzen für
den Betroffenen. An den waren die von mir kritisierten Zeilen schließlich gerichtet, nicht an den Staatsanwalt.
In diesem Kontext ist es übrigens auch völlig belanglos, ob ein Mörder bestraft wird oder nicht, für
das Opfer jedenfalls (es sei denn, man glaubt an die netten Schauermärchen von Toten, die keine Ruhe
finden können, bis ihr Mörder blablabla…). Und wenn ich das feststelle, habe ich damit keine Silbe
über die grundsätzliche strafrechtliche Ahndung gemacht. Wäre schön, Sie würden da nicht alles durcheinanderwirbeln,
sondern, wenn Sie kritisieren, dann doch bitte auch bei dem bleiben, was ich gesagt habe. Strafbarkeit
ist „andere Baustelle“. Relevant hier war, welche Konsequenzen das für den Betroffenen gehabt hätte,
und ob die sinngemäße Aussage, man solle froh sein, überhaupt einen Sinn hat (was ich bestreite). Bezeichnenderweise
sind Sie darauf überhaupt nicht eingegangen, sondern haben ein Parallthema aufgezogen, bei dem selbstredend
ganz andere Aspekte in den Vordergrund treten. Auch die Tötungsdelikte haben schließlich nicht (mehr)
das Wohl des Opfers im Sinn, das wäre ja absurd. Insofern ist Ihr Nebenschauplatz völlig abwegig. Also:
IST der Satz sinnvoll?
@ DDL Herr Mustermann hätte gelitten, hätte vermutlich Todesangst gehabt, vielleicht Schmerzen. Er hinterlässt
eine Welt, die ihn kannte, reißt eine Lücke. Er war ein MENSCH, er war ein BEWUSSTSEIN. Nee, Hr. Mustermann
wurde nach KGB Manier mit unerwartetem Genickschuss hingerichtet. Was nun? Der Embryo kann alles das erst
noch werden. Dass Embryonen nichts fühlen, entspricht nicht unbedingt dem Stand der Forschung. Es ist
durchaus Teil einer Diskussion, ob gewisse psychische Probleme von Kindern mit dem Tod eines Zwillings
im Mutterleib zusammenhängen. Davon abgesehen, ging meine ursprüngliche Bemerkung überhaupt nicht in
Richtung Strafbarkeit Sie bestritten die Sinnhaftigkeit der Zeilen eines Users, und stellten somit die
Tötungstatbestände in Frage, die bei gleicher Argumentation ebenfalls sinnlos werden würden. der Vergleich
zwischen dem fertigen Menschen und seiner Auslöschung ist etwas völlig anderes als der zwischen einem
Menschen und seiner a-priori-Nicht-Inexistenzkommung. Begreifen Sie das nicht? Den Unterschied zwischen
real und Potenzial? Ts…das ist IHRE Behauptung. Eine Pflicht, dies wie ein Naturgesetz begreifen und
annehmen zu müssen besteht nicht. Aber für ein Wesen, das es noch gar nicht wirklich (als Mensch) gibt,
ist das etwas anderes. So? Warum nicht? Und warum besteht dies auf einmal für einen Geborenen?
#28 deusexmachina 01:23:27 | Mittwoch, 9. August 2006
Benedikt, ist das so schwer? Herr Mustermann hätte gelitten, hätte vermutlich Todesangst gehabt, vielleicht
Schmerzen. Er hinterlässt eine Welt, die ihn kannte, reißt eine Lücke. Er war ein MENSCH, er war ein
BEWUSSTSEIN. Der Embryo kann alles das erst noch werden. Davon abgesehen, ging meine ursprüngliche Bemerkung
überhaupt nicht in Richtung Strafbarkeit – dahin haben Sie es erst gedreht. Nicht alle Aspekte sind in
alle Richtungen gleich relevant, das sollten Sie doch wissen. Mein Punkt war ein ganz anderer, nämlich
der Unterton in dieser Bemerkung, wie gut das doch wäre, das des Gegenübers Mutter nicht abgetrieben
hat. Diese Anspielungen sind aber der pure Schwachsinn – der Vergleich zwischen dem fertigen Menschen
und seiner Auslöschung ist etwas völlig anderes als der zwischen einem Menschen und seiner a-priori-Nicht-Inexistenzkommung.
Begreifen Sie das nicht? Den Unterschied zwischen real und Potenzial? Natürlich, ich weiß, die Abtreibungsgegner
spielen gerne auf dieser Orgel, spricht ja auch jeden an, denn mangels Vorstellungsvermögens schlichter
eigener Nichtexistenz denkt man unwillkürlich ans Sterben, und das ist dem Lebenden nun einmal nicht
so angenehm. Aber für ein Wesen, das es noch gar nicht wirklich (als Mensch) gibt, ist das etwas anderes.
Es gibt kein „besser, dass Du lebst“. Die Alternative wäre nicht schlechter gewesen. Auf-die-Welt-kommen
ist neutral, nicht gut oder schlecht. Es IST einfach. Die Alternative SCHEINT uns so, weil wir sie mit
„Sterben“ verbinden.
Genau das, Benedikt, habe ich ihm ja geschrieben, und mit allen Konsequenzen, die aus seinen „Argumenten“
folgen. Sein Auftreten hier ist so provozierend, zugleich so durchschaubar, daß einen ein heiliger Zorn
packen kann – und das auch tut. Zu den Argumenten, die wir so haben, kommt ja noch dazu, daß das eben
keine Kaulquappe ist, sondern ein werdender Mensch, der (und da ist Toussaint auch schon auf juristischen
Definitionen ausgerutscht) ganz einfach ein Recht auf Leben hat. – Hier wird doch ken werdender Frosch
um’s Leben gebracht, sondern, eben, ein werdender Mensch! Aus Gründen, die ich nun schon oft genug angeführt
habe, kann er das nicht zugeben. Er müßte dann noch viel mehr – auch vor sich selbst – zugeben, und
vor dieser Katharsis fürchtet er sich wie der Teufel vor dem Weihwasser. Ein armer, getriebener Kerl.
@ DDL Ach, das war nichts? Erklären Sie mal den Unterschied, zwischen Ihrer Story Hm. Und angenommen,
seine Mutter hätte doch abgetrieben – inwiefern hätte legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
das bedauert? Oder bedauern können? Oder überhaupt wissen / erfahren können? und dieser: Hm. Und angenommen,
Hr. Meiermüller hätte hätte Hrn. Mustermann (40) erschossen. Hätte Hr. Mustermann das bedauert? Oder
bedauern können? Oder überhaupt wissen / erfahren können? Nun? Ich warte.
#25 deusexmachina 01:04:38 | Mittwoch, 9. August 2006
@Benedikt Das ist bloße Polemik. Was stellen Sie denn da einander gegenüber? Auf der einen Seite: Ein
werdendes Wesen ohne Bewusstsein, ohne Denken, ohne Empfindung, ein Wesen auf der Entwicklungsstufe einer
Kaulquappe. Auf der anderen Seite: Einen fertigen Menschen mit einer geschichte, einem Kontext – ganz
abgesehen von Empfinden, Denken, Gefühlen und Leidensfähigkeit. DAS ist für Sie dasselbe? Ha-ha-ha.
Benedikt, das war nix. Was ich nicht verstehe, ist, warum Sie so gerne ins Uferlose übertreiben (hier:
„Sie“ = vehemente Abtreibungsgegner). Das fängt bei den Vokablen an („Mord“, „Kinderschlächter“) und
geht dann zu solchen unangemessenen Übertragungen, wie Sie sie gerade gebracht haben. Überdenken Sie
das nochmal. @Moritz Sie sollten doch eigentlich schon gemerkt haben, dass ich mich (viel zu spät) entschlossen
habe, Ihre flegelhaften Dummschwätzereien zu ignorien. Pöbeln Sie ohne mich weiter vor sich hin.
Toussaint: abstoßend wie immer. Mit dieser unsauberen Argumentation können Sie, sofern Sie es nur schaffen,
jemanden schmerzlos zu ermorden, leicht Mord rechtfertigen: kann doch ein Toter sich nicht mehr darüber
beklagen, ermordet worden zu sein, kann es nicht bedauern, und nach ihrem Weltbild gibt es ja auch kein
Jenseits, in dem er weiterlebt. Und wehgetan hat’s ja auch nicht. Jeder sieht also, in welch zynischer,
gräßlicher, kalter Gedankenwelt Sie leben. Das ist Ihr Fluch! Mehr denn je bin ich fest überzeugt,
daß Sie in dieser Hinsicht schwere Schuld auf sich geladen haben und dringend der Hilfe bedürfen. Ihre
zwanghafte Rechtfertigung des Mordes an ungeborenen Kindern ist zu deutlich. Und kommen Sie mir nicht
mit dem Strafrecht: das hat keinerlei moralische Vorgaben zu erfüllen – welche auch, nach Ihren Auslassungen!
Ist ja sowieso alles relativ. Ob das Kind es merkt oder nicht, ob es das bedauert oder nicht ist dabei
auch vollkommen irrelevant: Sie wollen um jeden Preis die Vernichtung menschlichen Lebens rechtfertigen,
und Ihre nicht tragfähige Begründung dafür ist so abartig, wie Sie mich und viele mit Ihrer ganzen
Denk-, Sprechweise und Art ganz einfach abstoßen. Kein Respekt vor menschlichem Leben. Wie die nationalen
und internationalen Sozialisten auch. Und sowas wie Sie traut sich natürlich auch, die Kirche verzerrt
darzustellen. Paßt alles ins Bild! Pfui, Toussaint, Pfui! – Ich will keine Entgegnung. Aber wenn, dann
fangen Sie sie doch bitte mit „Hmmm“ an. Widerling.
#22 deusexmachina 23:41:49 | Dienstag, 8. August 2006
@franco felixe „Auch Sie waren ein Embryo, allerdings hatten Sie bessere Fürsprecher und eine Mutter
mit Gewissen.“ Hm. Und angenommen, seine Mutter hätte doch abgetrieben – inwiefern hätte legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
das bedauert? Oder bedauern können? Oder überhaupt wissen / erfahren können? Begrübeln Sie das ‘mal
ein bisschen, dann kommen Sie dahinter, was für ein Unsinn dieser „Seien Sie bloß froh…“-Ton Ihrer
Bemerkung ist. Zum Vergleich: Mit genausoviel (lies: keinem) Sinngehalt könnte jemand sagen: „Was für
ein Glück, dass die Erde genau diese Entfernung von der Sonne hat – sonst würde es mich ja gar nicht
geben!“. Und? Meinen Sie, das Universum wäre trauriger, wenn die Erde so heiß wie Venus wäre? Schattenboxen,
das alles, wirklich.
#21 franco.felice 23:30:38 | Dienstag, 8. August 2006
aphrodite: Zum fürchten, so ein Gewissen. @leges… Wer aus dem Schaum kommt, kann nur Schaum schlagen.
Auch Sie waren ein Embryo, allerdings hatten Sie bessere Fürsprecher und eine Mutter mit Gewissen. Statt
Embryoschleudern sollten Sie aber erst ran und Ihr Gehirn zur Verfügung stellen – freiwillig natürlich,
statt Federball. Würde bestimmt spaßig.
Steter Protest ist notwendig Es ist wichtig, daß der Standpunkt der Kirche immer wieder vorgetragen wird
und daß gerade unsere Bischöfe gegen das Unrecht den Mund auftun.
Es gibt keinen „Weihbischof von Salzburg“ Laun ist Titularbischof von Libertina, derzeit Weihbischof in
Salzburg. Jahrzehntelange Trennung von der Kirche der in Zaitzkofen ausgebildeten Redakteure scheinen
auch hierin ihre Wirkung zu zeigen. !:)
23erHansl Ja, ich würde Ihnen zustimmen, daß das „Prüfen“ ein Akt der Urteilsbildung ist. Im Begriff
con-scientia ist ein solches Urteilen und eine Wahrheitsorientierung ja gerade ausgedrückt. Die Je-meinigkeit
solchen Urteilens steht nicht in Frage. Es gibt aber eine Ausrichtung des Gewissens auf „Wahrheit“.
Zum fürchten, so ein Gewissen. @leges… Wunderbare Kurzzusammenfassung der Dummheit dieses Artikels.
Spart einem das Lesen. Lassen Sie mich raten: Pro-Life-Marsch war urtoll, weil so viele mitgebetet haben
und unsere Finger sind schon ganz juckig für das abschließende Embryo-Schleudern am Fleischmarkt!
@Laun Die Kirche pflegt die „pro Lifer“ allerdings dezent zu schneiden bzw. aus ihren Immobilien herauszuhalten.
Der Münchener Pseudokardinalwetter wies ihnen die Tür um statt dessen pro-Pornographie-Tagungen durchzuführen.
Bitte alle lesen: Pünktchens Plädoyer gegen Steibruchexegese! Fällt mir jetzt gar nichts ein, was dagegen
zu sagen wäre, einzig: Auf den Inhalt der Anfrage des Kollegen (der ist wohl noch sehr unerfahren …)
sind Sie nicht eingegangen.
23erHansl: Omnia enim probate, quod bonum est tenete! Paulus meinte das in Bezug auf prophetische Rede!
Interessant ist es die ganze Textstelle anzuschauen: Prophetische Rede verachtet nicht. Prüfet aber alles,
und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt. 2.Th. 5, 20 ff.
naja, dann wird das wohl auch für die Voraussetzungen des Gewissens gelten, oder? Das heißt dann frei
nach Paulus „Prüft alles und behaltet das Gute“ und dann verstehe ich allerdings nicht mehr, worum hier
gestritten wird!
#12 Beobachterin 18:42:35 | Montag, 7. August 2006
Anerkennung In die Gesichter dieser Jugendlichen zu blicken, die an dem Marsch teilgenommen haben, gibt
Hoffnung. Ihr seid nicht allein, und eine Erneuerung kommt immer von Minderheiten.
23Hansl da haben Sie mich offenbar mißverstanden!(?) Das Selberdenken ist vom Gewissen sogar gefordert!
Weil ich ja meine Entscheidungen vor der Stimme meines Gewissens auch selber verantworte, bzw. sie danach
ausrichte. Es ist nur ein Irrtum (der Ihre?), das Gewissen würde aus „Selberdenken“ voraussetzungslos
entstehen und willkürlich aus sich selber alles hervorbringen!
Sowohl im deutschen „Ge-wissen“ als auch im lateinischen Begriff (con-scientia) wird deutlich, daß das
Gewissen nicht aus trüben Quellen schöpft, sondern daß es – in gewisser Weise – ein „Wissen“ (scientia)
enthält um Gut und Böse. Die Gewissensurteile sind gebieterische Wahrheitsurteile auf moralischem Gebiet,
sie setzen also eine moralische Wahrheit als gegeben voraus! Das Gewissen ist höchstindividuell und es
muß sich je und je bewähren. Es könnte aber nicht „irren“, wenn es nicht auch um Wahrheit ginge. Das,
was moralisch „wahr“ ist, erzeugt das Gewissen nicht, i.diesem Sinne ist es nicht „autonom“ und schöpferisch!
Die Autonomie bedeutet nur Unvertretbarkeit. ICH muß in meinem Gewissen entscheiden. Das schließt nicht
aus, daß ich ein irrendes Gewissen habe bzw. mein Gewissen betrüge… Was der Hl. Vater zur Bindung
des Gewissens an die Wahrheit sagt, steht im Einklang mit dem herkömmlichen Begriff des Gewissens und
mit der kirchl. Lehre.
Selberdenken … Nachfrage an Pünktchen Meinen Sie, dass Selberdenken grundsätzlich zu einem falschen
Gewissensbegriff führt, oder meinen Sie, dass das der Fall ist, wenn Sie selber denken, oder meinen Sie,
dass dies Eintritt, wenn Piroschka selber denkt? Vielleicht sollten Sie das noch genauer erklären. Sind
nämlich drei völlig verschiedene Dinge, die sie da in einem Satz behaupten.
Zu ihrem Zitat ist inhaltlich nichts zu sagen: Gewissensbildung würde ich anders definieren. Aber der
Papst wusste ja – zumindest bis Ratzinger das Ruder übernahm – in der Regel, was er tat. Doch es geht
hier doch garnicht um die Autonomie des Gewissens, die hat das kirchliche Lehramt schließlich schon (im
dogmatischen Rang über einer Enzyklika) anerkannt und sogar gefordert. Ihr Selberdenken hätte sich mit
der Frage beschäftigen sollen: Was sagt mir die Überschrift des Artikels über die Intelligenz der Redaktion,
der ich immer uneingeschränkt applaudiere? Und, by the way, zu welchem Gewissensbegriff mein Selberdenken
führt, das können Sie nicht beurteilen. Ich glaube Ihnen aber gerne, dass das, was sie mir unterstellen,
bei ihnen der Fall wäre.
Freiheit des Gewissens bedeutet nicht Willkür. Das Gewissen ist nicht „schöpferisch“, es (ge)horcht
Zitat aus „Veritatis splendor“ 60 u. 61 www.vatican.va/…ocs/DEU0080/__PK.HTM »Das Gewissen ist keine
autonome und ausschließliche Instanz, um zu entscheiden, was gut und was böse ist; ihm ist vielmehr
ein Prinzip des Gehorsams gegenüber der objektiven Norm tief eingeprägt, welche die Übereinstimmung
seiner Entscheidungen mit den Geboten und Verboten begründet und bedingt, die dem menschlichen Verhalten
zugrundeliegen.« … So offenbart sich im praktischen Urteil des Gewissens, das der menschlichen Person
die Verpflichtung zum Vollzug einer bestimmten Handlung auferlegt, das Band zwischen Freiheit und Wahrheit.
Deshalb zeigt sich das Gewissen mit »Urteils«-Akten, die die Wahrheit über das Gute widerspiegeln,
und nicht in willkürlichen »Entscheidungen«. Und die Reife und Verantwortung dieser Urteile – und letztlich
des Menschen, der ihr Subjekt ist – läßt sich nicht an der Befreiung des Gewissens von der objektiven
Wahrheit zugunsten einer mutmaßlichen Autonomie der eigenen Entscheidungen messen, sondern im Gegenteil
am beharrlichen Suchen nach der Wahrheit und daran, daß man sich von ihr beim Handeln leiten läßt.
Diplomingenieur Martin Minkowitsch Diplomingenieur Martin Minkowitsch … schrieb seine Diplom-Ingineurs-Arbeit
vermutlich über: „Die Berechnung der Wurfbahnen von Plastikembryonen unter Berücksichtigung häufig
auftretender Windverhältnisse in Wien“
Das Gewissen ist also ein gefährlicher Verbündeter der Abtreibungsgegner? Und ich hatte insgeheim gehofft,
dass in den letzten Wochen ein Wunder auf dieser Site geschehn sein könnte. Das gemeingefährliche Gewissen!
Würde man die gegangenen Kilometer der Teilnehmer hintereinander legen, ergäbe sich eine Länge, die
in etwa dem Äquatordurchmesser der Erde entspricht. Ja, und? Wiener Einsatztruppe Alarmabteilung“ (WEGA)
Die heißt Einsatzgruppe, sonst würds ja WETA heißen! Super recherchiert! „Anscheinend fühlen sich
die Linksextremisten* von dutzenden Jugendlichen zwischen neun** und 27 Jahren, (…) provoziert“ *) Naja,
Extremisten unter sich. Sollten sich eigentlich gut verstehen. **) Kinder werden da also auch missbraucht
dafür! Bei einer Informationskundgebung über Abtreibung auf der Maria-Hilfer-Straße benannt nach
der berühmten ostdeutschen Abtreibungsärztin Maria Hilfer? Wir haben einen großen Verbündeten in dieser
Frage: das Gewissen der Menschen. OK, der Bischof wars nicht, laut diesem Zitat. Wieso meint also die
Redaktion, dass das Gewissen gefährlich sei? Wegen der Gewissensbisse? Fordern Sie demnächst Gewissen
nur mit Beißkorb? Stellt sich nunmehr allerdings die Frage: Wenn das Gewissen Verbündeter sein soll,
muss es dazu nicht autonom und frei sein, wie dies auch das kirchliche Lehramt in GS16 fordert? Wahrscheinlich
wird es deshalb von der Red für gemeingefährlich gehalten…
Party machen Nur maschieren und beten ist zu wenig für Frauen. Job suchen, Fonds gründen, ohne Ansehen
der Konfession Frauen und Kinder unterstützen, das wäre was. Warum wundert es mich nur gar nicht, daß
die Pro life Maschierer das nicht tun – ach ja, stand ja in der Zeitung: „wir wollen Party machen!“ …