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Donnerstag, 10. August 2006 15:59
In Bochum hegt die Oberbürgermeisterin interessante Pläne für eine leerstehende Kirche, für die es allerdings immer noch einen von ihr selber nicht abgelehnten Abrißantrag gibt.
Zurück zum Artikel 12 Lesermeinungen:
Donnerstag, 17. August 2006 11:57
Maledica: Mammon
Das Bistum wird wohl das Geld für das Grundstück der Marienkirche brauchen, um die Essener Jugend“kirche“ zu finanzieren, denn dieses Gehampel wird Millionen Euros vollgepumpt, damit die Kirche noch säkularer wird!!!
Samstag, 12. August 2006 16:56
ExBochumer †: @ Bernardin
Wat jammers du denn hier rum?

Is doch toll, wenn es auch ein standesamtliches Büro in einem säkularisierten Kirchenraum gibt.

Übrigens: Anfragen an die zuständige Pfarrei hat die Gemeindereferentin abgefangen und dem zuständigen Priester vorenthalten. Jedenfalls habe ich vor rund 1 1/2 Jahren auf Anfragen meinerseits von der Propsteigemeinde keine Antwort erhalten.

Danke, ihr weltlichen Herrschaften der Propstei St. Peter und Paul in Bochum. Schön, dass ihr nunmehr auch in den BoGeStra-Kreisen Aufnahme findet mit eurem Kirchenraum.

ExBo
Freitag, 11. August 2006 22:15
Bernardin †: Isidor und ExBochumer
Klaget nicht – weinet über euch und eure Haltung! Was haben Sie getan, damit die Kirche von Bochum lebendig ist, lebendig bleibt??? Sie können die Kirche aus Stein abreissen (und etliche Kirchen in Bochum sind leer!!!) , nicht aber die Kirche aus lebendigen Steinen!!! Was sind Sie für komische Typen? Klageweiber!
Freitag, 11. August 2006 14:10
ExBochumer †: Nun denn, nur zu …
Bochum hat ja auch schon eine „Museumsstrassenbahn“, in der für 70 EUR die Trauung vollzogen werden kann.

Allerdings darf diese Tram aus rechtlichen Gründen während der Zeremonie nur vor dem Betriebsgebäude der BoGeStra stehen bleiben.

Das „Standesamt“ ist somit nicht nur auf einen Standort beschränkt.
Freitag, 11. August 2006 10:52
Isidor: Hier geht es um die Kirchenrettung – die mit Augenwischerei durchgeführt werden soll
Wenn Frau OB Dr. Ottilie Scholz wirklich an einer Rettung des bedeutenden Bauwerks interessiert wäre – so stände die Kirche in der Denkmalliste der Stadt Bochum. So aber ist sie nach wie vor – einfach dem Abriss preisgegeben. Frau Dr. Scholz ist übrigens sehr gut befreundet mit dem Abriss- Propst Hermann Josef Bittern, der jetzt in den Ruhestand geht, aber einen tollen neuen Nachfolger bekommt.
Da scheint es offensichtlich Zusammenhänge zu geben.
Raumverträgliche Umnutzungsvorschläge liegen zahlreich vor – werden von der „Kirche und vom Bistum“ negiert.
Abriss ist also primärer Faktor, der wegen dem Filetgrundstück verfolgt wird.
DIE KIRCHE ZERSTÖRT SICH SELBST – betet alos Confratres!
Donnerstag, 10. August 2006 20:53
Bernardin †: Kirche und Ehe
Ich dachte immer, die EHE sei wichtig! Jetzt soll also eine Kirche, die als Kirche am falschen Ort steht, weil die Menschen die City verlassen, nicht würdig sein, dass in ihr Menschen vor dem Standesbeamten das Ja-Wort sprechen? Komisch!
Ich finde die Idee der Frau Oberbürgermeisterin genial!
Oder soll die Kirche als Aldi-Markt oder als Teppich-Bazzar dienen?
Donnerstag, 10. August 2006 20:36
Philomena, da tun sich ja ganz neue Perspektiven auf!
Donnerstag, 10. August 2006 19:06
Damit gibts auch für homosexuelle Paare bald die Möglichkeit, in einer Kirche zu heiraten …
Donnerstag, 10. August 2006 17:35
Sarah: Warum kein Standesamt
in der Kirche, die ja nur noch dem Gebäude nach eine Kirche ist? Das Allerheiligste befindet sich schliesslich nicht mehr in der Kirche und das hl. Messopfer wird dort auch nicht mehr gefeiert. Ein Standesamt sollte aber auf alle Fälle ein würdiger Ort sein, an dem Frauen und Männer ihre Verbindung vor dem Staat legalisieren. Daher halte ich eine solche Nutzung für sinnvoll. Auch die Entfernung sämtlicher christlicher Symbole halte ich nicht für richtig. Es gibt sicher Paare, denen eine kirchliche Eheschliessung nicht möglich ist, die sich aber bei ihrer Ziviltrauung gern unter den Schutz des Kreuzes stellen würden und denen es guttut, in einem wichtigen Augenblick ihres Lebens auf das Zeichen des Heils schauen zu dürfen. Nichtchristen finden bestimmt auch ein anderes Standesamt.
@ Aristoteles
Warum soll sich Jesus im Grab drehen? Jesus ist auferstanden, er liegt in keinem Grab. Das nur nebenbei.
Donnerstag, 10. August 2006 16:58
duc in altum: Dann müssen aber
alle christlichen Symbole aus der Kirche entfernt werden, damit auch Angehörige nichtchristlicher Konfessionen dort heiraten können. Das versteht sich ja von selbst.

Dann lieber Abriss.
Donnerstag, 10. August 2006 16:22
Bernardin †: Nein Aristoteles
nein, das macht Jesus nicht, denn das Grab ist leer, der Held erwacht!!!! Capisce?
Donnerstag, 10. August 2006 16:17
Aristoteles: Standesamt in der Kirche
diese haiden.
in der hl. kirche Standesamtlich heiraten.
wenn jesus dass hört, dreht er sich glatt im grabe um.
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