[ « 316 317 318 319 320 » ]
Dienstag, 8. August 2006 18:15
Kritiker der Evolutionstheorie schrieben jüngst dem Kardinal von Wien und sogar an den Papst in Rom. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Zurück zum Artikel 36 Lesermeinungen:
Freitag, 18. August 2006 09:34
santa rita: Glaubenskrise des Atheismus
Der wissenschaftliche Zusammenbruch der Evolutionstheorie stürzt selbst eingefleischte Atheisten in eine Glaubenskrise:
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/540/23679/
Daran erkennt man, dass der Darwinismus das Fundament und die Ursache des Atheismus ist. Die Evolutionstheorie, die so harmlos und freundlich daherkommt, ist in Wirklichkeit die gefährlichste aller Irrlehren, weil sie eine (wenn auch unsinnige) Welterklärung ohne Gott liefert und dadurch das Fundament der natürlichen Gotteserkenntnis aus der Natur zerstört, auf dem der übernatürliche Glaube aufbauen muss.
Dienstag, 15. August 2006 14:09
letzte_instanz: @ santa : Kleingeistig!??!
„…Ausleseprozess entstehen aber keine neuen Arten.
Mutationen wiederum beschädigen nur den genetischen Code in der DNA und fügen dem betroffenen Lebewesen nur Schaden zu. Es konnte noch nie eine nützliche Mutation nachgewiesen werden, obwohl die Evolutionisten jahrzehntelang Mutationsexperimente bla blub kack sülz…“
du hast was entscheidendes übersehen:
Mutation, Selektion, Adaption…


es kommt oft genug vor, dass in einem REISENGROSSEN Lebensraum , direkt nach der Bevölkerung Nischen frei sind…
…diese werden immer weniger…
schonmal überlegt, wieso…
…weil sie im Laufe der Zet durch M;urtationen besetz werden.
Ausserdem ist nachgeweisen, dass von allen Mutationen 3-8% tauglicher, bzw. Lebensfähig sind.
Reichgt schon, das analogon hier in BRD zu sehen:
Warum haben so viele blondionen Blagen von Türken?!?!
Weil der Gegenüber ganz anders war und folglich die Variation erhöhte, 8 ein in uns reingesetzes gefühl, ALLEINE durch gene gesteuert ).
Daher konnten sich auch wenige, nischenbesetzende Mutationen einer Rasse fortpflanzen, weil die Zb. „"„ATTRAKTIVER“"“ auf ihre mit“tierchen“ wirkten, in jenen aber der genetische Plan ablief: variationen zu erhöhen.
So.
Allerdings will ich Dir nicht ganz widersprechen( obwohl dein Argumetation auf gefährlichem, nichtswissen“ beruht.
Es gibt mikrobiologische und quantenphysikalische Pprozesse, die in ihrer Komplexität „laut heute klugen Köpfen“ nie so hätten entstehen können…
da bliebe der Konsens:Selbstorganisation. Nur das ist von Gott???
Dienstag, 15. August 2006 09:58
santa rita: Schöpfung durch Evolution ist Nonsens…
…weil es in der Natur kein evolutionären Mechanismen gibt.
Selektion und Mutation sind keine solchen.
Natürliche Selektion nach Darwin bedeutet, dass im Daseinskampf nur die Stärksten überleben.
Durch einen solchen Ausleseprozess entstehen aber keine neuen Arten.
Mutationen wiederum beschädigen nur den genetischen Code in der DNA und fügen dem betroffenen Lebewesen nur Schaden zu. Es konnte noch nie eine nützliche Mutation nachgewiesen werden, obwohl die Evolutionisten jahrzehntelang Mutationsexperimente an Fliegen durchgeführt haben, aber immer nur verkrüppelte, missgebildete, invalide oder unfruchtbare Exemplare erhalten haben.
Die sogenannte Evolution hat also niemals stattgefunden.
Im übrigen beweisen die Versteinerungsfunde in den geologischen Schichten sowie die fossilen Funde, dass die verschiedenen Arten immer urplötzlich und in vollendeter Form auf der Erde erschienen sind, ohne einen evolutionären Prozess durchlaufen zu haben und sich bis heute nicht verändert haben.
Die Evolutionisten haben auch noch nie eine ihrer utopischen Zwischenformen gefunden. Tatsächlich gibt es aber mehrere Beispiele von Skelettfälschungen.
Festzuhalten ist, dass Gott die verschiedenen Arten, jede für sich, aus Nichts erschaffen hat und nicht durch Evolution.
Durch die endgültige Verifizierung der Urknalltheorie wurde zudem bewiesen, dass sogar das gesamte Universum (Materie, Raum und Zeit) aus einem winzigen Punkt mit null Volumen (= Nichts) entstanden ist.
Sonntag, 13. August 2006 23:02
Hoffnung: Bibel und Evolution, Gegensatz?
Warum wird krampfhaft versucht in dem was die Bibel schreibt und der Evolution ein Gegensatz zu sehen, und wo liegt das Seelsorgerische Interesse die Gläubigen möglichst noch in diesem Leben von Ihrer Therorie zu überzeugen?
Eine Erkenntnis kann ich mit sicherheit sagen: Das alles ist nicht heilsnotwendig und wer genau wissen möchte wie sich alles zugetragen hat soll noch die paar Jährchen warten die er hat, dann kann ers aus erster Hand erfahren.
Eine Schöpfung durch Evolution ist schließlich auch denkbar. Das auch nur irgendjemand im Volke Israel ein paar tausend Jährchen vor Christi die Evolution verstanden hätte bleibt zu bezweifeln, Adam und Eva verstanden Sie dagegen schon. Aber wie gesagt es ist ein wahnwitzig lächerliuches Unterfangen es jetzt schon klarstellen zu wollen. Lasst das Thema ruhen !
Donnerstag, 10. August 2006 18:43
obelix †: Ein Wort zu den Tierbildern im Artikel:
Es handelt sich um einen eindeutigen Beweis der Evolution und zwar wird die Entwicklung des echten bayerischen Wolpertingers dargestellt, in eine Klarheit und Stimmigkiet, die ich auf einer theologisch verbrämten Seite nie und nimmer vermutet hätte.

Ebenso ist die Abkunft des Wolpertingers aus dem antarktischen Biotop auch für ausgewiesene Fachleute von der bayerischen Wildererakademie am Hohenpeissenberg (Gründungsvater war der legendäre, von einem Kgl. Jagdgehilfen hingemordete, Jennerwein, an dessen Grab am Friedhof in Schliersee jedes Jahr an seinem Todestag ein frisch gewilderter Rehbock geopfert wird) ein absolut neues Forschungsergebnis. Bisher waren Fachleute der Meinung, dass die pfälzische Elfentritsche eines der missing links zu den Vorfahren des Wolpertingers gewesen sein muss. kreuz.net hat bewiesen, dass dieses bayerische Urvieh der Fauna des Urkontinents Gondwana entstammte.

Die Bilderreihe vom Schwan zur Yacht ist ebenso eindeutig und findet ihren Höhepunkt in der Schonerbrigg „Swan van Makkum“ aus Holland.
Donnerstag, 10. August 2006 15:44
Benedikt: @ obelix
Tun Sie das. Vielen Dank.
Donnerstag, 10. August 2006 13:46
wunderkind2 †: ich empfehle…
allen kreationisten, intelligen design anhängern etc die bücher:
„erörterung des designs“von william dembski undmichael ruse und
„warum intelligentes design versagt“von matt young und taber edis.

nach dem lesen dieser bücher könnte man dann eine ernsthafte diskussion starten.
schon in darwins „entstehung der arten“ werden einige gegenargumente entkräftet.

aber das die seite auf der dieser artikel erschienen ist kreuz net ist, kann ich auf eine vernünftige diskussion wohl noch lange warten.
Donnerstag, 10. August 2006 10:39
obelix †: @benedikt
Ich habe mal, wegen eines anderen Merksatzes (der JPII zugeschrieben wurde) mit Herrn von Gemmingen korrespondiert und sehr offen, umfangreich und freundlich Auskunft erhalten.
Werde mal nachfragen, ob zu der Diskussion etwas veröffentlicht wird.
Donnerstag, 10. August 2006 00:49
Benedikt: @ obelix
Sehr sicher. Aber ob man etwas darüber erfahren wird?
Donnerstag, 10. August 2006 00:27
Gotthard: Wissenschaftler
Meine Lehrer an der Uni haben dies jedenfalls nicht getan, sondern veröffentlicht, was sie belegen konnten.
Das ist Aufgabe von vernunftbegabten Wissenschaftlern … Dagegen kann die Kirche nichts haben.
Mittwoch, 9. August 2006 18:07
obelix †: Das könnte spannend werden:
Rom – Der Papst plant am 1. und 2. September in seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo (30 Kilometer südlich von Rom) ein Treffen mit seinen ehemaligen Theologie-Studenten, bei dem das Thema der Evolution nach Darwins Theorien und die Schöpfung diskutiert werden soll. Organisiert wird das Treffen von Stephan Otto Horn, Theologieprofessor an der Universität von Passau und Leiter des „Schülerkreises Joseph Ratzinger“.

Quelle
Mittwoch, 9. August 2006 17:47
methusalix †: Dieser Meinung bin ich auch, Bendikt!
Bin neugierig, wie sich Kardinal Schönborn auf diesem Feld weiterentwickelt. Möglicherweise betrachtet er seinen Beitrag in der NYT und die einschlägigen Katechesen sozusagen als „Warnschuss“ vor den Bug der Naturwissenschaftler, es „nicht zu weit zu treiben“. Allerdings vermute ich sehr, dass kaum ein Naturwissenschaftler, der ernsthaft an neuen Forschungsergebnissen mitwirkt, sich davon abhalten lassen wird, neue Mosaiksteine in der Evolutionsbiologie zu veröffentlichen. Meine Lehrer an der Uni haben dies jedenfalls nicht getan, sondern veröffentlicht, was sie belegen konnten.
Mittwoch, 9. August 2006 01:13
Benedikt: Evolution – ID
Wenn er wirklich so intelligent ist, wie ihn alle haben wollen, wird er das schön bleiben lassen. Wie stünde er da, wenn wieder einmal ein grosser Schritt in der Forschung getan würde und er seinen Ukas bergünden müsste?

Er ist dieser Meinung ohnehin nicht. Eigentlich ist kein einziger Theologe, auch keiner im Weiheamt, den ich je sprach dieser Meinung. Wir sind doch hier nicht bei Freikirchens.
Mittwoch, 9. August 2006 00:56
methusalix †: Die Hoffnung, dass Evolution unbeweisbar ist, ist müssig.
santa rita: Mendel contra DarwinEigentlich ist bereits Gregor Mendel der Bezwinger der Evolutionstheorie, der durch die Entdeckung der genetischen Gesetze die Konstanz der Arten und die Unmöglichkeit von „Makroevolution“ nachgewiesen hat.

Da haben sie ja einen „echten“ Biologen als Verfechter Ihrer Ideen gefunden.

Wollen doch mal sehen, ob wir icht einen echten Paläntologen finden, der was von Evolution versteht.

Der Papst sollte daher die absolute Unvereinbarkeit von Schöpfungslehre und Evolutionstheorie konstatieren.

Wenn er wirklich so intelligent ist, wie ihn alle haben wollen, wird er das schön bleiben lassen. Wie stünde er da, wenn wieder einmal ein grosser Schritt in der Forschung getan würde und er seinen Ukas bergünden müsste?
Mittwoch, 9. August 2006 00:47
obelix †: Evolution oder was?
Schönborn schreibt in seinem Brief: …wo das ideologische Gebäude des Evolutionismus (sic!) zusammenbrechen wird. Was dann von der echt wissenschaftlichen Seite der Theorie überbleibt, wird sich zeigen.
Also es würde mich interessieren, wo Schönborn die Grenze zieht zwischen „ideologischem Evolutionismus“ und der „echt wissenschaftlichen Theorie“. Er schreibt dazu nur: „Die Ausweitung auf alle Bereiche der Wirklichkeit, nach dem Motto „alles ist Evolution“, ist nicht mehr wissenschaftlich gedeckt. „
Na ja, wenn er meint, die Entwicklung der Kochtopfindustrie sei nicht mehr durch die Evolution abgedeckt, hat er ja recht. Aber das behauptet kein Wissenschaftler. Andererseits entdecken immer mehr Forscher auf ihren ureigenen Gebieten Entwicklungen in der Geschichte des Lebens, von denen man vor dreissig Jahren noch nicht zu träumen wagte.

Ist es nicht gerade die „echte Wissenschaft“ mit Ihren Entdeckungen (die neuesten auf dem Gebiet der Molekularbiologie) und harten Fakten aus Stein gemeisselt, die von Kreationisten, Anhängern des so genannten „intelligenten“ Designs und anderen Nichtswissern, bis aufs Messer bekämpft werden? Nebenbei bemerkt hat Evolutionismus mit biologischer Evolution relativ wenig, bis gar nichts zu tun (Wiki: Als Evolutionismus wird eine theoretische Ausrichtung in der Ethnologie bezeichnet.)

Würde Schönborn solche Aussagen auch machen, wenn es um Mathematik geht? Ideologischer Mathematismus? So wie „deutsche Mathematik“ vor tausend Jahren?
Dienstag, 8. August 2006 23:14
Graf von Galen: Wider die falsche Lehre
Kann es neben Gott noch einen wirklichen Zufall
geben ?
Nein. Denn dann wäre Gott nicht allmächtig und damit
eben nicht Gott. Der göttliche Uhrmacher, der sich danach in den Ruhestand verabschiedet hat, ist doch nur
eine Hilfskonstruktion derer, die zumindest so viel Intelligenz
haben, daß sie Gott nicht leugnen, aber andererseits einen Grund benötigen, sich seinen Geboten nicht unter-
werfen zu müssen.
In der Bibel steht, daß kein Spatz vom Himmel
fällt ohne das Gott dies weiß.
Dienstag, 8. August 2006 22:21
Hypatia: @Gotthard
Genau so ist es: Genesis 1 und 2
Dienstag, 8. August 2006 22:17
Gotthard: Hymnus
Erwähnens- und bemerkenswert finde ich die Ansätze, die Schöpfungsgeschichte als Allegorie zu sehen,
Die Schöpfungs-„geschichte“ ist ein großer gläubiger Dankhymnus in 7 Strophen.
Die Schöpfungs-„geschichte“ ist ein großartiges Glaubensbekenntnis …
und die Schöpfungs-„geschichte“ gibt es doppelt …
Dienstag, 8. August 2006 21:51
Hypatia: @deusexmachina
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Muß es auch nicht. Weil die innere Spiegelung nichts mit der äußeren zu tun hat.
Dienstag, 8. August 2006 21:46
Rocky: Apropos EVOLUTION
Dienstag, 8. August 2006 21:42
Rudolf Leminger: Interessante Website zum Thema
Da hier von Kreationismus und ID die Rede ist, wollte ich mal auf eine wissenschaftlich fundierte Website zum Thema hinweisen. genesisnet.info – Das Portal zu Kreationismus, Intelligent Design, Schöpfungslehre und Evolution Dort findet man eine Vielzahl von allgemeinverständlichen Artikeln und Fachartikeln. Es gibt außerdem Antworten auf häufig gestellte Fragen und es werden typische (hier auch vertretene) Denkfehler aufgezeigt.
Dienstag, 8. August 2006 21:26
Jean: Babylon
Deine gröhlend zur Schau getragene Dummheit stört mich weniger als die Beschränktheit eines Bobby Henderson. Aber die philosophischen Trauerspiele empirischer Wissenschaftler sind sattsam bekannt. Sein „fliegendes Spaghettimonster“ scheitert rein sprachlich dadurch, dass es ein synthetischer Begriff ist. Wenn Henderson gegen alle Erwartung mit dem Wortungetüm meint: „id quo maius cogitari nequit“, dann soll er es meinetwegen nennen wie er will. Aber dann redet er von Gott, und sein Witz ist nicht mehr witzig.

Was sagt man einem solchen Henderson? Die Methodik richtet sich nach dem Untersuchungsgegenständen und nicht umgekehrt. An der Grenze der Empirie endet einfach die Empirik, aber nicht die Wissenschaft.
Dienstag, 8. August 2006 21:25
deusexmachina: @Alexandra Zayadeh:
Was jetzt? Das mit den Piraten? Nein. Oder sagen wir ‘mal: Ich nehme die Lehre vom Spaghettimonster haargenauso ernst wie die vom lieben Schöpfergott, und das mit den Piraten ist allemal plausibler als Jungfrauengeburten & Co.

Der Rest? Ja – warum?

Was genau meinten Sie denn?
Dienstag, 8. August 2006 21:15
Hypatia: @DDL Piroschka
Das ist nicht Ihr Ernst, oder?
Dienstag, 8. August 2006 21:07
DDL: @Piroschka
Was glauben Sie wohl, warum seit dem Tag ihrer Schaffung dieses freundliche Bapperl rechts meine Wikipedia-Benutzerseite ziert?

Wir brauchen mehr Piraten!

On a more serious note:

Die meisten vernünftigen Leute der „religiösen Fraktion“ bemühen sich mittlerweile – mit einem gewissen Erfolg – Evolutionstheorie und Gottesglaube unter einen Hut zu bringen. Man versucht, die alttestamentarischen, diesbezüglichen Schilderungen als Parabeln aufzufassen (man tut wohl auch gut daran, wenn man nur ‘mal an den Unfug mit der Arche denkt, sofern man das wörtlich nimmt…).

Das theologische Problem dabei präsentiert sich mir wie folgt: Eine solche „Kombilösung“ bedingt einen Gott, der nicht mehr – wie früher – quasi persönlich den Lehm geformt hat, sondern eher einen „göttlichen Planer“, der die Regeln und Naturgesetze zwar schuf, nach denen dann aber alles planmäßig „von selber“ ablief. Das aber ist ein, wie unschwer zu erkennen ist, wesentlich unpersönlicherer, distanzierterer Gott. Es fällt zunehmend schwer, sich diesen göttlichen Planer als jemanden vorzustellen, der dennoch täglich lenkend in das Weltgeschehen eingreift, Gebete erhört etc.

Und dieser Gefahr ist man sich wohl bewusst. Man kann die ET nicht direkt leugnen (ohne sich zu blamieren), aber man wünscht, es würden doch noch Schlupflöcher gefunden, die einen persönlichen „Ich leg’ selber Hand an“-Gott erlauben oder sogar notwendig machen würden.

Allein, danach sieht es so gar nicht aus, ganz im Gegenteil.

Mehr Piraten!
Dienstag, 8. August 2006 20:54
Sirilo: @santa rita
Aus den Mendelschen Gesetzen und unserem Wissen über das AB0-Blutgruppensystem der Menschen ergibt sich übrigens auch (wie hier schon öfter betont) die Unmöglichkeit, daß die Menschheit mit ihren Blutgruppen A, B, AB und 0 auf nur ein einziges Menschenpaar zurückgeht.
Dienstag, 8. August 2006 20:02
santa rita: Mendel contra Darwin
Eigentlich ist bereits Gregor Mendel der Bezwinger der Evolutionstheorie, der durch die Entdeckung der genetischen Gesetze die Konstanz der Arten und die Unmöglichkeit von „Makroevolution“ nachgewiesen hat.
http://www.weloennig.de/mendel01.htm#inhalt

Der Papst sollte daher die absolute Unvereinbarkeit von Schöpfungslehre und Evolutionstheorie konstatieren.
Dienstag, 8. August 2006 19:58
Hypatia: Genesis – wortwörtlich?
Religion hat doch nicht die Aufgabe, die physikalische Welt zu erklären! Das wääre mir zu wenig. Es ist aber nicht nur ein Aspekt der Bibel und des Hinduismus, die Entstehung unserer Welt dem Eingreifen eines Gottes zuzuschreiben. Kreationismus muß vor diesem Hintergrund zwangsläufig mit der Evolutionstheorie kollidieren. Es ist der weitverbreiteten Akzeptanz gegenüber der spirituellen Sicht zu verdanken, daß z.B. in den USA Lehrinhalte vermittelt werden dürfen, die den erdrückenden Beweisen der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse dieses Thema betreffend entgegen stehen. Das geht sogar so weit, daß wissenschaftliche Magazine mit Banderolen versehen werden, die die Aufschrift tragen: Vorsicht: enthält antireligiöses Material!

Erwähnens- und bemerkenswert finde ich die Ansätze, die Schöpfungsgeschichte als Allegorie zu sehen, bei Augustinus im 4. Jahrhundert und bei dem jüdischen Gelehrten Philo von Alexandria im 1. Jahrhundert.
Dienstag, 8. August 2006 19:49
Ich denke oft an Piroschka: Spaghettimonster
Ich verweise auf das allseits beliebte „Fliegende Spaghettimnster“, das bekanntlich – nach meiner tiefsten Überzeugung – dieses Weltall erschaffen hat. Das soll erstmal jemand widerlegen!
Der erste sinnvolle Hinweis hier …
Dienstag, 8. August 2006 19:35
wiener: schönborn im original
[klein]Die streng wissenschaftliche Evolutionsforschung, die ihre Schritte nachvollzieh bar protokollieren kann, ist als Forschungszweig höchst respektabel. Die Ausweitung auf alle Bereiche der Wirklichkeit, nach dem Motto „alles ist Evolution“, ist nicht mehr wissenschaftlich gedeckt. Hier betreten wir den Boden der Weltanschauung, wenn nicht der Ideologie.

Die „Darwinsche Geschichte“ prägt nicht nur die Vorstellungen vom Ursprung des Lebens und seiner Entwicklung. Sie prägte und prägt auch weiterhin das gesellschaftliche Leben, die großen sittlichen Orientierungen, in der Bioethik, in der Pädagogik, in der Wissenschaft. Die Alternative zur „Darwinschen Geschichte“ ist nicht der Kreationismus, wie das gerne dargestellt wird, sondern das Miteinander von „Darwinsleiter“ und „Jakobsleiter“.

Es spricht vieles dafür, dass das Leben sich in einem langen, aufsteigenden Prozess aus einfachsten Anfängen bis zur Komplexität des Menschen aufsteigend entwickelt hat. Es ist etwas Wunderschönes, immer tiefer in die gemeinsamen Bausteine und damit in die Verwandtschaft allen Lebens einzudringen. Es ist aber nicht nur nicht notwendig, sondern geradezu unsinnig und jeder Vernunft widersprechend, diesen grandiosen Weg des Lebens bis hin zum Menschen als bloßen Zufallsprozess zu sehen. […]

Die Alternative zu einem bloßen Zufallsprozess ist nicht der völlige Determi nismus, sondern die „Verschränkung“ von Eigenwirksamkeit der Geschöpfe und göttlichem Schöpfergeist, der sie trägt und ermöglicht. Am Anfang war das Wort und nicht der Zufall. Es gibt den Zufall im Sinne des Ungeplanten, abe…
Dienstag, 8. August 2006 19:33
Babylon †: Na logisch.
Ich verweise auf das allseits beliebte „Fliegende Spaghettimnster“, das bekanntlich – nach meiner tiefsten Überzeugung – dieses Weltall erschaffen hat. Das soll erstmal jemand widerlegen!

http://de.wikipedia.org/…iki/Spaghettimonster

Dienstag, 8. August 2006 19:11
wiener: @ gotthard
an einer „7-tage-schöpfung“ festhält.
Wer das tut, kann ja wohl nicht ernstgenommen werden …
das stimmt schon, aber es gibt gerade in der us-amerikanischen „diskussion“ eine ganze reihe christlich-fundamentalistsicher positionen, die genau das tun. und von denen hat sich kardinal schönborn eindeutig distanziert. er vertritt eine gemäßigte „intelligent desgin“-position.
Dienstag, 8. August 2006 19:07
Gotthard: 7-Tage-Woche
an einer „7-tage-schöpfung“ festhält.
Wer das tut, kann ja wohl nicht ernstgenommen werden …
Dienstag, 8. August 2006 19:01
wiener: schönborn: kein kreationist
kardinal schönborn hat sich in seiner letztjährigen kritik dagegen gewandt, dass die evolutionstheorie dazu herangezogen wird, einen schöpfergott zu negieren. er hat dabei wörtlich gesagt: „the concept of evolution might be true“ – nur eben von einem schöpfer planvoll eingesetzt und nicht „zufällig“. zugleich hat sich der kardinal von einem kreationismus distanziert, der jegliche form von evolution negiert bzw. an einer „7-tage-schöpfung“ festhält.
die position des kardinals ist also evolutionskritisch, aber sicher nicht kreationistisch. er plädiert dafür, die evolution nicht zu einem „wissenschaftlichen dogma“ zu erheben, aus dem dann u.a. auch religiöse schlüsse gezogen werden. ihn deshalb ins lager der kreationisten zu schieben, entspricht nicht seiner intention – was im übrigen auch seinen katechesen zu entnehmen ist.
Dienstag, 8. August 2006 18:44
Dr. Lindemann: Antwort
Die rein fachliche Kritik bleibt natürlich dieselbe, aber die theologische „Umgebung“ nicht. Ein evangelischer Christ wird philosophisch und theologisch die Evolutionstheorie zwar im wesentlichen aus denselben Gründen kritisieren wie ein Katholik, aber eben nicht in allen Details. Das Buch von Kean geht auch auf diese philosophischen und theologischen Aspekte ein, z.B. auf Aussagen von Konzilien oder Kirchenvätern über die Schöpfung oder die Historizität der Bibel, die ein evangelischer Christ sicher nicht nennen würde.
Dienstag, 8. August 2006 18:21
Gotthard: Kritik
Keane ist Autor eines wichtigen katholischen evolutionskritischen Buches.
Wie kann die Kritik an einer wissenschaftlichen Theorie katholisch sein? Sähe sie anders aus, wenn sie evangelisch wäre?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2009 kreuz.net