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Mittwoch, 9. August 2006 19:06
„Teuflischer Haß der Homosexuellen“
In der intellektuellen Auseinandersetzung mit kritischen Positionen fällt einem extremistischen deutschen Homo-Verband vor allem ein Wort ein: Haß. Von Lars Chr. Trebuhr.
Homos zeigen auf einem öbszönen Marsch in Köln ihren Haß auf die Kirche
Homos zeigen auf einem öbszönen Marsch in Köln ihren Haß auf die Kirche
(kreuz.net) In einer Studie über die Öffentlichkeitsstrategie der Homo-Lobby arbeitet der US-Marketingexperte Paul E. Rondeau die Doppeltaktik der Homo-Lobby heraus.

Diese bemüht sich einerseits, die homosexuelle Unzucht medial als Alternative zur „Heterosexualität“ und etwas völlig Normales, Risikoloses, Lebensbejahendes, kurz als positive Werte hinzustellen.

Unter diesem Gesichtspunkt müssen unappetitliche Sexpraktiken wie Analsex, Fisten, anonymer Sex, Homo-Promiskuität und das fatale sogenannte Barebacking – schutzloser Analverkehr – öffentlich möglichst ausgeblendet werden.

Auch die Tatsache, daß Aids in Deutschland in erster Linie eine Homo-Krankheit ist, wird wegretuschiert.

Auf der anderen Seite werden Menschen und Institutionen, die sich kritisch mit den zweifelhaften Deutungskonzepten der Homo-Lobby auseinandersetzen, öffentlich als bigott, homophob und heterosexistisch diskreditiert. Sie werden als ignorant, haßerfüllt, intolerant und faschistoid abqualifiziert.

Der deutschen Öffentlichkeit wurde die aggressive Seite der Homostrategie erstmals 2004 bewußt.

Damals drohte ein deutscher Homo-Verband der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer mit dem „geballten Zorn der Lesben und Schwulen“, weil die Politikerin es gewagt hatte, die Forderung nach Stiefkindadoption für Homo-Paare zu kritisieren.

Die Vertreter der Homo-Ideologie dulden keine kritische Diskussion ihrer Forderungen – stellte die Wochenzeitung ‘Zeit’ resignierend fest.

Sie fordern ein strammes ‘Jawohl’ zu allen Thesen, die in dieser winzigen Gruppe aktuell sind.

Diese Doppelstrategie markiert den Übergang von der ursprünglichen Forderung nach Toleranz zu einer diskussionslosen Akzeptanz der Homo-Subkultur.

Zugleich war die Bedrohung der ‘grünen’ Politikerin eine Warnung und Einschüchterung von Politikern und Medien, die Homo-Bewegung nicht mehr zu kritisieren oder kritisch über sie zu berichten.

Die Homo-Haßstrategie hatte offenbar Erfolg. Hat man seither in den säkularen Medien kritische Beiträge zum Thema gelesen?

Einmal scherte allerdings die ‘Frankfurter Allgemeine’ aus dieser Schweigefront aus.

In einem Artikel vom 26. Juli 2005 unter dem Titel „Schatz, schwul zu sein ist ganz normal“ – Motto der Lehrerbroschüre von Nordrhein-Westfalen – wird kritisiert, daß dort alle, welche die Auflösung der „traditionellen Familie“ beklagen und die „Normalität der Regenbogenfamilien“ ablehnen, als „scheinheilig, weltfern, wirklichkeitsverleugnend oder einfach hoffungslos konservativ“ diffamiert werden.

Ein Blick auf die Internetseite des ‘Lesben- Schwulenverbandes in Deutschland’ (LSVD) bestätigt diese Analyse.

Bis vor kurzem wurde Papst Benedikt XVI. auf der Startseite als ein „Haßprediger“ aufgebaut.

Seine Lehren hätten „gefährliche Nebenwirkungen für die Demokratie“.

In jeder LSVD-Pressemeldung zu vatikanischen Äußerungen über die Familie oder die Homosexualität wird diese Beschimpfung der Kirche stereotyp wiederholt.

Im Jahr 2003 erschien eine vom damaligen Präfekten der Glaubenskongregation verantwortete Lehrschrift über das Problem der Homosexualität.

In dem Dokument wird die biblische und kirchliche Lehrtradition erklärt und bestätigt, wonach homosexuelle Handlungen und Haltungen der Schöpfungsordnung widersprechen, sittlich ungeordnet sind und somit gegen die Gebote Gottes verstoßen.

Zum größten Teil aber benützt die kleine Schrift naturrechtliche Argumente und selbstverständliche anthropologische Überlegungen.

So wird auf die Binsenwahrheit hingewiesen, daß die bipolare eheliche Geschlechtlichkeit Bedingung für den Fortbestand der Menschheit, der gegenseitigen Hilfe, Ergänzung und Liebe der Eheleute wie auch für eine gesunde Geschlechtsentwicklung der Kinder wesentlich ist.

Die Pressemeldungs-Antwort des LSVD auf diese argumentative Schrift und thematische Erörterung bewegte sich auf niedrigstem Niveau: „Haßorgien aus dem Vatikan“ und „Teuflischer Haß auf Homosexuelle“.

Es ist kein Geheimnis, daß Papst Benedikt XVI. von Zeitungen, Akademien und Philosophen als intellektueller Interview- und Gesprächspartner geschätzt wird.

Man denke nur an das Akademie-Gespräch in München mit dem Philosophen Jürgen Habermas.

Auch in Ansprachen und Predigten legt der Papst auf argumentative Begründungen und Einordnungen großen Wert – so im Sommer 2005 in einer Rede zur christlichen Liebe und Ehe sowie zu Familie und Kinderliebe.

Die unqualifizierte Presse-Reaktion des LSVD darauf: „beleidigende Haßpredigt gegen Homosexualität“ und „vom Haß diktierte Familienpolitik“.

Auf dem Weltjugendtag in Köln predigte der Papst über Anbetung, Ehrfurcht, Marienfrömmigkeit und Eucharistie.

Wieder reagierte der LSVD in einer Pressemeldung „gegen die Haßpredigten des Vatikans“ und „die Haßtiraden des neuen Papstes“.

Im Herbst 2005 erschien ein vatikanisches Dokument zur Priesterausbildung, in dem die zuständige päpstliche Kommission nach jahrelangen Beratungen die Zugangsbedingungen zum katholischen Priestertum geklärt hat.

Danach sollen nur junge Männer, die keine „tiefsitzende homosexuelle Neigungen“ und mindestens „drei Jahre nicht an der Homo-Subkultur aktiv teilgenommen“ haben, ins Priesterseminar aufgenommen werden.

Auch in diese innerkatholische Kirchenregelung mischt sich der LSVD öffentlich ein, indem er von „Kulturkampf“, „Verdammung der Homosexualität“ und – unvermeidlich – „Haß auf Homosexuelle“ zetert.

Die Pressemeldungen dieses fanatisierten Homoverbandes sind offensichtlich verbale Schießübungen, mit denen gegen den Vatikan losgeballert wird.

Die durchsichtige Haßschleuder-Methode des LSVD steht der Propagandastrategie des Joseph Goebbels nur wenig nach. Sie folgt der alten Taktik, den politischen Gegner zum Haß- und Feindobjekt aufzubauen.

Dieser mediale Propagandastil ist eine faschistoide Methode mit dem Ziel, den politischen Gegner zu bedrohen, bedrücken, brandmarken, fertigzumachen, auszustechen.

Die Tragik besteht darin, daß sie von der Homo-Subkultur mit Erfolg angewendet wird.

Dagegen fürchtet und vermeidet der Homoverband strikt eine sachliche Auseinandersetzung mit gegenüberstehenden oder kritischen Positionen.

Man findet in all seinen Pressemeldungen und sonstigen Schriften keinerlei Wiedergabe oder auch nur Andeutungen zu den Argumenten und Überlegungen der Schriften aus dem Vatikan.

Der LSVD vermittelt seinen Lesern nur den Stempel „Haßpredigt“ und stachelt sie damit auf zu dem animalischen Handlungsimpuls „Kampf dagegen“.

Die Ablehnung einer kritischen Diskussion sowie die Immunisierung der eigenen Positionen gegenüber einem gesellschaftlich-politischen Diskurs riecht kräftig nach Totalitarismus und anti-demokratischem Verhalten.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 210 Lesermeinungen:
Mittwoch, 10. Januar 2007 12:49
Bauschi: @ Problemsucher
Als Hetero ohne Probleme mit Schwulen kann ich mir nur eine sinnvolle Antwort vorstellen: Wer Gott die Entscheidung überläßt, kann daraus schwerlich ein Haßposting und sich selbst wichtig machen! Das Geifern einiger Homophobos stößt inzwischen auch schon einigen Postern, die wie defensor fidei über jeden „Verdacht“ der Verteidigung homosexueller Lebensgemeinschaften „erhaben“ sind, sauer auf.
Für meinen Teil bin ich Rechtshänder. Gott bewahre mich davor, in eine Hetzkampagne gegen Linkshänder zu verfallen und erstere auch noch ins Internet zu stellen!
Mittwoch, 10. Januar 2007 12:38
Problemsucher: Hab ich noch nie verstanden…
Vorweg: Ich selber bin nicht schwul. Ich sage das nicht, weil ich homosexualität insgesamt ablehnen würde (mein bester Freund ist schwul). Es ist eben nicht meine sexuelle Präferenz. Ich sage das, damit Sie meine Frage/Meinung nicht einfach abstempeln können als „befangen“.
Auch wenn dieser Text schon alt ist, möchte ich die Ablehner der Homosexualität (Knecht Ruprecht, Graf von Galen…) etwas fragen, was ich noch nie verstanden habe:
Was haben Sie für ein Problem damit, dass ANDERE Menschen schwul sind? SIE selber können doch das Leben leben wie sie wollen und werden von den homosexuellen Menschen in keiner Weise eingeschränkt. Wenn Sie es sosehr ablehnen, brauchen Sie mit Schwulen ja auch keinen Kontakt zu pflegen. Leben und Leben lassen. Wo liegt das Problem?
Das seltsamste finde ich immer noch die Forderung, dass ein Gesetz erlassen werden solle, was Homosexualität verbieten würde. Wozu? Gesetze sind (im Allgemeinen) dazu da, die Menschen bzw. die Gesellschaft zu schützen. In Falle der Homosexualität liegt aber keine Bedrohung vor. Und jetzt kommen Sie bitte nicht damit, dass die Fortpflanzung der Menschheit gefährdet sei, wenn ein paar Prozent schwul sind. Derzeit leben 6,6 Milliarden Menschen auf unserem Planeten, 2050 werden es ca. 9 Milliarden sein. Insgesamt ist es also eher positiv zu bewerten, wenn nicht ganz so viel „fortgepflanzt“ wird.
Wenn Gott Homosexualität tatsächlich ablehnen sollte, dann lassen sie IHN doch bitte richten und rchten sie nicht selber.
Mittwoch, 13. Dezember 2006 21:20
HeinrichvonOfterdingen: Hallo Derfux,
Was Sie leben, ist noch nicht einmal ein Konkubinat.

sondern?

Um es mit den Worten des hl. Paulus auszudrücken: Verirrung, verworfene Gesinnung, Schlechtigkeit, Bosheit
suchen Sie sich was raus.
Mittwoch, 13. Dezember 2006 21:07
Fischstäbchen: Wie man es in den Wald hineinruft, so…
wenn ich den Artikel lese, muss ich sagen, dass er genau das tut, was er anprangert: Hass
Was so schön ins negative gezogen wird auf schwule und lesben bezogen, ist genau das positive. Dürfen wir Heteros in der Politik kritisieren? Neiiiin? Warum dann Homosexuelle? Der artikelschreiber kann sich zudem wunderbar selbst als konservativ, homophob und intolerant bezeichnen, er hat recht. Und genau das spiegelt sich auch in mancher Lesermeinung hier nieder: Intoleranz, Hass und keine Ahnung von der Materie.

Ich bin nach wie vor erstaunt, wenn Homosexuelle Katholiken sind, mit so einem Glauben würde ich an ihrer Stelle nichts zu tun haben wollen.
Ich glaube, ein phallusorientiertes Leben (wie hier so schön ausgedrückt wird) ist durchaus vertretbarer als ein Leben in Todessehnsucht, Selbsthass und Schwarz-weiß-Malerei.

Ich würde gern erfahren, welcher Gott manchen Leuten hier erzählt hat, was legitim ist und was nicht.
Oder haltet ihr euch an den desorientierten Moses?
Donnerstag, 7. September 2006 22:28
Bernardin †: DDL – Danke
Ja DANKE, sehr gut formuliert!
Donnerstag, 7. September 2006 22:26
DDL: @derfux
Haben Sie immer noch nicht gemerkt, dass Sie es bei Moritz mit dem inkarnierten „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ zu tun haben?

Kümmern Sie sich nicht weiter um das Geschwätz – der Rest der Welt tut’s ja auch nicht, daher die viele Galle.

Immer daran denken: Dieses Forum bezieht seine Daseinsberechtigung primär daraus, dass gewisse gestalten ihren frustrierten Überlegenheits- und Allmachtsphantasien Luft machen müssen, für die sie auf offener Straße nur schallend ausgelacht würden.
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