Eine Frage von Vernunft und Wille + Warum die Kinder starben + Sinnlos + Rezeptfreies Kindergift + Damit die Apologeten des Krieges sehen, wofür sie stehen
Eine Frage von Vernunft und Wille
Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz im Vatikan forderte der Heilige
Vater erneut einen sofortigen Waffenstillstand im Nahen Osten. Er erinnerte an die Worte von Papst Paul
VI. vor der UNO im Oktober 1965: „Nie wieder die einen gegen die anderen, nie wieder! […] Wenn ihr Brüder
sein wollt, dann laßt die Waffen fallen!“ Benedikt XVI. zitierte auch Johannes Paul II.: „Man kann den
Gang der Dinge ändern, wenn Vernunft, guter Wille, Vertrauen zum anderen, Umsetzung des Versprochenen
und Kooperation unter verantwortlichen Partnern die Oberhand gewinnen.“
Warum die Kinder starben
„Niemand
hier im Libanon hat vergessen, daß Präsident George Bush, Frau Rice und Tony Blair sich weigerten, den
sofortigen Waffenstillstand zu fordern. Mit einer solchen Waffenruhe wären die gestrigen Toten alle noch
am Leben. »Wir wollen einen Waffenstillstand sobald als möglich«, hatte es von Frau Rice nur geheißen.
Kurz darauf hieß es aus Israel, man werde die Bombardierung des Libanon noch mindestens zwei Wochen fortsetzen.“
Robert Fisk am 1. August in der britischen Tageszeitung ‘The Independent’
Sinnlos
Deutschland. Der
Primas der anglikanischen Gemeinschaft, Rowan Williams, hat am gestrigen Mittwoch bei einem Kongreß der
Alt-Katholiken in Freiburg im Breisgau neue Modelle für die Ökumene gefordert. Dies berichtete die schweizerische
Nachrichtenagentur ‘kipa’. Die Ökumene könne keinen „exzessiven Zentralismus“ vertragen. Ebenso schade
ihr eine absolute Unabhängigkeit der einzelnen Kirchen. Der anglikanische Primas bezeichnete es als „sinnlos“,
sich zur Demokratie zu bekennen und gleichzeitig eine autoritäre Kirche zu verteidigen.
Rezeptfreies
Kindergift
USA. In den USA wird die Tötungspille danach in wenigen Wochen zum allgemeinen Verkauf freigegeben.
Nach einer dreijährigen Blockade durch die „Federal Food and Drug Administration“, soll das Kindergift
nun an Mädchen ab 18 Jahren rezeptfrei abgegeben werden können.
Damit die Apologeten des Krieges sehen,
wofür sie stehen
Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten,
die sich kennen, aber nicht massakrieren. Paul Valéry.
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