11:27:31 | Donnerstag, 10. August 2006
Der neue vatikanische Staatsekretär erwähnte kürzlich eine päpstliche Prophetie, die sich auf tragische Weise erfüllt hat.
(kreuz.net, Vatikan) Der designierte Staatssekretär und Noch-Erzbischof von Genua, Tarcisio Kardinal
Bertone sprach kürzlich mit der August-Ausgabe des italienischen Monatsmagazins ‘30Giorni’.
Die Zeitschrift
steht der kirchlichen Bewegung ‘Gemeinschaft und Befreiung’ nahe.
Im Interview drückte Kardinal Bertone
seine Hoffnung auf eine
Rückkehr des zur Moon-Sekte abgefallenen Erzbischofs Emmanuel Milingo aus:
„Ich
hoffe und bete, daß er endgültig zurückkommt und seinen Platz in der Kirche wieder einnimmt.“
Er habe
Mons. Milingo im Gebet Papst Johannes Paul II. anvertraut.
Zu einer Aussöhnung mit der Piusbruderschaft
meinte der Kardinal, daß sich Mittel und Wege zu einer „Rückkehr zur Kirche“ finden ließen, sofern
auf der Seite Bruderschaft der ehrliche Wille dazu bestehe.
Der Kardinal erwähnt im Interview auch den
Einwand, den er gegen seine Ernennung zum Staatssekretär vorbrachte: „Aber Heiligkeit, ich spreche doch
gar kein Englisch.“
Darauf habe ihn der Heilige Vater beruhigt. Das habe er mit anderen wichtigen Persönlichkeiten –
wie dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl – gemein.
Im weitern äußert sich der Kardinal zur gegenwärtigen
Lage im Irak.
Sie zeige, daß die Verurteilung der US-Invasion durch den Heiligen Stuhl prophetisch gewesen
sei. Er selber habe –
wie der Vatikan – die Invasion der US-Truppen im Jahr 2003 abgelehnt.
Gleichzeitig
spricht sich der Kirchenfürst salomonisch gegen einen überstürzten Abzug der westlichen Truppen aus
dem Irak aus.
Dieser würde die irakische Bevölkerung nicht näher genannten Gefahren ausliefern.
Kardinal
Bertone erklärte ferner, jeden Tag zu beten, daß dem Libanon weitere unsinnige
Massaker erspart blieben.
Der Kardinal warnte im Interview auch vor dem Wucher durch die Weltbank, die Internationalen Währungsfonds
und die reichen Länder. Ein Kredit an die ärmere Bevölkerung dürfe das Recht auf Leben oder andere
grundlegende Menschenrechte nicht verletzten.
Auf den Islam angesprochen, erinnert Kardinal Bertone daran,
daß er sich als Erzbischof von Genua nicht gegen den Bau der dortigen Moschee gesträubt habe.
Er halte
es für wichtig, die Menschenwürde der Muselmanen zu schützen.
Der Kardinal würde es aber begrüßen,
wenn christliche Minderheiten in islamischen Ländern „eine gewisse Gegenseitigkeit“ erfahren würden.
Er befürworte auch einen islamischen Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen Italiens.
Der
Unterricht müsse jedoch die Verfassung des Landes respektieren.
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Aldo Carigiet 12:30:19 | Freitag, 11. August 2006
#15
Aurelius 12:22:10 | Freitag, 11. August 2006
#14
Gotthard 23:40:34 | Donnerstag, 10. August 2006
#13
Bernardin † 22:39:48 | Donnerstag, 10. August 2006
#12
Athanasius 22:24:24 | Donnerstag, 10. August 2006
#11
Agiafortuni 20:19:40 | Donnerstag, 10. August 2006
#10
aphrodite † 18:16:39 | Donnerstag, 10. August 2006
#9
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DominikusII 15:35:18 | Donnerstag, 10. August 2006
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Sulpicius 12:04:42 | Donnerstag, 10. August 2006
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23er Hansl 11:55:09 | Donnerstag, 10. August 2006
#1
Marcel 11:49:42 | Donnerstag, 10. August 2006