Was ist die Ursache des islamischen Terrorismus im Nahen Osten?
Israel hat das ihm von der UNO zugewiesene Territorium seit der Staatsgründung auf Kosten seiner Nachbarn verdoppelt. Von Pater Samir Khalil SJ, Beirut/Rom.

Nur die Armee des Libanon besitzt eine solche Mission.
Hisbollah ist die einzige bewaffnete Miliz, die nach dem libanesischen Bürgerkrieg im Jahr 1991 übriggeblieben ist. Die Position dieser Partei ist unakzeptabel.
Die jüngste UNO-Resolution 1559, welche die Entwaffnung aller bewaffneter Gruppen im Land fordert, ist umzusetzen.
Es ist notwendig, ein bißchen von der Geschichte der Hisbollah zu kennen, um zu verstehen, wie sehr sie eine Anomalie ist.
Wie andere Milizen stieg die Hisbollah während des libanesischen Bürgerkrieges auf. Aber anders als die anderen Milizen, wurde sie schon in der Folge des zweiten israelischen Einmarsches in den Libanon im Jahr 1982 gegründet.
Ihr offizielles Gründungsdatum ist der 16. Februar 1985, aber tatsächlich entstand sie bereits am 22. November 1982. Ihre Mission war, die südlichen Teile des Landes – wo viele Schiiten leben – vom israelischen Eindringling zu befreien.
Einer der wesentlichsten Faktoren, die den islamischen Terrorismus des Nahen Ostens nähren, ist die Antwort auf den Terrorismus Israels und auf seine anhaltenden Angriffe, insbesondere die Besetzung nicht-israelischer Gebiete.
Die fast 40jährige Besetzung von Palästina ist eine der grundlegenden Ursachen für den islamischen Terrorismus im Nahen Osten.
Im Namen der Sicherheit hat Israel expansionistische Kriege geführt, um sein Territorium auszudehnen.
Vergleicht man das Gebiet, das dem Staat Israel im Jahr 1947 von den Vereinten Nationen zugewiesen wurde, mit dem nach 1948-49, 1956 (Angriff auf Ägypten wegen des Suez-Kanals), 1967 (Sechs-Tage-Krieg) und heute, stellt man fest, daß Israel sein Territorium immer ausgedehnt und es inzwischen verdoppelt hat.
All das geschah auf eine illegale Weise, das heißt, ohne die Zustimmung der Vereinten Nationen, die einzige internationale Institution, die einer Nation Legitimität verleihen kann.
Teile der Bevölkerung unter Besatzung wurden – auch durch falsche islamische Argumente – von der Idee angesteckt, sich an Israel zu rächen.
Wenigstens zu Beginn unterstützten diese Menschen die Hisbollah und sympathisierten mit ihr.
Doch selbst wenn – was ich nicht glaube – die Hisbollah im Recht war, als sie Israel provozierte, muß man sagen, daß sie in strategischer Hinsicht unvergeblich dumm gehandelt hat.
Ihre Provokation hat zu Hunderten von Toten und vor allem zur Zerstörung des Landes geführt, das sich in den letzten 15 Jahren aus den Ruinen des Bürgerkrieges erhoben hatte.
Der Libanon ist jetzt praktisch ganz zerstört. Der Wiederaufbau wird Milliarden Euros kosten und niemand weiß wie lange er dauern wird.
Eine ökonomische Aktivität, auf die der Libanon hoffte, war der Tourismus. Aber jetzt sind die Touristen aus dem Land geflüchtet und niemand weiß, wann sie zurückkehren werden.
Die Situation im Land ist katastrophal. Die Moral der Bevölkerung ist an einem Tiefpunkt angelangt.
Der in Kairo geborene Jesuitenpater und Islamkritiker Samir Khalil (70) ist Professor an den Jesuitenuniversitäten St. Joseph in Beirut und Pontificio Istituto Orientale in Rom. Sein Beitrag zum Überfall auf den Libanon wurde zuerst von der Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’ veröffentlicht.
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Montag, 14. August 2006 10:14
Hajat: @ Parzifal
Hi Parzifal,
erstmal finde ich es wirklich sehr gut, dass du dich gut auskennst. Das würde ich mir von mehreren wünschen.
Ich möchte einige Stellen noch kommentieren:
<<Jesus hat darauf hingewiesen, dass ihm jemand folgen>>
In der Bibel wird dieser Nachfolger als „Heiligen Geist“ beschrieben (Joh 14,26 und Joh 16,13). Wichtig ist, dass man dies als Christ nicht vergessen sollte, dass es jemand nach Jesus gibt. Das es nun seid über 1400 Jahren jemand gibt, von den über 1,3 Mrd Menschen behauptet, dass dies der Nachfolger von Jesus ist, sollte zumindest einen Christen dazu bringen, sich wenigstens seine Botschaft anzuschauen. Es geht ja hier nicht um unser oder euer, sondern um Gott. Es gibt hierzu vieles zu erzählen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der während der Zeit des „Heiligen Geistes“ lebte und ihn nicht gefolgt hat, obwohl es Gott so von ihn gewollt hatte und er auch die Möglichkeit hatte dazu, dass dieser bei Gott gut da stehen wird.
<<das Gebet zu Heiligen>>
Nicht nur die „Wahabiten“ lehnen dies ab, sondern auch die Sunniten, die 90% der Moslems ausmachen. Jemanden anderes als Gott anzubeten, dass steht im Widerspruch zum Koran…
Wer interesse hat zu dem Thema und Messenger hat wie ICQ, Yahoo, MSN, der kann mir schreiben. Unterhalte mich gerne intensiver darüber. saturn81de@yahoo.de
erstmal finde ich es wirklich sehr gut, dass du dich gut auskennst. Das würde ich mir von mehreren wünschen.
Ich möchte einige Stellen noch kommentieren:
<<Jesus hat darauf hingewiesen, dass ihm jemand folgen>>
In der Bibel wird dieser Nachfolger als „Heiligen Geist“ beschrieben (Joh 14,26 und Joh 16,13). Wichtig ist, dass man dies als Christ nicht vergessen sollte, dass es jemand nach Jesus gibt. Das es nun seid über 1400 Jahren jemand gibt, von den über 1,3 Mrd Menschen behauptet, dass dies der Nachfolger von Jesus ist, sollte zumindest einen Christen dazu bringen, sich wenigstens seine Botschaft anzuschauen. Es geht ja hier nicht um unser oder euer, sondern um Gott. Es gibt hierzu vieles zu erzählen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der während der Zeit des „Heiligen Geistes“ lebte und ihn nicht gefolgt hat, obwohl es Gott so von ihn gewollt hatte und er auch die Möglichkeit hatte dazu, dass dieser bei Gott gut da stehen wird.
<<das Gebet zu Heiligen>>
Nicht nur die „Wahabiten“ lehnen dies ab, sondern auch die Sunniten, die 90% der Moslems ausmachen. Jemanden anderes als Gott anzubeten, dass steht im Widerspruch zum Koran…
Wer interesse hat zu dem Thema und Messenger hat wie ICQ, Yahoo, MSN, der kann mir schreiben. Unterhalte mich gerne intensiver darüber. saturn81de@yahoo.de
Freitag, 11. August 2006 23:14
Parzifal: @ Hajat
Die Moslime glauben genau wie die Christen an Jesus.
Naja, dabei verschweigen Sie aber dass der muslimische Jesus mit dem christlichen nicht viel mehr als den Namen gemeinsam hat. Die Geschichten die man sich im Islam über Jesus erzählt erinnern jedenfalls nicht an den Jesus des NT.
Die Moslems glauben an die Bibel als Gottes Wort.
Sie glauben aber daran dass die Bibel von den Juden und Christen verfälscht wurde und somit an ihre Dominanz über Juden und Christen.
Jesus hat darauf hingewiesen, dass ihm jemand folgen
Ja die entsprechenden Stellen werden von Christen als den Heiligen Geist betreffend interpretiert, die Muslims setzen halt Mohammed ein. ZIemlich beliebig.
Was ist der Unterschied zwischen Jesus im Christentum und im Islam?
Hab ich schon weiter oben erläutert. Der Unterschied besteht keineswegs wie oft behauptet wird, nur darin dass die bösen Christen Jesus für einen Gottmensch hielten. Näher betrachtet gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen den Legenden des muslimischen und denen des christliche n Jesus. EIne Bergpredigt zum Beispiel hat der muslimische Jesus nie gehalten. Das einzig gemeinsame ist der Name.
obwohl es auch zu Marias Zeiten Leute gab, wo man meinen sollte, sie wären sicher bei Gott und könnten ein gutes Wort für einen einlegen.
Die Muslime kennen allerdings auch das Gebet zu Heiligen. Gerade die Shiiten betrachten die Imame mit Ali und dem Mahdi als Fürsprecher bei Gott. Die einzigen die das ablehnen ist die puritansiche Sekte d. Wahabiten
Naja, dabei verschweigen Sie aber dass der muslimische Jesus mit dem christlichen nicht viel mehr als den Namen gemeinsam hat. Die Geschichten die man sich im Islam über Jesus erzählt erinnern jedenfalls nicht an den Jesus des NT.
Die Moslems glauben an die Bibel als Gottes Wort.
Sie glauben aber daran dass die Bibel von den Juden und Christen verfälscht wurde und somit an ihre Dominanz über Juden und Christen.
Jesus hat darauf hingewiesen, dass ihm jemand folgen
Ja die entsprechenden Stellen werden von Christen als den Heiligen Geist betreffend interpretiert, die Muslims setzen halt Mohammed ein. ZIemlich beliebig.
Was ist der Unterschied zwischen Jesus im Christentum und im Islam?
Hab ich schon weiter oben erläutert. Der Unterschied besteht keineswegs wie oft behauptet wird, nur darin dass die bösen Christen Jesus für einen Gottmensch hielten. Näher betrachtet gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen den Legenden des muslimischen und denen des christliche n Jesus. EIne Bergpredigt zum Beispiel hat der muslimische Jesus nie gehalten. Das einzig gemeinsame ist der Name.
obwohl es auch zu Marias Zeiten Leute gab, wo man meinen sollte, sie wären sicher bei Gott und könnten ein gutes Wort für einen einlegen.
Die Muslime kennen allerdings auch das Gebet zu Heiligen. Gerade die Shiiten betrachten die Imame mit Ali und dem Mahdi als Fürsprecher bei Gott. Die einzigen die das ablehnen ist die puritansiche Sekte d. Wahabiten
Freitag, 11. August 2006 19:53
ExBochumer †: @ Hajat
Ob ich gleich mit der „Israel-Feindlichkeitskeule“ gerufen habe, nun ja…
Ich habe lediglich gefragt, um „neutrale“ Informationen zu erhalten; für Deine Informationen danke ich Dir, Hajat.
Aus anderen Foren ist man ja „einseitig“ informiert. – Die Nachfrage nach „neutralen Quellen“ bitte ich hiermit ernst zu nehmen.
Nochmals Danke, Hajat.
Ich habe lediglich gefragt, um „neutrale“ Informationen zu erhalten; für Deine Informationen danke ich Dir, Hajat.
Aus anderen Foren ist man ja „einseitig“ informiert. – Die Nachfrage nach „neutralen Quellen“ bitte ich hiermit ernst zu nehmen.
Nochmals Danke, Hajat.
Freitag, 11. August 2006 16:53
Hajat: @ExBochumer
Anstatt einfach mal schnell nachzuschauen, wird gleich mit der Israel-Feindlichkeitsparole gerufen. Ist
dies der gerechte Weg, jemanden blind zu folgen, nur weil man Sympathien hat?
Man hätte sich wenigstens das Gebiet anschauen können, was die UNO Israel zugeschrieben hat, dann hätte man es schon sehen können.
Nun zu einigen Bildern dazu. Leider habe ich nicht die Flash Animation von Spiegel.de gefunden, die dies sehr schön zeigt.
http://www.clas.ufl.edu/…s/Israel-1948-49.gif
http://www.pnic.gov.ps/…raphy/maps/map10.jpg
http://www.yevrobatsi.org/…/reportage_188_6.jpg
Hajat
Man hätte sich wenigstens das Gebiet anschauen können, was die UNO Israel zugeschrieben hat, dann hätte man es schon sehen können.
Nun zu einigen Bildern dazu. Leider habe ich nicht die Flash Animation von Spiegel.de gefunden, die dies sehr schön zeigt.
http://www.clas.ufl.edu/…s/Israel-1948-49.gif
http://www.pnic.gov.ps/…raphy/maps/map10.jpg
http://www.yevrobatsi.org/…/reportage_188_6.jpg
Hajat
Freitag, 11. August 2006 13:33
ExBochumer †: Neutrale Quelle gesucht
Gibt es die überhaupt, wenn der Jesuitenpater schreibt, Israel habe das ihm von der UNO zugewiesene Territorium seit der Staatsgründung auf Kosten seiner Nachbarn verdoppelt?? Woher hat dieser Jesuit diese besagten Informationen? – Oder auch hier wieder bloße Israel-Feindlichkeit?
Freitag, 11. August 2006 12:14
Hajat: Für die Islamhasser/interessierten
Was sollte ein Christ über einen Moslem wissen?
1) Moslems glauben wie die Christen an den einen Gott. Allah ist in der semitischen Sprache das Wort für Gott. In Malta wird im katholischen Gottesdienst auch zu Allah gebeten.
2)Die Moslime glauben genau so wie die Christen an Jesus.
3) Die Moslems glauben an die Bibel als Gottes Wort.
Wieso nennen wir uns dann Moslems (dt. „Gläubige“,„Gott ergebene“)?
Jesus hat darauf hingewiesen, dass ihm jemand folgen wird und als dann der neue Prophet Mohamed (dt. „Der Gepriesene“) 600 Jahre nach Jesus erschien, sind ihn gläubige Juden, Christen und co gefolgt und waren ab da an Moslime.
Was ist der Unterschied zwischen Jesus im Christentum und im Islam?
Jesus im Islam ist ein Mensch, ein Prophet der Gottes Botschaft auf Erden verbreitete und ein warner für die Menschen war. Es gibt keine Trinität im Islam. Nun sollten man sich Gedanken machen, wieso plötzlich Jesus Sohn oder Gott sein soll, wo niemand von Adam bis Moses Sohn oder Gott selbst war und von Adam bis Moses die Propheten wunder vollbracht haben (mit der Erlaubnis von Gott) ohne selbst Gott zu sein. Speziell für die Katholiken: Maria hat nie zu jemand anderen als Gott gebetet, obwohl es auch zu Marias Zeiten Leute gab, wo man meinen sollte, sie wären sicher bei Gott und könnten ein gutes Wort für einen einlegen. Jemand anderes anzubeten als Gott gehört im Islam zu einer Sünde, die Gott nicht verzeiht, wenn man sie bis zu seinem Tot praktiziert.
Hoffe ihr seid schlauer gewor
1) Moslems glauben wie die Christen an den einen Gott. Allah ist in der semitischen Sprache das Wort für Gott. In Malta wird im katholischen Gottesdienst auch zu Allah gebeten.
2)Die Moslime glauben genau so wie die Christen an Jesus.
3) Die Moslems glauben an die Bibel als Gottes Wort.
Wieso nennen wir uns dann Moslems (dt. „Gläubige“,„Gott ergebene“)?
Jesus hat darauf hingewiesen, dass ihm jemand folgen wird und als dann der neue Prophet Mohamed (dt. „Der Gepriesene“) 600 Jahre nach Jesus erschien, sind ihn gläubige Juden, Christen und co gefolgt und waren ab da an Moslime.
Was ist der Unterschied zwischen Jesus im Christentum und im Islam?
Jesus im Islam ist ein Mensch, ein Prophet der Gottes Botschaft auf Erden verbreitete und ein warner für die Menschen war. Es gibt keine Trinität im Islam. Nun sollten man sich Gedanken machen, wieso plötzlich Jesus Sohn oder Gott sein soll, wo niemand von Adam bis Moses Sohn oder Gott selbst war und von Adam bis Moses die Propheten wunder vollbracht haben (mit der Erlaubnis von Gott) ohne selbst Gott zu sein. Speziell für die Katholiken: Maria hat nie zu jemand anderen als Gott gebetet, obwohl es auch zu Marias Zeiten Leute gab, wo man meinen sollte, sie wären sicher bei Gott und könnten ein gutes Wort für einen einlegen. Jemand anderes anzubeten als Gott gehört im Islam zu einer Sünde, die Gott nicht verzeiht, wenn man sie bis zu seinem Tot praktiziert.
Hoffe ihr seid schlauer gewor
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