Ende Juli kehrte der schwedische Pastor Sten Sandmark – wie Martin Luther ein Augustinermönch – in den Schoß der Kirche zurück. Bilder.
(kreuz.net, Paris) Die Zeremonie der Konversion für den ehemaligen lutherischen Pastor fand am Sonntag,
dem 30. Juli, in einer Kirche der Piusbruderschaft in Paris statt.
Am Vorabend dieses Schrittes gewährte
der Bekehrte der französischen Nachrichtenseite der Priesterbruderschaft St. Pius X. ‘dici.org’ ein Interview.
Sandmark entschied sich im Jahr 2005 engültig, – nach zweitägigen Gesprächen mit dem neuen Distriktsoberen
der Piusbruderschaft in Deutschland, Pater Franz Schmidberger – zu konvertieren.
Der Schwede hat in seiner Heimat als lutherischer Pastor gewirkt und hielt sich für einen
gültig geweihten Priester. Doch dann kam die Erkenntnis: „Wir haben keine apostolische Sukzession und
meine Messe war ungültig.“ Diese Feststellung sei für ihn ein Drama gewesen.
Der Bischof von Stockholm –
der einzige katholische Oberhirte im Land – habe ihm dennoch geraten, formell lutherisch zu bleiben und
nur im Herzen katholisch zu werden. Als geistliche Unterstützung habe ihm der Bischof eine Weihnachtskarte
geschrieben.
Dafür seien ihm andere geistliche Begleiter beigestanden.
Auf dem Weg seiner Bekehrung
habe er die Heilige Brigitta von Schweden, den Heiligen Johannes vom Kreuz, Thomas von Kempen und die
Heilige Theresia von Avila gelesen: „Aber eines Tages entdeckte ich die Heilige Jungfrau Maria.“
Die
schwedische Staatskirche besitze wunderschöne Statuen der Muttergottes. Aber das seien tote Figuren:
„Seit ich die Muttergottes entdeckt habe, rede ich mit ihr.“
Deshalb habe er es unter den Lutheranern
nicht mehr ausgehalten.
Sandmark glaubt, daß sich auch einige Mitglieder seiner früheren Gemeinde bekehren
könnten. Er habe ihnen geraten, Kontakte zur Piusbruderschaft zu pflegen.
Am 16. Juli teilte Sandmark
seiner ehemaligen evangelischen Gemeinde offiziell seine bevorstehende Konversion mit. Er erklärte seinen
früheren Schäfchen, daß allein Petrus von Christus beauftragt worden sei, die Kirche zu weiden. Der
Apostelfürst finde im römischen Papst seinen rechtmäßigen Nachfolger: „Dieser Kirche anzugehören
ist heilsnotwendig.“
1517 habe sich Martin Luther zu seinem eigenen Unheil in Lehre, Kult und Disziplin
von dieser Kirche getrennt und ganze Länder mit in diese unheilsvolle Trennung gerissen.
Sandmark sagte
seiner Gemeinde, daß er nach jahrelangem Ringen und viel Gebet zu der von Christus gestifteten Kirche
zurückkehre – auch wenn diese heute selber von einer schweren Krise heimgesucht werde.
Am vorletzten
Sonntag schworen Sandmark und der befreundete lutherische Theologiestudent Joacim Svensson (19) mit der
Hand auf dem Evangeliar den lutherischen Irrlehren ab. Ihre Exkommunikation wurde gelöst.
Sie bekannten
den katholischen Glauben und empfingen das Sakrament der Firmung.
Danach begann ein Pontifikalamt, das
von Bischof Bernard Tissier de Mallerais zelebriert wurde.
Als Diakon und Subdiakon dienten Pater Schmidberger
und der französische Distriktsobere Régis de Cacqueray.
Schon am Tag nach seiner Aufnahme in die Kirche
begab sich Sandmark in das deutsche Priesterseminar der Piusbruderschaft nach Zaitzkofen bei Regensburg.
Er soll nach einem Jahr Theologiestudium 2007 die Priesterweihe empfangen.
Zur Zeit macht er dort bei
Pater Schmidberger die 30tägigen Exerzitien des Heiligen Ignatius von Loyola.
Joacim Svensson wird –
weil er Englisch spricht – Anfang September als Allumne in die Vereinigten Staaten gehen. Gegenwärtig
befindet er sich auf einer Wallfahrt in Norwegen.
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107 Lesermeinungen
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#108 Pünktchen 15:28:56 | Dienstag, 5. Februar 2008
Die Erklärung von Sten Sandmark, vormals luther. Pastor in Schweden: „Warum ich zur Kirche meiner Vorfahren
vor 1517 zurückkehre www.kreuz.net/bookentry.2105.html“
Luther und der Untergang Aus an anderer Stelle www.kreuz.net/bookentry.2311.html angesprochenem aktuellem
Anlass komme ich auf den Beitrag von matt www.kreuz.net/reader.2130.html v. Freitag, 11. August 2006 12:02
anderthalb Jahre später zurück. Ob Luther ein selbstsüchtiger Eiferer war, sei dahingestellt. Denn,
wie matt www.kreuz.net/reader.2130.html schon schrieb, Luthers „Kritik an der damaligen Kirche war zum
Teil gerechtfertigt, was z.B. Ablasshandel und Simonie betraf oder generell die Verweltlichung.“ Ob dieser
Kritik oder wegen Luthers Eigenwilligkeit wird sein „Kirchenkonstrukt“ auch dato nicht untergehen. Es
ist auch kein untergangswirksamer „Widersacher der wahren Kirche“. Aber ein einschlägiges Risiko ist
es, wenn sich evangelische Kirchenobere für potente Politiker halten, die, sich selbst erhebend, erniedrigt
werden (Luk 18,14) werden.
Definition von „Religion“? Das Beindruckende am Vat. II ist gerade, dass es von einer solchen Definition
eben nicht zurückschreckte. So versteht das Vat. II in Nostra Aetate unter „Religion“ alle Sinnsysteme,
die Antwort auf die Fragen geben: „Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das
Gute, was die Sünde? Woher kommt das Leid, und welchen Sinn hat es? Was ist der Weg zum wahren Glück?
Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte
und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen?“ Mit dieser Beschreibung
hat das Konzil gerade nicht eine Definition, sondern lediglich die Vorstellung abgegebeb, die man sich
im Konzil von der „natürlichen Religion“ machte. Sie deckt aber weder die Erscheinungen alle ab, die
man gewöhnlich „Religion“ nennt, noch ist man de facto bereit, alle Erscheinungen, die von sich behaupten,
diese Fragen – und sei es negativ – zu beantworten. Logischerweise hat sich das Konzil dann so beholfen.
– und nennt dann beispielhaft die großen Weltreligionen. Das Konzil hat also die Freiheit einer Anzahl
von „lizensierten Religionen“ anerkannt. Genau dagegen hat sich die aufklärerische Bewegung, deren Filetstück
die „Religionsfreiheit“ war, immer gewandt. Um letztere geht es dem II. Vatikanum, nicht um irgendwelche
Sekten … Sie bestätigen, was ich sage. MfG Christoph Heger
Religion und Religionsfreiheit Dr. Heger, diesmal liegen Sie nicht ganz richtig. Das Beindruckende am
Vat. II ist gerade, dass es von einer solchen Definition eben nicht zurückschreckte. So versteht das
Vat. II in Nostra Aetate unter „Religion“ alle Sinnsysteme, die Antwort auf die Fragen geben: „Was ist
der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was die Sünde? Woher kommt das Leid,
und welchen Sinn hat es? Was ist der Weg zum wahren Glück? Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung
nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem
wir kommen und wohin wir gehen?“ – und nennt dann beispielhaft die großen Weltreligionen. Um letztere
geht es dem II. Vatikanum, nicht um irgendwelche Sekten …
#103 Benedikt 14:29:33 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Dr. Heger Wenn es für Sie aus Definitionsgründen keine Religionsfreiheit geben kann, dann weiß ich
nicht, worüber Sie sich aufregen. Ist Religion nicht definierbar, so kann es auch keinen Zwang zu ihr
geben. Die Verküdung der Religionsfreiheit wäre dann nichts anderes als etwas zu gewähren, was ohnehin
schon existiert hat.
#102 Johann Gerhard 13:47:52 | Donnerstag, 17. August 2006
Sich selbst geschlagen Für die einen ist es der obige Schritt eine Rückkehr in die Kirche, für die
anderen ist es nicht mehr und nicht weniger als der deutliche Hinweis, dass der Herr Konvertit vom allein
seligmachenden Glauben der wahren lutherischen Kirche, d. i. der Glaube an die stellvertretende Genugtuung
durch Christi Erlösungswerk, abgefallen ist. Wo aber dieser Glaube aufhört, da ist auch keine Vergebung
der Sünden, keine Errettung vor Gottes Zorn und Gericht, da bleibt nur ewige Verdammnis. Das ist aber
selbstverständlich von dem Standpunkt abhängig. Fragen an die Integrität des Apostaten sollten aber
da auftreten, wo er – neben seinen oben stehenden Erwägungen – in anderen Äußerungen der Lutherischen
Kirche insgesamt pauschal staatskirchliche Exzesse wie Frauenordination, Homosexuellensegnungen etc. in
die Schuhe schieben will, die es auch in der RKK gibt. Um diesen widerbiblischen Ideen entgegenzutreten,
gibt es beispielsweise in Deutschland unabhängige lutherische Kirchen, in Schweden aber eine Missionsprovinz
innerhalb der Staatskirche, die diesen Entwicklungen wehrt. Es wäre also einmal fair festzuhalten, dass
sowohl die römische als auch die lutherische Kirche sich Kräften des Liberalismus ausgesetzt sehen,
es aber Menschen gibt, die sich dagegen wehren. In diesen lutherischen Kirchen kniet man übrigens sowohl
bei den Einsetzungsworten als auch bei dem Empfang der Mundkommunion.
„Religionsfreiheit“ logisch leer. Die vom II. Vatikanischen Konzil erklärte Religionsfreiheit beinhaltet
nicht die Auffassung, dass es egal ist, welcher Religion man angehört oder angehören möchte. Das unterstellt
ja auch niemand dem „größten Konzil aller Zeiten“. Laut Dignitatis Humanae ist jeder verpflichtet, die
Wahrheit zu suchen und an ihr festzuhalten (DH 1). Diese Trivialität vernebelt nur, um was es geht. Das
Konzil sagt lediglich, dass jenen, die dieser Vepflichtung nicht nachkommen keine Zwangsmittel auferlegt
werden dürfen (DH 1). Nein, das sagt es nicht „lediglich“. Vielmehr behauptet es, und zwar im völligen
Gegensatz zur traditionellen Lehre der Kirche, daß der Staat auch jenen keine Beschränkungen auferlegen
dürfe, die positiv anderen „Religionen“ anhängen. Ich wiederhole meine Auffassung, daß diese „Lehre“
des jüngsten Konzils auch deshalb das Gewissen des Katholiken nicht bindet, weil es eine „Leere“ ist:
Solange man nicht definiert – und das Konzil hat das nicht getan –, was eine „Religion“ ist, bleibt die
Aussage des Konzils logisch leer. MfG Christoph Heger
#100 Aldo Carigiet 09:52:15 | Donnerstag, 17. August 2006
schon wieder exkommuniziert Schön gibt es Bekehrungen, aber ist dieser Mann nun wirklich am richtigen
Ort, weil er eingesehen hat, dass nur in der kath. Kirche die Sukzession möglich ist. Er ist ja wieder
nicht in der kath. Kirche…vom exkommunizierten Bischof geweiht werden??? Wie ist das möglich? Es gibt
auch sogenannte Priesterinnen, die von… geweiht wurden und sich katholisch nennen. Sie erwarten eine
Reaktion vom HL. Vater, Papst Benedikt XVI., Wozu? Weshalb? Wenn man nicht in der kath. Kirche ist, nicht
dazugehört, d.h. ausserhalb wirkt, kann man sich nennen wie man will, aber sicher nicht katholisch. katholisch
ist nur wer die Dogmen der kath. Kirche anerkennt Dann ist man Glied (nicht Mitglied) der Kirche. Alle
anderen sind nicht Glieder der Kirche. -Leider- auch die Pius-Bruderschaft, insbesondere die neuen -mit
der EX-Kommunikation bestraften- Bischöfe nicht. Sie haben sich selbst hinausmanövriert. o^/ Schöne
wäre sie würden in den Schoss der (röm.)-kath. Kirche zurückkehren, dann würden alle obigen Aussagen
im Artikel stimmen. Macht doch bitte nicht die gleichen Fehler wie die evangelischen, protestantischen
Kirchen, die statt sich zu vereinigen in immer mehr Gruppierungen aufspaltet. katholisch ist nicht wer
sich so nennt, sondern wer danach lebt; d.h. Dogmen, den Papst anerkennen, etc…
#99 stat crux 13:30:55 | Mittwoch, 16. August 2006
Monti Die SSPX verkündet NICHT das, was die Kirche vor dem Konzil verkündet hat. Sie verkündet Teilaussagen,
aufgewertet zum Ganzen. Die gesamte Breite der Tradition wird auf einige Stichworte kondensiert, die in
allen dortigen Publikationen wieder auftauchen. Weil es der „klassischen“ Position so ähnlich sieht,
ist die Verwechslungsgefahr groß. Eigentlich aber verkündet die SSPX etwas fundamental Neues. Sie hat
durch Einfrieren der „Tradition“ auf einige Aspekte einen völlig neuen Traditionsbegriff konstruiert,
der absolut falsch ist. Der Zweck des Ganzen ist auch nicht die Ausbreitung des Evangeliums, sondern die
Verbreitung eines virtuellen Katholizimus, der solchen Leuten zur Befriedigung ihrer subjektiven Religionsbedürfnisse
angeboten wird, welche die Selbstkorrektur der kath. GESELLSCHAFTSLEHRE, wie sie im Vatikanum II zum Ausdruck
kam, nicht ertragen können. Die „Dogmatik“ der SSPX bezieht sich also nicht auf das Dogma, sondern auf
die Soziallehre. Die Konfusion beider „Reiche“ nennt man Integralismus. Der aber ist unfähig, den öffentlichen
Anspruch der kath. Religion in der Welt von heute zu vertreten.
#97 GuterKatholik 12:40:39 | Mittwoch, 16. August 2006
Ihre Exkommunikation wurde gelöst.?????? Ihre Exkommunikation wurde gelöst.????? Von einer Exkommunikation
in die nächste. Die Frage ist nur wer schlimmer ist die Prostestanten und die Piusbruderschaft bzw. wer
verbreitet die meisten Lügen und Falschheiten? Ich glaube die zweiteren.
Religionsfreiheit Die vom II. Vatikanischen Konzil erklärte Religionsfreiheit beinhaltet nicht die Auffassung,
dass es egal ist, welcher Religion man angehört oder angehören möchte. Laut Dignitatis Humanae ist
jeder verpflichtet, die Wahrheit zu suchen und an ihr festzuhalten (DH 1). Das Konzil sagt lediglich,
dass jenen, die dieser Vepflichtung nicht nachkommen keine Zwangsmittel auferlegt werden dürfen (DH 1).
Auch noch mal ein Wort Ich will mich hier auch noch mal äußern. Wie gesagt, ich halte das Anliegen der
Pius-Bruderschaft im Hinblick auf die Hl. Messe für durchaus ehrenhaft. Der Impuls, der hiervon ausgeht,
kann auch für die kath. Großkirche innovativ sei, udn zwar im Sinne einer (Teil-)Rückkehr zu einer
vielleicht voreilig aufgegebenen Tradition. Ich kann mir viele Lösungen vorstellen, wie diese Tradition
für die Una Sancta wieder fruchtbar werden kann. Nicht nachvollziehen aber kann ich diese in meinen Augen
einfach nur dusseligen Vorbehalte gegen das Vat. II. Bsp.1: Religionsfreiheit: Die Tatsache, dass die
Anhänger der Pius-Bruderschaft sich teilweise so vehement gegen Beschlüsse des Vat. II stellen, ist
nichts anderes als Ausdruck positiver Religionsfreiheit. Wie aber kann man etwas bei anderen ablehnen,
was man selbst so gern in Anspruch nimmt? Bsp.2: Ökumene Lohnt es sich, wenn sich Protestanten und Katholiken
weiterhin die Köpfe einschlagen? Oder sollten sich nicht vielmehr alle bemühen, sich in Bezug auf das
Gemeinsame und Verbindende zu verständigen, was doch wohl viel eher den Vorgaben der Hl. Schrift entspricht?
Bsp.3: Liturgiereform Ratzinger, pardon, Benedikt XVI. hat selbst zum Ausdruck gebracht, dass der tridentinische
Ritus erlaubt ist und praktiziert werden darf.
@ monti Wie kann dann etwas, was vor dem Konzil Gültigkeit hatte, auf einmal nach dem Konzil nicht mehr
richtig sein? (also kein ökumenismus z.B.) Es ist eine Konzeptfrage. Ich bin der Meinung, das man angesichts
des Berges von Problemen bei der Ökumene bald einsehen wird, dass es nur mit Rückkehrökumene funktionieren
wird. Zumal die Protestanten keinerlei Anstalten machen, auf die Kirche zuzugehen. Wie kann eine Gemeinschaft
schismatisch sein, die doch nur das verkündet, was die gesamte Kirche VOR dem Konzil auch verkündet
hat? Schisma ist ein Trennungsakt von der Kirche. Mit Lehren muss das nicht unbedingt etwas zu tun haben.
Sie schreiben ja selbst, das es einen Zusammenhang mit den Bischofsweihen gibt. Falls durch die Bischosweihen
eine Parrallelstruktur errichtet werden sollte, so wäre das schismatisch. Die Frage ist – wie Sie sehen –
sehr umstritten. Für MICH wäre die Neue Messe alleine wesentlich leichter zu verkraften als die ganzen
anderen, wesentlich tiefergreifenden Aussagen des Konzils. Ein Abgleich zw. Sacrosanctum Concilium und
der Messreform wird Ihnen zeigen, dass die nachkonziliaren Reformen nicht selten über die Konzilstexte
hinausgingen bzw. sie konterkarierten. Wie verwirrt müssen Gläubige (die, die nachgedacht haben) gewesen
sein, als sie auf einmal die Kommunion mit der Hand empfangen durften. Hierzu existiert kein Zwang. Die
rasche Umsetzung lässt eher darauf schließen, dass die Gläubigen es so wollten. Warum auch immer.
Mal nicht auf hohem theologischen Niveau (oder Ross), sondern einfach mit dem gesunden Menschenverstand
Es gibt immer nur eine Wahrheit. Richtig? Entweder hat also die r.k. Kirche recht oder die Protestanten.
Auch richtig? Die Kirche hat sich nach ihrer Aussage durch das Konzil nicht verändert. Immer noch richtig?
Wie kann dann etwas, was vor dem Konzil Gültigkeit hatte, auf einmal nach dem Konzil nicht mehr richtig
sein? (also kein ökumenismus z.B.) Wie kann eine Gemeinschaft schismatisch sein, die doch nur das verkündet,
was die gesamte Kirche VOR dem Konzil auch verkündet hat? Bevor Lefebvre seine Bischöfe geweiht hat,
war die FSSPX nicht schismatisch. Stimmt doch auch, oder? Für mich als Nicht-Theologe ist es sehr schwer
nachvollziehbar, dass durch eine unerlaubte Handlung auf einmal die FSSPX schismatisch geworden sein sollte.
Wenn ich als Kind Süssigkeiten genascht habe, war das unerlaubt, aber ich blieb doch trotzdem das Kind
meiner Eltern. Weiterhin ist ein Festhalten an der Alten Messe MIT Akzeptanz des V II m.E. ein reiner
Folklorismus, weil die Neue Messe ja nur ein sichtbares Zeichen der Veränderung ist. Für MICH wäre
die Neue Messe alleine wesentlich leichter zu verkraften als die ganzen anderen, wesentlich tiefergreifenden
Aussagen des Konzils. Wie verwirrt müssen Gläubige (die, die nachgedacht haben) gewesen sein, als sie
auf einmal die Kommunion mit der Hand empfangen durften. In meiner Jugend war ich ein Priesteramtkandidat
(aus mir hätte einer werden können), heute bin ich vom Unglauben zerfressen, dank der „Errungenschaften“
von V II.
Konz. v. Trient:Ok – Pius-Bruder-Lehre auch? Auch das Konzil von Trient verurteilt nicht pauschal alle
Protestanten oder den Protestantismus, sondern eine „irrige Lehre über die Rechtfertigung“. Hiezu hat
das Konzil festgehalten, was auch nach kath. Lehre unaufgebbar ist: „Wenn aber der Apostel sagt, der Mensch
werde „durch den Glauben“ [Kan. 9] und „umsonst“ [Röm 3,22 24] gerechtfertigt, so sind diese Worte in
dem Sinne zu verstehen, den die katholische Kirche in beständiger übereinstimmung festhielt und zum
Ausdruck brachte, nämlich daß deshalb gesagt wird, wir würden durch den Glauben gerechtfertigt, weil
„der Glaube der Anfang des menschlichen Heiles ist“1, die Grundlage und Wurzel jeder Rechtfertigung, „ohne
den es unmöglich ist, Gott zu gefallen“ [Hebr 11,6] und zur Gemeinschaft seiner Kinder zu gelangen; daß
wir aber umsonst gerechtfertigt würden, wird deshalb gesagt, weil nichts von dem, was der Rechtfertigung
vorhergeht, ob Glaube oder Werke, die Gnade der Rechtfertigung selbst verdient…“ Bezüglich der Rechtfertigungslehre
haben Kath. Kirche und evang.-luth. Kirche eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der sie die bestehenden
Gemeinsamkeiten im Hinblick auf die Rechtfertigungslehre festgehalten haben, so dass auch unter dieser
Perspektive eine pauschale, feindselige Ablehnung des Protestantismus nicht angebracht erscheint. Ich
bitte darum, auch diese neueren Entwicklungen des Ökumenismus nicht gänzlich aus dem Blick zu verlieren,
da man sonst, was die Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit anbelangt, …
@ ruhrgebietler dass sich zur einzigen, wahren römisch katholischen Kirche bekehrt hat. Besser spät
als nie! Ist ja schon fast peinlich, daß die Lehmann-Kirche solche Bekehrungen nicht aufweisen kann!
Deo Gratias! Die FSSPX befindet sich vielleicht nicht im Schisma, Sie aber ganz sicher.
Eine zentrale Einsicht Luthers Es geht nicht darum, Luther im Nachhinein zu einem Heiligen zu verklären.
(Das wäre ihm, ganz nebenbei, wohl selbst mehr als peinlich gewesen). Aber um eine zentrale Einsicht
des Protestantismus kommen wir nicht herum, dass nämlich „Lebendürfen“ und „Bestehenkönnen vor Gott“
unverdiente Gnade sind. Punkt. Das ist wahr, bleibt wahr und wird immer wahr bleiben und kann inhaltlich
nicht überwunden werden. o^/
Barmherzikeit/Chistian Hüller Was meinen Sie mit „gesellschaftlicher Rückwärtsbewegung“? „Scharfer
Antiprotestantismus“. Ökumene wird nur dann zu einer inneren und äußeren Einheit führen, wenn wir
Luther und „seine Reformation“ inhaltlich überwinden. Denn Luthers Theologie ist im Grunde seine Autobiographle.
Wenn ich Luthers Subjektivismus akzeptiere, oder einfacher gesagt: wenn Luther recht hat, dann haben ebenso
die ersten Schwärmer nach ihm wie Thomas Münzer oder die Wiedertäufer von Münster recht. Dann haben
letztlich auch alle Pfingstlersekten und sogar die Zeugen Jehovas recht. Dann darf ich andrerseits auch
der Pius-Bruderschaft nicht ihre Gründe für ihren Ungehorsam vorwerfen. Aus der eigenen Sicht ist immer
alles berechtigt. Ich empfehle Ihnen, z.B. einmal Luthers Kommentar zum Galaterbrief zu lesen. Das ist
zwar sehr mühsam, aber ungemein aufschlußreich für das Verständnis von Martin Luther.
@Hüller Aber genau da liegt ja das Problem. Wenn es nur um die „alte Messe“ ginge…da wären vielfältige
Lösungen denkbar. Leider geht es den paar Leuten doch mehr um eine innerkirchliche wie auch gesellschaftliche
Rückwärtsbewegung, die auf keinen Fall akzeptiert, und sicher auch nicht stattfinden wird.
Pius-Bruderschaft muss Vorbehalte gegenüber Vat. II aufgeben Gegen ein zentrales Anliegen der Pius-Bruderschaft,
nämlich die Erneuerung des tridentinischen Ritus, habe ich persönlich nichts einzuwenden, sofern sie
diesen nicht als für die Gesamtkirche verpflichtend vorschreiben will. Ich kenne etliche Menschen, die
sich von diesem Ritus angezogen fühlen. Er betont die Heiligkeit und Transzendenz Gottes sowie das Mysterium
der Wandlung und wendet die Aufmerksamkeit weg von Gemeinde hin zum Priester als Vollstrecker der hl.
Vollzüge, was per se nicht schlecht sein muss. Sprache: Latein. Geht in Ordnung. Latein ist sowieso wieder
stärker angesagt, auch an der Schule. Man schätzt es wieder mehr – das Alte und Bewährte und erkennt
die Irrungen und Wirrungen mancher Modernismen. Das Heilige als „mysterium tremendum et fascinosum“ kommt
im tridentinischen Ritus jedenfalls stärker zum Ausdruck als im neuen Ritus. Der Amtsantritt des neuen
Papstes, der der Tradition gegenüber sehr aufgeschlossen ist, bietet heute, hier und jetzt die Möglichkeit
für die Pius-Bruderschaft, wieder voll in die Gemeinschaft der Kath. Kirche integriert zu werden. Dazu
ist es aber notwendig, dass sich die Gemeinschaft voll hinter die Beschlüsse des II. Vatikanum stellt,
insb. ihre letztlich unbegründete Feindschaft gegenüber Ökumenismus sowie ihre Ablehnung der Religionsfreiheit
aufgibt. Gerade der scharfe Antiprotestantismus muss unbedingt abgelegt werden. Die zentrale Einsicht
des Protesantismus – sofern ich mir anmaßen darf, diese zu formzulieren –, dass n…
@ Barmherzigkeit Frommer Wunsch mit der Asche. Aber das dauert noch mindestens bis nächsten Aschermittwoch,
bis sich ein Pius-Sekten-Apologeten freiwillig Asche aufs Haupt streut (streuen lässt). Und dann leider
auch nicht zu dem von Ihnen erhofften Zweck
Lustig wie die Pius-Sekten-Apologeten ständig versuchen, den Sektenbegriff mit eigenen verqueren Rechtsauffassungen
auszuhebeln. Allein es nützt Euch nichts. Die Führer dieses Häufleins sind exkommuniziert, die Truppe
der Haeresie verfallen. Statt Forderungen (wie lächerlich) gegenüber Rom zu stellen, sollten sich die
Leute Asche auf ihr Haupt streuen und um Vergebung ihrer Sünden bitten. Vielleicht kommt dann Bewegung
in die Sache. Zur Zeit wird leider jedes Lächeln des Papstes als Zustimmung zu diesem sektiererischen
Verhaltens gewertet. Aber macht Euch keine Sorgen: Benedikt XVI wird um die Unterscheidung der Geister
wissen. Ich für meinen Teil möchte keiner Kirche angehören, die Platz hat für Leute wie Galen, Rudolfsohn &
Co.
Christian Hüller/Gotthard 1. Durch Exkommunikation wird man nicht zur Sekte. 2. Ich erninnere erneut
an Kard. Castrillon Hoyos, der die Bischöfe von FSSPX als seine „Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnet
hat. Die lutherischen Bischöfe/innen wurden bislang von niemandem in Rom so bezeichnet. Selbst die Sedisvakantisten
werden Rom nicht als Sekte/n bezeichnet, so fern sie in der Sukzession stehen. Nun ist es eigentlich völlig
egal, ob Sie die Pius-Bruderschaft als Sekte bezeichnen oder nicht. Deshalb fällt in China noch lange
kein Sack Reis um. Nur wenn Sie den Umgang Roms mit FSSPX nicht als Maßstab akzeptieren wollen/können,
weiß ich nicht, wie man darüber länger eine sachbezogene Diskussion führen kann. Alles andere treibt
jedenfalls doch nur den Schaum vor den Mund.
Ungläubiger Gotthard Er schrieb: „Diese angebliche Geschichte mit dem Bischof von Stockholm glaube ich
einfach nicht. Der Weg eines schwedischen lutherischen Pfarrers über den Stockholmer Bischof direkt zu
den Pius-Fritzen scheint mir doch zu sehr „pro domo“ frisiert zu sein. Wer kann denn diesen Weg glauben?
NIEMAND!!!!!!“ Nun, falls Sie zufällig der schwedischen Sprache mächtig sein sollten, finden Sie skandinavische
Tageszeitungen, welche von Sandmarks unglaublichen Weg berichten: www.dagen.se/dagen/Article.aspx?ID=109892 www.kyrkanstidning.com/…_Headline411.dbp.asp www.rfsl.se/…tiser/06-04-11.shtml Vorwort in Sandmarks
lutherischem Pfarrblatt: www.svenskakyrkan.se/…s%20FB%202006-01.pdf www.kyrkanstidning.com/…_Headline349.dbp.asp
Bei dieser schwedischen Kirchenblattsseite hat’s sogar eine E-Mail-Adresse, wo Sie die genauen Umstände
direkt erfragen könnten. Reicht’s?
#79 Tridentinus 11:56:02 | Sonntag, 13. August 2006
Sekte und Sekte Mir scheint es wichtig, darauf hinzuweisen, zwischen einem soziologischen und kanonistischen
Sektenbegriff zu unterscheiden. Letzterer kann auf die FSSPX zumindest nicht mit Gewissheit angewandt
werden und es gilt auch hier: In dubio pro reo. Soziologisch gibt es ohne Zweifel Tenenzen zum Sektierertum.
Teils sicher eine Folge der faktischen (Selbst-)Isolation aus dem umfassenden Strukturrahmen der Gesamtkirche.
Pius-Bruderschaft und Martin Luther – kein Gegensatz Mir ist klar, dass es betreffende Anhänger schmerzt,
wenn die Gemeinschaft, der sie anhängen oder die sie bewundern, von anderen als „Sekte“ bezeichnet wird,
weil dieser Begriff negativ konnotiert ist. Ohne mich hier in erschöpfende Ausführungen ergehen zu wollen,
was eine Sekte ist -dazu wurde genug geschrieben – , erscheint der Begriff in Bezug auf die Pius-Bruderschaft
doch gerechtfertigt. 1.) Quantitativ: Mehrere hundert oder allenfalls tausend Anhänger und nur ca. 400
Priester rechtfertigen diesen Begriff in Abgrenzung zum Begriff „Kirche“. 2.) Kirchenrechtlich: Lefebvre
wurde 1988 vom Papst exkommuniziert, weil er ohne Zustimmung des Papstes einen Bischof weihte. Damit hat
der Papst in einem formalen Akt bestätigt, was Lefebvre und seine Gemeinschaft vorher bereits vollzogen
haben, nämlich die Gemeinschaft der kath. Kirche formal verlassen zu haben (mit der sie natürlich trotzdem
weiterhin verbunden sind). Sekte kommt von lat. secare = abschneiden. Die Pius-Bruderschaft hat sich durch
ihr Verhalten von der vollen Gemeinschaft mit der kath. Kirche abgeschnitten. Um die Diskussion zu versachlichen,
möchte ich aber angemerkt wissen, dass das Anliegen der Pius-Bruderschaft, die Sakralität der Messe
zu wahren und damit die Transzendenz und Unverfügbarkeit Gottes zu betonen, durchaus ehrenwert und angemessen
erscheint. Aber dieses ehrenwerte und notwendige Anliegen wird ganz klar untergraben, wenn Anhänger der
Bruderschaft in polemischer Weise gegen die völlig zutreff…
Diplomatie Den Ausdruck Sekte habe ich von der Kommission Ecclesia Dei gegenüber der Pius-Bruderschaft
nich nicht gehört. Die Wortwahl dieser Kommission ist nun nicht bindend – sie ist halt eine diplomatische
Einrichtung des Vatikan, die auch zu einer kirchlichen Gemeinschaft Kontakt hält, die in Wahrheit eine
Sekte ist.
Christian Hüller Zur Versachlichung: Den Ausdruck Sekte habe ich von der Kommission Ecclesia Dei gegenüber
der Pius-Bruderschaft nich nicht gehört. Sie auch nicht? Was meinen Sie dann dazu?
Fekalsprache gehört nicht in dieses Forum Ich zitiere: >>Ihre Logik lässt grüssen. Halten Sie doch
gefälligst den Maul, wenn Sie anti-römisch-katholischen Unsinn treiben wollen und den Luther-Apologet
aushängen wollen. Indertat: die römisch-katholische pia unio FSSPX ist einer der größten Gegner der
Lutherischen HÄRESIEN.<< Ihre Ausdrucksweise lässt stark zu wünschen übrig. Sie ist der Teilnahme
an diesem Forum eigentlich nicht würdig. Wenn Sie inhaltlich nichts zu sagen haben, dann schweigen Sie
gefälligst, wie es auch der Apostel Paulus Leuten wie Ihnen dringend angeraten hätte. Wahrheit geht
vor Mitgliedschaft in einer Sekte. Und noch einmal: Zügeln Sie Ihre Zunge, oder ich werde Ihren Ausschluss
aus diesem Forum beantragen und Stragfanzeige erstatten. MFG Ein Mitglied der Una Sancta
#74 Athanasius 08:44:05 | Sonntag, 13. August 2006
@Christian Lügner Und Martin Luther muß natürlich Kirchenlehrer werden… Ihre Logik lässt grüssen.
Halten Sie doch gefälligst den Maul, wenn Sie anti-römisch-katholischen Unsinn treiben wollen und den
Luther-Apologet aushängen wollen. Indertat: die römisch-katholische pia unio FSSPX ist einer der größten
Gegner der Lutherischen HÄRESIEN.
Lutherische Irrlehren oder irrende Piusbrüder Ich zitiere aus dem Artikel: >> Am vorletzten Sonntag schworen
Sandmark und der befreundete lutherische Theologiestudent Joacim Svensson (19) mit der Hand auf dem Evangeliar
den lutherischen Irrlehren ab. Ihre Exkommunikation wurde gelöst.<< Wer hat denn diesen Quatsch geschrieben?
„Lutherische Irrlehren“ – Sekten-Bischöfe, die wirksam eine Exkommunikation lösen? Wenn man von einer
Irrlehre reden sollte, so liegen die Irrungen jedenfalls ganz bestimmt nicht oder zumindest nicht vorrangig
bei Martin Luther, sondern bei der Pius-Gemeinschaft, die ohne tiefen und wahrhaftigen Grund die Gemeinschaft
mit der katholischen Kirche gebrochen hat und welche die Bestimmungen des II. Vatikanums und damit des
letzten ökumenischen Konzils in Frage stellt.
#70 Bernardin † 00:04:45 | Sonntag, 13. August 2006
Ja Carlchen willst Du dich „katholisch“ bezeichnen? Wirklich? Du hast so wenig Halt in Deinem Leben, dass
Du einen angeblichen Dr-Titel als Halt brauchst! Du meinst nur Dich, nur Dich allein, wie alle Frömmler
nur sich selbst meinen!
#69 Agiafortuni 23:58:58 | Samstag, 12. August 2006
Gotthard womit begründest Du Deine Meinungen? Mehr als eine tiefe Abneigung gegen unbescholtene Priester
kann Deinen Worten nicht entnommen werden. Bleib ruhig in Deiner Konzilskirche. So lange so Leute wie
Du sich anmassen dürfen, sich als katholisch zu bezeichnen, lege ich keinen Wert darauf zu ihr zurückzukehren,
im wahren – nicht im vermeintlichen dh.in der V2 Ideologie -katholischen Glaubensgut gibt es genügend
zu lernen für meine restlichen Tage
#68 Bernardin † 23:48:53 | Samstag, 12. August 2006
GOTTHARD Hat je so ein lutherischer Pastor ausgesehen? Er trägt das Ordensgewand eines Augustiners und
sein junger Freund auch, der ein lutherischer Student sein soll! Die versauten Augen der Schwulerhasser
bei KREUZ.NET müssten doch hier MEHR sehen, sehen Sie aber nicht, weil die Beiden zu den Häretikern
gingen! Wie gesagt, der Bischof von Stockholm ist ein weiser Mann, er hat sich viel Aerger erspart!
Märchen Diese angebliche Geschichte mit dem Bischof von Stockholm glaube ich einfach nicht. Der Weg eines
schwedischen lutherischen Pfarrers über den Stockholmer Bischof direkt zu den Pius-Fritzen scheint mir
doch zu sehr „pro domo“ frisiert zu sein. Wer kann denn diesen Weg glauben? NIEMAND!!!!!!
#66 Bernardin † 23:39:19 | Samstag, 12. August 2006
Gräflein Du bist ein Trottel! Das Foto des Pastors, der über Nacht ein Augustinermönchen wurde, und
der an seiner Seite einen jungen Freund hat, das müsste doch Dir Gräflein eigentlch auffallen!
Wider die Irrlehre des Protestantismus Herzlichen Glückwunsch an „Pastor“ Sten Sandmark für seine Konversion
zur einzig wahren Religion, der katholischen Kirche.
#64 Bernardin † 22:43:55 | Samstag, 12. August 2006
Der Bischof von Stockholm … wahr sehr weise, als er auf das Ansinnen des lutherischen Pastors, der über
Nacht ein Augustinermönch wurde, nicht einging. Offenbar hat er beim Gespräch sofort gespürt, dass
dieser Pastor auf einem falschen Weg ist, den er ja dann auch gegangen ist! Sehr weise der Bischof, er
hat sich Aerger erspart!
BERNARDIN DANKE für diesen Zuspruch … ich konnte ihn sehr gut gebrauchen – ich lag schon fast am Boden –
und wollte schon nach einem Bußgürtel rufen. Dottores Doktorarbeit wird ohne ein Zitat ausgekommen sein …
verständlich, da an der „Universität der festen Überzeugung“ erworben.
#62 Bernardin † 22:35:04 | Samstag, 12. August 2006
GOTTHARD Sie werden jetzt wissen, wer Sie sind, wenn der Herr Doktor gesprochen hat, ex cathedra! Der
Möchtegern – Doktor hat gesprochen und er hat die Weisheit und die Wahrheit gepachtet! Wie konnten Sie,
Gotthard, auch so schreiben?
#60 Agiafortuni 22:23:56 | Samstag, 12. August 2006
Gotthard alles was Sie den FSSPX Priester und Bischöfe vorwerfen gilt in erster Linie für Sie. Innerhalb
der Konzilskirche mag Ihr Schwachsinn Anklang finden, katholisch ist er auf keinen Fall und es wäre endlich
Zeit, dass ihm ein wahrhaft katholischer Priester in aller Deutlichkeit sagt, dass er seinen Schwachsinn
als Privatmeinung vertreten mag, jedoch auf keinen Fall als offizielle katholische Meinung. Überhaupt
würde ich gerne erfahren, wer hinter diesem Pseudonym steckt, der nicht einmal den Mut aufbringt, seine
Meinungen im eigenen Namen vorzutragen.
Eiertänze diese dauerhaften Eiertänze! die Pius-Priester sind zwar gültig geweiht – doch durch die
Weihe durch einen exkommunizierten Bischof suspendiert. Ihnen sind alle an die Weihe gebundenen Handlungen
untersagt – außer in Todesgefahr, in echter Todesgefahr – es gibt keine „potentielle Todesgefahr“. Diesen
Priestern ist so viel erlaubt, wie jedem laisierten Priester auch – nicht mehr und nicht weniger. Alles
andere sind Eiertänze um diese 500 Leute, die nicht ins Gewicht fallen bei rund 400.000 katholischen
Priestern weltweit! Was diese Herren tun, ist Missbrauch – und Verführung gutgläubiger Menschen zu unerlaubtem
Sakramentenempfang bzw Sakramentensimulation – sie haben zB keinerlei Beichtvollmacht und keinerlei Vollmacht
zur Eheassistenz – und die Kirche ergänzt nichts, da in vollem Unrechts-Bewußtsein geschehen!
@ExBochumer Es ist ein Fakt, dass die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach einem römisch-katholischen
Ritus gültig geweiht sind, d.h. sie besitzen die Weihegewalt. Sie sind also keine Pseudo-Geistlichen.
Ihre Sakramente spenden sie also gültig. Das diese Priester haeretisch sind müssen Sie beweisen!! Laut
eines jüngsten Dekretes aus dem Vatikan hält die Piusbruderschaft „treu an der überlieferten Lehre
fest“. (siehe ORF Sendung mit Volksanwalt Stadler unter www.fsspx.info) Auch, dass die Bruderschaft schismatisch
sei, müssen Sie beweisen!!! Das hat nicht einmal das berühmt zitierte Motu proprio von 1988, unterschrieben
von P JPII., festgestellt! Sie scheinen also päpstlicher, als jeder Papst zu sein. Oder um mit Card.
Hoyos von der dafür zuständigen vatikanischen Behörde zu sprechen: „Es kann auf keine exakte Weise
festgestellt werden, dass ein Schisma vorliegt. Die Priesterbruderschaft befindet sich innerhalb der Grenzen
der katholischen Kirche. Es fehlt nur eine vollkommenere Gemeinschaft.“ Schismatiker befinden sich außerhalb
der katholischen Kirche. Der Gottesdienstbesuch bei ihnen ist einem Katholiken streng verboten. Was sagt
Ecclesia Dei Msgr. Perl: „Der Besuch der Messen bei der Bruderschaft St. Pius X. ist keine Sünde und
stellt in sich kein Delikt dar.“ Aber als Lefebvregegner wissen Sie ja immer alles besser, sogar als die
Leute, die es in Rom nun wahrhaftig wissen müssen.
#57 Agiafortuni 20:33:14 | Samstag, 12. August 2006
Gotthard und wenn der Bischof einen solchen Schwachsinn begeht, wie derjenige von Stockholm. Glücklicherweise
sehen die Priester der FSSPX etwas weiter als sie
@mariokin Und wie schon richtig formuliert, einen Laien darf laut Kirchenrecht jeder Priester in die Kirche
aufnehmen. ja klar – nach Erlaubnis durch den zuständigen Bischof!
#54 ExBochumer † 18:38:39 | Samstag, 12. August 2006
@ mariokin „Jeder Priester“? Auch die Animisten haben „Priester“. Ebenso andere Denominationen. Sind die
Lefebvre-Geistlichen „Priester“? Die gehören einer häretisch-schismatischen Gemeinschaft an. Somit sind
diese Herren nicht Priester der römisch-katholischen Kirche. Möchte-Gern-Priester allenfalls. Mehr aber
nicht. Gültig geweiht, aber unerlaubt. Aber nicht im Sinne der Hl. r.-k. Kirche. – Genau wie dieser Herr
Lingen.
@Gotthard Wenn Sie sich so im Kirchenrecht auskennen, dann müssen Sie auch wissen, das der Gesetzgeber
damit keine unmittelbare Todesgefahr meint, sondern es genügt die Gefahr in eine solche Lage zu geraten.
Sollten Sie das nicht wissen, konsultieren Sie bitte einen nach Ihrer Meinung rechtgläubigen, aufrichtigen
und „kirchentreuen“ Kirchenrechts- und Dogmatikproffessor. Ich glaube das Sie von Theologiestudien nicht
allzuviel Ahnung mitbringen. Ich habe den Passus aus dem eben erklärten Grund weggelassen, da er für
den Fall zweitrangiger Bedeutung ist. Viel wichtiger ist der zweite Absatz, den Sie nämlich nicht noch
einmal zitiert haben. Von Ihnen nun eine mundgerechte Unterschlagung??? Ich glaube das können Sie wirklich
besser. Und wie schon richtig formuliert, einen Laien darf laut Kirchenrecht jeder Priester in die Kirche
aufnehmen.
#52 ExBochumer † 18:30:42 | Samstag, 12. August 2006
@ aphrodite Mich stört Dein Nick nicht. Kreuz.net ist was anderes, als hier in diesem Forum von vielen
Kräften vorgegauckelt wird. Kreuz.net ist ein satanistisches, von rechtsextremistischen Teilnehmern gesponsertes
Forum. Mehr nicht. Und überwacht wird es ausserdem schon.
#51 aphrodite † 17:36:11 | Samstag, 12. August 2006
Muttergott Ich versteh das nicht, in einem anderen Thread regen sich die Leute über meinen Nick auf,
dass kreuz.net aber offensichtlich Pantheismus propagiert und von einem Muttergott spricht, das stört
niemanden unter den selbsternannten Glaubenshütern hier?
Gotthard Können Sie mir übrigens einen Diözesanbischof nennen, der Sandmark in die Kirche aufgenommen
hätte, nachdem Bischof Arborelius abgelehnt hatte?
Schauspiel Offensichtlich ist Sandmark zu dumm (gewesen), er hätte vorher Gotthard um Rat fragen sollen.
Beklagen Sie sich bitte bei Bischof Arborelius, er hätte nur in Lumen gentium nachschauen brauchen
#47 Agiafortuni 16:00:28 | Samstag, 12. August 2006
Gotthard Ihren Schwachsinn könnten Sie sich endlich einmal ersparen. Hier wollte jemand zur einen heiligen,
katholischen Kirche zurückkehren und Sie suchen nach allerhand Spitzfindigkeiten, um die Rechtmässigkeit
seines Entschlusses zurückzuweisen. Falls Sie sich für einen Priester halten sollten, kann ich nur sagen:
arme Kirche
@mariokin Erstaunlich, mit welch manipulativen Auslassungen Akte der exkommunizierten Pius-Bischöfe verteidigt
werden. Hier noch einmal der entsprechende Can 1335: Can. 1335 – Wenn eine Beugestrafe untersagt, Sakramente
oder Sakramentalien zu spenden oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt,
sooft es für das Heil von Gläubigen notwendig ist, die sich in Todesgefahr befinden; War dieser Schwede
in Todesgefahr? Die Aufnahme eines Erwachsenen in die Kirche – egal ob durch Taufe oder Konversion – bedarf
immer der Erlaubnis durch den zuständigen Ordinarius… Mit diesem Schweden wurde also ein reines Schauspiel
veranstaltet!
Bischofskonversionen Es geht mir um die Frage, ob Rom z.B. in den letzten 30 Jahren Konversionen von Bischöfen
anderer Konfessionen angelehnt hat. Ich weiß nur von einem Bischof, nämlich dem anglikanischen Altbischof
von London (Name derzeit nicht greifbar), der konvertiert ist und anschließend offensichtlich sub conditione
nomals konsekriert worden ist. Dagegen gibt es das Ondit, daß man damals Frere Roger Schütz nahelegt
haben soll, nicht zu konvertieren, weil er dem ökumenischen Anliegen (Was auch immer das ist!) „besser
dienen könne“.
#44 ExBochumer † 14:56:46 | Samstag, 12. August 2006
Athanasius passt vollkommen in das Konzept der extremistischen „Nachrichtenorganisation“ kreuz.net Fragen
beantwortet er mit Spott. Die Bischöfe der FSSPX sind offiziell exkommuniziert. Sie stehen nicht in der
Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche. Wieso können diese Schismatiker „gültig Getaufte“
in die römisch-katholische Kirche aufnehmen? Und im Übrigen: Warum betreiben kreuz.net und die FSSPX
solch eine Propaganda zu diesem Übertritt? Wie schreibt die Pastorale Einführung in „Die Feier der Aufanhmre
gültig Getaufter“ in Zf. 3b.): „Jeglicher Aufwand ist sorgfältig zu vermeiden. Die Form der Meßfeier
soll den Verhältnissen entsprechend vorher genau festgelegt werden, und zwar im Blick auf die ökumenischen
Belange und auf das Verhältnis des Bewerbers zu der betreffenden Pfarrgemeind3e. Oft wird es sich empfehlen,
diese Messe nur in kleinen Kreis, d.h. mit den Angehörigen und Freunden des Bewerbers, zu feiern.“ Die
FSSPX spielt sich hier offensichtlich auf.
#43 Agiafortuni 14:44:32 | Samstag, 12. August 2006
Heggi: zur Abweisung seitens Rom Das modernistische Rom hat den von Dom Lambert Beaudouin vertretenen
Oekumenismus übernommen. Dieser möchte Einzelkonversionen auf ein Minimum beschränken, um in den von
Rom getrennten Gemeinschaften ein günstiges Klima zu schaffen, welches langfristig die Rückkehr ganzer
Gemeinschaften zustandebringen sollte. Meines Erachtens eine Fata morgana. Es lohnt sich diesbezüglich
einmal die Zeitschrift Irenikon aus den Vorkriegsjahren zu konsultieren.
Athanasius Daß sollten Sie schon ein wenig belegen, daß Rom konversionswillige Bischöfe und sog. Bischöfe
von Orthodoxen u. anderen und kirchlichen Gemeinschaften abgewiesen hat.
#41 Athanasius 13:14:23 | Samstag, 12. August 2006
@ExBochumer So erbittert wie Sie sind, können Sie keine Antwort erwarten. Dann erst den Ton verändern.
Übrigens nochmal: der Pastor ist in die Römisch-Katholische Kirche aufgenommen worden durch die Abschwörung
und Erklärung ipso facto. Es braucht dafür kein Zettel der Diözese Essen oder Trier geschrieben zu
werden. Konversion ist spirituell und öffentlich, nicht amtlich. Die FSSPX-Priester haben alle die Macht
Laien aufzunehmen (mit Bischöfen steht’s anders im kanonischen Recht, und die sehr vielen altkatholischen
und ostorthodoxen Bischöfe und Metropolitaner die sich in Ecône meldeten zur Konversion zur Römisch-katholischen
Kirche sind nach dem Hl. Stuhl verwiesen worden vom gleichen Ecône wegen diese kanonischen Rechtes, wo
[in Rom] diese Bischöfe allerdings die Antwort wie die des schwedischen konziliaren Bischofs bekamen:
„Bloaben’s ruhig wie Se san.“ Es hat viele, vor allem der Orthodoxen konversionswilligen Bischöfe, darunter
Griechen, empört, ein gewisser Ukrainer ist danach sogar zu einer sedisvakantistischen Gruppe in den
USA, Congregatio Mariae Reginae Immaculatae, gegangen wo man sich auf mehr Notstand beruft und ihn abschwören
und absolvieren liess. Die FSSPX und die integral römisch-katholischen Gruppen, auch Laiengruppen und
Gebetsgruppen über die ganze Welt, haben eben eine gigantische Konversionswirkung da sie authentisch
die Lehre verkünden ohne Political Correctness und ohne falschen Ökumenismus.)
ExBochumer Ist nun der zur FSSPX zurückgekehrte, lutherische Pastor Lutheraner, Augustiner, oder was
sonst noch? Wie wichtig ist diese Frage überhaupt? Sie ist so wichtig, wie Sie vielleicht ExDüsseldorfer
sind.
Der schwedische Lutheraner Sten Sandmark hatte in seiner Kirche eine Ordensgemeinschaft nach der Augustinerregel
gegründet. Hier ein Link www.svenskakyrkan.se/…/augustinerorden.htm!
#37 ExBochumer † 11:33:57 | Samstag, 12. August 2006
Amtstracht?? Ordenstracht?? Wieder mal ist kreuz.net sehr ungenau. Ist nun der zur FSSPX zurückgekehrte,
lutherische Pastor Lutheraner, Augustiner, oder was sonst noch? Neutrale Quellen scheint es ja nicht zu
geben. Deshalb wünscht sich kreuz.net mal wieder die Obermacht zu haben. :daumenrunter: @ kreuz.net
es ist eben nichts gültig … … korrekt, sauber, ok, gut, akzeptabel, wirksam, was immer die FSSPX
macht!!! Aus Sicht ihrer Kritiker. Angeblich ist bei denen sogar der Kirchenboden dreckig, weil das Reinigen
canonisch ungültig ist
Hoffnung …wo er nun gelandet ist. Ich (wir) sollte(n) uns nicht römisch-katholischer geben als Rom
selbst. Ich habe selbst dabei gesessen (um es so allgemein zu sagen), als Card. Castrillon-Hoyos die Bischöfe
von FSSPX als „meine Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnete. Und er hat noch einiges mehr gesagt. Niemand
spricht in der Kommission E.D. von einem Schisma. Warum sollte man auch, wenn man aus ökumenischen Rücksichtnahmen
z.B. den Damen Käsmann, Jepsen oder Wartenberg-Potter niemand sagt sie seien schismatisch, obwohl sie
häretisch sind und ihnen nicht mal eine Spur von einem Bischofsamt zukommt.
#34 Athanasius 02:18:50 | Samstag, 12. August 2006
@Hoffnung Er ist bei der apostolischen, katholischen, heiligen und römischen Kirche „gelandet“, in die
er Zugang bekam durch die Abschwörung vor einem römisch-katholischen Kleriker der Pia Unio FSSPX. Jeder
röm.-kath. Priester, auch die der FSSPX, dürfen Laien in die Kirche wiederaufnehmen, und können’s auch.
Übrigens kostlich und komisch, wie Leute die weder an Wandlungsworte, Konsekration, Wandlung und Weiheamt
glauben (Gotthard), über eine bloße Abschwörungszeremonie mit „Ungültigkeit“ bzw. Wirkungslosigkeit
sprechen. Es zeigt von der Dummheit dieser Personen, die nicht einmal das Canonische Recht kennen und
akzeptieren wollen.
@viri oblationis ich habe mit dem guten tridentinus schon am fernsprecher geplauder, ein kaum zu überbietendes
vergnügen überigens, er hat mich schon auf den fehler aufmerksam gemacht
@Heggi Heggi schrieb:… Sandmark den Übertritt in die katholische Kirche zu verweigern – etwas anderes
war sein Abraten nicht – ist eine Meisterleistung des Teufels. Da muß ich Ihnen recht geben. Allerdings
anders als Sie es meinen, bedenken Sie doch nur wo er hinwollte und wo er nun gelandet ist.
Bischof Arborelius Über diesen Bischof kann man nur den Kopf schütteln. Noch im Juni war er Gast auf
dem Kongreß des Forums Deutscher Katholiken“ in Fulda. Sandmark den Übertritt in die katholische Kirche
zu verweigern – etwas anderes war sein Abraten nicht – ist eine Meisterleistung des Teufels. „Darum könnten
jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete
Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollten“ -so das 2.
Vatikanum in LG Nr. 14. Extra ecclesiam nulla salus – diese dogmatische Feststellung Papst Bonifaz VIII.
hat also auch beim Vat. II Bestand. Ich weiß, bei einigen wird sich sofort wieder Schaum vor dem Mund
bilden und sie werden sich im Geifern überschlagen, aber was interessiert’s den Mond, wenn ihn der Hund
anbellt. Der Weg zur Pius-Briderschaft ist doch da nur konsequent. Ein wenig anachronistisch (aber nicht
ganz) ist es vielleicht, daß FSSPX Vat. II ernster nimmt, als dieser Diözesanbischof.
#29 virOblationis 19:58:03 | Freitag, 11. August 2006
Augustinermönch? an Ottaviani: Die Meldung selbst spricht (ganz oben) von Augustinermönchen: „Ende Juli
kehrte der schwedische Pastor Sten Sandmark – wie Martin Luther ein Augustinermönch – in den Schoß der
Kirche zurück.“ Daher offenbar die Frage von Tridentinus.
mein lieber wie kommst du auf augustinermöche ich denke das ist eine art büßergewand oder eventuell
die amtstracht der lutherischen kultdiener in schweden
@Pünktchen Pünktchen schrieb: Oh doch, die Gottesmutter versetzt Prügel!Bei den Orthodoxen erzählt
man sich solche „Wunder“! Ein Athosmönch soll beim Entzünden der Ikonenlämpchen unachtsam gewesen sein
und die Gottesmutterikone übergangen haben. Aus diesem Grunde versetzte sie ihm bei nächster Gelegenheit
aus der Ikone heraus eine saftige „Watschn“ ! Sicher, Sie würden sich wundern, umwieviel mehr es ähnliche
und auch wesentlich bedeutendere Wundererzählungen es bei Heidnischen Kultgötzen gibt. Aber lieben Sie
nur Ihr Stück irdene, hölzerne oder aus was auch immer Gemachte Statue. Werden Sie glücklich damit.
PS: Denken Sie aber auch nochmal an den Herrn zwischendurch
#25 Tridentinus 18:40:17 | Freitag, 11. August 2006
Augustinermönche? Mich würde interessieren, wie die beiden Konvertiten so schnell zu Augustinermönchen
werden konnten und inwiefern es deren welche im Umfeld der FSSPX sonst bereits gibt. Hat jemand dazu Informationenen?
@Gotthard Es war ja auch can 1335. Wenn Sie bitte etwas weiter oben nachlesen, dann wissen sie, dass ich
einen Tippfehler gemacht habe! Leider kann man bei kreuz.net erst etwas korrigieren, wenn ein anderer
geschrieben hat und hier steht eben zweifelsohne: „Wenn eine Beugestrafe untersagt, sakramente oder sakramentalien
zu spenden, oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das
Heil der Gläubigen notwendig ist[…] das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.“
Da die Beugestrafe nicht im Einzelfall bei den Priestern der Bruderschaft per Dekret festgestellt ist,
@Konvertiten Ich habe bereits mehrfach gezeigt, daß Luther lebenslang den vollständigen kirchlichen
Glauben bzgl. der Gottesmutter vertreten und entwickelt hat. In dieser Haltung ist ihm das gesamte Luthertum
bis heute gefolgt. Für Lutheraner ist sogar das „semper virgine“ de fide, da es im lutherischen „Dogma“
steht. Luther und die Lutheraner haben auch in Gebet und Liturgie stets ein engstes Verhältnis zur Himmelskönigin
gepflegt. Man nehme nur das lutherische Weihnachtsoratorium des strengen und „orthodoxen“ Lutheraners
J.S.Bach zur Hand und nehme wahr, welch zentrale und völlig glaubenskonforme Rolle Maria darin spielt
(übrigens analog in der h-moll-Messe und vielen Kantaten). Es ist übrigens aus meiner Sicht der Dinge
nicht zu 100% sicher, daß die schwedische lutherische (ex-)Staatskirche nicht in der apostolischen Sukzession
steht.
@mariokin hier ist der Wortlaut des von Dir erwähnten Canons: Can. 1315 – § 1. Wer Gesetzgebungsgewalt
besitzt, kann auch Strafgesetze erlassen; er kann aber durch seine Gesetze auch ein göttliches Gesetz
oder ein von einer höheren Autorität erlassenes kirchliches Gesetz mit einer entsprechenden Strafdrohung
versehen, unter Beachtung der Grenzen seiner territorialen oder personalen Zuständigkeit. § 2. Das Gesetz
selbst kann eine Strafe festsetzen oder deren Festsetzung dem klugen Ermessen des Richters überlassen.
§ 3. Ein Partikulargesetz kann auch, allerdings nur aus einer sehr schwerwiegenden Notwendigkeit, zu
den in einem allgemeinen Gesetz für eine Straftat festgelegten Strafen andere hinzufügen. Wenn aber
ein allgemeines Gesetz eine unbestimmte oder eine mögliche Strafe androht, kann ein Partikulargesetz
auch an ihrer Stelle eine bestimmte oder eine verpflichtende Strafe festsetzen. Hier ist also keinerlei
Rede von dem was Du uns weismachen willst. und hier der andere Canon: Can.144- § 1. Bei einem tatsächlich
vorliegenden oder rechtlich anzunehmenden allgemeinen Irrtum und ebenfalls bei einem positiven und begründeten
Rechts- oder Tatsachenzweifel ersetzt die Kirche für den äußeren wie für den inneren Bereich fehlende
ausführende Leitungsgewalt. Dieser Schweder ist nicht doof, die Pius-Herren sind bei Verstand – also
können weder Irrtümer noch Zweifel vorliegen. Ergo: Es war ein reines Schauspiel ohne Wirkung!
#20 Athanasius 14:39:17 | Freitag, 11. August 2006
Unsinn und Lüge seitens Gotthard 1. welcher Diözesanbischof hat der Aufnahme dieses Herrn in die kath.
Kirche zugestimmt? – Voraussetzung für die Konversion Es kommt nach Jone (1935) jedem r.-k. Priester
zu, Häretiker in die Kirche aufzunehmen in soweit es Laien betrifft. Da die schwedische Lutheraner keine
Sukzession haben, ist Stenmark Laie und somit direkt aufzunehmen.
@Barmherzigkeit Der gerechte Grund besteht darin, dass die zuständige Autorität aus ungerechten und
nicht nachvollziehbaren Gründen ihre Hirtenpflicht vernachlässigt und die Sakramentenspendung abgelehnt
hat. Das ist ein hinreichender gerechter Grund, der sogar mit dem Kirchennotstandsgesetz gedeckt wäre,
bei dem außer den zitierten Quellen, ich muß einen Tippfehler berichtigen, es ist can 1335! CIC 1983,
das Faktum für einen solchen Schritt gegeben wäre, wenn man ihre Ansicht, die Priesterbruderschaft sei
schismatisch, teilen würde. Denn selbst bei den Orthodoxen, die ja schismatisch sind, erkennt die katholische
Kirche die Gültigkeit der Sakramente an. vgl. Codex orientalis, DH…
Gerechter Grund @ Barmherzigkeit Der gerechte Grund für die Konversation von Pastor Sandmark vor FSSPX-Autoritäten
liegt in der Verweigerung katholischer Seelsorge durch die offizielle katholische Autorität in Schweden,
den Bischof von Stockholm. Es geht aber um das Seelenheil des Ex-Lutheraners: Extra ecclesiam nulla salus.
Die Wadlbeissereien von wiener, Kirschbaum, Gotthard & Konsorten sind einfach nur widerlich: Statt sich
zu freuen, dass jemand zur Hl. Kirche gefunden hat! Die Behauptung vom Schisma, die vom offiziellen Rom
nicht erhoben wurde und wird, ist außerdem noch eine absichtliche Lüge, weswegen sich diese Vorposter
nicht mehr im Stande der Gnade befinden: Nur zur Information! Die einzigen Bedenken, die ich in diesem
Zusammenhang habe, ist der lediglich einjährige Aufenthalt im FSSPX-Priesterseminar und die geplante
Priesterweihe bereits 2007. Das erscheint etwas knapp bemessen (ein reguläres Priesteramtsstudium dauert
derzeit 6 Jahre!) für das, was der Ex-Lutheraner trotz seiner gewiß sehr bemühten Eigenstudien noch
aufzuholen hat. Ich hoffe, dass wurde gut überlegt und wird der gute Mann nicht geistlich überfordert.
#16 23er Hansl 13:38:34 | Freitag, 11. August 2006
Muttergottes Liegt hier ein Anflug gynozentrischen Feminismus’ der kreuz.net-Redaktion vor? In der Überschrift
lese ich das Wort Muttergottes. An der Endung -es ist klar erkennbar, dass es sich um einen Genitiv handelt,
und zwar vom Wort Muttergott. Das sind ja ganz neue Züge im kreuz.net. Doch wer ist Muttergott? Aschera,
die Gefährtin des Jahwe, also Muttergott und Vatergott? Naja, allenfalls würde ich der Red empfehlen,
jemanden mit Deutschkenntnissen zu Rate zu ziehen, und die Überschrift abzuändern!
@ Gotthard Nach dem CIC 1983 ist jeder Gläubige nach can. 1315 berechtigt, aus jedwedem gerechten Grund
auch einen susspendierten und sogar einen exkommunízierten gültig geweihten Priester oder Bischof, um
Spendung eines Sakramentes zu bitten. In diesem Fall ergänzt die Kirche die fehlende ordentliche Jurisdiktion
und setzt für diesen Fall hindernde Kirchenstrafen für die Dauer der sakramentenspendung aus! Oder kurz
und bündig: Ecclesia supplet schon mal was davon gehört??? Außerdem gilt für diesen Fall auch can.
144 §1, der ebenfalls ein ecclesia suppet bewirkt, wenn der Gläubige nicht weiß, bzw. im Zweifel ist,
ob die ordentliche Jurisdiktion nicht gegeben ist.
Martin Luther war ein selbstsüchtiger Eiferer. Seine Kritik an der damaligen Kirche war zum Teil gerechtfertigt,
was z.B. Ablasshandel und Simonie betraf oder generell die Verweltlichung. Aber was er darüberhinaus
tat, tat er aus übersteigertem Hochmut, von dem er nicht ablassen wollte. Er hat sich überhoben und
ist als Ketzer durchgefallen. Sein Kirchenkonstrukt ist ein Widersacher der wahren Kirche und wird untergehen.
Schauspiel 1. welcher Diözesanbischof hat der Aufnahme dieses Herrn in die kath. Kirche zugestimmt? –
Voraussetzung für die Konversion 2. welcher Diözesanbischof hat der Firmung dieses Erwachsenen zugestimmt
und welchen Priester mit der Firmung beauftragt? Wie kann ein exkommunizierter „Bischof“ eine Exkommunikation
zurücknehmen? Also war das ganze ein nettes Schauspiel …
#12 AthanasiusII 10:48:25 | Freitag, 11. August 2006
Korrektur „nach zweitägigen Kontakten“ (3. Alinea) Ich kann mir nicht eindenken, daß der Pastor schon
nach 2-tägigen Kontakten sich konvertiert hat. Ich glaube aus dem Munde eines seiner jugendlichen Mitbrüder
(einige wovon offensichtlich doch noch nich konvertiert haben) gehört zu haben, es habe vor allem mit
einer Intentionswallfahrt einer römisch-katholischen Gruppe (aus Fr.) die allen Traditionskongregationen
nahe steht zu tun. Diese besuchten 2003 die Kirche von Stenmark „zufällig“ (divina providentia) um zu
bitten ob sie dort die überlieferte hl. Messe vielleicht in oder gerade ausserhalb der Kirche darbringen
durften. Stenmark lud herzlich ein, und wurde auch da noch mal „gepackt“. Dann entstanden die Kontakte
zu Hw. H. P. Franz Schmidberger FSSPX.
#11 Athanasius 10:44:08 | Freitag, 11. August 2006
Schönes Bild Im Bild ist übrigens schön zu sehen wie sich alle Kontinente und Altersgruppen um diese
einfache Kongregation Priesterbruderschaft St. Pius X. stellen, trotz den kirchenpolitischen Spielen der
Kardinäle Johannes-Pauls II. in 1988: Germanen Gallier Römer Afrikaner Alte Diözesanpriester Alte Ordenspriester
Junge Seminaristen.
#10 AthanasiusII 10:40:02 | Freitag, 11. August 2006
@Hetzer „Kirschbaum“ Sie treten hier noch immer unter falschem Namen auf, unter gestohlenem Namen sogar.
Ich nenne mich hier auch nicht Bischof Kampmann. Man merkt schon: man kann jetzt auch schon zur piusbruderschaft
konvertieren … wenn das mal nicht ein eindeutiger beweis für das schisma ist … Sie bekommen von mir
die Zahl von 100.000 Euros, so bald Sie mir Beweise vorlegen können, daß die Schweden sich „zur Priesterbruderschaft
St. Pius X.“ bekehrt haben und nicht zur römisch-katholischen Kirchen wie es im Bekenntnis steht. Ihre
Varieté ist wohl eindeutig: Schisma, Schismatiker Schisma Schismatiker Schisma Schismatiker Schisma,
Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma,
Schismatiker Schisma, Schismatiker Schön, aber Ihnen, dem angeblichen „Max Kirschbaum“, muss ich also
sagen, daß jeder auch schismatisch und exkommuniziert ist, der sich weigert in Gemeinschaft zu leben
und zu verkünden mit „den Gläubigen die sich in Gemeinschaft mit dem Römischen Papst befinden“. Sie
sind selber eindeutig schismatisch, da Sie es verweigern sich in Communio mit etwa P. Franz Schmidberger
zu erklären. Die Boomerang fliegt auch zurück. Gegen Ihren eigenen Kopf.
Wie es den Anschein macht… …hätte es der schwedische Diözesanbischof als erster Ansprechpartner
in der Hand gehabt, für die Kirche in Skandinavien einen bedeutenden Fischfang zu machen. Zu reden und
zu denken geben sollte eigentlich die Tatsache, dass der von der arche des Heiles offiziell eingesetzte
Menschenfischer in Schweden sein Netz dem Ökumenismus geopfert hat; mehr als das ehrliche Bemühen um
die Wahrheit eines aufrichtigen Gottsuchers und mehr als die Bereitschaft jener, welche ihm einen Notsitz
in ihrem Rettungsboot angeboten haben.
Wieder ein Schäfchen, dass sich zur einzigen, wahren römisch katholischen Kirche bekehrt hat. Besser
spät als nie! Ist ja schon fast peinlich, daß die Lehmann-Kirche solche Bekehrungen nicht aufweisen
kann! Deo Gratias!