[ « 315 316 317 318 319 » ]
Samstag, 12. August 2006 10:55
Die ‘Donum Vitae’-Leute wollen Respekt. Doch die Frage ist, ob sie Respekt verdienen. Von Mariele Glaser.
Zurück zum Artikel 77 Lesermeinungen:
Dienstag, 15. August 2006 21:35
Doriano: @Pack…?
Den Gefallen werde ich dir und anderen bei Gelegenheit
tun. Aber… zieh nicht SO harsch über den Klerus her.
Es sind nun mal geweihte Männer Gottes und verdienen
daher auch ein Mindestmaß an Respekt und Achtung –
auch wenn’s dir sehr schwerfällt. Ich erlebe auch so manches, wo mir sämtlich Gäule dieser Welt durchgehen
könnten (Meine Frau muß mich dann immer bremsen – die gute Seele), aber letztendlich liegt alles in der Hand Gottes -siehe Endgericht. Dem dürfen wir nicht vorgreifen, sonst machen wir uns schuldig!

„Daß wir uns innen finden in dem Tage und in der Zeit der
Venünftigkeit und in dem Tage der Weisheit und in dem
Tage der Gerechtigkeit und in dem Tage der Seligkeit,
dazu verhelfe uns der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.Amen“ – Meister Eckhart
Tja, da war schon die Gelegenheit… !:)
Dienstag, 15. August 2006 21:14
matt: schau an, schau an…
der Meister Eckhart wars. Der hat wohl ausgesprochen, was die Kleriker nicht zu denken, was sie nicht zu fühlen und zu verstehen wagen. Wirklich ein ignorantes Pack diese Kleriker. Nicht einmal die Messe können sie ordentlich feiern. Und von den Mysterien des Christentums habens sie gleich überhaupt keine Ahnung. Die wissen anscheinend nicht was sie zelebrieren.

@Doriano: Bring doch bitte bei passender Gelegenheit weitere Zitate von Eckhart auf.
Dienstag, 15. August 2006 15:05
Doriano: @Väter und Söhne
Und hiermit die Auflösung: Nachzulesen im Buch „Deutsche Mystik“ aus dem Manesse Verlag,Zürich auf den Seiten 132 und 133, entnommen einer Predigt von Meister Eckhart mit dem Thema „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben(Jak.I,17)“. Ein weiteres Zitat aus den Einleitungsworten zu Meister Eckhart:„Die vom Papst beauftragte Kommission hatte die Anzahl der in den Kölner Listen verdächtigten Sätz auf 26 bzw. 28 reduziert (ursprünglich waren es 59).Diese Anklagepunkte wurden in der päpstlichen Verurteilungsbull vom 27.März 1329 als die 28 Artikel aufgeführt, von denen Papst JohannesXXII. 17 als irrig und häretisch, 11 als schlecht klingend und der Häresie verdächtig erklärte. Gemäß päpstlicher Verfügung hatte die Verurteilungsbulle „In agro dominico“ im Erzbistum Köln öffentlich bekannt gemacht zu werden.
Meines Wissens ist Meister Eckhart bis heute nicht reha-
bilitiert.
Gruß und Gottes Segen
Dienstag, 15. August 2006 12:34
matt: @Doriano
verzeih! Ich las erst jetzt beim Wiederdurchsehen Deine Rätselecke bez. Vater und Söhne. In der Tat, das ist sehr sinnreich und wahr was dort steht. So begreife ich es auch.
Dienstag, 15. August 2006 07:50
virOblationis: Namensbedeutung
„virOblationis“ ist die Übersetzung meines Nachnamens. Es charakterisiert aber in gewisser Weise auch mein Leben. – Ende der Durchsage.
Montag, 14. August 2006 21:57
Doriano: @Gottessöhne
Matthias, lies’ bitte noch mal in meiner Rätselecke von
heute Nachmittag. Und so langsam möchte ich auch mal erfahren was „vir…“ eigentlich bedeutet. Oder ist das
Geheimnisskrämerei?
Montag, 14. August 2006 21:45
matt: ganz einfach…
ich meine es so, wie ich es sagte. Ich habe keinen Bedarf jemanden anzubeten aber ab und zu hätte ich Bedarf, dass mich jemand anbetet. Das bereitet mir ein gewisses Maß an Genugtuung und Erbauung.

Denn eins verstehe ich ja nicht… wir beten: Vater und im Himmel…usw., wie es uns Jesus lehrte. Er selbst wollte es so, dass wir Gott als unseren Vater ansehen. Aber wenn ich jetzt sage: ich bin Sohn Gottes, wie etwa Jesus, dann meinen die Leute ich sei vermessen. Hat nicht Jesus am Ende seine Jünger als Brüder bez.? Wieso sollte er alleine Sohn Gottes sein können? Steht nicht in Hiob: „Die Gottessöhne kamen und traten vor den Herrn“ ? Also bin ich eben auch einer und Bedarf einer Huldigung.
Montag, 14. August 2006 21:39
virOblationis: Luk. 4, 5 – 7
„Es ist vielmehr so: ich möchte angebetet werden genauso wie Jesus.“

Matt, Matt, wenn das ernstgemeint ist, dann sind Sie dem Versucher aber schon sehr nahe!
Montag, 14. August 2006 21:28
Doriano: @Samen und Baum/Tod und Erlösung
Matthias,könnten Sie bitte erklären,was Sie damit meinen,
daß Sie so wie Jesus angebetet werden möchten. Da blick
ich nämlich ehrlich gesagt nicht so ganz durch!
An den „Mann des Opfers?“: „Stellt eure Glieder nicht der
Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind…“ Vielleicht habe ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt – aber genau so habe ich es gemeint. Und mit moderner Theologie hat das, was ich
sagen wollte, eigentlich nichts zu tun – vielleicht lesen
Sie mal das längere Zitat aus meiner Rätselecke – da
steht’s besser,als ich es ausdrücken kann.
Vergelt’s Gott
Montag, 14. August 2006 21:19
matt: Ja, die Apostelschriften sind höchst lehrreich
aber in der letzten Konsequenz meines Daseins verlasse ich mich nicht auf diesen Pathos, weil er alles in weite Ferne rückt. Es ist aber nicht so fern. Man muss es pragmatisch betrachten, es erkennen, es wollen und die Hand danach ausstrecken, und schon geschieht eine Verwandlung. Man ist im Geist und der Geist ist die Selbsterkenntnis die man im Grunde von Gott ersehnt. Und erst dann weiß man wirklich was Gott ist, wenn man seine Kraft und Herrlichkeit an sich selbst versteht, wenn man selbst verherrlicht ist. Ich zumindest sehe es so.

Zuvor betet man doch im Grunde nur etwas an, was man nicht kennt. Deshalb hat man auch Furcht davor.

Wieso bin ich Christ? Nicht um Jesus oder den Aposteln oder der Jungfrau Maria eine Gefallen zu tun. Ich bin Christ aus eigener Überzeugung und um meiner Selbst willen. Weil ich Christus als wahren Ausdruck meiner Selbst verstehe und nicht als fremden abgehobenen Götzen.
Montag, 14. August 2006 20:46
virOblationis: Ich sprach von der überlieferten Lehre
Sehen Sie: Das mochte ich noch nie an moderner Theologie, daß sie alles ineinandermengt und man nie genau weiß, woran man ist. So sprach ich – überlieferter Gotteslehre folgend – von der Erlösung. Da werde ich nun eines Besseren belehrt: „Des weiteren werden wir nicht nach dem Tod erlöst,aber wir sind schon vom Tod erlöst.“ Was ist das für ein Durcheinander, und was für eine Anmaßung! – Erlöst werden wir (trotz Kol. 3, 1) erst dann sein, wenn sich die Seel vom Leibe getrennt und wir nichts mehr abzubüßen haben werden. Ob wir dahin gelangen, ob wir wirklich vom Tode erlöst werden: Wer will das wissen, ob er beständig bleibt; und selbst steht das Gericht noch aus, in dem selbst „der Gerechte kaum sicher sein wird!“

Hier leben wir im Glauben, nicht im Schauen (2. Kor. 5, 7), wenn wir auch die Erstlingsgabe des Geistes haben (Röm. 8, 23). Wir sind auf Hoffnung hin gerettet; eine Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung mehr (Röm. 8, 24). Noch ist es nicht offenbar, was wir sein werden. Wir wissen aber: Wenn es sich offenbaren wird, werden wir Ihm ähnlich sein, denn wir werden Ihn schauen wie Er ist (1. Joh. 3, 2). – Jetzt ist unser Erkennen Stückwerk, dann aber werden wir erkennen, so wie wir auch erkannt worden sind (1. Kor. 13, 12).
Montag, 14. August 2006 20:28
matt: das ist eine brave Ansicht
aber mir ist das zuwenig. Denn ich verehre Gott in erster Linie als mein eigenstes Selbst, das in mir wirkt und sich an mir realisiert und nicht als abgehobenes „Ding“, das mir als Kreatur gnädigst gewisse Fähigkeiten zubilligt.

So funktioniert das auch nicht mit den Wahrheiten und der Erkenntnis die von Gott kommt, wie Sie es darstellen, denn es ist doch entscheidend, dass der Mensch es verstehen und auffassen kann, daher, dass er von seinem Wesen her bereits die Voraussetzung besitzt Gott zu begreifen. Und hier ist die Ebenbildlichkeit, dass der Mensch Gottes Geist auffasst und darin Größe erlangt.

Sehen Sie: der Baum zeugt den Samen. Er fällt zur Erde und ist völlig unscheinbar und mickrig im Vergleich zum Baum und dennoch wächst aus ihm ebendieser Baum in seiner Gesamtheit hervor. Kennen Sie nicht dieses Gleichnis vom Senfkorn im Evangelium? Was glauben Sie wohl hat Jesus sinnbildlich gemeint. Das werde ich ihnen sagen: Gott ist der Baum und der Mensch ist der Same und er wächst durch ehrliches Streben heran zur Herrlichkeit und Fülle von der er ursprünglich zeugt.

Aber vielleicht bin ich ja wirklich vermessen. Denn im Grunde habe ich gar kein Bedürfnis Gott anzubeten. Es ist vielmehr so: ich möchte angebetet werden genauso wie Jesus.
Montag, 14. August 2006 20:07
Doriano: @Mann des Opfers?
Erlauben Sie mir bitte,Sie darauf hinzuweisen,daß,um gottfähig zu sein,wir weit mehr als „nur“ einen göttlichen Funken in uns tragen müssen,sondern Gott selbst als Gegenwart in der Gestalt Christi zugegen sein muß.Es geht auch darum,Wahrheiten nicht nur verstandesmäßig zu verstehen,sondern im Geist zu erkennen.Des weiteren werden wir nicht
nach dem Tod erlöst,aber wir sind schon vom Tod erlöst –
es sei denn,wir bitten Gott nicht um die Vergebung der
Sünden.Was Sie wohl meinen,ist die Auferstehung und
das ewige Leben.Womit wir wieder bei Christus bei Christus wären;als Gegenwart Gottes in uns.„Und das
Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
Weiter im Johannes-Ev. heißt es:„Wer mein Fleisch ißt
und mein Blut trinkt,der bleibt in mir,und ich bleibe in ihm“
Unschwer zu erkenne,daß es sich hier um die Heilige
Eucharistie handelt.Woanders heißt es:„Ich bin der Weg,
die Wahrheit und das Leben.“ Romano Guardini hat in ei-
nem seiner Bücher (es ging um die Hl. Messe – den Titel
weiß ich nicht mehr) genau darauf hingewiesen: Wir
nehmen die Wahrheit in uns auf,damit Sie in uns wirkt
und wir gottfähig werden. Und da soll ein Funke ausrei-
chen? Nein,wir müssen von der Wahrheit erfüllt sein!
Wir müssen Wahrheit werden!
Und auf diesem steinigen Weg stehe uns Gott bei…
Montag, 14. August 2006 19:10
virOblationis: an Matt
Um in Gott in Beziehung zu treten, gottfähig zu sein, werter Matt, müssen wir doch nicht sein wie er bzw. einen göttlichen Funken in uns tragen wie die Gnostiker lehren. Wir sind lediglich Gottes Ebenbilder; dadurch gleichen wir Ihm soweit, daß wir z.B. Wahrheiten verstehen können. Wenn wir (durch Ihn ermöglicht) nach dem Tode erlöst werden, dann schauen wir Ihn, Der die Wahrheit selbst ist.

Christus ist Gott-Mensch, die zweite Person der Dreifaltigkeit, die Mensch geworden ist. Uns gleicht er durch die Annahme der menschlichen Natur, doch unterscheidet Er sich von uns durch die Sündlosigkeit.
Montag, 14. August 2006 17:25
matt: Ist es nicht ebenso anmaßend…
wenn Sie als „bloßes Geschöpf“ von Gott her denken, so als ob sie selbst gleichsam Gott schon vorweg nehmen könnten.

Ich z.B. halte mich nicht für Gott, aber ich halte mich, wie das ja auch so schön im Katechismus zu finden war für „gottfähig“, sprich: ich denke das Potential zu besitzen Gott zu sein. Denn wäre es anders als so, dann kann ich mir nicht erklären wie Gott für den Menschen überhaupt relevant sein sollte, da er sich dem Sein des MEnschen entzieht. Es widerspricht meiner Logik. Denn ich kann nur in Beziehung zu etwas stehen, was sich in der letzten Konsequenz auch an mir realisiert.

Ich halte es keineswegs für anmaßend mich in diese Relation zu Gott zu stellen. Schließlich ist der Mensch Jesus ja auch göttliche Person des Sohnes. Wieso sollte ich etwa weniger Sohn Gottes sein als er? So bin ich wahrhaft sein Kind, das seine Vollkommenheit anstrebt und eben nicht nur bloßes Geschöpf.
Montag, 14. August 2006 15:09
Jörg Guttenberger, Köln: matt vom 13.8., 23.53
Sie schreiben ganz richtig, daß Sie solche Mutmaßungen für pseudowissenschaftlich halten und nicht, daß sie pseudowissenschaftlich sind. Es handelt sich damit um eine ganz persönliche Privatmeinung, die durch das Grundgesetz gedeckt ist und nicht um eine wissenschaftlich begründete Feststellung. Es steht daher nichts entgegen, wenn Sie bei Ihrer Meinung bleiben.
Montag, 14. August 2006 13:43
Doriano: @Dorianos Rätselecke-Wo steht’s geschrieben?
…Das dritte Schriftwort lautet: „Von dem Vater der Lichter“.Bei dem Wort „Vater“ denkt man an „Sohnschaft“,und das Wort „Vater“ bezeichnet ein lauteres Hervorbringen und das Leben aller Dinge.Der Vater gebiert seinen Sohn in seinem ewigen Erkennen,und ebenso wie in seiner eigenen Natur gebiert der Vater seinen Sohn in der Seele,und er gebiert ihn der Seele zu eigen.Und sein Sein hängt daran,daß er in der Seele seinen Sohn gebäre,es sei ihm lieb oder leid.Ich wurde einmal gefragt,was der Vater im Himmel tue.Da antworte ich:„Er bringt seinen Sohn hervor“.und dieses Werk erscheint ihm so lustvoll und es gefällt ihm so wohl,daß er niemals etwas anderes tut,als daß er seinen Sohn hervorbringt.Und sie beide blühen den Heiligen Geist aus.Wo der Vater seinen Sohn in mir hervorbringt,da bin ich derselbe Sohn und nicht ein anderer.Wir sind wohl ein anderer der Menschheit nach,dort aber bin ich derselbe Sohn und nicht ein anderer…Wer die Wahrheit erkennt,der weiß wohl,daß das Wort „Vater“ ein lauteres Hervorbringen und Söhnehaben in sich einschließt.Darum sind wir Hausgenossen in diesem Sohn und sind derselbe Sohn.
Montag, 14. August 2006 12:48
virOblationis: Zitate (gekürzt wg. Zeichenbegrenzung)
Zitat: „ich glaube nicht…das meine Überlegungen ketzerisch sind. Ich…verfolge sie, weil ich ein konsequenter Denker bin.“
Welcher Gnostiker hätte nicht gesagt, er sei ein konsequenter Denker? – Eine ganz andere als Ihre Auffassung zum Entstehen der Tiere finden Sie in Gen. 1f.

Zitat: „Ich setzte hier Gott und Mensch in nicht anderer Weise in Beziehung als es uns durch Jesus Christus nahegelegt ist. [Beleg?] …gewisse(n) philosophische(n) Tendenzen der Vergangenheit…müssen ja nicht grundfalsch sein.“
Der Heiland war kein Gnostiker. Zugehörigkeit zu der einen Seite schließt die zur anderen aus.

Zitat: „In erster Linie geht es mir als menschliches Wesen ja um die Erfüllung, also die Realitas meines Seins und hier muss sich Gott als relevant erweisen um das einmal krass zu formulieren.“
Wie können Sie als Geschöpf Ihrem Schöpfer so gegenübertreten? Versuchen Sie, polemisch gesagt, sich doch Ihrem Schöpfer gegenüber erst einmal als relevant zu erweisen, m.a.W.: Denken Sie nicht vom eigenen Subjekt her, sondern von Gott her. So ist auch die klass. Glaubenslehre aufgebaut; sie beginnt nämlich mit der Lehre von Gott.

Zitat: „Und er tut es auch, weil er mich ja zu diesem Zweck erschuf, um sich an mir zu erweisen…So bedeutet jeder gewissermaßen einen Modus des Göttlichen bis hin zu einer möglicherweise völligen Einswerdung und Vollendung.“
Gott erschuf nicht, weil er irgendetwas bedurft hätte. – Die unio mystica führt nach christl. Auffassung nicht zur Vergöttlichung des Menschen.
Montag, 14. August 2006 11:02
matt: ich glaube nicht…
das meine Überlegungen ketzerisch sind. Ich bilde mir nichts weiter darauf ein, aber ich verfolge sie, weil ich ein konsequenter Denker bin.

Ich setzte hier Gott und Mensch in nicht anderer Weise in Beziehung als es uns durch Jesus Christus nahegelegt ist. Wenn ich damit gewissen philosophischen Tendenzen der Vergangenheit in die Kerbe haue, solls mir auch Recht sein. Diese müssen ja nicht grundfalsch sein.

In erster Linie geht es mir als menschliches Wesen ja um die Erfüllung, also die Realitas meines Seins und hier muss sich Gott als relevant erweisen um das einmal krass zu formulieren.

Und er tut es auch, weil er mich ja zu diesem Zweck erschuf, um sich an mir zu erweisen, wie an jedem Menschen. So bedeutet jeder gewissermaßen einen Modus des Göttlichen bis hin zu einer möglicherweise völligen Einswerdung und Vollendung.
Montag, 14. August 2006 08:20
virOblationis: Herrn Matts
Zitat:
„Es ist im Grunde genau umgekehrt. Ich behaupte nämlich: das Tier und überhaupt alle Natur und Schöpfung stammt vom Bewußtsein des Menschen.
Das ist ja für einen Christen eine gewagte Behauptung, denn wo bliebe da Gott der Schöpfer. Aber genau das ist für mich die bahnbrechende Erkenntnis des Evangeliums, dass dieses wahre Bewußtsein des Menschen, man kann auch sagen, seine wahre Identität Gott ist. Dass Gott also tatsächlich Vater des Menschen ist, er sein Kind.“

Ich fürchte, mit solchen Gedanken sind Sie vom Wege des Christentums weit abgeirrt. Dies ist in meinen Augen ganz ägyptisch: Der Mensch als Gott, nicht aus Gnaden, sd. sozusagen von Natur aus. Gott allenfalls noch als Vater des Göttlichen. – So hätte man auch vom Pharao des Alten Reiches gesprochen, und dies wurde etwa ab 2000 v. Chr. auf alle Menschen (Ägyptens) ausgeweitet. In dieser Tradition steht die Gnosis!
Montag, 14. August 2006 02:46
Doriano: @off topic-aber hallo!!
Matthias, das muß sich jetzt erstmal setzen bei mir!!
Zu dieser frühen Morgenstunde bin ich geistig jetzt doch
ein wenig am abbauen – nichts für ungut. Aber ich werde
mich zu gegebener Zeit zu Wort melden!
Bis dahin
Gottes Segen allemal!!
Montag, 14. August 2006 02:28
matt: es ist zwar gewaltig „off topic“
aber es kann nicht schaden.

Ich habe schon eine Philosophie der Schöpfung. Wodurch es auch verständlich wird warum die tierischen Arten dem Menschen mehr oder weniger ähnlich sind in ihrer Gestalt. Nicht nämlich wie die blasphemischen Darwinisten meinen, weil der Mensch vom Tiere stammt.

Es ist im Grunde genau umgekehrt. Ich behaupte nämlich: das Tier und überhaupt alle Natur und Schöpfung stammt vom Bewußtsein des Menschen.

Das ist ja für einen Christen eine gewagte Behauptung, denn wo bliebe da Gott der Schöpfer. Aber genau das ist für mich die bahnbrechende Erkenntnis des Evangeliums, dass dieses wahre Bewußtsein des Menschen, man kann auch sagen, seine wahre Identität Gott ist. Dass Gott also tatsächlich Vater des Menschen ist, er sein Kind.

Und darin ist der Mensch eben das Universalprinzip, also das Prinzip von allem was ihn umgibt, was Gott geschaffen hat. Er zeugt ja von Gott, man könnte auch sagen: er ist göttliche Potenz. Sein Potential ist somit wiederum Gott, Voraussetzung und Endzweck, Alpha und Omega seines Werdegangs.

In dem Sinn verstehe ich die Schöpfung nicht bloß als das Werk Gottes, sondern – weil ja Gott das eine, das absolute Sein ist – auch zugleich als Selbstdarstellung, also Ausdruck des Bewußtseins, das Gott ist. So sind die tierischen Arten die Gott erschuf auch bestimmte Arten seiner Selbst, also die verschiedenen Wesensarten des göttlichen Wesens, des Menschen und natürlich tragen sie dadurch Ähnlichkeit zu ihm.
Montag, 14. August 2006 01:04
Doriano: @Schöpfung
Richtig, Matthias. Ich habe auch nie in Zweifel gezogen,
(Gott bewahre!!), daß unser Herr der Schöpfer der Welt
und des Universums ist. Ihren Gedanken der sieben
Schöpfungsperioden finde ich höchst bemerkenswert.
Könnten sie das ein wenig näher beleuchten?
Und was die Auferstehung der Toten, das Endgericht und die 1000 Jahre anbelangt – ich halte das genauso wenig
für eine leere Ansage wie Sie auch. Nur, was passiert denn tatsächlich (nicht falsch verstehen, matt!)? Ganz simpel ausgedrückt: Die noch unvollendete Schöpfung wird ihrer Vollendung entgegengeführt!!
Bei Paulus steht etwas bemerkenswertes: „Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen
Tag seufzt und in Geburtswehen liegt“
RÖM.8,22
Noch einmal zurück zur Schöpungsgeschichte: „Seit der Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit“ Röm.1,20 (nicht ganz komplett) –
dazu lesen Sie am besten noch 18 und 19.
Und dann bekommen Naturwissenschaften wie zum
Beispiel die Astronomie auf einmal einen ganz anderen
Stellenwert – die Schöpfung, das Werk Gottes erstrahlt
in unvergleichlicher Schönheit und überwältigender Größe.
Also, mir fehlen einfach die Worte. Aber auch wenn das Universum einen schon so aus den Socken haut – im Ver-
gleich zu Gott – ein Nichts!! Und das ist der Grund, warum
Gott zu uns in „Bildern“ spricht – die Wahrheit – die
absolut reine und unverfälschte Wahrheit – würde uns
töten!! Es gilt eb…
Montag, 14. August 2006 00:27
obelix †: na vielleicht wird Ratzinger diese Frage benatworten
matt:
Ebensowenig zweifle ich an der grundsätzlichen Systematik der Genesis. Wobei ich sieben Tage als sieben Schöpfungsperioden verstehe. Ich möchte an dieser Stelle einmal sagen, dass ich Kreationist bin. Und das darf ich ja nun wohl auch einmal aussprechen, da doch der Papst selbst vor kurzem die katholischen Kreationisten ermutigt hat im Namen der Gottesmutter, wie hier zu lesen war.


Rom – Der Papst plant am 1. und 2. September in seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo (30 Kilometer südlich von Rom) ein Treffen mit seinen ehemaligen Theologie-Studenten, bei dem das Thema der Evolution nach Darwins Theorien und die Schöpfung diskutiert werden soll. Organisiert wird das Treffen von Stephan Otto Horn, Theologieprofessor an der Universität von Passau und Leiter des „Schülerkreises Joseph Ratzinger“. Quelle: Der Standard, Wien vom 8.8.2006 (Suche Ratzinger)

Na das wird spannend. Am schönsten wäre es doch, wenn Schönborn auch mitdiskutieren würde.
Sonntag, 13. August 2006 23:53
matt: höhöhö
nein mein Herr, da irren Sie sich.

Diese Frage muss ich nicht beantworten, denn ich halte solche Mutmaßungen wie sie geäußert haben über den menschlichen Körper, den gottebenbildlichen, für willkürlich und pseudo-wiss. Aber um solche Phantasmen der Darwinisten zu zerschlagen darf ich sie auf eine der vielen Seiten im Internetz verweisen, z.B.

http://…ienceagainstevolution.org/
Sonntag, 13. August 2006 23:25
Jörg Guttenberger, Köln: matt: Interpretation
Für das Bibelverständnis ist wichtig zu wissen, daß die Bibelsprache eine Bildersprache ist, wie wohl noch heute alle orientalischen Sprachen, unsere Sprache ist hingegen seit der Scholastik eine Begriffssprache. Es geht darum, die Bilder angemessen zun deuten. Ein wesentliches Problem (natürlich nicht das Einzige) ist Übersetzung der damaligen Bildersprache in heutige Begriffssprache. Das Bild geht tiefer, als der Begriff, aber der Begriff ist deutlicher, als das Bild.

Beim Schöpfungsbericht, wovon mehrere in der Bibel redaktionel hintereinandergeschaltet sind, ein Weiterer steht in Psalm 104, ist zu fragen, was für Wahrheiten der jeweilige Autor verkünden will. Das bedeutet keinerlei Zweifel an Jungfrauengeburt und Auferstehung, dem Hauptproblem der Rationalisten.

Als Kreationist müssen Sie z. B.die Frage beantworten, wie Sie sich erklären, daß der Mensch eine ganze Reihe von zurückgebildeten Tierischen in seinem Körper mitschleppt. Z. B. ist die menschliche Hand eindeutig der Rest einer Fischflosse, wie wir bereits im Biologieunterricht vor über 40 Jahren gelernt haben. Woher kommt der für den Menschen völlig überflüssige Blinddarm? usw. usw.
Sonntag, 13. August 2006 23:02
matt: Wieviel Interpretation ist nötig?
was hat die Offenbarung Gottes für einen Sinn für uns Menschen, wenn wir sie nicht so zu verstehen haben, wie er sie an uns richtet? Ich bin nicht so mißtrauisch und oberschlau diese Berichte notwendigerweise anders zu verstehen als sie sich darbieten. Johannes berichtet das was er sieht und er schreibt es nieder, wie es Worte vermögen.

Natürlich ist mir bewußt, dass es sich z.B. bei den Wesen, die in der Apk. beschrieben werden nicht nur um physische Individuen handelt, sondern dass ebenso auch von geistigen Organisationen die Rede ist, die sich in der Welt realisieren, also Geisteswesen die Subjekte auf bestimmte Weise an sich binden, wie es eben letzlich ihrem Sein entspricht, das ein heiliges oder eben auch ein unreines, abartiges ist. So etwa bei dem Tier, das alles zerstampft, etwa wie es der Hitlerismus in seiner Gesamtheit getan hat. Interpretationen sind hier freilich vonnöten.

Dennoch: ich habe keinen Grund z.B. an der Auferstehung der Toten und am Endgericht zu zweifeln. Oder wenn dort steht 1000jähriges Reich. Wieso sollte ich meinen, dass wäre nur eine leere Ansage?

Ebensowenig zweifle ich an der grundsätzlichen Systematik der Genesis. Wobei ich sieben Tage als sieben Schöpfungsperioden verstehe. Ich möchte an dieser Stelle einmal sagen, dass ich Kreationist bin. Und das darf ich ja nun wohl auch einmal aussprechen, da doch der Papst selbst vor kurzem die katholischen Kreationisten ermutigt hat im Namen der Gottesmutter, wie hier zu lesen war.
Sonntag, 13. August 2006 22:35
Nicht, wer das Böse haßt, ist ausgeschlossen, sondern wer dasBöse tut, d. h. als Grundhaltung Haß, Hochmut und die anderen HAuptsünden.

Haß ist getrennt sein von Gott und darum Hölle!
Sonntag, 13. August 2006 22:16
Doriano: @matt
Wollen Sie die Allmacht Gottes tatsächlich so klein machen,
daß Sie Ihn auf eine rein menschliche Ebene des Er-kennens
reduzieren? Hätte Gott dem Johannes seine ganze
Größe geoffenbart – der arme Mann hätte das wohl kaum
überlebt. Gott spricht in „Bildern“ zu uns – und in Gleich-
nissen. Vermeiden Sie bitte den Fehler, die Bibel 1000%
wörtlich zu nehmen. Oder glauben Sie im Ernst, daß Gott
die Welt (das Universum) in sechs Tagen erschaffen hat.
Am siebten Tag ruhte er – Gottes Ruhe in der Ewigkeit –
und Gott ist die Ewigkeit. Es geht nicht darum, in welchem Zeitraum Gott die Welt erschaffen hat – sondern DASS! So lautet die Botschaft. Eigentlich sehr einfach.
Und Gott ist so vollkommen so „absolut Gut“, daß all das,
was dem widerspricht, nicht in Gott – in’s Paradies eingehen kann.
Aber ein Mensch, der die Sünde (nicht den Sünder –
das tat Jesus ja auch nicht!) nicht von sich weist,
kann nicht in Gottes Herrlichkeit eingehen. Nun sind
wir aber allesamt Sünder – was nun? Die Vergebung!
Gott wäscht uns rein von der Sünde! Er bereitet uns auf
seine Herrlichkeit vor!! Und da alle Menschen von Gott
erschaffen sind und somit durch seinen Willen erst
in’s Da-Sein gerufen , sollten wir auch seinen Willen tun.
Das ist das Mindeste, was wir Gott schuldig sind.
Und Gott will, daß alle Menschen in seine Herrlichkeit
eingehen – das neue Jerusalem. Seien wir also Arbeiter
im Weinberg Gottes
Sonntag, 13. August 2006 21:02
matt: soso…
wie ich sehe haben die Gläubigen hier gediegene Vorstellungen in Bezug auf Himmel und Hölle. Ich halte mich da im Zweifel an die Schrift.

Nun steht doch in der Apk. 20 zum Endgericht folgendes zu lesen:
„Ich sah die Toten, groß und klein, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden aufgeschlagen. Dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen. Es war das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund ihrer Werke gerichtet, die in den Büchern standen…Wer nicht im Buch des Lebens aufgezeichnet wurde, der wurde in den Feuerpfuhl geworfen.“ Wort der Schrift.

Und da man mich aufgrund meines „Hassdenkens“ bereits in der Hölle sieht, gebe ich hier aus Apk. 22 zum besten:
„Draußen müssen bleiben die Hunde und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und jeder Liebhaber der Lüge und ihr Verbreiter“

Ich lese da nichts davon, dass etwa jemand, der das Böse hasst ausgeschlossen würde. Vielmehr heisst es in Apk 2,6: „Doch das hast du für dich, dass du das Teiben der Nikolaiten hassest, die auch mir verhasst sind (!)“

Ich wünsche den „Alles Liebe“-Typen hier einmal ein gründliches Bibelstudium. Ich glaube nämlich, dass sie anstatt der Liebe einem kitschigen Schein huldigen, der sie gründlich hinters Licht führt und an der Realität des Lebens vorbei.
Sonntag, 13. August 2006 20:04
Doriano: @Die Sünde und die Hölle (an matt)
Diese Frage mit 1500 (incl. white space) Zeichen zu beantworten, ist so nicht zu bewerkstelligen. Ich versuche mal so etwas wie einen Ansatz zu finden. Die Sünde, in der ein Mensch lebt, trennt Ihn von Gott. Aber Gott möchte die Menschen nicht getrennt von sich wissen, sondern sich mit ihnen verbinden. Der Hl.Johannes vom Kreuz spricht in seinem Buch „Aufstieg auf den Berg Karmel“ von „Gotteinung“.Nun wissen wir aber, daß Gott das „absolut Gute“ ist. Ein Art von GUT, das unseren wildesten Vorstellungskräfte übersteigt!! Aber um Gotteinung erlangen zu können, muß der Mensch von allem lassen, was nicht dem „absoluten Gut“ entspricht – er muß von der Sünde lassen!! Und weil der Mensch ein Mensch ist, ist er auch ein schwacher Mensch!! Und deshalb ist Gott nicht nur der „Gott der Liebe“, sondern auch der Vergebung. Denn er weiß um die Schwacheit der Menschen!
Wegen dem begrenzten Zeichenvorrat wird es einen
zweiten Teil geben. Nur noch so viel: Die Hölle ist das
Getrenntsein von Gott. Kann es Schlimmeres geben?
Natürlich NEIN!!
Und ALLEN den Segen Gottes!!
Sonntag, 13. August 2006 19:29
Jörg Guttenberger, Köln: matt, Aphrodite
Aphrodite: Natürlich sind Himmel und Hölle kein Ort, sondern ein Zustand (lat. caelum, engl. heaven und nicht firmamentum bzw. sky!). „Vater unser im Himmel“ besagt, doch, da Gott in uns lebt, daß wir auch den Himmel (oder, wenn statt Liebe Haß in uns lebt, statt dessen die Hölle) in uns tragen.

zu Matt: wer in der Sünde bis zum Tode ausharrt und damit unwiderruflich seine Abneigung gegen Gott bekundet, weil er z. B. statt Liebe Haß in sich trägt, kommt nicht in die Hölle, sondern er ist bereits Hölle! Eine andere Möglichkeit hat Gott nicht, weil er den freien Willen des Menschen mehr achtet, als wir alle und niemanden zu seinem Glück zwingt.
Sonntag, 13. August 2006 18:52
Guldin: Ich kämpfe ja auch nicht mit dummen Waffen,
sondern mit meiner Überzeugungskraft.

Gepaart mit den matt’schen Hasstiraden ist dies nicht sehr glaubwürdig. Jedenfalls fehlt es am Glauben an die eigene Überzeugungskraft, wenn man die Argumente mit Hass unterlegen muss.
Sonntag, 13. August 2006 18:47
aphrodite †: Hölle, Hölle, Hölle
Hölle als Ortsangabe existiert nur in kranken Gehirnen, wie sie bei religiösen Fundamentalisten und deutschen Schlagersängern vorkommen.
Sonntag, 13. August 2006 18:15
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †: Fragen Sie Herrn Annen und Herrn Humer oder Herrn Roy.
Die wissen das?
Und wenn ja, haben sie es auch verstanden?
Die Renitenz spricht dagegen.
Sonntag, 13. August 2006 18:14
matt: die Herren sind mir durchwegs unbekannt
aber offenbar war ihr Unterfangen nicht von Erfolg begleitet. Ich kämpfe ja auch nicht mit dummen Waffen, sondern mit meiner Überzeugungskraft.

Im übrigen stehen sog. Christen im Schwingen der „Hasskeule“ den Homos in nichts nach. Das habe ich nun schon des öfteren erlebt. Sagt mir aber eines Freunde: wenn euer Dogma „Gott liebt den Sünder nicht aber die Sünde“ stimmen will, wieso schickt Gott dann Sünder in die Hölle und nicht bloß die Sünde ansich?

Wenn ihr mir dafür eine Antwort habt, dann bin ich bereit euch nicht als Ketzer anzusehen.
Sonntag, 13. August 2006 18:01
methusalix †: Da können Sie von Glück reden, matt,
matt: wie weit werde ich gehen *schmunzel*so weit man mich lässt.

dass Sie in einer freiheitlich vefassten Demokratie leben. Es gibt wohl kaum eine Staatsform, die grosszügiger beim Schutz der Meinungsfreiheit ist, als die unsere. Das beweist auch das regelmässige hysterische Gezeter aus Bayern, wegen vorgeblicher „Blasphemie“. Sollten Sie aber Ihr Mütchen kühlen wollen und das Gewaltmonopol des Staates (das sind wir alle, Sie und ich und Herr Guttenberger und seine Durchlaucht et al.) herausfordern wollen, dann haben Sie nicht nur ein Problem am Hals, sondern sind ein Problem. Und unsere Judikative ist ein guter Problemlöser. Fragen Sie Herrn Annen und Herrn Humer oder Herrn Roy.
Sonntag, 13. August 2006 17:33
matt: wie weit werde ich gehen *schmunzel*
so weit man mich lässt. Ich teste unentwegt die Grenzen des Machbaren. Man muss doch emsig arbeiten an seinem Ruhm. Ich werde die Grenzen achten die Gott mir setzt zum Wohle der Gesamtheit seines Heilsplanes – das spürt man ja in seinem Herzilein – innerhalb derer ich mich nach meinem Gutdünken austoben mag. Ein jeder arbeitet eben für seine Sache. Bin ich etwa auf die Welt gekommen um zu kapitulieren oder alles unangezweifelt stehen zu lassen? Nein, da möchte ich mich schon lieber eines etwas profan anmutenden Mottos bedienen: „I was born to rock the world“, oder so.
Sonntag, 13. August 2006 16:59
Guldin: @ matt
Wenn man sich zu Gemüte führt, was Du bisher geschrieben hast, so könnte der folgende Text aus deiner Feder stammen (was er aber nicht tut)

Wir sind keine Verfechter von Töten und Zerstörung. Mit Hilfe Gottes aber werden wir jede Hand abschlagen, die sich in feindlicher Absicht nach uns streckt. Wir sagen Euch: genug der Abweichung vom Glauben! Genug Entartung im Benehmen! Hört auf mit Euren Angriffen auf die Menschen und das Eigentum der Unterdrückten Genug des Handelns mit Slogans von „Freiheit und Gerechtigkeit“ und „Menschenrechten“! Wir rufen Euch zu der Religion der Einheit Gottes; der Gerechtigkeit, der Mäßigkeit, der Reinheit und der Macht.

Quelle

Wir wollen Euch informieren und Euch sagen, daß das, was Ihr gesehen habt, nichts ist als das erste Geplänkel, erst der Beginn der Schlacht. Also bereitet Euch darauf vor, daß Ihr für Eure Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werdet.


So tönts, wenn regligiöser Wahn sich artikuliert.
Sonntag, 13. August 2006 16:14
Das überzeugenste Beispiel von Toleranz gibt uns Gott selbst: er liebt den (noch so ärgsten) Sünder, haßt aber die Sünde!
Sonntag, 13. August 2006 16:13
methusalix †: @matt; Sie sind nah dran an der menschenverachtenden Einstellung der islamischen Terroristen!
matt: …Denn Gott ist nicht weniger als die Liebe auch Wahrheit und Gerechtigkeit und Verachtung gegen das Böse und auch heiliger Zorn. Ja, auch ist er Hass, denn Hass ist nicht grundschlecht. Auf den Inhalt kommt an.

Wenn die Homos etwa meinten, das sei Liebe, dann muss ich sie mit Verachtung strafen und wenn sie hergehen und es einer Ges. aufzwingen wollen, dann muss ich sie dafür hassen…

Entrüstung und Zorn zu empfinden angesichts des Bösen in der Welt ist für mich ein Moment des Göttlichen. Ich sehe darin wesentlich meine Gottebenbildlichkeit…


Die verachtenswerten Männer, die glauben mit dem Massenmord an unschuldigen Menschen ihre Weltsicht aufzwingen zu können und sich damit am „verkommenen Westen“ rächen zu können, meinen dies auf Befehl ihres Gottes tun zu müssen und beim „Märtyrertod“ eine „instant-Heiligung“ zu erfahren und sofort im Paradies zu landen (Sie wissen schon, die 72 Huren).

Wie weit gehen Sie, matt, um anderen Ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen und Ihrem mesnchenverachtenden Hass und Ihrer Wut freien Lauf zu lassen?
Sonntag, 13. August 2006 11:06
Guldin: Entrüstung und Zorn
zu empfinden angesichts des Bösen in der Welt ist für mich ein Moment des Göttlichen. Ich sehe darin wesentlich meine Gottebenbildlichkeit

ein weiterer Erguss, der aus der feder Bin Ladens stammen könnte.

Gratuliere Herr Matt
Sonntag, 13. August 2006 10:58
matt: hören Sie auf
mir gesegnete Tage zu wünschen. Ich kann das nicht leiden, vorallem da unsere Meinungen auseinandergehen.

Und ob Sie es glauben oder nicht: ich bin zur Liebe fähig, aber an Euren „Gott ist Liebe“-Gott glaube ich nur bedingt. Denn Gott ist nicht weniger als die Liebe auch Wahrheit und Gerechtigkeit und Verachtung gegen das Böse und auch heiliger Zorn. Ja, auch ist er Hass, denn Hass ist nicht grundschlecht. Auf den Inhalt kommt an.

Wenn die Homos etwa meinten, das sei Liebe, dann muss ich sie mit Verachtung strafen und wenn sie hergehen und es einer Ges. aufzwingen wollen, dann muss ich sie dafür hassen. Aber wenn Sie so wollen ist dieser Hass nichts weiter als ein Moment jener wahren Liebe, die beschmutzt und banalisiert wird durch das Schauspiel ihrer Unzucht.

Entrüstung und Zorn zu empfinden angesichts des Bösen in der Welt ist für mich ein Moment des Göttlichen. Ich sehe darin wesentlich meine Gottebenbildlichkeit. Also was will mir ein kleinmütiger „Kathole“ (hier passt mir die Bez.) einreden? Ich weiß was ich tue, ebenso, wie es Gott mir eingibt. Darum verlass ich mich nicht auf pauschale Aussagen wie „Gott ist Liebe“, oder „Liebet eure Feinde“, wenn diese verwandt werden jedes gerechte Anliegen niederzuknüppeln. Und stammten diese auch von Jesus daselbst.
Sonntag, 13. August 2006 09:43
Hoffnung: Um beim Thema zu bleiben
Kaum zu glauben.

Da findet sich ja mal ein Artikel der nicht dem allgemeinen und zumeist eines kath. bzw überhaupt christlichen Nachrichtendienst unwürdigen Schreibstiles unterliegt.
Zudem kann ich diesem auch Inhaltlich einmal zustimmen.
Die Freikirchen in Deutschland haben übrigens die eindeutigste Position für das Leben.
Wie es heißt, an Ihren Früchten werdet ihr Sie erkennen, nicht an dem konfessionellen Bekenntnis
Sonntag, 13. August 2006 07:58
Doriano: @Thema!!
Nach 12 Stunden Nachtdienst habe ich nun das „Vergnügen“, die neuesten Errungenschaften menschlichen Geistes zu bewundern. Leute, mir bleibt die Spucke weg.
Erst einmal: Die Diskussionsbeiträge gehen am eigentlichenThema (Donum vitae, Respekt etc.) komplett vorbei. Es geht mal wieder hauptsächlich darum, sich gegenseitig den Schmodder um die Ohren oder auch Augen zu hauen. Tja, die Zivilisationsdecke ist schon reichlich dünn. @Matt, ich habe Ihnen gestern auch 1.Kor.13 an’s Herz gelegt. Wie ich Ihren neuerlichen
Äußerungen entnehmen kann, haben Sie meine Bitte
also ignoriert – selber schuld. Ich könnte mir ja mal die
Mühe machen, und Ihnen ein ganzes Sammelsurium
an Zitaten aus dem Neuen sowie dem Alten Testament
offerieren. Sie würden staunen!! Aber lesen doch schon mal vor: Matth.5. – und gaaanz besonders 43 -48!! Falls
Sie dann hier noch weiter so vom Leder ziehen sollten, müsste ich zu der Überzeugung gelangen, daß Sie eine mehr als nur eigenwillige Bibelübersetzung benutzen.
Euer Durchlaucht, an Sie die gleich Aufforderung!!
Und zum Thema komme ich beim nächsten Mal. Mein Zei-
chen vorrat wird sonst wohl nicht reichen.
Einen gesegneten Sonntag Euch allen!!
Sonntag, 13. August 2006 02:07
methusalix †: Antworten
Gotthard: …selten solch einen Schmarrn gelesen …
wo passiert solches?


Das haben wir doch alle erlebt, Gotthard! Bei der letzten Besetzung des Bischofsthrones in Köln. Da hat der Papst die Regeln während der Wahl geändert, nur damit ein ihm genehmer Kandidat gekürt wird. Jetzt sind die Kölner mit dem Meisner geschlagen, der, so wie unser sehr geschätzter Mitdiskutant matt, auch immer mehr unter absolutem Realitätsverlust leidet.

Für matt gibt es übrigens eine Lösung: auswandern in den Vatikanstaat!

Graf von Galen: … kann ich nur sagen, daß mir Kaiser Wilhelm II lieber wäre.

Aber aber, Euer Peinlichkeit! Ein ketzerischer Protestant aus dem vom rechten Glauben abgefallenen und häretischen Geschlecht derer von Hohenzollern auf dem Kaiserthron eines katholischen Deutschland???? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein? Wo kämen wir denn da hin, wenn Protestanten zu so etwas die Berechtigung hätten? Da sei Gott vor!

Gerade der Fall Eva Hermann bestätigt Ihre Ausführungen bezüglich Meinungsfreiheit.

Nun ja, die Dame darf sichesicher weiterhin veröffentlichen, was sie für richtig hält. Das sollte doch kein Problem sein, oder? Dass manche Menschen auf manchen Posten in Deutschland nicht geduldet werden, das kommt in den besten Familien vor. In der römisch-katholischen Kirche zum Beispiel. Das ist ein verbrieftes Recht bestimmter Arbeitgeber (Medien und Kirchen) und heisst „Tendenzschutz“.
Sonntag, 13. August 2006 00:46
Woher wollen Sie wissen, daß der Graf von Galen sich diesen Namen nur für dieses Forum zugelegt hat, in Wirklichkeit aber einen anderen bürgerlichen Namen führt? Ich habe an anderer Stelle schon einmal das Hinterherspekulieren nach der Identität eines Forumteilnehmers beanstandet.

Ihre beanstandeten Umgangsformen erschwehren eine (hier dem Grafen) entgegengesetzte Stellungnahme, weil ich verständlicherweise verhindern möchte, auch mit dem Umgagnsformen seiner Gegenseite identifiziert zu werden. Dadurch konnte ich zu einem anderen Thema längere Zeit nicht an den Auseinandersetzungen teilnehmen.

Was haben Sie grundsätzlich gegen den Adel? Es handelt sich um eine informelle gesellschaftsrelevanten Gruppe, informell, weil er formell nach 1918 abgeschafft wurde, der Titel wurde zum Bestandteil des bürgerlichen Namens.

Die Grüße an St. Apostel richte ich morgen gerne aus.

Einen gesegneten Sonntag
J.G.
Sonntag, 13. August 2006 00:16
Bernardin †: HERR GUTTENBERGER
Gerne Respekt, Achtung – doch es gibt einen besonderen Umgang mit Menschen, die sich Graf nennen, die Graf sein wollen. die sich so ungräflich verhalten. Es gibt Leute, die sich einen grossen Namen zulegen, um Respekt zu erheischen – der ihnen nicht zusteht!
Uebrigens: Gruss nach Köln, nach St. Aposteln!
Sonntag, 13. August 2006 00:06
Jörg Guttenberger, Köln: Bernardin, Graf von Galen
B: Bitte gegenüber entgegengesetzten Meinungsäußerungen denselben Respekt, den auch Sie zu recht beanspruchen! Zum „Du“: Vertrauen, nicht Vertraulichkeit sollte die Grundlage zwischenmenschlicher Beziehungen sein, meinen Sie nicht auch, Bernardin?

G: Ihre Zeitkritik teile ich. Gerade der Fall Eva Hermann bestätigt Ihre Ausführungen bezüglich Meinungsfreiheit. Nur, sieht es in den heutigen Monarchien (England, Belgien usw.) besser aus, als in den benachbarten Demokratien?

Die Frage ist doch, ob ein Monarch als solcher mehr Möglichkeiten hat, als ein Staats- bzw. Bundespräsident, abgesehen davon, ob er von vornherein ein besserer Mensch mit der dazu gehörenden höheren Motivation ist.

Eine weitere Frage ergibt sich aus der Verfassung: hier werden die Vollmachten des Staatsoberhauptes staatsformunabhängig geregelt. Der schwedische König hat, soweit bekannt, überhaupt keine ins Gewicht fallenden verfassungsgemäßen Möglichkeiten.

Das heutige Problem scheint mir, wie schon mehrfach ausführlich beschrieben, die 68er Ideologie mit der von ihr verordneten politischen Korrektheit. Gerade deren Anhänger wollen aber unsere Probleme mit rein organisatorischen Mitteln lösen, was bereits von Karl Steinbuch, nach unserer heutigen Erfahrung sicher zu recht, beanstandet worden ist.
Sonntag, 13. August 2006 00:02
Guldin: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 12. August 2006 23:57
matt: Gut gesagt Herr Graf
Sie sind ein Könner.

Gott hat das Volk Israel gegen seinen Willen befreit, gegen seinen Willen in die Wüste geführt, gegen seinen Willen im Gesetz unterwiesen, gegen seinen Willen mit Strafgerichten heimgesucht. Weil Israel starrsinnig war.

Gott tat es zum Wohle dieses halsstarrigen Volkes und zum Zeugnis für die ganze Welt. Er hat seinen Willen diesem Volk aufgezwungen wie einem störrischen Kind, weil es nicht anders ging. Ansonsten hätte es nie das sittliche und geistige Niveau erlangt um den Tag seines Heils zu erleben. Gelobt sei Jesus Christus!

Weil er Autorität ist! Weil er die Macht hat, hat er auch das gute Recht. Und ebenso verhält es sich mit denen, die berufen sind zu herrschen nach seinem Willen. Und wenn es auch gilt ein widerspenstiges Volk mit Gewalt zu unterwerfen.

Demok ist in diesem Denken nur ein peinlicher Widersacherdämon, den es auszuschalten gilt, damit wir Christen wieder bessere Tage erleben. Und ich habe wirklich keine Angst vor Demok. Nein, es ist genau umgekehrt. Und „das ist gut so“.
Samstag, 12. August 2006 23:29
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Deutschland
Unter Kaiser Wilhelm II war eine freie Meinungsäußerung
sicher leichter möglich als heute.
Abtreibung und Homosex waren verboten, dafür wurden
Gott, Vaterland und Familie in Ehren gehalten.
Ich sage nicht, daß dies eine ideale Zeit war.
Aber ich sage, daß dies im Vergleich zu heute eine
gesegnete Zeit war.
Wenn ich Gelegenheit hätte, dahin auszuwandern, würde
ich es sofort tun. Sicher wäre mir der selige Kaiser Karl v.
Österreich lieber.
Außerdem werde ich lieber regiert als manipuliert, wie
die große Masse unseres Volkes. Von daher haben wir
ja überhaupt keine, richtige Demokratie.
Oder hat schon einmal jemand von Ihnen im deutschen
Fernsehen in den letzten 20 Jahren eine Sendung gesehen, die sich ernsthaft gegen Abteibung, Homosex,
Verführung der Jugend zur Unzucht oder die Massenzu-
wanderung aus antichristlichen Kulturkreisen gewandt
hat. Es ist doch alles gleich geschaltet. Nach meiner
Meinung war das zweite deutsche Kaiserreich wesent-
lich demokratischer als diese verrottete Republik.
Samstag, 12. August 2006 23:10
Jörg Guttenberger, Köln: Matt: Demokratie
Nirgendwo kann man als Christ so gut leben, wie in einem ordnungsgemäß funktionierenden demokratischen Rechtstaat! Schließlich sind wir zur Freihei berufen (Gal. 5,13) und nicht zu preußischem Marschtrittchristentum! Unsere Aufgabe ist, uns in aller Freiheit für Gott zu entscheiden und nicht von einer Scheintheokratie unter Brechung jeglichen Widerstandes in den Himmel karren zu lassen!

Daß Ehebruch der Zeitvertreib des damals regierenden Adels war, wissen wir.

Daß geistliche Fürsten die größten Aussauger waren, stimmt so nicht. Woher kommt denn das Wort „Unterm Krummstab ist gut leben“?

Mit „donum vitae“ habe ich allerdings, wie sich aus meinen bisherigen Ausführungen zu diesem Thema an anderen Stelllen ergibt, nichts im Sinn.
Samstag, 12. August 2006 23:03
Guldin: @ matt
dein Blödsinn den du hier von dir gibst könnte aus der Feder eines Bin Laden stammen

Der heilige Krieg lässt grüssen
Samstag, 12. August 2006 23:01
Bernardin †: Gräflein
Du hast einen Sprung in der Schüssel!
Es ist nicht alles Gold was glänzt in Politik und Gesellschaft, gesunde Menschen bilden sich ihre eigene Meinung und handeln, aber Deine Clique brauchen wir nciht!
Samstag, 12. August 2006 22:59
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Deutschland
Wenn ich sehe, was für ein gottloses Pack die Macht
über Deutschland in Politik und Medien ausübt, kann
ich nur sagen, daß mir Kaiser Wilhelm II lieber wäre.
Samstag, 12. August 2006 22:20
Gotthard: Monarchie?
Was soll denn dieses Geschwafel über Monarchien? In aller Regel waren diese Kasten doch die Blutsauger des Volkes… eine besondere Spezies waren die Fürstbischöfe und Fürstäbte und -abtissinnen.
In Deutschland Gott sei Dank seit 1806 bzw 1918 überwunden.
Samstag, 12. August 2006 21:17
matt: was war das Scheitern der Monarchen
sie haben sich selbst entehrt und entweiht. Sie haben sich den Irrlehren des Weltenteufels verschrieben und zuletzt einem dümmlich nationalistischem Militarismus gehuldigt, der ihnen jenen Krieg bescherte als Strafe des allgemeinen Abfalls von Gott.

Hernach die Wirren der Zwischenkriegszeit, Dekadenz und Parteistreitigkeiten der Heidenmenschen. Hitlers aufkommen und die Lichtgestalt des kleinen Dollfuß, der den blöden Auseinandersetzungen ein Ende bereitet. Endlich wieder ein guter Steuermann, ein Christenmensch. Wieso hat dieser Mann sterben müssen? Weil die Welt ihn nicht verdient hat. Die Welt hat ihren Hitler verdient, damit er sie abermals schindet und verwüstet.
Samstag, 12. August 2006 20:34
Elendester Sünder: An möchtegern-kathole
Warum gibt es keine christliche Monarchie mehr? Weil die „Vorsehung“ es so wollte, sprich weil ein Monarch nach Gottes Gnaden eben diese Gnade voraussetzt, und die gab es im 20ten Jahrhundert halt nicht mehr.

Die Vorsehung war es grad nicht, aber die eigene Schuld der Fürsten.

Papst Leo XII. Im apostolischen Sendschreiben vom 13.03.1825 ‘Quo graviora’: „Wir haben die Fürsten gewarnt, aber die Fürsten haben geschlafen! Wir haben die Minister gewarnt, aber die Minister haben nicht gewacht!“

Papst Pius IX. In seiner feierlichen Ansprache am 25.11.1865: „Die Sekte der Finsternis, die Freimaurerei, welche gegen die Kirche so feindlich und selbst für die Sicherheit der Staaten so gefährlich ist,“ sie sei nicht bloß geduldet, sondern sogar ermutigt worden.

Aus Der Götze der Humanität oder das Positive der Freimaurerei nach Dokumenten von G. M. Pachtler S. J., Freiburg im Breisgau, 1875
Samstag, 12. August 2006 20:25
leshandl1: Schön langsam
wird es grotesk in diesem Forum, die Beiträge immer „matter“. Realitätsverweigerung? Religiöser Extremismus? Mit solchen Ver-fechtern kann’s die Kirche nur mehr zersprageln – wie man in Österreich zu sagen pflegt.
Samstag, 12. August 2006 19:03
Gotthard: Schmarrn
man lässt z.B. über ein Gesetz solange abstimmen bis das richtige rauskommt.
selten solch einen Schmarrn gelesen …
wo passiert solches?
Samstag, 12. August 2006 17:59
möchtegern-kathole: natürlich …
leben wir nicht in einer Demokratie. Volkes Wille wird dem Volk entweder durch die Presse eingegeben oder man kümmert sich einen Dreck darum.

Beispiele: man lässt z.B. über ein Gesetz solange abstimmen bis das richtige rauskommt. Oder: Will das USA-Volk den nächsten Nahostkrieg? Nein, aber es wird ihn bekommen. Wollen die Deutschen dabei sein? Nein, aber man wird schon dafür sorgen (wenigstens indirekt).

Warum gibt es keine christliche Monarchie mehr? Weil die „Vorsehung“ es so wollte, sprich weil ein Monarch nach Gottes Gnaden eben diese Gnade voraussetzt, und die gab es im 20ten Jahrhundert halt nicht mehr.
Samstag, 12. August 2006 17:03
matt: Ich bin Katholik
und ich sehe nicht ein, dass wir Christen nicht das Recht auf einen eigenen Staat haben sollten, der unsere Interessen vertritt und eben nur diese.

Der Staat ist für uns nutzlos, wenn es sich nicht demselben Prinzip verpflichtet sieht, wie unsere Kirche, nämlich Christus. Das muss seine Verfassung sein, ansonsten ist er für uns so nutzlos und willkürlich wie einstmals das heidnische Römertum, das erst überkommen werden mußte damit die Christenheit endlich von ihm Ruhe hatte und souverän auftreten konnte.

Und kommt mir ja nicht mit dem G’schichtl von der Obrigkeit. Sind wir etwa Hunde, dass wir uns jedem Teufel unterwerfen sollen, weil er sich als Obrigkeit aufspielt?

Demok ist ein Staatswesen gegen das wir ständig ankämpfen müssen, weil es, wie ich es bereits sagte, von seiner Konzeption her eine geistige Hure ist, die in ihrer launischen Art ihren niederen Trieben gehorcht und den heidnischen Götzen zugetan ist und Christus nach deren Art geringschätzt und als gleichgültig erachtet, wie einen ihrer sonstigen Teufelsbuhlen.

Sollen wir uns etwa beherrschen lassen von so einem nichtswürdigen Staatswesen, das sich bereits in seinen Grundzügen zur Gottlosigkeit verdammt. Ja ich sage: es ist Gottlosigkeit in Person. Es ist das Weib das auf dem Tiere reitet.
Samstag, 12. August 2006 15:54
Leben wir wirklich in Demokratien? Beispiele für Entscheidungen der sogenannten Volksvertreter gegen den eindeutigen Willen des Volkes: Einführung der Euro-Währung, Einsetzung Angela Merkels als Kanzler der BRD. Jeder weiß, welche Kräfte in Wahrheit dahinter stecken.

Sind echte Demokratien auf Dauer überhaupt lebensfähig? Die Geschichte seit dem Altertum lehrt etwas anderes.
Samstag, 12. August 2006 15:54
Doriano: @matt
Die „Die Heiligen der letzten Tage“??? Nichts für ungut –
aber aus welcher Ecke kommen Sie eigentlich…
Sie wollen, wenn ich Sie richtig verstanden habe, das
Gottesreich auf Erden errichten – notfalls mit Gewalt.
Christus hat aber doch selbst gesagt:„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Und – unser katholischer Glaube ist lehrt
die „LIEBE“!!! Bitte erinnern Sie sich daran! Die Menschen
mit dem Schwert bekehren zu wollen, ist genau die Me-
thode, die der Islam seit seiner Entstehung bevorzugt.
Wir haben diese Phase – Gott sei’s gedankt – schon lange
hinter uns gelassen und eine Wiederholung…
Also,@matt – kehren Sie um, bevor es zu spät ist!
Die Liebe Gottes ist es, die den Menschen auf den rechten Pfad führt – nicht Hass und Gewalt.
Lesn Sie doch zum Beispiel mal Römer 13,1-7 und – ganz
wichtig -1.Kor. 13.
So die Zeit läuft mir jetzt davon…
Gottes Segen!!!
Samstag, 12. August 2006 15:49
Mat:…Für mich ist Demok ein für Christen ohnehin unpraktikables Staatswesen, in der Art einer geistigen Hurerei. Ich glaube an das Herrscherprinzip, an die göttliche Autorität, an die Staatskirche und den Christenstaat und ich bin ein Kämpfer dafür, dass diese Demoks untergehen und jeder Christ sollte aus meiner ebensolches anstreben.

Ja was hätten Sie denn gerne? Eine klerikal-faschistische Diktatur wie unter dem kleinen Kanzler? Oder doch lieber eine Despotie wie unter Augusto Pinochet Ugarte? Wäre ihnen dann nicht doch ein Caudillo wie Francisco Franco de Bahamonde lieber? Oder hätten Sie es lieber mittelalterlich, ein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation; aber Vorsicht, die obersten Potentaten dieses Reiches waren relativ machtlos und die Reichsfürsten taten oft, was sie wollten. Eine kleine Reformation und schon besteht ihr heiliges katholisches Reich zur Hälfte aus Ketzern. Sie wissen schon, cuius regio eius religio und das dürfte wohl auch der Grund für Ihre kranke Sehnsucht nach Autorität, Staatskirche und Staatsreligion sein. Ihr Glaube ist so schwach und wankend, dass Sie ihm selbst nicht für fünf Cent vertrauen. Sie wollen einen starken Führer, der allen befiehlt was sie zu glauben haben. Das genaue Gegenteil von dem, was Jesus Christus uns aufgetragen hat. Das was Sie wollen ist vielleicht bequem für die Kirchenbeamten; Moral kann befohlen werden. Katholisch ist es nicht!
Samstag, 12. August 2006 15:26
matt: Einzelkämpferchristen, oder: Die Nachkommen der Frau
Die Unterstützung durch die Kirche an der Peripherie ist doch höchst sporadisch und zaghaft. Also muss man das Zepter selbst in die Hand nehmen. Ist man von Gott dazu berufen, so ist man auch legitimiert so zu handeln.

Wir müssen die Kirche wieder auf den Weg bringen. Und wer sind wir? Wir sind die Nachkommen der Frau die mit dem Drachen kämpfen, der schon sie zu vernichten trachtete und ebenso uns. Wir gehen als eigenständig hervor aus dem Leib unserer Mutter, die uns ebenso auch zur Schwester wird. Und wir sind darum besorgt, dass sie sich rein hält von den Irrlehren des Weltenteufels für das Wohl der ganzen gläubigen Menschheit. Wir sind gewissermaßen ihre Hüter und Beschützer, ihre Helden, ihre Brüder.

Die Söhne Jakobs, haben einst schrecklich gewütet unter den Heiden, von denen einer ihre Schwester missbrauchte. Wirklich man würde sich ein wenig diesen Eifers wünschen für die Heiligen der letzten Tage.
Samstag, 12. August 2006 15:18
Doriano: @matt
Nicht das Staatswesen ist gottlos – die Menschen sind es!
Die Demokratie ist nicht schuld daran, wenn sich die Menschen von Gott lossagen und lieber ihre eigenen Wege
gehen. Diese Freiheit, ja oder nein zu sagen, ist ihen von
Gott gegeben und weder Menschen noch gar eine Regie-
rung haben das Recht dazu, die Menschen zum Glauben an Gott zu zwingen. Wie schon gesagt – Gott ruft die Menschen in Freiheit zu sich. Zwang widerspricht dem innersten Wesen Gottes. Nicht, daß Sie mich jetzt falsch
verstehen; ich bin keineswegs ein Freund von „Donum Vitae“ oder dem „ZDK“. Aber es steht UNS NICHT zu,
das Gericht Gottes vorwegzunehmen: Richtet nicht, damit
ihr nicht selbst gerichtet werdet. Unsere Aufgabe ist es
vielmehr, dei Liebe Gottes unter den Menschen nahe zu
bringen. Dazu sind die Methoden, die Sie hingegen bevor-
zugen, nicht geeignet. Sie wollen Hass verbreiten – und
das ist genausowenig katholisch wie „Donum Vitae“.
Euch allen noch ein geruhsames , friedliches Wochenende
und einen gesegneten Sonntag!!
Samstag, 12. August 2006 14:50
Gotthard: Frau Glaser
Wir bitten die deutschen Bischöfe, die einfachen Gläubigen nicht weiter den Laienorganisationen auszuliefern.
Welche Laienorganisation spricht denn nun … welche Laienorganisation ohne jegliches Mandat fordert die Bischöfe auf?
Samstag, 12. August 2006 13:44
Pünktchen: Endlich auch das: ein Freudscher Vertipper!
…in unserer freuheitlich verfassten Demokartie…
Samstag, 12. August 2006 13:29
matt: genau aus diesem Grunde
bin ich für die Abschaffung der Demokratie. Weil es ein zutiefst gottloses Staatswesen ist. Es ist im Grunde wieder das alte Babylon und so erleben wir es ja in den Großstädten. Demok will herschen über das Christentum und es abtun als obskuren Privatverein, es beugt sich nicht vor Gott, es spuckt auf die christliche Tradition. In der Verfassung steht lediglich „Religionsfreiheit“. Und ich aber spucke auf Religionsfreiheit und Demok und ich sage das als vollwertiger und ordentlicher Christ. Wir Christen werden keine Ruhe haben solange Demok Macht ausübt und wir uns diesem Weiberdämon beugen.
Samstag, 12. August 2006 13:17
Knecht Ruprecht: Inquisition nach Deutschland holen

Ich habe noch immer Frau Süssmuth im Gedächnis, die in einer live Sendung vor Jahren auf SAT.1 ihre von mir ungefragte Meinung zum Papst und seiner Sexualmoral, rauslies.


Sie schreiben hier über die heilige Inquisition, Knecht, als wäre die in der Welt ausserhalb von Deutschland noch fröhlich zu gange! Ja wo denn? (Ausser vielleicht in ein paar obskuren „Priesterbruderschaften Sankt irgendwas“)

Die Meinung von Frau Süssmuth müssen Sie sich genauso anhören (oder auch nicht, Ihr Fernseher hat sicher einen Abschaltknopf; nutzen Sie den doch!), wie Frau Süssmuth sich Ihre veröffentlichte Meinung anhören muss.

Sie hätten das zwar gern, dass nur engstirnig fudametalkatholische Ergüsse veröffentlicht werden dürften, aber in unserer freuheitlich verfassten Demokartie dürfen Sie genau das tun (und nicht tun), was andere ebenso dürfen und nicht dürfen.
Samstag, 12. August 2006 13:08
möchtegern-kathole: der liebe Gott …
… hat manche berufen, die Gemeinde zu leiten. Das sind der Papst, die Bischöfe und die Priester.

Alle Versuche, mit Gremien, Organisationen, Räten, Ausschüssen, Komitees, ZdKs, Verbände, Clubs, Kommissionen, Vereine, Bünde, Unionen, Konferenzen usw an der von Gott eingesetzten Ordnung vorbei etwas zu machen, sind dumm.
Samstag, 12. August 2006 13:04
kreuzi: Inquisition nach Deutschland holen
In den letzten Jahren und Jahrzehnten, scheint sich im deutschsprachigen Raum, als man noch in Wohlstand lebte, nicht nur Gemütlichkeit sondern auch der Teufel eingeschlichen haben…

Jetzt wo der Schein des Wohlstandes, wie ein Nebel den deutschsprachigen Raum verlässt, scheinen einige deutsche Vertreter der Kirche sich wieder christlich zu besinnen…

Ich habe noch immer Frau Süssmuth im Gedächnis, die in einer live Sendung vor Jahren auf SAT.1 ihre von mir ungefragte Meinung zum Papst und seiner Sexualmoral, rauslies.

Immerhin, entschließen sich jetzt die deutschen Vertreter der Kriche, antichristliche Tendenzen in mitten der christlichen Gemeinschaft in Deutschland zu entfernen.

Es war ja auch lange genug möglich, sich als Teil der Kirche hinzustellen, um antikirchliche Propaganda zu betreiben.
Samstag, 12. August 2006 12:34
matt: Zustimmung!
Sehr guter Artikel! Wir hatten ja hier in Österreich ein ähnliches Problem mit der „Wir sind Kirche“-Plattform. Das „Aufbegehren“ eines homoideologischen Pöbels, der ebenso auf der „freien Gewissensentscheidung“ pocht. Es ist offensichtlich: der Satan versucht auf vielerlei Weisen die Kirche auszuhöhlen. Eine Org. wie dieses „Donum Vitae“ wollen das Scheusal der Abtreibung als Menschenrecht und als christlich darstellen und berufen sich zudem auf das Recht ihrer Masse, was in den gottlosen Demoks gelten mag aber innerhalb der Kirche keinen Wert besitzt. Die Kirche ist dem Leben und der Wahrheit verpflichtet und nicht der Willkür der Massen. Sie muss durch ihre Autorität die Massen überhaupt erst erziehen.

Für mich ist Demok ein für Christen ohnehin unpraktikables Staatswesen, in der Art einer geistigen Hurerei. Ich glaube an das Herrscherprinzip, an die göttliche Autorität, an die Staatskirche und den Christenstaat und ich bin ein Kämpfer dafür, dass diese Demoks untergehen und jeder Christ sollte aus meiner ebensolches anstreben.
Samstag, 12. August 2006 11:57
res secundae: Frauenbund ebenfalls auf dieser Linie
Gestern fiel mir durch Zufall die Zeitschrift des Deutschen Frauenbundes in die Hände.
Die Meldung, dass die deutschen Bischöfe sich von Donum Vitae abgrenzten wurde so dargestellt, dass es alleine aus taktischen Gründen basiere, da Rita Waschbüsch die ehem. Zentralratsvorsitzende und Mitbegründerin von Donum Vitae verkündete, dass die Bischöfe den Verein nie negativ bewerteten.
Es ist ganz klar: Der Frauenbund wird auch weiterhin spenden und den Verein unterstützen. Da selbst ein so hohes Frauenbundmitglied wie Rita Waschbüsch (CDU) die Sachlage als reine Taktik einordnet.

Im Übrigen erzählte eine Donum-Vitae Funktionärin aus dem Bistum Passau vor versammelter Mannschaft, dass sie Unterstützung durch den ehem. Bischof von Passau Franz-Xaver Eder haben. Aus seinem Bischof-Eder Fond für „Notleidende“ würden auch sie reich beschenkt. Dieser Skandal ist typisch und zeugt von der Verlogenheit einer Bischofsgeneration die glaubte die Menschen täuschen zu müssen.
Samstag, 12. August 2006 11:22
leshandl1: Machtmissbrauch
Wer hier wohl die Macht missbraucht? Kaum die Laien, viel eher die Bischöfe – mit dem Geld der Laien. Wie geht das mit den Schafen und dem Metzger …?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.