Die ‘Donum Vitae’-Leute wollen Respekt. Doch die Frage ist, ob sie Respekt verdienen. Von Mariele Glaser.
(kreuz.net, Dingolfing) Wie der Presse zu entnehmen war, haben verschiedene Mitglieder der Schwangeren-
beratung ‘Donum Vitae’ die deutschen Bischöfe kritisiert.
Grund: Die Prälaten hatten festgestellt,
daß ‘Donum Vitae’ außerhalb der Katholischen Kirche steht.
Jetzt forderten Mitglieder von ‘Donum Vitae’ –
unter ihnen Annette Schavan, Bernhard Vogel, Hans Maier – von den Bischöfen „Respekt“.
Respekt wofür?
Dafür, daß sich in Deutschland eine Kaste von Amtslaien ohne basisdemokratische Legitimation den Gläubigen
vor die Nase setzen?
Oder daß die ‘Donum Vitae’ Gründer – überwiegend sogenannte christliche Politiker –
das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ und die katholischen Gläubigen für Ihre machtpolitischen
Interessen mißbrauchen und das dann „Gewissensentscheidung“ nennen?
Sollen die Bischöfe dafür Respekt
haben, daß die ‘Donum Vitae’-Leute die Gewissen der Gläubigen, die Sie vorgeben zu vertreten, nicht
achten?
Es scheint nicht, daß man sich in diesen Kreisen um die Kritik der Gläubigen kümmert, obwohl
deren Proteste zum Beispiel so massiv waren, daß der bayerische Geschäftsführer von ‘Donum Vitae’ Max
Weinkamm deshalb nicht für den Vorsitz des ‘Landeskomitees der Katholiken’ kandidierte.
Sollen die Bischöfe
dafür Respekt haben, daß ‘Donum Vitae’ ungeborene Kinder zum Töten freigibt und sich über die Lehre
der Kirche, den Papst, die Bischöfe und die Gläubigen hinwegsetzt und somit Macht mißbraucht?
Hier
offenbart sich, daß sich die sogenannten Laienorganisationen in Deutschland als Parallelhierarchie gebärden.
Sie folgen den eigenen Zielen und wollen über die katholischen Gläubigen, auch gegen deren Intentionen,
verfügen.
Glaubt ‘Donum Vitae’ für diese Tätigkeit Respekt zu verdienen?
Mir scheint, daß die Mitglieder
von ‘Donum Vitae’ nur nominell katholisch, aber nach dem Kirchenrecht exkommuniziert sind, da die tausendfach
ausgestellten ‘Donum Vitae’-Beratungsbestätigungen in Deutschland für die legale Abtreibung von Kindern
verwendet werden.
Die Mitglieder von ‘Donum Vitae’ haben vorsätzlich dafür gesorgt, daß der Verein
außerhalb der Kirche steht, um Gestaltungsfreiheit zu haben und keine bischöflichen Weisungen hinnehmen
zu müssen und – natürlich – weil nach katholischer Lehre keine Tötungslizenzen ausgestellt werden dürfen.
‘Donum Vitae’ ist dem Kreuz Christi entflohen und hat sich unter ein anderes Dach – jenes des Bayerischen
Roten Kreuzes – begeben.
Es ist eine Selbsttäuschung zu glauben, man befinde sich noch in einem Haus,
das man selbstgewählt trotzig verlassen hat.
Es ist den deutschen Bischöfen zu danken, daß sie sich
klar von ‘Donum Vitae’ distanzieren.
Ich hoffe, daß sie dies nicht nur verbal tun, sondern endlich dafür
sorgen, daß ‘Donum Vitae’-Mitglieder nicht mehr im kirchlichen Dienst arbeiten und auch nicht mehr im
Namen der katholischen Gläubigen agieren und die katholischen Laienorganisationen beherrschen.
Wir bitten
die deutschen Bischöfe, die einfachen Gläubigen nicht weiter den Laienorganisationen auszuliefern.
Alle Katholiken – nicht nur die Amtslaien – haben den Heiligen Geist in Taufe und Firmung empfangen. Allen
ist das königliche Priestertum verliehen.
Die Gläubigen bedürfen in Deutschland keiner Vertretung,
die es anderswo nicht gibt und nie gegeben hat.
Mariele Glaser ist Vorsitzende der katholischen Laieninitiative
‘Geschenk des Lebens’ im bayerischen Dingolfing.
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@Pack…? Den Gefallen werde ich dir und anderen bei Gelegenheit tun. Aber… zieh nicht SO harsch über
den Klerus her. Es sind nun mal geweihte Männer Gottes und verdienen daher auch ein Mindestmaß an Respekt
und Achtung – auch wenn’s dir sehr schwerfällt. Ich erlebe auch so manches, wo mir sämtlich Gäule dieser
Welt durchgehen könnten (Meine Frau muß mich dann immer bremsen – die gute Seele), aber letztendlich
liegt alles in der Hand Gottes -siehe Endgericht. Dem dürfen wir nicht vorgreifen, sonst machen wir uns
schuldig! „Daß wir uns innen finden in dem Tage und in der Zeit der Venünftigkeit und in dem Tage der
Weisheit und in dem Tage der Gerechtigkeit und in dem Tage der Seligkeit, dazu verhelfe uns der Vater,
der Sohn und der Heilige Geist.Amen“ – Meister Eckhart Tja, da war schon die Gelegenheit… !:)
schau an, schau an… der Meister Eckhart wars. Der hat wohl ausgesprochen, was die Kleriker nicht zu
denken, was sie nicht zu fühlen und zu verstehen wagen. Wirklich ein ignorantes Pack diese Kleriker.
Nicht einmal die Messe können sie ordentlich feiern. Und von den Mysterien des Christentums habens sie
gleich überhaupt keine Ahnung. Die wissen anscheinend nicht was sie zelebrieren. @Doriano: Bring doch
bitte bei passender Gelegenheit weitere Zitate von Eckhart auf.
@Väter und Söhne Und hiermit die Auflösung: Nachzulesen im Buch „Deutsche Mystik“ aus dem Manesse Verlag,Zürich
auf den Seiten 132 und 133, entnommen einer Predigt von Meister Eckhart mit dem Thema „Jede gute Gabe
und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben(Jak.I,17)“. Ein weiteres Zitat aus den Einleitungsworten
zu Meister Eckhart:„Die vom Papst beauftragte Kommission hatte die Anzahl der in den Kölner Listen verdächtigten
Sätz auf 26 bzw. 28 reduziert (ursprünglich waren es 59).Diese Anklagepunkte wurden in der päpstlichen
Verurteilungsbull vom 27.März 1329 als die 28 Artikel aufgeführt, von denen Papst JohannesXXII. 17 als
irrig und häretisch, 11 als schlecht klingend und der Häresie verdächtig erklärte. Gemäß päpstlicher
Verfügung hatte die Verurteilungsbulle „In agro dominico“ im Erzbistum Köln öffentlich bekannt gemacht
zu werden. Meines Wissens ist Meister Eckhart bis heute nicht reha- bilitiert. Gruß und Gottes Segen
@Doriano verzeih! Ich las erst jetzt beim Wiederdurchsehen Deine Rätselecke bez. Vater und Söhne. In
der Tat, das ist sehr sinnreich und wahr was dort steht. So begreife ich es auch.
#73 virOblationis 07:50:37 | Dienstag, 15. August 2006
Namensbedeutung „virOblationis“ ist die Übersetzung meines Nachnamens. Es charakterisiert aber in gewisser
Weise auch mein Leben. – Ende der Durchsage.
@Gottessöhne Matthias, lies’ bitte noch mal in meiner Rätselecke von heute Nachmittag. Und so langsam
möchte ich auch mal erfahren was „vir…“ eigentlich bedeutet. Oder ist das Geheimnisskrämerei?
ganz einfach… ich meine es so, wie ich es sagte. Ich habe keinen Bedarf jemanden anzubeten aber ab und
zu hätte ich Bedarf, dass mich jemand anbetet. Das bereitet mir ein gewisses Maß an Genugtuung und Erbauung.
Denn eins verstehe ich ja nicht… wir beten: Vater und im Himmel…usw., wie es uns Jesus lehrte. Er
selbst wollte es so, dass wir Gott als unseren Vater ansehen. Aber wenn ich jetzt sage: ich bin Sohn Gottes,
wie etwa Jesus, dann meinen die Leute ich sei vermessen. Hat nicht Jesus am Ende seine Jünger als Brüder
bez.? Wieso sollte er alleine Sohn Gottes sein können? Steht nicht in Hiob: „Die Gottessöhne kamen und
traten vor den Herrn“ ? Also bin ich eben auch einer und Bedarf einer Huldigung.
#70 virOblationis 21:39:17 | Montag, 14. August 2006
Luk. 4, 5 – 7 „Es ist vielmehr so: ich möchte angebetet werden genauso wie Jesus.“ Matt, Matt, wenn das
ernstgemeint ist, dann sind Sie dem Versucher aber schon sehr nahe!
@Samen und Baum/Tod und Erlösung Matthias,könnten Sie bitte erklären,was Sie damit meinen, daß Sie
so wie Jesus angebetet werden möchten. Da blick ich nämlich ehrlich gesagt nicht so ganz durch! An den
„Mann des Opfers?“: „Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit,
sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind…“ Vielleicht
habe ich mich etwas mißverständlich ausgedrückt – aber genau so habe ich es gemeint. Und mit moderner
Theologie hat das, was ich sagen wollte, eigentlich nichts zu tun – vielleicht lesen Sie mal das längere
Zitat aus meiner Rätselecke – da steht’s besser,als ich es ausdrücken kann. Vergelt’s Gott
Ja, die Apostelschriften sind höchst lehrreich aber in der letzten Konsequenz meines Daseins verlasse
ich mich nicht auf diesen Pathos, weil er alles in weite Ferne rückt. Es ist aber nicht so fern. Man
muss es pragmatisch betrachten, es erkennen, es wollen und die Hand danach ausstrecken, und schon geschieht
eine Verwandlung. Man ist im Geist und der Geist ist die Selbsterkenntnis die man im Grunde von Gott ersehnt.
Und erst dann weiß man wirklich was Gott ist, wenn man seine Kraft und Herrlichkeit an sich selbst versteht,
wenn man selbst verherrlicht ist. Ich zumindest sehe es so. Zuvor betet man doch im Grunde nur etwas an,
was man nicht kennt. Deshalb hat man auch Furcht davor. Wieso bin ich Christ? Nicht um Jesus oder den
Aposteln oder der Jungfrau Maria eine Gefallen zu tun. Ich bin Christ aus eigener Überzeugung und um
meiner Selbst willen. Weil ich Christus als wahren Ausdruck meiner Selbst verstehe und nicht als fremden
abgehobenen Götzen.
#67 virOblationis 20:46:40 | Montag, 14. August 2006
Ich sprach von der überlieferten Lehre Sehen Sie: Das mochte ich noch nie an moderner Theologie, daß
sie alles ineinandermengt und man nie genau weiß, woran man ist. So sprach ich – überlieferter Gotteslehre
folgend – von der Erlösung. Da werde ich nun eines Besseren belehrt: „Des weiteren werden wir nicht nach
dem Tod erlöst,aber wir sind schon vom Tod erlöst.“ Was ist das für ein Durcheinander, und was für
eine Anmaßung! – Erlöst werden wir (trotz Kol. 3, 1) erst dann sein, wenn sich die Seel vom Leibe getrennt
und wir nichts mehr abzubüßen haben werden. Ob wir dahin gelangen, ob wir wirklich vom Tode erlöst
werden: Wer will das wissen, ob er beständig bleibt; und selbst steht das Gericht noch aus, in dem selbst
„der Gerechte kaum sicher sein wird!“ Hier leben wir im Glauben, nicht im Schauen (2. Kor. 5, 7), wenn
wir auch die Erstlingsgabe des Geistes haben (Röm. 8, 23). Wir sind auf Hoffnung hin gerettet; eine Hoffnung
aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung mehr (Röm. 8, 24). Noch ist es nicht offenbar,
was wir sein werden. Wir wissen aber: Wenn es sich offenbaren wird, werden wir Ihm ähnlich sein, denn
wir werden Ihn schauen wie Er ist (1. Joh. 3, 2). – Jetzt ist unser Erkennen Stückwerk, dann aber werden
wir erkennen, so wie wir auch erkannt worden sind (1. Kor. 13, 12).
das ist eine brave Ansicht aber mir ist das zuwenig. Denn ich verehre Gott in erster Linie als mein eigenstes
Selbst, das in mir wirkt und sich an mir realisiert und nicht als abgehobenes „Ding“, das mir als Kreatur
gnädigst gewisse Fähigkeiten zubilligt. So funktioniert das auch nicht mit den Wahrheiten und der Erkenntnis
die von Gott kommt, wie Sie es darstellen, denn es ist doch entscheidend, dass der Mensch es verstehen
und auffassen kann, daher, dass er von seinem Wesen her bereits die Voraussetzung besitzt Gott zu begreifen.
Und hier ist die Ebenbildlichkeit, dass der Mensch Gottes Geist auffasst und darin Größe erlangt. Sehen
Sie: der Baum zeugt den Samen. Er fällt zur Erde und ist völlig unscheinbar und mickrig im Vergleich
zum Baum und dennoch wächst aus ihm ebendieser Baum in seiner Gesamtheit hervor. Kennen Sie nicht dieses
Gleichnis vom Senfkorn im Evangelium? Was glauben Sie wohl hat Jesus sinnbildlich gemeint. Das werde ich
ihnen sagen: Gott ist der Baum und der Mensch ist der Same und er wächst durch ehrliches Streben heran
zur Herrlichkeit und Fülle von der er ursprünglich zeugt. Aber vielleicht bin ich ja wirklich vermessen.
Denn im Grunde habe ich gar kein Bedürfnis Gott anzubeten. Es ist vielmehr so: ich möchte angebetet
werden genauso wie Jesus.
@Mann des Opfers? Erlauben Sie mir bitte,Sie darauf hinzuweisen,daß,um gottfähig zu sein,wir weit mehr
als „nur“ einen göttlichen Funken in uns tragen müssen,sondern Gott selbst als Gegenwart in der Gestalt
Christi zugegen sein muß.Es geht auch darum,Wahrheiten nicht nur verstandesmäßig zu verstehen,sondern
im Geist zu erkennen.Des weiteren werden wir nicht nach dem Tod erlöst,aber wir sind schon vom Tod erlöst –
es sei denn,wir bitten Gott nicht um die Vergebung der Sünden.Was Sie wohl meinen,ist die Auferstehung
und das ewige Leben.Womit wir wieder bei Christus bei Christus wären;als Gegenwart Gottes in uns.„Und
das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ Weiter im Johannes-Ev. heißt es:„Wer mein Fleisch
ißt und mein Blut trinkt,der bleibt in mir,und ich bleibe in ihm“ Unschwer zu erkenne,daß es sich hier
um die Heilige Eucharistie handelt.Woanders heißt es:„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Romano
Guardini hat in ei- nem seiner Bücher (es ging um die Hl. Messe – den Titel weiß ich nicht mehr) genau
darauf hingewiesen: Wir nehmen die Wahrheit in uns auf,damit Sie in uns wirkt und wir gottfähig werden.
Und da soll ein Funke ausrei- chen? Nein,wir müssen von der Wahrheit erfüllt sein! Wir müssen Wahrheit
werden! Und auf diesem steinigen Weg stehe uns Gott bei…
#64 virOblationis 19:10:05 | Montag, 14. August 2006
an Matt Um in Gott in Beziehung zu treten, gottfähig zu sein, werter Matt, müssen wir doch nicht sein
wie er bzw. einen göttlichen Funken in uns tragen wie die Gnostiker lehren. Wir sind lediglich Gottes
Ebenbilder; dadurch gleichen wir Ihm soweit, daß wir z.B. Wahrheiten verstehen können. Wenn wir (durch
Ihn ermöglicht) nach dem Tode erlöst werden, dann schauen wir Ihn, Der die Wahrheit selbst ist. Christus
ist Gott-Mensch, die zweite Person der Dreifaltigkeit, die Mensch geworden ist. Uns gleicht er durch die
Annahme der menschlichen Natur, doch unterscheidet Er sich von uns durch die Sündlosigkeit.
Ist es nicht ebenso anmaßend… wenn Sie als „bloßes Geschöpf“ von Gott her denken, so als ob sie selbst
gleichsam Gott schon vorweg nehmen könnten. Ich z.B. halte mich nicht für Gott, aber ich halte mich,
wie das ja auch so schön im Katechismus zu finden war für „gottfähig“, sprich: ich denke das Potential
zu besitzen Gott zu sein. Denn wäre es anders als so, dann kann ich mir nicht erklären wie Gott für
den Menschen überhaupt relevant sein sollte, da er sich dem Sein des MEnschen entzieht. Es widerspricht
meiner Logik. Denn ich kann nur in Beziehung zu etwas stehen, was sich in der letzten Konsequenz auch
an mir realisiert. Ich halte es keineswegs für anmaßend mich in diese Relation zu Gott zu stellen. Schließlich
ist der Mensch Jesus ja auch göttliche Person des Sohnes. Wieso sollte ich etwa weniger Sohn Gottes sein
als er? So bin ich wahrhaft sein Kind, das seine Vollkommenheit anstrebt und eben nicht nur bloßes Geschöpf.
matt vom 13.8., 23.53 Sie schreiben ganz richtig, daß Sie solche Mutmaßungen für pseudowissenschaftlich
halten und nicht, daß sie pseudowissenschaftlich sind. Es handelt sich damit um eine ganz persönliche
Privatmeinung, die durch das Grundgesetz gedeckt ist und nicht um eine wissenschaftlich begründete Feststellung.
Es steht daher nichts entgegen, wenn Sie bei Ihrer Meinung bleiben.
@Dorianos Rätselecke-Wo steht’s geschrieben? …Das dritte Schriftwort lautet: „Von dem Vater der Lichter“.Bei
dem Wort „Vater“ denkt man an „Sohnschaft“,und das Wort „Vater“ bezeichnet ein lauteres Hervorbringen
und das Leben aller Dinge.Der Vater gebiert seinen Sohn in seinem ewigen Erkennen,und ebenso wie in seiner
eigenen Natur gebiert der Vater seinen Sohn in der Seele,und er gebiert ihn der Seele zu eigen.Und sein
Sein hängt daran,daß er in der Seele seinen Sohn gebäre,es sei ihm lieb oder leid.Ich wurde einmal
gefragt,was der Vater im Himmel tue.Da antworte ich:„Er bringt seinen Sohn hervor“.und dieses Werk erscheint
ihm so lustvoll und es gefällt ihm so wohl,daß er niemals etwas anderes tut,als daß er seinen Sohn
hervorbringt.Und sie beide blühen den Heiligen Geist aus.Wo der Vater seinen Sohn in mir hervorbringt,da
bin ich derselbe Sohn und nicht ein anderer.Wir sind wohl ein anderer der Menschheit nach,dort aber bin
ich derselbe Sohn und nicht ein anderer…Wer die Wahrheit erkennt,der weiß wohl,daß das Wort „Vater“
ein lauteres Hervorbringen und Söhnehaben in sich einschließt.Darum sind wir Hausgenossen in diesem
Sohn und sind derselbe Sohn.
#60 virOblationis 12:48:30 | Montag, 14. August 2006
Zitate (gekürzt wg. Zeichenbegrenzung) Zitat: „ich glaube nicht…das meine Überlegungen ketzerisch
sind. Ich…verfolge sie, weil ich ein konsequenter Denker bin.“ Welcher Gnostiker hätte nicht gesagt,
er sei ein konsequenter Denker? – Eine ganz andere als Ihre Auffassung zum Entstehen der Tiere finden
Sie in Gen. 1f. Zitat: „Ich setzte hier Gott und Mensch in nicht anderer Weise in Beziehung als es uns
durch Jesus Christus nahegelegt ist. [Beleg?] …gewisse(n) philosophische(n) Tendenzen der Vergangenheit…müssen
ja nicht grundfalsch sein.“ Der Heiland war kein Gnostiker. Zugehörigkeit zu der einen Seite schließt
die zur anderen aus. Zitat: „In erster Linie geht es mir als menschliches Wesen ja um die Erfüllung,
also die Realitas meines Seins und hier muss sich Gott als relevant erweisen um das einmal krass zu formulieren.“
Wie können Sie als Geschöpf Ihrem Schöpfer so gegenübertreten? Versuchen Sie, polemisch gesagt, sich
doch Ihrem Schöpfer gegenüber erst einmal als relevant zu erweisen, m.a.W.: Denken Sie nicht vom eigenen
Subjekt her, sondern von Gott her. So ist auch die klass. Glaubenslehre aufgebaut; sie beginnt nämlich
mit der Lehre von Gott. Zitat: „Und er tut es auch, weil er mich ja zu diesem Zweck erschuf, um sich an
mir zu erweisen…So bedeutet jeder gewissermaßen einen Modus des Göttlichen bis hin zu einer möglicherweise
völligen Einswerdung und Vollendung.“ Gott erschuf nicht, weil er irgendetwas bedurft hätte. – Die unio
mystica führt nach christl. Auffassung nicht zur Vergöttlichung des Menschen.
ich glaube nicht… das meine Überlegungen ketzerisch sind. Ich bilde mir nichts weiter darauf ein, aber
ich verfolge sie, weil ich ein konsequenter Denker bin. Ich setzte hier Gott und Mensch in nicht anderer
Weise in Beziehung als es uns durch Jesus Christus nahegelegt ist. Wenn ich damit gewissen philosophischen
Tendenzen der Vergangenheit in die Kerbe haue, solls mir auch Recht sein. Diese müssen ja nicht grundfalsch
sein. In erster Linie geht es mir als menschliches Wesen ja um die Erfüllung, also die Realitas meines
Seins und hier muss sich Gott als relevant erweisen um das einmal krass zu formulieren. Und er tut es
auch, weil er mich ja zu diesem Zweck erschuf, um sich an mir zu erweisen, wie an jedem Menschen. So bedeutet
jeder gewissermaßen einen Modus des Göttlichen bis hin zu einer möglicherweise völligen Einswerdung
und Vollendung.
#58 virOblationis 08:20:03 | Montag, 14. August 2006
Herrn Matts Zitat: „Es ist im Grunde genau umgekehrt. Ich behaupte nämlich: das Tier und überhaupt alle
Natur und Schöpfung stammt vom Bewußtsein des Menschen. Das ist ja für einen Christen eine gewagte
Behauptung, denn wo bliebe da Gott der Schöpfer. Aber genau das ist für mich die bahnbrechende Erkenntnis
des Evangeliums, dass dieses wahre Bewußtsein des Menschen, man kann auch sagen, seine wahre Identität
Gott ist. Dass Gott also tatsächlich Vater des Menschen ist, er sein Kind.“ Ich fürchte, mit solchen
Gedanken sind Sie vom Wege des Christentums weit abgeirrt. Dies ist in meinen Augen ganz ägyptisch: Der
Mensch als Gott, nicht aus Gnaden, sd. sozusagen von Natur aus. Gott allenfalls noch als Vater des Göttlichen. –
So hätte man auch vom Pharao des Alten Reiches gesprochen, und dies wurde etwa ab 2000 v. Chr. auf alle
Menschen (Ägyptens) ausgeweitet. In dieser Tradition steht die Gnosis!
@off topic-aber hallo!! Matthias, das muß sich jetzt erstmal setzen bei mir!! Zu dieser frühen Morgenstunde
bin ich geistig jetzt doch ein wenig am abbauen – nichts für ungut. Aber ich werde mich zu gegebener
Zeit zu Wort melden! Bis dahin Gottes Segen allemal!! :)3
es ist zwar gewaltig „off topic“ aber es kann nicht schaden. Ich habe schon eine Philosophie der Schöpfung.
Wodurch es auch verständlich wird warum die tierischen Arten dem Menschen mehr oder weniger ähnlich
sind in ihrer Gestalt. Nicht nämlich wie die blasphemischen Darwinisten meinen, weil der Mensch vom Tiere
stammt. Es ist im Grunde genau umgekehrt. Ich behaupte nämlich: das Tier und überhaupt alle Natur und
Schöpfung stammt vom Bewußtsein des Menschen. Das ist ja für einen Christen eine gewagte Behauptung,
denn wo bliebe da Gott der Schöpfer. Aber genau das ist für mich die bahnbrechende Erkenntnis des Evangeliums,
dass dieses wahre Bewußtsein des Menschen, man kann auch sagen, seine wahre Identität Gott ist. Dass
Gott also tatsächlich Vater des Menschen ist, er sein Kind. Und darin ist der Mensch eben das Universalprinzip,
also das Prinzip von allem was ihn umgibt, was Gott geschaffen hat. Er zeugt ja von Gott, man könnte
auch sagen: er ist göttliche Potenz. Sein Potential ist somit wiederum Gott, Voraussetzung und Endzweck,
Alpha und Omega seines Werdegangs. In dem Sinn verstehe ich die Schöpfung nicht bloß als das Werk Gottes,
sondern – weil ja Gott das eine, das absolute Sein ist – auch zugleich als Selbstdarstellung, also Ausdruck
des Bewußtseins, das Gott ist. So sind die tierischen Arten die Gott erschuf auch bestimmte Arten seiner
Selbst, also die verschiedenen Wesensarten des göttlichen Wesens, des Menschen und natürlich tragen
sie dadurch Ähnlichkeit zu ihm.
@Schöpfung Richtig, Matthias. Ich habe auch nie in Zweifel gezogen, (Gott bewahre!!), daß unser Herr
der Schöpfer der Welt und des Universums ist. Ihren Gedanken der sieben Schöpfungsperioden finde ich
höchst bemerkenswert. Könnten sie das ein wenig näher beleuchten? Und was die Auferstehung der Toten,
das Endgericht und die 1000 Jahre anbelangt – ich halte das genauso wenig für eine leere Ansage wie Sie
auch. Nur, was passiert denn tatsächlich (nicht falsch verstehen, matt!)? Ganz simpel ausgedrückt: Die
noch unvollendete Schöpfung wird ihrer Vollendung entgegengeführt!! Bei Paulus steht etwas bemerkenswertes:
„Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt“ RÖM.8,22
Noch einmal zurück zur Schöpungsgeschichte: „Seit der Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit
an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit“ Röm.1,20
(nicht ganz komplett) – dazu lesen Sie am besten noch 18 und 19. Und dann bekommen Naturwissenschaften
wie zum Beispiel die Astronomie auf einmal einen ganz anderen Stellenwert – die Schöpfung, das Werk Gottes
erstrahlt in unvergleichlicher Schönheit und überwältigender Größe. Also, mir fehlen einfach die
Worte. Aber auch wenn das Universum einen schon so aus den Socken haut – im Ver- gleich zu Gott – ein
Nichts!! Und das ist der Grund, warum Gott zu uns in „Bildern“ spricht – die Wahrheit – die absolut reine
und unverfälschte Wahrheit – würde uns töten!! Es gilt eb…
na vielleicht wird Ratzinger diese Frage benatworten matt: Ebensowenig zweifle ich an der grundsätzlichen
Systematik der Genesis. Wobei ich sieben Tage als sieben Schöpfungsperioden verstehe. Ich möchte an
dieser Stelle einmal sagen, dass ich Kreationist bin. Und das darf ich ja nun wohl auch einmal aussprechen,
da doch der Papst selbst vor kurzem die katholischen Kreationisten ermutigt hat im Namen der Gottesmutter,
wie hier zu lesen war. Rom – Der Papst plant am 1. und 2. September in seiner Sommerresidenz in Castel
Gandolfo (30 Kilometer südlich von Rom) ein Treffen mit seinen ehemaligen Theologie-Studenten, bei dem
das Thema der Evolution nach Darwins Theorien und die Schöpfung diskutiert werden soll. Organisiert wird
das Treffen von Stephan Otto Horn, Theologieprofessor an der Universität von Passau und Leiter des „Schülerkreises
Joseph Ratzinger“. Quelle: Der Standard, Wien vom 8.8.2006 (Suche Ratzinger) derstandard.at/ Na das wird
spannend. Am schönsten wäre es doch, wenn Schönborn auch mitdiskutieren würde.
höhöhö nein mein Herr, da irren Sie sich. Diese Frage muss ich nicht beantworten, denn ich halte solche
Mutmaßungen wie sie geäußert haben über den menschlichen Körper, den gottebenbildlichen, für willkürlich
und pseudo-wiss. Aber um solche Phantasmen der Darwinisten zu zerschlagen darf ich sie auf eine der vielen
Seiten im Internetz verweisen, z.B. …ienceagainstevolution.org/
matt: Interpretation Für das Bibelverständnis ist wichtig zu wissen, daß die Bibelsprache eine Bildersprache
ist, wie wohl noch heute alle orientalischen Sprachen, unsere Sprache ist hingegen seit der Scholastik
eine Begriffssprache. Es geht darum, die Bilder angemessen zun deuten. Ein wesentliches Problem (natürlich
nicht das Einzige) ist Übersetzung der damaligen Bildersprache in heutige Begriffssprache. Das Bild geht
tiefer, als der Begriff, aber der Begriff ist deutlicher, als das Bild. Beim Schöpfungsbericht, wovon
mehrere in der Bibel redaktionel hintereinandergeschaltet sind, ein Weiterer steht in Psalm 104, ist zu
fragen, was für Wahrheiten der jeweilige Autor verkünden will. Das bedeutet keinerlei Zweifel an Jungfrauengeburt
und Auferstehung, dem Hauptproblem der Rationalisten. Als Kreationist müssen Sie z. B.die Frage beantworten,
wie Sie sich erklären, daß der Mensch eine ganze Reihe von zurückgebildeten Tierischen in seinem Körper
mitschleppt. Z. B. ist die menschliche Hand eindeutig der Rest einer Fischflosse, wie wir bereits im Biologieunterricht
vor über 40 Jahren gelernt haben. Woher kommt der für den Menschen völlig überflüssige Blinddarm?
usw. usw.
Wieviel Interpretation ist nötig? was hat die Offenbarung Gottes für einen Sinn für uns Menschen, wenn
wir sie nicht so zu verstehen haben, wie er sie an uns richtet? Ich bin nicht so mißtrauisch und oberschlau
diese Berichte notwendigerweise anders zu verstehen als sie sich darbieten. Johannes berichtet das was
er sieht und er schreibt es nieder, wie es Worte vermögen. Natürlich ist mir bewußt, dass es sich z.B.
bei den Wesen, die in der Apk. beschrieben werden nicht nur um physische Individuen handelt, sondern dass
ebenso auch von geistigen Organisationen die Rede ist, die sich in der Welt realisieren, also Geisteswesen
die Subjekte auf bestimmte Weise an sich binden, wie es eben letzlich ihrem Sein entspricht, das ein heiliges
oder eben auch ein unreines, abartiges ist. So etwa bei dem Tier, das alles zerstampft, etwa wie es der
Hitlerismus in seiner Gesamtheit getan hat. Interpretationen sind hier freilich vonnöten. Dennoch: ich
habe keinen Grund z.B. an der Auferstehung der Toten und am Endgericht zu zweifeln. Oder wenn dort steht
1000jähriges Reich. Wieso sollte ich meinen, dass wäre nur eine leere Ansage? Ebensowenig zweifle ich
an der grundsätzlichen Systematik der Genesis. Wobei ich sieben Tage als sieben Schöpfungsperioden verstehe.
Ich möchte an dieser Stelle einmal sagen, dass ich Kreationist bin. Und das darf ich ja nun wohl auch
einmal aussprechen, da doch der Papst selbst vor kurzem die katholischen Kreationisten ermutigt hat im
Namen der Gottesmutter, wie hier zu lesen war.
matt: Hölle Nicht, wer das Böse haßt, ist ausgeschlossen, sondern wer dasBöse tut, d. h. als Grundhaltung
Haß, Hochmut und die anderen HAuptsünden. Haß ist getrennt sein von Gott und darum Hölle!
@matt Wollen Sie die Allmacht Gottes tatsächlich so klein machen, daß Sie Ihn auf eine rein menschliche
Ebene des Er-kennens reduzieren? Hätte Gott dem Johannes seine ganze Größe geoffenbart – der arme Mann
hätte das wohl kaum überlebt. Gott spricht in „Bildern“ zu uns – und in Gleich- nissen. Vermeiden Sie
bitte den Fehler, die Bibel 1000% wörtlich zu nehmen. Oder glauben Sie im Ernst, daß Gott die Welt (das
Universum) in sechs Tagen erschaffen hat. Am siebten Tag ruhte er – Gottes Ruhe in der Ewigkeit – und
Gott ist die Ewigkeit. Es geht nicht darum, in welchem Zeitraum Gott die Welt erschaffen hat – sondern
DASS! So lautet die Botschaft. Eigentlich sehr einfach. Und Gott ist so vollkommen so „absolut Gut“, daß
all das, was dem widerspricht, nicht in Gott – in’s Paradies eingehen kann. Aber ein Mensch, der die Sünde
(nicht den Sünder – das tat Jesus ja auch nicht!) nicht von sich weist, kann nicht in Gottes Herrlichkeit
eingehen. Nun sind wir aber allesamt Sünder – was nun? Die Vergebung! Gott wäscht uns rein von der Sünde!
Er bereitet uns auf seine Herrlichkeit vor!! Und da alle Menschen von Gott erschaffen sind und somit durch
seinen Willen erst in’s Da-Sein gerufen , sollten wir auch seinen Willen tun. Das ist das Mindeste, was
wir Gott schuldig sind. Und Gott will, daß alle Menschen in seine Herrlichkeit eingehen – das neue Jerusalem.
Seien wir also Arbeiter im Weinberg Gottes
soso… wie ich sehe haben die Gläubigen hier gediegene Vorstellungen in Bezug auf Himmel und Hölle.
Ich halte mich da im Zweifel an die Schrift. Nun steht doch in der Apk. 20 zum Endgericht folgendes zu
lesen: „Ich sah die Toten, groß und klein, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden aufgeschlagen. Dann
wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen. Es war das Buch des Lebens, und die Toten wurden aufgrund ihrer
Werke gerichtet, die in den Büchern standen…Wer nicht im Buch des Lebens aufgezeichnet wurde, der wurde
in den Feuerpfuhl geworfen.“ Wort der Schrift. Und da man mich aufgrund meines „Hassdenkens“ bereits in
der Hölle sieht, gebe ich hier aus Apk. 22 zum besten: „Draußen müssen bleiben die Hunde und die Zauberer,
die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und jeder Liebhaber der Lüge und ihr Verbreiter“
Ich lese da nichts davon, dass etwa jemand, der das Böse hasst ausgeschlossen würde. Vielmehr heisst
es in Apk 2,6: „Doch das hast du für dich, dass du das Teiben der Nikolaiten hassest, die auch mir verhasst
sind (!)“ Ich wünsche den „Alles Liebe“-Typen hier einmal ein gründliches Bibelstudium. Ich glaube nämlich,
dass sie anstatt der Liebe einem kitschigen Schein huldigen, der sie gründlich hinters Licht führt und
an der Realität des Lebens vorbei.
@Die Sünde und die Hölle (an matt) Diese Frage mit 1500 (incl. white space) Zeichen zu beantworten,
ist so nicht zu bewerkstelligen. Ich versuche mal so etwas wie einen Ansatz zu finden. Die Sünde, in
der ein Mensch lebt, trennt Ihn von Gott. Aber Gott möchte die Menschen nicht getrennt von sich wissen,
sondern sich mit ihnen verbinden. Der Hl.Johannes vom Kreuz spricht in seinem Buch „Aufstieg auf den Berg
Karmel“ von „Gotteinung“.Nun wissen wir aber, daß Gott das „absolut Gute“ ist. Ein Art von GUT, das unseren
wildesten Vorstellungskräfte übersteigt!! Aber um Gotteinung erlangen zu können, muß der Mensch von
allem lassen, was nicht dem „absoluten Gut“ entspricht – er muß von der Sünde lassen!! Und weil der
Mensch ein Mensch ist, ist er auch ein schwacher Mensch!! Und deshalb ist Gott nicht nur der „Gott der
Liebe“, sondern auch der Vergebung. Denn er weiß um die Schwacheit der Menschen! Wegen dem begrenzten
Zeichenvorrat wird es einen zweiten Teil geben. Nur noch so viel: Die Hölle ist das Getrenntsein von
Gott. Kann es Schlimmeres geben? Natürlich NEIN!! Und ALLEN den Segen Gottes!!
matt, Aphrodite Aphrodite: Natürlich sind Himmel und Hölle kein Ort, sondern ein Zustand (lat. caelum,
engl. heaven und nicht firmamentum bzw. sky!). „Vater unser im Himmel“ besagt, doch, da Gott in uns lebt,
daß wir auch den Himmel (oder, wenn statt Liebe Haß in uns lebt, statt dessen die Hölle) in uns tragen.
zu Matt: wer in der Sünde bis zum Tode ausharrt und damit unwiderruflich seine Abneigung gegen Gott bekundet,
weil er z. B. statt Liebe Haß in sich trägt, kommt nicht in die Hölle, sondern er ist bereits Hölle!
Eine andere Möglichkeit hat Gott nicht, weil er den freien Willen des Menschen mehr achtet, als wir alle
und niemanden zu seinem Glück zwingt.
Ich kämpfe ja auch nicht mit dummen Waffen, sondern mit meiner Überzeugungskraft. Gepaart mit den matt’schen
Hasstiraden ist dies nicht sehr glaubwürdig. Jedenfalls fehlt es am Glauben an die eigene Überzeugungskraft,
wenn man die Argumente mit Hass unterlegen muss.
#44 aphrodite † 18:47:30 | Sonntag, 13. August 2006
Hölle, Hölle, Hölle Hölle als Ortsangabe existiert nur in kranken Gehirnen, wie sie bei religiösen
Fundamentalisten und deutschen Schlagersängern vorkommen.
die Herren sind mir durchwegs unbekannt aber offenbar war ihr Unterfangen nicht von Erfolg begleitet.
Ich kämpfe ja auch nicht mit dummen Waffen, sondern mit meiner Überzeugungskraft. Im übrigen stehen
sog. Christen im Schwingen der „Hasskeule“ den Homos in nichts nach. Das habe ich nun schon des öfteren
erlebt. Sagt mir aber eines Freunde: wenn euer Dogma „Gott liebt den Sünder nicht aber die Sünde“ stimmen
will, wieso schickt Gott dann Sünder in die Hölle und nicht bloß die Sünde ansich? Wenn ihr mir dafür
eine Antwort habt, dann bin ich bereit euch nicht als Ketzer anzusehen.
#41 methusalix † 18:01:33 | Sonntag, 13. August 2006
Da können Sie von Glück reden, matt, matt: wie weit werde ich gehen *schmunzel*so weit man mich lässt.
dass Sie in einer freiheitlich vefassten Demokratie leben. Es gibt wohl kaum eine Staatsform, die grosszügiger
beim Schutz der Meinungsfreiheit ist, als die unsere. Das beweist auch das regelmässige hysterische Gezeter
aus Bayern, wegen vorgeblicher „Blasphemie“. Sollten Sie aber Ihr Mütchen kühlen wollen und das Gewaltmonopol
des Staates (das sind wir alle, Sie und ich und Herr Guttenberger und seine Durchlaucht et al.) herausfordern
wollen, dann haben Sie nicht nur ein Problem am Hals, sondern sind ein Problem. Und unsere Judikative
ist ein guter Problemlöser. Fragen Sie Herrn Annen und Herrn Humer oder Herrn Roy.
wie weit werde ich gehen *schmunzel* so weit man mich lässt. Ich teste unentwegt die Grenzen des Machbaren.
Man muss doch emsig arbeiten an seinem Ruhm. Ich werde die Grenzen achten die Gott mir setzt zum Wohle
der Gesamtheit seines Heilsplanes – das spürt man ja in seinem Herzilein – innerhalb derer ich mich nach
meinem Gutdünken austoben mag. Ein jeder arbeitet eben für seine Sache. Bin ich etwa auf die Welt gekommen
um zu kapitulieren oder alles unangezweifelt stehen zu lassen? Nein, da möchte ich mich schon lieber
eines etwas profan anmutenden Mottos bedienen: „I was born to rock the world“, oder so.
@ matt Wenn man sich zu Gemüte führt, was Du bisher geschrieben hast, so könnte der folgende Text aus
deiner Feder stammen (was er aber nicht tut) Wir sind keine Verfechter von Töten und Zerstörung. Mit
Hilfe Gottes aber werden wir jede Hand abschlagen, die sich in feindlicher Absicht nach uns streckt. Wir
sagen Euch: genug der Abweichung vom Glauben! Genug Entartung im Benehmen! Hört auf mit Euren Angriffen
auf die Menschen und das Eigentum der Unterdrückten Genug des Handelns mit Slogans von „Freiheit und
Gerechtigkeit“ und „Menschenrechten“! Wir rufen Euch zu der Religion der Einheit Gottes; der Gerechtigkeit,
der Mäßigkeit, der Reinheit und der Macht. Quelle www.freace.de/…/binladen140903.html Wir wollen Euch
informieren und Euch sagen, daß das, was Ihr gesehen habt, nichts ist als das erste Geplänkel, erst
der Beginn der Schlacht. Also bereitet Euch darauf vor, daß Ihr für Eure Verbrechen zur Rechenschaft
gezogen werdet. So tönts, wenn regligiöser Wahn sich artikuliert.
#37 methusalix † 16:13:07 | Sonntag, 13. August 2006
@matt; Sie sind nah dran an der menschenverachtenden Einstellung der islamischen Terroristen! matt: …Denn
Gott ist nicht weniger als die Liebe auch Wahrheit und Gerechtigkeit und Verachtung gegen das Böse und
auch heiliger Zorn. Ja, auch ist er Hass, denn Hass ist nicht grundschlecht. Auf den Inhalt kommt an.
Wenn die Homos etwa meinten, das sei Liebe, dann muss ich sie mit Verachtung strafen und wenn sie hergehen
und es einer Ges. aufzwingen wollen, dann muss ich sie dafür hassen… Entrüstung und Zorn zu empfinden
angesichts des Bösen in der Welt ist für mich ein Moment des Göttlichen. Ich sehe darin wesentlich
meine Gottebenbildlichkeit… Die verachtenswerten Männer, die glauben mit dem Massenmord an unschuldigen
Menschen ihre Weltsicht aufzwingen zu können und sich damit am „verkommenen Westen“ rächen zu können,
meinen dies auf Befehl ihres Gottes tun zu müssen und beim „Märtyrertod“ eine „instant-Heiligung“ zu
erfahren und sofort im Paradies zu landen (Sie wissen schon, die 72 Huren). Wie weit gehen Sie, matt,
um anderen Ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen und Ihrem mesnchenverachtenden Hass und Ihrer Wut freien
Lauf zu lassen?
Entrüstung und Zorn zu empfinden angesichts des Bösen in der Welt ist für mich ein Moment des Göttlichen.
Ich sehe darin wesentlich meine Gottebenbildlichkeit ein weiterer Erguss, der aus der feder Bin Ladens
stammen könnte. Gratuliere Herr Matt
hören Sie auf mir gesegnete Tage zu wünschen. Ich kann das nicht leiden, vorallem da unsere Meinungen
auseinandergehen. Und ob Sie es glauben oder nicht: ich bin zur Liebe fähig, aber an Euren „Gott ist
Liebe“-Gott glaube ich nur bedingt. Denn Gott ist nicht weniger als die Liebe auch Wahrheit und Gerechtigkeit
und Verachtung gegen das Böse und auch heiliger Zorn. Ja, auch ist er Hass, denn Hass ist nicht grundschlecht.
Auf den Inhalt kommt an. Wenn die Homos etwa meinten, das sei Liebe, dann muss ich sie mit Verachtung
strafen und wenn sie hergehen und es einer Ges. aufzwingen wollen, dann muss ich sie dafür hassen. Aber
wenn Sie so wollen ist dieser Hass nichts weiter als ein Moment jener wahren Liebe, die beschmutzt und
banalisiert wird durch das Schauspiel ihrer Unzucht. Entrüstung und Zorn zu empfinden angesichts des
Bösen in der Welt ist für mich ein Moment des Göttlichen. Ich sehe darin wesentlich meine Gottebenbildlichkeit.
Also was will mir ein kleinmütiger „Kathole“ (hier passt mir die Bez.) einreden? Ich weiß was ich tue,
ebenso, wie es Gott mir eingibt. Darum verlass ich mich nicht auf pauschale Aussagen wie „Gott ist Liebe“,
oder „Liebet eure Feinde“, wenn diese verwandt werden jedes gerechte Anliegen niederzuknüppeln. Und stammten
diese auch von Jesus daselbst.
Um beim Thema zu bleiben Kaum zu glauben. Da findet sich ja mal ein Artikel der nicht dem allgemeinen
und zumeist eines kath. bzw überhaupt christlichen Nachrichtendienst unwürdigen Schreibstiles unterliegt.
Zudem kann ich diesem auch Inhaltlich einmal zustimmen. Die Freikirchen in Deutschland haben übrigens
die eindeutigste Position für das Leben. Wie es heißt, an Ihren Früchten werdet ihr Sie erkennen, nicht
an dem konfessionellen Bekenntnis
@Thema!! Nach 12 Stunden Nachtdienst habe ich nun das „Vergnügen“, die neuesten Errungenschaften menschlichen
Geistes zu bewundern. Leute, mir bleibt die Spucke weg. Erst einmal: Die Diskussionsbeiträge gehen am
eigentlichenThema (Donum vitae, Respekt etc.) komplett vorbei. Es geht mal wieder hauptsächlich darum,
sich gegenseitig den Schmodder um die Ohren oder auch Augen zu hauen. Tja, die Zivilisationsdecke ist
schon reichlich dünn. @Matt, ich habe Ihnen gestern auch 1.Kor.13 an’s Herz gelegt. Wie ich Ihren neuerlichen
Äußerungen entnehmen kann, haben Sie meine Bitte also ignoriert – selber schuld. Ich könnte mir ja
mal die Mühe machen, und Ihnen ein ganzes Sammelsurium an Zitaten aus dem Neuen sowie dem Alten Testament
offerieren. Sie würden staunen!! Aber lesen doch schon mal vor: Matth.5. – und gaaanz besonders 43 -48!!
Falls Sie dann hier noch weiter so vom Leder ziehen sollten, müsste ich zu der Überzeugung gelangen,
daß Sie eine mehr als nur eigenwillige Bibelübersetzung benutzen. Euer Durchlaucht, an Sie die gleich
Aufforderung!! Und zum Thema komme ich beim nächsten Mal. Mein Zei- chen vorrat wird sonst wohl nicht
reichen. Einen gesegneten Sonntag Euch allen!!
#32 methusalix † 02:07:28 | Sonntag, 13. August 2006
Antworten Gotthard: …selten solch einen Schmarrn gelesen … wo passiert solches? Das haben wir doch
alle erlebt, Gotthard! Bei der letzten Besetzung des Bischofsthrones in Köln. Da hat der Papst die Regeln
während der Wahl geändert, nur damit ein ihm genehmer Kandidat gekürt wird. Jetzt sind die Kölner
mit dem Meisner geschlagen, der, so wie unser sehr geschätzter Mitdiskutant matt, auch immer mehr unter
absolutem Realitätsverlust leidet. Für matt gibt es übrigens eine Lösung: auswandern in den Vatikanstaat!
Graf von Galen: … kann ich nur sagen, daß mir Kaiser Wilhelm II lieber wäre. Aber aber, Euer Peinlichkeit!
Ein ketzerischer Protestant aus dem vom rechten Glauben abgefallenen und häretischen Geschlecht derer
von Hohenzollern auf dem Kaiserthron eines katholischen Deutschland???? Das kann doch nicht Ihr Ernst
sein? Wo kämen wir denn da hin, wenn Protestanten zu so etwas die Berechtigung hätten? Da sei Gott vor!
Gerade der Fall Eva Hermann bestätigt Ihre Ausführungen bezüglich Meinungsfreiheit. Nun ja, die Dame
darf sichesicher weiterhin veröffentlichen, was sie für richtig hält. Das sollte doch kein Problem
sein, oder? Dass manche Menschen auf manchen Posten in Deutschland nicht geduldet werden, das kommt in
den besten Familien vor. In der römisch-katholischen Kirche zum Beispiel. Das ist ein verbrieftes Recht
bestimmter Arbeitgeber (Medien und Kirchen) und heisst „Tendenzschutz“.
Bernardin Woher wollen Sie wissen, daß der Graf von Galen sich diesen Namen nur für dieses Forum zugelegt
hat, in Wirklichkeit aber einen anderen bürgerlichen Namen führt? Ich habe an anderer Stelle schon einmal
das Hinterherspekulieren nach der Identität eines Forumteilnehmers beanstandet. Ihre beanstandeten Umgangsformen
erschwehren eine (hier dem Grafen) entgegengesetzte Stellungnahme, weil ich verständlicherweise verhindern
möchte, auch mit dem Umgagnsformen seiner Gegenseite identifiziert zu werden. Dadurch konnte ich zu einem
anderen Thema längere Zeit nicht an den Auseinandersetzungen teilnehmen. Was haben Sie grundsätzlich
gegen den Adel? Es handelt sich um eine informelle gesellschaftsrelevanten Gruppe, informell, weil er
formell nach 1918 abgeschafft wurde, der Titel wurde zum Bestandteil des bürgerlichen Namens. Die Grüße
an St. Apostel richte ich morgen gerne aus. Einen gesegneten Sonntag J.G.
#30 Bernardin † 00:16:25 | Sonntag, 13. August 2006
HERR GUTTENBERGER Gerne Respekt, Achtung – doch es gibt einen besonderen Umgang mit Menschen, die sich
Graf nennen, die Graf sein wollen. die sich so ungräflich verhalten. Es gibt Leute, die sich einen grossen
Namen zulegen, um Respekt zu erheischen – der ihnen nicht zusteht! Uebrigens: Gruss nach Köln, nach St.
Aposteln!
Bernardin, Graf von Galen B: Bitte gegenüber entgegengesetzten Meinungsäußerungen denselben Respekt,
den auch Sie zu recht beanspruchen! Zum „Du“: Vertrauen, nicht Vertraulichkeit sollte die Grundlage zwischenmenschlicher
Beziehungen sein, meinen Sie nicht auch, Bernardin? G: Ihre Zeitkritik teile ich. Gerade der Fall Eva
Hermann bestätigt Ihre Ausführungen bezüglich Meinungsfreiheit. Nur, sieht es in den heutigen Monarchien
(England, Belgien usw.) besser aus, als in den benachbarten Demokratien? Die Frage ist doch, ob ein Monarch
als solcher mehr Möglichkeiten hat, als ein Staats- bzw. Bundespräsident, abgesehen davon, ob er von
vornherein ein besserer Mensch mit der dazu gehörenden höheren Motivation ist. Eine weitere Frage ergibt
sich aus der Verfassung: hier werden die Vollmachten des Staatsoberhauptes staatsformunabhängig geregelt.
Der schwedische König hat, soweit bekannt, überhaupt keine ins Gewicht fallenden verfassungsgemäßen
Möglichkeiten. Das heutige Problem scheint mir, wie schon mehrfach ausführlich beschrieben, die 68er
Ideologie mit der von ihr verordneten politischen Korrektheit. Gerade deren Anhänger wollen aber unsere
Probleme mit rein organisatorischen Mitteln lösen, was bereits von Karl Steinbuch, nach unserer heutigen
Erfahrung sicher zu recht, beanstandet worden ist.
Gut gesagt Herr Graf Sie sind ein Könner. Gott hat das Volk Israel gegen seinen Willen befreit, gegen
seinen Willen in die Wüste geführt, gegen seinen Willen im Gesetz unterwiesen, gegen seinen Willen mit
Strafgerichten heimgesucht. Weil Israel starrsinnig war. Gott tat es zum Wohle dieses halsstarrigen Volkes
und zum Zeugnis für die ganze Welt. Er hat seinen Willen diesem Volk aufgezwungen wie einem störrischen
Kind, weil es nicht anders ging. Ansonsten hätte es nie das sittliche und geistige Niveau erlangt um
den Tag seines Heils zu erleben. Gelobt sei Jesus Christus! Weil er Autorität ist! Weil er die Macht
hat, hat er auch das gute Recht. Und ebenso verhält es sich mit denen, die berufen sind zu herrschen
nach seinem Willen. Und wenn es auch gilt ein widerspenstiges Volk mit Gewalt zu unterwerfen. Demok ist
in diesem Denken nur ein peinlicher Widersacherdämon, den es auszuschalten gilt, damit wir Christen wieder
bessere Tage erleben. Und ich habe wirklich keine Angst vor Demok. Nein, es ist genau umgekehrt. Und „das
ist gut so“.
Für ein freies und heiliges Deutschland Unter Kaiser Wilhelm II war eine freie Meinungsäußerung sicher
leichter möglich als heute. Abtreibung und Homosex waren verboten, dafür wurden Gott, Vaterland und
Familie in Ehren gehalten. Ich sage nicht, daß dies eine ideale Zeit war. Aber ich sage, daß dies im
Vergleich zu heute eine gesegnete Zeit war. Wenn ich Gelegenheit hätte, dahin auszuwandern, würde ich
es sofort tun. Sicher wäre mir der selige Kaiser Karl v. Österreich lieber. Außerdem werde ich lieber
regiert als manipuliert, wie die große Masse unseres Volkes. Von daher haben wir ja überhaupt keine,
richtige Demokratie. Oder hat schon einmal jemand von Ihnen im deutschen Fernsehen in den letzten 20 Jahren
eine Sendung gesehen, die sich ernsthaft gegen Abteibung, Homosex, Verführung der Jugend zur Unzucht
oder die Massenzu- wanderung aus antichristlichen Kulturkreisen gewandt hat. Es ist doch alles gleich
geschaltet. Nach meiner Meinung war das zweite deutsche Kaiserreich wesent- lich demokratischer als diese
verrottete Republik.
Matt: Demokratie Nirgendwo kann man als Christ so gut leben, wie in einem ordnungsgemäß funktionierenden
demokratischen Rechtstaat! Schließlich sind wir zur Freihei berufen (Gal. 5,13) und nicht zu preußischem
Marschtrittchristentum! Unsere Aufgabe ist, uns in aller Freiheit für Gott zu entscheiden und nicht von
einer Scheintheokratie unter Brechung jeglichen Widerstandes in den Himmel karren zu lassen! Daß Ehebruch
der Zeitvertreib des damals regierenden Adels war, wissen wir. Daß geistliche Fürsten die größten
Aussauger waren, stimmt so nicht. Woher kommt denn das Wort „Unterm Krummstab ist gut leben“? Mit „donum
vitae“ habe ich allerdings, wie sich aus meinen bisherigen Ausführungen zu diesem Thema an anderen Stelllen
ergibt, nichts im Sinn.
#23 Bernardin † 23:01:56 | Samstag, 12. August 2006
Gräflein Du hast einen Sprung in der Schüssel! Es ist nicht alles Gold was glänzt in Politik und Gesellschaft,
gesunde Menschen bilden sich ihre eigene Meinung und handeln, aber Deine Clique brauchen wir nciht!
Für ein freies und heiliges Deutschland Wenn ich sehe, was für ein gottloses Pack die Macht über Deutschland
in Politik und Medien ausübt, kann ich nur sagen, daß mir Kaiser Wilhelm II lieber wäre.
Monarchie? Was soll denn dieses Geschwafel über Monarchien? In aller Regel waren diese Kasten doch die
Blutsauger des Volkes… eine besondere Spezies waren die Fürstbischöfe und Fürstäbte und -abtissinnen.
In Deutschland Gott sei Dank seit 1806 bzw 1918 überwunden.
was war das Scheitern der Monarchen sie haben sich selbst entehrt und entweiht. Sie haben sich den Irrlehren
des Weltenteufels verschrieben und zuletzt einem dümmlich nationalistischem Militarismus gehuldigt, der
ihnen jenen Krieg bescherte als Strafe des allgemeinen Abfalls von Gott. Hernach die Wirren der Zwischenkriegszeit,
Dekadenz und Parteistreitigkeiten der Heidenmenschen. Hitlers aufkommen und die Lichtgestalt des kleinen
Dollfuß, der den blöden Auseinandersetzungen ein Ende bereitet. Endlich wieder ein guter Steuermann,
ein Christenmensch. Wieso hat dieser Mann sterben müssen? Weil die Welt ihn nicht verdient hat. Die Welt
hat ihren Hitler verdient, damit er sie abermals schindet und verwüstet.
An möchtegern-kathole Warum gibt es keine christliche Monarchie mehr? Weil die „Vorsehung“ es so wollte,
sprich weil ein Monarch nach Gottes Gnaden eben diese Gnade voraussetzt, und die gab es im 20ten Jahrhundert
halt nicht mehr. Die Vorsehung war es grad nicht, aber die eigene Schuld der Fürsten. Papst Leo XII.
Im apostolischen Sendschreiben vom 13.03.1825 ‘Quo graviora’: „Wir haben die Fürsten gewarnt, aber die
Fürsten haben geschlafen! Wir haben die Minister gewarnt, aber die Minister haben nicht gewacht!“ Papst
Pius IX. In seiner feierlichen Ansprache am 25.11.1865: „Die Sekte der Finsternis, die Freimaurerei, welche
gegen die Kirche so feindlich und selbst für die Sicherheit der Staaten so gefährlich ist,“ sie sei
nicht bloß geduldet, sondern sogar ermutigt worden. Aus Der Götze der Humanität oder das Positive der
Freimaurerei nach Dokumenten von G. M. Pachtler S. J., Freiburg im Breisgau, 1875
Schön langsam wird es grotesk in diesem Forum, die Beiträge immer „matter“. Realitätsverweigerung?
Religiöser Extremismus? Mit solchen Ver-fechtern kann’s die Kirche nur mehr zersprageln – wie man in
Österreich zu sagen pflegt.
natürlich … leben wir nicht in einer Demokratie. Volkes Wille wird dem Volk entweder durch die Presse
eingegeben oder man kümmert sich einen Dreck darum. Beispiele: man lässt z.B. über ein Gesetz solange
abstimmen bis das richtige rauskommt. Oder: Will das USA-Volk den nächsten Nahostkrieg? Nein, aber es
wird ihn bekommen. Wollen die Deutschen dabei sein? Nein, aber man wird schon dafür sorgen (wenigstens
indirekt). Warum gibt es keine christliche Monarchie mehr? Weil die „Vorsehung“ es so wollte, sprich weil
ein Monarch nach Gottes Gnaden eben diese Gnade voraussetzt, und die gab es im 20ten Jahrhundert halt
nicht mehr.
Ich bin Katholik und ich sehe nicht ein, dass wir Christen nicht das Recht auf einen eigenen Staat haben
sollten, der unsere Interessen vertritt und eben nur diese. Der Staat ist für uns nutzlos, wenn es sich
nicht demselben Prinzip verpflichtet sieht, wie unsere Kirche, nämlich Christus. Das muss seine Verfassung
sein, ansonsten ist er für uns so nutzlos und willkürlich wie einstmals das heidnische Römertum, das
erst überkommen werden mußte damit die Christenheit endlich von ihm Ruhe hatte und souverän auftreten
konnte. Und kommt mir ja nicht mit dem G’schichtl von der Obrigkeit. Sind wir etwa Hunde, dass wir uns
jedem Teufel unterwerfen sollen, weil er sich als Obrigkeit aufspielt? Demok ist ein Staatswesen gegen
das wir ständig ankämpfen müssen, weil es, wie ich es bereits sagte, von seiner Konzeption her eine
geistige Hure ist, die in ihrer launischen Art ihren niederen Trieben gehorcht und den heidnischen Götzen
zugetan ist und Christus nach deren Art geringschätzt und als gleichgültig erachtet, wie einen ihrer
sonstigen Teufelsbuhlen. Sollen wir uns etwa beherrschen lassen von so einem nichtswürdigen Staatswesen,
das sich bereits in seinen Grundzügen zur Gottlosigkeit verdammt. Ja ich sage: es ist Gottlosigkeit in
Person. Es ist das Weib das auf dem Tiere reitet.
An matt Leben wir wirklich in Demokratien? Beispiele für Entscheidungen der sogenannten Volksvertreter
gegen den eindeutigen Willen des Volkes: Einführung der Euro-Währung, Einsetzung Angela Merkels als
Kanzler der BRD. Jeder weiß, welche Kräfte in Wahrheit dahinter stecken. Sind echte Demokratien auf
Dauer überhaupt lebensfähig? Die Geschichte seit dem Altertum lehrt etwas anderes.
@matt Die „Die Heiligen der letzten Tage“??? Nichts für ungut – aber aus welcher Ecke kommen Sie eigentlich…
Sie wollen, wenn ich Sie richtig verstanden habe, das Gottesreich auf Erden errichten – notfalls mit Gewalt.
Christus hat aber doch selbst gesagt:„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Und – unser katholischer
Glaube ist lehrt die „LIEBE“!!! Bitte erinnern Sie sich daran! Die Menschen mit dem Schwert bekehren zu
wollen, ist genau die Me- thode, die der Islam seit seiner Entstehung bevorzugt. Wir haben diese Phase –
Gott sei’s gedankt – schon lange hinter uns gelassen und eine Wiederholung… Also,@matt – kehren Sie
um, bevor es zu spät ist! Die Liebe Gottes ist es, die den Menschen auf den rechten Pfad führt – nicht
Hass und Gewalt. Lesn Sie doch zum Beispiel mal Römer 13,1-7 und – ganz wichtig -1.Kor. 13. So die Zeit
läuft mir jetzt davon… Gottes Segen!!!
#12 methusalix † 15:49:15 | Samstag, 12. August 2006
@mat… Mat:…Für mich ist Demok ein für Christen ohnehin unpraktikables Staatswesen, in der Art einer
geistigen Hurerei. Ich glaube an das Herrscherprinzip, an die göttliche Autorität, an die Staatskirche
und den Christenstaat und ich bin ein Kämpfer dafür, dass diese Demoks untergehen und jeder Christ sollte
aus meiner ebensolches anstreben. Ja was hätten Sie denn gerne? Eine klerikal-faschistische Diktatur
wie unter dem kleinen Kanzler? Oder doch lieber eine Despotie wie unter Augusto Pinochet Ugarte? Wäre
ihnen dann nicht doch ein Caudillo wie Francisco Franco de Bahamonde lieber? Oder hätten Sie es lieber
mittelalterlich, ein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation; aber Vorsicht, die obersten Potentaten
dieses Reiches waren relativ machtlos und die Reichsfürsten taten oft, was sie wollten. Eine kleine Reformation
und schon besteht ihr heiliges katholisches Reich zur Hälfte aus Ketzern. Sie wissen schon, cuius regio
eius religio und das dürfte wohl auch der Grund für Ihre kranke Sehnsucht nach Autorität, Staatskirche
und Staatsreligion sein. Ihr Glaube ist so schwach und wankend, dass Sie ihm selbst nicht für fünf Cent
vertrauen. Sie wollen einen starken Führer, der allen befiehlt was sie zu glauben haben. Das genaue Gegenteil
von dem, was Jesus Christus uns aufgetragen hat. Das was Sie wollen ist vielleicht bequem für die Kirchenbeamten;
Moral kann befohlen werden. Katholisch ist es nicht!
Einzelkämpferchristen, oder: Die Nachkommen der Frau Die Unterstützung durch die Kirche an der Peripherie
ist doch höchst sporadisch und zaghaft. Also muss man das Zepter selbst in die Hand nehmen. Ist man von
Gott dazu berufen, so ist man auch legitimiert so zu handeln. Wir müssen die Kirche wieder auf den Weg
bringen. Und wer sind wir? Wir sind die Nachkommen der Frau die mit dem Drachen kämpfen, der schon sie
zu vernichten trachtete und ebenso uns. Wir gehen als eigenständig hervor aus dem Leib unserer Mutter,
die uns ebenso auch zur Schwester wird. Und wir sind darum besorgt, dass sie sich rein hält von den Irrlehren
des Weltenteufels für das Wohl der ganzen gläubigen Menschheit. Wir sind gewissermaßen ihre Hüter
und Beschützer, ihre Helden, ihre Brüder. Die Söhne Jakobs, haben einst schrecklich gewütet unter
den Heiden, von denen einer ihre Schwester missbrauchte. Wirklich man würde sich ein wenig diesen Eifers
wünschen für die Heiligen der letzten Tage.
@matt Nicht das Staatswesen ist gottlos – die Menschen sind es! Die Demokratie ist nicht schuld daran,
wenn sich die Menschen von Gott lossagen und lieber ihre eigenen Wege gehen. Diese Freiheit, ja oder nein
zu sagen, ist ihen von Gott gegeben und weder Menschen noch gar eine Regie- rung haben das Recht dazu,
die Menschen zum Glauben an Gott zu zwingen. Wie schon gesagt – Gott ruft die Menschen in Freiheit zu
sich. Zwang widerspricht dem innersten Wesen Gottes. Nicht, daß Sie mich jetzt falsch verstehen; ich
bin keineswegs ein Freund von „Donum Vitae“ oder dem „ZDK“. Aber es steht UNS NICHT zu, das Gericht Gottes
vorwegzunehmen: Richtet nicht, damit ihr nicht selbst gerichtet werdet. Unsere Aufgabe ist es vielmehr,
dei Liebe Gottes unter den Menschen nahe zu bringen. Dazu sind die Methoden, die Sie hingegen bevor- zugen,
nicht geeignet. Sie wollen Hass verbreiten – und das ist genausowenig katholisch wie „Donum Vitae“. Euch
allen noch ein geruhsames , friedliches Wochenende und einen gesegneten Sonntag!!
Frau Glaser Wir bitten die deutschen Bischöfe, die einfachen Gläubigen nicht weiter den Laienorganisationen
auszuliefern. Welche Laienorganisation spricht denn nun … welche Laienorganisation ohne jegliches Mandat
fordert die Bischöfe auf?
genau aus diesem Grunde bin ich für die Abschaffung der Demokratie. Weil es ein zutiefst gottloses Staatswesen
ist. Es ist im Grunde wieder das alte Babylon und so erleben wir es ja in den Großstädten. Demok will
herschen über das Christentum und es abtun als obskuren Privatverein, es beugt sich nicht vor Gott, es
spuckt auf die christliche Tradition. In der Verfassung steht lediglich „Religionsfreiheit“. Und ich aber
spucke auf Religionsfreiheit und Demok und ich sage das als vollwertiger und ordentlicher Christ. Wir
Christen werden keine Ruhe haben solange Demok Macht ausübt und wir uns diesem Weiberdämon beugen.
#6 methusalix † 13:17:16 | Samstag, 12. August 2006
@knecht Knecht Ruprecht: Inquisition nach Deutschland holen… Ich habe noch immer Frau Süssmuth im Gedächnis,
die in einer live Sendung vor Jahren auf SAT.1 ihre von mir ungefragte Meinung zum Papst und seiner Sexualmoral,
rauslies. Sie schreiben hier über die heilige Inquisition, Knecht, als wäre die in der Welt ausserhalb
von Deutschland noch fröhlich zu gange! Ja wo denn? (Ausser vielleicht in ein paar obskuren „Priesterbruderschaften
Sankt irgendwas“) Die Meinung von Frau Süssmuth müssen Sie sich genauso anhören (oder auch nicht, Ihr
Fernseher hat sicher einen Abschaltknopf; nutzen Sie den doch!), wie Frau Süssmuth sich Ihre veröffentlichte
Meinung anhören muss. Sie hätten das zwar gern, dass nur engstirnig fudametalkatholische Ergüsse veröffentlicht
werden dürften, aber in unserer freuheitlich verfassten Demokartie dürfen Sie genau das tun (und nicht
tun), was andere ebenso dürfen und nicht dürfen.
der liebe Gott … … hat manche berufen, die Gemeinde zu leiten. Das sind der Papst, die Bischöfe und
die Priester. Alle Versuche, mit Gremien, Organisationen, Räten, Ausschüssen, Komitees, ZdKs, Verbände,
Clubs, Kommissionen, Vereine, Bünde, Unionen, Konferenzen usw an der von Gott eingesetzten Ordnung vorbei
etwas zu machen, sind dumm.
Inquisition nach Deutschland holen In den letzten Jahren und Jahrzehnten, scheint sich im deutschsprachigen
Raum, als man noch in Wohlstand lebte, nicht nur Gemütlichkeit sondern auch der Teufel eingeschlichen
haben… Jetzt wo der Schein des Wohlstandes, wie ein Nebel den deutschsprachigen Raum verlässt, scheinen
einige deutsche Vertreter der Kirche sich wieder christlich zu besinnen… Ich habe noch immer Frau Süssmuth
im Gedächnis, die in einer live Sendung vor Jahren auf SAT.1 ihre von mir ungefragte Meinung zum Papst
und seiner Sexualmoral, rauslies. Immerhin, entschließen sich jetzt die deutschen Vertreter der Kriche,
antichristliche Tendenzen in mitten der christlichen Gemeinschaft in Deutschland zu entfernen. Es war
ja auch lange genug möglich, sich als Teil der Kirche hinzustellen, um antikirchliche Propaganda zu betreiben.
Zustimmung! Sehr guter Artikel! Wir hatten ja hier in Österreich ein ähnliches Problem mit der „Wir
sind Kirche“-Plattform. Das „Aufbegehren“ eines homoideologischen Pöbels, der ebenso auf der „freien
Gewissensentscheidung“ pocht. Es ist offensichtlich: der Satan versucht auf vielerlei Weisen die Kirche
auszuhöhlen. Eine Org. wie dieses „Donum Vitae“ wollen das Scheusal der Abtreibung als Menschenrecht
und als christlich darstellen und berufen sich zudem auf das Recht ihrer Masse, was in den gottlosen Demoks
gelten mag aber innerhalb der Kirche keinen Wert besitzt. Die Kirche ist dem Leben und der Wahrheit verpflichtet
und nicht der Willkür der Massen. Sie muss durch ihre Autorität die Massen überhaupt erst erziehen.
Für mich ist Demok ein für Christen ohnehin unpraktikables Staatswesen, in der Art einer geistigen Hurerei.
Ich glaube an das Herrscherprinzip, an die göttliche Autorität, an die Staatskirche und den Christenstaat
und ich bin ein Kämpfer dafür, dass diese Demoks untergehen und jeder Christ sollte aus meiner ebensolches
anstreben.
#2 res secundae 11:57:52 | Samstag, 12. August 2006
Frauenbund ebenfalls auf dieser Linie Gestern fiel mir durch Zufall die Zeitschrift des Deutschen Frauenbundes
in die Hände. Die Meldung, dass die deutschen Bischöfe sich von Donum Vitae abgrenzten wurde so dargestellt,
dass es alleine aus taktischen Gründen basiere, da Rita Waschbüsch die ehem. Zentralratsvorsitzende
und Mitbegründerin von Donum Vitae verkündete, dass die Bischöfe den Verein nie negativ bewerteten.
Es ist ganz klar: Der Frauenbund wird auch weiterhin spenden und den Verein unterstützen. Da selbst ein
so hohes Frauenbundmitglied wie Rita Waschbüsch (CDU) die Sachlage als reine Taktik einordnet. Im Übrigen
erzählte eine Donum-Vitae Funktionärin aus dem Bistum Passau vor versammelter Mannschaft, dass sie Unterstützung
durch den ehem. Bischof von Passau Franz-Xaver Eder haben. Aus seinem Bischof-Eder Fond für „Notleidende“
würden auch sie reich beschenkt. Dieser Skandal ist typisch und zeugt von der Verlogenheit einer Bischofsgeneration
die glaubte die Menschen täuschen zu müssen.
Machtmissbrauch Wer hier wohl die Macht missbraucht? Kaum die Laien, viel eher die Bischöfe – mit dem
Geld der Laien. Wie geht das mit den Schafen und dem Metzger …?