St. Pölten
Visitation auf dem Prüfstand
Die Apostolische Visitation der Diözese St. Pölten, in deren Folge im Herbst 2004 der St. Pöltener Diözesanbischof Kurt Krenn nicht ganz freiwillig von seinem Amt zurücktrat, wird derzeit einer Überprüfung unterzogen.
(kreuz.net, St. Pölten) Von einer solchen Überprüfung berichten ehemalige Alumnen des Priesterseminars. Sie wurden erneut über die Vorfälle im St. Pöltener Priesterseminar befragt und unter Eid zu strengstem Stillschweigen verpflichtet.

Im Juli 2004 hatten Medienberichte über Mißstände in der Diözese St. Pölten dazu geführt, daß der damalige Bischof von Feldkirch, Mons. Klaus Küng, zum Apostolischen Visitator der Diözese und des Priesterseminars bestellt wurde.

Im Laufe der darauffolgenden Monate befragte Mons. Küng zahlreiche Personen aus der Diözese St. Pölten und leitete die Ergebnisse an die zuständigen Stellen in Rom weiter.

Am Ende der Visitation mußte der bisherige Diözesanbischof Kurt Krenn auf Bitten des damaligen Papstes von seinem Amt zurücktreten. Mons. Küng, der vormalige Visitator, wurde sein Nachfolger.

Doch auch zwei Jahre später ist in der Diözese St. Pölten, allen Bemühungen von Mons. Küng zum Trotz, noch immer keine Ruhe eingekehrt.

Auch bemängelten Kritiker immer wieder die mangelnde Transparenz der Visitation und ihrer Ergebnisse.

Bereits im Juli 2004 hatte der Wiener Kirchenrechtler Ludger Müller in einem Interview über die Aufgaben, Rechte und Pflichten eines Visitators eingemahnt, daß die im Zuge der Visitation durchgeführten Befragungen unbedingt sorgfältig protokolliert und gegengezeichnet werden müssen, um später nachsehen zu können: „was ist gesagt worden, was ist gewesen“.

Doch dies wurde offenbar versäumt. Mons. Küng führte alle Befragungen unter vier Augen durch und brachte sie erst später zu Papier. Die Befragten selber bekamen die von Mons. Küng angefertigten Protokolle weder zu Gesicht noch haben sie deren Richtigkeit bestätigt.

Kritiker werfen Mons. Küng daher vor, jede unabhängige Prüfung der Zeugenaussagen auf diese Weise unmöglich gemacht zu haben. Man könne nicht sicher sein, ob die protokollierten Aussagen tatsächlich dem entsprechen, was die befragten Personen gesagt und gemeint haben.

Dieser Auffassung scheinen sich nun auch die zuständigen Stellen in Rom angeschlossen zu haben.

Jedenfalls wurde Mons. Küng angewiesen, wenigstens die wichtigsten Befragungen zu wiederholen, Protokolle darüber anzufertigen und diese von den Befragten unterschreiben zu lassen.

Mit dieser heiklen Aufgabe betraute Mons. Küng den Wiener Kirchenrechtler Ludger Müller, den er erst kürzlich zum Richter am St. Pöltener Diözesangericht ernannt hat.

Prof. Müller (54) stammt aus Ratingen in Nordrhein-Westfalen und ist kinderlos verheiratet. Seit dem Jahr 2000 hat er den Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien inne.

Theologisch steht Prof. Müller der Regensburger Kirchenrechtlerin Sabine Demel nahe, mit der zusammen er schon mehrere Bücher herausgegeben und Symposien veranstaltet hat.

Frau Demel ist unter anderem durch ihre Forderung nach der Priesterweihe für Frauen bekannt geworden.

Mehrere ehemalige Priesterseminaristen haben kürzlich davon berichtet, vom Sekretär des St. Pöltener Diözesanbischofs angerufen und in das Büro von Professor Müller an der Universität Wien zitiert worden zu sein.

Dort seien sie von Müller ausführlich zu ihren Erfahrungen im St. Pöltener Priesterseminar befragt worden. Ein anwesender Assistent von Professor Müller habe die Aussagen protokolliert.

Am Ende der Befragung sei ihnen das Protokoll vorgelesen worden. Daraufhin hätten sie unterschreiben und sich per Eid zu absolutem Stillschweigen über die Befragung verpflichten müssen.

Dazu ein Ex-Seminarist wörtlich: „Das sind schon sehr dubiose Machenschaften. Das war eine Überrumpelung; das ist für mich kein Eid!“
      
65 Lesermeinungen
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#66   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   16:09:35 | Montag, 21. August 2006
muss ihnen (leider) rechtgeben. der weitere diskussionsverlauf spricht eine klare sprache
Gerade hier im anonymen kreuz.net-Forum ist es angesichts einer extremen Verstocktheitin selbsterklärt „konservativen“ Kreisen, eigene und öffentlich längst geklärte Sünden zum Schaden der kirchlichen Gemeinschaft nicht eingestehen zu wollen, nötig, klar zu formulieren.
Ein Artikel, der selbst keine Beweise bringt (außer die Aussage einer Person, die etwas behauptet, von dem sie selbst wiederum behauptet, geschworen zu haben, nichts darüber zu behaupten) und Postings, die halt- und fundamentlos das Blaue (oder besser Schwarze) vom Himmel lügen … ich hatte mir gedacht, dass das doch ein Anlass zu Gelassenheit ist (hin und wieder könnte man durch einstreuen einer Bemerkung die Lächerlichkeit der Postings unterstreichen).
Doch leider ist das nicht so, und Sie haben recht behalten. :-[ :'(
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#65   turk   18:49:58 | Sonntag, 20. August 2006
Es geht hier nur um eines: die Wahrheit – keine Überprüfung der Visitation bekannt
Nuja, Justus, Sie verwechseln da etwas. Es geht in allen Bereichen nur um die Wahrheit. Diese wurde vom Einsender des obigen Beitrages insofern mit Sicherheit verletzt, als er den Anschein erwecken wollte, es gäbe eine irgendwie (römisch) beauftragte Überprüfung der Päpstlichen Visitation. Bisher gibt es dafür weder ein Indiz noch irgendeine Quelle, die Wahrheit ist in diesem Fall klar: die Visitation ist seit fast zwei Jahren abgeschlossen. Niemandem ist es bisher gelungen, nur einen einzigen Formal- oder Inhaltsfehler aufzuweisen. Das Gegenteil ist der Fall: alle Maßnahmen und öffentlichen Äußerungen des damaligen Päpstlichen Visitators Dr. Dr. Küng sind unwiderrufen richtig gewesen und wurden sogar noch paradoxerweise durch staatliche Gerichte eindrucksvoll in ihrer inhaltlichen Richtigkeit bestätigt. Wenn jedoch Fakten (aktiven homophile Beziehungen, Pornosucht usw.) unwiderlegbar richtig waren und sind, so kann es diesbezüglich auch keine Überprüfung mehr geben. Denn Fakten verdrehen ist die Eigenschaft des rechts- und linksextremen Geschichtsrevisionismus, dem aber ein paar Diskutanten (mit Doppelidentitäten?) offenbar real anhangen. Ohne eine klare Beweislage www.kreuz.net/bookentry.657.html hätte es weder Ermahnungen im Fall Küchl-Rothe noch – wenn wir bei aller Unterschiedlichkeit jedes Einzelfalles vergleichen – vom Heiligen Stuhl die Erklärungslösung für den Gründer der Legionäre Christi gegeben. Der unten genannte Prof. Stickelbroeck steht im übrigen leider unter Vollabhängigkeit von Ex-Subregen…
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#64   Justus   14:12:02 | Sonntag, 20. August 2006
Warum so nervös?
Immer mit der Ruhe: Wenn der Bericht über die Überprüfung der Visitation unwahr wäre, könnte man getrost zur Tagesordnung übergehen. Daselbe gilt für Fall, dass er wahr wäre – sofern bei der Visitation alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Höchst verdächtig ist dagen die Nervosität mancher anscheinend irgend etwas befürchtender Zeitgenossen.
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#63   turk   12:33:00 | Sonntag, 20. August 2006
Relaitätsverlust der Uneinsichtigen: Visitation seit Okt. 2004 abgeschlossen
Harhar, Justus: „Rom sei Dank“ – dieser Dank gilt Rom, weil es einen Päpstlichen Vistiator sandte, der überprüfte, was an der ganzen Sache in St. Pölten d’ran ist. (Und übrigens: die Verteidiger der bis sich jetzt als in jeder Hinsicht fehlerfrei erwiesenen Visitation beziehen sich auf öffentliche Quellen, nachzulesen im Internet ambrosius.patched.de/logbuch.hmt bzw. in rechtskräftigen Urteilen www.kreuz.net/bookentry.657.html.) Was den Realitätsverlust mancher Herren unterhalb ausmacht, erkennen wir daran, daß sie meinen, diese anonyme Diskussion hier würde nur irgendeine Mücke in Rom kümmern. Offenbar aber scheint Justus www.kreuz.net/reader.462.html irgendwie direkt am Lügengebäude beteiligt, das zusammengebrochen ist. Laut (empörtem …) „13.“, auf den Prof. Winkler leider hereingefallen ist, wurden die Ex-Regenten kurz nach der fehlerfreien Visitation (in voller inhaltlicher Übereinstimmung mit den später rechtskräftigen österreichischen Urteilen www.kreuz.net/bookentry.657.html!) kirchlich ermahnt, ihre „kirchlichen Amtshandlungen nicht durch Unklugheit in den Dienst homosexueller Beziehungen zu stellen.“ Mehr noch, spricht die Ermahnung an die beiden Priester klar aus, „keine homoerotisch wirkenden Dinge beziehungsweise ein zweideutig unkluges Verhalten gegenüber anderen Männern zuzulassen“ oder gar „eine homosexuelle Beziehung fortzuführen oder zu beginnen oder keine homosexuellen Lokale zu besuchen“. Ohne eine klare Beweislage hätte es weder Ermahnungen im Fall Küchl-Rothe noch – wenn wir bei aller Unterschiedlichkeit jedes Einzelfalles vergleichen – vom Heiligen Stuhl die Erklärungslösung für …
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#62   Justus   09:05:39 | Sonntag, 20. August 2006
Immer dubioser
Rom sei Dank wird die Visitation ja jetzt (endlich!!!) überprüft. Ich verstehe nicht, warum die (besser: der) Verteidiger der Visitation sich so darüber aufregt, dass ihm geradezu der Schaum vor dem Mund steht (verbal, meine ich). Wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre, bräuchten Küng und Konsorten doch nichts zu fürchten. Nachdem aber hier im anonymen Leserbriefforum von kreuz.net jemand die Visitation mit Argumenten (besser: Rundumschlägen) verteidigt (verteidigen muss?), von denen er nur aus engstem Kontakt mit dem Visitator Kenntnis haben kann, dann ist endgültig klar:Die Visitation gehört wirklich dahin, wo sie ist – auf den Prüfstand!
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#61   Bonjour   08:46:00 | Sonntag, 20. August 2006
Erzfeind?
Wieso nimmt bzw. behält ein Diözesanbischof den angeblichen Erzfeind zu seinem/als seinen Weihbischof? Mutet doch irgendwie schizo an.
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#60   turk   08:03:12 | Sonntag, 20. August 2006
Kirchenhistorisches Faktum: „superorthodoxe“ Ausbildner St. Pöltens mit abhängigem Seminaristen hom…
Nuja, Laurentius2, und damit beweisen Sie in Ihrer kontraprodutkiven Verteidigung (romtreues Homoseminar: nein danke) der mit einem abhängigen Seminaristen homosexuell aufgeflogenen Ex-Regenten, daß Sie nachweislich nicht sachlich argumentieren. Selbstverständlich ist es um die Echtheit der homosexuellen Fotos www.kreuz.net/bookentry.657.html auch beim staatlichen Gericht gegangen: weder Bischof Krenn noch die beiden Ex-Regenten-Kläger bei Gericht haben je von Fälschungen gesprochen, sondern vielmehr zugegeben, daß die Fotos echt sind. Sogar der Fotograph hat betont, daß er die Dinger so und nicht anders geschossen hat, wie es von PROFIL veröffentlicht wurde. Und dann kommen dazu aber die glaubwürdigen Augenzeugenaussagen ambrosius.patched.de/logbuch.htm und das Auffliegen der Verlogenheit der Ex-Regenten und ihrer „Zeugeh“ direkt vor Gericht und unter Eid, sodaß das verlogene Kartenhaus, welches Laurentius2&Co. verteidigen möchte, längst nicht mehr existiert, sondern zusammenbrechen mußte. Die Ex-Regenten wurden kurz nach der Visitation daher (in voller inhaltlicher Übereinstimmung mit den später rechtskräftigen österreichischen Urteilen www.kreuz.net/bookentry.657.html!) kirchlich ermahnt, ihre „kirchlichen Amtshandlungen nicht durch Unklugheit in den Dienst homosexueller Beziehungen zu stellen.“ Mehr noch, spricht die Ermahnung an die beiden Priester klar aus, „keine homoerotisch wirkenden Dinge beziehungsweise ein zweideutig unkluges Verhalten gegenüber anderen Männern zuzulassen“ oder gar „[kursiv]eine homosexuelle Beziehung fortzuführen oder zu beginnen oder keine homosexuellen Lok…
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#59   Laurentius2   07:45:21 | Sonntag, 20. August 2006
@Guldin und andere „Genervte“
Jetzt wird’s langsam sachlich. Mit „denn wäre das Gericht nicht überzeugt gewesen, dass die Fotos echt sind,…“ liegen Sie einfach falsch: Um die Echtheit der ominösen Fotos, die der Weihbischof Fasching (Erzfeind Krenns) angeblich unterm Fußabtreter fand, ging es ja gar nicht ! Lediglich die Veröffentlichung solcher Abbildungen stand doch juristisch zur Debatte (genau lesen …!), da der Nachweis der Unechtheit verfahrensmäßig ungleich aufwendiger ist.
Guldin, bevor Sie hier also in die Turk-Falle der Vorverurteilung tappen, lesen Sie zB mal bei dem versierten Kirchenrechtler P.Winkler nach:
„Das Ganze wurde aber als genereller Sexskandal aufgemacht und verallgemeinert, bei dem das Menschenrecht auf ein faires Gericht, auf ‘Unschuldsvermutung’ und auf das Grundrecht auf Ehre für die Mehrzahl der Beteiligten nicht gewahrt wurde. […]
Eine Klage zweier betroffener Herren der Seminarleitung wegen übler Nachrede gegen ein österreichisches Massenjournal wurde von dem mit der Frage befaßten Gericht ohne schlüssigen Beweis im September 2005 zu einer Generalschelte der katholischen Kirche umfunktioniert.
Zum Weiterlesen … www.kreuz.net/article.3512.html
P.S.: Sie sehen, es geht nicht um eine krude Verschwörungstheorie, sondern handfeste Indizien für eine gemeine klerikale Intrige gegen eines der letzten romtreuen Seminare, die natürlich von liberal-sozialistischer Seite (68er Richter) ungern gestoppt wird.
Cui bono ?
Rex ! Dixit :„Endlich wird auf der Bischofskonferenz nicht mehr herumgeschrien.“
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#58   turk   00:30:26 | Sonntag, 20. August 2006
Faktum bleibt: es gibt KLARE BEWEISLAGE und KEINE Überprüfung der Päpstlichen Visitation 2004
Nuja, Laurentius2, damit ist ja geklärt, wer Sie sind. Lustig, daß Sie sich in der Anonymität verstecken müssen … manche Diskutanten unterhalb können es drehen, wie sie wollen, aber Faktum bleibt: es gibt KEINE Überprüfung der Päpstlichen Visitation 2004. Dazuhin müßte es einen klaren römischen Auftrag geben, der dem „Überprüfer“ Einblick in die unter Päpstlichen Geheimnis stehenden Akten gibt. In Wirklichkeit ist die Sache von Rom ständig verfolgt worden, und der Visitator war der direkte Stellvertreter des Papstes in der Sache. Deshalb waren wohl logischerweise alle öffentlichen Erklärungen des Päpstlichen Visitators Dr. Dr. Küng mit Rom abgesprochen, auch die unwiderrufenen Maßnahmen und Fakten-Feststellungen: aktive homophile Beziehungen im Rahmen des Priesterseminars und Pornosucht, wobei der erste Bereich durch das rechtskräftig festgestellte Eingehen homosexueller Situationen mit einem abhängigen Seminaristen www.kreuz.net/bookentry.657.html noch schlimmer wiegt. Daß die Kirche dies alles schon viel früher erkannt hatte, ersieht man aus den vom „13.“ eigentormäßig ausgeplauderten Ermahnungen des Bischofs von St. Pölten an die Ex-Regenten. Diese wurden demgemäß nach dem Ende der Visitation (in voller inhaltlicher Übereinstimmung mit den später rechtskräftigen österreichischen Urteilen www.kreuz.net/bookentry.657.html!) ermahnt, ihre „kirchlichen Amtshandlungen nicht durch Unklugheit in den Dienst homosexueller Beziehungen zu stellen.“ Mehr noch, spricht die Ermahnung an die beiden Priester klar aus, „[kursiv]keine homoerotisch wirkenden Dinge beziehungsweise ein zw…
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#57   Bonjour   20:37:55 | Samstag, 19. August 2006
Guldin
So ist es.
Offen gestanden geht mir die G’schichtn eigentlich ja völlig am A… >:) vorbei…
Aber das endlose Gezeter zwischen dem Verschwörungsanhängerquartett Laurentius2/muntu/schüttel/alleluia einerseits (die auf den Fotos lediglich einen „Weihnachtskuss“ und „Bubendummheiten“ von 40-jährigen sog. Geistlichen erkennen wollen O:O) gegen den unermüdlichen Fighter im Dienste Bischof Küngs, turk, andererseits gebärt immer wieder eine neue, noch amüsantere Groteske.
Wenn Sie mal Zeit haben, lesen Sie unter – dem von turk ebenfalls öfters gelegten Link – den Gerichtsreport von „Ambrosius“.
Köstlich – würde es bei Loriot heißen.
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#56   Guldin   20:17:36 | Samstag, 19. August 2006
@ bonjour
danke für die Richtigstellung, ich habe das tatsächlich missverstanden.
Nur ändert sich an der Sache eigentlich nichts, denn wäre das Gericht nicht überzeugt gewesen, dass die Fotos echt sind, also eine „homoerotischen Tat“ darstellen, die tatsächlich, so und nicht anderst passiert ist, dann hätte es der Klage wegen der Persönlichkeitsverletzung stattgegeben und „Profi“l wäre verurteilt worden.
!:) O:)
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#55   Bonjour   20:05:35 | Samstag, 19. August 2006
@Guldin
Sie scheinen da etwas missverstanden zu haben: die beiden Soutanan wurden zu nichts verurteilt; die von ihnen angerufenen Gerichte haben es viel mehr zurückgewiesen, „Profil“ ob Veröffentlichung der homoerotischen Photos (Zungenkuss unter Mistelzweig Rothes mit einem Seminaristen – Griff Küchls an den „Johannes“ eines anderen Seminaristen) der Persönlichkeitsverletzung zu verurteilen!
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#54   Guldin   19:52:01 | Samstag, 19. August 2006
@ Laurentius 2
Aber mit Ihrem ironischen Hinweis liegen Sie voll neben der Sache, weil Sie – so wie einige andere Vorverurteiler auch – die beiden Regenten für schuldig halten.
Und damit liegen nun Sie voll daneben. Immerhin gibt es ein erst- und ein zweitinstanzliches Gerichtsurteil, das die beiden regenten schuldig spricht.
Nicht nur Sie sagen: „in dubio pro reis“, die tut jeder ordrdentlicher Richter auch – und hat es bestimmt in diesem Fall auch getan.
Also, was soll das Eulengejammer. Da sind zwei Exponenten aus der Tradi-Ecke mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und wurden verurteilt. Na und. Das kommt sogar in guten Familien vor.
Ärgerlich ist allerdings, und das gebe ich zu, dass die beiden sich dabei auch noch versündigt haben – und zwar in nicht geringem Masse, wenn ich die Einschlägigen Beiträge in den Kommentaren hier auf kreuz.net mir vor Augen führe. :-# O:)
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#53   Alleluia   14:30:25 | Samstag, 19. August 2006
Blödsinn
Jetzt will uns Turk also allen Ernstes weismachen, daß die neue Visitation (die es ja andererseits gar nicht gibt) den Zweck hat, staatliche Gerichtsurteile zu überprüfen? Das ist der größte Blödsinn, den ich je gelesen habe.
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#52   Laurentius2   14:22:52 | Samstag, 19. August 2006
@Guldin
Hallo, Guldin ! Es gibt keine Beweise !
Hallo ! Indizien bestehen allerdings auch und (wie nicht wenige meinen viel eher) dahingehend, daß ein sich ständig selbstbeweihräuchernder „Tradi-Priester“, der sich nicht nur hier sehr auffällig zum Thema Sex im Internet präsentiert, in der Hoffnung auf Karreiersprünge ein unheiliges Bündnis mit modernistischen Intriganten eingegangen ist, um zwei von ihm beneidete Regenten zu Fall zu bringen. Für dieses Ziel waren ihm und einem anderen Ehrgeizling offenbar alle Mittel recht. Dafür giibt es zumindest Indizien, ebenfalls keine Beweise …
Aber mit Ihrem ironischen Hinweis liegen Sie voll neben der Sache, weil Sie – so wie einige andere Vorverurteiler auch – die beiden Regenten für schuldig halten.
Ich sage: „in dubio pro reis“. Und dies sehen die Professoren Stieckelbröck und Winkler offenbar ähnlich …
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#51   muntu   14:19:21 | Samstag, 19. August 2006
ad Guldin
Leider kann ich deinen Standpunkt nicht nachvollziehen. Dr. Küng konnte nicht nachweisen, dass es im seminar homoerotische Beziehungen gegeben hat. Die Photos, die erschienen sind, sind nach meinem Wissen nicht im Seminar aufgenommen worden. Bilder halten einen Bruckteil der Wirklichkeit fest. Sie erzählen nicht was davor od. danach passiert ist. Gleich auf homoerotische Orgien zu schließen find ich eine idola. Die wahren Hintergründe dieses Skandales werden eines Tages ins Licht treten. Jetzt schauen wir mal zu was Rom ans Tageslicht zum Vorschein bringt. Wenn es nichts zu verbergen gibt, müssen manche sich nicht wie hysterische Monster benehmen…
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#50   Guldin   11:01:17 | Samstag, 19. August 2006
@ muntu
Wenn ich ihren Standpunkt richtig verstehe, kann man ihn kurz wie folgt auf die Reihe bringen:
Homoerotische Kontakte im weltlichen und V2-Milleu sind abscheuliche Sünde, im Tradi-Mileu und in der Nähe von der FPSSX sind sie Ausdruck christlicher Nächstenliebe.
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#49   muntu   10:53:50 | Samstag, 19. August 2006
ad turk
seine hysterischen Verteidigungsreden beweisen, dass er auf irgend eine Art und Weise selbst in dieser Visitation verwickelt sein müsse – ich kenne kein normaler Laie der krampfartig so vorgeht. Dr. Küng hat immer von Indizien gesprochen, aber trotzdem betont, dass es keine Beweise gibt. Wieso darf Rom nicht mal nachfragen, wieso keine Beweise, sd. Indizien nur vorgebracht wurden?? Wenn doch alles so ordnungsgemäß abgelaufen soll, wieso werden Studenten nach fast 2 Jahren zurückgeholt… da ist doch der >:) drin. Turk hat sich längst selber disqualifiziert – er kann selber nicht ohne Emotionsausbrüche hier in diesem Forum objektiv schreiben… :'(
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#48   Laurentius2   10:00:38 | Samstag, 19. August 2006
@Dr. Wieauchimmer
Nuja, wieviel Prozent von den 99,9 % gehen denn nicht auf die Aussagen vom Hörensagen des augenscheinlich homopornosüchtigen Kronzeugen Rabiega zurück ?
Eine einzige Zahl, Herr dottore (in Italien bekommt man die Titel bekanntermaßen oft hinterhergeworfen …) und ich bin auch wieder brav-katholisch lammfromm still … Versprochen !
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#47   turk   09:48:40 | Samstag, 19. August 2006
Weiterdenken: es wird nie diese Überprüfung geben
Nuja, Alleluia, solange nicht klar ist, ob diese Meldung durch irgendeine nicht-anonyme Quelle gedeckt ist und wenigstens ein Seminaristenname benannt würde, der persönlich gefragt werden kann, und solange weder Rom noch Se. Exz. Dr. Dr. Küng noch Prof. Müller nur irgendetwas des Obigen bestätigen, träumen sämtliche Diskutanten unterhalb, im Anhangen an eine zu 100 % falsche und sich für immer disqualifizierende Überschrift, da es eine Überprüfung der umfassenden Päpstlichen Visitation des Jahres 2004 nie in der Weise geben wird, wie die Verteidiger homosexuell aufgeflogener Ex-Regenten sich wünschen würden, da ausgerechnet dieser Komplex um Küchl – Rothe paradoxerweise dank staatlicher Gerichte www.kreuz.net/bookentry.657.html[ öffentlich zu fast 99,9 % geklärt ist. Wenn dem so ist, kann es sich bei etwaigen Zeugeneinvernahmen nur darum handeln, das rechtskräftige Urteil zu vertiefen in seinen nicht mehr widerlegbaren Belastungen der Ex-Regenten ambrosius.patched.de/logbuch.htm. Die unten zitierten Ermahnungen an die Ex-Regenten durch Bischof Küng deutet auch in diese Richtung. Der barmherzige Bischof wird also wohl – wenn das Obige nur irgendwie stimmt – aufgrund der Uneinsichtigkeit der Ex-Regenten (im Stile mancher Diskutanten unterhalb) nun an irgendeine Kirchenstrafe denken müssen, weil es wohl nicht sein kann, daß mit Kirchensteuermitteln Zungenküsse und Homo-Ringsegnungen zu Weihnachten finanziert würden, ohne das es eine klare Distanzierung und Entschuldigung der Verantwortlichen (Ausbildner!) gibt.
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#46   Alleluia   08:52:36 | Samstag, 19. August 2006
Träume 2
Ich wiederhole meine Frage: Wenn es die Visitationsüberprüfung nicht gibt, wie uns da jemand weismachen will, haben dann die Seminaristen, die behaupten, noch einmal verhört worden zu sein, nur geträumt?
Mir scheint eher, hier träumt jemand anderer.
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#45   turk   07:57:22 | Samstag, 19. August 2006
Ihr Herumgeschlage, Laurentius2, hilft nichts: Visitation wird nicht mehr überprüft
Nuja, Laurentius2, mit wem sprechen Sie hier eigentlich? Wollen Sie sich mit hochgefährlichen „Frührentnerdrohungen“ noch lächerlicher machen? Bei jedem „progressistischen“ Regentenpaar in derart bewiesenen homosexuellen Situationen www.kreuz.net/bookentry.657.html[ würden Sie hetzen, was das Zeug hält – man lese zusätzlich einige Ihrer Beiträge. Sie übersehen eben hier aus Blindheit die Fakten:
1. Rom hat logischerweise die Visitation immer in der Hand gehabt. Ein Päpstlicher Visitator handelt in direkter Stellvertretung des Papstes. Die erkannte Wahrheit (öffentlich geäußert vom Visitator Dr. Dr. Küng www.internetpfarre.de/blog/item/22/: aktive homophile Beziehungen und Pornosucht) kann nie mehr verändert werden, sondern nur ehrlich von allen Beteiligten eingestanden werden, auch von den beiden Ex-Regenten. Nur dies wäre katholisches Lebensmodell, nicht jedoch das revisionistische Herumgeheuchele, das Sie unterstützen und kein normaler Mensch ernst nehmen kann.
2. Wenn Sie die von den Ex-Regenten selbst bestellten Urteile (rechtskräftig! www.kreuz.net/bookentry.657.html – jeder andere derart belastete Kläger hätte im letzten Moment die Klage zurückgezogen!) lesen, wissen SIe, daß es nicht nur „den“ Kronzeugen Rabiega gab, sondern eine umfassende Beweislage, die ergibt, daß zwei Ex-Vorsteher St. Pöltens mit einem abhängigen Semnaristen homosexuell verbunden waren. Wenn es Ihnen Spaß macht, diese Situationen und diese Herren trotz bisher nicht vorliegender Erklärung irgendeiner Einsicht oder irgendeines Bedauerns zu verteidigen, dann ist Ihnen derzeit nicht zu helfen.
3. Dem von Ihnen benannten „Boulevardmagazin“ ([klein]in Wirklichkeit hat d…
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#43   turk   20:41:50 | Freitag, 18. August 2006
Geschichtsrevisionismus der Uneinsichtigen ist eklatant
Geträumt hat vor allem ein Herr in München … wo sind die Namen der Seminaristen des obigen Artikels? Wo ist irgendeine zuverlässige Quelle benannt? – Nu, Laurentius2, fühlen Sie sich „betroffen“? Das finde ich interessant, ich hatte nämlich nur vom revisionistischen Vedrängungsmuster gesprochen, das hier eindeutig von Diskutanten bewußt oder unbewußt kopiert wird. Es werden absurdeste Verschwörungstheorien herbeigezogen. Wütend darüber zu werden, ist nicht nötig, denn ausgenommen das kreuz.net-Forum gibt es über solche Laurentius2&Co-Phantasien keinerlei Diskussion mehr.
Und dann neuerlich das Revisionistische: „wie es den Anschein hat“ – bisher hat niemand auch nur ein Indiz genannt, daß Rom an der hervorragend durchgeführten Apostolischen Visitiation 2004 irgendetwas zu kritisieren oder abzuändern hätte. Eine „Demaskierung der Anti-Krenn-Intrige“ ist so etwas von lächerlich, weil durch die staatlichen Prozesse www.kreuz.net/bookentry.657.html[ entgegen der Sehnsucht des „13.“ das Gegenteil einer „Anti-Krenn-Intrige“ aufgetaucht ist: es waren schwerwiegende Widrigkeiten sittlicher Natur im Zusammenhang mit dem Priesterseminar St. Pölten, das leider im Verantwortungsbereich Kurt Krenns stand. Und nochmals: es gab nicht nur einen eindeutig glaubwürdigen Zeugen wie Remigius Rabiega, sondern es gab – man lese die Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html – mehr Zeugen, wohingegen die aufgebotenen „Entlastungszeugen“ durch Lügen vor der Richterin (!) ihre Unglaubwürdigkeit erwiesen haben. Rabiega jedoch hat vor den Richterinnen glaubwürdig die F…
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#42   wiener   20:07:22 | Freitag, 18. August 2006
quizantwort
Quizfrage: bei welchem Seminaristen wurde Sie ganz offensichtlich durch den Fund zahlloser Homovideos festgestellt ?
ein versuch: ist martin humer damals (zb. als seniorenstudent) im st. pöltner seminar gewesen? dann wäre er es wohl, rühmt er sich doch, besitzer der größten pornosammlung des landes zu sein.
naja, der mann ist halt jäger und sammler …
:-P
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#41   Laurentius2   19:54:21 | Freitag, 18. August 2006
@turks Verleumdungen
t^-^rk nennt uns „rechtsextrem“, er geifert vor Wut, daß wir „homomäßig aufgeflogene Ausbildner“ noch verteidigen.
Ich bin überzeugt, wenn sich in Rom – wie es den Anschein hat – vernünftige Kräfte durchsetzen, werden wir alle sehr bald die Demaskierung der Anti-Krenn-Intrige in aller Öffentlichkeit erleben. Also, rotiert mal schön hinter den Kulissen, um zu verhindern, daß die Wahrheit ans Licht kommt !
Apropos Pornosucht – Quizfrage: bei welchem Seminaristen wurde Sie ganz offensichtlich durch den Fund zahlloser Homovideos festgestellt ?
Richtig bei unserem „glaubwürdigen“ Kronzeugen.
Kein Süchtiger hätte in einem normalen Prozeß eine hinreichende Glaubwürdigkeit. Daß es hier anders läuft, sollte dem skeptischsten Fallbeobachter ernsthaft zu denken geben. In Rom ist das offensichtlich in einigen Köpfen passiert …
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#40   Alleluia   15:04:54 | Freitag, 18. August 2006
Träume
Dann haben die Seminaristen, die berichten, dass sie nochmal verhört wurden, also nur geträumt?
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#39   turk   14:40:56 | Freitag, 18. August 2006
Visitation ist unwiderruflich abgeschlossen, alles andere ist nur seichte Spekulation
Nein, das denke ich auch nicht. Denn ohne Erlaubnis Roms – und die wird es mit 100%iger Sicherheit nie geben – darf eine Visitation nicht mehr verändert werden. Es wäre absurd, herausgefundene Fakten, die sogar öffentlich unwidersprochen vom Stellvertreter des Papstes verkündet wurden, im nachhinein umdrehen zu wollen. Das wäre der Untergang jeder Glaubwürdigkeit. Daher bleibt nur eine Möglichkeit, wenn am obigen Artikel nur irgendein Quentchen stimmen würde: die zusätzliche Einvernahme aller Kronzeugen, denn es gab ja nicht nur Remigius Rabiega. Was wir aber mit Sicherheit wissen, ist, daß Bischof Küng damals zur vollen Zufriedenheit Roms und der katholischen Bischöfe Österreichs gearbeitet hat. Bis heute ist es keinem (auch nicht dem „13.“) gelungen, dem Visitator für seine Visitationszeit nur irgendeinen inhaltlichen und formalen Fehler nachzuweisen. Ein „bestes Seminar Europas“ hat es in St. Pölten daher nachweislich nie gegeben. Der obige Artikel dient einer weiteren nicht vorbildhaften Pseudo-Vergangenheitsbewältigung à la rechtsextremem Revisionismus, der nie einsehen möchte, das etwas wirklich Perverses im „eigenen Lager“ stattgefunden hat.
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#38   Alleluia   14:26:37 | Freitag, 18. August 2006
Pardon
Pardon – wenn es keinen päpstlichen oder sonstwie römischen Auftrag zur Visitationsüberprüfung gibt, dann bleibt doch nur eine Möglichkeit: Bischof Küng selbst hat erkannt, daß er Mist gebaut hat.
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#37   turk   14:21:23 | Freitag, 18. August 2006
Es gibt keinen Auftrag, für niemanden
Sorry, „Alleluia“, aber es gibt keinen Auftrag. Wann wäre er an wen ergangen? Bleiben wir in der Realität: die Apostolische Visitation 2004 wurde ordnungsgemäß begonnen, durchgeführt und beendet. Rom steht zu 100 % zur Arbeit und zu den Ergebnissen des Visitators.
Deshalb nannte bisher kein Diskutant nur ein einziges Argument, welches sachlich gegen die Ergebnisse und Konsequenzen der Pöltner Visitation sprechen würde.
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#36   Alleluia   14:15:36 | Freitag, 18. August 2006
Wahrheitssuche
Man sollte die Römer und vor allem den Heiligen Vater nicht für blöd verkaufen. Die werden schon wissen, warum sie die Visitation überprüfen lassen. Die Leser von kreuz.net wissen’s auch.
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#35   turk   13:58:02 | Freitag, 18. August 2006
Historisch transparenteste und medienoffenste Visitation der Kirche + Wahrheitserkenntnis gelungen
Danke legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért für den Hinweis, aber ich sehe es anders. Gerade hier im anonymen kreuz.net-Forum ist es angesichts einer in selbsterklärt „konservativen“ Kreise extremen Verstocktheit, eigene und öffentlich längst geklärte Sünden zum Schaden der kirchlichen Gemeinschaft nicht eingestehen zu wollen, nötig, klar zu formulieren. Dies werde ich fortsetzen so wie bisher, bis dieses verlogene Geschreibse wie in der obigen Überschrift zu Ende geht.
Fortführung des vorherigen Eintrages: das künstlich „homofeindliche“ Geschimpfe der Homo-Ausbildner-Verteidiger gegen Remigius Rabiega schlägt wie ein Bumerang zurück. Gemäß rechtskräftigem Urteil www.kreuz.net/bookentry.657.html müßten diese Schimpfenden die beiden Ex-Regenten „zur Hölle“ schicken. So viel zur paradoxen Unmenschlichkeit der Diskutanten unterhalb, welche es wagen, als Katholiken homomäßig aufgeflogene Ausbildern zu verteidigen. Es wäre absurd, die historisch transparenteste Visitation aller bisehrigen (Medieninformationen und Interviews), welche der Kirche in Österreich maßgeblich Glaubwürdigkeit zrurückgeschenkt hat, derart in Mißkredit zu bringen wie es das Rothe-Engelmann-Grüppchen ständig verzweifelt versucht. Wozu waren die statlichen Prozesse? Diese dienten weniger dem absurden Ziel der Reinwaschung als vielmehr dem Ziel, eine Päpstliche (!) Visitation mit Hilfe des Staates zu „zerstören“, was scheitern mußte. Was wir mit Sicherheit wissen, ist, daß Bischof Küng damals zur vollen Zufriedenheit Roms und …
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#34   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   13:49:57 | Freitag, 18. August 2006
@turk: Seit Tagen verfolge ich Ihre Beiträge hier und frage mich,
warum Sie sprachlich derart in der Defensive sind?
Wenn Sie schildern, dass die Visitation korrekt und erfolgreich war, weshalb haben Sie es dann not, diese Behauptung durch das Platzieren völlig unpassender Adjektiva zu unterstreichen?
Wenn Sie schildern, wie falsch jene liegen, die etwas anderes behaupten, weshalb haben Sie es dann not, diese Behauptung durch pejorative und in den Superlativ übersteigerte Worte zu unterstreichen?
Sie haben Ihre Quellen und Belege ordentlich verlinkt, besser als man es von den meisten hier gewohnt ist, Sie stützen sich auf Fakten und Sie haben damit allen Grund, Ihre Position selbstbewusster zu vertreten.
Doch Ihre Sprache verrät ein Gefühl der Defensive, des sich-verteidigen-Müssens. Das schädigt ihre Glaubwürdigkeit und ihre Autorität zum Thema.
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#33   turk   13:43:40 | Freitag, 18. August 2006
Rom steht 100 % zur Visitation (zur totalen Unlogik der Homokußverteidiger)
Die ehemaligen Regenten wurden laut (empörtem …) „13.“ (!!!) kirchlich ermahnt, ihre „kirchlichen Amtshandlungen nicht durch Unklugheit in den Dienst homosexueller Beziehungen zu stellen.“ Mehr noch, spreche die Ermahnung an die beiden Priester klar aus, „keine homoerotisch wirkenden Dinge beziehungsweise ein zweideutig unkluges Verhalten gegenüber anderen Männern zuzulassen“ oder gar „eine homosexuelle Beziehung fortzuführen oder zu beginnen oder keine homosexuellen Lokale zu besuchen“. Eine ganz einfache Tatsache wird übersehen: ein Päpstlicher Visitator handelt als Stellvertreter des Papstes. Logisch dürfen wir davon ausgehen, daß es eine ständige Rückkoppelung gibt. Hätte irgendetwas im Verlaufe der Visitation nicht gepaßt, wäre sie sofort gestoppt worden. Mehr noch, die zahlreichen öffentlichen Stellungnahmen, Presseaussendungen und Interviews des Visitators wurden nicht nur von Rom nie zurückgenommen, sondern waren wohl logischerweise mit Rom abgesprochen. Daher gibt es kein Zurück mehr hinter den Erkenntnisstand der Visitation: aktive homophile Beziehungen im Einflußraum des ehemals und deshalb dann geschlossenen Seminars St. Pölten und arge Pornosucht.
Da im Fall einige Kleriker (Ausbilder!!!) und Klerikeranwärter gleichzeitig mit homoxuellen Vergangenheiten oder Vorfällen aufgefallen und aufgeflogen sind, kann nicht einer der mehrfach vorhandenen Kronzeugen www.kreuz.net/bookentry.657.html wie z. B. Remigius Rabiega wegen angeblicher homosexueller Vergangenheit für unglaubwürdig erklärt werden. Mehr noch: das…
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#32   Stimme aus dem Tradiland   09:46:49 | Freitag, 18. August 2006
Ein Kampf gegen Windmühlenflügel
Mein Eindruck ist, dass kreuz.net unter dem Einfluß des gleichen Personenkreises, welcher hinter der jahrelangen Kampagne des „13ten“ steht, hier einen Kampf gegen Windmühlenflügel führt wie weiland Don Quichotte.
Dass es – Gott sei es geklagt – auch unter konservativen oder gar traditionalistischen Klerikern praktizierende Homosexuelle gibt, sollte spätestens seit den Fällen von P. Marcial Maciel, dem Gründer der Legionäre Christi und der aufgelösten traditionalistischen Gemeinschaft v. Hl. Johannes in den USA klar sein.
Es nützt nichts zu sagen: Das ist doch so ein gläubiger konservativer traditioneller Priester, der würde doch so etwas nie tun! Da muß man sich schon der Beweislast beugen. Diese ist entgegen der Auffassung der Pseudo-Bischof-Krenn-Verteidiger (die ihm in Wahrheit am meisten geschadet haben) in Falle des St. Pöltner Seminars ziemlich gut.
Wie die Sache aufgeflogen ist, gab es auf einmal unter den Studenten und Seminaristen eine ganze Reihe von Zeugen (darunter welche, die bis heute nie einvernommen wurden), denen merkwürdige Vorgänge von hs. Küssen im Seminar bis zu nächtlichen Partys – im Seminar (!) – bis 4.00 Uhr früh aufgefallen waren. Aus Sorge vor Sanktionen haben sie öffentlich nichts gesagt, aber einer (oder mehrere?) von ihnen hat dann eben anonym die Sache in Gang gebracht.
Wer fordert, wo sind die Beweisphotos hs. Geschlechtsverkehrs der Regenten, der hat keine Ahnung von freier Beweiswürdigung und Indizien.
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#31   muntu   09:44:44 | Freitag, 18. August 2006
ad turk
!:) die Visitation wurde benutzt um ein anderes Ziel zu verfolgen. Nun hat Rom die wahren Hintergründe dieses „Skandals“ hoffentlich erkannt. Ich frage mich wieso die Protokolle nicht gleich aufgesetzt wurden?? Was wollte man verbergen…vielleicht war alles doch nicht so wie in den Medien behauptet. und wenn sogar staatliche Instanzen sich auf Aussagen eines bekennenden Homos R.R stützen und alle anderen für unglaubwürdig vom Tisch wischt, ist mir das sehr fragwürdig, was hier überhaupt im Gange ist. Soll doch Rom sich einschalten – wenn alles vorschriftsmäßig bei Dr. Küng abgelaufen sein soll, wird das Rom bestätigen, wenn nicht… :-#
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#30   Justus   09:09:42 | Freitag, 18. August 2006
Hugh!
Turk, der letzte Mohikaner im Kampf um die Glaubwürdigkeit einer Visitation, deren Scheitern nun auch von Rom anerkannt wurde, hat mal wieder gesprochen.
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#29   turk   17:43:01 | Donnerstag, 17. August 2006
Nicht ablenken von der falschen Überschrift des obigen Artikels
Ihre Meldung, Laurentius2, ist typisch für dieses pseudo-hochgestochene Verschwörungstheoretikergeschreibse, das uns nicht einen Deut zur Wahrheit der Fakten www.kreuz.net/bookentry.657.html führt, die – was den Personenkomplex der ehemaligen St. Pöltner Vorstehung Küchl-Rothe betrifft – längst und am besten von allen Bereichen geklärt ist, paradoxerweise auf Eigenbestellung der beiden hw. Herren, die sich freiwillig dem mehrfachen Urteil www.kreuz.net/bookentry.657.html einer weltlichen Gerichtsbarkeit unterworfen haben (sie baten also darum, vor der Zeit gerichtet zu werden), und diese österreichischen Gerichte haben wirklich gut und gewissenhaft gearbeitet www.kreuz.net/bookentry.657.html und gezeigt, daß die Visitation – so dürfen wir aufgrund unwiderrufener Aussagen und Maßnahmen des damaligen Visitators zusätzlich annehmen – in allen öffentlich kundgetanen Bereichen beste Arbeit für den Wiederaufbau der Glaubwürdigkeit der Kirche in Österreich verrichtet hat, welche durch das fortgesetzte Weihnachtskußgeschwätze in grotesker Weise immer mehr zerstört worden wäre. Der Papst kann froh sein, wenn er von selbsternannten „superorthodoxen“ Hirten verschont bleibt, die im eigenen Personalbereich nicht in der Lage oder nicht willens sind, die schwer-verkündete „reine Lehre“ auch durchzusetzen. Auch lustig, wie sich die Diskutanten unten kindergartenmäßig nicht trauen, den ehrwürdigen Namen des angeblichen „Kardinalsintriganten“ auszuschreiben. Tja, so stark kann ein Realitätsverlust sich auswirken.
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#28   Laurentius2   11:57:43 | Donnerstag, 17. August 2006
@Kardinalintrigant
Und da haben wir des Pudels Kern nebst diabolischen Inhalts, geehrter Justus:
Die Macht der Wölfe im Schafspelz und die Naivität angesichts der Krise bzw. der offensichtliche Unwillen zum Kämpfen oder sagen wir zumindest das rätselhafte Denken und (Nicht)Handeln der Römer erschreckt uns alle immer wieder ! Nur eine Tendenz zur Allerlösungslehre löst das Rätsel der Untätigkeit; nach dem Motto: „es kommt doch nicht so drauf an – wir kommen doch eh alle in den Himmel …“. Aber das fing wohl auch schon mit der Überbetonung der Kollegialität der Bischöfe und der Liquidierung des römischen „Heiligen Offiziums“ als römischer Exekutive an. Wer hört schon noch auf Rom, außer Bischof Krenn und einigen ganz wenigen …
Wenn es überhaupt einen Notstand im Sinne der konservativen Romkritiker geben kann, dann ist er doch wohl zweifellos gegeben.
Zum Trost:
1. Der verehrte Erzbischof Dyba – von seinen „Kollegen“ oft angefeindet und im Stich gelassen – sagte angesichts der verfahrenen Situation in Kirche und Gesellschaft: „Einfach durchglauben!“
Tun wir es.
Heiligmäßiger Erzbischof Johannes, bitte für uns !
2. Christus dixit: „NON PRAEVALEBUNT !!!“ Es fragt sich nur, wie diese unüberwindbare Kirche wohl aussieht. Sehr viele deutschsprachige Bischöfe fallen mir da nicht mehr ein … Aber es gibt sie, danken wir Gott dafür ! Ich denke zB gerade an Kardinal Augustin Mayer, er denkt, lebt und leidet mit uns und an Erzbischof Haas, den guten Bischof „im Exil“. Hätte der Papst mehr von Ihnen… –- …
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#27   sani †   11:09:03 | Donnerstag, 17. August 2006
keine Intrige
sondern realiter: Beim Begräbnis des HW. Pfr. Schreivogel vor 3 Jahren zu spät aber mit Fahne gekommen; im rahmen einer Visitation eine Kapelle besucht und vorher gleich ganzh leutseli8g gefragt: „Hobt’s an schnaps“ – Tut leid – aber was is’ das is’s – viele andere dinge, die ich nicht so live miterlebt habe, bring ich nicht – weil dann „sind’s ja nur gerüchte“ – wobei ich eines feststellen möchte:
Alkoholismus ist eine Krankheit und gehört als solche mal vom betroffenen anerkannt, um eine Heilung zu ermöglichen. diensttauglich aber ist ein alkoholiker aber sicher nicht (leider verabsäumen die meisten Diözesanleitungen sehr oft in diesem zusammenhang eine Beurlaubung von klerikern zu verfügen :'( )
lg sani
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#26   Justus   09:10:04 | Donnerstag, 17. August 2006
Kardinalintrigant
Der miese Alkoholismusvorwurf gegen Bischof Krenn ist eine Erfindung des Kardinalintriganten aus Wien.
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#25   sani †   16:47:13 | Mittwoch, 16. August 2006
ad Schüttel
Ja ja; das gift ist bekannt, es wird in großen mengen hergestellt. Es kommt in verschiedenen Spezifikationen und Konzentrationen vor. Ausgangstoffe können verschiedene sein: Hopfen und Malz (ca4,5 -6,5%); Weintrauben (von ca 1=% – 16%) auch Fruchtmaischen sind möglich (durch physikalische Prozesse werden zwischen 45% und 70% erreciht) im normalfall bereitet die Konsumation keine Probleme – bei häufigem Konsum tritt aber einj gewisser Gewöhnungseffekt ein, der zur Sucht führen kann. Schlechte körperliche Voraussetzungen und chronische Erkrankungen im Stoffwechselbereich (z.B. Diabetes II aufgrund von gravierender Adiposatis) vermindern die Fähigkeit des Körpers mit dem Gift fertig zu werden und führt zu weiteren schwerwiegenden Erkrankungen, die meist intensiverer Behandlung bedürfen. Meist applizieren die Betroffenen diesen Giftstoff selbst; bzw. lassen sich diesen Giftstoff (gern?!) aufnötigen.
Ich empfehle im vorgebrachten Falle, alle Weinbauern, Bierbrauer und Schnappsbrenner wegen Verschwörung gegen einen hochrangigen Kleriker unverzüglich anzuzeigen oder gleich mal bei Kreuz-Net an den Pranger zu stellen.
:-! so ein Schwachsinn!!!!
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#24   Justus   09:11:16 | Mittwoch, 16. August 2006
Heimlichtuerei
„Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der HERR kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird“ (1. Korintherbrief 4, 5).
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#23   Schüttel   08:57:41 | Mittwoch, 16. August 2006
Dann bitte alles auf den Prüfstand!!
Was wissen turk, johannes Paul I, justus etc. etc. vom offensichtlichen Giftmordanschlag auf Bischof Krenn Anfang 2004? Er war mehrere Wochen im Spital und konnte dank guter Ärzte gerettet werden. Dieser Vergiftungsversuch hat bleibende Schäden bei ihm hinterlassen, wohl auch zu seinen Versäumnissen mit dem Seminar geführt.
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#22   sacerdos helveticus   22:02:57 | Dienstag, 15. August 2006
Ablenkungsmanöver
Der von turk geäusserte Verdacht, dass gewisse Kreise vom eigentlichen Skandal ablenken wollen, drängt sich auch mir auf.
Ob Kreise um die Ex-Regenten dahinter stecken, vermag ich nicht zu sagen, scheint mir aber doch durchaus plausibel.
Die Zeitschrift „Der 13.“, die sonst durchaus gewisse Verdienste hat, hat sich in der causa St. Pölten leider ziemlich verrannt. Dort spricht man immer noch von der „Kardinalsintrige“ (gemeint ist der Kardinal-Erzbischof von Wien), der Exz. Kurt Krenn zum Opfer gefallen sei.
Krenn dagegen wird gewissermassen zum Martyrer erhoben. Den Ex-Regenten wird mit grosser Sympathie begegnet und allen, die auch nur leise Kritik an Krenn zu äussern wagen, werden disqualifiziert.
Sancta simplicitas!
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#21   turk   17:41:50 | Dienstag, 15. August 2006
Weiterhin zu 100 % sicher: es gibt keine Überprüfung der gelungenen Visitation 2004
Lieber „sacerdos helveticus“! Wenn alle Dein sachliches Diskussionsinteresse hätten, wäre es ja gut. Gerne können wir Deine Fragen umfassender per Privatnachricht behandeln, doch hier oben will das „13.“-Rothe-Grüppchen durch „Formlalangriffe“ vom nachgewiesenen St. Pöltner Skandal homosexueller Beziehungen der damaligen Ausbildner mit einem abhängigen Seminaristen www.kreuz.net/bookentry.657.html ablenken. Die Kirche hat heute – mit Papst Benedikt XVI. sagen wir: Gott sei Dank – keine (vollen staatlichen) Gewaltmittel, doch wer sein Gewissen gebildet hat, weiß auch, daß es ohne Eid ein natürliches, der jeweiligen Sache angemessenes Geheimnis gibt. Weder die Diskutanten unterhalb noch der Einsender des Artikels oberhalb noch kreuz.net haben jemals den Auftrag des Heiligen Stuhles vom Juli 2004 an den damaligen Päpstlichen Visitator Dr. Dr. Klaus Küng gesehen oder gar in Händen gehalten. Deshalb ist die im oben verlogen betitelten Artikel angebrachte „Formalkritik“ an den Haaren herbeigezogen. Diese wäre erst dann möglich, wenn 1. geklärt wäre, was abgesehen vom zu visitierenden Gebiet St. Pölten und seines Priesterseminares noch im Detail aufgegeben gewesen wäre und wenn 2. der Päpstliche Visitator selbst meint, zur damaligen und von Rom her logisch absolut gutgeheißenen Vorgehensweise Stellung nehmen zu sollen. Was wir ausnahmsweise „dank“ des „13.“ tatsächlich wissen, ist die Existenz „fürchterlicher Dekrete und Ermahnungen“ Bischof Küngs an Prälat Küchl und Dr. Rothe, und wer mitdenkt, weiß, daß Ermahnungen immer einer möglichen Bestrafung vorausgehen, wenn diese unbedingt nötig ist. Die ehemaligen Regenten wurden demg…
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#20   sacerdos helveticus   13:30:56 | Dienstag, 15. August 2006
Vorgehen bei der Visitation??
turk schreibt: Im übrigen wird jede kanonische Befragung mit einem Vor- oder Nacheid versehen, doch dieser ist immer freiwillig. [fett]Es ist entspricht also nicht den Tatsachen, daß…
Leider hat er seinen abgebrochenen Satz im nächsten Posting nicht fortgesetzt.
Meine Frage: was bedeutet die Freiwilligkeit des Eides?
Heisst dies, dass jemand, der sich weigert, bei seiner Aussage den Eid abzulegen, berechtigt ist, über die Befragung sich öffentlich zu äussern, wer den Eid jedoch ablegt, an das Stillschweigen gebunden ist??
Der Kirchenrechtler, der scheinbar auch Kenntnisse bezüglich der Praxis bei Visitationen hat, möge hier Aufklärung bieten!
Des Weiteren: Auf welcher Rechtsgrundlage kann jemand bei einer Visitation dazu bewegt werden, auszusagen, wenn er von sich aus dazu nicht Willens ist, kann eine Aussageverweigerung Konsequenzen haben?
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#19   Justus   17:39:38 | Montag, 14. August 2006
Sakrileg
Dan Brown ist nichts dagegen…
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#18   Benedikt   16:02:48 | Montag, 14. August 2006
Kommentar
:-! :-! :-!
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#17   turk   15:30:19 | Montag, 14. August 2006
Letzte sinnlose Versuche der Vertuschung
Nuja, Justus, auch diese Vertuschungstaktik ist gescheitert. Schon seit langem wollen Bischof Krenn und seine Sekretärin Kern mit den in homosexuellen Situationen ertappten Ex-Regenten und Problemverursachern Küchl und Rothe verständlicherweise offiziell nichts mehr zu tun haben. Es ist tragisch, daß ein Prof. Winkler noch auf eine derart primitive Minikampagne des „13.“ und seiner Hintermaxis hereinfallen konnte, obwohl die Möchte-Gern-Selbstidentifikation der Ex-Regenten mit Krenn famos gescheitert ist. Die Wahrheit über die schweren Irrtümer Winklers lesen wir hier. www.kreuz.net/bookentry.615.html.
Obiger Artikel beruft sich auf keine nachvollziehbare Quellen, es werden keine Namen genannt. Bisher konnte niemand bestätigen, daß ein Prof. Müller überhaupt in dieser Sache arbeitet … man sollte an seinem Institut anfragen www.univie.ac.at/…ages/mitarbeiter.htm, um die nächste versuchte Manipulation durch obigen Beitrag und somit durch die 2004 homosexuell Aufgeflogenen zusätzlich aufzudecken.[fett] Natürlich werden wir die Lügen der Visitationsüberprüfung im „13.“ lesen …
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#16   Justus   14:28:20 | Montag, 14. August 2006
Historische Erkenntnisse
Apropos „historische Erkenntnisse“: Man lese dazu die brillante historische Aufarbeitung der Causa St. Pölten von Prof. Dr. Dr. Gerhard Winkler unter [link]www.kreuz.net/…cle.3512.html[link].
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#15   turk   13:14:35 | Montag, 14. August 2006
Es gibt keine Überprüfung der gelungenen Visitation 2004
„Alleluia“ fehlen wesentliche historische Erkenntnisse: erstens gibt es mehrere „Kronzeugen“, und zweitens hat der genannte Rabiega nur dann „widerrufen“, als er nachweislich von Seiten der Ex-Regenten Rothe und Küchl unter Druck gesetzt www.kreuz.net/bookentry.657.html wurde. Seit dem Ende der Drucksituation ist seine Glaubwürdigkeit vollständig erkannt worden.
Die rechtskräftigen staatlichen Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html sind insofern von Relevanz, als sie zeigen, daß die Richtung der Visitation 2004 korrekt war. Bis heute mußte der ehem. Päpstliche Visitator keine einzige öffentliche Stellungnahme (z. B. Feststellung aktiver homophiler Beziehungen im Seminar!) oder eine Maßnahme zurücknehmen. Wir dürfen logisch davon ausgehen, daß der von den staatlichen Gerichten untersuchte Teil (Küchl/Rothe) www.kreuz.net/bookentry.657.html auch Bestandteil dieser Visitation gewesen ist. Die Belastungslage gegenüber den Ex-Regenten und anderen Klerikeranwärtern ist seit damals völlig unverändert und durch die sinnlosen staatlichen Prozesse auch öffentlich gegeben, weshalb es keine nachzuholende Arbeit mehr gibt. Es kann sich daher – so der Artikel oben wenigsten diesbezüglich richtig wäre – nur um zusätzliche Aussagen von „Kronzeugen“ handeln, welche die Ex-Vorstehung massiv (Homosexualität mit einem Abhängigen) belasten. Die Fragen des Herrn „ottaviani“ soll doch der genannte Prof. Müller z. B. gegenüber kreuz.net selbst beantworten. Im übrigen wird jede kanonische Befragung mit einem Vor- oder Nacheid versehen, doch dieser ist immer freiwillig. [fett]Es ist entspricht also nicht den Tatsachen, daß…
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#14   Alleluia   11:19:04 | Montag, 14. August 2006
Meineide
Der wievielte Meineid oder gebrochene oder widerrufene Eid vom Kronzeugen Rabiega ist das jetzt eigentlich?
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#13   Justus   09:04:52 | Montag, 14. August 2006
Endlich!!!
Das wurde aber auch Zeit!!!
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#12   muntu   08:18:48 | Montag, 14. August 2006
ad turk
O:O – turki verkrampft sich immer wieder auf diese staatlichen Urteile, die meiner Meinung nach mit der Visitation nichts zu tun haben… soll doc Rom die Sache unter die Lupe nehmen. Küng & Co. haben halt jetzt viel Arbeit nachzuholen… ich wundere mich wieso die Protokolle nicht gleich aufgesetzt wurden… :-#
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#11   ottaviani   07:47:03 | Montag, 14. August 2006
einige fragen:
stimmt es das menschen erneut einvernommen wurden und
von ihnen ein eid verlangt wurden?
und stimmt es das aussagen zunächst nicht protokolliert wurden und das erst jetzt nachgeholt werden soll?
die rechtskräftigen Urteile dürften dabei keine Rolle spielen es geht um aussagen bei der visitation warum so aufgeregt herr turk? O:) O:) O:)
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#10   aphrodite †   18:44:01 | Sonntag, 13. August 2006
nachtigall ich hör dir trapsen
wohl wieder ein fundi feuchte träume gehabt …
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#9   turk   18:26:44 | Sonntag, 13. August 2006
Titel des Beitrages ist völliger Unsinn
Es ist entspricht nicht den Tatsachen, daß die Päpstliche Visitation des Jahres 2004 „einer Überprüfung unterzogen“ würde. Es gibt keinen diesbezüglichen Auftrag des Heiligen Stuhles. Sämtliche öffentlichen Äußerungen und Maßnahmen des damaligen Visitators und nachfolgend ernannten Bischofs Dr. Dr. Klaus Küng sind unwiderrufen richtig und nachvollziehbar. Hier hat der seine eigene Geschichte (welche Bischof Dr. Kurt Krenn zu Fall brachte) verleugnende Einsender des obigen Beitrages Äpfel mit Birnen verwechselt. Wer Bischof Küng kennt, weiß um seine Barmherzigkeit in jedem Fall. Doch angesichts beispielloser Charakterlosigkeit und Verlogenheit auf Seiten der Aufgeflogenen sollen nun offenbar noch nicht abgerufene Zeugeninformationen zu Papier gebracht werden, um ergänzend zu den rechtskräftigen österreichischen Urteilen www.kreuz.net/bookentry.657.html – welche sexuelle Verhältnisse zu einem abhängigen (!) Seminaristen von Seiten der Ex-Vorstehung erwiesen hatten – die ganze skandalöse Sache disziplinär zu würdigen. Die rechtskräftigen Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html auf Basis nachvollziehbarer Beweisgrundlagen ambrosius.patched.de/logbuch.hmt, wobei „Zeugen“ der Aufgeflogenen durch massive Unglaubwürdigkeit aufgefallen waren, sind der unwiderlegbare Beweis der Richtigkeit der praktischen Ergebnisse einer Gott sei Dank stattgefundenen Päpstlichen Visitation. Das dialoghafte Vorgehen Küngs zu hinterfragen, wäre nur möglich, wenn in einem konkreten Fall klar wäre, welche Zielstellung eine Visitation haben kann oder muß. Dazu müßten Kritiker jedoch den genau umschrie…
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#8   ottaviani   17:11:25 | Sonntag, 13. August 2006
Interessante entwicklung
wo ist der emsige herr turk
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#7   23er Hansl   16:59:26 | Sonntag, 13. August 2006
Opus Dei prüft Engelwerk … wer hat sich da schon viel davon versprochen?
Kann doch wohl nicht sein, dass eine päpstliche Visitation hier mehr als nur Formfehler hatte: das Ergebnis war ohne Visitation deutlich erkennbar richtig.
Oder hätte man sich von Küng erwartet, dass er hier den Beschwichtigungshofrat abgibt?
Also eventuelle Hoffnungen rechtskatholischer Kreise, dass sich vielleicht etwas anderes herausstellen könnte, als dies bei der Visitation selbst der Fall war, kann ich getrost zerstreuen: Ein Kussfoto von Regens und Seminarist und ein Diözesanbischof der von Bubendummheiten spricht … was soll da noch anderes herauskommen?
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#6   matt   16:55:29 | Sonntag, 13. August 2006
also war der Krenn jetzt ein Schlechter
oder hat man ihn enthoben, weil er zu gut war? Ich sage: er war zu dick. Das steht einmal fest. Er sollte eine Abmagerungskur machen, bißchen Sport vielleicht, dann kann man ihm wieder die Bubis anvertrauen, damit die am Ende nicht auch so ausgefüllt herumrennen.
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#5   Guldin   16:18:15 | Sonntag, 13. August 2006
Verschwörung ?
Macht man sich bei kreuz.net Anleihen bei D.Brown und bezichtigt das Opus Dei der Verschwörung ^-^
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#4   Gotthard   15:58:29 | Sonntag, 13. August 2006
na und?
Seit Jahresanfang sind wieder zwei Priesterseminaristen von St. Pölten ausgetreten
Das normalste in jedem Seminar der Welt …
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#3   muntu   15:11:06 | Sonntag, 13. August 2006
ad Visitaion
:-$ Rom hat recht lange gebraucht, bis sie endlich die wahren Hintergründe im Falle St. Pölten erkannte. Die dubiose Visitation scheint immer mehr an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Seit Jahresanfang sind wieder zwei Priesterseminaristen von St. Pölten ausgetreten. Vielleicht sollte das Seminar wieder visitiert und ein neu-neu Beginn gestartet o^/ werden. Da scheint wo der Teufel drin zu sein. Bin gespannt was diesmal rauskommt…
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#2   aphrodite †   14:27:51 | Sonntag, 13. August 2006
Fundis wittern Morgenluft!
Was zählen da schon christliche Werte wie Vertrauen, Aufrichtigkeit und so links-linkes Geschwafel wie „Euer Ja sei ein Ja …“
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#1   Gotthard   11:40:09 | Sonntag, 13. August 2006
Meineid
Am Ende der Befragung sei ihnen das Protokoll vorgelesen worden. Daraufhin hätten sie unterschreiben und sich per Eid zu absolutem Stillschweigen über die Befragung verpflichten müssen.
schon wurden Eide gebrochen … oder jemand hat sich sehr wichtig gemacht.
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