Eva Herman
„Kippten Feministen sie aus der Tagesschau?“
Die Nachrichtensprecherin bei der deutschen ‘Tagesschau’ läßt ihre Arbeit ruhen. Sie hat es gewagt, sich vom Rollenbild der Alt-68er zu emanzipieren. Für die ARD offenbar zuviel des Feminismus.
(kreuz.net, Hamburg) Eva Herman (47) wird nach 18 Jahren bei der meistgesehenen Nachrichtensendung Deutschlands pausieren. „Das schönste Lächeln verschwindet aus der Tagesschau“ – bedauert die deutsche ‘Bildzeitung’ am Samstag.

Nach Informationen des Boulevardblattes einigten sich die ‘ARD’ und Frau Herman darauf, daß eine Rückkehr in ein bis zwei Jahren möglich sei.

‘Spiegel online’ ließ sich den Bericht bestätigen. Gegen Ende des Monats wird Frau Herman ihren Job aufgeben und für ein bis zwei Jahre als Buchautorin arbeiten.

Nachrichtensprecher, die allzu sehr im Rampenlicht stehen, würden nicht zum angeblich seriösen Image der ‘Tagesschau’ passen – weiß der Online-Nachrichtendienst: Die ‘ARD’ schätze es nicht, wenn um die Repräsentanten ihres Aushängeschildes eine kontroverse Diskussionen laufe.

Die ‘Tagesschau’ stehe schließlich für „objektive Berichterstattung“.

Der Chefredakteur von ‘ARD-aktuell’ erklärte, daß ihn Frau Herman am Freitag in einem persönlichen Gespräch über „ihre Entscheidung“ informiert habe:

„Sie hat mir dabei über ein Buch zum Thema Emanzipation berichtet, das sie geschrieben hat und das voraussichtlich für kontroverse Diskussionen in der Öffentlichkeit sorgen wird.“ Mit Rücksicht auf die Neutralität der Tagesschau wolle sie ihre Arbeit hier ruhen lassen – „eine Entscheidung, die großen Respekt verdient“.

Im neuen Buch „Das Eva-Prinzip – Für eine neue Weiblichkeit“ rechnet Frau Herman mit der feministischen Frauenbewegung der 70er Jahre ab.

Der Verlag schreibt über das Werk: „War der Feminismus ein Irrtum? Ist die Selbstverwirklichung eine Lebenslüge? Eva Herman stellt Fragen, die lange tabuisiert waren. Es ist ein engagiertes und provokantes Plädoyer für die Rückkehr zur Weiblichkeit und zu den eigentlichen Stärken der Frau.“

Frau Hermans sorgte bereits Ende April mit einem Beitrag im Monatsmagazin ‘Cicero’ für Aufheben.

Darin erklärte die in vierter Ehe lebende Mutter eines Sohnes, daß die Emanzipation die Frauen zwischen widersprüchlichen Rollenanforderungen zerrieben und für die Mutterrolle unbrauchbar gemacht habe.

„Wir Frauen sind dem Wahn verfallen, uns beweisen zu müssen, daß wir zu allem fähig sind. Und so führen wir auf fatale Weise unsere Kräfte in die falsche Richtung. Man könnte auch sagen: Wir vergeuden sie.“

Radikale Frauenverbände protestierten darauf empört bei der Redaktion der ‘Tagesschau’ und forderten die Absetzung der langjährigen Mitarbeiterin.

Grund genug für die ‘Bildzeitung’ nun zu fragen: „Kippten Feministinnen sie aus der ‘Tagesschau’?“
      
53 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#55   Jörg Guttenberger, Köln   15:43:18 | Montag, 14. August 2006
ARD-Praxis
Daß Veröffentlichung von dem kirchlichen Dogma entgegengesetzte Auffassungen bei Glaubensverkündern mit Sanktionen belegt werden, ist verständlich. Aber ist die ARD eine Kirche mit einem eigenen Dogmensystem? Sind etwa 68er Ideologie, politische Korrektheit, Feminismus Dogmen, die von ARD-Mitarbeitern ohne Gegenrede anzunehmen sind?
Ich möchte das Geschrei der ARD nicht hören, wenn etwa die r.-k. Kirche genauso verfährt.
Redaktion benachrichtigen
#54   -Agnostiker-   12:00:01 | Montag, 14. August 2006
Frau Herrmann
Aus der Tagesschau auszusteigen, war ein sehr guter Schritt dieser Frau, aus welchem Grund auch immer. Somit hat sie eine vernünftige PR-Kampagne für ihr Buch, noch vor erscheinen, gestartet. Es würde mich nicht wundern, wenn sich dieses Buch gut verkaufen wird.
Ob Frau Herrmann allerdings ernst zunehmen ist in diesem Thema, wage ich zu bezweifeln. Ein Kind und 4 Ehen machen sie doch nicht grade zur vorzeige Hausfrau und Mutter, wie es hier doch hochgehalten wird. Hat sie trotz der Tagesschau nich gänzlich auf ihre Karriere verzichtet und bleibt weiterhin eine der Frauen, die sie doch selbst verurteilt!
Redaktion benachrichtigen
#53   matt   19:34:53 | Sonntag, 13. August 2006
@wunderkind
Du (schließlich bist du ja ein [wunderliches] Kind) musst mir erst noch Aufschluss geben über Dein Denken. Inhaltlich habe ich von Dir noch nichts gehört nur Angriffe auf meine Person und pauschale Verurteilungen.
Du darfst nicht vergessen: ich bin Christ und Christen haben eben so ihre Anschauungen, einen sog. Glauben nennt man das, oder religiöse Überzeugung.
Davon spreche ich, weil es hier darum geht. Schau Dich doch mal um wo Du hier bist. Das ist eine Glaubensplattform und ich argumentiere hier auf der Ebene meines Glaubens.
Redaktion benachrichtigen
#52   wunderkind2 †   19:22:21 | Sonntag, 13. August 2006
@matt
Ich gebe einen Ausdruck meines Empfindens
…ja genau. allgemeine regel:erst fühlen, dann denken, dann reden.
mit berechtigter Kritik habe ich ohnehin kein Problem.
…da aber nur das berechtigt ist, was bei ihnen in der bibel steht oder was sie sich einbilden da herrauslesen zu müssen, kommt es leider auf das selbe hinaus.
verstehen sie was ich mit dem wort „eindimensionales denken“ meinte?
sich komplett zu verweigern wenn es darum geht sich in die denkweise anderer menschen einzufühlen.
also die ablehnung dagegen dinge aus einer anderen richtung als dem eigenen trüben fensterchen zur welt zu sehen. und ich bei ihnen sieht man das leider anhand ihrer bis jetzt geschriebenen beitrage wunderbar.
Redaktion benachrichtigen
#51   matt   18:07:58 | Sonntag, 13. August 2006
pff…
zumindest nenne ich mich nicht „Wunderkind“. Ich gebe einen Ausdruck meines Empfindens und mit berechtigter Kritik habe ich ohnehin kein Problem.
Redaktion benachrichtigen
#50   wunderkind2 †   18:00:22 | Sonntag, 13. August 2006
ein glück das die menschheit feige und faul ist.
fanatismus wird schlimm, wenn er sich mit eindimensionalem denken und purer dummheit paart. solche menschen können auch eine gewisse art von intelligenz aufweisen… das drückt sich dann mit dem besonderen einfalltsreichtum aus mit dem sie ihre dogmatas verfolgen.
glücklicherweise haben nicht viele diese schrupfköpfe die hirnamputierte courage eines bin ladens, ihre ideen und ideale mit allen mitteln zu verfolgen. sie labern nur dumm rum wie unser werter herr matt hier und halten sich selbst für genies.
und das schöne für sie am genie sein ist, das meinungen anderer und argumente anderer komplett ausgeblendet werden können, weil sie ja wissen: sie haben recht.
immer.
Redaktion benachrichtigen
#49   Guldin   17:48:35 | Sonntag, 13. August 2006
Wozu ist so ein Patriarch zu gebrauchen
So ein beziehungsunfähiger Tyrann ohne häusliche Qualitäten. Frauen sind ihm verhasst, Kinder lästig. Er hebt seine angebliche Männlichkeit hervor und unterdrückt neidisch all jene die sich um ehrliche Partnerschaft bemühen. Er ist wie der Kaiser ohne Kleider, nur ein dummer Blender. Ein tyrannischer, oberflächlicher Macho, ein geiler Freier, der von den wirklichen Männern, jenen die einer gleichberechtigten Partnerschaft fähig sind seiner Nutzlosigkeit überführt und deswegen hasst er sie. Aber das Kind wird kommen und auf die Nacktheit des Kaisers hinweisen…
Oder so ähnlich >:)
Redaktion benachrichtigen
#48   MissionX   17:43:26 | Sonntag, 13. August 2006
@matt
>:) AHA … sind wir hier jetzt wieder bei den Hexenverbrennungen angekommen … >:)
Warum braucht ein Katholik eigentlich so viele Feindbilder, um glauben zu können ???????
Redaktion benachrichtigen
#47   matt   17:38:06 | Sonntag, 13. August 2006
StÄnkerei!!!!!!!!!!!
wenn Sie Sich wegen jedes Schreibfehlers von mir mukieren (ist das jetzt wieder richtig geschrieben???) dann werden Sie fiel (verzeihung: viel) zutun haben, denn ich pflege jede Menge davon zu machen.
Redaktion benachrichtigen
#46   Guldin   17:21:21 | Sonntag, 13. August 2006
Stenkerziege
Also die Antwort was eine Drone ist, ist mir der matt’sche Exeget noch schuldig.
Nun verstehe ich eine weitere Wortschöpfung aus dieser Giftküche nicht, nämlich Stenkerziege.
Ist das eine Ableitung des Familiennamens „Stenker“ , ist damit also irgend eine Frau Stenker gemeint?
Ich wäre dankbar um schonende Aufklärung. >:)
Redaktion benachrichtigen
#45   matt   17:14:39 | Sonntag, 13. August 2006
wozu ist so eine Feministin zu gebrauchen…
so eine beziehungsunfähige Stenkerziege ohne häusliche Qualitäten? Männer und Kinder sind ihr verhasst. Unterdrückt ihre Weiblichkeit und neidisch all jene Frauen, die sie an sich verwirklichen, sowie solche Männer, die daran anklingen. Sie ist wie die böse Hexe in Schneewitchen. Ein materialistisches, oberflächliches Weibsbild, eine hässliche Dirne, die von der unschuldigen, frommen Schönheit ihrer Schlechtigkeit überführt wird und sie deswegen hasst. Aber der Prinz wird kommen und die böse Hexe vernichten und Hochzeit halten mit seiner lieben Braut.
Redaktion benachrichtigen
#44   Sirilo   16:03:49 | Sonntag, 13. August 2006
@Elendester Sünder
Die von Ihnen zitierten Bibel-Stellen handeln im Prinzip nur davon, daß sich das Weib dem Manne unterordnen soll. Aber über das „Wesen der Frau“ wird da gar nichts gesagt.
Redaktion benachrichtigen
#43   Guldin   15:55:09 | Sonntag, 13. August 2006
@ elendster Sünder
Es ist lustig, wie sie die Hl. Schrift bemühen, um ihre verkorksten Ansichten zu untermauerrn.
In andern Beiträgen und bei andern Usern wurde solches Vorgehen Steinruchexegese genannt.
Dass sich Paulus nicht gerade den Ruf eines Frauenfreundes erworben hat, ist bei solchen frauenfeindlichen Äusserungen nicht verwunderlich. Wieviel anderst hat sich in dieser Frage Jesus verhalten. !:)
Nun wie gesagt, Steinbruchexegese ist man sich aus Fundiecke ja gewohnt.
Redaktion benachrichtigen
#42   Christian Hüller   14:15:36 | Sonntag, 13. August 2006
Unterordnung der Frau – antimoderner Quatsch?
Ad „Elendster Sünder“.
Danke für den Hinweis.
Die Schrift ist im Hinblick auf die Rollenverteilung von Mann und Frau in der Tat ziemlich eindeutig.
Auffallend ist nur, dass sich die Äußerungen des Bibel auf das Privatleben und die christliche Gemeinde beschränken.
Im Hinblick auf das öffentliche Leben trifft sie keine eindeutigen Aussagen.
Das muss auch gesagt werden.
Gerade im Hinblick auf das Privatleben aber wäre schon viel gewonnen, wenn die Bibel mit ihren klaren Bestimmungen mehr beachtet würde.
Ich kann aus eigener leidiger Erfahrung nur bestätigen, wie es ist, wenn Frauen meinen, ihrem Gatten der Herr zu sein und die Domina zu spielen.
Das führt zu unglaublichen Verwerfungen mit offenkundiger Außenwirkung auch auf das öffentliche bzw. gesellschaftliche Leben.
PS: Ich bin und war noch nie verheiratet.
Redaktion benachrichtigen
#41   -Agnostiker-   14:10:01 | Sonntag, 13. August 2006
Und das wird Partnerin genannt?
Klingt doch eher nach Sklavin.
Redaktion benachrichtigen
#40   Elendester Sünder   14:01:57 | Sonntag, 13. August 2006
… und allein Gott
Epheser 5:33 Jedenfalls auch ihr – jeder von euch liebe sein Weib so wie sich selbst; das Weib aber, daß sie Ehrfurcht vor dem Mann habe.
Kolosser 3:18 Ihr Weiber, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt.
1 Thimotheus 2:11-15 Ein Weib lerne in der Stille in aller Unterordnung. 12 Ich erlaube aber einem Weib nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern [ich will], daß sie sich in der Stille halte, 13 denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; 14 und Adam wurde nicht betrogen, das Weib aber wurde betrogen und fiel in Übertretung. 15 Sie wird aber durch das Kindergebären gerettet werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit.
1 Petrus 3:1-2 Ebenso ihr Weiber, ordnet euch den eigenen Männern unter, damit sie, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, ohne Wort durch den Wandel der Weiber gewonnen werden, 2 indem sie euren in Furcht reinen Wandel angeschaut haben.
Redaktion benachrichtigen
#39   antiHomoLobby   13:56:19 | Sonntag, 13. August 2006
Respekt, Frau Hermann!!
Recht hat sie, die Frau Hermann www.magnusbeckerblog.de/…ch-nicht-verbiegen/! Sie hatte vielen v. a. jungen Frauen damit aus dem Herzen gesprochen. Das war einigen hardcore-feministischen Frauenverbänden (die lieber das ihnen nicht in den Kram passende konservative Frauenbild bekämpfen, Abtreibungen erleichtern und Prostitution legalisieren statt die Rolle der Hausfrau und Mutter aufzuwerten, für den Schutz ungeborenen Lebens und für den Jugendschutz- gegen Mädchen-Prostitution & -Pornographie- einzutreten) ein Dorn im Auge. Besagte Gruppen „…protestierten empört bei der „Tagesschau“-Redaktion, forderten die Absetzung von Eva Herman. Es entbrannte ein Riesenkrach mit Feministinnen, die Eva Herman in einem offenen Brief angriffen.“ Doch die „Tagesschau“-Sprecherin entschloss sich nun, dass sie sich in ihrem Buch „Das Eva-Prinzip – Für eine neue Weiblichkeit“ (vorbestellen! Erscheinen im September) erneut mit dieser Thematik zu beschäftigen. Sie beweist Rückgrat, lässt sich nicht verbiegen und erpressen! Meinen Respekt! :)3
Redaktion benachrichtigen
#38   Elendester Sünder   13:44:02 | Sonntag, 13. August 2006
Gott bestimmt es
1 Korinther 11:3 Ich will aber, daß ihr wißt, daß der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt des Weibes aber der Mann, des Christi Haupt aber Gott.
1 Korinther 11:8-9 Denn der Mann ist nicht von dem Weib, sondern das Weib vom Mann; denn der Mann wurde auch nicht um des Weibes willen geschaffen, sondern das Weib um des Mannes willen.
1 Korinther 14:33-35 Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens. Wie [es] in allen Gemeinden der Heiligen [ist], 34 sollen eure Weiber in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für ein Weib, in der Gemeinde zu reden.
Epheser 5:21-24 Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi, 22 die Weiber den eigenen Männern als dem Herrn! 23 Denn der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als des Leibes Heiland. 24 Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Weiber den Männern in allem.
Redaktion benachrichtigen
#37   Sirilo   13:22:27 | Sonntag, 13. August 2006
Das „Wesen der Frau“
Wer bestimmt eigentlich, was das „Wesen der Frau“ ist? Die Männer? Die Frauen?
Redaktion benachrichtigen
#36   -Agnostiker-   13:02:56 | Sonntag, 13. August 2006
Paradebeispiel
Manche Schreiber hier zeigen doch eindrucksvoll auf, dass sie nicht im Stande wären mit einer starken Frau zurechtzukommen. Sie müssen sich Ihr, anscheinend kümmerliches, „Mannsein“ durch ein „Weibchen“ beweisen.
Redaktion benachrichtigen
#35   Pünktchen   12:50:18 | Sonntag, 13. August 2006
matt, sehr matt!
Bester matt,
wenn Sie mit Drohnen (übrigens wird dies mit „h“ geschrieben!) nicht die Bienchen, sondern z.B. die mlitärischen Flugkörper gemeint hätten, dann wäre Ihre metaphorische Ineinderschachtelung:
dass die Frau zu einer arroganten, eingebildeten und durchwegs unweiblichen Erscheinung entartet,die sich etwa mit Männerdronen wie mit Hunden umgibt, die ihr die Füße lecken.
ja noch verwegener, denn die militärische „Drohne“ ist natürlich selber eine metaphorische Anleihe bei der Biologie. Dieser Metaphernsalat mit Senfsauce erzeugt schon ein leichtes Aufstoßen beim Verzehr, sorry!
Grüße:
Ihr
.
Redaktion benachrichtigen
#34   Guldin   12:41:53 | Sonntag, 13. August 2006
Dronen contra Drohnen
schrieb ich von Männerdronen und nicht von Bienen. Dronen sind nicht notwendigerweise Bienen.
Da haben sie natürlich Recht. Dronen sind niemals Bienen, diese heissen nämlich Drohnen, genauso, wie die militärischen Flugobjekte.
Was hingenen Männerdronen sind, oder Sie mit damit meinen, entzieht sich meiner Kenntniss. >:)
Redaktion benachrichtigen
#33   matt   12:29:26 | Sonntag, 13. August 2006
im übrigen…
schrieb ich von Männerdronen und nicht von Bienen. Dronen sind nicht notwendigerweise Bienen.
Kann das Pünktchen etwa nicht lesen oder kann es nicht zitieren?
Das Pünktchen schein wohl Theologe zu sein. Die nehmens ja auch nicht so genau mit der Schrift.
Redaktion benachrichtigen
#32   Guldin   11:56:20 | Sonntag, 13. August 2006
@ matt
wusst ich’s doch, dass sich die Extreme berühren und gleichen. Ich hoffe Ihnen ist wohl dabei :-!
Redaktion benachrichtigen
#31   Pünktchen   11:49:14 | Sonntag, 13. August 2006
matt_
Köstlich schief: diese ineinandergefaltete Metaphorik:… sich mit männlichen Bienen wie mit Hunden umgeben …
Falsch finde ich an matts Überlegungen, daß er (möglicherweise auch soziobiologisch fundierte) Rollenskripte mit „Herr“-schaftslegitimation verwechselt: wer sich wem unterzordnen habe, „Herrschaft“ ist Männersache, etc.
Richtig finde ich allerdings, daß es feministische Zeitgeisteinflüsse waren, die es den Frauen bei Strafe öffentlicher Anprangerung und Beschimpfung als „Gebärmaschine“, „Brutkasten“, „Legehenne“ etc.pp. verbot, in der eigenen Mutterschaft und der damit verbundenen Rolle ein wesentliches und erstrebenswertes Ziel zur „Selbstverwirklichung“ zu sehen.
Redaktion benachrichtigen
#30   matt   11:45:04 | Sonntag, 13. August 2006
das nicht
aber damit Sie Ruhe geben:
Sagen Sie mir wo Sie wohnen, dann schicke ich Ihnen ein Bömbchen. Oder ich lass einen Privatjet „hijacken“ und in ihr Häuschen krachen. Quasi als leise Aufforderung mich im Mondschein zu besuchen.
Redaktion benachrichtigen
#29   Guldin   11:28:09 | Sonntag, 13. August 2006
Vielleicht ist es ja bloß der hilflose Versuch,
des Herrn Matt, sein antiquierte Weltbild, in der das Weib unumschränkt dem Manne zu gehorchen hat, an den Mann zu bringen (Frauen wollen soetwas bestimmt nicht hören).
Wiederum bei Bin Laden in die Schule gegangen, Herr Matt? :-!
Redaktion benachrichtigen
#28   matt   11:13:22 | Sonntag, 13. August 2006
die Frau hat ihre Rolle
die ihr dem Wesen nach entspricht und zukommt.
Aber die allgemeine Gottlosigkeit, die Rückkehr ins babylonische Heidentum führt dazu, dass die Frau zu einer arroganten, eingebildeten und durchwegs unweiblichen Erscheinung entartet, die sich etwa mit Männerdronen wie mit Hunden umgibt, die ihr die Füße lecken.
Ist das nun ein Defekt der Frau, oder ein Versagen der Männerwelt? Ist sie frustriert darüber, dass es kein Mannsbild auf Erden gibt, dass sie in die Schranken weist.
Wir erleben heute die Herrschaft des Weibis, das sich zum Manne aufspielt. Aber sie kann das nur in Abwesenheit des Herrn der Schöpfung der sie wiederum in die Schranken weist und vielleicht auch jenes ungestillte Verlangen in ihr zu befriedigen versteht, das ihre Rebellion auslöst.
Vielleicht ist es ja bloß der hilflose Versuch, das was sie im Grunde ersehnt zu imitieren.
Redaktion benachrichtigen
#27   Maurice Corvisier   08:30:12 | Sonntag, 13. August 2006
Ja, Knecht Ruprecht, stimmt,
und wenn die dann entdecken, daß sie ihr „Paradies“ schon auf Erden hatten,
daß dieses ein sehr kaputtes „Paradies“ war,
daß sie sich einen sehr verkürzten Gottesglauben zurechtgeschnitzt haben,
daß sie den Willen Gottes zu ihrer Umkehr sträflich zurückgewiesen haben:
kurz: wenn sie entdecken, daß ihr Leben ein einziger gigantischer Selbstbetrug war, das wird dann ihre ganz persönliche Hölle sein, nichts mehr rückgängig machen zu können.
Lieber Knecht Ruprecht, wir wollen hoffen, daß sie die Umkehr rechtzeitig schaffen, daß sie zum wirklich liebenden Gott finden, der dem reuigen Sünder immer verzeiht, statt zu einem selbstgestrickten Götzen, der alle Sünde fördert und alle Laster will, um in die Hölle zu führen.
Und wir wollen hoffen, daß sie erkennen, wie schal und öde ihre schwachen Vergnügungen im Vergleich zu den Freuden sind, die wir erleben dürfen. Schon hier unten, und – mit Gottes Hilfe – auch in der Ewigkeit.
Einen gesegneten Sonntag!
Redaktion benachrichtigen
#26   Doriano   08:20:16 | Sonntag, 13. August 2006
@pöbel,pöbel…
Bernardin, Ihr Disput mit Seiner Durchlaucht war ja stellen-
weise recht lesenswert…aber Sie sollten es vermeiden,
sich in die gleichen verbalen Niederungen wie jener Junker
zu begeben – so viel sollten Sie sich schon noch wert sein, oder? Ansonsten
Einen gesegneten Sonnteg Euch allen!!
Redaktion benachrichtigen
#25   kreuzi   06:42:31 | Sonntag, 13. August 2006
ach ja, die sodomisten
betätigen sich nicht nur in der sprachinfiltration, wo aus sexueller verhaltensstörung – homosexualität wird und noch weitere sprachinfiltrationen mit homosexualität geschaffen werden…
jetzt soll auch noch der regenbogen, ein symbol der natur, die braune stinkende sodom-gülle verhüllen…
Redaktion benachrichtigen
#24   MissionX   05:56:20 | Sonntag, 13. August 2006
@Maurice Corvisier … lustig
:-D … wie sie glauben mich zu kennen :-P … sie überschätzen Ihre Menschenkenntiss masslos :-@
nun ich kann Ihnen versichern … meine Welt besteht aus allen Farben des Regenbogens und wenn ich einmal sterbe werde ich zurückblicken auf ein Leben voller Erlebnisse und Abenteuer. Auch Sie werde ich als „interessante Spezies Humanus“ in Erinnerung behalten und Gott danken das ich nicht so bin wie Sie !!!
Welche Farbe hat Ihre Welt, Herr Maurice Corvisier ? …darf ich raten –-> GRAU ?
Der Glaube an einen Gott … eine Macht … oder eine Kraft … wie auch immer – ist solange OK – solange dieser Glaube nicht zum Zwang wird und dieser Glaube sollte niemals andere „Gläubige“ woran diese auch immer Glauben mögen „verletzt“ werden – Ist dieser Glaube FALSCH
Wenn man alle „Gleichungen“ und „Gebote“ der Bibel zusammenfaßt und diese auf einen Satz reduziert – ergibt sich ein einziges GÖTTLICHES GEBOT !! –--> WAS DU NICHT WILLST DAS MAN DIR TUT – DAS FÜGE AUCH KEINEM ANDEREN ZU !!! … DAS will Gott uns sagen und nur DAS sollten wir beherzigen !!
… GOTT hasst zwanghafte intolerante und verborte Menschen und GOTT hasst die Gläubige die seine Schöpfung ver-nein-en und veraten … und von sich glauben Sie hätten verstanden was er Ihnen sagen will/wollte :-S und nur Ihren eigenen Egoismus mit „seinen Worten“ durch setzen wollen und Menschen die nicht Ihrer Meinung sind damit diskretitieren wollen …
Religiöser Egoismus tötet die Seele und nur die „Seele“ kann das Paradies erreichen ! O:)
Redaktion benachrichtigen
#23   FritzG   04:25:43 | Sonntag, 13. August 2006
@ Christian Hüller:
Man denke an manche Emanzen, die in ihrem Eifer, es den Männern in allen Belangen gleich zu tun, zu brutalen Unterdrückern und unerträglichen Tyrannen geworden sind.
Da hätte ich doch gerne ein Beispiel aus der Realität, wenns dem Herrn genehm ist.
Redaktion benachrichtigen
#22   Christian Hüller   04:15:13 | Sonntag, 13. August 2006
Emanzentum adé
Niemand wird bestreiten können, dass der Feminismus und die weibliche Emanzipationsbewegung zu gravierenden Fehlentwicklungen geführt hat.
Man denke an manche Emanzen, die in ihrem Eifer, es den Männern in allen Belangen gleich zu tun, zu brutalen Unterdrückern und unerträglichen Tyrannen geworden sind.
Da werden dann, nur um möglichst männlich zu erscheinen, die grundlegendsten ethischen Standarts über Bord geworfen bzw. eine Härte und Rücksichtslosigkeit an den Tag gelegt, die einen fragen lässt, ob der „Preis der Emanzipation“ damit nicht zu hoch gewesen ist.
Viele Emanzen leugnen nach wie vor, dass die gesellschaftliche Geschlechterrollen durch das biologische Geschlecht entscheidend geprägt sind (ich will ja gar nicht sagen: prädestiniert sind), obwohl selbst die Evolutionsgenetik hier mittlerweile zu klaren Ergebnissen gekommen ist.
PS für alle die’s interessiert: Schwarzer ist wahrscheinlich auch nur deshalb zur Emanze geworden, weil sie ein passendes männliches Pendant leider nicht gefunden hat.
Redaktion benachrichtigen
#21   Bernardin †   00:11:10 | Sonntag, 13. August 2006
Sirilo
Ja, diese Typen blenden einfach aus, gehen auch nicht auf Unangenehmes ein, sie kennen nur sich selbst – diese Ewiggestrigen!
Diese Typen sind so halsstarrig, ein Kamel geht leichter durch ein …
Redaktion benachrichtigen
#20   Sirilo   23:58:29 | Samstag, 12. August 2006
Träume von der guten alten Zeit…
Ich staune, welche idyllischen Vorstellungen manche Leute von der guten alten Zeit haben. Das Ideal der Mutter, die zu Hause bleibt und die Kinder erzieht, war vor der industriellen Revolution den Gutbetuchten vorbehalten; in der Landwirtschaft, bei den Kaufleuten und bei den Handwerkern hat die Hausfrau schon immer im Familienbetrieb mitgearbeitet. Und bei den Proletariern hat sie gebettelt…
Endgültig zerrissen hat die Idylle der Erste Weltkrieg, der die Frauen in die Produktion zwang, da die Männer an der Front waren. (Soviel zu dem Liedchen, unter Kaiser Wilhelm sei alles besser gewesen.)
Im übrigen ist zum Schmunzeln, wie schnell unsere sittenstrengen Glaubenswächter Frau Hermann ihre „serielle Ehebrecherei“ verzeihen, wenn sie nur die Melodie von „Frauen zurück an den Herd“ zu spielen scheint.
Redaktion benachrichtigen
#19   Guldin   23:45:35 | Samstag, 12. August 2006
@ Gräflein
Unter Kaiser Wilhelm II war eine freie Meinungsäußerung
sicher leichter möglich als heute.
Abtreibung und Homosex waren verboten, dafür wurden
Gott, Vaterland und Familie in Ehren gehalten.
Und Gott wurde durch einen vom zaun gebrochen krieg gelästert, das Vaterland geschändet und Familien zerstört. :-O
Ich muss sagen, bernardin hat mehr als Recht mit seiner Einschätzung :)3
Redaktion benachrichtigen
#18   Bernardin †   23:45:04 | Samstag, 12. August 2006
Gräflein
ne, auf SIE allein, der Sie sich einen Titel zulegen, der Ihnen nicht zusteht! Sie Möchtegern, Sie Aufschneider, Sie Windbeutelo!
Redaktion benachrichtigen
#17   Graf von Galen   23:43:25 | Samstag, 12. August 2006
Wider die Irrlehre des Feminismus, @ Bernardin
Letztlich fallen Ihre Pöbeleien auf Sie selbst zurück.
Redaktion benachrichtigen
#15   Graf von Galen   23:32:10 | Samstag, 12. August 2006
Wider die Irrlehre des Feminismus, @ Bernardin
Ich verbitte mir Ihre Beleidigungen und Ihre Dutzerei.
Wenn Sie nichts zur Sache zu sagen haben, schweigen
Sie halt.
Redaktion benachrichtigen
#13   Graf von Galen   23:13:47 | Samstag, 12. August 2006
Wider die Irrlehre des Feminismus
Herzlichen Dank an Frau Herman für Ihren öffentlichen
Bruch mit der Irrlehre des Feminismus.
Was für eine feiges, verlogenes Verhalten der
Tagesschau- Redaktion ihr gegenüber.
Wenn Frau Herman „Gesicht gegen rechts“
gezeigt hätte, niemand hätte sie deshalb wegen
politischen Engagements aus der Tagesschau gekickt.
Möge der Herr Ihr das Heil für Zeit und Ewigkeit
schenken und möge sie dem Mann treu sein, der ihr
richtiger Mann ist. Sie erinnert mich an die Samariterin,
am Jakobsbrunnen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Elendester Sünder   21:53:31 | Samstag, 12. August 2006
Gott vergelte es Eva Herman
Gott vergelte es Eva Herman, daß sie in der heutigen Zeit den Mut hat, die Wahrheit auszusprechen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Aldo Carigiet   21:09:48 | Samstag, 12. August 2006
Eine (echte) Frau entlarvt die Fehlentwicklung
Hätte ein Mann dieses Buch, bzw. das Interview geschrieben, bzw. gegeben, würde es niemand ernst nehmen.
Kompliment an Frau Eva Herman, die zurück zu den Wurzeln geht, um endlich wieder in die Zukunft zu schauen.
Wenn jedermann sich ehrliche Gedanken zu uns Menschen, zur Natur, zur Gesellschaft, aber auch über Gott, macht, dann ist die Mutterrolle das Grösste in der Welt, ob man es wahr haben will oder negiert hat keinen Einfluss.
Wieviel eine Mutter bei Kleinkindern -auch bei den Grossen- während des Heranwachsens verpasst, kann nur beurteilen, wer Kinder hat/ :-) te.
Rollen teilen ist gut, aber keiner kanns/tut’s richtig.
Man ist im Geschäft, in Gedanken zu hause oder umgekehrt. Das geht beim Staat und bei Konzernen, nicht aber bei kleinen Betrieben, wo gearbeitet werden muss. Arme Frauen, die die ganze Entwicklung verpassen und abends ihrem Ehemann nicht/s berichten können.
Wir Erwachsenen wachsen durch die Kinder. Wir lernen von ihnen mehr als man meint/glaubt.
Ein Kind ist wirklich ein Geschöpf Gottes, das jeden Tag für Ueberraschungen gut ist.
Ich wünsche jedem (viele) Kinder -was man zu Zweit verantworten kann- und Frau Eva (guter Name) Herman viel Mut soooo weiter zu machen. Lassen Sie sich nicht verwirren. Zweifeln Sie nicht. Sie sind auf dem rechten Weg. Hast Du Neider geht’s Dir gut, wird auch bei Ihnen zutreffen.
Viel Glück und alles Gute
Redaktion benachrichtigen
#10   Maurice Corvisier   20:42:13 | Samstag, 12. August 2006
Ja, Missionx:
unsere Welt ist wahrlich ausgeprochen bunt.
Ihre ist nur rotgrün. Sonst nix. Öde.
Redaktion benachrichtigen
#9   MissionX   20:37:23 | Samstag, 12. August 2006
@Knecht Ruprecht … Danke :)
O:O … Danke für den TV-Tip ^-^ … werd ich mir anschauen … aufnehmen und an alle die ich kenne verteilen … >:) O:) …
finde ich schon wichtig – das alle Menschen erfahren, das trotz Anti-Homo-Propaganda aus dem Vatican – die „wahre reale Welt“ dem Wunschdenken der Katoli-bans hier und anderswo engegenspricht und die scheinheiligkeit entarnt :) …
tja tja … so ist das halt … die Welt ist bunt und nicht schwarz-weiss … o^/
Redaktion benachrichtigen
#8   Jörg Guttenberger, Köln   20:36:00 | Samstag, 12. August 2006
Frau Hermann
Zunächst volle Zustimmung für Herrn Corvisier!
Sodann: Gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht für Mitarbeiter der ARD? Versteht sich die ARD als Tendenzbetrieb mit denselben Rechten, wie Kirchen und Gewerkschaften? Man wir ja noch fragen dürfen!
Redaktion benachrichtigen
#7   Maurice Corvisier   20:02:28 | Samstag, 12. August 2006
Volle Zustimmung für Frau Wilden, und dazu:
es geht den uralt-68ern ja nicht nur darum, die Familie dadurch zu zerstören, daß man Mütter in einen Beruf zwingt, auch wenn sie es nicht wollen.
Sondern es geht um die aus ideologischen, der Natur widersprechenden Gründen angestrebte Gleichsetzung von Mann und Frau, die in Wirklichkeit gleichwertig, aber Gott sei Dank nicht gleich sind: damit sie sich in ihrer Verschiedenheit ergänzen und mit ihren Familien zu einer unbesiegbaren Einheit und Keimzelle eines Staates werden.
Deshalb die angestrebte Änderung der natürl. Aufgabe der Frau: von der Lebenspenderin zur Abtreiberin, von der liebevollen Behüterin zur Kämpferin, von der Umsorgenden zur Versorgenden, von der in der Ergänzung und als Ergänzung Lebenden zur Alleinerziehenden.
So, auf diese Weise, werden alle sozialen Zusammenhänge und Zusammenhalte zerstört, beginnend bei der Familie. Und die vereinzelten, abhängigen Individuen werden auf diese Weise zur leicht beherrschbaren Masse aus Einzelwesen gemacht, abhängig von Zuwendungen und Leistungen oder aber eingespannt in einen kaputtstressenden Erwerbsprozeß, der ihnen auch ein ruhiges, befriedigendes Familienleben unmöglich macht.
Über allem steht dann der alles, auch die Meinungen beherrschende Verteilungsstaat – unter ihm: kein etwa mündiger Bürger, sondern Empfänger (und die Leistungen können gekappt werden) oder Leistungsträger (und die Leistungen können erhöht werden).
Na, viel Spaß in 1984!- Schöne neue Welt.
Dadrauf!
Redaktion benachrichtigen
#6   Regina Wilden   19:36:03 | Samstag, 12. August 2006
Ein Hoch für die Hausfrau!
Eva Herman hat Gedanken geäußert, die zur Zeit nicht political correct sind. Sie hat nicht das alleinige Leitbild der Frau vertreten, die berufstätig sein muß, auch wenn sie verheiratet ist und Kinder und damit mehr als genug zu tun hat, sondern sie hat als Alternative aufgezeigt, daß es auch immer noch die Wahlmöglichkeit geben kann, sich ausschließlich der Familie und den Kindern zu widmen, solange dies erforderlich oder angebracht ist. Sie hat also klargestellt, daß es immer noch die freie Wahlmöglichkeit in der privaten Lebensgestaltung geben muß und auch gibt.
Sind unsere rotgrünen Sklaventreiber eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Am liebsten würden sie jede Frau in den Beruf jagen, unabhängig davon, wieviel Arbeit zuhause auf sie wartet. Abgesehen davon, daß es zu einer Zeit, in der wir fast fünf Millionen Arbeitslose haben, erst recht nicht notwendig ist, alle nur erdenklichen Reserven für die Berufstätigkeit zu mobilisieren. Sie wollen den Frauen Minderwertigkeitskomplexe einimpfen, wenn sie „nur“ Hausfrau sind oder sein wollen.
Der Beruf der Hausfrau wird nie verschwinden, obwohl unsere Gesellschaft ihn aus ideologischen Gründen verdrängen will. Das sei unseren Ideologen ganz deutlich aufs Panier geschrieben!
Redaktion benachrichtigen
#5   virOblationis   19:08:08 | Samstag, 12. August 2006
Gesellschaft als Gesinnungsgemeinschaft
In einer Gesellschaft, die sich als Gemeinschaft der anständig Gesinnten begreift (Kampf gegen Rechts etc.) ist es fatal, eine – wenn auch vielleicht nur in wenigen Punkten – abweichende Gesinnung zu offenbaren.
Redaktion benachrichtigen
#4   Sulpicius   18:27:24 | Samstag, 12. August 2006
aus wiki:
Alice Schwarzer bewertete Hermans Artikel in einem Spiegel-Interview Ende Mai 2006 als „Suada zwischen Steinzeitkeule und Mutterkreuz“. Ihre feministische Zeitschrift EMMA hatte bereits im April 2006 einerseits festgestellt „Frauen sollten mit so einem Quatsch im Jahre 2006 keine Zeit mehr verlieren“ und andererseits, die „ARD muss sich fragen, ob ihre Tagesschau-Sprecherin mit so sexistischen Elaboraten nicht gegen die Grundsätze der Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten verstößt – und die vorgeschriebene ‘Glaubwürdigkeit’ einer Nachrichtensprecherin demontiert!“.
Redaktion benachrichtigen
#3   kreuzi   17:53:26 | Samstag, 12. August 2006
diese frau…
ist mir nicht als freund der kirche bekannt, das sollte man erst einmal so festhalten. o.O
auch ihre weltanschauung bezüglich abtreibung, drogen und homoehe wüßte ich gerne. o.O
ansonsten finde ich es völlig logisch, dass das öffentlich-rechtliche fernsehen in linken, teuflischen händen ist. wäre am 15.08.2006 am tag der heiligen jungrau maria, eine sodomistische propaganda ‘reportage’ zeigt, in der es wie so oft nach 2 wochen herauskommen wird, dass die angeblichen priester, zwar sodomisten sind, aber keine priester, dann verwundert es auch nicht mehr, wenn feministinnen offensichtlich in der personalabteilung des öffentlichj-rechlichen fernsehens das sagen haben. :-!
Redaktion benachrichtigen
#2   Dani California   13:46:53 | Samstag, 12. August 2006
Eva Herman
Im Grunde genommen habe ich mich mit Frau Herman noch nie beschäftigt, doch diese Aussage macht sie mir irgendwie schon mal sympathisch:
„Wir Frauen sind dem Wahn verfallen, uns beweisen zu müssen, daß wir zu allem fähig sind. Und so führen wir auf fatale Weise unsere Kräfte in die falsche Richtung. Man könnte auch sagen. Wir vergeuden sie.“
Redaktion benachrichtigen
#1   Sirilo   13:28:33 | Samstag, 12. August 2006
Der Laie staunt…
Warum machen sich die „Katholischen Nachrichten“ plötzlich für eine in *vierter* Ehe lebende Publizistin stark?
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Mailänder MoraltheologeEin Ausweg aus dem Ehebruch? Kardinal TrujilloEin Fall für den Gesinnungsrichter? FamilieKinderreiche Familien statt Homo-Konkubinat Deutsche ‘Tagespost’Eine merkwürdige Verteidigung des Papstes Bistum KlagenfurtKirchlich abgesegnete Todsünde? HeiratsvermittlungEin Volltreffer FamilieDer Mutter die Gurgel durchgeschnitten Familie„Täglich trainiere ich Gesprächsführung und Controlling“ FamilieDa gab es Gelächter FamilieWas, Kinder haben wollen Sie auch? FamilieVorsicht ist geboten FamilieLückenhafte Erklärung FamilieDie Bischofssynode geht in die zweite Runde FamilieSimulationen FamilieEine sexuelle Gegenrevolution
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net