Das kleine Volk, das im Lauf der Geschichte immer gieriger wurde
Die Frage stellt sich, ob in diesem Volk Habgier und Profitgier mit moralischer Verschlagenheit und Doppelzüngigkeit gepaart ist. Von Leo G. Schüchter.

Im Laufe der Geschichte sei es „immer gieriger und unmoralischer geworden“.
Schließlich hätten sich die Mitglieder dieses Volkes zu „gewissenlosen Profiteuren“ entwickelt.
Ihre Profitgier sei gepaart mit moralischer Verschlagenheit. Die „Unehrlichkeit“ sei „zu einem kulturellen Kodex“ geworden und die „Doppelzüngigkeit“ mache „den Charakter dieses Volkes“ aus.
„Ganz weit unten, vielleicht tiefer, als sie es selbst gedacht hätten, existiert in ihrer Veranlagung eine verborgene Überheblichkeit im Hinblick auf sich selbst und gegen andere.“
Diese Bemerkungen entstammen nicht den sogenannten Protokollen der Weisen von Zion, welche die jüdische Unterwanderung der Welt behaupteten, sondern sind einer US-Studie entnommen, die das Simon-Wiesenthal-Zentrum über die Schweiz in Auftrag gegeben hat.
Was treibt eine jüdische Organisation – die es eigentlich besser wissen müßte – dazu, über ein ganzes Volk genau jene Verleumdungen und Gehässigkeiten auszukübeln, unter denen das jüdische Volk vielfach gestanden und gelitten hatte?
Der Grund dafür war offensichtlich Geld – sehr viel Geld.
Geld verdirbt vielfach den Charakter – nicht nur bei den Schweizern, sondern auch beim Rest der Welt.
Geld läßt oftmals die Seele Schaden leiden, wenn es zu Habgier verleitet.
Die Schweiz hatte während der nationalsozialistischen Herrschaft von deutschen Stellen ungefähr 1,7 Milliarden Franken in Gold übernommen.
Dieses Gold war teilweise sogenanntes Raubgold, das sich die Nationalsozialisten durch Konfiskationen und Plünderungen angeeignet hatten sowie Zahngold von Opfern der Euthanasie-Kampagne und der Konzentrationslager.
Für diese wirtschaftliche Kollaboration mit dem nationalsozialistischen Deutschland hatte die Schweiz schon im Jahre 1946 250 Millionen Franken Bußgeld an Washington zahlen müssen.
Anfang der 90er Jahre überlegten sich jüdisch-amerikanische Organisationen, wie man aus dieser historischen Konstellation weiteres Geld locker machen könnte.
Die Organisationen benutzten das Bankenkomitee des US-amerikanischen Parlaments und des US-Senats als Instrument, um eine „Wiedergutmachung der Schweiz für die Verfehlungen der Vergangenheit“ als US-Angelegenheit hinzustellen und den Medien so zu verkaufen.
Weiterhin mußten die Geld- und Goldsummen auf menschliche Opfer hin personalisiert und vor allem Überlebende als Wiedergutmachungsempfänger vorgestellt werden.
Es gelang schließlich, die Schweizer Großbanken über ihre Geschäftsinteressen in den USA zu erpressen. Sie mußten am Ende 1.25 Milliarden Dollar herausrücken.
Als Empfänger dieser Gelder präsentierten die bekannten Unterhändler Eizenstat und Co. drei Empfängergruppen:
1. Opfer von Zwangsarbeit, von der Schweizer angeblich profitiert hatten.
2. Anspruchsberechtigte für nachrichtenlose Schweizer Konten, von denen – offiziell – nur relativ wenige mit Opfern der Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht werden konnten.
3. Flüchtlinge, denen die Schweiz kein Asyl gewährt hatte.
Die Kategorie der Opfer von Zwangsarbeit wurde nicht eng gefaßt: Alle Überlebenden der Konzentrationslager fielen in diese Gruppe.
Im Jahr 1960 war der US-amerikanische Holocaust-Forscher Raul Hilberg von einer Zahl von 100.000 KZ-Überlebenden ausgegangen.
Im Jahr 1998 – 50 Jahre nach Kriegsende – hatte sich diese Zahl sogar noch vergrößert. Der ‘Jüdische Weltkongreß’ redete plötzlich von 130.000 KZ-Überlebenden, die als Empfänger der Schweizer Gelder in Frage kämen.
Ihren Höhepunkt erreichte die jüdisch-amerikanische Doppelmoral in der Frage der abgewiesenen Flüchtlinge.
Die kleine Schweiz hatte während der nationalsozialistischen Zeit immerhin mehr als 20.000 Juden Asyl gewährt.
Schuldig! Ihr hättet mehr aufnehmen können! riefen die Funktionäre des ‘Jüdischen Weltkongresses’.
Die Anklage, für die Rettung von Juden im Krieg nicht genug getan zu haben, entsprach im wesentlichen dem Vorwurf, mit dem Papst und Kirche seit vierzig Jahren von antikatholischer Seite verleumdet werden.
Dieser spekulativ-moralische, aber nicht justiziable Vorwurf wurde diesmal dazu benutzt, um von den Schweizer Banken Geld einzutreiben.
Die Verwerflichkeit dieses Verfahrens stellt sich besonders heraus, wenn man die jüdisch-amerikanische Forderungsseite betrachtet.
US-Medien und auch US-Banken hatten die Forderungen an die Schweiz als eine US-amerikanische Sache hingestellt.
Bekanntlich waren die USA – im Gegensatz zur während des Krieges eingekreisten Schweiz – ein riesiges Territorium und traditionelles Einwanderungsland.
Trotzdem nahmen die Vereinigten Staaten in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr als 20.000 Juden auf.
Auch als die Hilferufe der jüdischen Flüchtlingsorganisationen – man denke an die Konferenz in Evians-les-Bains 1938 – immer stärker wurden, lockerten die Vereinigten Staaten ihre restriktive Einwanderungspolitik nicht.
Das rassistisch motivierte und antisemitisch gefärbte Einwanderungsgesetz der 20er Jahre wurde nicht geändert.
Wäre es in der ganzen Angelegenheit um die historische Wahrheit gegangen, hätten die US-Medien nicht mit dem Finger auf die Schweiz zeigen müssen, um angeblich unterlassene Hilfeleistungen zu untersuchen.
Offenbar ist Profitgier – wie die Studie des ‘Simon-Wiesenthal-Zentrums’ behauptet – doch mit „moralischer Verschlagenheit und Doppelzüngigkeit“ gepaart.
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Donnerstag, 30. August 2007 00:06
Bokrug †: Freimaurer-Bankiers…
Wir klagen an (Taschenbuch)
von Millenari (Autor)
Der Vatikan, ein Sumpf aus Machthunger und Korruption, Günstlingswirtschaft, Postenschieberei, Bestechung und Erpressung? –- Irgendwie kommen einem diese schockierenden Behauptungen bekannt vor, und doch ist Wir klagen an! keines der üblichen Pamphlete über die Abgründe der katholischen Kirche. Denn wer hier so publikumswirksam die schmutzige Wäsche des Vatikans wäscht, ist kein selbsternannter Enthüllungsjournalist, sondern eine anonyme Gruppe römischer Prälaten, die sich selbst „I Millenari“ nennen –- die Jahrtausendmänner.
Natürlich dreht sich letztlich alles um die Frage, ob die skandalösen Enthüllungen nun wahr sind oder nur üble Verleumdung. Man weiß es nicht, und die kuriale Geheimhaltungspflicht macht ein objektives Urteil unmöglich. Die Geschichten sind jedoch mit so vielen Details gespickt, dass als Autoren nur Insider infrage kommen, und tatsächlich wurde mit dem pensionierten Prälat Luigi Marinelli bereits einer der Millenari enttarnt.
Wie steht es also um die Glaubwürdigkeit der Millenari? Die Mitglieder der Gruppe geben sich als Reformer und fordern eine Öffnung und Demokratisierung der römischen Kirche. Aber ihre Ansichten sind alles andere als liberal. Ihr „heiliger Zorn“ nährt sich aus konservativen, volksfrömmigen Strömungen. Sie berufen sich auf die Prophezeiungen von Fátima, und sie nehmen ausdrücklich für sich in Anspruch, mit der Billigung des Papstes zu handeln.
von Millenari (Autor)
Der Vatikan, ein Sumpf aus Machthunger und Korruption, Günstlingswirtschaft, Postenschieberei, Bestechung und Erpressung? –- Irgendwie kommen einem diese schockierenden Behauptungen bekannt vor, und doch ist Wir klagen an! keines der üblichen Pamphlete über die Abgründe der katholischen Kirche. Denn wer hier so publikumswirksam die schmutzige Wäsche des Vatikans wäscht, ist kein selbsternannter Enthüllungsjournalist, sondern eine anonyme Gruppe römischer Prälaten, die sich selbst „I Millenari“ nennen –- die Jahrtausendmänner.
Natürlich dreht sich letztlich alles um die Frage, ob die skandalösen Enthüllungen nun wahr sind oder nur üble Verleumdung. Man weiß es nicht, und die kuriale Geheimhaltungspflicht macht ein objektives Urteil unmöglich. Die Geschichten sind jedoch mit so vielen Details gespickt, dass als Autoren nur Insider infrage kommen, und tatsächlich wurde mit dem pensionierten Prälat Luigi Marinelli bereits einer der Millenari enttarnt.
Wie steht es also um die Glaubwürdigkeit der Millenari? Die Mitglieder der Gruppe geben sich als Reformer und fordern eine Öffnung und Demokratisierung der römischen Kirche. Aber ihre Ansichten sind alles andere als liberal. Ihr „heiliger Zorn“ nährt sich aus konservativen, volksfrömmigen Strömungen. Sie berufen sich auf die Prophezeiungen von Fátima, und sie nehmen ausdrücklich für sich in Anspruch, mit der Billigung des Papstes zu handeln.
Freitag, 8. September 2006 15:41
Artois †: Hallo Benedikt,
du mieser Strolch …
Freitag, 18. August 2006 03:57
Christian Hüller: Die Switzer
Im Übrigen will ich mich jetzt mal klar zum Thema äußern,
das durch den Artikel vorgegeben ist, erwarte aber keine Reaktion, da die Diskussion hier offenbar irgendwie abgedriftet ist… (hab’ selbst daran mitgewirkt)
Die Switzer ham’s einfach schlau gemacht.
Sich schön brav aus Europa rausgehalten und für die betugten Europäer einige tolle Nummernkonten bereit gestellt.
Immer wieder kriegen deutsche Unternehmer Anrufe von
switzerischen Banken – hört man.
Im Angebot: Überdurchschnittliche Vermögensausschüt- tungen vorbei am dtsch Fiskus.
Gewusst wie!
das durch den Artikel vorgegeben ist, erwarte aber keine Reaktion, da die Diskussion hier offenbar irgendwie abgedriftet ist… (hab’ selbst daran mitgewirkt)
Die Switzer ham’s einfach schlau gemacht.
Sich schön brav aus Europa rausgehalten und für die betugten Europäer einige tolle Nummernkonten bereit gestellt.
Immer wieder kriegen deutsche Unternehmer Anrufe von
switzerischen Banken – hört man.
Im Angebot: Überdurchschnittliche Vermögensausschüt- tungen vorbei am dtsch Fiskus.
Gewusst wie!
Donnerstag, 17. August 2006 10:49
Dr. Christoph Heger: @franco.felice
Kant wurde bereits zu Lebzeiten „verkannt“.
Da haben Sie völlig recht! Und zwar wurde Kant nicht nur zu seinen Lebzeiten verkannt. Wer zum Beispiel, wie die merkwürdige Alexandra Zayadeh Kant im selben Atemzug mit Nullen wie „Hare, Gewirth, Habermas“ nennt, hat Kant nie verstanden.
Im übrigen hätte und hat Kant selbstverständlich nie Abtreibung weder für sittlich noch auch für rechtlich möglich gehalten. Ich verweise darauf, daß das zu seiner Zeit und kaum ohne seinen Einfluß enstandene Preußische Landrecht dem Nasciturus ausdrücklich die allgemeinen Menschenrechte zuerkannte.
Wenn also heute unsere „Aufklärer“ dieses „demokratische“ Massenverbrechen bestreiten oder verniedlichen, so können sie sich nicht auf Kant (und überhaupt auf den besseren Teil der historischen Aufklärung berufen).
MfG
Christoph Heger
Da haben Sie völlig recht! Und zwar wurde Kant nicht nur zu seinen Lebzeiten verkannt. Wer zum Beispiel, wie die merkwürdige Alexandra Zayadeh Kant im selben Atemzug mit Nullen wie „Hare, Gewirth, Habermas“ nennt, hat Kant nie verstanden.
Im übrigen hätte und hat Kant selbstverständlich nie Abtreibung weder für sittlich noch auch für rechtlich möglich gehalten. Ich verweise darauf, daß das zu seiner Zeit und kaum ohne seinen Einfluß enstandene Preußische Landrecht dem Nasciturus ausdrücklich die allgemeinen Menschenrechte zuerkannte.
Wenn also heute unsere „Aufklärer“ dieses „demokratische“ Massenverbrechen bestreiten oder verniedlichen, so können sie sich nicht auf Kant (und überhaupt auf den besseren Teil der historischen Aufklärung berufen).
MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 16. August 2006 20:05
Hypatia: @ Franco
Da rennen SIE bei mir offene Türen ein, so war mein Beitrag auch nicht gemeint. Sondern in Bezug auf das Nietzsche-Zitat, daß es ohne Gott keine Moral gäbe.
Mittwoch, 16. August 2006 19:51
franco.felice: moralisch sein, im Sinne von Kant …??
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Bin nicht überzeugt, dass es sich Dr. Heger einfach macht.
Kant wurde bereits zu Lebzeiten „verkannt“. Dass Kant aber auch noch „wider die reine Vernunft“ den Propagandisten der Abtreibung als Vehikel dienen soll, kann nicht ohne Widerspruch hingenommen werden.
Kant hätte die Abtreibung auch nach seinen eigenen Grundsätzen in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ abgelehnt. Kantsche Philosophie sanktioniert nicht die Ethik einer Grünen, deren Namen zu nennen mir meine Vernunft verbietet; sie demaskiert sie. Die Abtreibung könnte nach Kant niemals vor der Kritik der reinen Vernunft bestehen; nicht nur da sie nicht „rein“ ist, sondern Kant sittliches und moralisches Verhalten in seiner Gesamtheit erst dann mit seinen Kriterien reiner Vernunft als konform sieht, wenn sie den Menschen nicht selbst in Frage stellt.(Und Morden, Euthanasie, Ausschluss der Alten von teueren Operationen und der chronisch Kranken von lebensnotwendigen Medikamenten usw., sind mit seinen Kriterien der reinen Vernunft ebenfalls nicht in Einklang zu bringen.)
Es liegt damit auf der Hand, dass Kantsche Philosophie in Bezug Abtreibung keineswegs ein Argument sein kann das „Mein Bauch gehört mir Denken“ und die Geburtenregelung mit dem Skalpell unter Hinweis auf Kant selbst zu sanktionieren.
Bin nicht überzeugt, dass es sich Dr. Heger einfach macht.
Kant wurde bereits zu Lebzeiten „verkannt“. Dass Kant aber auch noch „wider die reine Vernunft“ den Propagandisten der Abtreibung als Vehikel dienen soll, kann nicht ohne Widerspruch hingenommen werden.
Kant hätte die Abtreibung auch nach seinen eigenen Grundsätzen in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ abgelehnt. Kantsche Philosophie sanktioniert nicht die Ethik einer Grünen, deren Namen zu nennen mir meine Vernunft verbietet; sie demaskiert sie. Die Abtreibung könnte nach Kant niemals vor der Kritik der reinen Vernunft bestehen; nicht nur da sie nicht „rein“ ist, sondern Kant sittliches und moralisches Verhalten in seiner Gesamtheit erst dann mit seinen Kriterien reiner Vernunft als konform sieht, wenn sie den Menschen nicht selbst in Frage stellt.(Und Morden, Euthanasie, Ausschluss der Alten von teueren Operationen und der chronisch Kranken von lebensnotwendigen Medikamenten usw., sind mit seinen Kriterien der reinen Vernunft ebenfalls nicht in Einklang zu bringen.)
Es liegt damit auf der Hand, dass Kantsche Philosophie in Bezug Abtreibung keineswegs ein Argument sein kann das „Mein Bauch gehört mir Denken“ und die Geburtenregelung mit dem Skalpell unter Hinweis auf Kant selbst zu sanktionieren.
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