kreuzmeldungen
Fast wie ein Kriminalfilm + Geld gegen den Tod + Todesurteil aufgeschoben + Ein Vorgeschmack + Wechselt ‘Amnesty International’ die Seite?
Fast wie ein KriminalfilmDeutschland. Das jüngste, in Deutschland ausgestrahlte Fernsehinterview mit Papst Benedikt XVI. stieß auf ein beträchtliches Publikumsinteresse. Insgesamt sahen mehr als sechs Millionen Menschen die Sendung, die von mehreren deutschen Sendern ausgestrahlt wurde. In Österreich sahen 320.000 Menschen das Interview. Die Ausstrahlung im ‘ARD’ um 19.20 Uhr verfolgten 2,94 Millionen und im ‘ZDF’ um 22.00 Uhr 3,14 Millionen Zuschauer. Die höchste Einschaltquote erzielte an diesem Tag eine Kriminalserie im ‘ARD’ um 20.15 Uhr mit 7,01 Millionen Fernsehkonsumenten.
Geld gegen den Tod
Österreich. Die rechtsnationale österreichische Partei FPÖ will im Bundesland Kärnten schwangere Mütter von einer möglichen Abtreibungstötung abhalten und mit finanziellen Anreizen zu einer Adoptionsfreigabe animieren. „Junge schwangere Frauen haben oft nur die Wahl entweder die Ausbildung, den Beruf und die Karriere aufzugeben oder seelische Probleme infolge einer Abtreibung in Kauf zu nehmen“ – erklärte der Kärnter Landesvorsitzende und Generalsekretär der FPÖ. Für das Austragen des Kindes sollten die Mütter eine Pauschale von 15.000 Euro erhalten.
Todesurteil aufgeschoben
Indonesien. Die für Samstag angesetzte Hinrichtung dreier katholischer Todeskandidaten ist um mindestens eine Woche verschoben worden. Als Begründung nannte der indonesischen Polizeichef den bevorstehenden Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes am 17. August. Der römische Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ glaubt, daß die Verzögerung auf internationale Proteste und Gnadengesuche von Politikern, Kirchenvertretern und Menschenrechtsgruppen zurückgeht.
Ein Vorgeschmack
Libanon. Der Direktor des libanesischen Zweiges der Malteser, Paul Saghbini, nannte die Situation im Land am Freitag „grauenhaft“: „Es ist die Hölle.“ Zwei der Gesundheitszentren im Süden des Landes seien auf dem Landweg nicht mehr zu erreichen. Außerdem fehle es an Geld für Medikamente und Nahrungsmittel. Der Wiederaufbau im Libanon könne nur mit einer Art Marshall-Plan gelingen: „Anders ist das nicht wieder hinzukriegen.“
Wechselt ‘Amnesty International’ die Seite?
„In einem Offen Brief erklärte Bischof Michael Evans von East Anglia in England – der seit dreißig Jahren Mitglied von ‘Amnesty’ ist – daß es »für Katholiken und viele andere sehr schwierig« wäre, ‘Amnesty International’ weiter zu unterstützen, wenn der Vorschlag angenommen würde, daß die Vereinigung in Zukunft die Kinderabtreibung fördert. In Kanada nannte der Bischof Frederick Henry von Calgary den Vorschlag »einen großen Verrat« an den Anliegen von ‘Amnesty’, zu denen der Widerstand gegen die Todesstrafe gehört.“
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘AP’ über den Vorschlag der Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’, zukünftig auch gegen das Lebensrecht ungeborener Menschen tätig zu werden.
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Freitag, 18. August 2006 09:48
Dr. Christoph Heger: „Weltbilder“
Nachdem Doriano mit seiner flotten Behauptung, Kirche und Christenheit hätten früher die (beinahe) Kugelgestalt
der Erde abgelehnt, auf den Bauch gefallen ist, hat er ebenso flott das nachgeschoben:
Was aber richtig ist, daß das geozentrische Weltbild des Ptolemäus offizielle Lehrmeinung der Katholischen Kirche war und die gegenteilige ( heliozentrisches Weltbild) Behauptung schwerste Strafen nach sich ziehen konnte.
Auch das erweist sich bei näherer Betrachtung als Unfug.
Es ist im übrigen niemandem benommen, den Mittelpunkt des Weltalls in der Sonne, dem Mond, seinem Gartenhäuschen oder im Sirius zu sehen. Physikalisch ist das alles einerlei. Lediglich die Berechnung der Sternbewegungen kann komplizierter werden.
MfG
Christoph Heger
Was aber richtig ist, daß das geozentrische Weltbild des Ptolemäus offizielle Lehrmeinung der Katholischen Kirche war und die gegenteilige ( heliozentrisches Weltbild) Behauptung schwerste Strafen nach sich ziehen konnte.
Auch das erweist sich bei näherer Betrachtung als Unfug.
Es ist im übrigen niemandem benommen, den Mittelpunkt des Weltalls in der Sonne, dem Mond, seinem Gartenhäuschen oder im Sirius zu sehen. Physikalisch ist das alles einerlei. Lediglich die Berechnung der Sternbewegungen kann komplizierter werden.
MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 16. August 2006 14:30
Doriano: @Ansgar
Sorry, aber dieser Schlußsatz kann natürlich so nicht stehenbleiben. Was aber richtig ist, daß das
geozentrische Weltbild des Ptolemäus offizielle Lehrmeinung der Katholischen Kirche war und die gegenteilige
( heliozentrisches Weltbild) Behauptung schwerste Strafen nach sich ziehen konnte. Ich wollte mit dieser
Polemik auch nur ausdrücken, was ich von der ignoranten Verblendung der Kreationisten halte, die wider
besseres Wissen einer ‘Zack-Bumm’ – Schöpfung das Wort reden und jedem, der es wagt, das Wort ‘Evolution’
auch nur zu denken, als einen willigen Diener Satans
darstellen. Ich denke, das kann man jetzt mal so stehen
lassen – oder?
darstellen. Ich denke, das kann man jetzt mal so stehen
lassen – oder?
Mittwoch, 16. August 2006 13:30
Ansgar: @ Doriano
D. schrieb: „Es gab mal eine Zeit, da lief jeder, der die Behauptung
aufstellte, die Erde sei rund, Gefahr, in den Bleikammern
Venedigs zu enden…“
Frage: Wie kommen Sie darauf? Hat man Ihnen das mal erzählt? Und Sie plappern es jetzt nach? Dann verfahren Sie ja genau so wie jene, die die Erde angeblich ungeprüft für eine Scheibe hielten.
aufstellte, die Erde sei rund, Gefahr, in den Bleikammern
Venedigs zu enden…“
Frage: Wie kommen Sie darauf? Hat man Ihnen das mal erzählt? Und Sie plappern es jetzt nach? Dann verfahren Sie ja genau so wie jene, die die Erde angeblich ungeprüft für eine Scheibe hielten.
Mittwoch, 16. August 2006 12:46
Doriano: @matt
So, jetzt mal Tacheles. Stellen wir uns doch mal eine kleine Zeitmaschine vor. Sie und ich, wir reisen
jetzt in die Vergangenheit – und zwar in die Zeit, als die Genesis
entstanden war (also ca. 13.Jh. v. Chr.) . Wir gehen zu
zu einem Schriftkundigen, und Sie erzählen die Schöpfungsgeschichte genau so, wie es auch in der Bibel steht. Was passiert? Der Schriftgelehrte nickt zustimmend mit dem Kopf und sagt:„Sehr wohl gesprochen junger Mann, so und nicht anders!„Dann geht Doriano hin und erzählt dem Weisen Mann noch ein bißchen mehr – nämlich z.B., daß das Universum in etwa 14,7 Milliarden Jahre alt ist, daß vor 65 Mio.Jahren Dinos über die Erde gestapft sind (da hätten damalige Menschen wohl ein Problem gehabt),ein bißchen was
über Lucy, unsere afrikanische Vorfahrin usw. Und wissen
Sie, was dann passiert? Doriano muß schnellstens Fersen-
geld geben, weil der Schriftgelehrte ihm nämlich wegen
Gotteslästerung sonst den Schädel einschlagen würde!
Klar – der Gelehrte kann es ja nicht anders wissen! Gott hat sich den Menschen entsprechend dem damaligen Wissensstand offenbart – und heute wissen wir eben mehr! Und da kommt auch der Matt nicht dran vorbei!!
Es gab mal eine Zeit, da lief jeder, der die Behauptung
aufstellte, die Erde sei rund, Gefahr, in den Bleikammern
Venedigs zu enden…
entstanden war (also ca. 13.Jh. v. Chr.) . Wir gehen zu
zu einem Schriftkundigen, und Sie erzählen die Schöpfungsgeschichte genau so, wie es auch in der Bibel steht. Was passiert? Der Schriftgelehrte nickt zustimmend mit dem Kopf und sagt:„Sehr wohl gesprochen junger Mann, so und nicht anders!„Dann geht Doriano hin und erzählt dem Weisen Mann noch ein bißchen mehr – nämlich z.B., daß das Universum in etwa 14,7 Milliarden Jahre alt ist, daß vor 65 Mio.Jahren Dinos über die Erde gestapft sind (da hätten damalige Menschen wohl ein Problem gehabt),ein bißchen was
über Lucy, unsere afrikanische Vorfahrin usw. Und wissen
Sie, was dann passiert? Doriano muß schnellstens Fersen-
geld geben, weil der Schriftgelehrte ihm nämlich wegen
Gotteslästerung sonst den Schädel einschlagen würde!
Klar – der Gelehrte kann es ja nicht anders wissen! Gott hat sich den Menschen entsprechend dem damaligen Wissensstand offenbart – und heute wissen wir eben mehr! Und da kommt auch der Matt nicht dran vorbei!!
Es gab mal eine Zeit, da lief jeder, der die Behauptung
aufstellte, die Erde sei rund, Gefahr, in den Bleikammern
Venedigs zu enden…
Mittwoch, 16. August 2006 12:01
methusalix †: @Doriano und matt
Doriano:…Matt, stellen wir uns doch mal Folgendes vor:…Aber er hat noch weit mehr erschaffen-
nämlich die Naturgesetze!Und diese sind es (zumindest
was die Materie anbelangt),die den ganzen Laden zsammenhalten.Vor der Erschaffung der Welt hat Gott
die Naturgesetze gestellt-andersrum geht’s nicht.Und
in diesen Naturgesetzen ist auch etwas enthalten,was wir Entwicklung nennen…
Ich stimme dieser Erklärung als gläubiger Christ und gelernter Naturwissenschaftler vollkommen zu! Ihre Aussage enthält die sogenannte deistische (auch tehistische) Evolution (Evolution ist existent, aber von Gott gewollt, geschaffen und gesteuert, eben über die von ihm geschaffenen Naturgesetze), die von vielen meiner Kolleginnen geteilt wird und wirklich nur von hartnäckigen Atheisten abgelehnt wird.
matt: jaja, aber nicht in der Weise wie es die Darwinisten behaupten, sondern nach der Systematik, wie es uns die Bibel in der Genesis und danach schildert. Gott erschafft im Anfang die Welt, die Natur und Lebewesen und den Menschen.
Jedes Lebewesen bringt im Zuge seiner Entwicklung wiederum jenes Sein hervor, von dem es zeugt.
Das heisst nichts anderes als: es bringt sich selbst hervor, weil was anderes ist es ja eben nicht und kann es demzufolge auch nicht realisieren.
Doch doch, es kann etwas anderes realisieren! Es kann sich verbessern und so das Überleben der Species sichern. Siehe hier.
nämlich die Naturgesetze!Und diese sind es (zumindest
was die Materie anbelangt),die den ganzen Laden zsammenhalten.Vor der Erschaffung der Welt hat Gott
die Naturgesetze gestellt-andersrum geht’s nicht.Und
in diesen Naturgesetzen ist auch etwas enthalten,was wir Entwicklung nennen…
Ich stimme dieser Erklärung als gläubiger Christ und gelernter Naturwissenschaftler vollkommen zu! Ihre Aussage enthält die sogenannte deistische (auch tehistische) Evolution (Evolution ist existent, aber von Gott gewollt, geschaffen und gesteuert, eben über die von ihm geschaffenen Naturgesetze), die von vielen meiner Kolleginnen geteilt wird und wirklich nur von hartnäckigen Atheisten abgelehnt wird.
matt: jaja, aber nicht in der Weise wie es die Darwinisten behaupten, sondern nach der Systematik, wie es uns die Bibel in der Genesis und danach schildert. Gott erschafft im Anfang die Welt, die Natur und Lebewesen und den Menschen.
Jedes Lebewesen bringt im Zuge seiner Entwicklung wiederum jenes Sein hervor, von dem es zeugt.
Das heisst nichts anderes als: es bringt sich selbst hervor, weil was anderes ist es ja eben nicht und kann es demzufolge auch nicht realisieren.
Doch doch, es kann etwas anderes realisieren! Es kann sich verbessern und so das Überleben der Species sichern. Siehe hier.
Mittwoch, 16. August 2006 04:24
matt: jaja, aber nicht in der Weise
wie es die Darwinisten behaupten, sondern nach der Systematik, wie es uns die Bibel in der Genesis und
danach schildert. Gott erschafft im Anfang die Welt, die Natur und Lebewesen und den Menschen.
Jedes Lebewesen bringt im Zuge seiner Entwicklung wiederum jenes Sein hervor, von dem es zeugt.
Das heisst nichts anderes als: es bringt sich selbst hervor, weil was anderes ist es ja eben nicht und kann es demzufolge auch nicht realisieren.
Und genau gegen dieses Faktum rebelliert ja diese Darwinistenbande unentwegt mit ihrem Evolutionszauber und Jahrmillionenschleier.
Bei Tieren ist dieses Sein die jeweilige Art. Beim Menschen ist das Gott der Schöpfer selbst.
Sodann reflektiert das vielfältige Menschsein in seinem Werdegang das Sein des Schöpfers, liefert uns ein Schauspiel ab, legt uns den Geist offen, bis hin zum Auftreten des Menschensohnes, der sein göttliches Wesen an sich ganz zur Vollendung bringt und es darin gleichsam auch zum Zeugnis und Beweis für alle (hin)gibt.
Jedes Lebewesen bringt im Zuge seiner Entwicklung wiederum jenes Sein hervor, von dem es zeugt.
Das heisst nichts anderes als: es bringt sich selbst hervor, weil was anderes ist es ja eben nicht und kann es demzufolge auch nicht realisieren.
Und genau gegen dieses Faktum rebelliert ja diese Darwinistenbande unentwegt mit ihrem Evolutionszauber und Jahrmillionenschleier.
Bei Tieren ist dieses Sein die jeweilige Art. Beim Menschen ist das Gott der Schöpfer selbst.
Sodann reflektiert das vielfältige Menschsein in seinem Werdegang das Sein des Schöpfers, liefert uns ein Schauspiel ab, legt uns den Geist offen, bis hin zum Auftreten des Menschensohnes, der sein göttliches Wesen an sich ganz zur Vollendung bringt und es darin gleichsam auch zum Zeugnis und Beweis für alle (hin)gibt.
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