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Ein Sieg des Frieden + Mons. Gänswein zuhause + Tabuthema thematisiert + Priesterselbstmord + Vom Schlimmen zum Schlimmeren
Ein Sieg des Friedens

Vatikan. Papst Benedikt XVI. zelebrierte gestern in der Pfarrkirche von Castel Gandolfo – unmittelbar neben der päpstlichen Sommerresidenz – das Pontifikalamt zum Hochfest Mariä Himmelfahrt. Der Heilige Vater bezeichnete die Muttergottes in seiner Predigt als „Vorbild und Unterstützung für jeden Gläubigen“. Sie ermutige die Menschen, in besonderen Schwierigkeiten als auch bei den unvermeidlichen Alltagsproblemen nicht die Zuversicht zu verlieren. Benedikt XVI. hofft auf einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten: „Mögen Frieden und Liebe gewinnen – nicht der Haß“. Der Papst endete mit den Worten: „Maria, Königin des Friedens, wir bitten dich heute um den Sieg des Friedens.“

Mons. Gänswein zuhause

Deutschland. Der Privatsekretär des Papstes, Mons. Georg Gänswein, befindet sich gegenwärtig für einen zweiwöchigen Heimatbesuch in Deutschland. Das berichtete die regionale Tageszeitung ‘Südkurier’. Bei der Sonntagsmesse in seinem Geburtsort Riedern im Schwarzwald überbrachte er herzliche Grüße des Papstes. Dieser habe sie ihm extra aufgetragen. Ihm selbe gehe es gut: „Ich bin gesund und habe viel Arbeit.“

Tabuthema thematisiert

Deutschland. Heute Mittwoch behandelt die wöchentliche Magazinsendung ‘stern TV’ die Depression von Müttern, die ein Kind abgetrieben haben. Die Sendung wird vom Fernsehsender RTL um 22.15 Uhr ausgestrahlt. Der Moderator Günther Jauch spricht mit der vierfachen Mutter Sonja Müller, die vor dreieinhalb Jahren von ihrem Mann zur Abtreibung gedrängt wurde. Danach litt sie unter Schuldgefühlen, Trauer und Angstzuständen. Die Ehe kriselte. Frau Müller dachte immer häufiger an Selbstmord. Mit der Geburt ihres vierten Kindes gelang es ihr, die zermürbenden Schuldgefühle in den Griff zu bekommen.

Priesterselbstmord

Italien. „Ich bin kein Pädophiler“ – schrieb der italienischer Priester Marco Agostino in seinem Abschiedsbrief. Danach erhängte er sich am Montag morgen in Rom mit Bettlacken. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ‘AGI’. Der Geistliche befand sich unter Hausarrest. Bereits im April diesen Jahres versuchte er mit Tabletten, Selbstmord zu begehen.

Vom Schlimmen zum Schlimmeren

„Ich werde jetzt etwas sagen, von dem ich nie gedacht hätte, ich würde es einmal äußern. Es ist ziemlich wahrscheinlich, daß wir nicht in diesen dummen Krieg geschliddert wären, wenn Scharon noch im Amt gewesen wäre. Tatsache ist: Er hat die Hisbollah nach dem Abzug im Jahre 2000 nicht angegriffen. Ein Versuch genügte ihm. Das beweist noch einmal, daß es nichts Schlimmes gibt, dem nicht noch Schlimmeres folgen kann.“

Der im Westfälischen Beckum als Helmut Ostermann geborene israelische Journalist und Friedensaktivist Uri Avnery in einem Artikel vom 9. August.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Brigitte Bussmann   08:33:08 | Donnerstag, 17. August 2006
Priesterselbstmord
Das ist kein gutes Zeichen für diejenigen, die Homosexualität und pädophile Neigungen immer in einen Topf werfen.
Muss immer erst ein Mensch sterben, bevor verstanden wird??
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#2   DieFidele   16:38:58 | Mittwoch, 16. August 2006
Lauretanische Litanei
Ganz bestimmt nicht. Ich verweise auf die Lauretanische Litanei www.vatican.va/…ie-lauretane_ge.html
:-)
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#1   Hoffnung   09:15:48 | Mittwoch, 16. August 2006
Medjurgorje anerkannt?
Zitat:
Der Papst endete mit den Worten: „Maria, Königin des Friedens, wir bitten dich heute um den Sieg des Friedens.“
Ich hoffe er hat nicht die „Königin des Friedens“ aus Medjurgorje geméint. Das wäre auf dem ehemaligen Festtag der persischen, griechischen und römischen Muttergöttinen schon eindeutig, oder?
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