Geburten während der Papstmesse + Zwei Tote am Freitag + Ein Beispiel von vielen + Der nächste Schritt? + Ein nächtlicher Telefonanruf
Geburten während der Papstmesse
Deutschland. In Regensburg wollen vier oder fünf Mütter ihre Kinder
gebären, während Papst Benedikt XVI. auf dem Islinger Feld die Messe liest. Das bestätigte der Planungsbeauftragte
des Bistums gestern Freitag. Eine Mutter habe sich auch direkt bei der Diözese erkundigt, ob am 12. September
eine Geburt auf der Papstwiese möglich sei. Die medizinische Versorgung während der Papstmesse beinhalte
auch Geburten: „Wenn das jemand unbedingt will, sind wir auf jeden Fall gerüstet.“
Zwei Tote am Freitag
Heiliges Land. Am Freitag morgen tötete die israelische Armee in der Nähe von Bethlehem – 8 Kilometer
südlich von Jerusalem – zwei Menschen. Nach Augenzeugen drangen mehr als fünfzig israelische Besatzungssoldaten
mit 15 Militärfahrzeugen in das Gebiet östlich der Stadt Bethlehem vor und eröffneten das Feuer auf
zwei Palästinenser im Alter von 24 und 32 Jahren. Die zwei starben schließlich durch den Raketenbeschuß
aus einer unbemannten Drohne. Sie waren angeblich Mitglieder einer islamischen Selbstverteidigungsorganisation.
Ein Beispiel von vielen
Italien. Ein klausurierter Konvent von Augustinerschwestern in Rom beherbergte
zwischen 1942 und 1944 politische Flüchtlinge aus Deutschland und Juden. Das geht laut einem Bericht
der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ aus einem jüngst entdeckten alten Tagebuch einer nicht genannten
Nonne hervor. Die Instruktion an die Mutter Oberin, ausnahmsweise die Klosterpforten zu öffnen, kam von
Papst Pius XII. persönlich. Die Oberin hielt für ihre Gäste auch gefälschte Papiere bereit. Kirchliche
Institutionen in Rom nahmen während des Krieges Tausende von verfolgten Juden auf. Sogar in den privaten
Wohnräumen des Papstes in Castel Gandolfo wurden Juden beherbergt.
Der nächste Schritt?
Am 12. August
fragte sich ein christliches Radio in Frankreich, ob man Jesus Christus unbedingt mit dem Ausdruck Sohn
Gottes bezeichnen müsse. Das berichtete der konservative Weblog ‘Le Salon Beige’. Man riskiere mit diesem
Titel, bei den Muselmanen Anstoß zu erregen und negative Reaktionen zu provozieren. Das wäre nach Ansicht
des Radios schade, da gegenwärtig ein moderner Islam am Aufbrechen sei.
Ein nächtlicher Telefonanruf
Heiliges Land. Letzten Mittwoch um 01.00 Uhr wurde Abdel Scha’ath (31) – ein Aktivst der Al-Aqsa-Brigaden –
von einem israelischen Offizier auf seinem Mobiltelephon angerufen. Der Offizier befahl ihm, sein Elternhaus
in Khan Yunis – 25 Kilometer südwestlich von Gaza Stadt – zu evakuieren, weil es in Kürze zerstört
werde. Scha’ath befand sich nicht im Haus. Er warnte darum seine Familie telephonisch. Die Bewohner des
dreistöckigen Hauses versuchten im Dunkel – in der Gegend war Stromausfall – zu flüchten. Nur fünfzehn
Minuten nach dem ersten Anruf vernichtete ein Flieger das Haus. Dabei wurden der 69jährige Familienvater
sowie sein 45jähriger Sohn Hasan zehn Meter vom Haus entfernt von Zementteilen erschlagen. Drei Menschen
wurden verletzt. Fünf Häuser in der eng besiedelten Wohngegend wurden beschädigt.
Email-Adressen der Empfänger
27 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Filioque Dsmfilioque ist von keinem Konzil beschlossen. In der Urfassung von Nikaia und Konstantinopel
heut es „Qui ex patre procedit“. Das Konzil von Ferara-Florenz hat nur eine Formel finden wollen, die
das filioque für die Byzantiner annehmbar macht.
Wer ist hier alles Sohn? Ja, Matt hat Recht, er ist ein Sohn bzw. Kind Gottes. Man würde es kaum glauben,
aber es ist wahr. Wir können nur froh sein, dass er nicht beansprucht, diesen Titel auch im christologischen
Sinne zu verwenden. Denn dann hätten wohl einige hier in diesem Forum nichts mehr zu lachen. Aber als
Sohn Gottes hat er auch das Recht, auf die Wesensgleichheit des Sohnes (=Christus) mit dem Vater zu verweisen.
@murx wie können Sie es als bloßes Geschöpf wagen hier die Aussagen Jesu selbstgerecht umzuinterpretieren?
Was maßen Sie Sich eigentlich an? Wenn Sie Sich selbst zubilligen würden jenes göttliche Potential
zu besitzen, dessen ich mich rühme, würden Ihnen freilich solche Reden – auch wenn sie irrtümlich wären –
zustehen. So aber widerspricht sich das Geschöpf selbst in seiner Rede und meint da mehr zu sein als
es ist, indem es so genau Bescheid wissen will über das Verhältnis von Vater und Sohn und dessen Beschaffenheit.
Ich sage: Leute wie Sie sind Heuchler. Und ich behaupte abermals: Ich bin Sohn Gottes.
Der liebe Matt äußert sich als Anthroposoph Oder meinetwegen Rosenkreuzer, oder Theosoph etc. Interessant:
erst ist der Sohn nicht wirklich ewig und dem Vater konsubstantiell, jetzt sind wir auf einmal Götter.
Gott ist unser Vater, dadurch daß wir Adoptivsöhne Gottes in der Gnade werden. Diese Gnade wird uns
durch den menschgewordenen Sohn zuteil, und Söhne bleiben wir eben nur, wenn wir auch in der Gnade sind
und bleiben, wofür niemand eine Garantie hat. Als Jesus von seinen Feinden sagte,„ihr seid Götter“ (Joh.
10,34), war das uneigentlich gemeint, wie schon aus dem Zusammenhang deutlich wird. Denn er der Sohn,
ist im eigentlichen Sinne Gott, und diejenigen, die das Wort Gottes empfangen, werden „Götter“ durch
Teilhabe. Der liebe Matt ist gebeten, den Namen seiner Sekte zu nennen, seine eigene Einweihungsstufe
und auch das Geheimnis zu brechen, also seine Doktrin hier vollständig darzulegen. Kann er aber nicht,
weil er das ja den „Profanen“ verhüllen muß und weil er die Sanktionen und den Fluch seiner „Brüder“
fürchtet. Er kann uns ja einmal erzählen, wie der „göttliche Lichtfunken“, für den er sich hält,
in seinen Leib gekommen ist. Wir warten auf die vollständige Enthüllung seiner gnostischen Äonenspekulation.
Dann tut Matt auch so, als würde er rätselratend über die Dreifaltigkeit spekulieren, so, als müßte
er selbst erst Klarheit gewinnen. Die Wahrheit ist: er hält uns seine geheime Lehre vor.
@ Murx Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, daß nunmehr seit Wochen niemand in der FSSPX diesen Irrtum
bemerkt hat, weder Abbé de Cacqueray, noch Schmidberger, noch Mgr. Tissier de Malleray. Mgr. Tissier
de Mallerais erkennt nur Häresien, die er erkennen will und wo er welche erkennen will. Ob tatsächlich
welche vorliegen ist einerlei. In dem Fall hätte es ihm eben nichts genutzt, also auch kein Kommentar.
Wäre der Satz von irgendeinem Bischof gekommen, wo hätten wir uns alle auf einen 10-seitigen Aufsatz
im nächsten MB freuen können.
@murx seien Sie doch nicht kindisch! Glauben Sie etwa ich halte mich selbst für ein bloßes Geschöpf?
Wir Christen sind doch alle die Kinder, also die Söhne und Töchter Gottes, oder warum etwa beten wir
sonst: Vater unser im Himmel??? Erklären Sie mir das mal. Jesus sagt ja selbst: „Ihr seid Götter“, oder
kennen Sie diese Stelle etwa nicht? Ich behaupte dasselbe göttliche Potential zu besitzen wie auch er
und ich sehe nicht ein, weshalb ich mich in diesem Sinn nicht auch als Sohn Gottes bez. dürfte.
Für einen Katholiken gilt halt nicht das Liberum Examen Aber der liebe Matt mir nicht glaubt, kann er
ja den Johannesprolog lesen. Ferner, wenn der Sohn geringer ist als der Vater, ist er ein Geschöpf. Man
betet kein Geschöpf an. Noch viel weniger kann mich ein Geschöpf von meinen Sünden erlösen. Und damit
basta!
@murx das was sie da behaupten bez. der von mir aufgeführten Aussage Jesu ist eine selbstgerechte Interpretation,
die ich ablehne. Ich kann auch nicht erkennen wie sich aus ihren Erklärungsversuchen ihre Ansicht bestätigt
und nicht vielmehr die meinige. Denn ist der Sohn das Wort ( Wesen, Prinzip, Same, wieauchimmer) Gottes,
so ist er in Gott begriffen und Gott verfügt darüber nach seinem Willen.
Der Vater ist nicht größer als der Sohn Jesus sagt es von sich in Bezug auf seine menschliche Natur,
daß diese geringer sei als der Vater. Der Sohn als das ewige Wort der göttlichen Selbsterkenntnis kann
nicht geringer sein als der Vater. Wäre dem so, so hätte der Vater kein ewiges Wort in welchem er sein
Wesen ausdrücken könnte. Wäre das Wort nicht ewig, sondern hätte angefangen zu sein, so ginge es aus
dem göttlichen Willen hervor. Das Wort ist aber nicht Ausdruck des Willens, sondern der göttlichen Erkenntnis.
Matts Erklärungen beschreiben keine Trinität. Aber zurück zum Kompendium des KKK. Der Text in Frage
Nr.47 ist ganz klar häretisch. Das Kompendium streitet geradezu ab, daß der Vater und der Sohn ein einziges
Prinzip des Heiligen Geistes sind. Das Schema entspricht haargenau der neuen Form der Bischofsweihe. Das
Kompendium behauptet, der Sohn habe in Ewigkeit vom Vater die Hypostase des Hl.Geistes als Geschenk erhalten
und könne ihn deswegen weitergeben. Es sind also die Dokumente von Frank’nchurch selbst, welche unsere
Vermutung bestätigen, daß man den Sohn dem Vater unterordnet. Wenn der Sohn mit dem Vater nicht ein
Prinzip des Geistes ist, dann ist auch die Zeugung des Sohnes unvollkommen, weil die Mitteilung der Hauchkraft
nicht in der Zeugung inbegriffen ist. Auf dem Hintergrund der völligen Verwirrung der Lehre über die
Dreifaltigkeit ist der französischen Übersetzung der letzten Predigt Stenmarks alle Aufmerksamkeit zu
widmen. Warum merkt das keiner in der FSSPX? Selbst Unwissen ist hier blamabel.
hoffe ich werde damit nicht als Ketzer So ungefähr mache ich mir die Trinität verständlich. Ich hoffe
ich werde damit nicht als Ketzer verschrien. Ich beziehe mich schließlich auf die Bibel. Achtung matt,
so hat Luther auch argumentiert. !:)
Zum Filioque Wenn Du Dich schon auf das Konzil von Florenz beziehst, dann bitte auch zitieren und nicht
wie von ungefähr angeben. So wie Du es sagst, stellt es nämlich den Irrtum der Photianer dar, die zwar
zugeben, daß der Geist Hauch und Ausfluß des Sohnes sei, aber nicht in einem Ursprungsverhältnis zu
ihm stehe. Das Konzil von Florenz sagt (alter Neuner-Roos Nr. 159), der Heilige Geist gehe zugleich von
Vater und Sohn aus und (Nr. 162) beide sind ein einziger Ursprung des Heiligen Geistes. Das Kompendium
des neuen Katechismus lehrt jetzt den Irrtum der Photianer, indem es behauptet, der Heilige Geist gehe
deshalb vom Sohn aus, weil er ihn vom Vater als Geschenk empfangen habe. Das ist etwas völlig anderes
als die Mitteilung der Hauchkraft an den Sohn in der Zeugung. Übrigens ist die Hauchkraft auch numerisch
nur eine. Kompendium: 47. Wer ist der Heilige Geist www.vatican.va/…mpendium-ccc_ge.html, der uns von
Jesus Christus geoffenbart worden ist? 243-248 Er ist die dritte Person der heiligsten Dreifaltigkeit.
Er ist ein und derselbe Gott mit dem Vater und dem Sohn. Er „geht vom Vater aus“ (Joh 15, 26), der als
Anfang ohne Anfang der Ursprung des gesamten Lebens der Dreifaltigkeit ist. Er geht auch aus dem Sohn
hervor (Filioque), weil der Vater ihn dem Sohn als ewiges Geschenk mitteilt. Vom Vater und vom Mensch
gewordenen Sohn gesandt, führt der Heilige Geist die Kirche „in die ganze Wahrheit“ (Joh 16, 13). Das
ist klar gegen die Lehre des Konzils von Toledo:“.denn er geht nicht vom Vater auf den Sohn (in Filio)
aus
Trinität Das Konzil von Ferara-Florenz 1439 erklärt das filioque so, daß der hl. Geist aus dem Vater
hervorgeht und vom Sohn in die Welt gesandt wird. An der Zeugung des Sohnes ist der hl. Geist laut Credo
unbeteiligt.
zur Trinität die Kirche vertritt die Trinitätslehre ja sehr eifrig, aber man hat den Eindruck, sie ist
zuweilen recht hilflos damit, was macht dann erst der einfache Gläubige? Für mich war schon immer klar
zum einen: der Vater steht über dem Sohn, denn: der Sohn geht aus vom Vater, der ihn in die Welt sendet
und: joh 14,28: „…denn der Vater ist größer als ich.“ :Spricht also Jesus selbst. Das ist doch der
Beweis. Ich kann mir nicht helfen: wenn der Vater größer ist als der Sohn, dann muss ich zwangsläufig
im Vater den wahren Gott, das wahre Schöpferbewußtsein vermuten, das die Welt erschuf in der Vollmacht
seines geistigen Selbst. Es ist gerecht in dem Sinn den Sohn als Schöpferprinzip, als Wesen des Schöpfers
anzusehen, potentieller Gott, der diesem vollkommenen Sein des Schöpfergottes zustrebt, aber eben darin
noch einen Mangel aufweist, demnach also nicht vollkommen ist. Vom Geist sagt Jesus in Joh 14,17 folgendes:
„Ich werde den Vater bitten, und er wird Euch einen anderen Helfer senden, damit er bis in Ewigkeit bei
Euch bleibe: Den Geist der Wahrheit…“ :Auch hier wird deutlich, dass der Geist vom Vater ausgeht, wenn
dieser es möchte. Daher: er herrscht und verfügt über ihn und spendet ihn wem er will. Ich meine es
ist die lebendige Substanz Gottes, in der sich Gott am Menschen realisiert. So ungefähr mache ich mir
die Trinität verständlich. Ich hoffe ich werde damit nicht als Ketzer verschrien. Ich beziehe mich schließlich
auf die Bibel.
Der hier! « Il n’y a qu’un seul Dieu qui se révèle comme une Trinité: le Père, le Fils provenant
du Père et du Saint Esprit qui, lui, procède du Père et du Fils.» „Es gibt nur einen Gott, der sich
als dreifaltig offenbart: Der Vater; der Sohn, der aus dem Vater und dem Heilgen Geist hervorkommend,
wobei letzterer selbst wieder aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht“. Wie auch immer das gemeint ist,
das ist der allergröbste Unsinn.
Atha kann sich einfach nicht zum Thema äußern Würdest Du bitte darauf antworten: 1) Das Problem ist
eine Aussage in der letzten Predigt des Pastors. Deine bisherige Antwort ist keine. Denn der Skandal besteht
darin, daß dieser Satz genau so, entweder falsch übersetzt oder korrekt, in der Internetseite steht
und zwar zur Irreführung der Gläubigen. Der Skandal besteht in der objektiven, dogmatischen Falschheit.
Wenn diese nicht auf Irrtum beruht, dann auf Ignoranz, was schon ein Armutszeugnis ist. Willst Du mir
wirklich erzählen, Laien hätten in der Bruderschaft zu bestimmen, in welcher Abfassung dogmatische Texte
erscheinen? Übrigens fragen sich auch viele Menschen, warum ein Mann wie Pf.Milch einen esoterischen
und geheimen Kreis mit persönlichem Gehorsamsversprechen im Seminar hatte Gründen können und er wurde
dann weiterhin bei der Bruderschaft in Ehren gehalten. Angesichts solcher Vorfälle sollte man in Zukunft
mit Konvertiten vorsichtig sein. 2) Wieso wird der Mann schon im nächsten Jahr geweiht werden? Wurde
Kardinal Newman auch nach einem Jahr Priester, Bischof und Kardinal? 3) Wieso sollen Sandmarks Gelübde
gültig sein? Vielleicht hast Du einen kanonische Erklärung dafür? 4) Warum sprach man den Mann nicht
als Herrn Sandmark an, sondern als Herrn Pastor? 5) Wieso durfte der Mann bei der Abschwörung geistliche
Kleidung seines von ihm gegründeten Konventes tragen? 6) Warum bezeichnete Mgr Tissier die Weihe nur
als zweifelhaft und nicht eindeutig als ungültig? Deine Bruderschaft ist Willkürladen!
Na endlich! Alles halb so wild, denn auch die FSSPX Puuuh! Ich hab mir ernsthaft Sorgen gemacht. Der Thread
ist keine drei Postings alt und bisher blieb die Lefebvre-Sekte unerwähnt. Danke, Karl Murx. Jetzt kann
ich beruhigt schlafen!
#10 Athanasius 18:58:20 | Samstag, 19. August 2006
@Karl Murx Sie sehen Bären hinter Bäumen die es gar nicht gibt. Die Aussagen der Predigt sind wohl kaum
häretisch gemeint, und schon gar nicht formell häretisch, höchstens, wenn überhaupt, falsch formuliert.
Und wahrhscheinlich falsch übersetzt von einem Laien. Wirklich übertrieben. Zur „Zweifelhaftigkeit“:
diese wurde von den schwedischen Lutheranern in den 1950er behauptet, und von Rom damals aus nicht direkt
abgelehnt. Die Ordinationsformulare der schwedischen Kirche sind katholisierend, katholisierender als
die anglikanischen Weihen von 1662. (Bekanntlich haben die Anglikaner seit 1979 einen alten katholischen
Ritus aus dem 3. Jh. n. Chr. angenommen, in dem das Primatus Sacerdotii buchstäblich ausgedrückt wird.)
Ihre Anti-Schmidbergerschen Verschwörungstheorien sind ausserordentlich lächerlich, Murx, so wie die
meisten Aussagen Marchisets. Und unliebvoll, verstössend gegen das Liebesgebot dazu! Rufmord ist Todsünde,
auch für selbsternannte „Rechtgläubigen“ wie Abbé Marchiset.
Zur Sache kannst Du Dich wohl nicht äußern? Das Problem ist eine Aussage in der letzten Predigt des
Pastors. Wieso wird der Mann schon im nächsten Jahr geweiht werden? Wieso sollen dessen Gelübde gültig
sein? Warum sprach man den Mann nicht als Herrn Sandmark an, sondern als Herrn Pastor? Wieso durfte der
Mann bei der Abschwörung geistliche Kleidung seines von ihm gegründeten Konventes tragen? Warum bezeichnete
Mgr Tissier die Weihe nur als zweifelhaft und nicht eindeutig als ungültig? Deine Bemerkungen, Atha,
sind keine Einlassung zur Sache. Darum überflüssig. Und Tschüß!
@Karl Murx Tut mir Leid, aber die Virgo Maria-Crowd wird immer lächerlicher. Jetzt strebe P. Schmidberger
FSSPX angeblich schon die Protestantisierung der FSSPX an, da er einen lutherischen Pastor bekehrte. Wirklich
gelachen habe ich über die Conspiracy Theories vom Abbé Marchiset. Tut mir Leid. Wirklich. Aber ich
kann solche Luut’ nicht au sérieux nehmen.
Machen wir es mal andersherum… …wenn schon Geburten in Planung sind, warum nicht gleich ein paar Zeugungen?
Ich schreibe mal eine E-Mail an den „Chefplaner“. „Suchen fünf katholische Paare, frisch verheiratet,
die während der Papstmesse ihrer Liebe Ausdruck verleihen und ihren ehelichen Pflichten nachkommen.“
Marini könnte das ganze ja als Spektakel einbinden, so wie bei einigen „oben-ohne-Tänzen“ bei Benedikts
Vorgänger. „Interkulturelle Gestik“ getreu nach dem Auftrag „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ Weiß der
Hl. Vater eigentlich, was da geplant wird?
Zum Thema „Der nächste Schritt“ Alles halb so wild, denn auch die FSSPX kennt sich mit dem Dogma nicht
mehr aus. Z.B. wissen die nicht mehr, wie man die Zeugung des Sohnes aus dem Vater innerhalb der internen
Relationen der Trinität richtig unterbringt. Als Paradebeispiel dient hier die französische Übersetzung
der letzten Predigt www.virgo-maria.org/…tion_ou_entrisme.pdf von Sten Sandmark vor seiner Gemeinde.
Der erste Satz ist häretisch und sabellianisch. Ob es auch so im schwedischen Original steht, ist erst
einmal zweitrangig. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, daß nunmehr seit Wochen niemand in der FSSPX
diesen Irrtum bemerkt hat, weder Abbé de Cacqueray, noch Schmidberger, noch Mgr. Tissier de Malleray.
Schon im nächsten Jahr will man Herrn Sandmark, den man im Rahmen einer Orgie von Höflichkeiten weiterhin
als monsieur le pasteur bezeichnet, in Zaitzkofen zum Priester weihen. In einer Ansprache bezeichnete
Mgr Tissier die Weihe des Pastors als zweifelhaft und nicht etwa als ungültig. Seine „ewigen Gelübde“
erkannte man gleich mit an, weswegen er auch seine selbstgestrickte Mönchskutte trug. Vor wem hatte er
die Gelübde abgelegt? Etwa wo seinem Oberen einer halbgeheimen Michaels- oder Johannesbruderschaft? Sandmark
war offensichtlich Mitglied der hochkirchlichen Bewegung, die auch ein esoterisches „Christentum“ pflegt.
Ist diese Auffassung der Trinität Bestandteil der Doktrin der Hochkirchler, sofern die Übersetzung der
letzten Predigt korrekt dem schwedischen Original entsprechen sollte?
Geburten während der Papstmesse Unter normalen Umständen würde ich eine solche Meldung für einen schlechten
Scherz halten, aber in diesen wirren Zeiten scheint vieles möglich zu sein. Das ist ja an Geschmacklosigkeit
kaum zu überbieten: es darauf anzulegen, während der Papstmesse zu gebären. Und das der Planungsbeauftragte
das auch noch gut heißt. Etwas mehr Demut und Zurückhaltung würde hier nicht nur den schwangeren Frauen
gut tun.
ja zu schade… dieser Jesus ist aber auch ein Sturkopf. Kann er sich nicht ein bißchen zurücksetzen,
dann gehen wir Christen vielleicht auch als Quasi-Moslems durch. Dann könnten wir uns mit denen gleich
auf ein „Packl“ schmeissen, damit dem aufstrebenden Morgenland keine Widerstände erwachsen. In dem Sinn:
ebnet die Wege für Mohammed! Er mag den Sohn nicht, also muss der Sohn verschwinden. Wäre doch zu schade
für diese friedliche Kultur, die Europa so gerne überschwemmen möchte, wenn sie nur an so einem „Stein
des Anstoßes“ scheitern sollte. Dieser Jesus ist aber auch unbeqeum und eigenwillig. Das muss auch nach
2000 Jahren einmal gesagt werden dürfen.