Sedisvakantismus
Gibson kauft sich eine Kirche
Wenn es ums Geld geht, verstummen auch bei passender Gelegenheit in Umlauf gesetzte Antisemitismusvorwürfe.
(kreuz.net) Hutton Gibson (87) ist dabei, sich eine ehemalige methodistische Kirche im US-Bundesstaat Pennsylvania – im Nordosten der Vereinigten Staaten – zu erstehen.

Die Immobilie steht in der katholischen Diözese Greensburg. Sie soll am 1. September über einen Strohmann für umgerechnet knapp 600.000 Euro gekauft werden.

Die Methodisten verlassen das Gebäude zugunsten eines größeren Objektes.

Der involvierte Immobilienmakler erklärte Anfang August vor der Lokalzeitung ‘Post Gazette’, daß eine Frau als Käuferin aufgetreten sei, die nicht Gibson heiße und ihm nicht gesagt habe, im Auftrag welcher Kirche sie verhandle.

„Es wurde uns mitgeteilt, daß hier die Lateinische Messe gelesen werde“ – berichtete ein Ratsmitglied der Methodisten.

Die Lokalzeitung ‘Pittsburgh Tribune Revier’ brachte in Erfahrung, daß das Gebäude von der „Kirche St. Michael“ erstanden wurde.

Als Kirche St. Michael wurde auch ein Kapellenbau bezeichnet, der in der gleichen Gegend auf einem zehn Hektar großen Gut geplant war. Dieses Gut hatte Vater Gibson Anfang diesen Jahres erworben. Offenbar sind diese Pläne nach dem Kauf der methodistischen Kirche aufgegeben worden.

Die Finanzierung des Kirchenkaufes erfolgt über die kalifornische ‘Weltglaubensstiftung’ – ‘World Faith Foundation’. Hinter der Stiftung stehen Hutton Gibson beziehungsweise sein Sohn Mel.

Der Priester, der für die Betreuung der neuen Kirche vorgesehen ist, heißt Hw. Leonard Bealko. Der Geistliche gehörte bis 1986 zur Diözese Greensburg. Dann wurde er suspendiert, weil er sich der Alten Messe zuwandte.

Hutton Gibson geriet Anfang August in die Schlagzeilen, weil er den nationalsozialistischen Völkermord an den Juden angeblich als Fiktion bezeichnet hatte. Gleichzeitig sagte sein Sohn Mel Gibson im Rausch, daß die Juden schuld an allen Kriegen der Welt seien.

Angesichts der Gerüchte um den Käufer ihrer Kirche, fühlten sich die Methodisten zu einer Stellungnahme genötigt.

Man wolle die Kirche nicht an einen Antisemiten verkaufen – meinte ein Ratsmitglied. Allerdings sei immer noch nicht klar, wer der neue Besitzer der Kirche sei. Man versuche gerade Gerüchte und Fakten zu überprüfen.

Der Kauf wird aber auf jeden Fall über die Bühne gehen. Es war für die Methodisten nämlich schwierig, die Kirche zum geforderten Preis loszuwerden. Kirchliche Stellen hatten an dem Gebäude kein Interesse gezeigt.

Zum Kirchenverkauf nahm sogar der Rabbiner der Synagoge von Greensburg Stellung.

Er erklärte, daß er die Traditionalisten trotz antisemitischer Aussagen nicht am Kauf hindern würde. In den Vereinigten Staaten gebe es schließlich die Religionsfreiheit:

„Die jüngste Geschichte um Mel Gibson scheint mir für die Quote aufgeblasen worden zu sein.“

In der Gesellschaft der USA geschähen wichtigere Dinge.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Athanasius   22:46:51 | Donnerstag, 24. August 2006
@BEnedikt
Reagier’ mal nicht so sauergebraten, ja!
Nein, so stehen die Tatsachen nicht. Die Äußerungen eines Kardinal sind nicht automatisch offizielle Lehren.
Er ist Theologe, aus dem 15. Jahrhundert, glaube ich. Angesichts der Avignon-Frage hat man sich damit damals beschäftigt. Übrigens verweist er nach vielen anderen Theologen. Damals gab es ja viele Antipäpste, oder hat es viele gegeben.
Sie müssen mir zuerst vorlegen, wo und wann ein Theologe oder der Hl. Stuhl Sedisvakantisten zu formalen Schismatikern erklärt hat.
Der Begriff Römisch-Katholisch hängt nicht von der Adhesio zu etwa JP II. ab, sondern von der Adhesio zur Glaubenslehre. Natürlich bin ich mit Ihnen einverstanden, dass die SVisten sich praktisch irren, aber dennoch bleiben sie röm.-katholisch.
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#12   Benedikt   19:06:19 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Athanasius
Unsinn, Sie wollen nur in Gemeinschaft mit jedem Nachfolger Petri der katholisch ist (wäre).
Das ist doch eine hohle Phrase, wenn man vorher selbst bestimmen will, welcher Papst katholisch ist.
Juan Kardinal de Lugo sagt, dass jemand der den Papst die Gemeinschaft verweigert weil er seine Wahl bezweifelt nicht schismatisch ist?
Ich habe keine Ahnung, wer dieser Kardinal ist, aber wenn jemand behaupten will, dass man auch katholisch ohne Papst sein kann, ja dann kann man das Papsttum gleich abschaffen. Einen größeren Gefallen kann man Wir sind Kirche & Co. gar nicht machen.
als auch häretisch, in dem man Glaubenswahrheiten des römisch-katholischen Glaubens leugnet. Das tun die SVisten nicht und niemals.
Ach so, und was ist mit P. Lingen, dessen Überlegungen unweigerlich dazu führen, dass die sakramentale Struktur der Kirche aufhört zu existieren?
es bleibt einfach die Tatsache, dass etwa die Anhänger des Avignoneser Papstes 1410 genauso katholisch waren wie die Anhänger des legitimen Papstes
Dieser Vergleich ist geradezu absurd. Sie wollen doch nicht ernsthaft andeuten, dass irgendeiner dieser spinnerten Gegenpäpste wirklich legitim sein könnte.
So stehen die Tatsachen einfach.
Nein, so stehen die Tatsachen nicht. Die Äußerungen eines Kardinal sind nicht automatisch offizielle Lehren.
Katholisch sein hängt aber nicht von einer bestimmten Papstperson, sondern von Doktrin ab.
Das ist purer Relativismus.
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#11   Athanasius   18:48:37 | Donnerstag, 24. August 2006
@Benedikt
Unsinn, Sie wollen nur in Gemeinschaft mit jedem Nachfolger Petri der katholisch ist (wäre). Und nicht mit Nichtkatholiken. Dás ist aber kein Schismatismus.
Zu den Orthodoxen? Muss ich jetzt auch zu den Ostschismatikern zustimmen, weil Juan Kardinal de Lugo sagt, dass jemand der den Papst die Gemeinschaft verweigert weil er seine Wahl bezweifelt nicht schismatisch ist? Ihre Logik entgeht mir vollkommen.
Ja, vielleicht ist das auch bei den Altkatholiken so? Sollte schnellstens überprüft werden.
Unsinn. Die Altkatholiken sind sowohl schismatisch (man eignet sich Bistümer an, was aber die SV nicht machen), als auch häretisch, in dem man Glaubenswahrheiten des römisch-katholischen Glaubens leugnet. Das tun die SVisten nicht und niemals.
Sie mögen das kanonische Recht zitieren, aber es bleibt einfach die Tatsache, dass etwa die Anhänger des Avignoneser Papstes 1410 genauso katholisch waren wie die Anhänger des legitimen Papstes (der in Rom residierte).
„Auch ist man kein Schismatiker wegen der Verweigerung der Unterordnung dem Papste wenn er gut argumentierte Zweifel hat angehend der Legitimität seiner Wahl oder seiner Macht [Verweist dabei nach Sanchez und Palao].“ (Card. de Lugo SJ: Disp., De Virt. Fid. Div., disp. xxv, sect. iii, nn. 35-41)
So stehen die Tatsachen einfach. 1410 wie heute galt das Dogma dem Römischen Papst zu unterstehen für das ewige Heil. Das wusste De Lugo schon. Katholisch sein hängt aber nicht von einer bestimmten Papstperson, sondern von Doktrin ab.
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#10   Benedikt   13:10:42 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Athanasius
Die Sedisvakantisten sind Römisch-Katholisch und wollen in der Einheit mit dem Nachfolger Petri stehen.
Nur mit dem Nachfolger, der ihnen genehm ist. Das ist nciht römisch-katholisch. Ihre Rechtfertigung der Sedisvakantisten hat ob Ihrer sonstigen Aussagen zu Orthodoxen etc wenig Substanz.
Ihre Thesis ist weder Häresie noch Schisma, sondern einfach falsche Applikation.
Ja, vielleicht ist das auch bei den Altkatholiken so? Sollte schnellstens überprüft werden.
Wie gesagt, Sie können noch so hart schreien, daß die Leute die Johannes-Paul II. etwa wegen Häresie das Papsttum absprachen Schismatiker sind, aber wahr wird’s nicht. Höchstens ist man materiell schismatisch.
Ich brauche nicht zu schreien:
Schismatiker kann jemand (…)werden:
a) (…) dadurch, dass er den Papst nicht als Oberhaupt anerkennt
b) (…) dadurch, dass er sich weigert, mit den Gliedern der Kirche, die den Papst anerkennen, eine Gemeinschaft zu haben. (zit. n. Jone, CIC can 1325 § 2)
Hierzu ist zu subsumieren:
Sedisvakantisten à la P. Lingen erkennen den Papst nicht als Oberhaupt an. Sie bezeichnen zudem jene, die dies tun als Angehörige einer Sekte, wollen also mit ihnen keine Gemeinschaft haben.
Ergebnis: Sie sind im doppelten Sinne Schismatiker.
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#9   Athanasius   12:00:00 | Donnerstag, 24. August 2006
@BEnedikt
Sachliche Theologie ist nicht Ihr stärkster Punkt. Die Sedisvakantisten sind Römisch-Katholisch und wollen in der Einheit mit dem Nachfolger Petri stehen.
Ihre Thesis ist weder Häresie noch Schisma, sondern einfach falsche Applikation.
Wie gesagt, Sie können noch so hart schreien, daß die Leute die Johannes-Paul II. etwa wegen Häresie das Papsttum absprachen Schismatiker sind, aber wahr wird’s nicht. Höchstens ist man materiell schismatisch.
Aber Juan Kardinal De Lugo SJ ist für mich mehr Autorität als Ihre Emotionen, die verständlich sind, aber dennoch falsche Schlussfolgerungen aufzeigen.
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#8   Benedikt   11:04:23 | Donnerstag, 24. August 2006
@ Athanasius
Die Verwirrung wurde nicht von den Sedisvakantisten gestiftet, sondern von den nachkonziliaren Päpsten.
Klar, schuld sind immer die anderen.
Das Dogma heisst vor allem Römisch-katholisch zu sein.
Und das, Athanasius, geht nur, wenn man in EINHEIT mit dem römischen Papst steht und sonst nicht. Ansonsten bezeichnen Sie die Orthodoxen bitteschön nie wieder als Schismatiker!
@ Stephanus
wieviele menschen haben mir schon in ärgerlicher stimmung gesagt der papst ist kein papst, aber letztendlich begründen konnten sie es nicht.
P. Lingen glaubt es begründen zu können und „ärgerlich“ ist er schon etwas länger. Sein Sedisvakantismus ist keine kurze Phase mehr.
ich denke so oft an zeiten zurück, als die neuesten neuigkeiten noch nicht per fax und handy weiterverbreitet wurden, sondern wo boten und meldereiter unterwegs waren. oft wochenlang! da war der neugewählte papst schon wieder tot,
Also bitte, um solche Wissenslücken bezüglich der Frage, ob schon wieder ein Papst gewählt wurde oder nicht geht es hier nun wirklich nicht. Es geht um Leute, die behaupten, dass der Stuhl Petri seit 1958 vakant sei.
wer ist eigendlich Jude und wer nicht
Der Vergleich zieht hier nicht. Es soll keine Aussage gemacht werden, ob die Sedisvakantisten Christen sind, sondern, ob sie römisch-katholisch sind. Röm-kath kann nur sein, wer mit dem Papst in Rom in Einheit steht.
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#7   Stephanus   02:43:43 | Donnerstag, 24. August 2006
Guldin: schismatiker, juden ?????
formel, inhaltlich, warum wieso?
als sedis bezeichnet man volkstümlich menschen, die behaupten, der stuhl petri sei nicht besetzt, also vakant.
wenn wir nun alle menschen auf dieser erde nach ihren meinungen irgendwelchen gruppierungen zuordnen, was käme da wohl heraus???? wieviele menschen haben mir schon in ärgerlicher stimmung gesagt der papst ist kein papst, aber letztendlich begründen konnten sie es nicht. ich denke so oft an zeiten zurück, als die neuesten neuigkeiten noch nicht per fax und handy weiterverbreitet wurden, sondern wo boten und meldereiter unterwegs waren. oft wochenlang! da war der neugewählte papst schon wieder tot, oder es gab einen gegenpapst oder gar zwei und keiner wußte was davon und als davon die meldung kam, war der spuk auch schon wieder vorbei: und keiner mit welcher meinung auch immer, war deshalb katholischer oder unkatholischer wie sein nachbar!
und: wer ist eigendlich Jude und wer nicht, wenn man eine meinung hat zum judentum oder gar dagegen, wenn beleidigt man u.u. damit, oder auch nicht??? wer ist heutzutage jude und in welcher form??? sind zionisten juden??? sind z.b. deutsche jüdischen glaubens juden???oder juden deutscher abstammung, sind das auch juden???? oder ist ein atheist der jüdische eltern hat noch ein jude und wenn ja warum???es ist wohl nichts schwerer als festzuschreiben: dieser oder jener ist ein jude, oder auch nicht. und für einen krieg sind mindestens zwei parteien zuständig und auch verantwortlich, immer!!!
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#6   Guldin   22:16:29 | Mittwoch, 23. August 2006
Sedisvakantisten sind keine formalen Schismatiker
Sedisvakantisten sind keine formalen Schismatiker, so Juan Cardinal de Lugo SJ:
Das mag sein, dass die Sedisvakantistenm von der Form her keine Schismatiker sind. Das ist aber auch nur ein sekundäres Kriterium. Inhaltlich sind sie zweifellos Schismatiker.
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#5   Athanasius   21:48:39 | Mittwoch, 23. August 2006
@Benedictus
Wieso wünschen Sie ihm dann Erfolg? Letztlich wird Hr. Gibson seine Privat“kirche“ errichten, die gemäß dem Dogma das Seelenheil ihrer Anhänger gefährdet.
Unsinn, Hutton Gibson, der 1969 mit seiner Familie aus den USA aufs australische agrarische Land zog, ist Römisch-Katholischen Bekenntnisses, macht aber nur einen Fehler der praktischen Applikation eines Gesetzes und eine unliebvolle Einschätzung.
Er hat weder eine „Privatkirche“ errichtet (der Kauf eines Gebäudes ist keine „Kirchenspaltung“), noch eine eigene Gemeinschaft gegründet.
Sedisvakantisten sind keine formalen Schismatiker, so Juan Cardinal de Lugo SJ:
„Neither is someone a schismatic for denying his subjection to the Pontiff on the grounds that he has solidly founded [‘probabiliter’] doubts concerningthe legitimacy of his election or his power…“ (Juan Kardinal De Lugo SJ, Disp., De Virt. Fid. Div., disp xxv, sect iii, nn. 35-8)
Die Verwirrung wurde nicht von den Sedisvakantisten gestiftet, sondern von den nachkonziliaren Päpsten.
Das Dogma heisst vor allem Römisch-katholisch zu sein. Dass die ‘Novus Ordo’-Kirche dás gerade vergessen will, zeigt schon wo das wirkliche Gefahr drin steckt. Nicht bei einer Kapelle durch eine Laiengruppe errichtet und von einem alten Diözesanpriester der Diözese Greenburg betreut.
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#4   Benedikt   15:21:27 | Mittwoch, 23. August 2006
@ Athanasius
Hutton Gibson wünsche ich viel Erfolg, aber seine SChlussfolgerungen aus ‘Is the Pope Catholic?’ (1977) stimme ich nicht zu!
Wieso wünschen Sie ihm dann Erfolg? Letztlich wird Hr. Gibson seine Privat“kirche“ errichten, die gemäß dem Dogma das Seelenheil ihrer Anhänger gefährdet.
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#3   Jawohl!   15:01:30 | Mittwoch, 23. August 2006
Antisemitismus
Das alles haben wir bereits ausführlich ausdiskutiert: hier www.kreuz.net/reader.2051.html.
Oder ist Ablehnung des judeo-talmudischen Glaubens jetzt schon „Antisemitismus“?
Leider gewinnt man bei vielen Äußerungen zum Thema (gerade von katholischen Schmalspurtheologen à la Aphrodite) exakt diesen Eindruck. Was’n Quatsch.
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#2   Athanasius   14:53:24 | Mittwoch, 23. August 2006
@Giuseppe
Doch. Etwa Stephen Sommerville, wichtiger Liturgist, massgeblicher Gestalter der Englischen Neuen Liturgie, wandte sich 2001 der Alten Messe zu, schwor die Neue Liturgie und seine Mitarbeit ab, und wurde prompt mit einer Suspensio a divinis aus Toronto verhängt.
Natürlich werden die Gründe oft „Verweigerung des Gehorsams dem Bischof gegenüber“ lauten. Aber die wahren Gründe sind überlieferten römisch-katholischen GLauben, alte Messe usw.
Übrigens finde ich die Antisemitismusvorwürfe kindisch. Ist etwa P. Oppenheimer, der jüngst die traditionalistischen Canons of Jerusalem gründete, auch „Antisemit“ obwohl er selber ethnischer Jude ist?
Oder ist Ablehnung des judeo-talmudischen Glaubens jetzt schon „Antisemitismus“?
So ‘n Quatsch. Hutton Gibson wünsche ich viel Erfolg, aber seine SChlussfolgerungen aus ‘Is the Pope Catholic?’ (1977) stimme ich nicht zu!
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#1   Guiseppe   14:39:46 | Mittwoch, 23. August 2006
„Dann wurde er suspendiert, …
… weil er sich der Alten Messe zuwandte.“
Nur deswegen wird kein Priester suspendiert. Da muß es schon andere Gründe geben.
Die Alte Messe (überlieferter Ritus) hat kein Papst verboten.
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